Wissen, die Macht der Ignoranz

Ein Text von meinem Blog Freund David ( https://wp.me/serSuQ-memories) aus den USA hat mich inspiriert, über Erinnerung zu schreiben.

Was ist Erinnerung, so sollte man vielleicht zuvorderst beginnen, also nicht mit „was sind Erinnerungen“, denn an dieser Stelle würde Sokrates wohl einhaken, begibt man sich auf die Ebene der Beispiele und man geht nicht an die Wurzel der Sache, das Erinnerung vor allem ein Strukturprinzip des Geistes ist.

Erinnerung ist zuvorderst ein Potential, Erlebtes geistig, also theoretisch, zu reproduzieren. Erinnerung ist folglich der Versuch, das was man aufgrund bedingter Sinne unzureichend „wahr-genommen“ (also für wahr genommen hat, was nie wahr war) hat, geistig nachzubauen.

Diese Nachbauen geschieht notgedrungen mit dem Mobiliar dessen, was geistig da ist. Und da Aktuelles frischer aufgenommen wurde, ist es schneller cognitiv zur Hand als Älteres. Man versucht also auch ein längst vergangenes Ereignis mit den Bildern eines Heute zu bauen.

Erinnerung ist also, ohne zu übertreiben ein vollständiger Betrug des Geistes an dem Verstand, wenn auch unbeabsichtigt, denn, dass Mobiliar und Szenerie aus verschiedenen Töpfen stammen, wird vom Hirn spinozistisch großzügig verschwiegen.

Dennoch erinnert sich mindestens der menschliche Geist ständig. Er kann sich nicht nicht erinnern, denn die Funktion des Geistes ist, aus Erlebtem eine reproduzierbare Erfahrung zu machen, um weniger zu denken und „wahr-scheinlich-er“ (scheinbar wahr, also auch nicht wahr) zu überleben.

In Etwa „So war das mal, vielleicht bald wieder. Gestern trug der Baum Äpfel, um mich zu sättigen, vielleicht klappt es heute wieder.“ Wenn man bedenkt, dass kein Apfel dem andern gleicht, ist es in dieser Hinsicht sogar gut, in ungefähr Kategorien und Abstraktionen zu denken, denn sonst müsste man jeden Apfel immer wieder neu auf seine Essbarkeit untersuchen, denn er sieht ja -hier mit Sicherheit- anders als der Gestrige aus.

Unser Geist kultiviert jedoch diese Schwäche und macht auch in Unangemessenem eine böse Phrase zum Prinzip: kennste einen, kennste alle. Von Apfel bis Mensch, ohne Unterschied.

Dabei fokussiert er sich auf Signifikanzen wie „rund“ und negiert Details wie Wurmansatz unten Links. Wenn man ihn nicht sucht, sieht man ihn nicht. (Wissenschaftlich bewiesen und manchmal auch sehr lustig: https://youtu.be/xNSgmm9FX2s?si=kZ0sxy3aDlh0uocv) Man kann sogar soweit gehen zu sagen, der Geist will es nicht wahrnehmen, weil er sonst völlig überfordert wäre.

Savans, also sogenannte „Inselbegabte“, haben diese Schwäche übrigens nicht und so wird diese Stärke in einer Welt wie der Unsrigen zur Schwäche. Savans sind schlicht von einer Fülle an Details ständig überfordert und somit oft allein unfähig ein Leben autonom zu meistern.

Die Normalen, wenn man „normal“ nicht als positiv konnotiert, sondern als meist vertreten interpretiert, haben ein anderes Problem: Sie erinnern so grobschlächtig, dass sie sich eigentlich fast nichts merken können und dennoch oft davon überzeugt sind, die Wahrheit ( also das für wahr Gehaltene als das Wahre) nicht nur zu kennen sondern auch zu besitzen.

Wie soll das gehen, wenn man das Wirkliche ( als so Gewirktes und somit unbestreitbar so und nicht anders Seiendes) aufgrund bedingter Sinne auch nicht nur ein einziges Mal  in Gänze perzipiert worden sein kann?!. Das Wort „perzipiert“ muss an dieser Stelle gewählt werden, weil es präziser ist als wahr-genommen, denn das schließt ja schon unpräzise im Wort, also ontologisch mit ein.

Ich versuche zu beenden. Erinnern, ontologisch für das Innere wieder geistig zu aktivieren, ist das Anwenden von notwendig Unwarem ohne „h“ also von Ungewesenem, wenn man so will, ist Vermeintlich Wesentliches, also Relevantes zu memorieren.

Wesentliches, wird dabei kurzerhand mit dem Prädikat „wichtig“ versehen, weil es praktisch ist dies zu wissen (wissen kommt übrigens von gesehen haben „wi sah“ (das nennt man auch Präteritopräsentia), „wi“ ist ein altes Partizip wie „ge“ in „gesehen“ – sehen ich sah) also schon einmal gesehen zu haben.

Kurz: Wir erinnern uns an Wesentliches. Hegel würde sagen „Wesen kommt von gewesen“. Wesentlich ist beispielsweise der erste Kuss und „küssen“ ist schön, also war der erste Kuss schön, bis man das Foto des ersten Kussparners wieder sieht, dann wird der Kuss, was er einst war, mehr feucht als schön, aber was wäre daran schon erinnerungswürdig?

Deshalb sind Erinnerungen schön, aber eben nur dann, wenn sie keine Reminiszenz mehr an die Realität besitzen, denn zu viel Wahrheit ist meist nur maximal praktisch und selbst das oft nicht.

Euer Ulf

In english

Knowledge, the power of ignorance

A text by my blog friend David ( https://wp.me/serSuQ-memories) from the USA inspired me to write about memory.

What is memory, perhaps we should start with that first, not with „what are memories“, because at this point Socrates would probably intervene, if we go to the level of examples and do not get to the root of the matter, which is that memory is above all a structural principle of the mind.

Memory is first and foremost a potential to mentally, i.e. theoretically, reproduce what has been experienced. Memory is therefore the attempt to mentally reconstruct what one has inadequately „perceived“ (i.e. taken for true what was never true) due to conditioned senses.

This reconstruction necessarily takes place with the furniture of what is mentally there. And since the current has been absorbed more freshly, it is more readily available cognitively than older things. So you also try to build a long-past event with the images of today.

Memory is therefore, without exaggeration, a complete deception of the mind against the intellect, albeit unintentionally, because the fact that furniture and scenery come from different pots is generously concealed by the brain in a Spinozistic manner.

Nevertheless, at least the human mind is constantly remembering. It cannot not remember, because the function of the mind is to turn what has been experienced into a reproducible experience in order to think less and survive „true-apparently-er“ (apparently true, therefore also not true).

Something like „That’s how it used to be, maybe soon again. Yesterday the tree bore apples to fill me up, maybe it will work again today.“ If you consider that no two apples are the same, it is even good to think in approximate categories and abstractions in this respect, because otherwise you would have to examine every apple again and again to see if it is edible, because it certainly looks different from yesterday’s apple.

However, our mind cultivates this weakness and makes a nasty phrase into a principle even in inappropriate situations: know one, know them all. From apple to man, without distinction.

He focuses on significances such as „round“ and negates details such as the worm base at the bottom left. If you’re not looking for it, you won’t see it. (Scientifically proven and sometimes very funny: https://youtu.be/xNSgmm9FX2s?si=kZ0sxy3aDlh0uocv) You can even go so far as to say that the mind doesn’t want to perceive it because otherwise it would be completely overwhelmed.

Savans, the so-called „island gifted“, do not have this weakness and so this strength becomes a weakness in a world like ours. Savans are simply constantly overwhelmed by a wealth of details and are therefore often incapable of mastering life on their own.

The normals, if you interpret „normal“ not as having a positive connotation but as being mostly represented, have a different problem: they remember so coarsely that they can actually remember almost nothing and yet are often convinced that they not only know the truth (i.e. what they believe to be true) but also possess it.

How is this supposed to work if the real (as that which is thus effected and thus indisputably so and not otherwise) cannot have been fully perceived even once due to conditioned senses? The word „perceived“ must be chosen at this point because it is more precise than true-perceived, because that already includes imprecise in the word, i.e. ontologically.

I am trying to finish. Remembering, ontologically reactivating mentally for the inside, is the application of the necessarily unreal without the „h“, i.e. of the unreal, if you will, is to memorize the supposedly essential, i.e. the relevant.

Essential things are simply given the predicate „important“ because it is practical to know this (by the way, knowing comes from having seen „wi sah“ (this is also called preteritopresentia), „wi“ is an old participle like „ge“ in „gesehen“ – see I saw), i.e. to have seen before.

In short: we remember essential things. Hegel would say „essence comes from having been“. For example, the first kiss is essential and „to kiss“ is beautiful, so the first kiss was beautiful until you see the photo of the first kiss again, then the kiss becomes what it once was, more wet than beautiful, but what would be worth remembering about it?

That’s why memories are beautiful, but only when they are no longer reminiscent of reality, because too much truth is usually only maximally practical and even that is often not.

Your Ulf

P.s. I am so sorry, that it may cannot be sufgiciant translated, because of German ontology. I hope it is nevertheless maybe just a bit entertaining.

En Francaise

La connaissance, le pouvoir de l’ignorance

Un texte de mon ami de blog David ( https://wp.me/serSuQ-memories) des Etats-Unis m’a inspiré pour écrire sur la mémoire.

Qu’est-ce que la mémoire, c’est peut-être ainsi qu’il faut commencer, c’est-à-dire pas par „qu’est-ce que les souvenirs“, car c’est là que Socrate s’arrêterait probablement, on se place au niveau des exemples et on ne va pas à la racine de la chose, à savoir que la mémoire est avant tout un principe structurel de l’esprit.

La mémoire est avant tout un potentiel de reproduction mentale, c’est-à-dire théorique, de ce qui a été vécu. La mémoire est donc la tentative de reproduire mentalement ce que l’on a „perçu“ de manière insuffisante en raison de ses sens conditionnés (c’est-à-dire ce que l’on a pris pour vrai et qui ne l’a jamais été).

Cette reconstruction se fait nécessairement avec le mobilier de ce qui est mentalement présent. Et comme l’actualité est plus fraîchement assimilée, elle est plus rapidement à portée de main cognitive que les choses plus anciennes. On essaie donc aussi de construire un événement passé depuis longtemps avec les images d’aujourd’hui.

Le souvenir est donc, sans exagérer, une tromperie complète de l’esprit sur la raison, même si c’est involontaire, car le fait que le mobilier et le décor proviennent de pots différents est généreusement passé sous silence par le cerveau spinoziste.

Pourtant, au moins l’esprit humain se souvient constamment. Il ne peut pas ne pas se souvenir, car la fonction de l’esprit est de faire de ce qu’il a vécu une expérience reproductible, afin de moins penser et de survivre „plus-vraiment“ (apparemment vrai, donc pas non plus vrai).

Par exemple : „C’était comme ça avant, peut-être bientôt. Hier, l’arbre a porté des pommes pour me rassasier, peut-être qu’aujourd’hui ça marchera encore“. Si l’on considère qu’aucune pomme ne ressemble à une autre, il est même bon à cet égard de penser en termes de catégories et d’abstractions approximatives, car sinon il faudrait toujours réexaminer chaque pomme pour savoir si elle est comestible, car elle a – ici avec certitude – un aspect différent de celle d’hier.

Notre esprit cultive toutefois cette faiblesse et érige en principe une phrase malveillante, même dans ce qui est inapproprié : si tu en connais un, tu les connais tous. De la pomme à l’homme, sans distinction.

Ce faisant, il se focalise sur des signifiants comme „rond“ et nie des détails comme le début d’un ver en bas à gauche. Si on ne le cherche pas, on ne le voit pas. (C’est scientifiquement prouvé et parfois très drôle : https://youtu.be/xNSgmm9FX2s?si=kZ0sxy3aDlh0uocv). On peut même aller jusqu’à dire que l’esprit ne veut pas le percevoir, car il serait alors complètement dépassé.

Les Savans, c’est-à-dire les soi-disant „surdoués insulaires“, n’ont d’ailleurs pas cette faiblesse et c’est ainsi que cette force devient une faiblesse dans un monde comme le nôtre. Les savants sont tout simplement dépassés en permanence par une multitude de détails et sont donc souvent incapables de maîtriser une vie de manière autonome.

Les normaux, si l’on interprète „normal“ non pas comme connoté positivement, mais comme étant le plus souvent représenté, ont un autre problème : ils mémorisent de manière si grossière qu’ils ne peuvent en fait presque rien retenir et sont pourtant souvent convaincus non seulement de connaître la vérité ( c’est-à-dire ce qui est tenu pour vrai comme étant le vrai), mais aussi de la posséder.

Comment cela peut-il être possible si, en raison des sens conditionnés, on ne peut pas avoir perçu une seule fois le réel (en tant qu’il est ainsi fait et donc indiscutablement ainsi et pas autrement) dans son intégralité ?! Le mot „perçu“ doit être choisi ici parce qu’il est plus précis que perçu, car ce dernier inclut déjà imprécisément dans le mot, donc ontologiquement.

J’essaie de terminer. Se souvenir, ontologiquement réactiver mentalement pour l’intérieur, est l’application de ce qui est nécessairement immatériel sans „h“, donc de ce qui n’a pas été, si l’on veut, c’est mémoriser ce qui est supposé être essentiel, donc pertinent.

L’essentiel est alors rapidement doté du prédicat „important“, parce qu’il est pratique de le savoir (savoir vient d’ailleurs de avoir vu „wi sah“ (on appelle cela aussi la prétéritoprescience), „wi“ est un ancien participe comme „ge“ dans „gesehen“ – voir j’ai vu), c’est-à-dire d’avoir déjà vu.

Bref, nous nous souvenons de l’essentiel. Hegel dirait que „l’essence vient de avoir été“. L’essentiel, c’est par exemple le premier baiser et „embrasser“ est beau, donc le premier baiser était beau, jusqu’à ce que l’on revoit la photo du premier épargnant de baiser, alors le baiser devient ce qu’il était autrefois, plus humide que beau, mais qu’est-ce qui serait digne de mémoire à ce sujet ?

C’est pourquoi les souvenirs sont beaux, mais seulement lorsqu’ils ne possèdent plus aucune réminiscence de la réalité, car trop de vérité n’est généralement qu’au maximum pratique, et même cela souvent pas.

Votre Ulf

P.s. Je suis vraiment désolée que ce texte ne puisse pas être traduit, à cause de l’ontologie allemande. J’espère qu’il est néanmoins un peu divertissant.

El Español

Conocimiento, el poder de la ignorancia

Un texto de mi amigo de blog David ( https://wp.me/serSuQ-memories) de los EE.UU. me inspiró a escribir sobre la memoria.

Qué es la memoria, quizá deberíamos empezar por eso primero, no por „qué son los recuerdos“, porque en este punto probablemente intervendría Sócrates, si nos vamos al nivel de los ejemplos y no llegamos a la raíz del asunto, que es que la memoria es ante todo un principio estructural de la mente.

La memoria es ante todo un potencial para reproducir mentalmente, es decir, teóricamente, lo que se ha experimentado. La memoria es, por tanto, el intento de recrear mentalmente lo que uno ha „percibido“ inadecuadamente (es decir, ha tomado por verdadero lo que nunca lo fue) debido a los sentidos condicionados.

Esta reconstrucción se hace inevitablemente con el mobiliario de lo que mentalmente está ahí. Y puesto que lo actual ha sido absorbido más recientemente, está cognitivamente disponible más rápidamente que las cosas más antiguas. Así que también se intenta construir un acontecimiento del pasado con las imágenes del presente.

La memoria es por tanto, sin exagerar, un completo engaño de la mente contra el intelecto, aunque sea involuntariamente, porque el hecho de que los muebles y el decorado procedan de ollas diferentes es generosamente ocultado por el cerebro de forma spinozista.

Sin embargo, al menos la mente humana recuerda constantemente. No puede no recordar, porque la función de la mente es convertir lo experimentado en una experiencia reproducible para pensar menos y sobrevivir „verdadero-aparentemente-er“ (aparentemente verdadero, por lo tanto tampoco verdadero).

Algo así como „Así era antes, quizá pronto vuelva a ser. Ayer el árbol dio manzanas para llenarme, quizá hoy vuelva a funcionar“. Si tenemos en cuenta que no hay dos manzanas iguales, incluso es bueno pensar en categorías aproximadas y abstracciones a este respecto, porque de lo contrario tendríamos que estar reexaminando cada manzana para ver si es comestible, porque sin duda tiene un aspecto distinto al de la manzana de ayer.

Sin embargo, nuestra mente cultiva esta debilidad y convierte una frase desagradable en un principio incluso en situaciones inapropiadas: conoce a uno, conócelos a todos. De la manzana al hombre, sin distinción.

Se centra en significados como „redondo“ y niega detalles como la base del gusano en la parte inferior izquierda. Si no lo buscas, no lo verás. (Demostrado científicamente y a veces muy divertido: https://youtu.be/xNSgmm9FX2s?si=kZ0sxy3aDlh0uocv) Incluso se puede llegar a decir que la mente no quiere percibirlo porque, de lo contrario, se vería completamente desbordada.

Los sabios, los llamados „superdotados de la isla“, no tienen esta debilidad, por lo que esta fortaleza se convierte en una debilidad en un mundo como el nuestro. Sencillamente, los savanos se ven constantemente abrumados por una gran cantidad de detalles y, por lo tanto, a menudo son incapaces de dominar la vida por sí mismos.

Los normales, si se interpreta „normal“ no con una connotación positiva sino con una representación mayoritaria, tienen un problema diferente: recuerdan de forma tan burda que en realidad no pueden recordar casi nada y, sin embargo, a menudo están convencidos de que no sólo conocen la verdad (es decir, lo que creen que es verdad) sino que además la poseen.

¿Cómo se supone que funciona esto si lo real (como algo que es así trabajado y por tanto indiscutiblemente así y no de otro modo) no puede haber sido percibido plenamente ni siquiera una vez debido a los sentidos condicionados? En este punto hay que elegir la palabra „percibido“ porque es más precisa que percibido, porque eso ya incluye imprecisión en la palabra, es decir, ontológicamente.

Intento terminar. Recordar, reactivar ontológicamente mentalmente para el interior, es la aplicación de lo necesariamente irreal sin la „h“, es decir, de lo irreal, si se quiere, es memorizar lo supuestamente esencial, es decir, lo relevante.

Las cosas esenciales reciben sumariamente el predicado „importante“ porque es práctico conocerlas (por cierto, conocer viene de haber visto „wi sah“ (esto también se llama preteritopresentia), „wi“ es un participio antiguo como „ge“ en „gesehen“ – véase vi), es decir, haber visto antes.

En resumen: recordamos las cosas esenciales. Hegel diría que „la esencia viene de haber sido“. Por ejemplo, el primer beso es esencial y „besar“ es bello, así que el primer beso fue bello hasta que vuelves a ver la foto del primer beso, entonces el beso se convierte en lo que fue, más húmedo que bello, pero ¿qué valdría la pena recordar de él?

Por eso los recuerdos son bellos, pero sólo cuando ya no tienen ninguna reminiscencia de la realidad, porque demasiada verdad suele ser sólo máximamente práctica e incluso eso muchas veces no lo es.

Tu Ulf

P.s. Siento mucho que no se pueda traducir, debido a la ontología alemana. Espero que no obstante sea un poco entretenido.

Der Germane

Donnerstag, dieser Tag heißt in Deutschland so, weil die Deutschen, Germanen – lat. Die Kriegerischen/Wilden) den Gott Donhar fürchteten, dem sie deshalb in der Irminaul, einer alten Eiche dergestalt Opfer darbrachten, dass sie in das Loch eines Blitzschlags Schafe, Ziegen oder ähnliches zum Geschenk machten.

Das kann man belächeln, wie Karl „der Große“ und die Irminsul abholzen. Ich finde das aber nachvollziehbar, denn wer Angst hat, versucht alles, um dieser Herr oder Frau zu werden, das Unbegreifliche also so zu begreifen, und dass es in der eigenen Hand liegt, ob man Opfer oder Überlebender ist.

Für mich heißt der Donnerstag Bill Tag, also Tag der Rechnung und ich opfere dem Tag der Rechnung regelmäßig, indem ich in die Löcher, die sein Blitz geschlagen hat Geld werfe.

Aber wie bei den Germanen, donnert es weiter und ich opfere tapfer weiterLleider fällt keiner meine Irminsul und macht mir glaubhaft, dass meine Opfergaben einem Scheingott dargebracht werden, denn an diesen Gott glauben die meisten.

Mein Vorteil ist nur, dass ich nicht wild war und zivilisiert werde, sondern umgekehrt und wenn ich irgendwann in meinem neuen Jetzt ankomme, ich vielleicht wieder Schafe und Ziegen Opfere, weil ich endlich wieder Angst vor dem habe, was wirklich unbegreiflich ist: Die wilde Natur.

Aber bis dahin muss ich erst einmal weiter satte Geldtierchen jagen und opfern, damit mir der Himmel nicht auf den Kopf fällt. Aber als Germane nenne ich das Gefühl nicht Angst, sondern Respekt. So viel Lebenslüge wird doch erlaubt sein, oder?!

Euer Ulf

In english

The German
Thursday is the name given to this day in Germany because the Germanic tribes (lat. The warriors/wild ones) feared the god Donhar, to whom they therefore made sacrifices in the Irminaul, an old oak tree, by placing sheep, goats or the like in the hole of a lightning strike.

You can smile at the way Charlemagne cut down the Irminsul. But I find it understandable, because anyone who is afraid will try anything to become that man or woman, to understand the incomprehensible, and that it is up to you whether you are a victim or a survivor

For me, Thursday is Bill Day, the day of reckoning, and I regularly sacrifice to the day of reckoning by throwing money into the holes made by its lightning.

But, as with the Germanic tribes, the thunder keeps on thundering and I keep on sacrificing bravely. Unfortunately, no one drops my Irminsul and makes me believe that my offerings are being made to a sham god, because most people believe in this god.

My only advantage is that I have not been wild and become civilized, but vice versa, and when I arrive in my new now, I might sacrifice sheep and goats again, because I am finally afraid again of what is truly incomprehensible: wild nature.

But until then, I’ll have to keep hunting and sacrificing fat money animals so that the sky doesn’t fall on my head. But as a Germanic, I don’t call this feeling fear, but respect. So much lying is allowed, isn’t it?

Your Ulf

En Francaise

Le Germanique
Jeudi, ce jour est appelé ainsi en Allemagne parce que les Germains (lat. Les guerriers/sauvages) craignaient le dieu Donhar, auquel ils faisaient donc des sacrifices dans l’Irminaul, un vieux chêne, de telle sorte qu’ils offraient des moutons, des chèvres ou autres dans le trou d’un coup de foudre.

Cela peut prêter à sourire, comme Charlemagne et l’Irminsul. Mais je trouve cela compréhensible, car celui qui a peur fait tout pour devenir ce monsieur ou cette madame, donc pour comprendre l’incompréhensible de cette manière, et que c’est à soi-même de décider si on est victime ou survivant.

Pour moi, le jeudi s’appelle Bill Tag, c’est-à-dire le jour des comptes, et je sacrifie régulièrement au jour des comptes en jetant de l’argent dans les trous que sa foudre a creusés.

Mais comme chez les Germains, le tonnerre continue de gronder et je continue de sacrifier courageusement. Malheureusement, personne ne fait tomber mon Irminsul et ne me fait croire que mes offrandes sont offertes à un dieu fictif, car c’est le dieu auquel la plupart des gens croient.

Mon seul avantage est que je ne suis pas devenu sauvage et civilisé, mais l’inverse, et que lorsque j’arriverai à mon nouveau présent, je sacrifierai peut-être à nouveau des moutons et des chèvres, car j’ai enfin à nouveau peur de ce qui est vraiment incompréhensible : la nature sauvage.

Mais d’ici là, je dois continuer à chasser et à sacrifier des animaux riches en argent pour que le ciel ne me tombe pas sur la tête. Mais en tant que Germanique, je n’appelle pas ce sentiment de la peur, mais du respect. On a le droit de mentir autant sur la vie, n’est-ce pas ?

Votre Ulf

El Español

El Germanicas
Jueves es el nombre que recibe este día en Alemania porque las tribus germánicas (lat. Los guerreros/salvajes) temían al dios Donhar, al que por ello hacían sacrificios en el Irminaul, un viejo roble, colocando ovejas, cabras o similares en el hueco de un rayo como regalo.

Puedes reírte de esto, como Carlomagno talando el Irminaul. Pero creo que es comprensible, porque cualquiera que tenga miedo intentará cualquier cosa para convertirse en ese hombre o mujer, para entender lo incomprensible, y que está en tus propias manos ser víctima o superviviente

Para mí, el jueves es el Día de Bill, el día del ajuste de cuentas, y me sacrifico regularmente al Día de Bill arrojando dinero a los agujeros que hacen sus rayos.

Pero, como ocurre con las tribus germánicas, el trueno sigue tronando y yo sigo sacrificándome valientemente. Por desgracia, nadie me suelta el Irminsul y me hace creer que mis ofrendas se hacen a un dios farsante, porque la mayoría de la gente cree en este dios.

Mi única ventaja es que no he sido salvaje y me he civilizado, sino al revés, y cuando llegue a mi nuevo ahora, puede que vuelva a sacrificar ovejas y cabras, porque por fin vuelvo a tener miedo de lo verdaderamente incomprensible: la naturaleza salvaje.

Pero hasta entonces, tendré que seguir cazando y sacrificando animales gordos de dinero para que no se me caiga el cielo encima. Pero como germano, no llamo miedo a este sentimiento, sino respeto. Tanto mentir sobre la vida está permitido, ¿no?

Tu Ulf


Toxic

Heute hat mir Jiannis eine furchteinflößende Cover Version von „let IT be“ gesendet und ich wollte direkt mit „wer hört schon Coverversionen?!“ antworten, als ich mich eines Besseren besann und an ein Cover dachte, dass ich wirklich zum Niederknien finde: toxic von Axel Naim.

Das Original ist von Britney Spears, was nichts Gutes vermuten läßt, aber nicht nur das Cover allein ist, wie ich finde atemberaubend, sondern auch der Song selbst.

Hier wurde aus einem schnöden und ordinären Song ein wahrhaftes Gift komponiert, dass wir mit einer Spritze intravenös in die Blutbahnen zu geraten scheint.

Es geht auch hier um die süchtig machenden Küsse, aber in diesem Falle würde der Giftcharakter musikalisch adaptiert, als ehemaliger Werber sage ich, das Medium wurde nicht nur bespielt, sondern inszeniert und mit Hintergrundakordeon und ausklingen der Blockflöte beispiellos in Szene gesetzt.

Die Sonne und die stickige Luft hier, die einer mexikanische Wüstenathmosphäre gleichkommen, haben ähnlich lähmende Eigenschaften.

Genießt es,

Euer Ulf

In english

Toxic
Today Jiannis sent me a terrifying cover version of „let IT be“ and I was about to reply with „who listens to cover versions?“ when I thought better of it and thought of a cover that I really think is to die for: toxic by Axel Naim.

The original is by Britney Spears, which doesn’t bode well, but it’s not just the cover alone that I think is breathtaking, but also the song itself.

Here, a truly poisonous song has been composed from a simple and ordinary song that seems to be injected intravenously into the bloodstream.

This is also about addictive kisses, but in this case the poisonous character has been adapted musically. As a former advertiser, I would say that the medium has not only been played with, but also staged and staged in an unprecedented way with background accordion and the fading out of the recorder.

The sun and the stuffy air here, which resemble a Mexican desert atmosphere, have similarly paralyzing properties.

Enjoy it,

Your Ulf

En Francaise

Toxic
Aujourd’hui, Jiannis m’a envoyé une redoutable reprise de „let IT be“ et j’allais directement répondre „qui écoute des reprises ?!“ quand je me suis ravisé et j’ai pensé à une reprise que je trouve vraiment à tomber par terre : toxic d’Axel Naim.

L’original est de Britney Spears, ce qui ne laisse rien présager de bon, mais ce n’est pas seulement la reprise qui est, à mon avis, époustouflante, mais aussi la chanson elle-même.

Ici, on a composé un véritable poison à partir d’une chanson vulgaire et vulgaire, qui semble être injecté dans le sang par une seringue.

Il s’agit ici aussi de baisers qui créent une dépendance, mais dans ce cas, le caractère toxique serait adapté musicalement, en tant qu’ancien publicitaire, je dis que le média n’a pas seulement été joué, mais mis en scène et que l’accordéon de fond et la fin de la flûte à bec le mettent en valeur de manière inégalée.

Le soleil et l’air étouffant qui règnent ici, dignes d’une atmosphère de désert mexicain, ont des propriétés paralysantes similaires.

Profitez-en bien,

Votre Ulf

El Español

Tóxico
Hoy Jiannis me ha mandado una versión terrorífica de „let IT be“ y estaba a punto de contestarle con un „¿quién escucha versiones?“ cuando he cambiado de opinión y he pensado en una versión que realmente me parece para morirse: toxic de Axel Naim.

La original es de Britney Spears, lo que no augura nada bueno, pero no es sólo la versión en sí lo que me parece impresionante, sino también la canción en sí.

Aquí se ha compuesto una canción verdaderamente venenosa a partir de una canción sencilla y ordinaria que parece inyectada por vía intravenosa en el torrente sanguíneo.

También se trata de besos adictivos, pero en este caso el carácter venenoso se ha adaptado musicalmente. Como antiguo publicista, diría que no sólo se ha jugado con el medio, sino que se ha escenificado y puesto en escena de una forma sin precedentes con el acordeón de fondo y el fundido de la flauta dulce.

El sol y el aire cargado de aquí, que recuerdan a la atmósfera de un desierto mexicano, tienen propiedades paralizantes similares.

Disfrútelo,

Tu Ulf

Willkommen im Urlaub

Sommer, Palmen Sonnenschein und garantiert nicht allein. Yiassas Grecia, es gibt zehn Millionen Griechen und wir sind zwei von gut 30 Millionen Touristen jedes Jahr im Land der Götter, schade, dass sich beinahe alle für unseren Standort entschieden haben.

Sonnenschirm an Sonnenschirm und Auto an Auto steht das Land mit den meisten Stränden der Welt in brütender Hitze fest. Keiner kann oder mag sich bewegen, nicht mal mit der Hand zur Hupe, Gott sei Dank.

Dennoch sind wir froh hier und nicht in Spanien zu sein, denn trotz Überfüllung ist die Geräuschkulisse verhältnismäßig leise. Die meisten Griechen mögen es eben leise und selbst die Polizei scheint bei Einsätzen aufs Martinshorn zu verzichten, denn Tatütata hört man hier nicht.

Wie machen die das nur, in Deutschland muss nur jemand keinen Fahrradhelm tragen und schon weiss man das, dank Blaulichtsirene im Umkreis von gefühlt 50 Kilometern.

In Griechenland weiss man derzeit nur eines: Es ist Hochsommer und da bewegen sich die meisten nur maximal bis zum Strand und chillen dort (weiter).

Ich weiss, mein lieber Freund Jiannis macht alles andere als chillen und damit ist er nicht der Einzige, aber dennoch sind er und alle anderen um uns herum weniger hektisch. Wenn nichts geht, dann geht halt nichts, auch wenn man sich noch so aufregt. Deshalb bleiben kluge Griechen und Touristen den Grośstädten fern, denn da findet man das Gegenteil von Ruhe.

Ich frag mich warum Athen das neue Berlin sein will, in Deutschland ist Hektik bei niedrigeren Temperaturen doch viel angenehmer, aber wahrscheinlich schlummert in so manchem Großstadtgriechen doch noch ein altes Helasherz und fährt Sonntags, ganz still und heimlich zu uns an den Strand.

Ich könnte ihn oder sie verstehen.

Euer Ulf

In english

Welcome to your vacation

Summer, palm trees, sunshine and guaranteed not to be alone. Yiassas Grecia, there are ten million Greeks and we are two of a good 30 million tourists every year in the land of the gods, it’s a shame that almost all of them have chosen our location.

Parasol to parasol and car to car, the country with the most beaches in the world is stuck in sweltering heat. Nobody can or wants to move, not even with their hand on the horn, thank goodness.

Nevertheless, we are glad to be here and not in Spain, because despite the overcrowding, the background noise is relatively quiet. Most Greeks just like it quiet and even the police don’t seem to use their sirens when they’re on duty, because you can’t hear the sound of their sirens here.

How do they do it? In Germany, all someone has to do is not wear a bicycle helmet and you know it, thanks to the blue light siren that can be heard within a radius of 50 kilometers.

In Greece, only one thing is known at the moment: it’s the height of summer and most people only go as far as the beach and chill out there (further).

I know that my dear friend Jiannis does anything but chill out and he’s not the only one, but he and everyone else around us are less hectic. If nothing works, then nothing works, no matter how excited you get. That’s why smart Greeks and tourists stay away from the big cities, because that’s where you find the opposite of peace and quiet.

I wonder why Athens wants to be the new Berlin, in Germany the hustle and bustle at lower temperatures is much more pleasant, but there is probably still an old Hela heart slumbering in many a big city Greek and quietly and secretly travels to us on the beach on Sundays.

I could understand him or her.

Your Ulf

En Francaise

Bienvenue en vacances

L’été, les palmiers, le soleil et la garantie de ne pas être seul. Yiassas Grecia, il y a dix millions de Grecs et nous sommes deux des bien 30 millions de touristes chaque année au pays des dieux, dommage que presque tous aient choisi notre emplacement.

Parasol contre parasol et voiture contre voiture, le pays qui compte le plus de plages au monde est bloqué sous une chaleur étouffante. Personne ne peut ou n’aime bouger, même pas avec la main pour klaxonner, Dieu merci.

Pourtant, nous sommes heureux d’être ici et non en Espagne, car malgré la surpopulation, le bruit de fond est relativement faible. La plupart des Grecs aiment le silence et même la police semble renoncer à la sirène lors de ses interventions, car ici, on n’entend pas de tatutata.

Comment font-ils ? En Allemagne, il suffit que quelqu’un ne porte pas de casque de vélo pour que tout le monde le sache, grâce à la sirène bleue qui retentit dans un rayon de 50 kilomètres.

En Grèce, on ne sait actuellement qu’une chose : c’est le plein été et la plupart des gens ne se déplacent que jusqu’à la plage et y chillent (encore).

Je sais que mon cher ami Jiannis fait tout sauf du chill et qu’il n’est pas le seul, mais lui et tous les autres autour de nous sont moins agités. Quand rien ne va, rien ne va, même si l’on s’agite beaucoup. C’est pourquoi les Grecs et les touristes intelligents restent à l’écart des grandes villes, car on y trouve le contraire du calme.

Je me demande pourquoi Athènes veut être le nouveau Berlin, en Allemagne, l’agitation et les températures basses sont bien plus agréables, mais il est probable qu’un vieux cœur d’Helas sommeille encore chez certains Grecs des grandes villes et qu’ils se rendent chez nous à la plage le dimanche, tranquillement et en secret.

Je pourrais le ou la comprendre.

Votre Ulf

El Español

Bienvenido a sus vacaciones

Verano, palmeras, sol y garantía de no estar solo. Yiassas Grecia, hay diez millones de griegos y somos dos de los 30 millones de turistas que cada año visitan el país de los dioses, lástima que casi todos se hayan decantado por nuestra ubicación.

Sombrilla a sombrilla y coche a coche, el país con más playas del mundo está atrapado en un calor sofocante. Nadie puede ni quiere moverse, ni siquiera con la mano en el claxon, menos mal.

Sin embargo, nos alegramos de estar aquí y no en España, porque a pesar de la masificación, el ruido de fondo es relativamente tranquilo. A la mayoría de los griegos les gusta la tranquilidad, e incluso parece que la policía no utiliza las sirenas cuando está de servicio, porque aquí no se oye el sonido de sus sirenas.

¿Cómo lo hacen? En Alemania, basta con que alguien no lleve casco de ciclista para que te des cuenta, gracias a la sirena de luz azul que se oye en un radio de 50 kilómetros.

En Grecia, de momento sólo se sabe una cosa: estamos en pleno verano y la mayoría de la gente sólo va hasta la playa y se relaja allí (más allá).

Sé que mi querido amigo Jiannis hace de todo menos chill out y no es el único, pero él y todos los que nos rodean son menos agitados. Si nada funciona, entonces nada funciona, no importa lo excitado que te pongas. Por eso los griegos inteligentes y los turistas se alejan de las grandes ciudades, porque es allí donde se encuentra lo contrario de la paz y la tranquilidad.

Me pregunto por qué Atenas quiere ser la nueva Berlín, en Alemania el ajetreo a temperaturas más bajas es mucho más agradable, pero probablemente todavía hay un viejo corazón de Hela dormitando en muchos griegos metropolitanos y viajando silenciosa y secretamente hacia nosotros en la playa los domingos.

Yo podría entenderlo.

Tu Ulf

Der Angsthase

Libelle im Paradies

Manchmal ist es schon unwirklich, wie schön der erste Blick aus den geöffnete Tür des Jürmanns ist: strahlend blauer Himmel, eine Sonne, die so hell erstrahlt, als dürfe sie es nie wieder, ein Meer so türkisblau, dass kein Katalogbild mithalten kann und dann vor mir mein Kompensationsbauch und im Mund eine ungesunde Reminiszenz an vergange Leben.

Wann traue ich.mich endlich wirklich loszulassen? Wann höre ich endlich auf, auf mein Gefühl zu hören, das schlussendlich doch nur eine liebgewonnene Gewohnheit ist, die meinem trägen Gehirn geschuldet ist?
Wann höre ich endlich auf vor mir zu flüchten?

Nach der nächsten Katastrophe oder nach der übernächsten? Nie waren die Bedingungen besser. Das Geld ist da. Das Wetter toll und noch bin ich gesund?

Ich will nicht mehr der Alte sein. Ich will mich lösen von Frust, Kommerz und Stress. Deshalb bin ich hier und dennoch habe ich zwei falsche Freunde weiterhin im Gepäck.Bier und Zigaretten.

Ich musste und habe mich von so viel emanzipiert, was so viel Arbeit gekostet hat und denke immer noch das eben genannten genossen mir dabei geholfen haben. Dabei standen sie mir mehr im Weg als alles andere, denn sie waren es, die mich immer an der Kette hielten, wie einen Löwen, der Angst vor sich selbst hat und deshalb lieber in Gefangenschaft lebt.

Wenn der Ritt auf der Waiküre ein Erfolg werden soll und das ist ja der Grund warum ich gefahren bin, muss ich mich dieser Angst stellen.

Der Angst vor der Schwäche des eigenen Geistes, der so gern träge ist und auf Nummer Sicher geht. Dabei hab ich mich schon längst von der vermeintlichen Sicherheit gelöst und schon festgestellt, dass sie unbegründet ist.

Ich brauche keine Angst haben, denn ich weiss schon längst dass ich stark genug bin, ich glaub es mir nur noch nicht.

Zeit an meine Stärke zu glauben, denn so stark wie jetzt war ich noch nie und wer weiss, wann ich es je wieder sein werde.

Euer Ulf

In english

The scaredy-cat

Sometimes it’s unreal how beautiful the first glance out of the open door of the Jürmann’s is: a bright blue sky, a sun that shines so brightly as if it should never do so again, a sea so turquoise blue that no catalog picture can keep up and then in front of me my compensatory belly and in my mouth an unhealthy reminiscence of past lives.

When will I finally dare to really let go? When will I finally stop listening to my feelings, which are ultimately just a cherished habit caused by my sluggish brain?
When will I finally stop running away from myself?

After the next catastrophe or the one after that? The conditions have never been better. The money is there. The weather is great and I’m still healthy?

I don’t want to be the same old person anymore. I want to free myself from frustration, commerce and stress. That’s why I’m here and yet I still have two false friends in my luggage: beer and cigarettes.

I had to and have emancipated myself from so much that took so much work and I still think that the aforementioned friends helped me to do so. They stood in my way more than anything else, because they were the ones who always kept me on the chain, like a lion that is afraid of itself and therefore prefers to live in captivity.

If the ride on the Waiküre is to be a success, and that is the reason why I rode, I have to face up to this fear.

The fear of the weakness of my own mind, which likes to be lazy and play it safe. I have long since let go of this supposed security and have already realized that it is unfounded.

I don’t need to be afraid because I’ve known for a long time that I’m strong enough, I just don’t believe it yet.

It’s time to believe in my strength, because I’ve never been as strong as I am now and who knows when I’ll ever be again.

Your Ulf

En Francaise

L’angoisse

Il est parfois irréel de constater à quel point la première vue depuis la porte ouverte du Jürmann est belle : un ciel d’un bleu éclatant, un soleil qui brille comme s’il ne devait plus jamais briller, une mer d’un bleu turquoise qu’aucune photo de catalogue ne peut égaler et puis, devant moi, mon ventre de compensation et dans ma bouche, une réminiscence malsaine de vies passées.

Quand est-ce que j’oserai vraiment lâcher prise ? Quand cesserai-je d’écouter mon intuition, qui n’est en fin de compte qu’une chère habitude due à mon cerveau paresseux ?
Quand vais-je enfin arrêter de me fuir ?

Après la prochaine catastrophe ou celle d’après ? Les conditions n’ont jamais été aussi bonnes. L’argent est là. Le temps est magnifique et je suis encore en bonne santé ?

Je ne veux plus être comme avant. Je veux m’éloigner de la frustration, du commerce et du stress. C’est pour cela que je suis ici, et pourtant j’ai toujours deux faux amis dans mes bagages, de la bière et des cigarettes.

J’ai dû et j’ai réussi à m’émanciper de tant de choses qui m’ont coûté tant de travail et je pense toujours que ces mêmes amis m’ont aidé à le faire. Mais ils m’ont gêné plus que tout, car ce sont eux qui m’ont toujours tenu à la chaîne, comme un lion qui a peur de lui-même et qui préfère donc vivre en captivité.

Si je veux que cette chevauchée soit un succès, et c’est bien la raison pour laquelle j’ai pris le volant, je dois affronter cette peur.

La peur de la faiblesse de mon propre esprit, qui aime tant être paresseux et jouer la carte de la sécurité. Pourtant, je me suis déjà détaché depuis longtemps de cette prétendue sécurité et j’ai déjà constaté qu’elle n’est pas fondée.

Je n’ai pas besoin d’avoir peur, car je sais depuis longtemps que je suis assez forte, mais je ne me crois pas encore.

Il est temps de croire en ma force, car je n’ai jamais été aussi fort que maintenant et qui sait quand je le serai à nouveau.

Votre Ulf

El Español

El gato asustado

A veces es irreal lo bonita que es la primera mirada que se echa desde la puerta abierta de la Jürmann: un cielo azul brillante, un sol que brilla tanto como si no debiera permitírselo nunca más, un mar de un azul tan turquesa que ninguna foto de catálogo puede seguirle el ritmo y luego delante de mí mi barriga compensatoria y en mi boca una reminiscencia malsana de vidas pasadas.

¿Cuándo me atreveré por fin a soltarme de verdad? ¿Cuándo dejaré por fin de hacer caso a mis sentimientos, que a fin de cuentas no son más que un hábito acariciado provocado por mi perezoso cerebro?
¿Cuándo dejaré por fin de huir de mí mismo?

¿Después de la próxima catástrofe o de la siguiente? Las condiciones nunca han sido mejores. El dinero está ahí. Hace buen tiempo y sigo sano…

Ya no quiero ser la de antes. Quiero liberarme de la frustración, el comercio y el estrés. Por eso estoy aquí y, sin embargo, sigo llevando en mi equipaje dos falsos amigos: la cerveza y el tabaco.

Tuve y he tenido que emanciparme de tantas cosas que me costaron mucho trabajo y sigo pensando que los amigos mencionados me ayudaron a hacerlo. Me estorbaron más que otra cosa, porque fueron ellos los que me mantuvieron siempre en la cadena, como un león que se teme a sí mismo y por eso prefiere vivir cautivo.

Si quiero que la travesía del Waiküre sea un éxito, y esa es la razón por la que he montado, tengo que enfrentarme a este miedo.

El miedo a la debilidad de mi propia mente, a la que le gusta ser perezosa y jugar sobre seguro. Hace tiempo que dejé atrás esta supuesta seguridad y ya me he dado cuenta de que es infundada.

No necesito tener miedo porque hace tiempo que sé que soy lo suficientemente fuerte, sólo que aún no me lo creo.

Es hora de creer en mi fuerza, porque nunca he sido tan fuerte como ahora y quién sabe cuándo volveré a serlo.

Tu Ulf

Blaue Stunde

Es ist still morgens, wenn die Sonne aufgeht und nur einsame Schiffe den Horizont streifen.
Die leichte Kühle im nahenden Sonnenaufgang versetzt einen in längst vergangene Zeiten, als die Moderne noch in den Sternen stand.

Ein wenig Erfurvhtsvoll erwartet man die 45 Grad, die für heute angekündigt sind, denn wenn die Luft steht und die Sonne brennt, merkt man wie filigran der Körper ist.

Viel trinken wird geraten und wenig bewegen, heute geht dass, Wilo die Arbeit mit dem Rechner erledigt werden kann, aber vor hundert Jahren war es einfach nur heiß und man musste still zusehen, wie Naturgewalten die Ernte verbrannten, die man doch so dringend zum Leben braucht.

Man könnte nur warten und überlegen, wer die Wasserreserven bekommt, das Korn, das Vieh oder man selbst. Und täglich war es wie in dem Kinderspiel, bei dem die Musik spielt und ein Stuhl zu wenig vorhanden war. Wer wird heute nicht überleben?

Früher war das selten, weil keine Industrie mit ihrem Kohlenmonoxidausstoß diesen Prozess beflügelt hat. Heute ist diese Sengende Hitze ein wiederkehrendes Ritual, dem man mit genmanipuliertem Getreide und Wasserspeichern zu begegnen versucht, dessen Reserven schon jetzt nicht mehr für alle Menschen reichen, das Mittelmeer vor mir, dass auf der anderen Seite an Afrika grenzt spricht mit seinen Leichen aus Flüchtlingen eine deutliche Sprache.

Was muss noch passieren, dass der Mensch endlich begreift, dass er sich in einer Sackgasse befindet und das man der drohenden Katastrophe nur mit Verzicht begegnen kann?

Die drohenden Kriege an allen Fronten kämpfen nicht um Daseinsberechtigung für Religionen oder staatlicher Souveränität, es geht ums nackte Überleben.

Es geht um Trinkwasser für Getreide, Zeit und Mensch.

Euer Ulf

In english

Blue hour
It is quiet in the morning when the sun rises and only lonely ships brush the horizon.
The light coolness of the approaching sunrise transports you back to times long past, when modernity was still written in the stars.

The 45 degrees announced for today are awaited with a bit of dread, because when the air is still and the sun is burning, you realize how delicate your body is.

Drinking a lot and moving little is advised, today that works, Wilo the work can be done with the computer, but a hundred years ago it was just hot and you had to watch silently as the forces of nature burned the crops that you need so urgently to live.

You could only wait and think about who would get the water reserves, the grain, the cattle or yourself. And every day it was like the children’s game where the music was playing and there was one chair too few. Who will not survive today?

It used to be rare, because there was no industry to fuel the process with its carbon monoxide emissions. Today, this scorching heat is a recurring ritual that people are trying to counter with genetically modified grain and water reservoirs, the reserves of which are already no longer sufficient for all people; the Mediterranean Sea in front of me, which borders Africa on the other side, speaks for itself with its corpses of refugees.

What else needs to happen for people to finally realize that they are at a dead end and that the only way to counter the impending catastrophe is to do without?

The impending wars on all fronts are not about the raison d’être of religions or state sovereignty, they are about bare survival.

It is about drinking water for grain, time and people.

Your Ulf

En Francaise

L’heure bleue
Il fait calme le matin lorsque le soleil se lève et que seuls des bateaux solitaires frôlent l’horizon.
La légère fraîcheur à l’approche du lever du soleil nous ramène à des temps lointains, quand la modernité était encore dans les étoiles.

C’est avec un peu d’appréhension que l’on attend les 45 degrés annoncés pour aujourd’hui, car lorsque l’air est stagnant et le soleil brûlant, on se rend compte à quel point le corps est en filigrane.

Il est conseillé de boire beaucoup et de ne pas trop bouger, aujourd’hui cela va, Wilo le travail peut être fait avec l’ordinateur, mais il y a cent ans, il faisait tout simplement chaud et on devait regarder en silence comment les forces de la nature brûlaient les récoltes dont on a pourtant tellement besoin pour vivre.

On ne pouvait qu’attendre et se demander à qui reviendraient les réserves d’eau, au blé, au bétail ou à soi-même. Et chaque jour, c’était comme dans ce jeu d’enfant où la musique joue et où il manquait une chaise. Qui ne survivra pas aujourd’hui ?

Autrefois, c’était rare, car aucune industrie n’alimentait ce processus avec ses émissions de monoxyde de carbone. Aujourd’hui, cette chaleur torride est un rituel récurrent que l’on tente de contrer avec des céréales génétiquement modifiées et des réservoirs d’eau dont les réserves ne suffisent déjà plus pour tous les hommes, la Méditerranée devant moi, qui borde l’Afrique de l’autre côté, parle un langage clair avec ses cadavres de réfugiés.

Que doit-il encore se passer pour que l’homme comprenne enfin qu’il se trouve dans une impasse et qu’il ne peut faire face à la catastrophe imminente qu’en renonçant ?

Les guerres qui menacent sur tous les fronts ne portent pas sur la raison d’être des religions ou de la souveraineté des États, il s’agit de la survie pure et simple.

Il s’agit d’eau potable pour les céréales, le temps et les hommes.

Votre Ulf

El Español

La hora azul
La mañana es tranquila cuando sale el sol y sólo barcos solitarios rozan el horizonte.
El ligero frescor del amanecer que se aproxima te transporta a tiempos pasados, cuando la modernidad aún estaba escrita en las estrellas.

Los 45 grados anunciados para hoy se esperan con un poco de inquietud, porque cuando el aire está quieto y el sol quema, uno se da cuenta de lo delicado que es su cuerpo.

Se aconseja beber mucho y moverse poco, hoy eso funciona, Wilo el trabajo se puede hacer con el ordenador, pero hace cien años sólo hacía calor y tenías que mirar en silencio cómo las fuerzas de la naturaleza quemaban las cosechas que necesitas con tanta urgencia para vivir.

Sólo podías esperar y pensar en quién se quedaría con las reservas de agua, el grano, el ganado o tú mismo. Y cada día era como el juego de los niños en el que sonaba la música y sobraba una silla. ¿Quién no sobrevivirá hoy?

Antes era raro, porque no había industria que alimentara el proceso con sus emisiones de monóxido de carbono. Hoy, este calor abrasador es un ritual recurrente que la gente intenta contrarrestar con cereales modificados genéticamente y depósitos de agua, cuyas reservas ya no son suficientes para toda la gente; el mar Mediterráneo, frente a mí, que limita con África por el otro lado, habla un lenguaje claro con sus cadáveres de refugiados.

¿Qué más tiene que pasar para que la gente se dé cuenta por fin de que está en un callejón sin salida y de que la única forma de contrarrestar la catástrofe inminente es prescindir de todo?

Las inminentes guerras en todos los frentes no tienen que ver con la razón de ser de las religiones o la soberanía de los Estados, sino con la mera supervivencia.

Se trata del agua potable para el grano, el tiempo y las personas.

Su Ulf

Aufgeben gilt nicht

Weiter, weiter, immer weiter. In die Welt und mich hinein. Ich wusste ja nicht wie fremd ich mir war und hatte keine Ahnung wie egal ich der Welt bin.

Im globalen Kreislauf wird verlangt, unentwegt, schließlich leben wir in einer Welt aus Möglichkeiten, obwohl diese sehr zweidimensional sind. Entweder alles ist überteuert oder kostenlos. 100.000 sind für ein Auto kein Problem, aber Mindestlohn für Niedrigqualifizierte unmöglich.

Und Freiberufler? Job, na gut, ich hab einen, aber er wird leider nicht gut bezahlt und ob ich es dann rechtzeitig schaffe, weiss ich auch nicht. Aber hey, Du lebst ja am Strand, was willst Du mehr?!

Mich wundert der Rechtruck in der Welt ehrlich gesagt nicht, auch wenn ich ihn nicht unterstütze, aber wer gestern Le Pen oder Höcke wählte ist verzweifelt, weil sein Stück vom Kuchen des großen Geldes nicht mal Krümel sind.

Die Armen, also die Mehrheit der Gesellschaft sind die Stütze des Wohlstandes, den nur wenige genießen und das stinkt Ihnen gewaltig.

Was nützt ein paar Euro Ticket, das bis Paris gültig sein soll, wenn  um fünf noch kein Bus fährt?

Wer ließt Spiegel online für Geld, wenn es nicht mal für Brot reicht? Und wer kann im Bildungsland Deutschland seine Kinder schon fördern, wenn sogar die Politik überfordert ist?

Ich war und bin geschockt von den Ergebnissen gestern, aber ich bin nicht wütend auf die Wähler, sondern auf eine politisch wirtschaftliche Dekadenz die alles bedenkt nur die Unterschicht nicht.

Die einst so moderne Nation Deutschland ist so analog wie ein Rechenschieber und feiert sich mit Lorbeerblättern, die von Menschen gepflückt werden die aussterben, weil sie nicht lebensfähig sind.

Mal schauen, wie schnell KI Klos putzen, Brötchen verkaufen, Bus fahren und Schüler lehren kann, ohne, dass die fehlende menschliche Komponente negativ ins Gewicht fällt.

Mal schauen, wie schön es sein wird mit selbstfahrenden Autos nur noch durch Slums zu fahren. Zeit zum gucken hat man ja genug.

Und mal sehen wie geduldig die sind die jetzt andere schröpfen, wenn irgendwann sie das Ende der Nahrungsketten des Kapitalismus bilden.

Neoliberal? An sich schon absurd, denn warum „neu“ neu definieren? Der Grund kann nur sein, dass die Ideen für Neu ausgehen. Ich Wette, das man bei Geringverdienern genug Input fänd, man müsste ihnen nur zuhören.

Euer Ulf

In english

Giving up is not an option
Keep going, keep going, keep going. In the world and in myself. I had no idea how alien I was to myself and I had no idea how indifferent the world was.

In the global cycle, demands are made, again and again; after all, we live in a world of possibilities, even if they are very two-dimensional. Either everything is unaffordable, or everything is free. 100,000 is no problem for a car, but the minimum wage is impossible for low-skilled workers.

What about freelancers? Job, well, I have one, but unfortunately it doesn’t pay well and I don’t know if I’ll be able to make it in time. But well, you live on the beach, what more could you want?

To be honest, I’m not surprised by the right wing in the world, even if I don’t support it, but anyone who voted for Le Pen or Höcke yesterday is desperate because their slice of the big money pie isn’t even crumbs.

The poor, i.e. the majority of society, are the pillars of the prosperity that only a few enjoy, and that puts an enormous burden on you.

What use is a ticket for a few euros, which is supposedly valid as far as Paris, if there is still no bus at five in the morning?

Who reads Spiegel online for money when there’s not even enough for a loaf of bread? And who can support their children in Germany, the land of education, when even the politicians are overwhelmed?

I was and still am shocked by yesterday’s results, but I am not angry at the voters, but at a political and economic decadence that takes everything into account except the lower classes.

Germany, once such a modern nation, is as analog as a slide rule, celebrating itself with laurel leaves plucked from people who are dying out because they are not viable.

Let’s look at how quickly AI can clean toilets, sell sandwiches, drive buses and teach students without the absence of a human component having a negative impact.

Let’s see how pleasant it will be to drive through the slums in self-driving cars. We have enough time to watch.

And let’s look at how patient those who skim off others now will be when they one day form the end of capitalism’s food chains.

Neoliberal? Absurd in itself, because why redefine „new“? The reason can only be the exhaustion of ideas of new. I bet you would find enough ideas among the herring winners; you would just have to listen to them.

Yours Ulf

En Francaise

Ne pas abandonner
Continuer, continuer, toujours continuer. Dans le monde et en moi. Je ne savais pas à quel point j’étais étrangère à moi-même et je n’avais aucune idée de l’indifférence du monde.

Dans le cycle global, on exige, sans cesse, après tout, nous vivons dans un monde de possibilités, même si celles-ci sont très bidimensionnelles. Soit tout est hors de prix, soit tout est gratuit. 100.000, ce n’est pas un problème pour une voiture, mais le salaire minimum est impossible pour les personnes peu qualifiées.

Et les indépendants ? Job, bon, j’en ai un, mais il n’est malheureusement pas bien payé et si j’arrive ensuite à le faire dans les temps, je ne sais pas non plus. Mais bon, tu vis sur la plage, que veux-tu de plus ?

Honnêtement, la droite dans le monde ne m’étonne pas, même si je ne la soutiens pas, mais celui qui a voté hier pour Le Pen ou Höcke est désespéré parce que sa part du gâteau du grand argent n’est même pas des miettes.

Les pauvres, c’est-à-dire la majorité de la société, sont le pilier de la prospérité dont seuls quelques-uns jouissent, et cela vous pèse énormément.

À quoi sert un billet de quelques euros, censé être valable jusqu’à Paris, si aucun bus ne circule encore à cinq heures ?

Qui lit Spiegel online pour de l’argent s’il n’y a même pas assez pour acheter du pain ? Et qui peut encourager ses enfants en Allemagne, pays de l’éducation, si même la politique est dépassée ?

J’ai été et je suis toujours choqué par les résultats d’hier, mais je ne suis pas en colère contre les électeurs, mais contre une décadence politique et économique qui prend tout en compte sauf les classes inférieures.

L’Allemagne, une nation autrefois si moderne, est aussi analogique qu’une règle à calcul et se célèbre avec des feuilles de laurier cueillies par des personnes qui s’éteignent parce qu’elles ne sont pas viables.

Voyons à quelle vitesse l’IA peut nettoyer les toilettes, vendre des petits pains, conduire des bus et enseigner aux élèves sans que l’absence de composante humaine ne pèse négativement.

Voyons à quel point il sera agréable de rouler dans les bidonvilles avec des voitures autopilotées. On a bien le temps de regarder.

Et voyons à quel point ceux qui écopent maintenant les autres sont patients lorsqu’ils constituent un jour la fin des chaînes alimentaires du capitalisme.

Néolibéral ? Absurde en soi, car pourquoi redéfinir „nouveau“ ? La raison ne peut être que l’épuisement des idées de nouveauté. Je parie qu’on trouverait suffisamment d’idées chez les gagneurs de harengs, il suffirait de les écouter.

Votre Ulf

El Español

Rendirse no es una opción
Sigue, sigue, sigue Hacia el mundo y hacia mí misma. No me daba cuenta de lo ajena que era a mí misma y no tenía ni idea de lo indiferente que era al mundo.

En el ciclo global, las exigencias son constantes, al fin y al cabo vivimos en un mundo de posibilidades, aunque sean muy bidimensionales. Todo está sobrevalorado o es gratis. 100.000 euros no es problema para un coche, pero el salario mínimo es imposible para los trabajadores poco cualificados.

¿Y los autónomos? Trabajo, bueno, yo tengo uno, pero por desgracia no está bien pagado y no sé si llegaré a tiempo. Pero bueno, vives en la playa, ¿qué más se puede pedir?

Para ser sincero, no me sorprende el retroceso de la derecha en el mundo, aunque no la apoye, pero quien votó ayer a Le Pen o a Höcke está desesperado porque su parte del pastel de las grandes fortunas no son ni migajas.

Los pobres, es decir, la mayoría de la sociedad, son los pilares de la prosperidad de la que sólo disfrutan unos pocos y eso apesta a gloria.

¿De qué sirve un billete de unos pocos euros que se supone válido hasta París si no hay autobús a las cinco?

¿Quién lee el Spiegel online para ganar dinero cuando no hay ni para el pan? ¿Y quién puede mantener a sus hijos en Alemania, país de educación, si hasta los políticos están desbordados?

Me escandalizaron y me escandalizan los resultados de ayer, pero no estoy enfadado con los votantes, sino con una decadencia política y económica que considera todo menos a las clases bajas.

La otrora tan moderna nación alemana es tan analógica como una regla de cálculo y se celebra a sí misma con hojas de laurel arrancadas a personas que se extinguen porque no son viables.

Veamos lo rápido que la IA puede limpiar retretes, vender panecillos, conducir autobuses y enseñar a los alumnos sin que el componente humano que falta tenga un impacto negativo.

Veamos lo agradable que será atravesar barrios marginales en coches autoconducidos. Habrá tiempo de sobra para verlo.

Y a ver qué paciencia tienen los que ahora esquilman a los demás cuando acaben formando el final de las cadenas alimenticias del capitalismo.

¿Neoliberal? Absurdo en sí mismo, porque ¿por qué redefinir „nuevo“? La razón sólo puede ser que las ideas para lo nuevo se están agotando. Apuesto a que encontrarías suficientes aportaciones de los ganaderos de arenques, sólo tendrías que escucharles.

Su Ulf


Auf die Gesundheit

(Down below in english en français Incluido el español) Sonntag, ich mein Samstag, jedenfalls ausschlafen, von karibischer Sonne geweckt werden und im Bett frühstücken: Bruchetta mit dem Löffel, dazu schwarzer Kaffee  und ne Kippe.

Ja, es klingt ungesund, ist es auch, aber wer kann schon immer gesund leben? Meines Erachtens leben wir gesünder denn je, denn wir haben weniger (nicht keine) Sorgen denn je und sind dank Sonne Strand und Meer glücklicher als wir es je waren.

Übrigens wissenschaftlich bewiesen, denn glückliche Menschen leben im Durchschnitt sieben Jahre länger als andere, nicht nur weil sie aufgrund der Paradiesischen Umstände freundlicher sind, was ebenfalls gesünder ist.

Und die glücklichsten Menschen Europas leben in Griechenland (Platz 2 der Welt), gefolgt von Kroatien. Nur auf einer karischen Insel gibt es noch glücklichere; man braucht ja auch noch Ziele.

Deshalb werde ich gleich, trotz Sonntag, ich meine Samstag arbeiten und vielleicht zwischendurch schnorcheln, man muss ja schließlich auch was für die Gesundheit tun.

Euer Ulf

In english

To health
Sunday, I mean Saturday, sleep in, wake up to the Caribbean sun and have breakfast in bed: Bruchetta with a spoon, black coffee and a cigarette.

Yes, it sounds unhealthy, and it is, but who can live healthily all the time? In my opinion, we are living healthier than ever because we have fewer (not no) worries than ever and are happier than we have ever been thanks to the sun, beach and sea.

Scientifically proven, by the way, because happy people live on average seven years longer than others, and not just because they are friendlier due to the paradisiacal circumstances, which is also healthier.

And the happiest people in Europe live in Greece (2nd place in the world), followed by Croatia. Only on a Carian island are there happier people; after all, you still need destinations.

That’s why I’m going to work on Saturday, despite Sunday, and maybe go snorkeling in between – after all, you have to do something for your health.

Your Ulf

En Francaise

À la santé
Dimanche, je veux dire samedi, en tout cas faire la grasse matinée, être réveillé par le soleil des Caraïbes et prendre le petit déjeuner au lit : Bruchetta à la cuillère, accompagné de café noir et d’une cigarette.

Oui, cela semble malsain, c’est vrai, mais qui peut toujours vivre sainement ? À mon avis, nous vivons plus sainement que jamais, car nous avons moins de soucis (et non pas pas pas de soucis du tout) que jamais et nous sommes plus heureux que jamais grâce au soleil, à la plage et à la mer.

D’ailleurs, c’est scientifiquement prouvé, car les gens heureux vivent en moyenne sept ans de plus que les autres, et pas seulement parce qu’ils sont plus sympathiques en raison des circonstances paradisiaques, ce qui est également plus sain.

Et les personnes les plus heureuses d’Europe vivent en Grèce (deuxième place mondiale), suivie par la Croatie. Il n’y a que sur une île caribéenne que l’on trouve des gens encore plus heureux ; il faut bien avoir des objectifs.

C’est pourquoi je vais tout de suite, malgré le dimanche, je veux dire le samedi, travailler et peut-être faire de la plongée en apnée de temps en temps, il faut bien faire quelque chose pour la santé.

Votre Ulf

El Español

A la salud
Domingo, quiero decir sábado, dormir hasta tarde, despertarse con el sol del Caribe y desayunar en la cama: Bruchetta con cuchara, café solo y un pitillo.

Sí, suena poco saludable, y lo es, pero ¿quién puede vivir sano todo el tiempo? En mi opinión, vivimos más sanos que nunca porque tenemos menos (no ninguna) preocupación que nunca y somos más felices que nunca gracias al sol, la playa y el mar.

Por cierto, esto se ha demostrado científicamente, ya que las personas felices viven una media de siete años más que el resto, y no sólo porque sean más amables debido a las circunstancias paradisíacas, que también es más sano.

Y las personas más felices de Europa viven en Grecia (segundo puesto mundial), seguida de Croacia. Sólo en una isla caribeña hay gente más feliz; al fin y al cabo, siguen haciendo falta destinos.

Por eso voy a trabajar el sábado, a pesar del domingo, y tal vez haga snorkel entre medias; al fin y al cabo, hay que hacer algo por la salud.

Tu Ulf

Das Glückskind

Wenn man um sieben erwacht,mit einem frisch aufgebrühtem Kaffee direkt zum Strand geht, während die Sonne schon so intensiv brennt, dass man eine Sonnenbrille bemühen muss, darf mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Glückskind zu sein.

Und ich bin wahrhaftig ein Glückskind,, auch wenn wahrlich nicht alles eitel Sonnenschein ist. Aber uns war natürlich klar, dass es auch in diesem Leben Herausforderungen zu meistern gibt.

Die Sonne hilft aber, zu lächeln, ja nötigt mich beinahe, weil sie in meiner Fantasie wie eine lächelnde Freundin bereits auf mich wartet.

„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da.Komm her, ich nehme dich in den Arm“ flüstert sie mir dann zu und ich genieße das Liegen im noch leicht kühlen Sand.

Einatmen, ausatmen, dem Wellenrauschen lauschen und einfach sein. Jetzt tiefenentspannt, gleich fleissig und heute Abend glücklich darüber, dass ich weiss, wieder das Beste gegeben zu haben. „Danke Dir liebe Sonne“ und danke Silvana, die wie keine andere für mich da ist und nimmt wie ich jeweils grad bin, denn ohne Sonne kann ich ganz schön brummig gucken. Aber dann ist sie wie die Sonne, lächelt mich an und sagt

„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da. Komm her, ich nehme dich in den Arm“.

Ein Glückskind eben.

Euer Ulf

In english

The lucky child
If you wake up at seven, go straight to the beach with a freshly brewed coffee while the sun is already burning so intensely that you have to wear sunglasses, you can justifiably claim to be a lucky child.

And I am truly a lucky child, even if not everything is sunshine and roses. But of course we knew that there would be challenges to overcome in this life too.

But the sun helps me to smile, almost forces me to, because in my imagination it is already waiting for me like a smiling friend.

„Good morning little Ulf, I know you slept badly, but now I’m back, come here, I’ll take you in my arms“ she whispers to me and I enjoy lying in the still slightly cool sand.

Breathe in, breathe out, listen to the sound of the waves and just be. Now deeply relaxed, equally hard-working and happy tonight that I know I’ve done my best again. „Thank you dear sun“ and thank you Silvana, who is there for me like no other and takes me as I am at the moment, because without the sun I can look pretty grumpy. But then she is like the sun, smiles at me and says

„Good morning little Ulf, I know you didn’t sleep well, but now I’m back. Come here, I’ll give you a hug“.

Just a lucky child.

Your Ulf

En Francaise

L’enfant de la chance
Quand on se réveille à sept heures, qu’on se rend directement à la plage avec un café fraîchement préparé, alors que le soleil tape déjà si fort qu’il faut porter des lunettes de soleil, on peut se targuer d’être un enfant chanceux.

Et je suis vraiment une fille chanceuse, même si tout n’est pas rose. Mais nous savions bien sûr qu’il y aurait aussi des défis à relever dans cette vie.

Mais le soleil m’aide à sourire, me force presque à sourire, car dans mon imagination, il m’attend déjà comme une amie souriante.

„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais je suis de retour, viens ici, je vais te prendre dans mes bras“, me chuchote-t-elle et je savoure le fait d’être allongé dans le sable encore légèrement frais.

Inspirer, expirer, écouter le bruit des vagues et être tout simplement. Maintenant profondément détendu, tout de suite appliqué et ce soir heureux de savoir que j’ai à nouveau donné le meilleur de moi-même. „Merci cher soleil“ et merci à Silvana, qui est là pour moi comme personne d’autre et qui me prend comme je suis à chaque fois, car sans soleil, je peux avoir l’air très grognon. Mais ensuite, elle est comme le soleil, elle me sourit et me dit

„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais maintenant je suis de retour. Viens ici, je vais te prendre dans mes bras“.

Un enfant chanceux, en somme.

Votre Ulf

El Español

El niño afortunado
Si uno se levanta a las siete, va directamente a la playa con un café recién hecho mientras el sol ya quema con tanta intensidad que hay que llevar gafas de sol, puede afirmar con razón que es un niño afortunado.

Y yo soy una niña afortunada, aunque no todo sean rosas y sol. Pero, por supuesto, nos dimos cuenta de que también habría retos que superar en esta vida.

Pero el sol me ayuda a sonreír, casi me obliga, porque en mi imaginación ya me está esperando como un amigo sonriente.

„Buenos días pequeño Ulf, sé que has dormido mal, pero ya estoy de vuelta, ven aquí, te acogeré en mis brazos“ me susurra y yo disfruto tumbado en la arena aún ligeramente fresca.

Inspirar, espirar, escuchar el sonido de las olas y simplemente estar. Ahora profundamente relajado, igual de trabajador y feliz esta noche que sé que he vuelto a dar lo mejor de mí. „Gracias querido sol“ y gracias Silvana, que me acompaña como nadie y me acepta tal y como soy en este momento, porque sin el sol puedo parecer bastante gruñón. Pero entonces ella es como el sol, me sonríe y me dice

„Buenos días pequeño Ulf, sé que no has dormido bien, pero ya estoy de vuelta. Ven aquí, te daré un abrazo“.

Una niña con suerte.

Tu Ulf

Warum die Deutschen so wenig Fantasie haben

Ich nehme an, dass zumindest alle Deutschsprecher unter den Leserinnen und Lesern wissen, wie man Substantive und Adjektive in die jeweiligen Fälle Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv setzt.

Und den Unterschied zwischen Subjekt und Objekt bekommen die meisten vermutlich auch noch auf die Kette, aber was ist eine Adverbiale Bestimmung und was zum Teufel ist der Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ? Im Englischen, nur als Beispiel gibt es ihn nicht. „Wem“ und „“wen“ ist „whom“.

Wie erklärt man also einen Unterschied der oft nicht gemacht wird?

Indem man dem Wort und der Verwendung auf den Grund geht!

Also der Dativ kommt ethymologisch vom lat. Wort „dare“ geben, deshalb auch Datum, also „das Gegebene“. Der Dativ ist also „Fakt“ wenn man so will.

Der Akkusativ hingegen kommt vom lat. „Acusare“ anklagen.

Der Akkusativ ist folglich theoretischer. Er hat die Qualität der Argumentation, einer Erklärung.

Wer also den Dativ benutzt, spricht von dem was ist; wie bei mir jetzt:

Ich liege an DEM Strand. Kein Zweifel.

Bei „ich sehe DEN Strand“ ist es schon anders.

Aber was genau?

Anders ist, dass der Akkusativ dafür gedacht ist, dass er sagt, was man denkt und andere deshalb nicht wissen können.

Ich sage ja nicht „ich sehe den Strand“, wenn jemand neben mir liegt und sieht, wie ich den Strand sehe. Das wäre ja redundant, doppelt gemoppelt oder völlig überflüssige Information.

Und deshalb wird der Akkusativ auch häufiger genutzt als der Dativ. Er ist beinahe die Begründung für das Dasein Sprache (ganz genau genommen ist es der Genitiv, aber er hat ja eine ähnliche Quakität, denn er sagt, was man NICHT sehen kann, wie „der Strand der Griechen ist schön“. Auf meinen Bildern sind ja selten griechische Flaggen zu sehen.

Beim Akkusativ ist das ähnlich.

Man sagt „ich liebe die Frau“, wenn die Information etwas erklärt, ein Warum oder so, beispielsweise, warum ich sie küsse.

Das ist praktisch, denn so  kann man nicht nur wissen, was man sieht, sondern auch verstehen, was man nicht sehen kann.

Apropos nicht sehen: Wenn ich nachdenke, gehe ich anders, als wenn ich es nicht mache. Wenn man also „nachdenklich“ ist, dann beschreibt „nachdenklich“ die „Art und Weise“ zu sein.

Deshalb nennt man Infos wie „nachdenklich“ in „nachdenklich ging er zum Strand“ adverbiale Bestimmungen. Das kommt von ad (lat. zu) Verb (Verb) iale (Wortartendung zur symbolisierung einer Qualität).

„Nachdenklich“ ist somit der Grund, warum ich gehe wie ich gehe, denn wenn ich nicht nachdenklich wäre (Konjunktiv 2) dann ginge (ebenfalls Konjunktiv 2) ich  ja anders. Vielleicht würde (Sie wissen schon) ich es sonst gar nicht erwähnen, dass ich gehe.

Und weil es da-rische, wenn man so will, also „gegebene“ und nicht offensichtliche Qualitäten gibt, benutzt der Deutschsprecher auch hier die Fälle Dativ, Akkusativ und Genitiv.

Ja, das macht das Sprechenlernen sehr kompliziert, aber die Möglichkeit der Darstellung von Allem, in ihrer jeweiligen  Kontingenz, unfassbar hoch.

Wer Deutsch spricht, braucht also viel weniger Fantasie als Französischsprecher, beispielsweise. Was man auch an anderen Stellen im Leben merkt. Aber zumindest gibt es am Ende keine Fragen mehr, außer vielleicht rethorische, oder?!

So verdiene ich bei einem deutschen Arbeitgeber 13 Euro die Stunde,  natürlich auf Englisch.

Euer Ulf

In english

Why Germans have so little imagination
I assume that at least all German speakers among our readers know how to put nouns and adjectives into the nominative, accusative, dative and genitive cases.

And the difference between subject and object is probably something most people can get their heads around, but what is an adverbial clause and what the hell is the difference between dative and accusative? In English, just as an example, it doesn’t exist. „Wem“ and „“wen“ is „whom“.

So how do you explain a difference that is often not made?

By getting to the bottom of the word and its usage!

So the dative comes ethymologically from the Latin word „dare“ to give, hence also datum, meaning „that which is given“. The dative is therefore a „fact“ if you like.

The accusative, on the other hand, comes from the Latin „acusare“ to accuse.

The accusative is therefore more theoretical. It has the quality of argumentation, of an explanation.

So whoever uses the dative speaks of what is; like me now:

I am lying on THE beach. No doubt about it.

It’s different with „I see THE beach“.

But what exactly?

What’s different is that the accusative is intended to say what you think and therefore others can’t know.

I don’t say „I see the beach“ when someone is lying next to me and sees how I see the beach. That would be redundant, double or completely superfluous information.

And that’s why the accusative is used more often than the dative. It is almost the reason for the existence of language (strictly speaking, it is the genitive, but it has a similar quality, because it says what you can NOT see, like „the beach of the Greeks is beautiful“. You rarely see Greek flags in my pictures.

It’s similar with the accusative.

You say „I love the woman“ when the information explains something, a why or something, for example, why I kiss her.

This is practical because you can not only know what you see, but also understand what you can’t see.

Speaking of not seeing: When I think, I walk differently than when I don’t. So if you are „thoughtful“, then „thoughtful“ describes the „way“ of being.

This is why information such as „thoughtfully“ in „thoughtfully he went to the beach“ is called an adverbial clause. This comes from ad (lat. to) verb (verb) iale (word type ending to symbolize a quality).

„Thoughtfully“ is therefore the reason why I walk the way I do, because if I wasn’t thoughtful (subjunctive 2) then I would walk (also subjunctive 2) differently. Perhaps (you know) otherwise I wouldn’t even mention that I’m walking.

And because there are da-rische, if you like, i.e. „given“ and non-obvious qualities, German speakers also use the dative, accusative and genitive cases here.

Yes, this makes learning to speak very complicated, but the possibility of representing everything, in its respective contingency, is incredibly high.

German speakers therefore need much less imagination than French speakers, for example. Which you also notice in other parts of life. But at least there are no more questions at the end, except perhaps rethorical ones, right?

So I earn 13 euros an hour with a German employer, in English of course.

Your Ulf

En Francaise


Pourquoi les Allemands manquent-ils d’imagination ?
Je suppose qu’au moins tous les germanophones parmi les lecteurs savent comment placer les noms et les adjectifs dans les cas respectifs du nominatif, de l’accusatif, du datif et du génitif.

Et la plupart d’entre eux savent probablement aussi faire la différence entre le sujet et l’objet, mais qu’est-ce qu’une détermination adverbiale et quelle est la différence entre le datif et l’accusatif ? En anglais, à titre d’exemple, elle n’existe pas. „Qui“ et „“qui“ est „whom“.

Alors comment expliquer une différence qui n’est souvent pas faite ?

En allant au fond du mot et de son utilisation !

Donc le datif vient éthymologiquement du latin „dare“ donner, d’où la date, c’est-à-dire „ce qui est donné“. Le datif est donc un „fait“ si l’on veut.

L’accusatif, en revanche, vient du latin „Acusare“ accuser.

L’accusatif est donc plus théorique. Il a la qualité d’une argumentation, d’une explication.

Celui qui utilise le datif parle donc de ce qui est, comme moi en ce moment :

Je suis sur LA plage. Il n’y a pas de doute.

Avec „je vois LA plage“, c’est déjà différent.

Mais quoi exactement ?

Ce qui est différent, c’est que l’accusatif est conçu pour dire ce que l’on pense et que les autres ne peuvent donc pas savoir.

Je ne dis pas „je vois la plage“ si quelqu’un est allongé à côté de moi et me voit voir la plage. Ce serait redondant, double ou une information totalement superflue.

Et c’est pourquoi l’accusatif est plus souvent utilisé que le datif. Il est presque la raison d’être de la langue (à proprement parler, c’est le génitif, mais il a une quakité similaire, car il dit ce que l’on ne peut PAS voir, comme „la plage des Grecs est belle“. Sur mes photos, on voit rarement des drapeaux grecs.

Pour l’accusatif, c’est pareil.

On dit „j’aime la femme“ quand l’information explique quelque chose, un pourquoi ou autre, par exemple, pourquoi je l’embrasse.

C’est pratique, car cela permet non seulement de savoir ce que l’on voit, mais aussi de comprendre ce que l’on ne voit pas.

En parlant de ne pas voir : Quand je réfléchis, je marche différemment que quand je ne le fais pas. Donc, si l’on est „pensif“, „pensif“ décrit la „manière“ d’être.

C’est pourquoi on appelle des infos comme „pensif“ dans „pensif, il est allé à la plage“ des déterminations adverbiales. Cela vient de ad (latin à) verb (verbe) iale (terminaison de type de mot pour symboliser une qualité).

„Pensif“ est donc la raison pour laquelle je marche comme je marche, car si je n’étais pas pensif (subjonctif 2), je marcherais (également subjonctif 2) autrement. Peut-être que sinon (vous savez) je ne mentionnerais même pas le fait que je marche.

Et comme il y a des qualités da-riques, si l’on veut, c’est-à-dire „données“ et non évidentes, le locuteur allemand utilise ici aussi les cas datif, accusatif et génitif.

Oui, cela rend l’apprentissage de la langue très compliqué, mais la possibilité de représenter tout, dans sa contingence respective, est incroyablement élevée.

Celui qui parle allemand a donc besoin de beaucoup moins d’imagination que celui qui parle français, par exemple. Ce que l’on remarque aussi à d’autres moments de la vie. Mais au moins, à la fin, il n’y a plus de questions, sauf peut-être rhétoriques, non ?!

C’est ainsi que je gagne 13 euros de l’heure chez un employeur allemand, en anglais bien sûr.

Votre Ulf

El Español

Por qué los alemanes tienen tan poca imaginación
Supongo que al menos todos los germanoparlantes de entre nuestros lectores saben poner sustantivos y adjetivos en los casos nominativo, acusativo, dativo y genitivo.

Y probablemente la mayoría sepa distinguir entre sujeto y objeto, pero ¿qué es una cláusula adverbial y qué demonios diferencia hay entre dativo y acusativo? En inglés, sólo como ejemplo, no existe. „Wem“ y „wen“ es „quien“.

Entonces, ¿cómo se explica una diferencia que a menudo no se hace?

¡Llegando al fondo de la palabra y de su uso!

Así, el dativo procede etimológicamente de la palabra latina „dare“ dar, de ahí también datum, que significa „lo que se da“. El dativo es, por tanto, un „dato“, si se quiere.

El acusativo, en cambio, procede del latín „acusare“, acusar.

El acusativo es, por tanto, más teórico. Tiene la cualidad de argumentación, de explicación.

Así que quien usa el dativo habla de lo que es; como yo ahora:

Estoy tumbado en LA playa. No hay duda.

Es diferente con „veo LA playa“.

¿Pero qué es exactamente?

Lo que es diferente es que el acusativo pretende decir lo que tú piensas y, por tanto, los demás no pueden saber.

Yo no digo „veo la playa“ cuando alguien está tumbado a mi lado y ve cómo veo la playa. Eso sería información redundante, doble o completamente superflua.

Y por eso se usa más el acusativo que el dativo. Es casi la razón de ser del lenguaje (en sentido estricto, es el genitivo, pero tiene una cualidad parecida, porque dice lo que NO se ve, como „la playa de los griegos es preciosa“. Rara vez se ven banderas griegas en mis fotos.

Con el acusativo pasa algo parecido.

Dices „amo a la mujer“ cuando la información explica algo, un por qué o algo, por ejemplo, por qué la beso.

Esto es práctico porque no sólo puedes saber lo que ves, sino también entender lo que no ves.

Hablando de no ver: Cuando pienso, camino de manera diferente que cuando no lo hago. Así que si eres „pensativo“, entonces „pensativo“ describe la „forma“ de ser.

Por eso, una información como „pensativamente“ en „pensativamente fue a la playa“ se denomina cláusula adverbial. Proviene de ad (lat. to) verb (verbo) iale (terminación de tipo de palabra que simboliza una cualidad).

„Pensativamente“ es, por tanto, la razón por la que camino como lo hago, porque si no fuera reflexivo (subjuntivo 2) entonces caminaría (también subjuntivo 2) de otra manera. Tal vez (ya se sabe) de otro modo ni siquiera mencionaría que camino.

Y como hay da-rische, si se quiere, es decir, cualidades „dadas“ y no evidentes, los germanoparlantes también utilizan aquí los casos dativo, acusativo y genitivo.

Sí, esto hace que aprender a hablar sea muy complicado, pero la posibilidad de representar todo en su respectiva contingencia es increíblemente alta.

Por eso, los germanoparlantes necesitan mucha menos imaginación que los francófonos, por ejemplo. Lo que también se nota en otras partes de la vida. Pero al menos al final no hay más preguntas, salvo quizá las retóricas, ¿no?

Así que gano 13 euros la hora con un empleador alemán, en inglés, por supuesto.

Tu Ulf