(Down below in english en français Incluido el español) Es tut mir leid, dass ich erst jetzt schreibe, aber wir sind kurzentschlossen aus dem Paradies weiter gezogen, da man uns mit alten Ängsten konfrontierte, Überfall und Einbruch.
Dabei waren dort alle freundlich, wohlgesonnen und zugewandt, eben die Griechen, die wir so lieb gewonnen haben.
Dieser Flusssee, wie ihn Einheimische auch nennen, ist ein absolutes Paradies aus ursprünglichster Natur mir unzähligen Wundern der Tier und Pflanzenwelt.
Wir sahen Kühe an Hängen, wo sich kein Mensch hin trauen würde,verlassene Dörfer, deren ehemalige Häuser zu Fiehställen wurden. Ziegen, hunderte, flankiert von braven Hütehunden und insichgekehrten Hirten und Berge, Wasser, Vögel sowie nistende Störche und tanzende Insekten. Hummeln, so groß wie Hubba Bubba Kaugummis auf den Winden segeln und alles umgab eine malerische Ruhe, wie sie Caspar David Friedrich nicht besser hätte einfangen können.
Jetzt sind wir da, wo sich Touristen hinträumen und wir wieder flüchten werden, weil uns das ursprünglich unberührte gefällt.
Wir sind gerne Gäste im Land der Götter und verabscheuen den Kommerz, der hier aus jeder Ecke schreit: Kauf mich.
Aber es hat auch ein Gutes, wir merken, wie uns diese Reise verändert hat. Danke altes Griechenland für deinen Charme und danke, dass wir einen unvergesslichen Winter und Frühling bei Euch und mit Euch erleben durften.
Wir kommen wieder, aber erst, wenn unsere alten Nachbarn wieder zu Hause sind.
Bis morgen,
Euer Ulf
English
Sorry I’m sorry that I’m only writing now, but we moved on from paradise at short notice because we were confronted with old fears, robbery and burglary.
Everyone there was friendly, well-disposed and welcoming, just like the Greeks we had grown so fond of.
This river lake, as the locals call it, is an absolute paradise of pristine nature with countless wonders of flora and fauna.
We saw cows on hillsides where no human would dare to go, abandoned villages whose former houses had been turned into cattle sheds. Goats, hundreds of them, flanked by well-behaved herding dogs and introverted shepherds and mountains, water, birds, nesting storks and dancing insects. Bumblebees as big as Hubba Bubba chewing gum sailed on the winds and everything was surrounded by a picturesque tranquillity that Caspar David Friedrich could not have captured better.
Now we are where tourists dream of going and where we will flee again because we like the pristine untouched.
We love being guests in the land of the gods and detest the commercialism that screams from every corner: buy me.
But it also has one good thing: we realize how this trip has changed us. Thank you old Greece for your charm and thank you for allowing us to experience an unforgettable winter and spring with you.
We’ll be back, but only when our old neighbors are back home.
See you tomorrow,
Your Ulf
français
Désolé Je suis désolé de n’écrire que maintenant, mais nous avons quitté le paradis sur le champ, car nous avons été confrontés à de vieilles peurs : agression et cambriolage.
Pourtant, tout le monde y était aimable, bienveillant et attentif, justement les Grecs que nous avons tant aimés.
Ce lac fluvial, comme l’appellent les habitants, est un paradis absolu de nature primitive avec d’innombrables merveilles de la faune et de la flore.
Nous avons vu des vaches sur des pentes où aucun être humain n’oserait aller, des villages abandonnés dont les anciennes maisons sont devenues des étables. Des chèvres par centaines, flanquées de braves chiens de berger et de bergers introvertis, et des montagnes, de l’eau, des oiseaux, des cigognes qui nichent et des insectes qui dansent. Des bourdons aussi gros que des chewing-gums Hubba Bubba voguaient au gré des vents, le tout entouré d’un calme pittoresque que Caspar David Friedrich n’aurait pas pu mieux capturer.
Nous sommes maintenant là où les touristes rêvent d’aller et où nous fuirons à nouveau parce que nous aimons ce qui est intact à l’origine.
Nous aimons être invités au pays des dieux et détestons le commerce qui crie à chaque coin de rue : „Achète-moi“.
Mais cela a aussi du bon, nous remarquons à quel point ce voyage nous a changés. Merci la vieille Grèce pour ton charme et merci de nous avoir permis de vivre un hiver et un printemps inoubliables chez vous et avec vous.
Nous reviendrons, mais pas avant que nos anciens voisins ne soient rentrés chez eux.
A demain, donc,
Votre Ulf
español
Pido disculpas Siento escribir ahora, pero nos fuimos del paraíso de improviso porque nos enfrentábamos a viejos temores, robos y atracos.
Allí todo el mundo era amable, simpático y acogedor, como los griegos a los que habíamos cogido tanto cariño.
Este lago fluvial, como lo llaman los lugareños, es un paraíso absoluto de naturaleza virgen con innumerables maravillas de flora y fauna.
Vimos vacas en laderas por las que ningún ser humano se atrevería a pasar, pueblos abandonados cuyas antiguas casas se habían convertido en cobertizos para el ganado. Cientos de cabras flanqueadas por perros pastores bien educados y pastores introvertidos, montañas, agua, pájaros, cigüeñas anidando e insectos danzantes. Abejorros tan grandes como chicles Hubba Bubba navegaban en los vientos y todo estaba rodeado de una pintoresca tranquilidad que Caspar David Friedrich no podría haber captado mejor.
Ahora estamos donde los turistas sueñan con ir y adonde volveremos a huir porque nos gusta lo virgen.
Nos encanta ser huéspedes en el país de los dioses y detestamos el mercantilismo que grita desde cada esquina: cómprame.
Pero también tiene algo bueno: nos damos cuenta de cómo nos ha cambiado este viaje. Gracias vieja Grecia por tu encanto y gracias por permitirnos vivir contigo un invierno y una primavera inolvidables.
Volveremos, pero sólo cuando nuestros viejos vecinos estén de nuevo en casa.
(Down below in english en français Incluido el español) Dieser Claim von Mercedes wurde damals von meinem Chef bei Jung von Matt entwickelt und ich fand ihn scheiße.
Er war platt, dekadent und unsympathisch arrogant, dachte ich und denk ich noch heute, aber ich kann nicht umhin, ihm etwas Positives abzugewinnen, denn philosophisch leben wir seit Leibniz in der besten aller möglichen Welten. Warum? Weil wir sonst nicht in/auf dieser leben würden, sondern auf einer anderen.
Fakt ist: Tun wir nicht. Wir leben in einer Welt voller Übel, Ungerechtigkeiten, Boshaftigkeiten und Müll, gedanklich und auch materiell. Ich darf das sagen, denn jedes Paradies was wir entdecken, wurde schon zugemüllt, mal mehr mal weniger, aber Feuchttücher, Dosen, Kippen und Plastiktüten finden sich überall, auf einsamen Bergspitzen, an christallklaren Seen und an malerischen Stränden. Und wo er in sogenannter Zivilisation nicht so omnipräsent ist, steckt er in Designertonnen.
Da, ist er überall.
Es ist also keine Frage, sondern eine Tatsache, was der Mensch am besten kann: Zerstören.
Natur, Lebensentwürfe, Zukunft, uns selbst.
Man könnte also sagen, dass wir ALLE das machen, was unsere Spezies am besten kann: Kaputt machen.
Die Biene kann am besten Honig sammeln und macht das, der Vogel kann am besten fliegen und macht das und der Gepard kann am besten rennen, also fährt er nicht mit einem Mercedes oder Porsche auf Antilopenjagd.
Alles auf diesem Planeten und im Universum macht jeweils dass, was es am besten kann und wer das für seine Art Beste nicht kann, stirbt aus, weil er von Artgenossen verdrängt wird. In der Biologie nennt man das natürliche Selektion.
Aber wie soll man Selektieren, wenn alle gleich gut sind? Gar nicht, deshalb gibt es Evolution. Alles entwickelt sich weiter, wird besser, aber nicht, weil die Biene sich überlegt, wie man mehr Blütenstaub sammeln könnte, sondern weil eine plötzlich, dank Mutation, besser ist als die anderen und sich deshalb am Wahrscheinlichsten vermehrt.
Wir Menschen „denken“ dass wir diesen natürlichen Prozess künstlich überlisten können und sind sehr erfolgreich darin, denn wir können weder besonders gut laufen, sehen, riechen oder hören. Wir können nur gut denken und alles was wir dabei zustande bringen ist Katalysator der Zerstörung zu sein. Wir werden besser im Ausrotten, kaputt machen und zerstören.
Master of Destruction, sozusagen und schaffen es sogar uns einzureden, dass wir das nicht tun, dabei sind wir maximal nur weniger schlecht als andere und darin Prozentual immer nur eine Ausnahme. Die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Der Gute wird zum Prüfstein des Bösen.
Wir sind nicht mit gut zufrieden, wir wollen besser gut sein und selektieren dadurch andere aus. Nur der beste Gute ist gerade gut genug im gut sein, damit sich der beste Böse daran messen kann, aber diese beiden werden sich nie gegenseitig eliminieren, denn an wem soll man sich sonst reiben oder messen?
Sollen wir deshalb jetzt alle böse werden? Nein, denn wir sind es schon, wir können nur versuchen, weniger böse zu sein, um den Sinn unserer Spezies, den Planeten radikal zu wandeln, indem wir ihn wie er ist zerstören, zu verlangsamen.
Wir können also schnell alles zerstören und unseren Seinssinn zu erfüllen, oder genießen, das wir es möglichst langsam machen, denn so können wir unsere Zerstörung im Verschwinden genießen, indem wir versuchen zu erhalten, was unvermeidlich dem Untergang geweiht ist, denn das ist unser Daseinssinn. Warum sollten wir sonst nichts besser können?
Also machen wir, was uns Sascha Hanke geraten hat: das Beste, indem wir das Zweitbeste machen, möglichst langsam zerstören, da wir keine Nichts Alternative haben, denn mit unserem Sein, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Da bereits zu sein das Gegenteil von nichts (Klein geschrieben, groß geschrieben wäre es ja zählbar und ein Selbstwiderspruch) ist.
Bis morgen,
Euer Ulf
English
The best or nothing This Mercedes claim was developed by my boss at Jung von Matt back then and I thought it sucked.
It was flat, decadent and unappealingly arrogant, I thought, and I still think so today, but I can’t help but see something positive in it, because philosophically we have been living in the best of all possible worlds since Leibniz. Why? Because otherwise we wouldn’t be living in/on this one, but on another one.
The fact is: we don’t. We live in a world full of evil, injustice, malice and garbage, both mentally and materially. I can say this because every paradise we discover has already been littered, sometimes more, sometimes less, but wet wipes, cans, butts and plastic bags can be found everywhere, on lonely mountain peaks, crystal-clear lakes and picturesque beaches. And where it is not so omnipresent in so-called civilization, it can be found in designer garbage cans.
There, it is everywhere.
So it is not a question, but a fact, what man does best: Destroy.
Nature, life plans, the future, ourselves.
So you could say that we ALL do what our species does best: Destroy.
The bee is best at collecting honey and does that, the bird is best at flying and does that and the cheetah is best at running, so it doesn’t go hunting antelope in a Mercedes or Porsche.
Everything on this planet and in the universe does what it can do best, and those who cannot do what is best for their species die out because they are displaced by their fellow species. In biology, this is called natural selection.
But how can you select if everyone is equally good? Not at all, that’s why evolution exists. Everything evolves and gets better, but not because the bee thinks about how to collect more pollen, but because one is suddenly, thanks to mutation, better than the others and therefore most likely to reproduce.
We humans „think“ that we can artificially outwit this natural process and are very successful at it, because we can’t walk, see, smell or hear particularly well. We can only think well and all we can do is catalyze destruction. We are getting better at eradicating, destroying and ruining.
Masters of Destruction, so to speak, and even manage to convince ourselves that we don’t do this, when we are at most only less bad than others and only ever an exception in percentage terms. The exception that proves the rule. Good becomes the touchstone of evil.
We are not satisfied with good, we want to be better good and thus select others. Only the best good person is just good enough at being good so that the best bad person can measure themselves against them, but these two will never eliminate each other, because who else should we rub against or measure ourselves against?
Should we therefore all become evil now? No, because we already are, we can only try to be less evil in order to slow down our species‘ sense of radically transforming the planet by destroying it as it is.
So we can destroy everything quickly and fulfill our sense of being, or enjoy doing it as slowly as possible, because that way we can enjoy our destruction in disappearance, trying to preserve what is inevitably doomed, because that is our sense of being. Why else would we not be able to do anything better?
So we do what Sascha Hanke advised us to do: the best by doing the second best, destroying as slowly as possible, as we have no alternative, because with our being, the child has already fallen into the well. Because already being is the opposite of nothing (lower case, capitalized it would be countable and a self-contradiction).
See you tomorrow,
Your Ulf
français
Le meilleur ou rien Ce slogan de Mercedes a été développé à l’époque par mon chef chez Jung von Matt et je l’ai trouvé nul.
Il était plat, décadent et d’une arrogance antipathique, pensais-je et je le pense encore aujourd’hui, mais je ne peux pas m’empêcher de lui trouver un côté positif, car philosophiquement, nous vivons depuis Leibniz dans le meilleur des mondes possibles. Pourquoi ? Parce que sinon, nous ne vivrions pas dans/sur celui-ci, mais dans un autre.
Le fait est que nous ne le faisons pas. Nous vivons dans un monde rempli de maux, d’injustices, de méchanceté et de déchets, mentalement et matériellement. Je peux le dire, car chaque paradis que nous découvrons a déjà été envahi par les déchets, parfois plus, parfois moins, mais les lingettes, les canettes, les mégots et les sacs en plastique se trouvent partout, au sommet des montagnes isolées, au bord des lacs cristallins et sur les plages pittoresques. Et là où il n’est pas si omniprésent dans la soi-disant civilisation, il se cache dans des poubelles de designers.
Là, il est partout.
Ce n’est donc pas une question, mais un fait, que l’homme sait faire le mieux : Détruire.
La nature, les projets de vie, l’avenir, nous-mêmes.
On pourrait donc dire que nous faisons TOUS ce que notre espèce fait le mieux : Détruire.
L’abeille est la meilleure pour récolter du miel et fait ceci, l’oiseau est le meilleur pour voler et fait cela, et le guépard est le meilleur pour courir, donc il ne va pas chasser l’antilope en Mercedes ou en Porsche.
Tout sur cette planète et dans l’univers fait ce qu’il fait le mieux et celui qui ne peut pas faire ce qui est le mieux pour son espèce disparaît parce qu’il est supplanté par ses congénères. En biologie, on appelle cela la sélection naturelle.
Mais comment sélectionner si tout le monde est aussi bon ? Pas du tout, c’est pourquoi il y a une évolution. Tout évolue, s’améliore, non pas parce que l’abeille réfléchit à la manière de récolter plus de pollen, mais parce que l’une d’entre elles, grâce à une mutation, est soudain meilleure que les autres et a donc plus de chances de se reproduire.
Nous, les humains, „pensons“ que nous pouvons déjouer artificiellement ce processus naturel et nous y réussissons très bien, car nous ne savons pas particulièrement bien marcher, voir, sentir ou entendre. Nous ne savons que bien penser et tout ce que nous réussissons à faire, c’est être un catalyseur de destruction. Nous devenons meilleurs pour exterminer, casser et détruire.
Master of Destruction, pour ainsi dire, et nous parvenons même à nous convaincre que nous ne le faisons pas, alors que nous sommes tout au plus moins mauvais que les autres et que, en pourcentage, nous ne sommes qu’une exception. L’exception qui confirme la règle. Le bon devient la pierre de touche du mal.
Nous ne nous contentons pas d’être bons, nous voulons être meilleurs et sélectionnons ainsi les autres. Seul le meilleur gentil est juste assez bon pour être bon, afin que le meilleur méchant puisse se mesurer à lui, mais ces deux-là ne s’élimineront jamais mutuellement, car à qui d’autre se frotter ou se mesurer ?
Devons-nous pour autant devenir tous mauvais ? Non, car nous le sommes déjà, nous pouvons seulement essayer d’être moins méchants pour ralentir le sens de notre espèce qui est de transformer radicalement la planète en la détruisant telle qu’elle est.
Nous pouvons donc tout détruire rapidement et accomplir notre sens de l’existence, ou jouir de le faire le plus lentement possible, car ainsi nous pouvons jouir de notre destruction en disparaissant, en essayant de préserver ce qui est inévitablement voué à la destruction, car c’est notre sens de l’existence. Sinon, pourquoi ne serions-nous pas meilleurs ?
Alors faisons ce que Sascha Hanke nous a conseillé : le meilleur en faisant le deuxième meilleur, en détruisant le plus lentement possible, puisque nous n’avons pas d’alternative au néant, car avec notre être, l’enfant est déjà tombé dans le puits. Puisque être déjà est le contraire de rien (écrit en minuscule, écrit en majuscule, il serait en effet dénombrable et une auto-contradiction).
A demain, donc,
Votre Ulf
español
Lo mejor o nada Esta afirmación de Mercedes la desarrolló mi jefe en Jung von Matt por aquel entonces y a mí me pareció una basura.
Era plana, decadente y antipáticamente arrogante, pensaba, y sigo pensando lo mismo hoy, pero no puedo evitar ver algo positivo en ella, porque filosóficamente llevamos viviendo en el mejor de los mundos posibles desde Leibniz. ¿Por qué? Porque si no, no estaríamos viviendo en/en éste, sino en otro.
El hecho es que no es así. Vivimos en un mundo lleno de maldad, injusticia, perversidad y basura, tanto mental como material. Puedo decir esto porque cada paraíso que descubrimos ya ha sido ensuciado, a veces más, a veces menos, pero las toallitas húmedas, las latas, los cigarrillos y las bolsas de plástico se encuentran por todas partes, en las cumbres solitarias de las montañas, en los lagos cristalinos y en las playas pintorescas. Y donde no es tan omnipresente en la llamada civilización, se puede encontrar en los contenedores de diseño.
Allí, está en todas partes.
Así que no es una cuestión, sino un hecho, lo que el hombre hace mejor: Destruir.
La naturaleza, los planes de vida, el futuro, a nosotros mismos.
Así que se podría decir que TODOS hacemos lo que nuestra especie hace mejor: Destruir.
La abeja es mejor recolectando miel y hace eso, el pájaro es mejor volando y hace eso y el guepardo es mejor corriendo, por eso no va a cazar antílopes en un Mercedes o un Porsche.
Todo en este planeta y en el universo hace lo que mejor sabe hacer y los que no pueden hacer lo que es mejor para su especie se extinguen porque son desplazados por congéneres. En biología, esto se llama selección natural.
Pero, ¿cómo se puede seleccionar si todos son igual de buenos? En absoluto, por eso existe la evolución. Todo evoluciona y mejora, pero no porque la abeja piense en cómo recolectar más polen, sino porque de repente una abeja es mejor que las demás gracias a una mutación y, por tanto, tiene más posibilidades de reproducirse.
Los humanos „creemos“ que podemos burlar artificialmente este proceso natural y tenemos mucho éxito en ello, porque no podemos andar, ver, oler ni oír especialmente bien. Sólo podemos pensar bien y lo único que conseguimos es catalizar la destrucción. Cada vez somos mejores erradicando, destruyendo y arruinando.
Maestros de la destrucción, por así decirlo, e incluso conseguimos convencernos de que no lo hacemos, cuando a lo sumo sólo somos menos malos que los demás y sólo una excepción en términos porcentuales. La excepción que confirma la regla. El bien se convierte en la piedra de toque del mal.
No nos conformamos con el bien, queremos ser mejores buenos y así seleccionar a los demás. Sólo la mejor persona buena es lo suficientemente buena siendo buena para que la mejor persona mala pueda medirse con ella, pero estas dos nunca se eliminarán mutuamente, porque ¿con quién más deberíamos frotarnos o medirnos?
¿Debemos, pues, convertirnos todos en malos? No, porque ya lo somos, sólo podemos intentar ser menos malos para frenar el sentido de nuestra especie de transformar radicalmente el planeta destruyéndolo tal como es.
Así que podemos destruirlo todo rápidamente y colmar nuestro sentido del ser, o disfrutar haciéndolo lo más lentamente posible, porque así podemos disfrutar de nuestra destrucción en la desaparición, tratando de preservar lo que inevitablemente está condenado, porque ése es nuestro sentido del ser. ¿Por qué si no no podríamos hacer nada mejor?
Así que hacemos lo que Sascha Hanke nos aconsejó: lo mejor haciendo lo segundo mejor, destruyendo lo más lentamente posible, ya que no tenemos alternativa, porque con nuestro ser, el niño ya ha caído en el pozo. Porque ya ser es lo contrario de nada (minúscula, con mayúscula sería contable y una autocontradicción).
(Down below in english en français Incluido el español) Über uns kreisten soeben junge Pelikane über die Gipfel, während hinter einem Gebüsch vor uns ein Fuchs kritisch beäugte, wer wir sind.
Silvana meinte, als sie einen Grashüpfer beobachtete, dass es sich großartig anfühlt, bei der Natur zu Gast zu sein, hier, wo auf den Autobahnen vor Bären, statt Rotwildwechsel gewarnt wird.
Vorgestern haben wir sogar einen Meteor samt Feuerschweif verglühen sehen und Glühwürmchen beim Paarungsverhalten zusehen dürfen.
Was die menschliche Bevölkerungsdichte angeht ist Griechenland wirklich dünn besiedelt, aber alles andere scheint es hier im Überfluss zu geben: Schmetterlinge in allen Farben, Schildkröten, Delphine und Insekten die so vielfältig sind, dass man zu fasziniert ist um an Ekel auch nur zu denken.
Es surrt, klappert und zirpt wie im Paradies, während tagsüber die verschiedensten Vögel singen und nachts die Grillen zirpen. Und dieses sanfte Brumpftgebaren ist so schön, dass selbst der Van keine Störgeräusche macht sondern wieder den Chor der Jürmanngrillen ihr Solo präsentieren lässt.
Und dazu ein Stausee, wie man ihn wohl sonst nur in Neuseeland bewundern kann. In einem Weihnachtslied heißt es „still und starr ruht der See“, jetzt weiss ich, was gemeint ist, obwohl er alles andere als bewegungslos ist.
Hier ist alles lebendig und jede Bewegung zeugt von natürlicher Intelligenz, wie sie wohl nur von einer Ganzheit kreiert werden konnte.
Man spürt, dass jedes Sein ob Fliege, Käfer oder buschartig gewachsenes Fabelwesen gleichermaßen richtig und wichtig ist.
Ich dachte eben, dass ich nicht weiss, ob es so etwas wie Gott gibt, aber wenn, dann hat er einen Satz mit Sicherheit nicht gesagt: Macht Euch die Erde untertan.
Hier, zwischen Larissa und Alexandra verlierezumindest ich die Angst vorm Tod, denn wie viel lieber wäre ich jetzt Grashüpfer, Ente, Grashalm oder Enzian, statt Mensch.
Hier können alle in Frieden miteinander sein und nur ein Geist wie ich ihn habe muss sich immer wieder sagen, wir schön es hier ist, statt es einfach zu genießen.
Bis morgen,
Euer Ulf
English
Even the Jürmann crickets are chirping Above us, young pelicans were just circling over the peaks, while behind a bush in front of us a fox critically eyed who we were.
Silvana said, as she watched a grasshopper, that it felt great to be a guest of nature here, where there are warnings on the highways about bears instead of deer.
The day before yesterday we even saw a meteor and its tail of fire burn up and watched fireflies mating.
In terms of human population density, Greece is really sparsely populated, but everything else seems to be in abundance here: butterflies in all colors, turtles, dolphins and insects that are so diverse that you are too fascinated to even think about disgust.
It buzzes, rattles and chirps like paradise, while all kinds of birds sing during the day and crickets chirp at night. And this gentle humming is so beautiful that even the van doesn’t make any disturbing noises but lets the choir of Jürmann crickets present their solo again.
And then there’s a reservoir that you can probably only admire in New Zealand. In a Christmas carol it says „still and rigid the lake rests“, now I know what is meant, although it is anything but motionless.
Everything here is alive and every movement testifies to a natural intelligence that could only be created by a whole.
One senses that every being, whether fly, beetle or bush-like mythical creature, is equally right and important.
I was just thinking that I don’t know if there is such a thing as God, but if there is, there’s one sentence he certainly didn’t say: subdue the earth.
Here, between Larissa and Alexandra, at least I lose my fear of death, because I would much rather be a grasshopper, duck, blade of grass or gentian than a human being.
Everyone can be at peace with each other here and only a ghost like me has to keep telling myself how beautiful it is here instead of just enjoying it.
See you tomorrow,
Your Ulf
français
Même les grillons de Jürmann chantent. Au-dessus de nous, de jeunes pélicans tournaient au-dessus des sommets, tandis que derrière un buisson devant nous, un renard regardait d’un œil critique qui nous étions.
Silvana a déclaré, en observant une sauterelle, que c’était formidable d’être l’hôte de la nature, ici, où les autoroutes mettent en garde contre les ours, au lieu de changer de cerf.
Avant-hier, nous avons même vu un météore se consumer avec sa queue de feu et avons pu observer des lucioles s’accoupler.
En termes de densité de population humaine, la Grèce est vraiment peu peuplée, mais tout le reste semble y abonder : des papillons de toutes les couleurs, des tortues, des dauphins et des insectes si variés qu’on est trop fasciné pour ne serait-ce que penser au dégoût.
Ça ronronne, ça cliquette et ça gazouille comme au paradis, tandis que les oiseaux les plus divers chantent le jour et que les criquets stridulent la nuit. Et ce doux ronronnement est si beau que même le van ne fait pas de bruit parasite mais laisse à nouveau le chœur des grillons de Jürmann présenter son solo.
Et en plus, il y a un lac de barrage comme on ne peut en admirer qu’en Nouvelle-Zélande. Dans un chant de Noël, il est dit „still und starr ruht der See“, je sais maintenant de quoi il s’agit, bien qu’il soit tout sauf immobile.
Ici, tout est vivant et chaque mouvement témoigne d’une intelligence naturelle qui n’a pu être créée que par une totalité.
On sent que chaque être, qu’il s’agisse d’une mouche, d’un scarabée ou d’une créature mythique qui a poussé comme un buisson, est tout aussi juste et important.
Je pensais justement que je ne savais pas s’il existait quelque chose comme Dieu, mais si c’était le cas, il y a une phrase qu’il n’a certainement pas prononcée : „Soumettez la terre“.
Ici, entre Larissa et Alexandra, je perds au moins la peur de la mort, car combien je préférerais être une sauterelle, un canard, un brin d’herbe ou une gentiane, plutôt qu’un être humain.
Ici, tout le monde peut être en paix les uns avec les autres et seul un esprit comme le mien doit se dire sans cesse à quel point c’est beau ici, au lieu de simplement en profiter.
A demain, donc,
Votre Ulf
español
Hasta los grillos de Jürmann pían Por encima de nosotros, unos jóvenes pelícanos volaban en círculos sobre las cumbres, mientras detrás de un arbusto frente a nosotros, un zorro escrutaba críticamente quiénes éramos.
Silvana dijo, mientras observaba un saltamontes, que se sentía muy bien ser huésped de la naturaleza aquí, donde en las autopistas hay advertencias sobre osos en lugar de ciervos.
Anteayer incluso vimos arder un meteorito y su cola de fuego, y observamos cómo se apareaban las luciérnagas.
En términos de densidad de población humana, Grecia está realmente poco poblada, pero todo lo demás parece abundar aquí: mariposas de todos los colores, tortugas, delfines e insectos tan diversos que uno se siente demasiado fascinado para pensar siquiera en el asco.
Zumba, cascabelea y chirría como el paraíso, mientras todo tipo de pájaros cantan durante el día y los grillos gorjean por la noche. Y este suave zumbido es tan hermoso que ni siquiera la furgoneta hace ruido, sino que deja que el coro de grillos Jürmann vuelva a interpretar su solo.
Y luego hay un embalse como sólo se puede admirar en Nueva Zelanda. Hay un villancico que dice „quieto y quieto descansa el lago“, ahora sé a qué se refiere, aunque es cualquier cosa menos inmóvil.
Aquí todo está vivo y cada movimiento atestigua una inteligencia natural que sólo podría ser creada por un todo.
Percibes que cada ser, ya sea mosca, escarabajo o criatura mítica parecida a un arbusto, tiene la misma razón y es igual de importante.
Estaba pensando que no sé si existe Dios, pero si existe, hay una frase que desde luego no dijo: Someted la tierra.
Aquí, entre Larissa y Alexandra, al menos pierdo el miedo a la muerte, porque prefiero ser un saltamontes, un pato, una brizna de hierba o una genciana que un ser humano.
Aquí todo el mundo puede estar en paz con los demás y sólo un fantasma como yo tiene que seguir diciéndose a sí mismo lo hermoso que es esto en lugar de simplemente disfrutarlo.
(Down below in english en français Incluido el español) Vor 50 Stränden oder so, saß ich mit Silvana in einem Idyll, umgeben von Höhen, vor denen ich Angst hatte, sie nicht wieder erklimmen zu können.
Ich fühlte mich von meiner Angst erwischt und zu Boden geworfen, nur noch fähig zu weinen. Zu Silvana hab ich gesagt, dass war mein Tiefpunkt.
Es war komisch, denn da waren auch andere, Bauarbeiter und ein Pärchen, die alle keine Angst hatten. Sie sind in die Kiesgrube gefahren, haben das gemacht, was sie vorhatten und sind danach wieder davon gefahren. Einfach die Höhenmeter hoch und weg. Als wäre es nichts, was es da zu überwinden gab, nur ich habe davor kapituliert.
Heute erinnert mich das an mein altes Leben. Ich war oft im Paradies, aber unfähig es wie die anderen zu genießen. Eingefangen von Angst und nur damit beschäftigt diese zu bekämpfen.
Alle genossen. Ich kämpfte. In den besten Werbeagenturen, den USA, meiner damaligen kleinen Familie, im Einserabi, mit einer fünfzehn Jahre jüngeren Freundin und beinahe hätte ich gesagt, in einer privilegierten Familie. Und ich glaube, dass genau da der Fehler liegt, denn meine Kindheit war scheiße.
Ich wurde von meinem Papa grün und blau geprügelt und dann mit Liebe überhäuft, versuchend wieder gut zu machen, was für immer zerstört wurde. Um mich dann dafür zu maßregeln, dass ich aufgrund gebrochenem Rückrads nicht mehr laufen konnte.
Meine Konsequenz war abzuhauen, mit vier, zehn, sechzehn und achzehn Jahren, immer wieder. Anfangs, um der Kindheitshölle zu entkommen, danach, weil ich nichts anderes konnte.
Wegrennen und kämpfen, dass mich meine Dämonen nicht wieder einholen und sie dennoch immer, wie bissige Hunde am Hosenbein mit zuziehen.
Gestern hab ich wieder geweint.Aber diesmal nicht vor Angst, sondern umgeworfen von der Erkenntnis, die ich soeben angedeutet habe.
Jetzt kann es weiter gehen. Vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben.
Bis morgen,
Euer Ulf
English
Letting go Fifty beaches or so ago, I sat with Silvana in an idyll surrounded by heights I was afraid I wouldn’t be able to climb again.
I felt caught by my fear and thrown to the ground, only able to cry. I told Silvana that was my lowest point.
It was funny because there were other people there, construction workers and another couple, none of whom were afraid. They drove into the gravel pit, did what they wanted to do and then left again. They just climbed the meters and left. As if there was nothing to overcome, only I capitulated.
Today it reminds me of my old life. I was often in paradise, but unable to enjoy it like the others. Caught up in fear and only concerned with fighting it.
Everyone enjoyed it. I struggled. In the best advertising agencies, in the USA, in my small family at the time, in an A-level, with a girlfriend fifteen years younger than me and I almost said in a privileged family. And I think that’s where the mistake lies, because my childhood sucked.
I would be beaten black and blue by my dad and then showered with love, trying to make up for what was destroyed forever. Only to reprimand me for not being able to walk due to a broken back.
My consequence was to run away, at the age of four, ten, sixteen and sixteen, again and again. At first to escape childhood hell, then because I couldn’t do anything else.
Running away and fighting so that my demons wouldn’t catch up with me again and yet always pulling them in like biting dogs by the trouser leg.
Yesterday I cried again, but this time not from fear, but from the realization that I have just hinted at.
Now I can move on. Perhaps for the first time in my life.
See you tomorrow,
Your Ulf
français
Lâcher prise Il y a 50 plages environ, j’étais assis avec Silvana dans un endroit idyllique, entouré de hauteurs que j’avais peur de ne pas pouvoir gravir à nouveau.
Je me suis senti pris par ma peur et jeté à terre, seulement capable de pleurer. J’ai dit à Silvana que c’était mon point le plus bas.
C’était bizarre, car il y avait aussi d’autres personnes, des ouvriers du bâtiment et un autre couple, qui n’avaient pas peur. Ils sont allés dans la gravière, ont fait ce qu’ils avaient prévu de faire et sont repartis après. Il suffit de monter les hauteurs et de partir. Comme s’il n’y avait rien à surmonter, sauf que moi, j’ai capitulé.
Aujourd’hui, cela me rappelle mon ancienne vie. J’ai souvent été au paradis, mais incapable d’en profiter comme les autres. Prisonnier de la peur et uniquement occupé à la combattre.
Tout le monde en profitait. Je me suis battue. Dans les meilleures agences de publicité, aux Etats-Unis, dans ma petite famille de l’époque, avec un seul bac, avec une petite amie de quinze ans plus jeune et j’ai failli dire dans une famille privilégiée. Et je pense que c’est là que le bât blesse, parce que mon enfance a été nulle.
J’ai été battue par mon père, puis couverte d’amour, essayant de réparer ce qui avait été détruit à jamais. Pour ensuite me réprimander parce que je ne pouvais plus marcher à cause d’une colonne vertébrale cassée.
Ma conséquence a été de m’enfuir, à quatre, dix, seize et seize ans, encore et encore. Au début, pour échapper à l’enfer de l’enfance, ensuite parce que je ne savais rien faire d’autre.
Fuir et me battre pour que mes démons ne me rattrapent pas, tout en les tirant toujours, comme des chiens féroces, par la jambe de mon pantalon.
Hier, j’ai de nouveau pleuré, mais cette fois non pas de peur, mais renversée par la prise de conscience que je viens d’évoquer.
Maintenant, ça peut aller plus loin. Peut-être pour la première fois de ma vie.
À demain,
Votre Ulf
español
Dejarse llevar Hace más o menos 50 playas, estaba sentado con Silvana en un idilio rodeado de alturas que temía no poder volver a escalar.
Me sentí atrapado por mi miedo y tirado en el suelo, sólo capaz de llorar. Le dije a Silvana que ese había sido mi punto más bajo.
Fue curioso porque había otras personas allí, obreros de la construcción y otra pareja, ninguno de los cuales tenía miedo. Entraron en la gravera, hicieron lo que iban a hacer y volvieron a salir. Subieron los metros y se fueron. Como si no hubiera nada que superar, sólo yo capitulé.
Hoy me recuerda a mi antigua vida. A menudo estaba en el paraíso, pero era incapaz de disfrutarlo como los demás. Atrapado por el miedo y sólo preocupado por combatirlo.
Todos lo disfrutaban. Yo luchaba. En las mejores agencias de publicidad, en Estados Unidos, en mi pequeña familia de entonces, con un sobresaliente, con una novia quince años más joven que yo y casi digo que en una familia privilegiada. Y creo que ahí está el error, porque mi infancia fue un asco.
Mi padre me pegaba y luego me colmaba de amor, tratando de compensar lo destruido para siempre. Sólo para reprenderme por no poder caminar debido a una espalda rota.
Mi consecuencia fue huir, a los cuatro, diez, dieciséis y dieciséis años, una y otra vez. Al principio para escapar del infierno de la infancia, luego porque no podía hacer otra cosa.
Huir y luchar para que mis demonios no me alcanzaran de nuevo y, sin embargo, siempre tirando de ellos como perros mordedores por la pernera del pantalón.
Ayer volví a llorar, pero esta vez no de miedo, sino de la comprensión que acabo de insinuar.
Ahora puedo seguir adelante. Quizá por primera vez en mi vida.
Wehmut (Down below in english en français Incluido el español) Der letzte Tag, ein letzter Kaffee, die letzten Reparaturen und letzten Schrauben, die noch angezogen werden müssen.
Noch einmal mit Jiannis bei Thanos und David ein Clubsandwhich und über die gemeinsame Zeit plaudern, noch einmal mit Peter in der Sonne brutzeln und gleich am buka beach Chatten.
Dann schlafen und los. Wieder raus aus der Comfort Zone Richtung Türkei. Knapp 800 Kilometer durch die lieb gewonnene Fremde, die schon beinahe zur Heimat wurde
Wir freuen uns und es kribbelt wie beim ersten Abschied, aber eines hat sich verändert, wir haben echte Freunde gefunden und verlassen nicht mit Überdruss, sondern mit Wehmut, denn Griechenland hat uns so reich beschenkt, dass kein „efaristo“ (danke) ausdrücken könnte, wie sehr wir uns geehrt fühlen, dass man uns wirklich wie Familienmitglieder empfangen und begleitet hat.
Wir werden Euch vermissen und alle wieder sehen, den einen oder anderen hier, wieder andere in Deutschland und wer weiss, wen wir unterwegs zufällig wieder begegnen werden.
Aber ich freue mich, dass alle weiterhin wissen, wo wir Grad unser Unwesen treiben, die einen, weil sie uns gerne lesend begleiten, die anderen, weil sie uns (be)suchen möchten und ganz andere, weil sie von unseren Erfahrungen profitieren möchten, weil wir so viel erleben und darüber als Erfahrungen weiter geben können.
Bis morgen,. Euer Ulf
English
Wistfulness The last day, a last coffee, the last repairs and the last screws that still need to be tightened.
One last time with Jiannis at Thanos and David’s clubandwhich and chatting about our time together, sizzling in the sun with Peter and chatting on buka beach.
Then sleep and off we go. Back out of the comfort zone towards Turkey. Almost 800 kilometers through a foreign land that we have grown fond of and which has almost become home
We are happy and tingle like the first time we said goodbye, but one thing has changed, we have found real friends and are leaving not with weariness, but with melancholy, because Greece has given us such rich gifts that no „efaristo“ (thank you) could express how honored we feel that we have really been welcomed and accompanied like family members.
We will miss you and see you all again, some here, some in Germany and who knows who we will bump into again along the way.
But I’m glad that everyone still knows where we are doing our mischief, some because they like to read along with us, others because they want to look for us and others because they want to benefit from our experiences, because we experience so much and can pass it on as experience.
See you tomorrow. Your Ulf
français
Nostalgie Le dernier jour, un dernier café, les dernières réparations et les dernières vis qui doivent encore être serrées.
Encore une fois, un clubandwhich avec Jiannis chez Thanos et David et bavardage sur le temps passé ensemble, encore une fois griller au soleil avec Peter et chatter immédiatement sur la buka beach.
Puis dormir et partir. Sortir à nouveau de la zone de confort en direction de la Turquie. Près de 800 kilomètres à travers un pays étranger qui nous est cher et qui est déjà presque devenu notre patrie.
Nous sommes heureux et nous avons des fourmis dans les jambes comme lors de notre premier départ, mais une chose a changé, nous avons trouvé de vrais amis et nous quittons non pas avec lassitude mais avec nostalgie, car la Grèce nous a offert des cadeaux si riches qu’aucun „efaristo“ (merci) ne pourrait exprimer à quel point nous sommes honorés d’avoir été vraiment accueillis et accompagnés comme des membres de la famille.
Vous allez nous manquer et nous allons tous vous revoir, l’un ou l’autre ici, d’autres en Allemagne et qui sait qui nous rencontrerons par hasard en chemin.
Mais je me réjouis que tous sachent où nous nous trouvons, les uns parce qu’ils aiment nous lire, les autres parce qu’ils veulent nous (re)chercher et d’autres encore parce qu’ils veulent profiter de nos expériences, parce que nous vivons tant de choses et que nous pouvons en faire profiter les autres.
A demain, donc. Votre Ulf
español
La nostalgia El último día, un último café, las últimas reparaciones y los últimos tornillos que quedan por apretar.
Una última vez con Jiannis en el club de Thanos y David y charlando sobre nuestro tiempo juntos, tomando el sol con Peter y charlando en la playa de buka.
Luego a dormir y nos vamos. De nuevo fuera de la zona de confort hacia Turquía. Casi 800 kilómetros a través de una tierra extranjera a la que le hemos cogido cariño y que casi se ha convertido en nuestro hogar.
Estamos contentos y hormigueamos como la primera vez que nos despedimos, pero una cosa ha cambiado, hemos encontrado verdaderos amigos y nos vamos no con hastío, sino con melancolía, porque Grecia nos ha hecho regalos tan ricos que ningún „efaristo“ (gracias) podría expresar lo honrados que nos sentimos de haber sido realmente acogidos y acompañados como miembros de la familia.
Os echaremos de menos y volveremos a veros a todos, a algunos aquí, a otros en Alemania y quién sabe a quién nos volveremos a encontrar por el camino.
Pero me alegro de que todo el mundo siga sabiendo dónde hacemos nuestras travesuras, unos porque les gusta leer con nosotros, otros porque quieren buscarnos y otros porque quieren beneficiarse de nuestras experiencias, porque experimentamos mucho y podemos transmitirlo como experiencia.
(Down below in english en français Incluido el español) Als in Dubrovnik unser Getriebe streikte, waren wir noch völlig unbedarft, was Probleme beim Vanlife anging.
Plötzlich auf der Autobahn kam die Kupplung nicht zurück und ich konnte nur mit Glück eine nahende Ausfahrt nehmen, um dann in einem noblen Vorort zum Stehen zu kommen. Puh, da ging aber jemandem die Pumpe, aber dank ADAC und fließendem English, war nach einer Stunde ein Abschleppwagen da, auf den ich dann den Jürmann lenken durfte.
Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, denn ich war mit großem Auto und schmaler Rampe doch Recht gefordert, um nicht zu sagen überfordert, denn es ging locker im 30 Grad Winkel hoch und hinter mir purzelten alles, was nicht Niet und Nagel fest war.
In diesem Chaos versuchte Silvana noch schnell alles Wichtige zusammen zu suchen, um dann in der Fahrerkabine des tschechischen gelben Engels zig Höhenkilometer zur Werkstatt am Flughafen hinter uns zu bringen, um dann mit dem Taxi ins Hotel zu fahren.
Aber wo war der 2. Schlüssel? Egal, Hauptsache alle waren wohl auf und der Vermisste würde sich wohl zeitnah finden lassen. Nicht.
Wir suchten und kramten,aber der 2.Schlüssel blieb verschwunden.
Sechs Monate später haben wir alles so weit geregelt, dass wir uns endlich an einen neuen Ersatzschlüssel machen wollten. Erst in Kalamata, wo man uns sagte, dass das dieser bei Ihnen viel zu teuer wäre, wir könnten das bei einer anderen Stelle günstiger, also unter 200 Euro regeln.
Die anfängliche Dankbarkeit schlugt aber hier in Mytikas in Frust um, denn bei Renault sagt man uns plötzlich, dass der Jürmann so alt sei, dass man zwar einen neuen Schlüssel bestellen könne, aber man nicht sicher sei, ob dieser funktionieren würde und die Bestellung wird sechs Wochen in Anspruch nehmen. Echt jetzt?!
Wir also vorerst ratlos und dann Hilferufend an Jiannis: Wer kann uns einen neuen Schlüssel besorgen? „Geht zu Paul, der hat meiner Tante auch schon mal einfach ein neues Schloss eingesetzt, vielleicht der einfachste Weg
Wir also heute zu Paul und Paul sagt, wenn ich das Schloss auswechsele, springt der Motor nicht mehr an, kommt Donnerstag wieder, bis dahin hab ich mir was überlegt.
Gut, dass morgen Jens Peter kommt, irgendwie fühlt es sich gut an, einen KFZ Meister aus Deutschland zu kennen, der auch den Invertereinbau checkt. Mir düngt, das Problem wird ansonsten größer als das eigentliche mit dem Getriebe, aber Paul und Jens werden wohl einen Weg finden.
Fortsetzung folgt.
Bis morgen Abend,
Euer Ulf
English
Where is the Deinhardt? When our gearbox went on strike in Dubrovnik, we were still completely unfamiliar with vanlife problems.
Suddenly on the highway, the clutch wouldn’t come back and I was only lucky enough to take an approaching exit and then come to a halt in a posh suburb. Phew, someone’s pump went, but thanks to ADAC and fluent English, a tow truck arrived after an hour and I was allowed to steer the Jürmann onto it.
It wasn’t an easy task, because with a big car and a narrow ramp I was quite challenged, not to say overwhelmed, because it went up at a 30 degree angle and everything that wasn’t nailed down tumbled behind me.
In this chaos, Silvana quickly tried to gather everything important together and then, in the driver’s cab of the Czech yellow angel, we drove tens of kilometers up to the workshop at the airport and then took a cab to the hotel.
But where was the 2nd key? Never mind, the main thing was that everyone was up and the missing person would probably be found soon. No.
We searched and rummaged, but the 2nd key remained missing.
Six months later, we got everything sorted to the point where we finally wanted to get a new spare key. First in Kalamata, where we were told that it would be far too expensive, we could arrange it somewhere else for less than 200 euros.
However, our initial gratitude turned to frustration here in Mytikas, because we were suddenly told by Renault that the Jürmann was so old that they could order a new key, but they weren’t sure whether it would work and it would take six weeks to order it. Really now?!
So we were initially at a loss and then called Jiannis for help: „Who can get us a new key? „Go to Paul, he’s already fitted a new lock for my aunt, maybe the easiest way
So we go to Paul today and Paul says that if I change the lock, the engine won’t start, come back on Thursday, I’ll have thought of something by then.
It’s good that Jens Peter is coming tomorrow, somehow it feels good to know a master mechanic from Germany who also checks the inverter installation. I’m worried that the problem will otherwise be bigger than the actual problem with the gearbox, but Paul and Jens will probably find a way.
To be continued.
See you tomorrow evening,
Your Ulf
français
Où est le Deinhardt ? Lorsque notre boîte de vitesses est tombée en panne à Dubrovnik, nous étions encore totalement ignorants des problèmes de la vie en van.
Soudain, sur l’autoroute, l’embrayage ne revenait pas et ce n’est qu’avec de la chance que j’ai pu prendre une sortie qui s’approchait, avant de m’arrêter dans une banlieue chic. Ouf, quelqu’un a perdu la pompe, mais grâce à l’ADAC et à l’anglais courant, une dépanneuse est arrivée au bout d’une heure et j’ai pu y conduire le Jürmann.
Ce n’était pas une mince affaire, car avec une grande voiture et une rampe étroite, j’étais très sollicité, pour ne pas dire dépassé, car ça montait facilement à 30 degrés et derrière moi, tout ce qui n’était pas fixé par un rivet tombait.
Dans ce chaos, Silvana a tenté de rassembler rapidement tout ce qui était important, pour ensuite parcourir des dizaines de kilomètres dans la cabine de l’ange jaune tchèque jusqu’à l’atelier de réparation de l’aéroport, avant de prendre un taxi pour rentrer à l’hôtel.
Mais où était la deuxième clé ? Peu importe, l’essentiel était que tout le monde soit debout et que la personne disparue puisse être retrouvée rapidement. Pas du tout.
Nous avons cherché et fouillé, mais la deuxième clé a disparu.
Six mois plus tard, nous avons tout réglé au point de pouvoir enfin nous mettre à la recherche d’une nouvelle clé de rechange. D’abord à Kalamata, où l’on nous a dit que celle-ci était beaucoup trop chère chez vous, que nous pouvions la régler à un autre endroit pour moins cher, c’est-à-dire moins de 200 euros.
Mais la gratitude initiale s’est transformée en frustration ici à Mytikas, car chez Renault, on nous dit soudain que le Jürmann est si vieux qu’on peut certes commander une nouvelle clé, mais qu’on n’est pas sûr qu’elle fonctionne et que la commande prendra six semaines. Vraiment ?
Nous sommes donc tout d’abord perplexes, puis nous lançons un appel à l’aide à Jiannis : „Qui peut nous procurer une nouvelle clé ? Allez voir Paul, il a déjà mis une nouvelle serrure à ma tante, c’est peut-être le moyen le plus simple“.
Nous allons donc chez Paul aujourd’hui et Paul dit que si je change la serrure, le moteur ne démarrera plus, revenez jeudi, d’ici là j’aurai trouvé quelque chose.
Heureusement que Jens Peter vient demain, ça fait du bien de connaître un maître de l’automobile allemand qui vérifie aussi l’installation de l’inverseur. J’ai l’impression que le problème va devenir plus important que celui de la boîte de vitesses, mais Paul et Jens vont probablement trouver une solution.
La suite suivra.
À demain soir,
Votre Ulf
español
¿Dónde está el Deinhardt? Cuando nuestra caja de cambios se puso en huelga en Dubrovnik, todavía no teníamos ni idea de los problemas de la furgoneta.
De repente, en la autopista, el embrague no volvía y sólo tuve la suerte de tomar una salida que se acercaba y detenerme en un barrio elegante. Uf, a alguien se le estropeó la bomba, pero gracias a ADAC y a un inglés fluido, al cabo de una hora llegó una grúa y me permitieron subir el Jürmann a ella.
No fue una tarea fácil, porque con un coche grande y una rampa estrecha, me vi bastante desafiado, por no decir abrumado, porque subía en un ángulo de 30 grados y todo lo que no estaba clavado caía detrás de mí.
En este caos, Silvana intentó rápidamente reunir todas las cosas importantes y luego, en la cabina del chófer del ángel amarillo checo, recorrimos decenas de kilómetros cuesta arriba hasta el taller del aeropuerto y después cogimos un taxi hasta el hotel.
Pero, ¿dónde estaba la segunda llave? No importaba, lo importante era que todo el mundo estaba levantado y que probablemente pronto encontraríamos a la persona desaparecida. No.
Buscamos y rebuscamos, pero la 2ª llave seguía sin aparecer.
Seis meses después, lo habíamos organizado todo hasta el punto de que por fin quisimos conseguir una nueva llave de repuesto. Primero en Kalamata, donde nos dijeron que sería demasiado caro, que podíamos arreglarlo en otro sitio por menos de 200 euros.
Sin embargo, nuestra gratitud inicial se convirtió en frustración aquí en Mytikas, porque de repente Renault nos dijo que el Jürmann era tan viejo que podían pedir una llave nueva, pero que no estaban seguros de si funcionaría y que tardarían seis semanas en pedirla. ¿En serio?
Al principio no sabíamos qué hacer, así que pedimos ayuda a Jiannis: „¿Quién puede conseguirnos una llave nueva? Vayan a ver a Paul, él ya le instaló una cerradura nueva a mi tía, quizá sea la forma más fácil…“.
Así que vamos a ver a Paul hoy y Paul dice que si cambio la cerradura, el motor no arrancará, que volvamos el jueves, que ya se me habrá ocurrido algo para entonces.
Es bueno que Jens Peter viene mañana, de alguna manera se siente bien conocer a un maestro mecánico de Alemania que también comprueba la instalación del inversor. Me preocupa que el problema será más grande que el problema real con la caja de cambios, pero Paul y Jens probablemente encontrarán una manera.
(Down below in english en français Incluido el español) Gestern hab ich mit Silvana über den Lauf der Welt gesprochen und warum alles ist wie es ist. Warum gibt es alles und warum so?
Als Philosoph ist meine Position ernüchternd einfach und klar: Es gibt Sein, egal welches, weil es alternativlos ist, denn sonst gäbe es keinen Grund, dass es alles so gibt. Die Qualität des „so seins“ bedingt also notwendig, dass alles so sein muss wie es ist.
Ob Baum, Straße, Ulf, Silvana, Putin oder Trump, es geht nicht anders und das Schlimmste daran ist, dass keiner etwas dafür kann. Ein Putin ist nicht böse, sondern nur über seine Determination dazu genötigt, ein Überlebenskonzept für sich zu entwerfen, nach bestem Wissen und Gewissen.
Was ihm und allen anderen nur auf die Füsse fällt, ist die Ganzheit, auch Kontingenz genannt, will heißen, alles was da ist muss auf Gedeihen und Verderb miteinander funktionieren. Putin muss damit leben, dass es mich gibt und ich. Damit, dass es ihn gibt (und viele andere).
Gut, mein Dasein bedroht ihn nicht dergestalt aggressiv wie er meines, aber dennoch trage ich Ideale in die Welt die er nicht nur nicht teilt, sondern die ihn existenziell zu bedrohen scheinen. Warum auch immer; aber hey, wer von uns war noch nie objektiv absurd?
Die Frage die sich aber aufdrängt ist, warum gibt es Menschen, oder noch vorsichtiger formuliert: Geist?
Meiner Überzeugung nach gibt es dafür nur einen Grund: es gab für die Natur ohne Geist keine Garantie für Einmaligkeit mehr, also muss sie sich selbst überraschen können, damit alles bleibt wie es ist, indem immer alles anders wird.
Als Mensch ist mir der Gedanke zuwider, denn er scheint den Geist dergestalt zu diskreditieren, dass seine wichtigste Aufgabe nicht eine für das jeweilige Individuum ist, sondern nur im Dienste der Verändrung des Ganzen steht. Nur ein menschlicher Geist kann scheinbar absurd handeln. Oder wie Nietzsche sagte, man kann sich nie verstehen nur gleicher Meinung sein, oder eben nicht.
Wir haben alle das Gleiche Prinzip Geist, aber alle einen anderen, weil jeder allein schon durch minimalste Perspektivverschiebungs- erscheinungen zu allem anderen verschieden ist. Wie könnte man sonst beispielsweise das gleiche Geld mal als Heilsbringer und mal als Ausgeburt des Teufels betrachten?
Und genau deshalb liegt unsere Verantwortung nicht in der Doktrin eines objektiven sondern subjektiv Richtigen. Wir können und wollen nur die besten Voraussetzungen, um weiter zu leben. Ja, jeder ist sich zuvorderst selbst der Nächste, aber was wir beeinflussen können ist, wie man das findet.
Das heißt für mich, dass es keinen Grund gibt zu hadern, zu leiden oder zu fürchten, sondern einzig und allein die Möglichkeit haben, das was ist zu genießen und wenn plötzlich alles vorbei ist, dann ist das so, nicht schlimm, nicht schlecht, nicht gut, sondern einfach notwendig weil alternativlos in Bezug auf eine gemeinsame Ganzheit.
Meine Determination rät mir dabei übrigens andere nicht zu vergessen, aber das ist eben nur mein Geist und nicht der von acht Milliarden.
Bis morgen Abend
Euer Ulf English All people are the same Yesterday I talked to Silvana about the course of the world and why everything is the way it is. Why everything exists and why it is like this.
As a philosopher, my position is soberingly simple and clear: there is being, no matter what, because there is no alternative, otherwise there would be no reason for everything to be like this. The quality of „being this way“ therefore necessarily means that everything has to be the way it is.
Whether tree, street, Ulf, Silvana, Putin or Trump, there is no other way and the worst thing about it is that nobody can help it. A Putin is not evil, but only forced by his determination to design a survival concept for himself, to the best of his ability. Knowledge and conscience.
What only falls on his and everyone else’s feet is wholeness, also known as contingency, which means that everything that exists has to work together for better or worse. Putin has to live with the fact that I exist and that I exist. With the fact that he exists (and many others).
Well, my existence doesn’t threaten him as aggressively as he threatens mine, but I still bring ideals into the world that he not only doesn’t share, but that seem to threaten his very existence. For whatever reason, but hey, who among us has never been objectively absurd?
The question that arises, however, is why do people exist, or to put it even more cautiously: Spirit? I am convinced that there is only one reason for this: without spirit, nature could no longer guarantee uniqueness, so it must be able to surprise itself so that everything remains as it is by always changing.
As a human being, I find this idea repugnant, because it seems to discredit the spirit in such a way that its most important task is not for the individual, but only in the service of changing the whole. Only a human mind can act in a seemingly absurd way. Or as Nietzsche said, you can never understand each other, only agree or disagree.
We all have the same principle of mind, but we all have a different one, because each of us is different from everything else simply because of the slightest shift in perspective. How else could the same money, for example, sometimes be seen as a savior and sometimes as the spawn of the devil?
And this is precisely why our responsibility lies not in the doctrine of an objective but subjective rightness. We can only want the best conditions to live on. Yes, everyone is first and foremost their own neighbor, but what we can influence is how we find that.
For me, this means that there is no reason to complain, suffer or fear, but only the opportunity to enjoy what is and if suddenly everything is over, then that is the way it is, not bad, not bad, not good, but simply necessary because there is no alternative in terms of a shared wholeness.
By the way, my determination advises me not to forget others, but that’s just my mind and not that of eight billion people.
See you tomorrow evening
Your Ulf
français Tous les hommes sont égaux Hier, j’ai parlé avec Silvana de la marche du monde et de la raison pour laquelle tout est comme il est. Pourquoi tout existe et pourquoi ainsi.
En tant que philosophe, ma position est désenchantée, simple et claire : il y a de l’être, quel qu’il soit, parce qu’il n’y a pas d’alternative, sinon il n’y aurait pas de raison que tout existe ainsi. La qualité de l'“être ainsi“ implique donc nécessairement que tout doit être comme il est.
Qu’il s’agisse d’un arbre, d’une rue, d’Ulf, de Silvana, de Poutine ou de Trump, il ne peut en être autrement et le pire, c’est que personne n’y est pour rien. Un Poutine n’est pas mauvais, il est seulement contraint par son déterminisme à élaborer un concept de survie pour lui-même, au mieux de ses capacités. En son âme et conscience.
Ce qui lui tombe sur les pieds, à lui et à tous les autres, c’est la globalité, également appelée contingence, c’est-à-dire que tout ce qui est là doit fonctionner ensemble pour le meilleur et pour le pire. Poutine doit vivre avec le fait que j’existe et que j’existe. Le fait qu’il existe (et beaucoup d’autres).
Bon, mon existence ne le menace pas aussi agressivement qu’il menace la mienne, mais je porte tout de même dans le monde des idéaux que non seulement il ne partage pas, mais qui semblent le menacer existentiellement. Quelle qu’en soit la raison, mais bon, qui d’entre nous n’a jamais été objectivement absurde ?
La question qui s’impose cependant est de savoir pourquoi il y a des êtres humains, ou, pour le formuler encore plus prudemment : Esprit ? Je suis convaincu qu’il n’y a qu’une seule raison à cela : sans esprit, la nature n’avait plus de garantie d’unicité, elle doit donc pouvoir se surprendre elle-même pour que tout reste comme avant, en devenant toujours différent.
En tant qu’être humain, cette idée me répugne, car elle semble discréditer l’esprit au point que sa tâche la plus importante n’est pas une tâche pour l’individu en question, mais seulement au service du changement de l’ensemble. Seul un esprit humain peut agir de manière apparemment absurde. Ou comme le disait Nietzsche, on ne peut jamais se comprendre, mais seulement être d’accord ou pas.
Nous avons tous le même principe d’esprit, mais tous un esprit différent, parce que chacun est différent de tout le reste, ne serait-ce que par des apparitions minimales de décalage de perspective. Sinon, comment pourrait-on, par exemple, considérer le même argent tantôt comme une source de salut, tantôt comme l’émanation du diable ?
Et c’est précisément pour cette raison que notre responsabilité ne réside pas dans la doctrine d’un juste objectif mais subjectif. Nous ne pouvons que vouloir nous donner les meilleures conditions pour continuer à vivre. Oui, chacun est d’abord le prochain de soi-même, mais ce que nous pouvons influencer, c’est la manière dont on le trouve.
Cela signifie pour moi qu’il n’y a aucune raison de se plaindre, de souffrir ou d’avoir peur, mais seulement la possibilité de profiter de ce qui est et si tout à coup tout est fini, alors c’est ainsi, ce n’est pas grave, ce n’est pas mauvais, ce n’est pas bon, c’est simplement nécessaire car sans alternative par rapport à une totalité commune.
Mon déterminisme me conseille d’ailleurs de ne pas oublier les autres, mais ce n’est que mon esprit et pas celui de huit milliards de personnes.
A demain soir
Votre Ulf
español Todas las personas son iguales Ayer hablé con Silvana sobre el curso del mundo y por qué todo es como es. Por qué todo existe y por qué es así.
Como filósofo, mi posición es aleccionadoramente simple y clara: existe el ser, pase lo que pase, porque no hay alternativa, de lo contrario no habría razón para que todo fuera como es. Por tanto, la cualidad de „ser así“ significa necesariamente que todo tiene que ser como es.
Sea árbol, calle, Ulf, Silvana, Putin o Trump, no hay otra manera y lo peor de todo es que nadie puede evitarlo. Un Putin no es malvado, sólo está obligado por su determinación a diseñarse un concepto de supervivencia lo mejor que pueda. Conocimiento y conciencia.
Lo único que recae sobre sus pies y los de todos es la totalidad, también conocida como contingencia, que significa que todo lo que existe tiene que funcionar conjuntamente para bien o para mal. Putin tiene que vivir con el hecho de que existo y de que existo. Con el hecho de que él existe (y muchos otros).
Bueno, mi existencia no le amenaza tan agresivamente como él amenaza la mía, pero sigo aportando ideales al mundo que él no sólo no comparte, sino que parecen amenazar su propia existencia. Por la razón que sea, pero oye, ¿quién de nosotros no ha sido nunca objetivamente absurdo?
La pregunta que surge, sin embargo, es por qué existen las personas, o por decirlo de un modo aún más cauteloso: ¿Espíritu? Estoy convencido de que sólo hay una razón: sin espíritu, la naturaleza ya no podría garantizar la unicidad, por lo que debe ser capaz de sorprenderse a sí misma para que todo siga siendo como es cambiando siempre.
Como ser humano, esta idea me repugna, porque parece desacreditar al espíritu de tal modo que su tarea más importante no es para el individuo, sino sólo al servicio del cambio del conjunto. Sólo una mente humana puede actuar de un modo aparentemente absurdo. O como dijo Nietzsche, nunca se puede entender al otro, sólo se puede estar de acuerdo o en desacuerdo.
Todos tenemos el mismo principio mental, pero todos tenemos uno diferente, porque cada uno es diferente de los demás simplemente por el más mínimo cambio de perspectiva. ¿Cómo si no podría el mismo dinero, por ejemplo, ser visto unas veces como salvador y otras como engendro del diablo?
Y precisamente por eso nuestra responsabilidad no reside en la doctrina de una rectitud objetiva sino subjetiva. Sólo podemos desear las mejores condiciones para vivir. Sí, cada uno es ante todo su prójimo, pero en lo que podemos influir es en cómo lo encontramos.
Para mí, esto significa que no hay razón para quejarse, sufrir o temer, sino sólo la oportunidad de disfrutar de lo que es, y si de repente todo se acaba, entonces es así, no es malo, ni malo, ni bueno, sino simplemente necesario porque no hay alternativa en términos de una totalidad compartida.
Por cierto, mi determinación me aconseja no olvidar a los demás, pero eso es sólo mi mente y no la de ocho mil millones de personas.
Holy (bull)shit (Down below in english en français Incluido el español) Seit wir in Griechenland sind, frag ich mich, wie Religionen, die sich auf den gleichen Gott beziehen, zu verschiedenen Zeiten Ostern feiern können.
Wie kann Weihnachten am 25. Dezember sein, auch hier, wo die griechisch orthodoxe Kirche, als Staatsreligion mit 97 Prozent der Bevölkerung (so einmalig in der Welt) vorherrscht, aber Ostern an einem anderen Tag, in diesem Jahr am 5 Mai liegen?
Man könnte sagen, beide reden von einem anderen Gott und seinem Sohn, aber nein. Der gleiche Gott, das gleiche Kreuz, der gleiche Geburtstag, die gleiche Todesursache, aber ein anderer Tag, wie geht das?
Ja, ich weiss, gregorianischer Kalender und so, aber schreit das nicht ausnahmsweise wirklich, zumindest bei einem von beiden nach „Fake News“?
In einer globalisierten Welt, in der alle von Wahrheit sprechen, um nicht zu sagen, man glaubt, sie zu besitzen, wird um Nanometer gefeilscht, aber bei so flächendeckenden Themen lebt man fröhlich nebeneinander.
Die einzigen, die sich an den „römisch katholischen Gott“ halten sind, wie könnte es anders sein, die Banken. Hier hat gestern jeder gearbeitet nur die Bänker nicht und wenn es hier soweit ist, haben sie wieder frei. Bänker müsste man sein.
Was ich jedoch aus russisch orthodox, griechisch orthodoxe und katholisch Kirche gelernt habe ist, dass erstens eh die Feiertage auf Haidenfeiertage gelegt wurden, dann muss man sich nicht umgewöhnen, wie praktisch und zweitens, wenn einem so viel bullshit widerfährt ist das schon einen Austritt wert.
Das heißt nicht, dass ich nicht auch hin und wieder glauben will, oder wie der alte Bene, Gott hab ihn selig, meinte „tun sie doch einfach so“, aber wenn schon bei so signifikanten Daten Kompromisse gemacht werden, in der eigenen Familie sogar (quasi), wo hält man sich dann an Fakten,bzw. Wo kann es dann noch notwendig sein?
Ich weiss es, bei 230 Volt, denn da versteht zumindest der Tod keinen Spaß und hat kaum Toleranzspielraum, deshalb helfe ich jetzt lieber Silvana, indem ich ihr aus dem Weg gehen, statt weiter über Gott und die Welt zu philosophieren.
Bis morgen Abend,
Euer Ulf
English
Holy (bull)shit Since we’ve been in Greece, I’ve been wondering how religions that refer to the same God can celebrate Easter at different times.
How can Christmas be on December 25th, even here, where the Greek Orthodox Church is the dominant state religion with 97 percent of the population (unique in the world), but Easter is on a different day, this year on May 5th?
You could say they are both talking about a different God and his Son, but no. The same God, the same cross, the same birthday, the same cause of death, but a different day, how does that work?
Yes, I know, Gregorian calendar and all, but doesn’t that really scream „fake news“ for once, at least for one of them?
In a globalized world where everyone talks about truth, not to say they think they own it, people haggle over nanometers, but when it comes to issues that cover so much ground, they live happily side by side.
The only ones who adhere to the „Roman Catholic God“ are, how could it be otherwise, the banks. Everyone worked here yesterday except the bankers, and when the time comes, they’ll be off again. You have to be a banker.
But what I’ve learned from the Russian Orthodox, Greek Orthodox and Catholic churches is that, first of all, the holidays are on the holidays, so you don’t have to get used to it, how practical, and secondly, if you get so much bullshit, it’s worth leaving.
That doesn’t mean that I don’t want to believe from time to time, or as old Bene, God rest his soul, said „just do it“, but if compromises are made on such significant dates, even in your own family (so to speak), where do you stick to facts, or where can it still be necessary?
I know, at 230 volts, because at least death can’t take a joke and has hardly any room for tolerance, so I’d rather help Silvana now by getting out of her way instead of continuing to philosophize about God and the world.
See you tomorrow evening,
Your Ulf
français
Sainte merde (de taureau) Depuis que nous sommes en Grèce, je me demande comment des religions qui se réclament du même Dieu peuvent célébrer Pâques à des dates différentes.
Comment Noël peut-il être le 25 décembre, même ici où l’Église orthodoxe grecque est la religion d’État dominante avec 97% de la population (unique au monde), mais Pâques est un autre jour, cette année le 5 mai ?
On pourrait dire qu’elles parlent toutes deux d’un autre Dieu et de son Fils, mais non. Le même Dieu, la même croix, le même anniversaire, la même cause de décès, mais un autre jour, comment est-ce possible ?
Oui, je sais, le calendrier grégorien et tout ça, mais est-ce que ça ne crie pas vraiment „fake news“, au moins pour l’un d’entre eux ?
Dans un monde globalisé où tout le monde parle de la vérité, pour ne pas dire croit la détenir, les gens se disputent pour des nanomètres, mais quand il s’agit de sujets qui prennent autant de place, ils vivent heureux côte à côte.
Les seuls à adhérer au „Dieu catholique romain“ sont, comment pourrait-il en être autrement, les banques. Tout le monde a travaillé ici hier, sauf les banquiers, et le moment venu, ils seront repartis. Il faut être banquier.
Mais ce que j’ai appris de l’Église orthodoxe russe, de l’Église orthodoxe grecque et de l’Église catholique, c’est que premièrement, les jours fériés tombent sur les jours fériés, donc on n’a pas besoin de s’y habituer, comme c’est pratique, et deuxièmement, que ça vaut la peine de démissionner quand on reçoit autant de merde.
Cela ne veut pas dire que je ne veux pas croire de temps en temps, ou comme disait le vieux Bene, paix à son âme, „just do it“, mais quand on fait des compromis à des dates aussi importantes, même dans sa propre famille (pour ainsi dire), où s’en tient-on aux faits, ou où cela peut-il encore être nécessaire ?
Je sais, à 230 volts, car la mort au moins ne comprend pas la plaisanterie et n’a guère de place pour la tolérance, alors je préfère aider Silvana maintenant en l’évitant, plutôt que de continuer à philosopher sur Dieu et le monde.
À demain soir,
Ton Ulf
español
Holy (bull)shit Desde que estamos en Grecia, me pregunto cómo religiones que se refieren al mismo Dios pueden celebrar la Pascua en fechas diferentes.
¿Cómo puede ser que la Navidad sea el 25 de diciembre, incluso aquí, donde la Iglesia Ortodoxa Griega, como religión del Estado, predomina con el 97% de la población (algo único en el mundo), pero la Pascua sea en un día diferente, este año el 5 de mayo?
Se podría decir que ambos hablan de un Dios y un Hijo diferentes, pero no. El mismo Dios, la misma cruz, el mismo cumpleaños, la misma causa de muerte, pero un día diferente, ¿cómo funciona eso?
Sí, lo sé, el calendario gregoriano y todo eso, pero ¿no grita eso realmente „noticias falsas“ por una vez, al menos para uno de ellos?
En un mundo globalizado en el que todos hablan de la verdad, por no decir que se creen dueños de ella, se regatea por nanómetros, pero cuando se trata de cuestiones que abarcan tanto, se convive felizmente.
Los únicos que se adhieren al „Dios católico romano“ son, cómo no, los bancos. Aquí ayer trabajaban todos menos los banqueros, y cuando llegue el momento, volverán a trabajar. Hay que ser banquero.
Pero lo que he aprendido de las iglesias ortodoxa rusa, ortodoxa griega y católica es que, en primer lugar, los días festivos coinciden de todos modos con los días festivos de Tierra Santa, así que no hay que acostumbrarse, qué práctico, y, en segundo lugar, si te meten tanta mierda, vale la pena irse.
Eso no quiere decir que no quiera creer de vez en cuando, o como decía el viejo Bene, que en paz descanse, „hazlo y punto“, pero si se hacen concesiones en fechas tan señaladas, incluso en tu propia familia (por así decirlo), ¿dónde te ciñes a los hechos, o dónde puede seguir siendo necesario?
Lo sé, a 230 voltios, porque al menos la muerte no aguanta una broma y apenas tiene espacio para la tolerancia, así que prefiero ayudar ahora a Silvana apartándome de su camino en lugar de seguir filosofando sobre Dios y el mundo.
(Down below in english en français Incluido el español) Frei, ja, auch bei einem solchen Leben wie wir es führen dürfen, freut man sich auf „frei“, auch wenn das relativ ist, denn „frei“ bedeutet für mich schreiben.
Den ganzen Tag schon sitze ich am Strand und befreie mich von meiner Lebensgeschichten, indem ich sie zu digitalen Papier bringe.
Anekdote um Anekdote fließen mal liebevoll mal einer Vollständigkeit geschuldet durch meine Finger in den Rechner: Noch einmal erinnern, um loslassen und endlich vergessen zu können.
Nie wieder Sehnsucht nach Vergangenem, keine Träne mehr für verflossene Liebschaften oder vertane Gelegenheiten, nie wieder sehnsüchtig in Erinnerungen schwelgen, sondern das Bewuśtsein endlich wieder auf das fließende Jetzt fokussieren.
Natürlich frag ich mich auch, wer das Lesen soll,denn es ist nicht eine Geschichte von Carl Benz, Nicola Tesla oder George Washington. Es ist nur.die Erfahrung eines kleinen Mannes, die ihn zu dem gemacht hat, was er ist.
Ein unbändiger Idealist, der an das Gute glaubt, der darauf hofft, das alles gut wird und nie die Hoffnung verloren hat, das sein Schicksal in seiner Hand liegt.
Machen, machen, auch wenn es am Ende nur für eines reicht, ein erfülltes Leben dessen einzig wirklich relevantes Moment ist, dass sich der Hauptprotagonist am Ende eine Sache nicht sagen muss: Ach hätte ich doch.
Bis morgen Abend,
Euer Ulf
English Never „Oh, I wish“ Free, yes, even with a life like the one we are allowed to lead, you look forward to „free“, even if that is relative, because for me „free“ means writing.
I’ve been sitting on the beach all day, freeing myself from my life stories by putting them down on digital paper.
Anecdote after anecdote flows through my fingers into the computer, sometimes lovingly, sometimes for the sake of completeness: Remembering once again so that I can let go and finally forget.
No more longing for the past, no more tears for past loves or missed opportunities, no more longing to reminisce, but to finally focus my consciousness on the flowing now.
Of course, I also ask myself who is supposed to read this, because it’s not a story about Carl Benz, Nicola Tesla or George Washington. It’s just the experience of a small man that has made him what he is.
An irrepressible idealist who believes in the good, who hopes that everything will turn out well and who has never lost hope that his fate is in his own hands.
Doing, doing, even if it’s only enough for one thing in the end, a fulfilled life whose only really relevant moment is that the main protagonist doesn’t have to say one thing to himself at the end: Oh, I wish I had.
See you tomorrow evening,
Your Ulf
français
Jamais de „Oh, j’aimerais bien“ Libre, oui, même avec une vie comme celle que nous avons le droit de mener, on se réjouit d’être „libre“, même si cela est relatif, car pour moi, „libre“ signifie écrire.
Je suis déjà assise toute la journée sur la plage et je me libère de mes histoires de vie en les écrivant sur du papier numérique.
Anecdote après anecdote, elles coulent entre mes doigts dans l’ordinateur, parfois avec amour, parfois par souci d’exhaustivité : Me rappeler encore une fois pour que je puisse lâcher prise et enfin oublier.
Plus de nostalgie du passé, plus de larmes pour les amours disparues ou les occasions manquées, plus d’envie de me replonger dans les souvenirs, mais enfin de diriger ma conscience vers le présent qui coule.
Bien sûr, je me demande aussi qui doit lire cela, car ce n’est pas une histoire sur Carl Benz, Nicola Tesla ou George Washington. C’est simplement l’expérience d’un petit homme qui a fait de lui ce qu’il est.
Un idéaliste forcené qui croit en la bonté, qui espère que tout s’arrangera et qui n’a jamais perdu l’espoir que son destin est entre ses propres mains.
Faire, faire, même si cela ne suffit finalement qu’à une seule chose, une vie bien remplie, dont le seul moment vraiment pertinent est que le protagoniste n’a plus rien à se dire à la fin : Oh, j’aurais aimé le faire.
À demain soir,
Ton Ulf
español
Nunca un „ojalá pudiera“. Libre, sí, incluso con una vida como la que se nos permite llevar, te alegras de ser „libre“, aunque eso es relativo, porque para mí „libre“ significa escribir.
Llevo todo el día sentada en la playa, liberándome de las historias de mi vida escribiéndolas en papel digital.
Anécdota a anécdota, fluyen por mis dedos hasta el ordenador, a veces con cariño, a veces para completarlas: Para recordarme una vez más que por fin debo soltar y olvidar.
No más añoranza del pasado, no más lágrimas por amores pasados u oportunidades perdidas, no más deseo de regodearme en los recuerdos, sino de centrar por fin mi conciencia en el fluyente presente.
Por supuesto, también me pregunto quién debería leer esto, porque no es una historia sobre Carl Benz, Nicola Tesla o George Washington. Es simplemente la experiencia de un hombrecillo que ha hecho de sí mismo lo que es.
Un idealista convencido que cree en el bien, que espera lo mejor y que nunca ha perdido la esperanza de que su destino está en sus propias manos.
Hacer, hacer, aunque al final sólo sirva para una cosa, una vida realizada cuyo único momento verdaderamente relevante es que al protagonista no le queda nada que decir al final: Oh, ojalá lo hubiera hecho.
(Down below in english en français Incluido el español) Eigentlich wollten wir morgen fahren, denn eigentlich wollten wir alles fertig haben, aber dann kam Silvana doch noch eine Idee: Der Inverter. Jetzt, wo die Powerbox das zweite Mal plötzlich leer war und ich zwei zusätzliche Stunden in der Woche bekommen soll, brauchen wir garantierten Stromzugang.
Und da wir den Inverter, also das Umwandelgerät von Batterie auf 230 Volt, seit Monaten durch Europa kutschieren, können wir es ja auch mal zur Abwechslung benutzen, so ihr Plan, weshalb dieses Unterfangen jetzt noch kurz hier erledigt werden soll,da wir in Griechenland möglicherweise auch noch eine Abnahme bekommen, wofür sich deutsche Handwerker zu fein fühlen (ist leider so gewesen).
Dann steht der Lehrerkarriere nichts mehr im Weg und das große Geld verdienen kann beginnen.
Es ist wirklich furchtbar, noch mehr arbeiten, aber dafür können wir unterwegs bleiben und Silvana kann noch öfter das Ceranfeld benutzen, was ich glaube, der eigentliche Grund für den Invertereinbau ist.
Egal, so haben wir es noch praktischer und unser Jürmann wird sukzessive zum A-Team Mobil: Wasser, heiss und kalt, Dusche, Internet, Strom, Ceranfeld, gut, dass wir in der Sonne unterwegs sind, sonst müsste ich noch Platz für ein Solarium schaffen.
Aber dann fahren wir endlich los.
Bis morgen,
Euer Ulf
English
A bit of electronics We were actually planning to leave tomorrow because we wanted to get everything ready, but then Silvana had an idea: The inverter. Now that the Powerbox has suddenly run out of power for the second time and I’m supposed to have an extra two hours a week, we need guaranteed access to electricity.
And since we’ve been driving around Europe for months with the inverter, the device that converts the battery into 230 volts, we can use it for a change, according to her plan, so we’ll do this job here for a short time, because we could also register it in Greece, which the German dealers are too bad for (unfortunately, that’s how it turned out).
Then nothing stands in the way of a career as a teacher and the big money can begin.
It’s really awful, even more work, but we can stay on the road and Silvana can use the ceramic hob even more often, which I think is the real reason for installing the inverter.
In any case, it’s even more practical and our Jürmann is gradually becoming an A-team mobile: water, hot and cold, shower, internet, electricity, stove – luckily we’re traveling in the sun, otherwise I’d have to make room for a solarium.
But we’re finally on our way.
See you tomorrow,
Your Ulf
français
Un peu d’électronique En fait, nous voulions partir demain, car nous voulions tout préparer, mais Silvana a eu une idée : L’onduleur. Maintenant que la Powerbox est à court de courant pour la deuxième fois et que je dois avoir deux heures de plus par semaine, il nous faut un accès garanti à l’électricité.
Et comme cela fait des mois que nous parcourons l’Europe avec l’onduleur, l’appareil qui convertit la batterie en 230 volts, nous pouvons l’utiliser pour changer, c’est leur plan, alors nous faisons ce travail ici pour une courte durée, car nous pourrions aussi le déclarer en Grèce, ce que les revendeurs allemands ont trop honte de faire (c’est malheureusement ce qui s’est passé).
Plus rien ne s’oppose alors à une carrière d’enseignant et les gros sous peuvent commencer.
C’est vraiment terrible, encore plus de travail, mais nous pouvons rester sur la route et Silvana peut utiliser encore plus souvent la plaque de cuisson en céramique, ce qui est, je crois, la véritable raison de l’installation de l’inverseur.
En tout cas, c’est encore plus pratique et notre Jürmann devient peu à peu le mobile de l’équipe A : eau, chaude et froide, douche, internet, électricité, cuisinière – heureusement que nous sommes en route au soleil, sinon je devrais faire de la place pour un solarium.
Mais nous sommes enfin en route.
Nous nous reverrons demain,
Votre Ulf
español
Un poco de electrónica En realidad queríamos salir mañana porque queríamos prepararlo todo, pero Silvana tuvo una idea: El inversor. Como el Powerbox se ha quedado sin energía por segunda vez y yo necesito disponer de dos horas más a la semana, necesitamos tener garantizado el acceso a la electricidad.
Y como llevamos meses viajando por Europa con el inversor, el aparato que convierte la batería en 230 voltios, podemos utilizarlo para variar, ese es su plan, así que haremos este trabajo aquí durante poco tiempo, porque también podríamos registrarlo en Grecia, para lo que los distribuidores alemanes son muy malos (por desgracia, eso es lo que ha pasado).
Entonces nada se interpone en el camino de una carrera como profesor y el dinero grande puede comenzar.
Es realmente horrible, más trabajo, pero podemos seguir viajando y Silvana puede utilizar la vitrocerámica aún más a menudo, que creo que es la verdadera razón para instalar el inversor.
En cualquier caso, es aún más práctico y nuestro Jürmann se está convirtiendo poco a poco en el móvil del Equipo A: agua, fría y caliente, ducha, internet, electricidad, cocina… menos mal que viajamos con sol, si no tendría que hacer sitio para un solarium.