Endlich keine Hoffnung mehr

Klingt komisch, oder? Das habe ich auch lange gedacht, bis ich beim Ritt auf der Waiküre endlich eines Besseren belehrt wurde.

Die Hoffnung, so sagt man, schwindet zuletzt. Aber ist das eine qualitativ aufwertende Definition von Hoffnung? Ich glaube nicht, denn wer hat Hoffnung? Hoffnung hat der, der eigentlich keinen Grund zur Hoffnung hat. Die alternative deutsche Band Deichkind schreibt in einem Song: „Hoffnung ist die Zuflucht des Versagers!“ und ich glaube, das trifft es besser, auch wenn es deprimierend klingt. Denn Hoffnung ist doch das, was man hat, wenn man sein (vermeintlich) Schicksal nicht mehr selbst beeinflussen kann.

Aber was will man beeinflussen? Sein Sein mit einer persönlich zugeschnittenen Hoffnung, einem Glücksversprechen, das einem vorenthalten wird. Aber wer gibt einem dieses Versprechen? Man gibt es sich selbst, aus den Umständen seines Lebens, das sich ausschließlich aus Vergleichen nährt.

Man kann mehr Geld verdienen, weil man sieht, dass es Menschen gibt die mehr Geld verdienen oder reicher sind als man selbst (übrigens immer und wenn man der oder die Reichste ist, dann kann man dennoch reicher sein, denn das hinterfotzige an Geld ist doch, dass es immer mehr sein kann, weil es am Ende ja nur eine Zahl ist und Zahlen doch unendlich gesteigert werden können, wie deprimierend) und dann macht man den illegitimen Vergleich, dass Geld, was den einen scheinbar glücklicher macht, auch einen selbst zu mehr Zufriedenheit verhilft.

Wenn ich mehr Geld habe, dann kann ich mir mehr dies und das kaufen und dies und das ist wieder ein Vergleich, es ist nämlich das, was der oder die hat, einen größeren Fernseher, besseren Computer oder auch eine weitere Reise. Wenn ich mal so weit reisen kann, dann bin ich auch endlich glücklich, so denkt man, aber ist man das dann wirklich?

Was macht man dann mit dem größeren Fernseher, doch auch nur scheiße gucken, das gleiche Zeugs, was auch das kleinere Modell zeigte, nur dass man bei HD dann endlich sieht, wie billig die Serie wirklich produziert wurde und wenn man dann am Traumstrand ist, merkt man, dass es dort nicht nur den Sand am Strand gibt, sondern auch in den Schuhen, der Hose oder, wenn man wie wir mit einem Auto unterwegs ist in jeder Ritze des Wagens.

Da hilft nur eines: ein besseres Auto, oder ein anderer Strand. Bis man dann dort ist und merkt, jetzt hat es wirklich nur eines nicht mehr: Hoffnung, das es noch besser werden kann. Man ist also wieder deprimiert, denn was ist das Leben schon ohne Hoffnung auf ein vermeintlich besseres; was auch immer?

Der omnipräsente Konjunktiv II eines „wäre, hätte könnte“ lässt einen das „ist, hat und kann“ relativieren. Man freut sich nicht über frei haben, sondern über reisen können. Und wenn man es tut, könnte man auch wieder zu Hause mit Freunden ein Bier trinken oder arbeiten um nicht nach Griechenland, sondern in die Karibik fliegen um da zu realisieren, dass eine echte Liebe schöner ist als eine Gekaufte.

Ich arbeite ab heute nicht mehr an meinen Träumen, denn meine Träume sind der Ursprung allen Frustes. Ich versuche, egal was als das zu nehmen, was es ist: Ich kann nichts tun, ich tue nichts also bin ich glücklich, oder um es im Prinzip der Hoffnung zu formulieren „ Ich könnte jetzt nichts tun, ich kann nichts tun, also mache ich nichts: Ziel erreicht.

Zugegeben, das ist auch ein Ziel, aber eines, das ich jeden Tag, ja jeden Moment des Lebens erreichen kann. Das Sein ist ein Versprechen, dass sich immer dann erfüllt, wenn es ist und wenn das Sein mal so ist, dass es nicht ideal genug ist, weil ich eine Rechnung nicht bezahlen kann, dann ist das so; und ich genieße, dass ich noch bin, obwohl ich es nicht ändern kann. Wenn das mal keine unerwartete Überraschung ist und das ist doch wie ein geschenkt des Himmels, vielleicht das einzige, das noch schöner ist als die Vorfreude, also eine Erwartung (wieder eine Hoffnung).

Bis morgen.


Euer Ulf

P.S. Und was ist jetzt mit Kolumbien?

In english

No more hope at last

Sounds strange, doesn’t it? That’s what I thought for a long time until I was finally proven wrong while riding the Waiküre.

Hope, they say, fades last. But is that a qualitative definition of hope? I don’t think so, because who has hope? Hope is for those who actually have no reason to hope. The alternative German band Deichkind writes in a song: „Hope is the refuge of failure!“ and I think that’s more accurate, even if it sounds depressing. After all, hope is what you have when you can no longer (supposedly) influence your own fate.

But what do you want to influence? Your existence with a personalized hope, a promise of happiness that is withheld from you. But who gives you this promise? You give it to yourself, from the circumstances of your life, which is nourished exclusively by comparisons.

You can earn more money because you see that there are people who earn more money or are richer than you (always and if you are the richest, then you can still be richer, because the sneaky thing about money is that it can always be more, because in the end it is just a number and numbers can be increased infinitely, how depressing) and then you make the illegitimate comparison that money, which apparently makes you happier, also helps you to be happier.

If I have more money, then I can buy more of this and that and this and that is another comparison, because it’s what he or she has, a bigger TV, a better computer or even another trip. If I can travel that far, then I’ll finally be happy, you think, but will I really be happy?

What do you do with the bigger TV, just watch shit, the same stuff that the smaller model showed, only with HD you can finally see how cheaply the series was really produced and when you are on the beach of your dreams, you realize that there is not only sand on the beach, but also in your shoes, trousers or, if you are travelling in a car like us, in every crack of the car.

There’s only one thing that helps: a better car or a different beach. Until you get there and realize that there’s really only one thing left: hope that it can get any better. So you’re depressed again, because what is life without hope for a supposedly better; whatever?

The omnipresent subjunctive II of „would have, could have“ puts the „is, has and can“ into perspective. We are not happy about having freedom, but about being able to travel. And if you do, you could be back at home having a beer with friends or working so that you can fly to the Caribbean instead of Greece and realize that real love is better than bought love.

As of today, I am no longer working on my dreams, because my dreams are the source of all frustration. I try to take whatever for what it is: I can do nothing, I do nothing therefore I am happy, or to put it in the principle of hope “ I could do nothing now, I can do nothing so I do nothing: goal achieved.

Admittedly, this is also a goal, but one that I can achieve every day, indeed every moment of my life. Being is a promise that is always fulfilled when it is, and if being is not ideal enough because I can’t pay a bill, then that’s that; and I enjoy the fact that I’m still here, even though I can’t change it. If that’s not an unexpected surprise and it’s like a gift from heaven, perhaps the only thing more beautiful than anticipation, an expectation (another hope).

See you tomorrow.

Your Ulf

P.S. And what about Colombia now?

En francaise


Enfin, plus d’espoir


Ça a l’air bizarre, non ? C’est ce que j’ai longtemps pensé, jusqu’à ce que la chevauchée de la Waiküre me fasse enfin changer d’avis.


L’espoir, dit-on, disparaît en dernier. Mais est-ce une définition qualitativement valorisante de l’espoir ? Je ne crois pas, car qui a de l’espoir ? L’espoir, c’est celui qui n’a en fait aucune raison d’espérer. Le groupe alternatif allemand Deichkind écrit dans une chanson : „L’espoir est le refuge des ratés !“ et je pense que c’est plus juste, même si cela semble déprimant. Car l’espoir, c’est tout de même ce que l’on a quand on ne peut plus influencer soi-même son (prétendu) destin.


Mais que veut-on influencer ? Son être avec un espoir taillé sur mesure, une promesse de bonheur dont on est privé. Mais qui nous fait cette promesse ? On se la donne à soi-même, à partir des circonstances de sa vie, qui se nourrit exclusivement de comparaisons.



On peut gagner plus d’argent parce qu’on voit qu’il y a des gens qui gagnent plus d’argent ou qui sont plus riches que soi (d’ailleurs toujours et si on est le plus riche ou la plus riche, on peut quand même être plus riche, parce que le côté insidieux de l’argent, c’est qu’il peut toujours être plus, parce qu’au final ce n’est qu’un chiffre et que les chiffres peuvent quand même être augmentés à l’infini, comme c’est déprimant) et puis on fait la comparaison illégitime que l’argent, qui rend apparemment l’un plus heureux, nous rend aussi plus heureux.


Si j’ai plus d’argent, je peux m’acheter plus de ceci et de cela, et ceci et cela sont à nouveau une comparaison, car c’est ce que celui-ci ou celle-ci a, une plus grande télévision, un meilleur ordinateur ou même un plus grand voyage. Si je peux voyager aussi loin, alors je serai enfin heureux, pense-t-on, mais l’est-on vraiment ?


Que fait-on alors avec le plus grand téléviseur, on ne fait que regarder de la merde, les mêmes choses que le plus petit modèle, sauf qu’avec la HD, on voit enfin à quel point la série a été produite à bas prix et quand on est sur une plage de rêve, on remarque qu’il n’y a pas que du sable sur la plage, mais aussi dans les chaussures, les pantalons ou, si on est en voiture comme nous, dans chaque fissure de la voiture.


Une seule solution : une meilleure voiture ou une autre plage. Jusqu’à ce que l’on se rende compte qu’il n’y a vraiment plus qu’une chose qui manque : l’espoir que les choses puissent encore s’améliorer. On est donc à nouveau déprimé, car qu’est-ce que la vie sans l’espoir d’un soi-disant mieux, quel qu’il soit ?


L’omniprésence du subjonctif II d’un „serait, aurait pu“ permet de relativiser le „est, a et peut“. On ne se réjouit pas d’être libre, mais de pouvoir voyager. Et si c’est le cas, on pourrait à nouveau boire une bière à la maison avec des amis ou travailler pour s’envoler non pas en Grèce, mais dans les Caraïbes, pour y réaliser qu’un amour authentique est plus beau qu’un amour acheté.


À partir d’aujourd’hui, je ne travaille plus sur mes rêves, car mes rêves sont la source de toutes les frustrations. J’essaie de prendre n’importe quoi pour ce qu’il est : Je ne peux rien faire, je ne fais rien, donc je suis heureux, ou pour formuler le principe de l’espoir „Je ne pourrais rien faire maintenant, je ne peux rien faire, donc je ne fais rien : objectif atteint“.


Certes, c’est aussi un objectif, mais un objectif que je peux atteindre chaque jour, voire chaque instant de ma vie. L’être est une promesse qui se réalise chaque fois qu’il est, et si l’être est tel qu’il n’est pas assez idéal parce que je ne peux pas payer une facture, alors c’est ainsi ; et je savoure le fait d’être encore là, même si je ne peux pas le changer. Si ce n’est pas une surprise inattendue, et c’est comme un cadeau du ciel, peut-être la seule chose qui soit encore plus belle que l’anticipation, c’est-à-dire une attente (encore un espoir).


A demain, donc.


Votre Ulf


P.S. Et maintenant, qu’en est-il de la Colombie ?

El Español

Por fin se acabó la esperanza

Suena extraño, ¿verdad? Eso es lo que pensé durante mucho tiempo hasta que por fin me demostraron lo contrario mientras montaba en el Waiküre.

La esperanza, dicen, se desvanece al final. Pero, ¿es ésa una definición cualitativa de la esperanza? No lo creo, porque ¿quién tiene esperanza? La esperanza es para los que en realidad no tienen motivos para tenerla. El grupo alternativo alemán Deichkind escribe en una canción: „¡La esperanza es el refugio del fracaso!“ y creo que es más acertado, aunque suene deprimente. Al fin y al cabo, la esperanza es lo que uno tiene cuando ya no puede (supuestamente) influir en su propio destino.

Pero, ¿en qué quieres influir? Tu existencia con una esperanza personalizada, una promesa de felicidad que se te oculta. Pero, ¿quién te da esta promesa? Te la das tú mismo, a partir de las circunstancias de tu vida, que se alimenta exclusivamente de comparaciones.

Puedes ganar más dinero porque ves que hay gente que gana más dinero o es más rica que tú (siempre y si eres el más rico, pues todavía puedes ser más rico, porque lo rastrero del dinero es que siempre puede ser más, porque al final es sólo un número y los números se pueden aumentar infinitamente, qué deprimente) y entonces haces la comparación ilegítima de que el dinero, que aparentemente te hace más feliz, también te ayuda a serlo.

Si tengo más dinero, entonces puedo comprar más de esto y aquello y esto y aquello es otra comparación, porque es lo que tiene él o ella, una televisión más grande, un ordenador mejor o incluso viajar más. Si puedo viajar tanto, por fin seré feliz, piensas, pero ¿seré realmente feliz?

¿Qué haces con el televisor más grande, sólo ver mierda, lo mismo que mostraba el modelo más pequeño, excepto que con la alta definición por fin ves lo baratas que eran realmente las series producidas y cuando estás en la playa de tus sueños, te das cuenta de que no sólo hay arena en la playa, sino también en tus zapatos, pantalones o, si viajas en coche como nosotros, en cada rendija del coche.

Sólo hay una cosa que ayuda: un coche mejor o una playa diferente. Hasta que llegas allí y te das cuenta de que en realidad sólo queda una cosa: la esperanza de que pueda mejorar. Entonces vuelves a deprimirte, porque ¿qué es la vida sin la esperanza de un supuestamente mejor; lo que sea?

El subjuntivo II omnipresente de „habría, podría haber“ te hace relativizar el „es, tiene y puede“. No te alegras de ser libre, sino de poder viajar. Y si lo haces, podrías estar en casa tomándote una cerveza con los amigos o trabajando para poder volar al Caribe en vez de a Grecia y darte cuenta de que el amor de verdad es mejor que el comprado.

A día de hoy, ya no trabajo en mis sueños, porque mis sueños son la fuente de toda frustración. Intento tomármelo todo por lo que es: No puedo hacer nada, no hago nada por lo tanto soy feliz, o dicho en el principio de la esperanza “ No podría hacer nada ahora, no puedo hacer nada, por lo tanto no hago nada: objetivo conseguido.

Es cierto que también se trata de un objetivo, pero un objetivo que puedo alcanzar cada día, es más, cada momento de mi vida. Ser es una promesa que siempre se cumple cuando se cumple, y si ser no es lo suficientemente ideal porque no puedo pagar una factura, pues eso; y disfruto del hecho de seguir aquí, aunque no pueda cambiarlo. Si eso no es una sorpresa inesperada y eso es como un regalo del cielo, tal vez lo único más hermoso que la anticipación, una expectativa (otra esperanza).

Hasta mañana.

Tu Ulf

P.D. ¿Y qué pasa ahora con Colombia?

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein (wie ich will)!

Man kann ja von Gott oder Schicksal halten was man will, aber ist es nicht komisch, dass ich direkt nach Beginn des neuen Buches immer mehr Schülerinnen und Schüler aus Kolumbien bekomme?

Zugegeben, es ist Grad hart und ironischerweise sind derzeit auch immer mehr Schülerinnen aus Steinfurt und Münster, unserer alten Heimat, ein Schelm wer denkt, dass wir vom Schicksal gefragt zu werden scheinen, was wollt ihr wirklich.

Aber wir wollen weiter, auch wenn uns derzeit der Himmel auf den Kopf zu fallen scheint. Wir werden besser im Aushalten,Improvisieren und an uns glauben. Denn so viel, was wir bereits überstanden haben, was wir für unmöglich hielten.

Was erwartet uns wo?

Zu Hause ist ein Gefühl der Sicherheit, das stimmt, aber was ist das für eine Sicherheit? Das das Leben ist schön, unglaublich spannend und ereignisreich, wo und wie spüre ich das in einem Vorgarten 9-5 Job?

Ich liebe den Kaffee Morgens mit Blick auf das Meer, die Ruhe und Gedanken, die Überlegungen wie es weiter geht und wie wir Ihnen begegnen können und sollen.

Erst gestern, als mal wieder die Tür da neben hing, hat Silvana aus einem Euro eine Unterlegscheibe gebastelt und mir im Anschluss auf Englisch eine spannende Geschichte vorgelesen und danach eine wilde Erdnuss direkt vor unserer Tür entdeckt.

Und mein Job als Lehrer für die unzähligen Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt, dem ich jetzt gleich wieder nachgehen darf, wäre „zu Hause“ vielleicht nur ein demütigender Gang zum Amt, weil man mich dort für zu alt für diese Aufgabe hält.

Nein,es ist gut und schön genau jetzt genau hier zu sein und für den Traum Columbien nicht mehr mein ganzes Leben umwerfen muss, sondern einfach nur ein bisschen mehr arbeiten und dann losfahren muss.

Ich danke jedenfalls meinem Schicksal dafür, dass wir uns für einen anderen Weg entschieden haben. Auf diesem Weg kann man die alte Heimat mal besuchen, denn auf dem anderen wäre nicht mal an Nordsee zu denken.
Auch wenn’s manchmal schwierig ist.

Euer Ulf

In english

Here I am human, here I am allowed to be (as I want)!

You can think what you like about God or fate, but isn’t it funny that I’m getting more and more students from Colombia right after the start of the new book?

Admittedly, it’s a tough degree and, ironically, there are currently more and more students from Steinfurt and Münster, our old home, a prankster who thinks that we seem to be asked by fate, what do you really want?

But we want to keep going, even if the sky seems to be falling on our heads at the moment. We are getting better at enduring, improvising and believing in ourselves. Because we have already overcome so much that we thought was impossible.

What awaits us where?

Home is a feeling of security, that’s true, but what kind of security is it? That life is beautiful, incredibly exciting and eventful, where and how do I feel that in a front yard 9-5 job?

I love my morning coffee with a view of the sea, the peace and quiet and the thoughts, the thoughts about how things will continue and how we can and should meet them.

Just yesterday, when the door was hanging next to us again, Silvana made a washer out of a euro and then read me an exciting story in English and then discovered a wild peanut right outside our door.

And my job as a teacher for the countless pupils from all over the world, which I’m about to do again, would perhaps only be a humiliating trip to the office „back home“ because they think I’m too old for the job.

No, it’s good and nice to be right here right now and not have to overturn my whole life for the dream of Colombia, but simply work a little more and then set off.

In any case, I thank my fate that we decided to take a different path. You can visit your old home on this route, because you can’t even think about the North Sea on the other one.
Even if it is sometimes difficult.

Your Ulf

En francaise

Ici, je suis un être humain, je peux être (comme je veux) !

On peut penser ce que l’on veut de Dieu ou du destin, mais n’est-il pas étrange que je reçoive de plus en plus d’élèves de Colombie juste après le début du nouveau livre ?

Il est vrai que c’est dur, et ironiquement, il y a actuellement de plus en plus d’élèves de Steinfurt et de Münster, notre ancienne patrie, un malotru qui pense que le destin semble nous demander ce que vous voulez vraiment.

Mais nous voulons continuer, même si le ciel semble nous tomber sur la tête en ce moment. Nous nous améliorons dans l’endurance, l’improvisation et la foi en nous-mêmes. Car nous avons déjà surmonté tant de choses que nous pensions impossibles.

Qu’est-ce qui nous attend et où ?

Chez soi, on se sent en sécurité, c’est vrai, mais de quoi s’agit-il ? Que la vie est belle, incroyablement passionnante et pleine d’événements, où et comment le ressens-je dans un travail 9-5 en face de chez moi ?

J’aime le café du matin avec vue sur la mer, le calme et les pensées, les réflexions sur la suite des événements et sur la manière dont nous pouvons et devons les rencontrer.

Pas plus tard qu’hier, alors que la porte était encore accrochée à côté, Silvana a bricolé une rondelle à partir d’un euro et m’a ensuite lu une histoire passionnante en anglais, avant de découvrir une cacahuète sauvage juste devant notre porte.

Et mon travail d’enseignant pour les innombrables élèves du monde entier, que je vais pouvoir reprendre tout de suite, ne serait peut-être „à la maison“ qu’un passage humiliant à la préfecture, parce qu’on y pense que je suis trop vieux pour cette tâche.

Non, c’est bon et agréable d’être ici maintenant et de ne plus devoir bouleverser toute ma vie pour le rêve de la Colombie, mais simplement de travailler un peu plus et de partir.

En tout cas, je remercie mon destin de nous avoir fait choisir un autre chemin. Sur ce chemin, on peut parfois rendre visite à son ancien pays, car sur l’autre, on ne pourrait même pas penser à la mer du Nord.
Même si c’est parfois difficile.

Votre Ulf

El Español

¡Aquí soy humano, aquí se me permite ser (como quiero)!

Puedes pensar lo que quieras sobre Dios o el destino, pero ¿no es curioso que cada vez me lleguen más alumnos de Colombia justo después de empezar el nuevo libro?

Hay que reconocer que es una carrera dura e, irónicamente, cada vez hay más alumnos de Steinfurt y Münster, nuestra antigua patria, un pícaro que piensa que parece que el destino nos pregunta, ¿qué es lo que realmente quieres?

Pero queremos seguir adelante, aunque de momento el cielo parezca caerse sobre nuestras cabezas. Cada vez somos mejores aguantando, improvisando y creyendo en nosotros mismos. Porque ya hemos superado muchas cosas que creíamos imposibles.

¿Qué nos espera dónde?

El hogar es una sensación de seguridad, es cierto, pero ¿qué tipo de seguridad es? Que la vida es hermosa, increíblemente emocionante y llena de acontecimientos, ¿dónde y cómo siento eso en un trabajo de 9 a 5 en el patio delantero?

Me encanta mi café matutino con vistas al mar, la paz y la tranquilidad y los pensamientos, los pensamientos sobre cómo continuarán las cosas y cómo podemos y debemos afrontarlas.

Ayer mismo, cuando la puerta volvía a colgar junto a nosotros, Silvana hizo una arandela con un euro y luego me leyó una emocionante historia en inglés antes de descubrir un cacahuete silvestre justo delante de nuestra puerta.

Y mi trabajo como profesor para los innumerables alumnos de todo el mundo, que estoy a punto de volver a hacer, quizá sólo sea un humillante viaje a la oficina „de vuelta a casa“ porque piensan que soy demasiado viejo para el trabajo.

No, es bueno y agradable estar aquí y ahora y no tener que volcar toda mi vida por el sueño de Colombia, sino simplemente trabajar un poco más y luego partir.

En todo caso, agradezco a mi destino que hayamos decidido tomar un camino diferente. En esta ruta puedes visitar tu antigua casa, porque en la otra ni siquiera puedes pensar en el Mar del Norte.
Aunque a veces sea difícil.

Tu Ulf

Es ist einmal (gewesen)

„Guten Morgen Herr Münstermann, na haben wir heute Nacht wieder von Griechenland geträumt?“.
„Da können Sie einen drauf lassen“.
„Und, war der Jürmann wieder krank?“
„Ach der Jürmann, der war schon fast wieder fertig, eigentlich mussten wir nur noch die Türscharniere ersetzen. Ich war kaputt. Das war damals im Spätsommer 24,als der Russe die Raketen von den Mullahs bekamen.
Eigentlich ein großartiger Tag. Endlich mal nicht so heiß, weil Nachts ein Sturm Aufzug, und die Wellen wie an der Nordsee wild stürmten“.


„Jetzt müssen aber die Wellen kurz warten, denn, wir müssen ja auch noch aufs Klo, oder?“
„Ich muss nicht aufs Klo, Sie können aber gerne gehen“.


„Ich bin ein Robot, ich brauche nur hin und wieder neues Öl, aber wenn Sie nicht wollen“, sprach die Blechdose, als plötzlich eine leise Stimme aus dem Hintergrund erklang „würden Sie ein bisschen weiter erzählen?“

„Das dürfen sie dem nicht sagen, dann hört der nie wieder auf“, kommentierte der Robot und verschwand.

„Wo war ich stehen geblieben?“ – „Bei dem Sturm wie in der Nordsee“ lispelte die Stimme und schon ging es weiter “ Jedenfalls stürmte es wie beim Armageddon, mein Bein war noch geschwollen, als plötzlich die Tür wieder aus den Angeln fiel“ – mitten im Regen?“ Unterbrach die Stimme, „na ja, sagen wir kurz davor, jedenfalls wurde alles immer schlimmer, ich bekam Rückenprobleme, die Maus war noch frei, weil die Mausefalle nicht funktionierte, stellen Sie sich mal vor, die hat den Käse von der Falle gefressen ohne das sie zu schnappte und auch unsere Kunden zahlten und zahlten auch nicht.

Silvana und ich waren fertig. Mir standen die Tränen in den Augen, aber meine Frau, Gott hab sie selig, nahm mich in den Arm und sagte “ Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“  küsste mich und lächelte “ Wir machen das schon“.

„Und jetzt muss ich aber wirklich aufs Klo, Schwester!“

„Und wie geht’s weiter?“

„Morgen lieber Freund, ich muss gleich ein bisschen schlafen. Es war so viel, dass ich allein vom Reden schon wieder ganz KO bin“.

Dann küsste Ulf den Ring vom Keilriemen, um seinen Hals und humpelte ins Bad, „lahmarschieger Robot, wohl Made in Greece, wie übigens auch die Mausefalle“.

Euer Ulf

In english

It ist (long ago)…
„Good morning Mr. Münstermann, did we dream about Greece again tonight?“.
„You can leave one there“.
„So, was Jürmann sick again?“
„Oh Jürmann, he was almost ready again, we just had to replace the door hinges. I was broken. That was back in the late summer of ’24, when the Russians got the missiles from the mullahs.
It was actually a great day. At last it wasn’t so hot, because at night there was a storm and the waves were crashing like the North Sea“.
„But now the waves will have to wait a moment, because we still have to go to the loo, don’t we?“
„I don’t have to go to the loo, but you’re welcome to“.
„I’m a robot, I only need new oil every now and then, but if you don’t want to,“ said the tin can, when suddenly a soft voice sounded from the background, „would you tell me a little more?“

„You mustn’t tell him that, then he’ll never stop,“ commented the robot and disappeared.

„Where was I?“ – „In the storm like in the North Sea,“ the voice lisped and continued, „Anyway, it was storming like Armageddon, my leg was still swollen when suddenly the door fell off its hinges again“ – in the middle of the rain?“ The voice interrupted, „well, let’s say just before that, anyway, everything got worse and worse, I got back problems, the mouse was still free because the mousetrap didn’t work, imagine, it ate the cheese from the trap without snapping and our customers paid and didn’t pay either.

Silvana and I were devastated. I had tears in my eyes, but my wife, God rest her soul, took me in her arms and said „We’re on a mission from the Lord“, kissed me and smiled „We’ll manage“.

„And now I really have to go to the loo, sister!“

„And what’s next?“

„Morning dear friend, I need to get some sleep. It’s been so much that I’m already knocked out again just from talking.“

Then Ulf kissed the ring from the V-belt around his neck and hobbled into the bathroom, „lame-ass robot, probably made in Greece, like the mousetrap, by the way“.

Your Ulf

En francaise

Il est (était) une fois…
„Bonjour Monsieur Münstermann, avons-nous encore rêvé de la Grèce cette nuit ?
„Vous pouvez y mettre le feu“.
„Alors, Jürmann était-il encore malade ?“
„Ah, le Jürmann, il était déjà presque prêt, en fait, il ne nous restait plus qu’à remplacer les charnières de la porte. J’étais cassé. C’était à la fin de l’été 24, quand les Russes ont reçu les missiles des mollahs.
En fait, c’était une journée formidable. Enfin, il ne faisait pas si chaud, parce que la nuit, une tempête s’est levée et les vagues se sont déchaînées comme sur la mer du Nord“.
„Mais maintenant, les vagues doivent attendre un peu, parce qu’on doit aller aux toilettes, n’est-ce pas ?“
„Je n’ai pas besoin d’aller aux toilettes, mais vous pouvez y aller“.
„Je suis un robot, j’ai juste besoin d’huile de temps en temps, mais si vous ne voulez pas“, dit la boîte de conserve, quand soudain une petite voix retentit à l’arrière-plan, „pourriez-vous continuer à raconter un peu ?“

„Vous ne pouvez pas lui dire ça, il ne s’arrêtera plus“, commenta le robot avant de disparaître.

„Où en étais-je ?“ – „Avec cette tempête comme dans la mer du Nord“, zézaie la voix, et déjà elle continue „En tout cas, il y avait une tempête comme à Armageddon, ma jambe était encore enflée quand soudain la porte est sortie de ses gonds“ – en pleine pluie ?“ interrompit la voix, “ enfin, disons juste avant, en tout cas, tout s’est aggravé, j’ai commencé à avoir des problèmes de dos, la souris était encore libre parce que le piège à souris ne fonctionnait pas, imaginez, elle a mangé le fromage du piège sans qu’il se referme et même nos clients ont payé et n’ont pas payé non plus.

Silvana et moi étions épuisés. J’avais les larmes aux yeux, mais ma femme, paix à son âme, m’a pris dans ses bras et m’a dit „Nous sommes en route pour le Seigneur“ en m’embrassant et en souriant „Nous allons nous en sortir“.

„Et maintenant, je dois vraiment aller aux toilettes, ma sœur“.

„Et ensuite ?“

„Bonjour cher ami, je dois tout de suite dormir un peu. J’en ai tellement fait que rien que d’en parler, je suis déjà tout à fait KO“.

Puis Ulf embrassa l’anneau de la courroie trapézoïdale autour de son cou et partit en boitant vers la salle de bain, „robot boiteux, probablement Made in Greece, comme la souricière d’ailleurs“.

Votre Ulf

El Español

Érase una vez…
„Buenos días Sr. Münstermann, ¿hemos vuelto a soñar con Grecia esta noche?“.
„Puedes dejar uno allí“.
„Entonces, ¿Jürmann estaba enfermo otra vez?“.
„Oh Jürmann, estaba casi listo de nuevo, sólo tuvimos que cambiar las bisagras de la puerta. Estaba roto. Eso fue a finales del verano del 24, cuando los rusos consiguieron los misiles de los mulás.
En realidad fue un gran día. Por fin no hacía tanto calor, porque por la noche hubo tormenta y las olas rompían como el Mar del Norte.
„Pero ahora las olas tendrán que esperar un momento, porque todavía tenemos que ir al baño, ¿no?“.
„Yo no tengo que ir al baño, pero tú sí“.
„Soy un robot, sólo necesito aceite nuevo de vez en cuando, pero si no quieres“, dijo la lata, cuando de repente sonó una voz tranquila desde el fondo, „¿me cuentas un poco más?“.

„No le digas eso, no parará nunca“, comentó el robot y desapareció.

„¿Dónde estaba?“ – „En la tormenta, como en el Mar del Norte“, ceceó la voz y continuó: „En fin, llovía como el Armagedón, aún tenía la pierna hinchada cuando, de repente, la puerta volvió a caerse de sus goznes“ -¿en medio de la lluvia?“. La voz interrumpió, „bueno, digamos que justo antes, de todos modos, todo fue empeorando, tuve problemas de espalda, el ratón seguía libre porque la ratonera no funcionaba, imagínate, se comía el queso de la trampa sin chasquear y nuestros clientes pagaban y tampoco pagaban.

Silvana y yo estábamos destrozadas. Yo tenía lágrimas en los ojos, pero mi mujer, que en paz descanse, me cogió en brazos y me dijo „Estamos en una misión del Señor“, me besó y sonrió „Ya nos apañaremos“.

„¡Y ahora sí que tengo que ir al baño, hermana!“.

„¿Y ahora qué?“

„Buenos días querida amiga, necesito dormir un poco. Ha sido tanto que ya estoy noqueada otra vez sólo de hablar“.

Entonces Ulf se besó el anillo del cinturón en V que llevaba al cuello y entró cojeando en el cuarto de baño, „robot de culo cojo, probablemente fabricado en Grecia, igual que la ratonera por cierto“.

Tu Ulf

Der Untermieter

Essen ist fertig (Dinner ist ready)

Der Untermieter
Wenn es plötzlich am Himmel krabbelt und neben dir kratzt, dann ist das nicht wie wir erst dachten eine verirrte Heuschrecke, sondern eine Maus.

Wir haben ja gewusst, dass der Jürmann gemütlich ist, denn schon einige Tiere wie Fliegen, Mücken, Libellen und Heuschrecken verirrten sich in unserem Zuhause und andere wie Salamander und Würmer genossen den Schatten unseres mobilen Zuhauses darunter, aber eine Maus, man möge uns verzeihen, können wir nicht auch noch ernähren.

Also haben wir uns Frontentec-technisch aufgerüstet und mutilinguale (Bild statt Worte) Mausefallen besorgt und sie an strategisch sichere Orten platziert.

Mal schauen, wie lange Jerry dem leckeren Schinken aus dem Weg gehen kann, dem Silvana nie widersteht, denn Tom, alias Jody, Silvanas Katze, haben wir vor der Fahrt ja bei ihrer Mutter untergebracht.

Wir sind heute noch der Meinung, dass das eine gute Idee war, aber jetzt Weine auch ich ihr, die mir so häufig Artgenossen unseres Untermieters als Friedensangebot darbrachte, doch ein wenig mehr hinterher als sonst.

Ja Mama, das dachte ich auch, aber glaub mir, wenn selbst der Dalai Lama bei Moskitos die Ganzheit der Schöpfung pragmatisiert, dann können wir das auch und im Anschluss wird der Kundenstamm mit einem kritischen Blick selektiert, denn säumige Nutznießer unserer Dienstleistungen können wir noch weniger durchfüttern.

Euer Ulf

In english

The lodger
When it suddenly crawls in the sky and scratches next to you, it’s not a stray grasshopper as we first thought, but a mouse.

We knew that the Jürmann was a cozy place, because some animals such as flies, mosquitoes, dragonflies and grasshoppers had already got lost in our home and others such as salamanders and worms enjoyed the shade of our mobile home underneath, but we couldn’t feed a mouse, forgive us.

So we upgraded our Frontentec technology and got mutilingual (pictures instead of words) mousetraps and placed them in strategically safe places.

Let’s see how long Jerry can avoid the tasty ham, which Silvana never resists, because we left Tom, aka Jody, Silvana’s cat, with her mother before the trip.

We still think that was a good idea, but now I also cry a little more than usual after her, who so often offered me our lodger’s conspecifics as a peace offering.

Yes, Mum, I thought so too, but believe me, if even the Dalai Lama pragmatizes the wholeness of creation with mosquitoes, then we can do the same and then the customer base is selected with a critical eye, because we can feed defaulting beneficiaries of our services even less.

Your Ulf

En Francaise

Le pensionnaire
S’il y a soudain quelque chose qui rampe dans le ciel et qui gratte à côté de toi, ce n’est pas une sauterelle égarée comme nous l’avons d’abord cru, mais une souris.

Nous savions que le Jürmann était confortable, car certains animaux comme les mouches, les moustiques, les libellules et les sauterelles se sont déjà égarés dans notre maison et d’autres comme les salamandres et les vers ont profité de l’ombre de notre maison mobile en dessous, mais une souris, qu’on nous pardonne, nous ne pouvons pas non plus la nourrir.

Nous nous sommes donc équipés de la technologie Frontentec et avons acheté des pièges à souris mutilingues (des images au lieu de mots) que nous avons placés à des endroits stratégiques et sûrs.

Voyons combien de temps Jerry pourra éviter le délicieux jambon auquel Silvana ne résiste jamais, car nous avons confié Tom, alias Jody, le chat de Silvana, à sa mère avant le voyage.

Aujourd’hui encore, nous sommes d’avis que c’était une bonne idée, mais maintenant, moi aussi je pleure un peu plus que d’habitude après elle, qui m’offrait si souvent des congénères de notre locataire en guise de paix.

Oui, maman, c’est ce que je pensais aussi, mais crois-moi, si même le dalaï-lama pragmatise l’intégralité de la création chez les moustiques, alors nous aussi nous pouvons le faire et ensuite, la clientèle sera sélectionnée avec un regard critique, car nous pouvons encore moins nourrir les mauvais payeurs de nos services.

Votre Ulf

El Español

El inquilino
Cuando de repente se arrastra por el cielo y rasca a tu lado, no se trata de un saltamontes callejero como pensamos en un principio, sino de un ratón.

Sabíamos que el Jürmann era un lugar acogedor, porque algunos animales como moscas, mosquitos, libélulas y saltamontes ya se habían perdido en nuestra casa y otros como salamandras y gusanos disfrutaban de la sombra de nuestra casa móvil debajo, pero no podíamos alimentar también a un ratón, si nos disculpan.

Así que actualizamos nuestra tecnología Frontentec y compramos ratoneras mutilingües (dibujos en lugar de palabras) y las colocamos en lugares estratégicamente seguros.

A ver cuánto tiempo puede Jerry evitar el sabroso jamón, al que Silvana nunca se resiste, porque dejamos a Tom, alias Jody, el gato de Silvana, con su madre antes del viaje.

Seguimos pensando que fue una buena idea, pero ahora lloro un poco más de lo habitual por ella, que tantas veces me ofreció a los congéneres de nuestro inquilino como ofrenda de paz.

Sí mamá, yo también lo pensaba, pero créeme, si hasta el Dalai Lama pragmatiza la totalidad de la creación con mosquitos, nosotros podemos hacer lo mismo y entonces la clientela se selecciona con ojo crítico, porque somos aún menos capaces de alimentar a los beneficiarios morosos de nuestros servicios.

Su Ulf

Das Leben ist soo schön kompliziert

Eigentlich ist es doch schön, wenn es nicht immer gut ist. Ich genieße es richtig, wenn sich hin und wieder aufgestauter Frust Bahn bricht und die Kraft der Emotion wie Wasser durch geöffnete Schleusentore den Weg ins Freie sucht.

Wenn man ganz leise und zärtlich „ich liebe Dich Leben“ als Gegenteil in die Welt posaunt, denn nur wenn man das Leben wirklich liebt, kann es doch nur so weh tun, dass man sich so verletzt darüber echauffiert.

Bitte Leben, sei wieder gut zu mir, so wie damals als mir vor Glück die Tränen kamen.Bitte nimm mich in den Arm, damit ich spüre, dass alles Gut ist und ich ein würdiger Träger Deines Potentials bin.

Na gut, oft passiert in solchen Momenten das Gegenteil und alles wird noch schlimmer. Gespräche werden maximal zu schmerzhaften Reflexionen, um nicht zu sagen zu sich abwechselnden Monologen der Ohnmacht die nur noch mehr frustrieren.

Das ist im Jürmann nicht anders als im Buckingham Palace. Ich mein,
William und Harry können sich auch nicht nicht streiten. Platz ist also nicht das Problem.

Nein, mir scheint, dass wenig Platz die Lösung ist. Man unterliegt nicht der Illusion, sich aus dem Weg gehen zu können.

Wenn man sich verbunden fühlt, kann man sich nicht trennen. Wenn überhaupt, kann man sich bemühen, den Lebensfrust mit sich selbst auszumachen.

Wenn ich schreie, dann bin ich wütend, auf mich und zwar nur auf mich. Aber, wenn ich schreie ist Silvana nicht nur wütend auf mich, sondern auch auf sich, weil es sie wütend macht, dass es sie wütend macht und dann nach Lösungen sucht, die nicht selten in dem Gedanken „ich muss mich trennen, dann wird alles gut enden“ und somit impliziert ,dass sie alles falsch gemacht hat und sie enttäuscht von sich selbst ist.

Das ist der Hasenfuß beim vermeintlich banalen Ausrasten, man denkt, ich lass doch nur mal Dampf ab, aber statt entspannt zu werden, machen Mann und Frau und alle dazwischen und außerhalb es für alle nur noch unerträglicher.

Aber einen Vorteil hat Streit wirklich, nie ist Frieden, Harmonie und das Gefühl der Liebe schöner, als im Moment der Versöhnung.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Life is so beautifully complicated
It’s actually nice when things aren’t always good. I really enjoy it when pent-up frustration breaks free from time to time and the power of emotion seeks its way out like water through open floodgates.

When you quietly and tenderly trumpet „I love you life“ as the opposite to the world, because only if you really love life can it hurt so much that you get so hurt about it.

Please, life, be good to me again, like when I was in tears with happiness, please take me in your arms so that I can feel that everything is good and that I am a worthy bearer of your potential.

Well, the opposite often happens at such moments and everything gets even worse. Conversations become painful reflections at best, not to say alternating monologues of impotence that only frustrate even more.

It’s no different at Jürmann than at Buckingham Palace. I mean,
William and Harry can’t argue either. So space is not the problem.

No, it seems to me that little space is the solution. You’re not under the illusion that you can avoid each other.

If you feel connected, you can’t separate. If anything, you can make an effort to deal with the frustrations of life with yourself.

When I shout, I’m angry with myself and only myself. But when I shout, Silvana is not only angry at me, but also at herself, because it makes her angry that it makes her angry and then she looks for solutions, which often result in the thought „I have to separate, then everything will end well“, implying that she has done everything wrong and that she is disappointed in herself.

That’s the problem with supposedly banal snapping, you think, I’m just letting off steam, but instead of relaxing, the husband and wife and everyone in between make it even more unbearable for everyone.

But there really is one advantage to arguing: peace, harmony and the feeling of love are never more beautiful than in the moment of reconciliation.

See you tomorrow,

Your Ulf

En Francaise

La vie est si belle et si compliquée
En fait, c’est bien quand tout ne va pas bien. J’apprécie vraiment quand la frustration accumulée s’échappe de temps en temps et que la force de l’émotion cherche son chemin vers l’extérieur, comme l’eau à travers les portes ouvertes d’une écluse.

Lorsque l’on crie tout doucement et tendrement „je t’aime, la vie“ au monde entier, car ce n’est que si l’on aime vraiment la vie que l’on peut avoir mal au point de s’en offusquer.

S’il te plaît, vie, sois à nouveau bonne avec moi, comme lorsque j’ai pleuré de bonheur, prends-moi dans tes bras pour que je sente que tout va bien et que je suis un digne porteur de ton potentiel.

Bon, souvent, dans ces moments-là, c’est le contraire qui se produit et tout devient encore pire. Les conversations deviennent au maximum des réflexions douloureuses, pour ne pas dire des monologues alternés d’impuissance qui ne font que frustrer davantage.

Ce n’est pas différent chez Jürmann qu’à Buckingham Palace. Enfin,
William et Harry ne peuvent pas non plus se disputer. L’espace n’est donc pas le problème.

Non, il me semble que le manque de place est la solution. On n’est pas soumis à l’illusion de pouvoir s’éviter.

Si l’on se sent lié, on ne peut pas se séparer. Si tant est que l’on puisse s’efforcer de régler sa frustration de vivre avec soi-même.

Quand je crie, je suis en colère, contre moi et seulement contre moi. Mais quand je crie, Silvana n’est pas seulement en colère contre moi, elle est aussi en colère contre elle-même, parce que cela la met en colère et qu’elle cherche alors des solutions, ce qui se traduit souvent par la pensée „je dois me séparer et tout finira bien“, ce qui implique qu’elle a tout faux et qu’elle est déçue d’elle-même.

C’est le pied de nez à ce qui semble être un pétage de plomb banal : on pense qu’il suffit de se défouler, mais au lieu de se détendre, l’homme, la femme et tous ceux qui se trouvent entre les deux rendent la situation encore plus insupportable pour tous.

Mais les disputes ont vraiment un avantage, la paix, l’harmonie et le sentiment d’amour ne sont jamais aussi beaux qu’au moment de la réconciliation.

À demain, donc,

Votre Ulf

El Español

La vida es tan maravillosamente complicada
En realidad es agradable cuando las cosas no siempre van bien. Disfruto de verdad cuando la frustración contenida se libera de vez en cuando y la fuerza de la emoción busca su salida como el agua a través de las compuertas abiertas.

Cuando proclamas en voz baja y con ternura „Te quiero, vida“ como lo contrario al mundo, porque sólo si realmente amas la vida puede dolerte tanto que te enfades tanto por ello.

Por favor, vida, vuelve a ser buena conmigo, como cuando lloraba de felicidad, por favor, acógeme en tus brazos para que pueda sentir que todo es bueno y que soy una digna portadora de tu potencial.

Pues bien, en esos momentos suele ocurrir lo contrario y todo empeora aún más. Las conversaciones se convierten, en el mejor de los casos, en dolorosas reflexiones, por no hablar de los monólogos alternados de impotencia que no hacen sino frustrar aún más.

No es diferente en Jürmann que en el Palacio de Buckingham. Es decir,
William y Harry tampoco pueden discutir. Así que el espacio no es el problema.

No, me parece que el poco espacio es la solución. No te haces la ilusión de que puedes evitar al otro.

Si os sentís conectados, no podéis separaros. En todo caso, puedes esforzarte por afrontar las frustraciones de la vida contigo mismo.

Cuando grito, estoy enfadada conmigo misma y sólo conmigo. Pero cuando grito, Silvana no sólo se enfada conmigo, sino también consigo misma, porque le da rabia que le dé rabia y entonces busca soluciones, que a menudo desembocan en el pensamiento „tengo que separarme, así todo acabará bien“, lo que implica que lo ha hecho todo mal y que está decepcionada consigo misma.

Ese es el escollo de la supuesta bronca banal, piensas, sólo me estoy desahogando, pero en lugar de relajarse, el marido y la mujer y todos los que están en medio lo hacen aún más insoportable para todos.

Pero discutir tiene realmente una ventaja: la paz, la armonía y el sentimiento de amor nunca son más bellos que en el momento de la reconciliación.

Hasta mañana,

Tu Ulf

1.Kapitel: Die Ruhe im Sturm

Wir müssen uns derzeit ein bisschen zwingen, dass uns der Frust über viele kleine und große Misgeschicke nicht auffrisst.

Besonders das Warten(!) (auf Zoé, Silvanas Schwestern und mein noch geschwollener Fuss sowie das ungeplante Minus auf dem Konto nagen an unseren Nerven.

Es fühlt sich ein bisschen wie gefangen im Paradies an. 

Aber es war ja klar, dass auch dieser Moment irgendwann einmal eintreten wird und eigentlich bin ich ja froh, dass wir unterwegs dennoch so viel hinbekommen haben.

Wir müssen einfach akzeptieren, dass es so ist und mit Blick nach vorn genießen, was das Schicksal uns bietet.

Mir hilft, dass ich alles, wirklich alles, was uns derzeit passiert, als selbst gewählt sehe. Ich war platt vom arbeiten und zwang mich selbst mit dem Unfall zur Pause, denn sonst hätten wir vielleicht mehr Geld, aber unsere Baustelle wäre die Beziehung, weil ich überarbeitet unausstehlich bin.

In Deutschland wäre uns eine äquivalente Misere ja auch nicht erspart geblieben und hier hilft die Abgeschiedenheit, um sich nicht noch nervöser machen zu lassen.

Wir müssen uns einfach ertragen lernen, gegenseitig und uns selbst, in guten wie in schlechten Zeiten, das ist die Challange des Lebens. 

Und ja, wie alle nah an der Verzweiflung, hilft mir die Hoffnung des Glaubens. Ich fühle mich beschützt, weil am Ende doch trotz vieler Niederlagen alles geklappt hat.

Es ist mir egal, ob es da was gibt oder nicht, mir hilft es zu denken „danke, dass Du bei mir bist“ und mir hilft es genauso, dass hier, im Gegensatz zur Zivilisation nich ständig gesagt wird, wie wir es machen sollten, was wir für Fehler gemacht haben könnten und wie schlimm doch das alles ist.

Ist es nicht, ich muss viel am Strand liegen und nebenbei mit Aua Fuss ab heute wieder mehr arbeiten. Das ist alles.

Und, man sollte ja nicht vergessen: Wir haben das meiste ja jetzt hinter uns und nicht mehr vor uns!

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Chapter I: the calm in the storm
At the moment, we have to force ourselves a little to keep the frustration of many small and large misfortunes from consuming us.

Especially the wait(!) (for Zoé, Silvana’s sisters and my still swollen foot as well as the unplanned minus on the account are gnawing at our nerves.

It feels a bit like being trapped in paradise.

But it was clear that this moment would come at some point and I’m actually glad that we still managed to get so much done along the way.

We just have to accept that this is the way it is and look ahead and enjoy what fate has to offer us.

It helps me that I see everything, really everything, that is happening to us at the moment as being of our own choosing. I was flat from working and forced myself to take a break with the accident, because otherwise we might have more money, but our construction site would be the relationship because I’m overworked and obnoxious.

In Germany, we wouldn’t have been spared an equivalent misery and here the seclusion helps us not to get even more nervous.

We simply have to learn to put up with each other and ourselves, in good times and bad, that’s the challenge of life.

And yes, like everyone close to despair, the hope of faith helps me. I feel protected because everything worked out in the end despite many defeats.

I don’t care whether there is something or not, it helps me to think „thank you for being with me“ and it also helps me that here, in contrast to civilization, we are not constantly being told how we should do it, what mistakes we might have made and how bad it all is.

It’s not, I have to lie on the beach a lot and work more from today onwards. That’s all.

And, you shouldn’t forget: We have most of it behind us now and no longer in front of us!

See you tomorrow,

Your Ulf

En francaise


Chapitre I : le calme dans la tempête
En ce moment, nous devons nous forcer un peu pour que la frustration liée à de nombreuses petites et grandes mésaventures ne nous ronge pas.

L’attente ( !) (de Zoé, des sœurs de Silvana et de mon pied encore enflé, ainsi que le solde négatif imprévu de notre compte en banque, notamment, rongent nos nerfs.

On a un peu l’impression d’être pris au piège au paradis.

Mais il était évident que ce moment arriverait un jour, et je suis contente que nous ayons réussi à faire autant de choses en route.

Nous devons simplement accepter que c’est ainsi et profiter de ce que le destin nous offre en regardant vers l’avant.

Ce qui m’aide, c’est que je considère que tout, absolument tout ce qui nous arrive en ce moment est un choix. J’étais épuisée de travailler et je me suis forcée à faire une pause avec l’accident, car sinon nous aurions peut-être plus d’argent, mais notre chantier serait la relation, car je suis insupportable à force de travailler.

En Allemagne, nous n’aurions pas échappé à une misère équivalente et ici, l’isolement nous aide à ne pas nous laisser rendre encore plus nerveux.

Nous devons simplement apprendre à nous supporter les uns les autres et à nous supporter nous-mêmes, dans les bons comme dans les mauvais moments, c’est le défi de la vie.

Et oui, comme tous ceux qui sont proches du désespoir, l’espoir de la foi m’aide. Je me sens protégée parce qu’en fin de compte, malgré de nombreuses défaites, tout a fonctionné.

Je me fiche de savoir s’il y a quelque chose ou non, cela m’aide de penser „merci d’être avec moi“ et cela m’aide aussi de savoir qu’ici, contrairement à la civilisation, on ne nous dit pas constamment comment nous devrions faire, quelles erreurs nous aurions pu commettre et à quel point tout cela est mauvais.

Ce n’est pas le cas, je dois passer beaucoup de temps à la plage et, en plus, travailler davantage à partir d’aujourd’hui avec un pied douloureux. C’est tout.


Et puis, il ne faut pas oublier : La plupart des choses sont maintenant derrière nous et non plus devant nous !

À demain,

Votre Ulf

El Español

Capítulo I: la calma en la tormenta
En este momento, tenemos que forzarnos un poco para evitar que la frustración de muchas pequeñas y grandes desgracias nos consuma.

Especialmente la espera (¡!) (de Zoé, las hermanas de Silvana y mi pie aún hinchado, así como los imprevistos menos en la cuenta nos roen los nervios.

Es como estar atrapado en el paraíso.

Pero estaba claro que este momento llegaría en algún momento y la verdad es que me alegro de que hayamos conseguido hacer tantas cosas por el camino.

Sólo tenemos que aceptar que esto es así y mirar hacia delante y disfrutar de lo que el destino nos depare.

Me ayuda ver que todo, realmente todo, lo que nos está ocurriendo en este momento lo hemos elegido nosotros. Me quedé sin trabajo y me obligué a hacer una pausa con el accidente, porque de lo contrario tendríamos más dinero, pero nuestra obra sería la relación porque trabajo demasiado y soy odiosa.

En Alemania no nos habríamos librado de una miseria equivalente y aquí la reclusión nos ayuda a no ponernos aún más nerviosos.

Sólo tenemos que aprender a soportarnos unos a otros y a nosotros mismos, en las buenas y en las malas, ése es el reto de la vida.

Y sí, como a todos los que están cerca de la desesperación, la esperanza de la fe me ayuda. Me siento protegida porque al final todo salió bien a pesar de muchas derrotas.

Me da igual que haya algo o no, me ayuda pensar „gracias por estar conmigo“ y también me ayuda que aquí, al contrario que en la civilización, no nos estén diciendo constantemente cómo tenemos que hacerlo, qué errores hemos podido cometer y lo malo que es todo.

No lo es, tengo que tumbarme mucho en la playa y trabajar más a partir de hoy. Eso es todo.

Y no hay que olvidarlo: La mayor parte ha quedado atrás y ya no la tenemos delante.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Danke!

Wie oft hätte ich schon danken müssen? Wie oft hab ich schon danken wollen?Wie dringend möchte ich jetzt danke sagen!

Diesmal nicht meiner Mutter oder Freunden, die hoffentlich oft genug bedacht werden, sondern Euch und Ihnen liebe Leserinnen und Leser!

Ihr tragt mich, ihr ertragt mich, ihr seid bei mir, wenn es gut läuft und in letzter Zeit auch oft, wenn es nicht so funktioniert wie geplant.

Ihr macht mich glücklich, weil Euer Interesse mich nicht mit meinen Gedanken allein lässt. Ihr gebt mir oft Mut und Kraft, wenn alles nur scheisse scheint, ihr schenkt Beistand, Aufmerksamkeit und Nähe, obwohl wir uns nicht kennen, oder besser, ich Euch nicht kenne.

Ich freue mich über jedes Like, jeden Kommentar und bei manchmal zu anspruchsvollen, zu verkopften oder gar langweiligen Blogs mit Eurem Lesen.

Ich schreibe seit knapp einem Jahr und teile Freude und Leid mit Euch, manchmal, für Silvanas Geschmack, zu viel, aber ich fühle mich positiv verpflichtet, weil ich euch mit auf die Reise genommen habe und deshalb auch in intimeren Momenten nicht aussen vor lassen will.

Wir werden wieder reisen, zu meinen Schülern nach Afrika, zu meinem Tripp nach Columbien und zu so vielen anderen Orten, auch wenn es derzeit anders scheint, aber die Reise ist wie das Leben:

John Lennon sagte „leben ist, was passiert, wenn man Grad was anderes vorhat. Leider hat das Leben derzeit oft was anderes vor, aber mit euch, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina und dem guten alten Jürmann, macht es unglaublich viel Spaß, nicht aufzugeben und immer weiter „on the road“ zu sein. Bis morgen!

Euer Ulf

In english

Thank you!
How many times have I had to say thank you? How often have I wanted to say thank you? How urgently do I want to say thank you now!

This time not to my mother or friends, who I hope are thanked often enough, but to you, dear readers!

You carry me, you bear with me, you are with me when things are going well and, lately, often when things don’t work out as planned.

You make me happy because your interest doesn’t leave me alone with my thoughts. You often give me courage and strength when everything seems like shit, you give me support, attention and closeness, even though we don’t know each other, or rather, I don’t know you.

I appreciate every like, every comment and your reading of blogs that are sometimes too demanding, too cerebral or even boring.

I have been writing for almost a year and share joys and sorrows with you, sometimes too much for Silvana’s taste, but I feel positively obliged because I have taken you with me on the journey and therefore don’t want to be left out even in more intimate moments.

We will travel again, to my students in Africa, to my trip to Columbia and to so many other places, even if it seems otherwise at the moment, but travel is like life:

John Lennon said „living is what happens when you have degrees of something else going on“. Unfortunately, life often has other plans at the moment, but with you, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina and good old Jürmann, it’s a lot of fun not to give up and to keep on being „on the road“. See you tomorrow!

Your Ulf

En francaise

Merci !
Combien de fois aurais-je dû remercier ? Combien de fois ai-je déjà voulu remercier ? Comme il est urgent que je dise merci maintenant !

Cette fois-ci, ce n’est pas à ma mère ou à mes amis, qui, je l’espère, sont souvent remerciés, mais à vous, chers lecteurs et lectrices !

Vous me portez, vous me supportez, vous êtes avec moi quand tout va bien et, ces derniers temps, souvent aussi quand les choses ne fonctionnent pas comme prévu.

Vous me rendez heureuse, car votre intérêt ne me laisse pas seule avec mes pensées. Vous me donnez souvent du courage et de la force quand tout semble merdique, vous m’offrez votre soutien, votre attention et votre proximité, bien que nous ne nous connaissions pas, ou plutôt, que je ne vous connaisse pas.

Je me réjouis de chaque like, de chaque commentaire et, dans le cas de blogs parfois trop exigeants, trop cérébraux ou même ennuyeux, de votre lecture.

J’écris depuis près d’un an et je partage avec vous joies et peines, parfois, au goût de Silvana, trop, mais je me sens positivement engagée parce que je vous ai emmenés en voyage et que je ne veux donc pas vous laisser à l’écart, même dans des moments plus intimes.

Nous voyagerons à nouveau, pour rejoindre mes élèves en Afrique, pour mon voyage en Colombie et dans tant d’autres endroits, même si cela semble différent pour le moment, mais le voyage est comme la vie :

John Lennon disait „vivre, c’est ce qui se passe quand on a prévu autre chose pour les examens“. Malheureusement, la vie a souvent prévu autre chose en ce moment, mais avec vous, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina et le bon vieux Jürmann, c’est incroyablement amusant de ne pas abandonner et de continuer à être „on the road“. À demain !

Votre Ulf

El Español

¡Gracias!
¿Cuántas veces he tenido que dar las gracias? ¿Cuántas veces he querido dar las gracias? ¡Con qué urgencia quiero dar las gracias ahora!

Esta vez no a mi madre ni a mis amigos, a quienes espero dar las gracias con la suficiente frecuencia, sino a vosotros, queridos lectores.

Me lleváis, me soportáis, estáis conmigo cuando las cosas van bien y, últimamente, a menudo cuando las cosas no salen como estaba previsto.

Me hacéis feliz porque vuestro interés no me deja sola con mis pensamientos. A menudo me das valor y fuerza cuando todo parece una mierda, me das apoyo, atención y cercanía, aunque no nos conozcamos, o mejor dicho, yo no te conozca a ti.

Agradezco cada like, cada comentario y vuestra lectura de blogs a veces demasiado exigentes, demasiado cerebrales o incluso aburridos.

Llevo casi un año escribiendo y compartiendo alegrías y penas con vosotros, a veces demasiado para el gusto de Silvana, pero me siento positivamente obligada porque os he llevado conmigo en el viaje y por eso no quiero que me dejéis de lado ni siquiera en los momentos más íntimos.

Volveremos a viajar, a mis estudiantes en África, a mi viaje a Colombia y a tantos otros lugares, aunque de momento parezca lo contrario, pero viajar es como la vida:

John Lennon decía que „vivir es lo que ocurre cuando tienes grados de otra cosa en marcha“. Por desgracia, la vida suele tener otros planes en este momento, pero contigo, Silvana, mamá, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina y el bueno de Jürmann, es muy divertido no rendirse y seguir „en el camino“. Hasta mañana
¡mañana!

Vuestro Ulf

Humpelstielzchen

Es war einmal ein kleiner Mann, der legte sich eines Morgens beim Begrüßen der Sonne furchtbar auf die Fresse (man muss es so sagen, es war nichts gesittetes dabei).

Oh weh, wie schmerzte dem kleinen Wicht das Bein und wie dick es wurde. Es erinnerte beinahe an die Läufe eines Elefanten, nur das unser Wicht nicht so sensibel wie die Dickhäuter wurden, die mit Hilfe ihrer Beine ihr Magengrummeln über acht Kilometer als Kommunikationsmittel nutzen können.

Unser Held kommunizierte jedoch nur über Wehklagen, dass sich die griechischen Götter erbarmen wollten.

Kein Laufen, kein Chatten keine Bewegung.

Eine Ruhe die beinahe an jene im Mutterleine erinnerte, folglich schon sehr lange her war.

Aber in diesem Märchen gab es keine arme Müllerstochter die zum Goldspinnen animierte, sondern nur eine holde Maid die mit lieblicher Stimme flüsterte “ du bist eh zu fett. Dann müssen wir eben schmachten“.

„Das hat dir der Teufel gesagt“, fluchte das Männlein und fügte sch in sein Schicksal, tanzte des Nachts nicht ums Feuer, stahl der Königin nicht ihr Kind und verweilte mit Kühlakku und Kaffee im Bettelein, was Schneewittchen somit nicht richten konnte und ihr gar nicht Recht war, aber die Ruhe genossen sie irgendwann beide.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann werden sie wohl auch noch in den kommenden Tagen hungern und schweigen.

Euer Ulf

In english

Humpelstielzchen

Once upon a time there was a little man who fell on his face one morning when greeting the sun (it has to be said, there was nothing civilized about it).

Oh my, how his leg hurt and how thick it became. It was almost reminiscent of an elephant’s legs, except that our runt wasn’t as sensitive as the pachyderms, which can use their stomach rumblings as a means of communication for eight kilometers with the help of their legs.

However, our hero only communicated by wailing for the Greek gods to take pity on him.

No running, no chatting, no movement.

A silence that was almost reminiscent of that in the mother lode, which was therefore a very long time ago.

But in this fairy tale, there was no poor miller’s daughter who encouraged gold spinning, just a fair maiden who whispered in a sweet voice „You’re too fat anyway. Then we’ll just have to languish“.

„The devil told you that“, cursed the little man and resigned himself to his fate, did not dance around the fire at night, did not steal the queen’s child and stayed in bed with a cold pack and coffee, which Snow White could not fix and was not at all to her liking, but they both enjoyed the peace and quiet at some point.

And if they didn’t die, they will probably still be hungry and silent in the days to come.

Your Ulf

En francaise

Bumpelstielzchen
Il était une fois un petit homme qui, un matin, en saluant le soleil, se mit terriblement sur la gueule (il faut bien le dire, il n’y avait rien de civilisé là-dedans).

Oh là là, comme la jambe du petit bonhomme lui faisait mal et comme elle devenait grosse. Cela rappelait presque les courses d’un éléphant, sauf que notre avorton n’était pas aussi sensible que les pachydermes, qui peuvent utiliser leurs grognements d’estomac comme moyen de communication sur huit kilomètres à l’aide de leurs jambes.

Notre héros ne communiquait cependant que par des lamentations, que les dieux grecs voulaient bien prendre en pitié.

Pas de course, pas de chat, pas de mouvement.

Un calme qui rappelait presque celui de la Ligne Mère, donc déjà très lointain.

Mais dans ce conte, il n’y avait pas de pauvre fille de meunier qui incitait à filer de l’or, mais seulement une charmante jeune fille qui murmurait d’une voix suave „de toute façon, tu es trop grosse. Alors, nous devons languir“.

„C’est le diable qui te l’a dit“, jura le petit homme, qui se résigna à son sort, ne dansa pas autour du feu la nuit, ne vola pas l’enfant de la reine et resta dans son petit lit avec des glaçons et du café, ce que Blanche-Neige ne pouvait donc pas réparer et qui ne lui convenait pas du tout, mais ils finirent par profiter tous les deux du repos.

Et s’ils ne sont pas morts, ils continueront probablement à avoir faim et à se taire dans les jours à venir.

Votre Ulf

El Español

Humpelstielzchen
Érase una vez un hombrecillo que se cayó de bruces una mañana al saludar al sol (hay que decir que no tenía nada de civilizado).

Ay, cómo le dolía la pierna y qué gruesa se le había puesto. Casi recordaba a las patas de un elefante, salvo que nuestro enano no era tan sensible como los paquidermos, que pueden utilizar el ruido de sus estómagos como medio de comunicación durante ocho kilómetros con la ayuda de sus patas.

Sin embargo, nuestro héroe sólo se comunicaba lamentándose para que los dioses griegos se apiadaran de él.

Ni correr, ni charlar, ni moverse.

Un silencio que casi recordaba al de la madre alondra.

Pero en este cuento de hadas no había una pobre hija de molinero que animara a hilar oro, sino una bella doncella que susurraba con voz dulce: „De todas formas estás demasiado gordo. Entonces tendremos que languidecer“.

„Eso te lo dijo el diablo“, maldijo el hombrecillo y se resignó a su suerte, no bailó alrededor del fuego por la noche, no robó el hijo de la reina y se quedó en la cama con una compresa fría y café, que Blancanieves no pudo arreglar y no le sentó nada bien, pero ambos disfrutaron de la paz y la tranquilidad en algún momento.

Y si no murieron, probablemente seguirán pasando hambre y silencio en los próximos días.

Tu Ulf

Was schert mich mein Geschwätz von gestern?

Was schert mich mein Geschwätz von gestern
Silvana und ich haben uns gestern ausgesprochen. Ängste, Nöte, Bedürfnisse. Wir kamen in einen Rhythmus der Lethargie, gepflastert von Routinen die wir schon kannten und denen wir doch schon einmal entflohen sind.

Wir wollten reisen, was erleben und Neues entdecken und sind doch wieder in der Komfort-Zone gelandet.

Schluss damit. Wir wollen fahren. Nicht morgen, weil der Besuch ja schon gebucht hat, aber so bald wie möglich. Keine Fähre, sondern mit den Flügeln, die Silvana uns gebaut hat.

Wir haben die Jobs, das Internet, die Lust und das Verlangen. (Gut, grad kam noch eine hohe Rechnung, also ein bisschen später).Es geht nicht anders, weil der Gedanke hier zu versacken uns nicht gefällt. Nicht weil Griechenland nicht schön ist, sondern weil das Herz danach giert.

Das Leben im Jürmann ist toll! Wir lieben es, beide,  aber für Immer ist er dann doch zu klein und für eine Wohnung bin ich noch nicht wieder bereit. Ich danke Silvana, dass sie mir nicht nur vertraut, sondern mich versteht.

Ich durfte Sie wieder anstecken mit meinem Fernweh.

Wir werden natürlich einige Dinge anders machen, auch wir haben gelernt, über den anderen, uns selbst und das Reisen.

Wir haben uns verständigt, wissen zumindest, wie wir innere Dispute eindämmen können und wir haben eine Idee davon, dass alles passieren kann, aber das uns so schnell nichts mehr aus der Bahn wirft.

Wohin? Erst einmal Richtung Westen, weil einige Dinge dann doch erledigt werden müssen und es ja auch quasi auf dem Weg liegt.

Jetzt gilt es vorzubereiten. Es gibt viel zu tun. Also Jannis: Mach Platz am Kühlschrank.

Euer Ulf

In english

What do I care about my gossip from yesterday

Silvana and I talked yesterday. Fears, hardships, needs. We got into a rhythm of lethargy, paved with routines we already knew and from which we had already escaped.

We wanted to travel, experience things and discover new things and yet we ended up back in the comfort zone.

No more of that. We want to go. Not tomorrow, because the visitor has already booked, but as soon as possible. Not by ferry, but with the wings that Silvana has built for us.

We have the jobs, the internet, the desire and the craving. (Well, we’ve just had a big bill, so we’ll be a bit late) There’s no other way, because we don’t like the idea of being stuck here. Not because Greece isn’t beautiful, but because our hearts crave it.

Life in Jürmann is great! We both love it, but it’s too small for everyone and I’m not ready for an apartment again yet. I thank Silvana for not only trusting me, but for understanding me.

I was able to infect her with my wanderlust again.

We will of course do some things differently, we have also learned about each other, ourselves and traveling.

We have come to an understanding, we at least know how to contain inner disputes and we have an idea that anything can happen, but that nothing will throw us off track so quickly.

Where to? First of all to the west, because some things have to be done and it’s practically on the way.

Now it’s time to prepare. There’s a lot to do. So Jannis: make room at the fridge.

Your Ulf

En Francaise

Qu’est-ce que j’en ai à faire de mon bavardage d’hier ?
Silvana et moi avons parlé hier. Des peurs, des besoins, des envies. Nous sommes entrés dans un rythme de léthargie, pavé de routines que nous connaissions déjà et auxquelles nous avions pourtant déjà échappé.

Nous voulions voyager, vivre des expériences et découvrir de nouvelles choses, mais nous nous sommes retrouvés dans la zone de confort.

C’est fini, tout ça. Nous voulons partir. Pas demain, parce que la visite a déjà réservé, mais dès que possible. Pas en ferry, mais avec les ailes que Silvana nous a construites.

Nous avons les emplois, l’Internet, l’envie et le désir. (Nous ne pouvons pas faire autrement, car l’idée de sombrer ici ne nous plaît pas. Non pas parce que la Grèce n’est pas belle, mais parce que le cœur y aspire.

La vie chez Jürmann est géniale ! Nous l’aimons, tous les deux, mais pour Immer, il est trop petit et je ne suis pas encore prête à reprendre un appartement. Je remercie Silvana de ne pas seulement me faire confiance, mais aussi de me comprendre.

J’ai pu lui transmettre mon envie de voyager.

Nous allons bien sûr faire certaines choses différemment, nous avons aussi appris sur l’autre, sur nous-mêmes et sur les voyages.

Nous nous sommes mis d’accord, nous savons au moins comment endiguer les disputes intérieures et nous avons une idée du fait que tout peut arriver, mais que rien ne nous déstabilisera de sitôt.

Où aller ? D’abord vers l’ouest, parce que certaines choses doivent être réglées et que c’est quasiment sur le chemin.

Il faut maintenant se préparer. Il y a beaucoup à faire. Alors Jannis : fais de la place devant le frigo.

Votre Ulf

El Español

Qué me importan mis cotilleos de ayer
Silvana y yo hablamos ayer. Miedos, penurias, necesidades. Entramos en un ritmo de letargo, empedrado de rutinas que ya conocíamos y de las que ya habíamos escapado.

Queríamos viajar, vivir experiencias y descubrir cosas nuevas y, sin embargo, acabamos volviendo a la zona de confort.

Se acabó. Queremos irnos. No mañana, porque el visitante ya ha reservado, sino lo antes posible. No en ferry, sino con las alas que Silvana nos ha construido.

Tenemos los trabajos, internet, las ganas y el ansia. (Bueno, acabamos de recibir una factura importante, así que llegaremos un poco tarde) No hay otra manera, porque no nos gusta la idea de quedarnos aquí atrapados. No porque Grecia no sea hermosa, sino porque nuestros corazones lo anhelan.

La vida en Jürmann es genial. A los dos nos encanta, pero es demasiado pequeño para todos y todavía no estoy preparada para volver a tener un piso. Me gustaría dar las gracias a Silvana no sólo por confiar en mí, sino también por comprenderme.

He podido contagiarle de nuevo mi pasión por los viajes.

Por supuesto, haremos algunas cosas de forma diferente, pero también hemos aprendido la una de la otra, de nosotras mismas y de los viajes.

Hemos llegado a un entendimiento, al menos sabemos cómo contener las disputas internas y tenemos la idea de que puede pasar cualquier cosa, pero que nada nos despistará tan rápidamente.

¿Hacia dónde? En primer lugar al oeste, porque hay que hacer algunas cosas y está prácticamente en camino.

Ahora toca prepararse. Hay mucho que hacer. Así que Jannis: haz sitio en la nevera.

Tu Ulf

Epimelaia heautu


Heute Morgen bin ich aus dem Jürmann gestiegen, das heißt, ich hab es versucht und bin tierisch umgeknickt. Ja, Schmerzen sind eine intensive Erfahrung und zeigen einem oft mehr, als das an Stelle X Y nicht in Ordnung ist.

So lag ich nun da, wie ein gestrandet Wal im Sand und kugelte mich,bis Kühlakkus den Schmerz erst intensivierten und dann linderten.

Eine gute Gelegenheit, über mich nachzudenken und die Chance, nicht vor mir weglaufen zu können, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich dachte also über gestern Abend nach, als Silvana und ich über die Weiterfahrt nach Sizilien nach dachten, über Barcelona und Marokko.

Und schnell wurde aus einem Wenn ein dann und aus Vorfreude Stress, denn kommenden Monat erwarten wir ja Besuch und am 31. Oktober fährt schon die letzte Fähre nach Italien.

Und kostenlos ist sie auch nicht. Also wieder arbeiten wie ein Irrer und sparen, nur um in drei Monaten in Palermo und Umgebung den Winter zu verbringen. Ohne kostenlosen Standplatz.

Ja, wir wären wieder unterwegs, aber hätten uns von der Intention der Reise, dem griechischen „Epimelaia heautu“, der Sorge um sich selbst entfernt.

Eben, auf dem Boden robbend, hab ich mich final dagegen entschieden, denn das Letzte was ich oder wir jetzt brauchen ist Stress.

Ich bilde mir ein, dass mir das Schicksal sagen wollte „Halte inne, halte aus, halte durch“, Zeit sich endlich nicht um den Jürmann, sondern um uns zu kümmern. Es ist an der Zeit, sich der inneren Baustellen zu .widmen.

Eine gesunde Seele.

Euer Ulf

In english


Epimelaia Heautu
This morning I got out of the Jürmann, that is, I tried it and twisted like hell. Yes, pain is an intense experience and often shows you more than just that X Y is wrong.

So I lay there like a beached whale in the sand and rolled around until cold packs first intensified the pain and then soothed it.

A good opportunity to think about myself and the chance not to run away from myself, in the truest sense of the word.

So I thought about last night, when Silvana and I were thinking about the onward journey to Sicily, about Barcelona and Morocco.

And quickly an if turned into a then and anticipation turned into stress, because we are expecting visitors next month and the last ferry to Italy leaves on October 31.

And it’s not free either. So we’re back to working like mad and saving money just to spend the winter in Palermo and the surrounding area in three months‘ time. Without a free pitch.

Yes, we would be traveling again, but we would have distanced ourselves from the intention of the trip, the Greek „Epimelaia heautu“, the care for oneself.

Just now, crawling on the ground, I finally decided against it, because the last thing I or we need now is stress.

I imagine that fate wanted to tell me „Stay inside, hold out, hold on“, time to finally stop worrying about Jürmann and start worrying about us. It’s time to devote ourselves to our inner building sites.

A healthy soul.

Your Ulf

En francaise

Epimelaia Heautu
Ce matin, je suis sortie du Jürmann, c’est-à-dire que j’ai essayé et je me suis tordue comme une bête. Oui, la douleur est une expérience intense qui révèle souvent plus que ce qui ne va pas à l’endroit X Y.

J’étais donc là, comme une baleine échouée dans le sable, à me rouler en boule jusqu’à ce que des packs de glace intensifient puis soulagent la douleur.

Une bonne occasion de penser à moi et la chance de ne pas pouvoir me fuir, au sens propre du terme.

J’ai donc pensé à hier soir, alors que Silvana et moi réfléchissions à la suite du voyage en Sicile, à Barcelone et au Maroc.

Et rapidement, le si s’est transformé en alors et l’anticipation en stress, car nous attendons des visiteurs le mois prochain et le 31 octobre est déjà le dernier ferry pour l’Italie.

Et il n’est pas gratuit non plus. Donc, travailler comme un fou et économiser pour passer l’hiver dans trois mois à Palerme et ses environs. Sans emplacement gratuit.

Oui, nous serions à nouveau en route, mais nous nous serions éloignés de l’intention du voyage, l'“Epimelaia heautu“ grecque, le souci de soi.

Justement, en rampant sur le sol, j’ai finalement décidé de ne pas le faire, car la dernière chose dont j’ai besoin, ou dont nous avons besoin, c’est du stress.

Je m’imagine que le destin a voulu me dire „Tiens bon, tiens bon, tiens bon“, qu’il est temps de s’occuper non pas de Jürmann, mais de nous. Il est temps de se consacrer aux chantiers intérieurs.

Une âme en bonne santé.

Votre Ulf

El Español

Epimelaia Heautu
Esta mañana he salido de la Jürmann, lo que significa que la he probado y me he retorcido de lo lindo. Sí, el dolor es una experiencia intensa y a menudo te muestra algo más que que X Y está mal.

Así que me quedé tumbado como una ballena varada en la arena y me revolví hasta que las compresas frías primero intensificaron el dolor y luego lo calmaron.

Una buena oportunidad para pensar en mí mismo y la oportunidad de no huir de mí mismo, en el verdadero sentido de la palabra.

Así que pensé en la noche anterior, cuando Silvana y yo pensábamos en seguir viaje a Sicilia, en Barcelona y Marruecos.

Y rápidamente un „si“ se convirtió en un „entonces“ y la anticipación en estrés, porque esperamos visitas el mes que viene y el último ferry a Italia sale el 31 de octubre.

Y tampoco es gratis. Así que volvemos a trabajar como locos y a ahorrar dinero para pasar el invierno en Palermo y sus alrededores dentro de tres meses. Sin plaza gratis.

Sí, volveríamos a viajar, pero nos habríamos alejado de la intención del viaje, la „Epimelaia heautu“ griega, el cuidado de uno mismo.

Ahora mismo, arrastrándome por el suelo, he decidido finalmente no hacerlo, porque lo último que yo o nosotros necesitamos ahora es estrés.

Imagino que el destino quería decirme „Quédate dentro, aguanta, resiste“, es hora de dejar por fin de preocuparnos por Jürmann y empezar a preocuparnos por nosotros. Es hora de dedicarnos a nuestras obras interiores.

Un alma sana.

Tu Ulf