Vertreibung aus dem Paradies

(Down below in english en français Incluido el español) Wie schön es doch gestern war! Direkt am See, wo die Straße im Wasser mündete und die Frösche quakten.

Die Sonne schien aufs satte grüne Gras und weit und breit keine Menschenseele. Hier kann man arbeiten, dachte ich, machte es mir gemütlich und startete meine Sitzung.

Das Verb kommt an die 2. Stelle im Satz, bitte achtet auf die Endungen und „ich gehe zu wem oder was? Richtig, zu dem Haus, also Dativ, klang es aus meinem Mund, als plötzlich ein bulgarischer Oberförster oder Polizist, ich weiss es nicht, an unser Haus klopfte und uns darauf hinwies, das wir hier nicht stehen dürften.

Moment, unterbrach ich die Stunde, gestikulierte, dass es uns leid täte und versprach mit fliegenden Händen, dass wir in einer halben Stunde verschwunden seien.

Man ließ Gnade vor Recht ergehen und gewährte uns die Galgenfrist, sodass ich die Sitzung beenden konnte und wir im Anschluss zu einer Ruinenartigen Sandfabrik oder so aufbrachen.

Gut, es ist hier auf dem Gipfel des Mount Everest und schön nennt man auch was anderes, aber das Internet ist super und fließend Wasser gibt es auch.

Man wird genügsam.

Bis morgen,

Euer Ulf

English

Expulsion from paradise
How beautiful it was yesterday! Right by the lake, where the road ended in the water and the frogs croaked.

The sun was shining on the lush green grass and there wasn’t a soul around. You can work here, I thought, made myself comfortable and started my session.

The verb comes 2nd in the sentence, please pay attention to the endings and „I’m going to who or what? Right, to the house, so dative, it sounded from my mouth, when suddenly a Bulgarian head forester or policeman, I don’t know, knocked on our house and told us that we weren’t allowed to stand here.

Wait a minute, I interrupted the lesson, gesticulated that we were sorry and promised with flying hands that we would be gone in half an hour.

Mercy was shown before justice and we were granted the reprieve so that I could finish the session and we could then set off for a ruin-like sand factory or something.

Well, it’s on the summit of Mount Everest and beautiful is another word, but the internet is great and there’s running water too.

You become frugal.

See you tomorrow,

Your Ulf

En Francaise

Expulsion du paradis
Comme c’était beau hier ! Juste au bord du lac, là où la route se jetait dans l’eau et où les grenouilles coassaient.

Le soleil brillait sur l’herbe verte et saturée et il n’y avait pas âme qui vive. On peut travailler ici, me suis-je dit, je me suis installé confortablement et j’ai commencé ma séance.

Le verbe vient en deuxième position dans la phrase, faites attention aux terminaisons et „je vais chez qui ou quoi ? C’est vrai, à la maison, donc au datif, ai-je entendu dans ma bouche, quand soudain un garde forestier en chef bulgare ou un policier, je ne sais pas, a frappé à notre maison et nous a fait remarquer que nous ne pouvions pas rester là.

Attendez, j’ai interrompu la leçon, j’ai gesticulé en disant que nous étions désolés et j’ai promis, les mains en l’air, que nous serions partis dans une demi-heure.

On nous a accordé un délai de grâce, ce qui m’a permis de mettre fin à la séance et de nous rendre ensuite dans une usine de sable en ruines ou quelque chose comme ça.

Bon, c’est au sommet de l’Everest et ce n’est pas ce qu’on appelle beau, mais l’Internet est super et il y a aussi l’eau courante.

On devient frugal.

A demain, donc,

Votre Ulf

El español

Expulsión del paraíso
¡Qué bonito era ayer! Justo al lado del lago, donde el camino terminaba en el agua y las ranas croaban.

El sol brillaba sobre la hierba verde y no había ni un alma. Aquí se puede trabajar, pensé, me puse cómoda y empecé mi sesión.

El verbo va en 2ª posición en la frase, por favor, presta atención a las terminaciones y a „voy a ¿quién o a qué? Claro, a la casa, así en dativo, sonó de mi boca, cuando de repente un jefe forestal búlgaro o un policía, no sé, llamó a nuestra casa y nos dijo que no podíamos estar aquí.

Un momento, interrumpí la lección, gesticulé que lo sentíamos y prometí con las manos en alto que nos iríamos en media hora.

La misericordia se mostró antes que la justicia y se nos concedió el indulto para que pudiera terminar la sesión y pudiéramos partir hacia una fábrica de arena en ruinas o algo así.

Bueno, está en la cima del Everest y bonito es otra palabra, pero internet es genial y también hay agua corriente.

Te vuelves frugal.

Hasta mañana,

Tu Ulf

II Kapitel

(Down below in english en français Incluido el español) Vor vielen Jahren musste ich in Rostock an der Schauspielschule vorsprechen. Ich war um die 20 und ich dachte, dass ich unbesiegbar sei. Bis ich in den Vorsprechraum kam und mir gegenüber eine Prüfungskomission aus Professoren und Studenten älterer Jahrgänge saß und ein Dozent meinte: sie glauben Sie sind unheimlich stark Herr Münstermann, oder?

Ich grinste leicht selbstzufrieden,obwohl ich geistig und körperlich am Ende war, denn ich musste die Nacht davor durchtrampen und war völlig übermüdet, hungrig und mit den Nerven am Ende. „Ziehen Sie sich bitte bis auf die Unterhosen aus und singen und Hänschen klein (ein Kinderlied)“.

„Jetzt“, fragte ich irritiert und alles lachte „ja, jetzt“, war die Antwort einer dunklen Stimme und ich musste schlucken, denn ich war weder körperlich ein Adonis, noch könnte ich singen, aber ich wollte nicht einknicken, also tat ich, wie mir geheißen und sang. Es gab vereinzelte Lächeln auf Gesichtern, aber die meisten waren still.

Abends war ich einer von 20, die aus über. 2000 ausgewählt wurden und ich weinte vor Erleichterung, weil ich mich noch nie selbst derlei besiegt habe. Ich war nicht stolz, sondern erleichtert, dass nicht mein Ego die Oberhand behielt, sondern mein Wille.

Seit diesem Tag habe ich meinen Willen nie mehr in Frage gestellt. Jede Hürde war eine Herausforderung und keine Option zur Niederlage mehr. Bis heute.

Wir saßen im Regen auf einem Parkplatz und berieten uns, wie es weiter gehen solle. Zurück nach Griechenland in die Sonne oder weiter durch Osteuropa. Durch wirklich fremde und teilweise beängstigende Kulturen die nicht viel von Vanlife happylife suggerierten.

„Wir fahren weiter“ nötigte mir Silvana auf, indem Sie mich mit meinen eigenen Waffen schlug. „Weltreise oder Urlaub, was willst Du?

Ich war Schachmatt.

Später dann, saßen wir am schwarzen Meer und die Heizung waberte zu vertrauten Wellenrauschen in den Ohren. „Ich bin so müde“, offenbarte sie mir und ich wußte, was sie meinte, da ich mich ähnlich schwach fühlte.

„Mein Schatz“, gestand ich ihr, „wenn wir einknicken, verliere ich die Hoffnung und dann ist nicht nur die Tour zu Ende“.

Ich schämte mich für meine Schwäche, dass Deutschland für mich keine Alternative mehr ist und warum. Dann nahmen wir uns in den Arm und schwören uns, nie wieder vor der Trägheit zu kapitulieren.

Es geht nicht um schnellstmöglich um die Welt, sondern um tief in die Seele und wir beide haben in den letzten Monaten so tief in die eigene und die Seele des anderen geschaut, dass es wirklich kein Geheimnis mehr gibt, dass der andere nicht zumindest ahnt. Nichts würde sie an mir oder mich an ihr mehr überraschen und nichts wird uns trennen.

Und wenn es jetzt Scheiss Wetter ist? Gut, dann kann ich endlich meinen Fokus wieder aufs Geld verdienen legen und sie sich wieder an Englisch machen.

Alles hat seine richtige Zeit und die Zeit des Vorbereitens auf die nächste Trabantenebene unserer Reise steht kurz bevor. Die Zeit des Ausruhens und ins neue Leben improvisieren ist vorbei. Wir wollen weiter die längste Reise antreten, die man nur Wagen kann, die Reise ins ich.

Früher hatte ich nur Ängste, heute habe ich mit Sicherheit nicht alle besiegt, aber ich kenne jede einzelne Persönlich, jetzt kann ich endlich beginnen, sie zu überwinden und wenn ich wieder schwach werde, hab ich eine Frau an meiner Seite die mich zur Not ans Singen erinnert.

Bis morgen,

Euer Ulf

English

Chapter II
Many years ago, I had to audition for drama school in Rostock. I was around 20 and I thought I was invincible. Until I walked into the audition room and an examination board of professors and students from older years sat opposite me and a lecturer said: you think you’re incredibly strong Mr. Münstermann, don’t you?

I grinned slightly self-satisfied, although I was mentally and physically at the end of my tether, because I’d had to tramp through the night before and was completely overtired, hungry and at the end of my tether. „Please strip down to your underpants and sing Hänschen klein (a nursery rhyme)“.

„Now“, I asked irritably and everyone laughed „yes, now“, was the reply from a dark voice and I had to swallow, because I was neither physically an Adonis nor could I sing, but I didn’t want to give in, so I did as I was told and sang. There were a few smiles on faces, but most people were silent.

In the evening I was one of 20 chosen from over. 2000 and I cried with relief because I have never beaten myself like that before. I wasn’t proud, but relieved that it wasn’t my ego that had the upper hand, but my will.

Since that day, I have never questioned my will again. Every hurdle was a challenge and no longer an option to defeat. Until today.

We sat in the rain in a parking lot and discussed what to do next. Back to Greece in the sun or onwards through Eastern Europe. Through really foreign and sometimes frightening cultures that didn’t suggest much of vanlife happylife.

„We’re going on“ Silvana forced me to say, beating me with my own weapons. „World trip or vacation, what do you want?

I was checkmated.

Later, we were sitting by the Black Sea, the heating wafting in our ears to the familiar sound of waves. „I’m so tired,“ she revealed to me and I knew what she meant as I felt similarly weak.

„My darling“, I confessed to her, „if we give in, I’ll lose hope and then it won’t just be the end of the tour“.

I was ashamed of my weakness, that Germany was no longer an option for me and why. Then we hugged each other and swore never to surrender to inertia again.

It’s not about going around the world as quickly as possible, but about going deep into our souls and we have both looked so deeply into our own and each other’s souls over the last few months that there really is no secret left that the other doesn’t at least suspect. Nothing would surprise her about me or me about her anymore and nothing will separate us.

What if it’s shitty weather now? Good, then I can finally focus on earning money again and she can get back to English.

Everything has its right time and the time to prepare for the next satellite stage of our journey is just around the corner. The time for resting and improvising into a new life is over. We want to continue on the longest journey you can possibly take, the journey into the self.

In the past I only had fears, today I have certainly not conquered them all, but I know each one personally, now I can finally begin to overcome them and if I get weak again, I have a woman by my side who will remind me to sing if necessary.

See you tomorrow,

Your Ulf

En Francaise

II Chapitre
Il y a de nombreuses années, j’ai dû passer une audition à l’école d’art dramatique de Rostock. J’avais une vingtaine d’années et je me croyais invincible. Jusqu’à ce que j’arrive dans la salle d’audition et qu’une commission d’examen composée de professeurs et d’étudiants plus âgés soit assise en face de moi et qu’un professeur me dise : vous pensez que vous êtes incroyablement fort, Monsieur Münstermann, n’est-ce pas ?

J’ai eu un léger sourire satisfait, même si j’étais à bout de forces mentales et physiques, car j’avais dû faire du stop toute la nuit précédente et que j’étais complètement fatiguée, affamée et à bout de nerfs. „Veuillez vous déshabiller jusqu’à vos sous-vêtements et chanter et Hänschen klein (une chanson pour enfants)“.

„Maintenant“, ai-je demandé, irrité, et tout le monde a ri „oui, maintenant“, a été la réponse d’une voix sombre et j’ai dû déglutir, car je n’étais pas physiquement un Adonis et je ne pouvais pas chanter, mais je ne voulais pas craquer, alors j’ai fait ce qu’on m’a demandé et j’ai chanté. Il y avait quelques sourires sur les visages, mais la plupart restaient silencieux.

Le soir, j’étais l’une des 20 personnes sélectionnées parmi plus de. 2000 ont été sélectionnés et j’ai pleuré de soulagement, car je ne m’étais jamais battue de la sorte. Je n’étais pas fier, mais soulagé que ce ne soit pas mon ego qui prenne le dessus, mais ma volonté.

Depuis ce jour, je n’ai plus jamais remis en question ma volonté. Chaque obstacle était un défi et non plus une option de défaite. Jusqu’à aujourd’hui.

Nous étions assis sous la pluie sur un parking et nous nous demandions comment nous allions continuer. Retourner en Grèce au soleil ou continuer à travers l’Europe de l’Est. A travers des cultures vraiment étrangères et parfois effrayantes, qui ne suggéraient pas beaucoup de Vanlife happylife.

„Nous continuons“, m’a imposé Silvana en me frappant avec mes propres armes. „Tour du monde ou vacances, qu’est-ce que tu veux ?

J’étais échec et mat.

Plus tard, nous nous sommes assis au bord de la mer noire et le chauffage a résonné dans nos oreilles avec le bruit familier des vagues. „Je suis tellement fatiguée“, m’a-t-elle révélé et je savais ce qu’elle voulait dire, car je me sentais tout aussi faible.

„Ma chérie“, lui ai-je avoué, „si nous cédons, je perdrai tout espoir et ce ne sera pas seulement la fin de la tournée“.

J’avais honte de ma faiblesse, du fait que l’Allemagne n’était plus une alternative pour moi et pourquoi. Puis nous nous sommes pris dans les bras et nous avons juré de ne plus jamais capituler devant l’inertie.

Il ne s’agit pas de faire le tour du monde le plus vite possible, mais d’aller au plus profond de son âme, et nous avons tous les deux regardé si loin dans notre âme et dans celle de l’autre au cours des derniers mois qu’il n’y a vraiment plus aucun secret que l’autre ne puisse au moins soupçonner. Rien ne la surprendrait plus chez moi, ni moi chez elle, et rien ne nous séparera.

Et si c’est un temps de merde ? Bien, alors je peux enfin me concentrer à nouveau sur le fait de gagner de l’argent et elle peut se remettre à l’anglais.

Il y a un temps pour tout et le temps de la préparation pour le prochain satellite de notre voyage est proche. Le temps du repos et de l’improvisation dans la nouvelle vie est terminé. Nous voulons continuer à entreprendre le plus long voyage que l’on puisse entreprendre, le voyage vers le moi.

Avant, je n’avais que des peurs, aujourd’hui je ne les ai certainement pas toutes vaincues, mais je les connais toutes personnellement, maintenant je peux enfin commencer à les surmonter et si je faiblis à nouveau, j’ai une femme à mes côtés qui me rappelle de chanter si nécessaire.

À demain,

Votre Ulf

El espanol

II Capítulo
Hace muchos años, tuve que hacer una audición para la escuela de arte dramático de Rostock. Tenía unos 20 años y me creía invencible. Hasta que entré en la sala de audiciones y un tribunal formado por profesores y alumnos de años anteriores se sentó frente a mí y un profesor dijo: se cree usted increíblemente fuerte, señor Münstermann, ¿verdad?

Sonreí un poco satisfecho de mí mismo, a pesar de que estaba mental y físicamente al límite de mis fuerzas, porque la noche anterior había tenido que vagabundear y estaba completamente agotado, hambriento y al límite de mis fuerzas. „Por favor, quítate los pantalones y canta Hänschen klein (una canción infantil)“.

„Ahora“, pedí irritado y todos se rieron „sí, ahora“, fue la respuesta de una voz oscura y tuve que tragar saliva, porque ni físicamente era un Adonis ni sabía cantar, pero no quería ceder, así que hice lo que me decían y canté. Había algunas sonrisas en las caras, pero la mayoría de la gente estaba en silencio.

Por la noche fui una de las 20 elegidas entre más de 2000 y lloré de alivio porque nunca me había vencido así. No me sentí orgulloso, sino aliviado de que no fuera mi ego el que se impusiera, sino mi voluntad.

Desde aquel día, nunca he vuelto a cuestionar mi voluntad. Cada obstáculo era un reto y ya no una opción a vencer. Hasta hoy.

Nos sentamos bajo la lluvia en un aparcamiento y discutimos qué hacer a continuación. Volver a Grecia bajo el sol o seguir por Europa del Este. A través de culturas realmente extrañas y a veces aterradoras que no sugerían mucho de una vida feliz en furgoneta.

„Seguimos“, me obligó a decir Silvana, golpeándome con mis propias armas. „Viaje por el mundo o vacaciones, ¿qué quieres?

Me quedé a cuadros.

Más tarde, estábamos sentados junto al Mar Negro, con la calefacción sonando en nuestros oídos al son familiar de las olas. „Estoy tan cansada“, me reveló y supe a qué se refería porque yo me sentía igual de débil.

„Cariño mío“, le confesé, „si cedemos, perderé la esperanza y entonces no será sólo el final de la gira“.

Me avergoncé de mi debilidad, de que Alemania ya no fuera una opción para mí y de por qué. Luego nos abrazamos y juramos no volver a rendirnos a la inercia.

No se trata de dar la vuelta al mundo lo más rápido posible, sino de profundizar en nuestras almas, y ambos hemos mirado tan profundamente en la nuestra y en la del otro en los últimos meses que realmente no queda ningún secreto que el otro no sospeche al menos. Ya nada la sorprendería de mí ni a mí de ella y nada nos separará.

¿Y si ahora hace un tiempo de mierda? Bien, entonces por fin podré volver a centrarme en ganar dinero y ella podrá volver al inglés.

Todo tiene su momento y el momento de prepararse para el siguiente nivel satélite de nuestro viaje está a la vuelta de la esquina. Se acabó el tiempo de descansar e improvisar una nueva vida. Queremos continuar el viaje más largo que se puede hacer, el viaje hacia el interior de uno mismo.

Antes sólo tenía miedos, hoy ciertamente no los he vencido todos, pero conozco cada uno personalmente, ahora por fin puedo empezar a superarlos y si vuelvo a flaquear, tengo a mi lado a una mujer que me recordará cantar si es necesario.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Auf Wiedersehen

(Down below in english en français Incluido el español) Irgendwann musste er kommen, der Tag an dem wir die geliebte neue Heimat für längere Zeit verlassen müssen. Heute ist er da.

Und als wenn uns die Götter verabschieden wollten, scheint die Sonne so lieblich, dass man ihr winken möchte.

Vielleicht hat man gemerkt, wie sehr mir Griechenland ans Herz gewachsen ist. Dieses Land, dass man nach der Definition einer Regel auch als Arschloch-freie-Zone bezeichnen kann, denn nirgendwo sonst habe ich so viele so angenehme Menschen getroffen.

Wenn man hier falsch steht, wird man höflich gebeten, umzuparken und anschließend bedankt man sich. Nicht weil man es muss, denn nur wir mussten uns bewegen, sondern weil es wohl im hellenischen Blut liegt, freundlich zu sein.

Wie oft haben wir es erlebt, dass Geschäftsleute sich gegenseitig helfen. Wie damals in Preveza, als wir den Schlüssel nachmachen mussten. Der Mann vom Schlüsseldienst konnte kein Englisch und bat den Metzger von nebenan um Hilfe, der mich sogar noch mit dem Roller kurzerhand zum Parkplatz brachte, weil der Schlüsselmann seinen Job im Jürmann kontrollieren musste.

Und als ich mich anschließend mit einem Souflakikauf bedanken wollte, empfahl er mir einen anderen Imbiss, weil er nur Frischfleisch darbot.

Oder Thannos und David, die Freunde von Jiannis, die uns unbekannt zum Grillen einluden oder der Baggerfahrer in Kalamata, der nicht den Strand in einen Parkplatz verwandeln wollte, sondern uns nur kurz auf Staats- oder Stadtkosten, wer weiss das schon, den Boden ebnete, damit wir besser stehen konnten.

Kein Wunder. Dass so viele. Vanlifer und Aussteiger hier stranden, denn in Griechenland wird man in Ruhe gelassen. Hier nötigt man weder Freundlichkeit noch Hilfe auf, hier nervt man nicht mit Fürsorge und Tipps, hier ist man da, wenn man gebraucht wird und bleibt ansonsten mit einem freundlichen „Yiassu“, „Yiassas“ oder „Calimera“ bei sich.

Danke, dass wir hier sein durften, danke, dass man uns unsere Unsicherheiten nie böse nahm, danke für selbstverständliches Vorfahren zum gesuchten Laden durch Alexandropolis und vielen, vielen Dank fürs Dich als Freund gewinnen dürfen lieber Jiannis.

Wie könnten wir nie wieder kommen, wo ihr uns alle mit so viel selbstverständlicher Zuneigung begegnet seid und wir mit Peter, Kathi, Irina, Mareike, Marvin und David auch Freunde, Bekannte oder Verwandte im Geiste Kennenlernen durften und wo der Jürmann erwachsen geworden ist.

Bis bald,

Euer Ulf

English

Goodbye!
It had to come sometime, the day when we had to leave our beloved new home for a long time. Today it is here.

And as if the gods wanted to bid us farewell, the sun is shining so sweetly that you want to wave to it.

You may have noticed how much I have grown fond of Greece. This country that can also be described as an asshole-free zone according to the definition of a rule, because nowhere else have I met so many such pleasant people.

If you are parked in the wrong place here, you are politely asked to move and then thanked. Not because you have to, because we were the only ones who had to move, but because it is probably in the Hellenic blood to be friendly.

How often have we seen business people helping each other? Like the time in Preveza when we had to copy the key. The man from the locksmith couldn’t speak English and asked the butcher next door for help, who even took me to the parking lot on his scooter because the key man had to check his job at Jürmann.

And when I wanted to thank him afterwards by buying a souflaki, he recommended another snack bar because it only served fresh meat.

Or Thannos and David, Jiannis‘ friends, who invited us to a barbecue, unbeknownst to us, or the digger driver in Kalamata, who didn’t want to turn the beach into a parking lot, but just wanted to level the ground for us at the expense of the state or city, who knows, so that we could stand better.

No wonder. That so many. Vanlifers and dropouts get stranded here, because in Greece you are left alone. They don’t impose friendliness or help here, they don’t bother you with care and tips, they are there when you are needed and otherwise stay with you with a friendly „Yiassu“, „Yiassas“ or „Calimera“.

Thank you for letting us be here, thank you for never taking our insecurities badly, thank you for driving us through Alexandropolis to the store we were looking for and thank you very, very much for letting us make you a friend, dear Jiannis.

How could we ever come back when you all met us with so much natural affection and we were able to get to know Peter, Kathi, Irina, Mareike, Marvin and David as friends, acquaintances or relatives in spirit and where the Jürmann has grown up.

See you soon,

Your Ulf

En francaise

Au revoir, au revoir !
Il devait arriver un jour ou l’autre, le jour où nous devions quitter notre nouvelle patrie bien-aimée pour une période prolongée. Aujourd’hui, il est là.

Et comme si les dieux voulaient nous dire au revoir, le soleil brille si agréablement qu’on a envie de lui faire signe.

Vous avez peut-être remarqué à quel point je me suis attaché à la Grèce. Ce pays que l’on peut aussi qualifier de zone sans trou du cul, selon la définition d’une règle, car nulle part ailleurs je n’ai rencontré autant de gens aussi agréables.

Ici, quand on est mal garé, on nous demande poliment de changer de place et on nous remercie ensuite. Non pas parce qu’on y est obligé, car nous étions les seuls à devoir nous déplacer, mais parce que c’est probablement dans le sang des Hellènes d’être aimables.

Combien de fois avons-nous vu des hommes d’affaires s’entraider. Comme cette fois-là à Preveza, où nous avons dû faire un double de la clé. L’homme du serrurier ne parlait pas anglais et a demandé de l’aide au boucher d’à côté, qui m’a même amené sans hésiter au parking en scooter, car le serrurier devait contrôler son travail chez Jürmann.

Et lorsque j’ai voulu le remercier en achetant un souflaki, il m’a recommandé un autre snack-bar parce qu’il ne proposait que de la viande fraîche.

Ou Thannos et David, les amis de Jiannis, qui nous ont invités à un barbecue sans que nous le sachions, ou encore le conducteur de la pelleteuse à Kalamata, qui ne voulait pas transformer la plage en parking, mais qui nous a juste aplani brièvement le sol aux frais de l’État ou de la ville, qui sait, afin que nous puissions mieux nous tenir debout.

Ce n’est pas étonnant. Que tant de gens. Vanlifer et les marginaux échouent ici, car en Grèce, on nous laisse tranquilles. Ici, on n’impose ni gentillesse ni aide, on n’agace pas avec des soins et des conseils, on est là quand on a besoin de nous et on se contente d’un „Yiassu“, „Yiassas“ ou „Calimera“ amical.

Merci de nous avoir permis d’être ici, merci de ne jamais avoir pris nos incertitudes en mauvaise part, merci de nous avoir naturellement conduits jusqu’au magasin que nous cherchions à travers Alexandropolis et merci beaucoup, beaucoup de nous avoir permis de te considérer comme un ami, cher Jiannis.

Comment pourrions-nous ne jamais revenir, alors que vous nous avez tous rencontrés avec tant d’affection naturelle et qu’avec Peter, Kathi, Irina, Mareike, Marvin et David, nous avons pu faire la connaissance d’amis, de connaissances ou de parents dans l’esprit et que Jürmann est devenu adulte.

A très bientôt,

Votre Ulf

El espanol

El adiós
Tenía que llegar en algún momento, el día en que tuviéramos que dejar nuestro querido nuevo hogar durante mucho tiempo. Hoy ha llegado.

Y como si los dioses quisieran despedirse de nosotros, el sol brilla tan dulcemente que dan ganas de saludarlo.

Ya os habréis dado cuenta de lo mucho que me he encariñado con Grecia. Este país que también puede describirse como una zona libre de gilipollas según la definición de una regla, porque en ningún otro lugar he conocido a tanta gente tan agradable.

Aquí, si aparcas en el lugar equivocado, te piden educadamente que te muevas y luego te dan las gracias. No porque tengas que hacerlo, porque fuimos los únicos que tuvimos que movernos, sino porque probablemente esté en la sangre helénica ser amable.

¿Cuántas veces hemos visto a empresarios ayudándose unos a otros? Como aquella vez en Preveza cuando tuvimos que copiar la llave. El hombre de la cerrajería no hablaba inglés y pidió ayuda al carnicero de al lado, que incluso me llevó al aparcamiento en su scooter porque el cerrajero tenía que comprobar su trabajo en Jürmann.

Y cuando después quise agradecérselo comprándome un souflaki, me recomendó otra comida para llevar porque sólo servían carne fresca.

O Thannos y David, los amigos de Jiannis, que nos invitaron a una barbacoa, sin que lo supiéramos, o el conductor de la excavadora en Kalamata, que no quería convertir la playa en un aparcamiento, sino que se limitó a allanarnos el terreno a costa del Estado o de la ciudad, quién sabe, para que pudiéramos estar mejor de pie.

No es de extrañar. Que tantos Vanlifers y abandonados se queden varados aquí, porque en Grecia te dejan en paz. Aquí no te imponen amabilidad ni ayuda, no te molestan con atenciones y propinas, están ahí cuando te necesitan y si no se quedan contigo con un amistoso „Yiassu“, „Yiassas“ o „Calimera“.

Gracias por dejarnos estar aquí, gracias por no tomarte nunca a mal nuestras inseguridades, gracias por conducirnos por Alexandropolis hasta la tienda que buscábamos y muchas, muchas gracias por dejarnos hacerte amigo, querido Jiannis.

Cómo íbamos a volver cuando nos recibisteis con tanto cariño natural y pudimos conocer a Peter, Kathi, Irina, Mareike, Marvin y David como amigos, conocidos o parientes en espíritu y donde el Jürmann ha crecido.

Hasta pronto,

Vuestro Ulf

Ja, ich Dich auch

(Down below in english en français Incluido el español) Man könnte denken, dass die Planung einer Reise die Zeit der Vorfreude ist und diese ja bekanntlich die schönste Freude ist. Aber wenn man unterwegs arbeiten muss UND dafür gleichzeitig sehr gutes Internet braucht und das auch noch regelmäßig, dann kann diese Vorfreude durchaus getrübt werden, denn Internetjobs werden meist (entgegen der Anpreisungen im Netz) scheiße bezahlt; und Wild-stehen ist meist verboten.

Was macht man nun, wenn man dennoch nicht wieder nach Deutschland will?

Zuvorderst: an sich, den anderen und vor allem an die Idee glauben. Das hat uns schließlich hier hin gebracht, allen Zweifeln zum Trotz und wir finden, das ist uns hervorragend gelungen.

Damals hatten wir ein bisschen Geld und keine Ahnung, jetzt haben wir nicht nur über unendlich viele Erfahrungen mehr Ahnung, sondern auch feste Jobs, gut kein Festgeld, aber regelmäßiges Income und einen supergeilen Van mit allen Annehmlichkeiten.

Das Einzige, was wir jetzt wieder somit eigentlich nur brauchen ist wieder Mut an unsere Idee zu glauben. Und da wir wissen, bewiesen, dass der Glaube Berge versetzen kann, gibt es also keinen Grund an uns zu zweifeln, schließlich sind wir im Auftrag des Herrn unterwegs. Erst heute durfte ich einer Schildkröte das Leben retten.

Wir wissen genau was wir wollen, nur noch nicht exakt wie, aber wann wußten wir das in den letzten Monaten schon?!

Also: aufhören zu heulen, an die Kraft der Liebe glauben und der Frau seines Herzens einen freudigen Kuss geben, inbrünstig begleitet von einem leidenschaftlichen „ich liebe Dich“.

Auch wenn die Antwort manchmal nur ein knautschiges „ja, ich dich auch ist“, ich mein, wie lange hätte ich allein dafür mein Leben gegeben.

Bis morgen,


‌Euer Ulf

English

Yes, me too
You might think that planning a trip is a time of anticipation and, as we all know, anticipation is the best kind of joy. But if you have to work on the road AND at the same time need very good internet and do so regularly, then this anticipation can certainly be dampened, because internet jobs usually pay shit (contrary to what is advertised online); and standing in the wild is usually forbidden.

So what do you do if you still don’t want to go back to Germany?

First and foremost: believe in yourself, believe in others and, above all, believe in the idea. That’s what brought us here in the end, despite all our doubts, and we think we’ve succeeded brilliantly.

Back then we had a bit of money and no idea, now we not only have a lot of experience and more knowledge, but also steady jobs, no fixed income, but regular income and a super cool van with all the amenities.

The only thing we need now is the courage to believe in our idea again. And since we know that faith can move mountains, there is no reason to doubt ourselves, after all, we are on the Lord’s errand. Just today I was able to save the life of a turtle.

We know exactly what we want, just not exactly how, but when have we known that in the last few months?

So: stop crying, believe in the power of love and give the woman of your heart a joyful kiss, fervently accompanied by a passionate „I love you“.

Even if the answer is sometimes just a crumpled „yes, I love you too“, I mean, how long would I have given my life just for that?

See you tomorrow,
.your Ulf

En Francaise

Oui, moi aussi
On pourrait penser que la planification d’un voyage est le temps de l’anticipation et que celle-ci est, comme chacun sait, la plus belle des joies. Mais si l’on doit travailler en déplacement ET que l’on a besoin d’une très bonne connexion Internet, et ce régulièrement, cette joie anticipée peut être gâchée, car les jobs sur Internet sont généralement mal payés (contrairement à ce que l’on peut lire sur le net) ; et il est généralement interdit de rester sauvage.

Que faire si l’on ne veut pas retourner en Allemagne ?

Tout d’abord : croire en soi, en l’autre et surtout en l’idée. C’est ce qui nous a amenés ici, en dépit de tous les doutes, et nous pensons que nous avons parfaitement réussi.

À l’époque, nous avions un peu d’argent et aucune idée, maintenant nous avons non seulement plus d’expérience, mais aussi des emplois stables, pas d’argent fixe, mais des revenus réguliers et un super van avec toutes les commodités.

La seule chose dont nous avons besoin maintenant, c’est de retrouver le courage de croire en notre idée. Et comme nous savons que la foi peut déplacer des montagnes, nous n’avons aucune raison de douter de nous, car nous sommes en route pour le Seigneur. Aujourd’hui encore, j’ai pu sauver la vie d’une tortue.

Nous savons exactement ce que nous voulons, mais pas encore exactement comment, mais quand l’avons-nous su ces derniers mois ?

Alors : arrêter de pleurer, croire en la force de l’amour et donner un baiser joyeux à l’élue de son cœur, accompagné avec ferveur d’un „je t’aime“ passionné.

Même si la réponse n’est parfois qu’un „oui, moi aussi“, je veux dire, combien de temps aurais-je donné ma vie rien que pour ça.

À demain,
.votre Ulf

Espanol

Sí, yo también
Puede que pienses que planear un viaje es un momento de expectación y, como todos sabemos, la expectación es la mayor de las alegrías. Pero si tienes que trabajar mientras viajas Y al mismo tiempo necesitas muy buen internet y hacerlo con regularidad, entonces esta anticipación puede verse ciertamente empañada, porque los trabajos por internet suelen pagar una mierda (al contrario de lo que se anuncia online); y estar parado en la naturaleza suele estar prohibido.

Entonces, ¿qué hacer si sigues sin querer volver a Alemania?

Lo primero y más importante: creer en uno mismo, en los demás y, sobre todo, en la idea. Eso es lo que nos trajo aquí al final, a pesar de todas nuestras dudas, y creemos que lo hemos conseguido brillantemente.

Entonces teníamos un poco de dinero y ninguna idea, ahora no sólo tenemos mucha experiencia y más conocimientos, sino también trabajos estables, no ingresos fijos, sino ingresos regulares y una furgoneta superguay con todas las comodidades.

Lo único que necesitamos ahora es el valor de volver a creer en nuestra idea. Y como sabemos que la fe puede mover montañas, no hay motivo para dudar de nosotros mismos, al fin y al cabo viajamos en nombre del Señor. Hoy mismo he podido salvar la vida de una tortuga.

Sabemos exactamente lo que queremos, sólo que no sabemos exactamente cómo, pero ¿cuándo lo hemos sabido en los últimos meses?

Así que: deja de llorar, cree en el poder del amor y dale a la mujer de tu corazón un beso alegre, fervientemente acompañado de un apasionado „te quiero“.

Aunque a veces la respuesta sea sólo un arrugado „sí, yo también te quiero“, ¿cuánto tiempo habría dado la vida sólo por eso?

Hasta mañana,
.tu Ulf

Dadatatata

(Down below in english en français Incluido el español) Es war stressig, schön, inspirierend und überraschend, denn gestern Abend bekamen wir Besuch aus Gescher und aus dem Landkreis Starnberg; mit dem Rad, wohl bemerkt.

Man glaubt es kaum, aber als ich gestern noch Unterricht gab, hörte ich plötzlich Stimmen „die kommen aus Steinfurt“ und ich war so irritiert wie in der Türkei, als wir die Erdhörnchen sahen.

Leider musste ich noch die Stunde beenden, aber dann hatte auch ich Zeit mich unseren jetzt neuen Freunden vorzustellen. Unfassbar, dass man so weit fahren muss, um einen beinahe Nachbarn aus der alten Heimat zu treffen, dessen Mutter sogar aus Nienborg, einer Ortschaft die zu meiner elterlichen Gemeinde gehört kommt.

Wir saßen lange zusammen, sprachen über die Türkei, Griechenland, Albanien und mehr. Tauschten unsere Reiseziele und Erfahrungen aus und feierten den Mut des jeweils anderen und gingen erst spät ins Bett.

Wie schön, dass wir alle Traveler sind und noch spontan einen gemeinsamen Tag anhängen konnten, bevor morgen der eine über Georgien nach China fährt und der andere Richtung Iran aufbricht.

Aber tiefe philosophische Gespräche und noch mehr Themen fesselten uns alle mehrere Stunden bei Linsensuppe und Kuchen von Silvana, bis ich erneut zum Unterricht musste.

Egal, die Nacht ist noch lang, ich habe endlich frei und Menschen wie uns geht der Stoff wohl nie aus.

Dadatata, ich liebe es,

Bis morgen,


Euer Ulf

English



Dadatatata
It was stressful, beautiful, inspiring and surprising, because last night we had visitors from Gescher and from the district of Starnberg; by bike, I might add.

It’s hard to believe, but when I had the lesson yesterday, I suddenly heard voices saying „they’re from Steinfurt“ and I was as irritated as I was in Turkey when we saw the gophers.

Unfortunately, I still had to finish the lesson, but then I would also have time to introduce myself to our new friends. It’s unbelievable that you have to travel so far to meet an almost neighbor from your old home, whose mother is even from Nienborg, a village that belongs to my parental community.

We sat together for a long time, talking about Turkey, Greece, Albania and more. We shared our destinations and experiences, celebrated each other’s courage and didn’t go to bed until late.

How nice that we are all travelers and could spontaneously add another day together before one of us leaves for China via Georgia and the other for Iran tomorrow.

But deep philosophical conversations and even more topics kept us all enthralled for several hours over Silvana’s lentil soup and cake until I had to go to class.

Never mind, the night is still long, I’m finally free and people like us never run out of things to talk about.
Dadatata, I love it,

See you tomorrow,


Your Ulf

En francais

Dadatatata
C’était stressant, agréable, inspirant et surprenant, car hier soir, nous avons reçu des visiteurs de Gescher et du district de Starnberg ; à vélo, je le remarque.

C’est à peine croyable, mais lorsque j’ai donné mes cours hier, j’ai soudain entendu des voix dire „ils viennent de Steinfurt“ et j’ai été aussi irritée qu’en Turquie lorsque nous avons vu les écureuils terrestres.

Malheureusement, je devais encore terminer le cours, mais j’aurais alors eu le temps de me présenter à nos nouveaux amis. C’est incroyable que l’on doive aller si loin pour rencontrer un presque voisin de son ancien pays, dont la mère est même originaire de Nienborg, une localité qui fait partie de la commune de mes parents.

Nous sommes restés longtemps ensemble, à parler de la Turquie, de la Grèce, de l’Albanie et de bien d’autres choses encore. Nous avons échangé nos destinations et nos expériences, nous avons célébré le courage de chacun et nous nous sommes couchés tard.

Quel plaisir de savoir que nous sommes tous des travellers et que nous pourrions encore spontanément ajouter une journée ensemble avant que l’un ne parte demain pour la Chine via la Géorgie et l’autre pour l’Iran.

Mais de profondes discussions philosophiques et encore plus de sujets nous ont tous captivés pendant plusieurs heures autour d’une soupe aux lentilles et d’un gâteau de Silvana, jusqu’à ce que je doive aller en cours.

Peu importe, la nuit est encore longue, j’ai enfin congé et les gens comme nous ne manquent jamais de matière.
Dadatata, j’adore ça,

A demain, donc,


Votre Ulf

Espanol

Dadatatata
Fue estresante, hermoso, inspirador y sorprendente, porque anoche tuvimos visitantes de Gescher y del distrito de Starnberg; en bicicleta, debo añadir.

Es difícil de creer, pero cuando ayer tenía la lección, de repente oí voces que decían „son de Steinfurt“ y me irrité tanto como en Turquía cuando vimos a los topos.

Por desgracia, aún tenía que terminar la lección, pero entonces también tendría tiempo de presentarme a nuestros nuevos amigos. Es increíble que tengas que viajar tan lejos para conocer a un casi vecino de tu antigua casa, cuya madre es incluso de Nienborg, un pueblo que pertenece a mi comunidad paterna.

Estuvimos sentados juntos mucho tiempo, hablando de Turquía, Grecia, Albania y mucho más. Compartimos nuestros destinos y experiencias, celebramos la valentía de cada uno y no nos acostamos hasta tarde.

Qué bien que todos seamos viajeros y podamos añadir espontáneamente otro día juntos antes de que uno de nosotros viaje mañana a China vía Georgia y el otro ponga rumbo a Irán.

Pero profundas conversaciones filosóficas y aún más temas nos mantuvieron a todos embelesados durante varias horas con la sopa de lentejas y la tarta de Silvana hasta que tuve que ir a clase.

No importa, la noche sigue siendo larga, por fin estoy libre y a la gente como nosotros nunca se nos acaban las cosas.
Dadatata, me encanta

Hasta mañana

Tu Ulf

Willkommen zu Hause

(Down below in english en français Incluido el español) Wenn ein Bayer in den Norden fährt, oder umgekehrt, dann ist er beeindruckt, geflashed, fasziniert, aber nach einer Zeit will er wieder heim, zu den Bergen, die er durchs Wandern lieben gelernt hat, oder zur See, wo beim Blick in die Weite, die Angel im Wasser baumelt und der Küstennebel die Seele wärmt.

In Griechenland haben wir beides, diese unwegsamen Berge mit verschlungenen Pfaden und das Meer, so weit und so klar, dass nur die untergehende Sonne das Unbegreifliche noch toppen kann.

Die Türkei, das ist sicher, ist ein großartiges Land, fremd, geheimnisvoll, bunt und liebendwürdig, wie es kein Märchenbuch beschreiben kann, aber hier in Griechenland ist unsere Seele zu Hause.

Hier lieben wir die reservierte Liebenswürdigkeit der Menschen wie der Bayer seine Schweinshaxen und der Norddeutsche seinen Matjes. Hier begegnen wir Fremden wie Nachbarn. Keine Freunde, aber dennoch liebgewonnene Bekanntheit.

Diese Ruhe, das Versteckte, idyllische Kleinod an jeder Ecke und eine Weite, wie man sie erlebt haben muss.

Es tut mir in der Seele weh, das mich Recep nicht so von seiner Heimat überzeugen konnte, wie es ihr würdig gewesen wäre. Denn ich musste erst die Türkei verlassen, um die Angst vor ihr zu verlieren. Ich, oder besser wir kommen zurück, weil es noch so viel zu entdecken gibt, aber unsere (neue) Heimat liegt kurz vorm Bosporus, bei Jiannis und Kathi, Thanos und Diogenes.

Hier sind der kleine und große Ulf glücklich und die beiden Silvanas auch, aber das Reisen wird weiter gehen, das ist sicher. Nur durchatmen, das werden wir zukünftig hier.

Hellas,

Bis morgen,

Euer Ulf

English

Welcome home
When a Bavarian travels to the north, or vice versa, he is impressed, flashed, fascinated, but after a while he wants to go home again, to the mountains that he has learned to love through hiking, or to the sea, where the view into the distance, the fishing rod dangles in the water and the coastal mist warms the soul.

In Greece we have both, these impassable mountains with winding paths and the sea, so wide and so clear that only the setting sun can top the incomprehensible.

Turkey, that’s for sure, is a great country, foreign, mysterious, colorful and worthy of love in a way that no fairy tale book can describe, but here in Greece our soul is at home.

Here we love the reserved kindness of the people like the Bavarian loves his pork knuckle and the North German his matjes. Here we meet strangers like neighbors. Not friends, but nevertheless familiar acquaintances.

This tranquillity, the hidden, idyllic gems on every corner and a vastness that you have to experience.

It hurts my soul that Recep could not convince me of his homeland as it would have been worthy. Because I first had to leave Turkey to lose my fear of it. I, or rather we, are coming back because there is still so much to discover, but our (new) home is just outside the Bosporus, with Jiannis and Kathi, Thanos and Diogenes.

Little and big Ulf are happy here, as are the two Silvanas, but the traveling will continue, that’s for sure. We’ll just take a deep breath here in the future.

Hellas,

See you tomorrow,

Your Ulf

Francaise

Bienvenue à la maison
Lorsqu’un Bavarois se rend dans le nord, ou inversement, il est impressionné, flashé, fasciné, mais au bout d’un moment, il veut rentrer chez lui, vers les montagnes qu’il a appris à aimer en faisant de la randonnée, ou vers la mer où, en regardant l’étendue, la canne à pêche se balance dans l’eau et la brume côtière réchauffe l’âme.

En Grèce, nous avons les deux, ces montagnes impraticables aux sentiers tortueux et la mer, si vaste et si claire que seul le soleil couchant peut encore surpasser l’incompréhensible.

La Turquie, c’est sûr, est un pays magnifique, étrange, mystérieux, coloré et digne d’amour, comme aucun livre de contes ne peut le décrire, mais ici, en Grèce, notre âme est chez elle.

Ici, nous aimons la gentillesse réservée des gens comme le Bavarois aime son jarret de porc et l’Allemand du Nord son matjes. Ici, nous rencontrons les étrangers comme des voisins. Pas d’amis, mais une notoriété qui nous est chère.

Ce calme, cette cachette, ce joyau idyllique à chaque coin de rue et cette immensité comme il faut l’avoir vécue.

Cela me fait mal au cœur que Recep n’ait pas pu me convaincre de son pays comme il l’aurait fait. Car j’ai d’abord dû quitter la Turquie pour ne plus en avoir peur. Je reviendrai, ou plutôt nous reviendrons, car il y a encore tant de choses à découvrir, mais notre (nouvelle) patrie se trouve juste avant le Bosphore, chez Jiannis et Kathi, Thanos et Diogène.

Ici, le petit et le grand Ulf sont heureux et les deux Silvanas aussi, mais les voyages vont continuer, c’est sûr. Juste respirer, c’est ce que nous ferons ici à l’avenir.

Hellas,

A demain, bien sûr,

Votre Ulf

Espanol

Bienvenido a casa
Cuando un bávaro viaja al norte, o viceversa, queda impresionado, flasheado, fascinado, pero al cabo de un rato quiere volver a casa, a las montañas que ha aprendido a amar haciendo senderismo, o al mar, donde la vista a lo lejos, la caña de pescar colgando en el agua y la bruma costera calientan el alma.

En Grecia tenemos ambas cosas, esas montañas infranqueables con senderos sinuosos y el mar, tan ancho y tan claro que sólo el sol poniente puede rematar lo incomprensible.

Turquía, eso es seguro, es un gran país, extranjero, misterioso, colorido y digno de amor de una manera que ningún libro de cuentos de hadas puede describir, pero aquí en Grecia nuestra alma está en casa.

Aquí amamos la amabilidad reservada de la gente como el bávaro ama su codillo de cerdo y el alemán del norte sus matjes. Aquí conocemos a los extraños como vecinos. No amigos, pero sí una familiaridad a la que nos hemos aficionado.

Esta tranquilidad, las joyas escondidas e idílicas en cada esquina y una inmensidad que hay que experimentar.

Me duele en el alma que Recep no haya podido convencerme de su patria como hubiera sido digno. Porque primero tuve que salir de Turquía para perderle el miedo. Yo, o mejor dicho, nosotros, volvemos porque aún queda mucho por descubrir, pero nuestro (nuevo) hogar está a las afueras del Bósforo, con Jiannis y Kathi, Thanos y Diógenes.

El pequeño y el gran Ulf son felices aquí, al igual que los dos Silvanas, pero el viaje continuará, eso seguro. En el futuro respiraremos hondo.

Hellas,

hasta mañana,

Tu Ulf

Merhaba aus der Türkei

(Down below in english en français Incluido el español) Leute, Leute, wir hatten die Hosen gestrichen  voll, aber wir wollten uns nicht von der Angst einlullen lassen, also haben wir die Augen geschlossen und es einfach gemacht, und was sollen wir sagen?

Es hat überhaupt nicht weh getan. Alle sind wirklich unglaublich nett, auch wenn die wenigsten Englisch sprechen, und nach einem ersten ernüchternden Stopp haben wir dann dieses wunderbare Fleckchen Erde gefunden.

Ja, es ist ein Kulturschock, so sehr, dass wir mit Tränen in den Augen überwältigt wurden, aber das ist es wert. All die neuen Farben, Gerüche und vor allem die Geräusche.

Störche, die über die Straßen stolzieren, Muhezingesang, der einem in den entlegensten Dörfern ein angenehmes Gefühl von Lebendigkeit vermittelt, und Fremde, die uns auf eine kurze Frage hin einen Kaffee anbieten und uns dann auf Englisch in die fremde Kultur einführen.

Dann heute in die Stadt, irgendwo parken und nach Turkcell suchen, denn ohne Internet geht es leider nicht. Danach haben wir bei der Post ein Autobahnticket gekauft und einem Rentnerehepaar aus den Niederlanden bei den Formalitäten auf dem Weg nach Aserbaidschan geholfen.

Tecekkürler Tükiye!

Und wir sehen uns morgen,

Euer Ulf

English

Merhaba from Turkey
Guys, guys, we had our pants full, but we didn’t want to be lulled by fear, so we closed our eyes and went for it, and what can we say?

It didn’t hurt at all. Everyone is really incredibly nice, even if very few people speak English, and after a first sobering stop, we then found this wonderful little corner of the world.

Yes, it is a culture shock, so much so that we were overwhelmed with tears in our eyes, but it is worth it. All the new colors, smells and, above all, sounds.

Storks strutting across the streets, muhezingesang, which gives you a pleasant sense of liveliness in the most remote villages, and strangers who offered us a coffee when we had a quick question and then introduced us to the foreign culture in English.

Then into town today, park somewhere and look for Turkcell, because unfortunately you can’t do without the internet. Afterwards, we bought a highway ticket at the post office and helped a retired couple from the Netherlands with the formalities on their way to Azerbaijan.

Tecekkürler Tükiye!

And see you tomorrow,

Your Ulf

en français

Merhaba de Turquie
Les gars, les gars, nous en avions plein le cul, mais nous ne voulions pas nous laisser endormir par la peur, alors nous avons fermé les yeux et, que dire ?

Ça n’a pas fait mal du tout. Tout le monde est incroyablement gentil, même si peu de gens parlent anglais, et après un premier arrêt désabusé, nous avons trouvé ce merveilleux coin de terre.

Oui, c’est un choc culturel, à tel point que nous en avions les larmes aux yeux, mais cela en vaut la peine. Toutes les nouvelles couleurs, les odeurs et surtout les sons.

Des cigognes qui se pavanent dans les rues, des chants de Muhezin qui vous donnent une agréable sensation de vie dans les villages les plus reculés et de parfaits inconnus qui nous ont offert un café en réponse à de brèves questions et qui nous ont ensuite initiés à cette culture étrangère en anglais.

Aujourd’hui, nous allons en ville, nous nous garons quelque part et cherchons Türkcell, car sans Internet, nous ne pouvons malheureusement pas. Ensuite, nous avons aidé un couple de retraités néerlandais en route pour l’Azerbaïdjan à remplir les formalités en achetant un ticket d’autoroute à la poste, et maintenant, repos sur la plage.

Tecekkürler Tükiye !

Et à vous demain,

Votre Ulf

el español

Merhaba desde Turquía
Chicos, chicos, teníamos los pantalones llenos, pero no queríamos dejarnos adormecer por el miedo, así que cerramos los ojos y seguimos adelante, y ¿qué podemos decir?

No nos dolió nada. Todo el mundo es increíblemente amable, aunque muy poca gente hable inglés, y tras una primera parada aleccionadora, encontramos este maravilloso rincón del mundo.

Sí, es un choque cultural, tanto que se nos saltaron las lágrimas, pero merece la pena. Todos los nuevos colores, olores y, sobre todo, sonidos.

Cigüeñas que se pavonean por las calles, muhezingesang, que aporta una acogedora animación incluso a los pueblos más remotos, y desconocidos que nos ofrecieron un café cuando teníamos una pregunta rápida y luego nos introdujeron en la cultura extranjera en inglés.

Hoy nos dirigimos a la ciudad, aparcamos en algún sitio y buscamos Turkcell, porque desgraciadamente no se puede prescindir de Internet. Después, compramos un billete de autopista en la oficina de correos y ayudamos a una pareja de jubilados de los Países Bajos con los trámites de camino a Azerbaiyán.

¡Tecekkürler Tükiye!

Y hasta mañana,

Tu Ulf

We got it back

(Down below in english en français Incluido el español) Der Morgen graut und die Sonne schaut nur zaghaft durch die Wolken: Haben sich Kai und Gerda wieder gefunden?

Ja, sie haben und freuen sich sehr darüber. Denn Ärger ist ein Passagier zu viel im Jürmann. Das wissen beide und haben sich erst hitzig und dann immer liebevoller unterhalten, bis sie irgendwann wieder eng umschlungen eingeschlafen sind.

Ein Kinderfilm hat schlussendlich geholfen, die letzte Wut zu zerstreuen und in beide Gesichter wieder ein Lächeln zu zaubern. Denn so wie Horten das Hu, wussten beide, dass noch Liebe zwischen beiden um Hilfe schrie und nur die Kängurugene diese Schreie negieren wollte.

Aber die Liebe, die auf dieser Tour zwischen uns gewachsen ist, gab nicht auf, sodass heute die Reise weiter gehen kann; ins Morgenland, denn die Sterne aus 1001 Nacht warten bereits auf romantische Abende auf der Trittstufe des Jürmanns, um von uns beiden bewundert zu werden.

Bis morgen,

Euer Ulf



English

We got it Back!


Der Morgen graut und die Sonne schaut nur zaghaft durch die Wolken: Haben sich Kai und Gerda wieder gefunden?

Ja, sie haben und freuen sich sehr darüber. Denn Ärger ist ein Passagier zu viel im Jürmann. Das wissen beide und haben sich erst hitzig und dann immer liebevoller unterhalten, bis sie irgendwann wieder eng umschlungen eingeschlafen sind.

Ein Kinderfilm hat schlussendlich geholfen, die letzte Wut zu zerstreuen und in beide Gesichter wieder ein Lächeln zu zaubern. Denn so wie Horten das Hu, wussten beide, dass noch Liebe zwischen beiden um Hilfe schrie und nur die Kängurugene diese Schreie negieren wollte.

Aber die Liebe, die auf dieser Tour zwischen uns gewachsen ist, gab nicht auf, sodass heute die Reise weiter gehen kann; ins Morgenland, denn die Sterne aus 1001 Nacht warten bereits auf romantische Abende auf der Trittstufe des Jürmanns darauf von uns beiden bewundert zu werden.

Bis morgen,

Euer Ulf



En français

We got it back !


Le matin se lève et le soleil perce timidement les nuages : Kai et Gerda se sont-ils retrouvés ?

Oui, ils l’ont fait et ils en sont très heureux. Car les ennuis sont un passager de trop chez Jürmann. Ils le savent tous les deux et se sont d’abord parlé avec fougue, puis avec de plus en plus d’amour, jusqu’à ce qu’ils se rendorment un jour, étroitement enlacés.

Un film pour enfants a finalement aidé à dissiper les dernières colères et à faire réapparaître un sourire sur les deux visages. Car à la manière de Horten le Hu, tous deux savaient que l’amour entre eux deux criait encore à l’aide et que seul le gène du kangourou voulait nier ces cris.

Mais l’amour qui s’est développé entre nous au cours de cette tournée n’a pas cédé, de sorte qu’aujourd’hui, le voyage peut continuer ; vers l’Orient, car les étoiles des 1001 nuits attendent déjà d’être admirées par nous deux lors de soirées romantiques sur le marchepied du Jürmann.

À demain, donc,

Votre Ulf



español

¡Lo hemos recuperado!


Amanece y el sol se asoma tímidamente entre las nubes: ¿se han reencontrado Kai y Gerda?

Sí, y están muy contentos. Porque un problema es un pasajero de más en el Jürmann. Ambos lo saben y mantienen una charla acalorada y cada vez más cariñosa hasta que acurrucados acaban por dormirse.

Al final, una película infantil les ayudó a disipar el último enfado y les devolvió la sonrisa. Porque, como le dijo Horten a Hu, ambos sabían que el amor seguía clamando entre ellos y sólo los genes canguro querían negar esos gritos.

Pero el amor que ha crecido entre los dos en esta gira no se dio por vencido, así que hoy el viaje puede continuar; hacia Oriente, porque las estrellas de 1001 noches ya esperan románticas veladas en las escaleras del Jürmann para ser admiradas por los dos.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Paint it black

(Down below in english en français Incluido el español) Heute ist ein schwarzer Tag. wir haben Streit. es kracht und beide ziehen sich in ihre Routinen zurück. Was bei Silvana ABBA ist, ist mein Type o Negative oder Judas Priest.

Wir können uns nicht mehr sehen, riechen und überhaupt, wir können uns grad nicht mehr ertragen. Das ist hoffentlich nicht schlimm, denn wir haben beide unsere Geschichte hinter uns und uns hat jeweils Das zu dem gemacht was wir heute sind.

Silvana ist eine unendlich liebe Frau mit wahnsinnig sinnlichen Seiten, während ich im tiefsten meines Innern ein Zerstörer bin. Ich brauche Trash Metal und ähnliches um abzuschalten, ich kann nicht anders und das zeigt Silvana wer ich bin: ein Mensch vor dem sie Angst hat, denn sie kennt mich so nicht.

Ich bin kein lieber Kerl, sondern ein Ekel und an Tagen wie heute bin ich stolz darauf. Ich brauche Zerstörung auf den Ohren: I want to paint it black, während sie sich nach weiss sehnt, aber ich kann in Momenten wie jetzt nicht weiss, ich werde zum Putin, ich will kaputt machen, das Leidende sehen und mitleiden. Ich will schreien, so laut, dass ich nichts mehr sagen kann.

Wir sind beide off. Wir lieben uns aber wir merken, wie es einst Nietsche sagte, man kann sich nie vestehen, sondern nur einer Meinung sein.

Was ich grad nach drei Bier merke ist, dass ich seelisch kaputt bin, ich leide, habe Angst vor der Türkei. Nicht weil ich wirklich glaube, dass ich nicht durch das Land derer fahren möchte, die ich aus meiner Zeit als Aussätziger kenne, sondern weil man mich für das hält, was ich bin und nicht sein möchte: ein Arschloch.

Ich bin doch nur seelisch kaputt. All der Ehrgeiz und all der blinde Aktionsimus hat mich zu dem gemacht, was ich bin, ein Wichser. Ich bin Adolf und hasse es. Der Mann der so voller Wut und Agressionen ist und ich werde es nicht los. Es holt mich immer wieder ein.

Immer wieder. Ich liebe, streichle und bin zärtlich, aber wenn ich mich an die Wand gestellt fühle, werde ich zum Tier. Ich schlage nicht, ich leide und schreie in mich rein.

Wie hasse ich das. Morgen werden wir weiter sehen, heute betrinke ich mich, höre meinen Matal und Björk, genieße es zu leiden, damit ich morgen wieder sein kann, wer ich will.

Euer Ulf

english

Paint it black
Today is a black day. We have a fight. There’s a row and both of us retreat into our routines. Silvana’s ABBA is my Type o Negative or Judas Priest.

We can no longer see each other, smell each other or see each other at all. hopefully that’s not a bad thing, because we both have our history behind us and that’s what made us who we are today.

Silvana is an infinitely sweet woman with an insanely sensual side, while deep down I’m a destroyer. I need trash metal and the like to switch off, I can’t help it and that shows Silvana who I am: a person she is afraid of, because she doesn’t know me like that.

I’m not a nice guy, I’m disgusting and on days like today3 I’m proud of it. I need destruction on my ears: I want to paint it black, while she longs for white, but I can’t be white in moments like now, I become Putin, I want to break, to see the suffering and to suffer with it. I want to scream, so loud that I can’t say anything.

We’re both off. We love each other but we realize, as Nietsche once said, you can never understand each other, you can only agree.

What I realize after three beers is that I’m mentally broken, I’m suffering, I’m afraid of Turkey. Not because I really believe that I don’t want to drive through the country of those I know from my time as a leper,

but because people think I am what I am and don’t want to be: an arsehole.

I’m just mentally broken. All the ambition and all the bline actionism has made me what I am, a wanker. I am Adolf and I hate it. the man who is so full of rage and aggression and I can’t get rid of it. it keeps getting me.

Again and again. I love, caress and am tender, but when I feel up against the wall, I become an animal. I don’t hit, I suffer and scream inside.

How I hate that. Tomorrow we’ll see, today I get drunk, listen to my Matal and Björk, enjoy suffering so that tomorrow I can be who I want again.

Your Ulf

francais

Paint it black

Aujourd’hui, c’est un jour noir. on se dispute. ça se casse la gueule et chacun se replie sur sa routine. Ce qui est ABBA pour Silvana est Type o Negative ou Judas Priest pour moi.

Nous ne pouvons plus nous voir, nous ne pouvons plus nous sentir, nous ne pouvons plus nous voir du tout. J’espère que ce n’est pas grave, car nous avons tous les deux notre histoire derrière nous et c’est ce qui nous a fait devenir ce que nous sommes aujourd’hui.

Silvana est une femme infiniment gentille avec un côté très sensuel, alors que je suis un destructeur au plus profond de moi. J’ai besoin de trash metal et autres pour me détendre, je ne peux pas m’en empêcher et cela montre à Silvana qui je suis : une personne dont elle a peur, car elle ne me connaît pas ainsi.

Je ne suis pas un gentil gars, je suis un dégoûtant et les jours comme aujourd’hui3, j’en suis fier. J’ai besoin de destruction sur les oreilles : I want to püaint it black, alors qu’elle a envie de blanc, mais dans des moments comme maintenant, je ne peux pas être blanc, je deviens Poutine, je veux casser, voir celui qui souffre et souffrir avec lui. Je veux crier, si fort que je ne peux plus rien dire.

Nous sommes tous les deux off. Nous nous aimons mais nous remarquons, comme l’a dit Nietsche, qu’on ne peut jamais se comprendre, mais seulement être d’accord.

Ce que je remarque juste après trois bières, c’est que je suis cassé psychologiquement, je souffre, j’ai peur de la Turquie. Pas parce que je pense vraiment que je ne veux pas la conduire à travers le pays de ceux que j’ai connus quand j’étais lépreux, mais parce qu’on me prend pour ce que je suis et que je ne veux pas être : un connard.

Je suis juste cassé psychologiquement. Toute cette ambition et tout cet activisme béat ont fait de moi ce que je suis, un branleur. Je suis Adolf et je le déteste. L’homme qui est si plein de colère et d’agressivité et je ne peux pas m’en débarrasser. Il me rattrape toujours.

Encore et encore. J’aime, je caresse, je suis tendre, mais quand je me sens mis au pied du mur, je deviens un animal. je ne frappe pas, je souffre et je crie en moi.

comme je déteste cela. Demain nous verrons, aujourd’hui je me saoule, j’écoute mon Matal et Björk, j’apprécie de souffrir pour que demain je puisse à nouveau être qui je veux.

Votre Ulf

espanol

Paint it black

Hoy es un día oscuro. Nos peleamos. Hay bronca y los dos nos refugiamos en nuestras rutinas. El ABBA de Silvana es mi Type o Negative o Judas Priest.

Ya no podemos vernos, ni olernos, ni vernos en absoluto. Esperemos que eso no sea malo, porque ambos tenemos nuestra historia detrás y eso es lo que nos ha convertido en lo que somos hoy.

Silvana es una mujer infinitamente dulce con un lado insanamente sensual, mientras que en el fondo yo soy un destructor. Necesito trash metal y similares para desconectar, no puedo evitarlo y eso le demuestra a Silvana quién soy: una persona a la que teme, porque no me conoce así.

No soy un buen tipo, soy asqueroso y en días como hoy3 estoy orgulloso de ello. Necesito destrucción en mis orejas: Quiero pintarla de negro, mientras ella anhela el blanco, pero no puedo ser blanco en momentos como ahora, me convierto en Putin, quiero romperme, ver el sufrimiento y sufrir con ella. Quiero gritar tan fuerte que no puedo decir nada.

Los dos estamos apagados. Nos queremos, pero nos damos cuenta de que, como dijo Nietsche una vez, nunca puedes entender al otro, sólo puedes estar de acuerdo.

De lo que me acabo de dar cuenta después de tres cervezas es de que estoy mentalmente roto, estoy sufriendo, tengo miedo de Turquía. No porque realmente piense que no quiero conducir por el país de los que conozco de mi época de leproso, sino porque piensan que soy lo que soy y no quiero ser: un gilipollas.

Estoy mentalmente destrozado. Toda la ambición y todo el accionismo de bline me han convertido en lo que soy: un gilipollas. Soy Adolf y lo odio. el hombre que está tan lleno de rabia y agresividad y no puedo deshacerme de ello. me sigue atrapando.

Una y otra vez. Amo, acaricio y soy tierno, pero cuando me siento contra la pared, me convierto en un animal. No golpeo, sufro y grito en mi interior.

Cómo odio eso. Mañana ya veremos, hoy me emborracho, escucho a mi Matal y a Björk, disfruto sufriendo para mañana volver a ser quien quiero.

Tu Ulf

So lange die Räder tragen


(Down below in english en français Incluido el español) Wir sind derzeit ein bisschen müde, da wir relativ viel fahren mussten, denn zu oft war entweder der Boden oder das Internet schlecht.

So sind dann aus 150 Kilometern in mehreren Etappen fast 400 geworden, weshalb es jetzt auch nur noch knapp 180 bis zur türkischen Grenze sind.

Das ist gut, denn dank der zusätzlichen Stunden Montags und Freitags können wir nur noch Samstags und Sonntags fahren, da wir nur so sicher gehen können, das alles so funktioniert, wie es die Finanzen erfordern.

Aber das Gute ist, dass wir in Allem routiniert werden. Kein Bangen, dass das Netz versagt oder wir im Sand stecken bleiben und keine Nervosität mehr vor den Herausforderungen der Stunden, was bilingual nicht selbstverständlich war.

Es lief gestern großartig! Die Gruppe war übersichtlich, alle sind auf dem gleichen Stand, nämlich „null“ Vorwissen und mein English ist nah an ausgezeichnet.

Wir können also kommendes Wochenende den Kontinent verlassen und hoffentlich in der Türkei, dank günstigerer Preise, nicht nur neue Eindrücke sammeln, sondern auch Geld sparen.

Nicht unwichtig, nach all den Optimierungskosten der Vergangenheit und den anstehenden für Versicherungen, Steuern und anderen im letzten Quartal des Jahres.

Man könnte fast sagen, dass wir jetzt da sind, wo wir eigentlich am 1. September letzten Jahres gewesen sein sollten: vernünftig vorbereitet. Aber sein wir ehrlich, wenn unsere Vorbereitungszeit zwei Jahre gedauert hätte, wären wir nicht gefahren.

Wir mussten und wollten los. Die Euphorie des Neubeginns hat uns über mancherlei Hürde getragen, die uns in Deutschland nur mürbe gemacht hätte und jede Baustelle hat uns neue Kontakte knüpfen lassen, das Selbstvertrauen gestärkt und unseren Ritt erprobt: Wollen wir das wirklich?

Ja, wir wollen und jetzt sogar noch weiter, so lange die Räder tragen.

Bis morgen,

Euer Ulf

English


As long as the wheels last
We are a bit tired at the moment, as we had to ride quite a lot, because too often either the ground or the internet was bad.

So 150 kilometers in several stages turned into almost 400, which is why it is now only just under 180 kilometers to the Turkish border.

This is good, because thanks to the extra hours on Mondays and Fridays, we can only drive on Saturdays and Sundays, as this is the only way we can be sure that everything will work as the finances require.

But the good thing is that we are becoming experienced in everything. No more worrying about the net failing or getting stuck in the sand, and no more nervousness about the challenges of the lessons, which was not a matter of course bilingually.

It went great yesterday! The group was well organized, everyone is at the same level, namely „zero“ prior knowledge and my English is close to excellent.

So we can leave the continent next weekend and hopefully not only gain new impressions in Turkey thanks to cheaper prices, but also save money.

Not unimportant, after all the optimization costs of the past and the upcoming ones for insurance, taxes and others in the last quarter of the year.

You could almost say that we are now where we should have been on September 1 last year: reasonably prepared. But let’s be honest, if our preparation time had lasted two years, we wouldn’t have gone.

We had to go and we wanted to go. The euphoria of a new start has carried us over many a hurdle that would only have worn us down in Germany and every construction site has allowed us to make new contacts, strengthen our self-confidence and test our ride: Do we really want this?

Yes, we do and now we want to go even further, as long as the wheels will carry us.

See you tomorrow,

Your Ulf

français

Tant que les roues portent
Nous sommes actuellement un peu fatigués, car nous avons dû rouler relativement longtemps, car trop souvent le sol ou l’Internet était mauvais.

Ainsi, les 150 kilomètres parcourus en plusieurs étapes se sont transformés en près de 400, ce qui explique qu’il ne reste plus qu’à peine 180 kilomètres jusqu’à la frontière turque.

C’est une bonne chose, car grâce aux heures supplémentaires du lundi et du vendredi, nous ne pouvons plus rouler que le samedi et le dimanche, car c’est la seule façon de s’assurer que tout fonctionne comme l’exigent les finances.

Mais l’avantage, c’est que nous devenons routiniers en tout. Plus de crainte que le filet ne tombe en panne ou que nous soyons bloqués dans le sable et plus de nervosité face aux défis des heures, ce qui n’était pas évident en bilingue.

Tout s’est très bien passé hier ! Le groupe était clair, tout le monde est au même niveau, à savoir „zéro“ connaissance préalable, et mon anglais est proche de l’excellence.

Nous pourrons donc quitter le continent le week-end prochain et, espérons-le, nous rendre en Turquie pour y découvrir de nouvelles sensations et économiser de l’argent grâce à des prix plus avantageux.

Ce qui n’est pas négligeable après tous les frais d’optimisation du passé et ceux à venir pour les assurances, les impôts et autres au dernier trimestre de l’année.

On pourrait presque dire que nous sommes maintenant là où nous aurions dû être le 1er septembre de l’année dernière : raisonnablement préparés. Mais soyons honnêtes, si notre période de préparation avait duré deux ans, nous ne serions pas partis.

Nous devions et voulions partir. L’euphorie du nouveau départ nous a permis de franchir bien des obstacles qui, en Allemagne, n’auraient fait que nous démoraliser, et chaque chantier nous a permis de nouer de nouveaux contacts, de renforcer notre confiance en nous et de tester notre monture : Est-ce vraiment ce que nous voulons ?

Oui, nous le voulons et maintenant nous allons même plus loin, tant que les roues portent.

A demain, donc,

Votre Ulf

español

Mientras duren las ruedas
Ahora estamos un poco cansados porque hemos tenido que pedalear bastante, ya que con demasiada frecuencia el suelo o Internet estaban en mal estado.

Así que 150 kilómetros en varias etapas se convirtieron en casi 400, por lo que ahora sólo quedan algo menos de 180 kilómetros hasta la frontera turca.

Eso está bien, porque gracias a las horas extra de los lunes y los viernes, sólo podemos conducir los sábados y los domingos, ya que sólo así podemos estar seguros de que todo funcionará como exigen las finanzas.

Pero lo bueno es que estamos adquiriendo experiencia en todo. Se acabaron las preocupaciones por si la red fallaba o se quedaba atascada en la arena, y se acabaron los nervios por los retos de las clases.

¡Ayer fue genial! El grupo estaba bien organizado, todo el mundo está al mismo nivel, es decir, „cero“ conocimientos previos y mi inglés es casi excelente.

Así que podremos salir del continente el próximo fin de semana y, con un poco de suerte, no sólo ganar nuevas impresiones en Turquía gracias a los precios más baratos, sino también ahorrar dinero.

No es poco, después de todos los gastos de optimización del pasado y los que se avecinan por seguros, impuestos y demás en el último trimestre del año.

Casi se podría decir que ahora estamos donde deberíamos haber estado el 1 de septiembre del año pasado: razonablemente preparados. Pero seamos sinceros, si nuestro tiempo de preparación hubiera durado dos años, no habríamos viajado.

Teníamos que ir y queríamos ir. La euforia de un nuevo comienzo nos ha llevado a superar muchos obstáculos que sólo nos habrían desgastado en Alemania y cada obra nos ha permitido hacer nuevos contactos, reforzar nuestra confianza en nosotros mismos y poner a prueba nuestra conducción: ¿Realmente queremos esto?

Sí, lo queremos y ahora queremos llegar aún más lejos, mientras las ruedas nos lleven.

Hasta mañana,

Tu Ulf