Der reißende Fluß des Lebens


Es wird derzeit ein bisschen viel. Zeug holen, Jürmann reparieren inkognito leben, Firma aufbauen und die letzten zwei Jahre auch noch in den Gliedern.


Ich bin müde und ausgelaucht vom stetig unstetig sein, meine Seele schreit nach Ruhe und freut sich auf die Weihnachtszeit, in der ich nur vorbereiten muss und Alfredo besuchen kann, sonst nichts.


Mama macht sich ein bisschen Sorgen, das spüre ich und hoffe, dass ich diese grauen Wolken vertreiben kann. Ich möchte doch, dass es allen gut geht.


Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Alter bei meinem Tempo irgendwann einholt, aber jetzt spüre ich, es hat mich, wie beim Fangen spielen mit den Fingerspitzen noch berührt: Hab Dich!


Aber während man als Kind dann immer verärgert ist, nicht schnell genug gewesen zu sein, freue ich mich insgeheim darauf durchatmen zu können.


2026 wird nicht leichter. Gestern habe ich den Jürmann gesehen und es gibt viel zu tun, aber die Vorfreude auf Sommer, Palmen, Sonnenschein ist groß.


Gut, dass ich Silvana bei mir habe, allein hätte ich die Kraft die ich brauche nicht, aber sie schwimmt, ruhig wie ein Baumstamm neben mir im Fluss des Lebens als ein omnipräsentes: Halt dich an mir fest.


Das tut gut.

In english

The rushing river of life
Things are getting a bit much at the moment. Getting stuff, repairing Jürmann, living incognito, building up the company, and the last two years still weighing heavily on me.
I’m tired and worn out from constantly being on the go, my soul is crying out for peace and quiet and looking forward to Christmas, when all I have to do is prepare and visit Alfredo, nothing else.


Mom is a little worried, I can sense that, and I hope I can dispel these gray clouds. I want everyone to be well.


I didn’t think that age would catch up with me at my pace, but now I feel it has touched me, like playing tag with my fingertips: Gotcha!


But while as a child you are always annoyed at not being fast enough, I am secretly looking forward to being able to take a deep breath.
2026 won’t be any easier. Yesterday I saw Jürmann and there is a lot to do, but I am really looking forward to summer, palm trees, and sunshine.


It’s good that I have Silvana with me, because on my own I wouldn’t have the strength I need, but she swims calmly like a log next to me in the river of life as an omnipresent: Hold on to me.


That feels good.

2 Kommentare

  1. Avatar von Myriade Myriade sagt:

    Ausgelaucht zu sein, ist sicher ganz furchtbar. Kein Lauch mehr, woraus macht man dann Suppe 🙂 🙂

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    1. Avatar von Ulf Ulf sagt:

      Man weiss es nicht, vielleicht aus dem Leben selbst

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