Krieg und Frieden

Ist es gerecht, wenn eine Putzfrau 12,50 Euro die Stunde bekommt und ein Manger 10.000?
Nein! Und doch sagt man, wenn ein Manager viel studiert hat, dann hat er sich das Geld verdient.

Heißt verdient dann nicht auch, wenn man nur dreist genug ist zu nehmen, dann hat man verdient zu bekommen?

Nein, werden viele sagen, denn man hat es ihm ja angeboten und wenn er Arbeitsplätze schafft, haben ja alle was davon.

Ist also, Allgemeinwohl als Ergebnis, das Recht auf Ungerechtigkeit, weil es ja nur bedingt ungerecht ist?

Und, hieße das, dass sich die Putzfrau nicht beschweren darf?

Nein, heißt es auch nicht. Die Putzfrau darf sich beschweren, sie hat nur kein Recht vom Staat oder wem auch immer eine Waffe wie einen Baseballschläger zu fordern, weil sie mit ihrem Dienst am Nächsten keine Arbeitsplätze schafft. Aber unterstützt sie mit ihrem Dienst nicht auch das Gemeinwohl?

Ich finde, man darf hier von einem Dilemma sprechen, denn beide Seiten haben Recht und dennoch läuft was falsch. Warum?

Ich könnte mir vorstellen, dass das daher rührt, weil wir uns auf das Recht das Stärkeren geeinigt haben. Es bekommt nicht der am Meisten, der am Besten ist, sondern der, der am stärksten ist.

Aber was ist „stark“? Ist stark nicht, es sich leisten zu können Dinge zu machen, weil man mutiger ist?

Ich nehme einfach so lange, bis man mich aufhält. Und wenn man den Stärkeren dann aufhält, wie Winterkorn bei VW, ist dieser dann ein guter Verlierer oder klagt und macht er weiter, weil er nach der Maxime handelt: Schlacht verloren, aber vielleicht nicht den Krieg?

Wir sind beim Thema! Was hat Putin gemacht?

Er ist in die Ukraine eingefallen. War das gerecht oder fair? Nein!!!! Ganz bestimmt nicht!!!!! Hat er damit einem Allgemeinwohl gedient? Nein!!! Ganz bestimmt nicht!!!!

Hat er es dennoch gemacht?

Ja. Hat er. Darf er das? Nein!!! Ganz bestimmt nicht!!!!

Aber warum sollte Putin nicht machen, was in unserer Welt Alltag ist???

Wir alle nehmen, was wir kriegen, auch ohne Arbeitsplätze oder Gemeinwohl zu generieren.

Ganz nach dem Motto: Dein Pech, dass Du zu langsam, zu scheu, zu schüchtern oder ungebildet warst. Ich bin stärker. Du hast einfach Pech gehabt.

Hat der, der Pech hatte, das verdient? Nein!!!! Ganz bestimmt nicht!!!! Stört das irgendwen? Nein!!!

Dann heißt es nur, Geld regiert die Welt, finde Dich damit ab. Sei beim nächsten Mal einfach cleverer oder bereite dich besser vor.

Warum gilt das im Alltag und nicht global? Weil das unfair ist? Das kann nicht sein, denn Unfairness stört uns sonst auch nicht, wie obige Beispiele hoffentlich verdeutlichen.

Weil es gegen einen internationalen Moralkodex verstößt? Da Frage ich, was an kleiner Moral anders ist als an großer.

Weil Putin gegen Verträge verstößt oder Wort gebrochen hat? Wie lange müssen Sie überlegen, bis Sie bei intimer Selbstreflektion an einen Punkt gelangen, an dem Sie das auch gemacht haben?

Wann sind Sie zu schnell gefahren oder haben den Partner betrogen? Wann haben Sie gefundenes Geld eingesteckt oder versucht die Steuer zu bescheissen?

Sie sagen jetzt vielleicht, ich habe aber keinen umgebracht, aber wenn arme Menschen seelisch so vorgeführt werden, weil der Staat an ihrem Ersparten den Haushalt konsultieren will, weil Reichere keine Steuern zahlen und deshalb der Arme früher stirbt oder sich das Leben nimmt, ist das dann nicht Mord?

Nur weil Sie keine Pistole dazu benötigt haben?

Was unterscheidet also Putin von Winterkorn und Ihnen, wo er doch nur im großen Stil macht, was längst überall Gang und Gäbe ist?

Ist es deshalb richtiger oder falscher was er macht? Nein!!! Es ist der gleiche unverantwortliche Scheiss.

Putin greift bei Gelegenheit zu und sagt dem Westen grad: Geld regiert die Welt, finde Dich damit ab. Sei beim nächsten Mal einfach cleverer oder bereite dich besser vor.

Ja, das ist eine Arschlochattitüde und geht gar nicht, aber glauben wir ernsthaft, wenn wir es sogar schaffen sollten, dass die Ukraine dank unfassbarer Hochrüstung den Krieg gewinnt, das Putin dann ein guter Verlierer sein wird?

OK, ihr habt gewonnen, herzlichen Glückwunsch, ich geh dann jetzt Eishockey spielen.

Ich glaube das nicht und ich glaube auch nicht, dass er über kurz oder Lang keinen neuen Versuch starten wird die ganze Ukraine einzunehmen, wenn ihn Trump nach der kommenden Wahl zu seinen Bedingungen zum Frieden nötigen wird.

Aber ich glaube, dass es gut ist, dass alle dann mal durchatmen können, sich der Westen als diesmaliger Verlierer auf das nächste Mal besser vorbereiten kann.

Aber was ich noch viel mehr glaube ist, das Racheaktonen wie Langstreckenwaffen auf Russland zu richten, oder das Statuieren von Exempli die schlechteste Idee sind.

Die Ukraine hat einen so unfairen Frieden nicht verdient, aber wer hat schon Ungerechtigkeit verdient und wer hat davon nicht unzählige eigene Geschichten, wo er, sie oder es Opfer von Ungerechtigkeit wurde?

Vielleicht Joe Biden, aber auch nur, weil er die Geschichte bereits wieder vergessen hat.

Euer Ulf

In english

War and peace
Is it fair if a cleaning lady gets 12.50 euros an hour and a manager 10,000?
No! And yet it is said that if a manager has studied a lot, then he has earned the money.
Doesn’t that also mean that if you are bold enough to take it, then you deserve to get it?
No, many will say, because he has been offered it and if he creates jobs, everyone benefits.
So, is the common good as a result the right to injustice, because it is only partly unjust?
And does that mean that the cleaning lady can’t complain?
No, it doesn’t mean that either. The cleaning lady is allowed to complain, she just has no right to demand a weapon like a baseball bat from the state or anyone else, because her service to others does not create jobs. But doesn’t her service also support the common good?
I think we can talk about a dilemma here, because both sides are right and yet something is wrong. Why?
I could imagine that this is because we have agreed on the law of the jungle. It is not the one who is the best who gets the most, but the one who is the strongest.
But what is „strong“? Isn’t strong being able to afford to do things because you are braver?
I just keep taking until I’m stopped. And if the strongest person is then stopped, like Winterkorn at VW, is he then a good loser or does he complain and carry on because he acts according to the maxim: Battle lost, but maybe not the war.
We are on the subject! What has Putin done?
He invaded Ukraine. Was that just or fair? No!!!! Certainly not!!!!! Did he serve the common good? No!!! Certainly not!!!!
Did he do it anyway?
Yes, he did. Is he allowed to? No!!! Definitely not!!!!
But why shouldn’t Putin do what is commonplace in our world?
We all take what we can get, even without generating jobs or the common good.
True to the motto: Your bad luck that you were too slow, too shy, too timid or uneducated. I am stronger. You were just unlucky.
Does the person who was unlucky deserve that? No!!!! Definitely not!!!! Does that bother anyone? No!!!
Then it’s just money makes the world go round, get over it. Next time, just be smarter or better prepared.
Why does that apply in everyday life and not globally? Because it’s unfair? It can’t be because unfairness doesn’t bother us otherwise, as the above examples hopefully make clear.
Because it violates an international moral code? I wonder what is different about small morals than big morals.
Because Putin violates treaties or has broken his word? How long do you have to think before you reach a point of intimate self-reflection where you have done the same?
When have you driven too fast or cheated on your partner? When have you pocketed found money or tried to cheat on your taxes?
You may say now, but I haven’t killed anyone, but if poor people are mentally abused in this way because the state wants to consult the budget on their savings because richer people don’t pay taxes and therefore the poor person dies earlier or takes their own life, isn’t that murder?
Just because you didn’t need a gun to do it?
So what distinguishes Putin from Winterkorn and you, when he is only doing on a grand scale what has long been common practice everywhere?

Does that make what he does more right or more wrong? No!!! It’s the same irresponsible crap.

Putin grabs the opportunity and tells the West: money rules the world, get over it. Next time, just be smarter or better prepared.

Yes, that’s an asshole attitude and doesn’t work at all, but do we seriously believe that if we even manage to get Ukraine to win the war thanks to unbelievable armaments, that Putin will be a good loser?

OK, you’ve won, congratulations, I’m off to play ice hockey.

I don’t believe that and I don’t believe that he won’t make another attempt to take over the whole of Ukraine in the short or long term if Trump forces him to make peace on his terms after the next election.

But I think it’s good that everyone can take a deep breath and that the West, as this time’s loser, can better prepare for the next time.

But what I believe even more is that revenge tactics such as pointing long-range weapons at Russia or making examples are the worst idea.

Ukraine doesn’t deserve such an unfair peace, but who deserves injustice and who doesn’t have countless stories of their own where he, she or it has been the victim of injustice?

Maybe Joe Biden, but only because he has already forgotten the story.

Your Ulf

En Francaise

Guerre et paix
Est-il juste qu’une femme de ménage reçoive 12,50 euros de l’heure et un cadre 10.000 euros ? Non ! Et pourtant, on dit qu’un manager a gagné son argent s’il a fait beaucoup d’études. Mérité ne signifie-t-il pas aussi que si l’on a l’audace de prendre, on a aussi mérité de recevoir ? Non, diront beaucoup, car cela lui a été offert, et s’il crée des emplois, tout le monde en profite.Le bien commun comme résultat serait-il donc le droit à l’injustice, car il n’est que partiellement injuste ?
Et : cela signifierait-il que la femme de ménage n’a pas le droit de se plaindre?VNon, cela ne signifie pas non plus. La femme de ménage a le droit de se plaindre, elle n’a juste pas le droit d’exiger de l’Etat ou de quiconque une arme comme une batte de baseball, car elle ne crée pas d’emplois en rendant service à ses semblables. Mais en rendant service, ne soutient-elle pas le bien commun ? Je pense que l’on peut parler ici d’un dilemme, car les deux parties ont raison et pourtant quelque chose ne va pas. Quelle en est la raison ? Je pourrais imaginer que c’est parce que nous nous sommes mis d’accord sur la loi du plus fort. Ce n’est pas celui qui est le meilleur qui obtient le plus, mais celui qui est le plus fort. Mais qu’est-ce que „être fort“ ? La force, n’est-ce pas le fait de pouvoir se permettre quelque chose parce qu’on est plus courageux ? Je ne prends que jusqu’à ce qu’on m’arrête. Et si l’on arrête alors le plus fort, comme Winterkorn chez VW, celui-ci est-il un bon perdant ou se plaint-il et continue-t-il parce qu’il agit selon la devise : Bataille perdue, mais peut-être pas la guerre. Nous sommes au cœur du sujet ! Qu’a fait Poutine ? Il a envahi l’Ukraine. Était-ce juste ou équitable ? Non ! !!! Certainement pas ! !!!! A-t-il ainsi servi un intérêt général ? Non !!! Certainement pas ! !!! L’a-t-il fait quand même ? Oui, il l’a fait. Avait-il le droit de le faire ? Non !!! Certainement pas ! !!!
Mais pourquoi Poutine ne ferait-il pas ce qui est quotidien dans notre monde ? Nous prenons tous ce que nous pouvons, même sans générer d’emplois ou de bien commun, selon la devise : tant pis pour toi si tu étais trop lent, trop timide ou trop inculte. Je suis plus fort. Est-ce que celui qui n’a pas eu de chance le mérite ? Non ! !!! Certainement pas ! !!! Cela dérange-t-il quelqu’un ? Non !!!  Donc : l’argent mène le monde, familiarise-toi avec lui. La prochaine fois, sois simplement plus intelligent ou mieux préparé.
Pourquoi cela s’applique-t-il à la vie quotidienne et non à l’échelle mondiale ? Parce que c’est injuste ? Ce n’est pas possible, car l’injustice ne nous dérange pas autrement, comme les exemples ci-dessus l’illustrent, je l’espère. Parce que cela va à l’encontre d’un code moral international ? Ici, je me demande dans quelle mesure la petite morale se distingue de la grande. Parce que Poutine viole des traités ou ne respecte pas sa parole ? Combien de temps de réflexion vous faut-il avant d’arriver à un point d’introspection intime où vous avez fait la même chose ? Quand avez-vous fait un excès de vitesse ou trompé votre partenaire ? Quand avez-vous empoché de l’argent trouvé ou tenté d’escroquer les autorités fiscales ? Vous me direz peut-être que je n’ai tué personne, mais quand des pauvres sont montrés de cette manière parce que l’État veut interroger le ménage sur leurs économies, parce que les plus riches ne paient pas d’impôts et que le pauvre meurt donc plus tôt ou se suicide, n’est-ce pas un meurtre ? Simplement parce qu’il n’y a pas eu besoin de pistolet pour cela ? En quoi Poutine se distingue-t-il de Winterkorn et de vous, alors qu’il ne fait qu’imiter à grande échelle ce qui se fait partout depuis longtemps ? Ce qu’il fait est-il pour autant plus juste ou plus faux ? Non !!! C’est la même merde irresponsable.
Poutine profite de l’occasion pour dire à l’Occident : l’argent dirige le monde, fais avec. La prochaine fois, sois plus intelligent ou prépare-toi mieux.
Oui, c’est une attitude de connard et ça ne va pas du tout, mais pensons-nous sérieusement que Poutine sera alors un bon perdant si nous parvenons même à faire gagner la guerre à l’Ukraine grâce à des armes incroyables ?
Ok, vous avez gagné, félicitations, je vais aller jouer au hockey.Je ne le pense pas, et je ne pense pas non plus qu’il ne fera pas une nouvelle tentative pour s’emparer de toute l’Ukraine à plus ou moins long terme, si Trump l’oblige à faire la paix à ses conditions après les prochaines élections.
Mais je pense qu’il est bon que tout le monde puisse respirer un peu, que l’Occident qui perd cette fois-ci puisse mieux se préparer pour la prochaine fois. Mais ce que je crois encore plus, c’est que les actes de vengeance comme le fait de pointer des armes à longue portée sur la Russie ou de faire des exemples sont la pire des idées.
L’Ukraine ne mérite pas une paix aussi injuste, mais qui mérite l’injustice et qui n’a pas d’intérêt ?

Tut Ulf

El Español

Guerra y paz
¿Es justo que una limpiadora cobre 12,50 euros la hora y un directivo 10.000?
No. Y sin embargo se dice que si un directivo ha estudiado mucho, entonces se ha ganado el dinero.
¿No significa eso también que si se atreve a cogerlo, entonces merece recibirlo?
No, dirán muchos, porque se lo han ofrecido y si crea puestos de trabajo, todos se benefician.
Entonces, ¿es el bien común como resultado el derecho a la injusticia, porque sólo es parcialmente injusto?
¿Y eso significa que la señora de la limpieza no puede quejarse?
No, tampoco significa eso. La señora de la limpieza puede quejarse, pero no tiene derecho a exigir al Estado ni a nadie un arma como un bate de béisbol, porque su servicio a los demás no crea puestos de trabajo. ¿Pero su servicio no contribuye también al bien común?
Creo que aquí podemos hablar de un dilema, porque ambas partes tienen razón y, sin embargo, algo está mal. ¿Por qué?
Podría imaginar que se debe a que nos hemos puesto de acuerdo sobre la ley de la selva. No se lleva más el que es mejor, sino el que es más fuerte.
Pero, ¿qué es „fuerte“? ¿Fuerte no es poder permitirse hacer cosas porque eres más valiente?
Yo sigo cogiendo hasta que me paran. Y si entonces se detiene al más fuerte, como Winterkorn en VW, ¿es entonces un buen perdedor o se queja y sigue adelante porque actúa según la máxima: Batalla perdida, pero quizá no la guerra.
¡Estamos en el tema! ¿Qué ha hecho Putin?
Invadió Ucrania. ¿Fue justo o equitativo? ¡¡¡¡No!!!! ¡¡¡¡¡Desde luego que no!!!!! ¿Sirvió al bien común? No. ¡¡¡¡Definitivamente no!!!!
¿Lo hizo de todos modos?
Sí, lo hizo. ¿Le está permitido? No. ¡¡¡¡Definitivamente no!!!!
Pero, ¿por qué no iba a hacer Putin lo que es habitual en nuestro mundo?
Todos tomamos lo que podemos, incluso sin generar empleos o el bien común.
Fiel al lema: Mala suerte la tuya de ser demasiado lento, tímido o inculto. Yo soy más fuerte. Simplemente tuviste mala suerte.
¿Se lo merece la persona que tuvo mala suerte? ¡¡¡¡No!!!! ¡¡¡¡Definitivamente no!!!! ¿Eso molesta a alguien? No.
Entonces es sólo un caso de dinero hace girar el mundo, superarlo. La próxima vez, sé más listo o prepárate mejor.
¿Por qué se aplica eso en la vida cotidiana y no a nivel mundial? ¿Porque es injusto? No puede ser porque la injusticia no nos molesta, como los ejemplos anteriores dejan claro.
¿Porque viola un código moral internacional? Me pregunto qué tiene de diferente la pequeña moral de la gran moral.
¿Porque Putin ha violado tratados o faltado a su palabra? ¿Cuánto tiempo tienes que pensar antes de llegar a un punto de íntima autorreflexión en el que tú has hecho lo mismo?
¿Cuándo has conducido demasiado rápido o has engañado a tu pareja? ¿Cuándo se ha embolsado dinero encontrado o ha intentado hacer trampas en sus impuestos?
Puede que ahora digas que yo no he matado a nadie, pero cuando se victimiza mentalmente así a los pobres porque el Estado quiere consultar el presupuesto con sus ahorros porque los ricos no pagan impuestos y, por tanto, el pobre muere antes o se quita la vida, ¿no es eso un asesinato?
¿Sólo porque no necesitó un arma para hacerlo?
Entonces, ¿qué distingue a Putin de Winterkorn y de ti, cuando él sólo está haciendo a gran escala lo que desde hace tiempo es práctica común en todas partes?

¿Hace eso que lo que hace esté más bien o más mal? No. Es la misma mierda irresponsable.

Putin aprovecha la oportunidad y le dice a Occidente: el dinero gobierna el mundo, supéralo. La próxima vez, sé más listo o prepárate mejor.

Sí, es una actitud de gilipollas y no funciona en absoluto, pero ¿en serio creemos que si conseguimos que Ucrania gane la guerra gracias a un armamento increíble, Putin será entonces un buen perdedor?

Vale, habéis ganado, enhorabuena, me voy a jugar al hockey sobre hielo.

No me lo creo y tampoco me creo que no vaya a hacer otro intento de apoderarse de toda Ucrania a corto o largo plazo si Trump le obliga a hacer las paces bajo sus condiciones después de las próximas elecciones.

Pero creo que es bueno que todo el mundo pueda respirar hondo y que Occidente, como perdedor de esta vez, pueda prepararse mejor para la próxima.

Pero lo que creo aún más es que las tácticas de venganza, como apuntar a Rusia con armas de largo alcance o dar ejemplos, son la peor idea.

Ucrania no se merece una paz tan injusta, pero ¿quién se merece una injusticia y quién no tiene innumerables historias propias en las que él, ella o ello ha sido víctima de una injusticia?

Tal vez Joe Biden, pero sólo porque ya ha olvidado la historia.

Tu Ulf


Nie wieder Strandurlaub

Die Sonne scheint, das Wasser des Meeres ist türkisblau, der Strand ist feinkörnig, und die Schaumkronen des Wassers bestücken die 1080 Pixel der Handykamera mit einem Instagramlächeln.

Bis um acht, wenn alle ausgeschlafen haben und jeder sein Recht auf Paradies einfordert. Dann wir plötzlich der Geheimtipp zum Hotspot, eingekreist von improvisierten Parkplätzen die vom Mond noch zu erkennen sein müssten.

Horden von Erholungssüchtigen stampfen mit allem was sich tragen lässt durch Mutter Natur und machen aus goldgelbem Strand, die Postkartenauslage von TUI und Neckermann.

Egal ob Planschbecken, Sonnenschirm, Förmchen Grill oder Dukebox, im Sommer findet sich in der Natur mehr Moderne als in üblichen Einfamilienparzellen mit Kleingarten in Kastrop Rauxel.

Wie Würstchen im Schlafrock quetschen sich Menschen aus allen Herren Ländern auf Gratishandtüchern von Hotels oder Werbegeschenken von Baufirmen.

Es ist Urlaubszeit und in 40 Grad Außentemperatur bereichert der Schweiß von Millionen die Luftfeuchtigkeit in Höhe von 81 Prozent. Hmmmmm, jetzt ein Eis und Pommes, oder doch eine Ananas?  Da vorn dreht ja ein VW Caddy seine Runden und kündet bereits seit Stunden über eine Flüstertüte von Frische wie ein Priester auf einer Wallfahrt nach Lurdes.

„Cherry, Banana, Mandarine Olivenöl. Mal probiere?“ „Danke nein, ich hab noch fünf Liter“.
Es ist schon fast ungewöhnlich, dass keine Klimaanlagen angeboten werden.

Wenn das der Urlaub ist, auf den Familie Müller und Co ein Jahr spart und sich auch noch darauf freuen, fragt man sich schon mal, wie über die anderen 50 Wochen im Jahr sein müssen.

Euer Ulf

In english

Never again on a beach vacation

The sun is shining, the sea water is turquoise blue, the beach is fine-grained and the whitecaps of the water fill the 1080 pixels of the cell phone camera with an Instagram smile.

Until eight o’clock, when everyone has had a good night’s sleep and demands their right to paradise. Then suddenly the insider tip becomes a hotspot, surrounded by improvised parking spaces that should still be recognizable from the moon.

Hordes of recreation addicts stomp through Mother Nature with everything they can carry and turn the golden yellow beach into a postcard display for TUI and Neckermann.

Whether paddling pool, parasol, ramekin barbecue or Dukebox, in summer there is more modernity to be found in nature than in the usual single-family plots with allotments in Kastrop Rauxel.

Like sausages in pajamas, people from all over the world squeeze onto free towels from hotels or promotional gifts from construction companies.

It’s vacation time and at 40 degrees outside, the sweat of millions adds to the 81 percent humidity. Hmmmmm, an ice cream and chips now, or a pineapple? Up ahead, a VW Caddy is doing its rounds and has been whispering about freshness for hours, like a priest on a pilgrimage to Lurdes.

„Cherry, banana, mandarin olive oil. Would you like a taste?“ „Thanks no, I still have five liters“.
It’s almost unusual that no air conditioning is offered.

If this is the vacation that the Müller family and co. save up for and look forward to for a year, it makes you wonder what the other 50 weeks of the year must be like.

Your Ulf

En Francaise

Ne plus jamais partir en vacances à la plage

Le soleil brille, l’eau de la mer est turquoise, la plage a un grain fin et l’écume de l’eau équipe les 1080 pixels de l’appareil photo du téléphone portable d’un sourire Instagram.

Jusqu’à 20 heures, quand tout le monde a fait la grasse matinée et que chacun revendique son droit au paradis. C’est alors que l’endroit secret devient soudain un hotspot, entouré de parkings improvisés qui devraient encore être visibles depuis la lune.

Des hordes de personnes en quête de repos piétinent Mère Nature avec tout ce qui peut être porté et transforment la plage dorée en un étalage de cartes postales de TUI et Neckermann.

Qu’il s’agisse d’une pataugeoire, d’un parasol, d’un barbecue en forme de moule ou d’une Dukebox, on trouve en été plus de modernité dans la nature que dans les parcelles familiales habituelles avec un petit jardin à Kastrop Rauxel.

Comme des saucisses en croûte, des gens de tous les pays se serrent sur les serviettes gratuites des hôtels ou les cadeaux publicitaires des entreprises de construction.

C’est la saison des vacances et, par une température extérieure de 40 degrés, la sueur de millions de personnes enrichit l’humidité de l’air à hauteur de 81 pour cent. Hmmmmm, maintenant une glace et des frites, ou plutôt un ananas ? Là-bas, une VW Caddy fait des rondes et annonce depuis des heures, via un chuchoteur, qu’elle est fraîche, comme un prêtre en pèlerinage à Lurdes.

„Cerise, banane, huile d’olive mandarine. Tu veux goûter ?“ „Merci non, il m’en reste cinq litres“.
Il est presque inhabituel qu’aucune climatisation ne soit proposée.

Si ce sont les vacances sur lesquelles la famille Müller et Cie économise depuis un an et qu’ils attendent avec impatience, on peut se demander à quoi doivent ressembler les 50 autres semaines de l’année.

Votre Ulf

El Español

Nunca más de vacaciones en la playa

El sol brilla, el agua del mar es azul turquesa, la playa es de grano fino y las olas blancas del agua llenan los 1080 píxeles de la cámara del móvil con una sonrisa de Instagram.

Hasta las ocho, cuando todo el mundo ha dormido bien y exige su derecho al paraíso. Entonces, de repente, el insider tip se convierte en un hotspot, rodeado de aparcamientos improvisados que aún deberían ser visibles desde la luna.

Hordas de adictos al ocio pisotean a la Madre Naturaleza con todo lo que pueden cargar y convierten la playa amarillo dorado en un escaparate de postal para TUI y Neckermann.

Ya sea piscina infantil, sombrilla, barbacoa de carne o Dukebox, en verano hay más modernidad en la naturaleza que en las habituales parcelas unifamiliares con huertos de Kastrop Rauxel.

Gente de todo el mundo se aprieta como salchichas en bata sobre las toallas gratis de los hoteles o los regalos promocionales de las constructoras.

Es tiempo de vacaciones y el sudor de millones de personas se suma al 81% de humedad de los 40 grados de temperatura exterior. Hmmmmm, ¿un helado con patatas fritas ahora, o una piña?  Más adelante, un VW Caddy hace su ronda y lleva horas susurrando frescura, como un cura en peregrinación a Lurdes.

„Cereza, plátano, mandarina aceite de oliva. ¿Quieres probar?“ „Gracias no, todavía tengo cinco litros“.
Es casi insólito que no se ofrezca aire acondicionado.

Si éstas son las vacaciones para las que la familia Müller y compañía ahorran y esperan durante un año, uno se pregunta cómo deben ser las otras 50 semanas del año.

Su Ulf

Die Lösung Geld ist das Problem

Gestern saßen Silvana und ich am Strand und sprachen über die Zukunft. Ein Thema dabei war, dass ich mich wunderte, dass wir doch so hart am alternativen Leben arbeiten und dennoch nicht aus ritualisierten Sorgen entfliehen können.

Es geht einfach viel zu oft um Geld. Ständig denken wir über Rechnungen nach und deshalb notgedrungen auch über Geld verdienen. Ich hasse das und Silvana auch, denn eigentlich sind wir doch aufgebrochen, um davon los zu kommen, aber wir enden immer wieder im gleichen philosophischen Dilemma.

Warum kommen wir einfach nicht aus dieser Tretmühle heraus?

Weil wir immer noch glauben, dass Geld unsere Probleme lösen kann, aber das geht nicht. Aber nicht, weil wir nicht die Gelder generieren die wir brauchen, sondern weil wir auch nach allen bezahlten Rechnungen nicht das Gefühl haben, das war’s jetzt.

Geld kann also nicht das Problem sein und somit auch nicht die Lösung. Das Problem ist, das wir immer noch denken, dass Geld Probleme lösen kann.

Immer, wenn was nicht läuft scheint mehr Geld des Rätsels Lösung zu sein. Und erst jetzt merken wir, dass genau das das Problem ist.

Weil wir nicht davon loskommen so zu denken, stoßen wir immer wieder an die gleichen Grenzen: Scheiss Camper, Scheiss Arbeit, Scheiss Sinnkrise.

Aber so lange wir immer wieder dahin fahren, wo man Geld verdienen kann, wird sich das nie ändern. Denn da wo Internet ist, ist nicht nur Job, sondern auch eine Welt die wir so satt haben.

Wir müssen uns endlich trauen zu fliegen, statt weiter zu krabbeln. Ja, uns haben diese Jobs hier hin gebracht, aber wir müssen jetzt die Reiseart wechseln. Wir müssen uns trauen, den Gedanken des „verdienens“ loszulassen.

Was wir suchen, kann man sich nicht verdienen, man kann es finden, genießen und wieder ohne klarkommen müssen. Aber verdienen kann man nichts.

Man kann arbeiten und erwerben, aber ein Recht auf Glück oder Glückseligkeit gibt es nicht, also warum versuchen wir es immer noch zu kaufen?

Damit ist jetzt Schluss. Nein, wir versuchen nicht zu glauben, dass wir kein Geld brauchen und somit auch nicht, nicht mehr zu arbeiten, aber wir beginnen Alternativen zu suchen.

Als erstes melden wir uns bei Organisationen an, wo Menschen mit ähnlichen Idealen unterwegs sind und beenden dieses Campingplatzleben aus Dekadenz und Protz, das wir nicht mehr ertragen können.

Wir befreien uns vom Irrglauben, dass man irgendein Recht hat und konzentrieren uns aufs sein. Nie wieder zu wenig verdienen, nicht weil der Stundensatz üppig ist, sondern weil Lebenszeit mit Geld nie „gerecht entlohnt“ wäre.

Der Gedanke des „verdient haben“ ist die Wurzel allen Übels. Weil keiner, weder Glück noch Unglück verdient hat, sondern immer nur mal vermeintlich leichtere oder schwerere Lebensumstände zu meistern hat.

Und für diese gibt es oft so viel mehr Lösungsansätze als Geld.

Euer Ulf

P.S. Es tut mir leid, dass ich nicht so deutlich und klar werde, wie es gestern im Gespräch mit Silvana sich darstellte, aber ich hoffe, dass wer uns verstehen will, weiss, was wir meinen

In english

The money solution is the problem
Yesterday, Silvana and I sat on the beach and talked about the future. One topic was that I wondered why we work so hard at alternative living and yet can’t escape from ritualized worries.

It’s all about money far too often. We are constantly thinking about bills and therefore inevitably also about earning money. I hate that and so does Silvana, because we actually set out to get away from it, but we always end up in the same philosophical dilemma.

Why can’t we get off this treadmill?

Because we still believe that money can solve our problems, but it can’t. But not because we don’t generate the money we need, but because even after all the bills have been paid we don’t have the feeling that that’s it.

So money cannot be the problem and therefore not the solution. The problem is that we still think that money can solve problems.

Whenever something goes wrong, more money seems to be the solution. And only now do we realize that this is exactly the problem.

Because we can’t get away from thinking like this, we keep coming up against the same limits: shit camper, shit work, shit crisis of meaning.

But as long as we keep going to places where we can earn money, this will never change. Because where there is internet, there is not only a job, but also a world that we are so fed up with.

We must finally dare to fly instead of crawling. Yes, these jobs have brought us here, but now we have to change the way we travel. We have to dare to let go of the idea of „earning“.

You can’t earn what we’re looking for, you can find it, enjoy it and then have to manage without it again. But you can’t earn anything.

You can work and acquire, but there is no right to happiness or bliss, so why are we still trying to buy it?

That’s the end of it now. No, we are not trying to believe that we don’t need money and therefore we don’t need to work anymore, but we are starting to look for alternatives.

First of all, we register with organizations where people with similar ideals are on the move and put an end to this camping life of decadence and ostentation that we can no longer bear.

We free ourselves from the misconception that we have any rights and concentrate on being. Never earn too little again, not because the hourly rate is lavish, but because a lifetime with money would never be „fairly rewarded“.

The idea of „having earned“ is the root of all evil. Because no one deserves either happiness or misfortune, but always has to cope with supposedly easier or more difficult life circumstances.

And there are often so many more solutions to these than money.

Your Ulf

P.S. I’m sorry that I’m not as clear and precise as I was yesterday in my conversation with Silvana, but I hope that anyone who wants to understand us knows what we mean

En Francaise

La solution L’argent est le problème
Hier, Silvana et moi étions assis sur la plage et nous parlions de l’avenir. Je me suis notamment demandé comment nous pouvions travailler si dur pour mener une vie alternative sans pouvoir échapper à des soucis rituels.

Il s’agit tout simplement trop souvent d’argent. Nous pensons sans cesse aux factures et donc, par la force des choses, à gagner de l’argent. Je déteste cela, et Silvana aussi, car nous sommes en fait partis pour nous en libérer, mais nous nous retrouvons toujours face au même dilemme philosophique.

Pourquoi ne parvenons-nous pas à sortir de cet engrenage ?

Parce que nous continuons à croire que l’argent peut résoudre nos problèmes, mais ce n’est pas le cas. Non pas parce que nous ne générons pas l’argent dont nous avons besoin, mais parce que même après avoir payé toutes nos factures, nous n’avons pas l’impression que c’est fini.

L’argent ne peut donc pas être le problème, et donc pas non plus la solution. Le problème, c’est que nous continuons à penser que l’argent peut résoudre les problèmes.

Chaque fois que quelque chose ne va pas, l’argent semble être la solution. Et ce n’est que maintenant que nous réalisons que c’est justement le problème.

Parce que nous n’arrivons pas à nous défaire de cette façon de penser, nous nous heurtons toujours aux mêmes limites : „Putain de campeur, putain de travail, putain de crise de sens“.

Mais tant que nous continuerons à aller là où il y a de l’argent à gagner, cela ne changera jamais. Car là où il y a Internet, il n’y a pas seulement du travail, mais aussi un monde dont nous sommes tellement fatigués.

Nous devons enfin oser voler au lieu de continuer à ramper. Oui, ces emplois nous ont amenés ici, mais nous devons maintenant changer de mode de voyage. Nous devons oser lâcher l’idée de „gagner“.

Ce que nous cherchons ne se mérite pas, on peut le trouver, en profiter et devoir à nouveau se débrouiller sans. Mais on ne peut rien gagner.

On peut travailler et acquérir, mais il n’y a pas de droit au bonheur ou à la félicité, alors pourquoi essayons-nous encore de l’acheter ?

C’est terminé maintenant. Non, nous n’essayons pas de croire que nous n’avons pas besoin d’argent et donc de ne plus travailler, mais nous commençons à chercher des alternatives.

Tout d’abord, nous nous inscrivons auprès d’organisations où se trouvent des personnes ayant des idéaux similaires et mettons fin à cette vie de camping faite de décadence et d’ostentation que nous ne pouvons plus supporter.

Nous nous libérons de la croyance erronée que l’on a un quelconque droit et nous nous concentrons sur l’être. Ne plus jamais gagner trop peu, non pas parce que le taux horaire est somptueux, mais parce que le temps de vie ne serait jamais „justement rémunéré“ avec de l’argent.

L’idée du „mérite“ est la racine de tous les maux. Parce que personne ne mérite ni le bonheur ni le malheur, mais doit toujours faire face à des circonstances de vie prétendument plus faciles ou plus difficiles.

Et pour celles-ci, il existe souvent bien plus de solutions que l’argent.

Votre Ulf

P.S. Je suis désolé de ne pas être aussi clair que je l’ai été hier lors de ma conversation avec Silvana, mais j’espère que ceux qui veulent nous comprendre savent ce que nous voulons dire.

El Español

La solución del dinero es el problema
Ayer, Silvana y yo nos sentamos en la playa y hablamos del futuro. Uno de los temas era que me preguntaba por qué nos esforzamos tanto en llevar una vida alternativa y, sin embargo, no podemos escapar de las preocupaciones ritualizadas.

Demasiado a menudo todo gira en torno al dinero. Pensamos constantemente en las facturas y, por tanto, inevitablemente también en ganar dinero. Odio eso y Silvana también, porque en realidad nos propusimos alejarnos de ello, pero siempre acabamos en el mismo dilema filosófico.

¿Por qué no podemos salir de esta rueda de molino?

Porque seguimos creyendo que el dinero puede resolver nuestros problemas, pero no es así. Pero no porque no generemos el dinero que necesitamos, sino porque incluso después de haber pagado todas las facturas, seguimos sin creer que eso sea todo.

Así que el dinero no puede ser el problema y, por tanto, tampoco la solución. El problema es que seguimos pensando que el dinero puede resolver los problemas.

Siempre que algo va mal, más dinero parece ser la solución. Y sólo ahora nos damos cuenta de que ése es exactamente el problema.

Como no podemos dejar de pensar así, seguimos topándonos con los mismos límites: mierda de caravana, mierda de trabajo, mierda de crisis de sentido.

Pero mientras sigamos viajando a lugares donde podemos ganar dinero, esto nunca cambiará. Porque donde hay internet, no sólo hay trabajo, sino también un mundo del que estamos tan hartos.

Debemos atrevernos por fin a volar en lugar de arrastrarnos. Sí, estos trabajos nos han traído hasta aquí, pero ahora tenemos que cambiar nuestra forma de viajar. Tenemos que atrevernos a abandonar la idea de „ganar“.

No se puede ganar lo que buscamos, puedes encontrarlo, disfrutarlo y luego tener que volver a arreglártelas sin ello. Pero no se puede ganar nada.

Se puede trabajar y adquirir, pero no hay derecho a la felicidad ni a la dicha, así que ¿por qué seguimos intentando comprarla?

Se acabó. No, no intentamos creer que no necesitamos dinero y que, por tanto, ya no necesitamos trabajar, pero empezamos a buscar alternativas.

En primer lugar, nos inscribimos en organizaciones en las que se mueven personas con ideales similares y ponemos fin a esta vida acampada de decadencia y ostentación que ya no podemos soportar.

Nos liberamos de la falsa idea de que tenemos algún derecho y nos concentramos en ser. No volver a ganar poco, no porque el precio por hora sea fastuoso, sino porque una vida con dinero nunca sería „justamente recompensada“.

La idea de „haber ganado“ es la raíz de todos los males. Porque nadie merece ni la felicidad ni la desgracia, sino que siempre hay que hacer frente a circunstancias vitales supuestamente más fáciles o más difíciles.

Y para éstas suele haber muchas más soluciones que el dinero.

Su Ulf

P.D. Siento no ser tan claro y preciso como ayer en mi conversación con Silvana, pero espero que quien quiera entendernos sepa lo que queremos decir

Holy Shit statt holyday

Mir wurde heute von einer Leserin mitgeteilt, dass ich oft zu philosophisch sei und zu wenig von Land und Leuten spreche.

Nun, zuallererst muss ich zugeben, dass es mir auch auffällt, dass ich zu wenig von interessanten Menschen spreche, aber wir begegnen leider nicht vielen Menschen, deren Geschichte erzählenswert scheint.

Wir sind umgeben von Touristen und Campern, dessen erstes Ziel Freizeit in Griechenland verbringen ist. Sie stehen in Wohnwagengrüppchen mit Zeltplane auf dem Boden beieinander und machen das, was sie auch zu Hause machen:über Kinder und Job reden.

Wir arbeiten hier und sprechen nicht gerne über den Job und wir verprassen hier keine Rente oder Erspartes, sondern suchen einen neuen Lebenssinn. Wir essen nicht mehr Fleisch, sondern weniger, wir trinken nicht mehr, sondern weniger und wir reden nicht mehr, sondern, Sie wissen schon.

Wir nehmen hier keine Auszeit um bald wieder in Deutschland einzutauchen, wir wollen wegbleiben und wir wollen nicht neue deutsche Freunde, sondern Alternative aus der ganzen Welt, aber die sind grad verstreut und versuchen wie wir mit arbeiten den Sommer zu überstehen, damit man das Leben wieder genießen kann.

Wir sitzen Grad auf heißen Kohlen, weil das was alle hier suchen für uns nur Stress bedeutet. Kaufen, brutzeln profilieren. Wir warten auf die Nebensaison, wenn Griechenland wieder den Normalsterblichen und Aussteigern  „gehört“.

Und irgendwann geht es dann weiter nach Afrika.

Euer Ulf

In english

Holy shit instead of holyday
I was told by a reader today that I am often too philosophical and talk too little about the country and its people.

Well, first of all, I have to admit that I also notice that I don’t talk enough about interesting people, but unfortunately we don’t meet many people whose stories seem worth telling.

We are surrounded by tourists and campers whose primary goal is to spend their free time in Greece. They stand together in groups of caravans with tarpaulins on the ground and do what they do at home: talk about children and jobs.

We work here and don’t like to talk about our jobs, and we’re not squandering our pensions or savings, we’re looking for a new purpose in life. We don’t eat more meat, we eat less, we don’t drink more, we drink less and we don’t talk more, we talk, you know.

We’re not taking time out here to immerse ourselves in Germany again soon, we want to stay away and we don’t want new German friends, but alternatives from all over the world, but they’re scattered at the moment and, like us, are trying to get through the summer by working so that we can enjoy life again.

We’re sitting on pins and needles because what everyone is looking for here is just stress for us. Buying, sizzling, profiling. We’re waiting for the low season, when Greece „belongs“ to normal mortals and dropouts again.

And then at some point we’ll move on to Africa.

Your Ulf

En francaise

Holy Shit au lieu de holyday
Une lectrice m’a fait remarquer aujourd’hui que j’étais souvent trop philosophique et que je ne parlais pas assez du pays et de ses habitants.

Eh bien, tout d’abord, je dois admettre que je remarque aussi que je ne parle pas assez des gens intéressants, mais nous ne rencontrons malheureusement pas beaucoup de personnes dont l’histoire semble digne d’être racontée.

Nous sommes entourés de touristes et de campeurs dont le premier objectif est de passer du temps libre en Grèce. Ils se tiennent les uns à côté des autres en groupes de caravanes avec une toile de tente sur le sol et font ce qu’ils font aussi chez eux : parler des enfants et du travail.

Nous travaillons ici et n’aimons pas parler du travail, et nous ne dépensons pas ici notre pension ou nos économies, mais cherchons un nouveau sens à notre vie. Nous ne mangeons pas plus de viande, mais moins, nous ne buvons pas plus, mais moins, et nous ne parlons pas plus, mais, vous savez.

Nous ne faisons pas une pause ici pour nous replonger bientôt en Allemagne, nous voulons rester à l’écart et nous ne voulons pas de nouveaux amis allemands, mais des alternatives du monde entier, mais ils sont actuellement dispersés et essaient, comme nous, de passer l’été en travaillant pour pouvoir à nouveau profiter de la vie.

Nous sommes sur des charbons ardents, car ce que tout le monde cherche ici n’est que stress pour nous. Acheter, griller, se profiler. Nous attendons la basse saison, quand la Grèce „appartiendra“ à nouveau au commun des mortels et à ceux qui ont quitté le pays.

Et un jour, nous partirons pour l’Afrique.

Votre Ulf

El Español

Santo cielo en vez de santo día
Un lector me ha dicho hoy que a menudo soy demasiado filosófico y hablo demasiado poco del país y de su gente.

Bueno, en primer lugar tengo que admitir que yo también noto que no hablo lo suficiente de gente interesante, pero por desgracia no conocemos a mucha gente cuyas historias merezcan la pena ser contadas.

Estamos rodeados de turistas y campistas cuyo principal objetivo es pasar su tiempo libre en Grecia. Se juntan en grupos de caravanas con lonas en el suelo y hacen lo que hacen en casa: hablar de niños y trabajos.

Aquí trabajamos y no nos gusta hablar de nuestros trabajos, y no estamos malgastando nuestras pensiones o ahorros, estamos buscando un nuevo propósito en la vida. No comemos más carne, comemos menos, no bebemos más, bebemos menos y no hablamos más, hablamos, ya sabes.

No vamos a tomarnos un tiempo para sumergirnos de nuevo en Alemania pronto, queremos mantenernos alejados y no queremos nuevos amigos alemanes, sino alternativas de todo el mundo, pero de momento están dispersos y, como nosotros, intentan pasar el verano trabajando para poder volver a disfrutar de la vida.

Estamos en ascuas porque lo que todo el mundo busca aquí es sólo estrés para nosotros. Comprando, chisporroteando, perfilando. Estamos esperando la temporada baja, cuando Grecia vuelva a „pertenecer“ a los mortales normales y a los viajeros.

Y entonces, en algún momento, nos iremos a África.

Su Ulf

Großes Heimkino

Entschuldigung, eigentlich tut man sowas nicht, aber ich kann es mir nicht verkneifen:

Wenn man an diesem Strand morgens wach wird, fühlt man sich wie in den Kulissen von „the Walking dead“. Rechts und links halten praktische Kleinwagen in behäbiger Schrittgeschwindigkeit und gähnen, wie ein alter Apfel Rentnerwürmer hervor, die sich behäbig aus ihren Daihatzus wie aus Särgen emanzipieren müssen.

Ein Fuss nach dem anderen sucht zittrig im Sand nach Halt, während Omi von der Beifahrerseite mit ausgestrecktem Armen versucht, ihr Gleichgewicht zu halten.

Irgendwann tapsen dann beide mit starrem Blick und morschen Knochen den halben Meter Abhang zum Wasser hinunter, dass an der Schaumkronen mit antiken Zehen auf die Temperatur hin untersucht wird.

Mann und Frau sind meist zu behäbig, um den Teufelshuf aus dem Weihwasser zu befreien, weshalb man nach nur 30 Minuten dann wie Ludwig aus Bayern ins Wasser geht.

Ausruhen, bis die Flut einen wieder an Land treibt oder die Sonnenbrille ins Wasser gefallen ist.

Aber Morgen schalten wir um.

Euer Ulf

In english

Large home theater

Sorry, you don’t really do that, but I can’t help myself:

When you wake up on this beach in the morning, you feel like you’re on the set of „The Walking Dead“. To the right and left, practical small cars pull up at a sedate walking pace and yawn like old apple pensioner worms that have to leisurely emancipate themselves from their Daihatzus as if from coffins.

One foot after the other shakily searches for a foothold in the sand, while granny from the passenger side tries to keep her balance with outstretched arms.

At some point, they both stumble down the half-meter slope to the water, which is checked for temperature at the whitecaps with ancient toes.

The man and woman are usually too lumbering to free the devil’s hoof from the holy water, which is why after just 30 minutes they go into the water like Ludwig from Bavaria.

Resting until the tide drives you back ashore or your sunglasses have fallen into the water.

But tomorrow we’ll switch over.

Your Ulf

En Francaise

Grand home cinéma

Désolé, en principe on ne fait pas ce genre de choses, mais je ne peux pas m’en empêcher :

Quand on se réveille le matin sur cette plage, on a l’impression d’être dans les coulisses de „the Walking dead“. Des petites voitures pratiques s’arrêtent à droite et à gauche à un rythme soutenu et baillent, comme une vieille pomme, des vers de retraités qui doivent s’émanciper de leurs daihatzus comme de cercueils.

Un pied après l’autre, ils cherchent un appui dans le sable, tandis que la mamie du côté passager tente de garder l’équilibre en tendant les bras.

A un moment donné, tous deux descendent à tâtons, le regard fixe et les os pourris, la pente de 50 cm qui mène à l’eau, dont la température est contrôlée par des orteils antiques au niveau de la couronne d’écume.

L’homme et la femme sont généralement trop lents pour libérer le sabot du diable de l’eau bénite, c’est pourquoi, après seulement 30 minutes, ils entrent dans l’eau comme Ludwig de Bavière.

Se reposer jusqu’à ce que la marée nous ramène sur la terre ferme ou que les lunettes de soleil soient tombées dans l’eau.

Mais demain, nous changerons de chaîne.

Votre Ulf

El Español

Gran cine en casa

Lo siento, en realidad no se hace, pero no puedo evitarlo:

Cuando te despiertas por la mañana en esta playa, te sientes como en el plató de „The Walking Dead“. A derecha e izquierda, prácticos cochecitos se detienen a un paso sedante y bostezan como viejos gusanos de la manzana, que tienen que emanciparse tranquilamente de sus Daihatzus como de ataúdes.

Un pie tras otro buscan temblorosamente un punto de apoyo en la arena, mientras la abuelita del lado del pasajero intenta mantener el equilibrio con los brazos extendidos.

En algún momento, ambos tropiezan por la pendiente de medio metro hasta el agua, cuya temperatura se comprueba en las rompientes con los dedos de los pies antiguos.

El hombre y la mujer suelen ser demasiado torpes para liberar la pezuña del diablo del agua bendita, por lo que al cabo de 30 minutos se meten en el agua como Ludwig de Baviera.

Descansan hasta que la marea les devuelve a tierra o sus gafas de sol han caído al agua.

Pero mañana cambiaremos.

Tu Ulf

Sind wir bald da?!

Es wird ein bisschen langweilig. Und das macht uns zu schaffen. Denn unser Alltag besteht derzeit aus arbeiten, auf Geld warten und in der Sonne brutzeln.

Wir würden gerne weiter, aber merken ganz deutlich, dass die Pause hier, die richtige Idee war und ist. Wir müssen wieder aufstocken, die vergangenen und zukünftigen Rechnungen bezahlen und unsere Pläne konkretisieren.

Afrika, das reizt Grad sehr und auch schon einige Schüler freuen sich, uns endlich persönlich kennenzulernen, aber wir dürfen uns nicht vom inneren Druck der Neugierde stressen lassen.

Wir wussten, dass der Sommer stressig wird und sind hier, weil man in Griechenland auch einfach irgendwo stehen kann, um digital zu arbeiten, dass macht es nicht zwingend spektakulär, aber einfach und wenn die Nerven strapaziert sind, ist einfach keine schlechte Umstandsqualität.

Zwei Monate, dann ist das Schlimmste überstanden, drei Monate, dann kommt Zoé und dann werden wir sehen, wo wir stehen.

Es ist schön, ein Ziel zu haben, sogar unersetzlich, aber es ist oft gar nicht so einfach  Ungeduld mit Vorfreude zu übersetzen. Es wird also Zeit, genau das zu lernen.

Euer Ulf

In english

Will we be there soon?!
It’s getting a bit boring. And that’s getting to us. Because our everyday life currently consists of working, waiting for money and sizzling in the sun.

We would like to keep going, but we clearly realize that the break here was and is the right idea. We need to stock up again, pay past and future bills and concretize our plans.

Africa is very appealing to Grad and some students are already looking forward to finally meeting us in person, but we mustn’t let the inner pressure of curiosity stress us out.

We knew the summer would be stressful and we’re here because you can just stand somewhere in Greece and work digitally, which doesn’t necessarily make it spectacular, but it’s easy and when your nerves are frayed, it’s not a bad quality to have.

Two months, then the worst is over, three months, then Zoé arrives and then we’ll see where we stand.

It’s nice to have a goal, even irreplaceable, but it’s often not so easy to translate impatience into anticipation. So it’s time to learn to do just that.

Your Ulf

En francaise

On est bientôt arrivés ?!
Ça devient un peu ennuyeux. Et cela nous inquiète. Car notre quotidien se résume actuellement à travailler, à attendre de l’argent et à bronzer au soleil.

Nous aimerions bien continuer, mais nous remarquons très clairement que la pause ici, était et est toujours la bonne idée. Nous devons nous réapprovisionner, payer les factures passées et futures et concrétiser nos projets.

L’Afrique est très attrayante pour Grad et certains élèves se réjouissent déjà de pouvoir enfin nous rencontrer personnellement, mais nous ne devons pas nous laisser stresser par la pression intérieure de la curiosité.

Nous savions que l’été serait stressant et nous sommes ici parce qu’en Grèce, on peut aussi simplement se tenir n’importe où pour travailler numériquement, cela ne rend pas forcément les choses spectaculaires, mais simples et quand les nerfs sont mis à rude épreuve, ce n’est tout simplement pas une mauvaise qualité de circonstance.

Deux mois, le pire sera passé, trois mois, Zoé arrivera et nous verrons alors où nous en sommes.

C’est bien d’avoir un objectif, c’est même irremplaçable, mais il n’est souvent pas si facile de traduire l’impatience par de l’anticipation. Il est donc temps d’apprendre à le faire.

Votre Ulf

El Español

¡¿Llegaremos pronto?!
Se está volviendo un poco aburrido. Y eso nos está afectando. Porque actualmente nuestra vida cotidiana consiste en trabajar, esperar dinero y chisporrotear al sol.

Nos gustaría seguir adelante, pero nos damos cuenta claramente de que la pausa aquí era y es la idea correcta. Necesitamos aprovisionarnos de nuevo, pagar las facturas pasadas y futuras y concretar nuestros planes.

África es muy atractiva para Grad y algunos estudiantes ya están deseando conocernos por fin en persona, pero no debemos dejar que la presión interior de la curiosidad nos estrese.

Sabíamos que el verano sería estresante y estamos aquí porque se puede estar en algún lugar de Grecia y trabajar digitalmente, lo que no lo hace necesariamente espectacular, pero es fácil y cuando los nervios están crispados, simplemente no es una mala circunstancia.

Dos meses, luego pasa lo peor, tres meses, luego llega Zoé y entonces veremos a qué atenernos.

Es bonito tener un objetivo, incluso insustituible, pero a menudo no es tan fácil traducir la impaciencia en anticipación. Así que es hora de aprender a hacerlo.

Tu Ulf

Märchen

Man kann schon sagen, dass wir ein Märchen leben. Es kann auch sein, dass nicht jeder ein märchenhaftes Leben hat, aber jeder sollte wissen, was märchenhaft ist, denn märchenhaft ist schön.

Aber ich stelle fest, dass in einer Welt, die suggeriert, alles zu ermöglichen, immer weniger Menschen wissen, was märchenhaft ist. Wenn ich Frage, kennt ihr ein Märchen, kann kaum noch einer etwas sagen, weder ein echtes Märchen wie Hänsel und Gretel, noch eine andere märchenhafte Begegnung oder ein ähnliches Ereignis.

Trotz Instagram und Co, mit all ihren Märchenhaften Gestalten, die Millionen Viewer anziehen, geht offensichtlich der Zauber des Schönen, unglaublichen, Erzählenswerten verloren.

Wir verlieren, so scheint es, vor lauter Schönheit, den Sinn für das Schöne. Schön ist nicht mehr schön oder märchenhaft, sondern normal.

Aber wofür leben, wenn nichts mehr so schön ist, dass man sich daran, wie an Aschenputtel und Co erinnern möchte?

Ich wünsche mir deshalb heute nicht weniger Ärger oder so, sondern jedem Leser und allen anderen, mindestens eine märchenhaft schöne Erinnerung, die man auch in fünfzig Jahren noch für erzählenswürdig hâlt.

Nicht weil sie unvergesslich ist, sondern weil sie einfach, sogar beim hören die Seele streichelt, ohne dass man die Qualität dessen mit Gedanken wie „das ist ja unrealistisch“ relativiert.

Euer Ulf

In english

Fairy tale
It is fair to say that we live a fairytale. It is also possible that not everyone has a fairytale life, but everyone should know what is fairytale, because fairytale is beautiful.

But I realize that in a world that suggests that everything is possible, fewer and fewer people know what a fairytale is. When I ask, do you know a fairytale, hardly anyone can say anything, neither a real fairytale like Hansel and Gretel, nor another fairytale encounter or a similar event.

Despite Instagram and the like, with all their fairy-tale characters that attract millions of viewers, the magic of the beautiful, the incredible, the story-worthy is obviously being lost.

We seem to be losing our sense of beauty because of all the beauty. Beautiful is no longer beautiful or fabulous, but normal.

But what is there to live for if nothing is so beautiful that we want to remember it like Cinderella and the like?

That’s why I’m not wishing for fewer annoyances or anything like that today, but for every reader and everyone else to have at least one fabulously beautiful memory that will still be worth telling in fifty years‘ time.

Not because it is unforgettable, but because it simply caresses the soul, even when listening to it, without the quality of it being relativized with thoughts like „that’s unrealistic“.

Your Ulf

En Francaise

Contes de fées
On peut déjà dire que nous vivons un conte de fées. Il se peut aussi que tout le monde ne vive pas une vie de conte de fées, mais tout le monde devrait savoir ce qu’est un conte de fées, car un conte de fées est beau.

Mais je constate que dans un monde qui suggère que tout est possible, de moins en moins de gens savent ce qu’est un conte de fées. Si je demande, connaissez-vous un conte de fées, presque plus personne ne peut répondre, ni un vrai conte de fées comme Hansel et Gretel, ni une autre rencontre féerique ou un événement similaire.

Malgré Instagram et consorts, avec tous leurs personnages de contes de fées qui attirent des millions de spectateurs, la magie du beau, de l’incroyable, du racontable se perd manifestement.

Il semble que nous perdions le sens de la beauté à force de l’être. Le beau n’est plus beau ou féerique, il est devenu normal.

Mais pourquoi vivre si rien n’est plus beau au point de vouloir s’en souvenir comme de Cendrillon et compagnie ?

C’est pourquoi je ne souhaite pas aujourd’hui moins d’ennuis ou quoi que ce soit, mais à chaque lecteur et à tous les autres, au moins un souvenir fabuleusement beau que l’on jugera encore digne d’être raconté dans cinquante ans.

Non pas parce qu’il est inoubliable, mais simplement parce qu’il caresse l’âme, même en l’écoutant, sans que l’on relativise sa qualité par des pensées telles que „c’est irréaliste“.

Votre Ulf

El Español

Cuento de hadas
Es justo decir que vivimos un cuento de hadas. También es posible que no todo el mundo tenga una vida de cuento de hadas, pero todo el mundo debería saber lo que es un cuento de hadas, porque el cuento de hadas es hermoso.

Pero me doy cuenta de que en un mundo que sugiere que todo es posible, cada vez menos gente sabe lo que es un cuento de hadas. Cuando pregunto, ¿conoces un cuento de hadas?, casi nadie puede decir nada, ni un cuento de hadas real como Hansel y Gretel, ni otro encuentro de hadas o acontecimiento similar.

A pesar de Instagram y similares, con todos sus personajes de cuento de hadas que atraen a millones de espectadores, es evidente que se está perdiendo la magia de lo bello, lo increíble, lo digno de cuento.

Parece que estamos perdiendo el sentido de la belleza a causa de tanta belleza. Lo bello ya no es hermoso ni fabuloso, sino normal.

Pero, ¿para qué vivir si nada es tan bello como para querer recordarlo como Cenicienta y similares?

Por eso hoy no deseo menos problemas, sino que cada lector y todos los demás tengan al menos un recuerdo fabulosamente bello que siga mereciendo la pena contar dentro de cincuenta años.

No porque sea inolvidable, sino porque simplemente acaricie el alma, incluso al escucharlo, sin que su calidad se relativice con pensamientos como „eso es irreal“.

Su Ulf

Auf eigene Gefahr

Wir sind gestern wieder gefahren, um die Gastfreundschaft des Ortes nicht über zu strapazieren. Also los, Richtung Tesaloniki vorbei an Mautstationen die so teuer waren, dass Tanken zum Schnäppchen wurde.

100 Kilometer 20 Euro, das ist wirklich eine Frechheit, waren wir uns einig und beschlossen  Autobahnen zu meiden. Eine gute Idee, bis zum Epirusgebierge, denn hier wurde die Fahrt, ganz ohne Übertreibung zur Lebens gefährdenden Angelegenheit.

Anstiege so schräg, dass ganze Kiesberger von LKW Ladungen beinahe die gesamte Spur blockierten. Danach ganze Fels orsprünge samt Baum und Wurzelwerk so weit in der Straßenmitte, dass Umdrehen unmöglich und weiter kommen ähnlich kompliziert war.

Aber hier hatten wir erst zwei von 25 Kilometern bewältigt. Teilweise sind ganze Straßenstücke dur Erderusionen den einfach ausgebrochen. Die Straßendecke war so brüchig, dass 20 Zentimeter tiefe Risse und Kleinwagengroße Felsblöcke das Fahren zur Nervenproben machten.

Gestern hab ich das erste Mal wie ein Grieche über die Politik geschimpft, denn für den Normalsterblichen machen die Nachfahren von Aristoteles und Platon nichts.

Die, wovon in Griechenland die meisten gibt, sind der Politik Scheiss egal. Diese Straße wäre sogar in Italien aufgrund von Lebensgefahr geschlossen gewesen und die Maut wäre sogar für Draghi unzumutbar gewesen. Dazu ein Mehrwertsteuersatz von 25 Prozent und eine sechs Tage Woche.


Selten hat eine Regierung so „Fick Dich“ zur eigenen Seele gesagt, seinem Volk. Kein Wunder, dass jeder hier versucht den Staat zu beschießen. Ohne könnte man nicht überleben.

Ich bin entsetzt

Euer Ulf

In english

At your own risk!
We drove again yesterday so as not to overstretch the hospitality of the place. So off we went towards Tesaloniki and toll stations that were so expensive that refueling became a bargain.

We agreed that 100 kilometers for 20 euros was really outrageous and decided to avoid the freeways. A good idea, until we reached the Epirus Mountains, because here the journey became, without exaggeration, a life-threatening affair.

Climbs so steep that entire gravel piles from truck loads blocked almost the entire lane. Then whole rocky outcrops with trees and roots so far into the middle of the road that turning around was impossible and getting on was similarly complicated.

But here we had only managed two of the 25 kilometers. In some places, whole sections of the road simply broke away due to soil erosion. The road surface was so brittle that cracks 20 centimetres deep and boulders the size of small cars made driving a test of nerves.

Yesterday, for the first time, I grumbled like a Greek about politics, because the descendants of Aristotle and Plato do nothing for ordinary mortals.

Politicians don’t give a shit about them, of which there are the most in Greece. This road would have been closed even in Italy due to danger to life and the toll would have been unreasonable even for Draghi. Plus a VAT rate of 25 percent and a six-day week.

Rarely has a government said „fuck you“ to its own soul, its people. No wonder everyone here is trying to bombard the state. You couldn’t survive without it.

I am appalled.

Your Ulf

En Francaise

À vos risques et périls !
Nous avons repris la route hier pour ne pas abuser de l’hospitalité du lieu. Nous sommes donc partis en direction de Tesaloniki et des péages qui étaient si chers que faire le plein était devenu une aubaine.

100 kilomètres, 20 euros, c’est vraiment scandaleux, nous sommes tombés d’accord et avons décidé d’éviter les autoroutes. Une bonne idée jusqu’aux montagnes de l’Épire, car ici, sans exagérer, le trajet devenait une affaire de vie ou de mort.

Des montées si raides que des montagnes de gravier de camions bloquaient presque toute la voie. Ensuite, des rochers entiers avec des arbres et des racines si loin au milieu de la route qu’il était impossible de faire demi-tour et qu’il était tout aussi compliqué d’avancer.

Mais ici, nous n’avions parcouru que deux des 25 kilomètres. Par endroits, des tronçons entiers de la route se sont tout simplement détachés à cause des illusions de la terre. Le revêtement de la route était si fragile que des fissures de 20 centimètres de profondeur et des blocs de rochers de la taille d’une petite voiture mettaient les nerfs des conducteurs à rude épreuve.

Hier, pour la première fois, j’ai râlé comme un Grec contre la politique, car pour le commun des mortels, les descendants d’Aristote et de Platon ne font rien.

Ceux-là, qui sont les plus nombreux en Grèce, la politique n’en a rien à foutre. Cette route aurait été fermée même en Italie pour cause de danger de mort et le péage aurait été inacceptable même pour Draghi. A cela s’ajoute un taux de TVA de 25 pour cent et une semaine de six jours.


Rarement un gouvernement aura dit „va te faire foutre“ à sa propre âme, à son peuple. Pas étonnant que tout le monde ici essaie de tirer sur l’État. On ne pourrait pas survivre sans.

Je suis horrifié.

Votre Ulf

El Español

Por tu cuenta y riesgo.
Ayer volvimos a conducir para no abusar de la hospitalidad del lugar. Así que nos dirigimos a Tesalónica y a unos peajes tan caros que repostar se convirtió en una ganga.

Coincidimos en que 100 kilómetros por 20 euros era una auténtica barbaridad y decidimos evitar las autopistas. Una buena idea hasta que llegamos a las montañas del Epiro, porque aquí el viaje se convirtió, sin exagerar, en un asunto de vida o muerte.

Subidas tan empinadas que montones enteros de grava de camiones bloqueaban casi todo el carril. A continuación, afloramientos rocosos enteros con árboles y raíces tan metidos en el centro de la carretera que era imposible dar la vuelta y seguir adelante era igualmente complicado.

Pero aquí sólo habíamos pasado dos de 25 kilómetros. En algunos lugares, tramos enteros de la carretera simplemente se rompieron debido a la erosión del suelo. El firme era tan quebradizo que las grietas de 20 centímetros de profundidad y los pedruscos del tamaño de coches pequeños convertían la conducción en una prueba de nervios.

Ayer, por primera vez, me quejé como un griego de la política, porque los descendientes de Aristóteles y Platón no hacen nada por el común de los mortales.

A los políticos les importan una mierda, de los que hay muchos en Grecia. Esta carretera se habría cerrado incluso en Italia por peligro para la vida y el peaje habría sido irrazonable incluso para Draghi. Además de un tipo de IVA del 25% y una semana de seis días.


Pocas veces un gobierno ha dicho „jódete“ a su propia alma, a su pueblo. No es de extrañar que aquí todo el mundo intente bombardear al Estado. No podrían sobrevivir sin él.

Estoy consternado.

Tu Ulf

Immer noch billiger als ein neuer Jürmann

Es geht ja immer weiter, ne?! Wir stehen grad bei einer Werkstatt in Neo Mamia (die neue Mama, wie passend) und während ich beinahe zusammenbreche hört der Chef zu:“this one?“  Und ich „yes, this one“. „“Nice“, sein kurzer Kommentar mit Lächeln. Dann legt er sich unters Zuhause. Er zeigt auf die Kurbelwelle des Keilriemens, „broke“. „War klar“,mein Kommentar und ich senkte den Kopf.

Papiere, warten,Kippen holen, dann „kostet 250 Euro, 200 das Teil und 50 der Einbau. Ist um fünf da“, so der versierte Blick, der anfangs bei der griechischen Übersetzung meines Problems auch nur Hieroglyphen sah.

„Geht klar“, musste ich antworten obwohl ich froh war, dass hier alles so unkompliziert ist. „Ich muss um halb acht arbeiten, schaffen wir das?“  Und nachdem ich ihm sagte, dass ich dafür nur einen Rechner brauche, lächelte er „Dann bleib hier steh’n. Wird nur ein bisschen heiẞ“.

„Kein Ding, dass kenn ich“ grinste ich über das ersparte Hotel in mich rein, Griff zum kalten Bier und geh jetzt erst einmal mit Silvana spazieren. Vielleicht zum Lidl, den es um die Ecke geben soll, oder zum Minimarkt mit einer Besitzerin aus Gütersloh, wie ich beim Kippen holen erfuhr, aber auf jeden Fall erleichtert.

Euer Ulf

In english

Still cheaper than another Jürmann

It goes on and on, doesn’t it? We’re standing at a workshop in Neo Mamia (the new Mama, how fitting) and while I almost collapse, the boss overhears: „this one?“  And I say „yes, this one“. „Nice“, his brief comment with a smile. Then he lies down under the house. He points to the crankshaft of the V-belt, „broken“. „That was obvious“, my comment and I lowered my head.

Papers, wait, get fags, then „costs 250 euros, 200 for the part and 50 for fitting. It’ll be there at five,“ said the knowledgeable man, who initially only saw hieroglyphics in the Greek translation of my problem.

„Sure,“ I had to reply, although I was glad that everything was so uncomplicated here. „I have to work at half past seven, can we make it?“  And after I told him that I only needed a computer for that, he smiled „Then stay here. It’ll just be a bit hot“.

„No problem, I know that,“ I grinned at the hotel I’d saved, grabbed a cold beer and went for a walk with Silvana. Maybe to Lidl, which is supposed to be around the corner, or to the mini-market with an owner from Gütersloh, as I found out when I went to get a fag, but in any case I was relieved.

Your Ulf

En Francaise

Toujours moins cher qu’un autre Jürmann

Ça va toujours plus loin, non ? Nous nous trouvons devant un garage à Neo Mamia (la nouvelle maman, comme c’est approprié) et pendant que je m’effondre presque, le patron m’écoute : „this one ?“. Et moi : „yes, this one“. „Nice“, son bref commentaire avec un sourire. Puis il se couche sous la maison. Il montre le vilebrequin de la courroie trapézoïdale, „broke“. „C’était évident“, mon commentaire et je baisse la tête.

Les papiers, l’attente, les cigarettes, puis „c’est 250 euros, 200 pour la pièce et 50 pour la pose. C’est là à cinq heures“, dit le regard averti qui, au début, ne voyait que des hiéroglyphes dans la traduction grecque de mon problème.

J’ai dû répondre : „Ça va“, même si j’étais content que tout soit si simple ici. „Je dois travailler à sept heures et demie, on va y arriver ?“. Et après que je lui ai dit que je n’avais besoin que d’un ordinateur pour cela, il a souri „Alors reste ici. Ça va juste être un peu chaud“.

„Pas de problème, je connais ça“, ai-je souri en pensant à l’hôtel que j’avais économisé, j’ai pris une bière fraîche et je suis parti me promener avec Silvana. Peut-être au Lidl qu’il y a au coin de la rue, ou à la supérette dont la propriétaire vient de Gütersloh, comme je l’ai appris en allant chercher des cigarettes, mais en tout cas soulagée.

Votre Ulf

El Español

Sigue siendo más barato que otro Jürmann

Sigue y sigue, ¿verdad? Estamos parados en un taller de Neo Mamia (la nueva mamá, qué apropiado) y mientras yo casi me derrumbo, el jefe escucha: „¿ésta?“.  Y yo le digo „sí, éste“. „Bonito“, su breve comentario con una sonrisa. Luego se tumba debajo de la casa. Señala el cigüeñal de la correa trapezoidal: „roto“. „Eso era obvio“, mi comentario y bajé la cabeza.

Papeles, espera, pitillos, luego „cuesta 250 euros, 200 por la pieza y 50 por el montaje. Estará allí a las cinco“, dijo el hombre entendido, que al principio sólo veía jeroglíficos en la traducción griega de mi problema.

„Claro“, tuve que responder, aunque me alegré de que aquí todo fuera tan sencillo. „Tengo que trabajar a las siete y media, ¿podemos llegar?“.  Y después de decirle que sólo necesitaba un ordenador para eso, sonrió „Entonces quédate aquí. Sólo hará un poco de calor“.

„No hay problema, ya lo sé“, sonreí al hotel que me había guardado, cogí una cerveza fría y me fui a dar un paseo con Silvana. Tal vez al supermercado Lidl, a la vuelta de la esquina, o al minimercado con un dueño de Gütersloh, como descubrí mientras me fumaba un pitillo, pero definitivamente aliviado.

Tu Ulf

Es klappert die Mühle…

(Down below in english en français Incluido el español) … am rauschenden Bach, klip klap, klip klap, klip klap. Und es klingt so schlimm, dass wir morgen in die Werkstatt fahren. Wir befürchten das Schlimmste, aber bleiben gefasst, denn wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs und wollen weiter.

Vielleicht sind es nur Steine, aber wo? Vielleicht nur Schrauben, aber welche? Vielleicht, vielleicht, vielleicht.

Ich werde jetzt jedenfalls arbeiten, um für den worst case, was immer das heißt, gewappnet zu sein. Wie sagte Walther Ulbricht, der Statsratsvorsitzende der DDR so schön: vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Und „seine“ Internationale, selten war sie so passend wie heute: Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zu-gewandt.

Bis morgen,

Euer Ulf

P.s. Spenden gerne an PayPal @Silvana379

In english

The mill rattles…
…by the rushing brook, klip klap, klip klap, klip klap. And it sounds so bad that we’re going to the workshop tomorrow. We fear the worst, but remain calm, because we are on the Lord’s errand and want to keep going.

Maybe it’s just stones, but where? Maybe just screws, but which ones? Maybe, maybe, maybe.

In any case, I will work now to be prepared for the worst case scenario, whatever that means. As Walther Ulbricht, the Chairman of the GDR Council, said so beautifully: always forwards, never backwards!

And „his“ International has rarely been as fitting as it is today: rising from the ruins and facing the future.

See you tomorrow,

Your Ulf

P.s. Donations are welcome via PayPal @Silvana379

En Francaise

Le moulin fait du bruit…
…au ruisseau qui murmure, klip klap, klip klap, klip klap. Et ça sonne si mal que nous irons demain à l’atelier. Nous craignons le pire, mais nous restons sereins, car nous sommes en route pour le Seigneur et nous voulons continuer.

Peut-être que ce ne sont que des pierres, mais où ? Peut-être juste des vis, mais lesquelles ? Peut-être, peut-être, peut-être.

En tout cas, je vais travailler maintenant pour être prêt à affronter le pire des cas, quoi que cela signifie. Comme le disait si bien Walther Ulbricht, le président du Conseil d’État de la RDA : en avant toujours, en arrière jamais !

Et „son“ Internationale, elle a rarement été aussi appropriée qu’aujourd’hui : renaître de ses ruines et se tourner vers l’avenir.

À demain,

Votre Ulf

P.s. Les dons sont les bienvenus sur PayPal @Silvana379

El Español

El molino traquetea…
…junto al arroyo klip klap, klip klap, klip klap. Y suena tan mal que mañana iremos al taller. Nos tememos lo peor, pero mantenemos la calma, porque viajamos por el recado del Señor y queremos seguir adelante.

Quizá sólo sean piedras, pero ¿dónde? Quizá sólo tornillos, pero ¿cuáles? Puede que sí, puede que no.

En cualquier caso, trabajaré ahora para estar preparado para el peor de los casos, signifique eso lo que signifique. Como bien dijo Walther Ulbricht, Presidente del Consejo de Estado de la RDA: ¡hacia adelante siempre, hacia atrás nunca!

Y „su“ Internacional pocas veces ha estado tan a la altura como hoy: resurgiendo de las ruinas y encarando el futuro.

Hasta mañana,

Su Ulf

P.d. Donaciones con gusto a PayPal @Silvana379