Wo ein Wille, da ein Gebüsch

(Down below in english en français Incluido el español) Wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet auf so einem Tripp dicker, statt dünner werde? Ich nicht, denn immerhin war zu Beginn nicht einmal klar, ob ich überhaupt Geld verdienen werde.

Ja, die Zeit war stressig, Job suchen, einfinden, machen. Dann das Reisen und all die technischen Probleme sowie Optimierungen am Jürmann forderten Tribut. Es war durchaus stressig, aber jetzt ist wirklich das meiste erledigt.

Getriebe und Keilriemen inklusive Kugellager sind getauscht. Der Turbo sauber und die Tür hängt. Was für ein Ritt und was für eine Freude. Man könnte sagen: Heureka (Archimedes).

Jetzt sind wir da, wo wir sein wollen: unterwegs und das wieder mutig, denn die Angst, dass etwas passieren kann ist endlich signifikant gesunken.

Ja, wir haben gespürt, dass wir etwas machen, dass mit unserem Geldsäckel untypisch war. Wer fährt schon einfach nur mit Schnauze voll los?

Aber wir sind glücklicher und stolzer denn je, denn es fühlt sich wie die Quadratur des Kreises an. Es zeigen sich also durchaus noch Ecken und Kanten, auch in der Zwischenmenschlichen Beziehung, aber es hat schon sehr viel von rund, wie beim Bauch, nur das ich bei diesem gerne wieder mehr Ecken und Kanten hätte.

Deshalb wird jetzt abgespeckt, damit der erste Eindruck beim Zwischenstop von der Türkei nach Marokko nicht nur “ man bist du fett geworden“ ist, obwohl mir das ja eigentlich egal sein könnte, denn an diesem Egal habe ich doch jetzt fast 8 Monate gearbeitet.

Ich freue mich, endlich meinen Engel wieder zu sehen und zu drücken und meiner Mama für all ihre Unterstützung danken zu können, denn ohne sie, wäre ich wahrscheinlich nicht nur noch dicker geworden.

Dank ihr, bin ich in drei vier Monaten vielleicht wieder so „dünn“ wie vorher, aber ansonsten der Neue Ulf, der vielleicht auch Mama ein bisschen sympathischer ist als vorher.

Man könnte sagen, ich freue mich aufs Abnehmen, wer hätte das gedacht?!

Bis morgen,

Euer Ulf

English

Where there’s a will, there’s a bush
Who would have thought that I would get fatter instead of thinner on a trip like this? Not me, because at the beginning it wasn’t even clear whether I would earn any money at all.

Yes, it was a stressful time, looking for a job, settling in, making money. Then the travel and all the technical problems and optimizations on the Jürmann took their toll. It was definitely stressful, but now most of it is really done.

The gearbox and V-belt including ball bearings have been replaced. The turbo is clean and the door is hanging. What a ride and what a pleasure. You could say: Eureka (Archimedes).

Now we’re where we want to be: on the road again and boldly so, because the fear that something could happen has finally subsided significantly.

Yes, we felt that we were doing something that was atypical with our purse strings. Who just drives off with their snout full?

But we are happier and prouder than ever, because it feels like squaring the circle. There are still some rough edges, even in our interpersonal relationships, but it’s very much like the belly, except that I would like to have more rough edges again.

That’s why I’m slimming down now, so that my first impression on the stopover from Turkey to Morocco isn’t just „you’ve gotten fat“, although I couldn’t really care less, because I’ve been working on this for almost 8 months now.

I am happy to finally see and hug my angel again and to be able to thank my mom for all her support, because without her, I probably wouldn’t have gotten any fatter.

Thanks to her, in three or four months I might be as „thin“ as before, but otherwise I’ll be the new Ulf, who might even be a bit more likeable to my mom than before.

You could say I’m looking forward to losing weight, who would have thought it?

See you tomorrow,

Your Ulf

français

Quand on veut, on peut
Qui aurait pensé que je deviendrais plus grosse au lieu de maigrir pendant un tel voyage ? Pas moi, car au début, je ne savais même pas si j’allais gagner de l’argent.

Oui, la période était stressante, chercher un travail, s’installer, le faire. Puis les voyages et tous les problèmes techniques ainsi que les optimisations du Jürmann ont exigé leur tribut. C’était très stressant, mais maintenant, le plus gros est fait.

La boîte de vitesses et les courroies trapézoïdales, y compris les roulements à billes, ont été remplacées. Le turbo est propre et la porte est suspendue. Quelle chevauchée et quelle joie. On pourrait dire : Heureka (Archimède).

Maintenant, nous sommes là où nous voulons être : en route et de nouveau avec courage, car la peur qu’il puisse arriver quelque chose a enfin baissé de manière significative.

Oui, nous avons senti que nous faisions quelque chose d’atypique avec notre bourse. Qui part simplement avec le museau plein ?

Mais nous sommes plus heureux et plus fiers que jamais, car nous avons l’impression d’avoir réalisé la quadrature du cercle. Il y a donc encore des coins et des bords, même dans les relations humaines, mais il y a déjà beaucoup de rondeur, comme dans le ventre, sauf que j’aimerais avoir à nouveau plus de coins et de bords pour celui-ci.

C’est pourquoi nous allons maintenant maigrir, pour que la première impression lors de l’escale entre la Turquie et le Maroc ne soit pas seulement „tu as grossi“, même si cela ne me dérange pas vraiment, car cela fait presque 8 mois que je travaille sur ce „peu importe“.

Je suis heureuse de pouvoir enfin revoir mon ange, de le serrer dans mes bras et de remercier ma maman pour tout son soutien, car sans elle, je n’aurais probablement pas seulement grossi.

Grâce à elle, dans trois ou quatre mois, je serai peut-être à nouveau aussi „mince“ qu’avant, mais sinon le nouvel Ulf, qui sera peut-être aussi un peu plus sympathique pour maman qu’avant.

On pourrait dire que j’ai hâte de perdre du poids, qui l’aurait cru ?!

A demain, donc,

Votre Ulf

español


Donde hay voluntad, hay arbusto
¿Quién iba a pensar que engordaría en lugar de adelgazar en un viaje como éste? Yo no, porque al principio ni siquiera estaba claro si ganaría algo de dinero.

Sí, fue una época estresante, buscar trabajo, instalarme, ganar dinero. Luego, los viajes y todos los problemas técnicos y de optimización del Jürmann pasaron factura. Sin duda fue estresante, pero ahora casi todo está hecho.

Se han sustituido la caja de cambios y la correa trapezoidal, incluidos los rodamientos de bolas. El turbo está limpio y la puerta colgada. Qué viaje y qué placer. Se podría decir: Eureka (Arquímedes).

Ahora estamos donde queremos estar: en la carretera y atrevidos de nuevo, porque el miedo a que pudiera pasar algo por fin ha disminuido significativamente.

Sí, teníamos la sensación de estar haciendo algo atípico con nuestra cartera. ¿Quién se va con la cara llena?

Pero estamos más contentos y orgullosos que nunca, porque nos sentimos como en la cuadratura del círculo. Todavía hay algunas asperezas, incluso en nuestras relaciones interpersonales, pero es muy parecido a tener la barriga redonda, salvo que me gustaría volver a tener más asperezas.

Por eso estoy adelgazando ahora, para que mi primera impresión en la escala de Turquía a Marruecos no sea simplemente „has engordado“, aunque en realidad no podría importarme menos, porque llevo casi 8 meses trabajando en esto.

Estoy feliz de poder volver a ver y abrazar a mi ángel y agradecer a mi madre todo su apoyo, porque sin ella probablemente no habría engordado aún más.

Gracias a ella, dentro de tres o cuatro meses puede que esté tan „delgado“ como antes, pero por lo demás seré el nuevo Ulf, que quizá sea un poco más simpático para mamá que antes.

Se podría decir que estoy deseando adelgazar, ¿quién lo hubiera dicho?

Hasta mañana,

Tu Ulf

Loslassen

Der Neue

(Down below in english en français Incluido el español) Vor 50 Stränden oder so, saß ich mit Silvana in einem Idyll,  umgeben von Höhen, vor denen ich Angst hatte, sie nicht wieder erklimmen zu können.

Ich fühlte mich von meiner Angst erwischt und zu Boden geworfen, nur noch fähig zu weinen. Zu Silvana hab ich gesagt, dass war mein Tiefpunkt.

Es war komisch, denn da waren auch andere, Bauarbeiter und ein Pärchen, die alle keine Angst hatten. Sie sind in die Kiesgrube gefahren, haben das gemacht, was sie vorhatten und sind danach wieder davon gefahren. Einfach die Höhenmeter hoch und weg. Als wäre es nichts, was es da zu überwinden gab, nur ich habe davor kapituliert.

Heute erinnert mich das an mein altes Leben. Ich war oft im Paradies, aber unfähig es wie die anderen zu genießen. Eingefangen von Angst und nur damit beschäftigt diese zu bekämpfen.

Alle genossen. Ich kämpfte. In den besten Werbeagenturen, den USA, meiner damaligen kleinen Familie, im Einserabi, mit einer fünfzehn Jahre jüngeren Freundin und beinahe hätte ich gesagt, in einer privilegierten Familie. Und ich glaube, dass genau da der Fehler liegt, denn meine Kindheit war scheiße.

Ich wurde von meinem Papa grün und blau geprügelt und dann mit Liebe überhäuft, versuchend wieder gut zu machen, was für immer zerstört wurde. Um mich dann dafür zu maßregeln, dass ich aufgrund gebrochenem Rückrads nicht mehr laufen konnte.

Meine Konsequenz war abzuhauen, mit vier, zehn, sechzehn und achzehn Jahren, immer wieder. Anfangs, um der Kindheitshölle zu entkommen, danach, weil ich nichts anderes konnte.

Wegrennen und kämpfen, dass mich meine Dämonen nicht wieder einholen und sie dennoch immer, wie bissige Hunde am Hosenbein mit zuziehen.

Gestern hab ich wieder geweint.Aber diesmal nicht vor Angst, sondern umgeworfen von der Erkenntnis, die ich soeben angedeutet habe.

Jetzt kann es weiter gehen. Vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben.

Bis morgen,

Euer Ulf

English

Letting go
Fifty beaches or so ago, I sat with Silvana in an idyll surrounded by heights I was afraid I wouldn’t be able to climb again.

I felt caught by my fear and thrown to the ground, only able to cry. I told Silvana that was my lowest point.

It was funny because there were other people there, construction workers and another couple, none of whom were afraid. They drove into the gravel pit, did what they wanted to do and then left again. They just climbed the meters and left. As if there was nothing to overcome, only I capitulated.

Today it reminds me of my old life. I was often in paradise, but unable to enjoy it like the others. Caught up in fear and only concerned with fighting it.

Everyone enjoyed it. I struggled. In the best advertising agencies, in the USA, in my small family at the time, in an A-level, with a girlfriend fifteen years younger than me and I almost said in a privileged family. And I think that’s where the mistake lies, because my childhood sucked.

I would be beaten black and blue by my dad and then showered with love, trying to make up for what was destroyed forever. Only to reprimand me for not being able to walk due to a broken back.

My consequence was to run away, at the age of four, ten, sixteen and sixteen, again and again. At first to escape childhood hell, then because I couldn’t do anything else.

Running away and fighting so that my demons wouldn’t catch up with me again and yet always pulling them in like biting dogs by the trouser leg.

Yesterday I cried again, but this time not from fear, but from the realization that I have just hinted at.

Now I can move on. Perhaps for the first time in my life.

See you tomorrow,

Your Ulf

français

Lâcher prise
Il y a 50 plages environ, j’étais assis avec Silvana dans un endroit idyllique, entouré de hauteurs que j’avais peur de ne pas pouvoir gravir à nouveau.

Je me suis senti pris par ma peur et jeté à terre, seulement capable de pleurer. J’ai dit à Silvana que c’était mon point le plus bas.

C’était bizarre, car il y avait aussi d’autres personnes, des ouvriers du bâtiment et un autre couple, qui n’avaient pas peur. Ils sont allés dans la gravière, ont fait ce qu’ils avaient prévu de faire et sont repartis après. Il suffit de monter les hauteurs et de partir. Comme s’il n’y avait rien à surmonter, sauf que moi, j’ai capitulé.

Aujourd’hui, cela me rappelle mon ancienne vie. J’ai souvent été au paradis, mais incapable d’en profiter comme les autres. Prisonnier de la peur et uniquement occupé à la combattre.

Tout le monde en profitait. Je me suis battue. Dans les meilleures agences de publicité, aux Etats-Unis, dans ma petite famille de l’époque, avec un seul bac, avec une petite amie de quinze ans plus jeune et j’ai failli dire dans une famille privilégiée. Et je pense que c’est là que le bât blesse, parce que mon enfance a été nulle.

J’ai été battue par mon père, puis couverte d’amour, essayant de réparer ce qui avait été détruit à jamais. Pour ensuite me réprimander parce que je ne pouvais plus marcher à cause d’une colonne vertébrale cassée.

Ma conséquence a été de m’enfuir, à quatre, dix, seize et seize ans, encore et encore. Au début, pour échapper à l’enfer de l’enfance, ensuite parce que je ne savais rien faire d’autre.

Fuir et me battre pour que mes démons ne me rattrapent pas, tout en les tirant toujours, comme des chiens féroces, par la jambe de mon pantalon.

Hier, j’ai de nouveau pleuré, mais cette fois non pas de peur, mais renversée par la prise de conscience que je viens d’évoquer.

Maintenant, ça peut aller plus loin. Peut-être pour la première fois de ma vie.

À demain,

Votre Ulf


español

Dejarse llevar
Hace más o menos 50 playas, estaba sentado con Silvana en un idilio rodeado de alturas que temía no poder volver a escalar.

Me sentí atrapado por mi miedo y tirado en el suelo, sólo capaz de llorar. Le dije a Silvana que ese había sido mi punto más bajo.

Fue curioso porque había otras personas allí, obreros de la construcción y otra pareja, ninguno de los cuales tenía miedo. Entraron en la gravera, hicieron lo que iban a hacer y volvieron a salir. Subieron los metros y se fueron. Como si no hubiera nada que superar, sólo yo capitulé.

Hoy me recuerda a mi antigua vida. A menudo estaba en el paraíso, pero era incapaz de disfrutarlo como los demás. Atrapado por el miedo y sólo preocupado por combatirlo.

Todos lo disfrutaban. Yo luchaba. En las mejores agencias de publicidad, en Estados Unidos, en mi pequeña familia de entonces, con un sobresaliente, con una novia quince años más joven que yo y casi digo que en una familia privilegiada. Y creo que ahí está el error, porque mi infancia fue un asco.

Mi padre me pegaba y luego me colmaba de amor, tratando de compensar lo destruido para siempre. Sólo para reprenderme por no poder caminar debido a una espalda rota.

Mi consecuencia fue huir, a los cuatro, diez, dieciséis y dieciséis años, una y otra vez. Al principio para escapar del infierno de la infancia, luego porque no podía hacer otra cosa.

Huir y luchar para que mis demonios no me alcanzaran de nuevo y, sin embargo, siempre tirando de ellos como perros mordedores por la pernera del pantalón.

Ayer volví a llorar, pero esta vez no de miedo, sino de la comprensión que acabo de insinuar.

Ahora puedo seguir adelante. Quizá por primera vez en mi vida.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Chez Paul

„Chez Paul“
(Down below in english en français Incluido el español) Grad gab es Hähnchen, etwas trocken, aber für vier Euro ein fairer Preis, dazu Baguette mit Cheasamen und im Anschluss Wasser.

Schön, dass es hier in jedem Supermarkt bis auf Lidl, Hähnchen gibt, auch wenn man nicht immer zwingend darüber nachdenken mag, ob das Tier glücklich in in den Tod gewandert ist.

Aber wir waren nicht sonderlich anspruchsvoll, weil wir ja wegen des Jürmanns hier sind, um den sich Paul grad kümmert.

Paul ist übrigens ein KFZ-Meister vom alten Schlag, der sich mit Kippe und Gemütlichkeit unseren Zuhause widmet, während wir aßen oder ich just schreibe.

Und kaum schreibe ich, weiss Paul, wozu Renault selbst zu doof oder zu faul war: Die Mechanik vom Schloss ist kaputt, er holt grad ein Neues und baut es schnell ein.

Danke Jiannis, für die Empfehlung, das beste „chez Paul“ meines Lebens, auch wenn hier die Schürze von Öl schwarz ist und nicht aus modetechnischen Gründen.

Und richtig gegessen wird gleich „chez Silvana“.

Bis morgen Abend,
.Euer Ulf

english

„Chez Paul“
We just had chicken, a little dry, but a fair price for four euros, with a baguette with chia seeds and water afterwards.

It’s nice that you can find chicken in every supermarket here except Lidl, even if you don’t always necessarily want to think about whether the animal went to its death happily.

But we weren’t particularly demanding because we’re here for Jürmann, who Paul is looking after at the moment.

Incidentally, Paul is an old-fashioned car mechanic who devotes his time to our home, smoking a fag and enjoying himself while we eat or I write.

And as soon as I start writing, Paul knows what Renault itself was too stupid or too lazy to do: the mechanics of the lock are broken, he just gets a new one and quickly installs it.

Thanks Jiannis for the recommendation, the best „chez Paul“ of my life, even if the apron here is black from oil and not for fashion reasons.

And we’ll eat right away „chez Silvana“.

See you tomorrow evening,
Your Ulf

français

„Chez Paul“
Nous avons mangé du poulet, un peu sec, mais pour quatre euros, c’est un prix raisonnable, accompagné de baguette aux graines de chéa et d’eau.

Il est agréable de trouver du poulet dans tous les supermarchés, à l’exception de Lidl, même si l’on n’a pas toujours envie de se demander si l’animal a été heureux de mourir.

Mais nous n’étions pas particulièrement exigeants, car nous sommes ici pour Jürmann, dont Paul s’occupe actuellement.

Paul est d’ailleurs un garagiste à l’ancienne qui se consacre à nos maisons en fumant et en se relaxant pendant que nous mangeons ou que je suis en train d’écrire.

Et à peine ai-je commencé à écrire que Paul sait ce que Renault lui-même était trop stupide ou trop paresseux pour faire : le mécanisme de la serrure est cassé, il est allé en chercher une nouvelle et l’a rapidement installée.

Merci Jiannis pour la recommandation, le meilleur „chez Paul“ de ma vie, même si ici le tablier est noir à cause de l’huile et non pour des raisons de mode.

Et on mange vraiment chez Silvana.

A demain soir,
.votre Ulf

español

„Chez Paul“
Sólo comimos pollo, un poco seco, pero un precio justo por cuatro euros, con una baguette con semillas de chía y agua después.

Está bien que aquí se pueda encontrar pollo en todos los supermercados excepto en Lidl, aunque no siempre quieras pensar necesariamente en si el animal fue feliz a la muerte.

Pero no fuimos especialmente exigentes porque estamos aquí por Jürmann, a quien Paul cuida en este momento.

Paul, por cierto, es un mecánico de coches chapado a la antigua que se dedica a nuestra casa con un pitillo y acogedor mientras nosotros comemos o yo me limito a escribir.

Y en cuanto empiezo a escribir, Paul sabe lo que la propia Renault era demasiado estúpida o demasiado perezosa para hacer: la mecánica de la cerradura está rota, él simplemente consigue una nueva y la instala rápidamente.

Gracias Jiannis por la recomendación, el mejor „chez Paul“ de mi vida, aunque aquí el delantal es negro por el aceite y no por moda.

Y dentro de un momento comeremos como es debido „chez Silvana“.

Hasta mañana por la noche,

Tu Ulf

Alles richtig gemacht



(Down below in english en français Incluido el español) Ich weiss noch, als ich vor knapp einem Jahr in der alten Heimat in einem Idyll spazieren ging und hinter einem Märchenwaldweg, der blühend zugerankt mit einem Blick in die Ferne auf einer Parkbank inne hielt und dachte: „Jetzt kann ich noch umkehren“.

Wie jetzt, roch es nach Frühling und alle Blumen begannen zu blühen. Es war unfassbar schön, wie die Abendsonne ins frische Gras schien und alles in satte Fruchtbarkeitstöne tauchte.

Aber ich entschied mich nicht um. Selbst dann nicht, als wir in einer Nacht und Nebelaktion den Jürmann brachial fertigstellen mussten und dennoch den Wohnmobiltüv nicht bekamen. Auch nicht, als man uns sagte, dass wir für fast 2000 Euro die Bremsen erneuern mussten.

Wir glaubten an einen Traum, den wir nicht kannten, an Potentiale die abstrakt waren und eine Liebe, die noch oft auf die Probe gestellt wurde, einen Wagen, der noch so manche Schwachstelle hatte und an einen Traum, der durchaus noch Alptraumqualtäten haben sollte.

Ich hatte noch keinen Job und beinahe jeden den wir fragten hielt, unseren Wunsch auszubrechen für absurd.

Aber jetzt sitz ich in Griechenland im Blumenmeer (auch weil das andere noch zu kalt ist) , Silvana wartet bei unserem neuen Freund Peter, auf mich, direkt am Strand. Wir fahren morgen zu einer Werkstatt, die uns unser Freund Jiannis empfahl und ich gebe gleich Deutschunterricht an junge Besucher in Deutschland aus der ganzen Welt mit der Perspektive auf Türkei und einem kleinen bisschen Heimweh.

Kann es was schöneres geben? In Bodrum (Türkei) sind wir schon auf einen Kaffee geladen und von Bekannten von Bekannten zur Stadtrundfahrt in Izmir geladen, in Deutschland freut man sich auf ein Wiedersehen, in Frankreich, Spanien und Marokko weiss man noch nicht das wir mit einem Besuch drohen und hier in Griechenland haben wir neue Freunde gefunden; aus Deutschland und einer neuen Heimat.

Dennoch denke ich gern an die alte Heimat zurück, aber umkehren würde ich nie; auch wenn es morgen zu Ende sein müsste.

Bis morgen,

Euer Ulf

english

Everything done right
I remember when I went for a walk in an idyllic spot in my old home country just under a year ago and paused on a park bench behind a fairytale forest path, which was covered in blossom, looking into the distance and thinking: „I can still turn back now“.

Just like now, it smelled like spring and all the flowers were starting to bloom. It was incredibly beautiful, the way the evening sun shone on the fresh grass and bathed everything in rich, fertile tones.

But I didn’t change my mind. Not even when we had to finish the Jürmann in a night and foggy operation and still didn’t get the motorhome TÜV. Not even when we were told that we had to replace the brakes for almost 2,000 euros.

We believed in a dream that we didn’t know, in potentials that were abstract and a love that was still often put to the test, a car that still had many a weak point and a dream that was still to have nightmare qualities.

I didn’t have a job yet and almost everyone we asked thought our desire to break out was absurd.

But now I’m sitting in the sea of flowers in Greece (also because the other one is still too cold), Silvana is waiting for me at our new friend Peter’s, right on the beach. Tomorrow we’re going to a workshop that our friend Jiannis recommended and I’m about to give German lessons to young visitors to Germany from all over the world with the prospect of Turkey and a little bit of homesickness.

Could there be anything better? In Bodrum (Turkey) we have already been invited for a coffee and invited by friends of friends for a city tour in Izmir, in Germany people are looking forward to seeing us again, in France, Spain and Morocco people don’t yet know that we are threatening a visit and here in Greece we have found new friends; from Germany and a new homeland.

Nevertheless, I like to think back to my old home, but I would never turn back, even if it had to end tomorrow.

See you tomorrow,

Your Ulf

français

Tout bien fait
Je me souviens qu’il y a tout juste un an, alors que je me promenais dans un endroit idyllique de mon ancienne patrie, je me suis arrêtée sur un banc de parc derrière un chemin de forêt de conte de fées, fleuri et fleuri, et j’ai pensé : „Maintenant, je peux encore faire demi-tour“.

Comme maintenant, ça sentait le printemps et toutes les fleurs commençaient à s’épanouir. C’était incroyablement beau de voir le soleil couchant briller dans l’herbe fraîche et tout plonger dans des tons riches et fertiles.

Mais je n’ai pas changé d’avis. Même lorsque nous avons dû terminer le Jürmann en catastrophe et que nous n’avons pas obtenu le permis de camping-car. Ni quand on nous a dit que nous devions changer les freins pour près de 2000 euros.

Nous croyions à un rêve que nous ne connaissions pas, à des potentiels abstraits et à un amour qui serait encore souvent mis à l’épreuve, à une voiture qui avait encore bien des points faibles et à un rêve qui aurait encore des allures de cauchemar.

Je n’avais pas encore de travail et presque tous ceux à qui nous demandions de l’aide trouvaient notre désir d’évasion absurde.

Mais maintenant, je suis assis en Grèce dans une mer de fleurs (aussi parce que l’autre est encore trop froide), Silvana m’attend chez notre nouvel ami Peter, directement sur la plage. Demain, nous irons dans un garage que notre ami Jiannis nous a recommandé et je donnerai tout de suite des cours d’allemand à de jeunes visiteurs en Allemagne venus du monde entier avec la perspective de la Turquie et un petit peu de nostalgie.

Peut-il y avoir quelque chose de plus beau ? À Bodrum (Turquie), nous sommes déjà invités à prendre un café et à faire le tour de la ville d’Izmir par des connaissances de connaissances, en Allemagne, on se réjouit de nous revoir, en France, en Espagne et au Maroc, on ne sait pas encore que nous menaçons de nous rendre visite et ici, en Grèce, nous avons trouvé de nouveaux amis ; d’Allemagne et d’une nouvelle patrie.

Pourtant, j’aime penser à mon ancienne patrie, mais je ne ferais jamais demi-tour, même si cela devait se terminer demain.

A demain, donc,

Votre Ulf

español

Todo bien hecho
Recuerdo cuando, hace poco menos de un año, salí a pasear por un lugar idílico de mi antiguo país de origen y me detuve en un banco del parque, detrás de un camino forestal de cuento de hadas cubierto de flores y con vistas a lo lejos, y pensé: „Ahora todavía puedo volver atrás“.

Igual que ahora, olía a primavera y todas las flores empezaban a florecer. Era increíblemente hermoso cómo el sol del atardecer brillaba sobre la hierba fresca y lo bañaba todo de colores exuberantes y fértiles.

Pero no cambié de opinión. Ni siquiera cuando tuvimos que terminar la Jürmann en una operación nocturna y con niebla y aún no conseguimos el permiso de autocaravana. Ni siquiera cuando nos dijeron que teníamos que cambiar los frenos por casi 2.000 euros.

Creíamos en un sueño que no conocíamos, en potenciales que eran abstractos y un amor que aún se ponía a prueba a menudo, un coche que aún tenía muchos puntos débiles y un sueño que aún iba a tener cualidades de pesadilla.

Todavía no tenía trabajo y casi todo el mundo al que preguntábamos pensaba que nuestro deseo de salir era absurdo.

Pero ahora estoy sentado en un mar de flores en Grecia (también porque en el otro todavía hace demasiado frío), Silvana me espera en casa de nuestro nuevo amigo Peter, justo en la playa. Mañana vamos a un taller que nos recomendó nuestro amigo Jiannis y estoy a punto de dar clases de alemán a jóvenes visitantes de todo el mundo que vienen a Alemania con la perspectiva de Turquía y un poco de morriña.

¿Podría haber algo mejor? En Bodrum (Turquía) ya nos han invitado a tomar un café y amigos de amigos nos han invitado a una visita por la ciudad de Izmir, en Alemania la gente está deseando volver a vernos, en Francia, España y Marruecos la gente aún no sabe que amenazamos con una visita y aquí en Grecia hemos encontrado nuevos amigos; de Alemania y de una nueva patria.

No obstante, me gusta pensar en mi antiguo hogar, pero nunca volvería atrás, aunque tuviera que terminar mañana.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Alle Menschen sind gleich

Jeder individuell und doch alles Steine



(Down below in english en français Incluido el español) Gestern hab ich mit Silvana über den Lauf der Welt gesprochen und warum alles ist wie es ist. Warum gibt es alles und warum so?

Als Philosoph ist meine Position ernüchternd einfach und klar: Es gibt Sein, egal welches, weil es alternativlos ist, denn sonst gäbe es keinen Grund, dass es alles so gibt.
Die Qualität des „so seins“ bedingt also notwendig, dass alles so sein muss wie es ist.

Ob Baum, Straße, Ulf, Silvana, Putin oder Trump, es geht nicht anders und das Schlimmste daran ist, dass keiner etwas dafür kann. Ein Putin ist nicht böse, sondern nur über seine Determination dazu genötigt, ein Überlebenskonzept für sich zu entwerfen, nach bestem Wissen und Gewissen.

Was ihm und allen anderen nur auf die Füsse fällt, ist die Ganzheit, auch Kontingenz genannt, will heißen, alles was da ist muss auf Gedeihen und Verderb miteinander funktionieren. Putin muss damit leben, dass es mich gibt und ich. Damit, dass es ihn gibt (und viele andere).

Gut, mein Dasein bedroht ihn nicht dergestalt aggressiv wie er meines, aber dennoch trage ich Ideale in die Welt die er nicht nur nicht teilt, sondern die ihn existenziell zu bedrohen scheinen. Warum auch immer; aber hey, wer von uns war noch nie objektiv absurd?

Die Frage die sich aber aufdrängt ist, warum gibt es Menschen, oder noch vorsichtiger formuliert: Geist?

Meiner Überzeugung nach gibt es dafür nur einen Grund: es gab für die Natur ohne Geist keine Garantie für Einmaligkeit mehr, also muss sie sich selbst überraschen können, damit alles bleibt wie es ist, indem immer alles anders wird.

Als Mensch ist mir der Gedanke zuwider, denn er scheint den Geist dergestalt zu diskreditieren, dass seine wichtigste Aufgabe nicht eine für das jeweilige Individuum ist, sondern nur im Dienste der Verändrung des Ganzen steht. Nur ein menschlicher Geist kann scheinbar absurd handeln. Oder wie Nietzsche sagte, man kann sich nie verstehen nur gleicher Meinung sein, oder eben nicht.

Wir haben alle das Gleiche Prinzip Geist, aber alle einen anderen, weil jeder allein schon durch minimalste Perspektivverschiebungs- erscheinungen zu allem anderen verschieden ist. Wie könnte man sonst beispielsweise das gleiche Geld mal als Heilsbringer und mal als Ausgeburt des Teufels betrachten?

Und genau deshalb liegt unsere Verantwortung nicht in der Doktrin eines objektiven sondern subjektiv Richtigen. Wir können und wollen nur die besten Voraussetzungen, um weiter zu leben. Ja, jeder ist sich zuvorderst selbst der Nächste, aber was wir beeinflussen können ist, wie man das findet.

Das heißt für mich, dass es keinen Grund gibt zu hadern, zu leiden oder zu fürchten, sondern einzig und allein die Möglichkeit haben, das was ist zu genießen und wenn plötzlich alles vorbei ist, dann ist das so, nicht schlimm, nicht schlecht, nicht gut, sondern einfach notwendig weil alternativlos in Bezug auf eine gemeinsame Ganzheit.

Meine Determination rät mir dabei übrigens andere nicht zu vergessen, aber das ist eben nur mein Geist und nicht der von acht Milliarden.

Bis morgen Abend

Euer Ulf
English
All people are the same
Yesterday I talked to Silvana about the course of the world and why everything is the way it is. Why everything exists and why it is like this.

As a philosopher, my position is soberingly simple and clear: there is being, no matter what, because there is no alternative, otherwise there would be no reason for everything to be like this.
The quality of „being this way“ therefore necessarily means that everything has to be the way it is.

Whether tree, street, Ulf, Silvana, Putin or Trump, there is no other way and the worst thing about it is that nobody can help it. A Putin is not evil, but only forced by his determination to design a survival concept for himself, to the best of his ability. Knowledge and conscience.

What only falls on his and everyone else’s feet is wholeness, also known as contingency, which means that everything that exists has to work together for better or worse. Putin has to live with the fact that I exist and that I exist. With the fact that he exists (and many others).

Well, my existence doesn’t threaten him as aggressively as he threatens mine, but I still bring ideals into the world that he not only doesn’t share, but that seem to threaten his very existence. For whatever reason, but hey, who among us has never been objectively absurd?

The question that arises, however, is why do people exist, or to put it even more cautiously: Spirit?
I am convinced that there is only one reason for this: without spirit, nature could no longer guarantee uniqueness, so it must be able to surprise itself so that everything remains as it is by always changing.

As a human being, I find this idea repugnant, because it seems to discredit the spirit in such a way that its most important task is not for the individual, but only in the service of changing the whole. Only a human mind can act in a seemingly absurd way. Or as Nietzsche said, you can never understand each other, only agree or disagree.

We all have the same principle of mind, but we all have a different one, because each of us is different from everything else simply because of the slightest shift in perspective. How else could the same money, for example, sometimes be seen as a savior and sometimes as the spawn of the devil?

And this is precisely why our responsibility lies not in the doctrine of an objective but subjective rightness. We can only want the best conditions to live on. Yes, everyone is first and foremost their own neighbor, but what we can influence is how we find that.

For me, this means that there is no reason to complain, suffer or fear, but only the opportunity to enjoy what is and if suddenly everything is over, then that is the way it is, not bad, not bad, not good, but simply necessary because there is no alternative in terms of a shared wholeness.

By the way, my determination advises me not to forget others, but that’s just my mind and not that of eight billion people.

See you tomorrow evening

Your Ulf

français
Tous les hommes sont égaux
Hier, j’ai parlé avec Silvana de la marche du monde et de la raison pour laquelle tout est comme il est. Pourquoi tout existe et pourquoi ainsi.

En tant que philosophe, ma position est désenchantée, simple et claire : il y a de l’être, quel qu’il soit, parce qu’il n’y a pas d’alternative, sinon il n’y aurait pas de raison que tout existe ainsi.
La qualité de l'“être ainsi“ implique donc nécessairement que tout doit être comme il est.

Qu’il s’agisse d’un arbre, d’une rue, d’Ulf, de Silvana, de Poutine ou de Trump, il ne peut en être autrement et le pire, c’est que personne n’y est pour rien. Un Poutine n’est pas mauvais, il est seulement contraint par son déterminisme à élaborer un concept de survie pour lui-même, au mieux de ses capacités. En son âme et conscience.

Ce qui lui tombe sur les pieds, à lui et à tous les autres, c’est la globalité, également appelée contingence, c’est-à-dire que tout ce qui est là doit fonctionner ensemble pour le meilleur et pour le pire. Poutine doit vivre avec le fait que j’existe et que j’existe. Le fait qu’il existe (et beaucoup d’autres).

Bon, mon existence ne le menace pas aussi agressivement qu’il menace la mienne, mais je porte tout de même dans le monde des idéaux que non seulement il ne partage pas, mais qui semblent le menacer existentiellement. Quelle qu’en soit la raison, mais bon, qui d’entre nous n’a jamais été objectivement absurde ?

La question qui s’impose cependant est de savoir pourquoi il y a des êtres humains, ou, pour le formuler encore plus prudemment : Esprit ?
Je suis convaincu qu’il n’y a qu’une seule raison à cela : sans esprit, la nature n’avait plus de garantie d’unicité, elle doit donc pouvoir se surprendre elle-même pour que tout reste comme avant, en devenant toujours différent.

En tant qu’être humain, cette idée me répugne, car elle semble discréditer l’esprit au point que sa tâche la plus importante n’est pas une tâche pour l’individu en question, mais seulement au service du changement de l’ensemble. Seul un esprit humain peut agir de manière apparemment absurde. Ou comme le disait Nietzsche, on ne peut jamais se comprendre, mais seulement être d’accord ou pas.

Nous avons tous le même principe d’esprit, mais tous un esprit différent, parce que chacun est différent de tout le reste, ne serait-ce que par des apparitions minimales de décalage de perspective. Sinon, comment pourrait-on, par exemple, considérer le même argent tantôt comme une source de salut, tantôt comme l’émanation du diable ?

Et c’est précisément pour cette raison que notre responsabilité ne réside pas dans la doctrine d’un juste objectif mais subjectif. Nous ne pouvons que vouloir nous donner les meilleures conditions pour continuer à vivre. Oui, chacun est d’abord le prochain de soi-même, mais ce que nous pouvons influencer, c’est la manière dont on le trouve.

Cela signifie pour moi qu’il n’y a aucune raison de se plaindre, de souffrir ou d’avoir peur, mais seulement la possibilité de profiter de ce qui est et si tout à coup tout est fini, alors c’est ainsi, ce n’est pas grave, ce n’est pas mauvais, ce n’est pas bon, c’est simplement nécessaire car sans alternative par rapport à une totalité commune.

Mon déterminisme me conseille d’ailleurs de ne pas oublier les autres, mais ce n’est que mon esprit et pas celui de huit milliards de personnes.

A demain soir

Votre Ulf

español
Todas las personas son iguales
Ayer hablé con Silvana sobre el curso del mundo y por qué todo es como es. Por qué todo existe y por qué es así.

Como filósofo, mi posición es aleccionadoramente simple y clara: existe el ser, pase lo que pase, porque no hay alternativa, de lo contrario no habría razón para que todo fuera como es.
Por tanto, la cualidad de „ser así“ significa necesariamente que todo tiene que ser como es.

Sea árbol, calle, Ulf, Silvana, Putin o Trump, no hay otra manera y lo peor de todo es que nadie puede evitarlo. Un Putin no es malvado, sólo está obligado por su determinación a diseñarse un concepto de supervivencia lo mejor que pueda. Conocimiento y conciencia.

Lo único que recae sobre sus pies y los de todos es la totalidad, también conocida como contingencia, que significa que todo lo que existe tiene que funcionar conjuntamente para bien o para mal. Putin tiene que vivir con el hecho de que existo y de que existo. Con el hecho de que él existe (y muchos otros).

Bueno, mi existencia no le amenaza tan agresivamente como él amenaza la mía, pero sigo aportando ideales al mundo que él no sólo no comparte, sino que parecen amenazar su propia existencia. Por la razón que sea, pero oye, ¿quién de nosotros no ha sido nunca objetivamente absurdo?

La pregunta que surge, sin embargo, es por qué existen las personas, o por decirlo de un modo aún más cauteloso: ¿Espíritu?
Estoy convencido de que sólo hay una razón: sin espíritu, la naturaleza ya no podría garantizar la unicidad, por lo que debe ser capaz de sorprenderse a sí misma para que todo siga siendo como es cambiando siempre.

Como ser humano, esta idea me repugna, porque parece desacreditar al espíritu de tal modo que su tarea más importante no es para el individuo, sino sólo al servicio del cambio del conjunto. Sólo una mente humana puede actuar de un modo aparentemente absurdo. O como dijo Nietzsche, nunca se puede entender al otro, sólo se puede estar de acuerdo o en desacuerdo.

Todos tenemos el mismo principio mental, pero todos tenemos uno diferente, porque cada uno es diferente de los demás simplemente por el más mínimo cambio de perspectiva. ¿Cómo si no podría el mismo dinero, por ejemplo, ser visto unas veces como salvador y otras como engendro del diablo?

Y precisamente por eso nuestra responsabilidad no reside en la doctrina de una rectitud objetiva sino subjetiva. Sólo podemos desear las mejores condiciones para vivir. Sí, cada uno es ante todo su prójimo, pero en lo que podemos influir es en cómo lo encontramos.

Para mí, esto significa que no hay razón para quejarse, sufrir o temer, sino sólo la oportunidad de disfrutar de lo que es, y si de repente todo se acaba, entonces es así, no es malo, ni malo, ni bueno, sino simplemente necesario porque no hay alternativa en términos de una totalidad compartida.

Por cierto, mi determinación me aconseja no olvidar a los demás, pero eso es sólo mi mente y no la de ocho mil millones de personas.

Hasta mañana por la noche

Su Ulf

Niemals „ach hätt ich doch“

(Down below in english en français Incluido el español) Frei, ja, auch bei einem solchen Leben wie wir es führen dürfen, freut man sich auf „frei“, auch wenn das relativ ist, denn „frei“ bedeutet für mich schreiben.

Den ganzen Tag schon sitze ich am Strand und befreie mich von meiner Lebensgeschichten, indem ich sie zu digitalen Papier bringe.

Anekdote um Anekdote fließen mal liebevoll mal einer Vollständigkeit geschuldet durch meine Finger in den Rechner:
Noch einmal erinnern, um loslassen und endlich vergessen zu können.

Nie wieder Sehnsucht nach Vergangenem, keine Träne mehr für verflossene Liebschaften oder vertane Gelegenheiten, nie wieder sehnsüchtig in Erinnerungen schwelgen, sondern das Bewuśtsein endlich wieder auf das fließende Jetzt fokussieren.

Natürlich frag ich mich auch, wer das Lesen soll,denn es ist nicht eine Geschichte von Carl Benz, Nicola Tesla oder George Washington. Es ist nur.die Erfahrung eines kleinen Mannes, die ihn zu dem gemacht hat, was er ist.

Ein unbändiger Idealist, der an das Gute glaubt, der darauf hofft, das alles gut wird und nie die Hoffnung verloren hat, das sein Schicksal in seiner Hand liegt.

Machen, machen, auch wenn es am Ende nur für eines reicht, ein erfülltes Leben dessen einzig wirklich relevantes Moment ist, dass sich der Hauptprotagonist am Ende eine Sache nicht sagen muss: Ach hätte ich doch.

Bis morgen Abend,

Euer Ulf

English
Never „Oh, I wish“
Free, yes, even with a life like the one we are allowed to lead, you look forward to „free“, even if that is relative, because for me „free“ means writing.

I’ve been sitting on the beach all day, freeing myself from my life stories by putting them down on digital paper.

Anecdote after anecdote flows through my fingers into the computer, sometimes lovingly, sometimes for the sake of completeness:
Remembering once again so that I can let go and finally forget.

No more longing for the past, no more tears for past loves or missed opportunities, no more longing to reminisce, but to finally focus my consciousness on the flowing now.

Of course, I also ask myself who is supposed to read this, because it’s not a story about Carl Benz, Nicola Tesla or George Washington. It’s just the experience of a small man that has made him what he is.

An irrepressible idealist who believes in the good, who hopes that everything will turn out well and who has never lost hope that his fate is in his own hands.

Doing, doing, even if it’s only enough for one thing in the end, a fulfilled life whose only really relevant moment is that the main protagonist doesn’t have to say one thing to himself at the end: Oh, I wish I had.

See you tomorrow evening,

Your Ulf

français

Jamais de „Oh, j’aimerais bien“
Libre, oui, même avec une vie comme celle que nous avons le droit de mener, on se réjouit d’être „libre“, même si cela est relatif, car pour moi, „libre“ signifie écrire.

Je suis déjà assise toute la journée sur la plage et je me libère de mes histoires de vie en les écrivant sur du papier numérique.

Anecdote après anecdote, elles coulent entre mes doigts dans l’ordinateur, parfois avec amour, parfois par souci d’exhaustivité :
Me rappeler encore une fois pour que je puisse lâcher prise et enfin oublier.

Plus de nostalgie du passé, plus de larmes pour les amours disparues ou les occasions manquées, plus d’envie de me replonger dans les souvenirs, mais enfin de diriger ma conscience vers le présent qui coule.

Bien sûr, je me demande aussi qui doit lire cela, car ce n’est pas une histoire sur Carl Benz, Nicola Tesla ou George Washington. C’est simplement l’expérience d’un petit homme qui a fait de lui ce qu’il est.

Un idéaliste forcené qui croit en la bonté, qui espère que tout s’arrangera et qui n’a jamais perdu l’espoir que son destin est entre ses propres mains.

Faire, faire, même si cela ne suffit finalement qu’à une seule chose, une vie bien remplie, dont le seul moment vraiment pertinent est que le protagoniste n’a plus rien à se dire à la fin : Oh, j’aurais aimé le faire.

À demain soir,

Ton Ulf

español

Nunca un „ojalá pudiera“.
Libre, sí, incluso con una vida como la que se nos permite llevar, te alegras de ser „libre“, aunque eso es relativo, porque para mí „libre“ significa escribir.

Llevo todo el día sentada en la playa, liberándome de las historias de mi vida escribiéndolas en papel digital.

Anécdota a anécdota, fluyen por mis dedos hasta el ordenador, a veces con cariño, a veces para completarlas:
Para recordarme una vez más que por fin debo soltar y olvidar.

No más añoranza del pasado, no más lágrimas por amores pasados u oportunidades perdidas, no más deseo de regodearme en los recuerdos, sino de centrar por fin mi conciencia en el fluyente presente.

Por supuesto, también me pregunto quién debería leer esto, porque no es una historia sobre Carl Benz, Nicola Tesla o George Washington. Es simplemente la experiencia de un hombrecillo que ha hecho de sí mismo lo que es.

Un idealista convencido que cree en el bien, que espera lo mejor y que nunca ha perdido la esperanza de que su destino está en sus propias manos.

Hacer, hacer, aunque al final sólo sirva para una cosa, una vida realizada cuyo único momento verdaderamente relevante es que al protagonista no le queda nada que decir al final: Oh, ojalá lo hubiera hecho.

Hasta mañana por la noche,

Tu Ulf




Das bisschen Elektronik

Truthahn braucht 230 Volt

(Down below in english en français Incluido el español) Eigentlich wollten wir morgen fahren, denn eigentlich wollten wir alles fertig haben, aber dann kam Silvana doch noch eine Idee:
Der Inverter.
Jetzt, wo die Powerbox das zweite Mal plötzlich leer war und ich zwei zusätzliche Stunden in der Woche bekommen soll, brauchen wir garantierten Stromzugang.

Und da wir den Inverter, also das Umwandelgerät von Batterie auf 230 Volt, seit Monaten durch Europa kutschieren, können wir es ja auch mal zur Abwechslung benutzen, so ihr Plan, weshalb dieses Unterfangen jetzt noch kurz hier erledigt werden soll,da wir in Griechenland möglicherweise auch noch eine Abnahme bekommen, wofür sich deutsche Handwerker zu fein fühlen (ist leider so gewesen).

Dann steht der Lehrerkarriere nichts mehr im Weg und das große Geld verdienen kann beginnen.

Es ist wirklich furchtbar, noch mehr arbeiten, aber dafür können wir unterwegs bleiben und Silvana kann noch öfter das Ceranfeld benutzen, was ich glaube, der eigentliche Grund für den Invertereinbau ist.

Egal, so haben wir es noch praktischer und unser Jürmann wird sukzessive zum A-Team Mobil: Wasser, heiss und kalt, Dusche, Internet, Strom, Ceranfeld, gut, dass wir in der Sonne unterwegs sind, sonst müsste ich noch Platz für ein Solarium schaffen.

Aber dann fahren wir endlich los.

Bis morgen,

Euer Ulf

English

A bit of electronics
We were actually planning to leave tomorrow because we wanted to get everything ready, but then Silvana had an idea:
The inverter.
Now that the Powerbox has suddenly run out of power for the second time and I’m supposed to have an extra two hours a week, we need guaranteed access to electricity.

And since we’ve been driving around Europe for months with the inverter, the device that converts the battery into 230 volts, we can use it for a change, according to her plan, so we’ll do this job here for a short time, because we could also register it in Greece, which the German dealers are too bad for (unfortunately, that’s how it turned out).

Then nothing stands in the way of a career as a teacher and the big money can begin.

It’s really awful, even more work, but we can stay on the road and Silvana can use the ceramic hob even more often, which I think is the real reason for installing the inverter.

In any case, it’s even more practical and our Jürmann is gradually becoming an A-team mobile: water, hot and cold, shower, internet, electricity, stove – luckily we’re traveling in the sun, otherwise I’d have to make room for a solarium.

But we’re finally on our way.

See you tomorrow,

Your Ulf

français

Un peu d’électronique
En fait, nous voulions partir demain, car nous voulions tout préparer, mais Silvana a eu une idée :
L’onduleur.
Maintenant que la Powerbox est à court de courant pour la deuxième fois et que je dois avoir deux heures de plus par semaine, il nous faut un accès garanti à l’électricité.

Et comme cela fait des mois que nous parcourons l’Europe avec l’onduleur, l’appareil qui convertit la batterie en 230 volts, nous pouvons l’utiliser pour changer, c’est leur plan, alors nous faisons ce travail ici pour une courte durée, car nous pourrions aussi le déclarer en Grèce, ce que les revendeurs allemands ont trop honte de faire (c’est malheureusement ce qui s’est passé).

Plus rien ne s’oppose alors à une carrière d’enseignant et les gros sous peuvent commencer.

C’est vraiment terrible, encore plus de travail, mais nous pouvons rester sur la route et Silvana peut utiliser encore plus souvent la plaque de cuisson en céramique, ce qui est, je crois, la véritable raison de l’installation de l’inverseur.

En tout cas, c’est encore plus pratique et notre Jürmann devient peu à peu le mobile de l’équipe A : eau, chaude et froide, douche, internet, électricité, cuisinière – heureusement que nous sommes en route au soleil, sinon je devrais faire de la place pour un solarium.

Mais nous sommes enfin en route.

Nous nous reverrons demain,

Votre Ulf

español

Un poco de electrónica
En realidad queríamos salir mañana porque queríamos prepararlo todo, pero Silvana tuvo una idea:
El inversor.
Como el Powerbox se ha quedado sin energía por segunda vez y yo necesito disponer de dos horas más a la semana, necesitamos tener garantizado el acceso a la electricidad.

Y como llevamos meses viajando por Europa con el inversor, el aparato que convierte la batería en 230 voltios, podemos utilizarlo para variar, ese es su plan, así que haremos este trabajo aquí durante poco tiempo, porque también podríamos registrarlo en Grecia, para lo que los distribuidores alemanes son muy malos (por desgracia, eso es lo que ha pasado).

Entonces nada se interpone en el camino de una carrera como profesor y el dinero grande puede comenzar.

Es realmente horrible, más trabajo, pero podemos seguir viajando y Silvana puede utilizar la vitrocerámica aún más a menudo, que creo que es la verdadera razón para instalar el inversor.

En cualquier caso, es aún más práctico y nuestro Jürmann se está convirtiendo poco a poco en el móvil del Equipo A: agua, fría y caliente, ducha, internet, electricidad, cocina… menos mal que viajamos con sol, si no tendría que hacer sitio para un solarium.

Pero por fin estamos de camino.

Nos volveremos a ver mañana,

Tu Ulf

Adiós Grecia

(Down below in english en français Incluido el español)
Der letzte Tag an unserem Strand, der kleinen Palme und dem kleinen Ort mit den freundlichen Leuten.

Ein letztes Mal Wasser und Brot holen, Griechen beim Flanieren und Urlaubern beim chillen zusehen. Ruhe genießen, auch wenn die Wellen toben.

Dann zu Jiannis, Wäsche waschen und ein vorletztes Mal schnacken, wie es nur mit Freunden möglich ist. Dann runter zu seinem Strand, da, wo die Sonne braucht, bis man sie sieht, weil ein begrünter Felsen alles in Schatten taucht.

Vier Wochen waren wir schon wieder hier und haben viel über Griechenland gelernt. Nicht alles findet man in Büchern, vieles steht nur in den Facetten seiner Bürger geschrieben. Das Zaghafte, Verletzlichen und das Liebevolle.

Griechen sind still, bisweilen zu still, sie bedrängen einen nicht mit ihrem Leben, sie freuen sich über das Schöne und leiden allein.

Griechenland ist wie Urlaub für die bedrängte Seele, viel Platz zum verweilen, viel Ruhe zum Denken und so viel frische Luft zum durchatmen.

Ich werde dieses wundervolle Land immer im Herzen tragen, nie vergessen und hoffentlich zur kommenden Olivenernte wieder besuchen. Jiannis Vater wartet schon und ich freue mich auf Jiannis, denn selten hat ein Freund so gut getan, wie auf dieser Reise.

Bis morgen,

Euer Ulf.
English

Adiós a Grecia
The last day on our beach, the little palm tree and the small town with the friendly people.

Getting water and bread for the last time, watching Greeks strolling around and holidaymakers chilling out. Enjoying the peace and quiet, even when the waves are raging.

Then to Jiannis, to do the laundry and have a chat for the last time, as is only possible with friends. Then down to his beach, where the sun takes a while to appear because a green cliff bathes everything in shade.

We’ve been back here for four weeks and have learned a lot about Greece. Not everything can be found in books, much is only written in the facets of its citizens. The timid, the vulnerable and the loving.

The Greeks are quiet, sometimes too quiet, they don’t press you with their lives, they rejoice in beauty and suffer alone.

Greece is like a vacation for the oppressed soul, lots of space to think, lots of peace to think and so much fresh air to breathe.

I will always carry this wonderful country in my heart, never forget it and hopefully visit it again for the coming olive harvest. Jiannis‘ father is already waiting and I am looking forward to seeing Jiannis, because rarely has a friend done as much good as on this trip.

See you tomorrow,

Your Ulf

français

Adiós a Grecia
Dernier jour sur notre plage, le petit palmier et la petite ville avec ses habitants sympathiques.

Aller chercher une dernière fois de l’eau et du pain, regarder les Grecs flâner et les vacanciers chiller. Profiter du calme et de la paix, même lorsque les vagues se déchaînent.

Puis aller chez Jiannis pour faire la lessive et discuter une dernière fois, comme on ne peut le faire qu’entre amis. Puis descendre vers sa plage, où le soleil met un certain temps à apparaître, car un rocher vert plonge tout dans l’ombre.

Cela fait maintenant quatre semaines que nous sommes de retour ici et nous avons beaucoup appris sur la Grèce. Tout ne se trouve pas dans les livres, beaucoup ne s’écrit que sur les visages de ses citoyens. Les timides, les vulnérables et les affectueux.

Les Grecs sont calmes, parfois trop calmes, ils ne vous harcèlent pas de leur vie, ils se réjouissent de la beauté et souffrent seuls.

La Grèce est comme des vacances pour l’âme opprimée, beaucoup d’espace pour penser, beaucoup de calme pour réfléchir et tellement d’air frais à respirer.

Je garderai toujours ce merveilleux pays dans mon cœur, je ne l’oublierai jamais et j’espère y retourner pour la prochaine récolte des olives. Le père de Jiannis m’attend déjà et je me réjouis de retrouver Jiannis, car rarement un ami a fait autant de bien que pendant ce voyage.

Nous nous verrons demain,

Votre Ulf

español

Adiós a Grecia
Último día en nuestra playa, la pequeña palmera y el pueblecito con sus amables habitantes.

Cogiendo agua y pan por última vez, viendo a los griegos pasear y a los veraneantes relajarse. Disfrutar de la tranquilidad, incluso cuando las olas arrecian.

Luego ir a Jiannis a hacer la colada y charlar una última vez, como sólo se puede hacer entre amigos. Luego bajar a su playa, donde tarda en salir el sol porque una roca verde lo baña todo de sombra.

Llevamos aquí cuatro semanas y hemos aprendido mucho sobre Grecia. No todo está escrito en los libros, mucho sólo está escrito en los rostros de sus ciudadanos. Los tímidos, los vulnerables y los cariñosos.

Los griegos son tranquilos, a veces demasiado, no te presionan con sus vidas, disfrutan de la belleza y sufren solos.

Grecia es como unas vacaciones para el alma reprimida, mucho espacio para pensar, mucha paz para reflexionar y mucho aire fresco para respirar.

Siempre llevaré este maravilloso país en mi corazón, nunca lo olvidaré y espero volver allí para la próxima cosecha de aceitunas. El padre de Jiannis ya me está esperando y estoy muy contenta de volver a ver a Jiannis, porque pocas veces un amigo ha hecho tanto bien como en este viaje.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Türkisch für Anfänger

(Down below in english en français Incluido el español)
Es kribbelt überall, beim Gedanken an die Türkei. Ich war vor 30 Jahren das letzte Mal da und es war wirklich phantastisch.

Nach über 36 Stunden im Bus waren wir in Istanbul und konnten nicht glauben, was wir sahen: Eine gigantische Weltstadt getränkt in fremde Kulturen, die mir alle fremd waren, aber neugierig machten.

Die Gerüche, Farben und Lichtspiele, unbekannte Pflanzen und Bäume, alles war anders und trotzdem vertraut. Ich hatte den Planeten nicht verlassen und stand dennoch erstmalig auf eigenen Fûssen. Ungewohnt, so viel Verantwortung zu tragen und jetzt wieder, denn Silvana ist dabei und ihr soll es gefallen.

1001 Nacht sollen ab kommende Woche türkisch sein. Mandeltee und Pfirsichshichas sollen die Nase verzaubern und Azur Blau sowie Zinoberrot den Blick im um uns herum tanzen. So viele Bilder aus unendlich vielen Märchen, die alle noch erzählt werden wollen.

Wir kommen um Neues kennenzulernen und unseren Horizont zu erweitern. Wir möchten erleben, wie aufgeschlossen ihr seid und mit unserer Freundlichkeit wollen wir eure Gastfreundschaft ehren.

Ich freue mich auf Euch, Heimat Berliner Nachbarn und Schmelztiegel der asiatischen Moderne.

Bis morgen,

Euer Ulf

english
Turkish for beginners

I shudder at the thought of Turkey. The last time I was there was 30 years ago and it really was fantastic.

After more than 36 hours on the bus, we arrived in Istanbul and couldn’t believe what we were seeing: a gigantic cosmopolitan city full of foreign cultures, all of which were unfamiliar to me but piqued my curiosity.

The smells, the colors and the play of light, the unfamiliar plants and trees, everything was different and yet familiar. I had never left the earth before, and yet I was on my own for the first time. It was unfamiliar to have so much responsibility and now I’m back because Silvana is with me and I want her to like it.

1001 Nights will be Turkish from next week. Almond tea and peach shichas will enchant our noses and sky blue and vermilion will dance around us. So many images of endless fairy tales that all want to be told.

We have come to discover new things and broaden our horizons. We want to experience how open-minded you are and we want to honor your hospitality with our kindness.

I look forward to seeing you, our Berlin neighbors and melting pot of Asian modernity.

See you tomorrow,

Your Ulf

français

turc pour débutants

Rien que de penser à la Turquie me fait frémir. La dernière fois que j’y suis allé, c’était il y a 30 ans, et c’était vraiment fantastique.

Après plus de 36 heures de bus, nous sommes arrivés à Istanbul et nous n’en revenions pas de ce que nous voyions : une gigantesque ville-monde pleine de cultures étrangères, qui m’étaient toutes inconnues, mais qui ont éveillé ma curiosité.

Les odeurs, les couleurs et les jeux de lumière, les plantes et les arbres inhabituels, tout était différent et pourtant familier. Je n’avais encore jamais quitté la Terre, et pourtant, pour la première fois, j’étais livrée à moi-même. C’était inhabituel d’avoir autant de responsabilités, et maintenant je suis de retour parce que Silvana est avec moi et que je veux que cela lui plaise.

Les 1001 nuits seront turques dès la semaine prochaine. Le thé aux amandes et les shichas à la pêche enchanteront nos nez et le bleu ciel et le vermillon danseront autour de nous. Autant d’images de contes de fées sans fin, qui demandent tous à être racontés.

Nous sommes venus pour découvrir de nouvelles choses et pour élargir nos horizons. Nous voulons voir à quel point vous êtes ouverts d’esprit et nous voulons honorer votre hospitalité par notre gentillesse.

Je me réjouis de vous rencontrer, vous, nos voisins berlinois et le creuset de la modernité asiatique.

Nous nous verrons demain,

Votre Ulf

español

Turco para principiantes

Me estremezco al pensar en Turquía. La última vez que estuve allí fue hace 30 años y realmente fue fantástico.

Después de más de 36 horas de viaje en autobús, llegamos a Estambul y no podíamos creer lo que estábamos viendo: una gigantesca ciudad cosmopolita llena de culturas extranjeras, todas ellas desconocidas para mí, pero que despertaban mi curiosidad.

Los olores, los colores y los juegos de luz, las plantas y los árboles desconocidos, todo era diferente y a la vez familiar. Nunca antes había salido de la tierra y, sin embargo, por primera vez estaba sola. No me resultaba familiar tener tanta responsabilidad y ahora he vuelto porque Silvana está conmigo y quiero que le guste.

1001 Noches será turco a partir de la semana que viene. El té de almendras y las shichas de melocotón encantarán nuestras narices y el azul del cielo y el bermellón bailarán a nuestro alrededor. Tantas imágenes de cuentos de hadas interminables que todas quieren ser contadas.

Hemos venido a descubrir cosas nuevas y a ampliar nuestros horizontes. Queremos experimentar lo abiertos de mente que son ustedes y queremos honrar su hospitalidad con nuestra amabilidad.

Espero verles, nuestros vecinos berlineses y crisol de la modernidad asiática.

Hasta mañana,

Vuestro Ulf

(Down below in english en français Incluido el español)
Es kribbelt überall, beim Gedanken an die Türkei. Ich war vor 30 Jahren das letzte Mal da und es war wirklich phantastisch.

Nach über 36 Stunden im Bus waren wir in Istanbul und konnten nicht glauben, was wir sahen: Eine gigantische Weltstadt getränkt in fremde Kulturen, die mir alle fremd waren, aber neugierig machten.

Die Gerüche, Farben und Lichtspiele, unbekannte Pflanzen und Bäume, alles war anders und trotzdem vertraut. Ich hatte den Planeten nicht verlassen und stand dennoch erstmalig auf eigenen Fûssen. Ungewohnt, so viel Verantwortung zu tragen und jetzt wieder, denn Silvana ist dabei und ihr soll es gefallen.

1001 Nacht sollen ab kommende Woche türkisch sein. Mandeltee und Pfirsichshichas sollen die Nase verzaubern und Azur Blau sowie Zinoberrot den Blick im um uns herum tanzen. So viele Bilder aus unendlich vielen Märchen, die alle noch erzählt werden wollen.

Wir kommen um Neues kennenzulernen und unseren Horizont zu erweitern. Wir möchten erleben, wie aufgeschlossen ihr seid und mit unserer Freundlichkeit wollen wir eure Gastfreundschaft ehren.

Ich freue mich auf Euch, Heimat Berliner Nachbarn und Schmelztiegel der asiatischen Moderne.

Bis morgen,

Euer Ulf

english
Turkish for beginners

I shudder at the thought of Turkey. The last time I was there was 30 years ago and it really was fantastic.

After more than 36 hours on the bus, we arrived in Istanbul and couldn’t believe what we were seeing: a gigantic cosmopolitan city full of foreign cultures, all of which were unfamiliar to me but piqued my curiosity.

The smells, the colors and the play of light, the unfamiliar plants and trees, everything was different and yet familiar. I had never left the earth before, and yet I was on my own for the first time. It was unfamiliar to have so much responsibility and now I’m back because Silvana is with me and I want her to like it.

1001 Nights will be Turkish from next week. Almond tea and peach shichas will enchant our noses and sky blue and vermilion will dance around us. So many images of endless fairy tales that all want to be told.

We have come to discover new things and broaden our horizons. We want to experience how open-minded you are and we want to honor your hospitality with our kindness.

I look forward to seeing you, our Berlin neighbors and melting pot of Asian modernity.

See you tomorrow,

Your Ulf

français

turc pour débutants

Rien que de penser à la Turquie me fait frémir. La dernière fois que j’y suis allé, c’était il y a 30 ans, et c’était vraiment fantastique.

Après plus de 36 heures de bus, nous sommes arrivés à Istanbul et nous n’en revenions pas de ce que nous voyions : une gigantesque ville-monde pleine de cultures étrangères, qui m’étaient toutes inconnues, mais qui ont éveillé ma curiosité.

Les odeurs, les couleurs et les jeux de lumière, les plantes et les arbres inhabituels, tout était différent et pourtant familier. Je n’avais encore jamais quitté la Terre, et pourtant, pour la première fois, j’étais livrée à moi-même. C’était inhabituel d’avoir autant de responsabilités, et maintenant je suis de retour parce que Silvana est avec moi et que je veux que cela lui plaise.

Les 1001 nuits seront turques dès la semaine prochaine. Le thé aux amandes et les shichas à la pêche enchanteront nos nez et le bleu ciel et le vermillon danseront autour de nous. Autant d’images de contes de fées sans fin, qui demandent tous à être racontés.

Nous sommes venus pour découvrir de nouvelles choses et pour élargir nos horizons. Nous voulons voir à quel point vous êtes ouverts d’esprit et nous voulons honorer votre hospitalité par notre gentillesse.

Je me réjouis de vous rencontrer, vous, nos voisins berlinois et le creuset de la modernité asiatique.

Nous nous verrons demain,

Votre Ulf

español

Turco para principiantes

Me estremezco al pensar en Turquía. La última vez que estuve allí fue hace 30 años y realmente fue fantástico.

Después de más de 36 horas de viaje en autobús, llegamos a Estambul y no podíamos creer lo que estábamos viendo: una gigantesca ciudad cosmopolita llena de culturas extranjeras, todas ellas desconocidas para mí, pero que despertaban mi curiosidad.

Los olores, los colores y los juegos de luz, las plantas y los árboles desconocidos, todo era diferente y a la vez familiar. Nunca antes había salido de la tierra y, sin embargo, por primera vez estaba sola. No me resultaba familiar tener tanta responsabilidad y ahora he vuelto porque Silvana está conmigo y quiero que le guste.

1001 Noches será turco a partir de la semana que viene. El té de almendras y las shichas de melocotón encantarán nuestras narices y el azul del cielo y el bermellón bailarán a nuestro alrededor. Tantas imágenes de cuentos de hadas interminables que todas quieren ser contadas.

Hemos venido a descubrir cosas nuevas y a ampliar nuestros horizontes. Queremos experimentar lo abiertos de mente que son ustedes y queremos honrar su hospitalidad con nuestra amabilidad.

Espero verles, nuestros vecinos berlineses y crisol de la modernidad asiática.

Hasta mañana,

Vuestro Ulf

War’s das wert?

(Down below in english en français Incluido el español)
Als meine Mutter heute vor 49 Jahren vor Schmerzen schrie,wusste sie noch nicht, dass es mit der vergangenen Momentaufnahme nicht getan ist, denn die Jahre danach sollten sich anders als geplant verhalten.

So anders, dass ich bereits 92 Seiten darüber geschrieben habe. Es war gut so, auch wenn es selten einfach war, denn was mich geprägt hat war vielleicht kein goldener Löffel, aber unzählige Wege ihn zu bekommen.

Egal ob Schauspiel, Abitur, Philosophie,Radio, Werbung oder Lehrer, es musste was mit Feedback sein, denn das eigene Selbstwertgefühl war seit jeher zu klein.

Erst jetzt, nachdem wir irgendwo im Süden sind, scheine ich angekommen, bei mir. Ich kann schreiben ohne zu trauern. Endlich einfach erzählen, was war oder wie es in Erinnerung thront.

So, wie es das Handeln motiviert und endlich in einem Charakter verschmolzen ist. Als würde sich römische mit griechischer Antike versöhnen.

Wir sind eins, gehören zusammen, auch wenn wir getrennt erinnert werden.

Und wenn auch meine Geschichte irgendwann  andere Interessant finden, vielleicht sogar noch nach weiteren Geschichten gieren, da dieser Blog ja auch nur die halbe Wahrheit; um nur ein Beispiel zu nennen, dann will ich wieder einfach nur schreiben können, für alle, die sich gern in fremde Welten träumen.

So wie ich mich gleich in einem Meer aus blau und weiss, nur für mich.

Bis morgen Abend,
Euer Ulf

English
Was it worth it?

When my mother cried out in pain 49 years ago today, she didn’t know that the past snapshot would not be enough, because the years that followed would turn out differently than planned.

So different that I have already written 92 pages about it. It was a good thing, even if it was rarely easy, because what shaped me was perhaps not a golden spoon, but countless ways to get it.

Whether it was acting, A-levels, philosophy, radio, advertising or teaching, it had to be something with feedback, because my own self-esteem had always been too small.

Only now that we are somewhere in the south do I seem to have arrived, with myself. I can write without mourning. At last I can simply tell what happened or how I remember it.

The way it motivates action and has finally merged into a character. As if Roman antiquity were reconciled with Greek antiquity.

We are one, we belong together, even if we are remembered separately.

And if at some point others find my story interesting, perhaps even crave more stories, since this blog is only half the truth, to name just one example, then I just want to be able to write again, for all those who like to dream themselves into strange worlds.

Just like me, in a sea of blue and white, just for me.

See you tomorrow evening,
Your Ulf

français
Cela en valait-il la peine ?

Lorsque ma mère a poussé un cri de douleur il y a 49 ans aujourd’hui, elle ne savait pas que l’instantané passé ne suffirait pas, car les années suivantes seraient différentes de ce qui était prévu.

Si différentes que j’ai déjà écrit 92 pages à ce sujet. Et c’était bien ainsi, même si cela a rarement été facile, car ce qui m’a marqué n’était peut-être pas une cuillère en or, mais d’innombrables façons de l’obtenir.

Qu’il s’agisse d’art dramatique, de baccalauréat, de philosophie, de radio, de publicité ou d’apprentissage, il fallait que ce soit quelque chose avec un feedback, car ma propre estime de moi était toujours trop petite.

Ce n’est que maintenant, alors que nous sommes quelque part dans le sud, que je semble être arrivée, chez moi. Je peux écrire sans avoir de chagrin. Je peux enfin raconter simplement ce qui s’est passé ou comment je m’en souviens.

La manière dont cela a motivé l’intrigue et s’est finalement fondu dans un personnage. Comme si l’antiquité romaine était réconciliée avec l’antiquité grecque.

Nous ne faisons qu’un, nous appartenons l’un à l’autre, même si on se souvient de nous séparément.

Et si un jour d’autres personnes trouvent mon histoire intéressante, et ont peut-être même envie de lire d’autres histoires, car ce blog n’est qu’une moitié de la vérité, pour ne citer qu’un exemple, je veux simplement pouvoir écrire à nouveau, pour tous ceux qui aiment se rêver dans des mondes étrangers.

Comme moi, dans un océan de bleu et de blanc, rien que pour moi.

À demain soir,
Votre Ulf

español
¿Mereció la pena?
Cuando mi madre soltó un grito de dolor hoy hace 49 años, poco sabía que la instantánea pasada no sería suficiente, porque los años siguientes serían diferentes de lo que ella había planeado.

Tan diferentes que ya he escrito 92 páginas sobre ello. Y eso fue algo bueno, aunque rara vez fue fácil, porque lo que me caracterizaba quizá no era una cuchara de oro, sino innumerables oportunidades de conseguirla.

Ya fuera la interpretación, el bachillerato, la filosofía, la radio, la publicidad o la enseñanza, tenía que ser algo con feedback, porque mi propia autoestima siempre era demasiado baja.

Sólo ahora que estamos en algún lugar del sur parece que he llegado, a casa. Puedo escribir sin sentir pena. Por fin puedo contar lo que pasó o cómo lo recuerdo.

Cómo motivó la trama y finalmente se fundió con un personaje. Como si la antigüedad romana se hubiera reconciliado con la griega.

Somos uno, nos pertenecemos, aunque se nos recuerde por separado.

Y si un día otras personas encuentran mi historia interesante y quizás incluso quieran leer más historias, porque este blog es sólo la mitad de la verdad, por poner sólo un ejemplo, entonces simplemente quiero poder volver a escribir, para todos aquellos a los que les gusta soñar en mundos extraños.

Como yo, en un océano de azul y blanco, sólo para mí.

Hasta mañana por la noche,
Tu Ulf