Der Mond ist nicht aufgegangen

Sometimes….

In unserer alten Heimat Deutschland sieht man jede Nacht den Mond. Er geht am späten Nachmittag auf und am Vormittag wieder unter.

Zumindest dachte ich das. Denn manchmal sieht man ihn nicht und ich meine damit nicht Neumond.

Wenn ich ehrlich bin, ist mir das nie aufgefallen. Für mich war es einfach klar, dass des Nachts der Mond leuchtet, das war so sicher, dass ich nicht mal mehr nachschaute.

David Hume hätte diese Wahrheit wohl als „Matter of facs“ betrachtet.das war so, das ist so, das bleibt so.

Es ist aber nicht so. Denn erst jetzt in Griechenland entdecke ich den Mond in einer ganzen „relation of ideas“, also als wissenschaftliche Wahrheit.

Mal ist er so groß, dass die Sonne gegen ihn mikrig wirkt und manchmal so rot, dass man ihn für den Mars halten könnte.

Und manchmal ist er gar nicht da. Wir wollten es nicht glauben, bis Silvana sich über eine App schlau gemacht hat und tatsächlich entdeckte, dass er, wie letzte Nacht, unterm Horizont lag.

Man könnte sagen, es war eine Mond lose Nacht.

Ein merkwürdiges Gefühl, wenn man vergeblich den Mond sucht. Es ist Nacht und entgegen eines berühmten deutschen Kinderliedes scheint der Mond nicht aufgegangen.

Ein Mahnmal für mich, was Wahrheiten in meinem Kopf betrifft. Ist das wirklich so, oder ist es wie beim Mond, werde ich mich zukünftig versuchen zu disziplinieren und wie in der ersten Philosophiestunde freudig darüber wundern, was alles ist, wenn nur die Wahrheit nicht mehr ist.

Übrigens kann man in Mondlosen Nächten besser Sternschnuppen sehen. Bei uns soll es den nächsten Persiidenregen übrigens wieder am 12 August geben.

Ich habe leider vergessen, ob diese Nacht Mond los sein wird und: Haben Sie es wie ich Grad auch gemerkt? Jetzt weiss ich, dass es Nächte ohne Mond geben kann und schon denke ich, dass ist eine unverrückbare Wahrheit.

Verrückt wie selbstverliebt mein Geist aus uniquen Erfahrungen unverrückbare Tatsachen schaffen will, dabei wissen wir doch seit Wittgenstein, dass Tatsachen nur dass sind, was der Fall  ist.

Euer Ulf

In english

The moon has not risen
In our old homeland of Germany, you can see the moon every night. It rises in the late afternoon and sets again in the morning.

At least that’s what I thought. Because sometimes you don’t see it, and I don’t mean on a new moon.

To be honest, I never noticed that. It was just clear to me that the moon shines at night, it was so certain that I didn’t even look anymore.

David Hume would probably have regarded this truth as a „matter of facs“.that was so, that is so, that remains so.

But it is not. For it is only now in Greece that I am discovering the moon in a whole „relation of ideas“, i.e. as a scientific truth.

Sometimes it is so big that the sun looks puny against it and sometimes so red that you could mistake it for Mars.

And sometimes it’s not there at all. We didn’t want to believe it until Silvana looked it up on an app and actually discovered that it was below the horizon, just like last night.

You could say it was a moonless night.

It’s a strange feeling when you look for the moon in vain. It’s night and, contrary to a famous German children’s song, the moon doesn’t seem to have risen.

A reminder for me of the truths in my head. Is that really the case, or is it like the moon, I will try to discipline myself in future and, as in the first philosophy lesson, wonder joyfully about what everything is, if only the truth is no longer there.

By the way, you can see shooting stars better on moonless nights. By the way, the next Persian shower is supposed to be on August 12th.

Unfortunately, I’ve forgotten whether there will be a moon that night and: Did you notice it like I did Grad? Now I know that there can be nights without a moon and I think that’s an immovable truth.

It’s crazy how self-absorbedly my mind wants to create immovable facts from unique experiences, even though we’ve known since Wittgenstein that facts are only what is the case.

Your Ulf

En francaise

La lune ne s’est pas levée
Dans notre ancienne patrie, l’Allemagne, on voit la lune toutes les nuits. Elle se lève en fin d’après-midi et se couche en milieu de matinée.

Du moins, c’est ce que je croyais. Car parfois, on ne la voit pas, et je ne parle pas de la nouvelle lune.

Pour être honnête, je ne l’avais jamais remarqué. Pour moi, il était simplement évident que la lune brillait la nuit, c’était tellement sûr que je ne regardais même plus.

David Hume aurait sans doute considéré cette vérité comme „Matter of facs“.C’était comme ça, c’est comme ça, ça reste comme ça.

Mais ce n’est pas le cas. Car ce n’est que maintenant, en Grèce, que je découvre la lune dans toute une „relation of ideas“, c’est-à-dire comme une vérité scientifique.

Tantôt elle est si grande que le soleil semble minuscule à côté d’elle, tantôt elle est si rouge qu’on pourrait la prendre pour Mars.

Et parfois, il n’est même pas là. Nous ne voulions pas y croire, jusqu’à ce que Silvana se renseigne sur une application et découvre effectivement qu’elle était, comme la nuit dernière, sous l’horizon.

On pourrait dire que c’était une nuit sans lune.

C’est un sentiment étrange que de chercher en vain la lune. C’est la nuit et, contrairement à une célèbre chanson allemande pour enfants, la lune ne semble pas se lever.

Un rappel pour moi en ce qui concerne les vérités dans ma tête. Si c’est vraiment le cas, ou si c’est comme la lune, j’essaierai à l’avenir de me discipliner et de m’étonner joyeusement, comme lors de la première leçon de philosophie, de tout ce qui est, quand seule la vérité n’est plus.

D’ailleurs, on peut mieux voir les étoiles filantes les nuits sans lune. Chez nous, la prochaine pluie de Persides devrait d’ailleurs avoir lieu le 12 août.

J’ai malheureusement oublié si cette nuit sera sans lune et : L’avez-vous remarqué comme moi ? Je sais maintenant qu’il peut y avoir des nuits sans lune et je pense déjà que c’est une vérité immuable.

C’est fou comme mon esprit, imbu de lui-même, veut créer des faits immuables à partir d’expériences univoques, alors que nous savons depuis Wittgenstein que les faits ne sont que ce qui est le cas.

Votre Ulf

El Español

La luna no ha salido
En nuestra antigua patria, Alemania, se puede ver la luna todas las noches. Sale a última hora de la tarde y vuelve a ponerse por la mañana.

Al menos eso es lo que yo pensaba. Porque a veces no se ve, y no me refiero a la luna nueva.

Para ser sincero, nunca me había dado cuenta. Simplemente tenía claro que la luna brilla por la noche, era tan cierto que ni siquiera miraba.

David Hume probablemente habría considerado esta verdad como una „cuestión de facs“.Era así, es así, sigue siendo así.

Pero no es así. Porque sólo ahora, en Grecia, estoy descubriendo la luna en toda una „relación de ideas“, es decir, como una verdad científica.

A veces es tan grande que el sol parece insignificante frente a ella y a veces es tan roja que podrías confundirla con Marte.

Y a veces ni siquiera existe. No queríamos creerlo hasta que Silvana utilizó una aplicación para averiguarlo y descubrió que estaba por debajo del horizonte, como anoche.

Se podría decir que era una noche sin luna.

Es una sensación extraña cuando buscas la luna en vano. Es de noche y, al contrario de lo que dice una famosa canción infantil alemana, la luna no parece haber salido.

Un recordatorio para mí de las verdades de mi cabeza. ¿Es realmente así o es como la luna? En el futuro intentaré disciplinarme y, como en la primera lección de filosofía, preguntarme alegremente qué es todo, aunque sólo sea porque la verdad ya no está ahí.

Por cierto, las estrellas fugaces se ven mejor en las noches sin luna. Por cierto, la próxima lluvia persa está prevista para el 12 de agosto.

Por desgracia, he olvidado si habrá luna esa noche y: ¿Te diste cuenta como yo Grad? Ahora sé que puede haber noches sin luna y creo que es una verdad inamovible.

Es una locura lo ensimismada que mi mente quiere crear hechos inamovibles a partir de experiencias únicas, aunque desde Wittgenstein sepamos que los hechos son sólo lo que es el caso.

Tu Ulf

Moderne Antike

Ob Deutschland, Griechenland, Italien oder Spanien, irgendwas stimmt mit dem Internet nie.

Mal ist das Signal zu schwach, dann ist es gut, aber leider nur mitten auf der Straße oder über einem Mülleimer und manchmal wird es einem als Ausländer ganz verwehrt, wie in Spanien.

Wir ziehen die Konsequenz und holen uns zeitnah Starlink von Elon Musk. Das kostet einmalig 400 Dollar und monatlich 59, Geld, dass die Kriegskasse von Trump füllt, ich weiss und kotze, aber der ewige Schmuse Kurs des wir schaffen irgendwann alles, also Sicherheit, Netz und digitale Jobs der vermeintlich demokratischer en Moderne geht mir auf den Sack.

Täglich zig Kilometer für gutes oder wenigstens hoffentlich gutes Netz nervt. Das mit der Sicherheit ist eh absurd, denn warum in Deutschland oder Spanien einen Videocall mit Ausweis machen, um eine SIM Karte zu bekommen, wenn ich mir selbige in Bulgarien und Co. am Automaten ziehen kann?

Ich weiss, das Internet ist für uns alle so neu, dass SAP die Homeoffice Arbeitsplätze schon wieder abschaffen will, aber ich muss digital arbeiten, denn sonst verhungere ich, weil, wie sagte der gelobte Sozialdemokrat Franz Münteföring vor einigen Jahren so schön: Wer nicht arbeitet kann auch nicht essen.

Danke Arschloch für unzählige Sozialversprechen bei denen Reiche gepudert und Arme gegängelt werden, danke für eine Bankrotte Wirtschaft und ruinierte Natur, danke für nationale Parteien wie die der AfD und danke für amerikanische Langstreckenraketen in Deutschland, weil Putin sich tot lacht über Verteidigung, Menschenrechte und Naturschutz, der refinanziert und aus diskutiert werden muss.

Danke Helikoptereltern, dass jede Wassermelone einen Fahrradhelm trägt und ein Mobiltelefon nur gestreichelt werden muss, denn arbeiten kann damit bis heute kaum einer.

Für Facebook und Instagram muss es reichen, auch wenn in China schon Organe mit künstlicher Intelligenz gezüchtet werden.

Was könnt ihr Euch von Eurer Moralkeulen kaufen mit eurem ein bisschen modern, aber lieber mit Rechenschieber als KI.

Danke für das Verspielen der Zukunft ganzer Generationen, Weil eine phobische und überalterte Gesellschaft leider die Eier für eine moderne Zukunft fehlen.

Viel Spaß beim Chinesisch lernen.

Euer Ulf

In English

Modern antiquity
Whether in Germany, Greece, Italy or Spain, something is never right with the internet.

Sometimes the signal is too weak, then it’s good, but unfortunately only in the middle of the street or over a garbage can and sometimes, as a foreigner, you’re denied access altogether, as in Spain.

We draw the conclusion and get Starlink from Elon Musk as soon as possible. It costs 400 dollars once and 59 dollars a month, money that fills Trump’s war chest, I know and I’m puking, but the eternal cuddling course of we’ll manage everything at some point, i.e. security, network and digital jobs of the supposedly more democratic modern age is getting on my nerves.

Tens of kilometers every day for a good or at least hopefully good network is annoying. The security issue is absurd anyway, because why make a video call with ID in Germany or Spain to get a SIM card when I can get one from a machine in Bulgaria and the like?

I know the Internet is so new to us all that SAP wants to abolish home office jobs again, but I have to work digitally because otherwise I’ll starve, because, as the lauded social democrat Franz Münteföring said so beautifully a few years ago: if you don’t work, you can’t eat.

Thank you, asshole, for countless social promises in which the rich are powdered and the poor are bullied, thank you for a bankrupt economy and ruined nature, thank you for national parties like the AfD and thank you for American long-range missiles in Germany, because Putin laughs himself to death about defense, human rights and nature conservation, which must be refinanced and discussed.

Thank you helicopter parents that every watermelon wears a bicycle helmet and a cell phone only needs to be stroked, because hardly anyone can work with it to this day.

It must be enough for Facebook and Instagram, even if organs with artificial intelligence are already being grown in China.

What can you buy from your moral clubs with your somewhat modern, but rather with slide rules than AI?

Thank you for gambling away the future of entire generations, because a phobic and outdated society unfortunately lacks the eggs for a modern future.

Have fun learning Chinese.

Your Ulf

En Francaise

Antiquité moderne
Que ce soit en Allemagne, en Grèce, en Italie ou en Espagne, il y a toujours quelque chose qui ne va pas avec l’Internet.

Parfois, le signal est trop faible, parfois il est bon, mais malheureusement seulement au milieu de la rue ou au-dessus d’une poubelle et parfois, en tant qu’étranger, il nous est complètement refusé, comme en Espagne.

Nous en tirons la conséquence et nous procurons rapidement Starlink d’Elon Musk. Cela coûte 400 dollars une fois et 59 dollars par mois, de l’argent qui remplit le trésor de guerre de Trump, je sais et je vomis, mais le cours éternel du „nous finirons par tout faire“, c’est-à-dire la sécurité, le réseau et les emplois numériques de la modernité soi-disant plus démocratique, m’énerve.

Faire des dizaines de kilomètres par jour pour avoir un bon réseau ou du moins l’espérer, c’est énervant. La sécurité est de toute façon absurde, car pourquoi faire un appel vidéo en Allemagne ou en Espagne avec une pièce d’identité pour obtenir une carte SIM, alors que je peux la retirer au distributeur en Bulgarie ou ailleurs ?

Je sais que l’Internet est si nouveau pour nous tous que SAP veut déjà supprimer les postes de travail à domicile, mais je dois travailler numériquement, sinon je meurs de faim, car comme l’a si bien dit le social-démocrate Franz Münteföring il y a quelques années : celui qui ne travaille pas ne peut pas non plus manger.

Merci, trou du cul, pour les innombrables promesses sociales qui ont permis aux riches de se faire poudrer et aux pauvres de se faire malmener, merci pour une économie en faillite et une nature ruinée, merci pour les partis nationaux comme ceux de l’AfD et merci pour les missiles américains à longue portée en Allemagne, parce que Poutine se moque éperdument de la défense, des droits de l’homme et de la protection de la nature, qui doivent être refinancés et discutés.

Merci aux parents hélicoptères pour le fait que chaque pastèque porte un casque de vélo et qu’il suffit de caresser un téléphone portable, car jusqu’à présent, personne ne sait travailler avec.

Pour Facebook et Instagram, cela doit suffire, même si en Chine, on cultive déjà des organes dotés d’une intelligence artificielle.

Qu’est-ce que vous pouvez bien acheter avec votre morale un peu moderne, mais qui préfère la règle à calcul à l’IA.

Merci de jouer l’avenir de générations entières, parce qu’une société phobique et vieillissante n’a malheureusement pas les couilles pour un avenir moderne.

Amusez-vous bien en apprenant le chinois.

Votre Ulf

El Español

Antigüedad moderna
Ya sea en Alemania, Grecia, Italia o España, algo nunca va bien con Internet.

A veces la señal es demasiado débil, luego es buena, pero por desgracia sólo en medio de la calle o encima de un cubo de basura y a veces, como extranjero, te niegan el acceso por completo, como en España.

Sacamos la conclusión y nos hacemos rápidamente con el Starlink de Elon Musk. Cuesta 400 dólares una vez y 59 dólares al mes, dinero que llena el cofre de guerra de Trump, lo sé y estoy vomitando, pero el eterno curso de mimos de lo gestionaremos todo en algún momento, es decir, la seguridad, la red y los trabajos digitales de la supuestamente más democrática era moderna me está poniendo de los nervios.

Viajar decenas de kilómetros todos los días para tener una buena red, o al menos eso espero, es molesto. De todas formas, el tema de la seguridad es absurdo, porque ¿para qué hacer una videollamada con identificación en Alemania o España para conseguir una tarjeta SIM cuando puedo conseguir una de una máquina expendedora en Bulgaria y similares?

Ya sé que Internet es tan nuevo para todos nosotros que SAP quiere abolir de nuevo los trabajos de oficina en casa, pero yo tengo que trabajar digitalmente porque si no me moriré de hambre, ya que, como dijo tan maravillosamente el alabado socialdemócrata Franz Münteföring hace unos años: si no trabajas, no puedes comer.

Gracias, gilipollas, por innumerables promesas sociales en las que se esponja a los ricos y se torea a los pobres, gracias por una economía en quiebra y una naturaleza arruinada, gracias por partidos nacionales como la AfD y gracias por los misiles americanos de largo alcance en Alemania, porque Putin se parte de risa con la defensa, los derechos humanos y la conservación de la naturaleza, que hay que refinanciar y discutir.

Gracias padres helicópteros porque toda sandía lleva casco de ciclista y el teléfono móvil solo hay que acariciarlo, porque casi nadie puede trabajar con él a día de hoy.

Debe bastar con Facebook e Instagram, aunque en China ya se cultiven órganos con inteligencia artificial.

¿Qué puedes comprar en tus clubes morales con tu algo moderno, pero más con reglas de cálculo que con IA?

Gracias por jugaros el futuro de generaciones enteras, porque a una sociedad fóbica y anticuada, por desgracia, le faltan huevos para un futuro moderno.

Diviértete aprendiendo chino.

Tu Ulf

Lefkada und so

Leute, Leute hier brennt die Luft, ohne Feuer.
Das Handy, das Internet und moderne Autos: alles versagt.

Es ist so heiß und schwül, dass man kaum atmen kann. Wir mussten also raus, egal wohin. Was anderes sehen und ein bisschen Fahrtwind inhalieren.

Und man kann, all in all, von einem schöneren Wochenende sprechen.

Wir sind vorgestern losgefahren und freuten uns über die Klimaanlage und die ganzen Kulturgüter im archäologischen Museum von Prevesa und haben auch Abends ein nettes Plätzchen zum schlafen gefunden.

Aber morgens drauf, war wieder der Wurm drin. Wir merken einfach, dass wir nicht mehr zur Ruhe kommen. Die nicht aufhören wollende Hitze kostete die letzten Kraftreserven und weil aus mobilem Leben ein ermattetes Dasein wurde, schwanden auch die Sozialkontakte, weshalb eine skurrile Einsamkeit zusätzlich unsere Seelen belastete.

Es wurde so schlimm, dass wir von einem Traumfleckchen wieder abrückten, weil wir das einsame darben unbedingt vermeiden mussten.

Zur Not auf einen Campingplatz, dachten wir uns und begaben uns auf eine Berghöhe auf Levkada, wo man uns freundlichst begrüsste und mit einer Familie aus dem Raum Frankfurt sogar Gesprächspartner erwarteten.

Natürlich streikte an diesem schönen Ort das Internet, weshalb meine Gruppe mich tröstend bis Donnerstag verabschiedete und ich anfangs frustriert bei Rotwein und Chips bei einer geselligen Runde dazustoßen konnte.

Es war ein schöner Abend, mit Pizza, viel Input und angenehmer Gesellschaft, der leider Recht früh endete, weil Silvana und ich so durch waren, dass wir kaum noch stehen konnten und wir ja auch direkt Morgens wieder los mussten., um einen Platz mit Internet für die erste Sitzung zu finden.

Alles in Ordnung soweit, aber jetzt heißt es wieder bis Samstag schwitzen und hoffen, das das Internet geht und dann mal weiter schauen.

Euer Ulf

In english

Lefkada and all that

Guys, guys, the air is burning here, without fire.
The cell phone, the internet and modern cars: everything fails.

It’s so hot and humid that you can hardly breathe. So we had to get out, no matter where. To see something different and inhale a bit of airstream.

And all in all, it was a great weekend.

We set off the day before yesterday and were delighted with the air conditioning and all the cultural treasures in the archaeological museum in Prevesa and also found a nice place to sleep in the evening.

But in the morning, the worm was back in the works. We simply realized that we couldn’t get any rest. The unrelenting heat was sapping our last reserves of energy and because our mobile life had turned into a weary existence, our social contacts were also dwindling, which is why a bizarre loneliness was also weighing on our souls.

It got so bad that we turned our backs on a dream spot because we absolutely had to avoid the lonely starvation.

If need be, we thought, we’d go to a campsite and set off to a hilltop on Levkada, where we were greeted in a friendly manner and were even greeted by a family from the Frankfurt area.

Of course, the internet went on strike in this beautiful place, which is why my group bid me a comforting farewell until Thursday and I was able to join a sociable group over red wine and potato chips, frustrated at first.

It was a nice evening, with pizza, lots of input and pleasant company, which unfortunately ended quite early because Silvana and I were so exhausted that we could hardly stand up and we had to leave again straight away in the morning to find a place with internet for the first session.

Everything’s fine so far, but now it’s back to sweating until Saturday and hoping that the internet works and then we’ll see.

Your Ulf

En francaise

Lefkada et tout ça

Les gars, les gars, ici l’air brûle, sans feu.
Le téléphone portable, l’Internet et les voitures modernes : tout est en panne.

Il fait si chaud et si humide qu’on a du mal à respirer. Il fallait donc sortir, peu importe où. Voir autre chose et inhaler un peu de vent de conduite.

Et on peut, tout bien considéré, parler d’un week-end plus agréable.

Nous sommes partis avant-hier, heureux de profiter de la climatisation et de tout le patrimoine culturel du musée archéologique de Prevesa, et nous avons aussi trouvé un endroit sympa pour dormir le soir.

Mais le matin suivant, le ver était à nouveau dans le fruit. Nous remarquons tout simplement que nous n’arrivons plus à nous reposer. La chaleur incessante a épuisé nos dernières réserves d’énergie et comme la vie mobile s’est transformée en une existence fatiguée, les contacts sociaux ont également diminué, ce qui fait qu’une étrange solitude a pesé sur nos âmes.

La situation s’est tellement dégradée que nous avons renoncé à un petit coin de paradis, car nous devions absolument éviter de mourir seuls.

Nous avons donc décidé de nous rendre sur une colline de Levkada, où nous avons été accueillis chaleureusement et où nous avions même des interlocuteurs, une famille de la région de Francfort.

Bien sûr, dans ce bel endroit, Internet était en grève, raison pour laquelle mon groupe m’a réconforté en me disant au revoir jusqu’au jeudi et que j’ai pu rejoindre, frustré au début, une réunion conviviale autour d’un vin rouge et de chips.

Ce fut une belle soirée, avec des pizzas, beaucoup d’informations et une agréable compagnie, qui s’est malheureusement terminée assez tôt, car Silvana et moi étions tellement fatiguées que nous ne pouvions presque plus tenir debout et que nous devions repartir directement le matin pour trouver un endroit avec Internet pour la première session.

Tout va bien jusqu’ici, mais il faut maintenant transpirer jusqu’à samedi et espérer que l’Internet fonctionne, puis voir ce qui se passe.

Votre Ulf

El Español

Lefkada y todo eso

Chicos, chicos, aquí el aire arde, sin fuego.
Los teléfonos móviles, Internet y los coches modernos: todo falla.

Hace tanto calor y hay tanta humedad que apenas se puede respirar. Así que teníamos que salir, no importa dónde. Para ver algo diferente e inhalar un poco de corriente de aire.

Y en general, fue un fin de semana estupendo.

Salimos anteayer y estuvimos encantados con el aire acondicionado y todos los objetos culturales del museo arqueológico de Prevesa, y también encontramos un buen sitio para dormir por la noche.

Pero por la mañana, el gusanillo volvía a funcionar. Nos dimos cuenta de que no podíamos descansar. El calor implacable estaba minando nuestras últimas reservas de energía y, como nuestra vida móvil se había convertido en una existencia agotadora, nuestros contactos sociales también menguaban, por lo que una extraña soledad también pesaba sobre nuestras almas.

Llegó a ser tan grave que le dimos la espalda a un lugar de ensueño porque teníamos que evitar absolutamente la inanición solitaria.

Si hacía falta, pensamos, iríamos a un camping y nos dirigimos a la cima de una montaña en Levkada, donde nos recibieron amistosamente e incluso conocimos a una familia de la zona de Fráncfort.

Por supuesto, Internet se puso en huelga en este hermoso lugar, por lo que mi grupo me dio una reconfortante despedida hasta el jueves y pude unirme a ellos para una tertulia con vino tinto y patatas fritas, frustrada al principio.

Fue una velada agradable, con pizza, muchas aportaciones y una compañía agradable, que por desgracia terminó bastante pronto porque Silvana y yo estábamos tan agotadas que apenas podíamos mantenernos en pie y tuvimos que volver a salir enseguida por la mañana para encontrar un lugar con Internet para la primera sesión.

De momento todo bien, pero ahora toca volver a sudar hasta el sábado y esperar que funcione internet y luego ya veremos.

Tu Ulf

Zahltag

Es gibt wirklich genug zu tun, aber es ist schlicht nicht möglich, zu arbeiten. Bei Temperaturen die an den 40 Grad kratzen, Meerwasser, dass sich gefühlt nur im Aggregatzustand von der einen umgebenden Luft unterscheidet sowie des Nachts Grillen und Mücken in einer solchen Quantität, dass man 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche nicht zur Ruhe kommt. Körper und Seele sind dauergestresst.

Und dabei habe ich es mit einem Digitaljob noch verhältnismäßig gut, denn unser Freund Jiannis beispielsweise, muss unter den gleichen Bedingungen körperlich arbeiten.

Unzählige Bettlaken und Bezüge, Fischanzüge und andere Textilien wollen abgeholt, vorbeihandelt, gereinigt und zurückgebracht werden und das bei Waschsalontemperaturen, die die Maschinen aufgrund von Zuluftmangel streiken lassen.

Wer sich derzeit im Süden Europas oder beispielsweise in Las Vegas befindet spürt, dass die Uhrzeit des Klimawandels nicht fünf vor zwölf sondern weit nach zwölf schlägt.

Und Waldbrände um Athen, Tornados in Westdeutschland und Hagel bei 20 Grad in Bayern sprechen sogar global eine unmissverständliche Sprache.

Schon bald werden wir freigesetzte Methanquellen an den Polkappen erleben, die selbst oben genannte Lebensumstände als harmlose Sommerszenarien erscheinen lassen.

Wir haben es verkackt, weil wir von vermeintlichen Luxus nie genug bekommen konnten und können. Noch immer wird an Energieeffizienz statt Verzicht gearbeitet, den Umweltschutz muss man sich ja leisten können.

Und die weltweit blankliegenden Nerven sind nur eine von vielen Expressionen, die es zu handhaben gibt. Trinkwassermangel, Migration und Partizipation am hohen Lebensstandart gilt es von nun an zu versöhnen.

Wir haben noch keine Ahnung, welcher Preis für Geiz ist geil noch zu bezahlen sein wird, nur dass diese Kosten nicht online mit einem Kredit abgestottert werden können.

Die Natur hat ihre Geduld verloren, es ist Zahltag, bis zum bitteren Ende!

Euer Ulf

In english

Payday

There really is enough to do, but it is simply not possible to work. With temperatures that scratch 40 degrees, seawater that feels like it only differs from the surrounding air in its aggregate state and crickets and mosquitoes in such quantities at night that you can’t rest 24 hours a day, seven days a week. Body and soul are constantly stressed.

And I still have it relatively good with a digital job, because our friend Jiannis, for example, has to work under the same physical conditions.

Countless bed sheets and covers, fish suits and other textiles have to be collected, passed, cleaned and returned at laundrette temperatures that cause the machines to go on strike due to a lack of air.

Anyone currently in the south of Europe or in Las Vegas, for example, can feel that the clock for climate change is not striking five to twelve, but well after twelve.

And forest fires around Athens, tornadoes in western Germany and hail at 20 degrees in Bavaria speak an unmistakable global language.

We will soon see methane being released at the polar ice caps, which will make even the above-mentioned living conditions seem like harmless summer scenarios.

We have fucked it up because we could and can never get enough of supposed luxury. We are still working on energy efficiency instead of doing without, because we have to be able to afford environmental protection.

And the nerves lying bare worldwide are just one of many expressions that need to be dealt with. From now on, drinking water shortages, migration and participation in the high standard of living must be reconciled.

We still have no idea what price will have to be paid for greed, except that these costs cannot be paid off online with a loan.

Nature has lost its patience, it’s payday until the bitter end!

Your Ulf

En Francaise

Jour de paie
Il y a vraiment de quoi faire, mais il n’est tout simplement pas possible de travailler. Avec des températures qui frôlent les 40 degrés, de l’eau de mer qui ne se distingue de l’air environnant que par son état physique et, la nuit, des grillons et des moustiques en quantité telle qu’il est impossible de se reposer 24 heures sur 24 et 7 jours sur 7. Le corps et l’esprit sont constamment stressés.

Et pourtant, je m’en sors relativement bien avec un travail numérique, car notre ami Jiannis, par exemple, doit travailler physiquement dans les mêmes conditions.

D’innombrables draps et housses, combinaisons de pêche et autres textiles doivent être récupérés, négociés, nettoyés et rapportés, et ce à des températures de laverie qui font que les machines se mettent en grève par manque d’air.

Ceux qui se trouvent actuellement dans le sud de l’Europe ou à Las Vegas, par exemple, sentent que l’heure du changement climatique ne sonne pas à midi moins cinq, mais bien après midi.

Et les incendies de forêt autour d’Athènes, les tornades dans l’ouest de l’Allemagne et la grêle par 20 degrés en Bavière parlent même un langage sans équivoque à l’échelle mondiale.

Bientôt, nous verrons des sources de méthane se libérer sur les calottes polaires, ce qui fera passer les conditions de vie susmentionnées pour des scénarios estivaux inoffensifs.

Nous avons tout gâché parce que nous n’avons jamais pu et ne pourrons jamais avoir assez de ce que nous considérons comme un luxe. On travaille encore à l’efficacité énergétique plutôt qu’au renoncement, il faut bien pouvoir se permettre de protéger l’environnement.

Et les nerfs à vif dans le monde entier ne sont qu’une des nombreuses expressions qu’il faut gérer. Il s’agit désormais de réconcilier le manque d’eau potable, la migration et la participation à un niveau de vie élevé.

Nous n’avons aucune idée du prix qu’il faudra encore payer pour l’avarice, sauf que ces coûts ne peuvent pas être remboursés en ligne par un crédit.

La nature a perdu patience, c’est le jour de paie, jusqu’à la fin amère !

Votre Ulf

El Español

Día de pago
Realmente hay bastante que hacer, pero simplemente no es posible trabajar. Con temperaturas que arañan los 40 grados, agua de mar que parece que sólo se diferencia del aire circundante en su estado agregado y grillos y mosquitos en tales cantidades por la noche que no se puede descansar 24 horas al día, siete días a la semana. El cuerpo y el alma están constantemente estresados.

Y todavía lo tengo relativamente bien con un trabajo digital, porque nuestro amigo Jiannis, por ejemplo, tiene que trabajar en las mismas condiciones físicas.

Innumerables sábanas y fundas de cama, trajes de pescado y otros textiles tienen que ser recogidos, pasados, limpiados y devueltos a temperaturas de lavandería que hacen que las máquinas se pongan en huelga por falta de aire.

Cualquiera que se encuentre actualmente en el sur de Europa o en Las Vegas, por ejemplo, puede percibir que el reloj del cambio climático no marca las doce menos cinco, sino mucho después de las doce.

Y los incendios forestales en los alrededores de Atenas, los tornados en el oeste de Alemania y el granizo a 20 grados en Baviera hablan un lenguaje global inconfundible.

Pronto veremos cómo se libera metano en los casquetes polares, lo que hará que incluso las condiciones de vida antes mencionadas parezcan inofensivos escenarios veraniegos.

La hemos cagado porque nunca hemos podido ni podremos saciarnos de supuestos lujos. Seguimos trabajando en la eficiencia energética en lugar de prescindir de ella, porque tenemos que poder permitirnos la protección del medio ambiente.

Y los nervios a flor de piel en todo el mundo son sólo una de las muchas expresiones que hay que afrontar. A partir de ahora, habrá que conciliar la escasez de agua potable, la emigración y la participación en el alto nivel de vida.

Aún no sabemos qué precio habrá que pagar por la codicia, salvo que estos costes no se pueden pagar en línea con un préstamo.

La naturaleza ha perdido la paciencia, ¡es día de pago hasta el amargo final!

Su Ulf

Zur Faulheit verdonnert


Eigentlich hatte ich schon einen Blog fertig, aber ich schreibe einen Neuen, weil zur Wahrheit nicht nur gehört, dass es wirklich unverschämt heiß ist, sondern auch, dass die Sonne scheint, meine Schülerinnen (derzeit keine männlichen Vertreter) fröhlich waren und es gut tut, zur Faulheit verdammt zu sein.

Wir liegen im Jürmann und chillen durch den Tag, weil alles andere unmöglich wäre. Die Luft ist einfach zu dünn, um zu denken oder aktiv zu sein. Aufs Klo gehen, was bei uns exakt anderthalb Schritte sind, ist eine Herausforderung und raus? Jesus, als müssten wir den Mount Everest besteigen.

Also aus dem Arbeitszimmer Fahrerkabine ins Bett und später zurück. Geld wird erst wieder Gen Abend verdient. Richtigerweise müsste man Nacht sagen, denn selbst gegen 10 misst es oft noch um 30 Grad und dabei ist es so feucht, dass man sich nicht duschen muss, yeah!

Obwohl, duschen, sogar unter kaltem Wasser ist eine Wohltat für Körper und Geist und, vielleicht das beste daran: Mücken finden es gar nicht gut,nicht nach Schweiß zu riechen und so schaffen wir es dann manchmal wirklich, drei, vier Stunden zu dösen.

Geschlafen wird wie gestern, wenn man so müde vom fehlenden Schlaf ist, dass man beinahe umfällt.

Aber Ulf, du wolltest doch fröhlich schreiben. Hab ich, liebe Leser*innen, hab ich.

Euer Ulf

In english



Condemned to laziness

I actually already had a blog ready, but I’m writing a new one because the truth is not only that it’s really outrageously hot, but also that the sun is shining, my students (no male representatives at the moment) were happy and it’s good to be condemned to laziness.

We lie in the Jürmann and chill out through the day, because anything else would be impossible. The air is simply too thin to think or be active. Going to the loo, which is exactly one and a half steps for us, is a challenge and getting out? Jesus, it’s like climbing Mount Everest.

So out of the driver’s cab and into bed and back later. Money is only earned again Gen evening. It would be more accurate to say night, because even around 10 it’s often still around 30 degrees and it’s so humid that you don’t need to shower, yeah!

Although, showering, even under cold water, is a blessing for body and soul and, perhaps the best thing about it: mosquitoes don’t like the smell of sweat at all, so sometimes we really do manage to doze for three or four hours.

We sleep like yesterday, when we are so tired from lack of sleep that we almost fall over.

But Ulf, you wanted to write cheerfully. I did, dear readers, I did.

Your Ulf

En Francaise


Condamné à la paresse
En fait, j’avais déjà terminé un blog, mais j’en écris un nouveau parce que la vérité, ce n’est pas seulement qu’il fait outrageusement chaud, mais aussi que le soleil brille, que mes élèves (pas de représentants masculins pour le moment) étaient joyeux et que ça fait du bien d’être condamné à la paresse.

Nous sommes allongés dans le Jürmann et nous chillons tout au long de la journée, parce que tout le reste serait impossible. L’air est tout simplement trop rare pour penser ou être actif. Aller aux toilettes, ce qui représente exactement un pas et demi chez nous, est un défi et en sortir ? Jésus, comme si nous devions escalader le mont Everest.

Donc, du bureau à la cabine, au lit et retour plus tard. On ne gagne de l’argent que le soir. Il faudrait plutôt dire la nuit, car même vers 10 heures, il fait encore souvent 30 degrés et il fait tellement humide qu’on n’a pas besoin de se doucher, ouais !

Bien que prendre une douche, même sous l’eau froide, soit un bienfait pour le corps et l’esprit et, peut-être le meilleur : les moustiques n’apprécient pas du tout de ne pas sentir la sueur et nous parvenons donc parfois à somnoler trois ou quatre heures.

On dort comme hier, quand on est tellement fatigué par le manque de sommeil qu’on manque de s’évanouir.

Mais Ulf, tu voulais écrire de manière joyeuse. Je l’ai fait, chers lecteurs*, je l’ai fait.

Votre Ulf

El Español


Condenada a la pereza


En realidad ya tenía un blog preparado, pero escribo uno nuevo porque la verdad es que no sólo hace un calor escandaloso, sino que además brilla el sol, mis alumnos (de momento no hay representantes masculinos) estaban alegres y da gusto estar condenado a la pereza.

Nos tumbamos en el Jürmann y nos relajamos durante todo el día, porque cualquier otra cosa sería imposible. El aire es simplemente demasiado fino para pensar o estar activo. Ir al baño, que para nosotros está exactamente a un paso y medio, es todo un reto, ¿y salir? Jesús, es como escalar el Monte Everest.

Así que fuera de la cabina del conductor y en la cama y volver más tarde. El dinero sólo se gana de nuevo Gen noche. Sería más exacto decir por la noche, porque incluso a las 10 todavía suele hacer unos 30 grados y hay tanta humedad que no hace falta ducharse, ¡sí!

Aunque ducharse, aunque sea con agua fría, es una bendición para el cuerpo y el alma y, tal vez, lo mejor de todo: a los mosquitos no les gusta no oler a sudor, así que a veces sí que conseguimos dormitar tres o cuatro horas.

Dormimos como ayer, cuando estamos tan cansados por la falta de sueño que casi nos caemos.

Pero Ulf, tú querías escribir alegremente. Lo hice, queridos lectores, lo hice.


Vuestro Ulf

Ein bisschen viel Alltag

Wir haben uns daran gewöhnt, dass unser Leben auch einen Alltag hat. Arbeiten, Wasser holen und entsorgen gehören dazu wie Plätze suchen.

All das ist meist kein Problem, denn wir wissen, was zu tun ist und haben bereits Routine darin. Aber in letzter Zeit werden wir vermehrt von Pänälen genervt, die versuchen, mit halsbrecherische Manövern, ohne Helm uns zu verjagen. Letzte Nacht sogar mit Limonen.

Es ist nicht so, als können wir nicht gar nicht verstehen, dass man uns nicht mag, aber diese feige Attitüde ist schon beängstigend.

Ich habe weniger Angst davor, dass man uns wirklich an den Kragen will als davor, was man riskiert, um uns zu verjagen und es fühlt sich ungut an, mit anderen in einen Topf geworfen zu werden, denn diese anderen, die mit Generator nachts Strom erzeugen oder mit Niviliergerät Gartenmöbel aufstellen, sind nicht Gäste wie wir. Wir wollen nicht Land erobern, wir freuen uns Gäste sein zu können.

Ich nehme an, so geht es den meisten Ausländern auf der ganzen Welt ob Migranten, Arbeiter oder Urlauber und dennoch sind immer alle das Problem.

Was bleibt von einer globalen Welt, in der man sich von Vielfältigkeit nur noch Angst verspricht? Was bleibt von den Errungenschaften der letzten 200 Jahre, wenn wir nur gelernt haben, dass man lieber allein ist?

Was bleibt vom Potential Zukunft, wenn man nur der Vergangenheit noch traut?

Ein Messenger Namens Telegram, bis wir auch die letzten Impulse einer Diversität mit Fremdenhass weil Unkenntnis dem Erdboden gleich gemacht haben.

Euer Ulf

In English

A bit of everyday life

We have become accustomed to the fact that our lives also have an everyday routine. Working, fetching water and disposing of waste are just as much a part of it as looking for places to go.

None of this is usually a problem because we know what to do and are already used to it. But recently, we’ve been increasingly annoyed by penguins trying to chase us away with breakneck maneuvers without helmets. Last night even with limes.

It’s not as if we can’t understand why people don’t like us, but this cowardly attitude is scary.

I’m less afraid of people really trying to get at us than of what they’re risking to chase us away and it doesn’t feel good to be lumped together with others, because these others, who generate electricity at night with generators or set up garden furniture with leveling equipment, are not guests like us. We don’t want to conquer land, we are happy to be guests.

I assume this is how most foreigners around the world feel, whether migrants, workers or vacationers, and yet everyone is always the problem.

What remains of a global world in which diversity is only expected to create fear? What remains of the achievements of the last 200 years if we have only learned that it is better to be alone?
What remains of the potential of the future if we only trust the past?

A messenger called Telegram, until we have razed the last impulses of diversity to the ground with xenophobia because of ignorance.
Your Ulf

En Francaise

Un peu trop de quotidien

Nous nous sommes habitués à ce que notre vie ait aussi un côté quotidien. Travailler, aller chercher de l’eau et jeter des déchets en font partie, tout comme chercher des places.

Tout cela ne pose généralement pas de problème, car nous savons ce qu’il faut faire et avons déjà une certaine routine. Mais ces derniers temps, nous sommes de plus en plus souvent agacés par les canards qui essaient de nous chasser en faisant des manœuvres dangereuses, sans casque. La nuit dernière, ils ont même utilisé des citrons verts.

Ce n’est pas que nous ne puissions pas comprendre que l’on ne nous aime pas, mais cette attitude lâche est assez effrayante.

J’ai moins peur que l’on veuille vraiment nous faire la peau que de ce que l’on risque pour nous chasser, et cela fait mauvais effet d’être mis dans le même sac que les autres, car ces autres qui produisent de l’électricité la nuit avec un générateur ou qui installent des meubles de jardin avec un nivellement ne sont pas des hôtes comme nous. Nous ne voulons pas conquérir des terres, nous sommes heureux de pouvoir être des hôtes.

Je suppose qu’il en va de même pour la plupart des étrangers dans le monde, qu’il s’agisse de migrants, de travailleurs ou de vacanciers, et pourtant, tous sont toujours le problème.

Que reste-t-il d’un monde global dans lequel la diversité n’est plus qu’une source de peur ? Que reste-t-il des acquis des 200 dernières années si nous avons seulement appris que l’on préfère être seul ?
Que reste-t-il du potentiel de l’avenir si l’on ne fait plus confiance qu’au passé ?

Une messagerie appelée Telegram, jusqu’à ce que nous ayons rasé les dernières impulsions de la diversité par la xénophobie et l’ignorance.
Votre Ulf

El Español

Un poco de vida cotidiana

Nos hemos acostumbrado a que nuestra vida también tenga una rutina diaria. Trabajar, ir a buscar agua y tirar la basura forman parte de ella tanto como buscar sitios a los que ir.

Nada de esto suele suponer un problema porque sabemos lo que hay que hacer y ya estamos acostumbrados. Pero últimamente nos molestan cada vez más los pingüinos que intentan ahuyentarnos con maniobras vertiginosas sin casco. Anoche incluso con limas.

No es que no entendamos por qué no gustamos a la gente, pero esta actitud cobarde da bastante miedo.

Me da menos miedo que la gente realmente intente meterse con nosotros que lo que arriesgan para ahuyentarnos y no me sienta bien que nos metan en el mismo saco que a los demás, porque estos otros que generan electricidad por la noche con generadores o montan muebles de jardín con equipos de nivelación no son huéspedes como nosotros. No queremos conquistar tierras, estamos contentos de ser huéspedes.

Supongo que así se sienten la mayoría de los extranjeros del mundo, ya sean emigrantes, trabajadores o veraneantes, y sin embargo todos son siempre el problema.

¿Qué queda de un mundo global en el que sólo se espera que la diversidad genere miedo? ¿Qué queda de los logros de los últimos 200 años si sólo hemos aprendido que es mejor estar solos?
¿Qué queda del potencial del futuro si sólo confiamos en el pasado?

Un mensajero llamado Telegram, hasta que hayamos arrasado los últimos impulsos de diversidad con xenofobia por ignorancia.
Tu Ulf

Wie versöhnen wir beide uns denn jetzt?

Lieber Gott, bitte mach, dass ich ein schöner Junge werde. Das habe ich als kleiner Junge immer gebetet, wenn ich doch eigentlich um die Kraft für einen lieben Jungen beten sollte.

Ich glaube, dass er mir meinen Wunsch zumindest nicht verwehrt hat, auch wenn ich mich im Laufe der Jahre mit einem ungesunden Lebensstil beinahe mit Händen und Füssen dagegen gewehrt habe.

Und lieb? Ich glaube, auch wenn meine Eltern und viele andere da lange skeptisch waren, das bin ich auch geworden, wenn auch sehr versteckt, weil mich unkonventionelle Lebenswege oft im Ton zynisch, sarkastisch und für viele auf den ersten Eindruck böse gemacht haben.

Ich glaube, dass ich nie böse war. Ich war nur rebellisch. Nichts habe ich so gemacht wie andere, weshalb ich die ersten 45 Jahre beinahe nur gegen Wände gelaufen bin.

Mit klassischen Sozialkontakten hatte ich nie viel am Hut, weil unsere Perspektiven auf die Welt immer andere gewesen sind. Ich flog von Schulen, blieb mehrmals sitzen, zog 50 Mal um, wechselte ebenso häufig den Job und bei den Frauen? Sagen wir vielleicht so, für den faszinierenden Piraten hat es durchaus gereicht, aber wirklich lieben konnte mich keine.

So verstrichen die Jahre und aus Gottvertrauen würde Selbstüberschätzung, die mich durchaus an prädestinierte Orte führte aber nie befriedigte,bis ich schlussendlich in Nietzsche meinen Helden fand.

Diese gnadenlose Direktheit in seiner poetischen Sprache und Klugheit in seinen syllogistischen Schlüssen fesselte und befriedigte mich. Endlich eine Philosophie, die mir Antworten auf meine Fragen zum Warum meines Lebens gab.

Dann fand mich Silvana, unter Bergen von Büchern mit skeptisch fasziniertem Blick in die Abgründe des Lebens und kratzte mich einfach vom Boden. „Komm mit, du hast genug gelitten, schien sie mir zu sagen und fuhr mit mir nach Padua, wo ich an den Gebeinen des heiligen Antonius bittere Krokodilstränen weinte.

Und jetzt? Wenn ich mir die Welt betrachte, im Ganzen, spricht alles gegen Dich, zumindest, wenn man sich als Mensch für die Krönung der Schöpfung hält, aber wenn man das nicht macht, dann fühlt es sich doch alles ganz durchdacht an, auch wenn ich nicht alles verstehe, aber sowas hat mich ja schon immer fasziniert, besonders wenn ich mit meiner Perspektive eher allein war.

Der verstorbene Pabst hat Henrik M Broder mal geraten „Tun sie doch einfach so (als gebe es Gott). Ich finde, das ist eine schöne Ausgangsposition.

Und wenn ich das noch sagen darf, gegen ein lieber Junge zu werden, hätte ich nichts, schön war jedenfalls nicht die Lösung.

Dein Ulf

In english


How do we reconcile now?
Dear God, please make me a beautiful boy. That’s what I used to pray as a little boy, when I should have been praying for the strength to be a beautiful boy.

I believe that at least he didn’t deny me my wish, even though I almost fought it tooth and nail over the years with an unhealthy lifestyle.

And dear? I believe that even though my parents and many others were skeptical for a long time, I became so, albeit in a very hidden way, because unconventional lifestyles often made me cynical, sarcastic and, for many, angry at first glance.

I don’t think I was ever angry. I was just rebellious. I didn’t do anything the same way as others, which is why I spent the first 45 years almost exclusively running into walls.

I never had much to do with traditional social contacts because our perspectives on the world were always different. I flunked out of schools, got stuck several times, moved 50 times, changed jobs just as often and with women? Let’s put it this way, it was enough for the fascinating pirate, but none of them could really love me.

So the years went by and trust in God turned into overconfidence, which led me to predestined places but never satisfied me, until I finally found my hero in Nietzsche.

The merciless directness of his poetic language and the cleverness of his syllogistic conclusions captivated and satisfied me. At last, a philosophy that gave me answers to my questions about the why of my life.

Then Silvana found me, under mountains of books with a skeptically fascinated gaze into the abysses of life, and simply scraped me off the floor. „Come with me, you’ve suffered enough, she seemed to say to me and took me to Padua, where I wept bitter crocodile tears at the bones of St. Anthony.

And now? When I look at the world as a whole, everything speaks against you, at least if you as a human being consider yourself the crowning glory of creation, but if you don’t, then it all feels quite well thought out, even if I don’t understand everything, but I’ve always been fascinated by that, especially when I was alone with my perspective.

The late Pabst once advised Henrik M Broder to „Just pretend (that God exists). I think that’s a nice starting point.

And if I may say so, I wouldn’t have anything against becoming a nice boy, but nice wasn’t the solution.

Your Ulf


En Francaise


Comment allons-nous nous réconcilier ?
Cher Dieu, fais que je sois un beau garçon. C’est ce que j’ai toujours prié quand j’étais petit garçon, alors que je devrais plutôt prier pour avoir la force de devenir un gentil garçon.

Je crois qu’il ne m’a au moins pas refusé mon souhait, même si, au fil des années, je me suis presque battu bec et ongles contre un mode de vie malsain.

Et gentil ? Je crois que, même si mes parents et beaucoup d’autres ont longtemps été sceptiques à ce sujet, je le suis devenu, même si c’est de manière très cachée, parce que les chemins de vie non conventionnels m’ont souvent rendu cynique dans le ton, sarcastique et, pour beaucoup, méchant au premier abord.

Je crois que je n’ai jamais été méchant. J’étais juste rebelle. Je n’ai rien fait comme les autres, c’est pourquoi je me suis presque uniquement heurté à des murs pendant les 45 premières années.

Je n’ai jamais eu beaucoup de contacts sociaux classiques, parce que nos perspectives sur le monde ont toujours été différentes. J’ai été renvoyé de l’école, j’ai fait plusieurs séjours en prison, j’ai déménagé 50 fois, j’ai changé de travail aussi souvent, et avec les femmes ? Disons que j’ai réussi à devenir un pirate fascinant, mais qu’aucune ne m’a vraiment aimé.

C’est ainsi que les années ont passé et que la confiance en Dieu s’est transformée en surestimation de soi, qui m’a conduit dans des endroits prédestinés mais jamais satisfaits, jusqu’à ce que je trouve finalement mon héros en Nietzsche.

La franchise impitoyable de son langage poétique et la sagesse de ses conclusions syllogistiques me captivaient et me satisfaisaient. Enfin une philosophie qui me donnait des réponses à mes questions sur le pourquoi de ma vie.

Puis Silvana m’a trouvé, sous des montagnes de livres, le regard sceptique et fasciné par les abîmes de la vie, et m’a simplement gratté du sol. „Viens avec moi, tu as assez souffert“, semblait-elle me dire, et elle m’a emmené à Padoue, où j’ai versé d’amères larmes de crocodile sur les ossements de saint Antoine.

Et maintenant ? Quand je regarde le monde, dans son ensemble, tout parle contre toi, du moins quand on se considère comme le couronnement de la création en tant qu’être humain, mais quand on ne le fait pas, tout semble tout de même bien pensé, même si je ne comprends pas tout, mais ces choses m’ont toujours fasciné, surtout quand j’étais plutôt seul avec ma perspective.

Le regretté Pabst a conseillé un jour à Henrik M Broder de „faire semblant (comme si Dieu existait)“. Je trouve que c’est un beau point de départ.

Et si je peux encore le dire, je n’aurais rien contre le fait de devenir un gentil garçon, beau n’était en tout cas pas la solution.

Ton Ulf


El Español


¿Cómo nos reconciliamos ahora?
Querido Dios, por favor, hazme un niño hermoso. Eso es lo que solía rezar de pequeño, cuando debería haber estado rezando para tener la fuerza de ser un chico guapo.

Creo que al menos no me negó mi deseo, a pesar de que casi lo combatí con uñas y dientes a lo largo de los años con un estilo de vida poco saludable.

¿Y querida? Creo que aunque mis padres y muchos otros fueron escépticos durante mucho tiempo, yo he llegado a serlo, aunque de forma muy disimulada, porque las formas de vida poco convencionales me han hecho a menudo cínico, sarcástico y, para muchos, enfadado a primera vista.

Creo que nunca estuve enfadado. Sólo era rebelde. No hacía nada como los demás, y por eso me pasé los primeros 45 años casi exclusivamente chocando contra las paredes.

Nunca tuve mucho que ver con los contactos sociales tradicionales porque nuestras perspectivas del mundo siempre fueron diferentes. Suspendí los estudios, me quedé estancado varias veces, me mudé 50 veces, cambié de trabajo otras tantas, ¿y con las mujeres? Digámoslo así, era suficiente para el pirata fascinante, pero ninguna de ellas podía quererme de verdad.

Así pasaron los años y la confianza en Dios se convirtió en un exceso de confianza, que me llevó a lugares predestinados pero nunca me satisfizo, hasta que finalmente encontré a mi héroe en Nietzsche.

La despiadada franqueza de su lenguaje poético y la astucia de sus conclusiones silogísticas me cautivaron y satisficieron. Por fin, una filosofía que me daba respuestas a mis preguntas sobre el porqué de mi vida.

Entonces Silvana me encontró, bajo montañas de libros con la mirada escépticamente fascinada hacia los abismos de la vida, y simplemente me levantó del suelo. „Ven conmigo, ya has sufrido bastante“, pareció decirme y me llevó a Padua, donde lloré amargas lágrimas de cocodrilo ante los huesos de San Antonio.

¿Y ahora? Cuando miro el mundo en su conjunto, todo habla en tu contra, al menos si como ser humano te crees la gloria suprema de la creación, pero si no es así, entonces todo me parece bastante bien pensado, aunque no lo entienda todo, pero eso siempre me ha fascinado, sobre todo cuando estaba a solas con mi perspectiva.

El difunto Pabst aconsejó una vez a Henrik M Broder: „Simplemente finge (que Dios existe)“. Creo que es un buen punto de partida.

Y si se me permite decirlo, no tendría nada en contra de convertirme en un chico simpático, pero simpático no era la solución.

Tu Ulf

Immer noch billiger als ein neuer Jürmann

Es geht ja immer weiter, ne?! Wir stehen grad bei einer Werkstatt in Neo Mamia (die neue Mama, wie passend) und während ich beinahe zusammenbreche hört der Chef zu:“this one?“  Und ich „yes, this one“. „“Nice“, sein kurzer Kommentar mit Lächeln. Dann legt er sich unters Zuhause. Er zeigt auf die Kurbelwelle des Keilriemens, „broke“. „War klar“,mein Kommentar und ich senkte den Kopf.

Papiere, warten,Kippen holen, dann „kostet 250 Euro, 200 das Teil und 50 der Einbau. Ist um fünf da“, so der versierte Blick, der anfangs bei der griechischen Übersetzung meines Problems auch nur Hieroglyphen sah.

„Geht klar“, musste ich antworten obwohl ich froh war, dass hier alles so unkompliziert ist. „Ich muss um halb acht arbeiten, schaffen wir das?“  Und nachdem ich ihm sagte, dass ich dafür nur einen Rechner brauche, lächelte er „Dann bleib hier steh’n. Wird nur ein bisschen heiẞ“.

„Kein Ding, dass kenn ich“ grinste ich über das ersparte Hotel in mich rein, Griff zum kalten Bier und geh jetzt erst einmal mit Silvana spazieren. Vielleicht zum Lidl, den es um die Ecke geben soll, oder zum Minimarkt mit einer Besitzerin aus Gütersloh, wie ich beim Kippen holen erfuhr, aber auf jeden Fall erleichtert.

Euer Ulf

In english

Still cheaper than another Jürmann

It goes on and on, doesn’t it? We’re standing at a workshop in Neo Mamia (the new Mama, how fitting) and while I almost collapse, the boss overhears: „this one?“  And I say „yes, this one“. „Nice“, his brief comment with a smile. Then he lies down under the house. He points to the crankshaft of the V-belt, „broken“. „That was obvious“, my comment and I lowered my head.

Papers, wait, get fags, then „costs 250 euros, 200 for the part and 50 for fitting. It’ll be there at five,“ said the knowledgeable man, who initially only saw hieroglyphics in the Greek translation of my problem.

„Sure,“ I had to reply, although I was glad that everything was so uncomplicated here. „I have to work at half past seven, can we make it?“  And after I told him that I only needed a computer for that, he smiled „Then stay here. It’ll just be a bit hot“.

„No problem, I know that,“ I grinned at the hotel I’d saved, grabbed a cold beer and went for a walk with Silvana. Maybe to Lidl, which is supposed to be around the corner, or to the mini-market with an owner from Gütersloh, as I found out when I went to get a fag, but in any case I was relieved.

Your Ulf

En Francaise

Toujours moins cher qu’un autre Jürmann

Ça va toujours plus loin, non ? Nous nous trouvons devant un garage à Neo Mamia (la nouvelle maman, comme c’est approprié) et pendant que je m’effondre presque, le patron m’écoute : „this one ?“. Et moi : „yes, this one“. „Nice“, son bref commentaire avec un sourire. Puis il se couche sous la maison. Il montre le vilebrequin de la courroie trapézoïdale, „broke“. „C’était évident“, mon commentaire et je baisse la tête.

Les papiers, l’attente, les cigarettes, puis „c’est 250 euros, 200 pour la pièce et 50 pour la pose. C’est là à cinq heures“, dit le regard averti qui, au début, ne voyait que des hiéroglyphes dans la traduction grecque de mon problème.

J’ai dû répondre : „Ça va“, même si j’étais content que tout soit si simple ici. „Je dois travailler à sept heures et demie, on va y arriver ?“. Et après que je lui ai dit que je n’avais besoin que d’un ordinateur pour cela, il a souri „Alors reste ici. Ça va juste être un peu chaud“.

„Pas de problème, je connais ça“, ai-je souri en pensant à l’hôtel que j’avais économisé, j’ai pris une bière fraîche et je suis parti me promener avec Silvana. Peut-être au Lidl qu’il y a au coin de la rue, ou à la supérette dont la propriétaire vient de Gütersloh, comme je l’ai appris en allant chercher des cigarettes, mais en tout cas soulagée.

Votre Ulf

El Español

Sigue siendo más barato que otro Jürmann

Sigue y sigue, ¿verdad? Estamos parados en un taller de Neo Mamia (la nueva mamá, qué apropiado) y mientras yo casi me derrumbo, el jefe escucha: „¿ésta?“.  Y yo le digo „sí, éste“. „Bonito“, su breve comentario con una sonrisa. Luego se tumba debajo de la casa. Señala el cigüeñal de la correa trapezoidal: „roto“. „Eso era obvio“, mi comentario y bajé la cabeza.

Papeles, espera, pitillos, luego „cuesta 250 euros, 200 por la pieza y 50 por el montaje. Estará allí a las cinco“, dijo el hombre entendido, que al principio sólo veía jeroglíficos en la traducción griega de mi problema.

„Claro“, tuve que responder, aunque me alegré de que aquí todo fuera tan sencillo. „Tengo que trabajar a las siete y media, ¿podemos llegar?“.  Y después de decirle que sólo necesitaba un ordenador para eso, sonrió „Entonces quédate aquí. Sólo hará un poco de calor“.

„No hay problema, ya lo sé“, sonreí al hotel que me había guardado, cogí una cerveza fría y me fui a dar un paseo con Silvana. Tal vez al supermercado Lidl, a la vuelta de la esquina, o al minimercado con un dueño de Gütersloh, como descubrí mientras me fumaba un pitillo, pero definitivamente aliviado.

Tu Ulf

Es klappert die Mühle…

(Down below in english en français Incluido el español) … am rauschenden Bach, klip klap, klip klap, klip klap. Und es klingt so schlimm, dass wir morgen in die Werkstatt fahren. Wir befürchten das Schlimmste, aber bleiben gefasst, denn wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs und wollen weiter.

Vielleicht sind es nur Steine, aber wo? Vielleicht nur Schrauben, aber welche? Vielleicht, vielleicht, vielleicht.

Ich werde jetzt jedenfalls arbeiten, um für den worst case, was immer das heißt, gewappnet zu sein. Wie sagte Walther Ulbricht, der Statsratsvorsitzende der DDR so schön: vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Und „seine“ Internationale, selten war sie so passend wie heute: Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zu-gewandt.

Bis morgen,

Euer Ulf

P.s. Spenden gerne an PayPal @Silvana379

In english

The mill rattles…
…by the rushing brook, klip klap, klip klap, klip klap. And it sounds so bad that we’re going to the workshop tomorrow. We fear the worst, but remain calm, because we are on the Lord’s errand and want to keep going.

Maybe it’s just stones, but where? Maybe just screws, but which ones? Maybe, maybe, maybe.

In any case, I will work now to be prepared for the worst case scenario, whatever that means. As Walther Ulbricht, the Chairman of the GDR Council, said so beautifully: always forwards, never backwards!

And „his“ International has rarely been as fitting as it is today: rising from the ruins and facing the future.

See you tomorrow,

Your Ulf

P.s. Donations are welcome via PayPal @Silvana379

En Francaise

Le moulin fait du bruit…
…au ruisseau qui murmure, klip klap, klip klap, klip klap. Et ça sonne si mal que nous irons demain à l’atelier. Nous craignons le pire, mais nous restons sereins, car nous sommes en route pour le Seigneur et nous voulons continuer.

Peut-être que ce ne sont que des pierres, mais où ? Peut-être juste des vis, mais lesquelles ? Peut-être, peut-être, peut-être.

En tout cas, je vais travailler maintenant pour être prêt à affronter le pire des cas, quoi que cela signifie. Comme le disait si bien Walther Ulbricht, le président du Conseil d’État de la RDA : en avant toujours, en arrière jamais !

Et „son“ Internationale, elle a rarement été aussi appropriée qu’aujourd’hui : renaître de ses ruines et se tourner vers l’avenir.

À demain,

Votre Ulf

P.s. Les dons sont les bienvenus sur PayPal @Silvana379

El Español

El molino traquetea…
…junto al arroyo klip klap, klip klap, klip klap. Y suena tan mal que mañana iremos al taller. Nos tememos lo peor, pero mantenemos la calma, porque viajamos por el recado del Señor y queremos seguir adelante.

Quizá sólo sean piedras, pero ¿dónde? Quizá sólo tornillos, pero ¿cuáles? Puede que sí, puede que no.

En cualquier caso, trabajaré ahora para estar preparado para el peor de los casos, signifique eso lo que signifique. Como bien dijo Walther Ulbricht, Presidente del Consejo de Estado de la RDA: ¡hacia adelante siempre, hacia atrás nunca!

Y „su“ Internacional pocas veces ha estado tan a la altura como hoy: resurgiendo de las ruinas y encarando el futuro.

Hasta mañana,

Su Ulf

P.d. Donaciones con gusto a PayPal @Silvana379

Sommersonnenwende

Der 21 Juni ist der längste Tag im Jahr. Die Sonne beginnt hier in Griechenland im Gegensatz zu Deutschland erst gegen 5:00  Uhr mit zarten Strahlen die Erde und das Meer zu erhellen und erst gegen 21.30h (09:30 p.m.) ist es wieder dunkel; in Deutschland übrigens eine Stunde später.

Wenn man wie wir quasi draussen lebt, bekommen diese Naturereignisse eine ganz besondere Bedeutung, denn wenn man Abends der Sonne beim Untergehen und dem Mond beim Aufgang zuschaut, denkt man auch über Phänomene nach, wie jene, warum es Nachts noch teilweise 27 Grad sein kann.

Man spürt, wie die Erde Sonnenenergie tankt und im Sommer gar nicht genug Zeit hat, wieder abzukühlen. Ehrlich gesagt hat es mich gewundert, warum ich erst hier solche Gedanken denke. Warum ist es Nachts warm?
Weil die Erde sich erhitzt und sämtliche Wärme ins Gestein aufnimmt.

Man merkt den Unterschied im Wasser, das schneller abkühlt. Während um Mitternacht der Boden noch Fußbodenheizung warm ist, hat das Wasser seine Teilchen Geschwindigkeit schon wieder auf wenige Zentimeter reduziert.

Aber dafür braucht es auch nur beinahe weniger Augenblicke am Morgen, um wieder beinahe Badewannentemperatur anzunehmen.

Das und so viel mehr bewegt meinen Geist, wenn ich am Strand sitze und ich bin auch immer wieder überrascht, wie schnell Sonne und Mond aufgehen.

Man kann wirklich sehen,, wie die Kugel sich hebt und senkt, im Sekundentakt. Oft fehlt wirklich die Zeit, um noch das Handy zum fotografieren zu holen, dann ist das einmalige Moment bereits verstrichen.

Ich.mag es, über derlei nachzudenken und fühle mich wohl als die Kleinigkeit, die derlei Großartiges nur bestaunen, aber nicht ändern kann.

Hier genieße ich es, unwichtig zu sein, mich dem Gang der Welt anzupassen und freue mich diebisch, wenn seltene Vögel auf unseren Jürmanntüren verweilen oder gar Grillen unser Heim erkunden, weil sie keine Angst vor uns haben, auch wenn die Gäste manchmal dann doch vorsichtig herauskomplimentiert werden müssen, denn bei derlei Krach kann keiner schlafen. Man glaubt ja gar nicht wie laut so eine Grille sein kann.

Euer Ulf

In english

Summer solstice
June 21 is the longest day of the year. Here in Greece, unlike in Germany, the sun only begins to illuminate the earth and the sea with its gentle rays at around 5:00 am and it is not dark again until around 9:30 pm (09:30 p.m.); in Germany, by the way, it is one hour later.

If, like us, you live virtually outdoors, these natural phenomena take on a very special meaning, because when you watch the sun set and the moon rise in the evening, you also think about phenomena such as why it can still be 27 degrees at night.

You can feel how the earth is storing up solar energy and doesn’t have enough time to cool down again in summer. To be honest, I wondered why I was only thinking such thoughts here. Why is it warm at night?
Because the earth heats up and absorbs all the heat into the rock.

You notice the difference in the water, which cools down more quickly. While the ground is still underfloor heating warm at midnight, the water has already reduced its particle speed to a few centimetres.

But it only takes a few moments in the morning to return to almost bathtub temperature.

This and so much more moves my mind when I’m sitting on the beach and I’m always surprised at how quickly the sun and moon rise.

You can really see how the sphere rises and falls every second. Often there really isn’t enough time to get the cell phone to take a photo, then the unique moment has already passed.

I like to think about such things and feel like the little thing that can only marvel at such great things, but cannot change them.

Here I enjoy being unimportant, adapting to the course of the world and I’m delighted when rare birds linger on our janitorial doors or even crickets explore our home because they’re not afraid of us, even if the guests sometimes have to be carefully escorted out, because nobody can sleep with that kind of noise. You wouldn’t believe how loud a cricket can be.

Your Ulf

En Francaise

Solstice d’été
Le 21 juin est le jour le plus long de l’année. Ici en Grèce, contrairement à l’Allemagne, le soleil ne commence à éclairer la terre et la mer de ses tendres rayons que vers 5h00 et il ne fait à nouveau nuit que vers 21h30 (09h30 p.m.) ; en Allemagne, il est d’ailleurs une heure plus tard.

Lorsque l’on vit quasiment à l’extérieur, comme nous, ces phénomènes naturels prennent une signification toute particulière, car lorsque l’on regarde le soleil se coucher et la lune se lever le soir, on réfléchit aussi à des phénomènes comme celui qui explique pourquoi il peut encore faire 27 degrés la nuit.

On sent que la Terre fait le plein d’énergie solaire et qu’elle n’a pas assez de temps pour se refroidir en été. Honnêtement, je me suis demandé pourquoi j’en étais arrivé là. Pourquoi fait-il chaud la nuit ?
Parce que la terre se réchauffe et absorbe toute la chaleur dans les roches.

On remarque la différence dans l’eau, qui se refroidit plus rapidement. Alors qu’à minuit, le sol est encore chaud comme un chauffage au sol, l’eau a déjà réduit sa vitesse de particules à quelques centimètres.

Mais il suffit de quelques instants le matin pour que l’eau retrouve la température d’une baignoire.

Cela et bien d’autres choses encore agitent mon esprit lorsque je suis assis sur la plage, et je suis toujours surpris de la vitesse à laquelle le soleil et la lune se lèvent.

On peut vraiment voir comment la sphère se soulève et s’abaisse à chaque seconde. Souvent, on n’a pas le temps d’aller chercher son téléphone portable pour prendre une photo, et le moment unique est déjà passé.

J’aime réfléchir à ce genre de choses et je me sens bien comme la petite chose qui ne peut qu’admirer ces choses grandioses, mais qui ne peut pas les changer.

Ici, j’apprécie d’être sans importance, de m’adapter à la marche du monde et je me réjouis énormément lorsque des oiseaux rares s’attardent sur nos portes de patio ou même lorsque des grillons explorent notre maison, car ils n’ont pas peur de nous, même s’il faut parfois compliquer la sortie des invités, car personne ne peut dormir avec un tel vacarme. On n’imagine pas à quel point un grillon peut être bruyant.

Votre Ulf

El Español

Solsticio de verano
El 21 de junio es el día más largo del año. Aquí en Grecia, a diferencia de Alemania, el sol no empieza a iluminar la tierra y el mar con sus suaves rayos hasta alrededor de las 5.00 de la mañana y no vuelve a oscurecer hasta alrededor de las 21.30 horas (09.30 p.m.); en Alemania, por cierto, es una hora más tarde.

Si, como nosotros, vives prácticamente al aire libre, estos fenómenos naturales adquieren un significado muy especial, porque cuando ves ponerse el sol y salir la luna por la tarde, también piensas en fenómenos como por qué por la noche todavía puede hacer 27 grados.

Puedes sentir cómo la Tierra se alimenta de energía solar y no tiene tiempo suficiente para volver a enfriarse en verano. Para ser sincero, me preguntaba por qué sólo pensaba en estas cosas. ¿Por qué hace calor por la noche?
Porque la tierra se calienta y absorbe todo el calor en la roca.

Se nota la diferencia en el agua, que se enfría más rápidamente. Mientras que a medianoche la tierra aún está caliente por la calefacción por suelo radiante, el agua ya ha reducido la velocidad de sus partículas a unos pocos centímetros.

Pero por la mañana sólo tarda unos instantes en volver casi a la temperatura de la bañera.

Esto y mucho más mueve mi mente cuando estoy sentado en la playa y siempre me sorprende lo rápido que salen el sol y la luna.

Realmente se puede ver cómo la esfera sube y baja cada segundo. A menudo realmente no hay tiempo suficiente para coger el móvil y hacer una foto, entonces el momento único ya ha pasado.

Me gusta pensar en estas cosas y sentirme como algo pequeño que sólo puede maravillarse ante cosas tan grandes pero que no puede cambiarlas.

Aquí disfruto siendo intrascendente, adaptándome al curso del mundo, y estoy encantada cuando los pájaros raros se posan en nuestras puertas de conserjería o incluso los grillos exploran nuestra casa porque no nos tienen miedo, aunque a veces haya que escoltar cuidadosamente a los invitados a la salida, porque nadie puede dormir con ese tipo de ruido. No te imaginas lo ruidoso que puede llegar a ser un grillo.

Tu Ulf