Es ist einmal (gewesen)

„Guten Morgen Herr Münstermann, na haben wir heute Nacht wieder von Griechenland geträumt?“.
„Da können Sie einen drauf lassen“.
„Und, war der Jürmann wieder krank?“
„Ach der Jürmann, der war schon fast wieder fertig, eigentlich mussten wir nur noch die Türscharniere ersetzen. Ich war kaputt. Das war damals im Spätsommer 24,als der Russe die Raketen von den Mullahs bekamen.
Eigentlich ein großartiger Tag. Endlich mal nicht so heiß, weil Nachts ein Sturm Aufzug, und die Wellen wie an der Nordsee wild stürmten“.


„Jetzt müssen aber die Wellen kurz warten, denn, wir müssen ja auch noch aufs Klo, oder?“
„Ich muss nicht aufs Klo, Sie können aber gerne gehen“.


„Ich bin ein Robot, ich brauche nur hin und wieder neues Öl, aber wenn Sie nicht wollen“, sprach die Blechdose, als plötzlich eine leise Stimme aus dem Hintergrund erklang „würden Sie ein bisschen weiter erzählen?“

„Das dürfen sie dem nicht sagen, dann hört der nie wieder auf“, kommentierte der Robot und verschwand.

„Wo war ich stehen geblieben?“ – „Bei dem Sturm wie in der Nordsee“ lispelte die Stimme und schon ging es weiter “ Jedenfalls stürmte es wie beim Armageddon, mein Bein war noch geschwollen, als plötzlich die Tür wieder aus den Angeln fiel“ – mitten im Regen?“ Unterbrach die Stimme, „na ja, sagen wir kurz davor, jedenfalls wurde alles immer schlimmer, ich bekam Rückenprobleme, die Maus war noch frei, weil die Mausefalle nicht funktionierte, stellen Sie sich mal vor, die hat den Käse von der Falle gefressen ohne das sie zu schnappte und auch unsere Kunden zahlten und zahlten auch nicht.

Silvana und ich waren fertig. Mir standen die Tränen in den Augen, aber meine Frau, Gott hab sie selig, nahm mich in den Arm und sagte “ Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“  küsste mich und lächelte “ Wir machen das schon“.

„Und jetzt muss ich aber wirklich aufs Klo, Schwester!“

„Und wie geht’s weiter?“

„Morgen lieber Freund, ich muss gleich ein bisschen schlafen. Es war so viel, dass ich allein vom Reden schon wieder ganz KO bin“.

Dann küsste Ulf den Ring vom Keilriemen, um seinen Hals und humpelte ins Bad, „lahmarschieger Robot, wohl Made in Greece, wie übigens auch die Mausefalle“.

Euer Ulf

In english

It ist (long ago)…
„Good morning Mr. Münstermann, did we dream about Greece again tonight?“.
„You can leave one there“.
„So, was Jürmann sick again?“
„Oh Jürmann, he was almost ready again, we just had to replace the door hinges. I was broken. That was back in the late summer of ’24, when the Russians got the missiles from the mullahs.
It was actually a great day. At last it wasn’t so hot, because at night there was a storm and the waves were crashing like the North Sea“.
„But now the waves will have to wait a moment, because we still have to go to the loo, don’t we?“
„I don’t have to go to the loo, but you’re welcome to“.
„I’m a robot, I only need new oil every now and then, but if you don’t want to,“ said the tin can, when suddenly a soft voice sounded from the background, „would you tell me a little more?“

„You mustn’t tell him that, then he’ll never stop,“ commented the robot and disappeared.

„Where was I?“ – „In the storm like in the North Sea,“ the voice lisped and continued, „Anyway, it was storming like Armageddon, my leg was still swollen when suddenly the door fell off its hinges again“ – in the middle of the rain?“ The voice interrupted, „well, let’s say just before that, anyway, everything got worse and worse, I got back problems, the mouse was still free because the mousetrap didn’t work, imagine, it ate the cheese from the trap without snapping and our customers paid and didn’t pay either.

Silvana and I were devastated. I had tears in my eyes, but my wife, God rest her soul, took me in her arms and said „We’re on a mission from the Lord“, kissed me and smiled „We’ll manage“.

„And now I really have to go to the loo, sister!“

„And what’s next?“

„Morning dear friend, I need to get some sleep. It’s been so much that I’m already knocked out again just from talking.“

Then Ulf kissed the ring from the V-belt around his neck and hobbled into the bathroom, „lame-ass robot, probably made in Greece, like the mousetrap, by the way“.

Your Ulf

En francaise

Il est (était) une fois…
„Bonjour Monsieur Münstermann, avons-nous encore rêvé de la Grèce cette nuit ?
„Vous pouvez y mettre le feu“.
„Alors, Jürmann était-il encore malade ?“
„Ah, le Jürmann, il était déjà presque prêt, en fait, il ne nous restait plus qu’à remplacer les charnières de la porte. J’étais cassé. C’était à la fin de l’été 24, quand les Russes ont reçu les missiles des mollahs.
En fait, c’était une journée formidable. Enfin, il ne faisait pas si chaud, parce que la nuit, une tempête s’est levée et les vagues se sont déchaînées comme sur la mer du Nord“.
„Mais maintenant, les vagues doivent attendre un peu, parce qu’on doit aller aux toilettes, n’est-ce pas ?“
„Je n’ai pas besoin d’aller aux toilettes, mais vous pouvez y aller“.
„Je suis un robot, j’ai juste besoin d’huile de temps en temps, mais si vous ne voulez pas“, dit la boîte de conserve, quand soudain une petite voix retentit à l’arrière-plan, „pourriez-vous continuer à raconter un peu ?“

„Vous ne pouvez pas lui dire ça, il ne s’arrêtera plus“, commenta le robot avant de disparaître.

„Où en étais-je ?“ – „Avec cette tempête comme dans la mer du Nord“, zézaie la voix, et déjà elle continue „En tout cas, il y avait une tempête comme à Armageddon, ma jambe était encore enflée quand soudain la porte est sortie de ses gonds“ – en pleine pluie ?“ interrompit la voix, “ enfin, disons juste avant, en tout cas, tout s’est aggravé, j’ai commencé à avoir des problèmes de dos, la souris était encore libre parce que le piège à souris ne fonctionnait pas, imaginez, elle a mangé le fromage du piège sans qu’il se referme et même nos clients ont payé et n’ont pas payé non plus.

Silvana et moi étions épuisés. J’avais les larmes aux yeux, mais ma femme, paix à son âme, m’a pris dans ses bras et m’a dit „Nous sommes en route pour le Seigneur“ en m’embrassant et en souriant „Nous allons nous en sortir“.

„Et maintenant, je dois vraiment aller aux toilettes, ma sœur“.

„Et ensuite ?“

„Bonjour cher ami, je dois tout de suite dormir un peu. J’en ai tellement fait que rien que d’en parler, je suis déjà tout à fait KO“.

Puis Ulf embrassa l’anneau de la courroie trapézoïdale autour de son cou et partit en boitant vers la salle de bain, „robot boiteux, probablement Made in Greece, comme la souricière d’ailleurs“.

Votre Ulf

El Español

Érase una vez…
„Buenos días Sr. Münstermann, ¿hemos vuelto a soñar con Grecia esta noche?“.
„Puedes dejar uno allí“.
„Entonces, ¿Jürmann estaba enfermo otra vez?“.
„Oh Jürmann, estaba casi listo de nuevo, sólo tuvimos que cambiar las bisagras de la puerta. Estaba roto. Eso fue a finales del verano del 24, cuando los rusos consiguieron los misiles de los mulás.
En realidad fue un gran día. Por fin no hacía tanto calor, porque por la noche hubo tormenta y las olas rompían como el Mar del Norte.
„Pero ahora las olas tendrán que esperar un momento, porque todavía tenemos que ir al baño, ¿no?“.
„Yo no tengo que ir al baño, pero tú sí“.
„Soy un robot, sólo necesito aceite nuevo de vez en cuando, pero si no quieres“, dijo la lata, cuando de repente sonó una voz tranquila desde el fondo, „¿me cuentas un poco más?“.

„No le digas eso, no parará nunca“, comentó el robot y desapareció.

„¿Dónde estaba?“ – „En la tormenta, como en el Mar del Norte“, ceceó la voz y continuó: „En fin, llovía como el Armagedón, aún tenía la pierna hinchada cuando, de repente, la puerta volvió a caerse de sus goznes“ -¿en medio de la lluvia?“. La voz interrumpió, „bueno, digamos que justo antes, de todos modos, todo fue empeorando, tuve problemas de espalda, el ratón seguía libre porque la ratonera no funcionaba, imagínate, se comía el queso de la trampa sin chasquear y nuestros clientes pagaban y tampoco pagaban.

Silvana y yo estábamos destrozadas. Yo tenía lágrimas en los ojos, pero mi mujer, que en paz descanse, me cogió en brazos y me dijo „Estamos en una misión del Señor“, me besó y sonrió „Ya nos apañaremos“.

„¡Y ahora sí que tengo que ir al baño, hermana!“.

„¿Y ahora qué?“

„Buenos días querida amiga, necesito dormir un poco. Ha sido tanto que ya estoy noqueada otra vez sólo de hablar“.

Entonces Ulf se besó el anillo del cinturón en V que llevaba al cuello y entró cojeando en el cuarto de baño, „robot de culo cojo, probablemente fabricado en Grecia, igual que la ratonera por cierto“.

Tu Ulf

Ich schwächel, also bin ich

Typewriter No computer

Das ich Werbetexter bin, ist für die meisten Leser hier ein offenes Geheimnis und dass mich viele für nur bedingt gut halten, ist mir nicht neu.

Klar, tut mir das nicht zwingend gut, um nicht zu sagen weh, denn natürlich bin ich als Kreativer von der Qualität meiner ungewöhnlichen Windungen meist überzeugt.

„Findse gut? Das ist schon mal schlecht“, pflegte ein ehemaliger Chef von mir zu sagen und meinte meist damit, dass ich geistige Sprünge machte, denen man (und frau und Co) in dem Bruchteil einer Aufmerksamkeitssekunde nicht folgen kann.

Eine berechtigte Kritik, denn oft verliere ich mich im Netz meiner Gedanken, die natürlich nur für mich zugänglich sind. Ich spare mir an dieser Stelle Beispiele, da ich mich erstens nicht vorführen möchte und es zweitens schwer ist, das kurz und prägnant zu zeigen. Stellen Sie sich einfach vor, dass die Verbindung von Auto und Klopapier in Bezug auf Kinderliebe sinnig sein kann.

Aber ich hatte und habe immernoch eine Schwäche: ich haue gerne drauf. Ich bashe gern, wie man so schön neudeutsch sagt und das ist nicht gut, sondern in den allermeisten Fällen richtig schlecht(tes Handwerk).

Aber was ich persönlich noch schlechter finde, ist anbiedern. Wenn aus einer zielgerichteten Ansprache für eine Zielgruppe ein Anbidern an alle ist.

Alle Geschlechter, alle Hautfarben, alle Generationen und alle intellektuellen Horizonte. Denn dann wird aus der Kernkompetenz „Träume zu wecken“ ein maximal schnödes Widergeben einer langweiligen Gesellschaft, deren Kernkompetenz in der Angst nicht geliebt zu werden besteht, weil sie sich nicht traut, zu ihren Schwächen zu stehen. Und Schwächen sind doch die Kernkompetenz des Schnittpunkts von Werbung, Produkt und Zielgruppe.

Werbung suggeriert, dass das beworbene Produkt diese individuelle Schwäche,wie Hunger und Durst, ganz schnell und auf angenehmste Weise kompensieren kann.

Ich liebe Dich (dafür), sozusagen.

Als ich jung war, hatte Werbung noch etwas davon. Ich war Feuer und Flamme und ich war damit nicht allein. Heute ist man nicht allein, wenn man sagt, dass Werbung nervt, weil sie ihren Entertainingcharakter verloren hat.

Sie schreit meist nur noch „ich bin geil‘ und will nicht mehr mit Qualität überzeugen, sondern mit der Penetranz der Wiederholung.

Wie kann ein Traumberuf so verkommen? Weil wir in einer Zeit leben, in der es mehr restriktivere Konventionen gibt als je zuvor. Es gibt nur noch No-Gos und wer das nicht berücksichtigt wir an den digitalen Pranger gestellt.

Eine schwache Zielgruppe verzeiht keine Schwächen und beraubt sich darüber seinem eigenen Verlangen nach Individualität.

Wie soll das gehen, wenn man nicht mehr anecken darf sondern nur noch zu gefallen hat? Und was ist das Besondere an „Du gefällst mir“ wenn mir alles gefällt?

Mein Weg aus der Misere, diesem beinahe philosophischen Dilemmas ist, lieber niedriglohnig frei,als hochbezahlt mit billiger Rechtshetze genau das gleiche zu machen, was ich an dieser politischen Richtung so verachte:ihre Ignoranz.

Dafür schreibe und denke ich einfach zu gern kreativ, zur Not auch mal  so, dass es nur mir gefällt.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english


I am weak, therefore I am
It’s an open secret to most readers here that I’m a copywriter and it’s not news to me that many people think I’m only good to a certain extent.

Of course, this doesn’t necessarily do me any good, not to say any harm, because as a creative I am usually convinced of the quality of my unusual turns of phrase.

„You think it’s good? That’s bad“, a former boss of mine used to say, usually meaning that I made mental leaps that you (and women and co) couldn’t follow in a fraction of a second of attention.

A justified criticism, because I often get lost in the web of my thoughts, which are of course only accessible to me. I’ll spare myself examples at this point because, firstly, I don’t want to show myself off and, secondly, it’s difficult to do so succinctly. Just imagine that the connection between a car and toilet paper can make sense in terms of loving children.

But I had and still have a weakness: I like to bash. I like to bash, as the saying goes, and that’s not good, but in the vast majority of cases really bad (craftsmanship).

But what I personally find even worse is chumming up. When a targeted approach for one target group is turned into chumming up to everyone.

All genders, all skin colors, all generations and all intellectual horizons. Because then the core competence of awakening dreams becomes a maximally disdainful reflection of a boring society whose core competence is the fear of not being loved because it does not dare to admit its weaknesses, and weaknesses are the core competence of the intersection of advertising, product and target group.

Advertising suggests that the advertised product can compensate for these individual weaknesses, such as hunger and thirst, very quickly and in the most pleasant way.

I love you (for that), so to speak.

When I was young, advertising still had something of this and I was on fire and I wasn’t alone. Today, you’re not alone when you say that advertising is annoying because it has lost its entertaining character.

It mostly just shouts ‚I’m horny‘ and no longer wants to convince with quality, but with the insistence of repetition.

How can a dream job degenerate like this? Because we live in a time in which there are more restrictive conventions than ever before, there are only no-goes and anyone who doesn’t take this into account is put in the digital pillory.

A weak target group does not forgive any weaknesses and deprives itself of its own desire for individuality.

How is that supposed to work if you are no longer allowed to offend but only have to please?
And what is so special about „I like you“ if I like everything?

My way out of this misery, this almost philosophical dilemma, is to do exactly the same thing that I despise so much about this political direction: its ignorance.

I just like to write and think creatively, if necessary in a way that only I like.

See you tomorrow,

Your Ulf

En francaise

Je m’affaiblis, donc je suis
Le fait que je sois rédacteur publicitaire est un secret de polichinelle pour la plupart des lecteurs ici et le fait que beaucoup ne me considèrent que partiellement bon n’est pas nouveau pour moi.

Bien sûr, cela ne me fait pas forcément du bien, pour ne pas dire du mal, car bien sûr, en tant que créatif, je suis généralement convaincu de la qualité de mes circonvolutions inhabituelles.

„Findse gut ? C’est déjà mauvais“, avait l’habitude de dire un de mes anciens patrons, signifiant généralement que je faisais des bonds intellectuels que l’on (et la femme et compagnie) ne pouvait pas suivre en une fraction de seconde d’attention.

Une critique justifiée, car je me perds souvent dans le réseau de mes pensées, qui ne sont bien sûr accessibles qu’à moi. Je m’épargne ici des exemples, d’abord parce que je ne veux pas me montrer et ensuite parce qu’il est difficile de le montrer de manière concise. Imaginez simplement que l’association d’une voiture et de papier toilette puisse avoir du sens en termes d’amour des enfants.

Mais j’avais et j’ai toujours un point faible : j’aime taper dessus. J’aime basher, comme on le dit si bien en allemand moderne, et ce n’est pas bon, mais dans la plupart des cas vraiment mauvais (métier).

Mais ce que je trouve personnellement encore plus mauvais, c’est de faire du racolage. Quand un discours ciblé sur un groupe cible se transforme en un discours qui s’adresse à tous.

Tous les sexes, toutes les couleurs de peau, toutes les générations et tous les horizons intellectuels. Car alors, la compétence clé qui consiste à faire rêver se transforme en un reflet dédaigneux maximal d’une société ennuyeuse dont la compétence clé consiste en la peur de ne pas être aimée parce qu’elle n’ose pas assumer ses faiblesses, et les faiblesses sont pourtant la compétence clé de l’intersection entre la publicité, le produit et le groupe cible.

La publicité suggère que le produit promu peut compenser très rapidement et de la manière la plus agréable cette faiblesse individuelle comme la faim et la soif.

Je t’aime (pour cela), pour ainsi dire.

Quand j’étais jeune, la publicité avait encore quelque chose de cela et j’étais tout feu tout flamme, et je n’étais pas seul dans ce cas. Aujourd’hui, on n’est pas seul à dire que la publicité est agaçante parce qu’elle a perdu son caractère d’entertainment.

La plupart du temps, elle ne crie plus que „je suis excité“ et ne cherche plus à convaincre par la qualité, mais par l’insistance de la répétition.

Comment un métier de rêve peut-il se dégrader à ce point ? Parce que nous vivons à une époque où les conventions sont plus restrictives que jamais, il n’y a plus que des no-go et ceux qui ne les respectent pas sont mis au pilori numérique.

Un groupe cible faible ne pardonne pas les faiblesses et se prive ainsi de son propre désir d’individualité.

Comment cela peut-il être possible si l’on n’a plus le droit de choquer mais seulement de plaire ?
Et quelle est la particularité de „tu me plais“ si tout me plaît ?

Mon moyen de sortir de la misère, de ce dilemme presque philosophique, est de préférer un salaire bas et libre à un salaire élevé et à un discours de droite bon marché, et de faire exactement la même chose que ce que je méprise tant dans cette orientation politique : son ignorance.

Pour cela, j’aime trop écrire et penser de manière créative, au besoin de manière à ce que cela ne plaise qu’à moi.

A demain, donc,

Votre Ulf

El Español

Soy débil, luego existo
Es un secreto a voces para la mayoría de los lectores que soy redactor publicitario y no es nuevo para mí que mucha gente piense que sólo soy bueno hasta cierto punto.

Por supuesto, esto no me hace necesariamente ningún bien, por no decir ningún mal, porque como creativo suelo estar convencido de la calidad de mis giros inusuales.

„¿Crees que es bueno? Eso es malo“, solía decir un antiguo jefe mío, normalmente queriendo decir que daba saltos mentales que tú (y las mujeres y compañía) no podíais seguir en una fracción de segundo de atención.

Una crítica justificada, porque a menudo me pierdo en la telaraña de mis pensamientos, que por supuesto sólo son accesibles para mí. Me ahorraré ejemplos en este punto porque, en primer lugar, no quiero exhibirme y, en segundo lugar, es difícil hacerlo de forma sucinta. Basta con imaginar que la conexión entre un coche y el papel higiénico puede tener sentido en términos de amar a los niños.

Pero tenía y sigo teniendo una debilidad: me gusta machacar. Me gusta machacar, como suele decirse, y eso no es bueno, sino en la inmensa mayoría de los casos realmente malo (artesanía).

Pero lo que personalmente encuentro aún peor es el choteo. Cuando un planteamiento dirigido a un grupo objetivo se convierte en un chantaje a todo el mundo.

Todos los géneros, todos los colores de piel, todas las generaciones y todos los horizontes intelectuales. Porque entonces la competencia central de despertar sueños se convierte en el reflejo máximo desdeñoso de una sociedad aburrida cuya competencia central es el miedo a no ser amada porque no se atreve a admitir sus debilidades, y las debilidades son la competencia central de la intersección de la publicidad, el producto y el grupo objetivo.

La publicidad sugiere que el producto anunciado puede compensar estas debilidades individuales, como el hambre y la sed, muy rápidamente y de la forma más agradable.

Te quiero (por eso), por así decirlo.

Cuando yo era joven, la publicidad aún tenía algo de esto y yo estaba que ardía, y no era el único. Hoy en día, no eres el único que dice que la publicidad es molesta porque ha perdido su carácter entretenido.

Casi siempre se limita a gritar „estoy caliente“ y ya no quiere convencer con calidad, sino con la insistencia de la repetición.

¿Cómo puede degenerar así un trabajo de ensueño? Porque vivimos en una época en la que hay convenciones más restrictivas que nunca, sólo hay prohibiciones y quien no lo tiene en cuenta es puesto en la picota digital.

Un grupo objetivo débil no perdona las debilidades y se priva así de su propio deseo de individualidad.

¿Cómo va a funcionar eso si ya no está permitido ofender, sino que sólo hay que agradar?
¿Y qué tiene de especial el „me gustas“ si me gusta todo?

Mi salida a esta miseria, a este dilema casi filosófico, es hacer exactamente lo mismo que desprecio tanto de esta dirección política: su ignorancia.

Es que me gusta demasiado escribir y pensar creativamente para eso, si es necesario de una forma que sólo me guste a mí.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Danke!

Wie oft hätte ich schon danken müssen? Wie oft hab ich schon danken wollen?Wie dringend möchte ich jetzt danke sagen!

Diesmal nicht meiner Mutter oder Freunden, die hoffentlich oft genug bedacht werden, sondern Euch und Ihnen liebe Leserinnen und Leser!

Ihr tragt mich, ihr ertragt mich, ihr seid bei mir, wenn es gut läuft und in letzter Zeit auch oft, wenn es nicht so funktioniert wie geplant.

Ihr macht mich glücklich, weil Euer Interesse mich nicht mit meinen Gedanken allein lässt. Ihr gebt mir oft Mut und Kraft, wenn alles nur scheisse scheint, ihr schenkt Beistand, Aufmerksamkeit und Nähe, obwohl wir uns nicht kennen, oder besser, ich Euch nicht kenne.

Ich freue mich über jedes Like, jeden Kommentar und bei manchmal zu anspruchsvollen, zu verkopften oder gar langweiligen Blogs mit Eurem Lesen.

Ich schreibe seit knapp einem Jahr und teile Freude und Leid mit Euch, manchmal, für Silvanas Geschmack, zu viel, aber ich fühle mich positiv verpflichtet, weil ich euch mit auf die Reise genommen habe und deshalb auch in intimeren Momenten nicht aussen vor lassen will.

Wir werden wieder reisen, zu meinen Schülern nach Afrika, zu meinem Tripp nach Columbien und zu so vielen anderen Orten, auch wenn es derzeit anders scheint, aber die Reise ist wie das Leben:

John Lennon sagte „leben ist, was passiert, wenn man Grad was anderes vorhat. Leider hat das Leben derzeit oft was anderes vor, aber mit euch, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina und dem guten alten Jürmann, macht es unglaublich viel Spaß, nicht aufzugeben und immer weiter „on the road“ zu sein. Bis morgen!

Euer Ulf

In english

Thank you!
How many times have I had to say thank you? How often have I wanted to say thank you? How urgently do I want to say thank you now!

This time not to my mother or friends, who I hope are thanked often enough, but to you, dear readers!

You carry me, you bear with me, you are with me when things are going well and, lately, often when things don’t work out as planned.

You make me happy because your interest doesn’t leave me alone with my thoughts. You often give me courage and strength when everything seems like shit, you give me support, attention and closeness, even though we don’t know each other, or rather, I don’t know you.

I appreciate every like, every comment and your reading of blogs that are sometimes too demanding, too cerebral or even boring.

I have been writing for almost a year and share joys and sorrows with you, sometimes too much for Silvana’s taste, but I feel positively obliged because I have taken you with me on the journey and therefore don’t want to be left out even in more intimate moments.

We will travel again, to my students in Africa, to my trip to Columbia and to so many other places, even if it seems otherwise at the moment, but travel is like life:

John Lennon said „living is what happens when you have degrees of something else going on“. Unfortunately, life often has other plans at the moment, but with you, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina and good old Jürmann, it’s a lot of fun not to give up and to keep on being „on the road“. See you tomorrow!

Your Ulf

En francaise

Merci !
Combien de fois aurais-je dû remercier ? Combien de fois ai-je déjà voulu remercier ? Comme il est urgent que je dise merci maintenant !

Cette fois-ci, ce n’est pas à ma mère ou à mes amis, qui, je l’espère, sont souvent remerciés, mais à vous, chers lecteurs et lectrices !

Vous me portez, vous me supportez, vous êtes avec moi quand tout va bien et, ces derniers temps, souvent aussi quand les choses ne fonctionnent pas comme prévu.

Vous me rendez heureuse, car votre intérêt ne me laisse pas seule avec mes pensées. Vous me donnez souvent du courage et de la force quand tout semble merdique, vous m’offrez votre soutien, votre attention et votre proximité, bien que nous ne nous connaissions pas, ou plutôt, que je ne vous connaisse pas.

Je me réjouis de chaque like, de chaque commentaire et, dans le cas de blogs parfois trop exigeants, trop cérébraux ou même ennuyeux, de votre lecture.

J’écris depuis près d’un an et je partage avec vous joies et peines, parfois, au goût de Silvana, trop, mais je me sens positivement engagée parce que je vous ai emmenés en voyage et que je ne veux donc pas vous laisser à l’écart, même dans des moments plus intimes.

Nous voyagerons à nouveau, pour rejoindre mes élèves en Afrique, pour mon voyage en Colombie et dans tant d’autres endroits, même si cela semble différent pour le moment, mais le voyage est comme la vie :

John Lennon disait „vivre, c’est ce qui se passe quand on a prévu autre chose pour les examens“. Malheureusement, la vie a souvent prévu autre chose en ce moment, mais avec vous, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina et le bon vieux Jürmann, c’est incroyablement amusant de ne pas abandonner et de continuer à être „on the road“. À demain !

Votre Ulf

El Español

¡Gracias!
¿Cuántas veces he tenido que dar las gracias? ¿Cuántas veces he querido dar las gracias? ¡Con qué urgencia quiero dar las gracias ahora!

Esta vez no a mi madre ni a mis amigos, a quienes espero dar las gracias con la suficiente frecuencia, sino a vosotros, queridos lectores.

Me lleváis, me soportáis, estáis conmigo cuando las cosas van bien y, últimamente, a menudo cuando las cosas no salen como estaba previsto.

Me hacéis feliz porque vuestro interés no me deja sola con mis pensamientos. A menudo me das valor y fuerza cuando todo parece una mierda, me das apoyo, atención y cercanía, aunque no nos conozcamos, o mejor dicho, yo no te conozca a ti.

Agradezco cada like, cada comentario y vuestra lectura de blogs a veces demasiado exigentes, demasiado cerebrales o incluso aburridos.

Llevo casi un año escribiendo y compartiendo alegrías y penas con vosotros, a veces demasiado para el gusto de Silvana, pero me siento positivamente obligada porque os he llevado conmigo en el viaje y por eso no quiero que me dejéis de lado ni siquiera en los momentos más íntimos.

Volveremos a viajar, a mis estudiantes en África, a mi viaje a Colombia y a tantos otros lugares, aunque de momento parezca lo contrario, pero viajar es como la vida:

John Lennon decía que „vivir es lo que ocurre cuando tienes grados de otra cosa en marcha“. Por desgracia, la vida suele tener otros planes en este momento, pero contigo, Silvana, mamá, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina y el bueno de Jürmann, es muy divertido no rendirse y seguir „en el camino“. Hasta mañana
¡mañana!

Vuestro Ulf

Humpelstielzchen

Es war einmal ein kleiner Mann, der legte sich eines Morgens beim Begrüßen der Sonne furchtbar auf die Fresse (man muss es so sagen, es war nichts gesittetes dabei).

Oh weh, wie schmerzte dem kleinen Wicht das Bein und wie dick es wurde. Es erinnerte beinahe an die Läufe eines Elefanten, nur das unser Wicht nicht so sensibel wie die Dickhäuter wurden, die mit Hilfe ihrer Beine ihr Magengrummeln über acht Kilometer als Kommunikationsmittel nutzen können.

Unser Held kommunizierte jedoch nur über Wehklagen, dass sich die griechischen Götter erbarmen wollten.

Kein Laufen, kein Chatten keine Bewegung.

Eine Ruhe die beinahe an jene im Mutterleine erinnerte, folglich schon sehr lange her war.

Aber in diesem Märchen gab es keine arme Müllerstochter die zum Goldspinnen animierte, sondern nur eine holde Maid die mit lieblicher Stimme flüsterte “ du bist eh zu fett. Dann müssen wir eben schmachten“.

„Das hat dir der Teufel gesagt“, fluchte das Männlein und fügte sch in sein Schicksal, tanzte des Nachts nicht ums Feuer, stahl der Königin nicht ihr Kind und verweilte mit Kühlakku und Kaffee im Bettelein, was Schneewittchen somit nicht richten konnte und ihr gar nicht Recht war, aber die Ruhe genossen sie irgendwann beide.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann werden sie wohl auch noch in den kommenden Tagen hungern und schweigen.

Euer Ulf

In english

Humpelstielzchen

Once upon a time there was a little man who fell on his face one morning when greeting the sun (it has to be said, there was nothing civilized about it).

Oh my, how his leg hurt and how thick it became. It was almost reminiscent of an elephant’s legs, except that our runt wasn’t as sensitive as the pachyderms, which can use their stomach rumblings as a means of communication for eight kilometers with the help of their legs.

However, our hero only communicated by wailing for the Greek gods to take pity on him.

No running, no chatting, no movement.

A silence that was almost reminiscent of that in the mother lode, which was therefore a very long time ago.

But in this fairy tale, there was no poor miller’s daughter who encouraged gold spinning, just a fair maiden who whispered in a sweet voice „You’re too fat anyway. Then we’ll just have to languish“.

„The devil told you that“, cursed the little man and resigned himself to his fate, did not dance around the fire at night, did not steal the queen’s child and stayed in bed with a cold pack and coffee, which Snow White could not fix and was not at all to her liking, but they both enjoyed the peace and quiet at some point.

And if they didn’t die, they will probably still be hungry and silent in the days to come.

Your Ulf

En francaise

Bumpelstielzchen
Il était une fois un petit homme qui, un matin, en saluant le soleil, se mit terriblement sur la gueule (il faut bien le dire, il n’y avait rien de civilisé là-dedans).

Oh là là, comme la jambe du petit bonhomme lui faisait mal et comme elle devenait grosse. Cela rappelait presque les courses d’un éléphant, sauf que notre avorton n’était pas aussi sensible que les pachydermes, qui peuvent utiliser leurs grognements d’estomac comme moyen de communication sur huit kilomètres à l’aide de leurs jambes.

Notre héros ne communiquait cependant que par des lamentations, que les dieux grecs voulaient bien prendre en pitié.

Pas de course, pas de chat, pas de mouvement.

Un calme qui rappelait presque celui de la Ligne Mère, donc déjà très lointain.

Mais dans ce conte, il n’y avait pas de pauvre fille de meunier qui incitait à filer de l’or, mais seulement une charmante jeune fille qui murmurait d’une voix suave „de toute façon, tu es trop grosse. Alors, nous devons languir“.

„C’est le diable qui te l’a dit“, jura le petit homme, qui se résigna à son sort, ne dansa pas autour du feu la nuit, ne vola pas l’enfant de la reine et resta dans son petit lit avec des glaçons et du café, ce que Blanche-Neige ne pouvait donc pas réparer et qui ne lui convenait pas du tout, mais ils finirent par profiter tous les deux du repos.

Et s’ils ne sont pas morts, ils continueront probablement à avoir faim et à se taire dans les jours à venir.

Votre Ulf

El Español

Humpelstielzchen
Érase una vez un hombrecillo que se cayó de bruces una mañana al saludar al sol (hay que decir que no tenía nada de civilizado).

Ay, cómo le dolía la pierna y qué gruesa se le había puesto. Casi recordaba a las patas de un elefante, salvo que nuestro enano no era tan sensible como los paquidermos, que pueden utilizar el ruido de sus estómagos como medio de comunicación durante ocho kilómetros con la ayuda de sus patas.

Sin embargo, nuestro héroe sólo se comunicaba lamentándose para que los dioses griegos se apiadaran de él.

Ni correr, ni charlar, ni moverse.

Un silencio que casi recordaba al de la madre alondra.

Pero en este cuento de hadas no había una pobre hija de molinero que animara a hilar oro, sino una bella doncella que susurraba con voz dulce: „De todas formas estás demasiado gordo. Entonces tendremos que languidecer“.

„Eso te lo dijo el diablo“, maldijo el hombrecillo y se resignó a su suerte, no bailó alrededor del fuego por la noche, no robó el hijo de la reina y se quedó en la cama con una compresa fría y café, que Blancanieves no pudo arreglar y no le sentó nada bien, pero ambos disfrutaron de la paz y la tranquilidad en algún momento.

Y si no murieron, probablemente seguirán pasando hambre y silencio en los próximos días.

Tu Ulf

Was schert mich mein Geschwätz von gestern?

Was schert mich mein Geschwätz von gestern
Silvana und ich haben uns gestern ausgesprochen. Ängste, Nöte, Bedürfnisse. Wir kamen in einen Rhythmus der Lethargie, gepflastert von Routinen die wir schon kannten und denen wir doch schon einmal entflohen sind.

Wir wollten reisen, was erleben und Neues entdecken und sind doch wieder in der Komfort-Zone gelandet.

Schluss damit. Wir wollen fahren. Nicht morgen, weil der Besuch ja schon gebucht hat, aber so bald wie möglich. Keine Fähre, sondern mit den Flügeln, die Silvana uns gebaut hat.

Wir haben die Jobs, das Internet, die Lust und das Verlangen. (Gut, grad kam noch eine hohe Rechnung, also ein bisschen später).Es geht nicht anders, weil der Gedanke hier zu versacken uns nicht gefällt. Nicht weil Griechenland nicht schön ist, sondern weil das Herz danach giert.

Das Leben im Jürmann ist toll! Wir lieben es, beide,  aber für Immer ist er dann doch zu klein und für eine Wohnung bin ich noch nicht wieder bereit. Ich danke Silvana, dass sie mir nicht nur vertraut, sondern mich versteht.

Ich durfte Sie wieder anstecken mit meinem Fernweh.

Wir werden natürlich einige Dinge anders machen, auch wir haben gelernt, über den anderen, uns selbst und das Reisen.

Wir haben uns verständigt, wissen zumindest, wie wir innere Dispute eindämmen können und wir haben eine Idee davon, dass alles passieren kann, aber das uns so schnell nichts mehr aus der Bahn wirft.

Wohin? Erst einmal Richtung Westen, weil einige Dinge dann doch erledigt werden müssen und es ja auch quasi auf dem Weg liegt.

Jetzt gilt es vorzubereiten. Es gibt viel zu tun. Also Jannis: Mach Platz am Kühlschrank.

Euer Ulf

In english

What do I care about my gossip from yesterday

Silvana and I talked yesterday. Fears, hardships, needs. We got into a rhythm of lethargy, paved with routines we already knew and from which we had already escaped.

We wanted to travel, experience things and discover new things and yet we ended up back in the comfort zone.

No more of that. We want to go. Not tomorrow, because the visitor has already booked, but as soon as possible. Not by ferry, but with the wings that Silvana has built for us.

We have the jobs, the internet, the desire and the craving. (Well, we’ve just had a big bill, so we’ll be a bit late) There’s no other way, because we don’t like the idea of being stuck here. Not because Greece isn’t beautiful, but because our hearts crave it.

Life in Jürmann is great! We both love it, but it’s too small for everyone and I’m not ready for an apartment again yet. I thank Silvana for not only trusting me, but for understanding me.

I was able to infect her with my wanderlust again.

We will of course do some things differently, we have also learned about each other, ourselves and traveling.

We have come to an understanding, we at least know how to contain inner disputes and we have an idea that anything can happen, but that nothing will throw us off track so quickly.

Where to? First of all to the west, because some things have to be done and it’s practically on the way.

Now it’s time to prepare. There’s a lot to do. So Jannis: make room at the fridge.

Your Ulf

En Francaise

Qu’est-ce que j’en ai à faire de mon bavardage d’hier ?
Silvana et moi avons parlé hier. Des peurs, des besoins, des envies. Nous sommes entrés dans un rythme de léthargie, pavé de routines que nous connaissions déjà et auxquelles nous avions pourtant déjà échappé.

Nous voulions voyager, vivre des expériences et découvrir de nouvelles choses, mais nous nous sommes retrouvés dans la zone de confort.

C’est fini, tout ça. Nous voulons partir. Pas demain, parce que la visite a déjà réservé, mais dès que possible. Pas en ferry, mais avec les ailes que Silvana nous a construites.

Nous avons les emplois, l’Internet, l’envie et le désir. (Nous ne pouvons pas faire autrement, car l’idée de sombrer ici ne nous plaît pas. Non pas parce que la Grèce n’est pas belle, mais parce que le cœur y aspire.

La vie chez Jürmann est géniale ! Nous l’aimons, tous les deux, mais pour Immer, il est trop petit et je ne suis pas encore prête à reprendre un appartement. Je remercie Silvana de ne pas seulement me faire confiance, mais aussi de me comprendre.

J’ai pu lui transmettre mon envie de voyager.

Nous allons bien sûr faire certaines choses différemment, nous avons aussi appris sur l’autre, sur nous-mêmes et sur les voyages.

Nous nous sommes mis d’accord, nous savons au moins comment endiguer les disputes intérieures et nous avons une idée du fait que tout peut arriver, mais que rien ne nous déstabilisera de sitôt.

Où aller ? D’abord vers l’ouest, parce que certaines choses doivent être réglées et que c’est quasiment sur le chemin.

Il faut maintenant se préparer. Il y a beaucoup à faire. Alors Jannis : fais de la place devant le frigo.

Votre Ulf

El Español

Qué me importan mis cotilleos de ayer
Silvana y yo hablamos ayer. Miedos, penurias, necesidades. Entramos en un ritmo de letargo, empedrado de rutinas que ya conocíamos y de las que ya habíamos escapado.

Queríamos viajar, vivir experiencias y descubrir cosas nuevas y, sin embargo, acabamos volviendo a la zona de confort.

Se acabó. Queremos irnos. No mañana, porque el visitante ya ha reservado, sino lo antes posible. No en ferry, sino con las alas que Silvana nos ha construido.

Tenemos los trabajos, internet, las ganas y el ansia. (Bueno, acabamos de recibir una factura importante, así que llegaremos un poco tarde) No hay otra manera, porque no nos gusta la idea de quedarnos aquí atrapados. No porque Grecia no sea hermosa, sino porque nuestros corazones lo anhelan.

La vida en Jürmann es genial. A los dos nos encanta, pero es demasiado pequeño para todos y todavía no estoy preparada para volver a tener un piso. Me gustaría dar las gracias a Silvana no sólo por confiar en mí, sino también por comprenderme.

He podido contagiarle de nuevo mi pasión por los viajes.

Por supuesto, haremos algunas cosas de forma diferente, pero también hemos aprendido la una de la otra, de nosotras mismas y de los viajes.

Hemos llegado a un entendimiento, al menos sabemos cómo contener las disputas internas y tenemos la idea de que puede pasar cualquier cosa, pero que nada nos despistará tan rápidamente.

¿Hacia dónde? En primer lugar al oeste, porque hay que hacer algunas cosas y está prácticamente en camino.

Ahora toca prepararse. Hay mucho que hacer. Así que Jannis: haz sitio en la nevera.

Tu Ulf

Alles erledigt


Es ist ein beinahe ungutes Gefühl wenn (fast) alles erledigt ist. Es überkommt einen eine Leere, die man vormals mit nicht selten blinden Aktionismus gefüllt hat und wenn ich überlege wie teuer und Kraft aufwendig die letzten Monate waren, weiss ich nicht ob ich erschrecken oder beseelt sein soll.

Gut 5000 Euro wurden mit Minijobs meist in den Jürmann und manchmal sogar nur in die Möglichkeit zu arbeiten investiert.

Es war so viel, dass, wenn ich es vorher gewusst hätte, wohl nicht gefahren wäre. Unendlich viele Stunden im Wagen, um gutes Internet zu bersorgen und dann in der Welt zu finden und unendlich viele Nerven, die daran gewachsen aber auch oft verstorben sind.

Und jetzt? Es ist fertig.

Der Wagen läuft besser denn je und auch das Internet ist am Strand besser als in der Innenstadt von Berlin. Zoés Flug und die KFZ Versicherung sind bezahlt und wir sind nur theoretisch über die Kredtkarte im Minus, weil wir heute für 1,459 tanken konnten, aber das wird ja erst Ende September vom Konto abgezogen, wenn bereits die für unsere Verhältnisse üppigen Gehälter wieder eingegangen sind.

Ich glaube man kann sagen, lasset die Reise beginnen. Denn so frei wie jetzt waren wir noch nie.

Ich kann einfach schlafen, mitten in der Woche, während das Gewitter aus der Ferne hoffentlich auch bei uns noch die Luft reinigt.

Gut, dass ich noch nicht weiss, was in Zukunft noch alles passiert, aber noch besser ist, dass ich besser, ja viel besser geworden bin, im nich daran denken.

Gute Nacht,

Euer Ulf

In english

Everything done

It’s almost an uneasy feeling when (almost) everything is done. You’re overcome by an emptiness that you used to fill with what was often blind activism, and when I think about how expensive and energy-intensive the last few months have been, I don’t know whether to be frightened or inspired.

Round about 5000 euros were invested in mini-jobs, mostly in the Jürmann and sometimes even just in the opportunity to work.

It was so much that if I had known beforehand, I probably wouldn’t have driven. Endless hours in the car to get good internet and then to find it in the world and endless nerves that grew but also often died.

And now? It’s finished.

The car runs better than ever and the internet is better on the beach than in the city center of Berlin. Zoé’s flight and the car insurance are paid for and we are only theoretically in the red via the credit card because we were able to fill up for 1.459 today, but that won’t be deducted from the account until the end of September, when our salaries, which are lavish by our standards, have been received again.

I think we can say, let the journey begin. Because we’ve never been as free as we are now.

I can just sleep, in the middle of the week, while the thunderstorm from afar hopefully clears the air here too.

It’s good that I don’t yet know what will happen in the future, but it’s even better that I’ve become better, much better, at not thinking about it.

Good night,

Your Ulf

En Francaise


Tout est fait

C’est un sentiment presque désagréable lorsque (presque) tout est terminé. On se sent envahi par un vide que l’on remplissait auparavant avec un activisme souvent aveugle, et quand je pense à quel point les derniers mois ont été coûteux et ont demandé beaucoup d’énergie, je ne sais pas si je dois être effrayé ou inspiré.

Près de 5000 euros ont été investis dans des mini-jobs le plus souvent dans le Jürmann et parfois même seulement dans la possibilité de travailler.

C’était tellement énorme que si j’avais su à l’avance, je ne serais probablement pas partie. Un nombre infini d’heures passées dans la voiture à s’occuper d’un bon Internet, puis à le trouver dans le monde, et un nombre infini de nerfs qui en sont sortis grandis, mais aussi souvent morts.

Et maintenant ? C’est terminé.

La voiture fonctionne mieux que jamais et l’Internet est meilleur à la plage qu’au centre-ville de Berlin. Le vol de Zoé et l’assurance automobile sont payés et nous ne sommes théoriquement dans le rouge que par le biais de la carte de crédit, car nous avons pu faire le plein aujourd’hui pour 1,459, mais cela ne sera déduit de notre compte que fin septembre, lorsque les salaires, qui sont déjà généreux pour nous, auront été perçus.

Je crois qu’on peut dire que le voyage commence. Car nous n’avons jamais été aussi libres que maintenant.

Je peux tout simplement dormir, en plein milieu de la semaine, alors que l’orage venu du lointain purifie encore l’air chez nous, je l’espère.

C’est bien que je ne sache pas encore tout ce qui va se passer à l’avenir, mais c’est encore mieux que je sois devenu meilleur, oui beaucoup meilleur, en n’y pensant pas.

Bonne nuit à tous,

Votre Ulf

El Español

Todo hecho

Es casi una sensación incómoda cuando (casi) todo está hecho. Te invade un vacío que antes llenabas con lo que a menudo era activismo ciego y cuando pienso en lo caros y energéticos que han sido los últimos meses, no sé si asustarme o inspirarme.

Se invirtieron casi 5.000 euros en minitrabajos, sobre todo en la Jürmann y a veces incluso sólo en la oportunidad de trabajar.

Era tanto que, de haberlo sabido de antemano, probablemente no habría conducido. Interminables horas en el coche para conseguir un buen internet y luego encontrarlo en el mundo e interminables nervios que crecían pero también a menudo morían.

¿Y ahora? Se acabó.

El coche funciona mejor que nunca e internet es mejor en la playa que en el centro de Berlín. El vuelo de Zoé y el seguro del coche están pagados y sólo estamos teóricamente en números rojos con la tarjeta de crédito porque hoy hemos podido repostar 1.459, pero eso no se descontará de la cuenta hasta finales de septiembre, cuando volvamos a cobrar nuestros sueldos, que son fastuosos para nuestros estándares.

Creo que podemos decir que comience el viaje. Porque nunca hemos sido tan libres como ahora.

Puedo simplemente dormir, a mitad de semana, mientras la tormenta que viene de lejos con suerte todavía despeja el aire aquí.

Es bueno que aún no sepa qué pasará en el futuro, pero es aún mejor que me haya vuelto mejor, mucho mejor, para no pensar en ello.

Buenas noches,

Tu Ulf

Nomen est Omen


Der Montag ist ein interessanter Tag. Einerseits ist es der Tag des Neubeginns der Woche. Ein Tag des Aufbruchs und des Durchstartens. Montag steht von allen Tagen der Woche für „jetzt geht’s los“.

Aber Montags beginnt oft nicht nur das Potential des Guten, sondern auch des Schlechten. Montags beginnen die Probleme. Montags Morgens ist der Kaffee weniger nicht fertig als Sonntags, denn Sonntags hat man meist noch Zeit um sich noch mal umzudrehen.

Montags hingegen beginnt das Potential Zeit in der Währung Geld zu schrumpfen, denn jede Sekunde zählt, weil Geschäfte nicht geschlossen sind sondern schließen, weil alles was man beginnt Freitags fertig zu sein hat und weil man sich erst Montags um Rechnungen kümmern kann, die Samstags eintrudelten (achten Sie mal drauf, Versicherungsrechnungen etc. Kommen gehäuft Freitags und Samstags, weil man dann schon zwei Tage der Gewährleistungsfrist verstreichen lassen muss, aber das ist ein anderes spannendes Thema).

Interessant ist übrigens, dass früher die Woche mit Sonntag begann und erst im Zuge des Neoliberalismus der Montag zum Wochenanfang wurde.

Montags ist wie der gnadenlose Blick in den Zahnarztspiegel des Alltags: „Da haben wir den Salat (dt. Phrase für, „das ist die ungeschönte Wahrheit)“.

Wenn der Montag doch nur wirklich wie der Mond wäre und manchmal einfach nicht da, oder zumindest unsichtbar wäre. Nur eine Woche im Monat, die mit Dienstag beginnen würde.

Denn Montags denkt man bereits beim Aufstehen an Freitags und spätestens im Stau zur Arbeit hasst man ihn. Dabei würde Slavoi Zizêk sagen „du hast nicht Montag, sondern Kapitalismus“.

Ich will den Montag nicht mehr hassen. Ich will Gleichberechtigung unter den Tagen. Montag gleich Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.

Das geht doch nicht, weil Sonntags eben andere Gesetze gelten und so, aber merken Sie es?

Unsere Begrenztheit beginnt schon dabei selbst geschaffenes, Künstliches sozusagen wie eine unumstössliche „Wahrheit“ zu behandeln.

Nomen est Omen, der Name ist Programm. Und somit wird Montag zu einem Baum, der kein Auto sein kann, nur weil er den Namen Montag trägt.

Und jetzt überlegen Sie mal, was passiert, wenn ich mich in so einer Welt mit meinem Taufnamen Adolf vorstelle.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Nomen est Omen
Monday is an interesting day. On the one hand, it marks the start of a new week. A day of new beginnings and a fresh start. Of all the days of the week, Monday stands for „here we go“.

But Mondays are often not only the start of the potential for good, but also for bad. Problems start on Mondays. On Monday mornings, the coffee is less unfinished than on Sundays, because on Sundays you usually still have time to turn around.

On Mondays, on the other hand, the potential time in the currency of money begins to shrink, because every second counts, because stores are not closed but close, because everything you start has to be finished on Fridays and because you can only deal with bills that arrived on Saturdays on Mondays (pay attention, insurance bills etc.). Insurance invoices, etc. come in frequently on Fridays and Saturdays, because you then have to let two days of the warranty period pass, but that’s another exciting topic).

Incidentally, it is interesting to note that the week used to start on Sunday and it was only in the wake of neoliberalism that Monday became the start of the week.

Mondays are like the merciless look in the dentist’s mirror of everyday life: „There we have the salad (German phrase for, „that’s the unvarnished truth)“.

If only Mondays really were like the moon and sometimes just weren’t there, or at least invisible. Just one week a month that would start on Tuesday.

Because on Mondays you start thinking about Fridays as soon as you get up and you hate it when you’re stuck in traffic on the way to work. Slavoi Zizêk would say „it’s not Monday, it’s capitalism“.

I don’t want to hate Mondays anymore. I want equality among the days. Monday equals Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday and Sunday.

That’s not possible because different laws apply on Sundays and all that, but do you realize it?

Our limitedness already begins to treat self-created, artificial things as an irrefutable „truth“, so to speak.

Nomen est Omen, the name says it all. And so Montag becomes a tree that can’t be a car just because it bears the name Montag.

And now think what would happen if I introduced myself in such a world with my baptismal name Adolf.

See you tomorrow,

Your Ulf

En francaise


Nomen est Omen
Le lundi est un jour intéressant. D’une part, c’est le jour du nouveau départ de la semaine. C’est un jour de renouveau et de départ. Parmi tous les jours de la semaine, le lundi est synonyme de „c’est parti“.

Mais le lundi est souvent le jour où commence non seulement le potentiel du bien, mais aussi celui du mal. Le lundi, les problèmes commencent. Le lundi matin, le café n’est pas aussi prêt que le dimanche, car le dimanche, on a généralement encore le temps de se retourner.

Le lundi, en revanche, le potentiel du temps en monnaie commence à se réduire, car chaque seconde compte, parce que les magasins ne sont pas fermés mais ferment, parce que tout ce que l’on commence doit être terminé le vendredi et parce que l’on ne peut s’occuper que le lundi des factures qui sont arrivées le samedi (faites attention aux factures d’assurance, etc.). arrivent souvent le vendredi et le samedi, car il faut alors déjà laisser passer deux jours de garantie, mais c’est un autre sujet passionnant).

Il est d’ailleurs intéressant de noter qu’auparavant, la semaine commençait par le dimanche et que ce n’est qu’avec le néolibéralisme que le lundi est devenu le début de la semaine.

Le lundi, c’est comme regarder sans pitié dans le miroir du dentiste du quotidien : „Voilà la salade (expression française pour, „c’est la vérité crue)“.

Si seulement le lundi était vraiment comme la lune et parfois simplement absent, ou du moins invisible. Juste une semaine par mois qui commencerait par le mardi.

Car le lundi, on pense déjà au vendredi en se levant et on le déteste au plus tard dans les embouteillages pour aller au travail. Pourtant, Slavoi Zizêk dirait „tu n’as pas de lundi, mais du capitalisme“.

Je ne veux plus détester le lundi. Je veux l’égalité entre les jours. Le lundi est égal au mardi, au mercredi, au jeudi, au vendredi, au samedi et au dimanche.

Ce n’est pas possible, parce que le dimanche, il y a d’autres lois, mais vous le remarquez ?

Nos limites commencent déjà par traiter ce que nous avons créé nous-mêmes, ce qui est artificiel, comme une „vérité“ indiscutable.

Nomen est Omen, le nom est tout un programme. Et c’est ainsi que Montag devient un arbre qui ne peut pas être une voiture, simplement parce qu’il porte le nom de Montag.

Et maintenant, réfléchissez à ce qui se passerait si je me présentais dans un tel monde avec mon nom de baptême, Adolf.

A demain, donc,

Votre Ulf

El Español


Nomen est Omen
El lunes es un día interesante. Por un lado, marca el comienzo de una nueva semana. Un día de nuevos comienzos y de empezar de nuevo. De todos los días de la semana, el lunes significa „allá vamos“.

Pero los lunes no sólo suelen ser el comienzo de lo bueno, sino también de lo malo. Los problemas empiezan los lunes. Los lunes por la mañana, el café está menos inacabado que los domingos, porque los domingos suele dar tiempo a darse la vuelta.

Los lunes, en cambio, el tiempo potencial en la moneda del dinero empieza a reducirse, porque cada segundo cuenta, porque las tiendas no están cerradas sino que cierran, porque todo lo que empiezas tiene que estar terminado los viernes y porque sólo puedes ocuparte los lunes de las facturas que llegaron los sábados (atención, facturas de seguros, etc.). Las facturas de seguros, etc. llegan los viernes y los sábados porque hay que dejar pasar dos días del periodo de garantía, pero ese es otro tema interesante).

Por cierto, es interesante señalar que la semana solía empezar el domingo y que sólo a raíz del neoliberalismo el lunes se convirtió en el inicio de la semana.

Los lunes son como la mirada despiadada en el espejo del dentista de la vida cotidiana: „Ahí tenemos la ensalada“.

Ojalá los lunes fueran como la luna y a veces simplemente no existieran, o al menos fueran invisibles. Sólo una semana al mes que empezara en martes.

Porque los lunes piensas en los viernes nada más levantarte y los odias a más tardar cuando estás en el atasco para ir a trabajar. Slavoi Zizêk diría „no es el lunes lo que tienes, es el capitalismo“.

Ya no quiero odiar los lunes. Quiero igualdad entre los días. Lunes igual a martes, miércoles, jueves, viernes, sábado y domingo.

Eso no es posible porque los domingos se aplican leyes diferentes y todo eso, pero ¿te das cuenta?

Nuestra limitación ya empieza a tratar las cosas artificiales creadas por nosotros mismos como una „verdad“ irrefutable, por así decirlo.

Nomen est Omen, el nombre lo dice todo. Y así Montag se convierte en un árbol que no puede ser un coche sólo porque lleva el nombre de Montag.

Y ahora piensen qué pasaría si me presentara en un mundo así con mi nombre de bautismo Adolf.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Könnte es reich wirklich schöner sein?

Silvana und ich haben gestern einen Film gesehen. Was Leichtes, „Gentlemen“ von Guy Ritchie. Aber danach waren wir nicht beschwingt, sondern nachdenklich.

Wir haben uns jeweils eine halbe Stunde zurück gezogen und ich schaute allein am Strand in die Sterne, während Silvana vom Bett aus die Milchstraße beobachtete. Es war schwer zu genießen, dass alles so gut war, wie es war, denn der Film hat doch subversiv einige Baustellen in meiner Seele wachgerüttelt:

Was würden wir machen wenn wir genügend Geld hätten? Was würden wir machen, wenn ich nicht arbeiten müsste und der Jürmann nicht ständig kaputt wäre?

Wir hätten mehr von der ganzen Welt gesehen, mehr Länder, mehr Wasserfälle und so und Essen wären wir auch öfter gegangen, aber wären wir noch unterwegs?

Ich glaube nicht, denn zumindest mir wäre langweilig geworden. Wo wären die Herausforderungen? Was macht man, wenn man nichts machen muss? Was ist schön am Leben, wenn alles Wunschkonzert ist?

Sind nicht die wahren Highlights, wenn man Hürden genommen hat und man sich selbst wieder beweisen konnte, wie fähig man ist, weil man mal wieder selbst die Tür einhängte, so wie gestern?

Würden wir Satelliteninternet bekommen, hätten die Erfolgserlebnisse von Job und Ländern die wir schon sahen die gleichen, wenn wir im Hotel gewesen wären?

Was hätte ich auf dieser Tour gelernt? Woran wären wir gewachsen, wenn nicht an den Herausforderungen, die wir alle gemeistert haben?

Mich hat der Weg bisher, mit all seinen Problemen sogar wieder jünger gemacht. Ich habe weniger Falten, einen wacheren Blick, mehr Mut, mehr Selbstvertrauen und mehr Lebensqualität denn je.

Nach unzähligen Baustellen fühle ich mich aus eigener Kraft mehr denn je dem Leben gewachsen und all das hätte Geld und ein Bockspringbett nicht schaffen können und ich glaube sogar, dass wir nur deshalb noch zusammen sind, weil wir nie den Weg des geringsten Widerstandes gehen konnten.

Worüber Lachen, wenn nicht über die Frau der Post, worüber aufregen, wenn nicht über scheinbare Jürmannkatastrophen und wen nicht lieben können als die Frau, die mir nach jedem guten und schlechten Tag sagt „ich liebe Dich? Nicht weil Du Geld hast, sondern weil du mir täglich zeigst, dass ich mich 100 Prozent auf Dich verlassen kann.“

Wie sollte ich das beweisen, wenn nicht damit, dass ich vor keiner Herausforderung zurückschrecke?

Danke, dass ich mich so oft als Held fühlen darf und bald mit meiner Traumfrau noch viel mehr von der Welt entdecken kann,nicht mit einer dicken Brieftasche sondern mit offenem Visier.

Euer Ulf

In english

Could it rich be more beautiful?

Silvana and I watched a movie yesterday. Something light, „Gentlemen“ by Guy Ritchie. But afterwards we weren’t upbeat, we were thoughtful.

We each withdrew for half an hour and I looked at the stars alone on the beach while Silvana watched the Milky Way from her bed. It was hard to enjoy that everything was as good as it was, because the movie had subversively shaken up some building sites in my soul:

What would we do if we had enough money? What would we do if I didn’t have to work and Jürmann wasn’t constantly broken?

We would have seen more of the world, more countries, more waterfalls and so on, and we would have gone out to eat more often, but would we still be traveling?

I don’t think so, because at least I would have gotten bored. Where would the challenges be? What do you do when you don’t have to do anything? What’s nice about life when everything is wishful thinking?

Aren’t the real highlights when you’ve overcome hurdles and you’ve been able to prove to yourself how capable you are by hanging the door yourself, like yesterday?

If we had satellite internet, would the sense of achievement from the jobs and countries we’ve already seen have been the same if we’d been in the hotel?

What would I have learned on this tour? What would we have grown from, if not from the challenges we all overcame?

The journey so far, with all its problems, has even made me younger again. I have fewer wrinkles, a more alert look, more courage, more self-confidence and a better quality of life than ever before.

After countless construction sites, I feel more able than ever to cope with life on my own and none of this could have been achieved with money and a trestle spring bed, and I even believe that we are only still together because we were never able to take the path of least resistance.

What to laugh about if not about the woman at the post office, what to get upset about if not about apparent Jürmann disasters and who not to love but the woman who says to me after every good and bad day „I love you? Not because you have money, but because you show me every day that I can rely on you 100 percent.“

How could I prove that if not by not shying away from any challenge?

Thank you for allowing me to feel like a hero so often and that I will soon be able to discover much more of the world with my dream woman, not with a fat wallet but with an open visor.

Your Ulf

En Francaise

Riche, cela pourrait-il être vraiment plus beau ?

Silvana et moi avons vu un film hier. Quelque chose de léger, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Mais après, nous n’étions pas exaltés, mais plutôt pensifs.

Nous nous sommes retirés chacun une demi-heure et j’ai regardé les étoiles, seul sur la plage, tandis que Silvana observait la voie lactée depuis son lit. J’ai eu du mal à apprécier que tout se passe aussi bien que cela, car le film a tout de même réveillé de manière subversive quelques chantiers dans mon âme :

Que ferions-nous si nous avions assez d’argent ? Que ferions-nous si je ne devais pas travailler et si le Jürmann n’était pas constamment en panne ?

Nous aurions vu plus de choses dans le monde entier, plus de pays, plus de chutes d’eau et tout ça, et nous serions allés manger plus souvent, mais serions-nous encore en voyage ?

Je ne pense pas, parce que moi au moins, je me serais ennuyé. Où seraient les défis ? Que fait-on quand on ne doit rien faire ? Qu’est-ce qui est beau dans la vie si tout est un concert de souhaits ?

Les vrais moments forts ne sont-ils pas ceux où l’on a surmonté des obstacles et où l’on a pu se prouver à soi-même à quel point on est capable, parce que l’on a encore accroché la porte soi-même, comme hier ?

Si nous avions reçu l’Internet par satellite, les expériences de travail et de pays que nous avons déjà vues auraient-elles été les mêmes si nous avions été à l’hôtel ?

Qu’aurais-je appris pendant ce voyage ? Qu’est-ce qui nous aurait fait grandir, si ce n’est les défis que nous avons tous surmontés ?

Le chemin parcouru jusqu’ici, avec tous ses problèmes, m’a même rajeuni. J’ai moins de rides, un regard plus éveillé, plus de courage, plus de confiance en moi et une qualité de vie plus élevée que jamais.

Après d’innombrables chantiers, je me sens plus que jamais capable d’affronter la vie par mes propres moyens, et tout cela, l’argent et un lit à tréteaux n’auraient pas pu le faire, et je pense même que si nous sommes encore ensemble, c’est parce que nous n’avons jamais pu emprunter la voie de la moindre résistance.

De quoi rire si ce n’est de la femme de la poste, de quoi s’énerver si ce n’est d’apparentes catastrophes de Jürmann et de qui ne pas pouvoir aimer que la femme qui me dit après chaque bonne et mauvaise journée „je t’aime ? Pas parce que tu as de l’argent, mais parce que tu me montres tous les jours que je peux compter sur toi à 100 %“.

Comment pourrais-je le prouver si ce n’est en ne reculant devant aucun défi ?

Merci de me permettre de me sentir si souvent comme un héros et de pouvoir bientôt découvrir encore plus de choses du monde avec la femme de mes rêves,non pas avec un gros portefeuille mais avec une visière ouverte.

Votre Ulf

El Español

¿Podría ser más bonito?

Silvana y yo vimos una película ayer. Algo ligero, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Pero después no estábamos alegres, sino pensativas.

Nos retiramos media hora cada uno y yo miraba las estrellas solo en la playa mientras Silvana observaba la Vía Láctea desde su cama. Era difícil disfrutar de que todo estuviera tan bien como estaba, porque la película había sacudido subversivamente algunas obras de mi alma:

¿Qué haríamos si tuviéramos suficiente dinero? ¿Qué haríamos si yo no tuviera que trabajar y Jürmann no estuviera constantemente destrozado?

Habríamos visto más mundo, más países, más cascadas, etc., y habríamos salido a comer más a menudo, pero ¿seguiríamos viajando?

No lo creo, porque al menos yo me habría aburrido. ¿Dónde estarían los retos? ¿Qué haces cuando no tienes que hacer nada? ¿Qué tiene de bueno la vida cuando todo son ilusiones?

¿No son los verdaderos momentos culminantes cuando has superado obstáculos y has podido demostrarte a ti mismo lo capaz que eres colgando la puerta tú mismo, como ayer?

Si hubiéramos tenido Internet por satélite, ¿la sensación de logro de los trabajos y países que ya hemos visto habría sido la misma si hubiéramos estado en el hotel?

¿Qué habría aprendido en esta gira? ¿De qué habríamos crecido si no fuera por los retos que todos hemos superado?

El viaje hasta ahora, con todos sus problemas, incluso me ha rejuvenecido. Tengo menos arrugas, una mirada más despierta, más coraje, más confianza en mí mismo y una calidad de vida mejor que nunca.

Después de innumerables obras, me siento más capaz que nunca de afrontar la vida por mis propios medios y nada de esto lo habría conseguido con dinero y una cama de muelles de caballete e incluso creo que sólo seguimos juntos porque nunca fuimos capaces de tomar el camino de menor resistencia.

De qué reírse si no es de la mujer de la oficina de correos, de qué enfadarse si no es de los aparentes desastres de Jürmann y a quién no amar sino a la mujer que me dice después de cada día bueno y malo „Te quiero…“. No porque tengas dinero, sino porque me demuestras cada día que puedo confiar en ti al cien por cien“.

¿Cómo podría demostrarlo si no es no rehuyendo ningún reto?

Gracias por permitirme sentirme un héroe tan a menudo y que pronto pueda descubrir mucho más del mundo con la mujer de mis sueños, no con una cartera gorda sino con la visera abierta.

Tu Ulf

Cast away in Kalamata

Während Hermes, der Götterbote, wohl in Deutschland und nicht in Griechenland weilt, macht sich Silvana an die Nähmaschine und zaubert für Ulf und Jürmann einige Kleidungsstücke, die nicht nur unbezahlbar sondern wahrscheinlich auch unzustellbar sind, denn wo hier das Paket hingeht hat nichts mit der Adresse zu tun, die man angibt sondern damit, wer es verschickt. Nicht einleuchtend?

Die Handpuppe von Eltas findet es merkwürdig, dass man das nicht versteht. Aber wir wollen ja jetzt nicht über griechische Models mit Arbeitsvertrag sondern Silvanas mit Nähmaschine berichten, denn bei Silvana ist klar, dass die Hose für mich an meinen Beinen landet, auch wenn mein Shirt mittlerweile zu ihrem umgenäht wurde.

Meine Pocahontas, wie ich sie auch gerne nenne, ist grad im Fieber eines tapferen Schneiderleins, denn egal ob Vorhänge, Loch in der Hose oder Bettbezüge, Silvana näht es und repariert ganz nebenbei die Wasserpumpe, den wo die, die wir bestellt haben, landen wird, weiss wohl nur Zeus und selbst bei dem bin ich mir nicht sicher.

Und wenn sie am Montag unsere Sateliteninternetschüssel einrichtet, hat sie diese von Helena vorsorglich schon nach Kalamata weitergeleitet, wo es eine DHL Dependace gibt.

Ja, hier gibt es alles, Sonne, Strand und Meer, aber auf dringende Medikamente möchte ich hier lieber nicht warten, auch wenn Silvana mir zwischzeitlich ein Hemd nähen würde, aber wenn es keine Taschen hat,macht es sich bestimmt auch gut als Totenhemd.

Und wenn sie nicht wirklich gestorben sind, dann nähen und meckern sie noch heute.

Euer Ulf

In english

Cast away in Kalamata

While Hermes, the messenger of the gods, is probably in Germany and not in Greece, Silvana gets to work on the sewing machine and conjures up a few items of clothing for Ulf and Jürmann that are not only priceless but probably undeliverable. Because where the parcel goes has nothing to do with the address you give, but with who sends it. Not plausible?

Eltas‘ hand puppet finds it strange that you don’t understand. But we don’t want to talk about Greek models with employment contracts, but Silvana’s with sewing machines. Because with Silvana, it’s clear that the trousers for me will end up on my legs, even if my shirt has now been sewn over to hers.

My Pocahontas, as I like to call her, is in the fever of a brave little tailor, because whether it’s curtains, a hole in my trousers or comforter covers, Silvana sews them and repairs the water pump on the side, because only Zeus knows where the one we ordered will end up, and I’m not even sure about him.

And when she sets up our satellite internet dish on Monday, she has already forwarded it from Helena to Kalamata, where there is a DHL Dependace, as a precaution.

Yes, there’s everything here, sun, beach and sea, but I’d rather not wait here for urgent medication, even if Silvana were to sew me a shirt in the meantime, but if it doesn’t have any pockets, it would certainly make a good shroud.

And if they haven’t really died, they’re still sewing and complaining today.

Your Ulf

En Francaise

Cast away à Kalamata

Pendant qu’Hermès, le messager des dieux, se trouve probablement en Allemagne et non en Grèce, Silvana se met à la machine à coudre et confectionne pour Ulf et Jürmann quelques vêtements qui non seulement n’ont pas de prix mais ne seront probablement pas livrés. Car ici, la destination du colis n’a rien à voir avec l’adresse que l’on indique, mais avec la personne qui l’envoie. Pas évident à comprendre ?

La marionnette d’Eltas trouve étrange qu’on ne comprenne pas. Mais nous ne voulons pas parler maintenant de mannequins grecs avec un contrat de travail, mais de Silvana avec des machines à coudre. Car avec Silvana, il est clair que le pantalon pour moi finira sur mes jambes, même si mon t-shirt a entre-temps été recousu pour devenir le sien.

Ma Pocahontas, comme j’aime aussi l’appeler, est dans la fièvre d’une couturière courageuse, car qu’il s’agisse de rideaux, d’un trou dans le pantalon ou de housses de couette, Silvana les coud et répare au passage la pompe à eau, car seul Zeus sait où celle que nous avons commandée va atterrir, et même lui, je n’en suis pas sûre.

Et lorsqu’elle installera notre antenne parabolique lundi, Helena l’a déjà transmise par précaution à Kalamata, où il y a un DHL Dependace.

Oui, il y a tout ici, le soleil, la plage et la mer, mais je préfère ne pas attendre ici pour des médicaments urgents, même si Silvana me confectionnerait une chemise en attendant, mais si elle n’a pas de poches, elle fera certainement très bien l’affaire comme chemise de mort.

Et s’ils ne sont pas vraiment morts, ils cousent et râlent encore aujourd’hui.

Votre Ulf

El Español

Desechados en Kalamata

Mientras Hermes, el mensajero de los dioses, está probablemente en Alemania y no en Grecia, Silvana se pone manos a la obra con su máquina de coser y confecciona unas prendas para Ulf y Jürmann que no sólo no tienen precio, sino que probablemente no se puedan entregar. Porque el destino del paquete no tiene nada que ver con la dirección indicada, sino con quién lo envía. ¿No es plausible?

A la marioneta de mano de Eltas le parece extraño que no lo entiendas. Pero no queremos hablar de modelos griegos con contratos de trabajo, sino de Silvana con máquinas de coser. Porque con Silvana está claro que los pantalones para mí acabarán en mis piernas, aunque ahora mi camisa se haya cosido a la suya.

Mi Pocahontas, como me gusta llamarla, está en la fiebre de un sastrecillo valiente, porque ya sean cortinas, un agujero en el pantalón o fundas nórdicas, Silvana lo cose y repara la bomba de agua del lado, porque sólo Zeus sabe dónde acabará la que encargamos, y yo ni siquiera estoy segura de él.

Y cuando el lunes nos instale la antena parabólica de Internet, ya la ha reenviado de Helena a Kalamata, donde hay una DHL Dependace, por precaución.

Sí, aquí hay de todo, sol, playa y mar, pero prefiero no esperar aquí la medicación urgente, aunque Silvana me cosiera una camisa mientras tanto, pero si no tiene bolsillos, seguro que sería una buena mortaja.

Y si no han muerto de verdad, hoy seguirán cosiendo y quejándose.

Tu Ulf

The best ist yet to come, anytime

Na ihr? Hättet ihr schon hingeschmissen?

Ich habe heute Nacht davon geträumt und es war kein schöner Traum. Eingepfercht zwischen Einfamilienhäusern und strikten Konventionen für den Klempner statt Dimitrios sparen.

Sich morgens vom Frühstücksfernsehen oder Radio wecken lassen, mir brummigen Gesicht einen lauwarmen Kaffee trinken und dann im Arbeitszimmer mit Blick auf Ordner oder Nachbarsgärten lehren oder chatten.

All das ist für mich keine Alternative mehr. Ich brauche das Wellenrauschen, den Sonnenschein, meine Frau und die Freiheit, auch wenn sie nicht immer genossen werden kann.

Aber lieber frei am Strand als versichert im Haus.

Erst letztens hab ich noch gedacht, wie weit mein altes Leben endlich weg ist, dass ich wie ein Zuschauer auf die Zivilisation schaue, die aus Stress, Hektik und Frust besteht.

Wir sind nicht selten ernüchtert, das stimmt, aber wofür das Geld ausgeben, die Zeit verwenden und leben, wenn nicht fürs Überleben?

Anderen verreckt die Spülmaschine, uns die Spritanlage des Scheibenwischers, andere arbeiten für Miete, wir für Sprit, andere ärgern sich über schlechtes Wetter, wir über zu viel Sonne.

Ich jedenfalls will weiter und hab wie immer grad erst begonnen, denn „the best ist yet to come, anytime.

Euer Ulf

In english

The best is yet to come, anytime!

How about you? Would you have quit already?

I dreamt about it tonight and it wasn’t a nice dream. Crammed in between detached houses and strict conventions to save for the plumber instead of Dimitrios.

Being woken up in the morning by breakfast TV or radio, drinking a lukewarm coffee with a grumpy face and then teaching or chatting in the study with a view of folders or neighbors‘ gardens.

None of that is an option for me anymore. I need the sound of the waves, the sunshine, my wife and freedom, even if I can’t always enjoy it.

But I’d rather be free on the beach than insured in the house.

Just the other day I was thinking how far away my old life finally is, that I look at civilization like a spectator, which consists of stress, hectic and frustration.

We are often disillusioned, it’s true, but what is the point of spending money, spending time and living if not for survival?

Other people’s dishwashers break down, ours the windshield wiper’s fuel system, others work for rent, we work for fuel, others are annoyed by bad weather, we are annoyed by too much sun.

In any case, I want to go on and, as always, have only just begun, because „the best is yet to come, anytime.

Your Ulf

En Francaise

The best is yet to come, anytime !

Alors, vous ? Vous auriez déjà abandonné ?

J’en ai rêvé cette nuit et ce n’était pas un beau rêve. S’entasser entre des maisons individuelles et des conventions strictes pour économiser pour le plombier au lieu de Dimitrios.

Se faire réveiller le matin par la télévision du petit déjeuner ou la radio, boire un café tiède le visage bourdonnant, puis enseigner ou chatter dans le bureau avec vue sur les classeurs ou les jardins des voisins.

Tout cela n’est plus une alternative pour moi. J’ai besoin du bruit des vagues, du soleil, de ma femme et de la liberté, même si elle ne peut pas toujours être appréciée.

Mais je préfère être libre à la plage qu’assuré à la maison.

L’autre jour encore, je pensais à quel point mon ancienne vie était finalement loin, que je regardais comme un spectateur la civilisation, qui n’est que stress, agitation et frustration.

Il n’est pas rare que nous soyons désabusés, c’est vrai, mais à quoi bon dépenser son argent, utiliser son temps et vivre, si ce n’est pour survivre ?

D’autres ont leur lave-vaisselle qui tombe en panne, nous le système d’essence de l’essuie-glace, d’autres travaillent pour payer leur loyer, nous pour payer l’essence, d’autres s’énervent contre le mauvais temps, nous contre trop de soleil.

Moi, en tout cas, je veux continuer et, comme toujours, je viens de commencer, car „the best is yet to come, anytime.

Votre Ulf

El Español

Lo mejor está por llegar, ¡cuando quieras!

¿Y tú? ¿Te habrías rendido ya?

He soñado con ello esta noche y no ha sido un sueño agradable. Hacinados entre casas unifamiliares y convenciones estrictas para ahorrar para el fontanero en vez de para Dimitrios.

Que te despierten por la mañana con la tele del desayuno o la radio, tomarte un café tibio con cara de mala leche y luego dar clase o charlar en el estudio con vistas a las carpetas o a los jardines vecinos.

Nada de eso es ya una opción para mí. Necesito el sonido de las olas, el sol, a mi mujer y la libertad, aunque no siempre pueda disfrutarla.

Pero prefiero estar libre en la playa que asegurado en casa.

Precisamente el otro día pensaba en lo lejos que queda por fin mi antigua vida, que miro como un espectador la civilización, que consiste en estrés, agitación y frustración.

A menudo estamos desilusionados, es cierto, pero ¿qué sentido tiene gastar dinero, dedicar tiempo y vivir si no es para sobrevivir?

A otros se les estropea el lavavajillas, a nosotros el limpiaparabrisas, otros trabajan por el alquiler, nosotros por el combustible, a otros les molesta el mal tiempo, a nosotros el exceso de sol.

Yo, por mi parte, quiero seguir adelante y, como siempre, no he hecho más que empezar, porque „lo mejor está por llegar, en cualquier momento“.

Su Ulf