Richtig kann doch jeder (haben)

Das nenne ich mal richtig gut


Komisch, oder? Wir leben anscheinend in der besten Welt die es je gab. Alles, selbst die kleinste Information auf einem Zettelchen ist schön: perfekt mittig gesetzt, in einer einheitlichen Schriftart und Schriftgröße, kurz: Selbst ein Satz wie „Was für ein Chaos“ erstrahlt in perfekter Harmonie und Ordnung.

Man könnte fast meinen, dass es für jeden ein Kinderspiel ist, perfekt zu sein. Dann kommt aber das Aber!

Aber ich bin noch jung, muss angeblich noch lernen, weiss nichts und kann dennoch alles wissen, angeblich.

Denn, warum lernen schuften und üben, wenn es doch für alles eine KI oder einen mechanischen Profi gibt, der mir jedes Problem abnimmt und in perfekter Harmonie kredenzt?

Ja warum? Und vor allem: Warum sollte ich das machen, wenn ich es vergeigen kann und eine Maschine nicht? Warum in Konkurrenz zum Perfekten treten?

Ich merke das täglich in meinen Stunden, denn viele meiner SchülerInnen haben signifikante Versagensängste. Sie schweigen mehr, als dass sie reden und wenn sie sprechen, entschuldigen sich viele schon im Vorhinein prophylaktisch für potentielle Fehler. Das tut mir als Lehrer weh, denn ich finde, dass Sprachen lernen und auch alles andere natürlich Spaß machen muss, denn nur mit Freude lernt man wirklich.

Und nichts ist langweiliger und anstrengender als richtig.

Meine größte Aufgabe scheint also, nicht Grammatik, sondern Mut zu Fehlern beizubringen. Genieße die Freiheit etwas machen zu können, was keine Maschine machen kann: etwas falsch oder besser gesagt ungesehen selten und genieße, dass man aus Fehlern mehr lernt als aus Perfektion, denn diese kann nur eines: Enthusiasmus und Ehrgeiz im Keim ersticken.

Und in dieser Aufgabe bin ich wirklich gut, denn ich mache alles anders und mache nur noch, weil neu geiler ist als schön, denn schön ist eine Konvention, während neu immer eine ganz neue Welt bedeutet,

Bis morgen,

Euer Ulf

In english


Anyone can (have) the right thing,
right? We seem to live in the best world there ever was. Everything, even the smallest piece of information on a piece of paper is beautiful: perfectly centered, in a uniform font and font size, in short: even a sentence like „What a mess“ shines in perfect harmony and order.

You could almost think that it’s child’s play for everyone to be perfect. But then comes the but!

But I’m still young, supposedly still have to learn, know nothing and yet can know everything, supposedly.

After all, why learn, toil and practice when there’s an AI or a mechanical professional for everything, who takes every problem off my hands and serves it up in perfect harmony?

Why is that? And above all: why should I do it if I can mess it up and a machine can’t? Why compete with perfection?

I realize this every day in my lessons, because many of my students have significant fears of failure. They are silent more than they speak and when they do speak, many apologize in advance prophylactically for potential mistakes. That hurts me as a teacher, because I think that learning languages and everything else has to be fun, of course, because you can only really learn if you enjoy it.

And nothing is more boring and exhausting than doing it right.

So my biggest task seems to be to teach not grammar, but the courage to make mistakes. Enjoy the freedom of being able to do something that no machine can do: something wrong, or rather, unseen rare and enjoy the fact that you learn more from mistakes than from perfection, because the latter can only do one thing: nip enthusiasm and ambition in the bud.

And I’m really good at this task, because I do everything differently and only do it because new is cooler than beautiful, because beautiful is a convention, while new always means a whole new world,

See you tomorrow,

Ulf

En francaise

Tout le monde peut (avoir) raison
Bizarre, non ? Il semble que nous vivions dans le meilleur des mondes. Tout, même la plus petite information sur un petit bout de papier, est beau : parfaitement centré, dans une police et une taille de caractères uniformes, bref, même une phrase comme „Quel bordel“ brille d’une harmonie et d’un ordre parfaits.

On pourrait presque penser que c’est un jeu d’enfant pour tout le monde d’être parfait. Mais alors, il y a un « mais » !

Mais je suis encore jeune, je dois soi-disant encore apprendre, je ne sais rien et pourtant je peux tout savoir, soi-disant.

En effet, pourquoi apprendre et s’entraîner alors qu’il existe une IA ou un professionnel de la mécanique pour tout, qui se charge de tous mes problèmes et me les sert en parfaite harmonie ?

Oui, pourquoi ? Et surtout : pourquoi devrais-je le faire si je peux me planter et qu’une machine ne le peut pas ? Pourquoi entrer en concurrence avec le parfait ?

Je le constate tous les jours dans mes cours, car beaucoup de mes élèves ont une peur significative de l’échec. Ils se taisent plus qu’ils ne parlent et, lorsqu’ils parlent, beaucoup s’excusent d’avance de manière prophylactique pour les erreurs potentielles. En tant qu’enseignant, cela me fait mal, car je trouve que l’apprentissage des langues et de tout le reste doit bien sûr être un plaisir, car on n’apprend vraiment qu’avec plaisir.

Et il n’y a rien de plus ennuyeux et de plus fatigant que d’apprendre correctement.


Ma plus grande tâche semble donc être d’enseigner non pas la grammaire, mais le courage de faire des erreurs. Profite de la liberté de pouvoir faire quelque chose qu’aucune machine ne peut faire : quelque chose de faux ou plutôt de rare sans être vu et profite du fait que l’on apprend plus des erreurs que de la perfection, car celle-ci ne peut faire qu’une chose : étouffer l’enthousiasme et l’ambition dans l’œuf.

Et dans cette tâche, je suis vraiment bon, car je fais tout différemment et je ne fais plus que parce que le nouveau est plus excitant que le beau, car le beau est une convention, tandis que le nouveau signifie toujours un tout nouveau monde,

A demain,

votre Ulf

El Español

Cualquiera puede (tener) lo correcto,
¿verdad? Parece que vivimos en el mejor mundo que jamás haya existido. Todo, hasta la más pequeña información en un papel, es bello: perfectamente centrado, en un tipo y tamaño de letra uniformes, en fin: hasta una frase como „Qué lío“ brilla en perfecta armonía y orden.

Casi se podría pensar que es un juego de niños que todos sean perfectos. Pero entonces llega el ¡pero!

Pero aún soy joven, supuestamente aún tengo que aprender, no sé nada y sin embargo puedo saberlo todo, supuestamente.

Después de todo, ¿para qué aprender, esforzarse y practicar cuando hay una IA o un profesional mecánico para todo, que me quita todos los problemas de encima y me los sirve en perfecta armonía?

¿Por qué? Y sobre todo: ¿por qué debería hacerlo si yo puedo estropearlo y una máquina no? ¿Por qué competir con la perfección?

Me doy cuenta de esto cada día en mis clases, porque muchos de mis alumnos tienen un miedo importante al fracaso. Callan más que hablan y, cuando hablan, muchos se disculpan de antemano profilácticamente por posibles errores. Eso me duele como profesor, porque creo que aprender idiomas y todo lo demás tiene que ser divertido, por supuesto, porque sólo se puede aprender de verdad si se disfruta.

Y no hay nada más aburrido y agotador que aprender bien.

Así que mi mayor tarea parece ser enseñar no gramática, sino el valor de cometer errores. Disfrutar de la libertad de poder hacer algo que ninguna máquina puede hacer: algo mal, o mejor dicho, algo que no se ve y disfrutar del hecho de que se aprende más de los errores que de la perfección, porque esta última sólo puede hacer una cosa: cortar de raíz el entusiasmo y la ambición.

Y soy muy bueno en esta tarea, porque lo hago todo de forma diferente y sólo lo hago porque lo nuevo mola más que lo bonito, porque lo bonito es una convención, mientras que lo nuevo siempre significa un mundo completamente nuevo,

Hasta mañana,

Ulf

Am Anfang war die Stille

Wie oft habe ich auf unserer Tour gedacht, dass es jetzt los geht und immer wieder lehrte mich das Leben, dass dem nicht der Fall war.

Erst jetzt, schweigend am Strand spüre ich, das ist der eigentliche Anfang. Es ist wie beim Suchen einer kreativen Idee.

Der Impuls anzufangen lässt Lebensentwürfe noch und nöcher aufploppen, aber der Kenner weiss, dass die ersten 100 rausmüssen, bevor eine erste würdige Idee kommt. Würdig, weil wirklich anders. Losgelöst von Altlasten, frei von Pseudowünschen.

Jetzt bin ich still. Spreche kaum noch hundert Worte am Tag, weil ich das Gefühl habe, das alles schon gesagt ist. Jedes Wort ein Widerkeulen vergangener Wahrheiten. Ich will das nicht mehr.

Es ist wirklich alles gesagt. Nichts ist mehr wichtig, weil jede Idee schon ihre Schwächen offenbart hat. In der Stille, dem Schweigen, dem Moment des Suchens und nicht Findens, hier verbirgt sich die Relevanz.

Meine Mama sagte, dass mein Leben mit knapp drei Jahren Schweigen begann. Wahrscheinlich habe ich viel zugehört, abgewartet, das Bewusstsein, noch nicht konstruktiver Teil der Sprecher zu sein, ließ mich schweigen und danach 45 Jahre Reden wie ein Wasserfall.

Jetzt fühlt es sich an, als ist alles gesagt. Ich muss wohl erst wieder lange schweigen und zuhören, bis ich mich wieder äussere.

Es fühlt sich gut an. Das Gefühl der Schuld wird kleiner und das Gefühl des unwürdig seins auch, denn, wer nicht weiss, wer ich bin, weil ich es nicht Preis gebe,kann zwar mutmaßen, aber Wissen?

Ein Kavalier genießt und schweigt, sagt man. Dann tue ich mal so als sei ich einer.

Euer Ulf

In english

In the beginning was the silence
How often did I think on our tour that we were about to start and life taught me time and again that this was not the case.

Only now, in silence on the beach, do I realize that this is the real beginning. It’s like searching for a creative idea.

The impulse to get started makes life plans pop up one after the other, but the connoisseur knows that the first 100 have to come out before the first worthy idea is born. Worthy, because really different. Detached from old burdens, free from pseudo-wishes.

Now I’m quiet. I hardly speak a hundred words a day because I have the feeling that everything has already been said. Every word is a rehash of past truths. I don’t want that anymore.

Everything really has been said. Nothing is important anymore because every idea has already revealed its weaknesses. In the stillness, the silence, the moment of searching and not finding, this is where the relevance is hidden.

My mom said that my life began with almost three years of silence. I probably listened a lot, waited, the awareness that I was not yet a constructive part of the speakers kept me silent and then 45 years of talking like a waterfall.

Now it feels like everything has been said. I’ll probably have to be silent and listen for a long time before I speak out again.It feels good. The feeling of guilt diminishes and so does the feeling of being unworthy, because if you don’t know who I am because I don’t reveal it, you can speculate, but knowledge?

A gentleman enjoys and keeps quiet, they say. Then I’ll pretend to be one.

Your Ulf

En francaise

Au début, il y avait le silence
Combien de fois ai-je pensé, au cours de notre tournée, que c’était le moment de commencer et la vie m’a toujours appris que ce n’était pas le cas.

Ce n’est que maintenant, en silence sur la plage, que je sens que c’est le vrai début. C’est comme chercher une idée créative.

L’impulsion de commencer fait éclore des projets de vie en tous genres, mais le connaisseur sait que les 100 premiers doivent être sortis avant qu’une première idée digne n’apparaisse. Digne, car vraiment différente. Débarrassée de l’héritage, libre de pseudo-désirs.

Maintenant, je me tais. Je ne prononce plus guère que cent mots par jour, parce que j’ai l’impression que tout a déjà été dit. Chaque mot est un refrain de vérités passées. Je ne veux plus de ça.

Tout a vraiment été dit. Plus rien n’a d’importance, car chaque idée a déjà révélé ses faiblesses. C’est dans le silence, dans le moment où l’on cherche et où l’on ne trouve pas, c’est là que se cache la pertinence.

Ma maman m’a dit que ma vie avait commencé par un peu moins de trois ans de silence. J’ai probablement beaucoup écouté, attendu, la conscience de ne pas encore faire partie de manière constructive des intervenants m’a fait me taire, puis 45 ans de discours comme une cascade.

Maintenant, j’ai l’impression que tout a été dit. Il faudra sans doute que je me taise à nouveau longtemps et que j’écoute avant de m’exprimer à nouveau.

Ça fait du bien. Le sentiment de culpabilité diminue et le sentiment d’indignité aussi, car celui qui ne sait pas qui je suis, parce que je ne le révèle pas, peut certes supposer, mais savoir ?

On dit que la galanterie se savoure et se tait. Alors je vais faire comme si j’en étais un.

Votre Ulf

El Español

Al principio fue el
silencio Cuántas veces pensé en nuestro viaje que estábamos a punto de partir y una y otra vez la vida me enseñó que no era así.

Sólo ahora, en silencio en la playa, me doy cuenta de que éste es el verdadero comienzo. Es como buscar una idea creativa.

El impulso de ponerse en marcha hace que los planes de vida surjan uno tras otro, pero el entendido sabe que tienen que salir los 100 primeros antes de que nazca la primera idea digna. Digna, porque realmente diferente. Desprendido de viejas cargas, libre de pseudodeseos.

Ahora estoy tranquilo. Apenas pronuncio cien palabras al día porque tengo la sensación de que ya se ha dicho todo. Cada palabra es un refrito de verdades pasadas. Ya no quiero eso.

Ya está todo dicho. Ya nada es importante porque cada idea ya ha revelado sus debilidades. En la quietud, el silencio, el momento de buscar y no encontrar, es donde se esconde la relevancia.

Mi madre decía que mi vida empezó con casi tres años de silencio. Probablemente escuché mucho, esperé, la conciencia de que aún no era una parte constructiva del interlocutor me mantuvo en silencio y luego 45 años de hablar como una cascada.

Ahora parece que ya está todo dicho. Probablemente tendré que permanecer en silencio y escuchar durante mucho tiempo antes de volver a hablar.

Das Jahr des Schweigens

2023 war das Jahr des Aufbruchs, des Neuanfangs, das Jahr des alte Zöpfe abschneidens. Es war ein gutes Jahr, auch wenn es qualitativ erst in der letzten Hälfte dazu geworden ist.

Dann kam 2024, das Jahr der Euphorie und Hoffnung, aber auch das Jahr der Entscheidungen,freilich auch der, die für einen getroffen wurden. Vielleicht ganz gut, denn so manche Entscheidung war ein solches Dilemma, dass man froh sein kann, nicht jede Unpopuläre selbst getroffen haben zu müssen

Ende 2024 fühlte sich dann ein bisschen an wie der 8. Mai 1945. Der Krieg war verloren und die Welt liegt zumindest moralisch total in Trümmern.

Das Gute daran, es muss nichts mehr schön geredet werden,man nimmt einfach alles so wie es ist, objektiv die ganze und subjektiv die kleine eigene Welt.

Ich lasse deshalb 2025 einfach passieren. All mein Bangen, egal ob Jürmann Fahrtauglichkeit oder anderes, verändert sich nicht, ob ich drüber schreibe oder nicht

Die Wahl besteht zwischen zum frustrierten Arschloch werden oder schweigen, ganz ohne hoffen, einfach nichts sagen und möglichst nichts denken.

Ja, so mache ich das, es macht zwar nichts besser, aber auch nicht viel schlimmer, zumindest pflegt es meinen  kleinen Weltfrieden.

Ein Anfang, Bis morgen,

Euer Ulf

In english

The year of silence
2023 was the year of new beginnings, the year of cutting away old habits. It was a good year, even if it only became one in terms of quality in the last half.

Then came 2024, the year of euphoria and hope, but also the year of decisions, including those that were made for us. Perhaps quite well, because some decisions were such a dilemma that you can be glad you didn’t have to make every unpopular one yourself

At the end of 2024, it felt a bit like 8 May 1945. The war was lost and the world was in ruins, at least morally.

The good thing about it is that nothing needs to be glossed over, you just take everything as it is, objectively the whole world and subjectively your own little world.

So I’ll just let 2025 happen. All my worries, regardless of whether Jürmann is fit to drive or anything else, don’t change whether I write about it or not

. The choice is between becoming a frustrated asshole or staying silent, without any hope, simply saying nothing and thinking nothing if possible.

Yes, that’s what I do, it doesn’t make anything better, but it doesn’t make it much worse either, at least it maintains my little peace in the world.

A start, see you tomorrow,

your Ulf

En francaise

L’année du silence
2023 a été l’année du renouveau, du nouveau départ, l’année où l’on s’est débarrassé des vieilles habitudes. C’était une bonne année, même si elle ne l’est devenue qualitativement que dans la dernière moitié.

Puis vint 2024, l’année de l’euphorie et de l’espoir, mais aussi l’année des décisions, certes, mais aussi de celles qui ont été prises pour soi. C

‚est peut-être une bonne chose, car certaines décisions ont été un tel dilemme que l’on peut se réjouir de ne pas avoir dû prendre soi-même toutes les décisions impopulaires

. 2024 ressemble un peu au 8 mai 1945. La guerre est perdue et le monde est en ruines, du moins moralement.

L’avantage, c’est qu’il n’y a plus besoin d’embellir quoi que ce soit, on prend tout simplement les choses comme elles sont, objectivement le monde entier et subjectivement son propre petit monde.

Je laisse donc passer 2025. Toutes mes angoisses, qu’il s’agisse de l’aptitude à conduire de Jürmann ou d’autre chose, ne changent pas, que j’écrive ou non à ce sujet

. Le choix est entre devenir un connard frustré ou se taire, sans aucun espoir, simplement ne rien dire et si possible ne rien penser.

Oui, c’est comme ça que je fais, ça n’améliore rien, mais ça n’aggrave pas non plus la situation, au moins ça entretient ma petite paix mondiale.

Un début, à demain,

votre Ulf

El Español

El año del silencio
2023 fue el año de los nuevos comienzos, el año de cortar con los viejos hábitos. Fue un buen año, aunque sólo llegó a serlo en términos de calidad en la última mitad.

Luego llegó 2024, el año de la euforia y la esperanza, pero también el de las decisiones, aunque también de las que se tomaron por ti. Tal vez eso sea bueno, porque algunas decisiones fueron tal dilema que puedes alegrarte de no haber tenido que tomar tú mismo todas las impopulares

Al final de 2024, se sintió un poco como el 8 de mayo de 1945. La guerra estaba perdida y el mundo en ruinas, al menos moralmente.

Lo bueno de todo esto es que no hay que restar importancia a nada, simplemente lo tomas todo tal y como es, objetivamente el mundo entero y subjetivamente tu pequeño mundo.

Así que dejaré que pase 2025. Todas mis preocupaciones, independientemente de si Jürmann está en condiciones de conducir o cualquier otra cosa, no cambiarán si escribo sobre ello o no

. La elección está entre convertirme en un gilipollas frustrado o permanecer en silencio, sin ninguna esperanza, simplemente sin decir nada y sin pensar nada si es posible.

Sí, eso es lo que hago, no mejora nada, pero tampoco lo empeora mucho, al menos mantiene mi pequeña paz en el mundo.

Un comienzo, hasta mañana,

tu Ulf

The „King“ has left the building

Seit nunmehr knapp einer Woche bin ich wieder nicht mehr der Gleiche. Kein Bier, keine Kippen, kein Business as usually mehr.nie wieder.

Nein, ich spüre keine Entzugserscheinungen wie schlechte Laune oder Gereiztheit, ich bin eher in mich gekehrt und beinahe verunsichert irritiert, weil Kippe mit und ohne Bier einfach ein gelerntes Ritual in bekanntem Selbstzweifel darstellten.es war so bekannt, dass es von vielen sogar oft als Selbstvertrauen bezeichnet wurde, sogar von mir. Dabei war und ist es nur Ausdruck der Schwäche. Ich bin so schwach, dass ich schon sauer auf mich bin

Sauer weil ich mich wieder und wieder so betrogen habe.Ich kann ich kaum in den Spiegel blicken. Ich schäme mich vor mir selbst. Einer Persönlichkeit die nicht viel mehr als Süchte war.

Und jetzt habe ich Angst, nicht vorRückfällen, sondern davor, dass ich mich nie vom Kompensieren dieser Schwäche jemals ganz emanzipieren werde.

Ich will glücklich nicht rauchen und nicht unglücklich mein Leben lang damit aufhören.

Ja ich will,

Euer Ulf

In english

The „King“ has left the building
I haven’t been the same for almost a week now. No more beer, no more fags, no more business as usual – never again.

No, I don’t feel any withdrawal symptoms such as a bad mood or irritability, I’m more introverted and almost insecurely irritated, because fags with and without beer were simply a learned ritual in known self-doubt.it was so well known that it was even often described by many as self-confidence, even by me. But it was and is just an expression of weakness. I am so weak that I am already angry with myself

because I have betrayed myself again and again.I can hardly look in the mirror. I am ashamed of myself. A personality that was little more than addiction.

And now I’m afraid, not of relapses, but that I’ll never fully emancipate myself from compensating for this weakness.

I want to be happy not smoking and not unhappy quitting for the rest of my life.

Yes I do,

your Ulf

En francaise

The „King“ hast left the building
Depuis maintenant près d’une semaine, je ne suis plus le même. Plus de bière, plus de cigarettes, plus de business as usually.plus jamais.

Non, je ne ressens pas de symptômes de sevrage comme la mauvaise humeur ou l’irritabilité, je suis plutôt replié sur moi-même et presque déstabilisé, car fumer une cigarette, avec ou sans bière, représentait simplement un rituel appris dans un doute de soi connu.c’était si connu que beaucoup l’ont même souvent qualifié de confiance en soi, même moi. Alors qu’il n’était et n’est que l’expression de la faiblesse. Je suis si faible que je m’en veux déjà

de m’être trompée ainsi à plusieurs reprises.Je peux à peine me regarder dans le miroir. J’ai honte de moi-même. Une personnalité qui n’était rien de plus que des addictions.

Et maintenant, j’ai peur, non pas des rechutes, mais du fait que je ne pourrai jamais m’émanciper complètement de la compensation de cette faiblesse.

Je veux être heureux de ne pas fumer et malheureux d’arrêter toute ma vie.

Oui, je le veux,

votre Ulf

El Español

El „Rey“ ha abandonado el edificio
. No he vuelto a ser el mismo desde hace casi una semana. No más cerveza, no más cigarrillos, no más negocios como siempre – nunca más.

No, no siento ningún síntoma de abstinencia como mal humor o irritabilidad, estoy más introvertido y casi inseguramente irritado, porque los pitillos con y sin cerveza eran simplemente un ritual aprendido en la familiaridad con uno mismo.Era tan familiar que incluso a menudo era descrito por muchos como autoconfianza, incluso por mí. Pero era y es sólo una expresión de debilidad. Soy tan débil que ya estoy enfadado conmigo mismo

porque me he traicionado una y otra vez y apenas puedo mirarme al espejo. Me avergüenzo de mí misma. Una personalidad que era poco más que adicción.

Y ahora tengo miedo, no a las recaídas, sino a que nunca me emanciparé del todo de compensar esta debilidad.

Quiero ser feliz sin fumar y no infeliz dejándolo el resto de mi vida.

Sí,

tu Ulf

Winter im Bett

Der heutige Samstag steht im Zeichen der Muße. Statt Internet lese ich wieder mit Freude das, was nicht von gestern, sondern von weit vorher kündet.

Als die russische Hauptstadt noch St. Petersburg hieß und mit der Landes typischen Seele noch eine beinahe devot herzliche Ansprache wie „Mütterchen“ gemeint war.

Beim Blick in die Dostojewskische Seele kann man kaum glauben, dass ein so ehrvolles Volk wie das russische so absurde Politik wie die aktuelle machen kann.

Ja, mit dem Deutschen hat auch er seine Probleme. Sie sind fett, vulgär und oft ungebildet (man glaubt fast er spricht von heute) aber dennoch tief im Russischen verwurzelt. Kein Buch, das ich bisher von ihm las kommt ohne Deutsche aus.

Manche Protagonisten sprechen sogar deutsch, sogar Hauptcharaktäre, aber wie Bürger des gelobten Landes wirken sie nicht, auch wenn es dem Autor nicht an Hochachtung für Schiller mangelt, aber Goethe?

Nur Nitzsche, oder der barbarische Nihilismus hat es dem von mir verehrten angetan, vielleicht, weil der Russe an sich zwar gläubig, aber nicht naiv scheint.

Den Hauptdarstellern ist meines Erachtens gemein, dass sie an das Jetzt glauben. Mag sein, dass das ein oder andere Persönchen noch Hoffnungen auf das Jenseits setzt aber echte Rubel und Kopeken wohl nicht, denn der Russe ist bei aller Träumerei ein Realist, auch wenn er diese Perspektive gerne in faszinierende Fantasiesprache kleidet.

Nichts gegen Echtheit, aber ich glaube, Fjodor und ich ertragen unser Schicksal beide lieber in einer speziellen Sprache, die nichts verheimlicht, aber dennoch nur wir als ungeschminkte Wahrheit, was immer das ist, verstehen.

Ich bin übrigens grad mit dem Doppelgänger von einem alten Penner verabredet und freue mich auf den Idioten morgen, denn auch wenn die Sonne schon wieder länger scheint, ich liebe es den Tag im gemütlichen Van einfach vergehen zu lassen,  und Sie?

Euer Ulf

In english

Winter in bed
Today’s Saturday is all about leisure. Instead of the Internet, I am once again enjoying reading things that are not from yesterday, but from long before.

When the Russian capital was still called St. Petersburg and the soul typical of the country still meant an almost submissively warm address like „little mother“.

Looking into Dostoyevsky’s soul, it is hard to believe that a people as respectable as the Russian people can pursue such absurd policies as the current one.

Yes, he also has his problems with the Germans. They are fat, vulgar and often uneducated (you almost think he is talking about today) but still deeply rooted in Russian. No book I’ve read by him so far has been without Germans.

Some of the protagonists even speak German, even the main characters, but they don’t seem like citizens of the promised land, even if the author has no lack of respect for Schiller, but Goethe?

Only Nitzsche, or the barbaric nihilism, has taken a liking to the one I admire, perhaps because the Russian himself seems religious but not naive.

In my opinion, the main characters have in common that they believe in the now. It may be that one or two of the characters still have hopes of the hereafter, but probably not real roubles and kopecks, because the Russian is a realist despite all his dreaming, even if he likes to dress up this perspective in fascinating fantasy language.

Nothing against authenticity, but I think Fjodor and I both prefer to endure our fate in a special language that doesn’t hide anything, but that only we understand as the unvarnished truth, whatever that is.

By the way, I’m currently on a date with the doppelganger of an old bum and I’m looking forward to the idiot tomorrow, because even though the sun is shining for a while now, I love to let the day pass by in the cozy van, don’t you?

Your Ulf

En francaise

L’hiver au lit
Ce samedi est placé sous le signe de l’oisiveté. Au lieu d’Internet, je lis à nouveau avec plaisir ce qui ne parle pas d’hier, mais de bien avant.

Lorsque la capitale russe s’appelait encore Saint-Pétersbourg et que l’âme typique du pays signifiait encore un discours presque dévotement chaleureux comme „petite mère“.

En regardant dans l’âme de Dostoïevski, on a du mal à croire qu’un peuple aussi honorable que le peuple russe puisse mener une politique aussi absurde que celle qui est menée actuellement.

Oui, il a aussi ses problèmes avec les Allemands. Ils sont gras, vulgaires et souvent incultes (on croirait presque qu’il parle d’aujourd’hui) mais pourtant profondément enracinés dans le russe. Aucun des livres que j’ai lus de lui jusqu’à présent ne se passe d’Allemands.

Certains protagonistes parlent même allemand, même les personnages principaux, mais ils n’ont pas l’air de citoyens de la terre promise, même si l’auteur ne manque pas de respect pour Schiller, mais Goethe ?

Seul Nitzsche, ou le nihilisme barbare, a séduit celui que j’admire, peut-être parce que le Russe en soi semble croyant, mais pas naïf.

Les acteurs principaux ont en commun, à mon avis, de croire en l’instant présent. Il se peut que l’un ou l’autre des personnages place encore des espoirs dans l’au-delà, mais pas de véritables roubles et kopecks, car le Russe est un réaliste malgré toute sa rêverie, même s’il aime habiller cette perspective d’un langage imaginaire fascinant.

Je n’ai rien contre l’authenticité, mais je crois que Fjodor et moi préférons tous les deux supporter notre destin dans un langage spécial qui ne cache rien, mais que nous sommes néanmoins les seuls à comprendre comme une vérité sans fard, quelle qu’elle soit.

J’ai d’ailleurs rendez-vous avec le sosie d’un vieux clochard et je me réjouis de rencontrer cet idiot demain, car même si le soleil brille depuis plus longtemps, j’aime laisser passer la journée dans le confort d’un van, et vous ?

Votre Ulf

El Español

Invierno en la cama
El sábado de hoy se caracteriza por el ocio. En lugar de internet, vuelvo a disfrutar leyendo cosas que no son de ayer, sino de mucho antes.

Cuando la capital rusa aún se llamaba San Petersburgo y el alma típica del país aún significaba una dirección casi sumisamente cordial como „Mütterchen“.

Mirando dentro del alma de Dostoievski, cuesta creer que un pueblo tan honorable como el ruso pueda seguir políticas tan absurdas como la actual.

Sí, él también tiene sus problemas con los alemanes. Son gordos, vulgares y a menudo incultos (casi crees que está hablando de hoy en día), pero siguen profundamente arraigados al ruso. En ningún libro que he leído de él hasta ahora han faltado los alemanes.

Algunos de los protagonistas incluso hablan alemán, incluso los personajes principales, pero no parecen ciudadanos de la tierra prometida, aunque el autor no le falte el respeto a Schiller, pero ¿a Goethe?

Sólo Nitzsche, o el nihilismo bárbaro, le ha cogido el gusto al que admiro, quizá porque el propio ruso parece religioso pero no ingenuo.

En mi opinión, lo que tienen en común los protagonistas es que creen en el ahora. Es posible que uno o dos de los personajes aún tengan esperanzas en el más allá, pero probablemente no en rublos y kopeks reales, porque el ruso es realista a pesar de todas sus ensoñaciones, aunque le guste vestir esta perspectiva con un fascinante lenguaje fantástico.

Nada en contra de la autenticidad, pero creo que tanto Fjodor como yo preferimos soportar nuestro destino en un lenguaje especial que no oculta nada, pero que sólo nosotros entendemos como la verdad sin ambages, sea lo que sea.

Por cierto, ahora mismo estoy en una cita con el doble de un viejo vagabundo y estoy deseando que llegue el idiota de mañana, porque aunque hace tiempo que luce el sol, me encanta dejar pasar el día en la acogedora furgoneta, ¿y a ti?

Tu Ulf

Lasset die Spiele beginnen!

Was steht in diesem Jahr also vor der Tür? Wenn ich eine Glaskugel hätte, ich weiss nicht, ob ich reinschauen würde.


Denn entweder es wird schlimmer, dann will ich es auf gar keinen Fall wissen, oder es wird besser, aber wenn ich das wüsste, würde ich mich ja gar nicht mehr drüber freuen, oder?

Es fühlt sich jedenfalls gut an, im Buch der Jahre wieder ein Kapitel vollendet zu haben. In dieser Metapher verbleibend, wäre es ja fast so, als würde man den Zauberberg dann aufhören zu lesen, wenn Hans gedenkt da zu bleiben.  Und dann beginnt das Buch doch eigentlich erst richtig, oder?

2025 impliziert so viele Antworten, weil 2024 so viele Fragen hinterlies, findet ihr nicht?

Ich glaube, dass in 2026 die Welt mehr anders ist als nach beispielsweise 2018 und 19, aber wir sehen auch an dem Beispiel, dass in den letzten Jahren beinahe jedes ein Entscheidungsjahr war: Corona, Merkel Ende, Krieg in der Ukraine, Trump Präsident, aber dennoch steht die Welt noch, oder?

Machen wir uns alle nur verrückt? Wovor haben wir so Angst? Der Krieg ist doch längst da, die Verschiebungen von Machtverhältnissen auch, die künstliche Intelligenz, das einzige, was noch nicht da ist, ist doch, wenn man Englisch ist, nur der alte Sack, der diesen Blog schreibt, oder nicht?

Ich glaube, ich gehe doch mal nachschauen, vielleicht wird es ja doch ein Jahr der Venus und dann wäre es doch schade, wenn ich es ignoriert hätte, meint ihr nicht?

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Let the games begin
So what’s on the horizon this year? If I had a crystal ball, I don’t know if I’d look into it.
Because either it will get worse, in which case I definitely don’t want to know, or it will get better, but if I knew that, I wouldn’t be happy about it, would I?

In any case, it feels good to have completed another chapter in the book of years. Staying with this metaphor, it would almost be like stopping reading The Magic Mountain when Hans intends to stay there.  And that’s when the book really begins, isn’t it?

2025 implies so many answers because 2024 left so many questions, don’t you think?

I believe that the world will be more different in 2026 than after 2018 and 19, for example, but we can also see from the example that almost every year in recent years has been a decisive year: coronavirus, the end of Merkel, war in Ukraine, Trump as president, but the world is still standing, isn’t it?

Are we all just driving ourselves crazy? What are we so afraid of? The war is already here, the shifts in the balance of power too, artificial intelligence, the only thing that isn’t here yet is, if you’re English, just the old sod writing this blog, isn’t it?

I think I’ll go and have a look, maybe it will be a year of Venus after all and then it would be a shame if I ignored it, don’t you think?

See you tomorrow,

Ulf

En francaise

Que les jeux commencent
Qu’est-ce qui nous attend cette année ? Si j’avais une boule de cristal, je ne sais pas si je la regarderais.
Car soit ça empire, et alors je ne veux surtout pas le savoir, soit ça s’améliore, mais si je le savais, je ne m’en réjouirais même plus, n’est-ce pas ?

En tout cas, cela fait du bien d’avoir achevé un nouveau chapitre du livre des années. En restant dans cette métaphore, ce serait presque comme si on arrêtait de lire la Montagne magique quand Hans a l’intention d’y rester.  Et c’est à ce moment-là que le livre commence vraiment, n’est-ce pas ?

2025 implique tant de réponses parce que 2024 a laissé tant de questions, tu ne trouves pas ?

Je pense que le monde est plus différent en 2026 qu’après 2018 et 19 par exemple, mais nous voyons aussi par l’exemple que ces dernières années, presque toutes les années ont été décisives : Corona, fin de Merkel, guerre en Ukraine, président Trump, mais malgré cela, le monde est toujours debout, non ?

Sommes-nous tous en train de devenir fous ? De quoi avons-nous si peur ? La guerre est là depuis longtemps, les changements de rapports de force aussi, l’intelligence artificielle, la seule chose qui n’est pas encore là, c’est quand même, si on est anglais, le vieux con qui écrit ce blog, non ?

Je crois que je vais quand même aller voir, peut-être que ce sera l’année de Vénus après tout, et alors ce serait dommage de l’avoir ignorée, vous ne pensez pas ?

A demain,

votre Ulf

El Español

Que empiecen los partidos
¿Qué nos espera este año? Si tuviera una bola de cristal, no sé si la miraría.
Porque o irá a peor, en cuyo caso definitivamente no quiero saberlo, o irá a mejor, pero si lo supiera, no me alegraría por ello, ¿verdad?

En cualquier caso, me siento bien por haber completado otro capítulo del libro de los años. Siguiendo con esta metáfora, sería casi como dejar de leer La montaña mágica cuando Hans pretende quedarse allí. Y es entonces cuando el libro empieza de verdad, ¿no?

2025 implica muchas respuestas porque 2024 dejó muchas preguntas, ¿no cree?

Creo que el mundo será más diferente en 2026 que después de 2018 y 19, por ejemplo, pero también podemos ver en el ejemplo que casi todos los años de los últimos años han sido decisivos: coronavirus, el fin de Merkel, guerra en Ucrania, Trump como presidente, pero el mundo sigue en pie, ¿no?

Nos estamos volviendo todos locos? A qué le tenemos tanto miedo? La guerra ya está aquí, los cambios en el equilibrio de poder también, la inteligencia artificial, lo único que no está aquí todavía es, si eres inglés, sólo el viejo cabrón escribiendo este blog, ¿no?

Creo que iré a echar un vistazo, quizás sea el año de Venus después de todo y sería una pena que lo ignorara, ¿no crees?

Hasta mañana,

Ulf

Nix passiert!

Heute ist Donnerstag, 2. Januar 2025, etwa halb fünf
Es ist kalt aber trocken.
Ich bin müde und Silvana macht Pizza. Schön, ne?!
Sonst noch was?
Ja, frisch gepressten O-Saft, aber mehr Geheimnisse gibt es jetzt nicht.
Bis morgen.

Euer Ulf

In english

Nothing is happening!
Today is Thursday, January 2, 2025, about half past four
It’s cold but dry.
I’m tired and Silvana is making pizza. Nice, isn’t it?
Anything else?
Yes, freshly squeezed fruit juice, but that’s all the secrets for now.
See you tomorrow.

Your Ulf

En francaise

Il ne se passe rien !
Aujourd’hui, nous sommes le jeudi 2 janvier 2025, environ quatre heures et demie
Il fait froid mais sec.
Je suis fatigué et Silvana prépare une pizza. Sympa, non ?
Rien d’autre ?
Oui, du jus d’orange fraîchement pressé, mais il n’y a pas d’autres secrets pour l’instant.
À demain.

Votre Ulf

El Español

No pasa nada.
Hoy es jueves, 2 de enero de 2025, a eso de las cuatro y media
Hace frío pero está seco.
Estoy cansado y Silvana está haciendo pizza. Lindo, ¿no?
¿Algo más?
Sí, zumo de fruta recién exprimido, pero esos son todos los secretos por ahora.
Hasta mañana.

Tu Ulf

Kapitel IV – Hat doch gar nicht weh getan, oder?

Das hat mein Zahnarzt immer gesagt, wenn er sich meiner Dentalproblen gestellt hat und: Doch! Hat immer Sau weh getan! Und jedes Mal habe ich mich auch schon als Junge gefragt: „Was fragt der so doof?“

Und ich habe ernsthaft über die sadistischen Tendenzen einer Person mit Berufswunsch Zahnarzt spekuliert.

Das Geld wirklich meist der Antrieb Nummer eins im Job ist, habe und werde ich nie begreifen und dennoch könnte man, nicht nur deshalb, meine Pläne für 2025 durchaus für verrückt halten, aber keine Angst, der kleine Ulf will doch immer nur spielen.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Chapter IV
Didn’t hurt at all, did it?
That’s what my dentist always said when he dealt with my dental problems: Yes, it always hurt a lot! And every time, even as a boy, I asked myself: „Why is he asking such stupid questions?“

And I seriously speculated about the sadistic tendencies of a person who wanted to be a dentist.

I have never and will never understand that money really is the number one motivation in a job and yet, not only for this reason, my plans for 2025 could be considered crazy, but don’t worry, little Ulf only ever wants to play.

See you tomorrow,

your Ulf

En francaise

Chapitre IV
Ça n’a pas fait mal, n’est-ce pas ?
C’est ce que disait mon dentiste quand il s’occupait de mes problèmes dentaires : Si, ça faisait toujours mal à la truie ! Et à chaque fois, même en tant que garçon, je me suis demandé : „Qu’est-ce qu’il demande si bêtement ?“

Et j’ai sérieusement spéculé sur les tendances sadiques d’une personne souhaitant devenir dentiste.

Je n’ai jamais compris et ne comprendrai jamais que l’argent est vraiment le moteur numéro un dans le travail et pourtant, ce n’est pas la seule raison pour laquelle on pourrait tout à fait considérer mes projets pour 2025 comme fous, mais ne vous inquiétez pas, le petit Ulf ne fait que jouer.

A demain,

votre Ulf

El Español

Capítulo IV
No dolió nada, ¿verdad?
Eso es lo que decía siempre mi dentista cuando trataba mis problemas dentales: ¡Sí, siempre dolía mucho! Y cada vez, incluso de niño, me preguntaba: „¿Por qué hace preguntas tan estúpidas?“.

Y especulaba seriamente sobre las tendencias sádicas de una persona que quería ser dentista.

Nunca me he dado ni me daré cuenta de que el dinero es realmente el principal motivador en un trabajo y, sin embargo, no sólo por esta razón, mis planes para 2025 podrían considerarse una locura, pero no te preocupes, el pequeño Ulf sólo quiere jugar.

Hasta mañana,

tu Ulf

Auferstanden aus Ruinen…

…und der Zukunft zugewandt, das sind die ersten Worte der Internationalen, man könnte auch behaupten der Hymne der Kommunisten. Und obwohl ich Pragmatiker genug bin, um keiner zu sein, passen diese Zeilen doch sehr gut zu der Aufgabe, die uns 2025 bevorstehen.

Denn auch wenn 2024 viel Positives hatte, so muss ich doch konstatieren, dass das Ende diesen Jahres scheiße war.

Viele dieser Katastrophen haben Silvana und ich selbst zu verantworten, indem wir falsche Entscheidungen tragen, aber es kamen auch Hiobsbotschaften hinzu, die unverschuldet waren.

Allein die Masse der Herausforderungen machten es unmöglich jeder einzelnen die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken, um ihnen konstruktiv zu begegnen.

Aber: Wir leben noch und die Sonne scheint. Und zumindest der letzte Umstand macht mich glücklich an dem Punkt zu sein, an dem wir uns befinden.

Als prädestiniert für Winterdepressionen giere ich nach dem Original Vitamin D aus der Athmosphäre und kann so, auch wenn ich es nicht will, beim ersten Blick aus dem Jürmann morgens ein erstes Lächeln nicht unterdrücken. Gut so, denn die Kraft  ist nicht nur für unsere Lithiumakkus notwendig, sondern auch, um den Ruinen des „Jetzt“ hoffnungsfroh zu begegnen.
(Und mal ehrlich, wenn ich an andere denke ( die ich nicht namentlich nenne, um sie nicht vorzuführen, jeder von ihnen weiss, wen ich meine), die in diesem Jahr mit Herausforderungen zu kämpfen haben, die nicht mit Geld geregelt werden können, darf ich mich nicht beschweren. An dieser Stelle ein „ich bin immer bei Euch und wünsche Euch alle Kraft die ihr braucht!)

Ich will nicht aufgeben, womit ich nicht die Reise, sondern mein Leben meine, denn auch wenn so viel den Bach runter ging bleibt doch, dass wir alles gewagt haben und vielleicht nicht überproportional belohnt, aber auch nicht bestraft wurden.

Es war uns ja zumindest insgeheim schon vorher klar, dass auch ein Leben wie unser jetziges in Intervallen verläuft. Dann sind wir eben jetzt unten, also kann es ja jetzt auch wieder so aufwärts gehen, dass man es wieder würdig wertschätzen kann. Es ist doch die Dialektik, die aus einem genetischen Moment, einen besonderen macht, zugegeben, manchmal nur einen besonders lehrreichen.

Aber das Verhältnis zu Mama ist besser denn je,  etwas das mit persönlich in diesem Jahr zugegeben am Wichtigsten ist, das Gespräch mit Zoé in Athen tat weh, aber war lange überfällig und deshalb wichtig und da wir uns liebevoll begegnen auch zumindest nicht schlecht gehandhabt und mit David, meinem Blogfreund aus den USA habe ich eine unglaubliche Bereicherung hinzugewonnen.

Ich glaube, dass die Unterschiede in unseren Ansichten vor einem Jahr meiner Ignoranz geopfert worden wären. Wenn dieser Persönlichkeitswandel nicht allein schon ein Grund zur Freude ist, weiss ich es auch nicht.

Aber ich danke auch allen anderen Lesern, die ich hier leider nur abstrakt subsumieren kann, um einen Buchroman zu vermeiden. Ich bin stolz und dankbar für jede(n) Einzelne(n), ob als Stille(n) oder Kommentiere(n) den/die, mir Zustimmende(n)den oder kritisch Interessierte(n).

Und schlussendlich danke ich meiner Frau, die mich unterstützt und auffängt und wenn sie mal nervt, das immer so macht, dass ich von ihr dennoch nicht genug bekomme. Ich hoffe, sie sieht das bei mir ähnlich.

Danke 2024 für 365 Tage intensives Erleben und mich -selbst-näher/besser-Kennenlernen- und verstehen-zu-können und danke an alle, die ich hier nicht explizit erwähnt habe und die mir dennoch wohlgesonnen sind und hoffentlich bleiben,

Euer Ulf

In english

Risen from the ruins…
and turned towards the future, these are the first words of the International, one could also say the anthem of the communists. And although I am enough of a pragmatist not to be one, these lines fit very well with the task that lies ahead of us in 2025.

Because even though 2024 had a lot of positives, I have to say that the end of this year sucked.

Silvana and I were responsible for many of these disasters ourselves by making the wrong decisions, but there was also bad news that was not our fault.

The sheer volume of challenges made it impossible to pay the necessary attention to each and every one of them in order to deal with them constructively.

But: we are still alive and the sun is shining. And at least the latter fact makes me happy to be where we are.

Being predestined for winter depression, I crave the original vitamin D from the atmosphere and so, even if I don’t want to, I can’t suppress my first smile when I look out of the Jürmann in the morning. That’s good, because the power is not only necessary for our lithium batteries, but also to face the ruins of the „now“ with hope.
(And let’s be honest, when I think of others (who I won’t mention by name so as not to show them up, everyone knows who I mean) who are struggling with challenges this year that can’t be solved with money, I can’t complain. At this point, a „I am always with you and wish you all the strength you need“).

I don’t want to give up, by which I don’t mean the trip, but my life, because even if so much went down the drain, the fact remains that we dared to do everything and were perhaps not disproportionately rewarded, but not punished either.

It was at least secretly clear to us beforehand that a life like the one we are living now also runs in intervals. We are now at the bottom, so it can now go up again in such a way that we can appreciate it again. It’s the dialectic that turns a genetic moment into a special one, admittedly sometimes only a particularly instructive one.

But my relationship with my mom is better than ever, something that is admittedly the most important thing for me personally this year, the conversation with Zoé in Athens hurt, but was long overdue and therefore important and, since we treat each other with love, at least not badly handled, and with David, my blog friend from the USA, I have gained an incredible enrichment.

I believe that the differences in our views would have been sacrificed to my ignorance a year ago. If this change in personality alone isn’t a reason to rejoice, I don’t know what is.

But I also thank all the other readers, whom I can unfortunately only subsume here in the abstract to avoid writing a book novel. I am proud and grateful to each and every one of you, whether you are silent or commenting, agree with me or are critically interested.

And finally, I would like to thank my wife, who supports and catches me and, when she gets on my nerves, always does so in such a way that I still can’t get enough of her. I hope she feels the same way about me.

Thank you 2024 for 365 days of intense experiences and getting to know and understand myself better, and thank you to everyone I haven’t explicitly mentioned here who are nevertheless well-disposed towards me and will hopefully remain so,

Your Ulf

En francaise

Se relever des ruines…
et tournés vers l’avenir, ce sont les premiers mots de l’Internationale, on pourrait même dire de l’hymne des communistes. Et même si je suis suffisamment pragmatique pour ne pas l’être, ces lignes correspondent très bien à la tâche qui nous attend en 2025.

Car même si 2024 a eu beaucoup de positif, je dois constater que la fin de cette année a été merdique.

Silvana et moi sommes responsables d’un grand nombre de ces catastrophes en prenant de mauvaises décisions, mais il y a aussi eu des mauvaises nouvelles dont nous ne sommes pas responsables.

Rien que la masse des défis rendait impossible d’accorder à chacun l’attention nécessaire pour y faire face de manière constructive.

Mais nous sommes toujours en vie et le soleil brille. Et cette dernière circonstance au moins me rend heureuse d’en être là où nous sommes.

Prédestinée à la dépression hivernale, je suis avide de la vitamine D originale de l’athmosphère et ne peux donc pas réprimer, même si je ne le veux pas, un premier sourire le matin en regardant par le Jürmann. Tant mieux, car la force n’est pas seulement nécessaire pour nos batteries au lithium, mais aussi pour affronter avec espoir les ruines du „maintenant“.
(Et honnêtement, quand je pense à d’autres ( que je ne nomme pas pour ne pas les mettre en avant, chacun d’entre eux sait de qui je parle) qui doivent faire face cette année à des défis qui ne peuvent pas être réglés avec de l’argent, je ne dois pas me plaindre. A ce stade, un „je suis toujours avec vous et je vous souhaite toute la force dont vous avez besoin“).

Je ne veux pas abandonner, par quoi je n’entends pas le voyage, mais ma vie, car même si tant de choses sont tombées à l’eau, il n’en reste pas moins que nous avons tout osé et que nous n’avons peut-être pas été récompensés de manière disproportionnée, mais que nous n’avons pas non plus été punis.

Nous savions déjà, du moins en secret, qu’une vie comme la nôtre se déroule par intermittence. Nous sommes maintenant en bas, alors il est possible de remonter la pente de manière à ce que l’on puisse à nouveau l’apprécier à sa juste valeur. C’est la dialectique qui fait d’un moment génétique un moment particulier, parfois seulement particulièrement instructif, il est vrai.

Mais la relation avec maman est meilleure que jamais, ce qui est personnellement le plus important pour moi cette année, l’entretien avec Zoé à Athènes a fait mal, mais il était attendu depuis longtemps et donc important, et comme nous nous rencontrons avec amour, il n’a pas été mal géré, et avec David, mon ami blogueur des États-Unis, j’ai gagné un enrichissement incroyable.

Je pense qu’il y a un an, les différences entre nos points de vue auraient été sacrifiées à mon ignorance. Si ce changement de personnalité n’est pas en soi une raison de se réjouir, je n’en sais rien.

Mais je remercie aussi tous les autres lecteurs, que je ne peux malheureusement subsumer ici que de manière abstraite pour éviter un roman-livre. Je suis fière et reconnaissante envers chacun d’entre eux, qu’il s’agisse de ceux qui se taisent ou commentent, de ceux qui m’approuvent ou de ceux qui s’intéressent à moi de manière critique.

Et enfin, je remercie ma femme qui me soutient et me rattrape et qui, lorsqu’elle m’agace, fait toujours en sorte que je ne me lasse pas d’elle. J’espère qu’elle voit les choses de la même manière pour moi.

Merci 2024 pour 365 jours d’expériences intenses et pour avoir pu me connaître et me comprendre mieux, et merci à tous ceux que je n’ai pas explicitement mentionnés ici et qui sont et resteront, je l’espère, bienveillants à mon égard,

Votre Ulf

El Español

Resurgidos de las ruinas…
y vueltos hacia el futuro, estas son las primeras palabras de la Internacional, se podría decir también el himno de los comunistas. Y aunque soy lo suficientemente pragmático como para no serlo, estas líneas encajan muy bien con la tarea que nos espera en 2025.

Porque aunque 2024 tuvo muchas cosas positivas, tengo que decir que el final de este año fue un asco.

Silvana y yo mismos fuimos responsables de muchos de estos desastres al tomar decisiones equivocadas, pero también hubo malas noticias que no fueron culpa nuestra.

El enorme volumen de desafíos hizo imposible prestar la atención necesaria a todos y cada uno de ellos para afrontarlos de forma constructiva.

Pero: seguimos vivos y brilla el sol. Y al menos este último hecho me hace feliz de estar donde estamos.

Al estar predestinada a la depresión invernal, ansío la vitamina D original de la atmósfera y por eso, aunque no quiera, no puedo reprimir mi primera sonrisa cuando me asomo al Jürmann por la mañana. Eso es bueno, porque la energía no sólo es necesaria para nuestras baterías de litio, sino también para afrontar con esperanza las ruinas del „ahora“.
(Y sinceramente, cuando pienso en otros (a los que no mencionaré por su nombre para no ponerlos en evidencia, todo el mundo sabe a quiénes me refiero) que este año están luchando con retos que no se pueden resolver con dinero, no puedo quejarme. En este punto, un „estoy siempre con vosotros y os deseo toda la fuerza que necesitéis“).

No quiero rendirme, y no me refiero al viaje, sino a mi vida, porque aunque se fueron tantas cosas por el desagüe, lo cierto es que nos atrevimos con todo y quizá no fuimos recompensados de forma desproporcionada, pero tampoco penalizados.

Al menos nos habíamos dado cuenta secretamente de antemano de que una vida como la que llevamos ahora también se desarrollaría a intervalos. Ahora estamos en el fondo, por lo que ahora puede volver a subir de tal manera que podamos apreciarla de nuevo. Es la dialéctica que convierte un momento genético en un momento especial, es cierto que a veces sólo especialmente instructivo.

Pero mi relación con mamá está mejor que nunca, algo que sin duda es lo más importante para mí personalmente este año, la conversación con Zoé en Atenas me dolió, pero era muy esperada y por lo tanto importante y, ya que nos tratamos con cariño, al menos no se llevó mal y con David, mi amigo del blog de EE.UU., he ganado una baza increíble.

Creo que las diferencias en nuestros puntos de vista habrían sido sacrificadas a mi ignorancia hace un año. Si este cambio de personalidad por sí solo no es un motivo de alegría, no sé cuál lo es.

Pero también quiero dar las gracias a todos los demás lectores, a los que desgraciadamente sólo puedo resumir aquí en abstracto para evitar escribir una novela. Estoy orgulloso y agradecido de todos y cada uno de ustedes, tanto si callan como si comentan, están de acuerdo conmigo o se interesan críticamente.

Y, por último, quiero dar las gracias a mi mujer, que me apoya y me levanta y, cuando me pone de los nervios, siempre lo hace de tal manera que sigo sin hartarme de ella. Espero que ella sienta lo mismo por mí.

Gracias 2024 por 365 días de intensas experiencias y por conocerme y entenderme mejor a mí mismo, y gracias a todos los que no he mencionado explícitamente aquí y que, sin embargo, tienen buena disposición hacia mí y espero que sigan teniéndola,

Vuestro Ulf

Einmal werden wir noch wach

Einmal werden wir noch wach

Obwohl ich eigentlich schon eine Blog fertig habe, schreibe ich dennoch einen neuen, denn das Jahr barg zu viele Überraschungen, um einem kleinen Resümee des Jahres vorzugreifen.

Ja, ich bin ein bisschen vorsichtig geworden. Vielleicht hätte ich diese Erkenntnis schon ein bisschen früher im Jahr haben sollen. Wer weiss,…

Was ich aber jetzt schon sagen kann ist, dass ich froh bin, dass 2024 bald Geschichte ist; und was für eine!

Obwohl wir (noch) nicht wie geplant in Marokko sind, genau genommen befinden wir uns an der gleichen Stelle wie vor einem Jahr, haben wir uns durchaus bewegt, allein der Sachstand des omnipräsent kaputten Jürmanns ist der Beweis, das wir nicht stagnierten. Allein die Realität forderte andere Prioritäten.

Aber man kann durchaus sagen: Das letzte Jahr hat seine Spuren hinterlassen und ich möchte es (im Ganzen) nicht ungeschehen machen. Es war, wie man im Mittelalter gesagt hätte eine echte „Aventure“ und das war ja auch der Plan, oder?!

Also, wir lesen uns morgen. Genießt die letzte Nacht in diesem Jahr, das wohl für die meisten ein kleines bisschen mehr war als Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Euer Ulf

In english

We’ll wake up once more

Although I’ve actually already finished a blog, I’m still writing a new one because the year held too many surprises to anticipate a short summary of the year.

Yes, I have become a little cautious. Perhaps I should have come to this realization a little earlier in the year. Who knows…

But what I can already say is that I’m glad that 2024 will soon be history; and what history!

Although we are not (yet) in Morocco as planned, in fact we are in the same place as we were a year ago, we have certainly moved forward; the status of the omnipresent broken Jürmann alone is proof that we have not stagnated. Reality alone demanded other priorities.

But it’s fair to say that the last year has left its mark and I don’t want to undo it (as a whole). It was, as they would have said in the Middle Ages, a real „adventure“ and that was the plan, wasn’t it?

So, see you tomorrow. Enjoy the last night of this year, which was probably a little bit more than spring, summer, fall and winter for most of us.

Your Ulf

En francaise

Nous nous réveillons encore une fois

Bien que j’aie en fait déjà terminé un blog, j’en écris quand même un nouveau, car l’année a réservé trop de surprises pour que je puisse anticiper un petit résumé de l’année.

Oui, je suis devenu un peu prudent. Peut-être aurais-je dû faire cette constatation un peu plus tôt dans l’année. Qui sait…

Mais ce que je peux déjà dire, c’est que je suis heureux que 2024 soit bientôt de l’histoire ancienne ; et quelle histoire !

Bien que nous ne soyons pas (encore) au Maroc comme prévu, en fait nous en sommes au même point qu’il y a un an, nous avons bien bougé, rien que l’état des lieux de l’omniprésent Jürmann en panne est la preuve que nous n’avons pas stagné. Seule la réalité exigeait d’autres priorités.

Mais on peut dire que l’année dernière a laissé des traces et je ne voudrais pas les effacer (dans l’ensemble). C’était, comme on aurait dit au Moyen-Âge, une véritable „aventure“ et c’était bien l’idée, non ?!

Alors, à demain. Profitez de la dernière nuit de cette année qui, pour la plupart, a été un peu plus que le printemps, l’été, l’automne et l’hiver.

Votre Ulf

El Español

Despertaremos una vez más

Aunque en realidad ya he terminado un blog, sigo escribiendo uno nuevo porque el año me ha deparado demasiadas sorpresas como para anticipar un breve resumen del año.

Sí, me he vuelto un poco prudente. Quizá debería haberme dado cuenta de ello un poco antes. Quién sabe…

Pero lo que ya puedo decir es que me alegro de que 2024 pronto sea historia; ¡y qué historia!

Aunque no estemos (todavía) en Marruecos como estaba previsto, de hecho estamos en el mismo lugar que hace un año, no cabe duda de que hemos avanzado; sólo el estatus del omnipresente Jürmann roto es prueba de que no nos hemos estancado. Sólo la realidad exigía otras prioridades.

Pero es justo decir que el último año ha dejado huella y no quiero deshacerlo (en su conjunto). Ha sido, como habrían dicho en la Edad Media, una auténtica „aventura“ y ese era el plan, ¿no?

Hasta mañana. Disfrutad de la última noche de este año, que probablemente ha sido algo más que primavera, verano, otoño e invierno para la mayoría de nosotros.

Tu Ulf