Licht und Schatten

(down below in english) Auch wenn mir einige in der alten Heimat es kaum glauben können, ich bin Pflicht bewusst. Das heißt, dass ich die mir anvertrauten Aufgaben sehr ernst nehme und alles in meiner Macht stehende bereit bin dafür zu geben, dass ich mein Geld wert bin

Auf dieser Reise muss ich jedoch erstmalig feststellen, dass ich nicht alles machen kann, was ich denke tun zu müssen, denn dann könnte ich nicht überleben. Ich gebe Deutschunterricht für Aupairs, eine wundervolle Aufgabe, aber auch eine sehr arbeitsintensive. Ich freue mich jeden Tag den Frauen und Männern meine Heimatsprache näher bringen zu können, also das, was ich so liebe beizubringen. Aber ich bin zu ambitioniert. Beantworte alle Fragen und will, dass jeder mitkommt, das ist jedoch leider unmöglich, denn der Tag hat nur 24 Stunden und Chatmoderator bin ich ja auch noch.

Wie soll man also den eigenen Anspruch mit der Realität versöhnen, die gnadenlos fordert, dass man isst, trinkt, sich ausruht und die Wohnmöglichkeit in Schuss hält?

Indem man Abstriche macht. Den Lebensstandard hinabsetzt, gegen die eigene Intention, manche im Kurs zurücklässt und Nachts nicht bis 4, sondern nur bis 2 chattet, sonst fehlt die notwendige Zeit dafür, warum man unterwegs ist, Regeneration.

Ich wollte doch bei mir ankommen und nicht wieder in einem Hamsterrad aus Aufgaben und schlechtem Gewissen landen. Ich wollte doch endlich leben und mit Silvana die Welt entdecken. Aber dafür muss ich seelisch härter werden. Abschalten lernen und die Pflicht wieder auf den Platz verweisen, an den sie gehört, auf die nicht so prominenten Plätze.

Ich darf mir Unmöglichkeiten wie perfekte Vorbereitung als Erstellung von Arbeitsmaterialien sowie 10 Stunden nachts vorm Computer einsamen Seelen beistehen, nicht mehr selbst zum Vorwurf machen. Ich kann das nicht alles miteinander versöhnen, weil auch das, was ich als meine eigentliche Aufgabe sah, zu schreiben, nicht mehr realisiere. Und das ist doch meine eigentliche Leidenschaft.

Das bedeutet aber, weniger fahren, weniger Optimieren und weniger sparen, um genau zu sein nichts, denn so gut zahlt die Welt nicht, die doch mit dem Versprechen lockt, dass mit Fleiss alles möglich ist.

Vielleicht helfen Sie uns, mit kleinen Spenden an PayPal (@Silvana379), vielleicht mit Aufträgen, die ich als Autor für Sie übernehmen kann, aber vielleicht hilft auch einfach der heilige Antonius, indem er mir die Kraft gibt, unter Verzicht nicht mehr zu leiden und damit zu leben, was ich habe und kann, viel Idealismus und noch mehr Liebe zum Leben.

Bis morgen, wieder etwas weniger rational,

Euer Ulf

Light and shadow
Even if some people in the old country can hardly believe it, I am aware of my duty. This means that I take the tasks entrusted to me very seriously and am prepared to do everything in my power to ensure that I am worth my salt

On this trip, however, I have to realize for the first time that I can’t do everything I think I have to do, because then I wouldn’t be able to survive. I teach German to au pairs, which is a wonderful job, but also very labor-intensive. I’m happy every day to be able to teach the women and men my native language, the thing I love so much. But I am too ambitious. I answer all the questions and want everyone to follow along, but unfortunately that’s impossible because there are only 24 hours in a day and I’m also a chat moderator.

So how can you reconcile your own ambitions with reality, which mercilessly demands that you eat, drink, rest and keep your accommodation in good condition?

By making sacrifices. By lowering your standard of living, against your own intentions, leaving some people behind and chatting until 2 a.m. instead of 4 a.m., otherwise you won’t have the time you need to find out why you’re on the road, to regenerate.

I wanted to find myself and not end up back in a hamster wheel of tasks and a guilty conscience. I wanted to finally live and discover the world with Silvana. But to do that, I had to toughen up mentally. Learn to switch off and put my duties back where they belong, in the less prominent places.

I can no longer blame myself for impossibilities such as perfect preparation as the creation of work materials and 10 hours at night in front of the computer to help lonely souls. I can’t reconcile it all, because I no longer realize what I saw as my actual task of writing. And that is my real passion.

But that means driving less, optimizing less and saving less, or to be precise, nothing, because the world doesn’t pay that well, even though it lures you in with the promise that anything is possible with hard work.

Maybe you can help us, with small donations to PayPal (@Silvana379), maybe with commissions that I can take on for you as an author, but maybe St. Anthony will simply help by giving me the strength to stop suffering from renunciation and to live with what I have and can, a lot of idealism and even more love for life.and even more love for life

See you tomorrow, a little less rational again,

Your Ulf

Mittendrin statt nur dabei

(down below in english) „Irgendwie vergeht die Zeit grad schneller als sonst“, stellte meine Liebste heute Morgen fest und ich musste ihr beipflichten, denn als ich in die Sonne schaute, war mir auch nicht so, als wenn seit gestern schon vier Tage vergangen waren.

Aber sich nicht auf schlechten Wetterbericht verlassen können, ist doch auch mal eine gute Nachricht zum Zigarettenfrühstück mit schwarzem Kaffee, sinnierte mein Kopf und wollte im gleichen Moment meinen Körper zum Strand tragen.

Bis uns dann meine klitschnassen Schuhe ins Auge fielen: „Ach ja, das hab ich ja ganz vergessen“. Es sind zwar keine 96 Stunden vergangen, aber ich war gestern Abend so nass, als hätte ich die besagten vier Tage im Regen gestanden, denn beim Nachtspaziergang weilte ich kurz am Pier, die wilden Wassermassen beobachtend, als sich mitten im meditativen Moment eine bestimmt  drei Meter Höhe Welle anschlich und mich, gemütlich mit einem Bier bewaffnet, grinsend unter sich begrub.

Überraschung! Eigentlich wollte ich doch nur Zuschauer dieses Neptunspektakels sein und nicht mittendrin weilen, wenn starke Böen das Mittelmeer wie ein Reiter aufpeitschen. Dennoch habe ich nur lachen können, weil ich mich so freute, dass ich mich an einem so faszinierenden Ort befinden darf.

Wann konnte ich das letzte Mal echtes Sauwetter so genießen? Wann  bin ich jemals freiwillig bei Starkregen spazieren gewesen? Und wann waren mir Zukunft und Vergangenheit so egal wie gestern, als die Palmen sich bogen und das Bier nach Salzwasser schmeckte?

Ich glaube, noch nie! Es scheint so, als bin ich meinem Ziel, alles loszulassen und einfach nur noch jeden Tag für sich als Wunder intensiv so zu erleben, als wäre er der Letzte, ein ganzes Stück näher gekommen.

Ganz ohne Schuhe und Navi, einfach nur dem inneren Kompass gefolgt, mit Silvana an der Hand und Liebe im Herzen.

Bis morgen Ihr da draußen, Jenseits der Fluten. Passt gut auf Euch auf.

Euer Ulf


In the thick of it

instead of just being there
„Somehow time is passing faster than usual“ my sweetheart said this morning and I had to agree with her, because when I looked at the sun, I didn’t feel as if four days had passed since yesterday.

But not being able to rely on bad weather reports is also good news for a cigarette breakfast with black coffee, my head mused and at the same time wanted to carry my body to the beach.

Until my soaking wet shoes caught our eye: „Oh yes, I forgot all about that. Not 96 hours have passed, but last night I was as wet as if I’d been standing in the rain for the four days in question, because I was out for a short walk at night on the pier, watching the wild masses of water, when in the middle of a meditative moment, a wave three meters high crept up and buried me under it, grinning and comfortably armed with a beer.

Surprise! Actually, I only wanted to be a spectator of this Neptune spectacle and not be in the middle of it when strong gusts whipped up the Mediterranean like a rider. Nevertheless, I could only laugh because I was so happy to be in such a fascinating place.

When was the last time I was able to enjoy really bad weather like this? When have I ever voluntarily gone for a walk in heavy rain? And when have I been so indifferent to the future and the past as I was yesterday, when the palm trees bent and the beer tasted of salt water?

I don’t think ever! It seems as if I’ve come a lot closer to my goal of letting go of everything and simply experiencing each day as a miracle in its own right, as if it were the last.

Without any shoes or GPS, just following my inner compass, with Silvana by my side and love in my heart.

See you out there tomorrow, beyond the floods. Take good care of yourselves.

Your Ulf

Vorübergehend geschlossen

(down below in english)

Ich bin heute faul. Es ist nicht so, dass es nichts zu erzählen gibt, im Gegenteil, aber ich bin Grad im Urlaubsmodus.

Die Sonne scheint. Der Himmel ist strahlend blau, die Temperaturen könnten ein wenig höher sein und ich bin, … Einfach müde.

Da ich die halbe Nacht nicht geschlafen habe und die andere gearbeitet habe, fehlt mir einfach der Antrieb. Die letzten Wochen haben einfach so viel Energie gekostet, dass ich einfach nur Lust auf Nichtstun habe. So wie jetzt im Bett liegen, den Tag genießen und zwischendurch die Augen schließen.

Und da wir grad an einem wunderschönen Ort weilen, wo es Strom für drei Euro und gutes Wetter zumindest heute gratis gibt, lass ich mich auch nicht von meinem schlechten Gewissen beirren. Denn das hat heute Hausverbot in meinem Kopf. Vorübergehend geschlossen quasi.

Irgendwie fühlt es sich heute erstmalig an wie Urlaub, auch wenn in diesem Moment ein lauter Trecker vorbei fährt. Egal, wir machen einfach da weiter, wo wir gestern aufgehört haben, beim Knutschen. Danach vielleicht wieder ein bisschen Spazieren gehen. Wellen zählen und es genießen, dass der Kopf einfach nicht  darf.

Morgen, ja morgen, da wollen wir schaffen, sieben Tage lang ja für ein Leben oder zwei. Aber heute heute nicht. Heute lassen wir andere Arbeiten. Den Bauern mit seinem Trecker, den Mann mit dem Handy und die Besitzerin des kleinen Restaurants in dem wir gestern zwei Stunden auf Burger und Pommes gewartet haben. Für sie und alle anderen darf heut Montag sein. Aber wir haben Ruhetag.

Ich finde das einen guten Plan und werde deshalb dieses kleine Poem beenden und mich noch einmal umdrehen.

Bis morgen,

Euer Ulf

I’m lazy today.

It’s not that there’s nothing to tell, on the contrary, but I’m in vacation mode.

The sun is shining. The sky is bright blue, the temperatures could be a little higher and I’m… Just tired.

Since I didn’t sleep half the night and worked the other half, I just don’t have the drive. The last few weeks have simply taken so much energy that I just feel like doing nothing. Like lying in bed now, enjoying the day and closing my eyes from time to time.

And as we’re in a beautiful place where electricity is three euros and the weather is free, at least today, I’m not letting my guilty conscience get in the way. Because it’s banned from my head today. Temporarily closed, so to speak.

Somehow it feels like a vacation for the first time today, even though a loud tractor is driving past at the moment. Anyway, we’ll just pick up where we left off yesterday, making out. Then maybe go for a little walk again. Counting waves and enjoying the fact that our heads just can’t.

Tomorrow, yes tomorrow, we want to make it, seven days for a lifetime or two. But not today. Today we let others do the work. The farmer with his tractor, the man with his cell phone and the owner of the little restaurant where we waited two hours for burgers and fries yesterday. For them and everyone else, today can be Monday. But we have a day off.

I think that’s a good plan, so I’ll finish this little poem and turn around again.

See you tomorrow,

Your Ulf

Willkommen und Abschied

(Down below in english) Gestern war es soweit, wir sind wieder gestartet. Raus aus der Comfort Zone Igoumenitsa zurück ins Abenteuer. Ein letztes Gyros mit unseren neuen Freunden Andrea und Nikita in der Stadt und dann los Richtung Süden.

Und beide überkam ein wenig Wehmut, man könnte fast sagen Heimweh, als wir um die Ecke Richtung Parga bogen. Das kleine örtchen an der Grenze zu Albanien war uns mit seiner unscheinbaren Schönheit und ihren freundlichen Bewohnern wie Gästen ans Herz gewachsen.

Aber wir hatten den Jürmann ja als mobiles Heim gedacht und so freuten wir uns auch auf das, was uns jetzt erwarten würde.

Und wir würden wahrlich nicht enttäuscht. Traumstrände, so weit das Auge reicht und jeder einzelne war ein Erlebnis. Dennoch, wir spürten, das uns die letzten Wochen verändert haben. Ein Traumstrand ist ein Traumstrand, aber wir bekamen Lust auf Menschen. Es muss ja nicht gleich Istanbul sein.

Also verließen wir eine einsame Lagune, schön wie in „the beach“ nur, weil wir den Kaffee vergessen haben und fuhren weiter. Diesmal ohne Navi, nur die Nase im Wind und den Blick in die Ferne, bis wir Parga erreichten.

Unbeschreiblich schön, wie die niederländischen Antillen. Einsame kleine Inseln, bewohnt wie von Jim Knopf, vor einer kleinen Bucht, die von den Menschen liebevoll gestaltet wurde. Nur ein paar Hotels, dessen Auffahrten für uns jedoch wirklich unpassierbar waren. Natürlich der einzige Grund, warum wir nicht einkehren.

Wir genossen also den Sonnenuntergang, auch wenn es ein wenig wolkig war und fuhren später glückselig in einen weiteren, noch kleineren Ort, wo wir heute erwachten. Hier, wo wir endlich an unseren Kaffee dachten und genau zwischen vereinzelten Häusern und einem Strand, an dem die Wellen 50 Meter lang auslaufen, werden wir bleiben, sagten wir uns und lächelten in den Regenbogen

Nur für ein paar Tage versteht sich. Wie immer.

Bis morgen,

Euer Ulf

Welcome and farewell

Yesterday was the day, we took off again. Out of the comfort zone of Igoumenitsa and back into adventure. One last gyros with our new friends Andrea and Nikita in the city and then off south.

And both of us were a little nostalgic, you could almost say homesick, as we turned the corner towards Paga. We had grown fond of the small village on the border with Albania with its unassuming beauty and friendly inhabitants and guests.

But we had thought of the Jürmann as a mobile home and so we were looking forward to what awaited us.

And we were not disappointed. Dream beaches as far as the eye could see and every single one was an experience. Nevertheless, we felt that the last few weeks had changed us. A dream beach is a dream beach, but we were in the mood for people. It doesn’t have to be Istanbul.

So we left a lonely lagoon, beautiful as in „the beach“ only because we forgot the coffee and drove on. This time without a satnav, just our noses in the wind and a view into the distance until we reached Paga.

Indescribably beautiful, like the Dutch Antilles. Lonely little islands, inhabited as if by Jim Knopf, in front of a small bay that has been lovingly landscaped by the people. There were only a few hotels, but their driveways were really impassable for us. The only reason why we didn’t stop off, of course.

So we enjoyed the sunset, even if it was a little cloudy, and later drove blissfully to another, even smaller town, where we woke up today. Here, where we finally thought of our coffee and right between scattered houses and a beach where the waves run out for 50 meters, we will stay, we said to ourselves and smiled into the rainbow

Just for a few days, of course. As always.

See you tomorrow,

Your Ulf

In einem Bild von Monet

(down below in english) Gibt es was Schöneres, als morgens AUSGESCHLAFEN die Sonne aufgehen zu sehen? Den Wellen wie in einem Testbild zu lauschen und zu schweigen?

Einfach Dasein. Jeder Tag an dem etwas nicht funktionierte und jeder Ärger, sind in diesem Moment vergessen.

Das Rauschen wirkt wie ein Besen im Geist, der allen Unmut und jede Windung an friktionale Aktivität einfach hinaus geleitet.

Dass das Mikrophon gestern bei der Nachhilfe nicht funktionierte, vergessen. Das ich so gerädert von einer Millionen Aufgaben die Augen schon um zwei Uhr Nachmittags kaum noch aufhalten konnte, ad Acta gelegt, das ich keinen Tabak mehr habe? Egal.

Schlaf, das Ibuprophen des Gestressten, hat seine Erwartungen mehr als erfüllt. Ich fühle mich wie am jüngsten Tag, nichts erwartend, außer dem, dass es bitte so friedlich bleibe. Bewegtes Standbild ohne Sorgen und Nöte. Was auch immer der Tag bringen mag, hier werde ich es einfach aussitzen.

Geblendet von der Morgensonne die Augen schließen und den salzigen Geschmack des Meeres inhalieren.

Im Jetzt wie hier, erfüllen sich alle Hoffnungen und Wünsche, die unseren Entschluss zu gehen motivierten.

Angekommen in einem Postkartenidyll, in einem Traum, den so viele Maler und Poeten zu manifestieren suchten.

Ich sitze in einem Bild von Monet oder Casper David Friedrich. Mein Umfeld sind die Bilder zu den unzähligen Worten von Thomas Mann. Und meine Seele genießt die Pinselstriche eines Schöpfers, an den ich im Alltag nicht glauben will.

Wenn ich irgendwann sterbe, wird dieser Moment mein letzter Gedanke sein. An diesem Strand wird mich der Fährmann des Jenseits abholen und auf die die andere Seite bringen.

Hier und jetzt, kann ich fühlen und sehen, wie die transzendente Vorstellung von innerem Frieden,Gestalt annimmt.

Bis morgen,

Euer Ulf

In a painting by Monet

Is there anything more beautiful than watching the sun rise in the morning at sunrise, SLEEPING OUT? Listening to the waves as if in a test painting and remaining silent?

Simply being. Every day that didn’t work out and every annoyance are forgotten in this moment.

The noise acts like a broom in the mind that simply channels out all resentment and every twist and turn of frictional activity.

I forget that the microphone didn’t work yesterday during tutoring. That I was so exhausted from a million tasks that I could barely keep my eyes open at two o’clock in the afternoon, put aside the fact that I no longer have any tobacco? Never mind.

Sleep, the ibuprophene of the stressed-out, has more than fulfilled its expectations. I feel like it’s Judgment Day, expecting nothing but that it would please stay this peaceful. A moving still image without worries or hardship. Whatever the day may bring, I’ll just sit it out here.

Blinded by the morning sun, I close my eyes and inhale the salty taste of the sea.

In the now, as here, all the hopes and wishes that motivated our decision to leave are fulfilled

Arrived in a postcard idyll, in a dream that so many painters and poets have tried to manifest.

I am sitting in a painting by Monet or Casper David Friedrich. My surroundings are the paintings to the countless words of Thomas Mann. And my soul enjoys the brushstrokes of a creator I don’t want to believe in in everyday life.

When I die one day, this moment will be my last thought. On this beach, the ferryman of the afterlife will pick me up and take me to the other side.

Here and now, I can feel and see the transcendent idea of inner peace taking shape.

See you tomorrow,

Your Ulf

Der Winter ist da

(Down below in english) „die Luft schmeckt irgendwie anders, es riecht nach Winter“ sagte Silvana neulich und streckte dabei ihre Nase in den Wind.

Sie sollte Recht behalten, denn auch hier wird es langsam kalt. Nicht immer, aber immer öfter, regnet es in Strömen und auch der Jürmann wird dadurch nicht selten zu einer einzigen Schlammgrube.

Wenn Silvana nicht wäre, würden wir wirklich darin versinken. Gut, dass Sie auf all diese Details achtet, sonst könnte ich mich nicht nur aufs Geld verdienen konzentrieren.

Ja, man merkt wohl, derzeit ist unser Ritt mehr Bürde als Segen, aber dennoch wollen wir weiter, denn. Unzählige, unvergessliche Sonnenuntergänge,Strände, Leute und andere nie gekannte Eindrücke, kompensieren so viele Herausforderungen, die sich täglich neu gestalten.

Mal spinnt das Netz, oder unsere Technik, was das Verdienen bedroht, dann das Wetter oder die bei beiden belasteten Nerven machen einen Strich durch die oft so leicht gemachte Rechnung, aber nie, wirklich nie haben wir ernsthaft an eine Rückkehr ins alte Leben gedacht.

Das heißt nicht, dass die Heimat nicht manchmal verführerisch mit einfacheren Umständen lockt, das schon, aber wir mögen, ja lieben, das Leben am Meer, die Weiten und die Ruhe, auch wenn es manchmal stressigiger ist, als uns lieb ist.

Denn hier entspannen wir bei Wellenrauschen und nicht bei RTL2 und Co.

Hier fallen wir müde ins Bett und wissen nicht, welche Herausforderung uns erwarten wird. Ob man es glaubt oder nicht, das macht unmenschlichen machbarer als die Aussicht auf 9 to 5 in bürgerlicher Tristesse, irgendwo im Festland der deutschen Republik, denn da wird selbst in schönen Momenten gemotzt, was hier nie vorkommt.

Es sei denn,wir können mit unserem Glück nicht umgehen, wenn wir beispielsweise mal wieder in alte Rituale zurückfallen und uns über Kleinigkeiten streiten.

Aber über fehlenden Schnee, haben wir hier noch nie geklagt.

Bis morgen,

Euer Ulf

Winter is here

„the air tastes different somehow, it smells like winter“ said Silvana the other day, sticking her nose out into the wind.

She was right, because it’s getting cold here too. Not always, but more and more often, it rains cats and dogs and the Jürmann often turns into a muddy pit.

If it weren’t for Silvana, we would really sink into it. It’s a good thing she pays attention to all these details, otherwise I wouldn’t be able to concentrate solely on earning money.

Yes, you can probably tell that our ride is more of a burden than a blessing at the moment, but we still want to keep going because. Countless, unforgettable sunsets, beaches, people and other never-before-seen impressions compensate for so many challenges that change every day.

Sometimes the network or our technology goes haywire, which threatens our earnings, then the weather or our nerves, both of which are fraught, throw a spanner in the works, but never, really never, have we seriously thought about returning to our old life.

That’s not to say that home doesn’t sometimes tempt us with simpler circumstances, it does, but we like, indeed love, life by the sea, the vastness and the peace and quiet, even if it is sometimes more stressful than we would like.

Because here we relax to the sound of the waves and not to RTL2 and the like.

Here we fall into bed tired and don’t know what challenges await us. Believe it or not, that makes the inhuman more feasible than the prospect of 9 to 5 in bourgeois dreariness somewhere on the mainland of the German Republic, because people grumble there even in good moments, which never happens here.

Unless, for example, we can’t deal with our happiness when we fall back into old rituals and argue about little things.

But we’ve never complained about the lack of snow here.

See you tomorrow,

Your Ulf

Guten Morgen, Freunde der Sonne!

(down below in english) Vermisst ihr sie auch grad so wie ich? Da denkt man sich, jetzt schön mit einem Becher Kaffee an den Strand, Sonnenaufgang und so, und was ist?

Man fühlt sich wie in Hamburg, nur das Hammerbrook als Korfu vor einem liegt und Aaldieter noch schläft.

Aber die Möwen kreischen und die kleinen Wellen plätschern, leicht gelangweilt vor sich hin. Echtes Schietwetter quasi. Beinah wie früher, als ich ausnüchternd von einer Nacht am Kiez an der Strandperle ausnüchterte.

Da plötzlich kommt sogar ein „Moin, Moin“ von den Nachbarn aus Stade. Da kriegt  man glatt Lust auf ein Fischbrötchen.

Glücklicherweise ist Silvana dabei und erinnert mich mit braungebrannte Gesicht daran, dass diesmal meine vier Quadratmeter Kajüte mobil ist und nicht in der Seilerstraße steht.

Aber auch diesmal muss ich gleich arbeiten, nur nicht als Telefonverkäufer sondern als Onlineleherer.

Dann heißt es wieder: „Seid ihr down?“
„Türlich, türlich, sicher Digger!“

Man merkt schon, ich bin nordisch by Nature, auch wenn meine Wurzeln eigentlich in Gronau liegen. Aber ich bin in der Auslegung so frei wie mein Freund Udo der, trotz gleicher Wurzeln,  sogar behauptet,  dass er “ hoch im Norden, hinter den Deichen“ geboän ist.

Aber er wohnt ja auch im Atlantik und nicht im Jürmann.

Nun denn, nicht lang snacken, Kopp in’n Nacken. Tasse Kaff an‘ Start und ab dafüä!

Ich wünsch Euch nen crämigen Start in den Tag und immer ne Handbreit Wasser unterm Kiel nej?!

Bis morgä(h)n,

Euer Ulf

Good morning, friends of the sun
Do you miss it like I do? You think to yourself, now off to the beach with a cup of coffee, sunrise and all, and what?

You feel like you’re in Hamburg, only Hammerbrook is in front of you as Corfu and Aaldieter is still asleep.

But the seagulls are screeching and the small waves are lapping, slightly bored. Real shitty weather, so to speak. Almost like when I was sobering up from a night on the beach at the Strandperle.

Suddenly there’s even a „Moin, Moin“ from the neighbors in Stade. It really makes you want a fish sandwich.

Luckily, Silvana is there and reminds me with a tanned face that this time my four square meter cabin is mobile and not in Seilerstraße.

But this time I also have to work straight away, just not as a telemarketer but as an online teacher.

Then it’s „Are you down?“ again.
„Sure, sure, sure Digger!“

You can tell I’m Nordic by nature, even though my roots are actually in Gronau. But I’m as free in my interpretation as my friend Udo who, despite having the same roots, even claims that he was born „high in the north, behind the dykes“.

But he also lives in the Atlantic and not in Jürmann.

Well then, don’t „snack“ for long, head down. Cup of coffee at the start and off you go!

I wish you a good start to the day and always a hand’s breadth of water under your keel!

See you tomorrow,

Your Ulf




Ein Sonntag wie im Bilderbuch

(down below in english) Wenn man das Gesicht wie ein Hund gierig auf einen langen Hals aus einer gemütlichen Betthöhle in die Wärme streckt und die einzelnen Strahlen die Lippen zu trocknen beginnen, denkt man normalerweise nicht an November, sondern an Frühling.

Und wenn die ersten Töne, die das Ohr an den Geist senden muss nicht Nachrichten oder ein Wecker sind, sondern Spatzengezwitscher, dass von Nahrung erzählt, die sich am Rande der rauschenden Wellen befinden soll, dann darf sogar die erste Zigarette ein wenig zu stramm gedreht sein. Denn der frisch aufgebrühte Kaffee übernimmt gerne die meditative Aufgabe des Objekts der Begierde, als Ursprung kleiner Wölkchen den Blick zu fesseln um zu träumen.

Eigentlich haben wir das fast täglich, aber das menschliche Naturell ist oft viel zu träge, ähnliche Naturereignisse jedes Mal aufs Neue wie ein einmaliges Wunder zu genießen. Es sucht nach Gemeinsamkeiten mit bereits Erlebten und will alles zu einer konstruktiven Routine pragmatisieren.

Wenn die Sonne so scheint, kann man ideal die Batterien laden oder braun werden, noch Kleinigkeiten am Jürmann optimieren oder wenigstens spazieren gehen, alles nur nicht inne halten. Kein Gedanke wird an Genuss „verschwendet“, denn: Zeit ist Geld.

Das die Seele ohne diese stillen Momente zugrunde geht, weil sie alles noch so kleine Erlebte immer wieder verarbeiten muss, wird dabei oft vergessen.

Wenn bei einer Erkältung der Körper nach Ruhe schreit, weil einem beispielsweise die Glieder schmerzen, ist es selbstverständlich richtig, (nicht zwingend gut), sich auszuruhen.

Aber die Seele beschwert sich nicht laut und schreit „Stopp, Hilfe! Ich brauche Ruhe zum Verarbeiten der Gedanken als Emotionen“.

Denn die Seele ist wie die Ohren. Sie kann sich auch nicht einfach verschließen und sich wie Augen für kleine Momente verschnaufen. Sie arbeitet wie eine scheinbar unkaputbare Maschine unaufhörlich weiter.

Bis sie streikt und plötzlich alles nur noch dunkel sieht und keinen Ausweg aus dem schönsten Paradies als wahr genommene Hölle offeriert.
Dann ist es meist zu spät für einfach nur Ruhe. Denn man hat ganz „en passent“ das Genießen verlernt, weil man sich in dieser Wahrnehmung zu wenig geschult hat.

Dann wird die unerträgliche Stille eines friedlichen Jetzt zur unerträglichen Belastung, weil sie nicht zu Geld gemacht werden kann sondern nur eine Möglichkeit bietet: Sie zu genießen.

Wir haben uns vorgenommen dieses „Genießen“, wie eine hohe Kunst die man als Kind einfach geschenkt bekam, wieder zu erlernen.
Jeden Tag beginnen wir, wie beim Fahrrad fahren oder laufen lernen, der Seele Ruhe zu gönnen, allein von der Aussicht angetrieben, es irgendwann wieder zu können, genießen. Nur dass wir am Ende nicht von A noch B gelangen, sondern in einem zufriedenen Ich ankommen.

Das nennt man dann oft inneren Frieden. Ich nenne eudemonaia, von einem guten Dämon beseelt sein, wie der Grieche sagt oder kurz: Glückseligkeit.

jetzt muss ich aber Schluss machen, denn mein Jetzt sagt, es ist just eine ideale Gelegenheit zu üben.

Bis morgen,

Euer Ulf

A Sunday like in a picture book

When you stretch your face like a dog greedily onto a long neck from a cozy bed cave into the warmth and the individual rays begin to dry your lips, you don’t normally think of November, but of spring.

And if the first sounds that the ear has to send to the mind are not news or an alarm clock, but the chirping of sparrows telling of food that is supposed to be on the edge of the rushing waves, then even the first cigarette may be rolled a little too tightly. Because the freshly brewed coffee is happy to take on the meditative task of the object of desire, as the source of little clouds to captivate the gaze in order to dream.

We actually do this almost every day, but the human nature is often far too lazy to enjoy similar natural phenomena anew every time, like a unique miracle. It looks for similarities with what it has already experienced and wants to pragmatize everything into a constructive routine.

When the sun is shining like this, you can ideally recharge your batteries or get a tan, optimize little things on the Jürmann or at least go for a walk, just don’t stop for anything. No thought is „wasted“ on enjoyment, because: Time is money.

The fact that the soul perishes without these quiet moments because it has to process everything it experiences, no matter how small, is often forgotten.

If you have a cold and your body is crying out for rest because your limbs are aching, for example, it is of course right (but not necessarily good) to rest.

But the soul doesn’t complain loudly and shout „Stop, help! I need rest to process my thoughts as emotions“.

Because the soul is like the ears. It cannot simply close itself off and take a breather for a few moments like eyes. It continues to work like a seemingly unbreakable machine.

Until it goes on strike and suddenly sees everything as dark and offers no way out of the most beautiful paradise as a perceived hell.
Then it is usually too late to simply rest. Because you have forgotten how to enjoy things „en passent“ because you have not trained yourself enough in this perception.

Then the unbearable silence of a peaceful now becomes an unbearable burden because it cannot be turned into money but only offers one possibility: To enjoy it.

We have resolved to relearn this „enjoyment“, like a fine art that was simply given to us as a child.
Every day, like learning to ride a bike or walk, we begin to give our souls a rest, driven solely by the prospect of being able to enjoy it again at some point. Only that in the end we don’t get from A to B, but arrive in a satisfied self.

This is often called inner peace. I call it eudemonaia, being animated by a good demon, as the Greeks say, or in short: bliss.

But now I have to stop, because my now says it’s just the perfect opportunity to practise.

See you tomorrow,

Your Ulf

„Guten Morgen, liebe Sonne“

(down below in english) „Guten Morgen lieber Ulf. Ich weiß, ich weiß, … Aber jetzt geht es Dir doch wieder gut, nicht wahr? Du fängst heute einfach ganz langsam an, schreibst deinen Blog, trinkst nen Kaffee und läßt meinen Schöpfer einen guten Mann sein.

Ja, man hat mir erzählt,was gestern passiert ist, ich war ja schon untergegangen. Hätte ich Euch gar nicht zugetraut, und wenn ich ehrlich bin, dem Jürmann auch nicht. Das waren ja bestimmt 15 Prozent Steigung. Aber ihr scheint eine richtig eingeschworene Familie geworden zu sein.

Der Mond kam aus dem Schwärmen gar nicht wieder raus. Er meinte, dass Du wie ein Löwe versucht hast das Licht wieder anzubekommen, nur weil Du wolltest, dass es Silvana kuschelig hat und auch, dass Dir keiner geholfen hat, sondern nur Besserwisser mit dummen Ratschlägen im Weg standen.

Er sagte aber auch, dass Du nicht so verbissen sein sollst, denn Wut ist kein gutes Werkzeug. Gut, dass Du Silvana dabei hast. Sei froh, dass sie so bedingungslos zu Dir hält und dass sie so stark geworden ist, sonst würdet ihr wahrscheinlich jetzt noch im Kies feststecken.

Beim nächsten Mal hörst Du besser gleich auf sie und wartest mit den Reparaturen, bis ich wieder da bin. Glaub mir, wenn ich scheine, lässt es sich besser arbeiten.

Aber das weißt Du ja alles. Und reg dich bitte nicht mehr so auf, auch dann nicht, wenn ihr wie gestern plötzlich allein gelassen zu werden scheint. Ihr habt doch Euch. Zusammen macht ihr das schon.

Ich muss übrigens gleich los, gegen die dicken Wolken da vorne komm ich leider nicht an. Deshalb solltest Du besser schnell den Akku anschließen. Grüß Silvana von mir und vergesst nicht: Ich bin immer bei Euch, auch wenn ich manchmal nicht zu sehen bin.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Bis morgen,

Euer Ulf

„Good morning, dear sun!“


„Good morning dear Ulf. I know, I know … But you’re fine now, aren’t you? You just start slowly today, write your blog, drink a coffee and let my Creator be a good man.

Yes, I was told what happened yesterday, I had already gone under. I wouldn’t have put it past you, and to be honest, I wouldn’t have put it past Jürmann either. That must have been a 15 per cent incline. But you seem to have become a really close-knit family.

The moon couldn’t stop raving. He said that you tried like a lion to get the light back on just because you wanted Silvana to be cozy and also that nobody helped you, only know-it-alls with stupid advice stood in your way.

But he also said that you shouldn’t be so dogged, because anger is not a good tool. It’s good that you have Silvana with you. Be glad that she is so unconditionally loyal to you and that she has become so strong, otherwise you would probably still be stuck in the mud.

Next time, you’d better listen to her straight away and wait until I’m back to do the repairs. Believe me, it’s easier to work when I’m shining.

But you know all that. And please don’t get so upset anymore, even if you suddenly seem to be left alone like yesterday. You have each other. You’ll manage together.

By the way, I have to leave right away, unfortunately I can’t fight the thick clouds up ahead. So you’d better connect the battery quickly. Say hello to Silvana for me and don’t forget: I’m always with you, even if I’m sometimes out of sight.“

There’s nothing more to add.

See you tomorrow,

Your Ulf

Pssst, Silvana schläft noch

(down below in english) 7 Uhr klingelt bei uns der Wecker. Zumindest meistens, denn das Leben ist zu kurz, um es zu verschlafen.  Ich mach dann frisch aufgebrühten Kaffee und verzieh mich ganz leise samt Tasse an den Strand, Wachwerden.

Wellenrauschen,Vögelzwitschern, Sonneaufgang, am liebsten alles mit geschlossenen Augen genießen. Der Geist ist dann noch viel zu träge für Probleme und sinniert wie heute über gestern, ein kleines Weihnachten.

Es gab frischen Salat und dazu Brot mit Schinken und Spiegelei. Als Nachtisch Milka und Kino im Bett mit ganz viel kuscheln.

Geschlafen haben wir dann schon um etwa halb 10. In Löffelchenstellung mit Sternenhimmel am Firmament.

Das mag für manche langweilig klingen, aber für uns ist das der Himmel auf Erden. Im Traum war es schon Winter, aber nicht matschig oder so, sondern heimelig, weil die Heizung schon funktionierte. Und als ich erwachte, weil mir Silvana einen Schneeball ins Gesicht warf und lachte, drehte ich mich einfach wieder um, weil sogar die Baustelle Job erledigt ist.

Deshalb sind wir gefahren. Weil hier sogar früh aufstehen, zumindest für mich, ein Vergnügen ist. Keine Menschenseele weit und breit, Zivilisation nur als Dampfer am Horizont und Hintergrund erwacht mein Schatz und freut sich über den schon duftenden Kaffee.

Ob gleich die Akkus rechtzeitig voll sind, weiss ich nicht und es ist mir auch egal. Ich sammle grad Erinnerungen für die Ewigkeit.

Wer weiß, wann es mal wieder so schön sein wird?

Bis morgen,

Euer Ulf

Shhhhht, Silvana is still asleep


The alarm clock rings at 7 o’clock. At least most of the time, because life is too short to oversleep.  I then make freshly brewed coffee and quietly slip off to the beach with my cup to wake up.

The sound of the waves, birdsong, the sunrise, preferably enjoying everything with my eyes closed. The mind is still far too lazy for problems and thinks about yesterday, like today, a little Christmas.

We had a fresh salad and bread with ham and a fried egg. Milka for dessert and a movie in bed with lots of cuddling.

We fell asleep at about half past nine in the spoon position with a starry sky in the firmament.

That may sound boring to some, but for us it’s heaven on earth. In my dream it was already winter, but not slushy or anything, it was cozy because the heating was already working. And when I woke up because Silvana was throwing a snowball in my face and laughing, I just turned around again because even the building site job was done.

That’s why we drove. Because even getting up early is a pleasure here, at least for me. Not a soul far and wide, civilization only as a steamer on the horizon and in the background my darling wakes up and is happy about the already fragrant coffee.

I don’t know whether the batteries will be full in time and I don’t care. I’m just collecting memories for eternity.

Who knows when it will be this beautiful again?

See you tomorrow,

Your Ulf