Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein (wie ich will)!

Man kann ja von Gott oder Schicksal halten was man will, aber ist es nicht komisch, dass ich direkt nach Beginn des neuen Buches immer mehr Schülerinnen und Schüler aus Kolumbien bekomme?

Zugegeben, es ist Grad hart und ironischerweise sind derzeit auch immer mehr Schülerinnen aus Steinfurt und Münster, unserer alten Heimat, ein Schelm wer denkt, dass wir vom Schicksal gefragt zu werden scheinen, was wollt ihr wirklich.

Aber wir wollen weiter, auch wenn uns derzeit der Himmel auf den Kopf zu fallen scheint. Wir werden besser im Aushalten,Improvisieren und an uns glauben. Denn so viel, was wir bereits überstanden haben, was wir für unmöglich hielten.

Was erwartet uns wo?

Zu Hause ist ein Gefühl der Sicherheit, das stimmt, aber was ist das für eine Sicherheit? Das das Leben ist schön, unglaublich spannend und ereignisreich, wo und wie spüre ich das in einem Vorgarten 9-5 Job?

Ich liebe den Kaffee Morgens mit Blick auf das Meer, die Ruhe und Gedanken, die Überlegungen wie es weiter geht und wie wir Ihnen begegnen können und sollen.

Erst gestern, als mal wieder die Tür da neben hing, hat Silvana aus einem Euro eine Unterlegscheibe gebastelt und mir im Anschluss auf Englisch eine spannende Geschichte vorgelesen und danach eine wilde Erdnuss direkt vor unserer Tür entdeckt.

Und mein Job als Lehrer für die unzähligen Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt, dem ich jetzt gleich wieder nachgehen darf, wäre „zu Hause“ vielleicht nur ein demütigender Gang zum Amt, weil man mich dort für zu alt für diese Aufgabe hält.

Nein,es ist gut und schön genau jetzt genau hier zu sein und für den Traum Columbien nicht mehr mein ganzes Leben umwerfen muss, sondern einfach nur ein bisschen mehr arbeiten und dann losfahren muss.

Ich danke jedenfalls meinem Schicksal dafür, dass wir uns für einen anderen Weg entschieden haben. Auf diesem Weg kann man die alte Heimat mal besuchen, denn auf dem anderen wäre nicht mal an Nordsee zu denken.
Auch wenn’s manchmal schwierig ist.

Euer Ulf

In english

Here I am human, here I am allowed to be (as I want)!

You can think what you like about God or fate, but isn’t it funny that I’m getting more and more students from Colombia right after the start of the new book?

Admittedly, it’s a tough degree and, ironically, there are currently more and more students from Steinfurt and Münster, our old home, a prankster who thinks that we seem to be asked by fate, what do you really want?

But we want to keep going, even if the sky seems to be falling on our heads at the moment. We are getting better at enduring, improvising and believing in ourselves. Because we have already overcome so much that we thought was impossible.

What awaits us where?

Home is a feeling of security, that’s true, but what kind of security is it? That life is beautiful, incredibly exciting and eventful, where and how do I feel that in a front yard 9-5 job?

I love my morning coffee with a view of the sea, the peace and quiet and the thoughts, the thoughts about how things will continue and how we can and should meet them.

Just yesterday, when the door was hanging next to us again, Silvana made a washer out of a euro and then read me an exciting story in English and then discovered a wild peanut right outside our door.

And my job as a teacher for the countless pupils from all over the world, which I’m about to do again, would perhaps only be a humiliating trip to the office „back home“ because they think I’m too old for the job.

No, it’s good and nice to be right here right now and not have to overturn my whole life for the dream of Colombia, but simply work a little more and then set off.

In any case, I thank my fate that we decided to take a different path. You can visit your old home on this route, because you can’t even think about the North Sea on the other one.
Even if it is sometimes difficult.

Your Ulf

En francaise

Ici, je suis un être humain, je peux être (comme je veux) !

On peut penser ce que l’on veut de Dieu ou du destin, mais n’est-il pas étrange que je reçoive de plus en plus d’élèves de Colombie juste après le début du nouveau livre ?

Il est vrai que c’est dur, et ironiquement, il y a actuellement de plus en plus d’élèves de Steinfurt et de Münster, notre ancienne patrie, un malotru qui pense que le destin semble nous demander ce que vous voulez vraiment.

Mais nous voulons continuer, même si le ciel semble nous tomber sur la tête en ce moment. Nous nous améliorons dans l’endurance, l’improvisation et la foi en nous-mêmes. Car nous avons déjà surmonté tant de choses que nous pensions impossibles.

Qu’est-ce qui nous attend et où ?

Chez soi, on se sent en sécurité, c’est vrai, mais de quoi s’agit-il ? Que la vie est belle, incroyablement passionnante et pleine d’événements, où et comment le ressens-je dans un travail 9-5 en face de chez moi ?

J’aime le café du matin avec vue sur la mer, le calme et les pensées, les réflexions sur la suite des événements et sur la manière dont nous pouvons et devons les rencontrer.

Pas plus tard qu’hier, alors que la porte était encore accrochée à côté, Silvana a bricolé une rondelle à partir d’un euro et m’a ensuite lu une histoire passionnante en anglais, avant de découvrir une cacahuète sauvage juste devant notre porte.

Et mon travail d’enseignant pour les innombrables élèves du monde entier, que je vais pouvoir reprendre tout de suite, ne serait peut-être „à la maison“ qu’un passage humiliant à la préfecture, parce qu’on y pense que je suis trop vieux pour cette tâche.

Non, c’est bon et agréable d’être ici maintenant et de ne plus devoir bouleverser toute ma vie pour le rêve de la Colombie, mais simplement de travailler un peu plus et de partir.

En tout cas, je remercie mon destin de nous avoir fait choisir un autre chemin. Sur ce chemin, on peut parfois rendre visite à son ancien pays, car sur l’autre, on ne pourrait même pas penser à la mer du Nord.
Même si c’est parfois difficile.

Votre Ulf

El Español

¡Aquí soy humano, aquí se me permite ser (como quiero)!

Puedes pensar lo que quieras sobre Dios o el destino, pero ¿no es curioso que cada vez me lleguen más alumnos de Colombia justo después de empezar el nuevo libro?

Hay que reconocer que es una carrera dura e, irónicamente, cada vez hay más alumnos de Steinfurt y Münster, nuestra antigua patria, un pícaro que piensa que parece que el destino nos pregunta, ¿qué es lo que realmente quieres?

Pero queremos seguir adelante, aunque de momento el cielo parezca caerse sobre nuestras cabezas. Cada vez somos mejores aguantando, improvisando y creyendo en nosotros mismos. Porque ya hemos superado muchas cosas que creíamos imposibles.

¿Qué nos espera dónde?

El hogar es una sensación de seguridad, es cierto, pero ¿qué tipo de seguridad es? Que la vida es hermosa, increíblemente emocionante y llena de acontecimientos, ¿dónde y cómo siento eso en un trabajo de 9 a 5 en el patio delantero?

Me encanta mi café matutino con vistas al mar, la paz y la tranquilidad y los pensamientos, los pensamientos sobre cómo continuarán las cosas y cómo podemos y debemos afrontarlas.

Ayer mismo, cuando la puerta volvía a colgar junto a nosotros, Silvana hizo una arandela con un euro y luego me leyó una emocionante historia en inglés antes de descubrir un cacahuete silvestre justo delante de nuestra puerta.

Y mi trabajo como profesor para los innumerables alumnos de todo el mundo, que estoy a punto de volver a hacer, quizá sólo sea un humillante viaje a la oficina „de vuelta a casa“ porque piensan que soy demasiado viejo para el trabajo.

No, es bueno y agradable estar aquí y ahora y no tener que volcar toda mi vida por el sueño de Colombia, sino simplemente trabajar un poco más y luego partir.

En todo caso, agradezco a mi destino que hayamos decidido tomar un camino diferente. En esta ruta puedes visitar tu antigua casa, porque en la otra ni siquiera puedes pensar en el Mar del Norte.
Aunque a veces sea difícil.

Tu Ulf

Das Leben ist soo schön kompliziert

Eigentlich ist es doch schön, wenn es nicht immer gut ist. Ich genieße es richtig, wenn sich hin und wieder aufgestauter Frust Bahn bricht und die Kraft der Emotion wie Wasser durch geöffnete Schleusentore den Weg ins Freie sucht.

Wenn man ganz leise und zärtlich „ich liebe Dich Leben“ als Gegenteil in die Welt posaunt, denn nur wenn man das Leben wirklich liebt, kann es doch nur so weh tun, dass man sich so verletzt darüber echauffiert.

Bitte Leben, sei wieder gut zu mir, so wie damals als mir vor Glück die Tränen kamen.Bitte nimm mich in den Arm, damit ich spüre, dass alles Gut ist und ich ein würdiger Träger Deines Potentials bin.

Na gut, oft passiert in solchen Momenten das Gegenteil und alles wird noch schlimmer. Gespräche werden maximal zu schmerzhaften Reflexionen, um nicht zu sagen zu sich abwechselnden Monologen der Ohnmacht die nur noch mehr frustrieren.

Das ist im Jürmann nicht anders als im Buckingham Palace. Ich mein,
William und Harry können sich auch nicht nicht streiten. Platz ist also nicht das Problem.

Nein, mir scheint, dass wenig Platz die Lösung ist. Man unterliegt nicht der Illusion, sich aus dem Weg gehen zu können.

Wenn man sich verbunden fühlt, kann man sich nicht trennen. Wenn überhaupt, kann man sich bemühen, den Lebensfrust mit sich selbst auszumachen.

Wenn ich schreie, dann bin ich wütend, auf mich und zwar nur auf mich. Aber, wenn ich schreie ist Silvana nicht nur wütend auf mich, sondern auch auf sich, weil es sie wütend macht, dass es sie wütend macht und dann nach Lösungen sucht, die nicht selten in dem Gedanken „ich muss mich trennen, dann wird alles gut enden“ und somit impliziert ,dass sie alles falsch gemacht hat und sie enttäuscht von sich selbst ist.

Das ist der Hasenfuß beim vermeintlich banalen Ausrasten, man denkt, ich lass doch nur mal Dampf ab, aber statt entspannt zu werden, machen Mann und Frau und alle dazwischen und außerhalb es für alle nur noch unerträglicher.

Aber einen Vorteil hat Streit wirklich, nie ist Frieden, Harmonie und das Gefühl der Liebe schöner, als im Moment der Versöhnung.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Life is so beautifully complicated
It’s actually nice when things aren’t always good. I really enjoy it when pent-up frustration breaks free from time to time and the power of emotion seeks its way out like water through open floodgates.

When you quietly and tenderly trumpet „I love you life“ as the opposite to the world, because only if you really love life can it hurt so much that you get so hurt about it.

Please, life, be good to me again, like when I was in tears with happiness, please take me in your arms so that I can feel that everything is good and that I am a worthy bearer of your potential.

Well, the opposite often happens at such moments and everything gets even worse. Conversations become painful reflections at best, not to say alternating monologues of impotence that only frustrate even more.

It’s no different at Jürmann than at Buckingham Palace. I mean,
William and Harry can’t argue either. So space is not the problem.

No, it seems to me that little space is the solution. You’re not under the illusion that you can avoid each other.

If you feel connected, you can’t separate. If anything, you can make an effort to deal with the frustrations of life with yourself.

When I shout, I’m angry with myself and only myself. But when I shout, Silvana is not only angry at me, but also at herself, because it makes her angry that it makes her angry and then she looks for solutions, which often result in the thought „I have to separate, then everything will end well“, implying that she has done everything wrong and that she is disappointed in herself.

That’s the problem with supposedly banal snapping, you think, I’m just letting off steam, but instead of relaxing, the husband and wife and everyone in between make it even more unbearable for everyone.

But there really is one advantage to arguing: peace, harmony and the feeling of love are never more beautiful than in the moment of reconciliation.

See you tomorrow,

Your Ulf

En Francaise

La vie est si belle et si compliquée
En fait, c’est bien quand tout ne va pas bien. J’apprécie vraiment quand la frustration accumulée s’échappe de temps en temps et que la force de l’émotion cherche son chemin vers l’extérieur, comme l’eau à travers les portes ouvertes d’une écluse.

Lorsque l’on crie tout doucement et tendrement „je t’aime, la vie“ au monde entier, car ce n’est que si l’on aime vraiment la vie que l’on peut avoir mal au point de s’en offusquer.

S’il te plaît, vie, sois à nouveau bonne avec moi, comme lorsque j’ai pleuré de bonheur, prends-moi dans tes bras pour que je sente que tout va bien et que je suis un digne porteur de ton potentiel.

Bon, souvent, dans ces moments-là, c’est le contraire qui se produit et tout devient encore pire. Les conversations deviennent au maximum des réflexions douloureuses, pour ne pas dire des monologues alternés d’impuissance qui ne font que frustrer davantage.

Ce n’est pas différent chez Jürmann qu’à Buckingham Palace. Enfin,
William et Harry ne peuvent pas non plus se disputer. L’espace n’est donc pas le problème.

Non, il me semble que le manque de place est la solution. On n’est pas soumis à l’illusion de pouvoir s’éviter.

Si l’on se sent lié, on ne peut pas se séparer. Si tant est que l’on puisse s’efforcer de régler sa frustration de vivre avec soi-même.

Quand je crie, je suis en colère, contre moi et seulement contre moi. Mais quand je crie, Silvana n’est pas seulement en colère contre moi, elle est aussi en colère contre elle-même, parce que cela la met en colère et qu’elle cherche alors des solutions, ce qui se traduit souvent par la pensée „je dois me séparer et tout finira bien“, ce qui implique qu’elle a tout faux et qu’elle est déçue d’elle-même.

C’est le pied de nez à ce qui semble être un pétage de plomb banal : on pense qu’il suffit de se défouler, mais au lieu de se détendre, l’homme, la femme et tous ceux qui se trouvent entre les deux rendent la situation encore plus insupportable pour tous.

Mais les disputes ont vraiment un avantage, la paix, l’harmonie et le sentiment d’amour ne sont jamais aussi beaux qu’au moment de la réconciliation.

À demain, donc,

Votre Ulf

El Español

La vida es tan maravillosamente complicada
En realidad es agradable cuando las cosas no siempre van bien. Disfruto de verdad cuando la frustración contenida se libera de vez en cuando y la fuerza de la emoción busca su salida como el agua a través de las compuertas abiertas.

Cuando proclamas en voz baja y con ternura „Te quiero, vida“ como lo contrario al mundo, porque sólo si realmente amas la vida puede dolerte tanto que te enfades tanto por ello.

Por favor, vida, vuelve a ser buena conmigo, como cuando lloraba de felicidad, por favor, acógeme en tus brazos para que pueda sentir que todo es bueno y que soy una digna portadora de tu potencial.

Pues bien, en esos momentos suele ocurrir lo contrario y todo empeora aún más. Las conversaciones se convierten, en el mejor de los casos, en dolorosas reflexiones, por no hablar de los monólogos alternados de impotencia que no hacen sino frustrar aún más.

No es diferente en Jürmann que en el Palacio de Buckingham. Es decir,
William y Harry tampoco pueden discutir. Así que el espacio no es el problema.

No, me parece que el poco espacio es la solución. No te haces la ilusión de que puedes evitar al otro.

Si os sentís conectados, no podéis separaros. En todo caso, puedes esforzarte por afrontar las frustraciones de la vida contigo mismo.

Cuando grito, estoy enfadada conmigo misma y sólo conmigo. Pero cuando grito, Silvana no sólo se enfada conmigo, sino también consigo misma, porque le da rabia que le dé rabia y entonces busca soluciones, que a menudo desembocan en el pensamiento „tengo que separarme, así todo acabará bien“, lo que implica que lo ha hecho todo mal y que está decepcionada consigo misma.

Ese es el escollo de la supuesta bronca banal, piensas, sólo me estoy desahogando, pero en lugar de relajarse, el marido y la mujer y todos los que están en medio lo hacen aún más insoportable para todos.

Pero discutir tiene realmente una ventaja: la paz, la armonía y el sentimiento de amor nunca son más bellos que en el momento de la reconciliación.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Danke!

Wie oft hätte ich schon danken müssen? Wie oft hab ich schon danken wollen?Wie dringend möchte ich jetzt danke sagen!

Diesmal nicht meiner Mutter oder Freunden, die hoffentlich oft genug bedacht werden, sondern Euch und Ihnen liebe Leserinnen und Leser!

Ihr tragt mich, ihr ertragt mich, ihr seid bei mir, wenn es gut läuft und in letzter Zeit auch oft, wenn es nicht so funktioniert wie geplant.

Ihr macht mich glücklich, weil Euer Interesse mich nicht mit meinen Gedanken allein lässt. Ihr gebt mir oft Mut und Kraft, wenn alles nur scheisse scheint, ihr schenkt Beistand, Aufmerksamkeit und Nähe, obwohl wir uns nicht kennen, oder besser, ich Euch nicht kenne.

Ich freue mich über jedes Like, jeden Kommentar und bei manchmal zu anspruchsvollen, zu verkopften oder gar langweiligen Blogs mit Eurem Lesen.

Ich schreibe seit knapp einem Jahr und teile Freude und Leid mit Euch, manchmal, für Silvanas Geschmack, zu viel, aber ich fühle mich positiv verpflichtet, weil ich euch mit auf die Reise genommen habe und deshalb auch in intimeren Momenten nicht aussen vor lassen will.

Wir werden wieder reisen, zu meinen Schülern nach Afrika, zu meinem Tripp nach Columbien und zu so vielen anderen Orten, auch wenn es derzeit anders scheint, aber die Reise ist wie das Leben:

John Lennon sagte „leben ist, was passiert, wenn man Grad was anderes vorhat. Leider hat das Leben derzeit oft was anderes vor, aber mit euch, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina und dem guten alten Jürmann, macht es unglaublich viel Spaß, nicht aufzugeben und immer weiter „on the road“ zu sein. Bis morgen!

Euer Ulf

In english

Thank you!
How many times have I had to say thank you? How often have I wanted to say thank you? How urgently do I want to say thank you now!

This time not to my mother or friends, who I hope are thanked often enough, but to you, dear readers!

You carry me, you bear with me, you are with me when things are going well and, lately, often when things don’t work out as planned.

You make me happy because your interest doesn’t leave me alone with my thoughts. You often give me courage and strength when everything seems like shit, you give me support, attention and closeness, even though we don’t know each other, or rather, I don’t know you.

I appreciate every like, every comment and your reading of blogs that are sometimes too demanding, too cerebral or even boring.

I have been writing for almost a year and share joys and sorrows with you, sometimes too much for Silvana’s taste, but I feel positively obliged because I have taken you with me on the journey and therefore don’t want to be left out even in more intimate moments.

We will travel again, to my students in Africa, to my trip to Columbia and to so many other places, even if it seems otherwise at the moment, but travel is like life:

John Lennon said „living is what happens when you have degrees of something else going on“. Unfortunately, life often has other plans at the moment, but with you, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina and good old Jürmann, it’s a lot of fun not to give up and to keep on being „on the road“. See you tomorrow!

Your Ulf

En francaise

Merci !
Combien de fois aurais-je dû remercier ? Combien de fois ai-je déjà voulu remercier ? Comme il est urgent que je dise merci maintenant !

Cette fois-ci, ce n’est pas à ma mère ou à mes amis, qui, je l’espère, sont souvent remerciés, mais à vous, chers lecteurs et lectrices !

Vous me portez, vous me supportez, vous êtes avec moi quand tout va bien et, ces derniers temps, souvent aussi quand les choses ne fonctionnent pas comme prévu.

Vous me rendez heureuse, car votre intérêt ne me laisse pas seule avec mes pensées. Vous me donnez souvent du courage et de la force quand tout semble merdique, vous m’offrez votre soutien, votre attention et votre proximité, bien que nous ne nous connaissions pas, ou plutôt, que je ne vous connaisse pas.

Je me réjouis de chaque like, de chaque commentaire et, dans le cas de blogs parfois trop exigeants, trop cérébraux ou même ennuyeux, de votre lecture.

J’écris depuis près d’un an et je partage avec vous joies et peines, parfois, au goût de Silvana, trop, mais je me sens positivement engagée parce que je vous ai emmenés en voyage et que je ne veux donc pas vous laisser à l’écart, même dans des moments plus intimes.

Nous voyagerons à nouveau, pour rejoindre mes élèves en Afrique, pour mon voyage en Colombie et dans tant d’autres endroits, même si cela semble différent pour le moment, mais le voyage est comme la vie :

John Lennon disait „vivre, c’est ce qui se passe quand on a prévu autre chose pour les examens“. Malheureusement, la vie a souvent prévu autre chose en ce moment, mais avec vous, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina et le bon vieux Jürmann, c’est incroyablement amusant de ne pas abandonner et de continuer à être „on the road“. À demain !

Votre Ulf

El Español

¡Gracias!
¿Cuántas veces he tenido que dar las gracias? ¿Cuántas veces he querido dar las gracias? ¡Con qué urgencia quiero dar las gracias ahora!

Esta vez no a mi madre ni a mis amigos, a quienes espero dar las gracias con la suficiente frecuencia, sino a vosotros, queridos lectores.

Me lleváis, me soportáis, estáis conmigo cuando las cosas van bien y, últimamente, a menudo cuando las cosas no salen como estaba previsto.

Me hacéis feliz porque vuestro interés no me deja sola con mis pensamientos. A menudo me das valor y fuerza cuando todo parece una mierda, me das apoyo, atención y cercanía, aunque no nos conozcamos, o mejor dicho, yo no te conozca a ti.

Agradezco cada like, cada comentario y vuestra lectura de blogs a veces demasiado exigentes, demasiado cerebrales o incluso aburridos.

Llevo casi un año escribiendo y compartiendo alegrías y penas con vosotros, a veces demasiado para el gusto de Silvana, pero me siento positivamente obligada porque os he llevado conmigo en el viaje y por eso no quiero que me dejéis de lado ni siquiera en los momentos más íntimos.

Volveremos a viajar, a mis estudiantes en África, a mi viaje a Colombia y a tantos otros lugares, aunque de momento parezca lo contrario, pero viajar es como la vida:

John Lennon decía que „vivir es lo que ocurre cuando tienes grados de otra cosa en marcha“. Por desgracia, la vida suele tener otros planes en este momento, pero contigo, Silvana, mamá, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina y el bueno de Jürmann, es muy divertido no rendirse y seguir „en el camino“. Hasta mañana
¡mañana!

Vuestro Ulf

Humpelstielzchen

Es war einmal ein kleiner Mann, der legte sich eines Morgens beim Begrüßen der Sonne furchtbar auf die Fresse (man muss es so sagen, es war nichts gesittetes dabei).

Oh weh, wie schmerzte dem kleinen Wicht das Bein und wie dick es wurde. Es erinnerte beinahe an die Läufe eines Elefanten, nur das unser Wicht nicht so sensibel wie die Dickhäuter wurden, die mit Hilfe ihrer Beine ihr Magengrummeln über acht Kilometer als Kommunikationsmittel nutzen können.

Unser Held kommunizierte jedoch nur über Wehklagen, dass sich die griechischen Götter erbarmen wollten.

Kein Laufen, kein Chatten keine Bewegung.

Eine Ruhe die beinahe an jene im Mutterleine erinnerte, folglich schon sehr lange her war.

Aber in diesem Märchen gab es keine arme Müllerstochter die zum Goldspinnen animierte, sondern nur eine holde Maid die mit lieblicher Stimme flüsterte “ du bist eh zu fett. Dann müssen wir eben schmachten“.

„Das hat dir der Teufel gesagt“, fluchte das Männlein und fügte sch in sein Schicksal, tanzte des Nachts nicht ums Feuer, stahl der Königin nicht ihr Kind und verweilte mit Kühlakku und Kaffee im Bettelein, was Schneewittchen somit nicht richten konnte und ihr gar nicht Recht war, aber die Ruhe genossen sie irgendwann beide.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann werden sie wohl auch noch in den kommenden Tagen hungern und schweigen.

Euer Ulf

In english

Humpelstielzchen

Once upon a time there was a little man who fell on his face one morning when greeting the sun (it has to be said, there was nothing civilized about it).

Oh my, how his leg hurt and how thick it became. It was almost reminiscent of an elephant’s legs, except that our runt wasn’t as sensitive as the pachyderms, which can use their stomach rumblings as a means of communication for eight kilometers with the help of their legs.

However, our hero only communicated by wailing for the Greek gods to take pity on him.

No running, no chatting, no movement.

A silence that was almost reminiscent of that in the mother lode, which was therefore a very long time ago.

But in this fairy tale, there was no poor miller’s daughter who encouraged gold spinning, just a fair maiden who whispered in a sweet voice „You’re too fat anyway. Then we’ll just have to languish“.

„The devil told you that“, cursed the little man and resigned himself to his fate, did not dance around the fire at night, did not steal the queen’s child and stayed in bed with a cold pack and coffee, which Snow White could not fix and was not at all to her liking, but they both enjoyed the peace and quiet at some point.

And if they didn’t die, they will probably still be hungry and silent in the days to come.

Your Ulf

En francaise

Bumpelstielzchen
Il était une fois un petit homme qui, un matin, en saluant le soleil, se mit terriblement sur la gueule (il faut bien le dire, il n’y avait rien de civilisé là-dedans).

Oh là là, comme la jambe du petit bonhomme lui faisait mal et comme elle devenait grosse. Cela rappelait presque les courses d’un éléphant, sauf que notre avorton n’était pas aussi sensible que les pachydermes, qui peuvent utiliser leurs grognements d’estomac comme moyen de communication sur huit kilomètres à l’aide de leurs jambes.

Notre héros ne communiquait cependant que par des lamentations, que les dieux grecs voulaient bien prendre en pitié.

Pas de course, pas de chat, pas de mouvement.

Un calme qui rappelait presque celui de la Ligne Mère, donc déjà très lointain.

Mais dans ce conte, il n’y avait pas de pauvre fille de meunier qui incitait à filer de l’or, mais seulement une charmante jeune fille qui murmurait d’une voix suave „de toute façon, tu es trop grosse. Alors, nous devons languir“.

„C’est le diable qui te l’a dit“, jura le petit homme, qui se résigna à son sort, ne dansa pas autour du feu la nuit, ne vola pas l’enfant de la reine et resta dans son petit lit avec des glaçons et du café, ce que Blanche-Neige ne pouvait donc pas réparer et qui ne lui convenait pas du tout, mais ils finirent par profiter tous les deux du repos.

Et s’ils ne sont pas morts, ils continueront probablement à avoir faim et à se taire dans les jours à venir.

Votre Ulf

El Español

Humpelstielzchen
Érase una vez un hombrecillo que se cayó de bruces una mañana al saludar al sol (hay que decir que no tenía nada de civilizado).

Ay, cómo le dolía la pierna y qué gruesa se le había puesto. Casi recordaba a las patas de un elefante, salvo que nuestro enano no era tan sensible como los paquidermos, que pueden utilizar el ruido de sus estómagos como medio de comunicación durante ocho kilómetros con la ayuda de sus patas.

Sin embargo, nuestro héroe sólo se comunicaba lamentándose para que los dioses griegos se apiadaran de él.

Ni correr, ni charlar, ni moverse.

Un silencio que casi recordaba al de la madre alondra.

Pero en este cuento de hadas no había una pobre hija de molinero que animara a hilar oro, sino una bella doncella que susurraba con voz dulce: „De todas formas estás demasiado gordo. Entonces tendremos que languidecer“.

„Eso te lo dijo el diablo“, maldijo el hombrecillo y se resignó a su suerte, no bailó alrededor del fuego por la noche, no robó el hijo de la reina y se quedó en la cama con una compresa fría y café, que Blancanieves no pudo arreglar y no le sentó nada bien, pero ambos disfrutaron de la paz y la tranquilidad en algún momento.

Y si no murieron, probablemente seguirán pasando hambre y silencio en los próximos días.

Tu Ulf

Was schert mich mein Geschwätz von gestern?

Was schert mich mein Geschwätz von gestern
Silvana und ich haben uns gestern ausgesprochen. Ängste, Nöte, Bedürfnisse. Wir kamen in einen Rhythmus der Lethargie, gepflastert von Routinen die wir schon kannten und denen wir doch schon einmal entflohen sind.

Wir wollten reisen, was erleben und Neues entdecken und sind doch wieder in der Komfort-Zone gelandet.

Schluss damit. Wir wollen fahren. Nicht morgen, weil der Besuch ja schon gebucht hat, aber so bald wie möglich. Keine Fähre, sondern mit den Flügeln, die Silvana uns gebaut hat.

Wir haben die Jobs, das Internet, die Lust und das Verlangen. (Gut, grad kam noch eine hohe Rechnung, also ein bisschen später).Es geht nicht anders, weil der Gedanke hier zu versacken uns nicht gefällt. Nicht weil Griechenland nicht schön ist, sondern weil das Herz danach giert.

Das Leben im Jürmann ist toll! Wir lieben es, beide,  aber für Immer ist er dann doch zu klein und für eine Wohnung bin ich noch nicht wieder bereit. Ich danke Silvana, dass sie mir nicht nur vertraut, sondern mich versteht.

Ich durfte Sie wieder anstecken mit meinem Fernweh.

Wir werden natürlich einige Dinge anders machen, auch wir haben gelernt, über den anderen, uns selbst und das Reisen.

Wir haben uns verständigt, wissen zumindest, wie wir innere Dispute eindämmen können und wir haben eine Idee davon, dass alles passieren kann, aber das uns so schnell nichts mehr aus der Bahn wirft.

Wohin? Erst einmal Richtung Westen, weil einige Dinge dann doch erledigt werden müssen und es ja auch quasi auf dem Weg liegt.

Jetzt gilt es vorzubereiten. Es gibt viel zu tun. Also Jannis: Mach Platz am Kühlschrank.

Euer Ulf

In english

What do I care about my gossip from yesterday

Silvana and I talked yesterday. Fears, hardships, needs. We got into a rhythm of lethargy, paved with routines we already knew and from which we had already escaped.

We wanted to travel, experience things and discover new things and yet we ended up back in the comfort zone.

No more of that. We want to go. Not tomorrow, because the visitor has already booked, but as soon as possible. Not by ferry, but with the wings that Silvana has built for us.

We have the jobs, the internet, the desire and the craving. (Well, we’ve just had a big bill, so we’ll be a bit late) There’s no other way, because we don’t like the idea of being stuck here. Not because Greece isn’t beautiful, but because our hearts crave it.

Life in Jürmann is great! We both love it, but it’s too small for everyone and I’m not ready for an apartment again yet. I thank Silvana for not only trusting me, but for understanding me.

I was able to infect her with my wanderlust again.

We will of course do some things differently, we have also learned about each other, ourselves and traveling.

We have come to an understanding, we at least know how to contain inner disputes and we have an idea that anything can happen, but that nothing will throw us off track so quickly.

Where to? First of all to the west, because some things have to be done and it’s practically on the way.

Now it’s time to prepare. There’s a lot to do. So Jannis: make room at the fridge.

Your Ulf

En Francaise

Qu’est-ce que j’en ai à faire de mon bavardage d’hier ?
Silvana et moi avons parlé hier. Des peurs, des besoins, des envies. Nous sommes entrés dans un rythme de léthargie, pavé de routines que nous connaissions déjà et auxquelles nous avions pourtant déjà échappé.

Nous voulions voyager, vivre des expériences et découvrir de nouvelles choses, mais nous nous sommes retrouvés dans la zone de confort.

C’est fini, tout ça. Nous voulons partir. Pas demain, parce que la visite a déjà réservé, mais dès que possible. Pas en ferry, mais avec les ailes que Silvana nous a construites.

Nous avons les emplois, l’Internet, l’envie et le désir. (Nous ne pouvons pas faire autrement, car l’idée de sombrer ici ne nous plaît pas. Non pas parce que la Grèce n’est pas belle, mais parce que le cœur y aspire.

La vie chez Jürmann est géniale ! Nous l’aimons, tous les deux, mais pour Immer, il est trop petit et je ne suis pas encore prête à reprendre un appartement. Je remercie Silvana de ne pas seulement me faire confiance, mais aussi de me comprendre.

J’ai pu lui transmettre mon envie de voyager.

Nous allons bien sûr faire certaines choses différemment, nous avons aussi appris sur l’autre, sur nous-mêmes et sur les voyages.

Nous nous sommes mis d’accord, nous savons au moins comment endiguer les disputes intérieures et nous avons une idée du fait que tout peut arriver, mais que rien ne nous déstabilisera de sitôt.

Où aller ? D’abord vers l’ouest, parce que certaines choses doivent être réglées et que c’est quasiment sur le chemin.

Il faut maintenant se préparer. Il y a beaucoup à faire. Alors Jannis : fais de la place devant le frigo.

Votre Ulf

El Español

Qué me importan mis cotilleos de ayer
Silvana y yo hablamos ayer. Miedos, penurias, necesidades. Entramos en un ritmo de letargo, empedrado de rutinas que ya conocíamos y de las que ya habíamos escapado.

Queríamos viajar, vivir experiencias y descubrir cosas nuevas y, sin embargo, acabamos volviendo a la zona de confort.

Se acabó. Queremos irnos. No mañana, porque el visitante ya ha reservado, sino lo antes posible. No en ferry, sino con las alas que Silvana nos ha construido.

Tenemos los trabajos, internet, las ganas y el ansia. (Bueno, acabamos de recibir una factura importante, así que llegaremos un poco tarde) No hay otra manera, porque no nos gusta la idea de quedarnos aquí atrapados. No porque Grecia no sea hermosa, sino porque nuestros corazones lo anhelan.

La vida en Jürmann es genial. A los dos nos encanta, pero es demasiado pequeño para todos y todavía no estoy preparada para volver a tener un piso. Me gustaría dar las gracias a Silvana no sólo por confiar en mí, sino también por comprenderme.

He podido contagiarle de nuevo mi pasión por los viajes.

Por supuesto, haremos algunas cosas de forma diferente, pero también hemos aprendido la una de la otra, de nosotras mismas y de los viajes.

Hemos llegado a un entendimiento, al menos sabemos cómo contener las disputas internas y tenemos la idea de que puede pasar cualquier cosa, pero que nada nos despistará tan rápidamente.

¿Hacia dónde? En primer lugar al oeste, porque hay que hacer algunas cosas y está prácticamente en camino.

Ahora toca prepararse. Hay mucho que hacer. Así que Jannis: haz sitio en la nevera.

Tu Ulf

Könnte es reich wirklich schöner sein?

Silvana und ich haben gestern einen Film gesehen. Was Leichtes, „Gentlemen“ von Guy Ritchie. Aber danach waren wir nicht beschwingt, sondern nachdenklich.

Wir haben uns jeweils eine halbe Stunde zurück gezogen und ich schaute allein am Strand in die Sterne, während Silvana vom Bett aus die Milchstraße beobachtete. Es war schwer zu genießen, dass alles so gut war, wie es war, denn der Film hat doch subversiv einige Baustellen in meiner Seele wachgerüttelt:

Was würden wir machen wenn wir genügend Geld hätten? Was würden wir machen, wenn ich nicht arbeiten müsste und der Jürmann nicht ständig kaputt wäre?

Wir hätten mehr von der ganzen Welt gesehen, mehr Länder, mehr Wasserfälle und so und Essen wären wir auch öfter gegangen, aber wären wir noch unterwegs?

Ich glaube nicht, denn zumindest mir wäre langweilig geworden. Wo wären die Herausforderungen? Was macht man, wenn man nichts machen muss? Was ist schön am Leben, wenn alles Wunschkonzert ist?

Sind nicht die wahren Highlights, wenn man Hürden genommen hat und man sich selbst wieder beweisen konnte, wie fähig man ist, weil man mal wieder selbst die Tür einhängte, so wie gestern?

Würden wir Satelliteninternet bekommen, hätten die Erfolgserlebnisse von Job und Ländern die wir schon sahen die gleichen, wenn wir im Hotel gewesen wären?

Was hätte ich auf dieser Tour gelernt? Woran wären wir gewachsen, wenn nicht an den Herausforderungen, die wir alle gemeistert haben?

Mich hat der Weg bisher, mit all seinen Problemen sogar wieder jünger gemacht. Ich habe weniger Falten, einen wacheren Blick, mehr Mut, mehr Selbstvertrauen und mehr Lebensqualität denn je.

Nach unzähligen Baustellen fühle ich mich aus eigener Kraft mehr denn je dem Leben gewachsen und all das hätte Geld und ein Bockspringbett nicht schaffen können und ich glaube sogar, dass wir nur deshalb noch zusammen sind, weil wir nie den Weg des geringsten Widerstandes gehen konnten.

Worüber Lachen, wenn nicht über die Frau der Post, worüber aufregen, wenn nicht über scheinbare Jürmannkatastrophen und wen nicht lieben können als die Frau, die mir nach jedem guten und schlechten Tag sagt „ich liebe Dich? Nicht weil Du Geld hast, sondern weil du mir täglich zeigst, dass ich mich 100 Prozent auf Dich verlassen kann.“

Wie sollte ich das beweisen, wenn nicht damit, dass ich vor keiner Herausforderung zurückschrecke?

Danke, dass ich mich so oft als Held fühlen darf und bald mit meiner Traumfrau noch viel mehr von der Welt entdecken kann,nicht mit einer dicken Brieftasche sondern mit offenem Visier.

Euer Ulf

In english

Could it rich be more beautiful?

Silvana and I watched a movie yesterday. Something light, „Gentlemen“ by Guy Ritchie. But afterwards we weren’t upbeat, we were thoughtful.

We each withdrew for half an hour and I looked at the stars alone on the beach while Silvana watched the Milky Way from her bed. It was hard to enjoy that everything was as good as it was, because the movie had subversively shaken up some building sites in my soul:

What would we do if we had enough money? What would we do if I didn’t have to work and Jürmann wasn’t constantly broken?

We would have seen more of the world, more countries, more waterfalls and so on, and we would have gone out to eat more often, but would we still be traveling?

I don’t think so, because at least I would have gotten bored. Where would the challenges be? What do you do when you don’t have to do anything? What’s nice about life when everything is wishful thinking?

Aren’t the real highlights when you’ve overcome hurdles and you’ve been able to prove to yourself how capable you are by hanging the door yourself, like yesterday?

If we had satellite internet, would the sense of achievement from the jobs and countries we’ve already seen have been the same if we’d been in the hotel?

What would I have learned on this tour? What would we have grown from, if not from the challenges we all overcame?

The journey so far, with all its problems, has even made me younger again. I have fewer wrinkles, a more alert look, more courage, more self-confidence and a better quality of life than ever before.

After countless construction sites, I feel more able than ever to cope with life on my own and none of this could have been achieved with money and a trestle spring bed, and I even believe that we are only still together because we were never able to take the path of least resistance.

What to laugh about if not about the woman at the post office, what to get upset about if not about apparent Jürmann disasters and who not to love but the woman who says to me after every good and bad day „I love you? Not because you have money, but because you show me every day that I can rely on you 100 percent.“

How could I prove that if not by not shying away from any challenge?

Thank you for allowing me to feel like a hero so often and that I will soon be able to discover much more of the world with my dream woman, not with a fat wallet but with an open visor.

Your Ulf

En Francaise

Riche, cela pourrait-il être vraiment plus beau ?

Silvana et moi avons vu un film hier. Quelque chose de léger, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Mais après, nous n’étions pas exaltés, mais plutôt pensifs.

Nous nous sommes retirés chacun une demi-heure et j’ai regardé les étoiles, seul sur la plage, tandis que Silvana observait la voie lactée depuis son lit. J’ai eu du mal à apprécier que tout se passe aussi bien que cela, car le film a tout de même réveillé de manière subversive quelques chantiers dans mon âme :

Que ferions-nous si nous avions assez d’argent ? Que ferions-nous si je ne devais pas travailler et si le Jürmann n’était pas constamment en panne ?

Nous aurions vu plus de choses dans le monde entier, plus de pays, plus de chutes d’eau et tout ça, et nous serions allés manger plus souvent, mais serions-nous encore en voyage ?

Je ne pense pas, parce que moi au moins, je me serais ennuyé. Où seraient les défis ? Que fait-on quand on ne doit rien faire ? Qu’est-ce qui est beau dans la vie si tout est un concert de souhaits ?

Les vrais moments forts ne sont-ils pas ceux où l’on a surmonté des obstacles et où l’on a pu se prouver à soi-même à quel point on est capable, parce que l’on a encore accroché la porte soi-même, comme hier ?

Si nous avions reçu l’Internet par satellite, les expériences de travail et de pays que nous avons déjà vues auraient-elles été les mêmes si nous avions été à l’hôtel ?

Qu’aurais-je appris pendant ce voyage ? Qu’est-ce qui nous aurait fait grandir, si ce n’est les défis que nous avons tous surmontés ?

Le chemin parcouru jusqu’ici, avec tous ses problèmes, m’a même rajeuni. J’ai moins de rides, un regard plus éveillé, plus de courage, plus de confiance en moi et une qualité de vie plus élevée que jamais.

Après d’innombrables chantiers, je me sens plus que jamais capable d’affronter la vie par mes propres moyens, et tout cela, l’argent et un lit à tréteaux n’auraient pas pu le faire, et je pense même que si nous sommes encore ensemble, c’est parce que nous n’avons jamais pu emprunter la voie de la moindre résistance.

De quoi rire si ce n’est de la femme de la poste, de quoi s’énerver si ce n’est d’apparentes catastrophes de Jürmann et de qui ne pas pouvoir aimer que la femme qui me dit après chaque bonne et mauvaise journée „je t’aime ? Pas parce que tu as de l’argent, mais parce que tu me montres tous les jours que je peux compter sur toi à 100 %“.

Comment pourrais-je le prouver si ce n’est en ne reculant devant aucun défi ?

Merci de me permettre de me sentir si souvent comme un héros et de pouvoir bientôt découvrir encore plus de choses du monde avec la femme de mes rêves,non pas avec un gros portefeuille mais avec une visière ouverte.

Votre Ulf

El Español

¿Podría ser más bonito?

Silvana y yo vimos una película ayer. Algo ligero, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Pero después no estábamos alegres, sino pensativas.

Nos retiramos media hora cada uno y yo miraba las estrellas solo en la playa mientras Silvana observaba la Vía Láctea desde su cama. Era difícil disfrutar de que todo estuviera tan bien como estaba, porque la película había sacudido subversivamente algunas obras de mi alma:

¿Qué haríamos si tuviéramos suficiente dinero? ¿Qué haríamos si yo no tuviera que trabajar y Jürmann no estuviera constantemente destrozado?

Habríamos visto más mundo, más países, más cascadas, etc., y habríamos salido a comer más a menudo, pero ¿seguiríamos viajando?

No lo creo, porque al menos yo me habría aburrido. ¿Dónde estarían los retos? ¿Qué haces cuando no tienes que hacer nada? ¿Qué tiene de bueno la vida cuando todo son ilusiones?

¿No son los verdaderos momentos culminantes cuando has superado obstáculos y has podido demostrarte a ti mismo lo capaz que eres colgando la puerta tú mismo, como ayer?

Si hubiéramos tenido Internet por satélite, ¿la sensación de logro de los trabajos y países que ya hemos visto habría sido la misma si hubiéramos estado en el hotel?

¿Qué habría aprendido en esta gira? ¿De qué habríamos crecido si no fuera por los retos que todos hemos superado?

El viaje hasta ahora, con todos sus problemas, incluso me ha rejuvenecido. Tengo menos arrugas, una mirada más despierta, más coraje, más confianza en mí mismo y una calidad de vida mejor que nunca.

Después de innumerables obras, me siento más capaz que nunca de afrontar la vida por mis propios medios y nada de esto lo habría conseguido con dinero y una cama de muelles de caballete e incluso creo que sólo seguimos juntos porque nunca fuimos capaces de tomar el camino de menor resistencia.

De qué reírse si no es de la mujer de la oficina de correos, de qué enfadarse si no es de los aparentes desastres de Jürmann y a quién no amar sino a la mujer que me dice después de cada día bueno y malo „Te quiero…“. No porque tengas dinero, sino porque me demuestras cada día que puedo confiar en ti al cien por cien“.

¿Cómo podría demostrarlo si no es no rehuyendo ningún reto?

Gracias por permitirme sentirme un héroe tan a menudo y que pronto pueda descubrir mucho más del mundo con la mujer de mis sueños, no con una cartera gorda sino con la visera abierta.

Tu Ulf

The best ist yet to come, anytime

Na ihr? Hättet ihr schon hingeschmissen?

Ich habe heute Nacht davon geträumt und es war kein schöner Traum. Eingepfercht zwischen Einfamilienhäusern und strikten Konventionen für den Klempner statt Dimitrios sparen.

Sich morgens vom Frühstücksfernsehen oder Radio wecken lassen, mir brummigen Gesicht einen lauwarmen Kaffee trinken und dann im Arbeitszimmer mit Blick auf Ordner oder Nachbarsgärten lehren oder chatten.

All das ist für mich keine Alternative mehr. Ich brauche das Wellenrauschen, den Sonnenschein, meine Frau und die Freiheit, auch wenn sie nicht immer genossen werden kann.

Aber lieber frei am Strand als versichert im Haus.

Erst letztens hab ich noch gedacht, wie weit mein altes Leben endlich weg ist, dass ich wie ein Zuschauer auf die Zivilisation schaue, die aus Stress, Hektik und Frust besteht.

Wir sind nicht selten ernüchtert, das stimmt, aber wofür das Geld ausgeben, die Zeit verwenden und leben, wenn nicht fürs Überleben?

Anderen verreckt die Spülmaschine, uns die Spritanlage des Scheibenwischers, andere arbeiten für Miete, wir für Sprit, andere ärgern sich über schlechtes Wetter, wir über zu viel Sonne.

Ich jedenfalls will weiter und hab wie immer grad erst begonnen, denn „the best ist yet to come, anytime.

Euer Ulf

In english

The best is yet to come, anytime!

How about you? Would you have quit already?

I dreamt about it tonight and it wasn’t a nice dream. Crammed in between detached houses and strict conventions to save for the plumber instead of Dimitrios.

Being woken up in the morning by breakfast TV or radio, drinking a lukewarm coffee with a grumpy face and then teaching or chatting in the study with a view of folders or neighbors‘ gardens.

None of that is an option for me anymore. I need the sound of the waves, the sunshine, my wife and freedom, even if I can’t always enjoy it.

But I’d rather be free on the beach than insured in the house.

Just the other day I was thinking how far away my old life finally is, that I look at civilization like a spectator, which consists of stress, hectic and frustration.

We are often disillusioned, it’s true, but what is the point of spending money, spending time and living if not for survival?

Other people’s dishwashers break down, ours the windshield wiper’s fuel system, others work for rent, we work for fuel, others are annoyed by bad weather, we are annoyed by too much sun.

In any case, I want to go on and, as always, have only just begun, because „the best is yet to come, anytime.

Your Ulf

En Francaise

The best is yet to come, anytime !

Alors, vous ? Vous auriez déjà abandonné ?

J’en ai rêvé cette nuit et ce n’était pas un beau rêve. S’entasser entre des maisons individuelles et des conventions strictes pour économiser pour le plombier au lieu de Dimitrios.

Se faire réveiller le matin par la télévision du petit déjeuner ou la radio, boire un café tiède le visage bourdonnant, puis enseigner ou chatter dans le bureau avec vue sur les classeurs ou les jardins des voisins.

Tout cela n’est plus une alternative pour moi. J’ai besoin du bruit des vagues, du soleil, de ma femme et de la liberté, même si elle ne peut pas toujours être appréciée.

Mais je préfère être libre à la plage qu’assuré à la maison.

L’autre jour encore, je pensais à quel point mon ancienne vie était finalement loin, que je regardais comme un spectateur la civilisation, qui n’est que stress, agitation et frustration.

Il n’est pas rare que nous soyons désabusés, c’est vrai, mais à quoi bon dépenser son argent, utiliser son temps et vivre, si ce n’est pour survivre ?

D’autres ont leur lave-vaisselle qui tombe en panne, nous le système d’essence de l’essuie-glace, d’autres travaillent pour payer leur loyer, nous pour payer l’essence, d’autres s’énervent contre le mauvais temps, nous contre trop de soleil.

Moi, en tout cas, je veux continuer et, comme toujours, je viens de commencer, car „the best is yet to come, anytime.

Votre Ulf

El Español

Lo mejor está por llegar, ¡cuando quieras!

¿Y tú? ¿Te habrías rendido ya?

He soñado con ello esta noche y no ha sido un sueño agradable. Hacinados entre casas unifamiliares y convenciones estrictas para ahorrar para el fontanero en vez de para Dimitrios.

Que te despierten por la mañana con la tele del desayuno o la radio, tomarte un café tibio con cara de mala leche y luego dar clase o charlar en el estudio con vistas a las carpetas o a los jardines vecinos.

Nada de eso es ya una opción para mí. Necesito el sonido de las olas, el sol, a mi mujer y la libertad, aunque no siempre pueda disfrutarla.

Pero prefiero estar libre en la playa que asegurado en casa.

Precisamente el otro día pensaba en lo lejos que queda por fin mi antigua vida, que miro como un espectador la civilización, que consiste en estrés, agitación y frustración.

A menudo estamos desilusionados, es cierto, pero ¿qué sentido tiene gastar dinero, dedicar tiempo y vivir si no es para sobrevivir?

A otros se les estropea el lavavajillas, a nosotros el limpiaparabrisas, otros trabajan por el alquiler, nosotros por el combustible, a otros les molesta el mal tiempo, a nosotros el exceso de sol.

Yo, por mi parte, quiero seguir adelante y, como siempre, no he hecho más que empezar, porque „lo mejor está por llegar, en cualquier momento“.

Su Ulf

Die Freiheit ruhig zu bleiben

CR: Yvonne

Der Nachteil eines öffentlichen Blogs ist, dass man nicht alles sagen sollte, denn man weiss ja nicht, wer alles mitliest.

Das Schlimme am Mitlesen ist aber nicht, dass ich mich mitteile, sondern dass jeder aus der Tatsache „Geschriebenes“ seine eigene Geschichte generiert und so wird aus zynisch bösartig, aus witzig überheblich und aus souverän selbstverliebt.

Deshalb schreibe ich heute nicht über das Passierte, sondern seine Folge: Ich bin ruhig geblieben. Nicht eine Neurone in mir bewegte die HB Männchen DNA, kein Druck, kein Schweiß, keine Zweifel.

Das habe ich in meinem Leben auf vier Rädern also wirklich gelernt, ruhig bleiben. Nicht immer, aber immer öfter und immer ein bisschen selbstverständlicher.

Und plötzlich wird das Wellenrauschen wieder zum Ruf der Freiheit.

Euer Ulf

In english

The freedom to stay quiet

The disadvantage of a public blog is that you shouldn’t say everything, because you don’t know who is reading along.

The bad thing about reading along, however, is not that I share myself, but that everyone generates their own story from the fact that something has been „written“ and so cynical becomes malicious, witty becomes arrogant and confident becomes self-absorbed.

That’s why I’m not writing today about what happened, but about its consequences: I stayed calm. Not one neuron in me moved the HB Männchen DNA, no pressure, no sweat, no doubts.

So that’s what I’ve really learned in my life on four wheels, to stay calm. Not always, but more and more often and a little more naturally.

And suddenly the sound of the waves becomes the call of freedom again.

Your Ulf

En Francaise

La liberté de rester calme

L’inconvénient d’un blog public est qu’il ne faut pas tout dire, car on ne sait pas qui lit.

Le pire n’est pas que je participe, mais que chacun génère sa propre histoire à partir du fait „écrit“, et c’est ainsi que le cynique devient malveillant, l’amusant prétentieux et le souverain narcissique.

C’est pourquoi je n’écris pas aujourd’hui sur ce qui s’est passé, mais sur sa conséquence : je suis resté calme. Pas un neurone en moi n’a bougé l’ADN du mâle HB, pas de pression, pas de sueur, pas de doute.

C’est donc ce que j’ai vraiment appris au cours de ma vie sur quatre roues : rester calme. Pas toujours, mais de plus en plus souvent et de plus en plus naturellement.

Et soudain, le bruit des vagues redevient un appel à la liberté.

Votre Ulf

El Español

La libertad de callarse

La desventaja de un blog público es que no debes decirlo todo, porque no sabes quién te está leyendo.

Lo malo de seguir leyendo, sin embargo, no es que yo me comparta, sino que cada uno genera su propia historia a partir del hecho de que algo se ha „escrito“ y así lo cínico se convierte en malicioso, lo ingenioso en arrogante y lo seguro de sí mismo en ensimismado.

Por eso hoy no escribo sobre lo que pasó, sino sobre sus consecuencias: mantuve la calma. Ni una sola neurona en mí movió el ADN de HB Männchen, ni presión, ni sudor, ni dudas.

Eso es lo que realmente he aprendido en mi vida sobre cuatro ruedas, a mantener la calma. No siempre, pero cada vez más a menudo y con más naturalidad.

Y de repente el sonido de las olas vuelve a ser la llamada de la libertad.

Tu Ulf

Liebe Silvana,

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

als Du geboren wurdest, war Koks grad im Kommen und LSD noch en Vogue. Die Musik war Led Zeppelin, James Brown und Nina Simon.

Ja, die allgemeinen Weltumstände haben dir schon ein bisschen Ulf in die Wiege gelegt, ohne, dass Du davon wissen konntest.

Aber Du hast es seit jeher gespürt, dass Du nicht über Puppen und Geld, sondern Nietzsche und Kant reden möchtest.

Aber auch, wenn du das Böse oder völlerisch, man könnte fast sagen das Sodom und Gomorrha der Welt nie mochtest, hast Du dir doch einen Dionysos statt Apollon ins Nest geholt.

Wie kannst Du dich wundern, dass ich ihm Rollen anschraubte und Jürmann taufte?

Heute, ein paar Jahre später kommt die meiste Musik aus der Retorte, covert Helene Fischer Metallica und das LSD der Zukunft heißt Aperol Spritz.

Aber Dein Weg ist nicht über die Smartphonescreene der Welt in die Herzen der Menschen. Du schaust lieber den Ameisen beim Arbeiten oder den Fischen beim Futtern zu.

Du haderst nicht mit deinem Alter, so wie ich, du haderst mit Hitze, mit Gasherd und Zeran. Deine Baustelle ist der Jürmann, nicht ein virtuelles Image.

Ich weiss, dass Du auch Angst hast, nicht, dass ich nicht unser Leben gemeistert bekomme, sondern Dich nicht findest.

Ich glaube, das hast du schon längst, denn wer sich mich zum Partner sucht ist naiv oder schlau und wer nach über vier Jahren noch bei mir ist ist vielleicht immer noch keine Marie Curie, aber muss sehr genau wissen, was sie tut.

Alles Liebe zum Geburtstag mein Schatz,

Dein Ulf

In English

Dear Silvana,
When you were born, coke was on the rise and LSD was still in vogue. The music was Led Zeppelin, James Brown and Nina Simon.

Yes, the general circumstances of the world gave you a bit of Ulf in your cradle without you even knowing it.

But you’ve always sensed that you don’t want to talk about dolls and money, but Nietzsche and Kant.

But even if you have never liked the evil or the evil, one could almost say the Sodom and Gomorrah of the world, you have brought a Dionysus into your nest instead of Apollo.

How can you be surprised that I screwed castors on him and christened him Jürmann?

Today, a few years later, most music comes from the retort, Helene Fischer covers Metallica and the LSD of the future is called Aperol Spritz.

But your way into people’s hearts is not via the world’s smartphone screens. You’d rather watch the ants work or the fish feed.

You don’t struggle with your age like I do, you struggle with heat, with gas stoves and Zeran. Your construction site is the Jürmann, not a virtual image.

I know that you are also afraid, not that I won’t be able to master our lives, but that you won’t find yourself.

I think you already have, because anyone who looks for me as a partner is naive or clever and anyone who is still with me after more than four years may still not be a Marie Curie, but must know exactly what they are doing.

Happy birthday my darling,

Your Ulf

En Francaise

Chère Silvana,
Quand tu es née, la coke était en plein essor et le LSD encore en vogue. La musique était Led Zeppelin, James Brown et Nina Simon.

Oui, les circonstances générales du monde t’ont déjà donné un peu d’Ulf dans le berceau, sans que tu puisses le savoir.

Mais tu as senti depuis toujours que tu ne voulais pas parler de poupées et d’argent, mais de Nietzsche et de Kant.

Mais même si tu n’as jamais aimé le mal ou la gloutonnerie, on pourrait presque dire la Sodome et Gomorrhe du monde, tu as tout de même fait venir un Dionysos dans ton nid au lieu d’Apollon.

Comment peux-tu t’étonner que je lui ai vissé des roulettes et que je l’ai baptisé Jürmann ?

Aujourd’hui, quelques années plus tard, la plupart de la musique sort de la cornue, Helene Fischer reprend Metallica et le LSD du futur s’appelle Aperol Spritz.

Mais ton chemin ne passe pas par les écrans des smartphones du monde entier pour atteindre le cœur des gens. Tu préfères regarder les fourmis travailler ou les poissons se nourrir.

Tu ne te bats pas contre ton âge, comme moi, tu te bats contre la chaleur, la cuisinière à gaz et le zéran. Ton chantier, c’est le Jürmann, pas une image virtuelle.

Je sais que tu as aussi peur, non pas que je n’arrive pas à maîtriser notre vie, mais que tu ne te trouves pas.

Je pense que tu l’as déjà fait depuis longtemps, car celui qui me cherche comme partenaire est naïf ou intelligent et celui qui est encore avec moi après plus de quatre ans n’est peut-être pas encore Marie Curie, mais doit savoir très exactement ce qu’il fait.

Je te souhaite un bon anniversaire, ma chérie,

Ton Ulf

El Español

Querida Silvana,
Cuando naciste, la coca estaba en alza y el LSD seguía de moda. La música era Led Zeppelin, James Brown y Nina Simon.

Sí, las circunstancias generales del mundo te dieron un poco de Ulf en la cuna, sin que fueras consciente de ello.

Pero siempre has intuido que no quieres hablar de muñecas y dinero, sino de Nietzsche y Kant.

Pero aunque nunca te haya gustado el mal ni el mal, casi se podría decir la Sodoma y Gomorra del mundo, has metido en tu nido a un Dionisio en vez de a Apolo.

¿Cómo puedes extrañarte de que le echara castañuelas y lo bautizara como Jürmann?

Hoy, unos años después, la mayor parte de la música procede de la réplica, Helene Fischer versiona a Metallica y el LSD del futuro se llama Aperol Spritz.

Pero tu camino hacia el corazón de la gente no pasa por las pantallas de los smartphones del mundo. Prefieres ver trabajar a las hormigas o alimentarse a los peces.

No luchas con tu edad como yo, luchas con el calor, con las cocinas de gas y Zeran. Tu obra es la Jürmann, no una imagen virtual.

Sé que tú también tienes miedo, no de que yo no sea capaz de dominar nuestras vidas, sino de que tú no te encuentres a ti mismo.

Creo que ya lo has hecho, porque quien me busca como compañera es un ingenuo o un listo, y quien sigue conmigo después de más de cuatro años puede que aún no sea una Marie Curie, pero debe saber muy bien lo que hace.

Feliz cumpleaños, cariño mío,

Tu Ulf

Warten auf Weihnachten

Der Markt in Kalamata

Der Weihnachtsbaum ist eine Palme, der Monat August und der 24. Oder 25., je nach Land, ist unser 15. Bis 19. Nicht je nach Land sondern in Griechenland.

Und dann, wenn leise der Sandstrand weht und urlaubsreif glänzet der Wald, weiss man Star Link ist bald.

Und die Wasserpumpe samt Reinigungsfilter sollen ja noch aus Deutschland kommen und Geld.

Ja, es weihnachtet sehr im Jürmann und er klingt, kling Glöckchen klingelingeling, kling Jürmann klingt wie neu.

Und wenn Sie nicht am Arbeiten sind oder vertrieben werden, dann hoffen Sie wohl auch noch morgen; und übermorgen, aber da ist hier Feiertag, also auch über-übermorgen und Samstag und….

Euer Ulf

In english

Waiting for Christmas
The Christmas tree is a palm tree, the month of August and the 24th or 25th, depending on the country, is our 15th to 19th. Not depending on the country, but in Greece.

And then, when the sandy beach blows softly and the forest shines like a vacation, you know Star Link is coming soon.

And the water pump and cleaning filter are supposed to come from Germany and money.

Yes, it’s very Christmassy in the Jürmann and it sounds, tinkle tinkle tinkle, tinkle Jürmann sounds like new.

And if you’re not at work or being driven away, then you’re probably still hoping tomorrow; and the day after tomorrow, but that’s a public holiday here, so the day after tomorrow and Saturday and….

Your Ulf

En Francaise

En attendant Noël
Le sapin de Noël est un palmier, le mois d’août et le 24 ou le 25, selon le pays, est notre 15ème jusqu’au 19ème jour. Pas selon le pays mais en Grèce.

Et puis, lorsque la plage de sable fin souffle doucement et que la forêt brille d’un éclat de vacances, on sait que Star Link est bientôt là.

Et la pompe à eau et le filtre de nettoyage doivent encore venir d’Allemagne et de l’argent.

Oui, Noël approche à grands pas chez Jürmann et il sonne, klingelingeling, klingel Jürmann sonne comme neuf.

Et si vous n’êtes pas au travail ou chassés, vous espérez encore demain ; et après-demain, mais c’est un jour férié ici, donc aussi après-demain et samedi et….

Votre Ulf

El Español

Esperando la Navidad
La Navidad es una palmera, el mes de agosto y el 24 o el 25, según el país, es nuestra 15ª a 19ª Navidad. No según el país, sino en Grecia.

Y entonces, cuando la playa de arena sopla suavemente y el bosque brilla como un día de fiesta, sabes que Star Link está a punto de llegar.

Y la bomba de agua y el filtro de limpieza se supone que vienen de Alemania y dinero.

Sí, es muy navideño en la Jürmann y suena, tintineo tintineo tintineo, tintineo Jürmann suena como nuevo.

Y si no estás en el trabajo o de viaje, entonces usted está probablemente todavía esperando para mañana; y el día después de mañana, pero es un día festivo aquí, así que el día después de mañana y el sábado y….

Tu Ulf