Keine Lust zu schreiben

Ich will nicht, weil mich das Schreiben daran erinnert, wer ich bin. Es manifestiert, was unausgesprochen weniger erdrückend ist und es macht in der Gestaltung als Wort das Unfassbare fassbar, also klein.

Warum schreibe ich dennoch? Für Euch, meine treuen Leserinnen und Leser, ihr zwei drei Hartnäckigen? Ich glaube nicht.

Ich schreibe, weil es mir vergessen hilft, denn was ich aufschreibe, darf ich aus meinen Gedanken verbannen. Ich gebe meinem Geist Raum zum Genießen, indem ich, wie in einem bürokratischen Akt, aussortiere.

Das was hier steht, darum brauche ich mir keine Gedanken mehr machen. Ich kann es getrost vergessen, weil ich weiss, wo es ist, wenn ich es brauchen sollte.

Und wann habe ich meine alten Blogs gelesen? Wenn ich vergessen habe, wie großartig das ist, was wir, Silvana und ich,  gemeinsam geschafft haben.

Der Blog ist mein inneres Kind, das ich anrufe, wenn ich allein bin. Es ist auch nicht wichtig was es mir erzählt, sondern nur, dass es mit mir spricht.

Es ist wie mein Engel als Säugling. Zoé hat mir kein Lächeln geschenkt, weil wir über vermeintlich kluge Dinge gesprochen haben, sondern weil sie mir durch ihre pure Anwesenheit verdeutlicht hat und weiterhin macht, dass ich ein lebenswertes Leben führe.

Mal leichter, mal schwerer, aber nie wertlos, denn wertlos ist, was nicht ist und das ich bin zeigt mir in einsamen Momenten mein Blog, wenn ich nur an ihn denke, wie meine Tochter, wenn ich schon nur an sie denke.

Und wenn sie bald kommt, worauf ich mich mehr freue als sie mit 12 auf Weihnachten, dann wird das ein weiterer wertvoller Tag in meinem Leben sein.

Ja, es wird einer der leichteren Tage sein um glücklich zu sein, obwohl der Wunsch ihn zu einem solchen zu machen, ihn zu einem der Schwersten machen wird.

Aber an ihn werde ich mich immer erinnern,ob ich darüber schreibe oder nicht, weil ich ihn nicht und niemals vergessen werde, ob ich will oder nicht.

Weil? Ihr, liebe Leserinnen und Leser wisst warum.

Euer Ulf

In english

No desire to write
I don’t want to because writing reminds me of who I am. It manifests what is less overwhelming unspoken and, in the form of words, it makes the incomprehensible tangible, i.e. small.

Why do I still write? For you, my loyal readers, you two three stubborn ones? I don’t think so.

I write because it helps me forget, because what I write down I can banish from my thoughts. I give my mind space to enjoy by sorting out, as if in a bureaucratic act.

I no longer need to worry about what is written here. I can safely forget about it because I know where it is when I need it.

And when did I read my old blogs? When I forgot how great what we, Silvana and I, have achieved together is.

The blog is my inner child that I call when I’m alone. It doesn’t matter what it tells me, just that it talks to me.

It’s like my angel as an infant. Zoé didn’t give me a smile because we talked about supposedly clever things, but because she made and continues to make it clear to me through her sheer presence that I have a life worth living.

Sometimes easier, sometimes harder, but never worthless, because worthless is what is not and that I am shows me in lonely moments my blog, when I only think of it, like my daughter, when I only think of her.

And when she arrives soon, which I’m looking forward to more than she looked forward to Christmas when she was 12, it will be another precious day in my life.

Yes, it will be one of the easier days to be happy, although the desire to make it one will make it one of the hardest.

But I will always remember it, whether I write about it or not, because I will not and will never forget it, whether I want to or not.

Because? You, dear readers, know why.

Your Ulf

En francaise

Pas envie d’écrire
Je n’ai pas envie parce que l’écriture me rappelle qui je suis. Elle manifeste ce qui est moins écrasant sans être exprimé et, en prenant la forme d’un mot, elle rend l’insaisissable tangible, c’est-à-dire petit.

Pourquoi est-ce que j’écris quand même ? Pour vous, mes fidèles lecteurs et lectrices, vous deux trois obstinés ? Je ne crois pas.

J’écris parce que cela m’aide à oublier, car ce que j’écris, je peux le bannir de mes pensées. Je donne à mon esprit l’espace pour jouir en triant, comme dans un acte bureaucratique.

Ce qui est écrit ici, je n’ai plus besoin de m’en préoccuper. Je peux l’oublier en toute confiance, car je sais où il se trouve si j’en ai besoin.

Et quand ai-je lu mes anciens blogs ? Quand j’ai oublié à quel point ce que nous avons fait ensemble, Silvana et moi, est formidable.

Le blog est mon enfant intérieur, celui que j’appelle quand je suis seule. Ce qu’il me dit n’a pas non plus d’importance, ce qui compte, c’est qu’il me parle.

C’est comme mon ange en tant que nourrisson. Zoé ne m’a pas donné le sourire parce que nous avons parlé de choses prétendument intelligentes, mais parce que sa simple présence m’a fait comprendre et continue de me faire comprendre que je mène une vie qui vaut la peine d’être vécue.

Parfois plus facile, parfois plus difficile, mais jamais sans valeur, car est sans valeur ce qui n’est pas et que je suis me montre dans les moments de solitude mon blog, si je ne pense qu’à lui, comme ma fille, si je ne pense déjà qu’à elle.

Et quand elle arrivera bientôt, ce que j’attends avec plus d’impatience qu’elle à 12 ans à Noël, ce sera un autre jour précieux dans ma vie.

Oui, ce sera l’un des jours les plus faciles pour être heureux, même si le désir d’en faire un tel jour en fera l’un des plus difficiles.

Mais je m’en souviendrai toujours, que je l’écrive ou non, parce que je ne l’oublierai pas et jamais, que je le veuille ou non.

Parce que ? Vous, chers lecteurs, savez pourquoi.

Votre Ulf

El Español

Sin ganas de escribir
No quiero porque escribir me recuerda quién soy. Manifiesta lo que es menos abrumador cuando no se dice y, en forma de palabras, hace tangible lo incomprensible, es decir, pequeño.

¿Por qué sigo escribiendo? ¿Por ustedes, mis fieles lectores, ustedes dos tres testarudos? No lo creo.

Escribo porque me ayuda a olvidar, porque lo que escribo puedo desterrarlo de mis pensamientos. Doy a mi mente espacio para saborear ordenando, como en un acto burocrático.

Ya no tengo que preocuparme por lo que está escrito aquí. Puedo olvidarme tranquilamente de ello porque sé dónde está cuando lo necesito.

¿Y cuándo leí mis antiguos blogs? Cuando olvidé lo grande que es lo que nosotros, Silvana y yo, hemos conseguido juntos.

El blog es mi niño interior al que llamo cuando estoy sola. No importa lo que me diga, sólo que me hable.

Es como mi ángel de niño. Zoé no me regaló una sonrisa porque habláramos de cosas supuestamente inteligentes, sino porque me dejó y me sigue dejando claro con su sola presencia que tengo una vida que merece la pena ser vivida.

A veces más fácil, a veces más difícil, pero nunca despreciable, porque despreciable es lo que no es y eso me lo demuestra en momentos solitarios mi blog, cuando sólo pienso en él, como mi hija, cuando sólo pienso en ella.

Y cuando llegue pronto, que espero con más ilusión que ella la Navidad cuando tenía 12 años, será otro día precioso en mi vida.

Sí, será uno de los días más fáciles para ser feliz, aunque las ganas de que lo sea harán que sea uno de los más difíciles.

Pero siempre lo recordaré, escriba o no sobre él, porque no lo olvidaré ni lo olvidaré nunca, quiera o no.

¿Por qué? Ustedes, queridos lectores, saben por qué.

Vuestro Ulf

Brief an die Korinther

Salzsee

Hallo Korinther, nach Paulus und Sisyphos sind es nun Silvana und ich, die ihre frohe Botschaft auf den vier Rädern des Jürmanns zu Euch tragen.

Wir sind auf unserem langen Weg zu Euch zwar nur Jiannis und nicht Jesus begegnet, aber unser Freund kennt sich auch aus mit Kapitalismuskritik und „make Love not war“, nur vom Fischen hat er keine Ahnung, obwohl er nur 500 Meter vom Strand entfernt lebt.

Aber wenn ich an Euch denke, erinnere ich mich an unendlich langweilige Stunden in verschiedenen Tempeln, in denen meine Mama Briefe an Euch für mehr oder weniger (Schein-)Heilige vorgetragen hat, während ich in der Nase popelte.

Eigentlich ein Wunder, dass ich bei Eurem Stadtnamen sofort an diese Momente denken kann, denn ich hab mir damals so vorgenommen, nicht zuzuhören und jetzt, 150 Kilometer vor euren Stadtmauern fühlt es sich wie gestern an, dass Papa mich ermahnte in der Kirche keine Faxen zu machen.

Und wisst ihr, dass ich auch Hoffnungen mit Euch verknüpfe? Genau wegen der vormals so gehassten Erinnerung?

Denn diesmal bin ich auf dem Weg und suche, so wie Paulus es bei Euch annahm. Und ich suche nicht nur eine Werkstatt, die die Zündung des Jürmann bezahlbar repariert, sondern  auch Antworten. Antworten auf die allgemeinste Frage des „Warums“ sowie speziellere des „Was will ich?“ und „wie erreiche ich es?“

Wie versöhne ich mich mit mir in einer großen wie meiner kleinen Welt des Chaoses? Wie schaffe ich es mit meinem imaginären Kreuz auf den Schultern endlich zufrieden zu sein?

Was muss ich tun, um wie Sisyphos das Rollen meines Steins einfach anzunehmen? Wann höre ich endlich auf zu fragen und zu suchen? Wann genüge ich mir endlich?

Ihr seht, ich komme mit einem kleinen Auto voller Ungewissheit, mit meiner Frau an der Seite und Hoffnung im Herzen.

Euer Ulf

In english

Letter to the Corinthians
Hello Corinthians, after Paul and Sisyphus, it is now Silvana and I who are carrying their good news to you on Jürmann’s four wheels.

On our long journey to you, we have only met Jiannis and not Jesus, but our friend also knows a thing or two about criticizing capitalism and „make love not war“, only he has no idea about fishing, even though he lives only 500 metres from the beach.

But when I think of you, I remember endlessly boring hours in various temples where my mom recited letters to you for more or less (fake) saints while I picked my nose.

It’s actually a miracle that I can immediately think of these moments when I hear your city name, because back then I was so determined not to listen and now, 150 kilometers from your city walls, it feels like just yesterday that Dad admonished me not to make a fuss in church.

And do you know that I also have hopes for you? Precisely because of the memory I used to hate so much?

Because this time I am on my way and I am searching, just as Paul assumed you were. And I’m not just looking for a garage that can affordably repair the Jürmann’s ignition, but also for answers. Answers to the most general question of „why“ as well as more specific ones of „what do I want?“ and „how do I achieve it?“

How do I reconcile with myself in a big and small world of chaos? How do I finally manage to be satisfied with my imaginary cross on my shoulders?

What do I have to do to simply accept the rolling of my stone like Sisyphus? When will I finally stop asking and searching? When will I finally be enough for myself?

You see, I come with a small car full of uncertainty, with my wife at my side and hope in my heart.

Your Ulf

En Francaise

Lettre aux Corinthiens
Bonjour , après Paul et Sisyphe, c’est Silvana et moi qui vous apportons la bonne nouvelle sur les quatre roues de Jürmann.

Sur notre long chemin vers vous, nous n’avons certes rencontré que Jiannis et non Jésus, mais notre ami s’y connaît aussi en critique du capitalisme et en „make Love not war“, sauf qu’il ne connaît rien à la pêche, bien qu’il vive à 500 mètres de la plage.

Mais quand je pense à vous, je me souviens d’heures infiniment ennuyeuses passées dans différents temples, où ma maman récitait des lettres à votre intention pour des plus ou moins (faux) saints, tandis que je me curerais le nez.

En fait, c’est un miracle que le nom de votre ville me fasse immédiatement penser à ces moments, parce qu’à l’époque j’avais tellement décidé de ne pas écouter et maintenant, à 150 kilomètres de vos murs, j’ai l’impression que c’était hier que papa m’exhortait à ne pas faire de bêtises à l’église.

Et savez-vous que j’ai aussi des espoirs pour vous ? C’est justement à cause de ce souvenir si détesté auparavant ?

Car cette fois, je suis en route et je cherche, comme Paul l’a supposé pour vous. Et je ne cherche pas seulement un garage qui puisse réparer l’allumage de Jürmann à un prix abordable, mais aussi des réponses. Des réponses à la question la plus générale du „pourquoi“ ainsi qu’à des questions plus spécifiques du „qu’est-ce que je veux ?“ et „comment y parvenir ?“

Comment me réconcilier avec moi-même dans un monde de chaos, grand ou petit ? Comment réussir à être enfin satisfait avec ma croix imaginaire sur les épaules ?

Que dois-je faire pour accepter simplement, comme Sisyphe, le roulement de ma pierre ? Quand vais-je enfin cesser de demander et de chercher ? Quand vais-je enfin me suffire à moi-même ?

Vous voyez, je viens avec une petite voiture pleine d’incertitudes, avec ma femme à mes côtés et de l’espoir dans mon cœur.

Votre Ulf

El Español

Carta a los Corintios
Hola Corintios, después de Pablo y Sísifo, ahora somos Silvana y yo quienes os llevamos la buena nueva sobre las cuatro ruedas de Jürmann.

En nuestro largo viaje hasta ustedes, sólo hemos conocido a Jiannis y no a Jesús, pero nuestro amigo también sabe un par de cosas sobre criticar el capitalismo y „hacer el amor y no la guerra“, sólo que no tiene ni idea de pescar, aunque vive a sólo 500 metros de la playa.

Pero cuando pienso en ti, recuerdo interminables horas aburridas en varios templos, en las que mi madre te recitaba cartas para santos más o menos (falsas) mientras yo me hurgaba la nariz.

En realidad es un milagro que pueda pensar inmediatamente en esos momentos cuando oigo el nombre de tu ciudad, porque entonces estaba tan decidida a no escuchar y ahora, a 150 kilómetros de las murallas de tu ciudad, parece que fue ayer cuando papá me amonestó para que no armara jaleo en la iglesia.

¿Y sabes que yo también tengo esperanzas en ti? ¿Precisamente por el recuerdo que tanto odiaba?

Porque esta vez estoy en camino y estoy buscando, igual que Pablo supuso que estabas tú. Y no sólo busco un taller que pueda reparar de forma asequible el encendido del Jürmann, sino también respuestas. Respuestas a la pregunta más general de „¿por qué?“, así como a otras más específicas de „¿qué quiero?“ y „¿cómo lo consigo?“.

¿Cómo me reconcilio conmigo mismo en un mundo grande y pequeño de caos? ¿Cómo consigo por fin contentarme con mi cruz imaginaria sobre los hombros?

¿Qué tengo que hacer para aceptar simplemente el rodar de mi piedra como Sísifo? ¿Cuándo dejaré por fin de preguntar y buscar? ¿Cuándo me bastaré por fin a mí mismo?

Como ves, vengo con un pequeño carro lleno de incertidumbre, con mi mujer a mi lado y esperanza en mi corazón.

Tu Ulf

Wer nicht will, der hat schon

Eigentlich war der Tag schon fast zu Ende und eigentlich war der Tag schön, richtig schön, aber dann kam wohl doch ein Nachbar auf die Idee, dass wir nicht genug Geld im Menschen leeren Kaff gelassen haben.

Denn plötzlich standen zwei Polizisten bei uns und fragten „Wo kommen Sie her?“ Und wir antworteten brav, dass wir aus Deutschland kämen. Ich weiss nicht ob das oder was anderes der Grund war, aber danach bat man
uns zu gehen.

Interessanterweise hat uns schon am Tag zuvor Mario gesagt, dass dies der unfreundlichste Ort in ganz Griechenland sei (Mario ist Grieche), weshalb wir nicht verwundert waren und uns von Dannen machten.

Schade, aber vielleicht auch ganz gut, denn wir möchten nicht sein, wo man uns nicht haben will und ich glaube, dass dieses Kaff am Arsch der Heide uns nötiger hat als wir es. 

Denn, sein wir ehrlich, wenn ein Paradies im Sommer kaum 10 Menschen zählt, muss man schon sehr viel falsch machen.

Gut, man könnte auf die Idee kommen, dass man keine Gäste will, aber warum hat man dann sooo viele Restaurants mit leeren Tischen in der Hochsaison?

Nicht unser Problem. Jassas.

Euer Ulf

In english

If you don’t want it, you’ve already got it
Actually, the day was almost over and the day was actually nice, really nice, but then a neighbor got the idea that we hadn’t left enough money in the people’s empty town.

Because suddenly two policemen came up to us and asked „Where are you from?“ And we dutifully replied that we were from Germany. I don’t know if that was the reason or something else, but afterwards they asked us to leave.
asked us to leave.

Interestingly, Mario had already told us the day before that this was the most unfriendly place in Greece (Mario is Greek), so we weren’t surprised and left.

A pity, but perhaps a good thing, because we don’t want to be where they don’t want us and I think that this little town in the middle of nowhere needs us more than we need it. 

Because, let’s be honest, if a paradise has barely 10 people in summer, you must be doing a lot wrong.

Well, you could get the idea that you don’t want guests, but then why do you have sooo many restaurants with empty tables in high season?

Not our problem. Jassas.

Your Ulf

En francaise

Qui ne veut pas, a déjà
En fait, la journée était déjà presque terminée et en fait, elle était belle, vraiment belle, mais un voisin a quand même dû avoir l’idée que nous n’avions pas laissé assez d’argent dans le bled vide des humains.

Car soudain, deux policiers sont venus nous voir et nous ont demandé „d’où venez-vous ?“. Et nous avons répondu sagement que nous venions d’Allemagne. Je ne sais pas si c’était ça ou autre chose, mais après ça, on nous a demandé de partir.
nous de partir.

Il est intéressant de noter que Mario nous avait déjà dit la veille que c’était l’endroit le moins accueillant de toute la Grèce (Mario est grec), c’est pourquoi nous n’avons pas été étonnés et nous sommes partis.

C’est dommage, mais c’est peut-être aussi une bonne chose, car nous ne voulons pas être là où on ne veut pas de nous et je pense que ce trou perdu au milieu de la lande a plus besoin de nous que nous. 

Car, soyons honnêtes, si un paradis compte à peine dix personnes en été, il faut vraiment se tromper.

D’accord, on pourrait avoir l’idée qu’on ne veut pas de clients, mais alors pourquoi avoir tant de restaurants avec des tables vides en haute saison ?

Ce n’est pas notre problème. Jassas .

Votre Ulf

El Español

Si no lo quieres, ya lo tienes
En realidad, el día estaba a punto de terminar y el día estaba siendo bonito, muy bonito, pero entonces a un vecino se le ocurrió que no habíamos dejado suficiente dinero en el pueblo vacío.

Porque de repente dos policías se pusieron a nuestro lado y nos preguntaron: „¿De dónde sois?“. Y nosotros respondimos obedientemente que éramos de Alemania. No sé si fue por eso o por otra cosa, pero después nos pidieron que nos fuéramos.
nos pidieron que nos fuéramos.

Curiosamente, Mario ya nos había dicho el día anterior que éste era el lugar más antipático de Grecia (Mario es griego), así que no nos sorprendió y nos fuimos.

Una pena, pero quizás algo bueno, porque no queremos estar donde no nos quieren y creo que este pueblecito en el culo del brezal nos necesita más que nosotros a él. 

Porque, seamos sinceros, si un paraíso apenas tiene 10 habitantes en verano, debes estar haciendo muchas cosas mal.

Bueno, podrías hacerte a la idea de que no quieres huéspedes, pero ¿por qué tienes tantos restaurantes con mesas vacías en temporada alta?

No es nuestro problema. Jassas.

Tu Ulf

On the Road again


Langsam auf dem Weg Richtung Athen, um Zoé abzuholen und endlich wieder im Leben, das ich so mag.

Wenn unter uns die 100 PS wummern und die Landschaft vorbei zieht, fühle ich mich gut, ein bisschen wie ein Zugvogel, der nicht verweilen kann, nur dass ich nirgendwo (mehr) das Gefühl von Heimat spüre.

Meine Heimat ist die Reise, wenn alles immer wieder anders ist, ich mich immer wieder neu orientieren muss, dann überkommt mich das, was die meisten in ihren vier Wänden haben.

Auch hier merke ich, wie tief Erfahrungen meinem Leben ihren eigenen Drall geben. Ich bin über 50 mal umgezogen, lebte in diversen Städten und war immer auf dem Sprung. So oft und so lange, dass ich mir nicht einmal mehr vorstellen kann, dass es anders schön sein kann.

Wenn ich länger als zwei Wochen irgendwo verweile, werde ich ungeduldig und nach vier Wochen unausstehlich. Ich brauche das Kribbeln des Unbekannten, das ist meine Welt und deshalb fühle ich mich auch hier, an unserem neuen Platz so wohl, weil ich noch nicht da war und weil wir heute noch weiter fahren.

Eigentlich mag ich diese Seite an mir nicht, weil ich keine Wurzeln schlagen kann und immer ein rastlos getriebener bin.

Ich Frage mich also, muss ich lernen zu verweilen oder lieben, dass das so ist?

Euer Ulf

In english

On the road again
Slowly on the way to Athens to pick up Zoé and finally back in the life I love so much.

As the 100 horsepower roars below us and the landscape passes by, I feel good, a bit like a migratory bird that can’t linger, except that I don’t feel at home anywhere (anymore).

My home is the journey, when everything is always different, when I have to reorient myself again and again, then I am overcome by what most people have within their four walls.

Here, too, I realize how deeply experiences give my life its own spin. I’ve moved over 50 times, lived in various cities and was always on the move. So often and for so long that I can no longer even imagine that it could be nice any other way.

If I stay somewhere for longer than two weeks, I get impatient and after four weeks, I become insufferable. I need the tingle of the unknown, that’s my world and that’s why I feel so comfortable here, in our new place, because I haven’t been there yet and because we’re still driving on today.

I actually don’t like this side of me because I can’t put down roots and am always restlessly driven.

So I ask myself, do I have to learn to linger or love that this is the case?

Your Ulf

En Francaise

Sur la route à nouveau
Lentement sur la route en direction d’Athènes pour aller chercher Zoé et enfin retrouver la vie que j’aime tant.

Quand les 100 chevaux vrombissent sous nos pieds et que le paysage défile, je me sens bien, un peu comme un oiseau migrateur qui ne peut pas s’attarder, sauf que je ne ressens nulle part (plus) le sentiment d’être chez moi.

Ma patrie, c’est le voyage, quand tout est toujours différent, quand je dois sans cesse me réorienter, alors ce que la plupart ont entre leurs quatre murs m’envahit.

Là aussi, je remarque que les expériences profondes donnent à ma vie son propre élan. J’ai déménagé plus de 50 fois, j’ai vécu dans différentes villes et j’étais toujours en mouvement. Si souvent et si longtemps que je ne peux même plus imaginer que cela puisse être agréable autrement.

Si je reste plus de deux semaines quelque part, je m’impatiente et au bout de quatre semaines, je deviens insupportable. J’ai besoin du frisson de l’inconnu, c’est mon monde et c’est pourquoi je me sens si bien ici, dans notre nouvel endroit, parce que je n’y étais pas encore et parce que nous continuons aujourd’hui.

En fait, je n’aime pas ce côté de moi, parce que je ne peux pas m’enraciner et que je suis toujours un agité.

Je me demande donc si je dois apprendre à m’attarder ou à aimer qu’il en soit ainsi ?

Votre Ulf

El Español

De nuevo en la carretera
Despacio, de camino a Atenas para recoger a Zoé y, por fin, de vuelta a la vida que tanto amo.

Mientras los 100 caballos rugen debajo de nosotros y el paisaje pasa a nuestro lado, me siento bien, un poco como un ave migratoria que no puede quedarse, salvo que no me siento en casa en ningún sitio (ya).

Mi hogar es el viaje, cuando todo es siempre diferente, cuando tengo que reorientarme una y otra vez, entonces me supera lo que la mayoría de la gente tiene entre sus cuatro paredes.

También aquí me doy cuenta de hasta qué punto las experiencias dan un giro propio a mi vida. Me he mudado más de 50 veces, he vivido en varias ciudades y siempre he estado en movimiento. Tan a menudo y durante tanto tiempo que ya ni siquiera puedo imaginar que pudiera ser agradable de otra manera.

Si me quedo en un sitio más de quince días, me impaciento y a las cuatro semanas estoy insufrible. Necesito el cosquilleo de lo desconocido, ése es mi mundo y por eso me siento tan a gusto aquí, en nuestro nuevo lugar, porque aún no he estado allí y porque hoy viajaremos más lejos.

En realidad, no me gusta esta faceta mía porque no puedo echar raíces y siempre estoy inquieta.

Así que me pregunto, ¿tengo que aprender a quedarme o amar que esto sea así?

Tu Ulf

Sieben Mailen Jürmann

Wir müssen weiter. Dieses ewige Rasten geht mehr an die Nerven, als das es gut tut, man konzentriert sich aufs Durchhalten und dafür ist Griechenland nun wirklich zu schön.

Wir haben gestern noch einmal über alles nachgedacht und festgestellt, dass der Spaß zu Kurz kam, deshalb müssen wir die lieb gewonnene Gegend verlassen. Aber auch sonst werden wir einige eingefahrene Wege zukünftig verlassen, denn irgendwie scheinen wir in letzter Zeit vom alternativen Weg abgekommen.

Zu viel Business as ususal, zu viel Ersatzbefriedigung zu viel Deutschland in Griechenland. Wir müssen den Fokus wieder aufs Reisen legen und nicht mehr nur warten, dass die Abwechslung und begegnet.

Klar wird das auch Stress bedeuten, aber der Stress auszuhalten ist größer, also schnüren wir unserem Siebenmeilen Jürmann die Schlappen und beginnen mit dem Winter der vor dem Sommer liegt, in dem hoffentlich nicht mehr viel von dem übrig ist, was uns heute noch quält.

Wir freuen uns schon,

Euer Ulf

In english

The seven-mile Jürmann

We have to keep going. This eternal resting is more annoying than it is good, you concentrate on persevering and Greece is really too beautiful for that.

Yesterday we thought about everything again and realized that there wasn’t enough fun to be had, so we have to leave this beloved region. But we will also be leaving a few well-trodden paths in the future, because somehow we seem to have strayed from the alternative route recently.

Too much business as usual, too much substitute satisfaction, too much Germany in Greece. We need to focus on traveling again and no longer just wait for variety and encounters.

Of course this will also mean stress, but the stress to endure is greater, so we lace up our seven-mile Jürmann and start with the winter that lies before the summer, in which hopefully there won’t be much left of what is still tormenting us today.

We’re already looking forward to it,

Your Ulf

En francaise

Le Jürmann des sept lieues

Nous devons continuer. Ce repos éternel est plus fatigant que bénéfique, on se concentre sur la persévérance et la Grèce est vraiment trop belle pour cela.

Hier, nous avons encore une fois réfléchi à tout cela et nous avons constaté que le plaisir était trop court, c’est pourquoi nous devons quitter cette région que nous aimons tant. Mais nous allons aussi quitter certains sentiers battus à l’avenir, car ces derniers temps, il semble que nous nous soyons éloignés de la voie alternative.

Trop de business as ususal, trop de satisfaction de substitution, trop d’Allemagne en Grèce. Nous devons nous concentrer à nouveau sur les voyages et ne plus attendre que le changement vienne à notre rencontre.

Bien sûr, cela signifiera aussi du stress, mais le stress à supporter est plus grand, alors nous chausserons les baskets de notre Jürmann des sept lieues et commencerons l’hiver qui précède l’été, dans lequel, espérons-le, il ne restera plus grand-chose de ce qui nous tourmente encore aujourd’hui.

Nous nous en réjouissons déjà,

Votre Ulf

El Español

Las siete millas de Jürmann

Hay que seguir adelante. Este eterno descanso es más un coñazo que bueno, te concentras en perseverar y Grecia es realmente demasiado bonita para eso.

Ayer volvimos a pensar en todo y nos dimos cuenta de que no había suficiente diversión, así que tenemos que dejar esta querida región. Pero también dejaremos algunos caminos trillados en el futuro, porque parece que últimamente hemos perdido el rumbo.

Demasiado business as usual, demasiada satisfacción sustitutiva, demasiada Alemania en Grecia. Tenemos que volver a centrarnos en viajar y dejar de esperar a que la variedad se cruce en nuestro camino.

Por supuesto, esto también significará estrés, pero el estrés a soportar es mayor, así que nos ponemos los cordones de nuestra Jürmann de siete millas y empezamos con el invierno que precede al verano, en el que esperemos que no quede mucho de lo que aún hoy nos atormenta.

Ya lo estamos deseando,

Tu Ulf

Nachrichten aus der Sauna

Nicht nur für Sie, liebe Leserinnen und Leser, wird der Blog derzeit anstrengend. Auch mir fällt es sukzessive schwerer, mich mitzuteilen, denn hier wird von der Sonne Grad alles lahm gelegt.

Mein Freund Jiannis wurde von seiner Frau nach Atembeschwerden zur Ruhe genötigt und auch sonst wird es unbehaglich still.

Es ist kaum möglich, sich zu bewegen. Die Klamotten sind nach zehn Minuten tragen zum auswringen nass, das Handy funktioniert nur, wenn es im Kühlschrank liegt und selbst im Lidl versagen die Kühlgeräte.

Gegen diese Temperaturen kann man nichts machen außer ruhen, schweigen und warten, bis es Abend wird und auf 27 Grad abkühlt.

Fliegen sammeln sich an nassen Körpern wie an verwesendem Fleisch und selbst die Strände sind leer, weil das Meerwasser sich bereits auf 30 Grad erwärmt hat.

Wir würden versuchen zu fliegen, aber ich hab Angst vor der Anstrengung und noch schlechterem Netz. Zudem versagte die Wasserpumpe, weshalb wir bestellen und warten müssen.

Es ist aktuell wahrlich kein Spaß, es ist Stress der so belastet, das ausrasten zu anstrengend ist.

Durchhalten.

Euer Ulf

In english

News from the Sauna

It’s not just you, dear readers, who are finding the blog exhausting at the moment. I’m also finding it increasingly difficult to communicate, as everything here is being paralyzed by the degree of sunshine.

My friend Jiannis has been forced to rest by his wife after experiencing breathing difficulties and things are getting uncomfortably quiet.

It’s hardly possible to move. Clothes are wet after ten minutes of wringing them out, cell phones only work if they are in the fridge and even the refrigerators at Lidl are failing.

There’s nothing you can do about these temperatures except rest, keep quiet and wait until evening falls and it cools down to 27 degrees.

Flies gather on wet bodies like rotting flesh and even the beaches are empty because the sea water has already warmed up to 30 degrees.

We would try to fly, but I’m afraid of the effort and even worse nets. The water pump also failed, which is why we have to order and wait.

It’s really no fun at the moment, it’s so stressful that it’s too exhausting to rest.

Hang in there.

Your Ulf

En Francaise

Nouvelles du sauna

Vous n’êtes pas les seuls, chers lecteurs, à trouver le blog fatigant en ce moment. Moi aussi, j’ai de plus en plus de mal à m’exprimer, car le soleil paralyse tout ici.

Mon ami Jiannis a été contraint au repos par sa femme suite à des problèmes respiratoires et le silence devient inconfortable.

Il est presque impossible de bouger. Les vêtements sont mouillés après les avoir portés dix minutes pour les essorer, le téléphone portable ne fonctionne que s’il est dans le réfrigérateur et même chez Lidl, les appareils de réfrigération tombent en panne.

On ne peut rien faire contre ces températures à part se reposer, se taire et attendre que le soir tombe et que la température descende à 27 degrés.

Les mouches se rassemblent sur les corps mouillés comme sur de la viande en décomposition et même les plages sont vides, car l’eau de mer s’est déjà réchauffée à 30 degrés.

Nous aurions bien essayé de voler, mais j’ai peur de l’effort et d’un filet encore plus mauvais. De plus, la pompe à eau est tombée en panne, nous devons donc commander et attendre.

Actuellement, ce n’est vraiment pas drôle, c’est un stress qui pèse tellement que s’énerver est trop fatigant.

Il faut tenir bon.

Votre Ulf

El Español

Noticias de la sauna

No sólo vosotros, queridos lectores, encontráis agotador el blog en estos momentos. A mí también me resulta cada vez más difícil comunicarme, ya que aquí todo está paralizado por el grado de insolación.

Mi amigo Jiannis ha sido obligado a guardar reposo por su mujer tras experimentar dificultades respiratorias y las cosas se están poniendo incómodamente tranquilas.

Apenas es posible moverse. La ropa está mojada a los diez minutos de escurrirla, los móviles sólo funcionan si están en la nevera e incluso los frigoríficos del Lidl están fallando.

No se puede hacer nada con estas temperaturas, salvo descansar, guardar silencio y esperar a que caiga la tarde y refresque a 27 grados.

Las moscas se acumulan en los cuerpos mojados como carne podrida e incluso las playas están vacías porque el agua del mar ya se ha calentado hasta los 30 grados.

Intentaríamos volar, pero me da miedo el esfuerzo y aún peor las redes. También ha fallado la bomba de agua, por lo que tenemos que pedir y esperar.

Realmente no es divertido en este momento, es tan estresante que es demasiado agotador para descansar.

Aguantad.

Tu Ulf

Lefkada und so

Leute, Leute hier brennt die Luft, ohne Feuer.
Das Handy, das Internet und moderne Autos: alles versagt.

Es ist so heiß und schwül, dass man kaum atmen kann. Wir mussten also raus, egal wohin. Was anderes sehen und ein bisschen Fahrtwind inhalieren.

Und man kann, all in all, von einem schöneren Wochenende sprechen.

Wir sind vorgestern losgefahren und freuten uns über die Klimaanlage und die ganzen Kulturgüter im archäologischen Museum von Prevesa und haben auch Abends ein nettes Plätzchen zum schlafen gefunden.

Aber morgens drauf, war wieder der Wurm drin. Wir merken einfach, dass wir nicht mehr zur Ruhe kommen. Die nicht aufhören wollende Hitze kostete die letzten Kraftreserven und weil aus mobilem Leben ein ermattetes Dasein wurde, schwanden auch die Sozialkontakte, weshalb eine skurrile Einsamkeit zusätzlich unsere Seelen belastete.

Es wurde so schlimm, dass wir von einem Traumfleckchen wieder abrückten, weil wir das einsame darben unbedingt vermeiden mussten.

Zur Not auf einen Campingplatz, dachten wir uns und begaben uns auf eine Berghöhe auf Levkada, wo man uns freundlichst begrüsste und mit einer Familie aus dem Raum Frankfurt sogar Gesprächspartner erwarteten.

Natürlich streikte an diesem schönen Ort das Internet, weshalb meine Gruppe mich tröstend bis Donnerstag verabschiedete und ich anfangs frustriert bei Rotwein und Chips bei einer geselligen Runde dazustoßen konnte.

Es war ein schöner Abend, mit Pizza, viel Input und angenehmer Gesellschaft, der leider Recht früh endete, weil Silvana und ich so durch waren, dass wir kaum noch stehen konnten und wir ja auch direkt Morgens wieder los mussten., um einen Platz mit Internet für die erste Sitzung zu finden.

Alles in Ordnung soweit, aber jetzt heißt es wieder bis Samstag schwitzen und hoffen, das das Internet geht und dann mal weiter schauen.

Euer Ulf

In english

Lefkada and all that

Guys, guys, the air is burning here, without fire.
The cell phone, the internet and modern cars: everything fails.

It’s so hot and humid that you can hardly breathe. So we had to get out, no matter where. To see something different and inhale a bit of airstream.

And all in all, it was a great weekend.

We set off the day before yesterday and were delighted with the air conditioning and all the cultural treasures in the archaeological museum in Prevesa and also found a nice place to sleep in the evening.

But in the morning, the worm was back in the works. We simply realized that we couldn’t get any rest. The unrelenting heat was sapping our last reserves of energy and because our mobile life had turned into a weary existence, our social contacts were also dwindling, which is why a bizarre loneliness was also weighing on our souls.

It got so bad that we turned our backs on a dream spot because we absolutely had to avoid the lonely starvation.

If need be, we thought, we’d go to a campsite and set off to a hilltop on Levkada, where we were greeted in a friendly manner and were even greeted by a family from the Frankfurt area.

Of course, the internet went on strike in this beautiful place, which is why my group bid me a comforting farewell until Thursday and I was able to join a sociable group over red wine and potato chips, frustrated at first.

It was a nice evening, with pizza, lots of input and pleasant company, which unfortunately ended quite early because Silvana and I were so exhausted that we could hardly stand up and we had to leave again straight away in the morning to find a place with internet for the first session.

Everything’s fine so far, but now it’s back to sweating until Saturday and hoping that the internet works and then we’ll see.

Your Ulf

En francaise

Lefkada et tout ça

Les gars, les gars, ici l’air brûle, sans feu.
Le téléphone portable, l’Internet et les voitures modernes : tout est en panne.

Il fait si chaud et si humide qu’on a du mal à respirer. Il fallait donc sortir, peu importe où. Voir autre chose et inhaler un peu de vent de conduite.

Et on peut, tout bien considéré, parler d’un week-end plus agréable.

Nous sommes partis avant-hier, heureux de profiter de la climatisation et de tout le patrimoine culturel du musée archéologique de Prevesa, et nous avons aussi trouvé un endroit sympa pour dormir le soir.

Mais le matin suivant, le ver était à nouveau dans le fruit. Nous remarquons tout simplement que nous n’arrivons plus à nous reposer. La chaleur incessante a épuisé nos dernières réserves d’énergie et comme la vie mobile s’est transformée en une existence fatiguée, les contacts sociaux ont également diminué, ce qui fait qu’une étrange solitude a pesé sur nos âmes.

La situation s’est tellement dégradée que nous avons renoncé à un petit coin de paradis, car nous devions absolument éviter de mourir seuls.

Nous avons donc décidé de nous rendre sur une colline de Levkada, où nous avons été accueillis chaleureusement et où nous avions même des interlocuteurs, une famille de la région de Francfort.

Bien sûr, dans ce bel endroit, Internet était en grève, raison pour laquelle mon groupe m’a réconforté en me disant au revoir jusqu’au jeudi et que j’ai pu rejoindre, frustré au début, une réunion conviviale autour d’un vin rouge et de chips.

Ce fut une belle soirée, avec des pizzas, beaucoup d’informations et une agréable compagnie, qui s’est malheureusement terminée assez tôt, car Silvana et moi étions tellement fatiguées que nous ne pouvions presque plus tenir debout et que nous devions repartir directement le matin pour trouver un endroit avec Internet pour la première session.

Tout va bien jusqu’ici, mais il faut maintenant transpirer jusqu’à samedi et espérer que l’Internet fonctionne, puis voir ce qui se passe.

Votre Ulf

El Español

Lefkada y todo eso

Chicos, chicos, aquí el aire arde, sin fuego.
Los teléfonos móviles, Internet y los coches modernos: todo falla.

Hace tanto calor y hay tanta humedad que apenas se puede respirar. Así que teníamos que salir, no importa dónde. Para ver algo diferente e inhalar un poco de corriente de aire.

Y en general, fue un fin de semana estupendo.

Salimos anteayer y estuvimos encantados con el aire acondicionado y todos los objetos culturales del museo arqueológico de Prevesa, y también encontramos un buen sitio para dormir por la noche.

Pero por la mañana, el gusanillo volvía a funcionar. Nos dimos cuenta de que no podíamos descansar. El calor implacable estaba minando nuestras últimas reservas de energía y, como nuestra vida móvil se había convertido en una existencia agotadora, nuestros contactos sociales también menguaban, por lo que una extraña soledad también pesaba sobre nuestras almas.

Llegó a ser tan grave que le dimos la espalda a un lugar de ensueño porque teníamos que evitar absolutamente la inanición solitaria.

Si hacía falta, pensamos, iríamos a un camping y nos dirigimos a la cima de una montaña en Levkada, donde nos recibieron amistosamente e incluso conocimos a una familia de la zona de Fráncfort.

Por supuesto, Internet se puso en huelga en este hermoso lugar, por lo que mi grupo me dio una reconfortante despedida hasta el jueves y pude unirme a ellos para una tertulia con vino tinto y patatas fritas, frustrada al principio.

Fue una velada agradable, con pizza, muchas aportaciones y una compañía agradable, que por desgracia terminó bastante pronto porque Silvana y yo estábamos tan agotadas que apenas podíamos mantenernos en pie y tuvimos que volver a salir enseguida por la mañana para encontrar un lugar con Internet para la primera sesión.

De momento todo bien, pero ahora toca volver a sudar hasta el sábado y esperar que funcione internet y luego ya veremos.

Tu Ulf

Die Reise ins Ich

Die Reise ins Ich

Wo fährt man hin, wenn man denkt, dass man sich im Kreis dreht?

Ich habe mich entschlossen, in mich zu gehen, bis die Luft wieder satter wird und die Nerven sich beruhigt haben.

Raus aus der Welt und dahin wo meine Welt Gestalt annimmt, in meinen Geist.

Aber ich werde nicht nachdenken und sinnieren, ich werde schweigen und ausblenden. Ich gehe dahin, wo man keinen Platz braucht und Leben nicht bewertet werden kann.

Ich werde mich beim Lustwandeln im Geist beobachten. Mich in der Disziplin des Genügens üben, indem ich mich nur der Maxime unterwerfen, was auch immer ist, es zu genießen.

Schluss mit zaudern, zetern und echauffieren, Schluss mit Lösungen finden. Die Lösung für alle Probleme ist längst da, ich habe nur versucht sie zu ignorieren, weil Weglaufen oder fahren einfacher war.

Ich Stelle mich der Wut und Ohnmacht und schaue mal, was davon übrig bleibt, wenn ich mich nicht Reinsteiger. Ich werde den Frust Schachmatt setzen.

Mein Gegner ist Karpov oder Kasparow aber meinLösungsansatz ist stärker, weil er nicht prognostizierbar ist.

Die meisten Schachgroßmeister gewinnen Spiele, weil sie viele, ja die meisten Situationen schon einmal gesehen haben, klar, dass sie gegen KI wie deepblue verlieren mussten, denn KI kennt mehr als menschliche Erfahrung.

Aber ich werde mich nicht mehr auf meine Erfahrung verlassen und werde mich von dessen Lösungsansätzen mit ihrer Charakteristik des „ist doch ganz einfach“ blenden lassen.

Ich warte einfach, bis der Erfahrung die Piste ausgeht und lege.mich im Anschluss schlafen.

Macht Euch keine Sorgen, ich werde nicht verlieren können, sondern nur gewinnen, denn nur ich weiss, dass man nur dann gewinnt, wenn man aufhört gewinnen zu wollen, weil ich weiss der eigentliche Gewinn liegt nur darin, nicht zu verlieren.

Euer Ulf

In english

The journey into the self

Where do you go when you think you’re going round in circles?

I have decided to go into myself until the air becomes fuller again and my nerves have calmed down.

Out of the world and into my mind, where my world takes shape.

But I’m not going to think and ponder, I’m going to be silent and fade out. I will go where no space is needed and life cannot be judged.

I will observe myself walking in pleasure in my mind. I will practise the discipline of contentment by submitting myself only to the maxim of enjoying whatever it is.

No more dithering, ranting and fussing, no more finding solutions. The solution to all problems has been there for a long time, I just tried to ignore it because it was easier to run away or drive.

I’ll face up to the anger and powerlessness and see what’s left of it if I don’t get myself in line. I will checkmate the frustration.

My opponent is Karpov or Kasparov but my approach is stronger because it’s unpredictable.

Most chess grandmasters win games because they have seen many, indeed most situations before, clearly they had to lose to AI like deepblue because AI knows more than human experience.

But I won’t rely on my experience anymore and I won’t be blinded by its „it’s easy“ approach.

I’ll just wait until the experience runs out and then go to sleep.

Don’t worry, I won’t be able to lose, only win, because only I know that you only win when you stop wanting to win, because I know that the real win lies in not losing.

Your Ulf

En francaise

Le voyage vers le moi

Où va-t-on quand on a l’impression de tourner en rond ?

J’ai décidé de rentrer en moi jusqu’à ce que l’air soit plus riche et que mes nerfs se soient calmés.

Sortir du monde et aller là où mon monde prend forme, dans mon esprit.

Mais je ne vais pas réfléchir ni méditer, je vais me taire et faire abstraction. Je vais aller là où l’on n’a pas besoin de place et où la vie ne peut pas être évaluée.

Je m’observerai en train de marcher dans le plaisir dans mon esprit. M’exercer à la discipline de la suffisance en ne me soumettant qu’à la maxime, quelle qu’elle soit, d’en profiter.

Fini de tergiverser, de s’agiter et de s’énerver, fini de trouver des solutions. La solution à tous les problèmes est là depuis longtemps, j’ai juste essayé de l’ignorer parce qu’il était plus facile de s’enfuir ou de conduire.

Je fais face à la colère et à l’impuissance et je vois ce qu’il en reste si je ne me remets pas en question. Je vais mettre la frustration en échec.

Mon adversaire est Karpov ou Kasparov, mais mon approche de la solution est plus forte parce qu’elle n’est pas prévisible.

La plupart des grands maîtres d’échecs gagnent des parties parce qu’ils ont déjà vu beaucoup, voire la plupart des situations, il est clair qu’ils ont dû perdre contre des IA comme deepblue, car les IA en savent plus que l’expérience humaine.

Mais je ne me fierai plus à mon expérience et je me laisserai aveugler par ses approches de solutions avec leur caractéristique de „c’est pourtant simple“.

J’attendrai simplement que l’expérience soit à court de pistes et je me coucherai ensuite.

Ne vous inquiétez pas, je ne pourrai pas perdre, mais seulement gagner, car je suis le seul à savoir que l’on ne gagne que si l’on cesse de vouloir gagner, car je sais que le véritable gain réside dans le fait de ne pas perdre.

Votre Ulf

El Español

El viaje al interior de uno mismo

¿A dónde vas cuando crees que estás dando vueltas en círculos?

He decidido adentrarme en mí mismo hasta que el aire esté más saturado y mis nervios se hayan calmado.

Salir del mundo y entrar en mi mente, donde mi mundo toma forma.

Pero no voy a pensar y reflexionar, voy a callar y a desvanecerme. Iré donde no se necesite espacio y no se pueda juzgar la vida.

Me observaré a mí mismo caminando con placer en mi mente. Practicaré la disciplina del contento sometiéndome sólo a la máxima de disfrutar de lo que sea.

No más procrastinar, clamar y alborotar, no más encontrar soluciones. La solución a todos los problemas ha estado ahí durante mucho tiempo, sólo que he intentado ignorarla porque era más fácil huir o conducir.

Voy a enfrentarme a la rabia y a la impotencia y a ver qué queda de ella si no me pongo a raya. Voy a dar jaque mate a la frustración.

Mi oponente es Karpov o Kasparov, pero mi enfoque es más fuerte porque es imprevisible.

La mayoría de los grandes maestros de ajedrez ganan partidas porque han visto muchas, de hecho la mayoría de las situaciones antes, claramente tuvieron que perder contra IA como deepblue porque la IA sabe más que la experiencia humana.

Pero no voy a confiar más en mi experiencia y me voy a dejar cegar por su enfoque de „es fácil“.

Esperaré a que se acabe la experiencia y me iré a dormir.

No te preocupes, no podré perder, sólo ganar, porque sólo yo sé que sólo se gana cuando se deja de querer ganar, porque sé que la verdadera victoria está en no perder.

Tu Ulf

Yes we can!

(Down below in english en français Incluido el español) Es ist eine Sache, vom großen Wandel im Leben zu sprechen und eine andere ihn zu vollziehen.

Und was ist mit diesem Vollzug überhaupt genau gemeint?

Anfangs dachten wir, dass Wohnung aufgeben und in ein Auto ziehen die große Veränderung ist, aber eigentlich ist dieser Schritt nur der kosmetische Eingriff. Der oben angesprochene Wandel, das Tiefgreifende, folgt später, wenn man sich an Trenntoilette und Co gewöhnt hat.

Irgendwann stellt man fest, dass sich eigentlich kaum was verändert hat: Man surft weiterhin im Internet, arbeitet digital, kauft bei Lidl und wohnt zwischen Mittelklassefamilien, nur eben jetzt auf Rädern.

Nach der ersten Euphorie von Strand zum Frühstück tritt die Ernüchterung ein, dass man sich und seine Gewohnheiten 1:1 mitgenommen hat. Egal ob Zigarette oder Feierabendbier, man ist noch lange der, der man war.

Aber irgendwann klopft es wie vorm Umzug in den Van erneut die kleine Stimme des Gewissens an und fragt: „Wolltest Du nicht was ändern?“ Und ich muss zugeben, diesmal ist die Begegnung unangenehmer, weil man nicht Umstände, sondern sich (selbst) ändern muss.

Aus „ich will nicht mehr“ muss ich mach nicht mehr werden, den Gedanken müssen Taten folgen aus Geld verdienen muss Leben lieben werden und das ist nicht so einfach, denn das neue Leben ist ja eigentlich noch nicht da.

Man will ja nur und glaubt, aber man weiss noch nichts außer, dass es der Status Quo nicht sein kann, wonach man auf der Suche ist, deshalb haben Silvana und ich jetzt einen hoffentlich richtigen Schritt in eine konstruktiver, nachhaltigere und glücklichere Zukunft gemacht.

Wir haben uns bei https://www.workaway.info/ angemeldet, einer Organisation, die Menschen mit nachhaltigen Ambitionen zusammen führt.



Hier finden sich Gleichgesinnte, statt  Arbeitgeber und Nehmer. Hier heißt der Chef nicht CEO sondern Klaus (oder so) und hier treffen wir hoffentlich auf Gleichgesinnte, die unter Lebenswandel auch mehr verstehen als mit einem Wohnmobil auf dem Campingplatz zu rasten.

Hier versprechen wir uns neue Perspektiven durch interessante Gespräche mit Gleichgesinnten bei Olivenernten oder Permakulturpflege statt beim Aus dem Weg gehen am Strand.

Es ist wie beim ersten Sprung vom 10 Meter Brett. Jetzt gehen wir Grad hoch und bald werden wir hoffentlich springen und keine Angst mehr vor dem Wandel in uns haben.

Wir freuen uns!

Euer Ulf

In english

Yes we can!
It’s one thing to talk about the big change in life and another to make it happen.

And what exactly is meant by this change?

Initially, we thought that giving up our apartment and moving into a car was the big change, but this step is actually just a cosmetic procedure. The above-mentioned change, the profound one, comes later, when you have gotten used to a separate toilet and the like.

At some point, you realize that hardly anything has actually changed: You continue to surf the internet, work digitally, shop at Lidl and live among middle-class families, only now on wheels.

After the initial euphoria of the beach for breakfast, you become disillusioned that you have taken yourself and your habits with you 1:1. Whether it’s a cigarette or an after-work beer, you’re still who you were for a long time.

But at some point, just like before moving into the van, the little voice of conscience knocks again and asks: „Didn’t you want to change something?“ And I have to admit, this time the encounter is more unpleasant because you don’t have to change circumstances, you have to change (yourself).

I no longer have to turn „I don’t want to“ into „I don’t want to“, thoughts have to be followed by action, earning money has to become loving life and that’s not so easy, because the new life isn’t actually there yet.

You only want and believe, but you don’t know anything yet except that the status quo can’t be what you’re looking for, which is why Silvana and I have now hopefully taken the right step towards a more constructive, sustainable and happier future.

We signed up to https://www.workaway.info/, an organization that brings people with sustainable ambitions together.

This is where like-minded people meet instead of employers and employees. Here, the boss is not called CEO but Klaus (or something like that) and hopefully we will meet like-minded people who understand lifestyle to mean more than just resting on a campsite in a camper van.

Here we hope to gain new perspectives through interesting conversations with like-minded people while harvesting olives or cultivating permaculture instead of getting out of the way on the beach.

It’s like the first jump from a 10-meter board. Now we are going up a few degrees and hopefully we will soon be jumping and no longer be afraid of the change within us.

We are looking forward to it!

Your Ulf

En Francaise

Yes we can !
C’est une chose de parler du grand changement dans la vie et une autre de l’accomplir.

Et qu’est-ce que cela signifie exactement ?

Au début, nous pensions que quitter son appartement et emménager dans une voiture était le grand changement, mais en fait, cette étape n’est que l’opération cosmétique. Le changement évoqué plus haut, le changement profond, vient plus tard, quand on s’est habitué aux toilettes séparées et autres.

A un moment donné, on constate que rien n’a vraiment changé : On continue à surfer sur Internet, à travailler numériquement, à faire ses courses chez Lidl et à vivre parmi des familles de classe moyenne, mais maintenant sur des roues.

Après la première euphorie de la plage au petit-déjeuner, la désillusion survient : on s’est emporté soi-même et ses habitudes 1:1. Qu’il s’agisse d’une cigarette ou d’une bière après le travail, on reste longtemps ce que l’on était.

Mais à un moment donné, comme avant de déménager dans le van, la petite voix de la conscience frappe à nouveau et demande : „Tu ne voulais pas changer quelque chose ?“. Et je dois avouer que cette fois, la rencontre est plus désagréable, car ce ne sont pas les circonstances qu’il faut changer, mais (soi-même).

De „je ne veux plus“, je ne dois plus faire, les pensées doivent être suivies d’actes, gagner de l’argent doit devenir aimer la vie et ce n’est pas si simple, car la nouvelle vie n’est en fait pas encore là.

On veut et on croit, mais on ne sait encore rien, sauf que le statu quo ne peut pas être ce que l’on recherche. C’est pourquoi Silvana et moi avons fait un pas que nous espérons juste vers un avenir plus constructif, plus durable et plus heureux.

Nous nous sommes inscrits sur https://www.workaway.info/, une organisation qui réunit des personnes ayant des ambitions durables.

Ici, on trouve des personnes partageant les mêmes idées, au lieu d’employeurs et de preneurs. Ici, le chef ne s’appelle pas CEO mais Klaus (ou quelque chose comme ça) et ici, nous espérons rencontrer des personnes qui partagent les mêmes idées et qui comprennent que le changement de vie ne se résume pas à se reposer dans un camping-car.

Ici, nous nous promettons de nouvelles perspectives grâce à des discussions intéressantes avec des personnes partageant les mêmes idées, en récoltant des olives ou en pratiquant la permaculture, plutôt qu’en nous écartant du chemin sur la plage.

C’est comme le premier saut d’une planche de 10 mètres. Maintenant, nous montons de degré en degré et bientôt, nous l’espérons, nous sauterons et n’aurons plus peur du changement en nous.

Nous nous en réjouissons !

Votre Ulf

El Español

Yes we can!

Una cosa es hablar del gran cambio en la vida y otra realizarlo.

¿Y qué significa exactamente este cambio?

Al principio, pensamos que dejar el piso y mudarnos a un coche es el gran cambio, pero en realidad este paso no es más que un trámite cosmético. El cambio antes mencionado, el profundo, viene después, cuando te has acostumbrado a un aseo separado y cosas por el estilo.

En algún momento, te das cuenta de que en realidad no ha cambiado casi nada: Sigues navegando por Internet, trabajando digitalmente, comprando en Lidl y viviendo entre familias de clase media, sólo que ahora sobre ruedas.

Después de la euforia inicial de la playa para desayunar, te das cuenta de que te has llevado a ti mismo y a tus hábitos contigo 1:1. Ya sea un cigarrillo o una cerveza después del trabajo, sigues siendo quien fuiste durante mucho tiempo.

Pero en algún momento, como antes de mudarte a la furgoneta, la vocecita de la conciencia vuelve a llamar y pregunta: „¿No querías cambiar algo?“. Y tengo que admitir que esta vez el encuentro es más desagradable porque no hay que cambiar las circunstancias, hay que cambiar (uno mismo).

Ya no tengo que convertir el „no quiero“ en „no me apetece“, los pensamientos tienen que ir seguidos de acciones, ganar dinero tiene que convertirse en amar la vida y eso no es tan fácil, porque la nueva vida aún no existe realmente.

Sólo quieres y crees, pero aún no sabes nada excepto que el statu quo no puede ser lo que buscas, por eso Silvana y yo esperamos haber dado el paso correcto hacia un futuro más constructivo, sostenible y feliz.

Nos hemos inscrito en https://www.workaway.info/, una organización que reúne a personas con ambiciones sostenibles.

Aquí se reúnen personas con ideas afines en lugar de empresarios y empleados. Aquí, el jefe no se llama CEO, sino Klaus (o algo así) y esperamos conocer a gente con ideas afines que entiendan que estilo de vida significa algo más que descansar en un camping en una autocaravana.

Aquí esperamos adquirir nuevas perspectivas a través de interesantes conversaciones con personas de ideas afines mientras cosechamos aceitunas o cultivamos la permacultura en lugar de desviarnos por la playa.

Es como el primer salto desde una tabla de 10 metros. Ahora estamos subiendo unos cuantos grados y esperamos que pronto podamos saltar y dejar de tener miedo al cambio que llevamos dentro.

¡Lo estamos deseando!

Tu Ulf

Zahltag

Es gibt wirklich genug zu tun, aber es ist schlicht nicht möglich, zu arbeiten. Bei Temperaturen die an den 40 Grad kratzen, Meerwasser, dass sich gefühlt nur im Aggregatzustand von der einen umgebenden Luft unterscheidet sowie des Nachts Grillen und Mücken in einer solchen Quantität, dass man 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche nicht zur Ruhe kommt. Körper und Seele sind dauergestresst.

Und dabei habe ich es mit einem Digitaljob noch verhältnismäßig gut, denn unser Freund Jiannis beispielsweise, muss unter den gleichen Bedingungen körperlich arbeiten.

Unzählige Bettlaken und Bezüge, Fischanzüge und andere Textilien wollen abgeholt, vorbeihandelt, gereinigt und zurückgebracht werden und das bei Waschsalontemperaturen, die die Maschinen aufgrund von Zuluftmangel streiken lassen.

Wer sich derzeit im Süden Europas oder beispielsweise in Las Vegas befindet spürt, dass die Uhrzeit des Klimawandels nicht fünf vor zwölf sondern weit nach zwölf schlägt.

Und Waldbrände um Athen, Tornados in Westdeutschland und Hagel bei 20 Grad in Bayern sprechen sogar global eine unmissverständliche Sprache.

Schon bald werden wir freigesetzte Methanquellen an den Polkappen erleben, die selbst oben genannte Lebensumstände als harmlose Sommerszenarien erscheinen lassen.

Wir haben es verkackt, weil wir von vermeintlichen Luxus nie genug bekommen konnten und können. Noch immer wird an Energieeffizienz statt Verzicht gearbeitet, den Umweltschutz muss man sich ja leisten können.

Und die weltweit blankliegenden Nerven sind nur eine von vielen Expressionen, die es zu handhaben gibt. Trinkwassermangel, Migration und Partizipation am hohen Lebensstandart gilt es von nun an zu versöhnen.

Wir haben noch keine Ahnung, welcher Preis für Geiz ist geil noch zu bezahlen sein wird, nur dass diese Kosten nicht online mit einem Kredit abgestottert werden können.

Die Natur hat ihre Geduld verloren, es ist Zahltag, bis zum bitteren Ende!

Euer Ulf

In english

Payday

There really is enough to do, but it is simply not possible to work. With temperatures that scratch 40 degrees, seawater that feels like it only differs from the surrounding air in its aggregate state and crickets and mosquitoes in such quantities at night that you can’t rest 24 hours a day, seven days a week. Body and soul are constantly stressed.

And I still have it relatively good with a digital job, because our friend Jiannis, for example, has to work under the same physical conditions.

Countless bed sheets and covers, fish suits and other textiles have to be collected, passed, cleaned and returned at laundrette temperatures that cause the machines to go on strike due to a lack of air.

Anyone currently in the south of Europe or in Las Vegas, for example, can feel that the clock for climate change is not striking five to twelve, but well after twelve.

And forest fires around Athens, tornadoes in western Germany and hail at 20 degrees in Bavaria speak an unmistakable global language.

We will soon see methane being released at the polar ice caps, which will make even the above-mentioned living conditions seem like harmless summer scenarios.

We have fucked it up because we could and can never get enough of supposed luxury. We are still working on energy efficiency instead of doing without, because we have to be able to afford environmental protection.

And the nerves lying bare worldwide are just one of many expressions that need to be dealt with. From now on, drinking water shortages, migration and participation in the high standard of living must be reconciled.

We still have no idea what price will have to be paid for greed, except that these costs cannot be paid off online with a loan.

Nature has lost its patience, it’s payday until the bitter end!

Your Ulf

En Francaise

Jour de paie
Il y a vraiment de quoi faire, mais il n’est tout simplement pas possible de travailler. Avec des températures qui frôlent les 40 degrés, de l’eau de mer qui ne se distingue de l’air environnant que par son état physique et, la nuit, des grillons et des moustiques en quantité telle qu’il est impossible de se reposer 24 heures sur 24 et 7 jours sur 7. Le corps et l’esprit sont constamment stressés.

Et pourtant, je m’en sors relativement bien avec un travail numérique, car notre ami Jiannis, par exemple, doit travailler physiquement dans les mêmes conditions.

D’innombrables draps et housses, combinaisons de pêche et autres textiles doivent être récupérés, négociés, nettoyés et rapportés, et ce à des températures de laverie qui font que les machines se mettent en grève par manque d’air.

Ceux qui se trouvent actuellement dans le sud de l’Europe ou à Las Vegas, par exemple, sentent que l’heure du changement climatique ne sonne pas à midi moins cinq, mais bien après midi.

Et les incendies de forêt autour d’Athènes, les tornades dans l’ouest de l’Allemagne et la grêle par 20 degrés en Bavière parlent même un langage sans équivoque à l’échelle mondiale.

Bientôt, nous verrons des sources de méthane se libérer sur les calottes polaires, ce qui fera passer les conditions de vie susmentionnées pour des scénarios estivaux inoffensifs.

Nous avons tout gâché parce que nous n’avons jamais pu et ne pourrons jamais avoir assez de ce que nous considérons comme un luxe. On travaille encore à l’efficacité énergétique plutôt qu’au renoncement, il faut bien pouvoir se permettre de protéger l’environnement.

Et les nerfs à vif dans le monde entier ne sont qu’une des nombreuses expressions qu’il faut gérer. Il s’agit désormais de réconcilier le manque d’eau potable, la migration et la participation à un niveau de vie élevé.

Nous n’avons aucune idée du prix qu’il faudra encore payer pour l’avarice, sauf que ces coûts ne peuvent pas être remboursés en ligne par un crédit.

La nature a perdu patience, c’est le jour de paie, jusqu’à la fin amère !

Votre Ulf

El Español

Día de pago
Realmente hay bastante que hacer, pero simplemente no es posible trabajar. Con temperaturas que arañan los 40 grados, agua de mar que parece que sólo se diferencia del aire circundante en su estado agregado y grillos y mosquitos en tales cantidades por la noche que no se puede descansar 24 horas al día, siete días a la semana. El cuerpo y el alma están constantemente estresados.

Y todavía lo tengo relativamente bien con un trabajo digital, porque nuestro amigo Jiannis, por ejemplo, tiene que trabajar en las mismas condiciones físicas.

Innumerables sábanas y fundas de cama, trajes de pescado y otros textiles tienen que ser recogidos, pasados, limpiados y devueltos a temperaturas de lavandería que hacen que las máquinas se pongan en huelga por falta de aire.

Cualquiera que se encuentre actualmente en el sur de Europa o en Las Vegas, por ejemplo, puede percibir que el reloj del cambio climático no marca las doce menos cinco, sino mucho después de las doce.

Y los incendios forestales en los alrededores de Atenas, los tornados en el oeste de Alemania y el granizo a 20 grados en Baviera hablan un lenguaje global inconfundible.

Pronto veremos cómo se libera metano en los casquetes polares, lo que hará que incluso las condiciones de vida antes mencionadas parezcan inofensivos escenarios veraniegos.

La hemos cagado porque nunca hemos podido ni podremos saciarnos de supuestos lujos. Seguimos trabajando en la eficiencia energética en lugar de prescindir de ella, porque tenemos que poder permitirnos la protección del medio ambiente.

Y los nervios a flor de piel en todo el mundo son sólo una de las muchas expresiones que hay que afrontar. A partir de ahora, habrá que conciliar la escasez de agua potable, la emigración y la participación en el alto nivel de vida.

Aún no sabemos qué precio habrá que pagar por la codicia, salvo que estos costes no se pueden pagar en línea con un préstamo.

La naturaleza ha perdido la paciencia, ¡es día de pago hasta el amargo final!

Su Ulf