Die Reise ins Ich

Die Reise ins Ich

Wo fährt man hin, wenn man denkt, dass man sich im Kreis dreht?

Ich habe mich entschlossen, in mich zu gehen, bis die Luft wieder satter wird und die Nerven sich beruhigt haben.

Raus aus der Welt und dahin wo meine Welt Gestalt annimmt, in meinen Geist.

Aber ich werde nicht nachdenken und sinnieren, ich werde schweigen und ausblenden. Ich gehe dahin, wo man keinen Platz braucht und Leben nicht bewertet werden kann.

Ich werde mich beim Lustwandeln im Geist beobachten. Mich in der Disziplin des Genügens üben, indem ich mich nur der Maxime unterwerfen, was auch immer ist, es zu genießen.

Schluss mit zaudern, zetern und echauffieren, Schluss mit Lösungen finden. Die Lösung für alle Probleme ist längst da, ich habe nur versucht sie zu ignorieren, weil Weglaufen oder fahren einfacher war.

Ich Stelle mich der Wut und Ohnmacht und schaue mal, was davon übrig bleibt, wenn ich mich nicht Reinsteiger. Ich werde den Frust Schachmatt setzen.

Mein Gegner ist Karpov oder Kasparow aber meinLösungsansatz ist stärker, weil er nicht prognostizierbar ist.

Die meisten Schachgroßmeister gewinnen Spiele, weil sie viele, ja die meisten Situationen schon einmal gesehen haben, klar, dass sie gegen KI wie deepblue verlieren mussten, denn KI kennt mehr als menschliche Erfahrung.

Aber ich werde mich nicht mehr auf meine Erfahrung verlassen und werde mich von dessen Lösungsansätzen mit ihrer Charakteristik des „ist doch ganz einfach“ blenden lassen.

Ich warte einfach, bis der Erfahrung die Piste ausgeht und lege.mich im Anschluss schlafen.

Macht Euch keine Sorgen, ich werde nicht verlieren können, sondern nur gewinnen, denn nur ich weiss, dass man nur dann gewinnt, wenn man aufhört gewinnen zu wollen, weil ich weiss der eigentliche Gewinn liegt nur darin, nicht zu verlieren.

Euer Ulf

In english

The journey into the self

Where do you go when you think you’re going round in circles?

I have decided to go into myself until the air becomes fuller again and my nerves have calmed down.

Out of the world and into my mind, where my world takes shape.

But I’m not going to think and ponder, I’m going to be silent and fade out. I will go where no space is needed and life cannot be judged.

I will observe myself walking in pleasure in my mind. I will practise the discipline of contentment by submitting myself only to the maxim of enjoying whatever it is.

No more dithering, ranting and fussing, no more finding solutions. The solution to all problems has been there for a long time, I just tried to ignore it because it was easier to run away or drive.

I’ll face up to the anger and powerlessness and see what’s left of it if I don’t get myself in line. I will checkmate the frustration.

My opponent is Karpov or Kasparov but my approach is stronger because it’s unpredictable.

Most chess grandmasters win games because they have seen many, indeed most situations before, clearly they had to lose to AI like deepblue because AI knows more than human experience.

But I won’t rely on my experience anymore and I won’t be blinded by its „it’s easy“ approach.

I’ll just wait until the experience runs out and then go to sleep.

Don’t worry, I won’t be able to lose, only win, because only I know that you only win when you stop wanting to win, because I know that the real win lies in not losing.

Your Ulf

En francaise

Le voyage vers le moi

Où va-t-on quand on a l’impression de tourner en rond ?

J’ai décidé de rentrer en moi jusqu’à ce que l’air soit plus riche et que mes nerfs se soient calmés.

Sortir du monde et aller là où mon monde prend forme, dans mon esprit.

Mais je ne vais pas réfléchir ni méditer, je vais me taire et faire abstraction. Je vais aller là où l’on n’a pas besoin de place et où la vie ne peut pas être évaluée.

Je m’observerai en train de marcher dans le plaisir dans mon esprit. M’exercer à la discipline de la suffisance en ne me soumettant qu’à la maxime, quelle qu’elle soit, d’en profiter.

Fini de tergiverser, de s’agiter et de s’énerver, fini de trouver des solutions. La solution à tous les problèmes est là depuis longtemps, j’ai juste essayé de l’ignorer parce qu’il était plus facile de s’enfuir ou de conduire.

Je fais face à la colère et à l’impuissance et je vois ce qu’il en reste si je ne me remets pas en question. Je vais mettre la frustration en échec.

Mon adversaire est Karpov ou Kasparov, mais mon approche de la solution est plus forte parce qu’elle n’est pas prévisible.

La plupart des grands maîtres d’échecs gagnent des parties parce qu’ils ont déjà vu beaucoup, voire la plupart des situations, il est clair qu’ils ont dû perdre contre des IA comme deepblue, car les IA en savent plus que l’expérience humaine.

Mais je ne me fierai plus à mon expérience et je me laisserai aveugler par ses approches de solutions avec leur caractéristique de „c’est pourtant simple“.

J’attendrai simplement que l’expérience soit à court de pistes et je me coucherai ensuite.

Ne vous inquiétez pas, je ne pourrai pas perdre, mais seulement gagner, car je suis le seul à savoir que l’on ne gagne que si l’on cesse de vouloir gagner, car je sais que le véritable gain réside dans le fait de ne pas perdre.

Votre Ulf

El Español

El viaje al interior de uno mismo

¿A dónde vas cuando crees que estás dando vueltas en círculos?

He decidido adentrarme en mí mismo hasta que el aire esté más saturado y mis nervios se hayan calmado.

Salir del mundo y entrar en mi mente, donde mi mundo toma forma.

Pero no voy a pensar y reflexionar, voy a callar y a desvanecerme. Iré donde no se necesite espacio y no se pueda juzgar la vida.

Me observaré a mí mismo caminando con placer en mi mente. Practicaré la disciplina del contento sometiéndome sólo a la máxima de disfrutar de lo que sea.

No más procrastinar, clamar y alborotar, no más encontrar soluciones. La solución a todos los problemas ha estado ahí durante mucho tiempo, sólo que he intentado ignorarla porque era más fácil huir o conducir.

Voy a enfrentarme a la rabia y a la impotencia y a ver qué queda de ella si no me pongo a raya. Voy a dar jaque mate a la frustración.

Mi oponente es Karpov o Kasparov, pero mi enfoque es más fuerte porque es imprevisible.

La mayoría de los grandes maestros de ajedrez ganan partidas porque han visto muchas, de hecho la mayoría de las situaciones antes, claramente tuvieron que perder contra IA como deepblue porque la IA sabe más que la experiencia humana.

Pero no voy a confiar más en mi experiencia y me voy a dejar cegar por su enfoque de „es fácil“.

Esperaré a que se acabe la experiencia y me iré a dormir.

No te preocupes, no podré perder, sólo ganar, porque sólo yo sé que sólo se gana cuando se deja de querer ganar, porque sé que la verdadera victoria está en no perder.

Tu Ulf

Zahltag

Es gibt wirklich genug zu tun, aber es ist schlicht nicht möglich, zu arbeiten. Bei Temperaturen die an den 40 Grad kratzen, Meerwasser, dass sich gefühlt nur im Aggregatzustand von der einen umgebenden Luft unterscheidet sowie des Nachts Grillen und Mücken in einer solchen Quantität, dass man 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche nicht zur Ruhe kommt. Körper und Seele sind dauergestresst.

Und dabei habe ich es mit einem Digitaljob noch verhältnismäßig gut, denn unser Freund Jiannis beispielsweise, muss unter den gleichen Bedingungen körperlich arbeiten.

Unzählige Bettlaken und Bezüge, Fischanzüge und andere Textilien wollen abgeholt, vorbeihandelt, gereinigt und zurückgebracht werden und das bei Waschsalontemperaturen, die die Maschinen aufgrund von Zuluftmangel streiken lassen.

Wer sich derzeit im Süden Europas oder beispielsweise in Las Vegas befindet spürt, dass die Uhrzeit des Klimawandels nicht fünf vor zwölf sondern weit nach zwölf schlägt.

Und Waldbrände um Athen, Tornados in Westdeutschland und Hagel bei 20 Grad in Bayern sprechen sogar global eine unmissverständliche Sprache.

Schon bald werden wir freigesetzte Methanquellen an den Polkappen erleben, die selbst oben genannte Lebensumstände als harmlose Sommerszenarien erscheinen lassen.

Wir haben es verkackt, weil wir von vermeintlichen Luxus nie genug bekommen konnten und können. Noch immer wird an Energieeffizienz statt Verzicht gearbeitet, den Umweltschutz muss man sich ja leisten können.

Und die weltweit blankliegenden Nerven sind nur eine von vielen Expressionen, die es zu handhaben gibt. Trinkwassermangel, Migration und Partizipation am hohen Lebensstandart gilt es von nun an zu versöhnen.

Wir haben noch keine Ahnung, welcher Preis für Geiz ist geil noch zu bezahlen sein wird, nur dass diese Kosten nicht online mit einem Kredit abgestottert werden können.

Die Natur hat ihre Geduld verloren, es ist Zahltag, bis zum bitteren Ende!

Euer Ulf

In english

Payday

There really is enough to do, but it is simply not possible to work. With temperatures that scratch 40 degrees, seawater that feels like it only differs from the surrounding air in its aggregate state and crickets and mosquitoes in such quantities at night that you can’t rest 24 hours a day, seven days a week. Body and soul are constantly stressed.

And I still have it relatively good with a digital job, because our friend Jiannis, for example, has to work under the same physical conditions.

Countless bed sheets and covers, fish suits and other textiles have to be collected, passed, cleaned and returned at laundrette temperatures that cause the machines to go on strike due to a lack of air.

Anyone currently in the south of Europe or in Las Vegas, for example, can feel that the clock for climate change is not striking five to twelve, but well after twelve.

And forest fires around Athens, tornadoes in western Germany and hail at 20 degrees in Bavaria speak an unmistakable global language.

We will soon see methane being released at the polar ice caps, which will make even the above-mentioned living conditions seem like harmless summer scenarios.

We have fucked it up because we could and can never get enough of supposed luxury. We are still working on energy efficiency instead of doing without, because we have to be able to afford environmental protection.

And the nerves lying bare worldwide are just one of many expressions that need to be dealt with. From now on, drinking water shortages, migration and participation in the high standard of living must be reconciled.

We still have no idea what price will have to be paid for greed, except that these costs cannot be paid off online with a loan.

Nature has lost its patience, it’s payday until the bitter end!

Your Ulf

En Francaise

Jour de paie
Il y a vraiment de quoi faire, mais il n’est tout simplement pas possible de travailler. Avec des températures qui frôlent les 40 degrés, de l’eau de mer qui ne se distingue de l’air environnant que par son état physique et, la nuit, des grillons et des moustiques en quantité telle qu’il est impossible de se reposer 24 heures sur 24 et 7 jours sur 7. Le corps et l’esprit sont constamment stressés.

Et pourtant, je m’en sors relativement bien avec un travail numérique, car notre ami Jiannis, par exemple, doit travailler physiquement dans les mêmes conditions.

D’innombrables draps et housses, combinaisons de pêche et autres textiles doivent être récupérés, négociés, nettoyés et rapportés, et ce à des températures de laverie qui font que les machines se mettent en grève par manque d’air.

Ceux qui se trouvent actuellement dans le sud de l’Europe ou à Las Vegas, par exemple, sentent que l’heure du changement climatique ne sonne pas à midi moins cinq, mais bien après midi.

Et les incendies de forêt autour d’Athènes, les tornades dans l’ouest de l’Allemagne et la grêle par 20 degrés en Bavière parlent même un langage sans équivoque à l’échelle mondiale.

Bientôt, nous verrons des sources de méthane se libérer sur les calottes polaires, ce qui fera passer les conditions de vie susmentionnées pour des scénarios estivaux inoffensifs.

Nous avons tout gâché parce que nous n’avons jamais pu et ne pourrons jamais avoir assez de ce que nous considérons comme un luxe. On travaille encore à l’efficacité énergétique plutôt qu’au renoncement, il faut bien pouvoir se permettre de protéger l’environnement.

Et les nerfs à vif dans le monde entier ne sont qu’une des nombreuses expressions qu’il faut gérer. Il s’agit désormais de réconcilier le manque d’eau potable, la migration et la participation à un niveau de vie élevé.

Nous n’avons aucune idée du prix qu’il faudra encore payer pour l’avarice, sauf que ces coûts ne peuvent pas être remboursés en ligne par un crédit.

La nature a perdu patience, c’est le jour de paie, jusqu’à la fin amère !

Votre Ulf

El Español

Día de pago
Realmente hay bastante que hacer, pero simplemente no es posible trabajar. Con temperaturas que arañan los 40 grados, agua de mar que parece que sólo se diferencia del aire circundante en su estado agregado y grillos y mosquitos en tales cantidades por la noche que no se puede descansar 24 horas al día, siete días a la semana. El cuerpo y el alma están constantemente estresados.

Y todavía lo tengo relativamente bien con un trabajo digital, porque nuestro amigo Jiannis, por ejemplo, tiene que trabajar en las mismas condiciones físicas.

Innumerables sábanas y fundas de cama, trajes de pescado y otros textiles tienen que ser recogidos, pasados, limpiados y devueltos a temperaturas de lavandería que hacen que las máquinas se pongan en huelga por falta de aire.

Cualquiera que se encuentre actualmente en el sur de Europa o en Las Vegas, por ejemplo, puede percibir que el reloj del cambio climático no marca las doce menos cinco, sino mucho después de las doce.

Y los incendios forestales en los alrededores de Atenas, los tornados en el oeste de Alemania y el granizo a 20 grados en Baviera hablan un lenguaje global inconfundible.

Pronto veremos cómo se libera metano en los casquetes polares, lo que hará que incluso las condiciones de vida antes mencionadas parezcan inofensivos escenarios veraniegos.

La hemos cagado porque nunca hemos podido ni podremos saciarnos de supuestos lujos. Seguimos trabajando en la eficiencia energética en lugar de prescindir de ella, porque tenemos que poder permitirnos la protección del medio ambiente.

Y los nervios a flor de piel en todo el mundo son sólo una de las muchas expresiones que hay que afrontar. A partir de ahora, habrá que conciliar la escasez de agua potable, la emigración y la participación en el alto nivel de vida.

Aún no sabemos qué precio habrá que pagar por la codicia, salvo que estos costes no se pueden pagar en línea con un préstamo.

La naturaleza ha perdido la paciencia, ¡es día de pago hasta el amargo final!

Su Ulf

Zu Tränen gerührt

Wie jeden Morgen, habe ich auch heute den Tag am Strand begonnen. Ich genieße, wenn die Sonne bereits scheint, aber noch nicht, wie eine Blume in voller Pracht erstrahlt und so nur schön und noch nicht unerträglich heiß ist.

Aber was ich noch mehr genieße ist, wenn ich wie heute einen Vater sehe, der mit seinem hilflosen Kind auf den Armen ins Meer steigt, sich auf dem Gesicht des noch jungen Menschen ein Lächeln der Glückseligkeit abzeichnet. Die Berührung mit Wasser etwas Besonderes ist, ein Wunder, weil nur Wasser und die Arme der Liebe den ganzen Körper für einen kleinen Moment wieder lebendig machen.

Das Kind blieb bewegungslos, aber man sah, wie es spürte und genoss und wie auch der Vater, trotz der körperlichen Anstrengung von Glück erfüllt war, seinem Kind, dies Glücksgefühl schenken zu können.

Vater und Kind waren Eins. Das Kind lag in Tüchern, während der Papa schwitzte und beide lachten vor Glück, weil sie sich hatten.

Das war der schönste Moment unserer gesamten Reise.

Euer Ulf

In english

Moved to tears
Like every morning, I started the day on the beach today. I enjoy it when the sun is already shining, but not yet, when a flower is in full bloom and so only beautiful and not yet unbearably hot.

But what I enjoy even more is when, like today, I see a father climbing into the sea with his helpless child in his arms, a smile of bliss on the young person’s face. The touch of water is something special, a miracle, because only water and the arms of love bring the whole body back to life for a brief moment.

The child remained motionless, but you could see how it felt and enjoyed and how the father, despite the physical exertion, was also filled with happiness at being able to give his child this feeling of happiness.

Father and child were one. The child lay in sheets while dad sweated and they both laughed with happiness because they had each other.

That was the best moment of our entire trip.

Your Ulf

En francaise

Ému aux larmes
Comme chaque matin, j’ai commencé ma journée à la plage. J’apprécie quand le soleil brille déjà, mais pas encore, comme une fleur qui brille dans toute sa splendeur et qui est donc juste belle et pas encore insupportablement chaude.

Mais ce que j’apprécie encore plus, c’est quand je vois, comme aujourd’hui, un père qui entre dans la mer avec son enfant impuissant dans les bras, un sourire de bonheur se dessine sur le visage de cette personne encore jeune. Le contact avec l’eau est quelque chose de spécial, un miracle, parce que seule l’eau et les bras de l’amour font revivre le corps entier pendant un petit moment.

L’enfant restait immobile, mais on voyait comment il sentait et appréciait et comment le père, malgré l’effort physique, était lui aussi rempli de bonheur de pouvoir offrir cette sensation de bonheur à son enfant.

Le père et l’enfant ne faisaient qu’un. L’enfant était couché dans des draps tandis que le papa transpirait et tous deux riaient de bonheur parce qu’ils se tenaient.

C’était le plus beau moment de tout notre voyage.

Votre Ulf

El Español

Conmovido hasta las lágrimas
Como todas las mañanas, hoy he empezado el día en la playa. Disfruto cuando el sol ya brilla, pero todavía no, como una flor en pleno esplendor y por eso sólo es hermoso y todavía no hace un calor insoportable.

Pero lo que más disfruto es cuando, como hoy, veo a un padre metiéndose en el mar con su indefenso hijo en brazos, una sonrisa de felicidad en el rostro del joven. El contacto con el agua es algo especial, un milagro, porque sólo el agua y los brazos del amor devuelven la vida a todo el cuerpo durante un breve instante.

El niño permaneció inmóvil, pero se podía ver cómo se sentía y disfrutaba y cómo el padre, a pesar del esfuerzo físico, también estaba lleno de felicidad por poder dar a su hijo esta sensación de felicidad.

Padre e hijo eran uno. El niño estaba tumbado en las sábanas mientras papá sudaba y ambos reían de felicidad porque se tenían el uno al otro.

Fue el mejor momento de todo nuestro viaje.

Tu Ulf

Sind wir bald da?!

Es wird ein bisschen langweilig. Und das macht uns zu schaffen. Denn unser Alltag besteht derzeit aus arbeiten, auf Geld warten und in der Sonne brutzeln.

Wir würden gerne weiter, aber merken ganz deutlich, dass die Pause hier, die richtige Idee war und ist. Wir müssen wieder aufstocken, die vergangenen und zukünftigen Rechnungen bezahlen und unsere Pläne konkretisieren.

Afrika, das reizt Grad sehr und auch schon einige Schüler freuen sich, uns endlich persönlich kennenzulernen, aber wir dürfen uns nicht vom inneren Druck der Neugierde stressen lassen.

Wir wussten, dass der Sommer stressig wird und sind hier, weil man in Griechenland auch einfach irgendwo stehen kann, um digital zu arbeiten, dass macht es nicht zwingend spektakulär, aber einfach und wenn die Nerven strapaziert sind, ist einfach keine schlechte Umstandsqualität.

Zwei Monate, dann ist das Schlimmste überstanden, drei Monate, dann kommt Zoé und dann werden wir sehen, wo wir stehen.

Es ist schön, ein Ziel zu haben, sogar unersetzlich, aber es ist oft gar nicht so einfach  Ungeduld mit Vorfreude zu übersetzen. Es wird also Zeit, genau das zu lernen.

Euer Ulf

In english

Will we be there soon?!
It’s getting a bit boring. And that’s getting to us. Because our everyday life currently consists of working, waiting for money and sizzling in the sun.

We would like to keep going, but we clearly realize that the break here was and is the right idea. We need to stock up again, pay past and future bills and concretize our plans.

Africa is very appealing to Grad and some students are already looking forward to finally meeting us in person, but we mustn’t let the inner pressure of curiosity stress us out.

We knew the summer would be stressful and we’re here because you can just stand somewhere in Greece and work digitally, which doesn’t necessarily make it spectacular, but it’s easy and when your nerves are frayed, it’s not a bad quality to have.

Two months, then the worst is over, three months, then Zoé arrives and then we’ll see where we stand.

It’s nice to have a goal, even irreplaceable, but it’s often not so easy to translate impatience into anticipation. So it’s time to learn to do just that.

Your Ulf

En francaise

On est bientôt arrivés ?!
Ça devient un peu ennuyeux. Et cela nous inquiète. Car notre quotidien se résume actuellement à travailler, à attendre de l’argent et à bronzer au soleil.

Nous aimerions bien continuer, mais nous remarquons très clairement que la pause ici, était et est toujours la bonne idée. Nous devons nous réapprovisionner, payer les factures passées et futures et concrétiser nos projets.

L’Afrique est très attrayante pour Grad et certains élèves se réjouissent déjà de pouvoir enfin nous rencontrer personnellement, mais nous ne devons pas nous laisser stresser par la pression intérieure de la curiosité.

Nous savions que l’été serait stressant et nous sommes ici parce qu’en Grèce, on peut aussi simplement se tenir n’importe où pour travailler numériquement, cela ne rend pas forcément les choses spectaculaires, mais simples et quand les nerfs sont mis à rude épreuve, ce n’est tout simplement pas une mauvaise qualité de circonstance.

Deux mois, le pire sera passé, trois mois, Zoé arrivera et nous verrons alors où nous en sommes.

C’est bien d’avoir un objectif, c’est même irremplaçable, mais il n’est souvent pas si facile de traduire l’impatience par de l’anticipation. Il est donc temps d’apprendre à le faire.

Votre Ulf

El Español

¡¿Llegaremos pronto?!
Se está volviendo un poco aburrido. Y eso nos está afectando. Porque actualmente nuestra vida cotidiana consiste en trabajar, esperar dinero y chisporrotear al sol.

Nos gustaría seguir adelante, pero nos damos cuenta claramente de que la pausa aquí era y es la idea correcta. Necesitamos aprovisionarnos de nuevo, pagar las facturas pasadas y futuras y concretar nuestros planes.

África es muy atractiva para Grad y algunos estudiantes ya están deseando conocernos por fin en persona, pero no debemos dejar que la presión interior de la curiosidad nos estrese.

Sabíamos que el verano sería estresante y estamos aquí porque se puede estar en algún lugar de Grecia y trabajar digitalmente, lo que no lo hace necesariamente espectacular, pero es fácil y cuando los nervios están crispados, simplemente no es una mala circunstancia.

Dos meses, luego pasa lo peor, tres meses, luego llega Zoé y entonces veremos a qué atenernos.

Es bonito tener un objetivo, incluso insustituible, pero a menudo no es tan fácil traducir la impaciencia en anticipación. Así que es hora de aprender a hacerlo.

Tu Ulf

Ein bisschen viel Alltag

Wir haben uns daran gewöhnt, dass unser Leben auch einen Alltag hat. Arbeiten, Wasser holen und entsorgen gehören dazu wie Plätze suchen.

All das ist meist kein Problem, denn wir wissen, was zu tun ist und haben bereits Routine darin. Aber in letzter Zeit werden wir vermehrt von Pänälen genervt, die versuchen, mit halsbrecherische Manövern, ohne Helm uns zu verjagen. Letzte Nacht sogar mit Limonen.

Es ist nicht so, als können wir nicht gar nicht verstehen, dass man uns nicht mag, aber diese feige Attitüde ist schon beängstigend.

Ich habe weniger Angst davor, dass man uns wirklich an den Kragen will als davor, was man riskiert, um uns zu verjagen und es fühlt sich ungut an, mit anderen in einen Topf geworfen zu werden, denn diese anderen, die mit Generator nachts Strom erzeugen oder mit Niviliergerät Gartenmöbel aufstellen, sind nicht Gäste wie wir. Wir wollen nicht Land erobern, wir freuen uns Gäste sein zu können.

Ich nehme an, so geht es den meisten Ausländern auf der ganzen Welt ob Migranten, Arbeiter oder Urlauber und dennoch sind immer alle das Problem.

Was bleibt von einer globalen Welt, in der man sich von Vielfältigkeit nur noch Angst verspricht? Was bleibt von den Errungenschaften der letzten 200 Jahre, wenn wir nur gelernt haben, dass man lieber allein ist?

Was bleibt vom Potential Zukunft, wenn man nur der Vergangenheit noch traut?

Ein Messenger Namens Telegram, bis wir auch die letzten Impulse einer Diversität mit Fremdenhass weil Unkenntnis dem Erdboden gleich gemacht haben.

Euer Ulf

In English

A bit of everyday life

We have become accustomed to the fact that our lives also have an everyday routine. Working, fetching water and disposing of waste are just as much a part of it as looking for places to go.

None of this is usually a problem because we know what to do and are already used to it. But recently, we’ve been increasingly annoyed by penguins trying to chase us away with breakneck maneuvers without helmets. Last night even with limes.

It’s not as if we can’t understand why people don’t like us, but this cowardly attitude is scary.

I’m less afraid of people really trying to get at us than of what they’re risking to chase us away and it doesn’t feel good to be lumped together with others, because these others, who generate electricity at night with generators or set up garden furniture with leveling equipment, are not guests like us. We don’t want to conquer land, we are happy to be guests.

I assume this is how most foreigners around the world feel, whether migrants, workers or vacationers, and yet everyone is always the problem.

What remains of a global world in which diversity is only expected to create fear? What remains of the achievements of the last 200 years if we have only learned that it is better to be alone?
What remains of the potential of the future if we only trust the past?

A messenger called Telegram, until we have razed the last impulses of diversity to the ground with xenophobia because of ignorance.
Your Ulf

En Francaise

Un peu trop de quotidien

Nous nous sommes habitués à ce que notre vie ait aussi un côté quotidien. Travailler, aller chercher de l’eau et jeter des déchets en font partie, tout comme chercher des places.

Tout cela ne pose généralement pas de problème, car nous savons ce qu’il faut faire et avons déjà une certaine routine. Mais ces derniers temps, nous sommes de plus en plus souvent agacés par les canards qui essaient de nous chasser en faisant des manœuvres dangereuses, sans casque. La nuit dernière, ils ont même utilisé des citrons verts.

Ce n’est pas que nous ne puissions pas comprendre que l’on ne nous aime pas, mais cette attitude lâche est assez effrayante.

J’ai moins peur que l’on veuille vraiment nous faire la peau que de ce que l’on risque pour nous chasser, et cela fait mauvais effet d’être mis dans le même sac que les autres, car ces autres qui produisent de l’électricité la nuit avec un générateur ou qui installent des meubles de jardin avec un nivellement ne sont pas des hôtes comme nous. Nous ne voulons pas conquérir des terres, nous sommes heureux de pouvoir être des hôtes.

Je suppose qu’il en va de même pour la plupart des étrangers dans le monde, qu’il s’agisse de migrants, de travailleurs ou de vacanciers, et pourtant, tous sont toujours le problème.

Que reste-t-il d’un monde global dans lequel la diversité n’est plus qu’une source de peur ? Que reste-t-il des acquis des 200 dernières années si nous avons seulement appris que l’on préfère être seul ?
Que reste-t-il du potentiel de l’avenir si l’on ne fait plus confiance qu’au passé ?

Une messagerie appelée Telegram, jusqu’à ce que nous ayons rasé les dernières impulsions de la diversité par la xénophobie et l’ignorance.
Votre Ulf

El Español

Un poco de vida cotidiana

Nos hemos acostumbrado a que nuestra vida también tenga una rutina diaria. Trabajar, ir a buscar agua y tirar la basura forman parte de ella tanto como buscar sitios a los que ir.

Nada de esto suele suponer un problema porque sabemos lo que hay que hacer y ya estamos acostumbrados. Pero últimamente nos molestan cada vez más los pingüinos que intentan ahuyentarnos con maniobras vertiginosas sin casco. Anoche incluso con limas.

No es que no entendamos por qué no gustamos a la gente, pero esta actitud cobarde da bastante miedo.

Me da menos miedo que la gente realmente intente meterse con nosotros que lo que arriesgan para ahuyentarnos y no me sienta bien que nos metan en el mismo saco que a los demás, porque estos otros que generan electricidad por la noche con generadores o montan muebles de jardín con equipos de nivelación no son huéspedes como nosotros. No queremos conquistar tierras, estamos contentos de ser huéspedes.

Supongo que así se sienten la mayoría de los extranjeros del mundo, ya sean emigrantes, trabajadores o veraneantes, y sin embargo todos son siempre el problema.

¿Qué queda de un mundo global en el que sólo se espera que la diversidad genere miedo? ¿Qué queda de los logros de los últimos 200 años si sólo hemos aprendido que es mejor estar solos?
¿Qué queda del potencial del futuro si sólo confiamos en el pasado?

Un mensajero llamado Telegram, hasta que hayamos arrasado los últimos impulsos de diversidad con xenofobia por ignorancia.
Tu Ulf

Vielleicht ein bisschen kautzig

Auf einem Ritt wie dem der Waiküre kommt man nicht umhin, eine andere Perspektive zu entwickeln.

Während also Strand und Meer in unserer Reflektion meist medial präsent war, mussten wir beides als liebgewonnene Nachbarn neu für uns entdecken.

Man kann sogar soweit gehen, dass der Strand den Traumcharakter verloren hat. Er ist nicht mehr Traum, er ist wahr. Und wahr ist er anders, nicht weniger traumhaft, sondern nur begreifbar geworden.

Das passierte bei vielen. Mal von Traum nach Real und mal umgekehrt. Eine Dusche mit endlos Wasser wurde nämlich vom Realen da zu einem wäre das schön.

Alles wird neu, nicht nur in dem was ist, sondern auch in dem, wie man es betrachtet, denn ob man will oder nicht, seelisch bleibt kein Stein auf dem andern und man muss neues Selbst- bewusst-sein entwickeln, denn es braucht ein neues Bewusstsein seiner selbst, um neuen Umständen zu begegnen.

Das ich ein Träumer bin war mir immer im Weg, hier hilft es mir unglaublich. Dass ich ein sehr gutes Abitur gemacht habe, half mir in der alten Heimat unfassbar, hier ist es nur eine Randnotiz.

Das verunsichert und macht leise, weil man sich selbst immer wieder neu entdeckt, weil man spürt, das sich alles ändert.

Natürlich, muss der Impuls zum Perspektivwechsel aus einem selbst kommen. Ohne ein „Ich will“ kein Amen (altgr. *So sei es“). Wir sind gefahren, weil wir fühlten, es solle sich was ändern, wir haben das Schicksal nur genötigt uns zu begegnen. Dafür muss man nicht auswandern, aber uns hat es geholfen.

Unser mehr hat sich verlagert von mehr haben zu mehr Zeit haben. Weniger konstruiertes Entertainment, mehr wahres Ereignis. Und das erscheint oft in der Stille.

Und wir genießen grad das Leise. Nicht weil wir die Stille glorifizieren, sondern weil wir mögen, dass wir uns nichts mehr aufnötigen und mittlerweile lieber öfter schweigend versuchen zu genießen, statt lautstark alte Rituale des Frustes zu bemühen.Denn dessen Qualität hilft zumindest hier keinem.

Euer Ulf

In english

Perhaps a little cheeky
On a ride like the Waiküre, you can’t help but develop a different perspective.

So while the beach and the sea were mostly present in our reflections in the media, we had to rediscover both as beloved neighbors.

You could even go so far as to say that the beach has lost its dream character. It is no longer a dream, it is real. And it has become true in a different way, not less dreamlike, but just more comprehensible.

That happened to many people. Sometimes from dream to real and sometimes vice versa. A shower with endless water went from being real to being beautiful.

Everything becomes new, not only in what is, but also in how you look at it, because whether you like it or not, mentally no stone is left unturned and you have to develop a new self-awareness, because you need a new awareness of yourself in order to face new circumstances.

The fact that I am a dreamer has always been in my way, but here it helps me incredibly. The fact that I did very well in my A-levels helped me immensely in my old home country, here it’s just a side note.

It’s unsettling and makes you quiet, because you keep rediscovering yourself, because you can feel that everything is changing.

Of course, the impulse to change your perspective has to come from within yourself. Without an „I will“ there is no Amen (ancient Greek: „So be it“). We traveled because we felt that something should change, we just forced fate to meet us. You don’t have to emigrate for that, but it helped us.

Our more has shifted from having more to having more time. Less contrived entertainment, more real events. And that often appears in silence.

And we are currently enjoying the quiet. Not because we glorify silence, but because we like the fact that we no longer force ourselves to do anything and now prefer to try to enjoy ourselves more often in silence instead of loudly resorting to old rituals of frustration, because the quality of the latter doesn’t help anyone, at least not here.

Your Ulf

En francaise

Peut-être un peu cabotin
Lors d’une chevauchée comme celle de Waiküre, on ne peut s’empêcher de développer une autre perspective.

Ainsi, alors que la plage et la mer étaient le plus souvent médiatisées dans notre réflexion, nous avons dû redécouvrir l’une et l’autre comme des voisines chères à notre cœur.

On peut même aller jusqu’à dire que la plage a perdu son caractère onirique. Ce n’est plus un rêve, c’est une réalité. Et elle est devenue différente, non pas moins onirique, mais simplement plus compréhensible.

C’est ce qui s’est passé pour beaucoup. Tantôt du rêve à la réalité, tantôt l’inverse. Une douche avec de l’eau sans fin est en effet passée du réel à un ce serait beau.

Tout devient nouveau, non seulement dans ce qui est, mais aussi dans la manière dont on le considère, car qu’on le veuille ou non, aucune pierre ne reste sur l’autre et il faut développer une nouvelle conscience de soi, car il faut une nouvelle conscience de soi pour faire face à de nouvelles circonstances.

Le fait que je sois un rêveur m’a toujours gêné, ici cela m’aide incroyablement. Le fait que j’ai obtenu un très bon baccalauréat m’a aidé de manière inconcevable dans mon ancienne patrie, ici ce n’est qu’une note marginale.

Cela déstabilise et rend silencieux, parce qu’on se redécouvre toujours soi-même, parce qu’on sent que tout change.

Bien sûr, l’impulsion de changer de perspective doit venir de soi-même. Sans un „je veux“, pas d’amen (en grec ancien *soit“). Nous sommes partis parce que nous sentions que les choses devaient changer, nous avons juste forcé le destin à nous rencontrer. Il n’est pas nécessaire d’émigrer pour cela, mais cela nous a aidés.

Notre plus s’est déplacé d’avoir plus à avoir plus de temps. Moins de divertissement construit, plus d’événements réels. Et cela apparaît souvent dans le silence.

Et nous apprécions justement le silence. Non pas parce que nous glorifions le silence, mais parce que nous aimons ne plus nous imposer quoi que ce soit et que nous préférons désormais essayer de profiter plus souvent en silence plutôt que de recourir bruyamment à de vieux rituels de frustration, dont la qualité n’aide personne, du moins ici.

Votre Ulf

El Español

Quizás un poco descarado
En un viaje como el Waiküre, no puedes evitar desarrollar una perspectiva diferente.

Así, mientras que la playa y el mar estaban sobre todo presentes en nuestras reflexiones en los medios de comunicación, tuvimos que redescubrir a ambos como vecinos entrañables.

Incluso podría decirse que la playa ha perdido su carácter de sueño. Ya no es un sueño, es real. Y se ha hecho realidad de otra manera, no menos onírica, sino simplemente más comprensible.

Eso le ha pasado a mucha gente. A veces del sueño a lo real y a veces al revés. Una ducha con agua interminable pasó de ser real a ser hermosa.

Todo se vuelve nuevo, no sólo en lo que es, sino también en cómo lo miras, porque te guste o no, mentalmente no queda piedra sin remover y tienes que desarrollar una nueva conciencia de ti mismo, porque necesitas una nueva conciencia de ti mismo para enfrentarte a nuevas circunstancias.

El hecho de ser un soñador siempre me ha estorbado, pero aquí me ayuda increíblemente. El hecho de que me fuera muy bien en el bachillerato me ayudó mucho en mi país, pero aquí es algo secundario.

Es inquietante y te hace callar, porque no dejas de redescubrirte, porque percibes que todo está cambiando.

Por supuesto, el impulso de cambiar de perspectiva tiene que venir de dentro de uno mismo. Sin un „yo quiero“ no hay Amén (griego antiguo: „Así sea“). Viajamos porque sentimos que algo debe cambiar, simplemente forzamos al destino a salir a nuestro encuentro. No hace falta emigrar para eso, pero a nosotros nos ayudó.

Nuestro más ha pasado de tener más a tener más tiempo. Menos entretenimiento artificioso, más acontecimientos reales. Y eso a menudo aparece en silencio.

Y actualmente estamos disfrutando del silencio. No porque glorifiquemos el silencio, sino porque nos gusta el hecho de que ya no nos forzamos a hacer nada y ahora preferimos intentar disfrutar más a menudo en silencio en lugar de recurrir ruidosamente a viejos rituales de frustración, porque la calidad de estos rituales no ayuda a nadie, al menos no aquí.

Tu Ulf

Im Rentnerparadies

Als wir erstmalig bei Jiannis waren, standen wir an einer Promenade und verschiedene ältere Herrschaften, kreuzten unseren Ausblick.

Plön unter Palmen (https://unserrittaufderwaikuere.wordpress.com/2023/12/02/ploen-unter-palmen/) war meine Überschrift.

Heute sind wir gar nicht weit weg und ich fühle mich wieder an Kurorte wie Bad Oeynhausen erinnert, denn das Mittelmeer erstrahlt in zartesten Farben, gesprenkelt von Rentnern, die mit Sonnenbrille und Hut bestückt den Fluten wie Orientierungsbojen zu trotzen scheinen.

Bewegungslos scheint altes Fleisch auf die heilende oder zersetzende Kraft von Salzwasser zu setzen. Man weiss es nicht, aber man genießt das lustige, nahezu bewegungslose Treiben (passiv) und stellt insgeheim die Frage: Wann steig ich ins Wasser?

Aber ich trau mich nicht, weil ich mit Schwimmversuchen, die beinahe meditative Ruhe auf der Wasseroberfläche nicht stören möchte und man fragt sich auch, warum so wenige Möwen auf den schaukelenden Kugeln auf Futtersuche gehen.

Eigentlich würde ich gut dazu passen, nur das meine Kugel ein Bauch ist und ich mich dann doch leicht bewege.

Apropos, ist das da hinten Silvana?

Euer Ulf

In english

In a pensioner’s paradise
When we first arrived at Jiannis, we were standing on a promenade and various elderly people. Crossed our view.

Plön under palm trees (https://unserrittaufderwaikuere.wordpress.com/2023/12/02/ploen-unter-palmen/) was my headline.

Today we’re not far away at all and I’m reminded of spa towns like Bad Oeynhausen again, as the Mediterranean shines in the most delicate colors, dotted with pensioners wearing sunglasses and hats who seem to defy the tides like orientation buoys.

Motionless, old flesh seems to rely on the healing or decomposing power of salt water. You don’t know, but you enjoy the funny, almost motionless activity (passively) and secretly ask the question: When am I going to get into the water?

But I don’t dare, because I don’t want to disturb the almost meditative calm on the surface of the water by trying to swim, and I also wonder why so few seagulls are looking for food on the swaying balls.

Actually, I would fit in well, except that my ball is a belly and I do move slightly.

Speaking of which, is that Silvana back there?

Your Ulf

En Francaise

Au paradis des retraités
La première fois que nous sommes allés chez Jiannis, nous étions sur une promenade et plusieurs personnes âgées. Ils ont croisé notre regard.

Plön sous les palmiers (https://unserrittaufderwaikuere.wordpress.com/2023/12/02/ploen-unter-palmen/) était mon titre.

Aujourd’hui, nous ne sommes pas si loin et je me sens à nouveau rappelé des stations thermales comme Bad Oeynhausen, car la Méditerranée brille de ses couleurs les plus douces, parsemées de retraités qui, munis de lunettes de soleil et d’un chapeau, semblent défier les flots comme des bouées d’orientation.

Immobile, la vieille chair semble miser sur le pouvoir de guérison ou de décomposition de l’eau salée. On ne sait pas, mais on savoure (passivement) cette joyeuse agitation presque immobile et on se pose secrètement la question : quand est-ce que je vais entrer dans l’eau ?

Mais je n’ose pas, car je ne veux pas déranger le calme presque méditatif à la surface de l’eau en essayant de nager et on se demande aussi pourquoi si peu de mouettes vont chercher de la nourriture sur les boules qui se balancent.

En fait, je serais bien assorti, sauf que ma boule est un ventre et que je me déplace alors légèrement.

À ce propos, est-ce Silvana là-bas ?

Votre Ulf

El Español

En el paraíso de los jubilados
Cuando llegamos a Jiannis, estábamos en un paseo marítimo y varios ancianos cruzaron nuestra vista.

Plön bajo las palmeras (https://unserrittaufderwaikuere.wordpress.com/2023/12/02/ploen-unter-palmen/) era mi titular.

Hoy no estamos lejos en absoluto y vuelvo a recordar ciudades balneario como Bad Oeynhausen, mientras el Mediterráneo brilla con los colores más suaves, salpicado de jubilados con gafas de sol y sombrero que parecen desafiar las mareas como boyas de orientación.

Inmóvil, la carne vieja parece confiar en el poder curativo o descomponedor del agua salada. Uno no lo sabe, pero disfruta de la divertida actividad casi inmóvil (pasivamente) y se pregunta en secreto: ¿Cuándo voy a meterme en el agua?

Pero no me atrevo porque no quiero perturbar la calma casi meditativa de la superficie del agua intentando nadar y también me pregunto por qué hay tan pocas gaviotas forrajeando en las oscilantes esferas.

De hecho, yo encajaría bien, salvo que mi esfera es una barriga y me muevo ligeramente.

Hablando de eso, ¿esa de ahí atrás es Silvana?

Tu Ulf

Es ist heiss

und anstrengend. Weil es heiß ist. Glücklicherweise könnten wir uns an einem Platz einfinden, der nicht von Touristen übervölkert ist und somit Zeit sowie etwas Ruhe zum Entspannen gibt.

Zugegeben, wenn man die Jahreszeiten im Süden verbringt, fragt man sich schon, warum ausgerechnet im Sommer die Menschen ins noch Heißere ziehen.

Wir haben festgestellt, dass der Oktober bis November die Beste Zeit ist, um in diesem Falle Griechenland zu entdecken. Juni bis August sind eigentlich nur körperliche und seelische Belastung; und zwar für Einheimische wie Touristen.

Ja, die Kitesurfer bieten eine Traumkulisse, aber alles andere ist Arbeit. Pipi-Machen, arbeiten, schlafen. Der Mensch ist als Gleichblut nicht für die Hitze gemacht.

Jetzt, gegen 19 Uhr, wird das Leben wieder angenehm und jetzt kommen, bis auf die Rentner, die Einheimischen an den Strand.

Im Sonnenuntergang ins endlich ins kühle Nass springen, ein paar Minuten schwimmen und dann zurück in den Alltag, wo Klimaanlage und Kühlschrank die Wunderwerke der Technik sind.

Wir haben uns für Ventilator und feuchtes Tuch davor entschieden und möglichst wenig bewegen, außer zwischendurch kurz zu schwimmen, aber zugegeben, das ist im Mittelmeer, in christallklaren Wasser der Natur schöner, als in gechlorter Plörre eines Schwimmbads.

Euer Ulf

In english

It’s hot
And exhausting. Because it’s hot. Fortunately, we could find ourselves in a place that is not overcrowded with tourists, giving us time and some peace and quiet to relax.

Admittedly, when you spend the seasons in the south, you do wonder why people move to even hotter places in summer of all times.

We have found that October to November is the best time to discover Greece in this case. June to August are actually just physical and mental stress for both locals and tourists.

Yes, the kitesurfers provide a dream backdrop, but everything else is work. Peeing, working, sleeping. Humans are not made for the heat.

Now, around 7 p.m., life becomes pleasant again and, apart from the pensioners, the locals come to the beach.

At sunset, we finally jump into the cool water, swim for a few minutes and then return to everyday life, where air conditioning and refrigerators are the marvels of technology.

We opted for a fan and a damp cloth in front of it and moved as little as possible, except for a short swim in between, but admittedly, that’s nicer in the Mediterranean, in the crystal-clear water of nature, than in the chlorinated water of a swimming pool.

Your Ulf

En Francaise

Il fait chaud
Et épuisant. Parce qu’il fait chaud. Heureusement, nous pourrions nous retrouver dans un endroit qui n’est pas surpeuplé de touristes et qui donne donc du temps ainsi qu’un peu de calme pour se détendre.

Il est vrai que si l’on passe les saisons dans le sud, on peut se demander pourquoi c’est justement en été que les gens se dirigent vers des lieux encore plus chauds.

Nous avons constaté qu’octobre-novembre est la meilleure période pour découvrir la Grèce dans ce cas. Les mois de juin à août ne sont en fait qu’une épreuve physique et morale, tant pour les habitants que pour les touristes.

Oui, les kitesurfers offrent un décor de rêve, mais tout le reste n’est que travail. Faire pipi, travailler, dormir. L’homme, en tant que sang égal, n’est pas fait pour la chaleur.

Maintenant, vers 19 heures, la vie redevient agréable et, à l’exception des retraités, les autochtones viennent à la plage.

Au coucher du soleil, ils sautent enfin dans l’eau fraîche, nagent quelques minutes et retournent à leur quotidien, où la climatisation et le réfrigérateur sont des merveilles de la technologie.

Nous avons opté pour un ventilateur et un linge humide devant et nous avons bougé le moins possible, sauf pour nager brièvement de temps en temps, mais il faut bien avouer que c’est plus agréable en Méditerranée, dans l’eau cristalline de la nature, que dans la bouillie chlorée d’une piscine.

Votre Ulf

El Español

Hace calor
Y agotador. Porque hace calor. Afortunadamente, pudimos encontrarnos en un lugar que no está abarrotado de turistas, lo que nos da tiempo y algo de paz y tranquilidad para relajarnos.

Hay que admitir que, cuando pasas las estaciones en el sur, te preguntas por qué la gente se traslada a lugares aún más calurosos en verano.

Hemos descubierto que, en este caso, de octubre a noviembre es la mejor época para descubrir Grecia. Los meses de junio a agosto son en realidad un estrés físico y mental tanto para los lugareños como para los turistas.

Sí, los kitesurfistas proporcionan un telón de fondo de ensueño, pero todo lo demás es trabajo. Orinar, trabajar, dormir. Los humanos no estamos hechos para el calor.

Ahora, hacia las 7 de la tarde, la vida vuelve a ser agradable y, aparte de los jubilados, los lugareños acuden a la playa.

Al atardecer, por fin nos metemos en el agua fresca, nadamos unos minutos y volvemos a la vida cotidiana, donde el aire acondicionado y los frigoríficos son las maravillas de la tecnología.

Optamos por un ventilador y un paño húmedo delante y nos movemos lo menos posible, salvo para darnos un breve baño entre medias, pero hay que reconocer que eso es más agradable en el Mediterráneo, en el agua cristalina de la naturaleza, que en el agua clorada de una piscina.

Su Ulf

Auf eigene Gefahr

Wir sind gestern wieder gefahren, um die Gastfreundschaft des Ortes nicht über zu strapazieren. Also los, Richtung Tesaloniki vorbei an Mautstationen die so teuer waren, dass Tanken zum Schnäppchen wurde.

100 Kilometer 20 Euro, das ist wirklich eine Frechheit, waren wir uns einig und beschlossen  Autobahnen zu meiden. Eine gute Idee, bis zum Epirusgebierge, denn hier wurde die Fahrt, ganz ohne Übertreibung zur Lebens gefährdenden Angelegenheit.

Anstiege so schräg, dass ganze Kiesberger von LKW Ladungen beinahe die gesamte Spur blockierten. Danach ganze Fels orsprünge samt Baum und Wurzelwerk so weit in der Straßenmitte, dass Umdrehen unmöglich und weiter kommen ähnlich kompliziert war.

Aber hier hatten wir erst zwei von 25 Kilometern bewältigt. Teilweise sind ganze Straßenstücke dur Erderusionen den einfach ausgebrochen. Die Straßendecke war so brüchig, dass 20 Zentimeter tiefe Risse und Kleinwagengroße Felsblöcke das Fahren zur Nervenproben machten.

Gestern hab ich das erste Mal wie ein Grieche über die Politik geschimpft, denn für den Normalsterblichen machen die Nachfahren von Aristoteles und Platon nichts.

Die, wovon in Griechenland die meisten gibt, sind der Politik Scheiss egal. Diese Straße wäre sogar in Italien aufgrund von Lebensgefahr geschlossen gewesen und die Maut wäre sogar für Draghi unzumutbar gewesen. Dazu ein Mehrwertsteuersatz von 25 Prozent und eine sechs Tage Woche.


Selten hat eine Regierung so „Fick Dich“ zur eigenen Seele gesagt, seinem Volk. Kein Wunder, dass jeder hier versucht den Staat zu beschießen. Ohne könnte man nicht überleben.

Ich bin entsetzt

Euer Ulf

In english

At your own risk!
We drove again yesterday so as not to overstretch the hospitality of the place. So off we went towards Tesaloniki and toll stations that were so expensive that refueling became a bargain.

We agreed that 100 kilometers for 20 euros was really outrageous and decided to avoid the freeways. A good idea, until we reached the Epirus Mountains, because here the journey became, without exaggeration, a life-threatening affair.

Climbs so steep that entire gravel piles from truck loads blocked almost the entire lane. Then whole rocky outcrops with trees and roots so far into the middle of the road that turning around was impossible and getting on was similarly complicated.

But here we had only managed two of the 25 kilometers. In some places, whole sections of the road simply broke away due to soil erosion. The road surface was so brittle that cracks 20 centimetres deep and boulders the size of small cars made driving a test of nerves.

Yesterday, for the first time, I grumbled like a Greek about politics, because the descendants of Aristotle and Plato do nothing for ordinary mortals.

Politicians don’t give a shit about them, of which there are the most in Greece. This road would have been closed even in Italy due to danger to life and the toll would have been unreasonable even for Draghi. Plus a VAT rate of 25 percent and a six-day week.

Rarely has a government said „fuck you“ to its own soul, its people. No wonder everyone here is trying to bombard the state. You couldn’t survive without it.

I am appalled.

Your Ulf

En Francaise

À vos risques et périls !
Nous avons repris la route hier pour ne pas abuser de l’hospitalité du lieu. Nous sommes donc partis en direction de Tesaloniki et des péages qui étaient si chers que faire le plein était devenu une aubaine.

100 kilomètres, 20 euros, c’est vraiment scandaleux, nous sommes tombés d’accord et avons décidé d’éviter les autoroutes. Une bonne idée jusqu’aux montagnes de l’Épire, car ici, sans exagérer, le trajet devenait une affaire de vie ou de mort.

Des montées si raides que des montagnes de gravier de camions bloquaient presque toute la voie. Ensuite, des rochers entiers avec des arbres et des racines si loin au milieu de la route qu’il était impossible de faire demi-tour et qu’il était tout aussi compliqué d’avancer.

Mais ici, nous n’avions parcouru que deux des 25 kilomètres. Par endroits, des tronçons entiers de la route se sont tout simplement détachés à cause des illusions de la terre. Le revêtement de la route était si fragile que des fissures de 20 centimètres de profondeur et des blocs de rochers de la taille d’une petite voiture mettaient les nerfs des conducteurs à rude épreuve.

Hier, pour la première fois, j’ai râlé comme un Grec contre la politique, car pour le commun des mortels, les descendants d’Aristote et de Platon ne font rien.

Ceux-là, qui sont les plus nombreux en Grèce, la politique n’en a rien à foutre. Cette route aurait été fermée même en Italie pour cause de danger de mort et le péage aurait été inacceptable même pour Draghi. A cela s’ajoute un taux de TVA de 25 pour cent et une semaine de six jours.


Rarement un gouvernement aura dit „va te faire foutre“ à sa propre âme, à son peuple. Pas étonnant que tout le monde ici essaie de tirer sur l’État. On ne pourrait pas survivre sans.

Je suis horrifié.

Votre Ulf

El Español

Por tu cuenta y riesgo.
Ayer volvimos a conducir para no abusar de la hospitalidad del lugar. Así que nos dirigimos a Tesalónica y a unos peajes tan caros que repostar se convirtió en una ganga.

Coincidimos en que 100 kilómetros por 20 euros era una auténtica barbaridad y decidimos evitar las autopistas. Una buena idea hasta que llegamos a las montañas del Epiro, porque aquí el viaje se convirtió, sin exagerar, en un asunto de vida o muerte.

Subidas tan empinadas que montones enteros de grava de camiones bloqueaban casi todo el carril. A continuación, afloramientos rocosos enteros con árboles y raíces tan metidos en el centro de la carretera que era imposible dar la vuelta y seguir adelante era igualmente complicado.

Pero aquí sólo habíamos pasado dos de 25 kilómetros. En algunos lugares, tramos enteros de la carretera simplemente se rompieron debido a la erosión del suelo. El firme era tan quebradizo que las grietas de 20 centímetros de profundidad y los pedruscos del tamaño de coches pequeños convertían la conducción en una prueba de nervios.

Ayer, por primera vez, me quejé como un griego de la política, porque los descendientes de Aristóteles y Platón no hacen nada por el común de los mortales.

A los políticos les importan una mierda, de los que hay muchos en Grecia. Esta carretera se habría cerrado incluso en Italia por peligro para la vida y el peaje habría sido irrazonable incluso para Draghi. Además de un tipo de IVA del 25% y una semana de seis días.


Pocas veces un gobierno ha dicho „jódete“ a su propia alma, a su pueblo. No es de extrañar que aquí todo el mundo intente bombardear al Estado. No podrían sobrevivir sin él.

Estoy consternado.

Tu Ulf

Es hat geregnet!

Endlich! Die trockene Luft füllt sich mit Lebensenergien und die Staubigen Straßen werden matschig. Man kann sich kaum vorstellen, wie dringend das kühle Nass von Flora und Fauna gebraucht wird.

Selbst den entspanntesten Griechen hat es bei der Dauerbelastung von Hitze und Trockenheit schon aggressiv gemacht, da weder am Tag noch in der Nacht die Temperaturen signifikant abkühlten.

Was in Deutschland geile Tag Temperaturen sind, ist hier die Tiefsttemperatur und lähmt den Kreislauf.

Man hat die Todesfälle in den Nachrichten wahrgenommen. Hitze ist ein leiser, unscheinbarer Feind, der einen ganz sanft an körperliche und seelische Grenzen führt.

Hitze ist nämlich weit mehr als Sonnenschein. Hitze ist Luft aus Backsteinen und Böden aus Wüstensand. Sommer in Griechenland ist badewannenwarmes Meerwasser mitten in der Sauna.

Hitze ist im Extremfall das Instagramsmile der Natur, das am Ende wütend macht, nur das man nicht weiterswitchen kann.

Hitze wie diese ist aber auch ein selbstgemachtes Problem. Egal ob E-Motor, Verbrenner, Mastfleisch oder Clouddatenspeicher. Wenn wir unser Leben nicht mit Verzicht zu bereichern lernen, wird dieses Wettermonster in naher Zukunft auch Mitteleuropäer erreichen und Kriegstreiber werden nicht wie Hitler in Stalingrad erfrieren, sondern in Berlin verdursten.

Euer Ulf

In english

It has rained!
At last! The dry air fills with vital energy and the dusty roads become muddy. It’s hard to imagine how urgently the cool water is needed by flora and fauna.

Even the most laid-back Greeks have become aggressive under the constant strain of heat and drought, as the temperatures have not cooled down significantly either during the day or at night.

What are cool daytime temperatures in Germany are the lowest temperatures here and paralyze the circulation.

People have noticed the deaths in the news. Heat is a silent, inconspicuous enemy that gently pushes you to your physical and mental limits.

Heat is far more than sunshine. Heat is air made of bricks and floors made of desert sand. Summer in Greece is bathtub-warm seawater in the middle of a sauna.

In extreme cases, heat is nature’s Instagram smile, which ends up making you angry, only you can’t keep on waving.

But heat like this is also a problem of our own making. Whether electric motor, combustion engine, fattening meat or cloud data storage. If we don’t learn to enrich our lives by doing without, this weather monster will also reach Central Europeans in the near future and warmongers will not freeze to death in Stalingrad like Hitler, but die of thirst in Berlin.

Your Ulf

En Francaise

Il a plu !
Enfin ! L’air sec se remplit d’énergie vitale et les routes poussiéreuses deviennent boueuses. On a du mal à imaginer à quel point la faune et la flore ont besoin d’eau fraîche.

Même le Grec le plus détendu est devenu agressif face à la chaleur et à la sécheresse permanentes, car les températures ne se rafraîchissent pas de manière significative, ni le jour ni la nuit.

Ce qui est une température diurne en Allemagne est ici une température minimale qui paralyse la circulation.

On a remarqué les décès aux informations. La chaleur est une ennemie silencieuse et discrète qui vous conduit tout doucement aux limites physiques et psychologiques.

La chaleur est en effet bien plus que le soleil. La chaleur, c’est de l’air fait de briques et des sols faits de sable du désert. L’été en Grèce, c’est de l’eau de mer à la température d’une baignoire au milieu d’un sauna.

La chaleur, c’est, dans les cas extrêmes, le sourire Instagram de la nature qui finit par mettre en colère, sauf qu’on ne peut pas passer à autre chose.

Mais la chaleur comme celle-ci est aussi un problème que l’on se crée soi-même. Qu’il s’agisse d’un moteur électrique, d’un moteur à combustion, de viande grasse ou de stockage de données dans le cloud. Si nous n’apprenons pas à enrichir notre vie par le renoncement, ce monstre météorologique atteindra également l’Europe centrale dans un avenir proche et les bellicistes ne mourront pas de froid à Stalingrad comme Hitler, mais de soif à Berlin.

Votre Ulf

El Español

¡Ha llovido!
Por fin. El aire seco se llena de energía vital y los caminos polvorientos se enlodan. Es difícil imaginar con qué urgencia necesitan el agua fresca la flora y la fauna.

Incluso los griegos más tranquilos se han vuelto agresivos bajo la constante tensión del calor y la sequía, ya que las temperaturas no han refrescado significativamente ni de día ni de noche.

Lo que en Alemania son temperaturas diurnas frescas, aquí son las más bajas y paralizan la circulación.

La gente se ha dado cuenta de las muertes en las noticias. El calor es un enemigo silencioso y discreto que te lleva suavemente a tus límites físicos y mentales.

El calor es mucho más que sol. El calor es aire hecho de ladrillos y suelos de arena del desierto. El verano en Grecia es agua de mar caliente como una bañera en medio de una sauna.

En casos extremos, el calor es la sonrisa de Instagram de la naturaleza, que acaba enfadándote, sólo que no puedes seguir saludando.

Pero el calor así también es un problema de nuestra propia cosecha. Ya sea el motor eléctrico, el motor de combustión, la carne que engorda o el almacenamiento de datos en la nube. Si no aprendemos a enriquecer nuestras vidas prescindiendo de ello, este monstruo meteorológico alcanzará también a los centroeuropeos en un futuro próximo y los belicistas no morirán congelados en Stalingrado como Hitler, sino de sed en Berlín.

Vuestro Ulf