City of nature

Stellt Euch vor, ihr seid in einer Metropole wie Bangkok. Pulsierende Großstadt mit unzähligen Menschen in lebendig gewordenen Wegen und Straßen die zwischen Ruinen und modernsten Gebäuden beinahe einen eigenen Herzschlag haben.

Und jetzt ersetzt die Häuser und Baukomplexe durch Gräser, Büsche und Bäume. Und die Menschen durch Millionen und Abermillionen von Tieren, mehr, als man sich vorstellen kann. Über Ihnen thronen unzählige funkelnde Sterne und die Geräuschkulisse ist nicht erfüllt von Stimmen, sondern von Vogelgesang, Quaken, Zirpen und vereinzeltem Heulen. Hier werden Sandhügel zu Bahnhöfen von Ameisenzügen und Grashalmen zu Start und Landebahnen von Libellen. Ein orchestrales Finale wie es schöner, bunter und lieblicher nicht sein kann.

Leben in all seiner großen und kleinen Vielfalt, einträchtig mit und beieinander. Würmer, Käfer, Spinnen, Ameisen, Mücken, Motten, Frösche, Kröten, Nachtigallen, Hunde, Katzen, Grashüpfer, Grillen und all die unzähligen Geschöpfe die ich noch vergessen habe, weil sie zu viligran für mein banal grobes Auge oder meine grobschlächtigen Ohren sind.

Könnt ihr es fühlen?

Dann seid ihr wie wir jetzt inmitten bulgarischer Gebirge, nach unzähligen Aufs und Abs durch Kuhherden und Schafen die vom Jüngsten bis zum Stammesältesten keinen vergessen. Im Tempo des jedem gegebenen, lebt hier Natur wie zu Zeiten, als Internet noch das war, was man Zukunftsmusik nannte und keiner vermisste.

Fressen und Gefressen werden in vollendeter Harmonie.

Ich wollte arbeiten, aber bin nach hunderten von Kilometern zum Entspannen und Genießen verdonnert, liege mit Silvana im offenen Jürmann und kann die Schönheit der Dunkelheit um uns herum nicht fassen.

Wir baden in einem Gefühl der Wohligkeit, wie es keine Errungenschaft der Zivilisation möglich machen könnte. Hier inhaliert man unbeschreiblichen Frieden, der alle Sinne berührt.

Ich weiss nicht, ob ich gut oder überhaupt schlafen werde, aber eines ist sicher, dies ist eine der ergreifenden Nächte meines Lebens.

Euer Ulf

In english

City of Nature

Imagine you are in a metropolis like Bangkok. A pulsating metropolis with countless people in paths and streets that have come alive and almost have a heartbeat of their own between ruins and modern buildings.

And now the houses and building complexes have been replaced by grasses, bushes and trees. And the people with millions and millions of animals, more than you can imagine. Countless twinkling stars are enthroned above you and the soundscape is not filled with voices, but with birdsong, croaking, chirping and the occasional howl. Here, sand hills become stations for ant trains and blades of grass become runways for dragonflies to take off and land. An orchestral finale that could not be more beautiful, colorful and sweet.

Life in all its great and small diversity, in harmony with and next to each other. Worms, beetles, spiders, ants, mosquitoes, moths, frogs, toads, nightingales, dogs, cats, grasshoppers, crickets and all the countless creatures that I have forgotten because they are too delicate for my banally coarse eyes or my coarse ears.

Can you feel it?

Then you are like us now in the middle of the Bulgarian mountains, after countless ups and downs through herds of cows and sheep that forget no one from the youngest to the oldest. Here, nature lives at the pace of what everyone is given, as it did in the days when the internet was still a thing of the future and nobody missed it.

Eating and being eaten in perfect harmony.

I wanted to work, but after hundreds of kilometers I am forced to relax and enjoy myself, lying in the open Jürmann with Silvana and unable to grasp the beauty of the darkness around us.

We bathe in a feeling of well-being that no achievement of civilization could make possible. Here we inhale an indescribable peace that touches all our senses.

I don’t know whether I will sleep well or at all, but one thing is certain, this is one of the most moving nights of my life.

Yours Ulf

En Francaise

Ville de la nature

Imaginez que vous êtes dans une métropole comme Bangkok. Une grande ville vibrante avec d’innombrables personnes dans des chemins et des rues devenus vivants qui, entre les ruines et les bâtiments les plus modernes, ont presque leur propre battement de cœur.

Et maintenant, remplace les maisons et les complexes de construction par des herbes, des buissons et des arbres. Et les hommes par des millions et des millions d’animaux, plus que vous ne pouvez l’imaginer. Au-dessus de vous trônent d’innombrables étoiles scintillantes et le paysage sonore n’est pas rempli de voix, mais de chants d’oiseaux, de coassements, de stridulations et de hurlements isolés. Ici, les collines de sable deviennent des gares pour les trains de fourmis et les brins d’herbe des pistes de décollage et d’atterrissage pour les libellules. Un final orchestral on ne peut plus beau, plus coloré et plus doux.

La vie dans toute sa diversité, grande et petite, en harmonie avec les autres et les uns avec les autres. Vers, coléoptères, araignées, fourmis, moustiques, papillons de nuit, grenouilles, crapauds, rossignols, chiens, chats, sauterelles, grillons et toutes les innombrables créatures que j’ai encore oubliées parce qu’elles sont trop délicates pour mon œil banalement grossier ou mes oreilles grossières.

Vous pouvez le sentir ?

Alors vous êtes comme nous au milieu des montagnes bulgares, après d’innombrables montées et descentes de troupeaux de vaches et de moutons qui n’oublient personne, du plus jeune au plus âgé de la tribu. Au rythme de chacun, la nature vit ici comme au temps où Internet était encore ce qu’on appelait une musique d’avenir et que personne ne regrettait.

Manger et être mangé en parfaite harmonie.

Je voulais travailler, mais après des centaines de kilomètres, je suis contraint de me détendre et de profiter, allongé avec Silvana dans le Jürmann ouvert, et je n’arrive pas à saisir la beauté de l’obscurité qui nous entoure.

Nous baignons dans un sentiment de bien-être qu’aucune conquête de la civilisation ne pourrait rendre possible. Ici, on inhale une paix indescriptible qui touche tous les sens.

Je ne sais pas si je vais bien dormir ou si je vais dormir du tout, mais une chose est sûre, c’est l’une des nuits les plus émouvantes de ma vie.

Votre Ulf

El Espanol

Ciudad de la naturaleza

Imagine que se encuentra en una metrópolis como Bangkok. Una metrópoli palpitante con innumerables personas en callejuelas y calles que han cobrado vida y casi tienen latido propio entre ruinas y edificios modernos.

Y ahora las casas y los complejos de edificios han sido sustituidos por hierbas, arbustos y árboles. Y el pueblo por millones y millones de animales, más de los que puedas imaginar. Incontables estrellas centelleantes se entronizan sobre ti y el paisaje sonoro no se llena de voces, sino de cantos de pájaros, graznidos, gorjeos y algún que otro aullido. Aquí, las colinas de arena se convierten en estaciones ferroviarias para los trenes hormiga y las briznas de hierba en pistas de despegue y aterrizaje para las libélulas. Un final de orquesta que no puede ser más bello, colorido y dulce.

La vida en toda su gran y pequeña diversidad, armonizando con y juntos. Gusanos, escarabajos, arañas, hormigas, mosquitos, polillas, ranas, sapos, ruiseñores, perros, gatos, saltamontes, grillos y todas las innumerables criaturas que he olvidado porque son demasiado delicadas para mi banal ojo tosco o mis toscos oídos.

¿Puedes sentirlo?

Entonces estás como nosotros ahora en medio de las montañas búlgaras, tras innumerables subidas y bajadas entre rebaños de vacas y ovejas que no olvidan a nadie, desde el más joven al más viejo de la tribu. Aquí, la naturaleza vive al ritmo que a cada uno le da la gana, como en los tiempos en que internet era aún cosa del futuro y nadie lo echaba de menos.

Comer y ser comido en perfecta armonía.

Yo quería trabajar, pero después de cientos de kilómetros me veo obligado a relajarme y disfrutar, tumbado en el Jürmann abierto con Silvana e incapaz de captar la belleza de la oscuridad que nos rodea.

Nos bañamos en una sensación de bienestar que ningún logro de la civilización podría hacer posible. Aquí inhalamos una paz indescriptible que toca todos nuestros sentidos.

No sé si dormiré bien o del todo, pero una cosa es cierta, ésta es una de las noches más conmovedoras de mi vida.

Su Ulf

„Findse gut? Das ist schon mal schlecht!“


An Tagen wie heute ist es gar nicht so einfach, einen Blog zu schreiben. Denn das einzige, was Erzählenswert wäre, ist ein konstruktives Streitgespräch zwischen Silvana und mir (wem sonst?) über Emanzipationsreminiszenzen in der Sprache.

Eigentlich komisch, dass wir so oft darüber reden, da man doch meinen sollte, dass wir zwischenmenschlich dafür keinen Anlass finden sollten, denn sonst hätte mich Silvana doch wohl nicht geheiratet.

Aber natürlich gibt es sie, und zwar immer und immer wieder, nur dass ich diese als Philosoph besser verargumentieren kann. Nur leider lernt Silvana schnell, weshalb aus einem „bis Dienstag Mädels“ am Ende des Unterrichts schnell ein spannender Diskurs mit versöhnlichem Ausgang wird: Man sind wir Menschen bescheuert.

Wenn man bedenkt, wie unterschiedlich wir sind, muss man sich fast wundern, dass wir diesen Konsens immer wieder finden, denn objektiv sind wir eigentlich grundsätzlich unterschiedlicher Meinung.

Wahrscheinlich ist uns nur deshalb auch noch nicht langweilig geworden, denn wenn ich was gut finde, ist es so gar nicht ihrs und umgekehrt. Egal wobei.

Sogar dann, wenn einer von uns seine Meinung geändert hat. Plötzlich sieht auch die andere Seite ihre eigene ehemalige Meinung kritischer und schon haben wir wieder ein Diskursthema.

Ja, das ist anstrengend, aber sein wir ehrlich, oft haben wir nur deshalb kein Problem mit der Einsamkeit, weil wir jeden Tag jemandem anderes begegnen, auch wenn man das Gesicht vorher schon mal gesehen zu haben glaubt.

Aber lieb haben wir uns trotzdem, auch wenn unter Liebe wohl jeder von uns etwas anderes versteht, sonst würde es zwischen uns auch wohl nicht funktionieren.

Euer Ulf

In english

„Do you think it’s good? That’s bad“.
It’s not so easy to write a blog on days like today. Because the only thing worth telling is a constructive argument between Silvana and me (who else?) about emancipation reminiscences in language.

It’s actually strange that we talk about it so often, because you’d think that we wouldn’t find any reason to do so between us, otherwise Silvana wouldn’t have married me.

But of course there are, over and over again, it’s just that as a philosopher I can argue them better. Unfortunately, Silvana learns quickly, which is why a „see you Tuesday girls“ at the end of the lesson quickly turns into an exciting discourse with a happy ending: Man are we humans stupid.

When you consider how different we are, it’s almost surprising that we always find this consensus, because objectively we actually fundamentally disagree.

That’s probably the only reason we haven’t gotten bored yet, because if I like something, it’s not theirs at all and vice versa. No matter what.

Even when one of us has changed our mind. Suddenly the other side takes a more critical view of their own former opinion and we have a topic of discussion again.

Yes, it’s exhausting, but let’s be honest, often the only reason we don’t have a problem with loneliness is because we meet someone different every day, even if we think we’ve seen their face before.

But we still love each other, even if each of us understands love differently, otherwise it wouldn’t work between us either.

Your Ulf

En francaise

„Findse gut ? C’est déjà mauvais“.
Les jours comme aujourd’hui, il n’est pas si facile d’écrire un blog. Car la seule chose qui mériterait d’être racontée, c’est une discussion constructive entre Silvana et moi (qui d’autre ?) sur les réminiscences de l’émancipation dans le langage.

En fait, c’est drôle que nous en parlions si souvent, car on pourrait penser que nous ne devrions pas en trouver l’occasion dans les relations humaines, sinon Silvana ne m’aurait pas épousé.

Mais bien sûr qu’il y en a, et encore et encore, sauf qu’en tant que philosophe, je peux mieux les argumenter. Malheureusement, Silvana apprend vite, ce qui fait qu’un „à mardi les filles“ à la fin du cours se transforme rapidement en une discussion passionnante à l’issue plus heureuse : Nous sommes vraiment stupides, nous les humains.

Si l’on considère à quel point nous sommes différents, on peut presque s’étonner que nous trouvions toujours ce consensus, car objectivement, nous sommes en fait fondamentalement en désaccord.

C’est probablement la seule raison pour laquelle nous ne nous sommes pas encore ennuyés, car si je trouve quelque chose de bien, ce n’est pas du tout leur cas et vice versa. Peu importe quoi.

Même quand l’un de nous a changé d’avis. Soudain, l’autre partie voit son ancienne opinion d’un œil plus critique et nous voilà à nouveau dans un sujet de discussion.

Oui, c’est fatigant, mais soyons honnêtes, souvent nous n’avons pas de problème avec la solitude uniquement parce que nous rencontrons chaque jour quelqu’un de différent, même si nous pensons avoir déjà vu son visage auparavant.

Mais nous nous aimons quand même, même si chacun de nous entend l’amour différemment, sinon cela ne fonctionnerait pas non plus entre nous.

Votre Ulf

El Español


„¿Crees que es bueno? Eso ya es malo“.
En días como hoy, no es tan fácil escribir un blog. Porque lo único que merece la pena contar es una constructiva discusión entre Silvana y yo (¿quién si no?) sobre las reminiscencias de la emancipación en el lenguaje.

En realidad es curioso que hablemos de ello tan a menudo, porque uno pensaría que no deberíamos tener la oportunidad de hacerlo en las relaciones interpersonales, de lo contrario Silvana no se habría casado conmigo.

Pero claro que las hay, y una y otra vez, sólo que como filósofo sé argumentar mejor. Por desgracia, Silvana aprende rápido, así que un „hasta el martes, chicas“ al final de la clase se convierte rápidamente en una apasionante discusión con un desenlace más feliz: Los humanos somos realmente estúpidos.

Teniendo en cuenta lo diferentes que somos, es casi sorprendente que sigamos encontrando este consenso, porque objetivamente hablando, en realidad discrepamos en lo fundamental.

Esa es probablemente la única razón por la que aún no nos hemos aburrido, porque si a mí me gusta algo, a ellos no, y viceversa. No importa qué.

Ni siquiera si uno de los dos ha cambiado de opinión. De repente, la otra parte adopta una visión más crítica de su antigua opinión y volvemos a tener un tema de discusión.

Sí, es agotador, pero seamos sinceros: a menudo no tenemos ningún problema en estar solos porque nos encontramos con otra persona todos los días, aunque creamos haber visto su cara antes.

Pero seguimos queriéndonos, aunque cada uno de nosotros entienda el amor de forma diferente, de lo contrario tampoco funcionaría entre nosotros.

Tu Ulf

Das vielleicht imposanteste Irgendwo der Welt

(Down below in english en français Incluido el español) talien, Spanien, Portugal oder Griechenland, wer in Europa an Urlaub denkt, hat wahrscheinlich eines dieser Länder auf dem Zettel, aber Rumänien?

Sind da nicht nur Zigeuner, Diebe und Armut zu Hause? Nein, hier, in diesem osteuropäischen Underdog Land, dass mich ein bisschen an meine erste Freundin, eine Italienerin namens Romina erinnert, ist so viel mehr als mediales Klischee zu Hause.

Die Bäume und Gräser erinnern schon ein wenig an Deutschland, wenn auch, aufgrund der intensiveren Sonne bei etwas geringerem Niederschlag viel satteres Grün hier die Heimat von unfassbar facettenreicher Tierwelt ist.

Aber ich meine nicht fortwiegend offensichtlichere Tiergarten wie Wasserbüffel oder Bären, die hier auch beheimatet sind, sondern unauffälligiere Unterschiede.

Hier gibt es so bunte Schwalben die jede HD 4K Werbung in ihrer Farbpracht erblassen lassen und dazu Libellen, Finken, Spatzen Kukuks und natürlich Störche; man will fast fragen, wie es bei so vielen Babyboten nur so eine geringe Bevölkerungsdichte geben kann.

Aber die Rumäninnen und Rumänen, die einem hier begegnen, sind schon ein besonderes Völkchen. Etwas kautzig zerknautscht aber sehr freundlich, wenn man mit Ihnen ins Gespräch kommt und völlig unbegründet komplexbehaftet, denn Rumänien ist nicht nur unglaublich schön, was die Natur betrifft, sondern auch durchaus zielstrebig modern.

Sehr kostengünstiges Internet mit solider Netzabdeckung, überwiegend gute Straßen und vielen Indizien für Aufschwung. Hier wird gebaut, restauriert und umgebaut, dass man ins Staunen geraten kann. Aber im Gegensatz zu anderen Regionen, die wir bereits sahen, mit Augenmaß und sehr viel Liebe zum Detail.

Jedes Haus ein kleines Schlösschen und jeder Garten ein Blumenparadies. Und in keinem Land zwischen Deutschland, Italien, Albanien und Griechenland liegt so wenig Müll wie in Rumänien. Die Mülleimerdichte ist schon fast störend, aber in diesem Fall heilig der Zweck durchaus die Mittel.

Ja, der omnipräsente Genanbau ist eine Schattenseite, die einem nicht entgeht. Ich halte das für mehr als bedenklich, aber irgendwo muss der Aufschwung ja auch begründet sein.

Ich bin gespannt, wie sich das Land weiter entwickelt und würde mich nicht wundern, wenn es in wenigen Jahren in Europa ganz weit vorne ist.

Euer Ulf

In english

Perhaps the most impressive Anywhere in the world

Italy, Spain, Portugal or Greece – if you think of vacation in Europe, you probably have one of these countries on your mind, but Romania?

Isn’t it just home to gypsies, thieves and poverty? No, this Eastern European underdog country, which reminds me a little of my first girlfriend, an Italian called Romina, is home to so much more than media clichés.

The trees and grasses are a little reminiscent of Germany, although the more intense sunshine and slightly lower rainfall mean that the green here is much richer and home to incredibly diverse wildlife.

But I don’t mean more obvious wildlife such as water buffalo or bears, which are also at home here, but more subtle differences.

There are so many colorful swallows here that make any HD 4K advertisement pale in their splendor of color, as well as dragonflies, finches, sparrows, kukuks and of course storks; you almost want to ask how there can be such a low population density with so many baby birds.

But the Romanians you meet here are a special breed. A little cheeky but very friendly when you get talking to them and completely unfoundedly complex, because Romania is not only incredibly beautiful in terms of nature, but also resolutely modern.

Very inexpensive Internet with solid network coverage, mostly good roads and many signs of an upswing. Construction, restoration and conversion work is going on here to amaze you. But in contrast to other regions we have already seen, with a sense of proportion and great attention to detail.

Every house is a little castle and every garden a flower paradise. And in no other country between Germany, Italy, Albania and Greece is there as little garbage as in Romania. The density of garbage cans is almost disturbing, but in this case the end certainly justifies the means.

Yes, the omnipresent cultivation of genetically modified crops is a dark side that you cannot escape. I think it’s more than questionable, but the upswing has to be justified somewhere.

I’m excited to see how the country continues to develop and I wouldn’t be surprised if it is way ahead in Europe in a few years‘ time.

Your Ulf

En Francaise

Peut-être le Quelque part le plus imposant du monde

Italie, Espagne, Portugal ou Grèce, si vous pensez aux vacances en Europe, vous avez probablement l’un de ces pays en tête, mais la Roumanie ?

N’y a-t-il pas que des gitans, des voleurs et de la pauvreté ? Non, ici, dans ce pays underdog d’Europe de l’Est, qui me rappelle un peu ma première amie, une Italienne nommée Romina, il y a bien plus que des clichés médiatiques.

Les arbres et les herbes rappellent un peu l’Allemagne, même si, en raison d’un soleil plus intense et de précipitations un peu moins importantes, le vert est ici beaucoup plus riche et abrite une faune aux multiples facettes.

Mais je ne parle pas ici d’animaux plus visibles comme les buffles d’eau ou les ours, qui vivent aussi ici, mais de différences plus discrètes.

Ici, il y a des hirondelles si colorées qu’elles feraient pâlir n’importe quelle publicité HD 4K, ainsi que des libellules, des pinsons, des moineaux, des cigognes et bien sûr des cigognes ; on a presque envie de demander comment il peut y avoir une si faible densité de population avec autant de bébés messagers.

Mais les Roumains et les Roumaines que l’on rencontre ici sont déjà un petit peuple particulier. Un peu frileux, mais très aimables quand on engage la conversation avec eux, et d’une complexité totalement injustifiée, car la Roumanie n’est pas seulement incroyablement belle en termes de nature, mais aussi résolument moderne.

Internet très bon marché avec une couverture solide, des routes majoritairement bonnes et de nombreux indices d’essor. Ici, on construit, on restaure et on transforme à en rester bouche bée. Mais contrairement à d’autres régions que nous avons déjà vues, avec mesure et beaucoup d’amour du détail.

Chaque maison est un petit château et chaque jardin un paradis fleuri. Et dans aucun pays entre l’Allemagne, l’Italie, l’Albanie et la Grèce, il n’y a aussi peu de déchets qu’en Roumanie. La densité des poubelles est presque dérangeante, mais dans ce cas, la fin justifie les moyens.

Oui, la culture génétique omniprésente est un côté obscur qui n’échappe pas. Je trouve cela plus que préoccupant, mais l’essor doit bien être justifié quelque part.

Je suis curieux de voir comment le pays va évoluer et je ne serais pas étonné que dans quelques années, il soit en tête de liste en Europe.

Votre Ulf

El Español

Quizá el lugar más Impresionante del mundo

Italia, España, Portugal o Grecia: si piensa en vacaciones en Europa, probablemente tenga alguno de estos países en mente, pero ¿Rumanía?

¿No es sólo hogar de gitanos, ladrones y pobreza? No, este país desvalido de Europa del Este, que me recuerda un poco a mi primera novia, una italiana llamada Romina, alberga mucho más que clichés mediáticos.

Los árboles y la hierba recuerdan un poco a Alemania, aunque el sol más intenso y la menor pluviosidad hacen que la vegetación sea mucho más rica y albergue una fauna increíblemente diversa.

Pero no me refiero a la fauna más obvia, como los búfalos de agua o los osos, que también viven aquí, sino a diferencias más sutiles.

Aquí hay tantas golondrinas de colores que harían palidecer cualquier anuncio HD 4K por su esplendor cromático, así como libélulas, pinzones, gorriones, kukuks y, por supuesto, cigüeñas; casi dan ganas de preguntarse cómo puede haber una densidad de población tan baja con tantas crías de pájaro.

Pero los rumanos que se encuentran aquí son de una raza especial. Un poco descarados, pero muy simpáticos cuando te pones a hablar con ellos y completamente infundadamente complejos, porque Rumanía no sólo es increíblemente bella en términos de naturaleza, sino también completamente moderna.

Internet muy barato con una sólida cobertura de red, carreteras en su mayoría buenas y muchos signos de mejora. Aquí se construye, se restaura y se remodela como para asombrarse. Pero a diferencia de otras regiones que ya hemos visto, con sentido de la proporción y gran atención al detalle.

Cada casa es un pequeño castillo y cada jardín un paraíso floral. Y en ningún otro país entre Alemania, Italia, Albania y Grecia hay tan poca basura como en Rumanía. La densidad de papeleras es casi inquietante, pero en este caso el fin justifica los medios.

Sí, el omnipresente cultivo de plantas modificadas genéticamente es un lado oscuro que no se puede ignorar. Creo que es más que cuestionable, pero el auge tiene que justificarse por algún lado.

Tengo curiosidad por ver cómo seguirá desarrollándose el país, y no me extrañaría que dentro de unos años esté muy por delante de Europa.

Su Ulf

Emanzipation

(Down below in english en français Incluido el español) Es gibt viele Wege, sich unabhängig zu machen und noch mehr Notwendigkeiten, dies zu tun.

Als Frau ist das weit schwieriger, als Mann, denn sie müssen ihre Souveränität sogar im Alltag täglich neu erkämpfen. Da geht es um weit mehr als „wie stehe ich auf eigenen Beinen“, sondern etablierte Kulturen versuchen ihnen immer wieder weiss zu machen, dass sie das Recht dazu nicht besitzen.

Freilich sagen das nur wenige, aber Handkuss und andere Rituale implizieren immer noch ein „ich mach das wohl für Dich“, was natürlich nicht weit weg von „du kannst das ja nicht“ ist.

Während ich also nur an dem arbeiten, was man und frau gesellschaftlich von mir erwartet, muss Silvana beispielsweise immer wieder neu nivellieren, wo Höflichkeit aufhört und Belästigung anfängt.

Eine Aufgabe an der ich scheitern würde und die sie, jeden Tag mit großer Souveränität meistert.

Aber da wir gemeinsam auf dem Ritt der Waiküre sind, dürfen wir Ihren und meinen Problemen gemeinsam begegnen.

Wir diskutieren über kulturell und finanziell notwendiges anbidern sowie, dem gewählten Lebensweg geschuldeten Problemen, denn keinen festen Wohnsitz zu haben ist weit mehr als eine individuelle Entscheidung. Es ist in den bürokratischen Strukturen schlicht nicht vorgesehen, zur Konsum“Option“ „nein“ zu sagen.

Die GEZ (Gebühreneinzugszentrale für Rundfunk,Internet und Fernsehen) kann bis heute nicht verstehen, dass wir kein gebautes Heim mehr haben, das Finanzamt will uns keinen Online Zugang für eine notwendige Steuererklärung zukommen lassen und die Krankenversicherung erwartet auch eine Anschrift.

Es darf nicht sein, was der Normale nicht will und so wird aus der Entscheidung „nein zu Wohnsitz“ bei vielen eine notwendige Straftat, denn eine Adresse ohne Aufenthalt ist strafbar aber ohne Adresse keine Bankverbindung, Krankenkasse, Steuererklärung, also Verdienst usw.

Es bedarf oft unglaublicher Anstrengungen,um da einen legalen Weg zu finden, denn es ist zermürbend, jedem aufs Neue nicht nur den eigenen Lebensweg darzulegen, sondern auch dem Gegenüber seine Aufgabe zu erklären, denn die meisten sind mit der Ausnahme, die die Regel bestätigt, völlig überfordert; zu Recht, wie ich anmerken muss, den das Problem liegt nicht bei ihnen, sondern bei einer schlechten Schulung und einer völlig überforderten Staatsorganisation, die sich, egal welche Partei am Ruder ist, völlig überfordert ist.

Wir haben die ersten Schritte bereits hinter uns und widmen uns nun den nächsten,weil wir nie wieder zurück wollen, aber wenn ich ein Gegenargument zu unserem Weg wirklich legitim akzeptieren kann, dann ist es die Kapitulation vor der Bürokratie.

Euer Ulf

In english

Emancipation
There are many ways to become independent and even more ways to do so.

As a woman, this is far more difficult than as a man, because you have to fight for your independence every day, even in everyday life. It’s about far more than „how do I stand on my own two feet“, but established cultures keep trying to tell them that they don’t have the right to do so.

Admittedly, only a few people say this, but kissing hands and other rituals still imply „I’ll do it for you“, which of course is not far removed from „you can’t do it“.

So while I only work on what is socially expected of me, Silvana, for example, has to constantly redefine where politeness ends and harassment begins.

A task that I would fail at and that she masters with great aplomb every day.

But since we are on the Waiküre ride together, we can face your and my problems together.

We discuss cultural and financial necessities as well as problems caused by the chosen path in life, because not having a permanent residence is much more than an individual decision. The bureaucratic structures simply do not provide for saying „no“ to the consumption „option“.

The GEZ (fee collection center for radio, internet and television) still cannot understand that we no longer have a built home, the tax office does not want to give us online access for a necessary tax return and the health insurance company also expects an address.

It must not be what the normal person does not want and so the decision „no to residence“ becomes a necessary criminal offense for many, because an address without residence is a criminal offense but without an address no bank account, health insurance, tax return, i.e. earnings, etc..

It often takes an incredible effort to find a legal way, because it is gruelling not only to explain your own life to everyone anew, but also to explain your task to the other person, because most of them are completely overwhelmed by the exception that proves the rule; rightly so, as I must point out, because the problem is not with them, but with poor training and a completely overwhelmed state organization that is completely out of its depth, regardless of which party is at the helm.

We have already taken the first steps and are now devoting ourselves to the next, because we never want to go back, but if there is one counter-argument to our path that I can really legitimately accept, it is capitulation to bureaucracy.

Your Ulf

En Francaise

Émancipation
Il existe de nombreuses façons de devenir indépendant et encore plus de nécessités de le faire.

En tant que femme, c’est beaucoup plus difficile qu’en tant qu’homme, car elles doivent lutter quotidiennement pour leur souveraineté, même au quotidien. Il s’agit de bien plus que de „comment se tenir debout sur ses deux jambes“, mais les cultures établies essaient toujours de leur faire comprendre qu’elles n’en ont pas le droit.

Bien sûr, peu de gens le disent, mais les baisers de la main et autres rituels impliquent toujours un „je fais ça pour toi“, ce qui n’est évidemment pas très loin de „tu ne peux pas le faire“.

Alors que je ne fais que travailler sur ce que l’on et les femmes attendent de moi socialement, Silvana doit par exemple toujours remettre à niveau où s’arrête la politesse et où commence le harcèlement.

Une tâche à laquelle j’échouerais et qu’elle maîtrise chaque jour avec un grand aplomb.

Mais comme nous sommes ensemble à cheval sur la Waiküre, nous pouvons affronter ensemble vos problèmes et les miens.

Nous discutons de la nécessité culturelle et financière de s’installer, ainsi que des problèmes dus au choix de vie, car ne pas avoir de domicile fixe est bien plus qu’une décision individuelle. Les structures bureaucratiques ne prévoient tout simplement pas de dire „non“ à l'“option“ de consommation.

La GEZ (centrale de perception des redevances pour la radio, l’Internet et la télévision) ne peut toujours pas comprendre que nous n’ayons plus de domicile construit, le fisc ne veut pas nous donner un accès en ligne pour une déclaration d’impôts nécessaire et l’assurance maladie attend également une adresse.

Il ne doit pas y avoir ce que le commun des mortels ne veut pas et c’est ainsi que la décision „non au domicile“ se transforme pour beaucoup en un délit nécessaire, car une adresse sans séjour est punissable, mais sans adresse, pas de compte bancaire, de caisse maladie, de déclaration d’impôts, donc de revenus, etc.

Il faut souvent faire des efforts incroyables pour trouver une voie légale, car il est épuisant d’exposer à nouveau à chacun non seulement son propre parcours de vie, mais aussi d’expliquer à l’autre sa mission, car la plupart sont complètement dépassés par l’exception qui confirme la règle ; à juste titre, je dois le faire remarquer, car le problème ne vient pas d’eux, mais d’une mauvaise formation et d’une organisation étatique complètement dépassée, quel que soit le parti aux commandes.

Nous avons déjà franchi les premières étapes et nous nous consacrons maintenant aux suivantes, car nous ne voulons plus jamais revenir en arrière, mais s’il y a bien un contre-argument à notre démarche que je peux accepter de manière vraiment légitime, c’est la capitulation devant la bureaucratie.

Votre Ulf

Español

Emancipación
Hay muchas formas de independizarse y aún más necesidades para hacerlo.

Como mujer, esto es mucho más difícil que como hombre, porque tienes que luchar por tu independencia cada día, incluso en la vida cotidiana. Se trata de mucho más que „cómo me valgo por mí misma“, pero las culturas establecidas intentan constantemente hacerles ver que no tienen derecho a hacerlo.

Es cierto que sólo unos pocos lo dicen, pero el besamanos y otros rituales siguen implicando „yo lo haré por ti“, lo que por supuesto no está muy lejos de „tú no puedes hacerlo“.

Así que mientras yo sólo trabajo en lo que socialmente se espera de mí, Silvana, por ejemplo, tiene que renivelar constantemente dónde acaba la cortesía y empieza el acoso.

Una tarea en la que yo fracasaría y que ella domina con gran aplomo cada día.

Pero como estamos juntos en el viaje Waiküre, podemos afrontar juntos sus problemas y los míos.

Hablamos de necesidades culturales y financieras, así como de problemas causados por el camino elegido en la vida, porque no tener una residencia permanente es mucho más que una decisión individual. Las estructuras burocráticas simplemente no permiten decir „no“ a la „opción“ del consumo.

El GEZ (centro de recaudación de tasas de radio, internet y televisión) sigue sin entender que ya no tengamos una vivienda construida, la Agencia Tributaria no nos da acceso en línea para una declaración de impuestos necesaria y la compañía de seguros médicos también espera una dirección.

No debe ser lo que la persona normal no quiere y así la decisión „no a la residencia“ se convierte para muchos en un delito penal necesario, porque una dirección sin residencia es un delito penal, pero sin dirección no hay datos bancarios, seguro médico, declaración de la renta, es decir, ingresos, etc.

A menudo cuesta un esfuerzo increíble encontrar una vía legal, porque es agotador no sólo volver a explicar tu vida a todo el mundo, sino también explicar tu tarea a la otra persona, porque la mayoría de ellos están completamente abrumados por la excepción que confirma la regla; con razón, como debo señalar, porque el problema no está en ellos, sino en una formación deficiente y en una organización estatal completamente desbordada que está completamente fuera de sí, independientemente del partido que esté al timón.

Ya hemos dado los primeros pasos y ahora nos dedicamos a los siguientes, porque no queremos volver atrás, pero si hay un argumento en contra de nuestro camino que realmente puedo aceptar legítimamente, es la capitulación ante la burocracia.

Su Ulf

Ein wahres Märchen

(Down below in english en français Incluido el español) Es hat schon viele Versuche gegeben, Märchen in die Realität zu bringen, aber so gut wie Rumänien ist das noch keinem gelungen.

Leider war unsere Suche nach einem geeigneten Stellplatz zu langwierig, als dass ich die schönen, mit Blumen flanierten Straßen hätte schon fotographieren können, aber glaubt mir Rumänien hat unglaublich viel von Märchenland.

Selbst das Geld ist schön, in bunten Farben mit transparenten Vögeln als Sicherheitszeichen und sanft schauenden Persönlichkeiten.

Rumänien ist wirklich eines der Länder, die mich am meisten überraschten. Das Klischee erzählt die Sage eines Landes hinter den sieben Bergen („sieben Bürgen!“) Bei den sieben Zwergen, also von einem hinterwellerischen Fleckchen, aber das einzige, was Rumänien damit zu tun hat sind Wiesen wie die, auf denen ich grad liege und vielleicht das Schloss Dracula, was wir uns natürlich noch anschauen wollen.

Ansonsten ist Rumänien mehr als im Jetzt angekommen. Von Internet über Döner und BUBBLE Tea Shops, hier gibt es alles was das zivilisierte Herz begehrt und die neuen Städte die omnipräsent zu bestaunen sind, stehen in Sachen Modernität der Imposanz türkischer in nichts nach, nur dass sie ein kleines bisschen schöner, zumindest gewollt sind.

Rumänien hat zweifelsfrei einen Sinn für Ästhetik und die Rumänen sind Stille genießer ihres Aufschwungs. Klar bestätigen Ausnahmen die Regel, aber der Rumäne, wenn ich das so sagen kann, schaut aus einer ähnlichen visuellen DNA wie der Bulgare mit zarten Augen in die Welt.

Etwa 200 Meter von uns stehen bestimmt 20 Autos von Anglern und anderen Wochenend Ausüglern und man hört kein Wort. Biene,Grashüpfer und das Quaken der Frösche aus der Ferne sind lauter als die Menschen.

Aber diesen komischen Flaggentick haben sie auch hier. Ich bin da vorbelastet, weil es in Deutschland und den USA für mich so ein Geschmäckle hat.

Aber Rumänen, so fühlt es sich zumindest an, ist kein Land vor dem man Angst haben muss. Sie scheinen einfach stolz auf sich zu sein und sich darüber zu freuen. Vielleicht, weil sie geschafft haben, was auch ich Ihnen nicht zugetraut habe.

Und wenn sie nicht gestorben sind,….

Euer Ulf

In english

A true fairy tale
There have been many attempts to turn fairy tales into reality, but none have succeeded as well as Romania.

Unfortunately, our search for a suitable parking space took too long for me to be able to take photos of the beautiful streets lined with flowers, but believe me, Romania has an incredible amount of fairyland.

Even the money is beautiful, in bright colors with transparent birds as safety signs and gentle looking personalities.

Romania really is one of the countries that surprised me the most. The cliché tells the legend of a country behind the seven mountains („seven guarantors!“) With the seven dwarves, i.e. a backwater spot, but the only thing Romania has to do with it are meadows like the ones I’m lying on and maybe Dracula Castle, which we still want to see, of course.

Apart from that, Romania has more than arrived in the now. From the internet to kebabs and BUBBLE tea stores, there is everything the civilized heart desires here and the new cities that are omnipresent to marvel at are in no way inferior to the imposing Turkish cities in terms of modernity, except that they are a little bit more beautiful, at least intentionally.

Romania undoubtedly has a sense of aesthetics and the Romanians are quietly enjoying their upswing. Of course, exceptions prove the rule, but Romanians, if I can say so myself, look at the world from a similar visual DNA as Bulgarians with delicate eyes.

About 200 meters from us, there must be 20 cars of anglers and other weekend excursionists and you can’t hear a word. Bees, grasshoppers and the croaking of frogs in the distance are louder than the people.

But they have that funny flag tick here too. I’m prejudiced because it has such a flavor for me in Germany and the USA.

But Romanians, at least that’s how it feels, are not a country to be afraid of. They just seem to be proud of themselves and happy about it. Perhaps because they have achieved what I didn’t think they could.

And if they haven’t died,….

Your Ulf

En Francaise

Un véritable conte de fées
Il y a déjà eu de nombreuses tentatives pour transposer des contes de fées dans la réalité, mais personne n’y est parvenu aussi bien que la Roumanie.

Malheureusement, notre recherche d’un emplacement adéquat a été trop longue pour que je puisse déjà photographier les belles rues flanquées de fleurs, mais croyez-moi, la Roumanie a incroyablement des airs de conte de fées.

Même l’argent est beau, avec des couleurs vives, des oiseaux transparents comme signes de sécurité et des personnalités au regard doux.

La Roumanie est vraiment l’un des pays qui m’a le plus surpris. Le cliché raconte la légende d’un pays situé derrière les sept montagnes („sept garants !“) Chez les sept nains, c’est-à-dire d’un petit coin de paradis, mais la seule chose que la Roumanie a à voir avec cela, ce sont des prairies comme celles sur lesquelles je suis actuellement allongé et peut-être le château de Dracula, que nous voulons bien sûr encore voir.

Pour le reste, la Roumanie est plus que dans le présent. D’Internet aux kebabs et aux BUBBLE Tea Shops, on trouve ici tout ce que le cœur civilisé peut désirer et les nouvelles villes que l’on peut admirer de manière omniprésente n’ont rien à envier en termes de modernité à l’imposante Turquie, si ce n’est qu’elles sont un peu plus belles, du moins volontairement.

La Roumanie a sans aucun doute le sens de l’esthétique et les Roumains apprécient tranquillement leur essor. Bien sûr, les exceptions confirment la règle, mais le Roumain, si je peux m’exprimer ainsi, regarde le monde avec des yeux tendres depuis un ADN visuel similaire à celui du Bulgare.

A environ 200 mètres de nous, il y a une vingtaine de voitures de pêcheurs et d’autres personnes qui partent en week-end et on n’entend pas un mot. Les abeilles, les sauterelles et le coassement des grenouilles au loin sont plus bruyants que les humains.

Mais ils ont aussi ce drôle de tic de drapeau ici. J’ai des préjugés à ce sujet, parce qu’en Allemagne et aux États-Unis, cela a pour moi une saveur particulière.

Mais les Roumains, du moins c’est ce que je ressens, ne sont pas un pays dont il faut avoir peur. Ils semblent simplement être fiers d’eux et s’en réjouir. Peut-être parce qu’ils ont réussi à faire ce dont je ne les croyais pas capables.

Et s’ils ne sont pas morts,….

Votre Ulf

El Español

Un verdadero cuento de hadas
Ha habido muchos intentos de convertir los cuentos de hadas en realidad, pero ninguno lo ha conseguido tan bien como Rumanía.

Desgraciadamente, la búsqueda de un aparcamiento adecuado me llevó demasiado tiempo como para poder hacer fotos de las preciosas calles floreadas, pero créanme, Rumanía tiene una cantidad increíble de país de las hadas.

Incluso el dinero es precioso, de colores brillantes con pájaros transparentes como señales de seguridad y personalidades de aspecto amable.

Rumanía es realmente uno de los países que más me ha sorprendido. El tópico cuenta la historia de un país detrás de las siete montañas („¡siete garantes!“) con los siete enanos, es decir, un lugar atrasado, pero lo único que tiene que ver con Rumanía son prados como en los que estoy tumbado y quizá el castillo de Drácula, que aún queremos ver, por supuesto.

Aparte de eso, Rumanía ha llegado con creces al ahora. Desde Internet hasta kebabs y tiendas de té BUBBLE, aquí hay todo lo que el corazón civilizado desea y las nuevas ciudades omnipresentes para maravillarse no tienen nada que envidiar a las imponentes urbes turcas en cuanto a modernidad, salvo que son un poco más bonitas, al menos intencionadamente.

Sin duda, Rumanía tiene sentido de la estética y los rumanos disfrutan tranquilamente de su auge. Por supuesto, las excepciones confirman la regla, pero los rumanos, si me permiten decirlo, miran el mundo con ojos delicados a partir de un ADN visual similar al de los búlgaros.

A unos 200 metros de nosotros debe haber 20 coches de pescadores y otros excursionistas de fin de semana y no se oye ni una palabra. Las abejas, los saltamontes y el croar de las ranas a lo lejos son más ruidosos que la gente.

Pero aquí también tienen esa extraña garrapata de bandera. Tengo prejuicios porque para mí tiene mucho sabor a Alemania y Estados Unidos.

Pero los rumanos, al menos esa es la sensación que me dan, no son un país al que haya que temer. Simplemente parecen estar orgullosos de sí mismos y felices por ello. Quizá porque han conseguido lo que yo no creía que pudieran.

Y si no han muerto,….

Tu Ulf

In einem Land vor unserer Zeit

(Down below in english en français Incluido el español) Der Zauberberg beginnt mit einer Zugfahrt von Hans Castrop von Hamburg nach Davos im Jahre 1913.

Er beschreibt wie ein junger Mann aus der Oberschicht mit edlem Gepäck über das Reisen sinniert und dabei den Bezug zur Realität verliert.

Das Wunder Dampfmaschine mit unbändiger Kraft bohrt sich durch die Landschaft, während der gut situierte Passagier auf und in edlem Zwirn das satte Grün der Natur an sich Vorbeiziehen sieht und heute, im Jahr 2024 haben Silvana und ich das Glück besessen, in der Stadt Rusa über ein solches Zugabteil in die Welt vor über einhundert Jahren einzutauchen.

Samtig goldene Vorhänge mit Mahagonifurnier samt königlichen Intarsien und Gaslampen. Ein WC, das mit Fug und Recht noch die österreichische Bezeichnung Keramik verdiente getauscht in den Duft längst vergessener Noblesse, die sich nur sehr sehr wenige leisten konnten.

Deutsche Wertarbeit aus Görlitz mitten in Bulgarien bestaunt aus der Perspektive und mit den Augen einer modernen deutschen Unterschicht die aus dem Staunen nicht rauskam und mit instinktiver kindlicher Neugierde alles im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ wollte.

Der älteste Zug stammte aus dem Jahr 1866, als dieser lokale Bahnhof von Hunderten wie uns mit den Händen aus dem Boden gestampft wurde.

Ein Stück Geschichte in einer Zukunft, die dieses Privileg der Bewunderung wohl nie erleben wird, weil ihr das Wichtigste der Vergangenheit abhanden gekommen ist: Liebe zum Detail.

Wir sind noch immer nicht wieder im Jetzt zurück und haben es auch nicht eilig.

Euer Ulf

In english

In a land before our time

The Magic Mountain begins with a train journey by Hans Castrop from Hamburg to Davos in 1913.

He describes how a young man from the upper class with noble luggage muses about traveling and loses touch with reality in the process.

The miracle of the steam engine with its unbridled power drills its way through the landscape, while the well-off passenger, dressed in fine threads, watches the lush green of nature pass by and today, in 2024, Silvana and I were lucky enough to immerse ourselves in the world of over a hundred years ago via such a train compartment in the town of Rusa.

Velvety golden curtains with mahogany veneer, royal inlays and gas lamps. A toilet that rightly still deserved the Austrian term „ceramics“ exchanged for the scent of long-forgotten noblesse that only very few could afford.

German workmanship from Görlitz in the middle of Bulgaria marveled at from the perspective and with the eyes of a modern German underclass that couldn’t help but be amazed and wanted to „grasp“ everything in the truest sense of the word with instinctive childlike curiosity.

The oldest train was from 1866, when this local station was built by hundreds of people like us with their hands.

A piece of history in a future that will probably never experience this privilege of admiration because it has lost the most important aspect of the past: attention to detail.

We are still not back in the now and we are in no hurry.

Your Ulf

En Francaise

Dans un pays avant l’heure

La Montagne Magique commence par un voyage en train de Hans Castrop de Hambourg à Davos en 1913.

Il décrit comment un jeune homme de la haute société, avec ses bagages nobles, rêve de voyager et perd le contact avec la réalité.

Le miracle de la machine à vapeur, avec sa puissance débridée, perce le paysage, tandis que le passager aisé, vêtu de fils fins, regarde passer la nature verdoyante. Aujourd’hui, en 2024, Silvana et moi avons eu la chance de nous immerger dans le monde d’il y a plus de cent ans à travers un tel compartiment de train dans la ville de Rusa.

Des rideaux dorés et veloutés avec des placages d’acajou, des incrustations royales et des lampes à gaz. Des toilettes qui méritent encore à juste titre le terme autrichien de „céramique“, échangées contre le parfum d’une noblesse depuis longtemps oubliée, que seuls quelques rares personnes pouvaient s’offrir.

L’artisanat allemand de Görlitz, au milieu de la Bulgarie, est admiré du point de vue et avec les yeux d’une classe moyenne allemande moderne qui ne peut s’empêcher d’être émerveillée et qui veut tout „saisir“ au sens propre du terme avec une curiosité instinctive d’enfant.

Le train le plus ancien datait de 1866, lorsque cette gare locale a été construite par des centaines de personnes comme nous, de leurs propres mains.

Un morceau d’histoire dans un avenir qui ne connaîtra probablement jamais ce privilège d’admiration parce qu’il a perdu l’aspect le plus important du passé : l’attention aux détails.

Nous ne sommes pas encore revenus au présent et nous ne sommes pas pressés.

Votre Ulf

El español

En una tierra anterior a nuestro tiempo

La Montaña Mágica comienza con un viaje en tren de Hans Castrop de Hamburgo a Davos en 1913.

Describe cómo un joven de clase alta con un fino equipaje reflexiona sobre el viaje y pierde el contacto con la realidad en el proceso.

La maravilla de la máquina de vapor, con su potencia desenfrenada, se abre paso a través del paisaje, mientras el pasajero acomodado, vestido con finos hilos, observa pasar el verde exuberante de la naturaleza y hoy, en 2024, Silvana y yo tuvimos la suerte de sumergirnos en el mundo de hace más de cien años a través de un compartimento de tren de este tipo en la ciudad de Rusa.

Cortinas doradas aterciopeladas con chapa de caoba, incrustaciones reales y lámparas de gas. Un retrete que mereció con justicia el término austriaco de „cerámica“ cambiado por el aroma de una nobleza olvidada hace mucho tiempo que sólo muy pocos podían permitirse.

La artesanía alemana de Görlitz, en medio de Bulgaria, maravillada desde la perspectiva y con los ojos de una moderna clase baja alemana que no podía dejar de asombrarse y quería „captarlo“ todo en el sentido más estricto de la palabra con una curiosidad infantil instintiva.

El tren más antiguo era de 1866, cuando esta estación de ferrocarril local fue construida por cientos de personas como nosotros con sus manos.

Un pedazo de historia en un futuro que probablemente nunca experimentará este privilegio de admiración porque ha perdido el aspecto más importante del pasado: la atención al detalle.

Aún no hemos vuelto al ahora y no tenemos prisa.

Su Ulf

Pause in Ruse

(Down below in english en français Incluido el español) Das war wieder ein Tripp. Ich weiss nicht ob 400 oder 500 Kilometer über Holperpisten und durchs Land, aber,und das ist wirklich erwähnenswert: Silvana ist gefahren; bestimmt  und sie hat das hervorragend gemacht.

Man bedenke, dass für sie nicht nur Bulgarien neu war, sondern auch der Jürmann. Definitiv größer als ein Golf Cabrio, dann sechs Gänge statt Automatik und auch die Ausmaße sind durchaus anders.

Aber der Wille war größer als die Zweifel und so geschah es, dass plötzlich ein „ich glaub, ich sollte gleich fahr’n“ erschallte und weniger Augenblicke später Silvana den Jürmann lenkte.

Gut, ich fand es besser als das Getriebe, aber erstens ist es ja Recht neu und zweitens hat sie das Problem auch schnell in den Griff bekommen, denn 100 Kilometer später leben Jürmann, Silvana, Ulf und alle Bulgaren noch.

Mehr gibt es nicht zu berichten, aber ich finde, dass war Wichtiger als alles zuvor, denn es zeigt,was so ein Ritt auf der Waiküre im Stande ist zu verändern: Alles.

Euer Ulf

In english

Break in Ruse

That was another trip. I don’t know whether it was 400 or 500 kilometers over bumpy roads and through the country, but, and this is really worth mentioning: Silvana drove; definitely and she did an excellent job.

Bear in mind that not only Bulgaria was new to her, but also the Jürmann. Definitely bigger than a Golf Cabrio, six gears instead of automatic and the dimensions are also quite different.

But the will was greater than the doubts and so it happened that suddenly a „I think I should drive right away“ rang out and a few moments later Silvana was driving the Jürmann.

Well, I thought it was better than the gearbox, but firstly it’s quite new and secondly she quickly got to grips with the problem, because 100 kilometers later Jürmann, Silvana and Ulf are still alive. And all the Bulgarians are still alive.

There’s not much more to report, but I think that was more important than anything before, because it shows what a ride on the Waiküre can change: Everything.

Your Ulf

En Francaise

Pause en Ruse
C’était à nouveau un voyage. Je ne sais pas si c’était 400 ou 500 kilomètres sur des pistes en bois et à travers le pays, mais, et cela vaut vraiment la peine d’être mentionné, c’est Silvana qui a conduit ; certainement et elle l’a fait de manière remarquable.

N’oublions pas qu’elle ne connaissait pas seulement la Bulgarie, mais aussi le Jürmann. Définitivement plus grande qu’une Golf Cabrio, avec six vitesses au lieu de la boîte automatique, et des dimensions tout à fait différentes.

Mais la volonté était plus forte que les doutes et c’est ainsi qu’un „je crois que je devrais conduire tout de suite“ a soudain retenti et que quelques instants plus tard, Silvana conduisait la Jürmann.

Bon, j’ai trouvé ça mieux que la boîte de vitesses, mais d’une part, c’est tout nouveau et d’autre part, elle a rapidement réglé le problème, car 100 kilomètres plus tard, Jürmann, Silvana, Ulf sont vivants. Et tous les Bulgares sont encore là.

C’est tout ce qu’il y a à dire, mais je pense que c’était plus important que tout ce qui a précédé, car cela montre ce qu’un tour sur l’ouïe est capable de changer : Tout.

Votre Ulf

El español

Pausa en Ruse
Ese fue otro viaje. No sé si fueron 400 o 500 kilómetros por carreteras llenas de baches y a través del campo, pero, y esto es realmente digno de mención: Silvana condujo; sin duda, e hizo un trabajo excelente.

Hay que tener en cuenta que no sólo Bulgaria era nueva para ella, sino también el Jürmann. Definitivamente más grande que un Golf Cabrio, seis marchas en lugar de automático y las dimensiones también son bastante diferentes.

Pero las ganas eran mayores que las dudas y así sucedió que de repente sonó un „Creo que debería conducir ahora mismo“ y unos instantes después Silvana estaba conduciendo el Jürmann.

Bueno, pensé que era mejor que la caja de cambios, pero en primer lugar es bastante nueva y en segundo lugar ella controló rápidamente el problema, porque 100 kilómetros después el Jürmann, Silvana y Ulf siguen vivos. Y todos los búlgaros siguen vivos.

No hay mucho más que contar, pero creo que eso era más importante que todo lo anterior, porque demuestra lo que puede cambiar una vuelta en el Waiküre: Todo.

Tu Ulf

Zwischen Rumänien und Griechenland


(Down below in english en français Incluido el español) In Bulgarien ist das Leben hart. Man sieht es den Städten und Dörfern an und man sieht es in den Gesichtern der Menschen.

Es braucht, bis der Bulgare lächelt, denn seine Gesichtszüge scheinen auf Verzweiflung eingestellt.

Freilich nicht bei allen, aber bei vielen und die deren Gesichter nicht von Furchen der Sorgen durchpflügt sind, machen die der anderen nur noch tiefer. Weil sie oft mit einem überheblichen Grinsen auf jene herunterschauen, die nicht am Wirtschaftswunder partizipieren.

In Bulgarien trifft Deuz auf dolce gabana und L’oreal auf Gülle. Reminiszenzen der Moderne strecken sich wie Phoenix aus der Asche verkohlter Großstädte, während auf dem Land die Decke über jeder zweiten Behausung wackelt.

Es wirkt oft absurd, wie modernste Überwachungssystheme über Straßen hängen, die in anderen Teilen Europas nicht mal Pfade getauft würden, denn die Rechnung des Aufschwungs muss gezahlt werden, von allen.

Wenn BMW auf Kutsche prallt, die Polizei perfektes Deutsch spricht wo offensichtlich die wahren Probleme der Unterschicht unerhört bleiben dann ist man im neuen Europa, öhhh, Bulgarien.

Euer Ulf

In english

Between Romania and Greece
Life in Bulgaria is hard. You can see it in the towns and villages and you can see it on people’s faces.

Bulgarians need time to smile because their faces seem to be set for despair.

Not all of them, of course, but many, and those whose faces are not marked by worry lines only make those of others even deeper. Because they often look down with a haughty smile on those who are not part of the economic miracle.

In this country, Deuz meets Dolce Gabana and L’oreal meets Mud. Reminiscences of modernity rise like phoenixes from the ashes of charred cities, while in the countryside the ceiling swings over every second home.

It often seems absurd how ultra-modern surveillance systems hang over roads that wouldn’t even be called roads in other parts of Europe because the bill for the increase has to be paid by everyone.

When a BMW crashes into a car, the police speak perfect German and the real problems of the underclass are seemingly not heard, then you are in a new Europe, or rather Bulgaria.

Your Ulf

En Francaise

Entre la Roumanie et la Grèce
En Bulgarie, la vie est dure. Cela se voit dans les villes et les villages et se lit sur les visages des gens.

Il faut du temps pour que le Bulgare sourie, car ses traits semblent être réglés sur le désespoir.

Certes, pas chez tous, mais chez beaucoup, et ceux dont le visage n’est pas labouré par les sillons de l’inquiétude ne font que creuser ceux des autres. Parce qu’ils regardent souvent de haut, avec un sourire arrogant, ceux qui ne participent pas au miracle économique.

En Bulgarie, Deuz rencontre la dolce gabana et L’oreal le lisier. Les réminiscences de la modernité renaissent tel un phénix des cendres des grandes villes calcinées, tandis qu’à la campagne, le plafond d’une habitation sur deux vacille.

Il est souvent absurde de voir des systèmes de surveillance ultramodernes suspendus au-dessus de routes qui, dans d’autres régions d’Europe, ne seraient même pas baptisées sentiers, car la facture de l’essor doit être payée, par tous.

Quand une BMW heurte une calèche, que la police parle un allemand parfait et que les vrais problèmes des classes inférieures ne sont manifestement pas entendus, on est dans la nouvelle Europe, ou plutôt la Bulgarie.

Votre Ulf

El Español

Entre Rumanía y Grecia
La vida es dura en Bulgaria. Se ve en las ciudades y pueblos y se nota en las caras de la gente.

Los búlgaros tardan en sonreír, porque sus rasgos faciales parecen dispuestos para la desesperación.

No para todos, por supuesto, pero sí para muchos, y aquellos cuyos rostros no están surcados por surcos de preocupación no hacen sino ahondar aún más los de los demás. Porque a menudo miran con una sonrisa arrogante a los que no participan en el milagro económico.

En Bulgaria, Deuz se encuentra con dolce gabana y L’oreal con purines. Reminiscencias de la modernidad resurgen como ave fénix de las cenizas de las ciudades carbonizadas, mientras que en el campo el techo tiembla sobre una de cada dos viviendas.

A menudo parece absurdo cómo los sistemas de vigilancia de última generación cuelgan sobre carreteras que en otras partes de Europa ni siquiera se llamarían caminos, porque la factura del auge hay que pagarla, entre todos.

Cuando un BMW choca contra un carruaje, la policía habla un alemán perfecto y los verdaderos problemas de las clases bajas son obviamente desconocidos, entonces se está en la nueva Europa, o mejor dicho, en Bulgaria.

Su Ulf

Das größte Unglück ist die Freiheit


(Down below in english en français Incluido el español) Vanlifer, die große Freiheit die Welt zu entdecken, Länder zu sehen, Kulturen zu erleben und allem zu entfliehen.

Aber wem entfliehe ich? Wovon will ich mich frei machen? Was will ich?

Nach über 13.000Kilometern begreife ich langsam, dass ich nicht frei sein will, denn Freiheit ist nicht (nur) die Option glücklich zu sein, sondern der Freiheit ist das Unglück implizit.

Wenn ich Geld habe, muss ich mich entscheiden, was ich mit all dem Geld von all den Möglichkeiten für eine wähle, um am Ende immer zu wissen, ich hätte auch anders wählen können, vielleicht wäre eine andere Option idealer gewesen, vielleicht lag ich nicht richtig. Ganz sicher an diesem Punkt ist nur eines: Ich bin nicht zufrieden, ich will mehr oder anders, aber nicht das, was ich habe oder bin.

Ich entscheide mich ab heute gegen die Freiheit und für das Glück, dass ich bereits gefunden habe. Ich werde zu Sisyphos, weil er nicht die Option hatte den Stein nicht zu rollen, sondern nur die Option, das Rollen des Steines zu lieben.

Die einzige Herausforderung seines Lebens besteht (!) darin, in sich diese Perspektive zu finden, das alternativlose Rollen müssen des Steins lieben zu lernen. Und das zu erreichen war deshalb nicht schwer, weil er den Stein allein rollte. Keiner kam vorbei und sagte „bist Du doof?“  Keiner suggerierte ihm eine Alternative zum Rollen des Steins. Kein „so geht es schneller oder besser oder. Warum auch, schneller oben heißt nur schneller wieder von vorne anfangen zu müssen. Keiner lag ihm glücklicherweise mit Entscheidungsfreiheiten in den Ohren. Keiner nervte ihn mit seinem Unglück, so intelligent zu sein, dass er die Optionslosigkeit als wahres Glück nicht begreifen konnte.

Ich will ab heute nicht mehr Freiheit, sondern weniger. Denn je weniger Freiheit ich habe, desto alternativloser ist die Notwendigkeit zu lieben was ich bin und genau das will ich doch.

Wer den Hedonismus verteufelt ist nur neidisch darauf, ihn nicht verstanden zu haben. Ein Kleingeist wer denkt, dann kann ich mich ja immer betrinken oder Drogen nehmen und bin immer faul und so deshalb glücklich.

Ein Hedonist will sich nicht betâuben, weil er nichts tun will und darf, um seine Glücksperspektive zu verschleiern. Ein Hedonist nimmt das Sein wie es ist als das an, was es zu lieben gilt, wie es ist.

Ein Hedonist arbeitet hart an dieser Perspektive und nicht an der Potenz der Freiheit, auch unglücklich sein zu können, indem er weiter das Glück in Alternativen sucht.

Ein Hedonist liebt, das Geschenk, genießen zu können und hat begriffen oder arbeitet daran, dass immer mehr zu können nur eines heißen kann, wahrscheinlich unglücklich zu bleiben.

Euer Ulf

In english


The greatest misfortune is freedom
Vanlifer, the great freedom to discover the world, see countries, experience cultures and escape everything.

But who am I escaping from? What do I want to free myself from? What do I want?

After more than 13,000 kilometers, I am slowly realizing that I don’t want to be free, because freedom is not (only) the option to be happy, but unhappiness is implicit in freedom.

If I have money, I have to decide which of all the options I choose with all the money, so that in the end I always know that I could have chosen differently, maybe another option would have been more ideal, maybe I wasn’t right. Only one thing is certain at this point: I am not satisfied, I want more or something different, but not what I have or what I am.

As of today, I am deciding against freedom and in favor of the happiness that I have already found. I become Sisyphus, because he did not have the option of not rolling the stone, but only the option of loving the rolling of the stone.

The only challenge of his life is (!) to find this perspective within himself, to learn to love the rolling of the stone without any alternative. And achieving this was not difficult because he rolled the stone alone. No one came along and said „are you stupid?“  No one suggested an alternative to rolling the stone. No „it’s faster or better this way or. Why should it, going up faster just means having to start all over again sooner. Fortunately, no one was in his ear with decisions. Nobody bothered him with his misfortune of being so intelligent that he couldn’t understand the lack of options as true happiness.

As of today, I don’t want more freedom, I want less. Because the less freedom I have, the less alternative there is to loving what I am, and that’s exactly what I want.

Anyone who demonizes hedonism is just jealous of not having understood it. Anyone who thinks I can always get drunk or take drugs and always be lazy and therefore happy is a small-minded person.

A hedonist doesn’t want to get drunk because he doesn’t want to and isn’t allowed to do anything to disguise his perspective on happiness. A hedonist accepts being as it is as something to be loved as it is.

A hedonist works hard on this perspective and not on the power of freedom to be unhappy by continuing to seek happiness in alternatives.

A hedonist loves the gift of being able to enjoy and has understood or is working on the fact that being able to do more and more can only mean one thing: probably remaining unhappy.

Your Ulf

En francaise


Le plus grand malheur est la liberté
Vanlifer, la grande liberté de découvrir le monde, de voir des pays, de vivre des cultures et de s’évader de tout.

Mais à qui est-ce que je m’évade ? De quoi est-ce que je veux me libérer ? Qu’est-ce que je veux ?

Après plus de 13 000 kilomètres, je commence à comprendre que je ne veux pas être libre, car la liberté n’est pas (seulement) l’option d’être heureux, mais le malheur est implicite dans la liberté.

Si j’ai de l’argent, je dois décider ce que je choisis parmi toutes les possibilités avec tout cet argent, pour savoir à la fin que j’aurais pu choisir autre chose, qu’une autre option aurait peut-être été plus idéale, que je n’avais peut-être pas raison. Une seule chose est sûre à ce stade : je ne suis pas satisfait, je veux plus ou autrement, mais pas ce que j’ai ou ce que je suis.

A partir d’aujourd’hui, je choisis de ne pas être libre et d’être heureux, ce que j’ai déjà trouvé. Je deviens Sisyphe parce qu’il n’avait pas l’option de ne pas faire rouler la pierre, mais seulement l’option d’aimer faire rouler la pierre.

Le seul défi de sa vie ( !) est de trouver en lui cette perspective, d’apprendre à aimer le roulement sans alternative de la pierre. Et cela n’a pas été difficile parce qu’il a roulé la pierre tout seul. Personne n’est venu lui dire „t’es bête“ ?  Personne ne lui a suggéré une alternative au roulement de la pierre. Pas de „ça va plus vite ou mieux ou…“. Pourquoi donc, aller plus vite en haut signifie devoir recommencer plus vite. Personne, heureusement, ne l’ennuyait avec sa liberté de décision. Personne ne l’agaçait avec son malheur d’être si intelligent qu’il ne pouvait pas comprendre l’absence d’options comme un véritable bonheur.

À partir d’aujourd’hui, je ne veux pas plus de liberté, mais moins. Car moins j’ai de liberté, plus la nécessité d’aimer ce que je suis est sans alternative, et c’est pourtant ce que je veux.

Ceux qui diabolisent l’hédonisme sont seulement jaloux de ne pas l’avoir compris. C’est un esprit étroit qui pense que je peux toujours me saouler ou me droguer et que je suis toujours paresseux et donc heureux.

Un hédoniste ne veut pas se droguer, car il ne veut et ne peut rien faire pour dissimuler sa perspective de bonheur. Un hédoniste accepte l’être tel qu’il est comme ce qu’il faut aimer, tel qu’il est.

Un hédoniste travaille dur à cette perspective et non à la potentialité de la liberté de pouvoir être malheureux en continuant à chercher le bonheur dans des alternatives.

Un hédoniste aime le cadeau de pouvoir profiter et a compris, ou travaille à comprendre, que pouvoir toujours plus ne peut signifier qu’une chose : rester probablement malheureux.

Votre Ulf

El español


La mayor desgracia es la libertad
Vanlifer, la gran libertad de descubrir el mundo, ver países, experimentar culturas y escapar de todo.

Pero, ¿de quién escapo? ¿De qué quiero liberarme? ¿Qué es lo que quiero?

Después de más de 13.000 kilómetros, poco a poco me voy dando cuenta de que no quiero ser libre, porque la libertad no es (sólo) la opción de ser feliz, sino que la infelicidad está implícita en la libertad.

Si tengo dinero, tengo que decidir cuál de todas las opciones elijo con todo el dinero, para que al final siempre sepa que podría haber elegido de otra manera, quizá otra opción hubiera sido más ideal, quizá no acerté. Llegados a este punto, sólo una cosa es cierta: no estoy satisfecho, quiero más o algo diferente, pero no lo que tengo o lo que soy.

A partir de hoy, me decido en contra de la libertad y a favor de la felicidad que ya he encontrado. Me convierto en Sísifo, porque él no tenía la opción de no hacer rodar la piedra, sino sólo la opción de amar el rodar de la piedra.

El único desafío de su vida es (!) encontrar esta perspectiva dentro de sí mismo, aprender a amar el rodar de la piedra sin alternativa. Y conseguirlo no fue difícil porque hizo rodar la piedra él solo. Nadie vino y le dijo „¿estás loco?“.  Nadie sugirió una alternativa a hacer rodar la piedra. Nadie le dijo „es más rápido o mejor así“. ¿Por qué habría de serlo? Subir más rápido sólo significa tener que volver a empezar antes. Afortunadamente, nadie le molestó con sus decisiones. Nadie le molestaba con su desgracia de ser tan inteligente que no podía entender la falta de opciones como la verdadera felicidad.

A día de hoy, no quiero más libertad, quiero menos. Porque cuanta menos libertad tengo, menos alternativas hay de amar lo que soy, y eso es exactamente lo que quiero.

Quien demoniza el hedonismo sólo tiene envidia de no haberlo entendido. Una persona de mente estrecha que piensa que siempre puedo emborracharme o drogarme y ser siempre perezoso y, por tanto, feliz.

Un hedonista no quiere emborracharse porque no quiere y no puede hacer nada para disfrazar su perspectiva de la felicidad. Un hedonista acepta el ser tal como es como algo que hay que amar tal como es.

Un hedonista trabaja duro en esta perspectiva y no en el potencial de libertad de ser infeliz al seguir buscando la felicidad en alternativas.

Un hedonista ama el don de poder disfrutar y se ha dado cuenta o está trabajando en el hecho de que poder hacer más y más sólo puede significar una cosa: probablemente seguir siendo infeliz.


Tu Ulf

Street life

Iam nearly fity and drunk so don’t ask

(Down below in english en français Incluido el español) Ich sitz grad im Jürmann und betrinke mich. Ich höre meine Musik und fühle mich gut. An meiner Seite schläft die großartigste Frau, die es auf der Welt gibt, ich habe tolle Freunde und meine Tochter, ach was sag ich, einmalig.

Wir machen den Ritt auf der Waiküre, sehen die Welt, vielleicht in einem Jahr nicht die ganze, aber so viel. Wir stehen jeden Morgen auf und stämmen einen Alltag der seines Gleichen sucht. Höhen wie sie nie einer erklommen und Tiefen die keiner gesehen hat und auch nach fast zehn Monaten denken wie noch: Wie geil

Fremde Kulturen, eigene Grenzen, die Steine wechseln die Liebe wächst. Nein, Silvana würde sagen, bitte betrinken dich nicht, aber sie schläft und flüstert mir dennoch zu: ich bin stolz auf Dich! Welcher Mann kann das von
sich behaupten?!

Ich bin glücklich im Chaos, in der Welt, in meinem Leben,. Ich habe noch nie so intensiv gelebt und gelitten  ich war noch nie so sehr bei mir und noch nie so glücklich!

Gestern trafen wir Biker aus Sachsen, vor gut einer Woche die Jungs und vor vielen Monaten, beinahe einem Leben Jiannis. Neben Max meinen. Mittlerweile besten Freund.

Ich will mehr, aber bin nicht mehr ungenügsam Welt gerne, aber nicht um jeden Preis. Afghanistan, Iran, China oder Marokko, sehr gerne, aber nicht, wenn ich dabei Leben riskieren oder meine Meinung verleugnen muss.

Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs ohne glâubig zu sein. Ich will nicht beweisen müssen, dass ich ungefährlich bin. Ich will es ausstrahlen und ich glaube, dass ich auf einen.guten Weg bin.

Das Einzige vor dem ich wirklich Angst habe ist Deutschland.

Bitte, lieber Antonius steh mir bei, dass wir das schaffen, denn auf uns wartet nicht weniger als der Rest der Welt.

Ich freue mich,

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Life on the street

I sit in the Jürmann and get drunk. I’m listening to my music and feeling good. The most amazing woman in the world is sleeping next to me, I have great friends and my, oh what am I saying, unique daughter.

We travel the world, we see the world, maybe not the whole world in a year, but so much. We get up every morning and face a daily routine that is like nothing else. Highs that no one has ever reached and lows that no one has ever seen, and even after almost ten months we still think: „This is great!

Foreign cultures, our own borders, the stones are changing, love is growing. No, Silvana would tell me not to get drunk, but she sleeps and whispers to me anyway: ‚I’m proud of you! What man can say so much
can say so much?

I am happy in the chaos, in the world, in my life. I have never lived and suffered so intensely, I have never been so present with myself and so happy!

Yesterday we met motorcyclists from Saxony, just over a week ago the boys and several months ago, almost a lifetime ago, Jiannis. My friend at Max’s side. Now my best friend.

I want more, but I’m no longer dissatisfied The world loves, but not at any price. Afghanistan, Iran, China or Morocco, very gladly, but not if I have to risk my life or deny my views to do so.

We are on a mission for the Lord without being a believer. I don’t want to have to prove that I’m not dangerous. I want to show it and I believe I’m on the right path.

The only thing that really scares me is Germany.

Please, dear Antoine, help me to make it, because nothing less than the rest of the world is waiting for us there.

I’m looking forward to it,

See you tomorrow, of course,

Your Ulf

En francaise

La vie dans la rue

Je m’assois au Jürmann et je me saoule. J’écoute ma musique et je me sens bien. La femme la plus extraordinaire du monde dort à côté de moi, j’ai des amis formidables et ma, oh que dis-je, unique fille.

Nous parcourons le monde, nous voyons le monde, peut-être pas le monde entier en un an, mais tellement. Nous nous levons tous les matins et faisons face à une routine quotidienne qui ne ressemble à rien d’autre. Des hauts que personne n’a jamais atteints et des bas que personne n’a jamais vus, et même après presque dix mois, nous nous disons toujours : „C’est génial !

Des cultures étrangères, nos propres frontières, les pierres changent, l’amour grandit. Non, Silvana me dirait de ne pas me saouler, mais elle dort et me murmure quand même : „Je suis fière de toi ! Quel homme peut dire autant
peut dire autant ?

Je suis heureux dans le chaos, dans le monde, dans ma vie. Je n’ai jamais vécu et souffert aussi intensément, je n’ai jamais été aussi présent à moi-même et aussi heureux !

Hier, nous avons rencontré des motards de Saxe, il y a un peu plus d’une semaine les garçons et il y a plusieurs mois, presque une vie, Jiannis. Mon ami aux côtés de Max. Maintenant mon meilleur ami.

Je veux plus, mais je ne suis plus insatisfait Le monde aime, mais pas à n’importe quel prix. L’Afghanistan, l’Iran, la Chine ou le Maroc, très volontiers, mais pas si je dois risquer ma vie ou renier mes opinions pour le faire.

Nous sommes en mission pour le Seigneur sans être croyants. Je ne veux pas avoir à prouver que je ne suis pas dangereux. Je veux le montrer et je crois que je suis sur la bonne voie.

La seule chose qui me fait vraiment peur, c’est l’Allemagne.

S’il te plaît, cher Antoine, aide-moi à y arriver, car ce n’est rien de moins que le reste du monde qui nous y attend.

J’ai hâte d’y être,

A demain, bien sûr,

Ton Ulf

El español

Vida en la calle

Estoy sentado en el Jürmann y emborrachándome. Escucho mi música y me siento bien. La mejor mujer del mundo duerme a mi lado, tengo grandes amigos y mi hija es, oh qué puedo decir, única.

Recorremos el Waiküre, vemos mundo, quizá no todo el mundo en un año, pero sí mucho. Nos levantamos cada mañana y llevamos una vida cotidiana inigualable. Alturas que nadie ha escalado jamás y profundidades que nadie ha visto jamás e incluso después de casi diez meses seguimos pensando: ¡Qué guay!

Culturas extranjeras, fronteras propias, las piedras cambian y el amor crece. No, diría Silvana, por favor no te emborraches, pero ella duerme y aún me susurra: ¡Estoy orgullosa de ti! ¿Qué hombre puede decir eso de
puede decir eso de sí mismo?

Soy feliz en el caos, en el mundo, en mi vida. Nunca he vivido y sufrido tan intensamente, ¡nunca he estado tan cerca de mí mismo y nunca he sido tan feliz!

Ayer conocimos a moteros de Sajonia, hace una semana a los chicos y hace muchos meses, casi toda una vida, a Jiannis. Junto a Max, mi. Ahora mi mejor amigo.

Quiero más, pero ya no soy frugal. Me gusta el mundo, pero no a cualquier precio. Afganistán, Irán, China o Marruecos, mucho, pero no si tengo que arriesgar mi vida o renegar de mi opinión.

Viajamos en nombre del Señor sin ser religiosos. No quiero tener que demostrar que no soy peligroso. Quiero irradiarlo y creo que voy por buen camino.

Lo único que realmente me da miedo es Alemania.

Por favor, querido Antony, ayúdame a conseguirlo, porque nos espera nada menos que el resto del mundo.

Lo estoy deseando,

hasta mañana,

Tu Ulf