Logbucheintrag vom 30. Januar 2024

(Down below in english) Die See ist stürmisch und der blanke Hans des Mittelmeers tobt nicht nur auf den Meeren sondern auch in meiner Brust, denn kleine Meutereien im virtuellen Raum haben mich zu viel Rum in den Tee schütten lassen.

Wir sind mit der MS Jürmann zwar noch auf dem richtigen Kurs Richtung Glückseligkeit, aber ein dreimal schwarzer Kater hat die Laune von Kapitän Ulfsen verfinstert.

Glücklicherweise ist die erste Steuerfrau auf Posten und hat das Ruder übernommen, sodass der alte Seebär brummig die Krabben fürs Mittagessen pulen kann.

„Warum“, so der alte Kapitän, „müssen immer irgendwo solche Döspaddel sein und warum findet sich auf jedem Deck mindestens ein Hain Blöd“, hustet Ulfsen in den Dreitagebart.
Aber da kommt auch schon Steuerfrau Jürgenson und bringt eine Aspirin mit pechschwarzen Kaffee.

„Weil“, sagt die unerbitterlich frohgemute Offizierin, „das weiss ich nicht Chef, „aber“, holt sie Luft, „deshalb braucht jedes Schiff das dampft und segelt, einen, der die Sache regelt, und das sind glücklicherweise Sie Chef“.

„Ach Kappes“, brummt Ulfsen, „erstens mag ich keine Westerwellischen Zitate und 2. Würde ohne Sie die MSS Jürmann schon viel länger nicht mehr fahren, sondern auf Grund laufen, nech?!“.


„Aber wir fahren und das sollten Sie nicht vergessen Kapitän,  sie bekamen gestern ein Angebot von einer kleinen Reederei, dass sie notfalls die Flagge wechseln können,schon vergessen?!“

„Gut, gut, me Deern“, lächelt Kapitän Ulfsen etwas gequält und steckt sich eine Zigarette in den Mund, dann geh ich jetzt noch Mal kurz an Deck und wenn ich wiederkommen wird gespult, bis die Finger bluten, ja?“

„Eye, eye, Captain, und immer dran denken, ney, nicht lang schnacken, kopp in Nacken“.

„Yo, yo yo yo yo!“

Bis morgen,

Euer alter Seebär Ulf

Logbook entry January 3, 2024
The seas are stormy and the sheer Hans of the Mediterranean is raging not only on the seas but also in my chest, because small mutinies in virtual space have caused me to pour too much rum into my tea.

We are still on the right course towards bliss with the MSS Jürmann, but a triple black hangover has darkened Captain Ulfsen’s mood.

Fortunately, the first helmswoman is on duty and has taken over the helm so that the old sea dog can grumpily pick the crabs for lunch.

Why, says the old captain, do there always have to be such döspaddles somewhere and why is there at least one Hain Blöd on every deck, Ulfsen coughs into his three-day beard.
But then helmswoman Jürgenson arrives and brings an aspirin with pitch-black coffee.

„Because,“ says the implacably cheerful officer, „I don’t know boss, but,“ she takes a breath, „that’s why every ship that steams and sails needs someone to take care of things, and fortunately that’s you boss.“

„Oh, that’s silly,“ grumbles Ulfsen, „firstly, I don’t like Westerwellian quotes and secondly, without you, the MSS Jürmann wouldn’t have been sailing for much longer, it would have run aground, wouldn’t it?“.
„But we are sailing and you shouldn’t forget that, Captain, yesterday you received an offer from a small shipping company that you can change the flag if necessary, remember?“

„Well, well, me Deern,“ smiles Captain Ulfsen a little pained and puts a cigarette in his mouth, „then I’ll go on deck for a moment and when I come back I’ll wind until my fingers bleed, yes?“

„Eye, eye, Captain, and always remember, ney, don’t take too long, head in neck“.

„Yo, yo yo yo yo!“

See you tomorrow,

Your old sea dog Ulf

Ein bisschen Kalamata für Euch alle

(down below in english) Die Glut unseres Feuers der letzten Nacht glimmt noch, als die Füsse des kleinen Münstermanns heute verschlafen den ersten Schritt nach draussen wagen.

Endlich hat die Sonne es wieder geschafft, sich gegen ihre schlecht gelaunten grauen Brüder durchzusetzen.

Mir wird warm ums Herz und mein ganzes Gesicht strahlt vor Freude über ihren Besuch mit ihr um die Wette. Wir scheinen beide ausgeschlafen zu sein und besonders ihr Gesicht ist dabei so ansteckend fröhlich, dass die Hunde am Strand vor Glück einen Schaukampf zelebrieren.

Frohes Neues Jahr Wellen, Berge, Griechenland und du, meine Welt und unsere Heimat. Ich hoffe, dass diese unfassbare Schönheit und besinnliche Eintracht von krähendem Hahn und vereinzelt noch lachenden Coyoten uns Lust auf Frieden macht.

Ich wünsche mir, dass jeder wütende Gedanke und jede Sorge sich im sandigen Boden vor mir verkriecht und sich ein Stück vom Glück dieser selbstzufrieden Region abschneidet.

Denn hier ist es nicht nur tagsüber und am Strand schön. Kalamata scheint der zufriedenstellendste Ort der Welt zu sein.

Als wir gestern Abend die Silvesterstimmung und Neujahrseuphorie inhalieren wollten, durften wir uns erneut davon überzeugen. Die Stadt war beleuchtet wie in einem Disneyfilm und die Menschen lächelten, als ob sie noch nie traurig waren. Alle, wirklich alle strahlten.

Ballonverkäufer tanzten zur Musik aus den Clubs wie die Fahrerinnen und Fahrer im Stau, sodass sie jede Eile vergaßen und aus hunderten von Blechkarossen kein einziges Hupen zu hören war.

Wir sahen Omas mit Rehntierhörnern auf dem Kopf neben Fussballspielenden Jungs und rappenden Künstlern, aber keinen einzigen Menschen der mit Bierdose in der Hand sein Elend in die Welt gröhlte.

Als die Nudelverkäuferin den Laden schloss und verspäteten Gästen sagen musste, dass sie jetzt schließen, wünschte man ihr dennoch ein frohes neues Jahr, statt die Pest an den Hals. Und über allem lag ein wahrhaftiger Geist der Weihnacht, wie ich wir ihn noch nie erlebten.

Was man hier anders macht? Wir glauben, dass man sich hier einfach mehr sein lässt was man ist und nicht ständig darauf bedacht ist, nach dem panoptischen Prinzip von Focault die Ordnung zu erhalten.

Hier stöhnte man nicht über spielende Kinder auf den Gehwegen oder Mopedfahrer ohne Helm, hier lebt man Carpe Diem und entschuldigt sich, wenn man dabei versehentlich in den Weg eines Unbekannten gerät.

Hier will man einfach, dass alles bleibt wie es ist, ohne omnipräsente Polizei, verletzte Egos und zelebrierter Standesunterschiede.

In und um Kalamata setzt man sich auf eine Bank oder an den Strand und lässt sich von guter Laune anstecken statt provozieren.

Und hier zieht es grad wieder zu, sodass ich jetzt schließe und mir einen warmen Pullover hole. So einfach kann man in Kalamata glücklich sein.

Bis morgen,

Euer Ulf

A little Kalamata for you all
The embers of our fire from last night are still smouldering as little Münstermann’s feet sleepily take their first step outside today.

At last, the sun has managed to prevail against its bad-tempered gray brothers.

It warms my heart and my whole face beams with joy at her visit. We both seem to have had a good night’s sleep and her face in particular is so infectiously cheerful that the dogs on the beach are celebrating an exhibition match of happiness.

Happy New Year waves, mountains, Greece and you, my world and our home. I hope that this incomprehensible beauty and contemplative harmony of crowing roosters and the occasional laughing hyena will make us long for peace.

I hope that every angry thought and every worry buries itself in the sandy soil in front of me and cuts off a piece of the happiness of this self-satisfied region.

Because it’s not just beautiful here during the day and on the beach. Kalamata seems to be the most satisfying place in the world.

Last night, when we wanted to soak up the New Year’s Eve atmosphere and New Year’s euphoria, we were able to experience it for ourselves once again. The city was lit up like a Disney movie and people were smiling as if they had never been sad. Everyone, really everyone, was beaming.

Balloon sellers danced to the music from the clubs just like the drivers in the traffic jam, so that they forgot to hurry and not a single honk could be heard from hundreds of metal cars.

We saw grannies with horns on their heads next to boys playing football and artists rapping, but not a single person with a beer can in their hand shouting their misery to the world.

When the pasta vendor closed the store and had to tell late customers that they were closing now, they still wished her a happy new year instead of the plague. And above all, there was a true spirit of Christmas that I have never experienced before.

What do we do differently here? We believe that people here simply let themselves be what they are and are not constantly concerned with maintaining order according to Focault’s panoptic principle.

Here you don’t moan about children playing on the sidewalks or moped riders without helmets, here you live Carpe Diem and apologize if you accidentally run into the path of a stranger.

Here, people simply want everything to stay as it is, without the omnipresent police, bruised egos and celebrated differences in status.

In and around Kalamata, people sit down on a bench or on the beach and let their good mood infect them instead of provoking them.

And it’s just getting cloudy here again, so I close up and grab a warm sweater. It’s that easy to be happy in Kalamata.

See you tomorrow,

Your Ulf

SilVANa TV aktuell

(Down below in english) Es ist neun Uhr, Sie hören Nachrichten: Griechenland: in einem kleinen Renault Master mit Namen Jürmann, wartet ein deutsches Pärchen auf den Sommer, während man in Deutschland froh ist, dass es nicht zu winterlich wird.

Die Tatsache, von mitteleuropäischer Zivilisation abgeschnitten zu sein, zwingt die beiden, viel zu kuscheln und ihre wenigen Worte auf „du stehst im Schach“ zu reduzieren. In meditative Einöde liegt also am südlichen Zipfel des Peloponnes der Straßenhund begraben, während Katzen und Schakale sich in ihre Höhlen zurück gezogen haben.

Die neueste Erfindung, das sogenannte „Internet“, wird dabei vom Polarwind beflügelt, der auch die Einwohner Griechenlands unter ihre Decken verschwinden lässt und somit den kleinen Mann gleich arbeiten lassen.

Deutschland: In Horstmar war ein anderer kleiner Mann auf Schalke um eine Eisrevue zu bestaunen, während man sich in Köln beim Tanzen warme Gedanken macht. Vom Rest hört man nichts, was die Vermutung nahelegt, dass sich alle anderen Bewohner diverser Dörfer und Städte wohl im Winterschlaf befinden.

Das Tier des Tages ist eine rote Katze, die sich „oh wie niedlich“ auf Beutefang befindet.

Zum Wetter: Arschkalt, aber wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen, will heißen Sonne.

Kommen Sie gut durch den Tag,

Bis morgen,

Ihr

Ulf

SilVANa TV current

It’s nine o’clock, you’re listening to the news: Greece: in a small Renault Master named Jürmann, a German couple is waiting for summer, while in Germany they are glad it’s not getting too wintry.

The fact that they are cut off from Central European civilization forces them to cuddle a lot and reduce their few words to „you’re in check.“ So the street dog lies buried in a meditative wasteland at the southern tip of the Peloponnese, while cats and jackals have retreated to their caves.

The latest invention, the so-called „Internet“, is spurred on by the polar wind, which also makes the inhabitants of Greece disappear under their blankets and thus puts the little man to work.

Germany: in Horstmar, another little man has been to Schalke to marvel at an ice revue, while in Cologne people are having warm thoughts while dancing. Nothing is heard from the rest, which suggests that all the other inhabitants of various villages and towns are probably in hibernation.

The animal of the day is a red cat that is „oh how cute“ and is on the prowl.

About the weather: cold as ass, but cloudy with a chance of meatballs, which means sunshine.

Have a good day,

See you tomorrow,

Yours

Ulf

Der Unterschied zwischen Furcht und Angst

Das Beste kommt noch

(down below in english) Ich habe auf dieser Reise bemerken müssen, dass mir meine Unbeschwertheit abhanden gekommen ist.  Früher konnte mich nichts erschrecken und jede Hürde hat mich stärker motiviert, über mich hinaus zu wachsen. Das kann ich heute nicht mehr von mir behaupten und  nicht mehr als Stärke ins Feld führen, wenn Mut gefragt ist.

Es war nicht so, als gab es früher keinen Grund zur Sorge, ganz im Gegenteil. Omnipräsente schlechte Noten, Stress mit meinen Eltern sowie unzählige Probleme die ich mir selbst zuzuschreiben hatten, pflasterten meinen Weg. Das hat mich auch immer schon sehr belastet und hing wie eine Hantel an meiner Seele, aber seit einigen Jahren wurde daraus eine tiefsitzende Angst, die mich massiv einschränkt.

Während ich noch vor gar nicht so langer Zeit nach jeder gemeisterten Herausforderung sorgloser die nächste kaum erwarten könnte, denke ich heute: Besser nicht noch einmal.

Ich hasse das! Ich will so nicht sein! Ich will nicht, dass die Angst mein Leben beherrscht, aber ich merke, dass sie es macht und ich bin ratlos, wie ich diese Ohnmacht in den Griff bekommen soll.

An welchem Punkt wurde aus konkreter Furcht omnipräsente Angst und wie kann ich sie besiegen?

Oft denke ich, das liegt am Alter und dass es die Masse Furcht einflössender Momente ist, die aus einer zarten Pflanze einen stattlichen Baum Angst mit langen Schatten in meinem Inneren gemacht hat.

Und noch öfter denke ich an bestimmte Personen, die mich mit omnipräsenten Drohungen zu nackter, immer währender Konfrontation mit der Nichtigkeit meiner Selbst in einer Welt drängt, dessen Werte ich nicht, oder zumindest nicht mehr teile.

Ich komme aus privilegiertem Elternhaus, aber Geld war für mich immer nur Mittel zum Zweck. Ich hatte nie den Wunsch, viel zu haben, sondern immer nur das Verlangen nach genug und ich war nie zu faul zum Arbeiten, aber auch nie bereit, für den Reichtum anderer mein Leben zu opfern.

Es sollte reichen um das Leben mit beiden Händen zu packen und genießen zu können. Es ging mir nie, um mehr als andere, denn teilen war nie ein Problem für mich. Wenn ich hatte gab ich und wenn es half, machte das nicht nur mein Gegenüber, sondern auch mich glücklich.

Aber irgendwie darf man so nicht leben. Die oberste Priorität muss sein zu haben, weshalb man besser nie aufhören sollte anzuhäufen. Man weiss ja nie, wann man es gebrauchen könnte.

Kein Vertrauen in Solidarität oder Gemeinsamkeit a la, die eine Hand wäscht die andere. Wenn es gut werden muss, mach es allein. Verlass Dich auf keinen sondern nur auf Geld, denn nur Geld kann alles. Fürs Jugendamt ist es sogar wichtiger als Liebe: „Man hat sie nicht gebeten ihre Tochter zu besuchen. Sie müssen zuvorderst zahlen“.

Seit ich Vater des schönsten, klügsten und besten Menschen der Welt bin, wird mir von derlei Stellen das Leben omnipräsent schlecht geredet und systematisch zur Hölle gemacht. Ich hatte nur die Wahl zwischen unterzuordnen und mich aufzugeben, oder zu kämpfen. Ein Kampf den ich nie gewinnen konnte. Ein Kampf der mich mürbe gemacht hat.

Ein die letzten Kräfte raubender Wettkampf zwischen Gut und Böse, wobei jede Seite sich des Etiketts „gut“ sicher wähnte.

Ich will nicht bestreiten, dass ich auch finanziell besser hätte für mein Kind sorgen müssen, aber meine Bemühungen reichten nicht. Und man darf mir glauben, dass ich am meisten darunter litt.

Ich wollte ein guter Vater sein und habe alles gemacht, was ich in diesem Zusammenhang für notwendig hielt, aber es war und ist seit 18 Jahren zu wenig und man bindet mir das seit 18 Jahren täglich unter die Nase.

Ich habe mir einen guten Job in der Werbung gesucht und bin alle zwei Wochen von München, Hamburg, Berlin und anderen Städten für den letzten Cent nach Münster gefahren, um meinem Kind ein guter und sichtbarer Papa zu sein und alles was dabei rauskam war ein Häufchen Elend, das derzeit in Griechenland weilt und seine Angst nicht mehr in den Griff bekommt.

Aus meiner Tochter wurde in der Zwischenzeit eine stolze und selbstbewusste Frau.  Alles,was ich ihr immer gewünscht habe. Und aus ihrem Vater ein Gejagter, der wie Francois Villion auf der Flucht ist, obwohl er keiner Fliege was zu Leide tat.

Das Beste an dieser Tour, dem Ritt auf der Waiküre, der Kunst zu überleben ist, dass ich vor dieser tief sitzenden, destruktiven Angst, nicht mehr weglaufen kann. Denn sie sitzt tief in mir und will jeden Tag aufs neue bezwungen werden. An Anfahrten und bei Umbauten. Im Zusammen mit Silvana und bei der Suche nach Jobs.

Vielleicht bin zumindest ich nur deshalb unterwegs, um endlich diesen Gegner zu bezwingen. Denn mit diesem Gefährten im Nacken kann ich nicht weiterleben und auch Silvana kein guter Partner und Zoé kein guter Vater sein.

Diesen Kampf muss ich noch führen und ich muss ihn gewinnen. Für Zoé und Silvana, aber am meisten für mich.

Denn Angst ist nie ein guter Berater und wenn sie aufgrund der Masse ihrer Erscheinungen ihre Größe erlangte, kann nur eines sie besiegen: mehr Positives.

In diesem Sinne erklimmen wir gleich mit dem Jürmann den Berg und morgen wieder, bis aus Angst wieder Furcht und aus Furcht wieder Herausforderung wird. Denn damit kann ich gut leben, das weiss ich ja aus Erfahrung.

Bis morgen,

Euer Ulf

The difference between fear and anxiety

On this journey, I have realized that I have lost my light-heartedness.  In the past, nothing could scare me and every hurdle motivated me more to surpass myself. Today, I can no longer say that about myself and can no longer cite it as a strength when courage is required.

It wasn’t as if there was nothing to worry about in the past, quite the opposite. Omnipresent bad grades, stress with my parents and countless problems that I had to blame on myself paved my path. This has always weighed heavily on me and hung like a barbell on my soul, but in recent years it has become a deep-seated fear that restricts me massively.

Whereas not so long ago, I could hardly wait for the next challenge without a care in the world, I now think: better not again.

I hate this! I don’t want to be like this! I don’t want fear to rule my life, but I realize that it does and I’m at a loss as to how to get a grip on this powerlessness.

At what point did concrete fear become omnipresent fear and how can I conquer it?

I often think it’s down to age and that it’s the mass of fear-inducing moments that have turned a tender plant into a stately tree of fear with long shadows inside me.

And even more often I think of certain people who urge me with omnipresent threats to naked, perpetual confrontation with the nothingness of myself in a world whose values I do not share, or at least no longer share.

I come from a privileged background, but money was always just a means to an end for me. I never had the desire to have a lot, only the desire for enough.and I was never too lazy to work, but also never willing to sacrifice my life for the wealth of others.

It should be enough to be able to grab life with both hands and enjoy it. I was never interested in having more than others, because sharing was never a problem for me. If I had, I gave and if it helped, it not only made the other person happy, but also me.

But somehow you can’t live like that. The top priority must be to have, which is why you should never stop accumulating. You never know when you might need it.

No trust in solidarity or togetherness a la, one hand washes the other. If it has to be good, do it alone. Don’t rely on anyone but money, because only money can do everything. For the youth welfare office, it’s even more important than love: „You weren’t asked to visit your daughter. You have to pay first“.

Ever since I became the father of the most beautiful, smartest and best person in the world, I’ve had my life systematically made a living hell by such authorities. I only had the choice between submitting and giving up, or fighting. A fight that I could never win. A fight that wore me down.

A contest between good and evil that sapped the last of my strength, with each side believing itself safe from the label „good“.

I won’t deny that I should have done better financially for my child, but my efforts weren’t enough. And you can believe me that I suffered the most.

I wanted to be a good father and did everything I thought was necessary in this context, but it was and has been too little for 18 years and I have been told this every day for 18 years.

I looked for a good job in advertising and drove every two weeks from Munich, Hamburg, Berlin and other cities to Münster for the last penny to be a good and visible dad to my child and all that came out of it was a pile of misery that is currently in Greece and can no longer get a grip on its anxiety.

In the meantime, my daughter has become a proud and self-confident woman.  Everything I always wanted her to be. And her father has become a hunted man who, like Francois Villion, is on the run, even though he wouldn’t hurt a fly.

The best thing about this tour, the ride on the Waiküre, the art of survival, is that I can no longer run away from this deep-seated, destructive fear. Because it sits deep inside me and wants to be conquered anew every day. On journeys and during renovations. Together with Silvana and when looking for jobs.

Perhaps I, at least, am only on my way to finally defeat this opponent. Because I can’t go on living with this companion breathing down my neck, nor can I be a good partner to Silvana or a good father to Zoé.

I still have to fight this battle and I have to win it. For Zoé and Silvana, but most of all for me.

Because fear is never a good advisor and when it has reached its greatness due to the mass of its manifestations, only one thing can defeat it. more positivity.

With this in mind, let’s climb the mountain with Jürmann right now and again tomorrow, until fear becomes fear again and fear becomes a challenge again. Because I can live with that, I know that from experience.

See you tomorrow,

Your Ulf


Ganz schön viele „Jäger“

(down below in english) Eigentlich ist gestern nichts passiert. Die Sonne schien und, wie Bob Marley so schön sang „and the weather was easy“, als plötzlich ein Mann in Militäruniform neben uns hielt, Ausstieg und sich in seiner Camouflagekostümierung bewaffnete.

In aller Seelenruhe verstaubte er seinen Revolver im Halfter und verschloss an der Hüfte einen Monitonsgürtel. Beim Umhängen einer automatischen Waffe, begrüßte ihn und uns ein Zweiter, der nach ähnlichem Ritual mit Kimme und Korn, nur eben als Laser, einen Hund ins Visier nahm, dann jedoch lachend von einem Vorhaben wie diesem glücklicherweise wieder Abstand nahm.

„Wahrscheinlich Jäger“, meinte Peter. Doch als ich den Müll entsorgte, sah ich ganz schön viele „Jäger“. Außerdem deponiert man erlegte Wildschweine oder Rehe doch normalerweise auch nicht auf Militärfahrzeugen, ging es mir durch den Kopf. Und Kampfboote hatten mein Vater und seine Kollegen damals auch nicht dabei.

„Heul nicht rum, Dude“, zwang ich meinen Geist, sich zu beruhigen, „andere Länder, andere Sitten“. Und so ging ich, leicht irritiert, zurück zum Motorhome und begann meinen Blog zu schreiben, als plötzlich ein Maschinengewehrlauf an mein Fenster klopfte.

„Sind Sie hier im Urlaub?“ Hörte ich die Stimme des Besitzers ernst fragen. „Öhhh ja, …“ stammelte ich, noch etwas überfordert von so viel  Realität aus Nachrichten zum Frühstück. Und während ich auf den Gewehrlauf starrte, löcherte mich „Full Metal Jacket“ mit Fragen über Reisevorhaben und Ziele.

„In die Türkei würde ich jetzt nicht fahren, da sollten Sie wirklich Angst haben“ kommentierte Mann unsere Pläne. „OK, … ähmm, machen Sie hier grad ein Manöver?“ Versuchte ich daraufhin den Geschehnissen mit mir bekannten Bildern und Worten das Zittern in den Knien zu nehmen.

„Sowas ähnliches. Wir sind eine Privatarmee aus bewaffneten Bürgern, die als Eingreiftruppe dem Staat im Notfall sofort unter die Arme greifen kann. Eigentlich, dürfen wir auch keine Munition haben, weshalb wir momentan ohne unterwegs sind“, wurde mir bereitwillig geantwortet, während ich dachte „öffentlicher Auftrag wäre mir irgendwie lieber gewesen“ und auch Silvana konnte nur ein festgefrorenes Grinsen zum Besten geben.

Dann verabschiedete man sich und 20 Minuten später war alles vorbei.

So sehen also Milizen oder sogenannte Partisanen aus, resümierte ich flüsternd und drehte mit zittriegen Fingern eine Zigarette.

Meine Freiheit möchte von derlei Gestalten aber nicht unbedingt verteidigt werden und ob Bob Marley meiner Meinung gewesen wäre, weiß ich langsam auch nicht mehr. Für den von mir als Jugendlichen so gefeierten Che Guevara, wäre das grad jedenfalls ein Fest gewesen. Ich trage sein Konterfei -spätestens jetzt –  jedenfalls nicht mehr spazieren.

Bis morgen,

Euer Ulf

Hier fand alles statt, ein Beweisfoto hab ich besser unterlassen

Quite a lot of „hunters“

Nothing really happened yesterday. The sun was shining and, as Bob Marley sang so beautifully, „and the weather was easy“, when suddenly a man in military uniform pulled up next to us, got out and armed himself in his camouflage costume.

He calmly stowed his revolver in his holster and fastened a monitor belt to his hip. As he and we put on an automatic weapon, we were greeted by a second man who, following a similar ritual with rear sight and front sight, only as a laser, took aim at a dog, but then, laughing, fortunately refrained from such an undertaking.

„Probably hunters,“ said Peter. But when I was disposing of the garbage, I saw quite a few „hunters“. Besides, you don’t normally dump wild boar or deer on military vehicles, I thought. And my father and his colleagues didn’t have combat boats with them back then either.

„Don’t cry about it, Dude“, I forced my mind to calm down, „other countries, other customs“. And so, slightly irritated, I went back to the motorhome and started writing my blog when suddenly a machine gun barrel knocked on my window.

„Are you here on vacation?“ I heard the owner’s voice ask sternly. „Uhhh yes, …“ I stammered, still a little overwhelmed by so much reality from breakfast news. And while I stared at the barrel of the gun, „Full Metal Jacket“ peppered me with questions about travel plans and destinations.

„I wouldn’t go to Turkey now, you should really be scared,“ Mann commented on our plans. „OK, … umm, are you doing a maneuver here?“ I then tried to take the tremor out of my knees with familiar images and words.

„Something like that. We are a private army made up of armed citizens who can immediately assist the state in an emergency. Actually, we’re not allowed to have any ammunition, which is why we’re currently traveling without any,“ I was readily answered, while I thought „I would have preferred a public order somehow“ and Silvana could only give a frozen grin.

Then we said goodbye and 20 minutes later it was all over.

So this is what militias or so-called partisans look like, I whispered and rolled a cigarette with shaky fingers.

My freedom doesn’t necessarily want to be defended by such figures and I’m beginning to wonder whether Bob Marley would have agreed with me. It would have been a celebration for Che Guevara, who I celebrated so much as a teenager. In any case, I no longer wear his likeness – at least not now.

See you tomorrow,

Your Ulf

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Mit Kanonen auf Spatzen

(down below in english) Warum es in Griechenland Gesetze gibt, weiss hier wohl keiner so ganz genau, denn eigentlich hält sich hier jeder nur an seine eigenen Prinzipien.

Wenn beispielsweise plötzlich in den Bergen Maschinengewehre einen das Fürchten lehren, erfährt man kurz drauf, dass das Wohl nur Jäger sind, die trotz Schonzeit Jagt auf Wildschweine machen.

Und wenn des Nachts Kanonensalven den Schlaf der Gerechten unterbrechen, ist das nur zum Schutz des Fischfangs vor Vögeln. Jetzt weiss ich also, woher das Sprichwort „mit Kanonen auf Spatzen schießen“ kommt.

Aber dennoch sind ihnen Gesetzte nicht unbekannt, denn der „gemeine“ Grieche weiss genau, wann er sie in seinem Sinne brechen kann. So gab es wohl eine kleine Insel, in der 40 Jahre Renten für längst Verstorbene gezahlt wurden. Nicht als Einzelfall, sondern auf einer ganzen Insel. Ich muss zugeben, das hätte auch meine Idee sein können.

Was mir allerdings weniger gefällt sind die sehr individuellen Ladenöffnungszeiten. Denn da hat jedes Geschäft seine persönlichen Vorlieben. Wenn beim Waschsalon also von 9 – 14 Uhr steht, muss das nicht auch für den Vodaphone-Shop daneben gelten.

Denn dieser hat, wie sich am nächsten Tag herausstellte, nur von 10 – 13 Uhr geöffnet. Wir verließen uns dann besser auf eine Schnittmengenzeit und erhofften uns um 11 Einlass. Ja er hatte geöffnet, aber wenn wir am Tag drauf dagewesen wären, hätten wir Pech gehabt. Da. Gab es digitale Freiheit nämlich erst ab 16h.

Aber das alles ist für uns „Selbstgewolltes Schicksal“ und somit „Part of the deal“, immerhin nahmen auch wir uns untypische Freiheiten, die man skeptisch sehen kann. Was uns allerdings wirklich unangenehm auffällt, ist eine weit verbreitete Unfreundlichkeit, Ausnahmen bestätigen hier allerdings die Regel.

Wir sind hier Deutsche und denen gilt es das Geld aus den Taschen zu ziehen. Denn das „Calimera“ zur Begrüßung wird meist verschluckt, während man den Preis, den es zu zahlen gibt auch gern multilingual erfahren kann.

Nur beim Wild-Campen ist man versöhnlich und lässt uns trotz eigentlichem Verbotes dennoch überall gewähren und auch die unvergesslichen Sonnenuntergänge sind gratis, denn dieses Privileg ist eh unbezahlbar.

Bis morgen,

Euer Ulf

With cannons on sparrows
Why there are laws in Greece, no one here knows exactly, because actually everyone here only adheres to their own principles.

If, for example, machine guns suddenly teach you to be afraid in the mountains, you learn shortly afterwards that they are probably just hunters who are hunting wild boar despite the closed season.

And when cannon salvos interrupt the sleep of the righteous at night, it is only to protect fishing from birds. So now I know where the saying „shoot with cannons at sparrows“ comes from.

But nevertheless laws are not unknown to them, because the „common“ Greek knows exactly, when he can break them in his sense. For example, there was probably a small island where pensions were paid for 40 years to people who had long since died. Not as an individual case, but on a whole island. I must admit, that could have been my idea too.

What I like less, however, are the very individual store opening hours. Because every store has its own personal preferences. So if the laundromat says 9 a.m. to 2 p.m., that doesn’t necessarily apply to the Vodaphone store next to it.

Because, as it turned out the next day, it was only open from 10 a.m. to 1 p.m. We then relied better on an intersection time and hoped for admission at 11. Yes he had opened, but if we had been there the day after, we would have had bad luck. There. Gave it digital freedom namely only from 16h.

But all this is for us „Self-willed fate“ and thus „Part of the deal“, after all, we also took untypical freedoms, which can be seen skeptically. What really strikes us unpleasantly, however, is a widespread unfriendliness, exceptions confirm the rule here, though.

We are Germans here, and it’s a matter of pulling money out of their pockets. Because the „Calimera“ as a greeting is usually swallowed, while the price to be paid can also be learned in multilingual.

Only with the wild camping one is conciliatory and lets us despite actual prohibition nevertheless everywhere grant and also the unforgettable sunsets are free, because this privilege is anyway priceless.

See you tomorrow,

Your Ulf

The Dark Side of the moon


Dabei dachte ich bisher als erstes an den mystischen Titel von Pink Floyd, aber seit einiger Zeit grübel ich auch immer häufiger über uns und die dunkle, ungesehene Seite der Zivilisation.

Das Rechts und Links der Sammelbusse von TUI und Co., die unentwegt Horden von Touristen zwischen Flughafen und Clubparadiesen hin und her kutschieren.

Vom Strand in den Flieger und von da wieder direkt ins Wohnzimmer. Erneut Hochglanz, nur diesmal von der gemütlichen Couch.

Was man nicht sieht, sind die Müllberge, die dafür hinterlassen werden. All die verrecken ausgesetzten Tiere vom Straßenrand und vor den Supermärkten die sich keiner mehr leisten oder um die sich aus beruflichen Gründen keiner mehr kümmern kann. Und all die frustrierten Arbeitslosen und anderen Verlierer dieses Konsumbooms, die frustriert mit Flachmann in der Hand von unterbezahlten Busfahrern umkurvt und der Polizei wie andere arme Teufel die wirklich mal eine helfende Hand gebrauchen könnten, negiert werden.

Direkt am Long beach in Montenegro (nur EIN Beispiel)

Als Pauschaltourist sind einem die unzähligen Plastiktüten egal, die einem oft kostenlos und mit einem Lächeln zu Verfügung gestellt werden und Millionen von Tieren auf der ganzen Welt den Nährboden zerstören und sich als ihre Todeszelle zum Vorboten einer düsteren Zukunft noch ungeborenen Generationen in dunklen und hellen Ecken zu neuen Pyramiden unserer Zeit auftürmen..

Das ist die Dark Side of Wirtschaftswachstum, das glaubt, Umweltschutz müsse man sich leisten können, weil auch er Kosten verursacht.

Wenn wir im Urlaub Lidl, Tedi und Kaufland brauchen, warum fahren wir dann überhaupt weg? Zuhause von der Couch mit Fernbedienung wäre doch alles viel bequemer und da trennt man (hoffentlich) wenigstens den Müll.

Sorry, aber das müsste einfach Mal raus.

Bis morgen,..Euer Ulf

Dark side of the Moin
So far the first thing I thought of was the mystical title of Pink Floyd, but for some time now I’ve also been pondering more and more about us and the dark, unseen side of civilization.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid02M3LosCFzQBPR8LHSmDoRBdYVwocg9oXiXAsvF3LjDwSK9cm9ho15kLx2MxCa2VPrl&id=100089273050066

The right and left of the collective buses of TUI and Co., which incessantly coach hordes of tourists back and forth between the airport and club paradises.

From the beach to the plane and from there straight back to the living room. High gloss again, only this time from the comfortable couch.

What you don’t see are the mountains of garbage that are left behind for this. All the perishing abandoned animals from the roadside and in front of the supermarkets that no one can afford anymore or that no one can take care of for professional reasons. And all the frustrated unemployed and other losers of this consumer boom, frustrated with flask in hand by underpaid bus drivers and the police like other poor devils who could really use a helping hand, negated.

As a package tourist you don’t care about the countless plastic bags that are often provided to you free of charge and with a smile, destroying the breeding ground for millions of animals around the world and piling up as their death cell to the harbinger of a gloomy future yet unborn generations in dark and bright corners to new pyramids of our time….

This is the Dark Side of economic growth, which believes that environmental protection must be affordable because it also has a cost.

If we need Lidl, Tedi and Kaufland on vacation, why do we go away at all? At home from the couch with remote control everything would be much more comfortable and there we (hopefully) at least separate the garbage.

Sorry, but that would have to simply times out.

Until tomorrow,..

your Ulf

Freunde der Sonne

(downbelow in english) Von diesen, gibt es hier im Süden Europas genug, aber von echten Freunden oder Freunden und Helfern gar, konnte gestern nicht die Rede gewesen sein.


Als Silvana und ich gestern im Park die weiteren Stationen planten, führte uns das Schicksal mit Oliver aus Ungarn zusammen.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid02M3LosCFzQBPR8LHSmDoRBdYVwocg9oXiXAsvF3LjDwSK9cm9ho15kLx2MxCa2VPrl&id=100089273050066


Er war im wahrsten Sinne des Wortes vor zwei Tagen in Dubrovnik gestrandet. Sein Arm war dick wie ein Elefantenrüssel, das Englisch, wenn überhaupt, rudimentär vorhanden und sein ganzes Hab und Gut war sein Ausweis in einer Umhängetasche.

Nach einer Segeltür mit sogenannten Freunden erlitt man Seenot, weshalb Oliver jetzt für sich allein war

Wir zögerten erst Oliver telefonieren zu lassen, aber nachdem ihm die Polizei diesen Dienst am Nächsten verweigerte, ließen wir ihn beim Konsulat um Hilfe bitten. Doch auch da gab es außer leerer Worte – Nichts.

Ich mach es kurz, bevor man ihn in Gewahrsam nahm, weil er dem Dresscode nicht entsprach, holten wir ihm ein günstiges Busticket zurück nach Hause. Das Ticket mussten wir im DM ausdrucken, denn auch dabei sagte man uns an unendlich vielen Stellen: Pech gehabt. Kein Handy, kein Ticket. Das „sorry“, blieb jedoch uns und nicht der Polizei oder der Tourismusinformation im Halse stecken.

Jetzt sollte Oliver wohl wieder am Balaton sein und hoffentlich mit dem wohl gebrochenen Arm beim Arzt und wir sind bedrückt.

Klar, kann man nicht jedem helfen und so die Welt retten, aber wie soll man reagieren, wenn jemand so in Not ist?
Wie kann man den heiligen Antonius in Padua für sein Glück danken und sich dann selbst so verweigern, wenn andere auf unsere Hilfe angewiesen sind?!

Unser Fazit kann deshalb nicht anders lauten als „alles richtig gemacht“. Ja, wahrscheinlich bekommen wir das Geld nicht zurück, aber sind dankbarste Freudentränen nicht manchmal mehr als ein paar Euro, die man mir auf meinen vielen Touren mit ähnlichen Pannen schon längst in einem Vielfachen des Busticketbetrags ebenfalls geschenkt hat.

Bis morgen,

Euer Ulf

P.s. Wie immer freue ich mich, wenn Sie diese und andere meiner Blogeinträge lesen und bei Gefallen „Like „, kommentieren oder teilen.

Friends of the sun
Of these, there are enough here in the south of Europe, but from real friends or friends and helpers even, could not have been the speech yesterday.

When Silvana and I were planning our next stops in the park yesterday, fate brought us together with Oliver from Hungary. He was literally stranded in Dubrovnik two days ago. His arm was as thick as an elephant’s trunk, English rudimentary, if at all, and all his belongings were his ID in a shoulder bag.

After a sailing door with so-called friends suffered distress at sea, so Oliver was now to himself.

We hesitated at first to let Oliver make a phone call, but after the police refused him this service next, we let him ask for help at the consulate. But even there there was nothing but empty words – nothing.

I’ll make it short, before they took him into custody because he didn’t meet the dress code, we got him a cheap bus ticket back home. We would have to print out the ticket in the DM, because even there we were told in an infinite number of places: Bad luck. No cell phone, no ticket. The „sorry“, however, stuck to usand not the police or the tourist information in the throat.

Now Oliver should probably be back at Lake Balaton and hopefully with the probably broken arm at the doctor and we are depressed.

Sure, you can’t help everyone and save the world that way, but how should you react when someone is in such distress?
How can you thank St. Anthony in Padua for his good fortune and then refuse yourself so when others are dependent on our help?!

Therefore, our conclusion cannot be other than „everything done right“. Yes, probably we will not get the money back, but are not grateful tears of joy sometimes more than a few euros that manmirauf on my many tours with similar breakdowns have long since given in multiples of the bus ticket amount.

See you tomorrow,

Your Ulf

P.s. As always I’m happy if you read this and other of my blog entries and if you like „Like „, comment or share.