Immer noch billiger als ein neuer Jürmann

Es geht ja immer weiter, ne?! Wir stehen grad bei einer Werkstatt in Neo Mamia (die neue Mama, wie passend) und während ich beinahe zusammenbreche hört der Chef zu:“this one?“  Und ich „yes, this one“. „“Nice“, sein kurzer Kommentar mit Lächeln. Dann legt er sich unters Zuhause. Er zeigt auf die Kurbelwelle des Keilriemens, „broke“. „War klar“,mein Kommentar und ich senkte den Kopf.

Papiere, warten,Kippen holen, dann „kostet 250 Euro, 200 das Teil und 50 der Einbau. Ist um fünf da“, so der versierte Blick, der anfangs bei der griechischen Übersetzung meines Problems auch nur Hieroglyphen sah.

„Geht klar“, musste ich antworten obwohl ich froh war, dass hier alles so unkompliziert ist. „Ich muss um halb acht arbeiten, schaffen wir das?“  Und nachdem ich ihm sagte, dass ich dafür nur einen Rechner brauche, lächelte er „Dann bleib hier steh’n. Wird nur ein bisschen heiẞ“.

„Kein Ding, dass kenn ich“ grinste ich über das ersparte Hotel in mich rein, Griff zum kalten Bier und geh jetzt erst einmal mit Silvana spazieren. Vielleicht zum Lidl, den es um die Ecke geben soll, oder zum Minimarkt mit einer Besitzerin aus Gütersloh, wie ich beim Kippen holen erfuhr, aber auf jeden Fall erleichtert.

Euer Ulf

In english

Still cheaper than another Jürmann

It goes on and on, doesn’t it? We’re standing at a workshop in Neo Mamia (the new Mama, how fitting) and while I almost collapse, the boss overhears: „this one?“  And I say „yes, this one“. „Nice“, his brief comment with a smile. Then he lies down under the house. He points to the crankshaft of the V-belt, „broken“. „That was obvious“, my comment and I lowered my head.

Papers, wait, get fags, then „costs 250 euros, 200 for the part and 50 for fitting. It’ll be there at five,“ said the knowledgeable man, who initially only saw hieroglyphics in the Greek translation of my problem.

„Sure,“ I had to reply, although I was glad that everything was so uncomplicated here. „I have to work at half past seven, can we make it?“  And after I told him that I only needed a computer for that, he smiled „Then stay here. It’ll just be a bit hot“.

„No problem, I know that,“ I grinned at the hotel I’d saved, grabbed a cold beer and went for a walk with Silvana. Maybe to Lidl, which is supposed to be around the corner, or to the mini-market with an owner from Gütersloh, as I found out when I went to get a fag, but in any case I was relieved.

Your Ulf

En Francaise

Toujours moins cher qu’un autre Jürmann

Ça va toujours plus loin, non ? Nous nous trouvons devant un garage à Neo Mamia (la nouvelle maman, comme c’est approprié) et pendant que je m’effondre presque, le patron m’écoute : „this one ?“. Et moi : „yes, this one“. „Nice“, son bref commentaire avec un sourire. Puis il se couche sous la maison. Il montre le vilebrequin de la courroie trapézoïdale, „broke“. „C’était évident“, mon commentaire et je baisse la tête.

Les papiers, l’attente, les cigarettes, puis „c’est 250 euros, 200 pour la pièce et 50 pour la pose. C’est là à cinq heures“, dit le regard averti qui, au début, ne voyait que des hiéroglyphes dans la traduction grecque de mon problème.

J’ai dû répondre : „Ça va“, même si j’étais content que tout soit si simple ici. „Je dois travailler à sept heures et demie, on va y arriver ?“. Et après que je lui ai dit que je n’avais besoin que d’un ordinateur pour cela, il a souri „Alors reste ici. Ça va juste être un peu chaud“.

„Pas de problème, je connais ça“, ai-je souri en pensant à l’hôtel que j’avais économisé, j’ai pris une bière fraîche et je suis parti me promener avec Silvana. Peut-être au Lidl qu’il y a au coin de la rue, ou à la supérette dont la propriétaire vient de Gütersloh, comme je l’ai appris en allant chercher des cigarettes, mais en tout cas soulagée.

Votre Ulf

El Español

Sigue siendo más barato que otro Jürmann

Sigue y sigue, ¿verdad? Estamos parados en un taller de Neo Mamia (la nueva mamá, qué apropiado) y mientras yo casi me derrumbo, el jefe escucha: „¿ésta?“.  Y yo le digo „sí, éste“. „Bonito“, su breve comentario con una sonrisa. Luego se tumba debajo de la casa. Señala el cigüeñal de la correa trapezoidal: „roto“. „Eso era obvio“, mi comentario y bajé la cabeza.

Papeles, espera, pitillos, luego „cuesta 250 euros, 200 por la pieza y 50 por el montaje. Estará allí a las cinco“, dijo el hombre entendido, que al principio sólo veía jeroglíficos en la traducción griega de mi problema.

„Claro“, tuve que responder, aunque me alegré de que aquí todo fuera tan sencillo. „Tengo que trabajar a las siete y media, ¿podemos llegar?“.  Y después de decirle que sólo necesitaba un ordenador para eso, sonrió „Entonces quédate aquí. Sólo hará un poco de calor“.

„No hay problema, ya lo sé“, sonreí al hotel que me había guardado, cogí una cerveza fría y me fui a dar un paseo con Silvana. Tal vez al supermercado Lidl, a la vuelta de la esquina, o al minimercado con un dueño de Gütersloh, como descubrí mientras me fumaba un pitillo, pero definitivamente aliviado.

Tu Ulf

Dumm geboren und mit jedem Tag dümmer geworden

Määäh, määäh

Ich glaube, dass ich vor einem Jahr Angst hatte. Die Wohnung war noch so gut wie voll, der Jürmann noch lange nicht fertig und ich saß mitten im Studium, verzweifelte an einer Hausarbeit über den Zauberberg und bangte davor, wie wir das alles hinbekommen sollen, denn das Ersparte schmolz bereits signifikant und die einzigen Einnahmen waren meine Buchverkäufe und die Überraschungseiersammlung eines Nachbarn.

Und dabei wussten wir noch gar nicht, welche Katastrophen noch alle auf uns warten würden.

Aber was ich auch nicht wusste, war, wie sehr mich mein Leben mit all seinen Erinnerungen und schlechten Erfahrungen im Würgegriff hielt. Es war so viel mehr als die Trennung von Frau und Kind und so, es war mein Geist, besessen von der Phobie, auf alles vorbereitet sein zu müssen, obwohl ich schon längst hätte gelernt haben müssen, dass man nicht auf alles vorbereitet sein kann.

Es gab kein Buch oder keine Zeitung, die ich nicht gierig verschlang und dennoch wollte mich mein Professor nicht bestehen lassen. Und als ich das begriff, immerhin hatte ich für seine Arbeit sämtliche Werke von Freud und vieles von Jung gelesen, übte ich nicht, dies zu akzeptieren, sondern steigerte mich in die Wut, es ihm dennoch zu beweisen. Vergeblich.

So vergeblich wie der Wunsch, die Welt verstehen zu können, all der Hass, Neid, die Missgunst und Zwietracht. Ich konnte und wollte nicht verstehen, was jetzt, ein Jahr später langsam meine neue Wahrheit wurde und wird.

In einer Welt, die angefüllt ist von Kaufkraft, wo Qualität aufgrund der Notwendigkeit, dass so gut wie nichts mehr natürlich ist, ausschlieślich skalare Bedeutung hat, kommt man nicht umhin, sich im Spinnennetz der Vergleiche zu verfangen.

Alles kann größer und besser sein und alle streben, gefangen in ihrer eigenen kleinen Welt nach mehr. Was man auch sieht und fühlt und hört und riecht, nichts ist gut, alles ist immer in einem Steigerungspotential verortet und deshalb ein omnipräsenter Motivator zur Selbstoptimierung und darüber zur Geisel der Seele.

Ich konnte einfach nicht mehr glücklich sein, weil überall die Fratze des Ungenügens meinen Ehrgeiz provozierte und mich in den Abgrund der bedingungslosen Kapitulation riss.

Kein einziges Ding oder Wesen ließ mich zur Ruhe kommen, entweder ich oder mein Gegenüber konfrontierte mich mit holen Phrasen des Neoliberalismus wie: „Sei fleißiger“ oder „Du schaffst das, wenn Du nur willst“.

Aber was sollte das denn sein, was ich schaffe? Mehr Geld um noch weniger zu spüren, was ich eigentlich will?! Hab ich ernsthaft geglaubt, die Welt zu verstehen oder gar ihre Probleme zu lösen, wenn ich nur genug Zeitung lese?

Warum nötigte mich irgendwas in mir und außer mir ständig, mir zu jedem Scheiss eine Meinung zu machen? Egal ob Lebensstil, Politik, Musik oder Poesie, ich hatte meine Position und weil ich mich für belesen hielt, war sie natürlich richtig, auch was sag ich richtiger, am richtigsten.

Und damit befand ich mich in guter Gesellschaft. Als ein Teil einer „ich-weiss-es-besser-Gesellschaft“, verstrich mein Leben in völlig unnützen Diskussionen über alles. Geld, Liebe, Politik und noch so viel mehr. Mein Geist machte vor nichts halt und merkte nicht, dass die Vorwürfe, die ihn zermürbten, nur deshalb wirken konnten, weil ich sie mir selber auch machte.

Man könnte sagen, dass ich mit Atomwaffen für Pazifismus kämpfte und mich wunderte, dass ich nicht voran kam.

Heute hab ich das alles immer noch nicht überwunden, aber ich zapple auch nicht mehr, wie eine Opferfliege vergeblich im Spinnennetz.

Ich schneide mich täglich mit einer friedlichen Erfahrung Stück für Stück frei. Ich freue mich jeden Tag über das Gefühl, endlich wieder etwas bewegen zu können, was schon verloren schien. Natürlich wird mich die Spinne am Ende dennoch fressen, aber weil ich aufhöre, die ganze Lebensqualität an der Utopie zu messen, diesen Kampf zu gewinnen wird ein Zeh bewegen wieder zum Glücksmoment und mittlerweile, kann ich schon wieder den ganzen linken Fuss bewegen, zumindest ein bissen.

Euer Ulf

In english

Born stupid and getting dumber by the day

I think I was scared a year ago. The apartment was still as good as full, the Jürmann was far from finished and I was in the middle of my studies, desperately working on a term paper about The Magic Mountain and worried about how we were going to manage it all, because our savings were already melting significantly and the only income was my book sales and a neighbor’s surprise egg collection.

And we didn’t even know what disasters were still waiting for us.

But what I also didn’t know was how much my life had a stranglehold on me with all its memories and bad experiences. It was so much more than being separated from my wife and child and such, it was my mind obsessed with the phobia of having to be prepared for everything, even though I should have learned long ago that you can’t be prepared for everything.

There wasn’t a book or newspaper that I didn’t devour voraciously and yet my professor wouldn’t let me pass. And when I realized this – after all, I had read all of Freud’s works and much of Jung’s for his paper – I didn’t practice accepting this, but instead worked myself up into a rage to prove it to him anyway. In vain.

As futile as the desire to understand the world, all the hatred, envy, resentment and discord. I could not and would not understand what now, a year later, was and is slowly becoming my new truth.

In a world filled with purchasing power, where quality has an exclusively scalar meaning due to the necessity that almost nothing is natural anymore, you can’t help but get caught up in the spider’s web of comparisons.

Everything can be bigger and better and everyone, trapped in their own little world, strives for more. Whatever you see and feel and hear and smell, nothing is good, everything is always located in a potential for improvement and is therefore an omnipresent motivator for self-optimization and therefore a hostage to the soul.

I simply couldn’t be happy anymore because the grimace of inadequacy provoked my ambition everywhere and dragged me into the abyss of unconditional surrender.

Not a single thing or being allowed me to rest, either I or my counterpart confronted me with neoliberalism’s catchphrases such as: „Be more diligent“ or „You can do it if you only want to“.

But what was I supposed to achieve? More money to feel even less of what I actually want? Did I seriously believe that I could understand the world or even solve its problems if I just read enough newspapers?

Why was something inside and outside of me constantly forcing me to form an opinion on every piece of shit? Whether it was lifestyle, politics, music or poetry, I had my position and because I considered myself well-read, it was of course the right one, or what do I call the most right?

And that put me in good company. As part of an „I-know-better society“, my life was spent in completely useless discussions about everything. Money, love, politics and so much more. My mind stopped at nothing and didn’t realize that the accusations that were wearing it down could only work because I was doing them to myself.

You could say that I fought for pacifism with nuclear weapons and wondered why I wasn’t getting anywhere.

Today I still haven’t got over all that, but I’m no longer floundering in vain like a sacrificial fly in a spider’s web.

I cut myself free bit by bit every day with a peaceful experience. Every day I rejoice in the feeling of finally being able to move something again that seemed lost. Of course, the spider will still eat me in the end, but because I stop measuring the whole quality of life against the utopia of winning this battle, moving a toe becomes a moment of happiness again and in the meantime, I can already move my whole left foot again, at least a bit.

Your Ulf

En Francaise

Né stupide et devenu plus stupide chaque jour

Je crois que j’avais peur il y a un an. L’appartement était encore quasiment plein, le Jürmann loin d’être terminé et j’étais en pleines études, désespérant de faire un devoir sur la Montagne magique et craignant de savoir comment nous allions nous en sortir, car les économies fondaient déjà de manière significative et les seuls revenus étaient mes ventes de livres et la collection d’œufs surprise d’un voisin.

Et nous ne savions pas encore quelles catastrophes nous attendaient encore.

Mais ce que je ne savais pas non plus, c’est à quel point ma vie me tenait en haleine avec tous ses souvenirs et ses mauvaises expériences. C’était tellement plus que la séparation de ma femme et de mon enfant et tout ça, c’était mon esprit, obsédé par la phobie de devoir être prêt à tout, alors que j’aurais dû apprendre depuis longtemps qu’on ne peut pas être prêt à tout.

Il n’y avait pas un livre ou un journal que je ne dévorais pas avidement, et pourtant mon professeur ne voulait pas me laisser réussir. Et quand je l’ai compris, après tout, j’avais lu pour son travail tous les ouvrages de Freud et beaucoup de ceux de Jung, je ne me suis pas entraîné à l’accepter, mais je me suis mis en colère pour le lui prouver quand même. En vain.

Aussi vaine que la volonté de comprendre le monde, toute la haine, l’envie, la jalousie et la discorde. Je ne pouvais et ne voulais pas comprendre ce qui, un an plus tard, est devenu et deviendra lentement ma nouvelle vérité.

Dans un monde rempli de pouvoir d’achat, où la qualité a une signification exclusivement scalaire en raison de la nécessité de ne plus rien avoir de naturel, on ne peut pas éviter de se faire prendre dans la toile d’araignée des comparaisons.

Tout peut être plus grand et meilleur, et tous aspirent à plus, prisonniers de leur propre petit monde. Quoi que l’on voie, que l’on ressente, que l’on entende ou que l’on sente, rien n’est bon, tout est toujours situé dans un potentiel d’amélioration et donc un motivateur omniprésent pour l’optimisation de soi et, par là même, un otage de l’âme.

Je ne pouvais tout simplement plus être heureux, car partout le visage de l’insuffisance provoquait mon ambition et m’entraînait dans l’abîme de la capitulation inconditionnelle.

Pas une seule chose ou un seul être ne me permettait de trouver le repos, soit moi, soit mon interlocuteur me confrontait à des phrases récupérées du néolibéralisme telles que : „Sois plus assidu“ ou „Tu peux y arriver si tu le veux“.

Mais qu’est-ce que je devrais réussir ? Plus d’argent pour sentir encore moins ce que je veux vraiment ?! Pensais-je sérieusement comprendre le monde ou même résoudre ses problèmes en lisant suffisamment les journaux ?

Pourquoi quelque chose en moi et en dehors de moi m’obligeait-il constamment à me faire une opinion sur n’importe quelle connerie ? Qu’il s’agisse de style de vie, de politique, de musique ou de poésie, j’avais ma position et comme je me considérais comme lettré, elle était bien sûr la plus juste, et même la plus juste.

Et en cela, je me trouvais en bonne compagnie. En tant que membre d’une société du „je sais mieux“, ma vie s’est écoulée en discussions totalement inutiles sur tout. L’argent, l’amour, la politique et tant d’autres choses encore. Mon esprit ne s’arrêtait devant rien et ne se rendait pas compte que les reproches qui le minaient ne pouvaient avoir d’effet que parce que je me les faisais aussi à moi-même.

On pourrait dire que je me battais pour le pacifisme avec des armes nucléaires et que je m’étonnais de ne pas avancer.

Aujourd’hui, je n’ai toujours pas surmonté tout cela, mais je ne me débats plus non plus, comme une mouche sacrifiée, en vain dans une toile d’araignée.

Chaque jour, je me libère petit à petit grâce à une expérience paisible. Je me réjouis chaque jour du sentiment de pouvoir enfin faire bouger quelque chose qui semblait perdu. Bien sûr, l’araignée finira quand même par me manger, mais comme je cesse de mesurer toute la qualité de ma vie à l’utopie de gagner ce combat, bouger un orteil redevient un moment de bonheur et, entre-temps, je peux à nouveau bouger tout le pied gauche, du moins une partie.
au moins un peu.

Votre Ulf

El Español

Nacido estúpido y cada día más tonto

Creo que hace un año tenía miedo. El piso aún estaba como lleno, el Jürmann estaba lejos de terminarse y yo estaba en mitad de mis estudios, desesperada por un trabajo trimestral sobre La montaña mágica y preocupada por cómo íbamos a arreglárnoslas con todo, porque nuestros ahorros ya se estaban derritiendo considerablemente y los únicos ingresos eran mis ventas de libros y la colección sorpresa de huevos de un vecino.

Y ni siquiera sabíamos qué desastres nos esperaban todavía.

Pero de lo que tampoco me había dado cuenta era de hasta qué punto mi vida me atenazaba con todos sus recuerdos y malas experiencias. Era mucho más que la separación de mi mujer y mi hijo y cosas así, era mi mente, obsesionada con la fobia de tener que estar preparado para todo, aunque debería haber aprendido hace mucho tiempo que no se puede estar preparado para todo.

No había libro ni periódico que no devorara con voracidad y, sin embargo, mi profesor no me dejaba aprobar. Y cuando me di cuenta de ello -al fin y al cabo, había leído todas las obras de Freud y gran parte de las de Jung para su tesis- no me ejercité en aceptarlo, sino que monté en cólera para demostrárselo de todos modos. En vano.

Tan inútil como el deseo de comprender el mundo, todo el odio, la envidia, el resentimiento y la discordia. No podía ni quería entender lo que ahora, un año después, se estaba convirtiendo poco a poco en mi nueva verdad.

En un mundo lleno de poder adquisitivo, donde la calidad tiene un significado exclusivamente escalar debido a la necesidad de que casi nada sea ya natural, no puedes evitar quedar atrapado en la tela de araña de las comparaciones.

Todo puede ser más grande y mejor y cada uno, atrapado en su pequeño mundo, se esfuerza por conseguir más. Veas lo que veas, sientas lo que sientas, escuches lo que escuches y huelas lo que huelas, nada es bueno, todo está siempre situado en un potencial de mejora y, por tanto, es un motivador omnipresente de la autooptimización y, por tanto, un rehén del alma.

Simplemente ya no podía ser feliz porque la mueca de insuficiencia provocaba mi ambición por todas partes y me arrastraba al abismo de la rendición incondicional.

Ni una sola cosa o ser me permitía descansar, ni yo ni mi contraparte me enfrentábamos a latiguillos del neoliberalismo como: „Sé más diligente“ o „Puedes hacerlo si sólo quieres“.

Pero, ¿qué se suponía que debía conseguir? ¿Más dinero para sentir aún menos lo que realmente quiero? ¿Creía seriamente que podría entender el mundo o incluso resolver sus problemas con sólo leer suficientes periódicos?

¿Por qué algo dentro y fuera de mí me obligaba constantemente a formarme una opinión sobre cada mierda? Ya se tratara de estilo de vida, política, música o poesía, yo tenía mi postura y, como me consideraba una persona culta, por supuesto era la correcta, o como yo la llamo, la más correcta.

Y eso me colocaba en buena compañía. Como parte de una „sociedad del yo sé más“, mi vida transcurría en discusiones completamente inútiles sobre todo. Dinero, amor, política y mucho más. Mi mente no se detenía ante nada y no se daba cuenta de que las acusaciones que la desgastaban sólo podían funcionar porque me las hacía a mí mismo.

Se podría decir que luchaba por el pacifismo con armas nucleares y me preguntaba por qué no llegaba a ninguna parte.

Hoy todavía no he superado todo eso, pero ya no revoloteo en vano como una mosca sacrificada en una tela de araña.

Cada día me libero poco a poco con una experiencia de paz. Cada día me regocijo en la sensación de ser capaz por fin de volver a mover algo que parecía perdido. Por supuesto, al final la araña seguirá comiéndome, pero como dejo de medir toda la calidad de vida en función de la utopía de ganar esta batalla, mover un dedo del pie vuelve a ser un momento de felicidad y, mientras tanto, ya puedo volver a mover todo el pie izquierdo, al menos un poco.

Tu Ulf

Sommersonnenwende

Der 21 Juni ist der längste Tag im Jahr. Die Sonne beginnt hier in Griechenland im Gegensatz zu Deutschland erst gegen 5:00  Uhr mit zarten Strahlen die Erde und das Meer zu erhellen und erst gegen 21.30h (09:30 p.m.) ist es wieder dunkel; in Deutschland übrigens eine Stunde später.

Wenn man wie wir quasi draussen lebt, bekommen diese Naturereignisse eine ganz besondere Bedeutung, denn wenn man Abends der Sonne beim Untergehen und dem Mond beim Aufgang zuschaut, denkt man auch über Phänomene nach, wie jene, warum es Nachts noch teilweise 27 Grad sein kann.

Man spürt, wie die Erde Sonnenenergie tankt und im Sommer gar nicht genug Zeit hat, wieder abzukühlen. Ehrlich gesagt hat es mich gewundert, warum ich erst hier solche Gedanken denke. Warum ist es Nachts warm?
Weil die Erde sich erhitzt und sämtliche Wärme ins Gestein aufnimmt.

Man merkt den Unterschied im Wasser, das schneller abkühlt. Während um Mitternacht der Boden noch Fußbodenheizung warm ist, hat das Wasser seine Teilchen Geschwindigkeit schon wieder auf wenige Zentimeter reduziert.

Aber dafür braucht es auch nur beinahe weniger Augenblicke am Morgen, um wieder beinahe Badewannentemperatur anzunehmen.

Das und so viel mehr bewegt meinen Geist, wenn ich am Strand sitze und ich bin auch immer wieder überrascht, wie schnell Sonne und Mond aufgehen.

Man kann wirklich sehen,, wie die Kugel sich hebt und senkt, im Sekundentakt. Oft fehlt wirklich die Zeit, um noch das Handy zum fotografieren zu holen, dann ist das einmalige Moment bereits verstrichen.

Ich.mag es, über derlei nachzudenken und fühle mich wohl als die Kleinigkeit, die derlei Großartiges nur bestaunen, aber nicht ändern kann.

Hier genieße ich es, unwichtig zu sein, mich dem Gang der Welt anzupassen und freue mich diebisch, wenn seltene Vögel auf unseren Jürmanntüren verweilen oder gar Grillen unser Heim erkunden, weil sie keine Angst vor uns haben, auch wenn die Gäste manchmal dann doch vorsichtig herauskomplimentiert werden müssen, denn bei derlei Krach kann keiner schlafen. Man glaubt ja gar nicht wie laut so eine Grille sein kann.

Euer Ulf

In english

Summer solstice
June 21 is the longest day of the year. Here in Greece, unlike in Germany, the sun only begins to illuminate the earth and the sea with its gentle rays at around 5:00 am and it is not dark again until around 9:30 pm (09:30 p.m.); in Germany, by the way, it is one hour later.

If, like us, you live virtually outdoors, these natural phenomena take on a very special meaning, because when you watch the sun set and the moon rise in the evening, you also think about phenomena such as why it can still be 27 degrees at night.

You can feel how the earth is storing up solar energy and doesn’t have enough time to cool down again in summer. To be honest, I wondered why I was only thinking such thoughts here. Why is it warm at night?
Because the earth heats up and absorbs all the heat into the rock.

You notice the difference in the water, which cools down more quickly. While the ground is still underfloor heating warm at midnight, the water has already reduced its particle speed to a few centimetres.

But it only takes a few moments in the morning to return to almost bathtub temperature.

This and so much more moves my mind when I’m sitting on the beach and I’m always surprised at how quickly the sun and moon rise.

You can really see how the sphere rises and falls every second. Often there really isn’t enough time to get the cell phone to take a photo, then the unique moment has already passed.

I like to think about such things and feel like the little thing that can only marvel at such great things, but cannot change them.

Here I enjoy being unimportant, adapting to the course of the world and I’m delighted when rare birds linger on our janitorial doors or even crickets explore our home because they’re not afraid of us, even if the guests sometimes have to be carefully escorted out, because nobody can sleep with that kind of noise. You wouldn’t believe how loud a cricket can be.

Your Ulf

En Francaise

Solstice d’été
Le 21 juin est le jour le plus long de l’année. Ici en Grèce, contrairement à l’Allemagne, le soleil ne commence à éclairer la terre et la mer de ses tendres rayons que vers 5h00 et il ne fait à nouveau nuit que vers 21h30 (09h30 p.m.) ; en Allemagne, il est d’ailleurs une heure plus tard.

Lorsque l’on vit quasiment à l’extérieur, comme nous, ces phénomènes naturels prennent une signification toute particulière, car lorsque l’on regarde le soleil se coucher et la lune se lever le soir, on réfléchit aussi à des phénomènes comme celui qui explique pourquoi il peut encore faire 27 degrés la nuit.

On sent que la Terre fait le plein d’énergie solaire et qu’elle n’a pas assez de temps pour se refroidir en été. Honnêtement, je me suis demandé pourquoi j’en étais arrivé là. Pourquoi fait-il chaud la nuit ?
Parce que la terre se réchauffe et absorbe toute la chaleur dans les roches.

On remarque la différence dans l’eau, qui se refroidit plus rapidement. Alors qu’à minuit, le sol est encore chaud comme un chauffage au sol, l’eau a déjà réduit sa vitesse de particules à quelques centimètres.

Mais il suffit de quelques instants le matin pour que l’eau retrouve la température d’une baignoire.

Cela et bien d’autres choses encore agitent mon esprit lorsque je suis assis sur la plage, et je suis toujours surpris de la vitesse à laquelle le soleil et la lune se lèvent.

On peut vraiment voir comment la sphère se soulève et s’abaisse à chaque seconde. Souvent, on n’a pas le temps d’aller chercher son téléphone portable pour prendre une photo, et le moment unique est déjà passé.

J’aime réfléchir à ce genre de choses et je me sens bien comme la petite chose qui ne peut qu’admirer ces choses grandioses, mais qui ne peut pas les changer.

Ici, j’apprécie d’être sans importance, de m’adapter à la marche du monde et je me réjouis énormément lorsque des oiseaux rares s’attardent sur nos portes de patio ou même lorsque des grillons explorent notre maison, car ils n’ont pas peur de nous, même s’il faut parfois compliquer la sortie des invités, car personne ne peut dormir avec un tel vacarme. On n’imagine pas à quel point un grillon peut être bruyant.

Votre Ulf

El Español

Solsticio de verano
El 21 de junio es el día más largo del año. Aquí en Grecia, a diferencia de Alemania, el sol no empieza a iluminar la tierra y el mar con sus suaves rayos hasta alrededor de las 5.00 de la mañana y no vuelve a oscurecer hasta alrededor de las 21.30 horas (09.30 p.m.); en Alemania, por cierto, es una hora más tarde.

Si, como nosotros, vives prácticamente al aire libre, estos fenómenos naturales adquieren un significado muy especial, porque cuando ves ponerse el sol y salir la luna por la tarde, también piensas en fenómenos como por qué por la noche todavía puede hacer 27 grados.

Puedes sentir cómo la Tierra se alimenta de energía solar y no tiene tiempo suficiente para volver a enfriarse en verano. Para ser sincero, me preguntaba por qué sólo pensaba en estas cosas. ¿Por qué hace calor por la noche?
Porque la tierra se calienta y absorbe todo el calor en la roca.

Se nota la diferencia en el agua, que se enfría más rápidamente. Mientras que a medianoche la tierra aún está caliente por la calefacción por suelo radiante, el agua ya ha reducido la velocidad de sus partículas a unos pocos centímetros.

Pero por la mañana sólo tarda unos instantes en volver casi a la temperatura de la bañera.

Esto y mucho más mueve mi mente cuando estoy sentado en la playa y siempre me sorprende lo rápido que salen el sol y la luna.

Realmente se puede ver cómo la esfera sube y baja cada segundo. A menudo realmente no hay tiempo suficiente para coger el móvil y hacer una foto, entonces el momento único ya ha pasado.

Me gusta pensar en estas cosas y sentirme como algo pequeño que sólo puede maravillarse ante cosas tan grandes pero que no puede cambiarlas.

Aquí disfruto siendo intrascendente, adaptándome al curso del mundo, y estoy encantada cuando los pájaros raros se posan en nuestras puertas de conserjería o incluso los grillos exploran nuestra casa porque no nos tienen miedo, aunque a veces haya que escoltar cuidadosamente a los invitados a la salida, porque nadie puede dormir con ese tipo de ruido. No te imaginas lo ruidoso que puede llegar a ser un grillo.

Tu Ulf


Toxic

Heute hat mir Jiannis eine furchteinflößende Cover Version von „let IT be“ gesendet und ich wollte direkt mit „wer hört schon Coverversionen?!“ antworten, als ich mich eines Besseren besann und an ein Cover dachte, dass ich wirklich zum Niederknien finde: toxic von Axel Naim.

Das Original ist von Britney Spears, was nichts Gutes vermuten läßt, aber nicht nur das Cover allein ist, wie ich finde atemberaubend, sondern auch der Song selbst.

Hier wurde aus einem schnöden und ordinären Song ein wahrhaftes Gift komponiert, dass wir mit einer Spritze intravenös in die Blutbahnen zu geraten scheint.

Es geht auch hier um die süchtig machenden Küsse, aber in diesem Falle würde der Giftcharakter musikalisch adaptiert, als ehemaliger Werber sage ich, das Medium wurde nicht nur bespielt, sondern inszeniert und mit Hintergrundakordeon und ausklingen der Blockflöte beispiellos in Szene gesetzt.

Die Sonne und die stickige Luft hier, die einer mexikanische Wüstenathmosphäre gleichkommen, haben ähnlich lähmende Eigenschaften.

Genießt es,

Euer Ulf

In english

Toxic
Today Jiannis sent me a terrifying cover version of „let IT be“ and I was about to reply with „who listens to cover versions?“ when I thought better of it and thought of a cover that I really think is to die for: toxic by Axel Naim.

The original is by Britney Spears, which doesn’t bode well, but it’s not just the cover alone that I think is breathtaking, but also the song itself.

Here, a truly poisonous song has been composed from a simple and ordinary song that seems to be injected intravenously into the bloodstream.

This is also about addictive kisses, but in this case the poisonous character has been adapted musically. As a former advertiser, I would say that the medium has not only been played with, but also staged and staged in an unprecedented way with background accordion and the fading out of the recorder.

The sun and the stuffy air here, which resemble a Mexican desert atmosphere, have similarly paralyzing properties.

Enjoy it,

Your Ulf

En Francaise

Toxic
Aujourd’hui, Jiannis m’a envoyé une redoutable reprise de „let IT be“ et j’allais directement répondre „qui écoute des reprises ?!“ quand je me suis ravisé et j’ai pensé à une reprise que je trouve vraiment à tomber par terre : toxic d’Axel Naim.

L’original est de Britney Spears, ce qui ne laisse rien présager de bon, mais ce n’est pas seulement la reprise qui est, à mon avis, époustouflante, mais aussi la chanson elle-même.

Ici, on a composé un véritable poison à partir d’une chanson vulgaire et vulgaire, qui semble être injecté dans le sang par une seringue.

Il s’agit ici aussi de baisers qui créent une dépendance, mais dans ce cas, le caractère toxique serait adapté musicalement, en tant qu’ancien publicitaire, je dis que le média n’a pas seulement été joué, mais mis en scène et que l’accordéon de fond et la fin de la flûte à bec le mettent en valeur de manière inégalée.

Le soleil et l’air étouffant qui règnent ici, dignes d’une atmosphère de désert mexicain, ont des propriétés paralysantes similaires.

Profitez-en bien,

Votre Ulf

El Español

Tóxico
Hoy Jiannis me ha mandado una versión terrorífica de „let IT be“ y estaba a punto de contestarle con un „¿quién escucha versiones?“ cuando he cambiado de opinión y he pensado en una versión que realmente me parece para morirse: toxic de Axel Naim.

La original es de Britney Spears, lo que no augura nada bueno, pero no es sólo la versión en sí lo que me parece impresionante, sino también la canción en sí.

Aquí se ha compuesto una canción verdaderamente venenosa a partir de una canción sencilla y ordinaria que parece inyectada por vía intravenosa en el torrente sanguíneo.

También se trata de besos adictivos, pero en este caso el carácter venenoso se ha adaptado musicalmente. Como antiguo publicista, diría que no sólo se ha jugado con el medio, sino que se ha escenificado y puesto en escena de una forma sin precedentes con el acordeón de fondo y el fundido de la flauta dulce.

El sol y el aire cargado de aquí, que recuerdan a la atmósfera de un desierto mexicano, tienen propiedades paralizantes similares.

Disfrútelo,

Tu Ulf

Willkommen im Urlaub

Sommer, Palmen Sonnenschein und garantiert nicht allein. Yiassas Grecia, es gibt zehn Millionen Griechen und wir sind zwei von gut 30 Millionen Touristen jedes Jahr im Land der Götter, schade, dass sich beinahe alle für unseren Standort entschieden haben.

Sonnenschirm an Sonnenschirm und Auto an Auto steht das Land mit den meisten Stränden der Welt in brütender Hitze fest. Keiner kann oder mag sich bewegen, nicht mal mit der Hand zur Hupe, Gott sei Dank.

Dennoch sind wir froh hier und nicht in Spanien zu sein, denn trotz Überfüllung ist die Geräuschkulisse verhältnismäßig leise. Die meisten Griechen mögen es eben leise und selbst die Polizei scheint bei Einsätzen aufs Martinshorn zu verzichten, denn Tatütata hört man hier nicht.

Wie machen die das nur, in Deutschland muss nur jemand keinen Fahrradhelm tragen und schon weiss man das, dank Blaulichtsirene im Umkreis von gefühlt 50 Kilometern.

In Griechenland weiss man derzeit nur eines: Es ist Hochsommer und da bewegen sich die meisten nur maximal bis zum Strand und chillen dort (weiter).

Ich weiss, mein lieber Freund Jiannis macht alles andere als chillen und damit ist er nicht der Einzige, aber dennoch sind er und alle anderen um uns herum weniger hektisch. Wenn nichts geht, dann geht halt nichts, auch wenn man sich noch so aufregt. Deshalb bleiben kluge Griechen und Touristen den Grośstädten fern, denn da findet man das Gegenteil von Ruhe.

Ich frag mich warum Athen das neue Berlin sein will, in Deutschland ist Hektik bei niedrigeren Temperaturen doch viel angenehmer, aber wahrscheinlich schlummert in so manchem Großstadtgriechen doch noch ein altes Helasherz und fährt Sonntags, ganz still und heimlich zu uns an den Strand.

Ich könnte ihn oder sie verstehen.

Euer Ulf

In english

Welcome to your vacation

Summer, palm trees, sunshine and guaranteed not to be alone. Yiassas Grecia, there are ten million Greeks and we are two of a good 30 million tourists every year in the land of the gods, it’s a shame that almost all of them have chosen our location.

Parasol to parasol and car to car, the country with the most beaches in the world is stuck in sweltering heat. Nobody can or wants to move, not even with their hand on the horn, thank goodness.

Nevertheless, we are glad to be here and not in Spain, because despite the overcrowding, the background noise is relatively quiet. Most Greeks just like it quiet and even the police don’t seem to use their sirens when they’re on duty, because you can’t hear the sound of their sirens here.

How do they do it? In Germany, all someone has to do is not wear a bicycle helmet and you know it, thanks to the blue light siren that can be heard within a radius of 50 kilometers.

In Greece, only one thing is known at the moment: it’s the height of summer and most people only go as far as the beach and chill out there (further).

I know that my dear friend Jiannis does anything but chill out and he’s not the only one, but he and everyone else around us are less hectic. If nothing works, then nothing works, no matter how excited you get. That’s why smart Greeks and tourists stay away from the big cities, because that’s where you find the opposite of peace and quiet.

I wonder why Athens wants to be the new Berlin, in Germany the hustle and bustle at lower temperatures is much more pleasant, but there is probably still an old Hela heart slumbering in many a big city Greek and quietly and secretly travels to us on the beach on Sundays.

I could understand him or her.

Your Ulf

En Francaise

Bienvenue en vacances

L’été, les palmiers, le soleil et la garantie de ne pas être seul. Yiassas Grecia, il y a dix millions de Grecs et nous sommes deux des bien 30 millions de touristes chaque année au pays des dieux, dommage que presque tous aient choisi notre emplacement.

Parasol contre parasol et voiture contre voiture, le pays qui compte le plus de plages au monde est bloqué sous une chaleur étouffante. Personne ne peut ou n’aime bouger, même pas avec la main pour klaxonner, Dieu merci.

Pourtant, nous sommes heureux d’être ici et non en Espagne, car malgré la surpopulation, le bruit de fond est relativement faible. La plupart des Grecs aiment le silence et même la police semble renoncer à la sirène lors de ses interventions, car ici, on n’entend pas de tatutata.

Comment font-ils ? En Allemagne, il suffit que quelqu’un ne porte pas de casque de vélo pour que tout le monde le sache, grâce à la sirène bleue qui retentit dans un rayon de 50 kilomètres.

En Grèce, on ne sait actuellement qu’une chose : c’est le plein été et la plupart des gens ne se déplacent que jusqu’à la plage et y chillent (encore).

Je sais que mon cher ami Jiannis fait tout sauf du chill et qu’il n’est pas le seul, mais lui et tous les autres autour de nous sont moins agités. Quand rien ne va, rien ne va, même si l’on s’agite beaucoup. C’est pourquoi les Grecs et les touristes intelligents restent à l’écart des grandes villes, car on y trouve le contraire du calme.

Je me demande pourquoi Athènes veut être le nouveau Berlin, en Allemagne, l’agitation et les températures basses sont bien plus agréables, mais il est probable qu’un vieux cœur d’Helas sommeille encore chez certains Grecs des grandes villes et qu’ils se rendent chez nous à la plage le dimanche, tranquillement et en secret.

Je pourrais le ou la comprendre.

Votre Ulf

El Español

Bienvenido a sus vacaciones

Verano, palmeras, sol y garantía de no estar solo. Yiassas Grecia, hay diez millones de griegos y somos dos de los 30 millones de turistas que cada año visitan el país de los dioses, lástima que casi todos se hayan decantado por nuestra ubicación.

Sombrilla a sombrilla y coche a coche, el país con más playas del mundo está atrapado en un calor sofocante. Nadie puede ni quiere moverse, ni siquiera con la mano en el claxon, menos mal.

Sin embargo, nos alegramos de estar aquí y no en España, porque a pesar de la masificación, el ruido de fondo es relativamente tranquilo. A la mayoría de los griegos les gusta la tranquilidad, e incluso parece que la policía no utiliza las sirenas cuando está de servicio, porque aquí no se oye el sonido de sus sirenas.

¿Cómo lo hacen? En Alemania, basta con que alguien no lleve casco de ciclista para que te des cuenta, gracias a la sirena de luz azul que se oye en un radio de 50 kilómetros.

En Grecia, de momento sólo se sabe una cosa: estamos en pleno verano y la mayoría de la gente sólo va hasta la playa y se relaja allí (más allá).

Sé que mi querido amigo Jiannis hace de todo menos chill out y no es el único, pero él y todos los que nos rodean son menos agitados. Si nada funciona, entonces nada funciona, no importa lo excitado que te pongas. Por eso los griegos inteligentes y los turistas se alejan de las grandes ciudades, porque es allí donde se encuentra lo contrario de la paz y la tranquilidad.

Me pregunto por qué Atenas quiere ser la nueva Berlín, en Alemania el ajetreo a temperaturas más bajas es mucho más agradable, pero probablemente todavía hay un viejo corazón de Hela dormitando en muchos griegos metropolitanos y viajando silenciosa y secretamente hacia nosotros en la playa los domingos.

Yo podría entenderlo.

Tu Ulf

Ich glaub, es war ein schöner Tag


Die Nacht war wirklich ätzend. Wir haben uns in drückender Hitze hin und her bewegt und wurden trotz Mückenspray, Vorhang und elektrischem Moskitofänger halb tot gestochen.

Wälzen im Jürmann, dann am Strand, dann wieder Jürmann und kaum dass der Schlaf uns endlich gefunden hat, brannte die Sonne wieder .

Man kann sagen: Wir waren bedient.

Aber der private Korrekturauftrag wartete und eine Bande von ambitionierten Businespeople in Rwanda wartete auf meine Aufmerksamkeit. Also tat ich, wie ich mir selbst befohlen und machte mich, mies gelaunt an mein Tagwerk, das dann doch ganz amüsant von statten ging.

Aber Silvana musste mit ihrer schlechten Laune allein klar kommen. Ihr Mann buckelte, die Sonne brannte und die Fliegen nervten, Stech fliegen, wohl bemerkt.

Klar, dass ihr Unmut irgendwann seinen Tribut einforderte und in einem Frustgespräch gipfelte.

Gut, dass wir am Traumstrand stehen und in christallklaren Wasser die Gemüter beruhigen indem wir planschen gingen. Und ehrlich gesagt noch besser, dass es nachher Garnelen mit Nudelsahnesauce im Sonnenuntergang gab, denn jetzt klappt sogar das Küssen wieder und das. Lachen.

Mal gucken, was die Nacht bringt. Ein bisschen Mückenspray haben wir noch.

Euer Ulf

In english

I think it was a nice day
The night really sucked. We tossed and turned in the oppressive heat and were bitten half to death despite the mosquito spray, curtain and electric mosquito catcher.

Rolling around in the Jürmann, then on the beach, then Jürmann again and as soon as we finally found sleep, the sun was blazing again.

You could say we were exhausted.

But the private proofreading job was waiting and a gang of ambitious business people in Rwanda were waiting for my attention. So I did as I was told and set about my day’s work in a bad mood, which turned out to be quite amusing.

But Silvana had to deal with her bad mood on her own. Her husband was bucking, the sun was blazing and the flies were annoying – biting flies, I might add.

Naturally, her displeasure took its toll at some point and culminated in a frustrating conversation.

It was a good thing that we were standing on a dream beach and were able to calm our tempers by splashing around in the crystal clear water. And to be honest, it’s even better that we had prawns with pasta cream sauce in the sunset afterwards, because now even kissing works again and that. Laughing.

Let’s see what the night brings. We still have a little mosquito spray.

Your Ulf

En Francaise

Je crois que c’était une belle journée
La nuit a été vraiment nulle. Nous avons fait des allers-retours dans une chaleur étouffante et nous nous sommes fait piquer à moitié morts malgré le spray anti-moustiques, le rideau et le moustiquaire électrique.

Nous nous sommes roulés dans le Jürmann, puis sur la plage, puis à nouveau dans le Jürmann et à peine le sommeil avait-il trouvé sa place que le soleil brûlait à nouveau.

On peut dire que nous étions servis.

Mais le travail de correction privé attendait et une bande de business people ambitieux au Rwanda attendait mon attention. J’ai donc fait ce que je m’étais dit et je me suis attelée, de mauvaise humeur, à ma journée, qui s’est finalement déroulée de manière assez amusante.

Mais Silvana devait se débrouiller seule avec sa mauvaise humeur. Son mari bombait le torse, le soleil brûlait et les mouches étaient agaçantes, des mouches à piquer, bien sûr.

Il est clair qu’à un moment donné, son mécontentement a fait des ravages et a culminé en une discussion de frustration.

Heureusement que nous nous trouvons sur une plage de rêve et que nous avons pu calmer les esprits en allant barboter dans une eau cristalline. Et pour être honnête, c’est encore mieux d’avoir mangé des crevettes avec de la sauce pour pâtes au coucher du soleil, car maintenant, même les baisers marchent à nouveau et ça. Rires.

Voyons ce que la nuit nous réserve. Il nous reste encore un peu de spray anti-moustiques.

Votre Ulf

Je crois que c’était une belle journée
La nuit a été vraiment nulle. Nous avons fait des allers-retours dans une chaleur étouffante et nous nous sommes fait piquer à moitié morts malgré le spray anti-moustiques, le rideau et le moustiquaire électrique.

Nous nous sommes roulés dans le Jürmann, puis sur la plage, puis à nouveau dans le Jürmann et à peine le sommeil avait-il trouvé sa place que le soleil brûlait à nouveau.

On peut dire que nous étions servis.

Mais le travail de correction privé attendait et une bande de business people ambitieux au Rwanda attendait mon attention. J’ai donc fait ce que je m’étais dit et je me suis attelée, de mauvaise humeur, à ma journée, qui s’est finalement déroulée de manière assez amusante.

Mais Silvana devait se débrouiller seule avec sa mauvaise humeur. Son mari bombait le torse, le soleil brûlait et les mouches étaient agaçantes, des mouches à piquer, bien sûr.

Il est clair qu’à un moment donné, son mécontentement a fait des ravages et a culminé en une discussion de frustration.

Heureusement que nous nous trouvons sur une plage de rêve et que nous avons pu calmer les esprits en allant barboter dans une eau cristalline. Et pour être honnête, c’est encore mieux d’avoir mangé des crevettes avec de la sauce pour pâtes au coucher du soleil, car maintenant, même les baisers marchent à nouveau et ça. Rires.

Voyons ce que la nuit nous réserve. Il nous reste encore un peu de spray anti-moustiques.

Votre Ulf

El Español

Creo que fue un buen día
La noche fue un asco. Dimos vueltas en la cama bajo un calor agobiante y nos picaron hasta casi matarnos a pesar del spray antimosquitos, la cortina y el mosquitero eléctrico.

Nos revolcamos en el Jürmann, luego en la playa, luego de nuevo en el Jürmann y, en cuanto por fin encontramos el sueño, el sol volvía a brillar.

Se podría decir que estábamos agotados.

Pero el trabajo de corrector privado estaba esperando y una pandilla de ambiciosos empresarios de Ruanda aguardaban mi atención. Así que hice lo que me dijeron y me puse a trabajar de mal humor, lo que resultó bastante divertido.

Pero Silvana tuvo que arreglárselas sola con su mal humor. Su marido estaba que trinaba, el sol era abrasador y las moscas eran molestas, moscas que picaban, debo añadir.

Naturalmente, su disgusto le pasó factura en algún momento y culminó en una conversación frustrante.

Menos mal que estábamos en una playa de ensueño y pudimos calmar los nervios chapoteando en el agua cristalina. Y para ser sinceros, fue aún mejor que después comiéramos gambas con salsa de crema de pasta al atardecer, porque ahora hasta los besos vuelven a funcionar y eso. Risas.

A ver qué nos depara la noche. Todavía tenemos un poco de spray antimosquitos.

Tu Ulf

Auf die Gesundheit

(Down below in english en français Incluido el español) Sonntag, ich mein Samstag, jedenfalls ausschlafen, von karibischer Sonne geweckt werden und im Bett frühstücken: Bruchetta mit dem Löffel, dazu schwarzer Kaffee  und ne Kippe.

Ja, es klingt ungesund, ist es auch, aber wer kann schon immer gesund leben? Meines Erachtens leben wir gesünder denn je, denn wir haben weniger (nicht keine) Sorgen denn je und sind dank Sonne Strand und Meer glücklicher als wir es je waren.

Übrigens wissenschaftlich bewiesen, denn glückliche Menschen leben im Durchschnitt sieben Jahre länger als andere, nicht nur weil sie aufgrund der Paradiesischen Umstände freundlicher sind, was ebenfalls gesünder ist.

Und die glücklichsten Menschen Europas leben in Griechenland (Platz 2 der Welt), gefolgt von Kroatien. Nur auf einer karischen Insel gibt es noch glücklichere; man braucht ja auch noch Ziele.

Deshalb werde ich gleich, trotz Sonntag, ich meine Samstag arbeiten und vielleicht zwischendurch schnorcheln, man muss ja schließlich auch was für die Gesundheit tun.

Euer Ulf

In english

To health
Sunday, I mean Saturday, sleep in, wake up to the Caribbean sun and have breakfast in bed: Bruchetta with a spoon, black coffee and a cigarette.

Yes, it sounds unhealthy, and it is, but who can live healthily all the time? In my opinion, we are living healthier than ever because we have fewer (not no) worries than ever and are happier than we have ever been thanks to the sun, beach and sea.

Scientifically proven, by the way, because happy people live on average seven years longer than others, and not just because they are friendlier due to the paradisiacal circumstances, which is also healthier.

And the happiest people in Europe live in Greece (2nd place in the world), followed by Croatia. Only on a Carian island are there happier people; after all, you still need destinations.

That’s why I’m going to work on Saturday, despite Sunday, and maybe go snorkeling in between – after all, you have to do something for your health.

Your Ulf

En Francaise

À la santé
Dimanche, je veux dire samedi, en tout cas faire la grasse matinée, être réveillé par le soleil des Caraïbes et prendre le petit déjeuner au lit : Bruchetta à la cuillère, accompagné de café noir et d’une cigarette.

Oui, cela semble malsain, c’est vrai, mais qui peut toujours vivre sainement ? À mon avis, nous vivons plus sainement que jamais, car nous avons moins de soucis (et non pas pas pas de soucis du tout) que jamais et nous sommes plus heureux que jamais grâce au soleil, à la plage et à la mer.

D’ailleurs, c’est scientifiquement prouvé, car les gens heureux vivent en moyenne sept ans de plus que les autres, et pas seulement parce qu’ils sont plus sympathiques en raison des circonstances paradisiaques, ce qui est également plus sain.

Et les personnes les plus heureuses d’Europe vivent en Grèce (deuxième place mondiale), suivie par la Croatie. Il n’y a que sur une île caribéenne que l’on trouve des gens encore plus heureux ; il faut bien avoir des objectifs.

C’est pourquoi je vais tout de suite, malgré le dimanche, je veux dire le samedi, travailler et peut-être faire de la plongée en apnée de temps en temps, il faut bien faire quelque chose pour la santé.

Votre Ulf

El Español

A la salud
Domingo, quiero decir sábado, dormir hasta tarde, despertarse con el sol del Caribe y desayunar en la cama: Bruchetta con cuchara, café solo y un pitillo.

Sí, suena poco saludable, y lo es, pero ¿quién puede vivir sano todo el tiempo? En mi opinión, vivimos más sanos que nunca porque tenemos menos (no ninguna) preocupación que nunca y somos más felices que nunca gracias al sol, la playa y el mar.

Por cierto, esto se ha demostrado científicamente, ya que las personas felices viven una media de siete años más que el resto, y no sólo porque sean más amables debido a las circunstancias paradisíacas, que también es más sano.

Y las personas más felices de Europa viven en Grecia (segundo puesto mundial), seguida de Croacia. Sólo en una isla caribeña hay gente más feliz; al fin y al cabo, siguen haciendo falta destinos.

Por eso voy a trabajar el sábado, a pesar del domingo, y tal vez haga snorkel entre medias; al fin y al cabo, hay que hacer algo por la salud.

Tu Ulf

Das Glückskind

Wenn man um sieben erwacht,mit einem frisch aufgebrühtem Kaffee direkt zum Strand geht, während die Sonne schon so intensiv brennt, dass man eine Sonnenbrille bemühen muss, darf mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Glückskind zu sein.

Und ich bin wahrhaftig ein Glückskind,, auch wenn wahrlich nicht alles eitel Sonnenschein ist. Aber uns war natürlich klar, dass es auch in diesem Leben Herausforderungen zu meistern gibt.

Die Sonne hilft aber, zu lächeln, ja nötigt mich beinahe, weil sie in meiner Fantasie wie eine lächelnde Freundin bereits auf mich wartet.

„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da.Komm her, ich nehme dich in den Arm“ flüstert sie mir dann zu und ich genieße das Liegen im noch leicht kühlen Sand.

Einatmen, ausatmen, dem Wellenrauschen lauschen und einfach sein. Jetzt tiefenentspannt, gleich fleissig und heute Abend glücklich darüber, dass ich weiss, wieder das Beste gegeben zu haben. „Danke Dir liebe Sonne“ und danke Silvana, die wie keine andere für mich da ist und nimmt wie ich jeweils grad bin, denn ohne Sonne kann ich ganz schön brummig gucken. Aber dann ist sie wie die Sonne, lächelt mich an und sagt

„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da. Komm her, ich nehme dich in den Arm“.

Ein Glückskind eben.

Euer Ulf

In english

The lucky child
If you wake up at seven, go straight to the beach with a freshly brewed coffee while the sun is already burning so intensely that you have to wear sunglasses, you can justifiably claim to be a lucky child.

And I am truly a lucky child, even if not everything is sunshine and roses. But of course we knew that there would be challenges to overcome in this life too.

But the sun helps me to smile, almost forces me to, because in my imagination it is already waiting for me like a smiling friend.

„Good morning little Ulf, I know you slept badly, but now I’m back, come here, I’ll take you in my arms“ she whispers to me and I enjoy lying in the still slightly cool sand.

Breathe in, breathe out, listen to the sound of the waves and just be. Now deeply relaxed, equally hard-working and happy tonight that I know I’ve done my best again. „Thank you dear sun“ and thank you Silvana, who is there for me like no other and takes me as I am at the moment, because without the sun I can look pretty grumpy. But then she is like the sun, smiles at me and says

„Good morning little Ulf, I know you didn’t sleep well, but now I’m back. Come here, I’ll give you a hug“.

Just a lucky child.

Your Ulf

En Francaise

L’enfant de la chance
Quand on se réveille à sept heures, qu’on se rend directement à la plage avec un café fraîchement préparé, alors que le soleil tape déjà si fort qu’il faut porter des lunettes de soleil, on peut se targuer d’être un enfant chanceux.

Et je suis vraiment une fille chanceuse, même si tout n’est pas rose. Mais nous savions bien sûr qu’il y aurait aussi des défis à relever dans cette vie.

Mais le soleil m’aide à sourire, me force presque à sourire, car dans mon imagination, il m’attend déjà comme une amie souriante.

„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais je suis de retour, viens ici, je vais te prendre dans mes bras“, me chuchote-t-elle et je savoure le fait d’être allongé dans le sable encore légèrement frais.

Inspirer, expirer, écouter le bruit des vagues et être tout simplement. Maintenant profondément détendu, tout de suite appliqué et ce soir heureux de savoir que j’ai à nouveau donné le meilleur de moi-même. „Merci cher soleil“ et merci à Silvana, qui est là pour moi comme personne d’autre et qui me prend comme je suis à chaque fois, car sans soleil, je peux avoir l’air très grognon. Mais ensuite, elle est comme le soleil, elle me sourit et me dit

„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais maintenant je suis de retour. Viens ici, je vais te prendre dans mes bras“.

Un enfant chanceux, en somme.

Votre Ulf

El Español

El niño afortunado
Si uno se levanta a las siete, va directamente a la playa con un café recién hecho mientras el sol ya quema con tanta intensidad que hay que llevar gafas de sol, puede afirmar con razón que es un niño afortunado.

Y yo soy una niña afortunada, aunque no todo sean rosas y sol. Pero, por supuesto, nos dimos cuenta de que también habría retos que superar en esta vida.

Pero el sol me ayuda a sonreír, casi me obliga, porque en mi imaginación ya me está esperando como un amigo sonriente.

„Buenos días pequeño Ulf, sé que has dormido mal, pero ya estoy de vuelta, ven aquí, te acogeré en mis brazos“ me susurra y yo disfruto tumbado en la arena aún ligeramente fresca.

Inspirar, espirar, escuchar el sonido de las olas y simplemente estar. Ahora profundamente relajado, igual de trabajador y feliz esta noche que sé que he vuelto a dar lo mejor de mí. „Gracias querido sol“ y gracias Silvana, que me acompaña como nadie y me acepta tal y como soy en este momento, porque sin el sol puedo parecer bastante gruñón. Pero entonces ella es como el sol, me sonríe y me dice

„Buenos días pequeño Ulf, sé que no has dormido bien, pero ya estoy de vuelta. Ven aquí, te daré un abrazo“.

Una niña con suerte.

Tu Ulf

Der schönste Ort, an dem ich je gewesen bin


Keine Palmen, kein Shop, kaum ein Mensch nur Sonne, Strand, Meer, Silvana und ich. Dafür hat es sich gelohnt, ja ich will sogar behaupten, dafür sind wir überhaupt unterwegs.

Heute Nacht haben wir uns am Strand in Alexandropoli gewälzt und konnten nicht schlafen, weil Straßen, Hunde und Menschen mit Musik uns einfach nicht zur Ruhe kommen ließen.

Also sind wir nachts um halb drei geflüchtet, um am einsamen Strand zwischen den Bergen Ruhe zu finden. Aber hier wartete eine fünfköpfige Familie samt mobilen Wohnhaus mit Einkaufswagen (echtes Auto), ein russisches Pärchen in Technolaune und diesmal miesestes Internet auf uns.

Wir mussten somit weiter, maximal 450 Kilometer bis zum traumhaften See, den wir vor Wochen genießen durften und den wir jetzt als kommende Station nehmen werden. Denn nach 230 Kilometern inklusive Polizeifahndung und. Militärhubschrauber Observation (möglicherweise wegen Brantgefahr, es war und ist wirklich überall furztrocken), sind wir hier, in der Nähe von Talkidiki.

Den Frust von überhitzter Technik, genervter Seele und Bangen um den Job, wurde „the beach“ zu unserem Hafen, inklusive hervorragendem Internet.

Ich hasse es, das zu schreiben, denn nichts nervt mehr als diese Sorge, zumal wir doch all dieser Zivilisation entfliehen wollten. Aber selbst das Paradies gibt es nicht kostenlos.

Drei Tage nicht arbeiten, ein halber Tank, auch wenn das in diesem Fall nur gut 60 Euro bedeutet, weil in Bulgarien erworben, fordern Wiedergutmachung.

Aber jetzt will und kann ich, ja hoffe, dass meine Liebste mir nicht allzu lange sauer ist, da mir nicht nur aufgrund der oft weit über 30 Grad der Schweiß auf der Stirn stand.

Hier bin ich Mensch, hier fast allein! Hier kann die Seele auftanken, nicht nur meine. Hier kann ich arbeiten und leben.

Geht noch mehr?! Ja, ohne Fliegen.

Euer Ulf

In english

The most beautiful place I’ve ever been to

No palm trees, no stores, hardly anyone around, just sun, beach, sea, Silvana and me. It was worth it, I would even say that’s why we were there in the first place.

Tonight we tossed and turned on the beach in Alexandropoli and couldn’t sleep because the streets, dogs and people with music just wouldn’t let us rest.

So we fled at half past two in the morning to find peace and quiet on the secluded beach between the mountains. But there was a family of five with a mobile home and shopping cart (real car), a Russian couple in techno mood and this time the worst possible internet waiting for us.

So we had to keep going, a maximum of 450 kilometers to the beautiful lake that we enjoyed weeks ago and that we will now use as our next stop. Because after 230 kilometers including a police search and. Military helicopter observation (possibly because of the risk of fire, it was and is really fart-dry everywhere), we are here, near Talkidiki.

The frustration of overheated technology, annoyed souls and anxiety about the job, „the beach“ became our harbor, including excellent internet.

I hate writing this, because nothing is more annoying than this worry, especially as we wanted to escape all this civilization. But even paradise doesn’t come for free.

Three days off work, half a tank of gas, even if in this case that only means a good 60 euros because it was bought in Bulgaria, demand compensation.

But now I want and can, indeed I hope that my sweetheart won’t be angry with me for too long, as I was sweating, and not just because of the often well over 30 degrees.

Here I am human, almost alone! Here my soul can recharge, not just mine. I can work and live here.

Is there more? Yes, without flies.

Your Ulf

En Francaise

Le plus bel endroit où j’ai jamais été.

Pas de palmiers, pas de boutique, presque personne, juste le soleil, la plage, la mer, Silvana et moi. Ça valait le coup, je dirais même que c’est pour ça que nous sommes partis.

Cette nuit, nous nous sommes vautrés sur la plage d’Alexandropoli et nous n’avons pas pu dormir parce que les rues, les chiens et les gens qui jouent de la musique ne nous laissaient pas nous reposer.

Nous nous sommes donc enfuis à deux heures et demie du matin pour trouver le calme sur une plage déserte entre les montagnes. Mais là, une famille de cinq personnes avec une maison mobile et un caddie (une vraie voiture), un couple de Russes en technolâtrie et, cette fois, un Internet de mauvaise qualité nous attendaient.

Nous avons donc dû continuer, 450 kilomètres au maximum, jusqu’au lac de rêve dont nous avons pu profiter il y a des semaines et que nous allons maintenant prendre comme prochaine étape. Car après 230 kilomètres, y compris la recherche policière et. Observation par hélicoptère militaire (peut-être à cause du risque d’incendie, c’était et c’est vraiment partout sec comme un pet), nous sommes ici, près de Talkidiki.

La frustration d’une technique surchauffée, d’une âme énervée et de l’angoisse du travail, „the beach“ est devenu notre port, y compris un excellent Internet.

Je déteste écrire cela, car rien n’est plus énervant que ce souci, d’autant plus que nous voulions échapper à toute cette civilisation. Mais même le paradis n’est pas gratuit.

Trois jours sans travailler, un demi-réservoir, même si cela ne représente dans ce cas qu’une bonne soixantaine d’euros, car acheté en Bulgarie, demandent réparation.

Mais maintenant, je veux et je peux, j’espère même que ma bien-aimée ne m’en voudra pas trop longtemps, car la sueur a perlé sur mon front, et pas seulement à cause des 30 degrés souvent largement dépassés.

Ici, je suis un être humain, presque seul ! Ici, l’âme peut se ressourcer, et pas seulement la mienne. Ici, je peux travailler et vivre.

Peut-on faire mieux ? Oui, sans les mouches.

Votre Ulf

El Español

El lugar más bonito en el que he estado nunca

Sin palmeras, sin tiendas, sin casi nadie alrededor, sólo sol, playa, mar, Silvana y yo. Valió la pena, incluso diría que por eso viajamos en primer lugar.

Esta noche hemos dado vueltas en la playa de Alexandropoli y no hemos podido dormir porque las calles, los perros y la gente con música no nos dejaban descansar.

Así que huimos a las dos y media de la madrugada para encontrar paz y tranquilidad en la solitaria playa entre las montañas. Pero allí nos esperaba una familia de cinco miembros con una casa rodante y un carrito de la compra (coche de verdad), una pareja rusa en plan tecno y esta vez el peor internet posible.

Así que tuvimos que seguir adelante, un máximo de 450 kilómetros hasta el precioso lago que disfrutamos semanas atrás y que ahora tomaremos como nuestra próxima parada. Porque después de 230 kilómetros, incluyendo una búsqueda policial y. observación militar en helicóptero (posiblemente por el riesgo de incendio, estaba y está muy pedo por todas partes), estamos aquí, cerca de Talkidiki.

La frustración de la tecnología sobrecalentado, almas molestas y la ansiedad por el trabajo, „la playa“ se convirtió en nuestro puerto, incluyendo una excelente internet.

Odio escribir esto, porque no hay nada más molesto que esta preocupación, sobre todo porque queríamos escapar de toda esta civilización. Pero ni siquiera el paraíso es gratis.

Tres días de baja laboral, medio depósito de gasolina, aunque en este caso sólo sean unos buenos 60 euros porque se compró en Bulgaria, exigen una compensación.

Pero ahora quiero y puedo, de hecho espero, que mi amorcito no se enfade conmigo por mucho tiempo, ya que estaba sudando, y no sólo por los a menudo más de 30 grados.

Aquí soy humano, ¡casi solo! Aquí mi alma puede recargar las pilas, no sólo la mía. Aquí puedo trabajar y vivir.

¿Hay más? Sí, sin moscas.

Tu Ulf

City of nature

Stellt Euch vor, ihr seid in einer Metropole wie Bangkok. Pulsierende Großstadt mit unzähligen Menschen in lebendig gewordenen Wegen und Straßen die zwischen Ruinen und modernsten Gebäuden beinahe einen eigenen Herzschlag haben.

Und jetzt ersetzt die Häuser und Baukomplexe durch Gräser, Büsche und Bäume. Und die Menschen durch Millionen und Abermillionen von Tieren, mehr, als man sich vorstellen kann. Über Ihnen thronen unzählige funkelnde Sterne und die Geräuschkulisse ist nicht erfüllt von Stimmen, sondern von Vogelgesang, Quaken, Zirpen und vereinzeltem Heulen. Hier werden Sandhügel zu Bahnhöfen von Ameisenzügen und Grashalmen zu Start und Landebahnen von Libellen. Ein orchestrales Finale wie es schöner, bunter und lieblicher nicht sein kann.

Leben in all seiner großen und kleinen Vielfalt, einträchtig mit und beieinander. Würmer, Käfer, Spinnen, Ameisen, Mücken, Motten, Frösche, Kröten, Nachtigallen, Hunde, Katzen, Grashüpfer, Grillen und all die unzähligen Geschöpfe die ich noch vergessen habe, weil sie zu viligran für mein banal grobes Auge oder meine grobschlächtigen Ohren sind.

Könnt ihr es fühlen?

Dann seid ihr wie wir jetzt inmitten bulgarischer Gebirge, nach unzähligen Aufs und Abs durch Kuhherden und Schafen die vom Jüngsten bis zum Stammesältesten keinen vergessen. Im Tempo des jedem gegebenen, lebt hier Natur wie zu Zeiten, als Internet noch das war, was man Zukunftsmusik nannte und keiner vermisste.

Fressen und Gefressen werden in vollendeter Harmonie.

Ich wollte arbeiten, aber bin nach hunderten von Kilometern zum Entspannen und Genießen verdonnert, liege mit Silvana im offenen Jürmann und kann die Schönheit der Dunkelheit um uns herum nicht fassen.

Wir baden in einem Gefühl der Wohligkeit, wie es keine Errungenschaft der Zivilisation möglich machen könnte. Hier inhaliert man unbeschreiblichen Frieden, der alle Sinne berührt.

Ich weiss nicht, ob ich gut oder überhaupt schlafen werde, aber eines ist sicher, dies ist eine der ergreifenden Nächte meines Lebens.

Euer Ulf

In english

City of Nature

Imagine you are in a metropolis like Bangkok. A pulsating metropolis with countless people in paths and streets that have come alive and almost have a heartbeat of their own between ruins and modern buildings.

And now the houses and building complexes have been replaced by grasses, bushes and trees. And the people with millions and millions of animals, more than you can imagine. Countless twinkling stars are enthroned above you and the soundscape is not filled with voices, but with birdsong, croaking, chirping and the occasional howl. Here, sand hills become stations for ant trains and blades of grass become runways for dragonflies to take off and land. An orchestral finale that could not be more beautiful, colorful and sweet.

Life in all its great and small diversity, in harmony with and next to each other. Worms, beetles, spiders, ants, mosquitoes, moths, frogs, toads, nightingales, dogs, cats, grasshoppers, crickets and all the countless creatures that I have forgotten because they are too delicate for my banally coarse eyes or my coarse ears.

Can you feel it?

Then you are like us now in the middle of the Bulgarian mountains, after countless ups and downs through herds of cows and sheep that forget no one from the youngest to the oldest. Here, nature lives at the pace of what everyone is given, as it did in the days when the internet was still a thing of the future and nobody missed it.

Eating and being eaten in perfect harmony.

I wanted to work, but after hundreds of kilometers I am forced to relax and enjoy myself, lying in the open Jürmann with Silvana and unable to grasp the beauty of the darkness around us.

We bathe in a feeling of well-being that no achievement of civilization could make possible. Here we inhale an indescribable peace that touches all our senses.

I don’t know whether I will sleep well or at all, but one thing is certain, this is one of the most moving nights of my life.

Yours Ulf

En Francaise

Ville de la nature

Imaginez que vous êtes dans une métropole comme Bangkok. Une grande ville vibrante avec d’innombrables personnes dans des chemins et des rues devenus vivants qui, entre les ruines et les bâtiments les plus modernes, ont presque leur propre battement de cœur.

Et maintenant, remplace les maisons et les complexes de construction par des herbes, des buissons et des arbres. Et les hommes par des millions et des millions d’animaux, plus que vous ne pouvez l’imaginer. Au-dessus de vous trônent d’innombrables étoiles scintillantes et le paysage sonore n’est pas rempli de voix, mais de chants d’oiseaux, de coassements, de stridulations et de hurlements isolés. Ici, les collines de sable deviennent des gares pour les trains de fourmis et les brins d’herbe des pistes de décollage et d’atterrissage pour les libellules. Un final orchestral on ne peut plus beau, plus coloré et plus doux.

La vie dans toute sa diversité, grande et petite, en harmonie avec les autres et les uns avec les autres. Vers, coléoptères, araignées, fourmis, moustiques, papillons de nuit, grenouilles, crapauds, rossignols, chiens, chats, sauterelles, grillons et toutes les innombrables créatures que j’ai encore oubliées parce qu’elles sont trop délicates pour mon œil banalement grossier ou mes oreilles grossières.

Vous pouvez le sentir ?

Alors vous êtes comme nous au milieu des montagnes bulgares, après d’innombrables montées et descentes de troupeaux de vaches et de moutons qui n’oublient personne, du plus jeune au plus âgé de la tribu. Au rythme de chacun, la nature vit ici comme au temps où Internet était encore ce qu’on appelait une musique d’avenir et que personne ne regrettait.

Manger et être mangé en parfaite harmonie.

Je voulais travailler, mais après des centaines de kilomètres, je suis contraint de me détendre et de profiter, allongé avec Silvana dans le Jürmann ouvert, et je n’arrive pas à saisir la beauté de l’obscurité qui nous entoure.

Nous baignons dans un sentiment de bien-être qu’aucune conquête de la civilisation ne pourrait rendre possible. Ici, on inhale une paix indescriptible qui touche tous les sens.

Je ne sais pas si je vais bien dormir ou si je vais dormir du tout, mais une chose est sûre, c’est l’une des nuits les plus émouvantes de ma vie.

Votre Ulf

El Espanol

Ciudad de la naturaleza

Imagine que se encuentra en una metrópolis como Bangkok. Una metrópoli palpitante con innumerables personas en callejuelas y calles que han cobrado vida y casi tienen latido propio entre ruinas y edificios modernos.

Y ahora las casas y los complejos de edificios han sido sustituidos por hierbas, arbustos y árboles. Y el pueblo por millones y millones de animales, más de los que puedas imaginar. Incontables estrellas centelleantes se entronizan sobre ti y el paisaje sonoro no se llena de voces, sino de cantos de pájaros, graznidos, gorjeos y algún que otro aullido. Aquí, las colinas de arena se convierten en estaciones ferroviarias para los trenes hormiga y las briznas de hierba en pistas de despegue y aterrizaje para las libélulas. Un final de orquesta que no puede ser más bello, colorido y dulce.

La vida en toda su gran y pequeña diversidad, armonizando con y juntos. Gusanos, escarabajos, arañas, hormigas, mosquitos, polillas, ranas, sapos, ruiseñores, perros, gatos, saltamontes, grillos y todas las innumerables criaturas que he olvidado porque son demasiado delicadas para mi banal ojo tosco o mis toscos oídos.

¿Puedes sentirlo?

Entonces estás como nosotros ahora en medio de las montañas búlgaras, tras innumerables subidas y bajadas entre rebaños de vacas y ovejas que no olvidan a nadie, desde el más joven al más viejo de la tribu. Aquí, la naturaleza vive al ritmo que a cada uno le da la gana, como en los tiempos en que internet era aún cosa del futuro y nadie lo echaba de menos.

Comer y ser comido en perfecta armonía.

Yo quería trabajar, pero después de cientos de kilómetros me veo obligado a relajarme y disfrutar, tumbado en el Jürmann abierto con Silvana e incapaz de captar la belleza de la oscuridad que nos rodea.

Nos bañamos en una sensación de bienestar que ningún logro de la civilización podría hacer posible. Aquí inhalamos una paz indescriptible que toca todos nuestros sentidos.

No sé si dormiré bien o del todo, pero una cosa es cierta, ésta es una de las noches más conmovedoras de mi vida.

Su Ulf