Interesting interesting Es soll ja schon mal vorgekommen sein, so munkelt man, dass Silvana und ich uns nicht mehr ertragen könnten. Angeblich hocken wir zu sehr aufeinander und die Kongruenz (Deckungsgleichheit) unserer Charaktere sei auch nur bedingt gegeben.
Böse Zungen behaupten sogar, wir harmonieren nicht, sondern agieren kontradiktorisch. Diese Kretins!
Es gab sogar Momente, natürlich nur angeblich, wo wir uns freuten, dass bald Silvanas Schwestern kommen und wir uns eine ganze Woche fast gar nicht sehen würden. Nach dem Motto: Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf den Tischen.
Aber die Maus ist ja dank Jiannis Empfehlung einer Klebefalle tot und die andere Maus dann weg. Mit wem soll ich dann tanzen?
Und wer hört sich mein Genörgel an, weil wir wieder aufs Geld warten müssen? Wer reicht mir den Kaffee während der Sitzungen und erinnert mich an Waschen sowie Zähne putzen? Von rechtzeitig aufstehen ganz zu schweigen?
Muss Du wirklich die ganze Woche wegbleiben? Fragte ich sie deshalb heute und Silvana so: Hab ich auch schon dran gedacht. Aber jetzt spüle ich erst.
Muss das sein?
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Interesting interesting Rumor has it that Silvana and I can no longer stand each other. It is said that we are too close to each other and that our characters are only partially congruent.
Malicious tongues even claim that we don’t harmonize, but act contradictorily. Those cretins!
There were even moments, only allegedly of course, when we were happy that Silvana’s sisters were coming soon and we wouldn’t see each other for a whole week. According to the motto: When the cat’s away, the mice dance on the tables.
But the mouse is dead thanks to Jianni’s recommendation of a glue trap and the other mouse is gone. Who should I dance with then?
And who will listen to my nagging because we have to wait for the money again? Who will serve me coffee during the sessions and remind me to wash and brush my teeth? Not to mention getting up on time?
Do you really have to stay out all week? That’s why I asked her and Silvana today: I’ve already thought about it. But now I’m doing the dishes first.
Do you have to?
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Intéressant intéressant Il paraît que Silvana et moi ne nous supportons plus, selon la rumeur. On dit que nous sommes trop l’un sur l’autre et que la congruence de nos caractères n’est que partiellement assurée.
Les mauvaises langues prétendent même que nous ne sommes pas en harmonie, mais que nous agissons de manière contradictoire. Ces crétins !
Il y a même eu des moments, supposés bien sûr, où nous nous réjouissions de l’arrivée prochaine des sœurs de Silvana et où nous ne nous verrions presque pas pendant une semaine entière. Selon la devise : quand le chat est parti, les souris dansent sur les tables.
Mais la souris est morte grâce à la recommandation de Jianni d’utiliser un piège à colle et l’autre souris est partie. Avec qui vais-je donc danser ?
Et qui va m’écouter me plaindre parce que nous devons à nouveau attendre l’argent ? Qui me sert le café pendant les séances et me rappelle de me laver et de me brosser les dents ? Sans parler de se lever à temps ?
Tu dois vraiment rester absent toute la semaine ? C’est la question que je lui ai posée aujourd’hui, ainsi qu’à Silvana : J’y ai déjà pensé. Mais maintenant je fais la vaisselle.
C’est vraiment nécessaire ?
À demain,
Votre Ulf
El Español
Interesante interesante Se rumorea que Silvana y yo ya no nos soportamos. Se dice que estamos demasiado cerca el uno del otro y que nuestros caracteres sólo son parcialmente congruentes.
Las malas lenguas afirman incluso que no armonizamos, sino que actuamos de forma contradictoria. ¡Esos cretinos!
Incluso hubo momentos, sólo supuestamente por supuesto, en los que nos alegramos de que las hermanas de Silvana llegaran pronto y no nos viéramos en toda una semana. Según el lema: Cuando el gato no está, los ratones bailan sobre las mesas.
Pero el ratón está muerto gracias a la recomendación de Jianni de una trampa de pegamento y el otro ratón se ha ido. ¿Con quién debo bailar entonces?
¿Y quién escuchará mis quejas porque hay que volver a esperar el dinero? ¿Quién me servirá el café durante las sesiones y me recordará que debo lavarme y cepillarme los dientes? ¿Por no hablar de levantarme a la hora?
¿De verdad tienes que estar fuera toda la semana? Por eso se lo he preguntado hoy a ella y a Silvana: Ya lo he pensado. Pero ahora voy a lavar primero los platos.
Es gibt viel, was man lernt, auch wenn man scheinbar nicht von der Stelle kommt und manchmal hab ich das Gefühl, dass man nur dann wirklich lernt, denn wenn man sich bewegt, muss man gelernt haben.
So war es, bevor wir los fuhren und so ist es unterwegs.
Ich erinnere mich noch genau, wie wir voller Tatendrang jeden vermeintlichen Schritt planten, haben wir dies und jenes und in regelmäßigen Etappen gaben scheinbares Vorankommen in Siebenmeilenstiegen und Stagnation sich die Klinke in die Hand.
In den ersten drei Monaten wurde nur sondiert, abgewogen und hypostasiert, man hätte denken können, dass wir nichts tun und plötzlich war die Zeit da, als Verträge gekündigt, Sachen verkauft und Bedarf beschafft wurde.
Wie haben wir das nur in so kurzer Zeit geschafft? Fragten wir uns dann, als plötzlich 100 Quadratmeter volle Wohnung leer waren, aber im Moment des Ergebnisses, haben wir nur die Vorbereitungen nicht im Blick gehabt.
Was musste passieren, bis 3000 Bücher den Besitzer wechseln konnten, die Heizung am ausgebauten Tank angeschlossen und Batterien, Solarzellen und Schränke eingebaut waren?
Unmengen Stunden bei Recherche und theoretischer Planungen mussten vergehen. Und wir mussten uns auch vorbereiten auf das was kommen wird. Allein wir wussten nicht, was das sein kann.
Und erst das Sortieren von dem was mitkommt und dem was mitkommt, ein Prozess, der immer noch nicht vollends beendet ist.
Und dann, kurz bevor es los ging, explodierten die Kosten. Der Klimawandel ist eine Schnecke im Vergleich zum Tempo der schmilzenden Geldreserven.
Los kamen wir dennoch, obwohl eine Woche vor der Abfahrt sogar noch die Bremsen erneuert werden mussten.
Und dann 2500 Kilometer erst gen Süden und dann Osten. Italien, Österreich, Slowenien, Bosnien, Kroatien, Montenegro und Albanien.
Schlussendlich Griechenland. Und da? Erstmal gefühlte 100 Jahre, Strom, Vermieter, Autoversicherung und andere Bürokratika in ihrer wirklichen Langsamkeit davon überzeugen, dass wir das sind, was eigentlich nicht vorgesehen ist: Nein, wir haben wirklich keine Wohnung mehr. Das hat fast mehr Zeit gekostet als Jobsuchen und zu Ende Ausbauen zusammen.
Und dann der Winter in Kalamata. Alles scheinbar gut, aber das konnten wir wohl nicht ertragen, also ging es wieder los, rein ins Ungewisse und mitten rein in die Probleme. Hohe Sprit und Autobahnkosten. Endlich den notwendig neuen Rechner besorgen und mal was anderes sehen.
Alles gut? Wir fuhren weiter. Gen Osten. Türkei war das Ziel, aber die erste Ehekrise das Problem.
Dann wirklich Türkei, Bulgarien, Rumänien und dann? Ach, keine Lust zurück nach Deutschland, Dinge klären. Also wieder Griechenland und diesmal Extremsommer und Tür einbauen. So oft, dass wir das mittlerweile schon zwischen Kaffee und Stunden geben können. Aber nur weil ich Mrs. MacGyver dabei habe.
Und jetzt? All das, wofür vorher keine Zeit war, mal krank werden, Auto wirklich kaputt und wie, die Zusatzkrankenversicherung ist eine Haftpflichtversicherung? Für fast 300 Euro, schade, aber gut, dass wir im Stress geübt sind und ich viel arbeiten konnte, denn theoretisch ist das meiste bezahlt, (wenn alle endlich zahlen würden,) dann kann man ja auch mal wen einladen, oder Superinternet bestellen, ach ja Autoversicherung, ADAC und Steuern, ganz vergessen, irgendwie war ja auch wieder alles gut.
Also, drehen wir uns grad auf der Stelle? Ganz bestimmt nicht, wir lernen nur derzeit cool zu bleiben. Der Tag wird kommen, wo wir es brauchen, denn auch hier werden wir irgendwann wieder denken: Alles ist gut. Wir freuen uns schon.
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
You want it too There’s a lot you learn, even if you don’t seem to get off the ground and sometimes I have the feeling that you only really learn when you’re moving, because if you’re moving, you must have learned.
That’s how it was before we set off and that’s how it is on the road.
I still remember exactly how we were full of zest for action, planning every supposed step, we did this and that and in regular stages, apparent progress in seven-mile climbs and stagnation went hand in hand.
In the first three months, we only explored, weighed up and hypothesized, one could have thought that we were doing nothing and suddenly the time came when contracts were terminated, things were sold and needs were procured.
How did we manage that in such a short time? We then asked ourselves when suddenly 100 square meters of full apartment were empty, but at the moment of the result, we just didn’t have the preparations in view.
What had to happen before 3000 books could change hands, the heating was connected to the removed tank and batteries, solar cells and cupboards were installed?
Countless hours of research and theoretical planning had to be done. And we also had to prepare ourselves for what was to come. Only we didn’t know what it could be.
And then there was the sorting out of what was coming and what was going, a process that is still not completely finished.
And then, just before it started, the costs exploded. Climate change is a snail’s pace compared to the pace of melting cash reserves.
We still managed to set off, even though the brakes had to be replaced a week before departure.
And then 2500 kilometers first south and then east. Italy, Austria, Slovenia, Bosnia, Croatia, Montenegro and Albania.
Finally Greece. And there? First of all, what felt like 100 years, convincing electricity companies, landlords, car insurance companies and other bureaucrats in their real slowness that we were what we weren’t supposed to be: No, we really don’t have an apartment anymore. That took almost more time than looking for a job and finishing the extension put together.
And then the winter in Kalamata. Everything seemed fine, but we couldn’t bear it, so off we went again, into the unknown and right into the middle of the problems. High fuel and highway costs. Finally get the necessary new computer and see something different.
All good? We drove on. Eastwards. Turkey was the destination, but the first marriage crisis was the problem.
Then really Turkey, Bulgaria, Romania and then? Oh, no desire to go back to Germany and sort things out. So Greece again and this time extreme summer and door. So often that we can now do it between coffees and hours. But only because I have Mrs. MacGyver with me.
And now? All the things we didn’t have time for before, getting sick, car really broken and how, the additional health insurance is liability insurance? For almost 300 euros, too bad, but it’s a good thing we’re used to stress and I was able to work a lot, because theoretically most of it is paid for, (if everyone would finally pay,) then you can invite someone over, or order super internet, oh yes, car insurance, ADAC and taxes, completely forgotten, somehow everything was good again.
So, are we just spinning our wheels? Definitely not, we’re just learning to stay cool at the moment. The day will come when we need it, because at some point we’ll think again: everything is fine. We’re already looking forward to it.
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Toi aussi, tu en as envie Il y a beaucoup de choses que l’on apprend, même si l’on semble ne pas vouloir bouger et j’ai parfois l’impression que l’on n’apprend vraiment qu’à ce moment-là, car si l’on bouge, c’est que l’on a appris.
C’était comme ça avant de partir et c’est comme ça sur la route.
Je me souviens encore très bien comment, pleins d’énergie, nous planifiions chaque étape supposée, nous avons fait ceci et cela et, à des étapes régulières, l’avancée apparente dans les sept miles et la stagnation se donnaient la réplique.
Pendant les trois premiers mois, on n’a fait que sonder, peser et hypostasier, on aurait pu penser que nous ne faisions rien et soudain, le temps est venu de résilier des contrats, de vendre des choses et de se procurer des besoins.
Comment avons-nous réussi à faire cela en si peu de temps ? nous demandions-nous alors, quand soudain 100 mètres carrés d’appartement plein se sont retrouvés vides, mais au moment du résultat, nous n’avons juste pas eu le temps de regarder les préparatifs.
Que fallait-il faire pour que 3000 livres changent de mains, que le chauffage soit raccordé au réservoir démonté et que les batteries, les panneaux solaires et les armoires soient installés ?
Des heures de recherche et de planification théorique ont dû s’écouler. Et nous devions aussi nous préparer à ce qui allait arriver. Seuls, nous ne savions pas ce que cela pouvait être.
Et d’abord le tri entre ce qui vient et ce qui vient, un processus qui n’est toujours pas totalement terminé.
Et puis, juste avant de commencer, les coûts ont explosé. Le changement climatique est un escargot comparé au rythme de la fonte des réserves d’argent.
Nous sommes tout de même partis, bien que les freins aient dû être remplacés une semaine avant le départ.
Et puis 2500 kilomètres, d’abord vers le sud, puis vers l’est. Italie, Autriche, Slovénie, Bosnie, Croatie, Monténégro et Albanie.
Enfin, la Grèce. Et là-bas ? D’abord 100 ans à convaincre l’électricité, le loueur, l’assurance automobile et d’autres bureaucraties dans leur lenteur réelle que nous sommes ce qui n’est pas vraiment prévu : Non, nous n’avons vraiment plus de logement. Cela nous a pris presque plus de temps que la recherche d’un emploi et la fin de l’aménagement réunis.
Et puis l’hiver à Kalamata. Tout allait bien en apparence, mais nous ne pouvions pas le supporter, alors nous sommes repartis, dans l’inconnu et au milieu des problèmes. Frais d’essence et d’autoroute élevés. Enfin, se procurer le nouvel ordinateur nécessaire et voir autre chose.
Tout va bien ? Nous avons continué à rouler. En direction de l’est. La Turquie était notre objectif, mais la première crise conjugale était le problème.
Puis vraiment la Turquie, la Bulgarie, la Roumanie et ensuite ? Ah, pas envie de retourner en Allemagne, de régler les choses. Donc à nouveau la Grèce et cette fois-ci l’été extrême et la porte. Tellement souvent qu’entre-temps, nous pouvons déjà donner cela entre le café et les heures. Mais seulement parce que j’ai emmené Mme MacGyver.
Et maintenant ? Tout ce pour quoi il n’y avait pas de temps avant, tomber malade de temps en temps, voiture vraiment en panne et comment, l’assurance maladie complémentaire est une assurance responsabilité civile ? Pour presque 300 euros, c’est dommage, mais heureusement que nous sommes habitués au stress et que j’ai pu travailler beaucoup, car en théorie, la plupart des choses sont payées, (si tout le monde payait enfin,) alors on peut aussi inviter quelqu’un ou commander Super Internet, ah oui, l’assurance voiture, l’ADAC et les impôts, on a oublié, d’une certaine manière tout était à nouveau bon.
Alors, est-ce que nous tournons en rond ? Certainement pas, nous apprenons juste à rester cool en ce moment. Le jour viendra où nous en aurons besoin, car là aussi, nous penserons un jour que tout va bien. Nous nous réjouissons déjà.
A demain, donc,
Votre Ulf
El Español
Tú también lo quieres Se aprenden muchas cosas, aunque parezca que no despegas y a veces tengo la sensación de que sólo se aprende de verdad cuando estás en movimiento, porque seguro que has aprendido.
Así era antes de salir y así es en la carretera.
Todavía recuerdo exactamente cómo estábamos llenos de ganas de acción, planificando cada supuesto paso, hacíamos esto y aquello y en etapas regulares, el aparente progreso en subidas de siete millas y el estancamiento iban de la mano.
En los tres primeros meses, sólo explorábamos, sopesábamos e hipotetizábamos, se podría haber pensado que no hacíamos nada y, de repente, llegó el momento en que se cancelaron contratos, se vendieron cosas y se adquirieron necesidades.
¿Cómo lo conseguimos en tan poco tiempo? Nos preguntamos entonces, cuando de repente 100 metros cuadrados de piso estaban vacíos, pero en el momento del resultado, no teníamos los preparativos a la vista.
¿Qué tenía que pasar para que 3000 libros cambiaran de manos, se conectara la calefacción al depósito retirado y se instalaran baterías, células solares y armarios?
Había que dedicar incontables horas a la investigación y la planificación teórica. Y también tuvimos que prepararnos para lo que estaba por venir. Sólo que no sabíamos lo que podía ser.
Y luego hubo que ordenar lo que venía y lo que se iba, un proceso que aún no ha terminado del todo.
Y luego, justo antes de empezar, los costes se dispararon. El cambio climático va a paso de tortuga comparado con la velocidad a la que se derriten las reservas de dinero.
Aun así, conseguimos salir, aunque hubo que cambiar los frenos una semana antes de la partida.
Y luego 2500 kilómetros hacia el sur y luego hacia el este. Italia, Austria, Eslovenia, Bosnia, Croacia, Montenegro y Albania.
Por último, Grecia. ¿Y allí? En primer lugar, lo que parecieron 100 años, convenciendo a las compañías eléctricas, a los caseros, a las aseguradoras de coches y a otros burócratas en su verdadera lentitud de que éramos lo que no debíamos ser: No, en realidad ya no tenemos piso. Eso nos llevó casi más tiempo que buscar trabajo y terminar la ampliación juntos.
Y luego el invierno en Kalamata. Todo parecía ir bien, pero no pudimos soportarlo, así que nos fuimos de nuevo, hacia lo desconocido y directos a los problemas. Altos costes de combustible y autopista. Por fin conseguimos el necesario ordenador nuevo y vemos algo diferente.
¿Todo bien? Seguimos conduciendo. Hacia el este. Turquía era el destino, pero la primera crisis matrimonial fue el problema.
Luego realmente Turquía, Bulgaria, Rumanía y ¿luego? Oh, ningún deseo de volver a Alemania y arreglar las cosas. Así que Grecia de nuevo y esta vez verano extremo y puerta. Tan a menudo que ahora podemos hacerlo entre cafés y horas. Pero sólo porque tengo a la señora MacGyver conmigo.
¿Y ahora? Todas las cosas que no tuvimos tiempo para antes, enfermar, coche realmente roto y cómo, el seguro de salud adicional es el seguro de responsabilidad civil? Por casi 300 euros, una pena, pero menos mal que estamos acostumbrados al estrés y he podido trabajar mucho, porque teóricamente la mayor parte está pagada (si todo el mundo pagara por fin), entonces puedes invitar a alguien a casa, o pedir super internet, oh sí, seguro del coche, ADAC e impuestos, completamente olvidados, de alguna manera todo estaba bien otra vez.
Entonces, ¿estamos perdiendo el tiempo? Desde luego que no, sólo estamos aprendiendo a mantener la calma. Llegará el día en que lo necesitemos, porque aquí también volveremos a pensar en algún momento: todo va bien. Ya estamos deseando que llegue.
„Guten Morgen Herr Münstermann, na haben wir heute Nacht wieder von Griechenland geträumt?“. „Da können Sie einen drauf lassen“. „Und, war der Jürmann wieder krank?“ „Ach der Jürmann, der war schon fast wieder fertig, eigentlich mussten wir nur noch die Türscharniere ersetzen. Ich war kaputt. Das war damals im Spätsommer 24,als der Russe die Raketen von den Mullahs bekamen. Eigentlich ein großartiger Tag. Endlich mal nicht so heiß, weil Nachts ein Sturm Aufzug, und die Wellen wie an der Nordsee wild stürmten“.
„Jetzt müssen aber die Wellen kurz warten, denn, wir müssen ja auch noch aufs Klo, oder?“ „Ich muss nicht aufs Klo, Sie können aber gerne gehen“.
„Ich bin ein Robot, ich brauche nur hin und wieder neues Öl, aber wenn Sie nicht wollen“, sprach die Blechdose, als plötzlich eine leise Stimme aus dem Hintergrund erklang „würden Sie ein bisschen weiter erzählen?“
„Das dürfen sie dem nicht sagen, dann hört der nie wieder auf“, kommentierte der Robot und verschwand.
„Wo war ich stehen geblieben?“ – „Bei dem Sturm wie in der Nordsee“ lispelte die Stimme und schon ging es weiter “ Jedenfalls stürmte es wie beim Armageddon, mein Bein war noch geschwollen, als plötzlich die Tür wieder aus den Angeln fiel“ – mitten im Regen?“ Unterbrach die Stimme, „na ja, sagen wir kurz davor, jedenfalls wurde alles immer schlimmer, ich bekam Rückenprobleme, die Maus war noch frei, weil die Mausefalle nicht funktionierte, stellen Sie sich mal vor, die hat den Käse von der Falle gefressen ohne das sie zu schnappte und auch unsere Kunden zahlten und zahlten auch nicht.
Silvana und ich waren fertig. Mir standen die Tränen in den Augen, aber meine Frau, Gott hab sie selig, nahm mich in den Arm und sagte “ Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ küsste mich und lächelte “ Wir machen das schon“.
„Und jetzt muss ich aber wirklich aufs Klo, Schwester!“
„Und wie geht’s weiter?“
„Morgen lieber Freund, ich muss gleich ein bisschen schlafen. Es war so viel, dass ich allein vom Reden schon wieder ganz KO bin“.
Dann küsste Ulf den Ring vom Keilriemen, um seinen Hals und humpelte ins Bad, „lahmarschieger Robot, wohl Made in Greece, wie übigens auch die Mausefalle“.
Euer Ulf
In english
It ist (long ago)… „Good morning Mr. Münstermann, did we dream about Greece again tonight?“. „You can leave one there“. „So, was Jürmann sick again?“ „Oh Jürmann, he was almost ready again, we just had to replace the door hinges. I was broken. That was back in the late summer of ’24, when the Russians got the missiles from the mullahs. It was actually a great day. At last it wasn’t so hot, because at night there was a storm and the waves were crashing like the North Sea“. „But now the waves will have to wait a moment, because we still have to go to the loo, don’t we?“ „I don’t have to go to the loo, but you’re welcome to“. „I’m a robot, I only need new oil every now and then, but if you don’t want to,“ said the tin can, when suddenly a soft voice sounded from the background, „would you tell me a little more?“
„You mustn’t tell him that, then he’ll never stop,“ commented the robot and disappeared.
„Where was I?“ – „In the storm like in the North Sea,“ the voice lisped and continued, „Anyway, it was storming like Armageddon, my leg was still swollen when suddenly the door fell off its hinges again“ – in the middle of the rain?“ The voice interrupted, „well, let’s say just before that, anyway, everything got worse and worse, I got back problems, the mouse was still free because the mousetrap didn’t work, imagine, it ate the cheese from the trap without snapping and our customers paid and didn’t pay either.
Silvana and I were devastated. I had tears in my eyes, but my wife, God rest her soul, took me in her arms and said „We’re on a mission from the Lord“, kissed me and smiled „We’ll manage“.
„And now I really have to go to the loo, sister!“
„And what’s next?“
„Morning dear friend, I need to get some sleep. It’s been so much that I’m already knocked out again just from talking.“
Then Ulf kissed the ring from the V-belt around his neck and hobbled into the bathroom, „lame-ass robot, probably made in Greece, like the mousetrap, by the way“.
Your Ulf
En francaise
Il est (était) une fois… „Bonjour Monsieur Münstermann, avons-nous encore rêvé de la Grèce cette nuit ? „Vous pouvez y mettre le feu“. „Alors, Jürmann était-il encore malade ?“ „Ah, le Jürmann, il était déjà presque prêt, en fait, il ne nous restait plus qu’à remplacer les charnières de la porte. J’étais cassé. C’était à la fin de l’été 24, quand les Russes ont reçu les missiles des mollahs. En fait, c’était une journée formidable. Enfin, il ne faisait pas si chaud, parce que la nuit, une tempête s’est levée et les vagues se sont déchaînées comme sur la mer du Nord“. „Mais maintenant, les vagues doivent attendre un peu, parce qu’on doit aller aux toilettes, n’est-ce pas ?“ „Je n’ai pas besoin d’aller aux toilettes, mais vous pouvez y aller“. „Je suis un robot, j’ai juste besoin d’huile de temps en temps, mais si vous ne voulez pas“, dit la boîte de conserve, quand soudain une petite voix retentit à l’arrière-plan, „pourriez-vous continuer à raconter un peu ?“
„Vous ne pouvez pas lui dire ça, il ne s’arrêtera plus“, commenta le robot avant de disparaître.
„Où en étais-je ?“ – „Avec cette tempête comme dans la mer du Nord“, zézaie la voix, et déjà elle continue „En tout cas, il y avait une tempête comme à Armageddon, ma jambe était encore enflée quand soudain la porte est sortie de ses gonds“ – en pleine pluie ?“ interrompit la voix, “ enfin, disons juste avant, en tout cas, tout s’est aggravé, j’ai commencé à avoir des problèmes de dos, la souris était encore libre parce que le piège à souris ne fonctionnait pas, imaginez, elle a mangé le fromage du piège sans qu’il se referme et même nos clients ont payé et n’ont pas payé non plus.
Silvana et moi étions épuisés. J’avais les larmes aux yeux, mais ma femme, paix à son âme, m’a pris dans ses bras et m’a dit „Nous sommes en route pour le Seigneur“ en m’embrassant et en souriant „Nous allons nous en sortir“.
„Et maintenant, je dois vraiment aller aux toilettes, ma sœur“.
„Et ensuite ?“
„Bonjour cher ami, je dois tout de suite dormir un peu. J’en ai tellement fait que rien que d’en parler, je suis déjà tout à fait KO“.
Puis Ulf embrassa l’anneau de la courroie trapézoïdale autour de son cou et partit en boitant vers la salle de bain, „robot boiteux, probablement Made in Greece, comme la souricière d’ailleurs“.
Votre Ulf
El Español
Érase una vez… „Buenos días Sr. Münstermann, ¿hemos vuelto a soñar con Grecia esta noche?“. „Puedes dejar uno allí“. „Entonces, ¿Jürmann estaba enfermo otra vez?“. „Oh Jürmann, estaba casi listo de nuevo, sólo tuvimos que cambiar las bisagras de la puerta. Estaba roto. Eso fue a finales del verano del 24, cuando los rusos consiguieron los misiles de los mulás. En realidad fue un gran día. Por fin no hacía tanto calor, porque por la noche hubo tormenta y las olas rompían como el Mar del Norte. „Pero ahora las olas tendrán que esperar un momento, porque todavía tenemos que ir al baño, ¿no?“. „Yo no tengo que ir al baño, pero tú sí“. „Soy un robot, sólo necesito aceite nuevo de vez en cuando, pero si no quieres“, dijo la lata, cuando de repente sonó una voz tranquila desde el fondo, „¿me cuentas un poco más?“.
„No le digas eso, no parará nunca“, comentó el robot y desapareció.
„¿Dónde estaba?“ – „En la tormenta, como en el Mar del Norte“, ceceó la voz y continuó: „En fin, llovía como el Armagedón, aún tenía la pierna hinchada cuando, de repente, la puerta volvió a caerse de sus goznes“ -¿en medio de la lluvia?“. La voz interrumpió, „bueno, digamos que justo antes, de todos modos, todo fue empeorando, tuve problemas de espalda, el ratón seguía libre porque la ratonera no funcionaba, imagínate, se comía el queso de la trampa sin chasquear y nuestros clientes pagaban y tampoco pagaban.
Silvana y yo estábamos destrozadas. Yo tenía lágrimas en los ojos, pero mi mujer, que en paz descanse, me cogió en brazos y me dijo „Estamos en una misión del Señor“, me besó y sonrió „Ya nos apañaremos“.
„¡Y ahora sí que tengo que ir al baño, hermana!“.
„¿Y ahora qué?“
„Buenos días querida amiga, necesito dormir un poco. Ha sido tanto que ya estoy noqueada otra vez sólo de hablar“.
Entonces Ulf se besó el anillo del cinturón en V que llevaba al cuello y entró cojeando en el cuarto de baño, „robot de culo cojo, probablemente fabricado en Grecia, igual que la ratonera por cierto“.
Wir müssen uns derzeit ein bisschen zwingen, dass uns der Frust über viele kleine und große Misgeschicke nicht auffrisst.
Besonders das Warten(!) (auf Zoé, Silvanas Schwestern und mein noch geschwollener Fuss sowie das ungeplante Minus auf dem Konto nagen an unseren Nerven.
Es fühlt sich ein bisschen wie gefangen im Paradies an.
Aber es war ja klar, dass auch dieser Moment irgendwann einmal eintreten wird und eigentlich bin ich ja froh, dass wir unterwegs dennoch so viel hinbekommen haben.
Wir müssen einfach akzeptieren, dass es so ist und mit Blick nach vorn genießen, was das Schicksal uns bietet.
Mir hilft, dass ich alles, wirklich alles, was uns derzeit passiert, als selbst gewählt sehe. Ich war platt vom arbeiten und zwang mich selbst mit dem Unfall zur Pause, denn sonst hätten wir vielleicht mehr Geld, aber unsere Baustelle wäre die Beziehung, weil ich überarbeitet unausstehlich bin.
In Deutschland wäre uns eine äquivalente Misere ja auch nicht erspart geblieben und hier hilft die Abgeschiedenheit, um sich nicht noch nervöser machen zu lassen.
Wir müssen uns einfach ertragen lernen, gegenseitig und uns selbst, in guten wie in schlechten Zeiten, das ist die Challange des Lebens.
Und ja, wie alle nah an der Verzweiflung, hilft mir die Hoffnung des Glaubens. Ich fühle mich beschützt, weil am Ende doch trotz vieler Niederlagen alles geklappt hat.
Es ist mir egal, ob es da was gibt oder nicht, mir hilft es zu denken „danke, dass Du bei mir bist“ und mir hilft es genauso, dass hier, im Gegensatz zur Zivilisation nich ständig gesagt wird, wie wir es machen sollten, was wir für Fehler gemacht haben könnten und wie schlimm doch das alles ist.
Ist es nicht, ich muss viel am Strand liegen und nebenbei mit Aua Fuss ab heute wieder mehr arbeiten. Das ist alles.
Und, man sollte ja nicht vergessen: Wir haben das meiste ja jetzt hinter uns und nicht mehr vor uns!
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Chapter I: the calm in the storm At the moment, we have to force ourselves a little to keep the frustration of many small and large misfortunes from consuming us.
Especially the wait(!) (for Zoé, Silvana’s sisters and my still swollen foot as well as the unplanned minus on the account are gnawing at our nerves.
It feels a bit like being trapped in paradise.
But it was clear that this moment would come at some point and I’m actually glad that we still managed to get so much done along the way.
We just have to accept that this is the way it is and look ahead and enjoy what fate has to offer us.
It helps me that I see everything, really everything, that is happening to us at the moment as being of our own choosing. I was flat from working and forced myself to take a break with the accident, because otherwise we might have more money, but our construction site would be the relationship because I’m overworked and obnoxious.
In Germany, we wouldn’t have been spared an equivalent misery and here the seclusion helps us not to get even more nervous.
We simply have to learn to put up with each other and ourselves, in good times and bad, that’s the challenge of life.
And yes, like everyone close to despair, the hope of faith helps me. I feel protected because everything worked out in the end despite many defeats.
I don’t care whether there is something or not, it helps me to think „thank you for being with me“ and it also helps me that here, in contrast to civilization, we are not constantly being told how we should do it, what mistakes we might have made and how bad it all is.
It’s not, I have to lie on the beach a lot and work more from today onwards. That’s all.
And, you shouldn’t forget: We have most of it behind us now and no longer in front of us!
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Chapitre I : le calme dans la tempête En ce moment, nous devons nous forcer un peu pour que la frustration liée à de nombreuses petites et grandes mésaventures ne nous ronge pas.
L’attente ( !) (de Zoé, des sœurs de Silvana et de mon pied encore enflé, ainsi que le solde négatif imprévu de notre compte en banque, notamment, rongent nos nerfs.
On a un peu l’impression d’être pris au piège au paradis.
Mais il était évident que ce moment arriverait un jour, et je suis contente que nous ayons réussi à faire autant de choses en route.
Nous devons simplement accepter que c’est ainsi et profiter de ce que le destin nous offre en regardant vers l’avant.
Ce qui m’aide, c’est que je considère que tout, absolument tout ce qui nous arrive en ce moment est un choix. J’étais épuisée de travailler et je me suis forcée à faire une pause avec l’accident, car sinon nous aurions peut-être plus d’argent, mais notre chantier serait la relation, car je suis insupportable à force de travailler.
En Allemagne, nous n’aurions pas échappé à une misère équivalente et ici, l’isolement nous aide à ne pas nous laisser rendre encore plus nerveux.
Nous devons simplement apprendre à nous supporter les uns les autres et à nous supporter nous-mêmes, dans les bons comme dans les mauvais moments, c’est le défi de la vie.
Et oui, comme tous ceux qui sont proches du désespoir, l’espoir de la foi m’aide. Je me sens protégée parce qu’en fin de compte, malgré de nombreuses défaites, tout a fonctionné.
Je me fiche de savoir s’il y a quelque chose ou non, cela m’aide de penser „merci d’être avec moi“ et cela m’aide aussi de savoir qu’ici, contrairement à la civilisation, on ne nous dit pas constamment comment nous devrions faire, quelles erreurs nous aurions pu commettre et à quel point tout cela est mauvais.
Ce n’est pas le cas, je dois passer beaucoup de temps à la plage et, en plus, travailler davantage à partir d’aujourd’hui avec un pied douloureux. C’est tout.
Et puis, il ne faut pas oublier : La plupart des choses sont maintenant derrière nous et non plus devant nous !
À demain,
Votre Ulf
El Español
Capítulo I: la calma en la tormenta En este momento, tenemos que forzarnos un poco para evitar que la frustración de muchas pequeñas y grandes desgracias nos consuma.
Especialmente la espera (¡!) (de Zoé, las hermanas de Silvana y mi pie aún hinchado, así como los imprevistos menos en la cuenta nos roen los nervios.
Es como estar atrapado en el paraíso.
Pero estaba claro que este momento llegaría en algún momento y la verdad es que me alegro de que hayamos conseguido hacer tantas cosas por el camino.
Sólo tenemos que aceptar que esto es así y mirar hacia delante y disfrutar de lo que el destino nos depare.
Me ayuda ver que todo, realmente todo, lo que nos está ocurriendo en este momento lo hemos elegido nosotros. Me quedé sin trabajo y me obligué a hacer una pausa con el accidente, porque de lo contrario tendríamos más dinero, pero nuestra obra sería la relación porque trabajo demasiado y soy odiosa.
En Alemania no nos habríamos librado de una miseria equivalente y aquí la reclusión nos ayuda a no ponernos aún más nerviosos.
Sólo tenemos que aprender a soportarnos unos a otros y a nosotros mismos, en las buenas y en las malas, ése es el reto de la vida.
Y sí, como a todos los que están cerca de la desesperación, la esperanza de la fe me ayuda. Me siento protegida porque al final todo salió bien a pesar de muchas derrotas.
Me da igual que haya algo o no, me ayuda pensar „gracias por estar conmigo“ y también me ayuda que aquí, al contrario que en la civilización, no nos estén diciendo constantemente cómo tenemos que hacerlo, qué errores hemos podido cometer y lo malo que es todo.
No lo es, tengo que tumbarme mucho en la playa y trabajar más a partir de hoy. Eso es todo.
Y no hay que olvidarlo: La mayor parte ha quedado atrás y ya no la tenemos delante.
Wie oft hätte ich schon danken müssen? Wie oft hab ich schon danken wollen?Wie dringend möchte ich jetzt danke sagen!
Diesmal nicht meiner Mutter oder Freunden, die hoffentlich oft genug bedacht werden, sondern Euch und Ihnen liebe Leserinnen und Leser!
Ihr tragt mich, ihr ertragt mich, ihr seid bei mir, wenn es gut läuft und in letzter Zeit auch oft, wenn es nicht so funktioniert wie geplant.
Ihr macht mich glücklich, weil Euer Interesse mich nicht mit meinen Gedanken allein lässt. Ihr gebt mir oft Mut und Kraft, wenn alles nur scheisse scheint, ihr schenkt Beistand, Aufmerksamkeit und Nähe, obwohl wir uns nicht kennen, oder besser, ich Euch nicht kenne.
Ich freue mich über jedes Like, jeden Kommentar und bei manchmal zu anspruchsvollen, zu verkopften oder gar langweiligen Blogs mit Eurem Lesen.
Ich schreibe seit knapp einem Jahr und teile Freude und Leid mit Euch, manchmal, für Silvanas Geschmack, zu viel, aber ich fühle mich positiv verpflichtet, weil ich euch mit auf die Reise genommen habe und deshalb auch in intimeren Momenten nicht aussen vor lassen will.
Wir werden wieder reisen, zu meinen Schülern nach Afrika, zu meinem Tripp nach Columbien und zu so vielen anderen Orten, auch wenn es derzeit anders scheint, aber die Reise ist wie das Leben:
John Lennon sagte „leben ist, was passiert, wenn man Grad was anderes vorhat. Leider hat das Leben derzeit oft was anderes vor, aber mit euch, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina und dem guten alten Jürmann, macht es unglaublich viel Spaß, nicht aufzugeben und immer weiter „on the road“ zu sein. Bis morgen!
Euer Ulf
In english
Thank you! How many times have I had to say thank you? How often have I wanted to say thank you? How urgently do I want to say thank you now!
This time not to my mother or friends, who I hope are thanked often enough, but to you, dear readers!
You carry me, you bear with me, you are with me when things are going well and, lately, often when things don’t work out as planned.
You make me happy because your interest doesn’t leave me alone with my thoughts. You often give me courage and strength when everything seems like shit, you give me support, attention and closeness, even though we don’t know each other, or rather, I don’t know you.
I appreciate every like, every comment and your reading of blogs that are sometimes too demanding, too cerebral or even boring.
I have been writing for almost a year and share joys and sorrows with you, sometimes too much for Silvana’s taste, but I feel positively obliged because I have taken you with me on the journey and therefore don’t want to be left out even in more intimate moments.
We will travel again, to my students in Africa, to my trip to Columbia and to so many other places, even if it seems otherwise at the moment, but travel is like life:
John Lennon said „living is what happens when you have degrees of something else going on“. Unfortunately, life often has other plans at the moment, but with you, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina and good old Jürmann, it’s a lot of fun not to give up and to keep on being „on the road“. See you tomorrow!
Your Ulf
En francaise
Merci ! Combien de fois aurais-je dû remercier ? Combien de fois ai-je déjà voulu remercier ? Comme il est urgent que je dise merci maintenant !
Cette fois-ci, ce n’est pas à ma mère ou à mes amis, qui, je l’espère, sont souvent remerciés, mais à vous, chers lecteurs et lectrices !
Vous me portez, vous me supportez, vous êtes avec moi quand tout va bien et, ces derniers temps, souvent aussi quand les choses ne fonctionnent pas comme prévu.
Vous me rendez heureuse, car votre intérêt ne me laisse pas seule avec mes pensées. Vous me donnez souvent du courage et de la force quand tout semble merdique, vous m’offrez votre soutien, votre attention et votre proximité, bien que nous ne nous connaissions pas, ou plutôt, que je ne vous connaisse pas.
Je me réjouis de chaque like, de chaque commentaire et, dans le cas de blogs parfois trop exigeants, trop cérébraux ou même ennuyeux, de votre lecture.
J’écris depuis près d’un an et je partage avec vous joies et peines, parfois, au goût de Silvana, trop, mais je me sens positivement engagée parce que je vous ai emmenés en voyage et que je ne veux donc pas vous laisser à l’écart, même dans des moments plus intimes.
Nous voyagerons à nouveau, pour rejoindre mes élèves en Afrique, pour mon voyage en Colombie et dans tant d’autres endroits, même si cela semble différent pour le moment, mais le voyage est comme la vie :
John Lennon disait „vivre, c’est ce qui se passe quand on a prévu autre chose pour les examens“. Malheureusement, la vie a souvent prévu autre chose en ce moment, mais avec vous, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina et le bon vieux Jürmann, c’est incroyablement amusant de ne pas abandonner et de continuer à être „on the road“. À demain !
Votre Ulf
El Español
¡Gracias! ¿Cuántas veces he tenido que dar las gracias? ¿Cuántas veces he querido dar las gracias? ¡Con qué urgencia quiero dar las gracias ahora!
Esta vez no a mi madre ni a mis amigos, a quienes espero dar las gracias con la suficiente frecuencia, sino a vosotros, queridos lectores.
Me lleváis, me soportáis, estáis conmigo cuando las cosas van bien y, últimamente, a menudo cuando las cosas no salen como estaba previsto.
Me hacéis feliz porque vuestro interés no me deja sola con mis pensamientos. A menudo me das valor y fuerza cuando todo parece una mierda, me das apoyo, atención y cercanía, aunque no nos conozcamos, o mejor dicho, yo no te conozca a ti.
Agradezco cada like, cada comentario y vuestra lectura de blogs a veces demasiado exigentes, demasiado cerebrales o incluso aburridos.
Llevo casi un año escribiendo y compartiendo alegrías y penas con vosotros, a veces demasiado para el gusto de Silvana, pero me siento positivamente obligada porque os he llevado conmigo en el viaje y por eso no quiero que me dejéis de lado ni siquiera en los momentos más íntimos.
Volveremos a viajar, a mis estudiantes en África, a mi viaje a Colombia y a tantos otros lugares, aunque de momento parezca lo contrario, pero viajar es como la vida:
John Lennon decía que „vivir es lo que ocurre cuando tienes grados de otra cosa en marcha“. Por desgracia, la vida suele tener otros planes en este momento, pero contigo, Silvana, mamá, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina y el bueno de Jürmann, es muy divertido no rendirse y seguir „en el camino“. Hasta mañana ¡mañana!
Was schert mich mein Geschwätz von gestern Silvana und ich haben uns gestern ausgesprochen. Ängste, Nöte, Bedürfnisse. Wir kamen in einen Rhythmus der Lethargie, gepflastert von Routinen die wir schon kannten und denen wir doch schon einmal entflohen sind.
Wir wollten reisen, was erleben und Neues entdecken und sind doch wieder in der Komfort-Zone gelandet.
Schluss damit. Wir wollen fahren. Nicht morgen, weil der Besuch ja schon gebucht hat, aber so bald wie möglich. Keine Fähre, sondern mit den Flügeln, die Silvana uns gebaut hat.
Wir haben die Jobs, das Internet, die Lust und das Verlangen. (Gut, grad kam noch eine hohe Rechnung, also ein bisschen später).Es geht nicht anders, weil der Gedanke hier zu versacken uns nicht gefällt. Nicht weil Griechenland nicht schön ist, sondern weil das Herz danach giert.
Das Leben im Jürmann ist toll! Wir lieben es, beide, aber für Immer ist er dann doch zu klein und für eine Wohnung bin ich noch nicht wieder bereit. Ich danke Silvana, dass sie mir nicht nur vertraut, sondern mich versteht.
Ich durfte Sie wieder anstecken mit meinem Fernweh.
Wir werden natürlich einige Dinge anders machen, auch wir haben gelernt, über den anderen, uns selbst und das Reisen.
Wir haben uns verständigt, wissen zumindest, wie wir innere Dispute eindämmen können und wir haben eine Idee davon, dass alles passieren kann, aber das uns so schnell nichts mehr aus der Bahn wirft.
Wohin? Erst einmal Richtung Westen, weil einige Dinge dann doch erledigt werden müssen und es ja auch quasi auf dem Weg liegt.
Jetzt gilt es vorzubereiten. Es gibt viel zu tun. Also Jannis: Mach Platz am Kühlschrank.
Euer Ulf
In english
What do I care about my gossip from yesterday
Silvana and I talked yesterday. Fears, hardships, needs. We got into a rhythm of lethargy, paved with routines we already knew and from which we had already escaped.
We wanted to travel, experience things and discover new things and yet we ended up back in the comfort zone.
No more of that. We want to go. Not tomorrow, because the visitor has already booked, but as soon as possible. Not by ferry, but with the wings that Silvana has built for us.
We have the jobs, the internet, the desire and the craving. (Well, we’ve just had a big bill, so we’ll be a bit late) There’s no other way, because we don’t like the idea of being stuck here. Not because Greece isn’t beautiful, but because our hearts crave it.
Life in Jürmann is great! We both love it, but it’s too small for everyone and I’m not ready for an apartment again yet. I thank Silvana for not only trusting me, but for understanding me.
I was able to infect her with my wanderlust again.
We will of course do some things differently, we have also learned about each other, ourselves and traveling.
We have come to an understanding, we at least know how to contain inner disputes and we have an idea that anything can happen, but that nothing will throw us off track so quickly.
Where to? First of all to the west, because some things have to be done and it’s practically on the way.
Now it’s time to prepare. There’s a lot to do. So Jannis: make room at the fridge.
Your Ulf
En Francaise
Qu’est-ce que j’en ai à faire de mon bavardage d’hier ? Silvana et moi avons parlé hier. Des peurs, des besoins, des envies. Nous sommes entrés dans un rythme de léthargie, pavé de routines que nous connaissions déjà et auxquelles nous avions pourtant déjà échappé.
Nous voulions voyager, vivre des expériences et découvrir de nouvelles choses, mais nous nous sommes retrouvés dans la zone de confort.
C’est fini, tout ça. Nous voulons partir. Pas demain, parce que la visite a déjà réservé, mais dès que possible. Pas en ferry, mais avec les ailes que Silvana nous a construites.
Nous avons les emplois, l’Internet, l’envie et le désir. (Nous ne pouvons pas faire autrement, car l’idée de sombrer ici ne nous plaît pas. Non pas parce que la Grèce n’est pas belle, mais parce que le cœur y aspire.
La vie chez Jürmann est géniale ! Nous l’aimons, tous les deux, mais pour Immer, il est trop petit et je ne suis pas encore prête à reprendre un appartement. Je remercie Silvana de ne pas seulement me faire confiance, mais aussi de me comprendre.
J’ai pu lui transmettre mon envie de voyager.
Nous allons bien sûr faire certaines choses différemment, nous avons aussi appris sur l’autre, sur nous-mêmes et sur les voyages.
Nous nous sommes mis d’accord, nous savons au moins comment endiguer les disputes intérieures et nous avons une idée du fait que tout peut arriver, mais que rien ne nous déstabilisera de sitôt.
Où aller ? D’abord vers l’ouest, parce que certaines choses doivent être réglées et que c’est quasiment sur le chemin.
Il faut maintenant se préparer. Il y a beaucoup à faire. Alors Jannis : fais de la place devant le frigo.
Votre Ulf
El Español
Qué me importan mis cotilleos de ayer Silvana y yo hablamos ayer. Miedos, penurias, necesidades. Entramos en un ritmo de letargo, empedrado de rutinas que ya conocíamos y de las que ya habíamos escapado.
Queríamos viajar, vivir experiencias y descubrir cosas nuevas y, sin embargo, acabamos volviendo a la zona de confort.
Se acabó. Queremos irnos. No mañana, porque el visitante ya ha reservado, sino lo antes posible. No en ferry, sino con las alas que Silvana nos ha construido.
Tenemos los trabajos, internet, las ganas y el ansia. (Bueno, acabamos de recibir una factura importante, así que llegaremos un poco tarde) No hay otra manera, porque no nos gusta la idea de quedarnos aquí atrapados. No porque Grecia no sea hermosa, sino porque nuestros corazones lo anhelan.
La vida en Jürmann es genial. A los dos nos encanta, pero es demasiado pequeño para todos y todavía no estoy preparada para volver a tener un piso. Me gustaría dar las gracias a Silvana no sólo por confiar en mí, sino también por comprenderme.
He podido contagiarle de nuevo mi pasión por los viajes.
Por supuesto, haremos algunas cosas de forma diferente, pero también hemos aprendido la una de la otra, de nosotras mismas y de los viajes.
Hemos llegado a un entendimiento, al menos sabemos cómo contener las disputas internas y tenemos la idea de que puede pasar cualquier cosa, pero que nada nos despistará tan rápidamente.
¿Hacia dónde? En primer lugar al oeste, porque hay que hacer algunas cosas y está prácticamente en camino.
Ahora toca prepararse. Hay mucho que hacer. Así que Jannis: haz sitio en la nevera.
Heute Morgen bin ich aus dem Jürmann gestiegen, das heißt, ich hab es versucht und bin tierisch umgeknickt. Ja, Schmerzen sind eine intensive Erfahrung und zeigen einem oft mehr, als das an Stelle X Y nicht in Ordnung ist.
So lag ich nun da, wie ein gestrandet Wal im Sand und kugelte mich,bis Kühlakkus den Schmerz erst intensivierten und dann linderten.
Eine gute Gelegenheit, über mich nachzudenken und die Chance, nicht vor mir weglaufen zu können, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich dachte also über gestern Abend nach, als Silvana und ich über die Weiterfahrt nach Sizilien nach dachten, über Barcelona und Marokko.
Und schnell wurde aus einem Wenn ein dann und aus Vorfreude Stress, denn kommenden Monat erwarten wir ja Besuch und am 31. Oktober fährt schon die letzte Fähre nach Italien.
Und kostenlos ist sie auch nicht. Also wieder arbeiten wie ein Irrer und sparen, nur um in drei Monaten in Palermo und Umgebung den Winter zu verbringen. Ohne kostenlosen Standplatz.
Ja, wir wären wieder unterwegs, aber hätten uns von der Intention der Reise, dem griechischen „Epimelaia heautu“, der Sorge um sich selbst entfernt.
Eben, auf dem Boden robbend, hab ich mich final dagegen entschieden, denn das Letzte was ich oder wir jetzt brauchen ist Stress.
Ich bilde mir ein, dass mir das Schicksal sagen wollte „Halte inne, halte aus, halte durch“, Zeit sich endlich nicht um den Jürmann, sondern um uns zu kümmern. Es ist an der Zeit, sich der inneren Baustellen zu .widmen.
Eine gesunde Seele.
Euer Ulf
In english
Epimelaia Heautu This morning I got out of the Jürmann, that is, I tried it and twisted like hell. Yes, pain is an intense experience and often shows you more than just that X Y is wrong.
So I lay there like a beached whale in the sand and rolled around until cold packs first intensified the pain and then soothed it.
A good opportunity to think about myself and the chance not to run away from myself, in the truest sense of the word.
So I thought about last night, when Silvana and I were thinking about the onward journey to Sicily, about Barcelona and Morocco.
And quickly an if turned into a then and anticipation turned into stress, because we are expecting visitors next month and the last ferry to Italy leaves on October 31.
And it’s not free either. So we’re back to working like mad and saving money just to spend the winter in Palermo and the surrounding area in three months‘ time. Without a free pitch.
Yes, we would be traveling again, but we would have distanced ourselves from the intention of the trip, the Greek „Epimelaia heautu“, the care for oneself.
Just now, crawling on the ground, I finally decided against it, because the last thing I or we need now is stress.
I imagine that fate wanted to tell me „Stay inside, hold out, hold on“, time to finally stop worrying about Jürmann and start worrying about us. It’s time to devote ourselves to our inner building sites.
A healthy soul.
Your Ulf
En francaise
Epimelaia Heautu Ce matin, je suis sortie du Jürmann, c’est-à-dire que j’ai essayé et je me suis tordue comme une bête. Oui, la douleur est une expérience intense qui révèle souvent plus que ce qui ne va pas à l’endroit X Y.
J’étais donc là, comme une baleine échouée dans le sable, à me rouler en boule jusqu’à ce que des packs de glace intensifient puis soulagent la douleur.
Une bonne occasion de penser à moi et la chance de ne pas pouvoir me fuir, au sens propre du terme.
J’ai donc pensé à hier soir, alors que Silvana et moi réfléchissions à la suite du voyage en Sicile, à Barcelone et au Maroc.
Et rapidement, le si s’est transformé en alors et l’anticipation en stress, car nous attendons des visiteurs le mois prochain et le 31 octobre est déjà le dernier ferry pour l’Italie.
Et il n’est pas gratuit non plus. Donc, travailler comme un fou et économiser pour passer l’hiver dans trois mois à Palerme et ses environs. Sans emplacement gratuit.
Oui, nous serions à nouveau en route, mais nous nous serions éloignés de l’intention du voyage, l'“Epimelaia heautu“ grecque, le souci de soi.
Justement, en rampant sur le sol, j’ai finalement décidé de ne pas le faire, car la dernière chose dont j’ai besoin, ou dont nous avons besoin, c’est du stress.
Je m’imagine que le destin a voulu me dire „Tiens bon, tiens bon, tiens bon“, qu’il est temps de s’occuper non pas de Jürmann, mais de nous. Il est temps de se consacrer aux chantiers intérieurs.
Une âme en bonne santé.
Votre Ulf
El Español
Epimelaia Heautu Esta mañana he salido de la Jürmann, lo que significa que la he probado y me he retorcido de lo lindo. Sí, el dolor es una experiencia intensa y a menudo te muestra algo más que que X Y está mal.
Así que me quedé tumbado como una ballena varada en la arena y me revolví hasta que las compresas frías primero intensificaron el dolor y luego lo calmaron.
Una buena oportunidad para pensar en mí mismo y la oportunidad de no huir de mí mismo, en el verdadero sentido de la palabra.
Así que pensé en la noche anterior, cuando Silvana y yo pensábamos en seguir viaje a Sicilia, en Barcelona y Marruecos.
Y rápidamente un „si“ se convirtió en un „entonces“ y la anticipación en estrés, porque esperamos visitas el mes que viene y el último ferry a Italia sale el 31 de octubre.
Y tampoco es gratis. Así que volvemos a trabajar como locos y a ahorrar dinero para pasar el invierno en Palermo y sus alrededores dentro de tres meses. Sin plaza gratis.
Sí, volveríamos a viajar, pero nos habríamos alejado de la intención del viaje, la „Epimelaia heautu“ griega, el cuidado de uno mismo.
Ahora mismo, arrastrándome por el suelo, he decidido finalmente no hacerlo, porque lo último que yo o nosotros necesitamos ahora es estrés.
Imagino que el destino quería decirme „Quédate dentro, aguanta, resiste“, es hora de dejar por fin de preocuparnos por Jürmann y empezar a preocuparnos por nosotros. Es hora de dedicarnos a nuestras obras interiores.
Irgendwann ist er da, der Tag, an dem man ausgepowerd ist, an dem nichts mehr geht, an dem man nur noch ausgestreckt im Jürmann auf den Abend wartet, weil es tagsüber zu heiß ist.
Heute ist er, dieser Tag. Nachdem wir die Sitzungen in der Stadt abhielten und man uns mitteilte, dass die Starlink Schüssel nur noch sieben Tagesmärsche von Kalamata entfernt ist, ging bei mir nichts mehr.
Ich fuhr nur noch wie ferngesteuert zum Waschsalon und dann wieder zum Strand um im Adamskostüm bei 35 Grad auf das Vergehen derZeit zu warten. Denn gleich hab ich noch eine Stunde, aber der Zweitjob ist Wünschgedanke.
Ich bin so abgenutzt wie meine „E“und Leertaste.
Vielleicht, weil wir alles geschafft haben, was wir uns vorgenommen haben, vielleicht weil es so heiß ist, aber vielleicht auch, weil manchmal Nichts tun können außer auf Post zu warten anstrengender als arbeiten ist.
Wir lieben Kalamata, wirklich, aber jetzt dürfte es auch gerne mit einer Supersatelitenschüssel ein bisschen Chillen in den kühlen Bergen sein.
Denn das Jahr ist noch nicht um und wir haben noch viel vor, aber heute wird fast nur noch geschlafen.
Euer Ulf
In english
5 marathons away from Athens
At some point it comes, the day when you’re exhausted, when nothing works anymore, when you’re just stretched out in the Jürmann waiting for the evening because it’s too hot during the day.
Today is that day. After we held the meetings in the city and were told that the Starlink bowl was only seven days‘ walk from Kalamata, nothing worked for me.
I just drove to the laundrette as if by remote control and then back to the beach to wait for time to pass in my Adam costume at 35 degrees. I still have an hour to go, but the second job is a pipe dream.
I’m as worn out as my „E“ and space bar.
Maybe because we’ve done everything we set out to do, maybe because it’s so hot, but maybe also because sometimes being able to do nothing but wait for mail is more exhausting than working.
We love Kalamata, we really do, but now we’d like to chill out in the cool mountains with a super-satelite bowl.
Because the year isn’t over yet and we still have a lot planned, but today we’re almost all sleeping.
Your Ulf
En Francaise
À cinq marathons d’Athènes Il arrive un jour où l’on est épuisé, où rien ne va plus, où l’on se contente d’attendre le soir allongé dans le Jürmann parce qu’il fait trop chaud pendant la journée.
C’est aujourd’hui, ce jour-là. Après les séances en ville et l’annonce que la parabole Starlink n’était plus qu’à sept jours de marche de Kalamata, rien n’allait plus pour moi.
Je me suis contenté de me rendre à la laverie automatique, puis de retourner à la plage en tenue d’Adam, par 35 degrés, pour attendre que le temps passe. Car j’ai encore une heure dans quelques minutes, mais le deuxième emploi est un vœu pieux.
Je suis aussi usée que mes touches „E“ et „espace“.
Peut-être parce que nous avons fait tout ce que nous avions prévu, peut-être parce qu’il fait si chaud, mais peut-être aussi parce que parfois, ne rien pouvoir faire à part attendre le courrier est plus fatigant que de travailler.
Nous aimons Kalamata, vraiment, mais maintenant, ça ne devrait pas être trop difficile de se détendre dans la fraîcheur des montagnes avec un bol de supersatelite.
Car l’année n’est pas encore terminée et nous avons encore beaucoup de projets, mais aujourd’hui, on ne fait presque que dormir.
Votre Ulf
El Español
A 5 maratones de Atenas En algún momento llega, el día en el que estás agotado, en el que ya nada funciona, en el que estás estirado en la Jürmann esperando a que anochezca porque durante el día hace demasiado calor.
Hoy es ese día. Después de celebrar las reuniones en la ciudad y de que nos dijeran que el cuenco Starlink estaba a sólo siete días a pie de Kalamata, nada me funcionó.
Me limité a conducir hasta la lavandería como si estuviera teledirigido y luego volví a la playa para esperar a que pasara el tiempo con mi traje de Adán a 35 grados. Todavía me queda una hora, pero el segundo trabajo es una quimera.
Estoy tan agotado como mi „E“ y la barra espaciadora.
Quizá sea porque hemos hecho todo lo que nos habíamos propuesto, quizá sea porque hace mucho calor, pero quizá también sea porque a veces no poder hacer nada más que esperar el correo es más cansado que trabajar.
Nos encanta Kalamata, de verdad, pero ahora nos gustaría relajarnos en las montañas fresquitas con un tazón supersatelita.
Porque el año aún no ha terminado y todavía tenemos muchas cosas planeadas, pero hoy casi todos estamos durmiendo.
Der Nachteil eines öffentlichen Blogs ist, dass man nicht alles sagen sollte, denn man weiss ja nicht, wer alles mitliest.
Das Schlimme am Mitlesen ist aber nicht, dass ich mich mitteile, sondern dass jeder aus der Tatsache „Geschriebenes“ seine eigene Geschichte generiert und so wird aus zynisch bösartig, aus witzig überheblich und aus souverän selbstverliebt.
Deshalb schreibe ich heute nicht über das Passierte, sondern seine Folge: Ich bin ruhig geblieben. Nicht eine Neurone in mir bewegte die HB Männchen DNA, kein Druck, kein Schweiß, keine Zweifel.
Das habe ich in meinem Leben auf vier Rädern also wirklich gelernt, ruhig bleiben. Nicht immer, aber immer öfter und immer ein bisschen selbstverständlicher.
Und plötzlich wird das Wellenrauschen wieder zum Ruf der Freiheit.
Euer Ulf
In english
The freedom to stay quiet
The disadvantage of a public blog is that you shouldn’t say everything, because you don’t know who is reading along.
The bad thing about reading along, however, is not that I share myself, but that everyone generates their own story from the fact that something has been „written“ and so cynical becomes malicious, witty becomes arrogant and confident becomes self-absorbed.
That’s why I’m not writing today about what happened, but about its consequences: I stayed calm. Not one neuron in me moved the HB Männchen DNA, no pressure, no sweat, no doubts.
So that’s what I’ve really learned in my life on four wheels, to stay calm. Not always, but more and more often and a little more naturally.
And suddenly the sound of the waves becomes the call of freedom again.
Your Ulf
En Francaise
La liberté de rester calme
L’inconvénient d’un blog public est qu’il ne faut pas tout dire, car on ne sait pas qui lit.
Le pire n’est pas que je participe, mais que chacun génère sa propre histoire à partir du fait „écrit“, et c’est ainsi que le cynique devient malveillant, l’amusant prétentieux et le souverain narcissique.
C’est pourquoi je n’écris pas aujourd’hui sur ce qui s’est passé, mais sur sa conséquence : je suis resté calme. Pas un neurone en moi n’a bougé l’ADN du mâle HB, pas de pression, pas de sueur, pas de doute.
C’est donc ce que j’ai vraiment appris au cours de ma vie sur quatre roues : rester calme. Pas toujours, mais de plus en plus souvent et de plus en plus naturellement.
Et soudain, le bruit des vagues redevient un appel à la liberté.
Votre Ulf
El Español
La libertad de callarse
La desventaja de un blog público es que no debes decirlo todo, porque no sabes quién te está leyendo.
Lo malo de seguir leyendo, sin embargo, no es que yo me comparta, sino que cada uno genera su propia historia a partir del hecho de que algo se ha „escrito“ y así lo cínico se convierte en malicioso, lo ingenioso en arrogante y lo seguro de sí mismo en ensimismado.
Por eso hoy no escribo sobre lo que pasó, sino sobre sus consecuencias: mantuve la calma. Ni una sola neurona en mí movió el ADN de HB Männchen, ni presión, ni sudor, ni dudas.
Eso es lo que realmente he aprendido en mi vida sobre cuatro ruedas, a mantener la calma. No siempre, pero cada vez más a menudo y con más naturalidad.
Y de repente el sonido de las olas vuelve a ser la llamada de la libertad.
Warum wird man im Urlaub krank und warum scheitern im Urlaub die meisten Ehen?
Weil der Urlaub nach harter Anstrengung erwartet wird. Urlaub ist, als würde Sisyphos den Stein ruhen lassen, den er ewig zu rollen hat. Im Urlaub fehlt Sisyphos also die Aufgabe und wenn er dieser ewig nachgeht der Lebenssinne, weil alles worüber er sich definiert der Stein ist und wie er ihn rollt und das ist plötzlich weg.
Urlaub ist wie Wachwerden und fragen: Wer bin ich? Und man ist nach zwei Wochen meist erst richtig tief in der Krise angekommen, wenn die Arbeit wieder losgeht.
Wie gut, dass sie das tut, denn endlich hat man wieder was zum Festhalten, Routinen. Genug in sich hinein gehorcht, endlich wieder Dienst nach Vorschrift; dank Urlaub.
Im Urlaub selbst treffen meist zwei Sisyphos ohne Stein aufeinander. Gestern noch lieb nebeneinander den Berg hoch, heute in der Bierstube schweigen, während es innen brodelt.
Vielleicht sollte man weniger Urlaub machen,um diese Selbstreflektion zu portionieren, oder mehr, viel mehr, damit die Kritik wirken kann, aber Vorsicht, Urlaub kann auch zu Arbeit werden.
Vielleicht nicht das Schlechteste
Euer Ulf
In english
Help, we’re on vacation! Why do people get sick on vacation and why do most marriages fail on vacation?
Because a vacation is expected after hard work. A vacation is like Sisyphus letting the stone rest that he has to roll forever. So on vacation, Sisyphus lacks the task and if he pursues it forever, the sense of life, because all he defines himself by is the stone and how he rolls it and that is suddenly gone.
Vacation is like waking up and asking: Who am I? And after two weeks, you’re usually only really deep in the crisis when work starts again.
How good that it does, because you finally have something to hold on to again, routines. You’ve listened to yourself enough, finally back on duty, thanks to vacation.
On vacation, two Sisyphus without a stone usually meet. Yesterday, they were still lovingly walking up the mountain side by side, today they are silent in the pub while things are boiling inside.
Perhaps you should take fewer vacations to portion out this self-reflection, or more, much more, so that the criticism can take effect, but be careful, vacations can also become work.
Perhaps not the worst thing
Your Ulf
En Francaise
Au secours, nous sommes en congé ! Pourquoi tombe-t-on malade pendant les vacances et pourquoi la plupart des mariages échouent-ils pendant les vacances ?
Parce que les vacances sont attendues après un dur effort. Les vacances, c’est comme si Sisyphe laissait reposer la pierre qu’il doit rouler éternellement. En vacances, Sisyphe n’a plus de tâche à accomplir et s’il poursuit éternellement cette tâche, il perd le sens de la vie, car tout ce qui le définit, c’est la pierre et la manière dont il la fait rouler, et tout cela disparaît soudainement.
Les vacances, c’est comme se réveiller et se demander : qui suis-je ? Et on n’est généralement pas vraiment en crise au bout de deux semaines, quand le travail reprend.
Comme c’est bon, car on a enfin à nouveau quelque chose à quoi se raccrocher, des routines. Assez d’obéissance à soi-même, enfin à nouveau le service selon les règles ; grâce aux vacances.
En vacances, deux Sisyphe sans pierre se rencontrent généralement. Hier encore, ils gravissaient la montagne côte à côte, aujourd’hui ils se taisent dans la brasserie alors qu’ils bouillonnent à l’intérieur.
Peut-être faudrait-il prendre moins de vacances pour pouvoir proportionner cette autoréflexion, ou plus, beaucoup plus, pour que la critique puisse agir, mais attention, les vacances peuvent aussi devenir du travail.
Ce n’est peut-être pas la pire des choses
Votre Ulf
El Español
Ayuda, ¡estamos de vacaciones! ¿Por qué la gente se pone enferma en vacaciones y por qué la mayoría de los matrimonios fracasan en vacaciones?
Porque las vacaciones se esperan después de un duro trabajo. Las vacaciones son como si Sísifo dejara descansar la piedra que tiene que hacer rodar para siempre. En vacaciones, Sísifo carece de la tarea y, si la persigue para siempre, del sentido de la vida, porque lo único que le define es la piedra y cómo la hace rodar, y eso desaparece de repente.
Las vacaciones son como despertarse y preguntarse: ¿Quién soy? Y al cabo de dos semanas uno sólo suele estar realmente inmerso en la crisis cuando vuelve a empezar el trabajo.
Qué bien que lo haga, porque por fin vuelves a tener algo a lo que agarrarte, rutinas. Ya te has escuchado bastante, por fin vuelves al trabajo, gracias a las vacaciones.
En vacaciones suelen encontrarse dos Sísifos sin piedra. Ayer aún caminaban amorosamente montaña arriba codo con codo, hoy callan en el bar mientras las cosas hierven por dentro.
Quizá deberías tomarte menos vacaciones para repartir esta autorreflexión, o más, muchas más, para que la crítica surta efecto, pero cuidado, las vacaciones también pueden convertirse en trabajo.