Auf eigene Gefahr

Wir sind gestern wieder gefahren, um die Gastfreundschaft des Ortes nicht über zu strapazieren. Also los, Richtung Tesaloniki vorbei an Mautstationen die so teuer waren, dass Tanken zum Schnäppchen wurde.

100 Kilometer 20 Euro, das ist wirklich eine Frechheit, waren wir uns einig und beschlossen  Autobahnen zu meiden. Eine gute Idee, bis zum Epirusgebierge, denn hier wurde die Fahrt, ganz ohne Übertreibung zur Lebens gefährdenden Angelegenheit.

Anstiege so schräg, dass ganze Kiesberger von LKW Ladungen beinahe die gesamte Spur blockierten. Danach ganze Fels orsprünge samt Baum und Wurzelwerk so weit in der Straßenmitte, dass Umdrehen unmöglich und weiter kommen ähnlich kompliziert war.

Aber hier hatten wir erst zwei von 25 Kilometern bewältigt. Teilweise sind ganze Straßenstücke dur Erderusionen den einfach ausgebrochen. Die Straßendecke war so brüchig, dass 20 Zentimeter tiefe Risse und Kleinwagengroße Felsblöcke das Fahren zur Nervenproben machten.

Gestern hab ich das erste Mal wie ein Grieche über die Politik geschimpft, denn für den Normalsterblichen machen die Nachfahren von Aristoteles und Platon nichts.

Die, wovon in Griechenland die meisten gibt, sind der Politik Scheiss egal. Diese Straße wäre sogar in Italien aufgrund von Lebensgefahr geschlossen gewesen und die Maut wäre sogar für Draghi unzumutbar gewesen. Dazu ein Mehrwertsteuersatz von 25 Prozent und eine sechs Tage Woche.


Selten hat eine Regierung so „Fick Dich“ zur eigenen Seele gesagt, seinem Volk. Kein Wunder, dass jeder hier versucht den Staat zu beschießen. Ohne könnte man nicht überleben.

Ich bin entsetzt

Euer Ulf

In english

At your own risk!
We drove again yesterday so as not to overstretch the hospitality of the place. So off we went towards Tesaloniki and toll stations that were so expensive that refueling became a bargain.

We agreed that 100 kilometers for 20 euros was really outrageous and decided to avoid the freeways. A good idea, until we reached the Epirus Mountains, because here the journey became, without exaggeration, a life-threatening affair.

Climbs so steep that entire gravel piles from truck loads blocked almost the entire lane. Then whole rocky outcrops with trees and roots so far into the middle of the road that turning around was impossible and getting on was similarly complicated.

But here we had only managed two of the 25 kilometers. In some places, whole sections of the road simply broke away due to soil erosion. The road surface was so brittle that cracks 20 centimetres deep and boulders the size of small cars made driving a test of nerves.

Yesterday, for the first time, I grumbled like a Greek about politics, because the descendants of Aristotle and Plato do nothing for ordinary mortals.

Politicians don’t give a shit about them, of which there are the most in Greece. This road would have been closed even in Italy due to danger to life and the toll would have been unreasonable even for Draghi. Plus a VAT rate of 25 percent and a six-day week.

Rarely has a government said „fuck you“ to its own soul, its people. No wonder everyone here is trying to bombard the state. You couldn’t survive without it.

I am appalled.

Your Ulf

En Francaise

À vos risques et périls !
Nous avons repris la route hier pour ne pas abuser de l’hospitalité du lieu. Nous sommes donc partis en direction de Tesaloniki et des péages qui étaient si chers que faire le plein était devenu une aubaine.

100 kilomètres, 20 euros, c’est vraiment scandaleux, nous sommes tombés d’accord et avons décidé d’éviter les autoroutes. Une bonne idée jusqu’aux montagnes de l’Épire, car ici, sans exagérer, le trajet devenait une affaire de vie ou de mort.

Des montées si raides que des montagnes de gravier de camions bloquaient presque toute la voie. Ensuite, des rochers entiers avec des arbres et des racines si loin au milieu de la route qu’il était impossible de faire demi-tour et qu’il était tout aussi compliqué d’avancer.

Mais ici, nous n’avions parcouru que deux des 25 kilomètres. Par endroits, des tronçons entiers de la route se sont tout simplement détachés à cause des illusions de la terre. Le revêtement de la route était si fragile que des fissures de 20 centimètres de profondeur et des blocs de rochers de la taille d’une petite voiture mettaient les nerfs des conducteurs à rude épreuve.

Hier, pour la première fois, j’ai râlé comme un Grec contre la politique, car pour le commun des mortels, les descendants d’Aristote et de Platon ne font rien.

Ceux-là, qui sont les plus nombreux en Grèce, la politique n’en a rien à foutre. Cette route aurait été fermée même en Italie pour cause de danger de mort et le péage aurait été inacceptable même pour Draghi. A cela s’ajoute un taux de TVA de 25 pour cent et une semaine de six jours.


Rarement un gouvernement aura dit „va te faire foutre“ à sa propre âme, à son peuple. Pas étonnant que tout le monde ici essaie de tirer sur l’État. On ne pourrait pas survivre sans.

Je suis horrifié.

Votre Ulf

El Español

Por tu cuenta y riesgo.
Ayer volvimos a conducir para no abusar de la hospitalidad del lugar. Así que nos dirigimos a Tesalónica y a unos peajes tan caros que repostar se convirtió en una ganga.

Coincidimos en que 100 kilómetros por 20 euros era una auténtica barbaridad y decidimos evitar las autopistas. Una buena idea hasta que llegamos a las montañas del Epiro, porque aquí el viaje se convirtió, sin exagerar, en un asunto de vida o muerte.

Subidas tan empinadas que montones enteros de grava de camiones bloqueaban casi todo el carril. A continuación, afloramientos rocosos enteros con árboles y raíces tan metidos en el centro de la carretera que era imposible dar la vuelta y seguir adelante era igualmente complicado.

Pero aquí sólo habíamos pasado dos de 25 kilómetros. En algunos lugares, tramos enteros de la carretera simplemente se rompieron debido a la erosión del suelo. El firme era tan quebradizo que las grietas de 20 centímetros de profundidad y los pedruscos del tamaño de coches pequeños convertían la conducción en una prueba de nervios.

Ayer, por primera vez, me quejé como un griego de la política, porque los descendientes de Aristóteles y Platón no hacen nada por el común de los mortales.

A los políticos les importan una mierda, de los que hay muchos en Grecia. Esta carretera se habría cerrado incluso en Italia por peligro para la vida y el peaje habría sido irrazonable incluso para Draghi. Además de un tipo de IVA del 25% y una semana de seis días.


Pocas veces un gobierno ha dicho „jódete“ a su propia alma, a su pueblo. No es de extrañar que aquí todo el mundo intente bombardear al Estado. No podrían sobrevivir sin él.

Estoy consternado.

Tu Ulf

Wie versöhnen wir beide uns denn jetzt?

Lieber Gott, bitte mach, dass ich ein schöner Junge werde. Das habe ich als kleiner Junge immer gebetet, wenn ich doch eigentlich um die Kraft für einen lieben Jungen beten sollte.

Ich glaube, dass er mir meinen Wunsch zumindest nicht verwehrt hat, auch wenn ich mich im Laufe der Jahre mit einem ungesunden Lebensstil beinahe mit Händen und Füssen dagegen gewehrt habe.

Und lieb? Ich glaube, auch wenn meine Eltern und viele andere da lange skeptisch waren, das bin ich auch geworden, wenn auch sehr versteckt, weil mich unkonventionelle Lebenswege oft im Ton zynisch, sarkastisch und für viele auf den ersten Eindruck böse gemacht haben.

Ich glaube, dass ich nie böse war. Ich war nur rebellisch. Nichts habe ich so gemacht wie andere, weshalb ich die ersten 45 Jahre beinahe nur gegen Wände gelaufen bin.

Mit klassischen Sozialkontakten hatte ich nie viel am Hut, weil unsere Perspektiven auf die Welt immer andere gewesen sind. Ich flog von Schulen, blieb mehrmals sitzen, zog 50 Mal um, wechselte ebenso häufig den Job und bei den Frauen? Sagen wir vielleicht so, für den faszinierenden Piraten hat es durchaus gereicht, aber wirklich lieben konnte mich keine.

So verstrichen die Jahre und aus Gottvertrauen würde Selbstüberschätzung, die mich durchaus an prädestinierte Orte führte aber nie befriedigte,bis ich schlussendlich in Nietzsche meinen Helden fand.

Diese gnadenlose Direktheit in seiner poetischen Sprache und Klugheit in seinen syllogistischen Schlüssen fesselte und befriedigte mich. Endlich eine Philosophie, die mir Antworten auf meine Fragen zum Warum meines Lebens gab.

Dann fand mich Silvana, unter Bergen von Büchern mit skeptisch fasziniertem Blick in die Abgründe des Lebens und kratzte mich einfach vom Boden. „Komm mit, du hast genug gelitten, schien sie mir zu sagen und fuhr mit mir nach Padua, wo ich an den Gebeinen des heiligen Antonius bittere Krokodilstränen weinte.

Und jetzt? Wenn ich mir die Welt betrachte, im Ganzen, spricht alles gegen Dich, zumindest, wenn man sich als Mensch für die Krönung der Schöpfung hält, aber wenn man das nicht macht, dann fühlt es sich doch alles ganz durchdacht an, auch wenn ich nicht alles verstehe, aber sowas hat mich ja schon immer fasziniert, besonders wenn ich mit meiner Perspektive eher allein war.

Der verstorbene Pabst hat Henrik M Broder mal geraten „Tun sie doch einfach so (als gebe es Gott). Ich finde, das ist eine schöne Ausgangsposition.

Und wenn ich das noch sagen darf, gegen ein lieber Junge zu werden, hätte ich nichts, schön war jedenfalls nicht die Lösung.

Dein Ulf

In english


How do we reconcile now?
Dear God, please make me a beautiful boy. That’s what I used to pray as a little boy, when I should have been praying for the strength to be a beautiful boy.

I believe that at least he didn’t deny me my wish, even though I almost fought it tooth and nail over the years with an unhealthy lifestyle.

And dear? I believe that even though my parents and many others were skeptical for a long time, I became so, albeit in a very hidden way, because unconventional lifestyles often made me cynical, sarcastic and, for many, angry at first glance.

I don’t think I was ever angry. I was just rebellious. I didn’t do anything the same way as others, which is why I spent the first 45 years almost exclusively running into walls.

I never had much to do with traditional social contacts because our perspectives on the world were always different. I flunked out of schools, got stuck several times, moved 50 times, changed jobs just as often and with women? Let’s put it this way, it was enough for the fascinating pirate, but none of them could really love me.

So the years went by and trust in God turned into overconfidence, which led me to predestined places but never satisfied me, until I finally found my hero in Nietzsche.

The merciless directness of his poetic language and the cleverness of his syllogistic conclusions captivated and satisfied me. At last, a philosophy that gave me answers to my questions about the why of my life.

Then Silvana found me, under mountains of books with a skeptically fascinated gaze into the abysses of life, and simply scraped me off the floor. „Come with me, you’ve suffered enough, she seemed to say to me and took me to Padua, where I wept bitter crocodile tears at the bones of St. Anthony.

And now? When I look at the world as a whole, everything speaks against you, at least if you as a human being consider yourself the crowning glory of creation, but if you don’t, then it all feels quite well thought out, even if I don’t understand everything, but I’ve always been fascinated by that, especially when I was alone with my perspective.

The late Pabst once advised Henrik M Broder to „Just pretend (that God exists). I think that’s a nice starting point.

And if I may say so, I wouldn’t have anything against becoming a nice boy, but nice wasn’t the solution.

Your Ulf


En Francaise


Comment allons-nous nous réconcilier ?
Cher Dieu, fais que je sois un beau garçon. C’est ce que j’ai toujours prié quand j’étais petit garçon, alors que je devrais plutôt prier pour avoir la force de devenir un gentil garçon.

Je crois qu’il ne m’a au moins pas refusé mon souhait, même si, au fil des années, je me suis presque battu bec et ongles contre un mode de vie malsain.

Et gentil ? Je crois que, même si mes parents et beaucoup d’autres ont longtemps été sceptiques à ce sujet, je le suis devenu, même si c’est de manière très cachée, parce que les chemins de vie non conventionnels m’ont souvent rendu cynique dans le ton, sarcastique et, pour beaucoup, méchant au premier abord.

Je crois que je n’ai jamais été méchant. J’étais juste rebelle. Je n’ai rien fait comme les autres, c’est pourquoi je me suis presque uniquement heurté à des murs pendant les 45 premières années.

Je n’ai jamais eu beaucoup de contacts sociaux classiques, parce que nos perspectives sur le monde ont toujours été différentes. J’ai été renvoyé de l’école, j’ai fait plusieurs séjours en prison, j’ai déménagé 50 fois, j’ai changé de travail aussi souvent, et avec les femmes ? Disons que j’ai réussi à devenir un pirate fascinant, mais qu’aucune ne m’a vraiment aimé.

C’est ainsi que les années ont passé et que la confiance en Dieu s’est transformée en surestimation de soi, qui m’a conduit dans des endroits prédestinés mais jamais satisfaits, jusqu’à ce que je trouve finalement mon héros en Nietzsche.

La franchise impitoyable de son langage poétique et la sagesse de ses conclusions syllogistiques me captivaient et me satisfaisaient. Enfin une philosophie qui me donnait des réponses à mes questions sur le pourquoi de ma vie.

Puis Silvana m’a trouvé, sous des montagnes de livres, le regard sceptique et fasciné par les abîmes de la vie, et m’a simplement gratté du sol. „Viens avec moi, tu as assez souffert“, semblait-elle me dire, et elle m’a emmené à Padoue, où j’ai versé d’amères larmes de crocodile sur les ossements de saint Antoine.

Et maintenant ? Quand je regarde le monde, dans son ensemble, tout parle contre toi, du moins quand on se considère comme le couronnement de la création en tant qu’être humain, mais quand on ne le fait pas, tout semble tout de même bien pensé, même si je ne comprends pas tout, mais ces choses m’ont toujours fasciné, surtout quand j’étais plutôt seul avec ma perspective.

Le regretté Pabst a conseillé un jour à Henrik M Broder de „faire semblant (comme si Dieu existait)“. Je trouve que c’est un beau point de départ.

Et si je peux encore le dire, je n’aurais rien contre le fait de devenir un gentil garçon, beau n’était en tout cas pas la solution.

Ton Ulf


El Español


¿Cómo nos reconciliamos ahora?
Querido Dios, por favor, hazme un niño hermoso. Eso es lo que solía rezar de pequeño, cuando debería haber estado rezando para tener la fuerza de ser un chico guapo.

Creo que al menos no me negó mi deseo, a pesar de que casi lo combatí con uñas y dientes a lo largo de los años con un estilo de vida poco saludable.

¿Y querida? Creo que aunque mis padres y muchos otros fueron escépticos durante mucho tiempo, yo he llegado a serlo, aunque de forma muy disimulada, porque las formas de vida poco convencionales me han hecho a menudo cínico, sarcástico y, para muchos, enfadado a primera vista.

Creo que nunca estuve enfadado. Sólo era rebelde. No hacía nada como los demás, y por eso me pasé los primeros 45 años casi exclusivamente chocando contra las paredes.

Nunca tuve mucho que ver con los contactos sociales tradicionales porque nuestras perspectivas del mundo siempre fueron diferentes. Suspendí los estudios, me quedé estancado varias veces, me mudé 50 veces, cambié de trabajo otras tantas, ¿y con las mujeres? Digámoslo así, era suficiente para el pirata fascinante, pero ninguna de ellas podía quererme de verdad.

Así pasaron los años y la confianza en Dios se convirtió en un exceso de confianza, que me llevó a lugares predestinados pero nunca me satisfizo, hasta que finalmente encontré a mi héroe en Nietzsche.

La despiadada franqueza de su lenguaje poético y la astucia de sus conclusiones silogísticas me cautivaron y satisficieron. Por fin, una filosofía que me daba respuestas a mis preguntas sobre el porqué de mi vida.

Entonces Silvana me encontró, bajo montañas de libros con la mirada escépticamente fascinada hacia los abismos de la vida, y simplemente me levantó del suelo. „Ven conmigo, ya has sufrido bastante“, pareció decirme y me llevó a Padua, donde lloré amargas lágrimas de cocodrilo ante los huesos de San Antonio.

¿Y ahora? Cuando miro el mundo en su conjunto, todo habla en tu contra, al menos si como ser humano te crees la gloria suprema de la creación, pero si no es así, entonces todo me parece bastante bien pensado, aunque no lo entienda todo, pero eso siempre me ha fascinado, sobre todo cuando estaba a solas con mi perspectiva.

El difunto Pabst aconsejó una vez a Henrik M Broder: „Simplemente finge (que Dios existe)“. Creo que es un buen punto de partida.

Y si se me permite decirlo, no tendría nada en contra de convertirme en un chico simpático, pero simpático no era la solución.

Tu Ulf

Es klappert die Mühle…

(Down below in english en français Incluido el español) … am rauschenden Bach, klip klap, klip klap, klip klap. Und es klingt so schlimm, dass wir morgen in die Werkstatt fahren. Wir befürchten das Schlimmste, aber bleiben gefasst, denn wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs und wollen weiter.

Vielleicht sind es nur Steine, aber wo? Vielleicht nur Schrauben, aber welche? Vielleicht, vielleicht, vielleicht.

Ich werde jetzt jedenfalls arbeiten, um für den worst case, was immer das heißt, gewappnet zu sein. Wie sagte Walther Ulbricht, der Statsratsvorsitzende der DDR so schön: vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Und „seine“ Internationale, selten war sie so passend wie heute: Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zu-gewandt.

Bis morgen,

Euer Ulf

P.s. Spenden gerne an PayPal @Silvana379

In english

The mill rattles…
…by the rushing brook, klip klap, klip klap, klip klap. And it sounds so bad that we’re going to the workshop tomorrow. We fear the worst, but remain calm, because we are on the Lord’s errand and want to keep going.

Maybe it’s just stones, but where? Maybe just screws, but which ones? Maybe, maybe, maybe.

In any case, I will work now to be prepared for the worst case scenario, whatever that means. As Walther Ulbricht, the Chairman of the GDR Council, said so beautifully: always forwards, never backwards!

And „his“ International has rarely been as fitting as it is today: rising from the ruins and facing the future.

See you tomorrow,

Your Ulf

P.s. Donations are welcome via PayPal @Silvana379

En Francaise

Le moulin fait du bruit…
…au ruisseau qui murmure, klip klap, klip klap, klip klap. Et ça sonne si mal que nous irons demain à l’atelier. Nous craignons le pire, mais nous restons sereins, car nous sommes en route pour le Seigneur et nous voulons continuer.

Peut-être que ce ne sont que des pierres, mais où ? Peut-être juste des vis, mais lesquelles ? Peut-être, peut-être, peut-être.

En tout cas, je vais travailler maintenant pour être prêt à affronter le pire des cas, quoi que cela signifie. Comme le disait si bien Walther Ulbricht, le président du Conseil d’État de la RDA : en avant toujours, en arrière jamais !

Et „son“ Internationale, elle a rarement été aussi appropriée qu’aujourd’hui : renaître de ses ruines et se tourner vers l’avenir.

À demain,

Votre Ulf

P.s. Les dons sont les bienvenus sur PayPal @Silvana379

El Español

El molino traquetea…
…junto al arroyo klip klap, klip klap, klip klap. Y suena tan mal que mañana iremos al taller. Nos tememos lo peor, pero mantenemos la calma, porque viajamos por el recado del Señor y queremos seguir adelante.

Quizá sólo sean piedras, pero ¿dónde? Quizá sólo tornillos, pero ¿cuáles? Puede que sí, puede que no.

En cualquier caso, trabajaré ahora para estar preparado para el peor de los casos, signifique eso lo que signifique. Como bien dijo Walther Ulbricht, Presidente del Consejo de Estado de la RDA: ¡hacia adelante siempre, hacia atrás nunca!

Y „su“ Internacional pocas veces ha estado tan a la altura como hoy: resurgiendo de las ruinas y encarando el futuro.

Hasta mañana,

Su Ulf

P.d. Donaciones con gusto a PayPal @Silvana379

Dumm geboren und mit jedem Tag dümmer geworden

Määäh, määäh

Ich glaube, dass ich vor einem Jahr Angst hatte. Die Wohnung war noch so gut wie voll, der Jürmann noch lange nicht fertig und ich saß mitten im Studium, verzweifelte an einer Hausarbeit über den Zauberberg und bangte davor, wie wir das alles hinbekommen sollen, denn das Ersparte schmolz bereits signifikant und die einzigen Einnahmen waren meine Buchverkäufe und die Überraschungseiersammlung eines Nachbarn.

Und dabei wussten wir noch gar nicht, welche Katastrophen noch alle auf uns warten würden.

Aber was ich auch nicht wusste, war, wie sehr mich mein Leben mit all seinen Erinnerungen und schlechten Erfahrungen im Würgegriff hielt. Es war so viel mehr als die Trennung von Frau und Kind und so, es war mein Geist, besessen von der Phobie, auf alles vorbereitet sein zu müssen, obwohl ich schon längst hätte gelernt haben müssen, dass man nicht auf alles vorbereitet sein kann.

Es gab kein Buch oder keine Zeitung, die ich nicht gierig verschlang und dennoch wollte mich mein Professor nicht bestehen lassen. Und als ich das begriff, immerhin hatte ich für seine Arbeit sämtliche Werke von Freud und vieles von Jung gelesen, übte ich nicht, dies zu akzeptieren, sondern steigerte mich in die Wut, es ihm dennoch zu beweisen. Vergeblich.

So vergeblich wie der Wunsch, die Welt verstehen zu können, all der Hass, Neid, die Missgunst und Zwietracht. Ich konnte und wollte nicht verstehen, was jetzt, ein Jahr später langsam meine neue Wahrheit wurde und wird.

In einer Welt, die angefüllt ist von Kaufkraft, wo Qualität aufgrund der Notwendigkeit, dass so gut wie nichts mehr natürlich ist, ausschlieślich skalare Bedeutung hat, kommt man nicht umhin, sich im Spinnennetz der Vergleiche zu verfangen.

Alles kann größer und besser sein und alle streben, gefangen in ihrer eigenen kleinen Welt nach mehr. Was man auch sieht und fühlt und hört und riecht, nichts ist gut, alles ist immer in einem Steigerungspotential verortet und deshalb ein omnipräsenter Motivator zur Selbstoptimierung und darüber zur Geisel der Seele.

Ich konnte einfach nicht mehr glücklich sein, weil überall die Fratze des Ungenügens meinen Ehrgeiz provozierte und mich in den Abgrund der bedingungslosen Kapitulation riss.

Kein einziges Ding oder Wesen ließ mich zur Ruhe kommen, entweder ich oder mein Gegenüber konfrontierte mich mit holen Phrasen des Neoliberalismus wie: „Sei fleißiger“ oder „Du schaffst das, wenn Du nur willst“.

Aber was sollte das denn sein, was ich schaffe? Mehr Geld um noch weniger zu spüren, was ich eigentlich will?! Hab ich ernsthaft geglaubt, die Welt zu verstehen oder gar ihre Probleme zu lösen, wenn ich nur genug Zeitung lese?

Warum nötigte mich irgendwas in mir und außer mir ständig, mir zu jedem Scheiss eine Meinung zu machen? Egal ob Lebensstil, Politik, Musik oder Poesie, ich hatte meine Position und weil ich mich für belesen hielt, war sie natürlich richtig, auch was sag ich richtiger, am richtigsten.

Und damit befand ich mich in guter Gesellschaft. Als ein Teil einer „ich-weiss-es-besser-Gesellschaft“, verstrich mein Leben in völlig unnützen Diskussionen über alles. Geld, Liebe, Politik und noch so viel mehr. Mein Geist machte vor nichts halt und merkte nicht, dass die Vorwürfe, die ihn zermürbten, nur deshalb wirken konnten, weil ich sie mir selber auch machte.

Man könnte sagen, dass ich mit Atomwaffen für Pazifismus kämpfte und mich wunderte, dass ich nicht voran kam.

Heute hab ich das alles immer noch nicht überwunden, aber ich zapple auch nicht mehr, wie eine Opferfliege vergeblich im Spinnennetz.

Ich schneide mich täglich mit einer friedlichen Erfahrung Stück für Stück frei. Ich freue mich jeden Tag über das Gefühl, endlich wieder etwas bewegen zu können, was schon verloren schien. Natürlich wird mich die Spinne am Ende dennoch fressen, aber weil ich aufhöre, die ganze Lebensqualität an der Utopie zu messen, diesen Kampf zu gewinnen wird ein Zeh bewegen wieder zum Glücksmoment und mittlerweile, kann ich schon wieder den ganzen linken Fuss bewegen, zumindest ein bissen.

Euer Ulf

In english

Born stupid and getting dumber by the day

I think I was scared a year ago. The apartment was still as good as full, the Jürmann was far from finished and I was in the middle of my studies, desperately working on a term paper about The Magic Mountain and worried about how we were going to manage it all, because our savings were already melting significantly and the only income was my book sales and a neighbor’s surprise egg collection.

And we didn’t even know what disasters were still waiting for us.

But what I also didn’t know was how much my life had a stranglehold on me with all its memories and bad experiences. It was so much more than being separated from my wife and child and such, it was my mind obsessed with the phobia of having to be prepared for everything, even though I should have learned long ago that you can’t be prepared for everything.

There wasn’t a book or newspaper that I didn’t devour voraciously and yet my professor wouldn’t let me pass. And when I realized this – after all, I had read all of Freud’s works and much of Jung’s for his paper – I didn’t practice accepting this, but instead worked myself up into a rage to prove it to him anyway. In vain.

As futile as the desire to understand the world, all the hatred, envy, resentment and discord. I could not and would not understand what now, a year later, was and is slowly becoming my new truth.

In a world filled with purchasing power, where quality has an exclusively scalar meaning due to the necessity that almost nothing is natural anymore, you can’t help but get caught up in the spider’s web of comparisons.

Everything can be bigger and better and everyone, trapped in their own little world, strives for more. Whatever you see and feel and hear and smell, nothing is good, everything is always located in a potential for improvement and is therefore an omnipresent motivator for self-optimization and therefore a hostage to the soul.

I simply couldn’t be happy anymore because the grimace of inadequacy provoked my ambition everywhere and dragged me into the abyss of unconditional surrender.

Not a single thing or being allowed me to rest, either I or my counterpart confronted me with neoliberalism’s catchphrases such as: „Be more diligent“ or „You can do it if you only want to“.

But what was I supposed to achieve? More money to feel even less of what I actually want? Did I seriously believe that I could understand the world or even solve its problems if I just read enough newspapers?

Why was something inside and outside of me constantly forcing me to form an opinion on every piece of shit? Whether it was lifestyle, politics, music or poetry, I had my position and because I considered myself well-read, it was of course the right one, or what do I call the most right?

And that put me in good company. As part of an „I-know-better society“, my life was spent in completely useless discussions about everything. Money, love, politics and so much more. My mind stopped at nothing and didn’t realize that the accusations that were wearing it down could only work because I was doing them to myself.

You could say that I fought for pacifism with nuclear weapons and wondered why I wasn’t getting anywhere.

Today I still haven’t got over all that, but I’m no longer floundering in vain like a sacrificial fly in a spider’s web.

I cut myself free bit by bit every day with a peaceful experience. Every day I rejoice in the feeling of finally being able to move something again that seemed lost. Of course, the spider will still eat me in the end, but because I stop measuring the whole quality of life against the utopia of winning this battle, moving a toe becomes a moment of happiness again and in the meantime, I can already move my whole left foot again, at least a bit.

Your Ulf

En Francaise

Né stupide et devenu plus stupide chaque jour

Je crois que j’avais peur il y a un an. L’appartement était encore quasiment plein, le Jürmann loin d’être terminé et j’étais en pleines études, désespérant de faire un devoir sur la Montagne magique et craignant de savoir comment nous allions nous en sortir, car les économies fondaient déjà de manière significative et les seuls revenus étaient mes ventes de livres et la collection d’œufs surprise d’un voisin.

Et nous ne savions pas encore quelles catastrophes nous attendaient encore.

Mais ce que je ne savais pas non plus, c’est à quel point ma vie me tenait en haleine avec tous ses souvenirs et ses mauvaises expériences. C’était tellement plus que la séparation de ma femme et de mon enfant et tout ça, c’était mon esprit, obsédé par la phobie de devoir être prêt à tout, alors que j’aurais dû apprendre depuis longtemps qu’on ne peut pas être prêt à tout.

Il n’y avait pas un livre ou un journal que je ne dévorais pas avidement, et pourtant mon professeur ne voulait pas me laisser réussir. Et quand je l’ai compris, après tout, j’avais lu pour son travail tous les ouvrages de Freud et beaucoup de ceux de Jung, je ne me suis pas entraîné à l’accepter, mais je me suis mis en colère pour le lui prouver quand même. En vain.

Aussi vaine que la volonté de comprendre le monde, toute la haine, l’envie, la jalousie et la discorde. Je ne pouvais et ne voulais pas comprendre ce qui, un an plus tard, est devenu et deviendra lentement ma nouvelle vérité.

Dans un monde rempli de pouvoir d’achat, où la qualité a une signification exclusivement scalaire en raison de la nécessité de ne plus rien avoir de naturel, on ne peut pas éviter de se faire prendre dans la toile d’araignée des comparaisons.

Tout peut être plus grand et meilleur, et tous aspirent à plus, prisonniers de leur propre petit monde. Quoi que l’on voie, que l’on ressente, que l’on entende ou que l’on sente, rien n’est bon, tout est toujours situé dans un potentiel d’amélioration et donc un motivateur omniprésent pour l’optimisation de soi et, par là même, un otage de l’âme.

Je ne pouvais tout simplement plus être heureux, car partout le visage de l’insuffisance provoquait mon ambition et m’entraînait dans l’abîme de la capitulation inconditionnelle.

Pas une seule chose ou un seul être ne me permettait de trouver le repos, soit moi, soit mon interlocuteur me confrontait à des phrases récupérées du néolibéralisme telles que : „Sois plus assidu“ ou „Tu peux y arriver si tu le veux“.

Mais qu’est-ce que je devrais réussir ? Plus d’argent pour sentir encore moins ce que je veux vraiment ?! Pensais-je sérieusement comprendre le monde ou même résoudre ses problèmes en lisant suffisamment les journaux ?

Pourquoi quelque chose en moi et en dehors de moi m’obligeait-il constamment à me faire une opinion sur n’importe quelle connerie ? Qu’il s’agisse de style de vie, de politique, de musique ou de poésie, j’avais ma position et comme je me considérais comme lettré, elle était bien sûr la plus juste, et même la plus juste.

Et en cela, je me trouvais en bonne compagnie. En tant que membre d’une société du „je sais mieux“, ma vie s’est écoulée en discussions totalement inutiles sur tout. L’argent, l’amour, la politique et tant d’autres choses encore. Mon esprit ne s’arrêtait devant rien et ne se rendait pas compte que les reproches qui le minaient ne pouvaient avoir d’effet que parce que je me les faisais aussi à moi-même.

On pourrait dire que je me battais pour le pacifisme avec des armes nucléaires et que je m’étonnais de ne pas avancer.

Aujourd’hui, je n’ai toujours pas surmonté tout cela, mais je ne me débats plus non plus, comme une mouche sacrifiée, en vain dans une toile d’araignée.

Chaque jour, je me libère petit à petit grâce à une expérience paisible. Je me réjouis chaque jour du sentiment de pouvoir enfin faire bouger quelque chose qui semblait perdu. Bien sûr, l’araignée finira quand même par me manger, mais comme je cesse de mesurer toute la qualité de ma vie à l’utopie de gagner ce combat, bouger un orteil redevient un moment de bonheur et, entre-temps, je peux à nouveau bouger tout le pied gauche, du moins une partie.
au moins un peu.

Votre Ulf

El Español

Nacido estúpido y cada día más tonto

Creo que hace un año tenía miedo. El piso aún estaba como lleno, el Jürmann estaba lejos de terminarse y yo estaba en mitad de mis estudios, desesperada por un trabajo trimestral sobre La montaña mágica y preocupada por cómo íbamos a arreglárnoslas con todo, porque nuestros ahorros ya se estaban derritiendo considerablemente y los únicos ingresos eran mis ventas de libros y la colección sorpresa de huevos de un vecino.

Y ni siquiera sabíamos qué desastres nos esperaban todavía.

Pero de lo que tampoco me había dado cuenta era de hasta qué punto mi vida me atenazaba con todos sus recuerdos y malas experiencias. Era mucho más que la separación de mi mujer y mi hijo y cosas así, era mi mente, obsesionada con la fobia de tener que estar preparado para todo, aunque debería haber aprendido hace mucho tiempo que no se puede estar preparado para todo.

No había libro ni periódico que no devorara con voracidad y, sin embargo, mi profesor no me dejaba aprobar. Y cuando me di cuenta de ello -al fin y al cabo, había leído todas las obras de Freud y gran parte de las de Jung para su tesis- no me ejercité en aceptarlo, sino que monté en cólera para demostrárselo de todos modos. En vano.

Tan inútil como el deseo de comprender el mundo, todo el odio, la envidia, el resentimiento y la discordia. No podía ni quería entender lo que ahora, un año después, se estaba convirtiendo poco a poco en mi nueva verdad.

En un mundo lleno de poder adquisitivo, donde la calidad tiene un significado exclusivamente escalar debido a la necesidad de que casi nada sea ya natural, no puedes evitar quedar atrapado en la tela de araña de las comparaciones.

Todo puede ser más grande y mejor y cada uno, atrapado en su pequeño mundo, se esfuerza por conseguir más. Veas lo que veas, sientas lo que sientas, escuches lo que escuches y huelas lo que huelas, nada es bueno, todo está siempre situado en un potencial de mejora y, por tanto, es un motivador omnipresente de la autooptimización y, por tanto, un rehén del alma.

Simplemente ya no podía ser feliz porque la mueca de insuficiencia provocaba mi ambición por todas partes y me arrastraba al abismo de la rendición incondicional.

Ni una sola cosa o ser me permitía descansar, ni yo ni mi contraparte me enfrentábamos a latiguillos del neoliberalismo como: „Sé más diligente“ o „Puedes hacerlo si sólo quieres“.

Pero, ¿qué se suponía que debía conseguir? ¿Más dinero para sentir aún menos lo que realmente quiero? ¿Creía seriamente que podría entender el mundo o incluso resolver sus problemas con sólo leer suficientes periódicos?

¿Por qué algo dentro y fuera de mí me obligaba constantemente a formarme una opinión sobre cada mierda? Ya se tratara de estilo de vida, política, música o poesía, yo tenía mi postura y, como me consideraba una persona culta, por supuesto era la correcta, o como yo la llamo, la más correcta.

Y eso me colocaba en buena compañía. Como parte de una „sociedad del yo sé más“, mi vida transcurría en discusiones completamente inútiles sobre todo. Dinero, amor, política y mucho más. Mi mente no se detenía ante nada y no se daba cuenta de que las acusaciones que la desgastaban sólo podían funcionar porque me las hacía a mí mismo.

Se podría decir que luchaba por el pacifismo con armas nucleares y me preguntaba por qué no llegaba a ninguna parte.

Hoy todavía no he superado todo eso, pero ya no revoloteo en vano como una mosca sacrificada en una tela de araña.

Cada día me libero poco a poco con una experiencia de paz. Cada día me regocijo en la sensación de ser capaz por fin de volver a mover algo que parecía perdido. Por supuesto, al final la araña seguirá comiéndome, pero como dejo de medir toda la calidad de vida en función de la utopía de ganar esta batalla, mover un dedo del pie vuelve a ser un momento de felicidad y, mientras tanto, ya puedo volver a mover todo el pie izquierdo, al menos un poco.

Tu Ulf

Der Angsthase

Libelle im Paradies

Manchmal ist es schon unwirklich, wie schön der erste Blick aus den geöffnete Tür des Jürmanns ist: strahlend blauer Himmel, eine Sonne, die so hell erstrahlt, als dürfe sie es nie wieder, ein Meer so türkisblau, dass kein Katalogbild mithalten kann und dann vor mir mein Kompensationsbauch und im Mund eine ungesunde Reminiszenz an vergange Leben.

Wann traue ich.mich endlich wirklich loszulassen? Wann höre ich endlich auf, auf mein Gefühl zu hören, das schlussendlich doch nur eine liebgewonnene Gewohnheit ist, die meinem trägen Gehirn geschuldet ist?
Wann höre ich endlich auf vor mir zu flüchten?

Nach der nächsten Katastrophe oder nach der übernächsten? Nie waren die Bedingungen besser. Das Geld ist da. Das Wetter toll und noch bin ich gesund?

Ich will nicht mehr der Alte sein. Ich will mich lösen von Frust, Kommerz und Stress. Deshalb bin ich hier und dennoch habe ich zwei falsche Freunde weiterhin im Gepäck.Bier und Zigaretten.

Ich musste und habe mich von so viel emanzipiert, was so viel Arbeit gekostet hat und denke immer noch das eben genannten genossen mir dabei geholfen haben. Dabei standen sie mir mehr im Weg als alles andere, denn sie waren es, die mich immer an der Kette hielten, wie einen Löwen, der Angst vor sich selbst hat und deshalb lieber in Gefangenschaft lebt.

Wenn der Ritt auf der Waiküre ein Erfolg werden soll und das ist ja der Grund warum ich gefahren bin, muss ich mich dieser Angst stellen.

Der Angst vor der Schwäche des eigenen Geistes, der so gern träge ist und auf Nummer Sicher geht. Dabei hab ich mich schon längst von der vermeintlichen Sicherheit gelöst und schon festgestellt, dass sie unbegründet ist.

Ich brauche keine Angst haben, denn ich weiss schon längst dass ich stark genug bin, ich glaub es mir nur noch nicht.

Zeit an meine Stärke zu glauben, denn so stark wie jetzt war ich noch nie und wer weiss, wann ich es je wieder sein werde.

Euer Ulf

In english

The scaredy-cat

Sometimes it’s unreal how beautiful the first glance out of the open door of the Jürmann’s is: a bright blue sky, a sun that shines so brightly as if it should never do so again, a sea so turquoise blue that no catalog picture can keep up and then in front of me my compensatory belly and in my mouth an unhealthy reminiscence of past lives.

When will I finally dare to really let go? When will I finally stop listening to my feelings, which are ultimately just a cherished habit caused by my sluggish brain?
When will I finally stop running away from myself?

After the next catastrophe or the one after that? The conditions have never been better. The money is there. The weather is great and I’m still healthy?

I don’t want to be the same old person anymore. I want to free myself from frustration, commerce and stress. That’s why I’m here and yet I still have two false friends in my luggage: beer and cigarettes.

I had to and have emancipated myself from so much that took so much work and I still think that the aforementioned friends helped me to do so. They stood in my way more than anything else, because they were the ones who always kept me on the chain, like a lion that is afraid of itself and therefore prefers to live in captivity.

If the ride on the Waiküre is to be a success, and that is the reason why I rode, I have to face up to this fear.

The fear of the weakness of my own mind, which likes to be lazy and play it safe. I have long since let go of this supposed security and have already realized that it is unfounded.

I don’t need to be afraid because I’ve known for a long time that I’m strong enough, I just don’t believe it yet.

It’s time to believe in my strength, because I’ve never been as strong as I am now and who knows when I’ll ever be again.

Your Ulf

En Francaise

L’angoisse

Il est parfois irréel de constater à quel point la première vue depuis la porte ouverte du Jürmann est belle : un ciel d’un bleu éclatant, un soleil qui brille comme s’il ne devait plus jamais briller, une mer d’un bleu turquoise qu’aucune photo de catalogue ne peut égaler et puis, devant moi, mon ventre de compensation et dans ma bouche, une réminiscence malsaine de vies passées.

Quand est-ce que j’oserai vraiment lâcher prise ? Quand cesserai-je d’écouter mon intuition, qui n’est en fin de compte qu’une chère habitude due à mon cerveau paresseux ?
Quand vais-je enfin arrêter de me fuir ?

Après la prochaine catastrophe ou celle d’après ? Les conditions n’ont jamais été aussi bonnes. L’argent est là. Le temps est magnifique et je suis encore en bonne santé ?

Je ne veux plus être comme avant. Je veux m’éloigner de la frustration, du commerce et du stress. C’est pour cela que je suis ici, et pourtant j’ai toujours deux faux amis dans mes bagages, de la bière et des cigarettes.

J’ai dû et j’ai réussi à m’émanciper de tant de choses qui m’ont coûté tant de travail et je pense toujours que ces mêmes amis m’ont aidé à le faire. Mais ils m’ont gêné plus que tout, car ce sont eux qui m’ont toujours tenu à la chaîne, comme un lion qui a peur de lui-même et qui préfère donc vivre en captivité.

Si je veux que cette chevauchée soit un succès, et c’est bien la raison pour laquelle j’ai pris le volant, je dois affronter cette peur.

La peur de la faiblesse de mon propre esprit, qui aime tant être paresseux et jouer la carte de la sécurité. Pourtant, je me suis déjà détaché depuis longtemps de cette prétendue sécurité et j’ai déjà constaté qu’elle n’est pas fondée.

Je n’ai pas besoin d’avoir peur, car je sais depuis longtemps que je suis assez forte, mais je ne me crois pas encore.

Il est temps de croire en ma force, car je n’ai jamais été aussi fort que maintenant et qui sait quand je le serai à nouveau.

Votre Ulf

El Español

El gato asustado

A veces es irreal lo bonita que es la primera mirada que se echa desde la puerta abierta de la Jürmann: un cielo azul brillante, un sol que brilla tanto como si no debiera permitírselo nunca más, un mar de un azul tan turquesa que ninguna foto de catálogo puede seguirle el ritmo y luego delante de mí mi barriga compensatoria y en mi boca una reminiscencia malsana de vidas pasadas.

¿Cuándo me atreveré por fin a soltarme de verdad? ¿Cuándo dejaré por fin de hacer caso a mis sentimientos, que a fin de cuentas no son más que un hábito acariciado provocado por mi perezoso cerebro?
¿Cuándo dejaré por fin de huir de mí mismo?

¿Después de la próxima catástrofe o de la siguiente? Las condiciones nunca han sido mejores. El dinero está ahí. Hace buen tiempo y sigo sano…

Ya no quiero ser la de antes. Quiero liberarme de la frustración, el comercio y el estrés. Por eso estoy aquí y, sin embargo, sigo llevando en mi equipaje dos falsos amigos: la cerveza y el tabaco.

Tuve y he tenido que emanciparme de tantas cosas que me costaron mucho trabajo y sigo pensando que los amigos mencionados me ayudaron a hacerlo. Me estorbaron más que otra cosa, porque fueron ellos los que me mantuvieron siempre en la cadena, como un león que se teme a sí mismo y por eso prefiere vivir cautivo.

Si quiero que la travesía del Waiküre sea un éxito, y esa es la razón por la que he montado, tengo que enfrentarme a este miedo.

El miedo a la debilidad de mi propia mente, a la que le gusta ser perezosa y jugar sobre seguro. Hace tiempo que dejé atrás esta supuesta seguridad y ya me he dado cuenta de que es infundada.

No necesito tener miedo porque hace tiempo que sé que soy lo suficientemente fuerte, sólo que aún no me lo creo.

Es hora de creer en mi fuerza, porque nunca he sido tan fuerte como ahora y quién sabe cuándo volveré a serlo.

Tu Ulf

Blaue Stunde

Es ist still morgens, wenn die Sonne aufgeht und nur einsame Schiffe den Horizont streifen.
Die leichte Kühle im nahenden Sonnenaufgang versetzt einen in längst vergangene Zeiten, als die Moderne noch in den Sternen stand.

Ein wenig Erfurvhtsvoll erwartet man die 45 Grad, die für heute angekündigt sind, denn wenn die Luft steht und die Sonne brennt, merkt man wie filigran der Körper ist.

Viel trinken wird geraten und wenig bewegen, heute geht dass, Wilo die Arbeit mit dem Rechner erledigt werden kann, aber vor hundert Jahren war es einfach nur heiß und man musste still zusehen, wie Naturgewalten die Ernte verbrannten, die man doch so dringend zum Leben braucht.

Man könnte nur warten und überlegen, wer die Wasserreserven bekommt, das Korn, das Vieh oder man selbst. Und täglich war es wie in dem Kinderspiel, bei dem die Musik spielt und ein Stuhl zu wenig vorhanden war. Wer wird heute nicht überleben?

Früher war das selten, weil keine Industrie mit ihrem Kohlenmonoxidausstoß diesen Prozess beflügelt hat. Heute ist diese Sengende Hitze ein wiederkehrendes Ritual, dem man mit genmanipuliertem Getreide und Wasserspeichern zu begegnen versucht, dessen Reserven schon jetzt nicht mehr für alle Menschen reichen, das Mittelmeer vor mir, dass auf der anderen Seite an Afrika grenzt spricht mit seinen Leichen aus Flüchtlingen eine deutliche Sprache.

Was muss noch passieren, dass der Mensch endlich begreift, dass er sich in einer Sackgasse befindet und das man der drohenden Katastrophe nur mit Verzicht begegnen kann?

Die drohenden Kriege an allen Fronten kämpfen nicht um Daseinsberechtigung für Religionen oder staatlicher Souveränität, es geht ums nackte Überleben.

Es geht um Trinkwasser für Getreide, Zeit und Mensch.

Euer Ulf

In english

Blue hour
It is quiet in the morning when the sun rises and only lonely ships brush the horizon.
The light coolness of the approaching sunrise transports you back to times long past, when modernity was still written in the stars.

The 45 degrees announced for today are awaited with a bit of dread, because when the air is still and the sun is burning, you realize how delicate your body is.

Drinking a lot and moving little is advised, today that works, Wilo the work can be done with the computer, but a hundred years ago it was just hot and you had to watch silently as the forces of nature burned the crops that you need so urgently to live.

You could only wait and think about who would get the water reserves, the grain, the cattle or yourself. And every day it was like the children’s game where the music was playing and there was one chair too few. Who will not survive today?

It used to be rare, because there was no industry to fuel the process with its carbon monoxide emissions. Today, this scorching heat is a recurring ritual that people are trying to counter with genetically modified grain and water reservoirs, the reserves of which are already no longer sufficient for all people; the Mediterranean Sea in front of me, which borders Africa on the other side, speaks for itself with its corpses of refugees.

What else needs to happen for people to finally realize that they are at a dead end and that the only way to counter the impending catastrophe is to do without?

The impending wars on all fronts are not about the raison d’être of religions or state sovereignty, they are about bare survival.

It is about drinking water for grain, time and people.

Your Ulf

En Francaise

L’heure bleue
Il fait calme le matin lorsque le soleil se lève et que seuls des bateaux solitaires frôlent l’horizon.
La légère fraîcheur à l’approche du lever du soleil nous ramène à des temps lointains, quand la modernité était encore dans les étoiles.

C’est avec un peu d’appréhension que l’on attend les 45 degrés annoncés pour aujourd’hui, car lorsque l’air est stagnant et le soleil brûlant, on se rend compte à quel point le corps est en filigrane.

Il est conseillé de boire beaucoup et de ne pas trop bouger, aujourd’hui cela va, Wilo le travail peut être fait avec l’ordinateur, mais il y a cent ans, il faisait tout simplement chaud et on devait regarder en silence comment les forces de la nature brûlaient les récoltes dont on a pourtant tellement besoin pour vivre.

On ne pouvait qu’attendre et se demander à qui reviendraient les réserves d’eau, au blé, au bétail ou à soi-même. Et chaque jour, c’était comme dans ce jeu d’enfant où la musique joue et où il manquait une chaise. Qui ne survivra pas aujourd’hui ?

Autrefois, c’était rare, car aucune industrie n’alimentait ce processus avec ses émissions de monoxyde de carbone. Aujourd’hui, cette chaleur torride est un rituel récurrent que l’on tente de contrer avec des céréales génétiquement modifiées et des réservoirs d’eau dont les réserves ne suffisent déjà plus pour tous les hommes, la Méditerranée devant moi, qui borde l’Afrique de l’autre côté, parle un langage clair avec ses cadavres de réfugiés.

Que doit-il encore se passer pour que l’homme comprenne enfin qu’il se trouve dans une impasse et qu’il ne peut faire face à la catastrophe imminente qu’en renonçant ?

Les guerres qui menacent sur tous les fronts ne portent pas sur la raison d’être des religions ou de la souveraineté des États, il s’agit de la survie pure et simple.

Il s’agit d’eau potable pour les céréales, le temps et les hommes.

Votre Ulf

El Español

La hora azul
La mañana es tranquila cuando sale el sol y sólo barcos solitarios rozan el horizonte.
El ligero frescor del amanecer que se aproxima te transporta a tiempos pasados, cuando la modernidad aún estaba escrita en las estrellas.

Los 45 grados anunciados para hoy se esperan con un poco de inquietud, porque cuando el aire está quieto y el sol quema, uno se da cuenta de lo delicado que es su cuerpo.

Se aconseja beber mucho y moverse poco, hoy eso funciona, Wilo el trabajo se puede hacer con el ordenador, pero hace cien años sólo hacía calor y tenías que mirar en silencio cómo las fuerzas de la naturaleza quemaban las cosechas que necesitas con tanta urgencia para vivir.

Sólo podías esperar y pensar en quién se quedaría con las reservas de agua, el grano, el ganado o tú mismo. Y cada día era como el juego de los niños en el que sonaba la música y sobraba una silla. ¿Quién no sobrevivirá hoy?

Antes era raro, porque no había industria que alimentara el proceso con sus emisiones de monóxido de carbono. Hoy, este calor abrasador es un ritual recurrente que la gente intenta contrarrestar con cereales modificados genéticamente y depósitos de agua, cuyas reservas ya no son suficientes para toda la gente; el mar Mediterráneo, frente a mí, que limita con África por el otro lado, habla un lenguaje claro con sus cadáveres de refugiados.

¿Qué más tiene que pasar para que la gente se dé cuenta por fin de que está en un callejón sin salida y de que la única forma de contrarrestar la catástrofe inminente es prescindir de todo?

Las inminentes guerras en todos los frentes no tienen que ver con la razón de ser de las religiones o la soberanía de los Estados, sino con la mera supervivencia.

Se trata del agua potable para el grano, el tiempo y las personas.

Su Ulf

Aufgeben gilt nicht

Weiter, weiter, immer weiter. In die Welt und mich hinein. Ich wusste ja nicht wie fremd ich mir war und hatte keine Ahnung wie egal ich der Welt bin.

Im globalen Kreislauf wird verlangt, unentwegt, schließlich leben wir in einer Welt aus Möglichkeiten, obwohl diese sehr zweidimensional sind. Entweder alles ist überteuert oder kostenlos. 100.000 sind für ein Auto kein Problem, aber Mindestlohn für Niedrigqualifizierte unmöglich.

Und Freiberufler? Job, na gut, ich hab einen, aber er wird leider nicht gut bezahlt und ob ich es dann rechtzeitig schaffe, weiss ich auch nicht. Aber hey, Du lebst ja am Strand, was willst Du mehr?!

Mich wundert der Rechtruck in der Welt ehrlich gesagt nicht, auch wenn ich ihn nicht unterstütze, aber wer gestern Le Pen oder Höcke wählte ist verzweifelt, weil sein Stück vom Kuchen des großen Geldes nicht mal Krümel sind.

Die Armen, also die Mehrheit der Gesellschaft sind die Stütze des Wohlstandes, den nur wenige genießen und das stinkt Ihnen gewaltig.

Was nützt ein paar Euro Ticket, das bis Paris gültig sein soll, wenn  um fünf noch kein Bus fährt?

Wer ließt Spiegel online für Geld, wenn es nicht mal für Brot reicht? Und wer kann im Bildungsland Deutschland seine Kinder schon fördern, wenn sogar die Politik überfordert ist?

Ich war und bin geschockt von den Ergebnissen gestern, aber ich bin nicht wütend auf die Wähler, sondern auf eine politisch wirtschaftliche Dekadenz die alles bedenkt nur die Unterschicht nicht.

Die einst so moderne Nation Deutschland ist so analog wie ein Rechenschieber und feiert sich mit Lorbeerblättern, die von Menschen gepflückt werden die aussterben, weil sie nicht lebensfähig sind.

Mal schauen, wie schnell KI Klos putzen, Brötchen verkaufen, Bus fahren und Schüler lehren kann, ohne, dass die fehlende menschliche Komponente negativ ins Gewicht fällt.

Mal schauen, wie schön es sein wird mit selbstfahrenden Autos nur noch durch Slums zu fahren. Zeit zum gucken hat man ja genug.

Und mal sehen wie geduldig die sind die jetzt andere schröpfen, wenn irgendwann sie das Ende der Nahrungsketten des Kapitalismus bilden.

Neoliberal? An sich schon absurd, denn warum „neu“ neu definieren? Der Grund kann nur sein, dass die Ideen für Neu ausgehen. Ich Wette, das man bei Geringverdienern genug Input fänd, man müsste ihnen nur zuhören.

Euer Ulf

In english

Giving up is not an option
Keep going, keep going, keep going. In the world and in myself. I had no idea how alien I was to myself and I had no idea how indifferent the world was.

In the global cycle, demands are made, again and again; after all, we live in a world of possibilities, even if they are very two-dimensional. Either everything is unaffordable, or everything is free. 100,000 is no problem for a car, but the minimum wage is impossible for low-skilled workers.

What about freelancers? Job, well, I have one, but unfortunately it doesn’t pay well and I don’t know if I’ll be able to make it in time. But well, you live on the beach, what more could you want?

To be honest, I’m not surprised by the right wing in the world, even if I don’t support it, but anyone who voted for Le Pen or Höcke yesterday is desperate because their slice of the big money pie isn’t even crumbs.

The poor, i.e. the majority of society, are the pillars of the prosperity that only a few enjoy, and that puts an enormous burden on you.

What use is a ticket for a few euros, which is supposedly valid as far as Paris, if there is still no bus at five in the morning?

Who reads Spiegel online for money when there’s not even enough for a loaf of bread? And who can support their children in Germany, the land of education, when even the politicians are overwhelmed?

I was and still am shocked by yesterday’s results, but I am not angry at the voters, but at a political and economic decadence that takes everything into account except the lower classes.

Germany, once such a modern nation, is as analog as a slide rule, celebrating itself with laurel leaves plucked from people who are dying out because they are not viable.

Let’s look at how quickly AI can clean toilets, sell sandwiches, drive buses and teach students without the absence of a human component having a negative impact.

Let’s see how pleasant it will be to drive through the slums in self-driving cars. We have enough time to watch.

And let’s look at how patient those who skim off others now will be when they one day form the end of capitalism’s food chains.

Neoliberal? Absurd in itself, because why redefine „new“? The reason can only be the exhaustion of ideas of new. I bet you would find enough ideas among the herring winners; you would just have to listen to them.

Yours Ulf

En Francaise

Ne pas abandonner
Continuer, continuer, toujours continuer. Dans le monde et en moi. Je ne savais pas à quel point j’étais étrangère à moi-même et je n’avais aucune idée de l’indifférence du monde.

Dans le cycle global, on exige, sans cesse, après tout, nous vivons dans un monde de possibilités, même si celles-ci sont très bidimensionnelles. Soit tout est hors de prix, soit tout est gratuit. 100.000, ce n’est pas un problème pour une voiture, mais le salaire minimum est impossible pour les personnes peu qualifiées.

Et les indépendants ? Job, bon, j’en ai un, mais il n’est malheureusement pas bien payé et si j’arrive ensuite à le faire dans les temps, je ne sais pas non plus. Mais bon, tu vis sur la plage, que veux-tu de plus ?

Honnêtement, la droite dans le monde ne m’étonne pas, même si je ne la soutiens pas, mais celui qui a voté hier pour Le Pen ou Höcke est désespéré parce que sa part du gâteau du grand argent n’est même pas des miettes.

Les pauvres, c’est-à-dire la majorité de la société, sont le pilier de la prospérité dont seuls quelques-uns jouissent, et cela vous pèse énormément.

À quoi sert un billet de quelques euros, censé être valable jusqu’à Paris, si aucun bus ne circule encore à cinq heures ?

Qui lit Spiegel online pour de l’argent s’il n’y a même pas assez pour acheter du pain ? Et qui peut encourager ses enfants en Allemagne, pays de l’éducation, si même la politique est dépassée ?

J’ai été et je suis toujours choqué par les résultats d’hier, mais je ne suis pas en colère contre les électeurs, mais contre une décadence politique et économique qui prend tout en compte sauf les classes inférieures.

L’Allemagne, une nation autrefois si moderne, est aussi analogique qu’une règle à calcul et se célèbre avec des feuilles de laurier cueillies par des personnes qui s’éteignent parce qu’elles ne sont pas viables.

Voyons à quelle vitesse l’IA peut nettoyer les toilettes, vendre des petits pains, conduire des bus et enseigner aux élèves sans que l’absence de composante humaine ne pèse négativement.

Voyons à quel point il sera agréable de rouler dans les bidonvilles avec des voitures autopilotées. On a bien le temps de regarder.

Et voyons à quel point ceux qui écopent maintenant les autres sont patients lorsqu’ils constituent un jour la fin des chaînes alimentaires du capitalisme.

Néolibéral ? Absurde en soi, car pourquoi redéfinir „nouveau“ ? La raison ne peut être que l’épuisement des idées de nouveauté. Je parie qu’on trouverait suffisamment d’idées chez les gagneurs de harengs, il suffirait de les écouter.

Votre Ulf

El Español

Rendirse no es una opción
Sigue, sigue, sigue Hacia el mundo y hacia mí misma. No me daba cuenta de lo ajena que era a mí misma y no tenía ni idea de lo indiferente que era al mundo.

En el ciclo global, las exigencias son constantes, al fin y al cabo vivimos en un mundo de posibilidades, aunque sean muy bidimensionales. Todo está sobrevalorado o es gratis. 100.000 euros no es problema para un coche, pero el salario mínimo es imposible para los trabajadores poco cualificados.

¿Y los autónomos? Trabajo, bueno, yo tengo uno, pero por desgracia no está bien pagado y no sé si llegaré a tiempo. Pero bueno, vives en la playa, ¿qué más se puede pedir?

Para ser sincero, no me sorprende el retroceso de la derecha en el mundo, aunque no la apoye, pero quien votó ayer a Le Pen o a Höcke está desesperado porque su parte del pastel de las grandes fortunas no son ni migajas.

Los pobres, es decir, la mayoría de la sociedad, son los pilares de la prosperidad de la que sólo disfrutan unos pocos y eso apesta a gloria.

¿De qué sirve un billete de unos pocos euros que se supone válido hasta París si no hay autobús a las cinco?

¿Quién lee el Spiegel online para ganar dinero cuando no hay ni para el pan? ¿Y quién puede mantener a sus hijos en Alemania, país de educación, si hasta los políticos están desbordados?

Me escandalizaron y me escandalizan los resultados de ayer, pero no estoy enfadado con los votantes, sino con una decadencia política y económica que considera todo menos a las clases bajas.

La otrora tan moderna nación alemana es tan analógica como una regla de cálculo y se celebra a sí misma con hojas de laurel arrancadas a personas que se extinguen porque no son viables.

Veamos lo rápido que la IA puede limpiar retretes, vender panecillos, conducir autobuses y enseñar a los alumnos sin que el componente humano que falta tenga un impacto negativo.

Veamos lo agradable que será atravesar barrios marginales en coches autoconducidos. Habrá tiempo de sobra para verlo.

Y a ver qué paciencia tienen los que ahora esquilman a los demás cuando acaben formando el final de las cadenas alimenticias del capitalismo.

¿Neoliberal? Absurdo en sí mismo, porque ¿por qué redefinir „nuevo“? La razón sólo puede ser que las ideas para lo nuevo se están agotando. Apuesto a que encontrarías suficientes aportaciones de los ganaderos de arenques, sólo tendrías que escucharles.

Su Ulf


Im roten Bereich

(Down below in english en français Incluido el español)  Was sich hier bewegt, ist funktionsfähig, aber bewegt sich am Limit. Und genau dort befinden wir uns aktuell.

Die Moderne, so scheint es, bietet alle Möglichkeiten, nur nicht mehr die der Alternative. Immer mehr Länder rüsten nicht nur militärisch auf sondern auch materiell.

Es geht um Jobs, koste es was es wolle. Da werden in wenigen Monaten ganze Städte aus dem Boden gestampft,wo vor wenigen Monaten noch ein grüner Standplatz für Menschen wie uns war.

Aber das ist Geschichte. Es wird lieber Land an Investoren verschenkt als in Lebenskultur investiert. Wahrscheinlich werden wir schon ab morgen dazu gezwungen sein, auf teuren Campingplätzen zu residieren, statt in der Einöde zu kampieren.

Nirgendwo kann man mehr stehen, weil Lidl, Takko und Co. Den Platz bereits besetzt haben.
Vögel, Füchse und andere Tiere sowie Menschen müssen Platz für den Kapitalismus machen, der alles kaputt macht.

Es geht mir aber nicht darum, aus Prinzip alles schlecht zu reden, denn Rumänien beispielsweise mausert sich Grad in einem so  atemberaubenden Tempo, dass mir die Spucke weg bleibt. Man sieht, dass es vielen deutlich besser geht, wirklich sehr vielen.

Aber warum darf es uns mit weniger nicht auch  gut gehen? Wie sollen wir dem Jürmann die einzelnen Wunden verbinden, wenn wir das Geld für Campingplätze brauchen?

Ich glaube, der Neoliberalismus hat Angst vor Menschen wie uns, weil wir zeigen, dass es noch etwas anderes als Geld gibt um glücklich zu sein. Der Neoliberalismus will keinen glücklich wissen, er will nur alle glauben machen, glücklich werden zu können, aber wer wird am Ende glücklich, wenn man statt zu kochen arbeitet, um sich eine Pizza bei Dominos leisten zu können?

Ich glaube nicht einmal die Aktionäre, denn wer sammelt, wovon man nie genug bekommen kann, also Geld, der kann niemals glücklich sein.

Euer Ulf

In english

In the red zone
What is moving here is functional, but is moving at the limit. And that is exactly where we currently find ourselves.

Modernity, it seems, offers all possibilities, except for the alternative. More and more countries are not only arming themselves militarily but also materially.

It’s all about jobs, whatever the cost. In just a few months, entire cities are being built where just a few months ago there was a green field for people like us.

But that is history. It is better to give away land to investors than to invest in the culture of life. From tomorrow, we will probably be forced to live on expensive campsites instead of camping in the wasteland.

There will be nowhere to stand because Lidl, Takko and the like will have already taken over the space.
Birds, foxes, other animals and people have to make room for capitalism, which is destroying everything.

But I don’t want to talk down everything on principle, because Romania, for example, is moulting at such a breathtaking pace that it leaves me speechless. You can see that many people are doing much better, a lot of people really.

But why can’t we also be doing well with less? How are we supposed to dress Jürmann’s individual wounds if we need the money for campsites?

I think neoliberalism is afraid of people like us because we show that there is something other than money to be happy. Neoliberalism doesn’t want anyone to be happy, it just wants everyone to think they can be happy, but who ends up being happy if you work instead of cooking so you can afford a pizza at Dominos?

I don’t think even the shareholders, because if you collect what you can never get enough of, i.e. money, you can never be happy.

Your Ulf

En francaise

Dans la zone rouge
Ce qui bouge ici est fonctionnel, mais bouge à la limite. Et c’est là que nous nous trouvons actuellement.

La modernité, semble-t-il, offre toutes les possibilités, sauf celle de l’alternative. De plus en plus de pays ne s’arment pas seulement militairement, mais aussi matériellement.

Il s’agit d’emplois, quel qu’en soit le prix. En quelques mois, des villes entières sortent de terre, là où il y a quelques mois encore, il y avait une place verte pour des gens comme nous.

Mais c’est de l’histoire ancienne. On préfère donner des terrains à des investisseurs plutôt que d’investir dans la culture de vie. Dès demain, nous serons probablement contraints de résider dans des campings hors de prix plutôt que de camper dans des endroits déserts.

On ne peut plus se tenir nulle part, car Lidl, Takko et autres ont déjà pris la place.
Les oiseaux, les renards et autres animaux ainsi que les hommes doivent faire place au capitalisme qui détruit tout.

Mais il ne s’agit pas pour moi de dire du mal de tout par principe, car la Roumanie, par exemple, se transforme à une vitesse si époustouflante que j’en ai la bave aux lèvres. On voit que beaucoup de gens vont nettement mieux, vraiment beaucoup.

Mais pourquoi ne pouvons-nous pas aller bien avec moins ? Comment allons-nous panser les différentes plaies de Jürmann si nous avons besoin d’argent pour les campings ?

Je pense que le néolibéralisme a peur de gens comme nous, parce que nous montrons qu’il y a autre chose que l’argent pour être heureux. Le néolibéralisme ne veut que personne ne soit heureux, il veut juste faire croire à tout le monde qu’il est possible d’être heureux, mais au final, qui sera heureux si, au lieu de cuisiner, on travaille pour pouvoir se payer une pizza chez Dominos ?

Je ne pense même pas aux actionnaires, car ceux qui accumulent ce dont on ne se lasse pas, c’est-à-dire l’argent, ne pourront jamais être heureux.

Votre Ulf

El Español

En la zona roja
Lo que se mueve aquí es funcional, pero se mueve al límite. Y ahí es exactamente donde nos encontramos actualmente.

La modernidad, al parecer, ofrece todas las posibilidades, excepto la alternativa. Cada vez son más los países que no sólo se arman militarmente, sino también materialmente.

Se trata de puestos de trabajo, cueste lo que cueste. En pocos meses se están construyendo ciudades enteras del suelo donde hace sólo unos meses había un campo verde para gente como nosotros.

Pero eso ya es historia. La gente prefiere regalar terrenos a los inversores que invertir en una cultura de la vida. A partir de mañana, probablemente nos veremos obligados a vivir en campings caros en lugar de acampar en el descampado.

No habrá ningún sitio donde pararse porque Lidl, Takko y similares ya han ocupado el espacio.
Pájaros, zorros y otros animales y personas tienen que hacer sitio al capitalismo, que lo está destruyendo todo.

Pero no quiero criticarlo todo por principio, porque Rumanía, por ejemplo, se está desarrollando a un ritmo tan vertiginoso que me deja sin palabras. Se ve que a mucha gente le va mucho mejor, a muchos realmente.

Pero, ¿por qué no nos puede ir bien también a nosotros con menos? ¿Cómo vamos a curar las heridas individuales de Jürmann si necesitamos el dinero para campings?

Creo que el neoliberalismo tiene miedo de gente como nosotros porque demostramos que hay algo más que dinero para ser feliz. El neoliberalismo no quiere que nadie sea feliz, sólo quiere que todo el mundo piense que puede ser feliz, pero ¿quién acaba siendo feliz si trabajas en vez de cocinar para poder permitirte una pizza en Dominos?

Creo que ni siquiera los accionistas, porque si coleccionas lo que nunca te sobra, es decir, dinero, nunca podrás ser feliz.

Tu Ulf

Pause in Ruse

(Down below in english en français Incluido el español) Das war wieder ein Tripp. Ich weiss nicht ob 400 oder 500 Kilometer über Holperpisten und durchs Land, aber,und das ist wirklich erwähnenswert: Silvana ist gefahren; bestimmt  und sie hat das hervorragend gemacht.

Man bedenke, dass für sie nicht nur Bulgarien neu war, sondern auch der Jürmann. Definitiv größer als ein Golf Cabrio, dann sechs Gänge statt Automatik und auch die Ausmaße sind durchaus anders.

Aber der Wille war größer als die Zweifel und so geschah es, dass plötzlich ein „ich glaub, ich sollte gleich fahr’n“ erschallte und weniger Augenblicke später Silvana den Jürmann lenkte.

Gut, ich fand es besser als das Getriebe, aber erstens ist es ja Recht neu und zweitens hat sie das Problem auch schnell in den Griff bekommen, denn 100 Kilometer später leben Jürmann, Silvana, Ulf und alle Bulgaren noch.

Mehr gibt es nicht zu berichten, aber ich finde, dass war Wichtiger als alles zuvor, denn es zeigt,was so ein Ritt auf der Waiküre im Stande ist zu verändern: Alles.

Euer Ulf

In english

Break in Ruse

That was another trip. I don’t know whether it was 400 or 500 kilometers over bumpy roads and through the country, but, and this is really worth mentioning: Silvana drove; definitely and she did an excellent job.

Bear in mind that not only Bulgaria was new to her, but also the Jürmann. Definitely bigger than a Golf Cabrio, six gears instead of automatic and the dimensions are also quite different.

But the will was greater than the doubts and so it happened that suddenly a „I think I should drive right away“ rang out and a few moments later Silvana was driving the Jürmann.

Well, I thought it was better than the gearbox, but firstly it’s quite new and secondly she quickly got to grips with the problem, because 100 kilometers later Jürmann, Silvana and Ulf are still alive. And all the Bulgarians are still alive.

There’s not much more to report, but I think that was more important than anything before, because it shows what a ride on the Waiküre can change: Everything.

Your Ulf

En Francaise

Pause en Ruse
C’était à nouveau un voyage. Je ne sais pas si c’était 400 ou 500 kilomètres sur des pistes en bois et à travers le pays, mais, et cela vaut vraiment la peine d’être mentionné, c’est Silvana qui a conduit ; certainement et elle l’a fait de manière remarquable.

N’oublions pas qu’elle ne connaissait pas seulement la Bulgarie, mais aussi le Jürmann. Définitivement plus grande qu’une Golf Cabrio, avec six vitesses au lieu de la boîte automatique, et des dimensions tout à fait différentes.

Mais la volonté était plus forte que les doutes et c’est ainsi qu’un „je crois que je devrais conduire tout de suite“ a soudain retenti et que quelques instants plus tard, Silvana conduisait la Jürmann.

Bon, j’ai trouvé ça mieux que la boîte de vitesses, mais d’une part, c’est tout nouveau et d’autre part, elle a rapidement réglé le problème, car 100 kilomètres plus tard, Jürmann, Silvana, Ulf sont vivants. Et tous les Bulgares sont encore là.

C’est tout ce qu’il y a à dire, mais je pense que c’était plus important que tout ce qui a précédé, car cela montre ce qu’un tour sur l’ouïe est capable de changer : Tout.

Votre Ulf

El español

Pausa en Ruse
Ese fue otro viaje. No sé si fueron 400 o 500 kilómetros por carreteras llenas de baches y a través del campo, pero, y esto es realmente digno de mención: Silvana condujo; sin duda, e hizo un trabajo excelente.

Hay que tener en cuenta que no sólo Bulgaria era nueva para ella, sino también el Jürmann. Definitivamente más grande que un Golf Cabrio, seis marchas en lugar de automático y las dimensiones también son bastante diferentes.

Pero las ganas eran mayores que las dudas y así sucedió que de repente sonó un „Creo que debería conducir ahora mismo“ y unos instantes después Silvana estaba conduciendo el Jürmann.

Bueno, pensé que era mejor que la caja de cambios, pero en primer lugar es bastante nueva y en segundo lugar ella controló rápidamente el problema, porque 100 kilómetros después el Jürmann, Silvana y Ulf siguen vivos. Y todos los búlgaros siguen vivos.

No hay mucho más que contar, pero creo que eso era más importante que todo lo anterior, porque demuestra lo que puede cambiar una vuelta en el Waiküre: Todo.

Tu Ulf

Zwischen Rumänien und Griechenland


(Down below in english en français Incluido el español) In Bulgarien ist das Leben hart. Man sieht es den Städten und Dörfern an und man sieht es in den Gesichtern der Menschen.

Es braucht, bis der Bulgare lächelt, denn seine Gesichtszüge scheinen auf Verzweiflung eingestellt.

Freilich nicht bei allen, aber bei vielen und die deren Gesichter nicht von Furchen der Sorgen durchpflügt sind, machen die der anderen nur noch tiefer. Weil sie oft mit einem überheblichen Grinsen auf jene herunterschauen, die nicht am Wirtschaftswunder partizipieren.

In Bulgarien trifft Deuz auf dolce gabana und L’oreal auf Gülle. Reminiszenzen der Moderne strecken sich wie Phoenix aus der Asche verkohlter Großstädte, während auf dem Land die Decke über jeder zweiten Behausung wackelt.

Es wirkt oft absurd, wie modernste Überwachungssystheme über Straßen hängen, die in anderen Teilen Europas nicht mal Pfade getauft würden, denn die Rechnung des Aufschwungs muss gezahlt werden, von allen.

Wenn BMW auf Kutsche prallt, die Polizei perfektes Deutsch spricht wo offensichtlich die wahren Probleme der Unterschicht unerhört bleiben dann ist man im neuen Europa, öhhh, Bulgarien.

Euer Ulf

In english

Between Romania and Greece
Life in Bulgaria is hard. You can see it in the towns and villages and you can see it on people’s faces.

Bulgarians need time to smile because their faces seem to be set for despair.

Not all of them, of course, but many, and those whose faces are not marked by worry lines only make those of others even deeper. Because they often look down with a haughty smile on those who are not part of the economic miracle.

In this country, Deuz meets Dolce Gabana and L’oreal meets Mud. Reminiscences of modernity rise like phoenixes from the ashes of charred cities, while in the countryside the ceiling swings over every second home.

It often seems absurd how ultra-modern surveillance systems hang over roads that wouldn’t even be called roads in other parts of Europe because the bill for the increase has to be paid by everyone.

When a BMW crashes into a car, the police speak perfect German and the real problems of the underclass are seemingly not heard, then you are in a new Europe, or rather Bulgaria.

Your Ulf

En Francaise

Entre la Roumanie et la Grèce
En Bulgarie, la vie est dure. Cela se voit dans les villes et les villages et se lit sur les visages des gens.

Il faut du temps pour que le Bulgare sourie, car ses traits semblent être réglés sur le désespoir.

Certes, pas chez tous, mais chez beaucoup, et ceux dont le visage n’est pas labouré par les sillons de l’inquiétude ne font que creuser ceux des autres. Parce qu’ils regardent souvent de haut, avec un sourire arrogant, ceux qui ne participent pas au miracle économique.

En Bulgarie, Deuz rencontre la dolce gabana et L’oreal le lisier. Les réminiscences de la modernité renaissent tel un phénix des cendres des grandes villes calcinées, tandis qu’à la campagne, le plafond d’une habitation sur deux vacille.

Il est souvent absurde de voir des systèmes de surveillance ultramodernes suspendus au-dessus de routes qui, dans d’autres régions d’Europe, ne seraient même pas baptisées sentiers, car la facture de l’essor doit être payée, par tous.

Quand une BMW heurte une calèche, que la police parle un allemand parfait et que les vrais problèmes des classes inférieures ne sont manifestement pas entendus, on est dans la nouvelle Europe, ou plutôt la Bulgarie.

Votre Ulf

El Español

Entre Rumanía y Grecia
La vida es dura en Bulgaria. Se ve en las ciudades y pueblos y se nota en las caras de la gente.

Los búlgaros tardan en sonreír, porque sus rasgos faciales parecen dispuestos para la desesperación.

No para todos, por supuesto, pero sí para muchos, y aquellos cuyos rostros no están surcados por surcos de preocupación no hacen sino ahondar aún más los de los demás. Porque a menudo miran con una sonrisa arrogante a los que no participan en el milagro económico.

En Bulgaria, Deuz se encuentra con dolce gabana y L’oreal con purines. Reminiscencias de la modernidad resurgen como ave fénix de las cenizas de las ciudades carbonizadas, mientras que en el campo el techo tiembla sobre una de cada dos viviendas.

A menudo parece absurdo cómo los sistemas de vigilancia de última generación cuelgan sobre carreteras que en otras partes de Europa ni siquiera se llamarían caminos, porque la factura del auge hay que pagarla, entre todos.

Cuando un BMW choca contra un carruaje, la policía habla un alemán perfecto y los verdaderos problemas de las clases bajas son obviamente desconocidos, entonces se está en la nueva Europa, o mejor dicho, en Bulgaria.

Su Ulf