Krieg und Frieden

Ist es gerecht, wenn eine Putzfrau 12,50 Euro die Stunde bekommt und ein Manger 10.000?
Nein! Und doch sagt man, wenn ein Manager viel studiert hat, dann hat er sich das Geld verdient.

Heißt verdient dann nicht auch, wenn man nur dreist genug ist zu nehmen, dann hat man verdient zu bekommen?

Nein, werden viele sagen, denn man hat es ihm ja angeboten und wenn er Arbeitsplätze schafft, haben ja alle was davon.

Ist also, Allgemeinwohl als Ergebnis, das Recht auf Ungerechtigkeit, weil es ja nur bedingt ungerecht ist?

Und, hieße das, dass sich die Putzfrau nicht beschweren darf?

Nein, heißt es auch nicht. Die Putzfrau darf sich beschweren, sie hat nur kein Recht vom Staat oder wem auch immer eine Waffe wie einen Baseballschläger zu fordern, weil sie mit ihrem Dienst am Nächsten keine Arbeitsplätze schafft. Aber unterstützt sie mit ihrem Dienst nicht auch das Gemeinwohl?

Ich finde, man darf hier von einem Dilemma sprechen, denn beide Seiten haben Recht und dennoch läuft was falsch. Warum?

Ich könnte mir vorstellen, dass das daher rührt, weil wir uns auf das Recht das Stärkeren geeinigt haben. Es bekommt nicht der am Meisten, der am Besten ist, sondern der, der am stärksten ist.

Aber was ist „stark“? Ist stark nicht, es sich leisten zu können Dinge zu machen, weil man mutiger ist?

Ich nehme einfach so lange, bis man mich aufhält. Und wenn man den Stärkeren dann aufhält, wie Winterkorn bei VW, ist dieser dann ein guter Verlierer oder klagt und macht er weiter, weil er nach der Maxime handelt: Schlacht verloren, aber vielleicht nicht den Krieg?

Wir sind beim Thema! Was hat Putin gemacht?

Er ist in die Ukraine eingefallen. War das gerecht oder fair? Nein!!!! Ganz bestimmt nicht!!!!! Hat er damit einem Allgemeinwohl gedient? Nein!!! Ganz bestimmt nicht!!!!

Hat er es dennoch gemacht?

Ja. Hat er. Darf er das? Nein!!! Ganz bestimmt nicht!!!!

Aber warum sollte Putin nicht machen, was in unserer Welt Alltag ist???

Wir alle nehmen, was wir kriegen, auch ohne Arbeitsplätze oder Gemeinwohl zu generieren.

Ganz nach dem Motto: Dein Pech, dass Du zu langsam, zu scheu, zu schüchtern oder ungebildet warst. Ich bin stärker. Du hast einfach Pech gehabt.

Hat der, der Pech hatte, das verdient? Nein!!!! Ganz bestimmt nicht!!!! Stört das irgendwen? Nein!!!

Dann heißt es nur, Geld regiert die Welt, finde Dich damit ab. Sei beim nächsten Mal einfach cleverer oder bereite dich besser vor.

Warum gilt das im Alltag und nicht global? Weil das unfair ist? Das kann nicht sein, denn Unfairness stört uns sonst auch nicht, wie obige Beispiele hoffentlich verdeutlichen.

Weil es gegen einen internationalen Moralkodex verstößt? Da Frage ich, was an kleiner Moral anders ist als an großer.

Weil Putin gegen Verträge verstößt oder Wort gebrochen hat? Wie lange müssen Sie überlegen, bis Sie bei intimer Selbstreflektion an einen Punkt gelangen, an dem Sie das auch gemacht haben?

Wann sind Sie zu schnell gefahren oder haben den Partner betrogen? Wann haben Sie gefundenes Geld eingesteckt oder versucht die Steuer zu bescheissen?

Sie sagen jetzt vielleicht, ich habe aber keinen umgebracht, aber wenn arme Menschen seelisch so vorgeführt werden, weil der Staat an ihrem Ersparten den Haushalt konsultieren will, weil Reichere keine Steuern zahlen und deshalb der Arme früher stirbt oder sich das Leben nimmt, ist das dann nicht Mord?

Nur weil Sie keine Pistole dazu benötigt haben?

Was unterscheidet also Putin von Winterkorn und Ihnen, wo er doch nur im großen Stil macht, was längst überall Gang und Gäbe ist?

Ist es deshalb richtiger oder falscher was er macht? Nein!!! Es ist der gleiche unverantwortliche Scheiss.

Putin greift bei Gelegenheit zu und sagt dem Westen grad: Geld regiert die Welt, finde Dich damit ab. Sei beim nächsten Mal einfach cleverer oder bereite dich besser vor.

Ja, das ist eine Arschlochattitüde und geht gar nicht, aber glauben wir ernsthaft, wenn wir es sogar schaffen sollten, dass die Ukraine dank unfassbarer Hochrüstung den Krieg gewinnt, das Putin dann ein guter Verlierer sein wird?

OK, ihr habt gewonnen, herzlichen Glückwunsch, ich geh dann jetzt Eishockey spielen.

Ich glaube das nicht und ich glaube auch nicht, dass er über kurz oder Lang keinen neuen Versuch starten wird die ganze Ukraine einzunehmen, wenn ihn Trump nach der kommenden Wahl zu seinen Bedingungen zum Frieden nötigen wird.

Aber ich glaube, dass es gut ist, dass alle dann mal durchatmen können, sich der Westen als diesmaliger Verlierer auf das nächste Mal besser vorbereiten kann.

Aber was ich noch viel mehr glaube ist, das Racheaktonen wie Langstreckenwaffen auf Russland zu richten, oder das Statuieren von Exempli die schlechteste Idee sind.

Die Ukraine hat einen so unfairen Frieden nicht verdient, aber wer hat schon Ungerechtigkeit verdient und wer hat davon nicht unzählige eigene Geschichten, wo er, sie oder es Opfer von Ungerechtigkeit wurde?

Vielleicht Joe Biden, aber auch nur, weil er die Geschichte bereits wieder vergessen hat.

Euer Ulf

In english

War and peace
Is it fair if a cleaning lady gets 12.50 euros an hour and a manager 10,000?
No! And yet it is said that if a manager has studied a lot, then he has earned the money.
Doesn’t that also mean that if you are bold enough to take it, then you deserve to get it?
No, many will say, because he has been offered it and if he creates jobs, everyone benefits.
So, is the common good as a result the right to injustice, because it is only partly unjust?
And does that mean that the cleaning lady can’t complain?
No, it doesn’t mean that either. The cleaning lady is allowed to complain, she just has no right to demand a weapon like a baseball bat from the state or anyone else, because her service to others does not create jobs. But doesn’t her service also support the common good?
I think we can talk about a dilemma here, because both sides are right and yet something is wrong. Why?
I could imagine that this is because we have agreed on the law of the jungle. It is not the one who is the best who gets the most, but the one who is the strongest.
But what is „strong“? Isn’t strong being able to afford to do things because you are braver?
I just keep taking until I’m stopped. And if the strongest person is then stopped, like Winterkorn at VW, is he then a good loser or does he complain and carry on because he acts according to the maxim: Battle lost, but maybe not the war.
We are on the subject! What has Putin done?
He invaded Ukraine. Was that just or fair? No!!!! Certainly not!!!!! Did he serve the common good? No!!! Certainly not!!!!
Did he do it anyway?
Yes, he did. Is he allowed to? No!!! Definitely not!!!!
But why shouldn’t Putin do what is commonplace in our world?
We all take what we can get, even without generating jobs or the common good.
True to the motto: Your bad luck that you were too slow, too shy, too timid or uneducated. I am stronger. You were just unlucky.
Does the person who was unlucky deserve that? No!!!! Definitely not!!!! Does that bother anyone? No!!!
Then it’s just money makes the world go round, get over it. Next time, just be smarter or better prepared.
Why does that apply in everyday life and not globally? Because it’s unfair? It can’t be because unfairness doesn’t bother us otherwise, as the above examples hopefully make clear.
Because it violates an international moral code? I wonder what is different about small morals than big morals.
Because Putin violates treaties or has broken his word? How long do you have to think before you reach a point of intimate self-reflection where you have done the same?
When have you driven too fast or cheated on your partner? When have you pocketed found money or tried to cheat on your taxes?
You may say now, but I haven’t killed anyone, but if poor people are mentally abused in this way because the state wants to consult the budget on their savings because richer people don’t pay taxes and therefore the poor person dies earlier or takes their own life, isn’t that murder?
Just because you didn’t need a gun to do it?
So what distinguishes Putin from Winterkorn and you, when he is only doing on a grand scale what has long been common practice everywhere?

Does that make what he does more right or more wrong? No!!! It’s the same irresponsible crap.

Putin grabs the opportunity and tells the West: money rules the world, get over it. Next time, just be smarter or better prepared.

Yes, that’s an asshole attitude and doesn’t work at all, but do we seriously believe that if we even manage to get Ukraine to win the war thanks to unbelievable armaments, that Putin will be a good loser?

OK, you’ve won, congratulations, I’m off to play ice hockey.

I don’t believe that and I don’t believe that he won’t make another attempt to take over the whole of Ukraine in the short or long term if Trump forces him to make peace on his terms after the next election.

But I think it’s good that everyone can take a deep breath and that the West, as this time’s loser, can better prepare for the next time.

But what I believe even more is that revenge tactics such as pointing long-range weapons at Russia or making examples are the worst idea.

Ukraine doesn’t deserve such an unfair peace, but who deserves injustice and who doesn’t have countless stories of their own where he, she or it has been the victim of injustice?

Maybe Joe Biden, but only because he has already forgotten the story.

Your Ulf

En Francaise

Guerre et paix
Est-il juste qu’une femme de ménage reçoive 12,50 euros de l’heure et un cadre 10.000 euros ? Non ! Et pourtant, on dit qu’un manager a gagné son argent s’il a fait beaucoup d’études. Mérité ne signifie-t-il pas aussi que si l’on a l’audace de prendre, on a aussi mérité de recevoir ? Non, diront beaucoup, car cela lui a été offert, et s’il crée des emplois, tout le monde en profite.Le bien commun comme résultat serait-il donc le droit à l’injustice, car il n’est que partiellement injuste ?
Et : cela signifierait-il que la femme de ménage n’a pas le droit de se plaindre?VNon, cela ne signifie pas non plus. La femme de ménage a le droit de se plaindre, elle n’a juste pas le droit d’exiger de l’Etat ou de quiconque une arme comme une batte de baseball, car elle ne crée pas d’emplois en rendant service à ses semblables. Mais en rendant service, ne soutient-elle pas le bien commun ? Je pense que l’on peut parler ici d’un dilemme, car les deux parties ont raison et pourtant quelque chose ne va pas. Quelle en est la raison ? Je pourrais imaginer que c’est parce que nous nous sommes mis d’accord sur la loi du plus fort. Ce n’est pas celui qui est le meilleur qui obtient le plus, mais celui qui est le plus fort. Mais qu’est-ce que „être fort“ ? La force, n’est-ce pas le fait de pouvoir se permettre quelque chose parce qu’on est plus courageux ? Je ne prends que jusqu’à ce qu’on m’arrête. Et si l’on arrête alors le plus fort, comme Winterkorn chez VW, celui-ci est-il un bon perdant ou se plaint-il et continue-t-il parce qu’il agit selon la devise : Bataille perdue, mais peut-être pas la guerre. Nous sommes au cœur du sujet ! Qu’a fait Poutine ? Il a envahi l’Ukraine. Était-ce juste ou équitable ? Non ! !!! Certainement pas ! !!!! A-t-il ainsi servi un intérêt général ? Non !!! Certainement pas ! !!! L’a-t-il fait quand même ? Oui, il l’a fait. Avait-il le droit de le faire ? Non !!! Certainement pas ! !!!
Mais pourquoi Poutine ne ferait-il pas ce qui est quotidien dans notre monde ? Nous prenons tous ce que nous pouvons, même sans générer d’emplois ou de bien commun, selon la devise : tant pis pour toi si tu étais trop lent, trop timide ou trop inculte. Je suis plus fort. Est-ce que celui qui n’a pas eu de chance le mérite ? Non ! !!! Certainement pas ! !!! Cela dérange-t-il quelqu’un ? Non !!!  Donc : l’argent mène le monde, familiarise-toi avec lui. La prochaine fois, sois simplement plus intelligent ou mieux préparé.
Pourquoi cela s’applique-t-il à la vie quotidienne et non à l’échelle mondiale ? Parce que c’est injuste ? Ce n’est pas possible, car l’injustice ne nous dérange pas autrement, comme les exemples ci-dessus l’illustrent, je l’espère. Parce que cela va à l’encontre d’un code moral international ? Ici, je me demande dans quelle mesure la petite morale se distingue de la grande. Parce que Poutine viole des traités ou ne respecte pas sa parole ? Combien de temps de réflexion vous faut-il avant d’arriver à un point d’introspection intime où vous avez fait la même chose ? Quand avez-vous fait un excès de vitesse ou trompé votre partenaire ? Quand avez-vous empoché de l’argent trouvé ou tenté d’escroquer les autorités fiscales ? Vous me direz peut-être que je n’ai tué personne, mais quand des pauvres sont montrés de cette manière parce que l’État veut interroger le ménage sur leurs économies, parce que les plus riches ne paient pas d’impôts et que le pauvre meurt donc plus tôt ou se suicide, n’est-ce pas un meurtre ? Simplement parce qu’il n’y a pas eu besoin de pistolet pour cela ? En quoi Poutine se distingue-t-il de Winterkorn et de vous, alors qu’il ne fait qu’imiter à grande échelle ce qui se fait partout depuis longtemps ? Ce qu’il fait est-il pour autant plus juste ou plus faux ? Non !!! C’est la même merde irresponsable.
Poutine profite de l’occasion pour dire à l’Occident : l’argent dirige le monde, fais avec. La prochaine fois, sois plus intelligent ou prépare-toi mieux.
Oui, c’est une attitude de connard et ça ne va pas du tout, mais pensons-nous sérieusement que Poutine sera alors un bon perdant si nous parvenons même à faire gagner la guerre à l’Ukraine grâce à des armes incroyables ?
Ok, vous avez gagné, félicitations, je vais aller jouer au hockey.Je ne le pense pas, et je ne pense pas non plus qu’il ne fera pas une nouvelle tentative pour s’emparer de toute l’Ukraine à plus ou moins long terme, si Trump l’oblige à faire la paix à ses conditions après les prochaines élections.
Mais je pense qu’il est bon que tout le monde puisse respirer un peu, que l’Occident qui perd cette fois-ci puisse mieux se préparer pour la prochaine fois. Mais ce que je crois encore plus, c’est que les actes de vengeance comme le fait de pointer des armes à longue portée sur la Russie ou de faire des exemples sont la pire des idées.
L’Ukraine ne mérite pas une paix aussi injuste, mais qui mérite l’injustice et qui n’a pas d’intérêt ?

Tut Ulf

El Español

Guerra y paz
¿Es justo que una limpiadora cobre 12,50 euros la hora y un directivo 10.000?
No. Y sin embargo se dice que si un directivo ha estudiado mucho, entonces se ha ganado el dinero.
¿No significa eso también que si se atreve a cogerlo, entonces merece recibirlo?
No, dirán muchos, porque se lo han ofrecido y si crea puestos de trabajo, todos se benefician.
Entonces, ¿es el bien común como resultado el derecho a la injusticia, porque sólo es parcialmente injusto?
¿Y eso significa que la señora de la limpieza no puede quejarse?
No, tampoco significa eso. La señora de la limpieza puede quejarse, pero no tiene derecho a exigir al Estado ni a nadie un arma como un bate de béisbol, porque su servicio a los demás no crea puestos de trabajo. ¿Pero su servicio no contribuye también al bien común?
Creo que aquí podemos hablar de un dilema, porque ambas partes tienen razón y, sin embargo, algo está mal. ¿Por qué?
Podría imaginar que se debe a que nos hemos puesto de acuerdo sobre la ley de la selva. No se lleva más el que es mejor, sino el que es más fuerte.
Pero, ¿qué es „fuerte“? ¿Fuerte no es poder permitirse hacer cosas porque eres más valiente?
Yo sigo cogiendo hasta que me paran. Y si entonces se detiene al más fuerte, como Winterkorn en VW, ¿es entonces un buen perdedor o se queja y sigue adelante porque actúa según la máxima: Batalla perdida, pero quizá no la guerra.
¡Estamos en el tema! ¿Qué ha hecho Putin?
Invadió Ucrania. ¿Fue justo o equitativo? ¡¡¡¡No!!!! ¡¡¡¡¡Desde luego que no!!!!! ¿Sirvió al bien común? No. ¡¡¡¡Definitivamente no!!!!
¿Lo hizo de todos modos?
Sí, lo hizo. ¿Le está permitido? No. ¡¡¡¡Definitivamente no!!!!
Pero, ¿por qué no iba a hacer Putin lo que es habitual en nuestro mundo?
Todos tomamos lo que podemos, incluso sin generar empleos o el bien común.
Fiel al lema: Mala suerte la tuya de ser demasiado lento, tímido o inculto. Yo soy más fuerte. Simplemente tuviste mala suerte.
¿Se lo merece la persona que tuvo mala suerte? ¡¡¡¡No!!!! ¡¡¡¡Definitivamente no!!!! ¿Eso molesta a alguien? No.
Entonces es sólo un caso de dinero hace girar el mundo, superarlo. La próxima vez, sé más listo o prepárate mejor.
¿Por qué se aplica eso en la vida cotidiana y no a nivel mundial? ¿Porque es injusto? No puede ser porque la injusticia no nos molesta, como los ejemplos anteriores dejan claro.
¿Porque viola un código moral internacional? Me pregunto qué tiene de diferente la pequeña moral de la gran moral.
¿Porque Putin ha violado tratados o faltado a su palabra? ¿Cuánto tiempo tienes que pensar antes de llegar a un punto de íntima autorreflexión en el que tú has hecho lo mismo?
¿Cuándo has conducido demasiado rápido o has engañado a tu pareja? ¿Cuándo se ha embolsado dinero encontrado o ha intentado hacer trampas en sus impuestos?
Puede que ahora digas que yo no he matado a nadie, pero cuando se victimiza mentalmente así a los pobres porque el Estado quiere consultar el presupuesto con sus ahorros porque los ricos no pagan impuestos y, por tanto, el pobre muere antes o se quita la vida, ¿no es eso un asesinato?
¿Sólo porque no necesitó un arma para hacerlo?
Entonces, ¿qué distingue a Putin de Winterkorn y de ti, cuando él sólo está haciendo a gran escala lo que desde hace tiempo es práctica común en todas partes?

¿Hace eso que lo que hace esté más bien o más mal? No. Es la misma mierda irresponsable.

Putin aprovecha la oportunidad y le dice a Occidente: el dinero gobierna el mundo, supéralo. La próxima vez, sé más listo o prepárate mejor.

Sí, es una actitud de gilipollas y no funciona en absoluto, pero ¿en serio creemos que si conseguimos que Ucrania gane la guerra gracias a un armamento increíble, Putin será entonces un buen perdedor?

Vale, habéis ganado, enhorabuena, me voy a jugar al hockey sobre hielo.

No me lo creo y tampoco me creo que no vaya a hacer otro intento de apoderarse de toda Ucrania a corto o largo plazo si Trump le obliga a hacer las paces bajo sus condiciones después de las próximas elecciones.

Pero creo que es bueno que todo el mundo pueda respirar hondo y que Occidente, como perdedor de esta vez, pueda prepararse mejor para la próxima.

Pero lo que creo aún más es que las tácticas de venganza, como apuntar a Rusia con armas de largo alcance o dar ejemplos, son la peor idea.

Ucrania no se merece una paz tan injusta, pero ¿quién se merece una injusticia y quién no tiene innumerables historias propias en las que él, ella o ello ha sido víctima de una injusticia?

Tal vez Joe Biden, pero sólo porque ya ha olvidado la historia.

Tu Ulf


Am objektivsten in der Subjektivität

Als Blogger bin ich viel: Selbstdarsteller, Autor und Kritiker, aber zuvorderst ein Chronist (; und wenn man meine Klickzahlen betrachtet,  wahrscheinlich sogar ein schlechter, denn „gut“ ist nie objektiv „gut“, sondern immer der Kompromiss einer Mehrheit im Sinne eines hilfreich; wofür auch immer).

Dennoch, ich schreibe über mein Jetzt. Ich bin als lebender Mensch Repräsentant und Zeuge unserer Zeit.

Nicht selten muss ich mir das selbst vor Augen halten, denn natürlich bin ich genauso betriebsblind und ignorant wie all jene, die ich kritisiere und hofiere.

Jeder sieht das, was er sehen will durch die Brille seiner Erfahrungen. Mein Vor- und Nachteil dabei ist, dass ich als Sensibelchen, wie mein Vater mich gern nannte, genauer hinschaue und mehr mit dem Unvorhersehbaren rechne.

Das heißt, das meine Brille nicht nur zeigt, was offensichtlich ist, sondern auch das, was nicht da ist, weil etwas anderes da ist.

Diese Perspektive hat mich meine Zeit in der Werbung und mein Philosophiestudium gelehrt und es ist eine unfassbare Bereicherung, bei einem Auto nicht nur vier Räder, sondern auch Charakter zu sehen, vom Besitzer und seiner Welt.

Um das zu zeigen, gibt es viele Mittel wie  wissenschaftliche Nüchternheit, Humor, Aggressivität, Hoffnung, deren Pendant  Hoffnungslosigkeit, Liebe sowie Zuversicht. Und das alles mal positiv und mal negativ kritisch.

Und wenn man mir vorwirft, dass ich (zu) oft die negativ kritische Perspektive wähle, ist das zweierlei: vielsagend über meinen Charakter und als Teil einer gemeinsamen Welt auch Spiegelbild des Zeitgeistes, ob ich das will oder nicht.

Ich kann nur mit Dem über Das schreiben, was meine Gegenwart als Potentiale offeriert und ganz ehrlich, das frustriert oft mehr als der Vorwurf, ich würde mich bei meinen Betrachtungen nicht mit einbeziehen.

Euer Ulf

In english

At the objective stone in subjectivity

As a blogger, I am many things: self-promoter, author and critic, but first and foremost a chronicler (; and if you look at my click figures, probably even a bad one, because „good“ is never objectively „good“, but always the compromise of a majority in the sense of helpful; for whatever).

Nevertheless, I am writing about my now. As a living person, I am a representative and witness of our time.

I often have to remind myself of this, because of course I am just as blind and ignorant as all those I criticize and court.

Everyone sees what they want to see through the lens of their own experience. My advantage and disadvantage is that as a sensitive person, as my father liked to call me, I take a closer look and expect more of the unpredictable.

This means that my glasses not only show what is obvious, but also what is not there because something else is there.

My time in advertising and my philosophy studies have taught me this perspective and it is incredibly enriching to see not just four wheels on a car, but also the character of the owner and his world.

There are many ways to show this, such as scientific sobriety, humor, aggressiveness, hope, its counterpart hopelessness, love and confidence. And all of this is sometimes positive and sometimes negatively critical.

And if people accuse me of (too) often choosing the negative, critical perspective, that’s two things: it says a lot about my character and, as part of a shared world, it’s also a reflection of the zeitgeist, whether I like it or not.

I can only write about what my present offers as potential and quite honestly, that often frustrates me more than the accusation that I don’t include myself in my observations.

Your Ulf

En francaise

La pierre de l’objectif dans la subjectivité

En tant que blogueur, je suis beaucoup de choses : autopromoteur, auteur et critique, mais avant tout un chroniqueur ( ; et si l’on considère mon nombre de clics, probablement même un mauvais chroniqueur, car „bon“ n’est jamais objectivement „bon“, mais toujours le compromis d’une majorité dans le sens d’une aide ; pour quoi que ce soit).

Néanmoins, j’écris sur mon présent. En tant qu’être humain vivant, je suis le représentant et le témoin de notre époque.

Il n’est pas rare que je doive m’en rendre compte moi-même, car je suis bien sûr tout aussi aveugle et ignorant que tous ceux que je critique et que je courtise.

Chacun voit ce qu’il veut voir à travers le prisme de ses expériences. Mon avantage et mon inconvénient, c’est qu’en tant que petit sensible, comme mon père aimait m’appeler, je regarde de plus près et je m’attends davantage à l’imprévisible.

Cela signifie que mes lunettes ne montrent pas seulement ce qui est évident, mais aussi ce qui n’est pas là parce qu’il y a autre chose.

Cette perspective m’a été enseignée par mon travail dans la publicité et mes études de philosophie, et c’est un enrichissement incroyable de voir dans une voiture non seulement quatre roues, mais aussi du caractère, du propriétaire et de son monde.

Pour montrer cela, il existe de nombreux moyens comme la sobriété scientifique, l’humour, l’agressivité, l’espoir, son pendant le désespoir et l’amour ainsi que la confiance. Et tout cela de manière tantôt positive, tantôt négativement critique.

Et si l’on me reproche de choisir (trop) souvent la perspective critique négative, c’est de deux choses l’une : révélatrice de mon caractère et, en tant que partie d’un monde commun, également le reflet de l’esprit du temps, que je le veuille ou non.

Je ne peux écrire que sur ce que mon présent offre comme potentiel et, très honnêtement, cela me frustre souvent plus que le reproche de ne pas m’inclure dans mes réflexions.

Votre Ulf

El Español

En la piedra objetiva de la subjetividad

Como bloguero, soy muchas cosas: autopromotor, autor y crítico, pero ante todo cronista (; y si te fijas en mis cifras de clics, probablemente incluso malo, porque „bueno“ nunca es objetivamente „bueno“, sino siempre el compromiso de una mayoría en el sentido de útil; para lo que sea).

No obstante, escribo sobre mi ahora. Como persona viva, soy representante y testigo de nuestro tiempo.

A menudo tengo que recordármelo a mí mismo, porque, por supuesto, soy tan ciego e ignorante como todos aquellos a los que critico y juzgo.

Cada cual ve lo que quiere ver a través de la lente de sus propias experiencias. Mi ventaja y mi desventaja es que como persona sensible, como le gustaba llamarme a mi padre, miro más de cerca y espero más de lo imprevisible.

Esto significa que mis gafas no sólo muestran lo que es obvio, sino también lo que no está ahí porque hay algo más.

Mi paso por la publicidad y mis estudios de filosofía me han enseñado esta perspectiva y es increíblemente enriquecedor ver no sólo las cuatro ruedas de un coche, sino también el carácter del propietario y su mundo.

Hay muchas formas de mostrarlo, como la sobriedad científica, el humor, la agresividad, la esperanza, su contrapartida la desesperanza, el amor y la confianza. Y todo ello a veces de forma positiva y otras negativamente crítica.

Y si se me acusa de elegir (demasiado) a menudo la perspectiva negativa y crítica, eso quiere decir dos cosas: dice mucho de mi carácter y, como parte de un mundo compartido, es también un reflejo del zeitgeist, me guste o no.

Sólo puedo escribir sobre lo que mi presente ofrece como potencial y, sinceramente, eso a menudo me frustra más que la acusación de que no me incluyo en mis observaciones.

Su Ulf

Die Lösung Geld ist das Problem

Gestern saßen Silvana und ich am Strand und sprachen über die Zukunft. Ein Thema dabei war, dass ich mich wunderte, dass wir doch so hart am alternativen Leben arbeiten und dennoch nicht aus ritualisierten Sorgen entfliehen können.

Es geht einfach viel zu oft um Geld. Ständig denken wir über Rechnungen nach und deshalb notgedrungen auch über Geld verdienen. Ich hasse das und Silvana auch, denn eigentlich sind wir doch aufgebrochen, um davon los zu kommen, aber wir enden immer wieder im gleichen philosophischen Dilemma.

Warum kommen wir einfach nicht aus dieser Tretmühle heraus?

Weil wir immer noch glauben, dass Geld unsere Probleme lösen kann, aber das geht nicht. Aber nicht, weil wir nicht die Gelder generieren die wir brauchen, sondern weil wir auch nach allen bezahlten Rechnungen nicht das Gefühl haben, das war’s jetzt.

Geld kann also nicht das Problem sein und somit auch nicht die Lösung. Das Problem ist, das wir immer noch denken, dass Geld Probleme lösen kann.

Immer, wenn was nicht läuft scheint mehr Geld des Rätsels Lösung zu sein. Und erst jetzt merken wir, dass genau das das Problem ist.

Weil wir nicht davon loskommen so zu denken, stoßen wir immer wieder an die gleichen Grenzen: Scheiss Camper, Scheiss Arbeit, Scheiss Sinnkrise.

Aber so lange wir immer wieder dahin fahren, wo man Geld verdienen kann, wird sich das nie ändern. Denn da wo Internet ist, ist nicht nur Job, sondern auch eine Welt die wir so satt haben.

Wir müssen uns endlich trauen zu fliegen, statt weiter zu krabbeln. Ja, uns haben diese Jobs hier hin gebracht, aber wir müssen jetzt die Reiseart wechseln. Wir müssen uns trauen, den Gedanken des „verdienens“ loszulassen.

Was wir suchen, kann man sich nicht verdienen, man kann es finden, genießen und wieder ohne klarkommen müssen. Aber verdienen kann man nichts.

Man kann arbeiten und erwerben, aber ein Recht auf Glück oder Glückseligkeit gibt es nicht, also warum versuchen wir es immer noch zu kaufen?

Damit ist jetzt Schluss. Nein, wir versuchen nicht zu glauben, dass wir kein Geld brauchen und somit auch nicht, nicht mehr zu arbeiten, aber wir beginnen Alternativen zu suchen.

Als erstes melden wir uns bei Organisationen an, wo Menschen mit ähnlichen Idealen unterwegs sind und beenden dieses Campingplatzleben aus Dekadenz und Protz, das wir nicht mehr ertragen können.

Wir befreien uns vom Irrglauben, dass man irgendein Recht hat und konzentrieren uns aufs sein. Nie wieder zu wenig verdienen, nicht weil der Stundensatz üppig ist, sondern weil Lebenszeit mit Geld nie „gerecht entlohnt“ wäre.

Der Gedanke des „verdient haben“ ist die Wurzel allen Übels. Weil keiner, weder Glück noch Unglück verdient hat, sondern immer nur mal vermeintlich leichtere oder schwerere Lebensumstände zu meistern hat.

Und für diese gibt es oft so viel mehr Lösungsansätze als Geld.

Euer Ulf

P.S. Es tut mir leid, dass ich nicht so deutlich und klar werde, wie es gestern im Gespräch mit Silvana sich darstellte, aber ich hoffe, dass wer uns verstehen will, weiss, was wir meinen

In english

The money solution is the problem
Yesterday, Silvana and I sat on the beach and talked about the future. One topic was that I wondered why we work so hard at alternative living and yet can’t escape from ritualized worries.

It’s all about money far too often. We are constantly thinking about bills and therefore inevitably also about earning money. I hate that and so does Silvana, because we actually set out to get away from it, but we always end up in the same philosophical dilemma.

Why can’t we get off this treadmill?

Because we still believe that money can solve our problems, but it can’t. But not because we don’t generate the money we need, but because even after all the bills have been paid we don’t have the feeling that that’s it.

So money cannot be the problem and therefore not the solution. The problem is that we still think that money can solve problems.

Whenever something goes wrong, more money seems to be the solution. And only now do we realize that this is exactly the problem.

Because we can’t get away from thinking like this, we keep coming up against the same limits: shit camper, shit work, shit crisis of meaning.

But as long as we keep going to places where we can earn money, this will never change. Because where there is internet, there is not only a job, but also a world that we are so fed up with.

We must finally dare to fly instead of crawling. Yes, these jobs have brought us here, but now we have to change the way we travel. We have to dare to let go of the idea of „earning“.

You can’t earn what we’re looking for, you can find it, enjoy it and then have to manage without it again. But you can’t earn anything.

You can work and acquire, but there is no right to happiness or bliss, so why are we still trying to buy it?

That’s the end of it now. No, we are not trying to believe that we don’t need money and therefore we don’t need to work anymore, but we are starting to look for alternatives.

First of all, we register with organizations where people with similar ideals are on the move and put an end to this camping life of decadence and ostentation that we can no longer bear.

We free ourselves from the misconception that we have any rights and concentrate on being. Never earn too little again, not because the hourly rate is lavish, but because a lifetime with money would never be „fairly rewarded“.

The idea of „having earned“ is the root of all evil. Because no one deserves either happiness or misfortune, but always has to cope with supposedly easier or more difficult life circumstances.

And there are often so many more solutions to these than money.

Your Ulf

P.S. I’m sorry that I’m not as clear and precise as I was yesterday in my conversation with Silvana, but I hope that anyone who wants to understand us knows what we mean

En Francaise

La solution L’argent est le problème
Hier, Silvana et moi étions assis sur la plage et nous parlions de l’avenir. Je me suis notamment demandé comment nous pouvions travailler si dur pour mener une vie alternative sans pouvoir échapper à des soucis rituels.

Il s’agit tout simplement trop souvent d’argent. Nous pensons sans cesse aux factures et donc, par la force des choses, à gagner de l’argent. Je déteste cela, et Silvana aussi, car nous sommes en fait partis pour nous en libérer, mais nous nous retrouvons toujours face au même dilemme philosophique.

Pourquoi ne parvenons-nous pas à sortir de cet engrenage ?

Parce que nous continuons à croire que l’argent peut résoudre nos problèmes, mais ce n’est pas le cas. Non pas parce que nous ne générons pas l’argent dont nous avons besoin, mais parce que même après avoir payé toutes nos factures, nous n’avons pas l’impression que c’est fini.

L’argent ne peut donc pas être le problème, et donc pas non plus la solution. Le problème, c’est que nous continuons à penser que l’argent peut résoudre les problèmes.

Chaque fois que quelque chose ne va pas, l’argent semble être la solution. Et ce n’est que maintenant que nous réalisons que c’est justement le problème.

Parce que nous n’arrivons pas à nous défaire de cette façon de penser, nous nous heurtons toujours aux mêmes limites : „Putain de campeur, putain de travail, putain de crise de sens“.

Mais tant que nous continuerons à aller là où il y a de l’argent à gagner, cela ne changera jamais. Car là où il y a Internet, il n’y a pas seulement du travail, mais aussi un monde dont nous sommes tellement fatigués.

Nous devons enfin oser voler au lieu de continuer à ramper. Oui, ces emplois nous ont amenés ici, mais nous devons maintenant changer de mode de voyage. Nous devons oser lâcher l’idée de „gagner“.

Ce que nous cherchons ne se mérite pas, on peut le trouver, en profiter et devoir à nouveau se débrouiller sans. Mais on ne peut rien gagner.

On peut travailler et acquérir, mais il n’y a pas de droit au bonheur ou à la félicité, alors pourquoi essayons-nous encore de l’acheter ?

C’est terminé maintenant. Non, nous n’essayons pas de croire que nous n’avons pas besoin d’argent et donc de ne plus travailler, mais nous commençons à chercher des alternatives.

Tout d’abord, nous nous inscrivons auprès d’organisations où se trouvent des personnes ayant des idéaux similaires et mettons fin à cette vie de camping faite de décadence et d’ostentation que nous ne pouvons plus supporter.

Nous nous libérons de la croyance erronée que l’on a un quelconque droit et nous nous concentrons sur l’être. Ne plus jamais gagner trop peu, non pas parce que le taux horaire est somptueux, mais parce que le temps de vie ne serait jamais „justement rémunéré“ avec de l’argent.

L’idée du „mérite“ est la racine de tous les maux. Parce que personne ne mérite ni le bonheur ni le malheur, mais doit toujours faire face à des circonstances de vie prétendument plus faciles ou plus difficiles.

Et pour celles-ci, il existe souvent bien plus de solutions que l’argent.

Votre Ulf

P.S. Je suis désolé de ne pas être aussi clair que je l’ai été hier lors de ma conversation avec Silvana, mais j’espère que ceux qui veulent nous comprendre savent ce que nous voulons dire.

El Español

La solución del dinero es el problema
Ayer, Silvana y yo nos sentamos en la playa y hablamos del futuro. Uno de los temas era que me preguntaba por qué nos esforzamos tanto en llevar una vida alternativa y, sin embargo, no podemos escapar de las preocupaciones ritualizadas.

Demasiado a menudo todo gira en torno al dinero. Pensamos constantemente en las facturas y, por tanto, inevitablemente también en ganar dinero. Odio eso y Silvana también, porque en realidad nos propusimos alejarnos de ello, pero siempre acabamos en el mismo dilema filosófico.

¿Por qué no podemos salir de esta rueda de molino?

Porque seguimos creyendo que el dinero puede resolver nuestros problemas, pero no es así. Pero no porque no generemos el dinero que necesitamos, sino porque incluso después de haber pagado todas las facturas, seguimos sin creer que eso sea todo.

Así que el dinero no puede ser el problema y, por tanto, tampoco la solución. El problema es que seguimos pensando que el dinero puede resolver los problemas.

Siempre que algo va mal, más dinero parece ser la solución. Y sólo ahora nos damos cuenta de que ése es exactamente el problema.

Como no podemos dejar de pensar así, seguimos topándonos con los mismos límites: mierda de caravana, mierda de trabajo, mierda de crisis de sentido.

Pero mientras sigamos viajando a lugares donde podemos ganar dinero, esto nunca cambiará. Porque donde hay internet, no sólo hay trabajo, sino también un mundo del que estamos tan hartos.

Debemos atrevernos por fin a volar en lugar de arrastrarnos. Sí, estos trabajos nos han traído hasta aquí, pero ahora tenemos que cambiar nuestra forma de viajar. Tenemos que atrevernos a abandonar la idea de „ganar“.

No se puede ganar lo que buscamos, puedes encontrarlo, disfrutarlo y luego tener que volver a arreglártelas sin ello. Pero no se puede ganar nada.

Se puede trabajar y adquirir, pero no hay derecho a la felicidad ni a la dicha, así que ¿por qué seguimos intentando comprarla?

Se acabó. No, no intentamos creer que no necesitamos dinero y que, por tanto, ya no necesitamos trabajar, pero empezamos a buscar alternativas.

En primer lugar, nos inscribimos en organizaciones en las que se mueven personas con ideales similares y ponemos fin a esta vida acampada de decadencia y ostentación que ya no podemos soportar.

Nos liberamos de la falsa idea de que tenemos algún derecho y nos concentramos en ser. No volver a ganar poco, no porque el precio por hora sea fastuoso, sino porque una vida con dinero nunca sería „justamente recompensada“.

La idea de „haber ganado“ es la raíz de todos los males. Porque nadie merece ni la felicidad ni la desgracia, sino que siempre hay que hacer frente a circunstancias vitales supuestamente más fáciles o más difíciles.

Y para éstas suele haber muchas más soluciones que el dinero.

Su Ulf

P.D. Siento no ser tan claro y preciso como ayer en mi conversación con Silvana, pero espero que quien quiera entendernos sepa lo que queremos decir

Zu Tränen gerührt

Wie jeden Morgen, habe ich auch heute den Tag am Strand begonnen. Ich genieße, wenn die Sonne bereits scheint, aber noch nicht, wie eine Blume in voller Pracht erstrahlt und so nur schön und noch nicht unerträglich heiß ist.

Aber was ich noch mehr genieße ist, wenn ich wie heute einen Vater sehe, der mit seinem hilflosen Kind auf den Armen ins Meer steigt, sich auf dem Gesicht des noch jungen Menschen ein Lächeln der Glückseligkeit abzeichnet. Die Berührung mit Wasser etwas Besonderes ist, ein Wunder, weil nur Wasser und die Arme der Liebe den ganzen Körper für einen kleinen Moment wieder lebendig machen.

Das Kind blieb bewegungslos, aber man sah, wie es spürte und genoss und wie auch der Vater, trotz der körperlichen Anstrengung von Glück erfüllt war, seinem Kind, dies Glücksgefühl schenken zu können.

Vater und Kind waren Eins. Das Kind lag in Tüchern, während der Papa schwitzte und beide lachten vor Glück, weil sie sich hatten.

Das war der schönste Moment unserer gesamten Reise.

Euer Ulf

In english

Moved to tears
Like every morning, I started the day on the beach today. I enjoy it when the sun is already shining, but not yet, when a flower is in full bloom and so only beautiful and not yet unbearably hot.

But what I enjoy even more is when, like today, I see a father climbing into the sea with his helpless child in his arms, a smile of bliss on the young person’s face. The touch of water is something special, a miracle, because only water and the arms of love bring the whole body back to life for a brief moment.

The child remained motionless, but you could see how it felt and enjoyed and how the father, despite the physical exertion, was also filled with happiness at being able to give his child this feeling of happiness.

Father and child were one. The child lay in sheets while dad sweated and they both laughed with happiness because they had each other.

That was the best moment of our entire trip.

Your Ulf

En francaise

Ému aux larmes
Comme chaque matin, j’ai commencé ma journée à la plage. J’apprécie quand le soleil brille déjà, mais pas encore, comme une fleur qui brille dans toute sa splendeur et qui est donc juste belle et pas encore insupportablement chaude.

Mais ce que j’apprécie encore plus, c’est quand je vois, comme aujourd’hui, un père qui entre dans la mer avec son enfant impuissant dans les bras, un sourire de bonheur se dessine sur le visage de cette personne encore jeune. Le contact avec l’eau est quelque chose de spécial, un miracle, parce que seule l’eau et les bras de l’amour font revivre le corps entier pendant un petit moment.

L’enfant restait immobile, mais on voyait comment il sentait et appréciait et comment le père, malgré l’effort physique, était lui aussi rempli de bonheur de pouvoir offrir cette sensation de bonheur à son enfant.

Le père et l’enfant ne faisaient qu’un. L’enfant était couché dans des draps tandis que le papa transpirait et tous deux riaient de bonheur parce qu’ils se tenaient.

C’était le plus beau moment de tout notre voyage.

Votre Ulf

El Español

Conmovido hasta las lágrimas
Como todas las mañanas, hoy he empezado el día en la playa. Disfruto cuando el sol ya brilla, pero todavía no, como una flor en pleno esplendor y por eso sólo es hermoso y todavía no hace un calor insoportable.

Pero lo que más disfruto es cuando, como hoy, veo a un padre metiéndose en el mar con su indefenso hijo en brazos, una sonrisa de felicidad en el rostro del joven. El contacto con el agua es algo especial, un milagro, porque sólo el agua y los brazos del amor devuelven la vida a todo el cuerpo durante un breve instante.

El niño permaneció inmóvil, pero se podía ver cómo se sentía y disfrutaba y cómo el padre, a pesar del esfuerzo físico, también estaba lleno de felicidad por poder dar a su hijo esta sensación de felicidad.

Padre e hijo eran uno. El niño estaba tumbado en las sábanas mientras papá sudaba y ambos reían de felicidad porque se tenían el uno al otro.

Fue el mejor momento de todo nuestro viaje.

Tu Ulf

Holy Shit statt holyday

Mir wurde heute von einer Leserin mitgeteilt, dass ich oft zu philosophisch sei und zu wenig von Land und Leuten spreche.

Nun, zuallererst muss ich zugeben, dass es mir auch auffällt, dass ich zu wenig von interessanten Menschen spreche, aber wir begegnen leider nicht vielen Menschen, deren Geschichte erzählenswert scheint.

Wir sind umgeben von Touristen und Campern, dessen erstes Ziel Freizeit in Griechenland verbringen ist. Sie stehen in Wohnwagengrüppchen mit Zeltplane auf dem Boden beieinander und machen das, was sie auch zu Hause machen:über Kinder und Job reden.

Wir arbeiten hier und sprechen nicht gerne über den Job und wir verprassen hier keine Rente oder Erspartes, sondern suchen einen neuen Lebenssinn. Wir essen nicht mehr Fleisch, sondern weniger, wir trinken nicht mehr, sondern weniger und wir reden nicht mehr, sondern, Sie wissen schon.

Wir nehmen hier keine Auszeit um bald wieder in Deutschland einzutauchen, wir wollen wegbleiben und wir wollen nicht neue deutsche Freunde, sondern Alternative aus der ganzen Welt, aber die sind grad verstreut und versuchen wie wir mit arbeiten den Sommer zu überstehen, damit man das Leben wieder genießen kann.

Wir sitzen Grad auf heißen Kohlen, weil das was alle hier suchen für uns nur Stress bedeutet. Kaufen, brutzeln profilieren. Wir warten auf die Nebensaison, wenn Griechenland wieder den Normalsterblichen und Aussteigern  „gehört“.

Und irgendwann geht es dann weiter nach Afrika.

Euer Ulf

In english

Holy shit instead of holyday
I was told by a reader today that I am often too philosophical and talk too little about the country and its people.

Well, first of all, I have to admit that I also notice that I don’t talk enough about interesting people, but unfortunately we don’t meet many people whose stories seem worth telling.

We are surrounded by tourists and campers whose primary goal is to spend their free time in Greece. They stand together in groups of caravans with tarpaulins on the ground and do what they do at home: talk about children and jobs.

We work here and don’t like to talk about our jobs, and we’re not squandering our pensions or savings, we’re looking for a new purpose in life. We don’t eat more meat, we eat less, we don’t drink more, we drink less and we don’t talk more, we talk, you know.

We’re not taking time out here to immerse ourselves in Germany again soon, we want to stay away and we don’t want new German friends, but alternatives from all over the world, but they’re scattered at the moment and, like us, are trying to get through the summer by working so that we can enjoy life again.

We’re sitting on pins and needles because what everyone is looking for here is just stress for us. Buying, sizzling, profiling. We’re waiting for the low season, when Greece „belongs“ to normal mortals and dropouts again.

And then at some point we’ll move on to Africa.

Your Ulf

En francaise

Holy Shit au lieu de holyday
Une lectrice m’a fait remarquer aujourd’hui que j’étais souvent trop philosophique et que je ne parlais pas assez du pays et de ses habitants.

Eh bien, tout d’abord, je dois admettre que je remarque aussi que je ne parle pas assez des gens intéressants, mais nous ne rencontrons malheureusement pas beaucoup de personnes dont l’histoire semble digne d’être racontée.

Nous sommes entourés de touristes et de campeurs dont le premier objectif est de passer du temps libre en Grèce. Ils se tiennent les uns à côté des autres en groupes de caravanes avec une toile de tente sur le sol et font ce qu’ils font aussi chez eux : parler des enfants et du travail.

Nous travaillons ici et n’aimons pas parler du travail, et nous ne dépensons pas ici notre pension ou nos économies, mais cherchons un nouveau sens à notre vie. Nous ne mangeons pas plus de viande, mais moins, nous ne buvons pas plus, mais moins, et nous ne parlons pas plus, mais, vous savez.

Nous ne faisons pas une pause ici pour nous replonger bientôt en Allemagne, nous voulons rester à l’écart et nous ne voulons pas de nouveaux amis allemands, mais des alternatives du monde entier, mais ils sont actuellement dispersés et essaient, comme nous, de passer l’été en travaillant pour pouvoir à nouveau profiter de la vie.

Nous sommes sur des charbons ardents, car ce que tout le monde cherche ici n’est que stress pour nous. Acheter, griller, se profiler. Nous attendons la basse saison, quand la Grèce „appartiendra“ à nouveau au commun des mortels et à ceux qui ont quitté le pays.

Et un jour, nous partirons pour l’Afrique.

Votre Ulf

El Español

Santo cielo en vez de santo día
Un lector me ha dicho hoy que a menudo soy demasiado filosófico y hablo demasiado poco del país y de su gente.

Bueno, en primer lugar tengo que admitir que yo también noto que no hablo lo suficiente de gente interesante, pero por desgracia no conocemos a mucha gente cuyas historias merezcan la pena ser contadas.

Estamos rodeados de turistas y campistas cuyo principal objetivo es pasar su tiempo libre en Grecia. Se juntan en grupos de caravanas con lonas en el suelo y hacen lo que hacen en casa: hablar de niños y trabajos.

Aquí trabajamos y no nos gusta hablar de nuestros trabajos, y no estamos malgastando nuestras pensiones o ahorros, estamos buscando un nuevo propósito en la vida. No comemos más carne, comemos menos, no bebemos más, bebemos menos y no hablamos más, hablamos, ya sabes.

No vamos a tomarnos un tiempo para sumergirnos de nuevo en Alemania pronto, queremos mantenernos alejados y no queremos nuevos amigos alemanes, sino alternativas de todo el mundo, pero de momento están dispersos y, como nosotros, intentan pasar el verano trabajando para poder volver a disfrutar de la vida.

Estamos en ascuas porque lo que todo el mundo busca aquí es sólo estrés para nosotros. Comprando, chisporroteando, perfilando. Estamos esperando la temporada baja, cuando Grecia vuelva a „pertenecer“ a los mortales normales y a los viajeros.

Y entonces, en algún momento, nos iremos a África.

Su Ulf

Sind wir bald da?!

Es wird ein bisschen langweilig. Und das macht uns zu schaffen. Denn unser Alltag besteht derzeit aus arbeiten, auf Geld warten und in der Sonne brutzeln.

Wir würden gerne weiter, aber merken ganz deutlich, dass die Pause hier, die richtige Idee war und ist. Wir müssen wieder aufstocken, die vergangenen und zukünftigen Rechnungen bezahlen und unsere Pläne konkretisieren.

Afrika, das reizt Grad sehr und auch schon einige Schüler freuen sich, uns endlich persönlich kennenzulernen, aber wir dürfen uns nicht vom inneren Druck der Neugierde stressen lassen.

Wir wussten, dass der Sommer stressig wird und sind hier, weil man in Griechenland auch einfach irgendwo stehen kann, um digital zu arbeiten, dass macht es nicht zwingend spektakulär, aber einfach und wenn die Nerven strapaziert sind, ist einfach keine schlechte Umstandsqualität.

Zwei Monate, dann ist das Schlimmste überstanden, drei Monate, dann kommt Zoé und dann werden wir sehen, wo wir stehen.

Es ist schön, ein Ziel zu haben, sogar unersetzlich, aber es ist oft gar nicht so einfach  Ungeduld mit Vorfreude zu übersetzen. Es wird also Zeit, genau das zu lernen.

Euer Ulf

In english

Will we be there soon?!
It’s getting a bit boring. And that’s getting to us. Because our everyday life currently consists of working, waiting for money and sizzling in the sun.

We would like to keep going, but we clearly realize that the break here was and is the right idea. We need to stock up again, pay past and future bills and concretize our plans.

Africa is very appealing to Grad and some students are already looking forward to finally meeting us in person, but we mustn’t let the inner pressure of curiosity stress us out.

We knew the summer would be stressful and we’re here because you can just stand somewhere in Greece and work digitally, which doesn’t necessarily make it spectacular, but it’s easy and when your nerves are frayed, it’s not a bad quality to have.

Two months, then the worst is over, three months, then Zoé arrives and then we’ll see where we stand.

It’s nice to have a goal, even irreplaceable, but it’s often not so easy to translate impatience into anticipation. So it’s time to learn to do just that.

Your Ulf

En francaise

On est bientôt arrivés ?!
Ça devient un peu ennuyeux. Et cela nous inquiète. Car notre quotidien se résume actuellement à travailler, à attendre de l’argent et à bronzer au soleil.

Nous aimerions bien continuer, mais nous remarquons très clairement que la pause ici, était et est toujours la bonne idée. Nous devons nous réapprovisionner, payer les factures passées et futures et concrétiser nos projets.

L’Afrique est très attrayante pour Grad et certains élèves se réjouissent déjà de pouvoir enfin nous rencontrer personnellement, mais nous ne devons pas nous laisser stresser par la pression intérieure de la curiosité.

Nous savions que l’été serait stressant et nous sommes ici parce qu’en Grèce, on peut aussi simplement se tenir n’importe où pour travailler numériquement, cela ne rend pas forcément les choses spectaculaires, mais simples et quand les nerfs sont mis à rude épreuve, ce n’est tout simplement pas une mauvaise qualité de circonstance.

Deux mois, le pire sera passé, trois mois, Zoé arrivera et nous verrons alors où nous en sommes.

C’est bien d’avoir un objectif, c’est même irremplaçable, mais il n’est souvent pas si facile de traduire l’impatience par de l’anticipation. Il est donc temps d’apprendre à le faire.

Votre Ulf

El Español

¡¿Llegaremos pronto?!
Se está volviendo un poco aburrido. Y eso nos está afectando. Porque actualmente nuestra vida cotidiana consiste en trabajar, esperar dinero y chisporrotear al sol.

Nos gustaría seguir adelante, pero nos damos cuenta claramente de que la pausa aquí era y es la idea correcta. Necesitamos aprovisionarnos de nuevo, pagar las facturas pasadas y futuras y concretar nuestros planes.

África es muy atractiva para Grad y algunos estudiantes ya están deseando conocernos por fin en persona, pero no debemos dejar que la presión interior de la curiosidad nos estrese.

Sabíamos que el verano sería estresante y estamos aquí porque se puede estar en algún lugar de Grecia y trabajar digitalmente, lo que no lo hace necesariamente espectacular, pero es fácil y cuando los nervios están crispados, simplemente no es una mala circunstancia.

Dos meses, luego pasa lo peor, tres meses, luego llega Zoé y entonces veremos a qué atenernos.

Es bonito tener un objetivo, incluso insustituible, pero a menudo no es tan fácil traducir la impaciencia en anticipación. Así que es hora de aprender a hacerlo.

Tu Ulf

Ein bisschen viel Alltag

Wir haben uns daran gewöhnt, dass unser Leben auch einen Alltag hat. Arbeiten, Wasser holen und entsorgen gehören dazu wie Plätze suchen.

All das ist meist kein Problem, denn wir wissen, was zu tun ist und haben bereits Routine darin. Aber in letzter Zeit werden wir vermehrt von Pänälen genervt, die versuchen, mit halsbrecherische Manövern, ohne Helm uns zu verjagen. Letzte Nacht sogar mit Limonen.

Es ist nicht so, als können wir nicht gar nicht verstehen, dass man uns nicht mag, aber diese feige Attitüde ist schon beängstigend.

Ich habe weniger Angst davor, dass man uns wirklich an den Kragen will als davor, was man riskiert, um uns zu verjagen und es fühlt sich ungut an, mit anderen in einen Topf geworfen zu werden, denn diese anderen, die mit Generator nachts Strom erzeugen oder mit Niviliergerät Gartenmöbel aufstellen, sind nicht Gäste wie wir. Wir wollen nicht Land erobern, wir freuen uns Gäste sein zu können.

Ich nehme an, so geht es den meisten Ausländern auf der ganzen Welt ob Migranten, Arbeiter oder Urlauber und dennoch sind immer alle das Problem.

Was bleibt von einer globalen Welt, in der man sich von Vielfältigkeit nur noch Angst verspricht? Was bleibt von den Errungenschaften der letzten 200 Jahre, wenn wir nur gelernt haben, dass man lieber allein ist?

Was bleibt vom Potential Zukunft, wenn man nur der Vergangenheit noch traut?

Ein Messenger Namens Telegram, bis wir auch die letzten Impulse einer Diversität mit Fremdenhass weil Unkenntnis dem Erdboden gleich gemacht haben.

Euer Ulf

In English

A bit of everyday life

We have become accustomed to the fact that our lives also have an everyday routine. Working, fetching water and disposing of waste are just as much a part of it as looking for places to go.

None of this is usually a problem because we know what to do and are already used to it. But recently, we’ve been increasingly annoyed by penguins trying to chase us away with breakneck maneuvers without helmets. Last night even with limes.

It’s not as if we can’t understand why people don’t like us, but this cowardly attitude is scary.

I’m less afraid of people really trying to get at us than of what they’re risking to chase us away and it doesn’t feel good to be lumped together with others, because these others, who generate electricity at night with generators or set up garden furniture with leveling equipment, are not guests like us. We don’t want to conquer land, we are happy to be guests.

I assume this is how most foreigners around the world feel, whether migrants, workers or vacationers, and yet everyone is always the problem.

What remains of a global world in which diversity is only expected to create fear? What remains of the achievements of the last 200 years if we have only learned that it is better to be alone?
What remains of the potential of the future if we only trust the past?

A messenger called Telegram, until we have razed the last impulses of diversity to the ground with xenophobia because of ignorance.
Your Ulf

En Francaise

Un peu trop de quotidien

Nous nous sommes habitués à ce que notre vie ait aussi un côté quotidien. Travailler, aller chercher de l’eau et jeter des déchets en font partie, tout comme chercher des places.

Tout cela ne pose généralement pas de problème, car nous savons ce qu’il faut faire et avons déjà une certaine routine. Mais ces derniers temps, nous sommes de plus en plus souvent agacés par les canards qui essaient de nous chasser en faisant des manœuvres dangereuses, sans casque. La nuit dernière, ils ont même utilisé des citrons verts.

Ce n’est pas que nous ne puissions pas comprendre que l’on ne nous aime pas, mais cette attitude lâche est assez effrayante.

J’ai moins peur que l’on veuille vraiment nous faire la peau que de ce que l’on risque pour nous chasser, et cela fait mauvais effet d’être mis dans le même sac que les autres, car ces autres qui produisent de l’électricité la nuit avec un générateur ou qui installent des meubles de jardin avec un nivellement ne sont pas des hôtes comme nous. Nous ne voulons pas conquérir des terres, nous sommes heureux de pouvoir être des hôtes.

Je suppose qu’il en va de même pour la plupart des étrangers dans le monde, qu’il s’agisse de migrants, de travailleurs ou de vacanciers, et pourtant, tous sont toujours le problème.

Que reste-t-il d’un monde global dans lequel la diversité n’est plus qu’une source de peur ? Que reste-t-il des acquis des 200 dernières années si nous avons seulement appris que l’on préfère être seul ?
Que reste-t-il du potentiel de l’avenir si l’on ne fait plus confiance qu’au passé ?

Une messagerie appelée Telegram, jusqu’à ce que nous ayons rasé les dernières impulsions de la diversité par la xénophobie et l’ignorance.
Votre Ulf

El Español

Un poco de vida cotidiana

Nos hemos acostumbrado a que nuestra vida también tenga una rutina diaria. Trabajar, ir a buscar agua y tirar la basura forman parte de ella tanto como buscar sitios a los que ir.

Nada de esto suele suponer un problema porque sabemos lo que hay que hacer y ya estamos acostumbrados. Pero últimamente nos molestan cada vez más los pingüinos que intentan ahuyentarnos con maniobras vertiginosas sin casco. Anoche incluso con limas.

No es que no entendamos por qué no gustamos a la gente, pero esta actitud cobarde da bastante miedo.

Me da menos miedo que la gente realmente intente meterse con nosotros que lo que arriesgan para ahuyentarnos y no me sienta bien que nos metan en el mismo saco que a los demás, porque estos otros que generan electricidad por la noche con generadores o montan muebles de jardín con equipos de nivelación no son huéspedes como nosotros. No queremos conquistar tierras, estamos contentos de ser huéspedes.

Supongo que así se sienten la mayoría de los extranjeros del mundo, ya sean emigrantes, trabajadores o veraneantes, y sin embargo todos son siempre el problema.

¿Qué queda de un mundo global en el que sólo se espera que la diversidad genere miedo? ¿Qué queda de los logros de los últimos 200 años si sólo hemos aprendido que es mejor estar solos?
¿Qué queda del potencial del futuro si sólo confiamos en el pasado?

Un mensajero llamado Telegram, hasta que hayamos arrasado los últimos impulsos de diversidad con xenofobia por ignorancia.
Tu Ulf

Vielleicht ein bisschen kautzig

Auf einem Ritt wie dem der Waiküre kommt man nicht umhin, eine andere Perspektive zu entwickeln.

Während also Strand und Meer in unserer Reflektion meist medial präsent war, mussten wir beides als liebgewonnene Nachbarn neu für uns entdecken.

Man kann sogar soweit gehen, dass der Strand den Traumcharakter verloren hat. Er ist nicht mehr Traum, er ist wahr. Und wahr ist er anders, nicht weniger traumhaft, sondern nur begreifbar geworden.

Das passierte bei vielen. Mal von Traum nach Real und mal umgekehrt. Eine Dusche mit endlos Wasser wurde nämlich vom Realen da zu einem wäre das schön.

Alles wird neu, nicht nur in dem was ist, sondern auch in dem, wie man es betrachtet, denn ob man will oder nicht, seelisch bleibt kein Stein auf dem andern und man muss neues Selbst- bewusst-sein entwickeln, denn es braucht ein neues Bewusstsein seiner selbst, um neuen Umständen zu begegnen.

Das ich ein Träumer bin war mir immer im Weg, hier hilft es mir unglaublich. Dass ich ein sehr gutes Abitur gemacht habe, half mir in der alten Heimat unfassbar, hier ist es nur eine Randnotiz.

Das verunsichert und macht leise, weil man sich selbst immer wieder neu entdeckt, weil man spürt, das sich alles ändert.

Natürlich, muss der Impuls zum Perspektivwechsel aus einem selbst kommen. Ohne ein „Ich will“ kein Amen (altgr. *So sei es“). Wir sind gefahren, weil wir fühlten, es solle sich was ändern, wir haben das Schicksal nur genötigt uns zu begegnen. Dafür muss man nicht auswandern, aber uns hat es geholfen.

Unser mehr hat sich verlagert von mehr haben zu mehr Zeit haben. Weniger konstruiertes Entertainment, mehr wahres Ereignis. Und das erscheint oft in der Stille.

Und wir genießen grad das Leise. Nicht weil wir die Stille glorifizieren, sondern weil wir mögen, dass wir uns nichts mehr aufnötigen und mittlerweile lieber öfter schweigend versuchen zu genießen, statt lautstark alte Rituale des Frustes zu bemühen.Denn dessen Qualität hilft zumindest hier keinem.

Euer Ulf

In english

Perhaps a little cheeky
On a ride like the Waiküre, you can’t help but develop a different perspective.

So while the beach and the sea were mostly present in our reflections in the media, we had to rediscover both as beloved neighbors.

You could even go so far as to say that the beach has lost its dream character. It is no longer a dream, it is real. And it has become true in a different way, not less dreamlike, but just more comprehensible.

That happened to many people. Sometimes from dream to real and sometimes vice versa. A shower with endless water went from being real to being beautiful.

Everything becomes new, not only in what is, but also in how you look at it, because whether you like it or not, mentally no stone is left unturned and you have to develop a new self-awareness, because you need a new awareness of yourself in order to face new circumstances.

The fact that I am a dreamer has always been in my way, but here it helps me incredibly. The fact that I did very well in my A-levels helped me immensely in my old home country, here it’s just a side note.

It’s unsettling and makes you quiet, because you keep rediscovering yourself, because you can feel that everything is changing.

Of course, the impulse to change your perspective has to come from within yourself. Without an „I will“ there is no Amen (ancient Greek: „So be it“). We traveled because we felt that something should change, we just forced fate to meet us. You don’t have to emigrate for that, but it helped us.

Our more has shifted from having more to having more time. Less contrived entertainment, more real events. And that often appears in silence.

And we are currently enjoying the quiet. Not because we glorify silence, but because we like the fact that we no longer force ourselves to do anything and now prefer to try to enjoy ourselves more often in silence instead of loudly resorting to old rituals of frustration, because the quality of the latter doesn’t help anyone, at least not here.

Your Ulf

En francaise

Peut-être un peu cabotin
Lors d’une chevauchée comme celle de Waiküre, on ne peut s’empêcher de développer une autre perspective.

Ainsi, alors que la plage et la mer étaient le plus souvent médiatisées dans notre réflexion, nous avons dû redécouvrir l’une et l’autre comme des voisines chères à notre cœur.

On peut même aller jusqu’à dire que la plage a perdu son caractère onirique. Ce n’est plus un rêve, c’est une réalité. Et elle est devenue différente, non pas moins onirique, mais simplement plus compréhensible.

C’est ce qui s’est passé pour beaucoup. Tantôt du rêve à la réalité, tantôt l’inverse. Une douche avec de l’eau sans fin est en effet passée du réel à un ce serait beau.

Tout devient nouveau, non seulement dans ce qui est, mais aussi dans la manière dont on le considère, car qu’on le veuille ou non, aucune pierre ne reste sur l’autre et il faut développer une nouvelle conscience de soi, car il faut une nouvelle conscience de soi pour faire face à de nouvelles circonstances.

Le fait que je sois un rêveur m’a toujours gêné, ici cela m’aide incroyablement. Le fait que j’ai obtenu un très bon baccalauréat m’a aidé de manière inconcevable dans mon ancienne patrie, ici ce n’est qu’une note marginale.

Cela déstabilise et rend silencieux, parce qu’on se redécouvre toujours soi-même, parce qu’on sent que tout change.

Bien sûr, l’impulsion de changer de perspective doit venir de soi-même. Sans un „je veux“, pas d’amen (en grec ancien *soit“). Nous sommes partis parce que nous sentions que les choses devaient changer, nous avons juste forcé le destin à nous rencontrer. Il n’est pas nécessaire d’émigrer pour cela, mais cela nous a aidés.

Notre plus s’est déplacé d’avoir plus à avoir plus de temps. Moins de divertissement construit, plus d’événements réels. Et cela apparaît souvent dans le silence.

Et nous apprécions justement le silence. Non pas parce que nous glorifions le silence, mais parce que nous aimons ne plus nous imposer quoi que ce soit et que nous préférons désormais essayer de profiter plus souvent en silence plutôt que de recourir bruyamment à de vieux rituels de frustration, dont la qualité n’aide personne, du moins ici.

Votre Ulf

El Español

Quizás un poco descarado
En un viaje como el Waiküre, no puedes evitar desarrollar una perspectiva diferente.

Así, mientras que la playa y el mar estaban sobre todo presentes en nuestras reflexiones en los medios de comunicación, tuvimos que redescubrir a ambos como vecinos entrañables.

Incluso podría decirse que la playa ha perdido su carácter de sueño. Ya no es un sueño, es real. Y se ha hecho realidad de otra manera, no menos onírica, sino simplemente más comprensible.

Eso le ha pasado a mucha gente. A veces del sueño a lo real y a veces al revés. Una ducha con agua interminable pasó de ser real a ser hermosa.

Todo se vuelve nuevo, no sólo en lo que es, sino también en cómo lo miras, porque te guste o no, mentalmente no queda piedra sin remover y tienes que desarrollar una nueva conciencia de ti mismo, porque necesitas una nueva conciencia de ti mismo para enfrentarte a nuevas circunstancias.

El hecho de ser un soñador siempre me ha estorbado, pero aquí me ayuda increíblemente. El hecho de que me fuera muy bien en el bachillerato me ayudó mucho en mi país, pero aquí es algo secundario.

Es inquietante y te hace callar, porque no dejas de redescubrirte, porque percibes que todo está cambiando.

Por supuesto, el impulso de cambiar de perspectiva tiene que venir de dentro de uno mismo. Sin un „yo quiero“ no hay Amén (griego antiguo: „Así sea“). Viajamos porque sentimos que algo debe cambiar, simplemente forzamos al destino a salir a nuestro encuentro. No hace falta emigrar para eso, pero a nosotros nos ayudó.

Nuestro más ha pasado de tener más a tener más tiempo. Menos entretenimiento artificioso, más acontecimientos reales. Y eso a menudo aparece en silencio.

Y actualmente estamos disfrutando del silencio. No porque glorifiquemos el silencio, sino porque nos gusta el hecho de que ya no nos forzamos a hacer nada y ahora preferimos intentar disfrutar más a menudo en silencio en lugar de recurrir ruidosamente a viejos rituales de frustración, porque la calidad de estos rituales no ayuda a nadie, al menos no aquí.

Tu Ulf

Der Schimmelreiter

Das Meer tobt, vom Wind angepeitscht, wie ein wilder Stier mit Schaum vorm Mund, frißt es sich mit hohen Wellen in den Strand und reisst alles mit, was sich nicht halten kann.

Meine Freundin die Sonne und ich können nur freudestrahlend zuschauen, wie Mutter Natur zeigt, was sie kann.

Ich konnte nicht umhin, mich wenigstens kurz im Sand vom Salzwasser umarmen zu lassen, aber an schwimmen war nicht zu denken, denn die starken arme des Meeres hätten mich sofort in die Tiefe gerissen.

Vereinzelt sieht man Mutige, die dennoch Wagen, ihren Körper wie Schwämmholz den Fluten zu überlassen, aber dem Jauchzen aus der Ferne merkt man an, dass nicht nur Freude das Lustgeschrei in den Äther entlässt.

Vielleicht kann ich nicht arbeiten, weil ich mir dieses Spektakel nicht entgehen lassen soll, auch wenn technische Probleme der Impuls zur Muße waren.

Aber möglicherweise will mir das Schicksal auch was anderes flüstern, wenn er in meinen Ohren das Lied der Sehnsucht singt.

Wer weiss,…

Euer Ulf

In english

The white horse rider
The sea rages, whipped by the wind, like a wild bull foaming at the mouth, eating into the beach with high waves and sweeping away everything that can’t hold on.

My friend the sun and I can only watch, beaming with joy, as Mother Nature shows what she can do.

I couldn’t help but let the salt water embrace me in the sand, at least briefly, but swimming was out of the question as the strong arms of the sea would have swept me into the depths immediately.

Occasionally you see brave people who nevertheless dare to abandon their bodies to the waves like sponge wood, but you can tell from the whooping from afar that it’s not just joy that releases the screams of pleasure into the ether.

Maybe I can’t work because I’m not supposed to miss out on this spectacle, even if technical problems were the impetus for leisure.

But maybe fate wants to whisper something else to me when it sings the song of longing in my ears.

Who knows…

Your Ulf

En francaise

Le cavalier de la moisissure
La mer se déchaîne, fouettée par le vent, comme un taureau sauvage, l’écume aux lèvres, elle dévore la plage de ses hautes vagues et emporte tout ce qui ne peut pas se retenir.

Mon amie le soleil et moi ne pouvons que regarder avec joie comment Mère Nature montre ce dont elle est capable.

Je n’ai pas pu m’empêcher de me laisser embrasser au moins brièvement par l’eau salée dans le sable, mais il n’était pas question de nager, car les bras puissants de la mer m’auraient immédiatement entraîné dans les profondeurs.

On voit de temps en temps des courageux qui osent quand même abandonner leur corps aux flots comme du bois spongieux, mais on remarque aux cris de joie qui viennent de loin que ce n’est pas seulement la joie qui libère des cris de plaisir dans l’éther.

Peut-être que je ne peux pas travailler parce que je ne dois pas me priver de ce spectacle, même si des problèmes techniques ont été l’impulsion de l’oisiveté.

Mais il se peut aussi que le destin veuille me murmurer autre chose lorsqu’il chante à mes oreilles le chant du désir.

Qui sait…

Votre Ulf

El Español

El jinete gris
El mar se enfurece, azotado por el viento, como un toro salvaje que echa espuma por la boca, devorando la playa con altas olas y barriendo todo lo que no puede resistir.

Mi amigo el sol y yo sólo podemos contemplar, radiantes de alegría, cómo la madre naturaleza demuestra de lo que es capaz.

No pude evitar que el agua salada me abrazara en la arena, al menos brevemente, pero nadar estaba descartado, ya que los fuertes brazos del mar me habrían arrastrado a las profundidades de inmediato.

De vez en cuando se ven almas valientes que, a pesar de todo, se atreven a abandonar sus cuerpos como madera de esponja a las olas, pero por los gritos que se oyen desde lejos se nota que no es sólo alegría lo que lanza al éter los alaridos de placer.

Tal vez no pueda trabajar porque no debo perderme este espectáculo, aunque los problemas técnicos hayan sido el impulso del ocio.

Pero tal vez el destino quiera susurrarme algo más cuando entona la canción del anhelo en mis oídos.

Quién sabe…

Su Ulf

Märchen

Man kann schon sagen, dass wir ein Märchen leben. Es kann auch sein, dass nicht jeder ein märchenhaftes Leben hat, aber jeder sollte wissen, was märchenhaft ist, denn märchenhaft ist schön.

Aber ich stelle fest, dass in einer Welt, die suggeriert, alles zu ermöglichen, immer weniger Menschen wissen, was märchenhaft ist. Wenn ich Frage, kennt ihr ein Märchen, kann kaum noch einer etwas sagen, weder ein echtes Märchen wie Hänsel und Gretel, noch eine andere märchenhafte Begegnung oder ein ähnliches Ereignis.

Trotz Instagram und Co, mit all ihren Märchenhaften Gestalten, die Millionen Viewer anziehen, geht offensichtlich der Zauber des Schönen, unglaublichen, Erzählenswerten verloren.

Wir verlieren, so scheint es, vor lauter Schönheit, den Sinn für das Schöne. Schön ist nicht mehr schön oder märchenhaft, sondern normal.

Aber wofür leben, wenn nichts mehr so schön ist, dass man sich daran, wie an Aschenputtel und Co erinnern möchte?

Ich wünsche mir deshalb heute nicht weniger Ärger oder so, sondern jedem Leser und allen anderen, mindestens eine märchenhaft schöne Erinnerung, die man auch in fünfzig Jahren noch für erzählenswürdig hâlt.

Nicht weil sie unvergesslich ist, sondern weil sie einfach, sogar beim hören die Seele streichelt, ohne dass man die Qualität dessen mit Gedanken wie „das ist ja unrealistisch“ relativiert.

Euer Ulf

In english

Fairy tale
It is fair to say that we live a fairytale. It is also possible that not everyone has a fairytale life, but everyone should know what is fairytale, because fairytale is beautiful.

But I realize that in a world that suggests that everything is possible, fewer and fewer people know what a fairytale is. When I ask, do you know a fairytale, hardly anyone can say anything, neither a real fairytale like Hansel and Gretel, nor another fairytale encounter or a similar event.

Despite Instagram and the like, with all their fairy-tale characters that attract millions of viewers, the magic of the beautiful, the incredible, the story-worthy is obviously being lost.

We seem to be losing our sense of beauty because of all the beauty. Beautiful is no longer beautiful or fabulous, but normal.

But what is there to live for if nothing is so beautiful that we want to remember it like Cinderella and the like?

That’s why I’m not wishing for fewer annoyances or anything like that today, but for every reader and everyone else to have at least one fabulously beautiful memory that will still be worth telling in fifty years‘ time.

Not because it is unforgettable, but because it simply caresses the soul, even when listening to it, without the quality of it being relativized with thoughts like „that’s unrealistic“.

Your Ulf

En Francaise

Contes de fées
On peut déjà dire que nous vivons un conte de fées. Il se peut aussi que tout le monde ne vive pas une vie de conte de fées, mais tout le monde devrait savoir ce qu’est un conte de fées, car un conte de fées est beau.

Mais je constate que dans un monde qui suggère que tout est possible, de moins en moins de gens savent ce qu’est un conte de fées. Si je demande, connaissez-vous un conte de fées, presque plus personne ne peut répondre, ni un vrai conte de fées comme Hansel et Gretel, ni une autre rencontre féerique ou un événement similaire.

Malgré Instagram et consorts, avec tous leurs personnages de contes de fées qui attirent des millions de spectateurs, la magie du beau, de l’incroyable, du racontable se perd manifestement.

Il semble que nous perdions le sens de la beauté à force de l’être. Le beau n’est plus beau ou féerique, il est devenu normal.

Mais pourquoi vivre si rien n’est plus beau au point de vouloir s’en souvenir comme de Cendrillon et compagnie ?

C’est pourquoi je ne souhaite pas aujourd’hui moins d’ennuis ou quoi que ce soit, mais à chaque lecteur et à tous les autres, au moins un souvenir fabuleusement beau que l’on jugera encore digne d’être raconté dans cinquante ans.

Non pas parce qu’il est inoubliable, mais simplement parce qu’il caresse l’âme, même en l’écoutant, sans que l’on relativise sa qualité par des pensées telles que „c’est irréaliste“.

Votre Ulf

El Español

Cuento de hadas
Es justo decir que vivimos un cuento de hadas. También es posible que no todo el mundo tenga una vida de cuento de hadas, pero todo el mundo debería saber lo que es un cuento de hadas, porque el cuento de hadas es hermoso.

Pero me doy cuenta de que en un mundo que sugiere que todo es posible, cada vez menos gente sabe lo que es un cuento de hadas. Cuando pregunto, ¿conoces un cuento de hadas?, casi nadie puede decir nada, ni un cuento de hadas real como Hansel y Gretel, ni otro encuentro de hadas o acontecimiento similar.

A pesar de Instagram y similares, con todos sus personajes de cuento de hadas que atraen a millones de espectadores, es evidente que se está perdiendo la magia de lo bello, lo increíble, lo digno de cuento.

Parece que estamos perdiendo el sentido de la belleza a causa de tanta belleza. Lo bello ya no es hermoso ni fabuloso, sino normal.

Pero, ¿para qué vivir si nada es tan bello como para querer recordarlo como Cenicienta y similares?

Por eso hoy no deseo menos problemas, sino que cada lector y todos los demás tengan al menos un recuerdo fabulosamente bello que siga mereciendo la pena contar dentro de cincuenta años.

No porque sea inolvidable, sino porque simplemente acaricie el alma, incluso al escucharlo, sin que su calidad se relativice con pensamientos como „eso es irreal“.

Su Ulf