Wenn man um sieben erwacht,mit einem frisch aufgebrühtem Kaffee direkt zum Strand geht, während die Sonne schon so intensiv brennt, dass man eine Sonnenbrille bemühen muss, darf mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Glückskind zu sein.
Und ich bin wahrhaftig ein Glückskind,, auch wenn wahrlich nicht alles eitel Sonnenschein ist. Aber uns war natürlich klar, dass es auch in diesem Leben Herausforderungen zu meistern gibt.
Die Sonne hilft aber, zu lächeln, ja nötigt mich beinahe, weil sie in meiner Fantasie wie eine lächelnde Freundin bereits auf mich wartet.
„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da.Komm her, ich nehme dich in den Arm“ flüstert sie mir dann zu und ich genieße das Liegen im noch leicht kühlen Sand.
Einatmen, ausatmen, dem Wellenrauschen lauschen und einfach sein. Jetzt tiefenentspannt, gleich fleissig und heute Abend glücklich darüber, dass ich weiss, wieder das Beste gegeben zu haben. „Danke Dir liebe Sonne“ und danke Silvana, die wie keine andere für mich da ist und nimmt wie ich jeweils grad bin, denn ohne Sonne kann ich ganz schön brummig gucken. Aber dann ist sie wie die Sonne, lächelt mich an und sagt
„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da. Komm her, ich nehme dich in den Arm“.
Ein Glückskind eben.
Euer Ulf
In english
The lucky child If you wake up at seven, go straight to the beach with a freshly brewed coffee while the sun is already burning so intensely that you have to wear sunglasses, you can justifiably claim to be a lucky child.
And I am truly a lucky child, even if not everything is sunshine and roses. But of course we knew that there would be challenges to overcome in this life too.
But the sun helps me to smile, almost forces me to, because in my imagination it is already waiting for me like a smiling friend.
„Good morning little Ulf, I know you slept badly, but now I’m back, come here, I’ll take you in my arms“ she whispers to me and I enjoy lying in the still slightly cool sand.
Breathe in, breathe out, listen to the sound of the waves and just be. Now deeply relaxed, equally hard-working and happy tonight that I know I’ve done my best again. „Thank you dear sun“ and thank you Silvana, who is there for me like no other and takes me as I am at the moment, because without the sun I can look pretty grumpy. But then she is like the sun, smiles at me and says
„Good morning little Ulf, I know you didn’t sleep well, but now I’m back. Come here, I’ll give you a hug“.
Just a lucky child.
Your Ulf
En Francaise
L’enfant de la chance Quand on se réveille à sept heures, qu’on se rend directement à la plage avec un café fraîchement préparé, alors que le soleil tape déjà si fort qu’il faut porter des lunettes de soleil, on peut se targuer d’être un enfant chanceux.
Et je suis vraiment une fille chanceuse, même si tout n’est pas rose. Mais nous savions bien sûr qu’il y aurait aussi des défis à relever dans cette vie.
Mais le soleil m’aide à sourire, me force presque à sourire, car dans mon imagination, il m’attend déjà comme une amie souriante.
„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais je suis de retour, viens ici, je vais te prendre dans mes bras“, me chuchote-t-elle et je savoure le fait d’être allongé dans le sable encore légèrement frais.
Inspirer, expirer, écouter le bruit des vagues et être tout simplement. Maintenant profondément détendu, tout de suite appliqué et ce soir heureux de savoir que j’ai à nouveau donné le meilleur de moi-même. „Merci cher soleil“ et merci à Silvana, qui est là pour moi comme personne d’autre et qui me prend comme je suis à chaque fois, car sans soleil, je peux avoir l’air très grognon. Mais ensuite, elle est comme le soleil, elle me sourit et me dit
„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais maintenant je suis de retour. Viens ici, je vais te prendre dans mes bras“.
Un enfant chanceux, en somme.
Votre Ulf
El Español
El niño afortunado Si uno se levanta a las siete, va directamente a la playa con un café recién hecho mientras el sol ya quema con tanta intensidad que hay que llevar gafas de sol, puede afirmar con razón que es un niño afortunado.
Y yo soy una niña afortunada, aunque no todo sean rosas y sol. Pero, por supuesto, nos dimos cuenta de que también habría retos que superar en esta vida.
Pero el sol me ayuda a sonreír, casi me obliga, porque en mi imaginación ya me está esperando como un amigo sonriente.
„Buenos días pequeño Ulf, sé que has dormido mal, pero ya estoy de vuelta, ven aquí, te acogeré en mis brazos“ me susurra y yo disfruto tumbado en la arena aún ligeramente fresca.
Inspirar, espirar, escuchar el sonido de las olas y simplemente estar. Ahora profundamente relajado, igual de trabajador y feliz esta noche que sé que he vuelto a dar lo mejor de mí. „Gracias querido sol“ y gracias Silvana, que me acompaña como nadie y me acepta tal y como soy en este momento, porque sin el sol puedo parecer bastante gruñón. Pero entonces ella es como el sol, me sonríe y me dice
„Buenos días pequeño Ulf, sé que no has dormido bien, pero ya estoy de vuelta. Ven aquí, te daré un abrazo“.
Ich nehme an, dass zumindest alle Deutschsprecher unter den Leserinnen und Lesern wissen, wie man Substantive und Adjektive in die jeweiligen Fälle Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv setzt.
Und den Unterschied zwischen Subjekt und Objekt bekommen die meisten vermutlich auch noch auf die Kette, aber was ist eine Adverbiale Bestimmung und was zum Teufel ist der Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ? Im Englischen, nur als Beispiel gibt es ihn nicht. „Wem“ und „“wen“ ist „whom“.
Wie erklärt man also einen Unterschied der oft nicht gemacht wird?
Indem man dem Wort und der Verwendung auf den Grund geht!
Also der Dativ kommt ethymologisch vom lat. Wort „dare“ geben, deshalb auch Datum, also „das Gegebene“. Der Dativ ist also „Fakt“ wenn man so will.
Der Akkusativ hingegen kommt vom lat. „Acusare“ anklagen.
Der Akkusativ ist folglich theoretischer. Er hat die Qualität der Argumentation, einer Erklärung.
Wer also den Dativ benutzt, spricht von dem was ist; wie bei mir jetzt:
Ich liege an DEM Strand. Kein Zweifel.
Bei „ich sehe DEN Strand“ ist es schon anders.
Aber was genau?
Anders ist, dass der Akkusativ dafür gedacht ist, dass er sagt, was man denkt und andere deshalb nicht wissen können.
Ich sage ja nicht „ich sehe den Strand“, wenn jemand neben mir liegt und sieht, wie ich den Strand sehe. Das wäre ja redundant, doppelt gemoppelt oder völlig überflüssige Information.
Und deshalb wird der Akkusativ auch häufiger genutzt als der Dativ. Er ist beinahe die Begründung für das Dasein Sprache (ganz genau genommen ist es der Genitiv, aber er hat ja eine ähnliche Quakität, denn er sagt, was man NICHT sehen kann, wie „der Strand der Griechen ist schön“. Auf meinen Bildern sind ja selten griechische Flaggen zu sehen.
Beim Akkusativ ist das ähnlich.
Man sagt „ich liebe die Frau“, wenn die Information etwas erklärt, ein Warum oder so, beispielsweise, warum ich sie küsse.
Das ist praktisch, denn so kann man nicht nur wissen, was man sieht, sondern auch verstehen, was man nicht sehen kann.
Apropos nicht sehen: Wenn ich nachdenke, gehe ich anders, als wenn ich es nicht mache. Wenn man also „nachdenklich“ ist, dann beschreibt „nachdenklich“ die „Art und Weise“ zu sein.
Deshalb nennt man Infos wie „nachdenklich“ in „nachdenklich ging er zum Strand“ adverbiale Bestimmungen. Das kommt von ad (lat. zu) Verb (Verb) iale (Wortartendung zur symbolisierung einer Qualität).
„Nachdenklich“ ist somit der Grund, warum ich gehe wie ich gehe, denn wenn ich nicht nachdenklich wäre (Konjunktiv 2) dann ginge (ebenfalls Konjunktiv 2) ich ja anders. Vielleicht würde (Sie wissen schon) ich es sonst gar nicht erwähnen, dass ich gehe.
Und weil es da-rische, wenn man so will, also „gegebene“ und nicht offensichtliche Qualitäten gibt, benutzt der Deutschsprecher auch hier die Fälle Dativ, Akkusativ und Genitiv.
Ja, das macht das Sprechenlernen sehr kompliziert, aber die Möglichkeit der Darstellung von Allem, in ihrer jeweiligen Kontingenz, unfassbar hoch.
Wer Deutsch spricht, braucht also viel weniger Fantasie als Französischsprecher, beispielsweise. Was man auch an anderen Stellen im Leben merkt. Aber zumindest gibt es am Ende keine Fragen mehr, außer vielleicht rethorische, oder?!
So verdiene ich bei einem deutschen Arbeitgeber 13 Euro die Stunde, natürlich auf Englisch.
Euer Ulf
In english
Why Germans have so little imagination I assume that at least all German speakers among our readers know how to put nouns and adjectives into the nominative, accusative, dative and genitive cases.
And the difference between subject and object is probably something most people can get their heads around, but what is an adverbial clause and what the hell is the difference between dative and accusative? In English, just as an example, it doesn’t exist. „Wem“ and „“wen“ is „whom“.
So how do you explain a difference that is often not made?
By getting to the bottom of the word and its usage!
So the dative comes ethymologically from the Latin word „dare“ to give, hence also datum, meaning „that which is given“. The dative is therefore a „fact“ if you like.
The accusative, on the other hand, comes from the Latin „acusare“ to accuse.
The accusative is therefore more theoretical. It has the quality of argumentation, of an explanation.
So whoever uses the dative speaks of what is; like me now:
I am lying on THE beach. No doubt about it.
It’s different with „I see THE beach“.
But what exactly?
What’s different is that the accusative is intended to say what you think and therefore others can’t know.
I don’t say „I see the beach“ when someone is lying next to me and sees how I see the beach. That would be redundant, double or completely superfluous information.
And that’s why the accusative is used more often than the dative. It is almost the reason for the existence of language (strictly speaking, it is the genitive, but it has a similar quality, because it says what you can NOT see, like „the beach of the Greeks is beautiful“. You rarely see Greek flags in my pictures.
It’s similar with the accusative.
You say „I love the woman“ when the information explains something, a why or something, for example, why I kiss her.
This is practical because you can not only know what you see, but also understand what you can’t see.
Speaking of not seeing: When I think, I walk differently than when I don’t. So if you are „thoughtful“, then „thoughtful“ describes the „way“ of being.
This is why information such as „thoughtfully“ in „thoughtfully he went to the beach“ is called an adverbial clause. This comes from ad (lat. to) verb (verb) iale (word type ending to symbolize a quality).
„Thoughtfully“ is therefore the reason why I walk the way I do, because if I wasn’t thoughtful (subjunctive 2) then I would walk (also subjunctive 2) differently. Perhaps (you know) otherwise I wouldn’t even mention that I’m walking.
And because there are da-rische, if you like, i.e. „given“ and non-obvious qualities, German speakers also use the dative, accusative and genitive cases here.
Yes, this makes learning to speak very complicated, but the possibility of representing everything, in its respective contingency, is incredibly high.
German speakers therefore need much less imagination than French speakers, for example. Which you also notice in other parts of life. But at least there are no more questions at the end, except perhaps rethorical ones, right?
So I earn 13 euros an hour with a German employer, in English of course.
Your Ulf
En Francaise
Pourquoi les Allemands manquent-ils d’imagination ? Je suppose qu’au moins tous les germanophones parmi les lecteurs savent comment placer les noms et les adjectifs dans les cas respectifs du nominatif, de l’accusatif, du datif et du génitif.
Et la plupart d’entre eux savent probablement aussi faire la différence entre le sujet et l’objet, mais qu’est-ce qu’une détermination adverbiale et quelle est la différence entre le datif et l’accusatif ? En anglais, à titre d’exemple, elle n’existe pas. „Qui“ et „“qui“ est „whom“.
Alors comment expliquer une différence qui n’est souvent pas faite ?
En allant au fond du mot et de son utilisation !
Donc le datif vient éthymologiquement du latin „dare“ donner, d’où la date, c’est-à-dire „ce qui est donné“. Le datif est donc un „fait“ si l’on veut.
L’accusatif, en revanche, vient du latin „Acusare“ accuser.
L’accusatif est donc plus théorique. Il a la qualité d’une argumentation, d’une explication.
Celui qui utilise le datif parle donc de ce qui est, comme moi en ce moment :
Je suis sur LA plage. Il n’y a pas de doute.
Avec „je vois LA plage“, c’est déjà différent.
Mais quoi exactement ?
Ce qui est différent, c’est que l’accusatif est conçu pour dire ce que l’on pense et que les autres ne peuvent donc pas savoir.
Je ne dis pas „je vois la plage“ si quelqu’un est allongé à côté de moi et me voit voir la plage. Ce serait redondant, double ou une information totalement superflue.
Et c’est pourquoi l’accusatif est plus souvent utilisé que le datif. Il est presque la raison d’être de la langue (à proprement parler, c’est le génitif, mais il a une quakité similaire, car il dit ce que l’on ne peut PAS voir, comme „la plage des Grecs est belle“. Sur mes photos, on voit rarement des drapeaux grecs.
Pour l’accusatif, c’est pareil.
On dit „j’aime la femme“ quand l’information explique quelque chose, un pourquoi ou autre, par exemple, pourquoi je l’embrasse.
C’est pratique, car cela permet non seulement de savoir ce que l’on voit, mais aussi de comprendre ce que l’on ne voit pas.
En parlant de ne pas voir : Quand je réfléchis, je marche différemment que quand je ne le fais pas. Donc, si l’on est „pensif“, „pensif“ décrit la „manière“ d’être.
C’est pourquoi on appelle des infos comme „pensif“ dans „pensif, il est allé à la plage“ des déterminations adverbiales. Cela vient de ad (latin à) verb (verbe) iale (terminaison de type de mot pour symboliser une qualité).
„Pensif“ est donc la raison pour laquelle je marche comme je marche, car si je n’étais pas pensif (subjonctif 2), je marcherais (également subjonctif 2) autrement. Peut-être que sinon (vous savez) je ne mentionnerais même pas le fait que je marche.
Et comme il y a des qualités da-riques, si l’on veut, c’est-à-dire „données“ et non évidentes, le locuteur allemand utilise ici aussi les cas datif, accusatif et génitif.
Oui, cela rend l’apprentissage de la langue très compliqué, mais la possibilité de représenter tout, dans sa contingence respective, est incroyablement élevée.
Celui qui parle allemand a donc besoin de beaucoup moins d’imagination que celui qui parle français, par exemple. Ce que l’on remarque aussi à d’autres moments de la vie. Mais au moins, à la fin, il n’y a plus de questions, sauf peut-être rhétoriques, non ?!
C’est ainsi que je gagne 13 euros de l’heure chez un employeur allemand, en anglais bien sûr.
Votre Ulf
El Español
Por qué los alemanes tienen tan poca imaginación Supongo que al menos todos los germanoparlantes de entre nuestros lectores saben poner sustantivos y adjetivos en los casos nominativo, acusativo, dativo y genitivo.
Y probablemente la mayoría sepa distinguir entre sujeto y objeto, pero ¿qué es una cláusula adverbial y qué demonios diferencia hay entre dativo y acusativo? En inglés, sólo como ejemplo, no existe. „Wem“ y „wen“ es „quien“.
Entonces, ¿cómo se explica una diferencia que a menudo no se hace?
¡Llegando al fondo de la palabra y de su uso!
Así, el dativo procede etimológicamente de la palabra latina „dare“ dar, de ahí también datum, que significa „lo que se da“. El dativo es, por tanto, un „dato“, si se quiere.
El acusativo, en cambio, procede del latín „acusare“, acusar.
El acusativo es, por tanto, más teórico. Tiene la cualidad de argumentación, de explicación.
Así que quien usa el dativo habla de lo que es; como yo ahora:
Estoy tumbado en LA playa. No hay duda.
Es diferente con „veo LA playa“.
¿Pero qué es exactamente?
Lo que es diferente es que el acusativo pretende decir lo que tú piensas y, por tanto, los demás no pueden saber.
Yo no digo „veo la playa“ cuando alguien está tumbado a mi lado y ve cómo veo la playa. Eso sería información redundante, doble o completamente superflua.
Y por eso se usa más el acusativo que el dativo. Es casi la razón de ser del lenguaje (en sentido estricto, es el genitivo, pero tiene una cualidad parecida, porque dice lo que NO se ve, como „la playa de los griegos es preciosa“. Rara vez se ven banderas griegas en mis fotos.
Con el acusativo pasa algo parecido.
Dices „amo a la mujer“ cuando la información explica algo, un por qué o algo, por ejemplo, por qué la beso.
Esto es práctico porque no sólo puedes saber lo que ves, sino también entender lo que no ves.
Hablando de no ver: Cuando pienso, camino de manera diferente que cuando no lo hago. Así que si eres „pensativo“, entonces „pensativo“ describe la „forma“ de ser.
Por eso, una información como „pensativamente“ en „pensativamente fue a la playa“ se denomina cláusula adverbial. Proviene de ad (lat. to) verb (verbo) iale (terminación de tipo de palabra que simboliza una cualidad).
„Pensativamente“ es, por tanto, la razón por la que camino como lo hago, porque si no fuera reflexivo (subjuntivo 2) entonces caminaría (también subjuntivo 2) de otra manera. Tal vez (ya se sabe) de otro modo ni siquiera mencionaría que camino.
Y como hay da-rische, si se quiere, es decir, cualidades „dadas“ y no evidentes, los germanoparlantes también utilizan aquí los casos dativo, acusativo y genitivo.
Sí, esto hace que aprender a hablar sea muy complicado, pero la posibilidad de representar todo en su respectiva contingencia es increíblemente alta.
Por eso, los germanoparlantes necesitan mucha menos imaginación que los francófonos, por ejemplo. Lo que también se nota en otras partes de la vida. Pero al menos al final no hay más preguntas, salvo quizá las retóricas, ¿no?
Así que gano 13 euros la hora con un empleador alemán, en inglés, por supuesto.
Keine Palmen, kein Shop, kaum ein Mensch nur Sonne, Strand, Meer, Silvana und ich. Dafür hat es sich gelohnt, ja ich will sogar behaupten, dafür sind wir überhaupt unterwegs.
Heute Nacht haben wir uns am Strand in Alexandropoli gewälzt und konnten nicht schlafen, weil Straßen, Hunde und Menschen mit Musik uns einfach nicht zur Ruhe kommen ließen.
Also sind wir nachts um halb drei geflüchtet, um am einsamen Strand zwischen den Bergen Ruhe zu finden. Aber hier wartete eine fünfköpfige Familie samt mobilen Wohnhaus mit Einkaufswagen (echtes Auto), ein russisches Pärchen in Technolaune und diesmal miesestes Internet auf uns.
Wir mussten somit weiter, maximal 450 Kilometer bis zum traumhaften See, den wir vor Wochen genießen durften und den wir jetzt als kommende Station nehmen werden. Denn nach 230 Kilometern inklusive Polizeifahndung und. Militärhubschrauber Observation (möglicherweise wegen Brantgefahr, es war und ist wirklich überall furztrocken), sind wir hier, in der Nähe von Talkidiki.
Den Frust von überhitzter Technik, genervter Seele und Bangen um den Job, wurde „the beach“ zu unserem Hafen, inklusive hervorragendem Internet.
Ich hasse es, das zu schreiben, denn nichts nervt mehr als diese Sorge, zumal wir doch all dieser Zivilisation entfliehen wollten. Aber selbst das Paradies gibt es nicht kostenlos.
Drei Tage nicht arbeiten, ein halber Tank, auch wenn das in diesem Fall nur gut 60 Euro bedeutet, weil in Bulgarien erworben, fordern Wiedergutmachung.
Aber jetzt will und kann ich, ja hoffe, dass meine Liebste mir nicht allzu lange sauer ist, da mir nicht nur aufgrund der oft weit über 30 Grad der Schweiß auf der Stirn stand.
Hier bin ich Mensch, hier fast allein! Hier kann die Seele auftanken, nicht nur meine. Hier kann ich arbeiten und leben.
Geht noch mehr?! Ja, ohne Fliegen.
Euer Ulf
In english
The most beautiful place I’ve ever been to
No palm trees, no stores, hardly anyone around, just sun, beach, sea, Silvana and me. It was worth it, I would even say that’s why we were there in the first place.
Tonight we tossed and turned on the beach in Alexandropoli and couldn’t sleep because the streets, dogs and people with music just wouldn’t let us rest.
So we fled at half past two in the morning to find peace and quiet on the secluded beach between the mountains. But there was a family of five with a mobile home and shopping cart (real car), a Russian couple in techno mood and this time the worst possible internet waiting for us.
So we had to keep going, a maximum of 450 kilometers to the beautiful lake that we enjoyed weeks ago and that we will now use as our next stop. Because after 230 kilometers including a police search and. Military helicopter observation (possibly because of the risk of fire, it was and is really fart-dry everywhere), we are here, near Talkidiki.
The frustration of overheated technology, annoyed souls and anxiety about the job, „the beach“ became our harbor, including excellent internet.
I hate writing this, because nothing is more annoying than this worry, especially as we wanted to escape all this civilization. But even paradise doesn’t come for free.
Three days off work, half a tank of gas, even if in this case that only means a good 60 euros because it was bought in Bulgaria, demand compensation.
But now I want and can, indeed I hope that my sweetheart won’t be angry with me for too long, as I was sweating, and not just because of the often well over 30 degrees.
Here I am human, almost alone! Here my soul can recharge, not just mine. I can work and live here.
Is there more? Yes, without flies.
Your Ulf
En Francaise
Le plus bel endroit où j’ai jamais été.
Pas de palmiers, pas de boutique, presque personne, juste le soleil, la plage, la mer, Silvana et moi. Ça valait le coup, je dirais même que c’est pour ça que nous sommes partis.
Cette nuit, nous nous sommes vautrés sur la plage d’Alexandropoli et nous n’avons pas pu dormir parce que les rues, les chiens et les gens qui jouent de la musique ne nous laissaient pas nous reposer.
Nous nous sommes donc enfuis à deux heures et demie du matin pour trouver le calme sur une plage déserte entre les montagnes. Mais là, une famille de cinq personnes avec une maison mobile et un caddie (une vraie voiture), un couple de Russes en technolâtrie et, cette fois, un Internet de mauvaise qualité nous attendaient.
Nous avons donc dû continuer, 450 kilomètres au maximum, jusqu’au lac de rêve dont nous avons pu profiter il y a des semaines et que nous allons maintenant prendre comme prochaine étape. Car après 230 kilomètres, y compris la recherche policière et. Observation par hélicoptère militaire (peut-être à cause du risque d’incendie, c’était et c’est vraiment partout sec comme un pet), nous sommes ici, près de Talkidiki.
La frustration d’une technique surchauffée, d’une âme énervée et de l’angoisse du travail, „the beach“ est devenu notre port, y compris un excellent Internet.
Je déteste écrire cela, car rien n’est plus énervant que ce souci, d’autant plus que nous voulions échapper à toute cette civilisation. Mais même le paradis n’est pas gratuit.
Trois jours sans travailler, un demi-réservoir, même si cela ne représente dans ce cas qu’une bonne soixantaine d’euros, car acheté en Bulgarie, demandent réparation.
Mais maintenant, je veux et je peux, j’espère même que ma bien-aimée ne m’en voudra pas trop longtemps, car la sueur a perlé sur mon front, et pas seulement à cause des 30 degrés souvent largement dépassés.
Ici, je suis un être humain, presque seul ! Ici, l’âme peut se ressourcer, et pas seulement la mienne. Ici, je peux travailler et vivre.
Peut-on faire mieux ? Oui, sans les mouches.
Votre Ulf
El Español
El lugar más bonito en el que he estado nunca
Sin palmeras, sin tiendas, sin casi nadie alrededor, sólo sol, playa, mar, Silvana y yo. Valió la pena, incluso diría que por eso viajamos en primer lugar.
Esta noche hemos dado vueltas en la playa de Alexandropoli y no hemos podido dormir porque las calles, los perros y la gente con música no nos dejaban descansar.
Así que huimos a las dos y media de la madrugada para encontrar paz y tranquilidad en la solitaria playa entre las montañas. Pero allí nos esperaba una familia de cinco miembros con una casa rodante y un carrito de la compra (coche de verdad), una pareja rusa en plan tecno y esta vez el peor internet posible.
Así que tuvimos que seguir adelante, un máximo de 450 kilómetros hasta el precioso lago que disfrutamos semanas atrás y que ahora tomaremos como nuestra próxima parada. Porque después de 230 kilómetros, incluyendo una búsqueda policial y. observación militar en helicóptero (posiblemente por el riesgo de incendio, estaba y está muy pedo por todas partes), estamos aquí, cerca de Talkidiki.
La frustración de la tecnología sobrecalentado, almas molestas y la ansiedad por el trabajo, „la playa“ se convirtió en nuestro puerto, incluyendo una excelente internet.
Odio escribir esto, porque no hay nada más molesto que esta preocupación, sobre todo porque queríamos escapar de toda esta civilización. Pero ni siquiera el paraíso es gratis.
Tres días de baja laboral, medio depósito de gasolina, aunque en este caso sólo sean unos buenos 60 euros porque se compró en Bulgaria, exigen una compensación.
Pero ahora quiero y puedo, de hecho espero, que mi amorcito no se enfade conmigo por mucho tiempo, ya que estaba sudando, y no sólo por los a menudo más de 30 grados.
Aquí soy humano, ¡casi solo! Aquí mi alma puede recargar las pilas, no sólo la mía. Aquí puedo trabajar y vivir.
Hab ich vor Kurzem vom sympathischen Rumänien gesprochen? Ich? Also wenn ja, dann muss ich mich revidieren, denn ich weiss ja nicht was andere für Erfahrungen gemacht haben, aber für mich ist Bukarest die abartiste Scheißstadt in der ich je gewesen bin.
1,2 Millionen Arschlöcher in gefühlt jeweils zwei Autos mit drei Handys und jede Gheste der klaren Symbolkraft wie „ich muss blinkend von der linken Spur abbiegen“ wird als „Fick dich du Hurensohn von Porsche und Co im Keim erstickt.
Ampeln, wie sie sogar in Thirana, Izmir, Berlin, Frankfurt, L.A und anderen Städten als Verkehrsregelhilfe angenommen werden geraten in Bukarest zu Formel 1 Chaos. An sechs Straßen mit mindestens zwei Spuren stehen 1000 Autos (jeweils) und alle bekommen gleichzeitig Grün DAMIT die Polizei NICHT durch kommt.
In 30 Zone wird rechts und links mit 100 überholt und dazwischen laufen Mütter mit spielenden Kindern. Gut, dass es Zebrastreifen gibt, die man nehmen könnte, aber besser nicht nimmt, denn wer anhält verliert.
Gefühlte vier Stunden später sind wir dem Chaos unbeschadet entkommen und stehen nun Kameraüberwacht bei über 30 Grad im Schatten an einer Mülltonne in Sektion Xy, Tribute von Panim läßt grüßen und wir fragen uns langsam, was am Schloß Dracula noch veängstigend sein soll. Möglicherweise der Eintritt, denn Geld verdienen kann man in Rumänien.
Euer Ulf
In english
Let’s go home!
Have I recently told you about friendly Romania? If so, then I have to revise my opinion, because I don’t know what other people have experienced, but for me Bucharest is the most disgusting shitty city I’ve ever been to.
1.2 million assholes in what feels like two cars with three cell phones each and every gesture with clear symbolism like „I have to turn out of the left lane when I signal“ is nipped in the bud as „Fuck you, you son of a bitch from Porsche and Co.
Traffic lights, which are even accepted as traffic control aids in Thirana, Izmir, Berlin, Frankfurt, L.A. and other cities, turn into Formula 1 chaos in Bucharest. On six streets with at least two lanes, there are 1000 cars each and they all get the green light at the same time so that the police can’t get through.
In a 30 km/h zone, people overtake on the right and left at 100 km/h and mothers with playing children run between them. It’s a good thing there are crosswalks that you could use, but it’s better not to, because whoever stops has lost.
After what felt like four hours, we escaped the chaos unscathed and are now standing at a garbage can in section Xy in the shade at over 30 degrees, under camera surveillance, Tribute of Panim sends its regards and we start to wonder what else is supposed to be scary about Dracula Castle. Maybe the entrance fee, because you can earn money in Romania.
Your Ulf
En francaise
En route pour la maison !
Ai-je parlé récemment de la sympathique Roumanie ? Moi ? Si c’est le cas, je dois me raviser, car je ne sais pas ce que les autres ont vécu, mais pour moi, Bucarest est la ville de merde la plus abartiste que j’ai jamais visitée.
1,2 million de trous du cul dans ce qui semble être deux voitures avec trois téléphones portables et chaque geste symbolique comme „je dois quitter la voie de gauche en clignotant“ est étouffé dans l’œuf comme „va te faire foutre, fils de pute de Porsche et compagnie“.
Les feux de signalisation, tels qu’ils sont adoptés à Thirana, Izmir, Berlin, Francfort, L.A. et dans d’autres villes pour aider à réguler le trafic, se transforment à Bucarest en une formule 1 chaotique. Sur six rues avec au moins deux voies, 1000 voitures sont garées (chacune) et toutes ont le feu vert en même temps POUR QUE la police ne passe PAS.
Dans les zones 30, les véhicules doublent à 100 km/h à droite et à gauche, et les mères de famille courent avec leurs enfants. Heureusement qu’il y a des passages piétons que l’on pourrait prendre, mais qu’il vaut mieux ne pas prendre, car celui qui s’arrête perd.
Quatre heures plus tard, nous avons échappé au chaos et nous nous trouvons sous la surveillance d’une caméra, par plus de 30 degrés à l’ombre, près d’une poubelle dans la section Xy, Tribute von Panim nous salue et nous commençons à nous demander ce que le château de Dracula a de plus effrayant. Peut-être l’entrée, car on peut gagner de l’argent en Roumanie.
Votre Ulf
El Español
Volvamos a casa
¿He hablado hace poco de la amistosa Rumanía? ¿Yo? Pues si es así, tendré que revisar mi opinión, porque no sé lo que habrán vivido otras personas, pero para mí Bucarest es la ciudad de mierda más asquerosa en la que he estado.
1,2 millones de gilipollas en lo que parecen dos coches cada uno con tres móviles y cada gesto de claro simbolismo como „tengo que desviarme del carril izquierdo mientras parpadea“ es cortado de raíz como „jódete, hijo de puta de Porsche y compañía“.
Los semáforos, que incluso se aceptan como ayudas para el control del tráfico en Thirana, Izmir, Berlín, Fráncfort, Los Ángeles y otras ciudades, se convierten en un caos de Fórmula 1 en Bucarest. En seis carreteras con al menos dos carriles, hay 1000 coches (en cada una) y a todos se les da luz verde al mismo tiempo QUE LA POLICÍA NO PUEDE PASAR.
En una zona de 30 km/h, la gente adelanta por la derecha y por la izquierda a 100 km/h, con madres y niños jugando en medio. Menos mal que hay pasos de cebra que se podrían utilizar, pero es mejor no hacerlo, porque el que para pierde.
Parece que cuatro horas después hemos salido ilesos del caos y ahora estamos parados a la sombra junto a un cubo de basura en la sección Xy, vigilados por cámaras a más de 30 grados, Tributo de Panim nos manda saludos, y empezamos a preguntarnos qué más se supone que da miedo del castillo de Drácula. Posiblemente el precio de la entrada, porque en Rumanía se puede ganar dinero.
An Tagen wie heute ist es gar nicht so einfach, einen Blog zu schreiben. Denn das einzige, was Erzählenswert wäre, ist ein konstruktives Streitgespräch zwischen Silvana und mir (wem sonst?) über Emanzipationsreminiszenzen in der Sprache.
Eigentlich komisch, dass wir so oft darüber reden, da man doch meinen sollte, dass wir zwischenmenschlich dafür keinen Anlass finden sollten, denn sonst hätte mich Silvana doch wohl nicht geheiratet.
Aber natürlich gibt es sie, und zwar immer und immer wieder, nur dass ich diese als Philosoph besser verargumentieren kann. Nur leider lernt Silvana schnell, weshalb aus einem „bis Dienstag Mädels“ am Ende des Unterrichts schnell ein spannender Diskurs mit versöhnlichem Ausgang wird: Man sind wir Menschen bescheuert.
Wenn man bedenkt, wie unterschiedlich wir sind, muss man sich fast wundern, dass wir diesen Konsens immer wieder finden, denn objektiv sind wir eigentlich grundsätzlich unterschiedlicher Meinung.
Wahrscheinlich ist uns nur deshalb auch noch nicht langweilig geworden, denn wenn ich was gut finde, ist es so gar nicht ihrs und umgekehrt. Egal wobei.
Sogar dann, wenn einer von uns seine Meinung geändert hat. Plötzlich sieht auch die andere Seite ihre eigene ehemalige Meinung kritischer und schon haben wir wieder ein Diskursthema.
Ja, das ist anstrengend, aber sein wir ehrlich, oft haben wir nur deshalb kein Problem mit der Einsamkeit, weil wir jeden Tag jemandem anderes begegnen, auch wenn man das Gesicht vorher schon mal gesehen zu haben glaubt.
Aber lieb haben wir uns trotzdem, auch wenn unter Liebe wohl jeder von uns etwas anderes versteht, sonst würde es zwischen uns auch wohl nicht funktionieren.
Euer Ulf
In english
„Do you think it’s good? That’s bad“. It’s not so easy to write a blog on days like today. Because the only thing worth telling is a constructive argument between Silvana and me (who else?) about emancipation reminiscences in language.
It’s actually strange that we talk about it so often, because you’d think that we wouldn’t find any reason to do so between us, otherwise Silvana wouldn’t have married me.
But of course there are, over and over again, it’s just that as a philosopher I can argue them better. Unfortunately, Silvana learns quickly, which is why a „see you Tuesday girls“ at the end of the lesson quickly turns into an exciting discourse with a happy ending: Man are we humans stupid.
When you consider how different we are, it’s almost surprising that we always find this consensus, because objectively we actually fundamentally disagree.
That’s probably the only reason we haven’t gotten bored yet, because if I like something, it’s not theirs at all and vice versa. No matter what.
Even when one of us has changed our mind. Suddenly the other side takes a more critical view of their own former opinion and we have a topic of discussion again.
Yes, it’s exhausting, but let’s be honest, often the only reason we don’t have a problem with loneliness is because we meet someone different every day, even if we think we’ve seen their face before.
But we still love each other, even if each of us understands love differently, otherwise it wouldn’t work between us either.
Your Ulf
En francaise
„Findse gut ? C’est déjà mauvais“. Les jours comme aujourd’hui, il n’est pas si facile d’écrire un blog. Car la seule chose qui mériterait d’être racontée, c’est une discussion constructive entre Silvana et moi (qui d’autre ?) sur les réminiscences de l’émancipation dans le langage.
En fait, c’est drôle que nous en parlions si souvent, car on pourrait penser que nous ne devrions pas en trouver l’occasion dans les relations humaines, sinon Silvana ne m’aurait pas épousé.
Mais bien sûr qu’il y en a, et encore et encore, sauf qu’en tant que philosophe, je peux mieux les argumenter. Malheureusement, Silvana apprend vite, ce qui fait qu’un „à mardi les filles“ à la fin du cours se transforme rapidement en une discussion passionnante à l’issue plus heureuse : Nous sommes vraiment stupides, nous les humains.
Si l’on considère à quel point nous sommes différents, on peut presque s’étonner que nous trouvions toujours ce consensus, car objectivement, nous sommes en fait fondamentalement en désaccord.
C’est probablement la seule raison pour laquelle nous ne nous sommes pas encore ennuyés, car si je trouve quelque chose de bien, ce n’est pas du tout leur cas et vice versa. Peu importe quoi.
Même quand l’un de nous a changé d’avis. Soudain, l’autre partie voit son ancienne opinion d’un œil plus critique et nous voilà à nouveau dans un sujet de discussion.
Oui, c’est fatigant, mais soyons honnêtes, souvent nous n’avons pas de problème avec la solitude uniquement parce que nous rencontrons chaque jour quelqu’un de différent, même si nous pensons avoir déjà vu son visage auparavant.
Mais nous nous aimons quand même, même si chacun de nous entend l’amour différemment, sinon cela ne fonctionnerait pas non plus entre nous.
Votre Ulf
El Español
„¿Crees que es bueno? Eso ya es malo“. En días como hoy, no es tan fácil escribir un blog. Porque lo único que merece la pena contar es una constructiva discusión entre Silvana y yo (¿quién si no?) sobre las reminiscencias de la emancipación en el lenguaje.
En realidad es curioso que hablemos de ello tan a menudo, porque uno pensaría que no deberíamos tener la oportunidad de hacerlo en las relaciones interpersonales, de lo contrario Silvana no se habría casado conmigo.
Pero claro que las hay, y una y otra vez, sólo que como filósofo sé argumentar mejor. Por desgracia, Silvana aprende rápido, así que un „hasta el martes, chicas“ al final de la clase se convierte rápidamente en una apasionante discusión con un desenlace más feliz: Los humanos somos realmente estúpidos.
Teniendo en cuenta lo diferentes que somos, es casi sorprendente que sigamos encontrando este consenso, porque objetivamente hablando, en realidad discrepamos en lo fundamental.
Esa es probablemente la única razón por la que aún no nos hemos aburrido, porque si a mí me gusta algo, a ellos no, y viceversa. No importa qué.
Ni siquiera si uno de los dos ha cambiado de opinión. De repente, la otra parte adopta una visión más crítica de su antigua opinión y volvemos a tener un tema de discusión.
Sí, es agotador, pero seamos sinceros: a menudo no tenemos ningún problema en estar solos porque nos encontramos con otra persona todos los días, aunque creamos haber visto su cara antes.
Pero seguimos queriéndonos, aunque cada uno de nosotros entienda el amor de forma diferente, de lo contrario tampoco funcionaría entre nosotros.
(Down below in english en français Incluido el español) Es hat schon viele Versuche gegeben, Märchen in die Realität zu bringen, aber so gut wie Rumänien ist das noch keinem gelungen.
Leider war unsere Suche nach einem geeigneten Stellplatz zu langwierig, als dass ich die schönen, mit Blumen flanierten Straßen hätte schon fotographieren können, aber glaubt mir Rumänien hat unglaublich viel von Märchenland.
Selbst das Geld ist schön, in bunten Farben mit transparenten Vögeln als Sicherheitszeichen und sanft schauenden Persönlichkeiten.
Rumänien ist wirklich eines der Länder, die mich am meisten überraschten. Das Klischee erzählt die Sage eines Landes hinter den sieben Bergen („sieben Bürgen!“) Bei den sieben Zwergen, also von einem hinterwellerischen Fleckchen, aber das einzige, was Rumänien damit zu tun hat sind Wiesen wie die, auf denen ich grad liege und vielleicht das Schloss Dracula, was wir uns natürlich noch anschauen wollen.
Ansonsten ist Rumänien mehr als im Jetzt angekommen. Von Internet über Döner und BUBBLE Tea Shops, hier gibt es alles was das zivilisierte Herz begehrt und die neuen Städte die omnipräsent zu bestaunen sind, stehen in Sachen Modernität der Imposanz türkischer in nichts nach, nur dass sie ein kleines bisschen schöner, zumindest gewollt sind.
Rumänien hat zweifelsfrei einen Sinn für Ästhetik und die Rumänen sind Stille genießer ihres Aufschwungs. Klar bestätigen Ausnahmen die Regel, aber der Rumäne, wenn ich das so sagen kann, schaut aus einer ähnlichen visuellen DNA wie der Bulgare mit zarten Augen in die Welt.
Etwa 200 Meter von uns stehen bestimmt 20 Autos von Anglern und anderen Wochenend Ausüglern und man hört kein Wort. Biene,Grashüpfer und das Quaken der Frösche aus der Ferne sind lauter als die Menschen.
Aber diesen komischen Flaggentick haben sie auch hier. Ich bin da vorbelastet, weil es in Deutschland und den USA für mich so ein Geschmäckle hat.
Aber Rumänen, so fühlt es sich zumindest an, ist kein Land vor dem man Angst haben muss. Sie scheinen einfach stolz auf sich zu sein und sich darüber zu freuen. Vielleicht, weil sie geschafft haben, was auch ich Ihnen nicht zugetraut habe.
Und wenn sie nicht gestorben sind,….
Euer Ulf
In english
A true fairy tale There have been many attempts to turn fairy tales into reality, but none have succeeded as well as Romania.
Unfortunately, our search for a suitable parking space took too long for me to be able to take photos of the beautiful streets lined with flowers, but believe me, Romania has an incredible amount of fairyland.
Even the money is beautiful, in bright colors with transparent birds as safety signs and gentle looking personalities.
Romania really is one of the countries that surprised me the most. The cliché tells the legend of a country behind the seven mountains („seven guarantors!“) With the seven dwarves, i.e. a backwater spot, but the only thing Romania has to do with it are meadows like the ones I’m lying on and maybe Dracula Castle, which we still want to see, of course.
Apart from that, Romania has more than arrived in the now. From the internet to kebabs and BUBBLE tea stores, there is everything the civilized heart desires here and the new cities that are omnipresent to marvel at are in no way inferior to the imposing Turkish cities in terms of modernity, except that they are a little bit more beautiful, at least intentionally.
Romania undoubtedly has a sense of aesthetics and the Romanians are quietly enjoying their upswing. Of course, exceptions prove the rule, but Romanians, if I can say so myself, look at the world from a similar visual DNA as Bulgarians with delicate eyes.
About 200 meters from us, there must be 20 cars of anglers and other weekend excursionists and you can’t hear a word. Bees, grasshoppers and the croaking of frogs in the distance are louder than the people.
But they have that funny flag tick here too. I’m prejudiced because it has such a flavor for me in Germany and the USA.
But Romanians, at least that’s how it feels, are not a country to be afraid of. They just seem to be proud of themselves and happy about it. Perhaps because they have achieved what I didn’t think they could.
And if they haven’t died,….
Your Ulf
En Francaise
Un véritable conte de fées Il y a déjà eu de nombreuses tentatives pour transposer des contes de fées dans la réalité, mais personne n’y est parvenu aussi bien que la Roumanie.
Malheureusement, notre recherche d’un emplacement adéquat a été trop longue pour que je puisse déjà photographier les belles rues flanquées de fleurs, mais croyez-moi, la Roumanie a incroyablement des airs de conte de fées.
Même l’argent est beau, avec des couleurs vives, des oiseaux transparents comme signes de sécurité et des personnalités au regard doux.
La Roumanie est vraiment l’un des pays qui m’a le plus surpris. Le cliché raconte la légende d’un pays situé derrière les sept montagnes („sept garants !“) Chez les sept nains, c’est-à-dire d’un petit coin de paradis, mais la seule chose que la Roumanie a à voir avec cela, ce sont des prairies comme celles sur lesquelles je suis actuellement allongé et peut-être le château de Dracula, que nous voulons bien sûr encore voir.
Pour le reste, la Roumanie est plus que dans le présent. D’Internet aux kebabs et aux BUBBLE Tea Shops, on trouve ici tout ce que le cœur civilisé peut désirer et les nouvelles villes que l’on peut admirer de manière omniprésente n’ont rien à envier en termes de modernité à l’imposante Turquie, si ce n’est qu’elles sont un peu plus belles, du moins volontairement.
La Roumanie a sans aucun doute le sens de l’esthétique et les Roumains apprécient tranquillement leur essor. Bien sûr, les exceptions confirment la règle, mais le Roumain, si je peux m’exprimer ainsi, regarde le monde avec des yeux tendres depuis un ADN visuel similaire à celui du Bulgare.
A environ 200 mètres de nous, il y a une vingtaine de voitures de pêcheurs et d’autres personnes qui partent en week-end et on n’entend pas un mot. Les abeilles, les sauterelles et le coassement des grenouilles au loin sont plus bruyants que les humains.
Mais ils ont aussi ce drôle de tic de drapeau ici. J’ai des préjugés à ce sujet, parce qu’en Allemagne et aux États-Unis, cela a pour moi une saveur particulière.
Mais les Roumains, du moins c’est ce que je ressens, ne sont pas un pays dont il faut avoir peur. Ils semblent simplement être fiers d’eux et s’en réjouir. Peut-être parce qu’ils ont réussi à faire ce dont je ne les croyais pas capables.
Et s’ils ne sont pas morts,….
Votre Ulf
El Español
Un verdadero cuento de hadas Ha habido muchos intentos de convertir los cuentos de hadas en realidad, pero ninguno lo ha conseguido tan bien como Rumanía.
Desgraciadamente, la búsqueda de un aparcamiento adecuado me llevó demasiado tiempo como para poder hacer fotos de las preciosas calles floreadas, pero créanme, Rumanía tiene una cantidad increíble de país de las hadas.
Incluso el dinero es precioso, de colores brillantes con pájaros transparentes como señales de seguridad y personalidades de aspecto amable.
Rumanía es realmente uno de los países que más me ha sorprendido. El tópico cuenta la historia de un país detrás de las siete montañas („¡siete garantes!“) con los siete enanos, es decir, un lugar atrasado, pero lo único que tiene que ver con Rumanía son prados como en los que estoy tumbado y quizá el castillo de Drácula, que aún queremos ver, por supuesto.
Aparte de eso, Rumanía ha llegado con creces al ahora. Desde Internet hasta kebabs y tiendas de té BUBBLE, aquí hay todo lo que el corazón civilizado desea y las nuevas ciudades omnipresentes para maravillarse no tienen nada que envidiar a las imponentes urbes turcas en cuanto a modernidad, salvo que son un poco más bonitas, al menos intencionadamente.
Sin duda, Rumanía tiene sentido de la estética y los rumanos disfrutan tranquilamente de su auge. Por supuesto, las excepciones confirman la regla, pero los rumanos, si me permiten decirlo, miran el mundo con ojos delicados a partir de un ADN visual similar al de los búlgaros.
A unos 200 metros de nosotros debe haber 20 coches de pescadores y otros excursionistas de fin de semana y no se oye ni una palabra. Las abejas, los saltamontes y el croar de las ranas a lo lejos son más ruidosos que la gente.
Pero aquí también tienen esa extraña garrapata de bandera. Tengo prejuicios porque para mí tiene mucho sabor a Alemania y Estados Unidos.
Pero los rumanos, al menos esa es la sensación que me dan, no son un país al que haya que temer. Simplemente parecen estar orgullosos de sí mismos y felices por ello. Quizá porque han conseguido lo que yo no creía que pudieran.
(Down below in english en français Incluido el español) Manchmal werden wir in Gesprächen nach Kontakten gefragt und wie das so ist mit dem „Leute-kennen-lernen“. Meist muss ich zugeben: Nicht so einfach.
Denn, wer wie wir motorisiert unterwegs ist, weiss genau, wen er oder sie kennenlernen will. Da sind wir nicht anders als andere.
Aber da man im Gegensatz zu Radfahrern eine Tür hinter sich schließen kann, ist die Selektion härter. Man muss sich nicht unterhalten, wenn man an der Grenze oder auf einem Stellplatz steht und man muss sich auch nicht absprechen, wenn es eng wird, wie bei Radreisenden. Dafür hat der Camper eine Hupe, eine Knautschzone und eine Versicherung; oft mit Rechtsschutzversicherung.
Hinzu kommt, dass die meisten Van- oder Wohnmobilreisenden Urlauber sind, weshalb auch die Intention der Reise oft eine ganz andere als die Unsrige ist.
Man will Urlaub machen. In wenigen Monaten meist viel sehen und Abends mit Gleichgesinnten bei Weissweinschorle über das Gleiche wie Zu Hause plaudern. Nicht über Keilriemen oder kaputte Türen, sondern wie Flugreisende über den schiefen Turm von Pisa und den Eifelturm. „Guck mal, da waren wir uns da!“ Und man erntet oft ein staunendes „ohhh, obwohl der Zuhörer oft kurz vorher mit nahezu dem gleichen Bild geprahlt hat.
Wir sind nicht auf diesem Weg. Wir sind wie die Radreisenden auf einer Sinnsuche. Wir führen philosophische Gespräche und müssen arbeiten. Egal wo und wann. Unser Eiffelturm ist beispielsweise ein romantisches Abendessen bei Kerzenschein an der Donau, wie gestern oder ein rattern der Geldautomat, wenn er unverhofft für uns singt.
Das sieht man uns an und man macht nicht selten einen Bogen um uns. Wir sind auf diesem Weg oft nichts anderes als im alten Leben: merkwürdige Gestalten die zu kritisieren scheinen, wo es nichts zu kritisieren gibt.
Ist doch gut in Deutschland und Frankreich, Italien oder Österreich. Alles ist sauber und in Ordnung und das Geld stimmt doch auch.
Mag sein, dass das bei normalen Lehrern oder meist Rentnern der Fall ist, bei uns war es das nicht. Silvana arbeitete wie ein Tier und wurde wie ein Hungerlöhner bezahlt und ich fand ob meines Alters nicht mal einen Job, trotz Einserabi und einer durchaus ansehnlichen Vita.
Für Menschen wie uns ist das Substantiv Lebensqualität nicht vorgesehen, weil wir statistisch nicht fassbar sind. Qualität hat klare Merkmale denen wir nicht entsprechen, aber nicht weil es an ihr selbst fehlt, sondern an den skalaren Insignien.
Das anzuprangern schickt sich nicht, spürten wir zu Hause, diesen Teufelskreis die Zunge rauszustrecken aber auch nicht, denn Deutschlands ist überall. Keine Nation ist weltweit so präsent wie die Deutsche.
Egal ob dickste Wohnmobile, Motorräder oder Fahrradfahrer, die meisten Reisenden sind Deutsche. Ich frag mich nur, warum reisen die Deutschen so gerne, wenn doch in der Heimat alles in Ordnung ist?
Ich glaube, dass auch die, die uns meiden, die gleiche Sehnsucht plagt, sie wissen es oft nur nicht und man bleibt auf Distanz, weil man daran erinnert werden könnte, dass es doch eine Alternative zum Status Quo gibt.
„Wie, du bist Online Lehrer? Warum geh ich dann noch zur Schule?“ Oder „Wie, das hasst du alles selbst gemacht, ohne Ausbildung?“ (In Bezug auf Silvana und den Ausbau des Jürmanns samt 230 Volt Strom).
Ja, haben wir und ja, warum gehst Du noch zur Schule? Wegen der Schüler oder wegen des Lebensstandards, also der eigenen Gemütlichkeit?
Ich habe tolle Schüler aus der ganzen Welt. Ich liebe den Job, auch wenn er kaum über Mindestlohn (deutsch) bezahlt wird, weil ich leben will und das tue ich. Jeden Tag sehen wir die Welt mit neuen Augen, weil jeden Tag alles anders ist.
Es hat gedauert, das Gewand des alten Adis abzulegen, zu verstehen was wirklich wichtig ist und zu genießen was es heißt, möglichst ungebunden zu sein.
Wie eingangs erwähnt, ist das nicht immer einfach und auch wir sehen uns manchmal nach Gleichgesinnten, die wir leider viel zu selten treffen.
Aber erstens nicht nie, denn wir haben großartige Menschen getroffen und ich behaupte, auch Freunde gefunden, um nicht zu sagen, vielleicht sogar eine neue Heimat. Und zweitens haben wir auf diesem Weg, im Gegensatz zur Heimat die Möglichkeit, wenn uns die Gesellschaft nicht passt, einfach weiter zu ziehen und manchmal den kleinen Vorteil gegenüber Radreisenden zu nutzen, einfach die Tür des Jürmanns hinter uns zu schließen.
Aber meistens ist sie offen.
Euer Ulf In english
Vanlife Socializing Sometimes we are asked in conversations about contacts and how it is with „getting to know people“. Most of the time, I have to admit: It’s not that easy.
Because, if you’re motorized like us, you know exactly who you want to get to know. We are no different to anyone else.
But because, unlike cyclists, you can close a door behind you, the selection process is tougher. You don’t have to talk to each other when you’re at the border or on a pitch and you don’t have to talk to each other when things get tight, as is the case with cyclists. On the other hand, the camper has a horn, a crumple zone and insurance; often with legal expenses insurance.
In addition, most van or motorhome travelers are holidaymakers, which is why the intention of the trip is often very different from ours.
They want to go on vacation. They usually want to see a lot in just a few months and chat with like-minded people in the evenings over white wine spritzers about the same things they do at home. Not about fan belts or broken doors, but like air travelers about the Leaning Tower of Pisa and the Eiffel Tower. „Look, that’s where we were!“ And you often get an astonished „ohhh, although the listener has often bragged about almost the same picture shortly before.
We are not on this path. Like the cyclists, we are on a quest for meaning. We have philosophical conversations and we have to work. No matter where and when. Our Eiffel Tower, for example, is a romantic candlelit dinner by the Danube, like yesterday, or a rattling ATM when it unexpectedly sings for us.
You can see that in our faces and people often give us a wide berth. We are often no different on this path than we were in our old lives: strange characters who seem to criticize where there is nothing to criticize.
It’s fine in Germany and France, Italy or Austria. Everything is clean and in order and the money is right too.
That may be the case with normal teachers or mostly pensioners, but it wasn’t the case with us. Silvana worked like an animal and was paid like a peon and I couldn’t even find a job because of my age, despite my A-levels and a respectable CV.
The noun quality of life is not intended for people like us because we are not statistically measurable. Quality has clear characteristics that we do not meet, not because we lack it, but because we lack the scalar insignia.
It is not appropriate to denounce this, we feel at home, but it is also not appropriate to stick out our tongues in this vicious circle, because Germany is everywhere. No nation is as present worldwide as Germany.
No matter whether it’s the biggest motorhomes, motorcycles or cyclists, most travelers are German. I just wonder why Germans like to travel so much when everything is fine at home?
I believe that those who avoid us are also plagued by the same longing, they just often don’t know it and you keep your distance because you might be reminded that there is an alternative to the status quo after all.
„What, you’re an online teacher? Why am I still going to school then?“ Or „What, you did all that yourself, without any training?“ (In reference to Silvana and the expansion of the Jürmanns including 230 volt electricity).
Yes, we did and yes, why do you still go to school? Because of the pupils or because of the standard of living, i.e. your own comfort?
I have great students from all over the world. I love the job, even though it barely pays above minimum wage (German), because I want to live and I do. Every day we see the world with new eyes because everything is different every day.
It has taken time to shed the garb of the old adi, to understand what is really important and to enjoy what it means to be as unattached as possible.
As mentioned at the beginning, this is not always easy and we sometimes look for like-minded people, which we unfortunately meet far too rarely.
But firstly, not never, because we have met great people and I would say we have also found friends, not to say perhaps even a new home. And secondly, unlike at home, we have the opportunity to simply move on if we don’t like the company and sometimes have a small advantage over cyclists. We can simply close the Jürmann’s door behind us.
But most of the time it is open.
Your Ulf En francaise
Vanlife Socializing Parfois, dans les conversations, on nous demande si nous avons des contacts et comment cela se passe pour „rencontrer des gens“. La plupart du temps, je dois l’admettre : Pas si simple.
Car ceux qui, comme nous, sont motorisés, savent exactement qui ils ou elles veulent rencontrer. Sur ce point, nous ne sommes pas différents des autres.
Mais comme on peut fermer une porte derrière soi, contrairement aux cyclistes, la sélection est plus dure. On n’a pas besoin de se parler quand on est à la frontière ou sur un emplacement et on n’a pas non plus besoin de se concerter quand on est à l’étroit, comme c’est le cas pour les voyageurs à vélo. En revanche, le camping-car dispose d’un klaxon, d’une zone déformable et d’une assurance ; souvent avec une assurance protection juridique.
De plus, la plupart des voyageurs en van ou en camping-car sont des vacanciers, ce qui explique que l’intention du voyage soit souvent très différente de la nôtre.
On veut passer des vacances. Voir beaucoup de choses en quelques mois et discuter le soir avec des personnes partageant les mêmes idées qu’à la maison autour d’un verre de vin blanc. Pas de courroies trapézoïdales ou de portes cassées, mais, comme les voyageurs en avion, de la tour penchée de Pise et de la tour Eiffel. „Regarde, c’est là qu’on s’est rencontrés !“ Et on récolte souvent un „ohhh“ d’étonnement, même si l’auditeur s’est souvent vanté peu de temps auparavant de presque la même image.
Nous ne sommes pas sur ce chemin. Nous sommes, comme les cyclotouristes, en quête de sens. Nous avons des discussions philosophiques et nous devons travailler. Peu importe où et quand. Notre tour Eiffel, c’est par exemple un dîner romantique aux chandelles au bord du Danube, comme hier, ou un cliquetis de distributeur de billets quand il chante pour nous à l’improviste.
Cela se voit sur notre visage et il n’est pas rare que l’on nous évite. Sur ce chemin, nous ne sommes souvent rien d’autre que dans notre ancienne vie : des personnages étranges qui semblent critiquer là où il n’y a rien à critiquer.
Tout va bien en Allemagne et en France, en Italie ou en Autriche. Tout est propre et en ordre, et l’argent est bien là.
C’est peut-être le cas pour les enseignants normaux ou, le plus souvent, pour les retraités, mais chez nous, ce n’était pas le cas. Silvana travaillait comme une bête et était payée comme une misère, et moi, malgré mon âge, je ne trouvais même pas de travail, malgré un baccalauréat et un CV tout à fait respectable.
Le substantif „qualité de vie“ n’est pas prévu pour des personnes comme nous, car nous ne sommes pas saisissables statistiquement. La qualité a des caractéristiques claires auxquelles nous ne répondons pas, non pas parce qu’elle manque en elle-même, mais parce que les insignes scalaires font défaut.
Il n’est pas convenable de dénoncer cela, si nous le sentions chez nous, mais il n’est pas non plus convenable de tirer la langue à ce cercle vicieux, car l’Allemagne est partout. Aucune nation n’est aussi présente dans le monde que l’Allemagne.
Qu’il s’agisse des plus gros camping-cars, des motos ou des cyclistes, la plupart des voyageurs sont allemands. Je me demande seulement pourquoi les Allemands aiment tant voyager alors que tout va bien dans leur pays ?
Je pense que ceux qui nous évitent sont également rongés par la même nostalgie, mais ils ne le savent souvent pas et on reste à distance, car on pourrait nous rappeler qu’il existe tout de même une alternative au statu quo.
„Comment ça, tu es prof en ligne ? Pourquoi est-ce que je vais encore à l’école alors ?“ Ou „Comment, tu as fait tout ça toi-même, sans formation ?“ (En référence à Silvana et à l’extension du Jürmann, y compris le courant 230 volts).
Oui, nous l’avons fait et oui, pourquoi vas-tu encore à l’école ? Pour les élèves ou pour le niveau de vie, c’est-à-dire pour ton propre confort ?
J’ai des élèves formidables qui viennent du monde entier. J’aime ce travail, même s’il est à peine payé au-dessus du salaire minimum (allemand), parce que je veux vivre et je le fais. Chaque jour, nous voyons le monde avec de nouveaux yeux, car chaque jour, tout est différent.
Il m’a fallu du temps pour me débarrasser de l’habit du vieil Adis, pour comprendre ce qui est vraiment important et pour apprécier ce que signifie être le moins attaché possible.
Comme nous l’avons dit au début, ce n’est pas toujours facile et nous aussi, nous cherchons parfois des personnes partageant les mêmes idées, que nous rencontrons malheureusement trop rarement.
Mais premièrement, pas jamais, car nous avons rencontré des personnes formidables et, je l’affirme, nous nous sommes aussi fait des amis, pour ne pas dire, peut-être même une nouvelle patrie. Et deuxièmement, sur ce chemin, contrairement à la patrie, nous avons la possibilité, si la société ne nous convient pas, de passer tout simplement à autre chose et parfois d’avoir le petit avantage sur les cyclotouristes. Il suffit de fermer la porte du Jürmann derrière nous.
Mais la plupart du temps, elle est ouverte.
Votre Ulf El español
Vanlife Socialización A veces nos preguntan en conversaciones sobre los contactos y cómo es eso de „conocer gente“. La mayoría de las veces, tengo que admitirlo: No es tan fácil.
Al fin y al cabo, si eres motorizado como nosotros, sabes perfectamente a quién quieres conocer. No somos diferentes a los demás.
Pero como, a diferencia de los ciclistas, puedes cerrar una puerta tras de ti, el proceso de selección es más duro. No tienes que hablar cuando estás en la frontera o en un campo y no tienes que hablar con los demás cuando las cosas se ponen tensas, como ocurre con los ciclistas. Por otro lado, la autocaravana tiene claxon, zona de deformación y seguro, a menudo con seguro de defensa jurídica.
Además, la mayoría de los viajeros de furgoneta o autocaravana son veraneantes, por lo que la intención del viaje suele ser muy distinta a la nuestra.
Quieren irse de vacaciones. Suelen querer ver mucho en pocos meses y pasar las tardes charlando con gente de ideas afines mientras toman unos spritz de vino blanco sobre las mismas cosas que hacen en casa. No sobre correas de ventilador o puertas rotas, sino como viajeros aéreos sobre la Torre de Pisa y la Torre Eiffel. „¡Mira, ahí es donde estábamos!“. Y a menudo se obtiene un asombrado „ohhh, aunque el oyente haya presumido a menudo de casi la misma foto poco antes.
Nosotros no viajamos así. Como los viajeros del ciclo, estamos en una búsqueda de sentido. Mantenemos conversaciones filosóficas y tenemos que trabajar. No importa dónde ni cuándo. Nuestra Torre Eiffel, por ejemplo, es una cena romántica a la luz de las velas junto al Danubio, como ayer, o el traqueteo del cajero automático cuando inesperadamente canta para nosotros.
Eso se nos nota en la cara y la gente suele darnos largas. A menudo no somos diferentes en este camino de lo que éramos en nuestras antiguas vidas: extraños personajes que parecen criticar donde no hay nada que criticar.
Todo va bien en Alemania y Francia, Italia o Austria. Todo está limpio y en orden y el dinero también está bien.
Puede que sea el caso de los profesores normales o, sobre todo, de los pensionistas, pero no era nuestro caso. Silvana trabajaba como un animal y cobraba como un jornalero muerto de hambre y yo ni siquiera encontraba trabajo por mi edad, a pesar de tener el bachillerato y un currículum respetable.
El sustantivo calidad de vida no está pensado para gente como nosotros, porque estadísticamente no somos medibles. La calidad tiene características claras que nosotros no cumplimos, no porque carezcamos de ella, sino porque carecemos de la insignia escalar.
No conviene denunciarlo, nos sentimos como en casa, pero tampoco conviene sacar la lengua en este círculo vicioso, porque Alemania está en todas partes. Ninguna nación está tan presente en todo el mundo como Alemania.
Ya sean las autocaravanas más grandes, las motos o los ciclistas, la mayoría de los viajeros son alemanes. Sólo me pregunto por qué a los alemanes les gusta tanto viajar cuando todo va bien en casa.
Creo que los que nos evitan también están aquejados del mismo anhelo, sólo que a menudo no se dan cuenta y uno mantiene las distancias porque podría recordarles que, después de todo, existe una alternativa al statu quo.
„¿Qué, eres profesor online? Entonces, ¿por qué sigo yendo a la escuela?“. O „¿Qué, has hecho todo eso tú solo, sin ninguna formación?“. (En referencia a Silvana y la ampliación de los Jürmann con electricidad de 230 voltios).
Sí, lo hicimos y sí, ¿por qué sigues yendo a la escuela? ¿Por los alumnos o por el nivel de vida, es decir, por tu propia comodidad?
Tengo alumnos estupendos de todo el mundo. Me encanta el trabajo, aunque apenas pague por encima del salario mínimo (alemán), porque quiero vivir y lo hago. Cada día vemos el mundo con ojos nuevos porque todo es diferente cada día.
Me ha llevado tiempo despojarme de los ropajes de la vieja adi, comprender lo que es realmente importante y disfrutar de lo que significa estar lo más desvinculado posible.
Como decía al principio, no siempre es fácil y a veces buscamos personas afines, que por desgracia encontramos demasiado pocas veces.
Pero, en primer lugar, nunca, porque hemos conocido a gente estupenda y yo diría que también hemos encontrado amigos, por no decir quizás incluso un nuevo hogar. Y en segundo lugar, a diferencia de lo que ocurre en casa, tenemos la posibilidad de irnos simplemente si la compañía no nos conviene y a veces tenemos una pequeña ventaja sobre los ciclistas. Podemos simplemente cerrar la puerta de Jürmann detrás de nosotros.
(Down below in english en français Incluido el español) Das war wieder ein Tripp. Ich weiss nicht ob 400 oder 500 Kilometer über Holperpisten und durchs Land, aber,und das ist wirklich erwähnenswert: Silvana ist gefahren; bestimmt und sie hat das hervorragend gemacht.
Man bedenke, dass für sie nicht nur Bulgarien neu war, sondern auch der Jürmann. Definitiv größer als ein Golf Cabrio, dann sechs Gänge statt Automatik und auch die Ausmaße sind durchaus anders.
Aber der Wille war größer als die Zweifel und so geschah es, dass plötzlich ein „ich glaub, ich sollte gleich fahr’n“ erschallte und weniger Augenblicke später Silvana den Jürmann lenkte.
Gut, ich fand es besser als das Getriebe, aber erstens ist es ja Recht neu und zweitens hat sie das Problem auch schnell in den Griff bekommen, denn 100 Kilometer später leben Jürmann, Silvana, Ulf und alle Bulgaren noch.
Mehr gibt es nicht zu berichten, aber ich finde, dass war Wichtiger als alles zuvor, denn es zeigt,was so ein Ritt auf der Waiküre im Stande ist zu verändern: Alles.
Euer Ulf
In english
Break in Ruse
That was another trip. I don’t know whether it was 400 or 500 kilometers over bumpy roads and through the country, but, and this is really worth mentioning: Silvana drove; definitely and she did an excellent job.
Bear in mind that not only Bulgaria was new to her, but also the Jürmann. Definitely bigger than a Golf Cabrio, six gears instead of automatic and the dimensions are also quite different.
But the will was greater than the doubts and so it happened that suddenly a „I think I should drive right away“ rang out and a few moments later Silvana was driving the Jürmann.
Well, I thought it was better than the gearbox, but firstly it’s quite new and secondly she quickly got to grips with the problem, because 100 kilometers later Jürmann, Silvana and Ulf are still alive. And all the Bulgarians are still alive.
There’s not much more to report, but I think that was more important than anything before, because it shows what a ride on the Waiküre can change: Everything.
Your Ulf
En Francaise
Pause en Ruse C’était à nouveau un voyage. Je ne sais pas si c’était 400 ou 500 kilomètres sur des pistes en bois et à travers le pays, mais, et cela vaut vraiment la peine d’être mentionné, c’est Silvana qui a conduit ; certainement et elle l’a fait de manière remarquable.
N’oublions pas qu’elle ne connaissait pas seulement la Bulgarie, mais aussi le Jürmann. Définitivement plus grande qu’une Golf Cabrio, avec six vitesses au lieu de la boîte automatique, et des dimensions tout à fait différentes.
Mais la volonté était plus forte que les doutes et c’est ainsi qu’un „je crois que je devrais conduire tout de suite“ a soudain retenti et que quelques instants plus tard, Silvana conduisait la Jürmann.
Bon, j’ai trouvé ça mieux que la boîte de vitesses, mais d’une part, c’est tout nouveau et d’autre part, elle a rapidement réglé le problème, car 100 kilomètres plus tard, Jürmann, Silvana, Ulf sont vivants. Et tous les Bulgares sont encore là.
C’est tout ce qu’il y a à dire, mais je pense que c’était plus important que tout ce qui a précédé, car cela montre ce qu’un tour sur l’ouïe est capable de changer : Tout.
Votre Ulf
El español
Pausa en Ruse Ese fue otro viaje. No sé si fueron 400 o 500 kilómetros por carreteras llenas de baches y a través del campo, pero, y esto es realmente digno de mención: Silvana condujo; sin duda, e hizo un trabajo excelente.
Hay que tener en cuenta que no sólo Bulgaria era nueva para ella, sino también el Jürmann. Definitivamente más grande que un Golf Cabrio, seis marchas en lugar de automático y las dimensiones también son bastante diferentes.
Pero las ganas eran mayores que las dudas y así sucedió que de repente sonó un „Creo que debería conducir ahora mismo“ y unos instantes después Silvana estaba conduciendo el Jürmann.
Bueno, pensé que era mejor que la caja de cambios, pero en primer lugar es bastante nueva y en segundo lugar ella controló rápidamente el problema, porque 100 kilómetros después el Jürmann, Silvana y Ulf siguen vivos. Y todos los búlgaros siguen vivos.
No hay mucho más que contar, pero creo que eso era más importante que todo lo anterior, porque demuestra lo que puede cambiar una vuelta en el Waiküre: Todo.
(Down below in english en français Incluido el español) Vanlifer, die große Freiheit die Welt zu entdecken, Länder zu sehen, Kulturen zu erleben und allem zu entfliehen.
Aber wem entfliehe ich? Wovon will ich mich frei machen? Was will ich?
Nach über 13.000Kilometern begreife ich langsam, dass ich nicht frei sein will, denn Freiheit ist nicht (nur) die Option glücklich zu sein, sondern der Freiheit ist das Unglück implizit.
Wenn ich Geld habe, muss ich mich entscheiden, was ich mit all dem Geld von all den Möglichkeiten für eine wähle, um am Ende immer zu wissen, ich hätte auch anders wählen können, vielleicht wäre eine andere Option idealer gewesen, vielleicht lag ich nicht richtig. Ganz sicher an diesem Punkt ist nur eines: Ich bin nicht zufrieden, ich will mehr oder anders, aber nicht das, was ich habe oder bin.
Ich entscheide mich ab heute gegen die Freiheit und für das Glück, dass ich bereits gefunden habe. Ich werde zu Sisyphos, weil er nicht die Option hatte den Stein nicht zu rollen, sondern nur die Option, das Rollen des Steines zu lieben.
Die einzige Herausforderung seines Lebens besteht (!) darin, in sich diese Perspektive zu finden, das alternativlose Rollen müssen des Steins lieben zu lernen. Und das zu erreichen war deshalb nicht schwer, weil er den Stein allein rollte. Keiner kam vorbei und sagte „bist Du doof?“ Keiner suggerierte ihm eine Alternative zum Rollen des Steins. Kein „so geht es schneller oder besser oder. Warum auch, schneller oben heißt nur schneller wieder von vorne anfangen zu müssen. Keiner lag ihm glücklicherweise mit Entscheidungsfreiheiten in den Ohren. Keiner nervte ihn mit seinem Unglück, so intelligent zu sein, dass er die Optionslosigkeit als wahres Glück nicht begreifen konnte.
Ich will ab heute nicht mehr Freiheit, sondern weniger. Denn je weniger Freiheit ich habe, desto alternativloser ist die Notwendigkeit zu lieben was ich bin und genau das will ich doch.
Wer den Hedonismus verteufelt ist nur neidisch darauf, ihn nicht verstanden zu haben. Ein Kleingeist wer denkt, dann kann ich mich ja immer betrinken oder Drogen nehmen und bin immer faul und so deshalb glücklich.
Ein Hedonist will sich nicht betâuben, weil er nichts tun will und darf, um seine Glücksperspektive zu verschleiern. Ein Hedonist nimmt das Sein wie es ist als das an, was es zu lieben gilt, wie es ist.
Ein Hedonist arbeitet hart an dieser Perspektive und nicht an der Potenz der Freiheit, auch unglücklich sein zu können, indem er weiter das Glück in Alternativen sucht.
Ein Hedonist liebt, das Geschenk, genießen zu können und hat begriffen oder arbeitet daran, dass immer mehr zu können nur eines heißen kann, wahrscheinlich unglücklich zu bleiben.
Euer Ulf
In english
The greatest misfortune is freedom Vanlifer, the great freedom to discover the world, see countries, experience cultures and escape everything.
But who am I escaping from? What do I want to free myself from? What do I want?
After more than 13,000 kilometers, I am slowly realizing that I don’t want to be free, because freedom is not (only) the option to be happy, but unhappiness is implicit in freedom.
If I have money, I have to decide which of all the options I choose with all the money, so that in the end I always know that I could have chosen differently, maybe another option would have been more ideal, maybe I wasn’t right. Only one thing is certain at this point: I am not satisfied, I want more or something different, but not what I have or what I am.
As of today, I am deciding against freedom and in favor of the happiness that I have already found. I become Sisyphus, because he did not have the option of not rolling the stone, but only the option of loving the rolling of the stone.
The only challenge of his life is (!) to find this perspective within himself, to learn to love the rolling of the stone without any alternative. And achieving this was not difficult because he rolled the stone alone. No one came along and said „are you stupid?“ No one suggested an alternative to rolling the stone. No „it’s faster or better this way or. Why should it, going up faster just means having to start all over again sooner. Fortunately, no one was in his ear with decisions. Nobody bothered him with his misfortune of being so intelligent that he couldn’t understand the lack of options as true happiness.
As of today, I don’t want more freedom, I want less. Because the less freedom I have, the less alternative there is to loving what I am, and that’s exactly what I want.
Anyone who demonizes hedonism is just jealous of not having understood it. Anyone who thinks I can always get drunk or take drugs and always be lazy and therefore happy is a small-minded person.
A hedonist doesn’t want to get drunk because he doesn’t want to and isn’t allowed to do anything to disguise his perspective on happiness. A hedonist accepts being as it is as something to be loved as it is.
A hedonist works hard on this perspective and not on the power of freedom to be unhappy by continuing to seek happiness in alternatives.
A hedonist loves the gift of being able to enjoy and has understood or is working on the fact that being able to do more and more can only mean one thing: probably remaining unhappy.
Your Ulf
En francaise
Le plus grand malheur est la liberté Vanlifer, la grande liberté de découvrir le monde, de voir des pays, de vivre des cultures et de s’évader de tout.
Mais à qui est-ce que je m’évade ? De quoi est-ce que je veux me libérer ? Qu’est-ce que je veux ?
Après plus de 13 000 kilomètres, je commence à comprendre que je ne veux pas être libre, car la liberté n’est pas (seulement) l’option d’être heureux, mais le malheur est implicite dans la liberté.
Si j’ai de l’argent, je dois décider ce que je choisis parmi toutes les possibilités avec tout cet argent, pour savoir à la fin que j’aurais pu choisir autre chose, qu’une autre option aurait peut-être été plus idéale, que je n’avais peut-être pas raison. Une seule chose est sûre à ce stade : je ne suis pas satisfait, je veux plus ou autrement, mais pas ce que j’ai ou ce que je suis.
A partir d’aujourd’hui, je choisis de ne pas être libre et d’être heureux, ce que j’ai déjà trouvé. Je deviens Sisyphe parce qu’il n’avait pas l’option de ne pas faire rouler la pierre, mais seulement l’option d’aimer faire rouler la pierre.
Le seul défi de sa vie ( !) est de trouver en lui cette perspective, d’apprendre à aimer le roulement sans alternative de la pierre. Et cela n’a pas été difficile parce qu’il a roulé la pierre tout seul. Personne n’est venu lui dire „t’es bête“ ? Personne ne lui a suggéré une alternative au roulement de la pierre. Pas de „ça va plus vite ou mieux ou…“. Pourquoi donc, aller plus vite en haut signifie devoir recommencer plus vite. Personne, heureusement, ne l’ennuyait avec sa liberté de décision. Personne ne l’agaçait avec son malheur d’être si intelligent qu’il ne pouvait pas comprendre l’absence d’options comme un véritable bonheur.
À partir d’aujourd’hui, je ne veux pas plus de liberté, mais moins. Car moins j’ai de liberté, plus la nécessité d’aimer ce que je suis est sans alternative, et c’est pourtant ce que je veux.
Ceux qui diabolisent l’hédonisme sont seulement jaloux de ne pas l’avoir compris. C’est un esprit étroit qui pense que je peux toujours me saouler ou me droguer et que je suis toujours paresseux et donc heureux.
Un hédoniste ne veut pas se droguer, car il ne veut et ne peut rien faire pour dissimuler sa perspective de bonheur. Un hédoniste accepte l’être tel qu’il est comme ce qu’il faut aimer, tel qu’il est.
Un hédoniste travaille dur à cette perspective et non à la potentialité de la liberté de pouvoir être malheureux en continuant à chercher le bonheur dans des alternatives.
Un hédoniste aime le cadeau de pouvoir profiter et a compris, ou travaille à comprendre, que pouvoir toujours plus ne peut signifier qu’une chose : rester probablement malheureux.
Votre Ulf
El español
La mayor desgracia es la libertad Vanlifer, la gran libertad de descubrir el mundo, ver países, experimentar culturas y escapar de todo.
Pero, ¿de quién escapo? ¿De qué quiero liberarme? ¿Qué es lo que quiero?
Después de más de 13.000 kilómetros, poco a poco me voy dando cuenta de que no quiero ser libre, porque la libertad no es (sólo) la opción de ser feliz, sino que la infelicidad está implícita en la libertad.
Si tengo dinero, tengo que decidir cuál de todas las opciones elijo con todo el dinero, para que al final siempre sepa que podría haber elegido de otra manera, quizá otra opción hubiera sido más ideal, quizá no acerté. Llegados a este punto, sólo una cosa es cierta: no estoy satisfecho, quiero más o algo diferente, pero no lo que tengo o lo que soy.
A partir de hoy, me decido en contra de la libertad y a favor de la felicidad que ya he encontrado. Me convierto en Sísifo, porque él no tenía la opción de no hacer rodar la piedra, sino sólo la opción de amar el rodar de la piedra.
El único desafío de su vida es (!) encontrar esta perspectiva dentro de sí mismo, aprender a amar el rodar de la piedra sin alternativa. Y conseguirlo no fue difícil porque hizo rodar la piedra él solo. Nadie vino y le dijo „¿estás loco?“. Nadie sugirió una alternativa a hacer rodar la piedra. Nadie le dijo „es más rápido o mejor así“. ¿Por qué habría de serlo? Subir más rápido sólo significa tener que volver a empezar antes. Afortunadamente, nadie le molestó con sus decisiones. Nadie le molestaba con su desgracia de ser tan inteligente que no podía entender la falta de opciones como la verdadera felicidad.
A día de hoy, no quiero más libertad, quiero menos. Porque cuanta menos libertad tengo, menos alternativas hay de amar lo que soy, y eso es exactamente lo que quiero.
Quien demoniza el hedonismo sólo tiene envidia de no haberlo entendido. Una persona de mente estrecha que piensa que siempre puedo emborracharme o drogarme y ser siempre perezoso y, por tanto, feliz.
Un hedonista no quiere emborracharse porque no quiere y no puede hacer nada para disfrazar su perspectiva de la felicidad. Un hedonista acepta el ser tal como es como algo que hay que amar tal como es.
Un hedonista trabaja duro en esta perspectiva y no en el potencial de libertad de ser infeliz al seguir buscando la felicidad en alternativas.
Un hedonista ama el don de poder disfrutar y se ha dado cuenta o está trabajando en el hecho de que poder hacer más y más sólo puede significar una cosa: probablemente seguir siendo infeliz.
(Down below in english en français Incluido el español) Ich sitz grad im Jürmann und betrinke mich. Ich höre meine Musik und fühle mich gut. An meiner Seite schläft die großartigste Frau, die es auf der Welt gibt, ich habe tolle Freunde und meine Tochter, ach was sag ich, einmalig.
Wir machen den Ritt auf der Waiküre, sehen die Welt, vielleicht in einem Jahr nicht die ganze, aber so viel. Wir stehen jeden Morgen auf und stämmen einen Alltag der seines Gleichen sucht. Höhen wie sie nie einer erklommen und Tiefen die keiner gesehen hat und auch nach fast zehn Monaten denken wie noch: Wie geil
Fremde Kulturen, eigene Grenzen, die Steine wechseln die Liebe wächst. Nein, Silvana würde sagen, bitte betrinken dich nicht, aber sie schläft und flüstert mir dennoch zu: ich bin stolz auf Dich! Welcher Mann kann das von sich behaupten?!
Ich bin glücklich im Chaos, in der Welt, in meinem Leben,. Ich habe noch nie so intensiv gelebt und gelitten ich war noch nie so sehr bei mir und noch nie so glücklich!
Gestern trafen wir Biker aus Sachsen, vor gut einer Woche die Jungs und vor vielen Monaten, beinahe einem Leben Jiannis. Neben Max meinen. Mittlerweile besten Freund.
Ich will mehr, aber bin nicht mehr ungenügsam Welt gerne, aber nicht um jeden Preis. Afghanistan, Iran, China oder Marokko, sehr gerne, aber nicht, wenn ich dabei Leben riskieren oder meine Meinung verleugnen muss.
Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs ohne glâubig zu sein. Ich will nicht beweisen müssen, dass ich ungefährlich bin. Ich will es ausstrahlen und ich glaube, dass ich auf einen.guten Weg bin.
Das Einzige vor dem ich wirklich Angst habe ist Deutschland.
Bitte, lieber Antonius steh mir bei, dass wir das schaffen, denn auf uns wartet nicht weniger als der Rest der Welt.
Ich freue mich,
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Life on the street
I sit in the Jürmann and get drunk. I’m listening to my music and feeling good. The most amazing woman in the world is sleeping next to me, I have great friends and my, oh what am I saying, unique daughter.
We travel the world, we see the world, maybe not the whole world in a year, but so much. We get up every morning and face a daily routine that is like nothing else. Highs that no one has ever reached and lows that no one has ever seen, and even after almost ten months we still think: „This is great!
Foreign cultures, our own borders, the stones are changing, love is growing. No, Silvana would tell me not to get drunk, but she sleeps and whispers to me anyway: ‚I’m proud of you! What man can say so much can say so much?
I am happy in the chaos, in the world, in my life. I have never lived and suffered so intensely, I have never been so present with myself and so happy!
Yesterday we met motorcyclists from Saxony, just over a week ago the boys and several months ago, almost a lifetime ago, Jiannis. My friend at Max’s side. Now my best friend.
I want more, but I’m no longer dissatisfied The world loves, but not at any price. Afghanistan, Iran, China or Morocco, very gladly, but not if I have to risk my life or deny my views to do so.
We are on a mission for the Lord without being a believer. I don’t want to have to prove that I’m not dangerous. I want to show it and I believe I’m on the right path.
The only thing that really scares me is Germany.
Please, dear Antoine, help me to make it, because nothing less than the rest of the world is waiting for us there.
I’m looking forward to it,
See you tomorrow, of course,
Your Ulf
En francaise
La vie dans la rue
Je m’assois au Jürmann et je me saoule. J’écoute ma musique et je me sens bien. La femme la plus extraordinaire du monde dort à côté de moi, j’ai des amis formidables et ma, oh que dis-je, unique fille.
Nous parcourons le monde, nous voyons le monde, peut-être pas le monde entier en un an, mais tellement. Nous nous levons tous les matins et faisons face à une routine quotidienne qui ne ressemble à rien d’autre. Des hauts que personne n’a jamais atteints et des bas que personne n’a jamais vus, et même après presque dix mois, nous nous disons toujours : „C’est génial !
Des cultures étrangères, nos propres frontières, les pierres changent, l’amour grandit. Non, Silvana me dirait de ne pas me saouler, mais elle dort et me murmure quand même : „Je suis fière de toi ! Quel homme peut dire autant peut dire autant ?
Je suis heureux dans le chaos, dans le monde, dans ma vie. Je n’ai jamais vécu et souffert aussi intensément, je n’ai jamais été aussi présent à moi-même et aussi heureux !
Hier, nous avons rencontré des motards de Saxe, il y a un peu plus d’une semaine les garçons et il y a plusieurs mois, presque une vie, Jiannis. Mon ami aux côtés de Max. Maintenant mon meilleur ami.
Je veux plus, mais je ne suis plus insatisfait Le monde aime, mais pas à n’importe quel prix. L’Afghanistan, l’Iran, la Chine ou le Maroc, très volontiers, mais pas si je dois risquer ma vie ou renier mes opinions pour le faire.
Nous sommes en mission pour le Seigneur sans être croyants. Je ne veux pas avoir à prouver que je ne suis pas dangereux. Je veux le montrer et je crois que je suis sur la bonne voie.
La seule chose qui me fait vraiment peur, c’est l’Allemagne.
S’il te plaît, cher Antoine, aide-moi à y arriver, car ce n’est rien de moins que le reste du monde qui nous y attend.
J’ai hâte d’y être,
A demain, bien sûr,
Ton Ulf
El español
Vida en la calle
Estoy sentado en el Jürmann y emborrachándome. Escucho mi música y me siento bien. La mejor mujer del mundo duerme a mi lado, tengo grandes amigos y mi hija es, oh qué puedo decir, única.
Recorremos el Waiküre, vemos mundo, quizá no todo el mundo en un año, pero sí mucho. Nos levantamos cada mañana y llevamos una vida cotidiana inigualable. Alturas que nadie ha escalado jamás y profundidades que nadie ha visto jamás e incluso después de casi diez meses seguimos pensando: ¡Qué guay!
Culturas extranjeras, fronteras propias, las piedras cambian y el amor crece. No, diría Silvana, por favor no te emborraches, pero ella duerme y aún me susurra: ¡Estoy orgullosa de ti! ¿Qué hombre puede decir eso de puede decir eso de sí mismo?
Soy feliz en el caos, en el mundo, en mi vida. Nunca he vivido y sufrido tan intensamente, ¡nunca he estado tan cerca de mí mismo y nunca he sido tan feliz!
Ayer conocimos a moteros de Sajonia, hace una semana a los chicos y hace muchos meses, casi toda una vida, a Jiannis. Junto a Max, mi. Ahora mi mejor amigo.
Quiero más, pero ya no soy frugal. Me gusta el mundo, pero no a cualquier precio. Afganistán, Irán, China o Marruecos, mucho, pero no si tengo que arriesgar mi vida o renegar de mi opinión.
Viajamos en nombre del Señor sin ser religiosos. No quiero tener que demostrar que no soy peligroso. Quiero irradiarlo y creo que voy por buen camino.
Lo único que realmente me da miedo es Alemania.
Por favor, querido Antony, ayúdame a conseguirlo, porque nos espera nada menos que el resto del mundo.