1.Kapitel: Die Ruhe im Sturm

Wir müssen uns derzeit ein bisschen zwingen, dass uns der Frust über viele kleine und große Misgeschicke nicht auffrisst.

Besonders das Warten(!) (auf Zoé, Silvanas Schwestern und mein noch geschwollener Fuss sowie das ungeplante Minus auf dem Konto nagen an unseren Nerven.

Es fühlt sich ein bisschen wie gefangen im Paradies an. 

Aber es war ja klar, dass auch dieser Moment irgendwann einmal eintreten wird und eigentlich bin ich ja froh, dass wir unterwegs dennoch so viel hinbekommen haben.

Wir müssen einfach akzeptieren, dass es so ist und mit Blick nach vorn genießen, was das Schicksal uns bietet.

Mir hilft, dass ich alles, wirklich alles, was uns derzeit passiert, als selbst gewählt sehe. Ich war platt vom arbeiten und zwang mich selbst mit dem Unfall zur Pause, denn sonst hätten wir vielleicht mehr Geld, aber unsere Baustelle wäre die Beziehung, weil ich überarbeitet unausstehlich bin.

In Deutschland wäre uns eine äquivalente Misere ja auch nicht erspart geblieben und hier hilft die Abgeschiedenheit, um sich nicht noch nervöser machen zu lassen.

Wir müssen uns einfach ertragen lernen, gegenseitig und uns selbst, in guten wie in schlechten Zeiten, das ist die Challange des Lebens. 

Und ja, wie alle nah an der Verzweiflung, hilft mir die Hoffnung des Glaubens. Ich fühle mich beschützt, weil am Ende doch trotz vieler Niederlagen alles geklappt hat.

Es ist mir egal, ob es da was gibt oder nicht, mir hilft es zu denken „danke, dass Du bei mir bist“ und mir hilft es genauso, dass hier, im Gegensatz zur Zivilisation nich ständig gesagt wird, wie wir es machen sollten, was wir für Fehler gemacht haben könnten und wie schlimm doch das alles ist.

Ist es nicht, ich muss viel am Strand liegen und nebenbei mit Aua Fuss ab heute wieder mehr arbeiten. Das ist alles.

Und, man sollte ja nicht vergessen: Wir haben das meiste ja jetzt hinter uns und nicht mehr vor uns!

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Chapter I: the calm in the storm
At the moment, we have to force ourselves a little to keep the frustration of many small and large misfortunes from consuming us.

Especially the wait(!) (for Zoé, Silvana’s sisters and my still swollen foot as well as the unplanned minus on the account are gnawing at our nerves.

It feels a bit like being trapped in paradise.

But it was clear that this moment would come at some point and I’m actually glad that we still managed to get so much done along the way.

We just have to accept that this is the way it is and look ahead and enjoy what fate has to offer us.

It helps me that I see everything, really everything, that is happening to us at the moment as being of our own choosing. I was flat from working and forced myself to take a break with the accident, because otherwise we might have more money, but our construction site would be the relationship because I’m overworked and obnoxious.

In Germany, we wouldn’t have been spared an equivalent misery and here the seclusion helps us not to get even more nervous.

We simply have to learn to put up with each other and ourselves, in good times and bad, that’s the challenge of life.

And yes, like everyone close to despair, the hope of faith helps me. I feel protected because everything worked out in the end despite many defeats.

I don’t care whether there is something or not, it helps me to think „thank you for being with me“ and it also helps me that here, in contrast to civilization, we are not constantly being told how we should do it, what mistakes we might have made and how bad it all is.

It’s not, I have to lie on the beach a lot and work more from today onwards. That’s all.

And, you shouldn’t forget: We have most of it behind us now and no longer in front of us!

See you tomorrow,

Your Ulf

En francaise


Chapitre I : le calme dans la tempête
En ce moment, nous devons nous forcer un peu pour que la frustration liée à de nombreuses petites et grandes mésaventures ne nous ronge pas.

L’attente ( !) (de Zoé, des sœurs de Silvana et de mon pied encore enflé, ainsi que le solde négatif imprévu de notre compte en banque, notamment, rongent nos nerfs.

On a un peu l’impression d’être pris au piège au paradis.

Mais il était évident que ce moment arriverait un jour, et je suis contente que nous ayons réussi à faire autant de choses en route.

Nous devons simplement accepter que c’est ainsi et profiter de ce que le destin nous offre en regardant vers l’avant.

Ce qui m’aide, c’est que je considère que tout, absolument tout ce qui nous arrive en ce moment est un choix. J’étais épuisée de travailler et je me suis forcée à faire une pause avec l’accident, car sinon nous aurions peut-être plus d’argent, mais notre chantier serait la relation, car je suis insupportable à force de travailler.

En Allemagne, nous n’aurions pas échappé à une misère équivalente et ici, l’isolement nous aide à ne pas nous laisser rendre encore plus nerveux.

Nous devons simplement apprendre à nous supporter les uns les autres et à nous supporter nous-mêmes, dans les bons comme dans les mauvais moments, c’est le défi de la vie.

Et oui, comme tous ceux qui sont proches du désespoir, l’espoir de la foi m’aide. Je me sens protégée parce qu’en fin de compte, malgré de nombreuses défaites, tout a fonctionné.

Je me fiche de savoir s’il y a quelque chose ou non, cela m’aide de penser „merci d’être avec moi“ et cela m’aide aussi de savoir qu’ici, contrairement à la civilisation, on ne nous dit pas constamment comment nous devrions faire, quelles erreurs nous aurions pu commettre et à quel point tout cela est mauvais.

Ce n’est pas le cas, je dois passer beaucoup de temps à la plage et, en plus, travailler davantage à partir d’aujourd’hui avec un pied douloureux. C’est tout.


Et puis, il ne faut pas oublier : La plupart des choses sont maintenant derrière nous et non plus devant nous !

À demain,

Votre Ulf

El Español

Capítulo I: la calma en la tormenta
En este momento, tenemos que forzarnos un poco para evitar que la frustración de muchas pequeñas y grandes desgracias nos consuma.

Especialmente la espera (¡!) (de Zoé, las hermanas de Silvana y mi pie aún hinchado, así como los imprevistos menos en la cuenta nos roen los nervios.

Es como estar atrapado en el paraíso.

Pero estaba claro que este momento llegaría en algún momento y la verdad es que me alegro de que hayamos conseguido hacer tantas cosas por el camino.

Sólo tenemos que aceptar que esto es así y mirar hacia delante y disfrutar de lo que el destino nos depare.

Me ayuda ver que todo, realmente todo, lo que nos está ocurriendo en este momento lo hemos elegido nosotros. Me quedé sin trabajo y me obligué a hacer una pausa con el accidente, porque de lo contrario tendríamos más dinero, pero nuestra obra sería la relación porque trabajo demasiado y soy odiosa.

En Alemania no nos habríamos librado de una miseria equivalente y aquí la reclusión nos ayuda a no ponernos aún más nerviosos.

Sólo tenemos que aprender a soportarnos unos a otros y a nosotros mismos, en las buenas y en las malas, ése es el reto de la vida.

Y sí, como a todos los que están cerca de la desesperación, la esperanza de la fe me ayuda. Me siento protegida porque al final todo salió bien a pesar de muchas derrotas.

Me da igual que haya algo o no, me ayuda pensar „gracias por estar conmigo“ y también me ayuda que aquí, al contrario que en la civilización, no nos estén diciendo constantemente cómo tenemos que hacerlo, qué errores hemos podido cometer y lo malo que es todo.

No lo es, tengo que tumbarme mucho en la playa y trabajar más a partir de hoy. Eso es todo.

Y no hay que olvidarlo: La mayor parte ha quedado atrás y ya no la tenemos delante.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Danke!

Wie oft hätte ich schon danken müssen? Wie oft hab ich schon danken wollen?Wie dringend möchte ich jetzt danke sagen!

Diesmal nicht meiner Mutter oder Freunden, die hoffentlich oft genug bedacht werden, sondern Euch und Ihnen liebe Leserinnen und Leser!

Ihr tragt mich, ihr ertragt mich, ihr seid bei mir, wenn es gut läuft und in letzter Zeit auch oft, wenn es nicht so funktioniert wie geplant.

Ihr macht mich glücklich, weil Euer Interesse mich nicht mit meinen Gedanken allein lässt. Ihr gebt mir oft Mut und Kraft, wenn alles nur scheisse scheint, ihr schenkt Beistand, Aufmerksamkeit und Nähe, obwohl wir uns nicht kennen, oder besser, ich Euch nicht kenne.

Ich freue mich über jedes Like, jeden Kommentar und bei manchmal zu anspruchsvollen, zu verkopften oder gar langweiligen Blogs mit Eurem Lesen.

Ich schreibe seit knapp einem Jahr und teile Freude und Leid mit Euch, manchmal, für Silvanas Geschmack, zu viel, aber ich fühle mich positiv verpflichtet, weil ich euch mit auf die Reise genommen habe und deshalb auch in intimeren Momenten nicht aussen vor lassen will.

Wir werden wieder reisen, zu meinen Schülern nach Afrika, zu meinem Tripp nach Columbien und zu so vielen anderen Orten, auch wenn es derzeit anders scheint, aber die Reise ist wie das Leben:

John Lennon sagte „leben ist, was passiert, wenn man Grad was anderes vorhat. Leider hat das Leben derzeit oft was anderes vor, aber mit euch, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina und dem guten alten Jürmann, macht es unglaublich viel Spaß, nicht aufzugeben und immer weiter „on the road“ zu sein. Bis morgen!

Euer Ulf

In english

Thank you!
How many times have I had to say thank you? How often have I wanted to say thank you? How urgently do I want to say thank you now!

This time not to my mother or friends, who I hope are thanked often enough, but to you, dear readers!

You carry me, you bear with me, you are with me when things are going well and, lately, often when things don’t work out as planned.

You make me happy because your interest doesn’t leave me alone with my thoughts. You often give me courage and strength when everything seems like shit, you give me support, attention and closeness, even though we don’t know each other, or rather, I don’t know you.

I appreciate every like, every comment and your reading of blogs that are sometimes too demanding, too cerebral or even boring.

I have been writing for almost a year and share joys and sorrows with you, sometimes too much for Silvana’s taste, but I feel positively obliged because I have taken you with me on the journey and therefore don’t want to be left out even in more intimate moments.

We will travel again, to my students in Africa, to my trip to Columbia and to so many other places, even if it seems otherwise at the moment, but travel is like life:

John Lennon said „living is what happens when you have degrees of something else going on“. Unfortunately, life often has other plans at the moment, but with you, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina and good old Jürmann, it’s a lot of fun not to give up and to keep on being „on the road“. See you tomorrow!

Your Ulf

En francaise

Merci !
Combien de fois aurais-je dû remercier ? Combien de fois ai-je déjà voulu remercier ? Comme il est urgent que je dise merci maintenant !

Cette fois-ci, ce n’est pas à ma mère ou à mes amis, qui, je l’espère, sont souvent remerciés, mais à vous, chers lecteurs et lectrices !

Vous me portez, vous me supportez, vous êtes avec moi quand tout va bien et, ces derniers temps, souvent aussi quand les choses ne fonctionnent pas comme prévu.

Vous me rendez heureuse, car votre intérêt ne me laisse pas seule avec mes pensées. Vous me donnez souvent du courage et de la force quand tout semble merdique, vous m’offrez votre soutien, votre attention et votre proximité, bien que nous ne nous connaissions pas, ou plutôt, que je ne vous connaisse pas.

Je me réjouis de chaque like, de chaque commentaire et, dans le cas de blogs parfois trop exigeants, trop cérébraux ou même ennuyeux, de votre lecture.

J’écris depuis près d’un an et je partage avec vous joies et peines, parfois, au goût de Silvana, trop, mais je me sens positivement engagée parce que je vous ai emmenés en voyage et que je ne veux donc pas vous laisser à l’écart, même dans des moments plus intimes.

Nous voyagerons à nouveau, pour rejoindre mes élèves en Afrique, pour mon voyage en Colombie et dans tant d’autres endroits, même si cela semble différent pour le moment, mais le voyage est comme la vie :

John Lennon disait „vivre, c’est ce qui se passe quand on a prévu autre chose pour les examens“. Malheureusement, la vie a souvent prévu autre chose en ce moment, mais avec vous, Silvana, Mama, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina et le bon vieux Jürmann, c’est incroyablement amusant de ne pas abandonner et de continuer à être „on the road“. À demain !

Votre Ulf

El Español

¡Gracias!
¿Cuántas veces he tenido que dar las gracias? ¿Cuántas veces he querido dar las gracias? ¡Con qué urgencia quiero dar las gracias ahora!

Esta vez no a mi madre ni a mis amigos, a quienes espero dar las gracias con la suficiente frecuencia, sino a vosotros, queridos lectores.

Me lleváis, me soportáis, estáis conmigo cuando las cosas van bien y, últimamente, a menudo cuando las cosas no salen como estaba previsto.

Me hacéis feliz porque vuestro interés no me deja sola con mis pensamientos. A menudo me das valor y fuerza cuando todo parece una mierda, me das apoyo, atención y cercanía, aunque no nos conozcamos, o mejor dicho, yo no te conozca a ti.

Agradezco cada like, cada comentario y vuestra lectura de blogs a veces demasiado exigentes, demasiado cerebrales o incluso aburridos.

Llevo casi un año escribiendo y compartiendo alegrías y penas con vosotros, a veces demasiado para el gusto de Silvana, pero me siento positivamente obligada porque os he llevado conmigo en el viaje y por eso no quiero que me dejéis de lado ni siquiera en los momentos más íntimos.

Volveremos a viajar, a mis estudiantes en África, a mi viaje a Colombia y a tantos otros lugares, aunque de momento parezca lo contrario, pero viajar es como la vida:

John Lennon decía que „vivir es lo que ocurre cuando tienes grados de otra cosa en marcha“. Por desgracia, la vida suele tener otros planes en este momento, pero contigo, Silvana, mamá, Bärbel, Max, Jiannis, Willi (Jens) Peter, Katharina y el bueno de Jürmann, es muy divertido no rendirse y seguir „en el camino“. Hasta mañana
¡mañana!

Vuestro Ulf

Epimelaia heautu


Heute Morgen bin ich aus dem Jürmann gestiegen, das heißt, ich hab es versucht und bin tierisch umgeknickt. Ja, Schmerzen sind eine intensive Erfahrung und zeigen einem oft mehr, als das an Stelle X Y nicht in Ordnung ist.

So lag ich nun da, wie ein gestrandet Wal im Sand und kugelte mich,bis Kühlakkus den Schmerz erst intensivierten und dann linderten.

Eine gute Gelegenheit, über mich nachzudenken und die Chance, nicht vor mir weglaufen zu können, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich dachte also über gestern Abend nach, als Silvana und ich über die Weiterfahrt nach Sizilien nach dachten, über Barcelona und Marokko.

Und schnell wurde aus einem Wenn ein dann und aus Vorfreude Stress, denn kommenden Monat erwarten wir ja Besuch und am 31. Oktober fährt schon die letzte Fähre nach Italien.

Und kostenlos ist sie auch nicht. Also wieder arbeiten wie ein Irrer und sparen, nur um in drei Monaten in Palermo und Umgebung den Winter zu verbringen. Ohne kostenlosen Standplatz.

Ja, wir wären wieder unterwegs, aber hätten uns von der Intention der Reise, dem griechischen „Epimelaia heautu“, der Sorge um sich selbst entfernt.

Eben, auf dem Boden robbend, hab ich mich final dagegen entschieden, denn das Letzte was ich oder wir jetzt brauchen ist Stress.

Ich bilde mir ein, dass mir das Schicksal sagen wollte „Halte inne, halte aus, halte durch“, Zeit sich endlich nicht um den Jürmann, sondern um uns zu kümmern. Es ist an der Zeit, sich der inneren Baustellen zu .widmen.

Eine gesunde Seele.

Euer Ulf

In english


Epimelaia Heautu
This morning I got out of the Jürmann, that is, I tried it and twisted like hell. Yes, pain is an intense experience and often shows you more than just that X Y is wrong.

So I lay there like a beached whale in the sand and rolled around until cold packs first intensified the pain and then soothed it.

A good opportunity to think about myself and the chance not to run away from myself, in the truest sense of the word.

So I thought about last night, when Silvana and I were thinking about the onward journey to Sicily, about Barcelona and Morocco.

And quickly an if turned into a then and anticipation turned into stress, because we are expecting visitors next month and the last ferry to Italy leaves on October 31.

And it’s not free either. So we’re back to working like mad and saving money just to spend the winter in Palermo and the surrounding area in three months‘ time. Without a free pitch.

Yes, we would be traveling again, but we would have distanced ourselves from the intention of the trip, the Greek „Epimelaia heautu“, the care for oneself.

Just now, crawling on the ground, I finally decided against it, because the last thing I or we need now is stress.

I imagine that fate wanted to tell me „Stay inside, hold out, hold on“, time to finally stop worrying about Jürmann and start worrying about us. It’s time to devote ourselves to our inner building sites.

A healthy soul.

Your Ulf

En francaise

Epimelaia Heautu
Ce matin, je suis sortie du Jürmann, c’est-à-dire que j’ai essayé et je me suis tordue comme une bête. Oui, la douleur est une expérience intense qui révèle souvent plus que ce qui ne va pas à l’endroit X Y.

J’étais donc là, comme une baleine échouée dans le sable, à me rouler en boule jusqu’à ce que des packs de glace intensifient puis soulagent la douleur.

Une bonne occasion de penser à moi et la chance de ne pas pouvoir me fuir, au sens propre du terme.

J’ai donc pensé à hier soir, alors que Silvana et moi réfléchissions à la suite du voyage en Sicile, à Barcelone et au Maroc.

Et rapidement, le si s’est transformé en alors et l’anticipation en stress, car nous attendons des visiteurs le mois prochain et le 31 octobre est déjà le dernier ferry pour l’Italie.

Et il n’est pas gratuit non plus. Donc, travailler comme un fou et économiser pour passer l’hiver dans trois mois à Palerme et ses environs. Sans emplacement gratuit.

Oui, nous serions à nouveau en route, mais nous nous serions éloignés de l’intention du voyage, l'“Epimelaia heautu“ grecque, le souci de soi.

Justement, en rampant sur le sol, j’ai finalement décidé de ne pas le faire, car la dernière chose dont j’ai besoin, ou dont nous avons besoin, c’est du stress.

Je m’imagine que le destin a voulu me dire „Tiens bon, tiens bon, tiens bon“, qu’il est temps de s’occuper non pas de Jürmann, mais de nous. Il est temps de se consacrer aux chantiers intérieurs.

Une âme en bonne santé.

Votre Ulf

El Español

Epimelaia Heautu
Esta mañana he salido de la Jürmann, lo que significa que la he probado y me he retorcido de lo lindo. Sí, el dolor es una experiencia intensa y a menudo te muestra algo más que que X Y está mal.

Así que me quedé tumbado como una ballena varada en la arena y me revolví hasta que las compresas frías primero intensificaron el dolor y luego lo calmaron.

Una buena oportunidad para pensar en mí mismo y la oportunidad de no huir de mí mismo, en el verdadero sentido de la palabra.

Así que pensé en la noche anterior, cuando Silvana y yo pensábamos en seguir viaje a Sicilia, en Barcelona y Marruecos.

Y rápidamente un „si“ se convirtió en un „entonces“ y la anticipación en estrés, porque esperamos visitas el mes que viene y el último ferry a Italia sale el 31 de octubre.

Y tampoco es gratis. Así que volvemos a trabajar como locos y a ahorrar dinero para pasar el invierno en Palermo y sus alrededores dentro de tres meses. Sin plaza gratis.

Sí, volveríamos a viajar, pero nos habríamos alejado de la intención del viaje, la „Epimelaia heautu“ griega, el cuidado de uno mismo.

Ahora mismo, arrastrándome por el suelo, he decidido finalmente no hacerlo, porque lo último que yo o nosotros necesitamos ahora es estrés.

Imagino que el destino quería decirme „Quédate dentro, aguanta, resiste“, es hora de dejar por fin de preocuparnos por Jürmann y empezar a preocuparnos por nosotros. Es hora de dedicarnos a nuestras obras interiores.

Un alma sana.

Tu Ulf

Existenzialismus in Progress


Wir nähern uns dem Ende des ersten Jahres auf dem Ritt auf der Waiküre. Noch ein Tag dann ist er da, der letzte Tag des ersten Buches. Das Ende des Anfangs, der Anfang von etwas Neuem.

Als wir uns 2023 am 1.September das Ja-Wort gaben, hatten wir keine Ahnung was auf uns zukommt, wir waren nicht mal mehr sonderlich euphorisch, sondern nach einem Jahr Vorbereitung sick of thinking.

Wir wollten nur nicht mehr planen, wir wollten einfach los. Zwei Menschen, ein Auto, eine Idee. Nicht Freiheit, nicht Glück, wir wollten allein sein und sehnten uns nach Ruhe.

Gut, dass wir nicht wussten, dass das kommende Jahr alles andere als ruhig wurde, es war mit Sicherheit das spektakulärste und Aufregendste, was man sich vorstellen kann, denn alles war neu, nichts war routiniert und wenn man ehrlich ist, nichts fertig.

Wenn was fertig war, dann wären wir es. In Brüssel, als wir ohne Plakette in der Stadt führen oder als in Dubrovnik das Getriebe streikte oder in Albanien,als es wieder komisch klang, um nur einige Beispiele zu nennen.

Jetzt, etwa ein Jahr später sind wir weiter, aber wissen, dass wir Grad mal gestartet sind. Jetzt beginnen wir zu träumen, weil wir nicht ständig Probleme lösen müssen.

Jetzt, am 30. August 2024, der Tag vor dem 365. Unserer Reise können wir nüchterner denken, weil wir im letzten Jahr das wichtigste geschafft haben: Wir haben uns gelöst, denken weniger in Vergleichen zu früher, beginnen anzunehmen was ist und freuen uns über Pläne, die, wie Sartre sagen würde, nur eines sind: Das was man ist, wenn man versucht zu sein, was man sein will. Was auch immer das ist

Euer Ulf

In english

Existentialism in Progress
We are approaching the end of the first year on the ride on the Waiküre. One more day and then it’s here, the last day of the first book. The end of the beginning, the start of something new.

When we said yes to each other on September 1, 2023, we had no idea what was in store for us, we weren’t even particularly euphoric, but sick of thinking after a year of preparation.

We just didn’t want to plan anymore, we just wanted to get going. Two people, one car, one idea. Not freedom, not happiness, we wanted to be alone and longed for peace and quiet.

It’s a good thing we didn’t know that the coming year would be anything but quiet, it was certainly the most spectacular and exciting thing imaginable, because everything was new, nothing was routine and, to be honest, nothing was finished.

If anything was finished, it would have been us. In Brussels, when we were driving in the city without a badge, or when the gearbox went on strike in Dubrovnik, or in Albania, when it sounded funny again, to name just a few examples.

Now, about a year later, we’ve moved on, but we know that we’ve only just started. Now we are starting to dream because we don’t have to keep solving problems.

Now, on August 30, 2024, the day before the 365th anniversary of our journey, we can think more soberly because we have achieved the most important things in the last year: We have detached ourselves, think less in comparisons to the past, start to accept what is and are happy about plans, which, as Sartre would say, are only one thing: That which one is when one tries to be what one wants to be. Whatever that is

Your Ulf

En francaise


L’existentialisme en marche
Nous approchons de la fin de la première année à cheval sur la Waiküre. Encore un jour et il sera là, le dernier jour du premier livre. La fin du début, le début de quelque chose de nouveau.

Lorsque nous nous sommes dit oui le 1er septembre 2023, nous n’avions aucune idée de ce qui nous attendait, nous n’étions même plus particulièrement euphoriques, mais plutôt sick of thinking après un an de préparation.

Nous ne voulions juste plus planifier, nous voulions juste partir. Deux personnes, une voiture, une idée. Pas la liberté, pas le bonheur, nous voulions être seuls et aspirions à la tranquillité.

Heureusement que nous ne savions pas que l’année à venir serait tout sauf tranquille, c’était certainement la plus spectaculaire et la plus excitante que l’on puisse imaginer, car tout était nouveau, rien n’était routinier et si l’on veut être honnête, rien n’était prêt.

Si quelque chose était prêt, ce serait nous. A Bruxelles, lorsque nous conduisions sans plaque dans la ville ou lorsque la boîte de vitesses était en grève à Dubrovnik ou en Albanie,lorsque cela sonnait à nouveau bizarrement, pour ne citer que quelques exemples.

Aujourd’hui, environ un an plus tard, nous sommes plus loin, mais nous savons que nous sommes partis à un moment donné. Maintenant, nous commençons à rêver, parce que nous n’avons pas à résoudre des problèmes en permanence.

Maintenant, le 30 août 2024, la veille du 365e jour de notre voyage, nous pouvons penser plus sobrement, car nous avons accompli le plus important l’année dernière : Nous nous sommes détachés, nous pensons moins en termes de comparaison avec le passé, nous commençons à accepter ce qui est et à nous réjouir des projets qui, comme dirait Sartre, ne sont qu’une chose : Ce que l’on est quand on essaie d’être ce que l’on veut être. Peu importe ce que c’est

Votre Ulf

El Español

Existencialismo en marcha
Nos acercamos al final del primer año del viaje por el Waiküre. Un día más y ya está aquí, el último día del primer libro. El final del principio, el comienzo de algo nuevo.

Cuando nos dimos el sí quiero el 1 de septiembre de 2023, no teníamos ni idea de lo que nos esperaba, ni siquiera estábamos especialmente eufóricos, sino hartos de pensar después de un año de preparativos.

No queríamos planificar más, sólo queríamos ponernos en marcha. Dos personas, un coche, una idea. Ni libertad, ni felicidad, queríamos estar solos y ansiábamos paz y tranquilidad.

Menos mal que no sabíamos que el año que se avecinaba iba a ser de todo menos tranquilo, era sin duda lo más espectacular y emocionante que se podía imaginar, porque todo era nuevo, nada era rutina y, para ser sinceros, nada estaba preparado.

Si algo estaba preparado, éramos nosotros. En Bruselas, cuando circulábamos por la ciudad sin placa, o cuando la caja de cambios se puso en huelga en Dubrovnik, o en Albania, cuando volvió a sonar raro, por citar sólo algunos ejemplos.

Ahora, un año después, hemos seguido adelante, pero sabemos que hemos empezado bien. Ahora empezamos a soñar porque no tenemos que seguir resolviendo problemas.

Ahora, el 30 de agosto de 2024, la víspera del día 365 de nuestro viaje, podemos pensar con más sobriedad porque hemos conseguido lo más importante en el último año: Nos hemos desprendido de nosotros mismos, pensamos menos en comparaciones con el pasado, empezamos a aceptar lo que es y nos alegramos de los planes, que, como diría Sartre, son sólo una cosa: Lo que eres cuando intentas ser lo que quieres ser. Sea lo que sea

Tu Ulf

Alles erledigt


Es ist ein beinahe ungutes Gefühl wenn (fast) alles erledigt ist. Es überkommt einen eine Leere, die man vormals mit nicht selten blinden Aktionismus gefüllt hat und wenn ich überlege wie teuer und Kraft aufwendig die letzten Monate waren, weiss ich nicht ob ich erschrecken oder beseelt sein soll.

Gut 5000 Euro wurden mit Minijobs meist in den Jürmann und manchmal sogar nur in die Möglichkeit zu arbeiten investiert.

Es war so viel, dass, wenn ich es vorher gewusst hätte, wohl nicht gefahren wäre. Unendlich viele Stunden im Wagen, um gutes Internet zu bersorgen und dann in der Welt zu finden und unendlich viele Nerven, die daran gewachsen aber auch oft verstorben sind.

Und jetzt? Es ist fertig.

Der Wagen läuft besser denn je und auch das Internet ist am Strand besser als in der Innenstadt von Berlin. Zoés Flug und die KFZ Versicherung sind bezahlt und wir sind nur theoretisch über die Kredtkarte im Minus, weil wir heute für 1,459 tanken konnten, aber das wird ja erst Ende September vom Konto abgezogen, wenn bereits die für unsere Verhältnisse üppigen Gehälter wieder eingegangen sind.

Ich glaube man kann sagen, lasset die Reise beginnen. Denn so frei wie jetzt waren wir noch nie.

Ich kann einfach schlafen, mitten in der Woche, während das Gewitter aus der Ferne hoffentlich auch bei uns noch die Luft reinigt.

Gut, dass ich noch nicht weiss, was in Zukunft noch alles passiert, aber noch besser ist, dass ich besser, ja viel besser geworden bin, im nich daran denken.

Gute Nacht,

Euer Ulf

In english

Everything done

It’s almost an uneasy feeling when (almost) everything is done. You’re overcome by an emptiness that you used to fill with what was often blind activism, and when I think about how expensive and energy-intensive the last few months have been, I don’t know whether to be frightened or inspired.

Round about 5000 euros were invested in mini-jobs, mostly in the Jürmann and sometimes even just in the opportunity to work.

It was so much that if I had known beforehand, I probably wouldn’t have driven. Endless hours in the car to get good internet and then to find it in the world and endless nerves that grew but also often died.

And now? It’s finished.

The car runs better than ever and the internet is better on the beach than in the city center of Berlin. Zoé’s flight and the car insurance are paid for and we are only theoretically in the red via the credit card because we were able to fill up for 1.459 today, but that won’t be deducted from the account until the end of September, when our salaries, which are lavish by our standards, have been received again.

I think we can say, let the journey begin. Because we’ve never been as free as we are now.

I can just sleep, in the middle of the week, while the thunderstorm from afar hopefully clears the air here too.

It’s good that I don’t yet know what will happen in the future, but it’s even better that I’ve become better, much better, at not thinking about it.

Good night,

Your Ulf

En Francaise


Tout est fait

C’est un sentiment presque désagréable lorsque (presque) tout est terminé. On se sent envahi par un vide que l’on remplissait auparavant avec un activisme souvent aveugle, et quand je pense à quel point les derniers mois ont été coûteux et ont demandé beaucoup d’énergie, je ne sais pas si je dois être effrayé ou inspiré.

Près de 5000 euros ont été investis dans des mini-jobs le plus souvent dans le Jürmann et parfois même seulement dans la possibilité de travailler.

C’était tellement énorme que si j’avais su à l’avance, je ne serais probablement pas partie. Un nombre infini d’heures passées dans la voiture à s’occuper d’un bon Internet, puis à le trouver dans le monde, et un nombre infini de nerfs qui en sont sortis grandis, mais aussi souvent morts.

Et maintenant ? C’est terminé.

La voiture fonctionne mieux que jamais et l’Internet est meilleur à la plage qu’au centre-ville de Berlin. Le vol de Zoé et l’assurance automobile sont payés et nous ne sommes théoriquement dans le rouge que par le biais de la carte de crédit, car nous avons pu faire le plein aujourd’hui pour 1,459, mais cela ne sera déduit de notre compte que fin septembre, lorsque les salaires, qui sont déjà généreux pour nous, auront été perçus.

Je crois qu’on peut dire que le voyage commence. Car nous n’avons jamais été aussi libres que maintenant.

Je peux tout simplement dormir, en plein milieu de la semaine, alors que l’orage venu du lointain purifie encore l’air chez nous, je l’espère.

C’est bien que je ne sache pas encore tout ce qui va se passer à l’avenir, mais c’est encore mieux que je sois devenu meilleur, oui beaucoup meilleur, en n’y pensant pas.

Bonne nuit à tous,

Votre Ulf

El Español

Todo hecho

Es casi una sensación incómoda cuando (casi) todo está hecho. Te invade un vacío que antes llenabas con lo que a menudo era activismo ciego y cuando pienso en lo caros y energéticos que han sido los últimos meses, no sé si asustarme o inspirarme.

Se invirtieron casi 5.000 euros en minitrabajos, sobre todo en la Jürmann y a veces incluso sólo en la oportunidad de trabajar.

Era tanto que, de haberlo sabido de antemano, probablemente no habría conducido. Interminables horas en el coche para conseguir un buen internet y luego encontrarlo en el mundo e interminables nervios que crecían pero también a menudo morían.

¿Y ahora? Se acabó.

El coche funciona mejor que nunca e internet es mejor en la playa que en el centro de Berlín. El vuelo de Zoé y el seguro del coche están pagados y sólo estamos teóricamente en números rojos con la tarjeta de crédito porque hoy hemos podido repostar 1.459, pero eso no se descontará de la cuenta hasta finales de septiembre, cuando volvamos a cobrar nuestros sueldos, que son fastuosos para nuestros estándares.

Creo que podemos decir que comience el viaje. Porque nunca hemos sido tan libres como ahora.

Puedo simplemente dormir, a mitad de semana, mientras la tormenta que viene de lejos con suerte todavía despeja el aire aquí.

Es bueno que aún no sepa qué pasará en el futuro, pero es aún mejor que me haya vuelto mejor, mucho mejor, para no pensar en ello.

Buenas noches,

Tu Ulf

Nomen est Omen


Der Montag ist ein interessanter Tag. Einerseits ist es der Tag des Neubeginns der Woche. Ein Tag des Aufbruchs und des Durchstartens. Montag steht von allen Tagen der Woche für „jetzt geht’s los“.

Aber Montags beginnt oft nicht nur das Potential des Guten, sondern auch des Schlechten. Montags beginnen die Probleme. Montags Morgens ist der Kaffee weniger nicht fertig als Sonntags, denn Sonntags hat man meist noch Zeit um sich noch mal umzudrehen.

Montags hingegen beginnt das Potential Zeit in der Währung Geld zu schrumpfen, denn jede Sekunde zählt, weil Geschäfte nicht geschlossen sind sondern schließen, weil alles was man beginnt Freitags fertig zu sein hat und weil man sich erst Montags um Rechnungen kümmern kann, die Samstags eintrudelten (achten Sie mal drauf, Versicherungsrechnungen etc. Kommen gehäuft Freitags und Samstags, weil man dann schon zwei Tage der Gewährleistungsfrist verstreichen lassen muss, aber das ist ein anderes spannendes Thema).

Interessant ist übrigens, dass früher die Woche mit Sonntag begann und erst im Zuge des Neoliberalismus der Montag zum Wochenanfang wurde.

Montags ist wie der gnadenlose Blick in den Zahnarztspiegel des Alltags: „Da haben wir den Salat (dt. Phrase für, „das ist die ungeschönte Wahrheit)“.

Wenn der Montag doch nur wirklich wie der Mond wäre und manchmal einfach nicht da, oder zumindest unsichtbar wäre. Nur eine Woche im Monat, die mit Dienstag beginnen würde.

Denn Montags denkt man bereits beim Aufstehen an Freitags und spätestens im Stau zur Arbeit hasst man ihn. Dabei würde Slavoi Zizêk sagen „du hast nicht Montag, sondern Kapitalismus“.

Ich will den Montag nicht mehr hassen. Ich will Gleichberechtigung unter den Tagen. Montag gleich Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.

Das geht doch nicht, weil Sonntags eben andere Gesetze gelten und so, aber merken Sie es?

Unsere Begrenztheit beginnt schon dabei selbst geschaffenes, Künstliches sozusagen wie eine unumstössliche „Wahrheit“ zu behandeln.

Nomen est Omen, der Name ist Programm. Und somit wird Montag zu einem Baum, der kein Auto sein kann, nur weil er den Namen Montag trägt.

Und jetzt überlegen Sie mal, was passiert, wenn ich mich in so einer Welt mit meinem Taufnamen Adolf vorstelle.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

Nomen est Omen
Monday is an interesting day. On the one hand, it marks the start of a new week. A day of new beginnings and a fresh start. Of all the days of the week, Monday stands for „here we go“.

But Mondays are often not only the start of the potential for good, but also for bad. Problems start on Mondays. On Monday mornings, the coffee is less unfinished than on Sundays, because on Sundays you usually still have time to turn around.

On Mondays, on the other hand, the potential time in the currency of money begins to shrink, because every second counts, because stores are not closed but close, because everything you start has to be finished on Fridays and because you can only deal with bills that arrived on Saturdays on Mondays (pay attention, insurance bills etc.). Insurance invoices, etc. come in frequently on Fridays and Saturdays, because you then have to let two days of the warranty period pass, but that’s another exciting topic).

Incidentally, it is interesting to note that the week used to start on Sunday and it was only in the wake of neoliberalism that Monday became the start of the week.

Mondays are like the merciless look in the dentist’s mirror of everyday life: „There we have the salad (German phrase for, „that’s the unvarnished truth)“.

If only Mondays really were like the moon and sometimes just weren’t there, or at least invisible. Just one week a month that would start on Tuesday.

Because on Mondays you start thinking about Fridays as soon as you get up and you hate it when you’re stuck in traffic on the way to work. Slavoi Zizêk would say „it’s not Monday, it’s capitalism“.

I don’t want to hate Mondays anymore. I want equality among the days. Monday equals Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday and Sunday.

That’s not possible because different laws apply on Sundays and all that, but do you realize it?

Our limitedness already begins to treat self-created, artificial things as an irrefutable „truth“, so to speak.

Nomen est Omen, the name says it all. And so Montag becomes a tree that can’t be a car just because it bears the name Montag.

And now think what would happen if I introduced myself in such a world with my baptismal name Adolf.

See you tomorrow,

Your Ulf

En francaise


Nomen est Omen
Le lundi est un jour intéressant. D’une part, c’est le jour du nouveau départ de la semaine. C’est un jour de renouveau et de départ. Parmi tous les jours de la semaine, le lundi est synonyme de „c’est parti“.

Mais le lundi est souvent le jour où commence non seulement le potentiel du bien, mais aussi celui du mal. Le lundi, les problèmes commencent. Le lundi matin, le café n’est pas aussi prêt que le dimanche, car le dimanche, on a généralement encore le temps de se retourner.

Le lundi, en revanche, le potentiel du temps en monnaie commence à se réduire, car chaque seconde compte, parce que les magasins ne sont pas fermés mais ferment, parce que tout ce que l’on commence doit être terminé le vendredi et parce que l’on ne peut s’occuper que le lundi des factures qui sont arrivées le samedi (faites attention aux factures d’assurance, etc.). arrivent souvent le vendredi et le samedi, car il faut alors déjà laisser passer deux jours de garantie, mais c’est un autre sujet passionnant).

Il est d’ailleurs intéressant de noter qu’auparavant, la semaine commençait par le dimanche et que ce n’est qu’avec le néolibéralisme que le lundi est devenu le début de la semaine.

Le lundi, c’est comme regarder sans pitié dans le miroir du dentiste du quotidien : „Voilà la salade (expression française pour, „c’est la vérité crue)“.

Si seulement le lundi était vraiment comme la lune et parfois simplement absent, ou du moins invisible. Juste une semaine par mois qui commencerait par le mardi.

Car le lundi, on pense déjà au vendredi en se levant et on le déteste au plus tard dans les embouteillages pour aller au travail. Pourtant, Slavoi Zizêk dirait „tu n’as pas de lundi, mais du capitalisme“.

Je ne veux plus détester le lundi. Je veux l’égalité entre les jours. Le lundi est égal au mardi, au mercredi, au jeudi, au vendredi, au samedi et au dimanche.

Ce n’est pas possible, parce que le dimanche, il y a d’autres lois, mais vous le remarquez ?

Nos limites commencent déjà par traiter ce que nous avons créé nous-mêmes, ce qui est artificiel, comme une „vérité“ indiscutable.

Nomen est Omen, le nom est tout un programme. Et c’est ainsi que Montag devient un arbre qui ne peut pas être une voiture, simplement parce qu’il porte le nom de Montag.

Et maintenant, réfléchissez à ce qui se passerait si je me présentais dans un tel monde avec mon nom de baptême, Adolf.

A demain, donc,

Votre Ulf

El Español


Nomen est Omen
El lunes es un día interesante. Por un lado, marca el comienzo de una nueva semana. Un día de nuevos comienzos y de empezar de nuevo. De todos los días de la semana, el lunes significa „allá vamos“.

Pero los lunes no sólo suelen ser el comienzo de lo bueno, sino también de lo malo. Los problemas empiezan los lunes. Los lunes por la mañana, el café está menos inacabado que los domingos, porque los domingos suele dar tiempo a darse la vuelta.

Los lunes, en cambio, el tiempo potencial en la moneda del dinero empieza a reducirse, porque cada segundo cuenta, porque las tiendas no están cerradas sino que cierran, porque todo lo que empiezas tiene que estar terminado los viernes y porque sólo puedes ocuparte los lunes de las facturas que llegaron los sábados (atención, facturas de seguros, etc.). Las facturas de seguros, etc. llegan los viernes y los sábados porque hay que dejar pasar dos días del periodo de garantía, pero ese es otro tema interesante).

Por cierto, es interesante señalar que la semana solía empezar el domingo y que sólo a raíz del neoliberalismo el lunes se convirtió en el inicio de la semana.

Los lunes son como la mirada despiadada en el espejo del dentista de la vida cotidiana: „Ahí tenemos la ensalada“.

Ojalá los lunes fueran como la luna y a veces simplemente no existieran, o al menos fueran invisibles. Sólo una semana al mes que empezara en martes.

Porque los lunes piensas en los viernes nada más levantarte y los odias a más tardar cuando estás en el atasco para ir a trabajar. Slavoi Zizêk diría „no es el lunes lo que tienes, es el capitalismo“.

Ya no quiero odiar los lunes. Quiero igualdad entre los días. Lunes igual a martes, miércoles, jueves, viernes, sábado y domingo.

Eso no es posible porque los domingos se aplican leyes diferentes y todo eso, pero ¿te das cuenta?

Nuestra limitación ya empieza a tratar las cosas artificiales creadas por nosotros mismos como una „verdad“ irrefutable, por así decirlo.

Nomen est Omen, el nombre lo dice todo. Y así Montag se convierte en un árbol que no puede ser un coche sólo porque lleva el nombre de Montag.

Y ahora piensen qué pasaría si me presentara en un mundo así con mi nombre de bautismo Adolf.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Könnte es reich wirklich schöner sein?

Silvana und ich haben gestern einen Film gesehen. Was Leichtes, „Gentlemen“ von Guy Ritchie. Aber danach waren wir nicht beschwingt, sondern nachdenklich.

Wir haben uns jeweils eine halbe Stunde zurück gezogen und ich schaute allein am Strand in die Sterne, während Silvana vom Bett aus die Milchstraße beobachtete. Es war schwer zu genießen, dass alles so gut war, wie es war, denn der Film hat doch subversiv einige Baustellen in meiner Seele wachgerüttelt:

Was würden wir machen wenn wir genügend Geld hätten? Was würden wir machen, wenn ich nicht arbeiten müsste und der Jürmann nicht ständig kaputt wäre?

Wir hätten mehr von der ganzen Welt gesehen, mehr Länder, mehr Wasserfälle und so und Essen wären wir auch öfter gegangen, aber wären wir noch unterwegs?

Ich glaube nicht, denn zumindest mir wäre langweilig geworden. Wo wären die Herausforderungen? Was macht man, wenn man nichts machen muss? Was ist schön am Leben, wenn alles Wunschkonzert ist?

Sind nicht die wahren Highlights, wenn man Hürden genommen hat und man sich selbst wieder beweisen konnte, wie fähig man ist, weil man mal wieder selbst die Tür einhängte, so wie gestern?

Würden wir Satelliteninternet bekommen, hätten die Erfolgserlebnisse von Job und Ländern die wir schon sahen die gleichen, wenn wir im Hotel gewesen wären?

Was hätte ich auf dieser Tour gelernt? Woran wären wir gewachsen, wenn nicht an den Herausforderungen, die wir alle gemeistert haben?

Mich hat der Weg bisher, mit all seinen Problemen sogar wieder jünger gemacht. Ich habe weniger Falten, einen wacheren Blick, mehr Mut, mehr Selbstvertrauen und mehr Lebensqualität denn je.

Nach unzähligen Baustellen fühle ich mich aus eigener Kraft mehr denn je dem Leben gewachsen und all das hätte Geld und ein Bockspringbett nicht schaffen können und ich glaube sogar, dass wir nur deshalb noch zusammen sind, weil wir nie den Weg des geringsten Widerstandes gehen konnten.

Worüber Lachen, wenn nicht über die Frau der Post, worüber aufregen, wenn nicht über scheinbare Jürmannkatastrophen und wen nicht lieben können als die Frau, die mir nach jedem guten und schlechten Tag sagt „ich liebe Dich? Nicht weil Du Geld hast, sondern weil du mir täglich zeigst, dass ich mich 100 Prozent auf Dich verlassen kann.“

Wie sollte ich das beweisen, wenn nicht damit, dass ich vor keiner Herausforderung zurückschrecke?

Danke, dass ich mich so oft als Held fühlen darf und bald mit meiner Traumfrau noch viel mehr von der Welt entdecken kann,nicht mit einer dicken Brieftasche sondern mit offenem Visier.

Euer Ulf

In english

Could it rich be more beautiful?

Silvana and I watched a movie yesterday. Something light, „Gentlemen“ by Guy Ritchie. But afterwards we weren’t upbeat, we were thoughtful.

We each withdrew for half an hour and I looked at the stars alone on the beach while Silvana watched the Milky Way from her bed. It was hard to enjoy that everything was as good as it was, because the movie had subversively shaken up some building sites in my soul:

What would we do if we had enough money? What would we do if I didn’t have to work and Jürmann wasn’t constantly broken?

We would have seen more of the world, more countries, more waterfalls and so on, and we would have gone out to eat more often, but would we still be traveling?

I don’t think so, because at least I would have gotten bored. Where would the challenges be? What do you do when you don’t have to do anything? What’s nice about life when everything is wishful thinking?

Aren’t the real highlights when you’ve overcome hurdles and you’ve been able to prove to yourself how capable you are by hanging the door yourself, like yesterday?

If we had satellite internet, would the sense of achievement from the jobs and countries we’ve already seen have been the same if we’d been in the hotel?

What would I have learned on this tour? What would we have grown from, if not from the challenges we all overcame?

The journey so far, with all its problems, has even made me younger again. I have fewer wrinkles, a more alert look, more courage, more self-confidence and a better quality of life than ever before.

After countless construction sites, I feel more able than ever to cope with life on my own and none of this could have been achieved with money and a trestle spring bed, and I even believe that we are only still together because we were never able to take the path of least resistance.

What to laugh about if not about the woman at the post office, what to get upset about if not about apparent Jürmann disasters and who not to love but the woman who says to me after every good and bad day „I love you? Not because you have money, but because you show me every day that I can rely on you 100 percent.“

How could I prove that if not by not shying away from any challenge?

Thank you for allowing me to feel like a hero so often and that I will soon be able to discover much more of the world with my dream woman, not with a fat wallet but with an open visor.

Your Ulf

En Francaise

Riche, cela pourrait-il être vraiment plus beau ?

Silvana et moi avons vu un film hier. Quelque chose de léger, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Mais après, nous n’étions pas exaltés, mais plutôt pensifs.

Nous nous sommes retirés chacun une demi-heure et j’ai regardé les étoiles, seul sur la plage, tandis que Silvana observait la voie lactée depuis son lit. J’ai eu du mal à apprécier que tout se passe aussi bien que cela, car le film a tout de même réveillé de manière subversive quelques chantiers dans mon âme :

Que ferions-nous si nous avions assez d’argent ? Que ferions-nous si je ne devais pas travailler et si le Jürmann n’était pas constamment en panne ?

Nous aurions vu plus de choses dans le monde entier, plus de pays, plus de chutes d’eau et tout ça, et nous serions allés manger plus souvent, mais serions-nous encore en voyage ?

Je ne pense pas, parce que moi au moins, je me serais ennuyé. Où seraient les défis ? Que fait-on quand on ne doit rien faire ? Qu’est-ce qui est beau dans la vie si tout est un concert de souhaits ?

Les vrais moments forts ne sont-ils pas ceux où l’on a surmonté des obstacles et où l’on a pu se prouver à soi-même à quel point on est capable, parce que l’on a encore accroché la porte soi-même, comme hier ?

Si nous avions reçu l’Internet par satellite, les expériences de travail et de pays que nous avons déjà vues auraient-elles été les mêmes si nous avions été à l’hôtel ?

Qu’aurais-je appris pendant ce voyage ? Qu’est-ce qui nous aurait fait grandir, si ce n’est les défis que nous avons tous surmontés ?

Le chemin parcouru jusqu’ici, avec tous ses problèmes, m’a même rajeuni. J’ai moins de rides, un regard plus éveillé, plus de courage, plus de confiance en moi et une qualité de vie plus élevée que jamais.

Après d’innombrables chantiers, je me sens plus que jamais capable d’affronter la vie par mes propres moyens, et tout cela, l’argent et un lit à tréteaux n’auraient pas pu le faire, et je pense même que si nous sommes encore ensemble, c’est parce que nous n’avons jamais pu emprunter la voie de la moindre résistance.

De quoi rire si ce n’est de la femme de la poste, de quoi s’énerver si ce n’est d’apparentes catastrophes de Jürmann et de qui ne pas pouvoir aimer que la femme qui me dit après chaque bonne et mauvaise journée „je t’aime ? Pas parce que tu as de l’argent, mais parce que tu me montres tous les jours que je peux compter sur toi à 100 %“.

Comment pourrais-je le prouver si ce n’est en ne reculant devant aucun défi ?

Merci de me permettre de me sentir si souvent comme un héros et de pouvoir bientôt découvrir encore plus de choses du monde avec la femme de mes rêves,non pas avec un gros portefeuille mais avec une visière ouverte.

Votre Ulf

El Español

¿Podría ser más bonito?

Silvana y yo vimos una película ayer. Algo ligero, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Pero después no estábamos alegres, sino pensativas.

Nos retiramos media hora cada uno y yo miraba las estrellas solo en la playa mientras Silvana observaba la Vía Láctea desde su cama. Era difícil disfrutar de que todo estuviera tan bien como estaba, porque la película había sacudido subversivamente algunas obras de mi alma:

¿Qué haríamos si tuviéramos suficiente dinero? ¿Qué haríamos si yo no tuviera que trabajar y Jürmann no estuviera constantemente destrozado?

Habríamos visto más mundo, más países, más cascadas, etc., y habríamos salido a comer más a menudo, pero ¿seguiríamos viajando?

No lo creo, porque al menos yo me habría aburrido. ¿Dónde estarían los retos? ¿Qué haces cuando no tienes que hacer nada? ¿Qué tiene de bueno la vida cuando todo son ilusiones?

¿No son los verdaderos momentos culminantes cuando has superado obstáculos y has podido demostrarte a ti mismo lo capaz que eres colgando la puerta tú mismo, como ayer?

Si hubiéramos tenido Internet por satélite, ¿la sensación de logro de los trabajos y países que ya hemos visto habría sido la misma si hubiéramos estado en el hotel?

¿Qué habría aprendido en esta gira? ¿De qué habríamos crecido si no fuera por los retos que todos hemos superado?

El viaje hasta ahora, con todos sus problemas, incluso me ha rejuvenecido. Tengo menos arrugas, una mirada más despierta, más coraje, más confianza en mí mismo y una calidad de vida mejor que nunca.

Después de innumerables obras, me siento más capaz que nunca de afrontar la vida por mis propios medios y nada de esto lo habría conseguido con dinero y una cama de muelles de caballete e incluso creo que sólo seguimos juntos porque nunca fuimos capaces de tomar el camino de menor resistencia.

De qué reírse si no es de la mujer de la oficina de correos, de qué enfadarse si no es de los aparentes desastres de Jürmann y a quién no amar sino a la mujer que me dice después de cada día bueno y malo „Te quiero…“. No porque tengas dinero, sino porque me demuestras cada día que puedo confiar en ti al cien por cien“.

¿Cómo podría demostrarlo si no es no rehuyendo ningún reto?

Gracias por permitirme sentirme un héroe tan a menudo y que pronto pueda descubrir mucho más del mundo con la mujer de mis sueños, no con una cartera gorda sino con la visera abierta.

Tu Ulf

Cast away in Kalamata

Während Hermes, der Götterbote, wohl in Deutschland und nicht in Griechenland weilt, macht sich Silvana an die Nähmaschine und zaubert für Ulf und Jürmann einige Kleidungsstücke, die nicht nur unbezahlbar sondern wahrscheinlich auch unzustellbar sind, denn wo hier das Paket hingeht hat nichts mit der Adresse zu tun, die man angibt sondern damit, wer es verschickt. Nicht einleuchtend?

Die Handpuppe von Eltas findet es merkwürdig, dass man das nicht versteht. Aber wir wollen ja jetzt nicht über griechische Models mit Arbeitsvertrag sondern Silvanas mit Nähmaschine berichten, denn bei Silvana ist klar, dass die Hose für mich an meinen Beinen landet, auch wenn mein Shirt mittlerweile zu ihrem umgenäht wurde.

Meine Pocahontas, wie ich sie auch gerne nenne, ist grad im Fieber eines tapferen Schneiderleins, denn egal ob Vorhänge, Loch in der Hose oder Bettbezüge, Silvana näht es und repariert ganz nebenbei die Wasserpumpe, den wo die, die wir bestellt haben, landen wird, weiss wohl nur Zeus und selbst bei dem bin ich mir nicht sicher.

Und wenn sie am Montag unsere Sateliteninternetschüssel einrichtet, hat sie diese von Helena vorsorglich schon nach Kalamata weitergeleitet, wo es eine DHL Dependace gibt.

Ja, hier gibt es alles, Sonne, Strand und Meer, aber auf dringende Medikamente möchte ich hier lieber nicht warten, auch wenn Silvana mir zwischzeitlich ein Hemd nähen würde, aber wenn es keine Taschen hat,macht es sich bestimmt auch gut als Totenhemd.

Und wenn sie nicht wirklich gestorben sind, dann nähen und meckern sie noch heute.

Euer Ulf

In english

Cast away in Kalamata

While Hermes, the messenger of the gods, is probably in Germany and not in Greece, Silvana gets to work on the sewing machine and conjures up a few items of clothing for Ulf and Jürmann that are not only priceless but probably undeliverable. Because where the parcel goes has nothing to do with the address you give, but with who sends it. Not plausible?

Eltas‘ hand puppet finds it strange that you don’t understand. But we don’t want to talk about Greek models with employment contracts, but Silvana’s with sewing machines. Because with Silvana, it’s clear that the trousers for me will end up on my legs, even if my shirt has now been sewn over to hers.

My Pocahontas, as I like to call her, is in the fever of a brave little tailor, because whether it’s curtains, a hole in my trousers or comforter covers, Silvana sews them and repairs the water pump on the side, because only Zeus knows where the one we ordered will end up, and I’m not even sure about him.

And when she sets up our satellite internet dish on Monday, she has already forwarded it from Helena to Kalamata, where there is a DHL Dependace, as a precaution.

Yes, there’s everything here, sun, beach and sea, but I’d rather not wait here for urgent medication, even if Silvana were to sew me a shirt in the meantime, but if it doesn’t have any pockets, it would certainly make a good shroud.

And if they haven’t really died, they’re still sewing and complaining today.

Your Ulf

En Francaise

Cast away à Kalamata

Pendant qu’Hermès, le messager des dieux, se trouve probablement en Allemagne et non en Grèce, Silvana se met à la machine à coudre et confectionne pour Ulf et Jürmann quelques vêtements qui non seulement n’ont pas de prix mais ne seront probablement pas livrés. Car ici, la destination du colis n’a rien à voir avec l’adresse que l’on indique, mais avec la personne qui l’envoie. Pas évident à comprendre ?

La marionnette d’Eltas trouve étrange qu’on ne comprenne pas. Mais nous ne voulons pas parler maintenant de mannequins grecs avec un contrat de travail, mais de Silvana avec des machines à coudre. Car avec Silvana, il est clair que le pantalon pour moi finira sur mes jambes, même si mon t-shirt a entre-temps été recousu pour devenir le sien.

Ma Pocahontas, comme j’aime aussi l’appeler, est dans la fièvre d’une couturière courageuse, car qu’il s’agisse de rideaux, d’un trou dans le pantalon ou de housses de couette, Silvana les coud et répare au passage la pompe à eau, car seul Zeus sait où celle que nous avons commandée va atterrir, et même lui, je n’en suis pas sûre.

Et lorsqu’elle installera notre antenne parabolique lundi, Helena l’a déjà transmise par précaution à Kalamata, où il y a un DHL Dependace.

Oui, il y a tout ici, le soleil, la plage et la mer, mais je préfère ne pas attendre ici pour des médicaments urgents, même si Silvana me confectionnerait une chemise en attendant, mais si elle n’a pas de poches, elle fera certainement très bien l’affaire comme chemise de mort.

Et s’ils ne sont pas vraiment morts, ils cousent et râlent encore aujourd’hui.

Votre Ulf

El Español

Desechados en Kalamata

Mientras Hermes, el mensajero de los dioses, está probablemente en Alemania y no en Grecia, Silvana se pone manos a la obra con su máquina de coser y confecciona unas prendas para Ulf y Jürmann que no sólo no tienen precio, sino que probablemente no se puedan entregar. Porque el destino del paquete no tiene nada que ver con la dirección indicada, sino con quién lo envía. ¿No es plausible?

A la marioneta de mano de Eltas le parece extraño que no lo entiendas. Pero no queremos hablar de modelos griegos con contratos de trabajo, sino de Silvana con máquinas de coser. Porque con Silvana está claro que los pantalones para mí acabarán en mis piernas, aunque ahora mi camisa se haya cosido a la suya.

Mi Pocahontas, como me gusta llamarla, está en la fiebre de un sastrecillo valiente, porque ya sean cortinas, un agujero en el pantalón o fundas nórdicas, Silvana lo cose y repara la bomba de agua del lado, porque sólo Zeus sabe dónde acabará la que encargamos, y yo ni siquiera estoy segura de él.

Y cuando el lunes nos instale la antena parabólica de Internet, ya la ha reenviado de Helena a Kalamata, donde hay una DHL Dependace, por precaución.

Sí, aquí hay de todo, sol, playa y mar, pero prefiero no esperar aquí la medicación urgente, aunque Silvana me cosiera una camisa mientras tanto, pero si no tiene bolsillos, seguro que sería una buena mortaja.

Y si no han muerto de verdad, hoy seguirán cosiendo y quejándose.

Tu Ulf

The best ist yet to come, anytime

Na ihr? Hättet ihr schon hingeschmissen?

Ich habe heute Nacht davon geträumt und es war kein schöner Traum. Eingepfercht zwischen Einfamilienhäusern und strikten Konventionen für den Klempner statt Dimitrios sparen.

Sich morgens vom Frühstücksfernsehen oder Radio wecken lassen, mir brummigen Gesicht einen lauwarmen Kaffee trinken und dann im Arbeitszimmer mit Blick auf Ordner oder Nachbarsgärten lehren oder chatten.

All das ist für mich keine Alternative mehr. Ich brauche das Wellenrauschen, den Sonnenschein, meine Frau und die Freiheit, auch wenn sie nicht immer genossen werden kann.

Aber lieber frei am Strand als versichert im Haus.

Erst letztens hab ich noch gedacht, wie weit mein altes Leben endlich weg ist, dass ich wie ein Zuschauer auf die Zivilisation schaue, die aus Stress, Hektik und Frust besteht.

Wir sind nicht selten ernüchtert, das stimmt, aber wofür das Geld ausgeben, die Zeit verwenden und leben, wenn nicht fürs Überleben?

Anderen verreckt die Spülmaschine, uns die Spritanlage des Scheibenwischers, andere arbeiten für Miete, wir für Sprit, andere ärgern sich über schlechtes Wetter, wir über zu viel Sonne.

Ich jedenfalls will weiter und hab wie immer grad erst begonnen, denn „the best ist yet to come, anytime.

Euer Ulf

In english

The best is yet to come, anytime!

How about you? Would you have quit already?

I dreamt about it tonight and it wasn’t a nice dream. Crammed in between detached houses and strict conventions to save for the plumber instead of Dimitrios.

Being woken up in the morning by breakfast TV or radio, drinking a lukewarm coffee with a grumpy face and then teaching or chatting in the study with a view of folders or neighbors‘ gardens.

None of that is an option for me anymore. I need the sound of the waves, the sunshine, my wife and freedom, even if I can’t always enjoy it.

But I’d rather be free on the beach than insured in the house.

Just the other day I was thinking how far away my old life finally is, that I look at civilization like a spectator, which consists of stress, hectic and frustration.

We are often disillusioned, it’s true, but what is the point of spending money, spending time and living if not for survival?

Other people’s dishwashers break down, ours the windshield wiper’s fuel system, others work for rent, we work for fuel, others are annoyed by bad weather, we are annoyed by too much sun.

In any case, I want to go on and, as always, have only just begun, because „the best is yet to come, anytime.

Your Ulf

En Francaise

The best is yet to come, anytime !

Alors, vous ? Vous auriez déjà abandonné ?

J’en ai rêvé cette nuit et ce n’était pas un beau rêve. S’entasser entre des maisons individuelles et des conventions strictes pour économiser pour le plombier au lieu de Dimitrios.

Se faire réveiller le matin par la télévision du petit déjeuner ou la radio, boire un café tiède le visage bourdonnant, puis enseigner ou chatter dans le bureau avec vue sur les classeurs ou les jardins des voisins.

Tout cela n’est plus une alternative pour moi. J’ai besoin du bruit des vagues, du soleil, de ma femme et de la liberté, même si elle ne peut pas toujours être appréciée.

Mais je préfère être libre à la plage qu’assuré à la maison.

L’autre jour encore, je pensais à quel point mon ancienne vie était finalement loin, que je regardais comme un spectateur la civilisation, qui n’est que stress, agitation et frustration.

Il n’est pas rare que nous soyons désabusés, c’est vrai, mais à quoi bon dépenser son argent, utiliser son temps et vivre, si ce n’est pour survivre ?

D’autres ont leur lave-vaisselle qui tombe en panne, nous le système d’essence de l’essuie-glace, d’autres travaillent pour payer leur loyer, nous pour payer l’essence, d’autres s’énervent contre le mauvais temps, nous contre trop de soleil.

Moi, en tout cas, je veux continuer et, comme toujours, je viens de commencer, car „the best is yet to come, anytime.

Votre Ulf

El Español

Lo mejor está por llegar, ¡cuando quieras!

¿Y tú? ¿Te habrías rendido ya?

He soñado con ello esta noche y no ha sido un sueño agradable. Hacinados entre casas unifamiliares y convenciones estrictas para ahorrar para el fontanero en vez de para Dimitrios.

Que te despierten por la mañana con la tele del desayuno o la radio, tomarte un café tibio con cara de mala leche y luego dar clase o charlar en el estudio con vistas a las carpetas o a los jardines vecinos.

Nada de eso es ya una opción para mí. Necesito el sonido de las olas, el sol, a mi mujer y la libertad, aunque no siempre pueda disfrutarla.

Pero prefiero estar libre en la playa que asegurado en casa.

Precisamente el otro día pensaba en lo lejos que queda por fin mi antigua vida, que miro como un espectador la civilización, que consiste en estrés, agitación y frustración.

A menudo estamos desilusionados, es cierto, pero ¿qué sentido tiene gastar dinero, dedicar tiempo y vivir si no es para sobrevivir?

A otros se les estropea el lavavajillas, a nosotros el limpiaparabrisas, otros trabajan por el alquiler, nosotros por el combustible, a otros les molesta el mal tiempo, a nosotros el exceso de sol.

Yo, por mi parte, quiero seguir adelante y, como siempre, no he hecho más que empezar, porque „lo mejor está por llegar, en cualquier momento“.

Su Ulf

Stille Post

Ich weiss ja, dass die griechische Regierung unter Tsirpas die Post kaputt gespart hat, deshalb hoffe ich dass weder der Läufer mit den Sachen von Mama noch der mit Starlibk unterwegs überfallen wurde.

210 Kilometer von Athen bis Kalamata sind zu Fuss ein langer Weg und in sieben Tagen kann viel passieren. Ich hoffe, dass der jeweils letzte nicht in Kalamata tot umfällt, denn die Frau an der Poststation sieht mir nicht so aus, als könne sie erste Hilfe leisten.

Ehrlich gesagt frag ich mich, ob sie neben einigermaßen gut aussehen überhaupt was kann.

Sie meinte, dass die Pakete vielleicht bei ACS oder einer anderen Stationen angekommen sei, auch, nachdem ich ihr sagte, dass ich Ihre Adresse von der Visitenkarte doch verwandte.

Warum konnte sie nicht sagen, aber verwundert gucken , weil ich meinte, dass ich Ihr nicht traue und lieber täglich vorbei schaue. Freilich, dass gut aussehen beim doof gucken gelang ihr gut, aber sie schien auch sonst nicht viel zu tun zu haben.

Meine These ist ja, dass Griechenland so teuer ist, weil Fussgänger beim Postaustragen teurer sind als Sprit, aber das ist auch nur eine Vermutung. Vielleicht kann sich die Post auch die Autobahngebühren nicht leisten und ist wie wir über die Berge gefahren und abgestürzt.

Weiss mans? Wenn das passiert, kann es allerdings lange dauern, bis man Fahrer und Pakete findet, denn wenn man von abrutschnden Staßen berichtet, bekommt man nur ein „ich weiss“ zu hören.

Aber wir holen ja in sechs Wochen Zoé aus Athen, da lass ich dann Silvana mal genauer links und rechts nach Paketen oder Postboten Ausschau halten.

Vielleicht macht der Postbote ja auch grad Urlaub, weil August ist. Weiss mans?

Euer Ulf

In english

Silent mail
I know that the Greek government under Tsirpas has ruined the postal service, so I hope that neither the runner with Mom’s things nor the one with Starlibk was mugged on the way.

210 kilometers from Athens to Kalamata is a long way on foot and a lot can happen in seven days. I hope that the last one doesn’t drop dead in Kalamata, because the woman at the post office doesn’t look like she’d be able to give first aid.

To be honest, I wonder if she can do anything at all apart from looking reasonably good.

She said that the parcels might have arrived at ACS or another station, even after I told her that I had used your address from the business card.

She couldn’t say why, but looked puzzled because I said that I didn’t trust her and preferred to check in every day. Of course, she managed to look good while looking stupid, but she didn’t seem to have much else to do.

My theory is that Greece is so expensive because pedestrians are more expensive to deliver mail than gasoline, but that’s just a guess. Maybe the post office can’t afford the highway tolls and, like us, has driven over the mountains and crashed.

Does anyone know? If that happens, it can take a long time to find drivers and parcels, because if you report slippery roads, all you get is „I know“.

But we’re getting Zoé from Athens in six weeks‘ time, so I’ll have Silvana keep a closer eye out for parcels and letter carriers left and right.

Maybe the postman is on vacation because it’s August. Does anyone know?

Your Ulf

En Francaise

Poste silencieuse
Je sais que le gouvernement grec de Tsirpas a fait des économies sur la poste, j’espère donc que ni le coureur avec les affaires de maman ni celui avec Starlibk n’ont été agressés en route.

210 kilomètres d’Athènes à Kalamata, c’est un long chemin à parcourir à pied et il peut se passer beaucoup de choses en sept jours. J’espère que le dernier ne tombera pas raide mort à Kalamata, car la femme du relais de poste ne me semble pas capable de prodiguer les premiers soins.

Honnêtement, je me demande si elle sait faire autre chose que d’avoir l’air à peu près bien.

Elle m’a dit que les paquets étaient peut-être arrivés chez ACS ou dans une autre station, même après que je lui ai dit que j’avais utilisé votre adresse sur la carte de visite.

Elle n’a pas pu me dire pourquoi, mais elle a eu l’air étonnée parce que je lui ai dit que je ne lui faisais pas confiance et que je préférais passer la voir tous les jours. Bien sûr, elle a réussi à faire bonne figure tout en faisant l’imbécile, mais elle ne semblait pas avoir beaucoup d’autres choses à faire.

Ma thèse est que la Grèce est si chère parce que les piétons sont plus chers que l’essence pour porter le courrier, mais ce n’est qu’une supposition. Peut-être que la Poste ne peut pas non plus se permettre de payer les frais d’autoroute et qu’elle a traversé les montagnes et s’est écrasée comme nous.

Le sait-on ? Si cela se produit, il peut toutefois se passer beaucoup de temps avant que l’on retrouve les conducteurs et les colis, car si l’on parle de routes glissantes, on n’obtient qu’un „je sais“.

Mais comme nous allons chercher Zoé à Athènes dans six semaines, je vais demander à Silvana de regarder plus attentivement à gauche et à droite pour trouver des colis ou des facteurs.

Peut-être que le facteur est en vacances parce que c’est le mois d’août. Est-ce qu’on sait ?

Votre Ulf

El Español

Correo silencioso
Sé que el gobierno griego de Tsirpas ha arruinado el servicio postal, así que espero que ni el corredor con las cosas de mamá ni el de Starlibk hayan sido asaltados por el camino.

210 kilómetros de Atenas a Kalamata es un largo camino a pie y pueden pasar muchas cosas en siete días. Espero que la última persona no caiga muerta en Kalamata, porque la mujer de la oficina de correos no tiene pinta de ser capaz de prestar primeros auxilios.

Para ser sincero, me pregunto si puede hacer algo aparte de tener un aspecto razonablemente bueno.

Dijo que los paquetes podrían haber llegado a ACS o a otra estación, incluso después de que le dijera que había utilizado tu dirección de la tarjeta de visita.

No supo decirme por qué, pero me miró extrañada porque le dije que no me fiaba de ella y que prefería mirar todos los días. Por supuesto, se las arregló para quedar bien mientras parecía estúpida, pero no parecía tener mucho más que hacer.

Mi teoría es que Grecia es tan cara porque los peatones son más caros que la gasolina a la hora de repartir el correo, pero es sólo una suposición. A lo mejor la oficina de correos no puede pagar los peajes de las autopistas y ha conducido por las montañas como nosotros y se ha estrellado.

¿Alguien lo sabe? Si eso ocurre, puede llevar mucho tiempo encontrar conductores y paquetes, porque si informas de carreteras resbaladizas, lo único que oirás es „lo sé“.

Pero dentro de seis semanas nos traen a Zoé de Atenas, así que le diré a Silvana que vigile más de cerca los paquetes y los carteros a diestro y siniestro.

A lo mejor el cartero está de vacaciones porque es agosto. ¿Alguien lo sabe?

Su Ulf