Heute war ein schöner Tag mit Zoé. Wir haben am Strand gelegen, Kaffee getrunken und uns über vieles unterhalten.
Dann wurde ich anstrengend, weil das Wort öffentliches Interesse in Bezug auf Recht viel und bei mir der Gedanke keimte, dass, wenn der Staatsanwalt nur dann tätig wird, wenn öffentliches Interesse besteht, doch der im Gesetzesbuch als Straftat titulierte Mord nur dann mehr ist als eine leere Worthülse, wenn ein öffentliches Interesse daran besteht.
Man sagt so schön, wo kein Richter da kein Henker, was so viel heißt wie: Wenn kein öffentliches Interesse am Opfer besteht, der Täter auch nicht sanktioniert wird; oder sollte ich sagen“ werden kann?“
Mich interessieren solche Fragen, denn was macht Putin grad anderes, als statt das Morden zu toppen, das öffentliche Interesse zu ändern?
Ich weiss, damit beschäftigt sich kein Jurist, aber liegt nicht in diesem, aus meiner Perspektive fatalen Desinteresse das eigentliche Problem?
Warum wird über so fundamentale Gedanken nicht mit denen diskutiert, die das öffentliche Interesse zukünftig verteidigen wollen?
Zoé dachte, ich wollte sie kritisieren. Mit Nichten, ich finde es nur Bedauernswert, dass man intelligente Menschen wie sie mit so viel Wissen voll stopft und dabei so Fundamentales auslässt.
Das ist alles.
Euer Ulf
In english
Public interest Today was a lovely day with Zoé. We were lying on the beach, drinking coffee and talking about lots of things.
Then I started to get stressed because the word „public interest“ came up a lot in relation to the law and I started to think that if the public prosecutor only takes action when there is a public interest, then murder, which is a criminal offense in the law book, is only more than an empty phrase when there is a public interest.
As the saying goes, where there is no judge, there is no executioner: If there is no public interest in the victim, the perpetrator will not be sanctioned either; or should I say“ can be?“
I am interested in such questions, because what is Putin doing at the moment other than changing the public interest instead of topping up the murders? interest?
I know that no lawyer deals with this, but isn’t the real problem in this, from my perspective, fatal lack of interest?
Why are such fundamental ideas not discussed with those who want to defend the public interest in the future?
Zoé thought I wanted to criticize her. By no means, I just find it regrettable that intelligent people like her are stuffed with so much knowledge and yet such fundamental things are and leave out such fundamental things.
That’s all.
Your Ulf
En francaise
Intérêt public Aujourd’hui, c’était une belle journée avec Zoé. Nous nous sommes allongés sur la plage, avons bu du café et avons parlé de beaucoup de choses.
Puis j’ai commencé à m’énerver parce que le mot intérêt public était utilisé en rapport avec le droit et que j’ai commencé à penser que si le procureur n’agit que lorsqu’il y a un intérêt public, le meurtre, qui est un délit dans le code pénal, n’est plus qu’un mot vide de sens lorsqu’il y a un intérêt public.
Comme on dit, pas de juge, pas de bourreau, ce qui revient à dire : S’il n’y a pas d’intérêt public pour la victime, le coupable ne sera pas non plus sanctionné ; ou devrais-je dire“ peut être sanctionné“ ?
Ce genre de questions m’intéresse, car que fait Poutine en ce moment, sinon qu’au lieu de faire mieux en matière de meurtre, il change l’intérêt public. changer d’intérêt ?
Je sais qu’aucun juriste ne s’occupe de cela, mais n’est-ce pas dans ce désintérêt, fatal selon moi, que réside le véritable problème ?
Pourquoi des idées aussi fondamentales ne sont-elles pas discutées avec ceux qui veulent défendre l’intérêt public à l’avenir ?
Zoé pensait que je voulais la critiquer. Loin de là, je trouve juste regrettable que l’on bourre des gens intelligents comme elle de tant de connaissances et que l’on oublie des choses aussi fondamentales. omettre de le faire.
C’est tout.
Votre Ulf
El Español
Öffentliches Interesse Heute war ein schöner Tag mit Zoé. Wir haben am Strand gelegen, Kaffee getrunken und uns über vieles unterhalten.
Dann wurde ich anstrengend, weil das Wort öffentliches Interesse in Bezug auf Recht viel und bei mir der Gedanke keimte, dass, wenn der Staatsanwalt nur dann tätig wird, wenn öffentliches Interesse besteht, doch der im Gesetzesbuch als Straftat titulierte Mord nur dann mehr ist als eine leere Worthülse, wenn ein öffentliches Interesse daran besteht.
Man sagt so schön, wo kein Richter da kein Henker, was so viel heißt wie: Wenn kein öffentliches Interesse am Opfer besteht, der Täter auch nicht sanktioniert wird; oder sollte ich sagen“ werden kann?“
Mich interessieren solche Fragen, denn was macht Putin grad anderes, als statt das Morden zu toppen, das öffentliche Interesse zu ändern?
Ich weiss, damit beschäftigt sich kein Jurist, aber liegt nicht in diesem, aus meiner Perspektive fatalen Desinteresse das eigentliche Problem?
Warum wird über so fundamentale Gedanken nicht mit denen diskutiert, die das öffentliche Interesse zukünftig verteidigen wollen?
Zoé dachte, ich wollte sie kritisieren. Mit Nichten, ich finde es nur Bedauernswert, dass man intelligente Menschen wie sie mit so viel Wissen voll stopft und dabei so Fundamentales auslässt.
Na, wenn das mal kein schöner Tag st, um kaputte Solarzellen zu haben. Keine Elke, die Sonne knallt und kein Watt Energie wird aufgeladen. Man darf ruhig sagen, Energie wird gezogen, nämlich unsere.
Als wir gestern von dem Umstand erfahren haben, waren wir so still wie das Wellenrauschen grad, denn das ist wirklich -nicht gut.
So langsam halte ich mich bzw uns für Hiob: Was nimmt man uns als Nächstes?
Und dann möchte ich glauben, das mir das was zeigen soll. Das es der beste Moment ist, für die Katastrophe, es hätte schlimmere Momente geben. Ich gebe zu, das fällt schwer.
Denn eine neue SolAranlage und Strom vom Campingplatz ist das Letzte, was unsere kranken Finanzen brauchen.
Aber wir sind gefasst und den gestrigen Abend mit Gespräche wie es weiter geht verbracht, mit zärtlichem Habitus, um den anderen nicht mit der inneren Ohnmacht zusätzlich zu belasten.
Nein, wir denken nicht die undenkbaren Gedanken, aber der Schock sitzt tief. Aber wir werden auch das schaffen. Was uns nicht umbringt macht uns härter. Und als Werber hätte ich gesagt:
Da geht noch was!
Euer Ulf
In english
Yes, we can do it! Well, if it isn’t a nice day to have broken solar cells. No Elke, the sun is beating down and not a watt of energy is being charged. It’s fair to say that energy is being drawn, namely ours.
When we found out about this yesterday, we were as quiet as the sound of the waves, because it’s really not good.
I’m starting to think of myself and us as Job: what will they take from us next?
And then I want to believe that this is supposed to show me something. That this is the best moment for the catastrophe, there could have been worse moments. I admit that’s difficult.
Because a new solar plant and electricity from the campsite is the last thing our ailing finances need.
But we are calm and spent yesterday evening talking about what to do next, with a tender demeanor so as not to burden the other with our inner powerlessness.
No, we’re not thinking the unthinkable thoughts, but the shock is deep. But we will manage that too. What doesn’t kill us makes us tougher. And as an advertiser, I would have said:
There’s still time!
Your Ulf
En francaise
Oui, nous pouvons le faire ! Eh bien, si ce n’est pas une belle journée pour avoir des panneaux solaires cassés. Pas d’Elke, le soleil tape et aucun watt d’énergie n’est chargé. On peut même dire que l’énergie est tirée, c’est-à-dire la nôtre.
Lorsque nous avons appris cette situation hier, nous étions aussi silencieux que le bruit des vagues, car ce n’est vraiment pas bon.
Je commence à me prendre pour Job, ou plutôt à nous prendre pour Job : qu’est-ce qu’on nous prend ensuite ?
Et puis je veux croire que c’est censé me montrer quelque chose. Que c’est le meilleur moment pour la catastrophe, il y aurait eu des moments pires. J’avoue que c’est difficile.
Car une nouvelle installation solaire et l’électricité du camping sont la dernière chose dont nos finances malades ont besoin.
Mais nous sommes résignés et avons passé la soirée d’hier à discuter de la suite des événements, avec un habitus tendre, pour ne pas faire peser sur l’autre le poids supplémentaire de notre impuissance intérieure.
Non, nous ne pensons pas à des choses impensables, mais le choc est profond. Mais nous y arriverons aussi. Ce qui ne nous tue pas nous rend plus durs. Et en tant que publicitaire, j’aurais dit :
Il y a encore quelque chose à faire !
Votre Ulf
El Español
¡Sí, podemos hacerlo! Bueno, si no es un buen día para tener células solares rotas. No Elke, el sol está golpeando hacia abajo y no un vatio de energía se está cargando. Es justo decir que se está extrayendo energía, concretamente la nuestra.
Cuando nos enteramos de esto ayer, nos quedamos callados como el sonido de las olas, porque realmente no es bueno.
Empiezo a pensar en mí y en nosotros como Job: ¿qué será lo próximo que nos quiten?
Y luego quiero creer que esto tiene que enseñarme algo. Que éste es el mejor momento para la catástrofe, que podría haber habido momentos peores. Admito que es difícil.
Porque una nueva planta solar y electricidad del camping es lo último que necesitan nuestras maltrechas finanzas.
Pero estamos tranquilos y pasamos la tarde de ayer hablando de qué hacer a continuación, con un comportamiento amable para no agobiar al otro con nuestra impotencia interior.
No, no tenemos pensamientos impensables, pero la conmoción es profunda. Pero también lo superaremos. Lo que no nos mata nos hace más fuertes. Y como publicista, habría dicho:
Interesting interesting Es soll ja schon mal vorgekommen sein, so munkelt man, dass Silvana und ich uns nicht mehr ertragen könnten. Angeblich hocken wir zu sehr aufeinander und die Kongruenz (Deckungsgleichheit) unserer Charaktere sei auch nur bedingt gegeben.
Böse Zungen behaupten sogar, wir harmonieren nicht, sondern agieren kontradiktorisch. Diese Kretins!
Es gab sogar Momente, natürlich nur angeblich, wo wir uns freuten, dass bald Silvanas Schwestern kommen und wir uns eine ganze Woche fast gar nicht sehen würden. Nach dem Motto: Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf den Tischen.
Aber die Maus ist ja dank Jiannis Empfehlung einer Klebefalle tot und die andere Maus dann weg. Mit wem soll ich dann tanzen?
Und wer hört sich mein Genörgel an, weil wir wieder aufs Geld warten müssen? Wer reicht mir den Kaffee während der Sitzungen und erinnert mich an Waschen sowie Zähne putzen? Von rechtzeitig aufstehen ganz zu schweigen?
Muss Du wirklich die ganze Woche wegbleiben? Fragte ich sie deshalb heute und Silvana so: Hab ich auch schon dran gedacht. Aber jetzt spüle ich erst.
Muss das sein?
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Interesting interesting Rumor has it that Silvana and I can no longer stand each other. It is said that we are too close to each other and that our characters are only partially congruent.
Malicious tongues even claim that we don’t harmonize, but act contradictorily. Those cretins!
There were even moments, only allegedly of course, when we were happy that Silvana’s sisters were coming soon and we wouldn’t see each other for a whole week. According to the motto: When the cat’s away, the mice dance on the tables.
But the mouse is dead thanks to Jianni’s recommendation of a glue trap and the other mouse is gone. Who should I dance with then?
And who will listen to my nagging because we have to wait for the money again? Who will serve me coffee during the sessions and remind me to wash and brush my teeth? Not to mention getting up on time?
Do you really have to stay out all week? That’s why I asked her and Silvana today: I’ve already thought about it. But now I’m doing the dishes first.
Do you have to?
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Intéressant intéressant Il paraît que Silvana et moi ne nous supportons plus, selon la rumeur. On dit que nous sommes trop l’un sur l’autre et que la congruence de nos caractères n’est que partiellement assurée.
Les mauvaises langues prétendent même que nous ne sommes pas en harmonie, mais que nous agissons de manière contradictoire. Ces crétins !
Il y a même eu des moments, supposés bien sûr, où nous nous réjouissions de l’arrivée prochaine des sœurs de Silvana et où nous ne nous verrions presque pas pendant une semaine entière. Selon la devise : quand le chat est parti, les souris dansent sur les tables.
Mais la souris est morte grâce à la recommandation de Jianni d’utiliser un piège à colle et l’autre souris est partie. Avec qui vais-je donc danser ?
Et qui va m’écouter me plaindre parce que nous devons à nouveau attendre l’argent ? Qui me sert le café pendant les séances et me rappelle de me laver et de me brosser les dents ? Sans parler de se lever à temps ?
Tu dois vraiment rester absent toute la semaine ? C’est la question que je lui ai posée aujourd’hui, ainsi qu’à Silvana : J’y ai déjà pensé. Mais maintenant je fais la vaisselle.
C’est vraiment nécessaire ?
À demain,
Votre Ulf
El Español
Interesante interesante Se rumorea que Silvana y yo ya no nos soportamos. Se dice que estamos demasiado cerca el uno del otro y que nuestros caracteres sólo son parcialmente congruentes.
Las malas lenguas afirman incluso que no armonizamos, sino que actuamos de forma contradictoria. ¡Esos cretinos!
Incluso hubo momentos, sólo supuestamente por supuesto, en los que nos alegramos de que las hermanas de Silvana llegaran pronto y no nos viéramos en toda una semana. Según el lema: Cuando el gato no está, los ratones bailan sobre las mesas.
Pero el ratón está muerto gracias a la recomendación de Jianni de una trampa de pegamento y el otro ratón se ha ido. ¿Con quién debo bailar entonces?
¿Y quién escuchará mis quejas porque hay que volver a esperar el dinero? ¿Quién me servirá el café durante las sesiones y me recordará que debo lavarme y cepillarme los dientes? ¿Por no hablar de levantarme a la hora?
¿De verdad tienes que estar fuera toda la semana? Por eso se lo he preguntado hoy a ella y a Silvana: Ya lo he pensado. Pero ahora voy a lavar primero los platos.
Es gäb heute soo viel zu erzählen, beispielsweise wie man gestern versucht hat, mich auszurauben, aber dann feststellte, dass ich nichts hatte und mich anschließend mit einem freundlichen „epharisto“ verabschiedete.
Oder, dass ich seit Langem mal wieder spazieren gehen konnte, weil mein Fuß es zuließ, ein tolles Gefühl, das ich sehr genossen habe. Aber mich bedrückt der Gedanke, dass ich heute Morgen aufwachte und dachte, „ich hab keinen Bock mehr“.
Noch einmal wurde es kälter. Ich zog die Decke über mein Gesicht und wollte einfach nicht aufstehen und in die Welt schauen. Die Sonne schien, alles war friedlich, aber ich war einfach nicht bereit, mich dem Tag zu stellen. Irgendwas in mir rebellierte, wollte einfach nicht den Tatsachen ins Auge sehen, dass es gleich wieder mit den Sitzungen losgeht und der Alltag mich wieder hatte.
Aber natürlich kann ich auch nicht einfach nicht unterrichten und so pellte ich mich wie eine (faule) Orange oder Banane aus meiner Schale und setzte mich mit einem Kaffee auf die Trittstufe des Jürmanns, und zog an meiner Kippe während das heiße Frühstücksgetränk dampfte.
„Guten Morgen liebe Sonne“, lallte ich selten lieblos gen Himmel und meinte zu Silvana, dass ich mich heute wie Forrest Gump fühle, als er nach ewigen Kilometern des Rennens plötzlich keine Lust mehr zu laufen hatte und umdrehte. Sie verharrte im Bett, ebenfalls mit einem Kaffee zwischen ihren Händen und meinte „vielleicht hast du dir zu viel vorgenommen“ und nach einem kurzen Augenblick, der sich wie eine Ewigkeit anfühlte, gab ich ihr Recht.
Obwohl ich noch gar nicht wusste warum, denn eigentlich bin ich, seit ich den anderen Job aufgab, viel freier. Aber dann, gewärmt von der leichten Weste über meinen Schultern und geblendet von der Sonne spürte ich: „Es ist das Internet“. Das Internet verseucht aktuell meinen Geist und zwar immer, wenn ich den Rechner anstelle.
„ich glaube,wenn man heute die Bibel schreiben würde, wäre der Baum der Erkenntnis ein Computer“, so mein resigniertes Fazit. „Ich sitze hier an einem der schönsten Plätze der Welt, habe dich(Silvana) an meiner Seite und bin unzufrieden. Das kann nur davon kommen, dass ich in letzter Zeit im world wide web zu aktiv war, um einen zusätzlichen (Ersatz-)Job zu finden, obwohl ich doch einen Guten habe.
Es ist wohl eine Reminiszenz an die Welt des „höher, schneller, weiter und vor allem des mehr von allem“, die mich einfach unzufrieden macht und mit dem mich die digitale Welt immer wieder konfrontiert, und dem ich doch so hart erkämpft entflohen zu sein glaubte. Nicht.
Nur gut, dass ich, obwohl ich vom Plastik der Erkenntnis genascht habe, nicht gleich aus dem Paradies verbannt wurde. Ich weiss zwar jetzt, dass ich nackt bin, aber ich weiss auch, dass ich (das) wieder vergessen kann, wenn ich nur lang genug abstinent bin.
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
I shouldn’t snack so much
There’s so much to tell today, like how someone tried to rob me yesterday but then realized I had nothing and said goodbye with a friendly „epharisto“. Or that I was able to go for a walk again for the first time in a long time because my foot allowed it, a great feeling that I really enjoyed. But I’m saddened by the thought that I woke up this morning and thought, „I don’t feel like it anymore“.
Once again, it got colder. I pulled the blanket over my face and just didn’t want to get up and look out into the world. The sun was shining, everything was peaceful, but I just wasn’t ready to face the day. Something inside me was rebelling, just didn’t want to face the facts that the sessions were about to start again and everyday life had me back.
But of course I can’t just not teach either, so I peeled myself out of my shell like a (rotten) orange or banana and sat down on the step of the Jürmann’s with a coffee, taking a drag on my fag while the hot breakfast drink steamed.
„Good morning dear sun,“ I slurred uncharitably to the sky and said to Silvana that I felt like Forrest Gump today when, after miles and miles of running, he suddenly didn’t feel like running anymore and turned around. She stayed in bed, also with a coffee between her hands, and said „maybe you’ve taken on too much“ and after a brief moment that felt like an eternity, I agreed with her.
Although I still didn’t know why, because I’ve actually been much freer since I gave up the other job. But then, warmed by the light vest over my shoulders and dazzled by the sun, I realized: „It’s the internet“. The internet is currently polluting my mind, and it does so whenever I turn on the computer.
„I think that if the Bible were written today, the tree of knowledge would be a computer,“ I concluded resignedly. „I’m sitting here in one of the most beautiful places in the world, I have you (Silvana) by my side and I’m unhappy. This can only be because I’ve been too active on the world wide web recently to find an additional (replacement) job, even though I have a good one.
It is probably a reminiscence of the world of „higher, faster, further and above all more of everything“, which simply makes me dissatisfied and with which the digital world confronts me again and again, and which I thought I had fought so hard to escape. Not.
It’s just as well that I wasn’t banned from paradise straight away, even though I had a taste of the plastic of knowledge. I now know that I am naked, but I also know that I can forget (that) again if I am abstinent long enough.
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Je ne devrais pas trop grignoter
Il y aurait tellement de choses à raconter aujourd’hui, par exemple comment on a essayé de me voler hier, mais qu’on s’est rendu compte que je n’avais rien et qu’on m’a ensuite dit au revoir avec un „epharisto“ amical. Ou que j’ai pu me promener pour la première fois depuis longtemps, parce que mon pied le permettait, une sensation formidable que j’ai beaucoup appréciée. Mais ce qui me déprime, c’est que ce matin, en me réveillant, j’ai pensé „je n’ai plus envie“.
Une fois de plus, il a fait plus froid. J’ai tiré la couverture sur mon visage et je n’avais tout simplement pas envie de me lever et de regarder le monde. Le soleil brillait, tout était paisible, mais je n’étais tout simplement pas prêt à affronter la journée. Quelque chose en moi se révoltait, je ne voulais tout simplement pas affronter la réalité : les séances allaient reprendre et la vie quotidienne me rattraperait.
Mais bien sûr, je ne peux pas non plus ne pas enseigner et j’ai donc pelé ma peau comme une orange ou une banane (pourrie) et je me suis assise sur le marchepied du Jürmann avec un café, tirant sur mon mégot pendant que la boisson chaude du petit-déjeuner fumait.
„Bonjour cher soleil“, balbutiai-je rarement sans amour vers le ciel et dis-je à Silvana que je me sentais comme Forrest Gump aujourd’hui, lorsqu’après des kilomètres éternels de course, il eut soudain envie de ne plus courir et fit demi-tour. Elle est restée dans le lit, elle aussi avec un café entre les mains, et a dit „peut-être que tu en as trop fait“ et après un petit moment qui m’a semblé une éternité, je lui ai donné raison.
Même si je ne savais pas encore pourquoi, car en fait, depuis que j’ai quitté l’autre travail, je suis beaucoup plus libre. Mais ensuite, réchauffée par le gilet léger sur mes épaules et éblouie par le soleil, j’ai senti : „C’est Internet“. L’Internet me pollue actuellement l’esprit, et ce à chaque fois que j’allume l’ordinateur.
„Je crois que si l’on écrivait la Bible aujourd’hui, l’arbre de la connaissance serait un ordinateur“, ai-je conclu avec résignation. „Je suis assis ici dans l’un des plus beaux endroits du monde, je t’ai (Silvana) à mes côtés et je suis insatisfait. Cela ne peut venir que du fait que j’ai été trop actif ces derniers temps sur le world wide web pour trouver un travail (de remplacement) supplémentaire, alors que j’en ai un bon.
C’est sans doute une réminiscence du monde du „plus haut, plus vite, plus loin et surtout plus de tout“, qui me rend tout simplement insatisfait et auquel le monde numérique me confronte sans cesse, et auquel je croyais pourtant avoir échappé de haute lutte. Pas du tout.
Heureusement, même si j’ai goûté au plastique de la connaissance, je n’ai pas été immédiatement banni du paradis. Certes, je sais maintenant que je suis nu, mais je sais aussi que je peux à nouveau oublier (cela) si je m’abstiens suffisamment longtemps.
A demain, donc,
Votre Ulf
El Español
No debería picar tanto
Hay tantas cosas que contar hoy, como que ayer alguien intentó robarme pero luego se dio cuenta de que no tenía nada y se despidió con un amistoso „efaristo“. O que pude volver a salir a pasear por primera vez en mucho tiempo porque mi pie me lo permitió, una sensación estupenda que disfruté mucho. Pero me entristece pensar que esta mañana me he levantado y he pensado „ya no tengo ganas“.
Una vez más, hizo más frío. Me he tapado la cara con la manta y no quería levantarme ni asomarme al mundo. El sol brillaba, todo estaba tranquilo, pero yo no estaba preparada para afrontar el día. Algo dentro de mí se rebelaba, simplemente no quería afrontar el hecho de que las sesiones estaban a punto de empezar de nuevo y la vida cotidiana me tenía de vuelta.
Pero, por supuesto, tampoco podía dejar de dar clase, así que me despeloté como una naranja o un plátano (podridos) y me senté en el escalón del Jürmann’s con un café, dándole una calada a mi pitillo mientras la bebida caliente del desayuno humeaba.
„Buenos días, querido sol“, le espeté al cielo sin ningún tipo de caridad, y le dije a Silvana que hoy me sentía como Forrest Gump cuando, después de correr kilómetros y kilómetros, de repente se le quitaron las ganas de seguir corriendo y se dio la vuelta. Ella se quedó en la cama, también con un café entre las manos, y me dijo „quizá has asumido demasiado“ y, tras un breve instante que me pareció una eternidad, le di la razón.
Aunque seguía sin saber por qué, porque en realidad he sido mucho más libre desde que dejé el otro trabajo. Pero entonces, calentado por el ligero chaleco que me cubría los hombros y deslumbrado por el sol, me di cuenta: „Es internet“. Internet está contaminando mi mente, y lo hace cada vez que enciendo el ordenador.
„Creo que si la Biblia se escribiera hoy, el árbol del conocimiento sería un ordenador“, resumí resignado. „Estoy sentado aquí, en uno de los lugares más bellos del mundo, te tengo a ti (Silvana) a mi lado y soy infeliz. Esto sólo puede deberse a que últimamente he estado demasiado activo en la red para encontrar un trabajo adicional (de sustitución), aunque tengo uno bueno.
Probablemente sea una reminiscencia del mundo de „más alto, más rápido, más lejos y, sobre todo, más de todo“, que simplemente me produce insatisfacción y con el que el mundo digital me enfrenta una y otra vez, y del que creía haber luchado tanto para escapar. No.
Menos mal que no me prohibieron entrar en el paraíso de inmediato, aunque probé el plástico de la realización. Ahora sé que estoy desnudo, pero también sé que puedo volver a olvidarlo si me abstengo el tiempo suficiente.
„Guten Morgen Herr Münstermann, na haben wir heute Nacht wieder von Griechenland geträumt?“. „Da können Sie einen drauf lassen“. „Und, war der Jürmann wieder krank?“ „Ach der Jürmann, der war schon fast wieder fertig, eigentlich mussten wir nur noch die Türscharniere ersetzen. Ich war kaputt. Das war damals im Spätsommer 24,als der Russe die Raketen von den Mullahs bekamen. Eigentlich ein großartiger Tag. Endlich mal nicht so heiß, weil Nachts ein Sturm Aufzug, und die Wellen wie an der Nordsee wild stürmten“.
„Jetzt müssen aber die Wellen kurz warten, denn, wir müssen ja auch noch aufs Klo, oder?“ „Ich muss nicht aufs Klo, Sie können aber gerne gehen“.
„Ich bin ein Robot, ich brauche nur hin und wieder neues Öl, aber wenn Sie nicht wollen“, sprach die Blechdose, als plötzlich eine leise Stimme aus dem Hintergrund erklang „würden Sie ein bisschen weiter erzählen?“
„Das dürfen sie dem nicht sagen, dann hört der nie wieder auf“, kommentierte der Robot und verschwand.
„Wo war ich stehen geblieben?“ – „Bei dem Sturm wie in der Nordsee“ lispelte die Stimme und schon ging es weiter “ Jedenfalls stürmte es wie beim Armageddon, mein Bein war noch geschwollen, als plötzlich die Tür wieder aus den Angeln fiel“ – mitten im Regen?“ Unterbrach die Stimme, „na ja, sagen wir kurz davor, jedenfalls wurde alles immer schlimmer, ich bekam Rückenprobleme, die Maus war noch frei, weil die Mausefalle nicht funktionierte, stellen Sie sich mal vor, die hat den Käse von der Falle gefressen ohne das sie zu schnappte und auch unsere Kunden zahlten und zahlten auch nicht.
Silvana und ich waren fertig. Mir standen die Tränen in den Augen, aber meine Frau, Gott hab sie selig, nahm mich in den Arm und sagte “ Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ küsste mich und lächelte “ Wir machen das schon“.
„Und jetzt muss ich aber wirklich aufs Klo, Schwester!“
„Und wie geht’s weiter?“
„Morgen lieber Freund, ich muss gleich ein bisschen schlafen. Es war so viel, dass ich allein vom Reden schon wieder ganz KO bin“.
Dann küsste Ulf den Ring vom Keilriemen, um seinen Hals und humpelte ins Bad, „lahmarschieger Robot, wohl Made in Greece, wie übigens auch die Mausefalle“.
Euer Ulf
In english
It ist (long ago)… „Good morning Mr. Münstermann, did we dream about Greece again tonight?“. „You can leave one there“. „So, was Jürmann sick again?“ „Oh Jürmann, he was almost ready again, we just had to replace the door hinges. I was broken. That was back in the late summer of ’24, when the Russians got the missiles from the mullahs. It was actually a great day. At last it wasn’t so hot, because at night there was a storm and the waves were crashing like the North Sea“. „But now the waves will have to wait a moment, because we still have to go to the loo, don’t we?“ „I don’t have to go to the loo, but you’re welcome to“. „I’m a robot, I only need new oil every now and then, but if you don’t want to,“ said the tin can, when suddenly a soft voice sounded from the background, „would you tell me a little more?“
„You mustn’t tell him that, then he’ll never stop,“ commented the robot and disappeared.
„Where was I?“ – „In the storm like in the North Sea,“ the voice lisped and continued, „Anyway, it was storming like Armageddon, my leg was still swollen when suddenly the door fell off its hinges again“ – in the middle of the rain?“ The voice interrupted, „well, let’s say just before that, anyway, everything got worse and worse, I got back problems, the mouse was still free because the mousetrap didn’t work, imagine, it ate the cheese from the trap without snapping and our customers paid and didn’t pay either.
Silvana and I were devastated. I had tears in my eyes, but my wife, God rest her soul, took me in her arms and said „We’re on a mission from the Lord“, kissed me and smiled „We’ll manage“.
„And now I really have to go to the loo, sister!“
„And what’s next?“
„Morning dear friend, I need to get some sleep. It’s been so much that I’m already knocked out again just from talking.“
Then Ulf kissed the ring from the V-belt around his neck and hobbled into the bathroom, „lame-ass robot, probably made in Greece, like the mousetrap, by the way“.
Your Ulf
En francaise
Il est (était) une fois… „Bonjour Monsieur Münstermann, avons-nous encore rêvé de la Grèce cette nuit ? „Vous pouvez y mettre le feu“. „Alors, Jürmann était-il encore malade ?“ „Ah, le Jürmann, il était déjà presque prêt, en fait, il ne nous restait plus qu’à remplacer les charnières de la porte. J’étais cassé. C’était à la fin de l’été 24, quand les Russes ont reçu les missiles des mollahs. En fait, c’était une journée formidable. Enfin, il ne faisait pas si chaud, parce que la nuit, une tempête s’est levée et les vagues se sont déchaînées comme sur la mer du Nord“. „Mais maintenant, les vagues doivent attendre un peu, parce qu’on doit aller aux toilettes, n’est-ce pas ?“ „Je n’ai pas besoin d’aller aux toilettes, mais vous pouvez y aller“. „Je suis un robot, j’ai juste besoin d’huile de temps en temps, mais si vous ne voulez pas“, dit la boîte de conserve, quand soudain une petite voix retentit à l’arrière-plan, „pourriez-vous continuer à raconter un peu ?“
„Vous ne pouvez pas lui dire ça, il ne s’arrêtera plus“, commenta le robot avant de disparaître.
„Où en étais-je ?“ – „Avec cette tempête comme dans la mer du Nord“, zézaie la voix, et déjà elle continue „En tout cas, il y avait une tempête comme à Armageddon, ma jambe était encore enflée quand soudain la porte est sortie de ses gonds“ – en pleine pluie ?“ interrompit la voix, “ enfin, disons juste avant, en tout cas, tout s’est aggravé, j’ai commencé à avoir des problèmes de dos, la souris était encore libre parce que le piège à souris ne fonctionnait pas, imaginez, elle a mangé le fromage du piège sans qu’il se referme et même nos clients ont payé et n’ont pas payé non plus.
Silvana et moi étions épuisés. J’avais les larmes aux yeux, mais ma femme, paix à son âme, m’a pris dans ses bras et m’a dit „Nous sommes en route pour le Seigneur“ en m’embrassant et en souriant „Nous allons nous en sortir“.
„Et maintenant, je dois vraiment aller aux toilettes, ma sœur“.
„Et ensuite ?“
„Bonjour cher ami, je dois tout de suite dormir un peu. J’en ai tellement fait que rien que d’en parler, je suis déjà tout à fait KO“.
Puis Ulf embrassa l’anneau de la courroie trapézoïdale autour de son cou et partit en boitant vers la salle de bain, „robot boiteux, probablement Made in Greece, comme la souricière d’ailleurs“.
Votre Ulf
El Español
Érase una vez… „Buenos días Sr. Münstermann, ¿hemos vuelto a soñar con Grecia esta noche?“. „Puedes dejar uno allí“. „Entonces, ¿Jürmann estaba enfermo otra vez?“. „Oh Jürmann, estaba casi listo de nuevo, sólo tuvimos que cambiar las bisagras de la puerta. Estaba roto. Eso fue a finales del verano del 24, cuando los rusos consiguieron los misiles de los mulás. En realidad fue un gran día. Por fin no hacía tanto calor, porque por la noche hubo tormenta y las olas rompían como el Mar del Norte. „Pero ahora las olas tendrán que esperar un momento, porque todavía tenemos que ir al baño, ¿no?“. „Yo no tengo que ir al baño, pero tú sí“. „Soy un robot, sólo necesito aceite nuevo de vez en cuando, pero si no quieres“, dijo la lata, cuando de repente sonó una voz tranquila desde el fondo, „¿me cuentas un poco más?“.
„No le digas eso, no parará nunca“, comentó el robot y desapareció.
„¿Dónde estaba?“ – „En la tormenta, como en el Mar del Norte“, ceceó la voz y continuó: „En fin, llovía como el Armagedón, aún tenía la pierna hinchada cuando, de repente, la puerta volvió a caerse de sus goznes“ -¿en medio de la lluvia?“. La voz interrumpió, „bueno, digamos que justo antes, de todos modos, todo fue empeorando, tuve problemas de espalda, el ratón seguía libre porque la ratonera no funcionaba, imagínate, se comía el queso de la trampa sin chasquear y nuestros clientes pagaban y tampoco pagaban.
Silvana y yo estábamos destrozadas. Yo tenía lágrimas en los ojos, pero mi mujer, que en paz descanse, me cogió en brazos y me dijo „Estamos en una misión del Señor“, me besó y sonrió „Ya nos apañaremos“.
„¡Y ahora sí que tengo que ir al baño, hermana!“.
„¿Y ahora qué?“
„Buenos días querida amiga, necesito dormir un poco. Ha sido tanto que ya estoy noqueada otra vez sólo de hablar“.
Entonces Ulf se besó el anillo del cinturón en V que llevaba al cuello y entró cojeando en el cuarto de baño, „robot de culo cojo, probablemente fabricado en Grecia, igual que la ratonera por cierto“.
Das ich Werbetexter bin, ist für die meisten Leser hier ein offenes Geheimnis und dass mich viele für nur bedingt gut halten, ist mir nicht neu.
Klar, tut mir das nicht zwingend gut, um nicht zu sagen weh, denn natürlich bin ich als Kreativer von der Qualität meiner ungewöhnlichen Windungen meist überzeugt.
„Findse gut? Das ist schon mal schlecht“, pflegte ein ehemaliger Chef von mir zu sagen und meinte meist damit, dass ich geistige Sprünge machte, denen man (und frau und Co) in dem Bruchteil einer Aufmerksamkeitssekunde nicht folgen kann.
Eine berechtigte Kritik, denn oft verliere ich mich im Netz meiner Gedanken, die natürlich nur für mich zugänglich sind. Ich spare mir an dieser Stelle Beispiele, da ich mich erstens nicht vorführen möchte und es zweitens schwer ist, das kurz und prägnant zu zeigen. Stellen Sie sich einfach vor, dass die Verbindung von Auto und Klopapier in Bezug auf Kinderliebe sinnig sein kann.
Aber ich hatte und habe immernoch eine Schwäche: ich haue gerne drauf. Ich bashe gern, wie man so schön neudeutsch sagt und das ist nicht gut, sondern in den allermeisten Fällen richtig schlecht(tes Handwerk).
Aber was ich persönlich noch schlechter finde, ist anbiedern. Wenn aus einer zielgerichteten Ansprache für eine Zielgruppe ein Anbidern an alle ist.
Alle Geschlechter, alle Hautfarben, alle Generationen und alle intellektuellen Horizonte. Denn dann wird aus der Kernkompetenz „Träume zu wecken“ ein maximal schnödes Widergeben einer langweiligen Gesellschaft, deren Kernkompetenz in der Angst nicht geliebt zu werden besteht, weil sie sich nicht traut, zu ihren Schwächen zu stehen. Und Schwächen sind doch die Kernkompetenz des Schnittpunkts von Werbung, Produkt und Zielgruppe.
Werbung suggeriert, dass das beworbene Produkt diese individuelle Schwäche,wie Hunger und Durst, ganz schnell und auf angenehmste Weise kompensieren kann.
Ich liebe Dich (dafür), sozusagen.
Als ich jung war, hatte Werbung noch etwas davon. Ich war Feuer und Flamme und ich war damit nicht allein. Heute ist man nicht allein, wenn man sagt, dass Werbung nervt, weil sie ihren Entertainingcharakter verloren hat.
Sie schreit meist nur noch „ich bin geil‘ und will nicht mehr mit Qualität überzeugen, sondern mit der Penetranz der Wiederholung.
Wie kann ein Traumberuf so verkommen? Weil wir in einer Zeit leben, in der es mehr restriktivere Konventionen gibt als je zuvor. Es gibt nur noch No-Gos und wer das nicht berücksichtigt wir an den digitalen Pranger gestellt.
Eine schwache Zielgruppe verzeiht keine Schwächen und beraubt sich darüber seinem eigenen Verlangen nach Individualität.
Wie soll das gehen, wenn man nicht mehr anecken darf sondern nur noch zu gefallen hat? Und was ist das Besondere an „Du gefällst mir“ wenn mir alles gefällt?
Mein Weg aus der Misere, diesem beinahe philosophischen Dilemmas ist, lieber niedriglohnig frei,als hochbezahlt mit billiger Rechtshetze genau das gleiche zu machen, was ich an dieser politischen Richtung so verachte:ihre Ignoranz.
Dafür schreibe und denke ich einfach zu gern kreativ, zur Not auch mal so, dass es nur mir gefällt.
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
I am weak, therefore I am It’s an open secret to most readers here that I’m a copywriter and it’s not news to me that many people think I’m only good to a certain extent.
Of course, this doesn’t necessarily do me any good, not to say any harm, because as a creative I am usually convinced of the quality of my unusual turns of phrase.
„You think it’s good? That’s bad“, a former boss of mine used to say, usually meaning that I made mental leaps that you (and women and co) couldn’t follow in a fraction of a second of attention.
A justified criticism, because I often get lost in the web of my thoughts, which are of course only accessible to me. I’ll spare myself examples at this point because, firstly, I don’t want to show myself off and, secondly, it’s difficult to do so succinctly. Just imagine that the connection between a car and toilet paper can make sense in terms of loving children.
But I had and still have a weakness: I like to bash. I like to bash, as the saying goes, and that’s not good, but in the vast majority of cases really bad (craftsmanship).
But what I personally find even worse is chumming up. When a targeted approach for one target group is turned into chumming up to everyone.
All genders, all skin colors, all generations and all intellectual horizons. Because then the core competence of awakening dreams becomes a maximally disdainful reflection of a boring society whose core competence is the fear of not being loved because it does not dare to admit its weaknesses, and weaknesses are the core competence of the intersection of advertising, product and target group.
Advertising suggests that the advertised product can compensate for these individual weaknesses, such as hunger and thirst, very quickly and in the most pleasant way.
I love you (for that), so to speak.
When I was young, advertising still had something of this and I was on fire and I wasn’t alone. Today, you’re not alone when you say that advertising is annoying because it has lost its entertaining character.
It mostly just shouts ‚I’m horny‘ and no longer wants to convince with quality, but with the insistence of repetition.
How can a dream job degenerate like this? Because we live in a time in which there are more restrictive conventions than ever before, there are only no-goes and anyone who doesn’t take this into account is put in the digital pillory.
A weak target group does not forgive any weaknesses and deprives itself of its own desire for individuality.
How is that supposed to work if you are no longer allowed to offend but only have to please? And what is so special about „I like you“ if I like everything?
My way out of this misery, this almost philosophical dilemma, is to do exactly the same thing that I despise so much about this political direction: its ignorance.
I just like to write and think creatively, if necessary in a way that only I like.
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Je m’affaiblis, donc je suis Le fait que je sois rédacteur publicitaire est un secret de polichinelle pour la plupart des lecteurs ici et le fait que beaucoup ne me considèrent que partiellement bon n’est pas nouveau pour moi.
Bien sûr, cela ne me fait pas forcément du bien, pour ne pas dire du mal, car bien sûr, en tant que créatif, je suis généralement convaincu de la qualité de mes circonvolutions inhabituelles.
„Findse gut ? C’est déjà mauvais“, avait l’habitude de dire un de mes anciens patrons, signifiant généralement que je faisais des bonds intellectuels que l’on (et la femme et compagnie) ne pouvait pas suivre en une fraction de seconde d’attention.
Une critique justifiée, car je me perds souvent dans le réseau de mes pensées, qui ne sont bien sûr accessibles qu’à moi. Je m’épargne ici des exemples, d’abord parce que je ne veux pas me montrer et ensuite parce qu’il est difficile de le montrer de manière concise. Imaginez simplement que l’association d’une voiture et de papier toilette puisse avoir du sens en termes d’amour des enfants.
Mais j’avais et j’ai toujours un point faible : j’aime taper dessus. J’aime basher, comme on le dit si bien en allemand moderne, et ce n’est pas bon, mais dans la plupart des cas vraiment mauvais (métier).
Mais ce que je trouve personnellement encore plus mauvais, c’est de faire du racolage. Quand un discours ciblé sur un groupe cible se transforme en un discours qui s’adresse à tous.
Tous les sexes, toutes les couleurs de peau, toutes les générations et tous les horizons intellectuels. Car alors, la compétence clé qui consiste à faire rêver se transforme en un reflet dédaigneux maximal d’une société ennuyeuse dont la compétence clé consiste en la peur de ne pas être aimée parce qu’elle n’ose pas assumer ses faiblesses, et les faiblesses sont pourtant la compétence clé de l’intersection entre la publicité, le produit et le groupe cible.
La publicité suggère que le produit promu peut compenser très rapidement et de la manière la plus agréable cette faiblesse individuelle comme la faim et la soif.
Je t’aime (pour cela), pour ainsi dire.
Quand j’étais jeune, la publicité avait encore quelque chose de cela et j’étais tout feu tout flamme, et je n’étais pas seul dans ce cas. Aujourd’hui, on n’est pas seul à dire que la publicité est agaçante parce qu’elle a perdu son caractère d’entertainment.
La plupart du temps, elle ne crie plus que „je suis excité“ et ne cherche plus à convaincre par la qualité, mais par l’insistance de la répétition.
Comment un métier de rêve peut-il se dégrader à ce point ? Parce que nous vivons à une époque où les conventions sont plus restrictives que jamais, il n’y a plus que des no-go et ceux qui ne les respectent pas sont mis au pilori numérique.
Un groupe cible faible ne pardonne pas les faiblesses et se prive ainsi de son propre désir d’individualité.
Comment cela peut-il être possible si l’on n’a plus le droit de choquer mais seulement de plaire ? Et quelle est la particularité de „tu me plais“ si tout me plaît ?
Mon moyen de sortir de la misère, de ce dilemme presque philosophique, est de préférer un salaire bas et libre à un salaire élevé et à un discours de droite bon marché, et de faire exactement la même chose que ce que je méprise tant dans cette orientation politique : son ignorance.
Pour cela, j’aime trop écrire et penser de manière créative, au besoin de manière à ce que cela ne plaise qu’à moi.
A demain, donc,
Votre Ulf
El Español
Soy débil, luego existo Es un secreto a voces para la mayoría de los lectores que soy redactor publicitario y no es nuevo para mí que mucha gente piense que sólo soy bueno hasta cierto punto.
Por supuesto, esto no me hace necesariamente ningún bien, por no decir ningún mal, porque como creativo suelo estar convencido de la calidad de mis giros inusuales.
„¿Crees que es bueno? Eso es malo“, solía decir un antiguo jefe mío, normalmente queriendo decir que daba saltos mentales que tú (y las mujeres y compañía) no podíais seguir en una fracción de segundo de atención.
Una crítica justificada, porque a menudo me pierdo en la telaraña de mis pensamientos, que por supuesto sólo son accesibles para mí. Me ahorraré ejemplos en este punto porque, en primer lugar, no quiero exhibirme y, en segundo lugar, es difícil hacerlo de forma sucinta. Basta con imaginar que la conexión entre un coche y el papel higiénico puede tener sentido en términos de amar a los niños.
Pero tenía y sigo teniendo una debilidad: me gusta machacar. Me gusta machacar, como suele decirse, y eso no es bueno, sino en la inmensa mayoría de los casos realmente malo (artesanía).
Pero lo que personalmente encuentro aún peor es el choteo. Cuando un planteamiento dirigido a un grupo objetivo se convierte en un chantaje a todo el mundo.
Todos los géneros, todos los colores de piel, todas las generaciones y todos los horizontes intelectuales. Porque entonces la competencia central de despertar sueños se convierte en el reflejo máximo desdeñoso de una sociedad aburrida cuya competencia central es el miedo a no ser amada porque no se atreve a admitir sus debilidades, y las debilidades son la competencia central de la intersección de la publicidad, el producto y el grupo objetivo.
La publicidad sugiere que el producto anunciado puede compensar estas debilidades individuales, como el hambre y la sed, muy rápidamente y de la forma más agradable.
Te quiero (por eso), por así decirlo.
Cuando yo era joven, la publicidad aún tenía algo de esto y yo estaba que ardía, y no era el único. Hoy en día, no eres el único que dice que la publicidad es molesta porque ha perdido su carácter entretenido.
Casi siempre se limita a gritar „estoy caliente“ y ya no quiere convencer con calidad, sino con la insistencia de la repetición.
¿Cómo puede degenerar así un trabajo de ensueño? Porque vivimos en una época en la que hay convenciones más restrictivas que nunca, sólo hay prohibiciones y quien no lo tiene en cuenta es puesto en la picota digital.
Un grupo objetivo débil no perdona las debilidades y se priva así de su propio deseo de individualidad.
¿Cómo va a funcionar eso si ya no está permitido ofender, sino que sólo hay que agradar? ¿Y qué tiene de especial el „me gustas“ si me gusta todo?
Mi salida a esta miseria, a este dilema casi filosófico, es hacer exactamente lo mismo que desprecio tanto de esta dirección política: su ignorancia.
Es que me gusta demasiado escribir y pensar creativamente para eso, si es necesario de una forma que sólo me guste a mí.
Wir müssen uns derzeit ein bisschen zwingen, dass uns der Frust über viele kleine und große Misgeschicke nicht auffrisst.
Besonders das Warten(!) (auf Zoé, Silvanas Schwestern und mein noch geschwollener Fuss sowie das ungeplante Minus auf dem Konto nagen an unseren Nerven.
Es fühlt sich ein bisschen wie gefangen im Paradies an.
Aber es war ja klar, dass auch dieser Moment irgendwann einmal eintreten wird und eigentlich bin ich ja froh, dass wir unterwegs dennoch so viel hinbekommen haben.
Wir müssen einfach akzeptieren, dass es so ist und mit Blick nach vorn genießen, was das Schicksal uns bietet.
Mir hilft, dass ich alles, wirklich alles, was uns derzeit passiert, als selbst gewählt sehe. Ich war platt vom arbeiten und zwang mich selbst mit dem Unfall zur Pause, denn sonst hätten wir vielleicht mehr Geld, aber unsere Baustelle wäre die Beziehung, weil ich überarbeitet unausstehlich bin.
In Deutschland wäre uns eine äquivalente Misere ja auch nicht erspart geblieben und hier hilft die Abgeschiedenheit, um sich nicht noch nervöser machen zu lassen.
Wir müssen uns einfach ertragen lernen, gegenseitig und uns selbst, in guten wie in schlechten Zeiten, das ist die Challange des Lebens.
Und ja, wie alle nah an der Verzweiflung, hilft mir die Hoffnung des Glaubens. Ich fühle mich beschützt, weil am Ende doch trotz vieler Niederlagen alles geklappt hat.
Es ist mir egal, ob es da was gibt oder nicht, mir hilft es zu denken „danke, dass Du bei mir bist“ und mir hilft es genauso, dass hier, im Gegensatz zur Zivilisation nich ständig gesagt wird, wie wir es machen sollten, was wir für Fehler gemacht haben könnten und wie schlimm doch das alles ist.
Ist es nicht, ich muss viel am Strand liegen und nebenbei mit Aua Fuss ab heute wieder mehr arbeiten. Das ist alles.
Und, man sollte ja nicht vergessen: Wir haben das meiste ja jetzt hinter uns und nicht mehr vor uns!
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Chapter I: the calm in the storm At the moment, we have to force ourselves a little to keep the frustration of many small and large misfortunes from consuming us.
Especially the wait(!) (for Zoé, Silvana’s sisters and my still swollen foot as well as the unplanned minus on the account are gnawing at our nerves.
It feels a bit like being trapped in paradise.
But it was clear that this moment would come at some point and I’m actually glad that we still managed to get so much done along the way.
We just have to accept that this is the way it is and look ahead and enjoy what fate has to offer us.
It helps me that I see everything, really everything, that is happening to us at the moment as being of our own choosing. I was flat from working and forced myself to take a break with the accident, because otherwise we might have more money, but our construction site would be the relationship because I’m overworked and obnoxious.
In Germany, we wouldn’t have been spared an equivalent misery and here the seclusion helps us not to get even more nervous.
We simply have to learn to put up with each other and ourselves, in good times and bad, that’s the challenge of life.
And yes, like everyone close to despair, the hope of faith helps me. I feel protected because everything worked out in the end despite many defeats.
I don’t care whether there is something or not, it helps me to think „thank you for being with me“ and it also helps me that here, in contrast to civilization, we are not constantly being told how we should do it, what mistakes we might have made and how bad it all is.
It’s not, I have to lie on the beach a lot and work more from today onwards. That’s all.
And, you shouldn’t forget: We have most of it behind us now and no longer in front of us!
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Chapitre I : le calme dans la tempête En ce moment, nous devons nous forcer un peu pour que la frustration liée à de nombreuses petites et grandes mésaventures ne nous ronge pas.
L’attente ( !) (de Zoé, des sœurs de Silvana et de mon pied encore enflé, ainsi que le solde négatif imprévu de notre compte en banque, notamment, rongent nos nerfs.
On a un peu l’impression d’être pris au piège au paradis.
Mais il était évident que ce moment arriverait un jour, et je suis contente que nous ayons réussi à faire autant de choses en route.
Nous devons simplement accepter que c’est ainsi et profiter de ce que le destin nous offre en regardant vers l’avant.
Ce qui m’aide, c’est que je considère que tout, absolument tout ce qui nous arrive en ce moment est un choix. J’étais épuisée de travailler et je me suis forcée à faire une pause avec l’accident, car sinon nous aurions peut-être plus d’argent, mais notre chantier serait la relation, car je suis insupportable à force de travailler.
En Allemagne, nous n’aurions pas échappé à une misère équivalente et ici, l’isolement nous aide à ne pas nous laisser rendre encore plus nerveux.
Nous devons simplement apprendre à nous supporter les uns les autres et à nous supporter nous-mêmes, dans les bons comme dans les mauvais moments, c’est le défi de la vie.
Et oui, comme tous ceux qui sont proches du désespoir, l’espoir de la foi m’aide. Je me sens protégée parce qu’en fin de compte, malgré de nombreuses défaites, tout a fonctionné.
Je me fiche de savoir s’il y a quelque chose ou non, cela m’aide de penser „merci d’être avec moi“ et cela m’aide aussi de savoir qu’ici, contrairement à la civilisation, on ne nous dit pas constamment comment nous devrions faire, quelles erreurs nous aurions pu commettre et à quel point tout cela est mauvais.
Ce n’est pas le cas, je dois passer beaucoup de temps à la plage et, en plus, travailler davantage à partir d’aujourd’hui avec un pied douloureux. C’est tout.
Et puis, il ne faut pas oublier : La plupart des choses sont maintenant derrière nous et non plus devant nous !
À demain,
Votre Ulf
El Español
Capítulo I: la calma en la tormenta En este momento, tenemos que forzarnos un poco para evitar que la frustración de muchas pequeñas y grandes desgracias nos consuma.
Especialmente la espera (¡!) (de Zoé, las hermanas de Silvana y mi pie aún hinchado, así como los imprevistos menos en la cuenta nos roen los nervios.
Es como estar atrapado en el paraíso.
Pero estaba claro que este momento llegaría en algún momento y la verdad es que me alegro de que hayamos conseguido hacer tantas cosas por el camino.
Sólo tenemos que aceptar que esto es así y mirar hacia delante y disfrutar de lo que el destino nos depare.
Me ayuda ver que todo, realmente todo, lo que nos está ocurriendo en este momento lo hemos elegido nosotros. Me quedé sin trabajo y me obligué a hacer una pausa con el accidente, porque de lo contrario tendríamos más dinero, pero nuestra obra sería la relación porque trabajo demasiado y soy odiosa.
En Alemania no nos habríamos librado de una miseria equivalente y aquí la reclusión nos ayuda a no ponernos aún más nerviosos.
Sólo tenemos que aprender a soportarnos unos a otros y a nosotros mismos, en las buenas y en las malas, ése es el reto de la vida.
Y sí, como a todos los que están cerca de la desesperación, la esperanza de la fe me ayuda. Me siento protegida porque al final todo salió bien a pesar de muchas derrotas.
Me da igual que haya algo o no, me ayuda pensar „gracias por estar conmigo“ y también me ayuda que aquí, al contrario que en la civilización, no nos estén diciendo constantemente cómo tenemos que hacerlo, qué errores hemos podido cometer y lo malo que es todo.
No lo es, tengo que tumbarme mucho en la playa y trabajar más a partir de hoy. Eso es todo.
Y no hay que olvidarlo: La mayor parte ha quedado atrás y ya no la tenemos delante.
Es war einmal ein kleiner Mann, der legte sich eines Morgens beim Begrüßen der Sonne furchtbar auf die Fresse (man muss es so sagen, es war nichts gesittetes dabei).
Oh weh, wie schmerzte dem kleinen Wicht das Bein und wie dick es wurde. Es erinnerte beinahe an die Läufe eines Elefanten, nur das unser Wicht nicht so sensibel wie die Dickhäuter wurden, die mit Hilfe ihrer Beine ihr Magengrummeln über acht Kilometer als Kommunikationsmittel nutzen können.
Unser Held kommunizierte jedoch nur über Wehklagen, dass sich die griechischen Götter erbarmen wollten.
Kein Laufen, kein Chatten keine Bewegung.
Eine Ruhe die beinahe an jene im Mutterleine erinnerte, folglich schon sehr lange her war.
Aber in diesem Märchen gab es keine arme Müllerstochter die zum Goldspinnen animierte, sondern nur eine holde Maid die mit lieblicher Stimme flüsterte “ du bist eh zu fett. Dann müssen wir eben schmachten“.
„Das hat dir der Teufel gesagt“, fluchte das Männlein und fügte sch in sein Schicksal, tanzte des Nachts nicht ums Feuer, stahl der Königin nicht ihr Kind und verweilte mit Kühlakku und Kaffee im Bettelein, was Schneewittchen somit nicht richten konnte und ihr gar nicht Recht war, aber die Ruhe genossen sie irgendwann beide.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann werden sie wohl auch noch in den kommenden Tagen hungern und schweigen.
Euer Ulf
In english
Humpelstielzchen
Once upon a time there was a little man who fell on his face one morning when greeting the sun (it has to be said, there was nothing civilized about it).
Oh my, how his leg hurt and how thick it became. It was almost reminiscent of an elephant’s legs, except that our runt wasn’t as sensitive as the pachyderms, which can use their stomach rumblings as a means of communication for eight kilometers with the help of their legs.
However, our hero only communicated by wailing for the Greek gods to take pity on him.
No running, no chatting, no movement.
A silence that was almost reminiscent of that in the mother lode, which was therefore a very long time ago.
But in this fairy tale, there was no poor miller’s daughter who encouraged gold spinning, just a fair maiden who whispered in a sweet voice „You’re too fat anyway. Then we’ll just have to languish“.
„The devil told you that“, cursed the little man and resigned himself to his fate, did not dance around the fire at night, did not steal the queen’s child and stayed in bed with a cold pack and coffee, which Snow White could not fix and was not at all to her liking, but they both enjoyed the peace and quiet at some point.
And if they didn’t die, they will probably still be hungry and silent in the days to come.
Your Ulf
En francaise
Bumpelstielzchen Il était une fois un petit homme qui, un matin, en saluant le soleil, se mit terriblement sur la gueule (il faut bien le dire, il n’y avait rien de civilisé là-dedans).
Oh là là, comme la jambe du petit bonhomme lui faisait mal et comme elle devenait grosse. Cela rappelait presque les courses d’un éléphant, sauf que notre avorton n’était pas aussi sensible que les pachydermes, qui peuvent utiliser leurs grognements d’estomac comme moyen de communication sur huit kilomètres à l’aide de leurs jambes.
Notre héros ne communiquait cependant que par des lamentations, que les dieux grecs voulaient bien prendre en pitié.
Pas de course, pas de chat, pas de mouvement.
Un calme qui rappelait presque celui de la Ligne Mère, donc déjà très lointain.
Mais dans ce conte, il n’y avait pas de pauvre fille de meunier qui incitait à filer de l’or, mais seulement une charmante jeune fille qui murmurait d’une voix suave „de toute façon, tu es trop grosse. Alors, nous devons languir“.
„C’est le diable qui te l’a dit“, jura le petit homme, qui se résigna à son sort, ne dansa pas autour du feu la nuit, ne vola pas l’enfant de la reine et resta dans son petit lit avec des glaçons et du café, ce que Blanche-Neige ne pouvait donc pas réparer et qui ne lui convenait pas du tout, mais ils finirent par profiter tous les deux du repos.
Et s’ils ne sont pas morts, ils continueront probablement à avoir faim et à se taire dans les jours à venir.
Votre Ulf
El Español
Humpelstielzchen Érase una vez un hombrecillo que se cayó de bruces una mañana al saludar al sol (hay que decir que no tenía nada de civilizado).
Ay, cómo le dolía la pierna y qué gruesa se le había puesto. Casi recordaba a las patas de un elefante, salvo que nuestro enano no era tan sensible como los paquidermos, que pueden utilizar el ruido de sus estómagos como medio de comunicación durante ocho kilómetros con la ayuda de sus patas.
Sin embargo, nuestro héroe sólo se comunicaba lamentándose para que los dioses griegos se apiadaran de él.
Ni correr, ni charlar, ni moverse.
Un silencio que casi recordaba al de la madre alondra.
Pero en este cuento de hadas no había una pobre hija de molinero que animara a hilar oro, sino una bella doncella que susurraba con voz dulce: „De todas formas estás demasiado gordo. Entonces tendremos que languidecer“.
„Eso te lo dijo el diablo“, maldijo el hombrecillo y se resignó a su suerte, no bailó alrededor del fuego por la noche, no robó el hijo de la reina y se quedó en la cama con una compresa fría y café, que Blancanieves no pudo arreglar y no le sentó nada bien, pero ambos disfrutaron de la paz y la tranquilidad en algún momento.
Y si no murieron, probablemente seguirán pasando hambre y silencio en los próximos días.
Ich weiss ja, dass die griechische Regierung unter Tsirpas die Post kaputt gespart hat, deshalb hoffe ich dass weder der Läufer mit den Sachen von Mama noch der mit Starlibk unterwegs überfallen wurde.
210 Kilometer von Athen bis Kalamata sind zu Fuss ein langer Weg und in sieben Tagen kann viel passieren. Ich hoffe, dass der jeweils letzte nicht in Kalamata tot umfällt, denn die Frau an der Poststation sieht mir nicht so aus, als könne sie erste Hilfe leisten.
Ehrlich gesagt frag ich mich, ob sie neben einigermaßen gut aussehen überhaupt was kann.
Sie meinte, dass die Pakete vielleicht bei ACS oder einer anderen Stationen angekommen sei, auch, nachdem ich ihr sagte, dass ich Ihre Adresse von der Visitenkarte doch verwandte.
Warum konnte sie nicht sagen, aber verwundert gucken , weil ich meinte, dass ich Ihr nicht traue und lieber täglich vorbei schaue. Freilich, dass gut aussehen beim doof gucken gelang ihr gut, aber sie schien auch sonst nicht viel zu tun zu haben.
Meine These ist ja, dass Griechenland so teuer ist, weil Fussgänger beim Postaustragen teurer sind als Sprit, aber das ist auch nur eine Vermutung. Vielleicht kann sich die Post auch die Autobahngebühren nicht leisten und ist wie wir über die Berge gefahren und abgestürzt.
Weiss mans? Wenn das passiert, kann es allerdings lange dauern, bis man Fahrer und Pakete findet, denn wenn man von abrutschnden Staßen berichtet, bekommt man nur ein „ich weiss“ zu hören.
Aber wir holen ja in sechs Wochen Zoé aus Athen, da lass ich dann Silvana mal genauer links und rechts nach Paketen oder Postboten Ausschau halten.
Vielleicht macht der Postbote ja auch grad Urlaub, weil August ist. Weiss mans?
Euer Ulf
In english
Silent mail I know that the Greek government under Tsirpas has ruined the postal service, so I hope that neither the runner with Mom’s things nor the one with Starlibk was mugged on the way.
210 kilometers from Athens to Kalamata is a long way on foot and a lot can happen in seven days. I hope that the last one doesn’t drop dead in Kalamata, because the woman at the post office doesn’t look like she’d be able to give first aid.
To be honest, I wonder if she can do anything at all apart from looking reasonably good.
She said that the parcels might have arrived at ACS or another station, even after I told her that I had used your address from the business card.
She couldn’t say why, but looked puzzled because I said that I didn’t trust her and preferred to check in every day. Of course, she managed to look good while looking stupid, but she didn’t seem to have much else to do.
My theory is that Greece is so expensive because pedestrians are more expensive to deliver mail than gasoline, but that’s just a guess. Maybe the post office can’t afford the highway tolls and, like us, has driven over the mountains and crashed.
Does anyone know? If that happens, it can take a long time to find drivers and parcels, because if you report slippery roads, all you get is „I know“.
But we’re getting Zoé from Athens in six weeks‘ time, so I’ll have Silvana keep a closer eye out for parcels and letter carriers left and right.
Maybe the postman is on vacation because it’s August. Does anyone know?
Your Ulf
En Francaise
Poste silencieuse Je sais que le gouvernement grec de Tsirpas a fait des économies sur la poste, j’espère donc que ni le coureur avec les affaires de maman ni celui avec Starlibk n’ont été agressés en route.
210 kilomètres d’Athènes à Kalamata, c’est un long chemin à parcourir à pied et il peut se passer beaucoup de choses en sept jours. J’espère que le dernier ne tombera pas raide mort à Kalamata, car la femme du relais de poste ne me semble pas capable de prodiguer les premiers soins.
Honnêtement, je me demande si elle sait faire autre chose que d’avoir l’air à peu près bien.
Elle m’a dit que les paquets étaient peut-être arrivés chez ACS ou dans une autre station, même après que je lui ai dit que j’avais utilisé votre adresse sur la carte de visite.
Elle n’a pas pu me dire pourquoi, mais elle a eu l’air étonnée parce que je lui ai dit que je ne lui faisais pas confiance et que je préférais passer la voir tous les jours. Bien sûr, elle a réussi à faire bonne figure tout en faisant l’imbécile, mais elle ne semblait pas avoir beaucoup d’autres choses à faire.
Ma thèse est que la Grèce est si chère parce que les piétons sont plus chers que l’essence pour porter le courrier, mais ce n’est qu’une supposition. Peut-être que la Poste ne peut pas non plus se permettre de payer les frais d’autoroute et qu’elle a traversé les montagnes et s’est écrasée comme nous.
Le sait-on ? Si cela se produit, il peut toutefois se passer beaucoup de temps avant que l’on retrouve les conducteurs et les colis, car si l’on parle de routes glissantes, on n’obtient qu’un „je sais“.
Mais comme nous allons chercher Zoé à Athènes dans six semaines, je vais demander à Silvana de regarder plus attentivement à gauche et à droite pour trouver des colis ou des facteurs.
Peut-être que le facteur est en vacances parce que c’est le mois d’août. Est-ce qu’on sait ?
Votre Ulf
El Español
Correo silencioso Sé que el gobierno griego de Tsirpas ha arruinado el servicio postal, así que espero que ni el corredor con las cosas de mamá ni el de Starlibk hayan sido asaltados por el camino.
210 kilómetros de Atenas a Kalamata es un largo camino a pie y pueden pasar muchas cosas en siete días. Espero que la última persona no caiga muerta en Kalamata, porque la mujer de la oficina de correos no tiene pinta de ser capaz de prestar primeros auxilios.
Para ser sincero, me pregunto si puede hacer algo aparte de tener un aspecto razonablemente bueno.
Dijo que los paquetes podrían haber llegado a ACS o a otra estación, incluso después de que le dijera que había utilizado tu dirección de la tarjeta de visita.
No supo decirme por qué, pero me miró extrañada porque le dije que no me fiaba de ella y que prefería mirar todos los días. Por supuesto, se las arregló para quedar bien mientras parecía estúpida, pero no parecía tener mucho más que hacer.
Mi teoría es que Grecia es tan cara porque los peatones son más caros que la gasolina a la hora de repartir el correo, pero es sólo una suposición. A lo mejor la oficina de correos no puede pagar los peajes de las autopistas y ha conducido por las montañas como nosotros y se ha estrellado.
¿Alguien lo sabe? Si eso ocurre, puede llevar mucho tiempo encontrar conductores y paquetes, porque si informas de carreteras resbaladizas, lo único que oirás es „lo sé“.
Pero dentro de seis semanas nos traen a Zoé de Atenas, así que le diré a Silvana que vigile más de cerca los paquetes y los carteros a diestro y siniestro.
A lo mejor el cartero está de vacaciones porque es agosto. ¿Alguien lo sabe?
Heute ist heute, morgen nicht Vor einem Jahr, habe ich mit dem Wagen von Silvana meine letzten tausend Bücher an freie Bücherregale in und um Münster verteilt, im Anschluss vier Fuhren Müll zum Wertstoffhof gebracht um im Anschluss die finalen Handgriffe für den Jürmann zu tätigen.
Es ging bis spät in die Nacht und dennoch haben wir die Tüv Plakette nicht bekommen. Die Bremsen seien vom schlechten Wetter verrostet, ein Schlauch der Heizung war zu nah am Abgas, die Schränke seien nicht fest genug und natürlich, das Trennetz zwischen Fahrerkabine und Laderaum fehlte.
Macht zusammen knapp 1800 Euro plus Tüv und Anmeldung. Von Keilriemen, Getriebe, Antriebswelle, Starter und Kühler hat keiner gesprochen, weder die Tüv Werkstatt noch der private Gutachter.
Also zahlten wir, ohne zu wissen, was wo noch käme und was überhaupt alles kaputt gehen kann. Wir meldeten den Jürmann also als LKW an und fuhren direkt nach unserer Hochzeit auf einen Parkplatz am See, an dem wir zuvor geheiratet haben und sinnierten über unsere Reise.
Wir haben gelacht und uns gefreut, auch weil wir wussten, dass wir nichts wissen.Deshalb war jede Baustelle machbar und keine Hürde zu groß. Jetzt in der Routine, beginnt das Wissen und mit dem Wissen die Probleme.
In Montenegro war es so schön, weil wir nicht wussten was in Albanien passiert und dabei hatten wir den Getriebeschaden in Dubrovnik schon hinter uns.
An diesen Punkt zurück zu kommen, das ist der Plan. Heute ist heute und morgen nicht.
Euer Ulf
In english
Today is today, tomorrow is not
A year ago, I used Silvana’s car to distribute my last thousand books to free bookshelves in and around Münster, then took four loads of garbage to the recycling center to do the final touches for the Jürmann.
It went on late into the night and we still didn’t get the TÜV sticker. The brakes were rusted from the bad weather, a hose from the heater was too close to the exhaust, the cabinets were not tight enough and, of course, the partition net between the driver’s cab and the cargo area was missing.
That adds up to just under 1800 euros plus MOT and registration. Nobody mentioned the V-belt, gearbox, drive shaft, starter and radiator, neither the TÜV workshop nor the private expert.
So we paid, without knowing what else was going to happen and what could break. So we registered the Jürmann as a truck and drove straight after our wedding to a parking lot by the lake where we had previously got married and reflected on our trip.
We laughed and were happy, also because we knew that we knew nothing, so every construction site was feasible and no hurdle was too big. Now in the routine, the knowledge begins and with the knowledge the problems.
It was so nice in Montenegro because we didn’t know what was going to happen in Albania and we had already overcome the gearbox failure in Dubrovnik.
The plan is to get back to this point. Today is today and tomorrow is not.
Your Ulf
En francaise
Aujourd’hui c’est aujourd’hui, demain non Il y a un an, avec la voiture de Silvana, j’ai distribué mes derniers milliers de livres aux bibliothèques libres de Münster et de ses environs, puis j’ai transporté quatre camions de déchets à la déchetterie avant d’effectuer les dernières manipulations pour le Jürmann.
Cela s’est terminé tard dans la nuit et pourtant nous n’avons pas obtenu la vignette Tüv. Les freins étaient rouillés par le mauvais temps, un tuyau du chauffage était trop proche de l’échappement, les armoires n’étaient pas assez solides et, bien sûr, il manquait le filet de séparation entre la cabine du conducteur et la soute.
Cela fait un total de près de 1800 euros, plus le contrôle technique et l’immatriculation. Personne n’a parlé de la courroie trapézoïdale, de la boîte de vitesses, de l’arbre de transmission, du démarreur et du radiateur, ni l’atelier Tüv ni l’expert privé.
Nous avons donc payé sans savoir ce qu’il y avait d’autre et ce qui pouvait être cassé. Nous avons donc enregistré le Jürmann comme un camion et, juste après notre mariage, nous sommes allés sur un parking au bord d’un lac où nous nous étions mariés auparavant et avons réfléchi à notre voyage.
Nous avons ri et nous nous sommes réjouis, notamment parce que nous savions que nous ne savions rien.C’est pourquoi chaque chantier était réalisable et aucun obstacle n’était trop grand. Maintenant, dans la routine, la connaissance commence et avec la connaissance, les problèmes.
Au Monténégro, c’était tellement bien parce que nous ne savions pas ce qui se passait en Albanie, alors que nous avions déjà dépassé le problème de boîte de vitesses à Dubrovnik.
Revenir à ce point, c’est le plan. Aujourd’hui, c’est aujourd’hui et demain, non.
Votre Ulf
El Español
Hoy es hoy, mañana no Hace un año, utilicé el coche de Silvana para repartir mis últimos mil libros en las estanterías libres de Münster y alrededores, y luego llevé cuatro cargas de basura al centro de reciclaje antes de dar los últimos retoques al Jürmann.
Se hizo de noche y aún no teníamos la pegatina de la ITV. Los frenos estaban oxidados por el mal tiempo, una manguera del calefactor estaba demasiado cerca del tubo de escape, los armarios no estaban lo suficientemente apretados y, por supuesto, faltaba la red de separación entre la cabina del conductor y la zona de carga.
Todo ello suma algo menos de 1800 euros más ITV y matriculación. Nadie mencionó la correa trapezoidal, la caja de cambios, el eje de transmisión, el motor de arranque y el radiador, ni el taller de ITV ni el perito privado.
Así que pagamos, sin saber qué más podría romperse y dónde. Así que matriculamos el Jürmann como camión y condujimos justo después de nuestra boda a un aparcamiento junto al lago donde nos habíamos casado anteriormente y reflexionamos sobre nuestro viaje.
Nos reímos y disfrutamos, también porque sabíamos que no sabíamos nada, así que cada obra era factible y ningún obstáculo era demasiado grande. Ahora en la rutina empieza el conocimiento y con el conocimiento los problemas.
Fue muy bonito en Montenegro porque no sabíamos lo que iba a pasar en Albania y ya habíamos superado el fallo de la caja de cambios en Dubrovnik.
El plan es volver a este punto. Hoy es hoy y mañana no.