Nur 40 Euro die Nacht, aber dafür funktioniert das Internet schlecht.gut, dass wir Star Link haben, auch wenn der lange suchen musste.
Ob man es glaubt oder nicht, es war gestern ein schöner Tag. Wir haben das Unvermeidliche angenommen wie es ist und uns sogar über finanzielle Unterstützung freuen können.
Das tat gut, weil es ausdrückt, dass man an uns glaubt, das wir nicht allein sind und das alles doch gar nicht so schlimm ist, wie man im ersten Schreckmoment befürchtet.
Vielleicht haben wir eine Reperaturidee, vielleicht klappt das nicht, aber sicher ist, dass wir als Paar uns noch tiefer verbunden fühlten und haben.
Wir haben die Verantwortlichkeiten noch klarer aufgeteilt, unsere Wünsche und Sehnsüchte ausgesprochen, uns zugehört.
Nie wussten wir mehr, dass das unser Weg ist, weil wir ergründen konnten, was den jeweils anderen stört, nicht die Art zu leben, sondern die Art wie wir reisen.
Und seit ich nur noch für die Schule ins Netz gehe, sind meine Gedanken wieder so frei, dass ich endlich Silvanas Vorschlag beherzigen kann: Schreib nicht über Dich, schreib eine fiktive Geschichte und gestern hab ich endlich wieder eine Idee dafür gehabt. Es fühlt sich gut an, wenn der Stoff steht und man nur noch nach Details wie „wie muss einer sein, dass er so ist“ sucht.
Es ist wie beim Puzzlen, manchmal sucht man zwar etwas länger, aber man findet immer das Richtige.
Aber jetzt erst mal auf den Campingplatz, Silvana will ihres Amtes walten und ich.musd meinen Fuss endlich schonen und Unterricht vorbereiten.
Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Leben führen darf.
Euer Ulf
In english
Who would have thought it?
Believe it or not, yesterday was a beautiful day. We accepted the inevitable as it is and were even able to look forward to financial support.
That felt good because it shows that people believe in us, that we are not alone and that everything is not as bad as we feared at the first moment of shock.
Maybe we have a repair idea, maybe it won’t work, but what is certain is that we felt and still feel even more connected as a couple.
We divided up responsibilities even more clearly, expressed our wishes and desires and listened to each other.
We never knew more that this was our path, because we were able to find out what bothers each other, not the way we live, but the way we travel.
And since I only go online for school, my thoughts are so free again that I can finally take Silvana’s suggestion to heart: Don’t write about yourself, write a fictional story and yesterday I finally had another idea for it. It feels good when the material is there and you’re just looking for details like „what must someone be like to be like that“.
It’s like doing a jigsaw puzzle, sometimes you search a little longer, but you always find the right thing.
But now it’s off to the campsite, Silvana wants to do her job and I finally have to rest my foot and prepare for lessons.
I am very grateful that I can lead this life.
Your Ulf
En francaise
Qui l’aurait cru ?!
Croyez-le ou non, c’était une belle journée hier. Nous avons accepté l’inévitable tel qu’il est et nous avons même pu nous réjouir d’un soutien financier.
Cela nous a fait du bien, car cela exprime que l’on croit en nous, que nous ne sommes pas seuls et que tout n’est pas aussi grave que nous le craignons au premier moment.
Peut-être que nous avons une idée de réparation, peut-être que ça ne marchera pas, mais ce qui est sûr, c’est que nous nous sommes sentis et nous nous sentons encore plus liés en tant que couple.
Nous avons réparti les responsabilités encore plus clairement, nous avons exprimé nos souhaits et nos envies, nous nous sommes écoutés.
Nous n’avons jamais autant su que c’était notre voie, car nous avons pu sonder ce qui dérangeait l’autre, non pas notre façon de vivre, mais notre façon de voyager.
Et depuis que je ne vais sur le net que pour l’école, mes pensées sont à nouveau si libres que je peux enfin suivre la proposition de Silvana : N’écris pas sur toi, écris une histoire fictive et hier, j’ai enfin eu une nouvelle idée pour cela. C’est agréable quand la matière est prête et qu’on ne cherche plus que des détails comme „comment doit-on être pour être comme ça“.
C’est comme faire un puzzle, parfois on cherche un peu plus longtemps, mais on trouve toujours ce qu’il faut.
Mais pour l’instant, direction le camping, Silvana veut faire son office et moi, je dois enfin ménager mon pied et préparer mes cours.
Je suis très reconnaissant de pouvoir mener cette vie.
Votre Ulf
El Español
¿Quién lo hubiera dicho?
Aunque parezca mentira, ayer fue un gran día. Aceptamos lo inevitable tal y como es e incluso pudimos esperar ayuda financiera.
Eso nos sentó bien porque demuestra que la gente cree en nosotros, que no estamos solos y que no todo es tan malo como temíamos en el primer momento de shock.
Puede que tengamos una idea de reparación, puede que no funcione, pero lo que es seguro es que nos sentimos y seguimos sintiéndonos aún más unidos como pareja.
Compartimos responsabilidades de forma aún más clara, expresamos nuestros deseos y anhelos y nos escuchamos mutuamente.
Nunca supimos mejor que este era nuestro camino, porque pudimos descubrir lo que le molesta al otro, no la forma en que vivimos, sino la forma en que viajamos.
Y desde que sólo me conecto para ir a la escuela, mis pensamientos vuelven a estar tan libres que por fin puedo tomarme a pecho la sugerencia de Silvana: No escribas sobre ti, escribe una historia de ficción y ayer por fin tuve otra idea para ello. Se siente bien cuando el material está ahí y sólo buscas detalles como „cómo debe ser alguien para ser así“.
Es como hacer un puzzle, a veces buscas un poco más, pero siempre encuentras lo que buscas.
Pero ahora toca ir al camping, Silvana quiere hacer su trabajo y yo por fin tengo que descansar el pie y prepararme para las clases.
Guten Morgen liebe Mitreisenden. Ich hab gestern vier Bier getrunken und entsprechend geht es mir heute, aber der Tag ist trotz diverser Nachbarn in mal größeren mal kleineren mobilen Einfamilienhäusern so lieblich und freundlich, dass mein Kater wie ein kleines Kätzchen im Schoß meiner Seele schlummert und nur ein bisschen vor sich hin knurrt.
Ich muss mich noch mit vielem versöhnen und neu anfreunden, dass hab ich gemerkt. Der Frust ist vielleicht der schlimmste Begleiter meines Lebens. Manchmal frag ich mich, wann er und ich uns getroffen und so lieb gewonnen haben, dass wir nicht.mehr voneinander lassen konnten.
Gestern, so scheint es mir, hab ich die Scheidung eingereicht. Natürlich werde ich noch hin und wieder an ihn denken und vielleicht sogar vermissen, ihm hinterher weinen, aber letzte Nacht hab ich ihn rausgeworfen aus meinem Herzen.
„Du bist mir nicht wohl gesonnen. Wenn Du mir rätst, denk daran und daran und daran, dann hilfst du mir nicht, du machst alles nur noch schlimmer“, hab ich gesagt. „Geh zum Nachbarn mit dem kleinen Wohnmobil direkt neben der fahrenden Villa. Leg Dich unter seine Decke. Mein Bett ist zu klein für uns beide und ich will keine Zeit mehr mit Dir verbringen, schon ich hinterher und er so „aber wir waren doch immer so ein gutes Team,glaubst Du, dass du ohne mich hier wärst?“ „Ich weiss nicht“, gab ich zu, „aber ich glaube, ich wäre nie so verzweifelt gewesen, wie vor gut einem.Jahr und dann wäre ich vielleicht gar nicht gefahren, weil ich doch am meisten vor dir geflüchtet bin“.
„Und warum war ich dann Dein erstes Gepäckstück, was Du eingepackt hast?“ Grinste mich der Frust zynisch lächelnd an.
„Weil ich Dich im alten Leben nie losgeworden wäre. Du hast es nicht gemerkt, aber hier ist genug Platz für uns beide. Hier setz ich Dich wie einen Hund an der Raststätte aus, weil ich weiss, hier findest Du bestimmt ein neues Härchen oder Frauchen, denn hier bekommt der Neid grad Hochkonjunktur.
Ich hab heute schon wieder sieben Menschen gesehen, die auf der Suche nach Dir sind und ich hab nur die Tür geöffnet.
Feel free!
Ulf
In english
I’m getting divorced! Good morning fellow travelers. I drank four beers yesterday and I’m feeling accordingly today, but the day is so lovely and friendly despite various neighbors in sometimes larger sometimes smaller mobile single-family homes that my hangover is slumbering like a little kitten in the lap of my soul and only growls a little to itself.
I’ve realized that I still have a lot to reconcile and make new friends with. Frustration is perhaps the worst companion in my life. Sometimes I wonder when he and I met and became so close that we couldn’t let go of each other.
Yesterday, it seems, I filed for divorce. Of course I’ll still think about him from time to time and maybe even miss him, cry after him, but last night I threw him out of my heart.
„You are not well-disposed towards me. If you advise me to think about that and that and that, then you’re not helping me, you’re only making things worse,“ I said. „Go to the neighbor with the little mobile home right next to the moving villa. Lie under his blanket. My bed is too small for both of us and I don’t want to spend any more time with you,“ I said afterwards and he said, „but we were always such a good team, do you think you’d be here without me?“ „I don’t know,“ I admitted, „but I don’t think I would have been as desperate as I was a good year ago and then I might not have gone at all because I was running away from you the most.“
„And why was I the first piece of luggage you packed?“ Frustration grinned at me with a cynical smile.
„Because I would never have got rid of you in my old life. You didn’t realize it, but there’s enough room here for both of us. I’ll leave you here like a dog at a rest stop because I know you’re sure to find a new hair or mistress here, because envy is booming here at the moment.
I’ve seen seven people looking for you again today and I’ve only opened the door.
Feel free!
Ulf
En francaise
Je vais divorcer ! Bonjour chers compagnons de voyage. J’ai bu quatre bières hier et je me sens donc bien aujourd’hui, mais la journée est si douce et amicale, malgré les divers voisins dans des maisons individuelles mobiles parfois plus grandes, parfois plus petites, que ma gueule de bois sommeille comme un petit chaton dans le giron de mon âme et ne fait que grogner un peu devant moi.
Je dois encore me réconcilier avec beaucoup de choses et me faire de nouveaux amis, je l’ai remarqué. La frustration est peut-être le pire compagnon de ma vie. Parfois, je me demande quand lui et moi nous sommes rencontrés et nous sommes aimés au point de ne plus pouvoir nous quitter.
Hier, il me semble que j’ai demandé le divorce. Bien sûr, je penserai encore à lui de temps en temps, il me manquera peut-être, je pleurerai après lui, mais la nuit dernière, je l’ai chassé de mon cœur.
„Tu n’es pas en bons termes avec moi. Si tu me conseilles de penser à ça et à ça et à ça, tu ne m’aides pas, tu ne fais qu’empirer les choses“, ai-je dit. „Va chez le voisin avec le petit camping-car juste à côté de la villa en mouvement. Allonge-toi sous sa couverture. Mon lit est trop petit pour nous deux et je ne veux plus passer de temps avec toi, ai-je ajouté, et lui : „Mais nous avons toujours formé une si bonne équipe, penses-tu que tu serais ici sans moi ? „Je ne sais pas“, avouai-je, „mais je crois que je n’aurais jamais été aussi désespérée qu’il y a un peu plus d’un an, et je ne serais peut-être pas partie du tout, parce que c’est toi que je fuyais le plus“.
„Alors pourquoi ai-je été le premier bagage que tu as emporté ?“ Me sourit la frustration avec un sourire cynique.
„Parce que je n’aurais jamais pu me débarrasser de toi dans l’ancienne vie. Tu ne l’as pas remarqué, mais il y a assez de place pour nous deux ici. Ici, je t’abandonne comme un chien sur une aire d’autoroute, parce que je sais que tu trouveras certainement ici un nouveau petit poil ou une nouvelle maîtresse, car ici, la jalousie a actuellement le vent en poupe.
Aujourd’hui, j’ai déjà vu sept personnes qui te cherchaient et je n’ai fait qu’ouvrir la porte.
Sois libre !
Ulf
El Español
¡Me divorcio! Buenos días, compañeros de viaje. Ayer me bebí cuatro cervezas y hoy me siento en consecuencia, pero el día es tan encantador y amistoso a pesar de varios vecinos en casas familiares móviles a veces más grandes, a veces más pequeñas, que mi resaca dormita como un gatito en el regazo de mi alma y sólo gruñe un poco.
Me he dado cuenta de que aún me queda mucho por reconciliar y hacer nuevos amigos. La frustración es quizás la peor compañera de mi vida. A veces me pregunto en qué momento él y yo nos conocimos y nos encariñamos tanto que no podíamos desprendernos el uno del otro.
Ayer, al parecer, solicité el divorcio. Claro que seguiré pensando en él de vez en cuando y puede que incluso le eche de menos, que llore por él, pero anoche le eché de mi corazón.
„No está bien dispuesto hacia mí. Si me aconsejas que piense en eso y en eso y en eso, entonces no me ayudas, sólo empeoras las cosas“, le dije. „Ve a ver al vecino que tiene la pequeña furgoneta camper al lado del chalet de la mudanza. Túmbate bajo su manta. Mi cama es demasiado pequeña para los dos y no quiero pasar más tiempo contigo“, le dije después y él me contestó: „pero siempre fuimos tan buen equipo, ¿crees que estarías aquí sin mí?“. „No lo sé“, admití, „pero no creo que hubiera estado tan desesperada como hace un buen año y entonces puede que no hubiera viajado porque era de las que más huía de ti“.
„¿Y por qué fui yo el primer equipaje que metiste en la maleta?“. Frustración me sonrió con cinismo.
„Porque nunca me habría librado de ti en mi vida anterior. No te has dado cuenta, pero aquí hay sitio suficiente para los dos. Te dejaré aquí como a un perro en la estación de servicio de la autopista porque sé que seguro que aquí encuentras un nuevo pelo o una nueva amante, porque la envidia está en auge aquí en este momento.
Hoy he vuelto a ver a siete personas buscándote y sólo he abierto la puerta.
Es ist ja schon peinlich: Je unbedeutender die Person, desto dekadenter der Auftritt. Ich darf das sagen, denn ich weiß was es heißt unbedeutend und dekadent zu sein, denn ich nannte mich einst Schauspieler.
Ich glaube, dass liegt daran, dass die kleinen Chefs so hart für ihre Position kämpfen mussten, dass sie Arbeitszeit mit Kompetenz verwechseln. Aber wenn sie doch kompetent wären, würden sie weder ihre Angestellten wie Dreck behandeln noch so fahrlässige Fehler machen, wie die, jene die wirklich kompetent sind (auch wenn sie auf der Hühnerleiter weiter unten stehen), versuchen zu bescheissen.
Ihre Perspektive ist, wer unter mir arbeitet, muss auch dümmer sein als ich und das impliziert manchmal schon eine verdammt unfassbare Dummheit, denn oft frag ich mich, ob der Bodensatz der Intelligenz überhaupt noch unterschritten werden kann, schließlich befindet man sich ja schon am Horizont des Regenwurmniveaus.
Und dennoch sind es genau die, die es endlich auch mal genießen wollen, auf andere herab zu schauen. Denn sie haben ihre Position nicht aus dem Wunsch wirklich etwas zu erreichen erlangt, sondern nur aus der Wut, nicht oben zu sein, erfrustet.
Und sobald sie auf den Stufen des Kölner Doms die erste erklommen haben, fühlen sie sich berechtigt und daraus (warum auch immer) genötigt, wie einst selbst getreten worden zu sein, auf andere treten zu müssen.
Da wird beklaut, gelogen, die Steuer betrogen, bis sich die Balken biegen und sich dann gewundert, dass sie diejenigen sind, die die Zahl der Insolventen Unternehmen in die Höhe treiben.
Sie unterliegen einem gravierenden Denkfehler: Denn: Sie glauben, nur weil sie sich alles haben gefallen lassen, würde das jeder andere auch machen, aber, da kommt der wesentliche Vorteil des Menschen zum Ausdruck: Menschen sind nicht objektiv logisch wie KI. Menschen sind willkürlich, weil jeder seine eigenen Erfahrungen hat, die einem zum jeweiligen Leben und jedes Mal zur Individuellen Denkweise nötigen.
Keine KI würde als Mensch Geld auf der Straße liegen lassen, weil mehr immer mehr ist und somit immer besser zu sein scheint. Nur ein reicher echterMensch sagt zu 50 Cent auf dem Boden „hab ich nicht nötig“, wenn ich dafür alle Treppen von der Turmspitze des Doms in Köln wieder in den Keller hinabsteigen muss.
Ich bin so ein Mensch.
Euer Ulf
In english
„I am such“ a human being
It’s embarrassing: the more insignificant the person, the more decadent the performance. I can say that because I know what it means to be insignificant and decadent, because I once called myself an actor.
I think it’s because the little bosses have had to fight so hard for their position that they confuse working hours with competence. But if they were competent, they wouldn’t treat their employees like crap nor make the careless mistakes that those who are truly competent (even if they are lower on the chicken ladder) try to screw over.
Their perspective is, whoever works below me must be stupider than me and that sometimes implies a damn unbelievable stupidity, because I often wonder whether it is even possible to fall below the bottom of the intelligence scale, after all, you are already on the horizon of earthworm level.
And yet it is precisely those who finally want to enjoy looking down on others. Because they have not gained their position out of a desire to really achieve something, but only out of anger at not being at the top.
And as soon as they have climbed to the top of the steps of Cologne Cathedral, they feel entitled and compelled (for whatever reason) to step on others as they were once stepped on themselves.
They steal, lie, cheat the taxman until the beams bend and then wonder why they are the ones driving up the number of insolvent companies.
They make a serious mistake in their thinking: they believe that just because they put up with everything, everyone else would do the same, but this is where the main advantage of humans comes to the fore: humans are not objectively logical like AI. Humans are arbitrary, because everyone has their own experiences that force them to think individually every time.
No AI would leave money on the street as a human because more is always more and therefore always seems to be better. Only a rich real person would say „I don’t need it“ to 50 cents on the ground if I had to climb down all the stairs from the top of the cathedral tower in Cologne to the basement.
I am that kind of person.
Your Ulf
En Francaise
„Je suis comme ça“ un être humain
C’est assez embarrassant : plus la personne est insignifiante, plus son apparence est décadente. Je peux le dire, car je sais ce que signifie être insignifiant et décadent, puisque je me suis un jour appelé acteur.
Je pense que c’est parce que les petits chefs ont dû se battre si dur pour obtenir leur position qu’ils confondent temps de travail et compétence. Mais s’ils étaient compétents, ils ne traiteraient pas leurs employés comme de la merde et ne feraient pas d’erreurs de négligence comme ceux qui essaient d’arnaquer ceux qui sont vraiment compétents (même s’ils sont plus bas dans l’échelle des poules).
Leur perspective est que celui qui travaille en dessous de moi doit aussi être plus bête que moi, et cela implique parfois déjà une sacrée stupidité, car je me demande souvent si l’on peut encore descendre en dessous de la lie de l’intelligence, après tout, on se trouve déjà à l’horizon du niveau du ver de terre.
Et pourtant, ce sont précisément ceux qui veulent enfin profiter de regarder les autres de haut. Car ils n’ont pas obtenu leur position par le désir d’atteindre vraiment quelque chose, mais seulement par la colère de ne pas être en haut, frustrés.
Et dès qu’ils ont gravi la première marche de la cathédrale de Cologne, ils se sentent autorisés et contraints (pour une raison ou pour une autre) à marcher sur les autres comme ils l’ont fait autrefois.
Ils volent, mentent, fraudent le fisc jusqu’à ce que les poutres se plient et s’étonnent ensuite que ce soient eux qui fassent grimper le nombre d’entreprises en faillite.
Ils sont victimes d’une grave erreur de raisonnement : ils pensent que parce qu’ils ont tout accepté, tout le monde ferait la même chose, mais c’est là que l’avantage essentiel de l’être humain s’exprime : les êtres humains ne sont pas objectivement logiques comme les IA. Les humains sont arbitraires, parce que chacun a ses propres expériences qui l’obligent à vivre et à penser individuellement à chaque fois.
Aucune IA ne laisserait de l’argent dans la rue en tant qu’être humain, parce que plus est toujours plus et semble donc toujours meilleur. Seul un homme riche et authentique dit à 50 centimes par terre „je n’en ai pas besoin“, même si je dois descendre tous les escaliers du sommet de la cathédrale de Cologne jusqu’au sous-sol.
Je suis ce genre de personne Je suis un homme.
Votre Ulf
El Español
„Soy tal“ ser humano
Es vergonzoso: cuanto más insignificante es la persona, más decadente es la actuación. Puedo decirlo porque sé lo que significa ser insignificante y decadente, porque una vez me llamé a mí mismo actor.
Creo que se debe a que los jefecillos han tenido que luchar tanto por su puesto que confunden horas de trabajo con competencia. Pero si fueran competentes, no tratarían a sus empleados como basura ni cometerían los errores por descuido que intentan fastidiar los que son verdaderamente competentes (aunque estén más abajo en la escala de los pollos).
Su perspectiva es, quien trabaja por debajo de mí debe ser más tonto que yo y eso a veces implica una estupidez condenadamente increíble, porque a menudo me pregunto si el sedimento de la inteligencia se puede rebajar del todo, después de todo, ya estás en el horizonte del nivel de la lombriz de tierra.
Y, sin embargo, son precisamente los que al final quieren disfrutar mirando a los demás por encima del hombro. Porque no alcanzaron su posición por el deseo de lograr realmente algo, sino sólo por la rabia de no estar en la cima.
Y en cuanto han subido a lo más alto de la escalinata de la catedral de Colonia, se sienten con derecho y obligados (por la razón que sea) a pisar a los demás como antes les pisaron a ellos.
Roban, mienten, engañan al fisco hasta que se les doblan las vigas y luego se preguntan por qué son ellos los que hacen aumentar el número de empresas insolventes.
Cometen un grave error en su forma de pensar: creen que porque ellos lo aguantan todo, todos los demás harían lo mismo, pero aquí es donde sale a relucir la principal ventaja de los humanos: los humanos no son objetivamente lógicos como la IA. Los humanos son arbitrarios porque cada uno tiene sus propias experiencias que le obligan a pensar individualmente cada vez.
Ninguna IA dejaría dinero en la calle como un humano porque más siempre es más y, por tanto, siempre parece ser mejor. Sólo una persona rica de verdad diría „no lo necesito“ a 50 céntimos en el suelo si tuviera que bajar todas las escaleras desde lo alto de la torre de la catedral de Colonia hasta el sótano.
Klingt komisch, oder? Das habe ich auch lange gedacht, bis ich beim Ritt auf der Waiküre endlich eines Besseren belehrt wurde.
Die Hoffnung, so sagt man, schwindet zuletzt. Aber ist das eine qualitativ aufwertende Definition von Hoffnung? Ich glaube nicht, denn wer hat Hoffnung? Hoffnung hat der, der eigentlich keinen Grund zur Hoffnung hat. Die alternative deutsche Band Deichkind schreibt in einem Song: „Hoffnung ist die Zuflucht des Versagers!“ und ich glaube, das trifft es besser, auch wenn es deprimierend klingt. Denn Hoffnung ist doch das, was man hat, wenn man sein (vermeintlich) Schicksal nicht mehr selbst beeinflussen kann.
Aber was will man beeinflussen? Sein Sein mit einer persönlich zugeschnittenen Hoffnung, einem Glücksversprechen, das einem vorenthalten wird. Aber wer gibt einem dieses Versprechen? Man gibt es sich selbst, aus den Umständen seines Lebens, das sich ausschließlich aus Vergleichen nährt.
Man kann mehr Geld verdienen, weil man sieht, dass es Menschen gibt die mehr Geld verdienen oder reicher sind als man selbst (übrigens immer und wenn man der oder die Reichste ist, dann kann man dennoch reicher sein, denn das hinterfotzige an Geld ist doch, dass es immer mehr sein kann, weil es am Ende ja nur eine Zahl ist und Zahlen doch unendlich gesteigert werden können, wie deprimierend) und dann macht man den illegitimen Vergleich, dass Geld, was den einen scheinbar glücklicher macht, auch einen selbst zu mehr Zufriedenheit verhilft.
Wenn ich mehr Geld habe, dann kann ich mir mehr dies und das kaufen und dies und das ist wieder ein Vergleich, es ist nämlich das, was der oder die hat, einen größeren Fernseher, besseren Computer oder auch eine weitere Reise. Wenn ich mal so weit reisen kann, dann bin ich auch endlich glücklich, so denkt man, aber ist man das dann wirklich?
Was macht man dann mit dem größeren Fernseher, doch auch nur scheiße gucken, das gleiche Zeugs, was auch das kleinere Modell zeigte, nur dass man bei HD dann endlich sieht, wie billig die Serie wirklich produziert wurde und wenn man dann am Traumstrand ist, merkt man, dass es dort nicht nur den Sand am Strand gibt, sondern auch in den Schuhen, der Hose oder, wenn man wie wir mit einem Auto unterwegs ist in jeder Ritze des Wagens.
Da hilft nur eines: ein besseres Auto, oder ein anderer Strand. Bis man dann dort ist und merkt, jetzt hat es wirklich nur eines nicht mehr: Hoffnung, das es noch besser werden kann. Man ist also wieder deprimiert, denn was ist das Leben schon ohne Hoffnung auf ein vermeintlich besseres; was auch immer?
Der omnipräsente Konjunktiv II eines „wäre, hätte könnte“ lässt einen das „ist, hat und kann“ relativieren. Man freut sich nicht über frei haben, sondern über reisen können. Und wenn man es tut, könnte man auch wieder zu Hause mit Freunden ein Bier trinken oder arbeiten um nicht nach Griechenland, sondern in die Karibik fliegen um da zu realisieren, dass eine echte Liebe schöner ist als eine Gekaufte.
Ich arbeite ab heute nicht mehr an meinen Träumen, denn meine Träume sind der Ursprung allen Frustes. Ich versuche, egal was als das zu nehmen, was es ist: Ich kann nichts tun, ich tue nichts also bin ich glücklich, oder um es im Prinzip der Hoffnung zu formulieren „ Ich könnte jetzt nichts tun, ich kann nichts tun, also mache ich nichts: Ziel erreicht.
Zugegeben, das ist auch ein Ziel, aber eines, das ich jeden Tag, ja jeden Moment des Lebens erreichen kann. Das Sein ist ein Versprechen, dass sich immer dann erfüllt, wenn es ist und wenn das Sein mal so ist, dass es nicht ideal genug ist, weil ich eine Rechnung nicht bezahlen kann, dann ist das so; und ich genieße, dass ich noch bin, obwohl ich es nicht ändern kann. Wenn das mal keine unerwartete Überraschung ist und das ist doch wie ein geschenkt des Himmels, vielleicht das einzige, das noch schöner ist als die Vorfreude, also eine Erwartung (wieder eine Hoffnung).
Bis morgen.
Euer Ulf
P.S. Und was ist jetzt mit Kolumbien?
In english
No more hope at last
Sounds strange, doesn’t it? That’s what I thought for a long time until I was finally proven wrong while riding the Waiküre.
Hope, they say, fades last. But is that a qualitative definition of hope? I don’t think so, because who has hope? Hope is for those who actually have no reason to hope. The alternative German band Deichkind writes in a song: „Hope is the refuge of failure!“ and I think that’s more accurate, even if it sounds depressing. After all, hope is what you have when you can no longer (supposedly) influence your own fate.
But what do you want to influence? Your existence with a personalized hope, a promise of happiness that is withheld from you. But who gives you this promise? You give it to yourself, from the circumstances of your life, which is nourished exclusively by comparisons.
You can earn more money because you see that there are people who earn more money or are richer than you (always and if you are the richest, then you can still be richer, because the sneaky thing about money is that it can always be more, because in the end it is just a number and numbers can be increased infinitely, how depressing) and then you make the illegitimate comparison that money, which apparently makes you happier, also helps you to be happier.
If I have more money, then I can buy more of this and that and this and that is another comparison, because it’s what he or she has, a bigger TV, a better computer or even another trip. If I can travel that far, then I’ll finally be happy, you think, but will I really be happy?
What do you do with the bigger TV, just watch shit, the same stuff that the smaller model showed, only with HD you can finally see how cheaply the series was really produced and when you are on the beach of your dreams, you realize that there is not only sand on the beach, but also in your shoes, trousers or, if you are travelling in a car like us, in every crack of the car.
There’s only one thing that helps: a better car or a different beach. Until you get there and realize that there’s really only one thing left: hope that it can get any better. So you’re depressed again, because what is life without hope for a supposedly better; whatever?
The omnipresent subjunctive II of „would have, could have“ puts the „is, has and can“ into perspective. We are not happy about having freedom, but about being able to travel. And if you do, you could be back at home having a beer with friends or working so that you can fly to the Caribbean instead of Greece and realize that real love is better than bought love.
As of today, I am no longer working on my dreams, because my dreams are the source of all frustration. I try to take whatever for what it is: I can do nothing, I do nothing therefore I am happy, or to put it in the principle of hope “ I could do nothing now, I can do nothing so I do nothing: goal achieved.
Admittedly, this is also a goal, but one that I can achieve every day, indeed every moment of my life. Being is a promise that is always fulfilled when it is, and if being is not ideal enough because I can’t pay a bill, then that’s that; and I enjoy the fact that I’m still here, even though I can’t change it. If that’s not an unexpected surprise and it’s like a gift from heaven, perhaps the only thing more beautiful than anticipation, an expectation (another hope).
See you tomorrow.
Your Ulf
P.S. And what about Colombia now?
En francaise
Enfin, plus d’espoir
Ça a l’air bizarre, non ? C’est ce que j’ai longtemps pensé, jusqu’à ce que la chevauchée de la Waiküre me fasse enfin changer d’avis.
L’espoir, dit-on, disparaît en dernier. Mais est-ce une définition qualitativement valorisante de l’espoir ? Je ne crois pas, car qui a de l’espoir ? L’espoir, c’est celui qui n’a en fait aucune raison d’espérer. Le groupe alternatif allemand Deichkind écrit dans une chanson : „L’espoir est le refuge des ratés !“ et je pense que c’est plus juste, même si cela semble déprimant. Car l’espoir, c’est tout de même ce que l’on a quand on ne peut plus influencer soi-même son (prétendu) destin.
Mais que veut-on influencer ? Son être avec un espoir taillé sur mesure, une promesse de bonheur dont on est privé. Mais qui nous fait cette promesse ? On se la donne à soi-même, à partir des circonstances de sa vie, qui se nourrit exclusivement de comparaisons.
On peut gagner plus d’argent parce qu’on voit qu’il y a des gens qui gagnent plus d’argent ou qui sont plus riches que soi (d’ailleurs toujours et si on est le plus riche ou la plus riche, on peut quand même être plus riche, parce que le côté insidieux de l’argent, c’est qu’il peut toujours être plus, parce qu’au final ce n’est qu’un chiffre et que les chiffres peuvent quand même être augmentés à l’infini, comme c’est déprimant) et puis on fait la comparaison illégitime que l’argent, qui rend apparemment l’un plus heureux, nous rend aussi plus heureux.
Si j’ai plus d’argent, je peux m’acheter plus de ceci et de cela, et ceci et cela sont à nouveau une comparaison, car c’est ce que celui-ci ou celle-ci a, une plus grande télévision, un meilleur ordinateur ou même un plus grand voyage. Si je peux voyager aussi loin, alors je serai enfin heureux, pense-t-on, mais l’est-on vraiment ?
Que fait-on alors avec le plus grand téléviseur, on ne fait que regarder de la merde, les mêmes choses que le plus petit modèle, sauf qu’avec la HD, on voit enfin à quel point la série a été produite à bas prix et quand on est sur une plage de rêve, on remarque qu’il n’y a pas que du sable sur la plage, mais aussi dans les chaussures, les pantalons ou, si on est en voiture comme nous, dans chaque fissure de la voiture.
Une seule solution : une meilleure voiture ou une autre plage. Jusqu’à ce que l’on se rende compte qu’il n’y a vraiment plus qu’une chose qui manque : l’espoir que les choses puissent encore s’améliorer. On est donc à nouveau déprimé, car qu’est-ce que la vie sans l’espoir d’un soi-disant mieux, quel qu’il soit ?
L’omniprésence du subjonctif II d’un „serait, aurait pu“ permet de relativiser le „est, a et peut“. On ne se réjouit pas d’être libre, mais de pouvoir voyager. Et si c’est le cas, on pourrait à nouveau boire une bière à la maison avec des amis ou travailler pour s’envoler non pas en Grèce, mais dans les Caraïbes, pour y réaliser qu’un amour authentique est plus beau qu’un amour acheté.
À partir d’aujourd’hui, je ne travaille plus sur mes rêves, car mes rêves sont la source de toutes les frustrations. J’essaie de prendre n’importe quoi pour ce qu’il est : Je ne peux rien faire, je ne fais rien, donc je suis heureux, ou pour formuler le principe de l’espoir „Je ne pourrais rien faire maintenant, je ne peux rien faire, donc je ne fais rien : objectif atteint“.
Certes, c’est aussi un objectif, mais un objectif que je peux atteindre chaque jour, voire chaque instant de ma vie. L’être est une promesse qui se réalise chaque fois qu’il est, et si l’être est tel qu’il n’est pas assez idéal parce que je ne peux pas payer une facture, alors c’est ainsi ; et je savoure le fait d’être encore là, même si je ne peux pas le changer. Si ce n’est pas une surprise inattendue, et c’est comme un cadeau du ciel, peut-être la seule chose qui soit encore plus belle que l’anticipation, c’est-à-dire une attente (encore un espoir).
A demain, donc.
Votre Ulf
P.S. Et maintenant, qu’en est-il de la Colombie ?
El Español
Por fin se acabó la esperanza
Suena extraño, ¿verdad? Eso es lo que pensé durante mucho tiempo hasta que por fin me demostraron lo contrario mientras montaba en el Waiküre.
La esperanza, dicen, se desvanece al final. Pero, ¿es ésa una definición cualitativa de la esperanza? No lo creo, porque ¿quién tiene esperanza? La esperanza es para los que en realidad no tienen motivos para tenerla. El grupo alternativo alemán Deichkind escribe en una canción: „¡La esperanza es el refugio del fracaso!“ y creo que es más acertado, aunque suene deprimente. Al fin y al cabo, la esperanza es lo que uno tiene cuando ya no puede (supuestamente) influir en su propio destino.
Pero, ¿en qué quieres influir? Tu existencia con una esperanza personalizada, una promesa de felicidad que se te oculta. Pero, ¿quién te da esta promesa? Te la das tú mismo, a partir de las circunstancias de tu vida, que se alimenta exclusivamente de comparaciones.
Puedes ganar más dinero porque ves que hay gente que gana más dinero o es más rica que tú (siempre y si eres el más rico, pues todavía puedes ser más rico, porque lo rastrero del dinero es que siempre puede ser más, porque al final es sólo un número y los números se pueden aumentar infinitamente, qué deprimente) y entonces haces la comparación ilegítima de que el dinero, que aparentemente te hace más feliz, también te ayuda a serlo.
Si tengo más dinero, entonces puedo comprar más de esto y aquello y esto y aquello es otra comparación, porque es lo que tiene él o ella, una televisión más grande, un ordenador mejor o incluso viajar más. Si puedo viajar tanto, por fin seré feliz, piensas, pero ¿seré realmente feliz?
¿Qué haces con el televisor más grande, sólo ver mierda, lo mismo que mostraba el modelo más pequeño, excepto que con la alta definición por fin ves lo baratas que eran realmente las series producidas y cuando estás en la playa de tus sueños, te das cuenta de que no sólo hay arena en la playa, sino también en tus zapatos, pantalones o, si viajas en coche como nosotros, en cada rendija del coche.
Sólo hay una cosa que ayuda: un coche mejor o una playa diferente. Hasta que llegas allí y te das cuenta de que en realidad sólo queda una cosa: la esperanza de que pueda mejorar. Entonces vuelves a deprimirte, porque ¿qué es la vida sin la esperanza de un supuestamente mejor; lo que sea?
El subjuntivo II omnipresente de „habría, podría haber“ te hace relativizar el „es, tiene y puede“. No te alegras de ser libre, sino de poder viajar. Y si lo haces, podrías estar en casa tomándote una cerveza con los amigos o trabajando para poder volar al Caribe en vez de a Grecia y darte cuenta de que el amor de verdad es mejor que el comprado.
A día de hoy, ya no trabajo en mis sueños, porque mis sueños son la fuente de toda frustración. Intento tomármelo todo por lo que es: No puedo hacer nada, no hago nada por lo tanto soy feliz, o dicho en el principio de la esperanza “ No podría hacer nada ahora, no puedo hacer nada, por lo tanto no hago nada: objetivo conseguido.
Es cierto que también se trata de un objetivo, pero un objetivo que puedo alcanzar cada día, es más, cada momento de mi vida. Ser es una promesa que siempre se cumple cuando se cumple, y si ser no es lo suficientemente ideal porque no puedo pagar una factura, pues eso; y disfruto del hecho de seguir aquí, aunque no pueda cambiarlo. Si eso no es una sorpresa inesperada y eso es como un regalo del cielo, tal vez lo único más hermoso que la anticipación, una expectativa (otra esperanza).
Man kann ja von Gott oder Schicksal halten was man will, aber ist es nicht komisch, dass ich direkt nach Beginn des neuen Buches immer mehr Schülerinnen und Schüler aus Kolumbien bekomme?
Zugegeben, es ist Grad hart und ironischerweise sind derzeit auch immer mehr Schülerinnen aus Steinfurt und Münster, unserer alten Heimat, ein Schelm wer denkt, dass wir vom Schicksal gefragt zu werden scheinen, was wollt ihr wirklich.
Aber wir wollen weiter, auch wenn uns derzeit der Himmel auf den Kopf zu fallen scheint. Wir werden besser im Aushalten,Improvisieren und an uns glauben. Denn so viel, was wir bereits überstanden haben, was wir für unmöglich hielten.
Was erwartet uns wo?
Zu Hause ist ein Gefühl der Sicherheit, das stimmt, aber was ist das für eine Sicherheit? Das das Leben ist schön, unglaublich spannend und ereignisreich, wo und wie spüre ich das in einem Vorgarten 9-5 Job?
Ich liebe den Kaffee Morgens mit Blick auf das Meer, die Ruhe und Gedanken, die Überlegungen wie es weiter geht und wie wir Ihnen begegnen können und sollen.
Erst gestern, als mal wieder die Tür da neben hing, hat Silvana aus einem Euro eine Unterlegscheibe gebastelt und mir im Anschluss auf Englisch eine spannende Geschichte vorgelesen und danach eine wilde Erdnuss direkt vor unserer Tür entdeckt.
Und mein Job als Lehrer für die unzähligen Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt, dem ich jetzt gleich wieder nachgehen darf, wäre „zu Hause“ vielleicht nur ein demütigender Gang zum Amt, weil man mich dort für zu alt für diese Aufgabe hält.
Nein,es ist gut und schön genau jetzt genau hier zu sein und für den Traum Columbien nicht mehr mein ganzes Leben umwerfen muss, sondern einfach nur ein bisschen mehr arbeiten und dann losfahren muss.
Ich danke jedenfalls meinem Schicksal dafür, dass wir uns für einen anderen Weg entschieden haben. Auf diesem Weg kann man die alte Heimat mal besuchen, denn auf dem anderen wäre nicht mal an Nordsee zu denken. Auch wenn’s manchmal schwierig ist.
Euer Ulf
In english
Here I am human, here I am allowed to be (as I want)!
You can think what you like about God or fate, but isn’t it funny that I’m getting more and more students from Colombia right after the start of the new book?
Admittedly, it’s a tough degree and, ironically, there are currently more and more students from Steinfurt and Münster, our old home, a prankster who thinks that we seem to be asked by fate, what do you really want?
But we want to keep going, even if the sky seems to be falling on our heads at the moment. We are getting better at enduring, improvising and believing in ourselves. Because we have already overcome so much that we thought was impossible.
What awaits us where?
Home is a feeling of security, that’s true, but what kind of security is it? That life is beautiful, incredibly exciting and eventful, where and how do I feel that in a front yard 9-5 job?
I love my morning coffee with a view of the sea, the peace and quiet and the thoughts, the thoughts about how things will continue and how we can and should meet them.
Just yesterday, when the door was hanging next to us again, Silvana made a washer out of a euro and then read me an exciting story in English and then discovered a wild peanut right outside our door.
And my job as a teacher for the countless pupils from all over the world, which I’m about to do again, would perhaps only be a humiliating trip to the office „back home“ because they think I’m too old for the job.
No, it’s good and nice to be right here right now and not have to overturn my whole life for the dream of Colombia, but simply work a little more and then set off.
In any case, I thank my fate that we decided to take a different path. You can visit your old home on this route, because you can’t even think about the North Sea on the other one. Even if it is sometimes difficult.
Your Ulf
En francaise
Ici, je suis un être humain, je peux être (comme je veux) !
On peut penser ce que l’on veut de Dieu ou du destin, mais n’est-il pas étrange que je reçoive de plus en plus d’élèves de Colombie juste après le début du nouveau livre ?
Il est vrai que c’est dur, et ironiquement, il y a actuellement de plus en plus d’élèves de Steinfurt et de Münster, notre ancienne patrie, un malotru qui pense que le destin semble nous demander ce que vous voulez vraiment.
Mais nous voulons continuer, même si le ciel semble nous tomber sur la tête en ce moment. Nous nous améliorons dans l’endurance, l’improvisation et la foi en nous-mêmes. Car nous avons déjà surmonté tant de choses que nous pensions impossibles.
Qu’est-ce qui nous attend et où ?
Chez soi, on se sent en sécurité, c’est vrai, mais de quoi s’agit-il ? Que la vie est belle, incroyablement passionnante et pleine d’événements, où et comment le ressens-je dans un travail 9-5 en face de chez moi ?
J’aime le café du matin avec vue sur la mer, le calme et les pensées, les réflexions sur la suite des événements et sur la manière dont nous pouvons et devons les rencontrer.
Pas plus tard qu’hier, alors que la porte était encore accrochée à côté, Silvana a bricolé une rondelle à partir d’un euro et m’a ensuite lu une histoire passionnante en anglais, avant de découvrir une cacahuète sauvage juste devant notre porte.
Et mon travail d’enseignant pour les innombrables élèves du monde entier, que je vais pouvoir reprendre tout de suite, ne serait peut-être „à la maison“ qu’un passage humiliant à la préfecture, parce qu’on y pense que je suis trop vieux pour cette tâche.
Non, c’est bon et agréable d’être ici maintenant et de ne plus devoir bouleverser toute ma vie pour le rêve de la Colombie, mais simplement de travailler un peu plus et de partir.
En tout cas, je remercie mon destin de nous avoir fait choisir un autre chemin. Sur ce chemin, on peut parfois rendre visite à son ancien pays, car sur l’autre, on ne pourrait même pas penser à la mer du Nord. Même si c’est parfois difficile.
Votre Ulf
El Español
¡Aquí soy humano, aquí se me permite ser (como quiero)!
Puedes pensar lo que quieras sobre Dios o el destino, pero ¿no es curioso que cada vez me lleguen más alumnos de Colombia justo después de empezar el nuevo libro?
Hay que reconocer que es una carrera dura e, irónicamente, cada vez hay más alumnos de Steinfurt y Münster, nuestra antigua patria, un pícaro que piensa que parece que el destino nos pregunta, ¿qué es lo que realmente quieres?
Pero queremos seguir adelante, aunque de momento el cielo parezca caerse sobre nuestras cabezas. Cada vez somos mejores aguantando, improvisando y creyendo en nosotros mismos. Porque ya hemos superado muchas cosas que creíamos imposibles.
¿Qué nos espera dónde?
El hogar es una sensación de seguridad, es cierto, pero ¿qué tipo de seguridad es? Que la vida es hermosa, increíblemente emocionante y llena de acontecimientos, ¿dónde y cómo siento eso en un trabajo de 9 a 5 en el patio delantero?
Me encanta mi café matutino con vistas al mar, la paz y la tranquilidad y los pensamientos, los pensamientos sobre cómo continuarán las cosas y cómo podemos y debemos afrontarlas.
Ayer mismo, cuando la puerta volvía a colgar junto a nosotros, Silvana hizo una arandela con un euro y luego me leyó una emocionante historia en inglés antes de descubrir un cacahuete silvestre justo delante de nuestra puerta.
Y mi trabajo como profesor para los innumerables alumnos de todo el mundo, que estoy a punto de volver a hacer, quizá sólo sea un humillante viaje a la oficina „de vuelta a casa“ porque piensan que soy demasiado viejo para el trabajo.
No, es bueno y agradable estar aquí y ahora y no tener que volcar toda mi vida por el sueño de Colombia, sino simplemente trabajar un poco más y luego partir.
En todo caso, agradezco a mi destino que hayamos decidido tomar un camino diferente. En esta ruta puedes visitar tu antigua casa, porque en la otra ni siquiera puedes pensar en el Mar del Norte. Aunque a veces sea difícil.
„Guten Morgen Herr Münstermann, na haben wir heute Nacht wieder von Griechenland geträumt?“. „Da können Sie einen drauf lassen“. „Und, war der Jürmann wieder krank?“ „Ach der Jürmann, der war schon fast wieder fertig, eigentlich mussten wir nur noch die Türscharniere ersetzen. Ich war kaputt. Das war damals im Spätsommer 24,als der Russe die Raketen von den Mullahs bekamen. Eigentlich ein großartiger Tag. Endlich mal nicht so heiß, weil Nachts ein Sturm Aufzug, und die Wellen wie an der Nordsee wild stürmten“.
„Jetzt müssen aber die Wellen kurz warten, denn, wir müssen ja auch noch aufs Klo, oder?“ „Ich muss nicht aufs Klo, Sie können aber gerne gehen“.
„Ich bin ein Robot, ich brauche nur hin und wieder neues Öl, aber wenn Sie nicht wollen“, sprach die Blechdose, als plötzlich eine leise Stimme aus dem Hintergrund erklang „würden Sie ein bisschen weiter erzählen?“
„Das dürfen sie dem nicht sagen, dann hört der nie wieder auf“, kommentierte der Robot und verschwand.
„Wo war ich stehen geblieben?“ – „Bei dem Sturm wie in der Nordsee“ lispelte die Stimme und schon ging es weiter “ Jedenfalls stürmte es wie beim Armageddon, mein Bein war noch geschwollen, als plötzlich die Tür wieder aus den Angeln fiel“ – mitten im Regen?“ Unterbrach die Stimme, „na ja, sagen wir kurz davor, jedenfalls wurde alles immer schlimmer, ich bekam Rückenprobleme, die Maus war noch frei, weil die Mausefalle nicht funktionierte, stellen Sie sich mal vor, die hat den Käse von der Falle gefressen ohne das sie zu schnappte und auch unsere Kunden zahlten und zahlten auch nicht.
Silvana und ich waren fertig. Mir standen die Tränen in den Augen, aber meine Frau, Gott hab sie selig, nahm mich in den Arm und sagte “ Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ küsste mich und lächelte “ Wir machen das schon“.
„Und jetzt muss ich aber wirklich aufs Klo, Schwester!“
„Und wie geht’s weiter?“
„Morgen lieber Freund, ich muss gleich ein bisschen schlafen. Es war so viel, dass ich allein vom Reden schon wieder ganz KO bin“.
Dann küsste Ulf den Ring vom Keilriemen, um seinen Hals und humpelte ins Bad, „lahmarschieger Robot, wohl Made in Greece, wie übigens auch die Mausefalle“.
Euer Ulf
In english
It ist (long ago)… „Good morning Mr. Münstermann, did we dream about Greece again tonight?“. „You can leave one there“. „So, was Jürmann sick again?“ „Oh Jürmann, he was almost ready again, we just had to replace the door hinges. I was broken. That was back in the late summer of ’24, when the Russians got the missiles from the mullahs. It was actually a great day. At last it wasn’t so hot, because at night there was a storm and the waves were crashing like the North Sea“. „But now the waves will have to wait a moment, because we still have to go to the loo, don’t we?“ „I don’t have to go to the loo, but you’re welcome to“. „I’m a robot, I only need new oil every now and then, but if you don’t want to,“ said the tin can, when suddenly a soft voice sounded from the background, „would you tell me a little more?“
„You mustn’t tell him that, then he’ll never stop,“ commented the robot and disappeared.
„Where was I?“ – „In the storm like in the North Sea,“ the voice lisped and continued, „Anyway, it was storming like Armageddon, my leg was still swollen when suddenly the door fell off its hinges again“ – in the middle of the rain?“ The voice interrupted, „well, let’s say just before that, anyway, everything got worse and worse, I got back problems, the mouse was still free because the mousetrap didn’t work, imagine, it ate the cheese from the trap without snapping and our customers paid and didn’t pay either.
Silvana and I were devastated. I had tears in my eyes, but my wife, God rest her soul, took me in her arms and said „We’re on a mission from the Lord“, kissed me and smiled „We’ll manage“.
„And now I really have to go to the loo, sister!“
„And what’s next?“
„Morning dear friend, I need to get some sleep. It’s been so much that I’m already knocked out again just from talking.“
Then Ulf kissed the ring from the V-belt around his neck and hobbled into the bathroom, „lame-ass robot, probably made in Greece, like the mousetrap, by the way“.
Your Ulf
En francaise
Il est (était) une fois… „Bonjour Monsieur Münstermann, avons-nous encore rêvé de la Grèce cette nuit ? „Vous pouvez y mettre le feu“. „Alors, Jürmann était-il encore malade ?“ „Ah, le Jürmann, il était déjà presque prêt, en fait, il ne nous restait plus qu’à remplacer les charnières de la porte. J’étais cassé. C’était à la fin de l’été 24, quand les Russes ont reçu les missiles des mollahs. En fait, c’était une journée formidable. Enfin, il ne faisait pas si chaud, parce que la nuit, une tempête s’est levée et les vagues se sont déchaînées comme sur la mer du Nord“. „Mais maintenant, les vagues doivent attendre un peu, parce qu’on doit aller aux toilettes, n’est-ce pas ?“ „Je n’ai pas besoin d’aller aux toilettes, mais vous pouvez y aller“. „Je suis un robot, j’ai juste besoin d’huile de temps en temps, mais si vous ne voulez pas“, dit la boîte de conserve, quand soudain une petite voix retentit à l’arrière-plan, „pourriez-vous continuer à raconter un peu ?“
„Vous ne pouvez pas lui dire ça, il ne s’arrêtera plus“, commenta le robot avant de disparaître.
„Où en étais-je ?“ – „Avec cette tempête comme dans la mer du Nord“, zézaie la voix, et déjà elle continue „En tout cas, il y avait une tempête comme à Armageddon, ma jambe était encore enflée quand soudain la porte est sortie de ses gonds“ – en pleine pluie ?“ interrompit la voix, “ enfin, disons juste avant, en tout cas, tout s’est aggravé, j’ai commencé à avoir des problèmes de dos, la souris était encore libre parce que le piège à souris ne fonctionnait pas, imaginez, elle a mangé le fromage du piège sans qu’il se referme et même nos clients ont payé et n’ont pas payé non plus.
Silvana et moi étions épuisés. J’avais les larmes aux yeux, mais ma femme, paix à son âme, m’a pris dans ses bras et m’a dit „Nous sommes en route pour le Seigneur“ en m’embrassant et en souriant „Nous allons nous en sortir“.
„Et maintenant, je dois vraiment aller aux toilettes, ma sœur“.
„Et ensuite ?“
„Bonjour cher ami, je dois tout de suite dormir un peu. J’en ai tellement fait que rien que d’en parler, je suis déjà tout à fait KO“.
Puis Ulf embrassa l’anneau de la courroie trapézoïdale autour de son cou et partit en boitant vers la salle de bain, „robot boiteux, probablement Made in Greece, comme la souricière d’ailleurs“.
Votre Ulf
El Español
Érase una vez… „Buenos días Sr. Münstermann, ¿hemos vuelto a soñar con Grecia esta noche?“. „Puedes dejar uno allí“. „Entonces, ¿Jürmann estaba enfermo otra vez?“. „Oh Jürmann, estaba casi listo de nuevo, sólo tuvimos que cambiar las bisagras de la puerta. Estaba roto. Eso fue a finales del verano del 24, cuando los rusos consiguieron los misiles de los mulás. En realidad fue un gran día. Por fin no hacía tanto calor, porque por la noche hubo tormenta y las olas rompían como el Mar del Norte. „Pero ahora las olas tendrán que esperar un momento, porque todavía tenemos que ir al baño, ¿no?“. „Yo no tengo que ir al baño, pero tú sí“. „Soy un robot, sólo necesito aceite nuevo de vez en cuando, pero si no quieres“, dijo la lata, cuando de repente sonó una voz tranquila desde el fondo, „¿me cuentas un poco más?“.
„No le digas eso, no parará nunca“, comentó el robot y desapareció.
„¿Dónde estaba?“ – „En la tormenta, como en el Mar del Norte“, ceceó la voz y continuó: „En fin, llovía como el Armagedón, aún tenía la pierna hinchada cuando, de repente, la puerta volvió a caerse de sus goznes“ -¿en medio de la lluvia?“. La voz interrumpió, „bueno, digamos que justo antes, de todos modos, todo fue empeorando, tuve problemas de espalda, el ratón seguía libre porque la ratonera no funcionaba, imagínate, se comía el queso de la trampa sin chasquear y nuestros clientes pagaban y tampoco pagaban.
Silvana y yo estábamos destrozadas. Yo tenía lágrimas en los ojos, pero mi mujer, que en paz descanse, me cogió en brazos y me dijo „Estamos en una misión del Señor“, me besó y sonrió „Ya nos apañaremos“.
„¡Y ahora sí que tengo que ir al baño, hermana!“.
„¿Y ahora qué?“
„Buenos días querida amiga, necesito dormir un poco. Ha sido tanto que ya estoy noqueada otra vez sólo de hablar“.
Entonces Ulf se besó el anillo del cinturón en V que llevaba al cuello y entró cojeando en el cuarto de baño, „robot de culo cojo, probablemente fabricado en Grecia, igual que la ratonera por cierto“.
Der Untermieter Wenn es plötzlich am Himmel krabbelt und neben dir kratzt, dann ist das nicht wie wir erst dachten eine verirrte Heuschrecke, sondern eine Maus.
Wir haben ja gewusst, dass der Jürmann gemütlich ist, denn schon einige Tiere wie Fliegen, Mücken, Libellen und Heuschrecken verirrten sich in unserem Zuhause und andere wie Salamander und Würmer genossen den Schatten unseres mobilen Zuhauses darunter, aber eine Maus, man möge uns verzeihen, können wir nicht auch noch ernähren.
Also haben wir uns Frontentec-technisch aufgerüstet und mutilinguale (Bild statt Worte) Mausefallen besorgt und sie an strategisch sichere Orten platziert.
Mal schauen, wie lange Jerry dem leckeren Schinken aus dem Weg gehen kann, dem Silvana nie widersteht, denn Tom, alias Jody, Silvanas Katze, haben wir vor der Fahrt ja bei ihrer Mutter untergebracht.
Wir sind heute noch der Meinung, dass das eine gute Idee war, aber jetzt Weine auch ich ihr, die mir so häufig Artgenossen unseres Untermieters als Friedensangebot darbrachte, doch ein wenig mehr hinterher als sonst.
Ja Mama, das dachte ich auch, aber glaub mir, wenn selbst der Dalai Lama bei Moskitos die Ganzheit der Schöpfung pragmatisiert, dann können wir das auch und im Anschluss wird der Kundenstamm mit einem kritischen Blick selektiert, denn säumige Nutznießer unserer Dienstleistungen können wir noch weniger durchfüttern.
Euer Ulf
In english
The lodger When it suddenly crawls in the sky and scratches next to you, it’s not a stray grasshopper as we first thought, but a mouse.
We knew that the Jürmann was a cozy place, because some animals such as flies, mosquitoes, dragonflies and grasshoppers had already got lost in our home and others such as salamanders and worms enjoyed the shade of our mobile home underneath, but we couldn’t feed a mouse, forgive us.
So we upgraded our Frontentec technology and got mutilingual (pictures instead of words) mousetraps and placed them in strategically safe places.
Let’s see how long Jerry can avoid the tasty ham, which Silvana never resists, because we left Tom, aka Jody, Silvana’s cat, with her mother before the trip.
We still think that was a good idea, but now I also cry a little more than usual after her, who so often offered me our lodger’s conspecifics as a peace offering.
Yes, Mum, I thought so too, but believe me, if even the Dalai Lama pragmatizes the wholeness of creation with mosquitoes, then we can do the same and then the customer base is selected with a critical eye, because we can feed defaulting beneficiaries of our services even less.
Your Ulf
En Francaise
Le pensionnaire S’il y a soudain quelque chose qui rampe dans le ciel et qui gratte à côté de toi, ce n’est pas une sauterelle égarée comme nous l’avons d’abord cru, mais une souris.
Nous savions que le Jürmann était confortable, car certains animaux comme les mouches, les moustiques, les libellules et les sauterelles se sont déjà égarés dans notre maison et d’autres comme les salamandres et les vers ont profité de l’ombre de notre maison mobile en dessous, mais une souris, qu’on nous pardonne, nous ne pouvons pas non plus la nourrir.
Nous nous sommes donc équipés de la technologie Frontentec et avons acheté des pièges à souris mutilingues (des images au lieu de mots) que nous avons placés à des endroits stratégiques et sûrs.
Voyons combien de temps Jerry pourra éviter le délicieux jambon auquel Silvana ne résiste jamais, car nous avons confié Tom, alias Jody, le chat de Silvana, à sa mère avant le voyage.
Aujourd’hui encore, nous sommes d’avis que c’était une bonne idée, mais maintenant, moi aussi je pleure un peu plus que d’habitude après elle, qui m’offrait si souvent des congénères de notre locataire en guise de paix.
Oui, maman, c’est ce que je pensais aussi, mais crois-moi, si même le dalaï-lama pragmatise l’intégralité de la création chez les moustiques, alors nous aussi nous pouvons le faire et ensuite, la clientèle sera sélectionnée avec un regard critique, car nous pouvons encore moins nourrir les mauvais payeurs de nos services.
Votre Ulf
El Español
El inquilino Cuando de repente se arrastra por el cielo y rasca a tu lado, no se trata de un saltamontes callejero como pensamos en un principio, sino de un ratón.
Sabíamos que el Jürmann era un lugar acogedor, porque algunos animales como moscas, mosquitos, libélulas y saltamontes ya se habían perdido en nuestra casa y otros como salamandras y gusanos disfrutaban de la sombra de nuestra casa móvil debajo, pero no podíamos alimentar también a un ratón, si nos disculpan.
Así que actualizamos nuestra tecnología Frontentec y compramos ratoneras mutilingües (dibujos en lugar de palabras) y las colocamos en lugares estratégicamente seguros.
A ver cuánto tiempo puede Jerry evitar el sabroso jamón, al que Silvana nunca se resiste, porque dejamos a Tom, alias Jody, el gato de Silvana, con su madre antes del viaje.
Seguimos pensando que fue una buena idea, pero ahora lloro un poco más de lo habitual por ella, que tantas veces me ofreció a los congéneres de nuestro inquilino como ofrenda de paz.
Sí mamá, yo también lo pensaba, pero créeme, si hasta el Dalai Lama pragmatiza la totalidad de la creación con mosquitos, nosotros podemos hacer lo mismo y entonces la clientela se selecciona con ojo crítico, porque somos aún menos capaces de alimentar a los beneficiarios morosos de nuestros servicios.
Eigentlich ist es doch schön, wenn es nicht immer gut ist. Ich genieße es richtig, wenn sich hin und wieder aufgestauter Frust Bahn bricht und die Kraft der Emotion wie Wasser durch geöffnete Schleusentore den Weg ins Freie sucht.
Wenn man ganz leise und zärtlich „ich liebe Dich Leben“ als Gegenteil in die Welt posaunt, denn nur wenn man das Leben wirklich liebt, kann es doch nur so weh tun, dass man sich so verletzt darüber echauffiert.
Bitte Leben, sei wieder gut zu mir, so wie damals als mir vor Glück die Tränen kamen.Bitte nimm mich in den Arm, damit ich spüre, dass alles Gut ist und ich ein würdiger Träger Deines Potentials bin.
Na gut, oft passiert in solchen Momenten das Gegenteil und alles wird noch schlimmer. Gespräche werden maximal zu schmerzhaften Reflexionen, um nicht zu sagen zu sich abwechselnden Monologen der Ohnmacht die nur noch mehr frustrieren.
Das ist im Jürmann nicht anders als im Buckingham Palace. Ich mein, William und Harry können sich auch nicht nicht streiten. Platz ist also nicht das Problem.
Nein, mir scheint, dass wenig Platz die Lösung ist. Man unterliegt nicht der Illusion, sich aus dem Weg gehen zu können.
Wenn man sich verbunden fühlt, kann man sich nicht trennen. Wenn überhaupt, kann man sich bemühen, den Lebensfrust mit sich selbst auszumachen.
Wenn ich schreie, dann bin ich wütend, auf mich und zwar nur auf mich. Aber, wenn ich schreie ist Silvana nicht nur wütend auf mich, sondern auch auf sich, weil es sie wütend macht, dass es sie wütend macht und dann nach Lösungen sucht, die nicht selten in dem Gedanken „ich muss mich trennen, dann wird alles gut enden“ und somit impliziert ,dass sie alles falsch gemacht hat und sie enttäuscht von sich selbst ist.
Das ist der Hasenfuß beim vermeintlich banalen Ausrasten, man denkt, ich lass doch nur mal Dampf ab, aber statt entspannt zu werden, machen Mann und Frau und alle dazwischen und außerhalb es für alle nur noch unerträglicher.
Aber einen Vorteil hat Streit wirklich, nie ist Frieden, Harmonie und das Gefühl der Liebe schöner, als im Moment der Versöhnung.
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Life is so beautifully complicated It’s actually nice when things aren’t always good. I really enjoy it when pent-up frustration breaks free from time to time and the power of emotion seeks its way out like water through open floodgates.
When you quietly and tenderly trumpet „I love you life“ as the opposite to the world, because only if you really love life can it hurt so much that you get so hurt about it.
Please, life, be good to me again, like when I was in tears with happiness, please take me in your arms so that I can feel that everything is good and that I am a worthy bearer of your potential.
Well, the opposite often happens at such moments and everything gets even worse. Conversations become painful reflections at best, not to say alternating monologues of impotence that only frustrate even more.
It’s no different at Jürmann than at Buckingham Palace. I mean, William and Harry can’t argue either. So space is not the problem.
No, it seems to me that little space is the solution. You’re not under the illusion that you can avoid each other.
If you feel connected, you can’t separate. If anything, you can make an effort to deal with the frustrations of life with yourself.
When I shout, I’m angry with myself and only myself. But when I shout, Silvana is not only angry at me, but also at herself, because it makes her angry that it makes her angry and then she looks for solutions, which often result in the thought „I have to separate, then everything will end well“, implying that she has done everything wrong and that she is disappointed in herself.
That’s the problem with supposedly banal snapping, you think, I’m just letting off steam, but instead of relaxing, the husband and wife and everyone in between make it even more unbearable for everyone.
But there really is one advantage to arguing: peace, harmony and the feeling of love are never more beautiful than in the moment of reconciliation.
See you tomorrow,
Your Ulf
En Francaise
La vie est si belle et si compliquée En fait, c’est bien quand tout ne va pas bien. J’apprécie vraiment quand la frustration accumulée s’échappe de temps en temps et que la force de l’émotion cherche son chemin vers l’extérieur, comme l’eau à travers les portes ouvertes d’une écluse.
Lorsque l’on crie tout doucement et tendrement „je t’aime, la vie“ au monde entier, car ce n’est que si l’on aime vraiment la vie que l’on peut avoir mal au point de s’en offusquer.
S’il te plaît, vie, sois à nouveau bonne avec moi, comme lorsque j’ai pleuré de bonheur, prends-moi dans tes bras pour que je sente que tout va bien et que je suis un digne porteur de ton potentiel.
Bon, souvent, dans ces moments-là, c’est le contraire qui se produit et tout devient encore pire. Les conversations deviennent au maximum des réflexions douloureuses, pour ne pas dire des monologues alternés d’impuissance qui ne font que frustrer davantage.
Ce n’est pas différent chez Jürmann qu’à Buckingham Palace. Enfin, William et Harry ne peuvent pas non plus se disputer. L’espace n’est donc pas le problème.
Non, il me semble que le manque de place est la solution. On n’est pas soumis à l’illusion de pouvoir s’éviter.
Si l’on se sent lié, on ne peut pas se séparer. Si tant est que l’on puisse s’efforcer de régler sa frustration de vivre avec soi-même.
Quand je crie, je suis en colère, contre moi et seulement contre moi. Mais quand je crie, Silvana n’est pas seulement en colère contre moi, elle est aussi en colère contre elle-même, parce que cela la met en colère et qu’elle cherche alors des solutions, ce qui se traduit souvent par la pensée „je dois me séparer et tout finira bien“, ce qui implique qu’elle a tout faux et qu’elle est déçue d’elle-même.
C’est le pied de nez à ce qui semble être un pétage de plomb banal : on pense qu’il suffit de se défouler, mais au lieu de se détendre, l’homme, la femme et tous ceux qui se trouvent entre les deux rendent la situation encore plus insupportable pour tous.
Mais les disputes ont vraiment un avantage, la paix, l’harmonie et le sentiment d’amour ne sont jamais aussi beaux qu’au moment de la réconciliation.
À demain, donc,
Votre Ulf
El Español
La vida es tan maravillosamente complicada En realidad es agradable cuando las cosas no siempre van bien. Disfruto de verdad cuando la frustración contenida se libera de vez en cuando y la fuerza de la emoción busca su salida como el agua a través de las compuertas abiertas.
Cuando proclamas en voz baja y con ternura „Te quiero, vida“ como lo contrario al mundo, porque sólo si realmente amas la vida puede dolerte tanto que te enfades tanto por ello.
Por favor, vida, vuelve a ser buena conmigo, como cuando lloraba de felicidad, por favor, acógeme en tus brazos para que pueda sentir que todo es bueno y que soy una digna portadora de tu potencial.
Pues bien, en esos momentos suele ocurrir lo contrario y todo empeora aún más. Las conversaciones se convierten, en el mejor de los casos, en dolorosas reflexiones, por no hablar de los monólogos alternados de impotencia que no hacen sino frustrar aún más.
No es diferente en Jürmann que en el Palacio de Buckingham. Es decir, William y Harry tampoco pueden discutir. Así que el espacio no es el problema.
No, me parece que el poco espacio es la solución. No te haces la ilusión de que puedes evitar al otro.
Si os sentís conectados, no podéis separaros. En todo caso, puedes esforzarte por afrontar las frustraciones de la vida contigo mismo.
Cuando grito, estoy enfadada conmigo misma y sólo conmigo. Pero cuando grito, Silvana no sólo se enfada conmigo, sino también consigo misma, porque le da rabia que le dé rabia y entonces busca soluciones, que a menudo desembocan en el pensamiento „tengo que separarme, así todo acabará bien“, lo que implica que lo ha hecho todo mal y que está decepcionada consigo misma.
Ese es el escollo de la supuesta bronca banal, piensas, sólo me estoy desahogando, pero en lugar de relajarse, el marido y la mujer y todos los que están en medio lo hacen aún más insoportable para todos.
Pero discutir tiene realmente una ventaja: la paz, la armonía y el sentimiento de amor nunca son más bellos que en el momento de la reconciliación.
Das ich Werbetexter bin, ist für die meisten Leser hier ein offenes Geheimnis und dass mich viele für nur bedingt gut halten, ist mir nicht neu.
Klar, tut mir das nicht zwingend gut, um nicht zu sagen weh, denn natürlich bin ich als Kreativer von der Qualität meiner ungewöhnlichen Windungen meist überzeugt.
„Findse gut? Das ist schon mal schlecht“, pflegte ein ehemaliger Chef von mir zu sagen und meinte meist damit, dass ich geistige Sprünge machte, denen man (und frau und Co) in dem Bruchteil einer Aufmerksamkeitssekunde nicht folgen kann.
Eine berechtigte Kritik, denn oft verliere ich mich im Netz meiner Gedanken, die natürlich nur für mich zugänglich sind. Ich spare mir an dieser Stelle Beispiele, da ich mich erstens nicht vorführen möchte und es zweitens schwer ist, das kurz und prägnant zu zeigen. Stellen Sie sich einfach vor, dass die Verbindung von Auto und Klopapier in Bezug auf Kinderliebe sinnig sein kann.
Aber ich hatte und habe immernoch eine Schwäche: ich haue gerne drauf. Ich bashe gern, wie man so schön neudeutsch sagt und das ist nicht gut, sondern in den allermeisten Fällen richtig schlecht(tes Handwerk).
Aber was ich persönlich noch schlechter finde, ist anbiedern. Wenn aus einer zielgerichteten Ansprache für eine Zielgruppe ein Anbidern an alle ist.
Alle Geschlechter, alle Hautfarben, alle Generationen und alle intellektuellen Horizonte. Denn dann wird aus der Kernkompetenz „Träume zu wecken“ ein maximal schnödes Widergeben einer langweiligen Gesellschaft, deren Kernkompetenz in der Angst nicht geliebt zu werden besteht, weil sie sich nicht traut, zu ihren Schwächen zu stehen. Und Schwächen sind doch die Kernkompetenz des Schnittpunkts von Werbung, Produkt und Zielgruppe.
Werbung suggeriert, dass das beworbene Produkt diese individuelle Schwäche,wie Hunger und Durst, ganz schnell und auf angenehmste Weise kompensieren kann.
Ich liebe Dich (dafür), sozusagen.
Als ich jung war, hatte Werbung noch etwas davon. Ich war Feuer und Flamme und ich war damit nicht allein. Heute ist man nicht allein, wenn man sagt, dass Werbung nervt, weil sie ihren Entertainingcharakter verloren hat.
Sie schreit meist nur noch „ich bin geil‘ und will nicht mehr mit Qualität überzeugen, sondern mit der Penetranz der Wiederholung.
Wie kann ein Traumberuf so verkommen? Weil wir in einer Zeit leben, in der es mehr restriktivere Konventionen gibt als je zuvor. Es gibt nur noch No-Gos und wer das nicht berücksichtigt wir an den digitalen Pranger gestellt.
Eine schwache Zielgruppe verzeiht keine Schwächen und beraubt sich darüber seinem eigenen Verlangen nach Individualität.
Wie soll das gehen, wenn man nicht mehr anecken darf sondern nur noch zu gefallen hat? Und was ist das Besondere an „Du gefällst mir“ wenn mir alles gefällt?
Mein Weg aus der Misere, diesem beinahe philosophischen Dilemmas ist, lieber niedriglohnig frei,als hochbezahlt mit billiger Rechtshetze genau das gleiche zu machen, was ich an dieser politischen Richtung so verachte:ihre Ignoranz.
Dafür schreibe und denke ich einfach zu gern kreativ, zur Not auch mal so, dass es nur mir gefällt.
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
I am weak, therefore I am It’s an open secret to most readers here that I’m a copywriter and it’s not news to me that many people think I’m only good to a certain extent.
Of course, this doesn’t necessarily do me any good, not to say any harm, because as a creative I am usually convinced of the quality of my unusual turns of phrase.
„You think it’s good? That’s bad“, a former boss of mine used to say, usually meaning that I made mental leaps that you (and women and co) couldn’t follow in a fraction of a second of attention.
A justified criticism, because I often get lost in the web of my thoughts, which are of course only accessible to me. I’ll spare myself examples at this point because, firstly, I don’t want to show myself off and, secondly, it’s difficult to do so succinctly. Just imagine that the connection between a car and toilet paper can make sense in terms of loving children.
But I had and still have a weakness: I like to bash. I like to bash, as the saying goes, and that’s not good, but in the vast majority of cases really bad (craftsmanship).
But what I personally find even worse is chumming up. When a targeted approach for one target group is turned into chumming up to everyone.
All genders, all skin colors, all generations and all intellectual horizons. Because then the core competence of awakening dreams becomes a maximally disdainful reflection of a boring society whose core competence is the fear of not being loved because it does not dare to admit its weaknesses, and weaknesses are the core competence of the intersection of advertising, product and target group.
Advertising suggests that the advertised product can compensate for these individual weaknesses, such as hunger and thirst, very quickly and in the most pleasant way.
I love you (for that), so to speak.
When I was young, advertising still had something of this and I was on fire and I wasn’t alone. Today, you’re not alone when you say that advertising is annoying because it has lost its entertaining character.
It mostly just shouts ‚I’m horny‘ and no longer wants to convince with quality, but with the insistence of repetition.
How can a dream job degenerate like this? Because we live in a time in which there are more restrictive conventions than ever before, there are only no-goes and anyone who doesn’t take this into account is put in the digital pillory.
A weak target group does not forgive any weaknesses and deprives itself of its own desire for individuality.
How is that supposed to work if you are no longer allowed to offend but only have to please? And what is so special about „I like you“ if I like everything?
My way out of this misery, this almost philosophical dilemma, is to do exactly the same thing that I despise so much about this political direction: its ignorance.
I just like to write and think creatively, if necessary in a way that only I like.
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Je m’affaiblis, donc je suis Le fait que je sois rédacteur publicitaire est un secret de polichinelle pour la plupart des lecteurs ici et le fait que beaucoup ne me considèrent que partiellement bon n’est pas nouveau pour moi.
Bien sûr, cela ne me fait pas forcément du bien, pour ne pas dire du mal, car bien sûr, en tant que créatif, je suis généralement convaincu de la qualité de mes circonvolutions inhabituelles.
„Findse gut ? C’est déjà mauvais“, avait l’habitude de dire un de mes anciens patrons, signifiant généralement que je faisais des bonds intellectuels que l’on (et la femme et compagnie) ne pouvait pas suivre en une fraction de seconde d’attention.
Une critique justifiée, car je me perds souvent dans le réseau de mes pensées, qui ne sont bien sûr accessibles qu’à moi. Je m’épargne ici des exemples, d’abord parce que je ne veux pas me montrer et ensuite parce qu’il est difficile de le montrer de manière concise. Imaginez simplement que l’association d’une voiture et de papier toilette puisse avoir du sens en termes d’amour des enfants.
Mais j’avais et j’ai toujours un point faible : j’aime taper dessus. J’aime basher, comme on le dit si bien en allemand moderne, et ce n’est pas bon, mais dans la plupart des cas vraiment mauvais (métier).
Mais ce que je trouve personnellement encore plus mauvais, c’est de faire du racolage. Quand un discours ciblé sur un groupe cible se transforme en un discours qui s’adresse à tous.
Tous les sexes, toutes les couleurs de peau, toutes les générations et tous les horizons intellectuels. Car alors, la compétence clé qui consiste à faire rêver se transforme en un reflet dédaigneux maximal d’une société ennuyeuse dont la compétence clé consiste en la peur de ne pas être aimée parce qu’elle n’ose pas assumer ses faiblesses, et les faiblesses sont pourtant la compétence clé de l’intersection entre la publicité, le produit et le groupe cible.
La publicité suggère que le produit promu peut compenser très rapidement et de la manière la plus agréable cette faiblesse individuelle comme la faim et la soif.
Je t’aime (pour cela), pour ainsi dire.
Quand j’étais jeune, la publicité avait encore quelque chose de cela et j’étais tout feu tout flamme, et je n’étais pas seul dans ce cas. Aujourd’hui, on n’est pas seul à dire que la publicité est agaçante parce qu’elle a perdu son caractère d’entertainment.
La plupart du temps, elle ne crie plus que „je suis excité“ et ne cherche plus à convaincre par la qualité, mais par l’insistance de la répétition.
Comment un métier de rêve peut-il se dégrader à ce point ? Parce que nous vivons à une époque où les conventions sont plus restrictives que jamais, il n’y a plus que des no-go et ceux qui ne les respectent pas sont mis au pilori numérique.
Un groupe cible faible ne pardonne pas les faiblesses et se prive ainsi de son propre désir d’individualité.
Comment cela peut-il être possible si l’on n’a plus le droit de choquer mais seulement de plaire ? Et quelle est la particularité de „tu me plais“ si tout me plaît ?
Mon moyen de sortir de la misère, de ce dilemme presque philosophique, est de préférer un salaire bas et libre à un salaire élevé et à un discours de droite bon marché, et de faire exactement la même chose que ce que je méprise tant dans cette orientation politique : son ignorance.
Pour cela, j’aime trop écrire et penser de manière créative, au besoin de manière à ce que cela ne plaise qu’à moi.
A demain, donc,
Votre Ulf
El Español
Soy débil, luego existo Es un secreto a voces para la mayoría de los lectores que soy redactor publicitario y no es nuevo para mí que mucha gente piense que sólo soy bueno hasta cierto punto.
Por supuesto, esto no me hace necesariamente ningún bien, por no decir ningún mal, porque como creativo suelo estar convencido de la calidad de mis giros inusuales.
„¿Crees que es bueno? Eso es malo“, solía decir un antiguo jefe mío, normalmente queriendo decir que daba saltos mentales que tú (y las mujeres y compañía) no podíais seguir en una fracción de segundo de atención.
Una crítica justificada, porque a menudo me pierdo en la telaraña de mis pensamientos, que por supuesto sólo son accesibles para mí. Me ahorraré ejemplos en este punto porque, en primer lugar, no quiero exhibirme y, en segundo lugar, es difícil hacerlo de forma sucinta. Basta con imaginar que la conexión entre un coche y el papel higiénico puede tener sentido en términos de amar a los niños.
Pero tenía y sigo teniendo una debilidad: me gusta machacar. Me gusta machacar, como suele decirse, y eso no es bueno, sino en la inmensa mayoría de los casos realmente malo (artesanía).
Pero lo que personalmente encuentro aún peor es el choteo. Cuando un planteamiento dirigido a un grupo objetivo se convierte en un chantaje a todo el mundo.
Todos los géneros, todos los colores de piel, todas las generaciones y todos los horizontes intelectuales. Porque entonces la competencia central de despertar sueños se convierte en el reflejo máximo desdeñoso de una sociedad aburrida cuya competencia central es el miedo a no ser amada porque no se atreve a admitir sus debilidades, y las debilidades son la competencia central de la intersección de la publicidad, el producto y el grupo objetivo.
La publicidad sugiere que el producto anunciado puede compensar estas debilidades individuales, como el hambre y la sed, muy rápidamente y de la forma más agradable.
Te quiero (por eso), por así decirlo.
Cuando yo era joven, la publicidad aún tenía algo de esto y yo estaba que ardía, y no era el único. Hoy en día, no eres el único que dice que la publicidad es molesta porque ha perdido su carácter entretenido.
Casi siempre se limita a gritar „estoy caliente“ y ya no quiere convencer con calidad, sino con la insistencia de la repetición.
¿Cómo puede degenerar así un trabajo de ensueño? Porque vivimos en una época en la que hay convenciones más restrictivas que nunca, sólo hay prohibiciones y quien no lo tiene en cuenta es puesto en la picota digital.
Un grupo objetivo débil no perdona las debilidades y se priva así de su propio deseo de individualidad.
¿Cómo va a funcionar eso si ya no está permitido ofender, sino que sólo hay que agradar? ¿Y qué tiene de especial el „me gustas“ si me gusta todo?
Mi salida a esta miseria, a este dilema casi filosófico, es hacer exactamente lo mismo que desprecio tanto de esta dirección política: su ignorancia.
Es que me gusta demasiado escribir y pensar creativamente para eso, si es necesario de una forma que sólo me guste a mí.
Wir müssen uns derzeit ein bisschen zwingen, dass uns der Frust über viele kleine und große Misgeschicke nicht auffrisst.
Besonders das Warten(!) (auf Zoé, Silvanas Schwestern und mein noch geschwollener Fuss sowie das ungeplante Minus auf dem Konto nagen an unseren Nerven.
Es fühlt sich ein bisschen wie gefangen im Paradies an.
Aber es war ja klar, dass auch dieser Moment irgendwann einmal eintreten wird und eigentlich bin ich ja froh, dass wir unterwegs dennoch so viel hinbekommen haben.
Wir müssen einfach akzeptieren, dass es so ist und mit Blick nach vorn genießen, was das Schicksal uns bietet.
Mir hilft, dass ich alles, wirklich alles, was uns derzeit passiert, als selbst gewählt sehe. Ich war platt vom arbeiten und zwang mich selbst mit dem Unfall zur Pause, denn sonst hätten wir vielleicht mehr Geld, aber unsere Baustelle wäre die Beziehung, weil ich überarbeitet unausstehlich bin.
In Deutschland wäre uns eine äquivalente Misere ja auch nicht erspart geblieben und hier hilft die Abgeschiedenheit, um sich nicht noch nervöser machen zu lassen.
Wir müssen uns einfach ertragen lernen, gegenseitig und uns selbst, in guten wie in schlechten Zeiten, das ist die Challange des Lebens.
Und ja, wie alle nah an der Verzweiflung, hilft mir die Hoffnung des Glaubens. Ich fühle mich beschützt, weil am Ende doch trotz vieler Niederlagen alles geklappt hat.
Es ist mir egal, ob es da was gibt oder nicht, mir hilft es zu denken „danke, dass Du bei mir bist“ und mir hilft es genauso, dass hier, im Gegensatz zur Zivilisation nich ständig gesagt wird, wie wir es machen sollten, was wir für Fehler gemacht haben könnten und wie schlimm doch das alles ist.
Ist es nicht, ich muss viel am Strand liegen und nebenbei mit Aua Fuss ab heute wieder mehr arbeiten. Das ist alles.
Und, man sollte ja nicht vergessen: Wir haben das meiste ja jetzt hinter uns und nicht mehr vor uns!
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Chapter I: the calm in the storm At the moment, we have to force ourselves a little to keep the frustration of many small and large misfortunes from consuming us.
Especially the wait(!) (for Zoé, Silvana’s sisters and my still swollen foot as well as the unplanned minus on the account are gnawing at our nerves.
It feels a bit like being trapped in paradise.
But it was clear that this moment would come at some point and I’m actually glad that we still managed to get so much done along the way.
We just have to accept that this is the way it is and look ahead and enjoy what fate has to offer us.
It helps me that I see everything, really everything, that is happening to us at the moment as being of our own choosing. I was flat from working and forced myself to take a break with the accident, because otherwise we might have more money, but our construction site would be the relationship because I’m overworked and obnoxious.
In Germany, we wouldn’t have been spared an equivalent misery and here the seclusion helps us not to get even more nervous.
We simply have to learn to put up with each other and ourselves, in good times and bad, that’s the challenge of life.
And yes, like everyone close to despair, the hope of faith helps me. I feel protected because everything worked out in the end despite many defeats.
I don’t care whether there is something or not, it helps me to think „thank you for being with me“ and it also helps me that here, in contrast to civilization, we are not constantly being told how we should do it, what mistakes we might have made and how bad it all is.
It’s not, I have to lie on the beach a lot and work more from today onwards. That’s all.
And, you shouldn’t forget: We have most of it behind us now and no longer in front of us!
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Chapitre I : le calme dans la tempête En ce moment, nous devons nous forcer un peu pour que la frustration liée à de nombreuses petites et grandes mésaventures ne nous ronge pas.
L’attente ( !) (de Zoé, des sœurs de Silvana et de mon pied encore enflé, ainsi que le solde négatif imprévu de notre compte en banque, notamment, rongent nos nerfs.
On a un peu l’impression d’être pris au piège au paradis.
Mais il était évident que ce moment arriverait un jour, et je suis contente que nous ayons réussi à faire autant de choses en route.
Nous devons simplement accepter que c’est ainsi et profiter de ce que le destin nous offre en regardant vers l’avant.
Ce qui m’aide, c’est que je considère que tout, absolument tout ce qui nous arrive en ce moment est un choix. J’étais épuisée de travailler et je me suis forcée à faire une pause avec l’accident, car sinon nous aurions peut-être plus d’argent, mais notre chantier serait la relation, car je suis insupportable à force de travailler.
En Allemagne, nous n’aurions pas échappé à une misère équivalente et ici, l’isolement nous aide à ne pas nous laisser rendre encore plus nerveux.
Nous devons simplement apprendre à nous supporter les uns les autres et à nous supporter nous-mêmes, dans les bons comme dans les mauvais moments, c’est le défi de la vie.
Et oui, comme tous ceux qui sont proches du désespoir, l’espoir de la foi m’aide. Je me sens protégée parce qu’en fin de compte, malgré de nombreuses défaites, tout a fonctionné.
Je me fiche de savoir s’il y a quelque chose ou non, cela m’aide de penser „merci d’être avec moi“ et cela m’aide aussi de savoir qu’ici, contrairement à la civilisation, on ne nous dit pas constamment comment nous devrions faire, quelles erreurs nous aurions pu commettre et à quel point tout cela est mauvais.
Ce n’est pas le cas, je dois passer beaucoup de temps à la plage et, en plus, travailler davantage à partir d’aujourd’hui avec un pied douloureux. C’est tout.
Et puis, il ne faut pas oublier : La plupart des choses sont maintenant derrière nous et non plus devant nous !
À demain,
Votre Ulf
El Español
Capítulo I: la calma en la tormenta En este momento, tenemos que forzarnos un poco para evitar que la frustración de muchas pequeñas y grandes desgracias nos consuma.
Especialmente la espera (¡!) (de Zoé, las hermanas de Silvana y mi pie aún hinchado, así como los imprevistos menos en la cuenta nos roen los nervios.
Es como estar atrapado en el paraíso.
Pero estaba claro que este momento llegaría en algún momento y la verdad es que me alegro de que hayamos conseguido hacer tantas cosas por el camino.
Sólo tenemos que aceptar que esto es así y mirar hacia delante y disfrutar de lo que el destino nos depare.
Me ayuda ver que todo, realmente todo, lo que nos está ocurriendo en este momento lo hemos elegido nosotros. Me quedé sin trabajo y me obligué a hacer una pausa con el accidente, porque de lo contrario tendríamos más dinero, pero nuestra obra sería la relación porque trabajo demasiado y soy odiosa.
En Alemania no nos habríamos librado de una miseria equivalente y aquí la reclusión nos ayuda a no ponernos aún más nerviosos.
Sólo tenemos que aprender a soportarnos unos a otros y a nosotros mismos, en las buenas y en las malas, ése es el reto de la vida.
Y sí, como a todos los que están cerca de la desesperación, la esperanza de la fe me ayuda. Me siento protegida porque al final todo salió bien a pesar de muchas derrotas.
Me da igual que haya algo o no, me ayuda pensar „gracias por estar conmigo“ y también me ayuda que aquí, al contrario que en la civilización, no nos estén diciendo constantemente cómo tenemos que hacerlo, qué errores hemos podido cometer y lo malo que es todo.
No lo es, tengo que tumbarme mucho en la playa y trabajar más a partir de hoy. Eso es todo.
Y no hay que olvidarlo: La mayor parte ha quedado atrás y ya no la tenemos delante.