Endlich keine Hoffnung mehr

Klingt komisch, oder? Das habe ich auch lange gedacht, bis ich beim Ritt auf der Waiküre endlich eines Besseren belehrt wurde.

Die Hoffnung, so sagt man, schwindet zuletzt. Aber ist das eine qualitativ aufwertende Definition von Hoffnung? Ich glaube nicht, denn wer hat Hoffnung? Hoffnung hat der, der eigentlich keinen Grund zur Hoffnung hat. Die alternative deutsche Band Deichkind schreibt in einem Song: „Hoffnung ist die Zuflucht des Versagers!“ und ich glaube, das trifft es besser, auch wenn es deprimierend klingt. Denn Hoffnung ist doch das, was man hat, wenn man sein (vermeintlich) Schicksal nicht mehr selbst beeinflussen kann.

Aber was will man beeinflussen? Sein Sein mit einer persönlich zugeschnittenen Hoffnung, einem Glücksversprechen, das einem vorenthalten wird. Aber wer gibt einem dieses Versprechen? Man gibt es sich selbst, aus den Umständen seines Lebens, das sich ausschließlich aus Vergleichen nährt.

Man kann mehr Geld verdienen, weil man sieht, dass es Menschen gibt die mehr Geld verdienen oder reicher sind als man selbst (übrigens immer und wenn man der oder die Reichste ist, dann kann man dennoch reicher sein, denn das hinterfotzige an Geld ist doch, dass es immer mehr sein kann, weil es am Ende ja nur eine Zahl ist und Zahlen doch unendlich gesteigert werden können, wie deprimierend) und dann macht man den illegitimen Vergleich, dass Geld, was den einen scheinbar glücklicher macht, auch einen selbst zu mehr Zufriedenheit verhilft.

Wenn ich mehr Geld habe, dann kann ich mir mehr dies und das kaufen und dies und das ist wieder ein Vergleich, es ist nämlich das, was der oder die hat, einen größeren Fernseher, besseren Computer oder auch eine weitere Reise. Wenn ich mal so weit reisen kann, dann bin ich auch endlich glücklich, so denkt man, aber ist man das dann wirklich?

Was macht man dann mit dem größeren Fernseher, doch auch nur scheiße gucken, das gleiche Zeugs, was auch das kleinere Modell zeigte, nur dass man bei HD dann endlich sieht, wie billig die Serie wirklich produziert wurde und wenn man dann am Traumstrand ist, merkt man, dass es dort nicht nur den Sand am Strand gibt, sondern auch in den Schuhen, der Hose oder, wenn man wie wir mit einem Auto unterwegs ist in jeder Ritze des Wagens.

Da hilft nur eines: ein besseres Auto, oder ein anderer Strand. Bis man dann dort ist und merkt, jetzt hat es wirklich nur eines nicht mehr: Hoffnung, das es noch besser werden kann. Man ist also wieder deprimiert, denn was ist das Leben schon ohne Hoffnung auf ein vermeintlich besseres; was auch immer?

Der omnipräsente Konjunktiv II eines „wäre, hätte könnte“ lässt einen das „ist, hat und kann“ relativieren. Man freut sich nicht über frei haben, sondern über reisen können. Und wenn man es tut, könnte man auch wieder zu Hause mit Freunden ein Bier trinken oder arbeiten um nicht nach Griechenland, sondern in die Karibik fliegen um da zu realisieren, dass eine echte Liebe schöner ist als eine Gekaufte.

Ich arbeite ab heute nicht mehr an meinen Träumen, denn meine Träume sind der Ursprung allen Frustes. Ich versuche, egal was als das zu nehmen, was es ist: Ich kann nichts tun, ich tue nichts also bin ich glücklich, oder um es im Prinzip der Hoffnung zu formulieren „ Ich könnte jetzt nichts tun, ich kann nichts tun, also mache ich nichts: Ziel erreicht.

Zugegeben, das ist auch ein Ziel, aber eines, das ich jeden Tag, ja jeden Moment des Lebens erreichen kann. Das Sein ist ein Versprechen, dass sich immer dann erfüllt, wenn es ist und wenn das Sein mal so ist, dass es nicht ideal genug ist, weil ich eine Rechnung nicht bezahlen kann, dann ist das so; und ich genieße, dass ich noch bin, obwohl ich es nicht ändern kann. Wenn das mal keine unerwartete Überraschung ist und das ist doch wie ein geschenkt des Himmels, vielleicht das einzige, das noch schöner ist als die Vorfreude, also eine Erwartung (wieder eine Hoffnung).

Bis morgen.


Euer Ulf

P.S. Und was ist jetzt mit Kolumbien?

In english

No more hope at last

Sounds strange, doesn’t it? That’s what I thought for a long time until I was finally proven wrong while riding the Waiküre.

Hope, they say, fades last. But is that a qualitative definition of hope? I don’t think so, because who has hope? Hope is for those who actually have no reason to hope. The alternative German band Deichkind writes in a song: „Hope is the refuge of failure!“ and I think that’s more accurate, even if it sounds depressing. After all, hope is what you have when you can no longer (supposedly) influence your own fate.

But what do you want to influence? Your existence with a personalized hope, a promise of happiness that is withheld from you. But who gives you this promise? You give it to yourself, from the circumstances of your life, which is nourished exclusively by comparisons.

You can earn more money because you see that there are people who earn more money or are richer than you (always and if you are the richest, then you can still be richer, because the sneaky thing about money is that it can always be more, because in the end it is just a number and numbers can be increased infinitely, how depressing) and then you make the illegitimate comparison that money, which apparently makes you happier, also helps you to be happier.

If I have more money, then I can buy more of this and that and this and that is another comparison, because it’s what he or she has, a bigger TV, a better computer or even another trip. If I can travel that far, then I’ll finally be happy, you think, but will I really be happy?

What do you do with the bigger TV, just watch shit, the same stuff that the smaller model showed, only with HD you can finally see how cheaply the series was really produced and when you are on the beach of your dreams, you realize that there is not only sand on the beach, but also in your shoes, trousers or, if you are travelling in a car like us, in every crack of the car.

There’s only one thing that helps: a better car or a different beach. Until you get there and realize that there’s really only one thing left: hope that it can get any better. So you’re depressed again, because what is life without hope for a supposedly better; whatever?

The omnipresent subjunctive II of „would have, could have“ puts the „is, has and can“ into perspective. We are not happy about having freedom, but about being able to travel. And if you do, you could be back at home having a beer with friends or working so that you can fly to the Caribbean instead of Greece and realize that real love is better than bought love.

As of today, I am no longer working on my dreams, because my dreams are the source of all frustration. I try to take whatever for what it is: I can do nothing, I do nothing therefore I am happy, or to put it in the principle of hope “ I could do nothing now, I can do nothing so I do nothing: goal achieved.

Admittedly, this is also a goal, but one that I can achieve every day, indeed every moment of my life. Being is a promise that is always fulfilled when it is, and if being is not ideal enough because I can’t pay a bill, then that’s that; and I enjoy the fact that I’m still here, even though I can’t change it. If that’s not an unexpected surprise and it’s like a gift from heaven, perhaps the only thing more beautiful than anticipation, an expectation (another hope).

See you tomorrow.

Your Ulf

P.S. And what about Colombia now?

En francaise


Enfin, plus d’espoir


Ça a l’air bizarre, non ? C’est ce que j’ai longtemps pensé, jusqu’à ce que la chevauchée de la Waiküre me fasse enfin changer d’avis.


L’espoir, dit-on, disparaît en dernier. Mais est-ce une définition qualitativement valorisante de l’espoir ? Je ne crois pas, car qui a de l’espoir ? L’espoir, c’est celui qui n’a en fait aucune raison d’espérer. Le groupe alternatif allemand Deichkind écrit dans une chanson : „L’espoir est le refuge des ratés !“ et je pense que c’est plus juste, même si cela semble déprimant. Car l’espoir, c’est tout de même ce que l’on a quand on ne peut plus influencer soi-même son (prétendu) destin.


Mais que veut-on influencer ? Son être avec un espoir taillé sur mesure, une promesse de bonheur dont on est privé. Mais qui nous fait cette promesse ? On se la donne à soi-même, à partir des circonstances de sa vie, qui se nourrit exclusivement de comparaisons.



On peut gagner plus d’argent parce qu’on voit qu’il y a des gens qui gagnent plus d’argent ou qui sont plus riches que soi (d’ailleurs toujours et si on est le plus riche ou la plus riche, on peut quand même être plus riche, parce que le côté insidieux de l’argent, c’est qu’il peut toujours être plus, parce qu’au final ce n’est qu’un chiffre et que les chiffres peuvent quand même être augmentés à l’infini, comme c’est déprimant) et puis on fait la comparaison illégitime que l’argent, qui rend apparemment l’un plus heureux, nous rend aussi plus heureux.


Si j’ai plus d’argent, je peux m’acheter plus de ceci et de cela, et ceci et cela sont à nouveau une comparaison, car c’est ce que celui-ci ou celle-ci a, une plus grande télévision, un meilleur ordinateur ou même un plus grand voyage. Si je peux voyager aussi loin, alors je serai enfin heureux, pense-t-on, mais l’est-on vraiment ?


Que fait-on alors avec le plus grand téléviseur, on ne fait que regarder de la merde, les mêmes choses que le plus petit modèle, sauf qu’avec la HD, on voit enfin à quel point la série a été produite à bas prix et quand on est sur une plage de rêve, on remarque qu’il n’y a pas que du sable sur la plage, mais aussi dans les chaussures, les pantalons ou, si on est en voiture comme nous, dans chaque fissure de la voiture.


Une seule solution : une meilleure voiture ou une autre plage. Jusqu’à ce que l’on se rende compte qu’il n’y a vraiment plus qu’une chose qui manque : l’espoir que les choses puissent encore s’améliorer. On est donc à nouveau déprimé, car qu’est-ce que la vie sans l’espoir d’un soi-disant mieux, quel qu’il soit ?


L’omniprésence du subjonctif II d’un „serait, aurait pu“ permet de relativiser le „est, a et peut“. On ne se réjouit pas d’être libre, mais de pouvoir voyager. Et si c’est le cas, on pourrait à nouveau boire une bière à la maison avec des amis ou travailler pour s’envoler non pas en Grèce, mais dans les Caraïbes, pour y réaliser qu’un amour authentique est plus beau qu’un amour acheté.


À partir d’aujourd’hui, je ne travaille plus sur mes rêves, car mes rêves sont la source de toutes les frustrations. J’essaie de prendre n’importe quoi pour ce qu’il est : Je ne peux rien faire, je ne fais rien, donc je suis heureux, ou pour formuler le principe de l’espoir „Je ne pourrais rien faire maintenant, je ne peux rien faire, donc je ne fais rien : objectif atteint“.


Certes, c’est aussi un objectif, mais un objectif que je peux atteindre chaque jour, voire chaque instant de ma vie. L’être est une promesse qui se réalise chaque fois qu’il est, et si l’être est tel qu’il n’est pas assez idéal parce que je ne peux pas payer une facture, alors c’est ainsi ; et je savoure le fait d’être encore là, même si je ne peux pas le changer. Si ce n’est pas une surprise inattendue, et c’est comme un cadeau du ciel, peut-être la seule chose qui soit encore plus belle que l’anticipation, c’est-à-dire une attente (encore un espoir).


A demain, donc.


Votre Ulf


P.S. Et maintenant, qu’en est-il de la Colombie ?

El Español

Por fin se acabó la esperanza

Suena extraño, ¿verdad? Eso es lo que pensé durante mucho tiempo hasta que por fin me demostraron lo contrario mientras montaba en el Waiküre.

La esperanza, dicen, se desvanece al final. Pero, ¿es ésa una definición cualitativa de la esperanza? No lo creo, porque ¿quién tiene esperanza? La esperanza es para los que en realidad no tienen motivos para tenerla. El grupo alternativo alemán Deichkind escribe en una canción: „¡La esperanza es el refugio del fracaso!“ y creo que es más acertado, aunque suene deprimente. Al fin y al cabo, la esperanza es lo que uno tiene cuando ya no puede (supuestamente) influir en su propio destino.

Pero, ¿en qué quieres influir? Tu existencia con una esperanza personalizada, una promesa de felicidad que se te oculta. Pero, ¿quién te da esta promesa? Te la das tú mismo, a partir de las circunstancias de tu vida, que se alimenta exclusivamente de comparaciones.

Puedes ganar más dinero porque ves que hay gente que gana más dinero o es más rica que tú (siempre y si eres el más rico, pues todavía puedes ser más rico, porque lo rastrero del dinero es que siempre puede ser más, porque al final es sólo un número y los números se pueden aumentar infinitamente, qué deprimente) y entonces haces la comparación ilegítima de que el dinero, que aparentemente te hace más feliz, también te ayuda a serlo.

Si tengo más dinero, entonces puedo comprar más de esto y aquello y esto y aquello es otra comparación, porque es lo que tiene él o ella, una televisión más grande, un ordenador mejor o incluso viajar más. Si puedo viajar tanto, por fin seré feliz, piensas, pero ¿seré realmente feliz?

¿Qué haces con el televisor más grande, sólo ver mierda, lo mismo que mostraba el modelo más pequeño, excepto que con la alta definición por fin ves lo baratas que eran realmente las series producidas y cuando estás en la playa de tus sueños, te das cuenta de que no sólo hay arena en la playa, sino también en tus zapatos, pantalones o, si viajas en coche como nosotros, en cada rendija del coche.

Sólo hay una cosa que ayuda: un coche mejor o una playa diferente. Hasta que llegas allí y te das cuenta de que en realidad sólo queda una cosa: la esperanza de que pueda mejorar. Entonces vuelves a deprimirte, porque ¿qué es la vida sin la esperanza de un supuestamente mejor; lo que sea?

El subjuntivo II omnipresente de „habría, podría haber“ te hace relativizar el „es, tiene y puede“. No te alegras de ser libre, sino de poder viajar. Y si lo haces, podrías estar en casa tomándote una cerveza con los amigos o trabajando para poder volar al Caribe en vez de a Grecia y darte cuenta de que el amor de verdad es mejor que el comprado.

A día de hoy, ya no trabajo en mis sueños, porque mis sueños son la fuente de toda frustración. Intento tomármelo todo por lo que es: No puedo hacer nada, no hago nada por lo tanto soy feliz, o dicho en el principio de la esperanza “ No podría hacer nada ahora, no puedo hacer nada, por lo tanto no hago nada: objetivo conseguido.

Es cierto que también se trata de un objetivo, pero un objetivo que puedo alcanzar cada día, es más, cada momento de mi vida. Ser es una promesa que siempre se cumple cuando se cumple, y si ser no es lo suficientemente ideal porque no puedo pagar una factura, pues eso; y disfruto del hecho de seguir aquí, aunque no pueda cambiarlo. Si eso no es una sorpresa inesperada y eso es como un regalo del cielo, tal vez lo único más hermoso que la anticipación, una expectativa (otra esperanza).

Hasta mañana.

Tu Ulf

P.D. ¿Y qué pasa ahora con Colombia?

Du willst es doch auch!

Unbezahlbar

Es gibt viel, was man lernt, auch wenn man scheinbar nicht von der Stelle kommt und manchmal hab ich das Gefühl, dass man nur dann wirklich lernt, denn wenn man sich bewegt, muss man gelernt haben.

So war es, bevor wir los fuhren und so ist es unterwegs.

Ich erinnere mich noch genau, wie wir voller Tatendrang jeden vermeintlichen Schritt planten, haben wir dies und jenes und in regelmäßigen Etappen gaben scheinbares Vorankommen in Siebenmeilenstiegen und Stagnation sich die Klinke in die Hand.

In den ersten drei Monaten wurde nur sondiert, abgewogen und hypostasiert, man hätte denken können, dass wir nichts tun und plötzlich war die Zeit da, als Verträge gekündigt, Sachen verkauft und Bedarf beschafft wurde.

Wie haben wir das nur in so kurzer Zeit geschafft? Fragten wir uns dann, als plötzlich 100 Quadratmeter volle Wohnung leer waren, aber im Moment des Ergebnisses, haben wir nur die Vorbereitungen nicht im Blick gehabt.

Was musste passieren, bis 3000 Bücher den Besitzer wechseln konnten, die Heizung am ausgebauten Tank angeschlossen und Batterien, Solarzellen und Schränke eingebaut waren?

Unmengen Stunden bei Recherche und theoretischer Planungen mussten vergehen. Und wir mussten uns auch vorbereiten auf das was kommen wird. Allein wir wussten nicht, was das sein kann.

Und erst das Sortieren von dem was mitkommt und dem was mitkommt, ein Prozess, der immer noch nicht vollends beendet ist.

Und dann, kurz bevor es los ging, explodierten die Kosten. Der Klimawandel ist eine Schnecke im Vergleich zum Tempo der schmilzenden Geldreserven.

Los kamen wir dennoch, obwohl eine Woche vor der Abfahrt sogar noch die Bremsen erneuert werden mussten.

Und dann 2500 Kilometer erst gen Süden und dann Osten. Italien, Österreich, Slowenien, Bosnien, Kroatien, Montenegro und Albanien.

Schlussendlich Griechenland. Und da? Erstmal gefühlte 100 Jahre, Strom, Vermieter, Autoversicherung und andere Bürokratika in ihrer wirklichen Langsamkeit davon überzeugen, dass wir das sind, was eigentlich nicht vorgesehen ist: Nein, wir haben wirklich keine Wohnung mehr. Das hat fast mehr Zeit gekostet als Jobsuchen und zu Ende Ausbauen zusammen.

Und dann der Winter in Kalamata. Alles scheinbar gut, aber das konnten wir wohl nicht ertragen, also ging es wieder los, rein ins Ungewisse und mitten rein in die Probleme. Hohe Sprit und Autobahnkosten. Endlich den notwendig neuen Rechner besorgen und mal was anderes sehen.

Alles gut? Wir fuhren weiter. Gen Osten. Türkei war das Ziel, aber die erste Ehekrise das Problem.

Dann wirklich Türkei, Bulgarien, Rumänien und dann? Ach, keine Lust zurück nach Deutschland, Dinge klären. Also wieder Griechenland und diesmal Extremsommer und Tür einbauen. So oft, dass wir das mittlerweile schon zwischen Kaffee und Stunden geben können. Aber nur weil ich Mrs. MacGyver dabei habe.

Und jetzt? All das, wofür vorher keine Zeit war, mal krank werden, Auto wirklich kaputt und wie, die Zusatzkrankenversicherung ist eine Haftpflichtversicherung? Für fast 300 Euro, schade, aber gut, dass wir im Stress geübt sind und ich viel arbeiten konnte, denn theoretisch ist das meiste bezahlt, (wenn alle endlich zahlen würden,) dann kann man ja auch mal wen einladen, oder Superinternet bestellen, ach ja Autoversicherung, ADAC und Steuern, ganz vergessen, irgendwie war ja auch wieder alles gut.

Also, drehen wir uns grad auf der Stelle? Ganz bestimmt nicht, wir lernen nur derzeit cool zu bleiben. Der Tag wird kommen, wo wir es brauchen, denn auch hier werden wir irgendwann wieder denken: Alles ist gut. Wir freuen uns schon.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english

You want it too
There’s a lot you learn, even if you don’t seem to get off the ground and sometimes I have the feeling that you only really learn when you’re moving, because if you’re moving, you must have learned.

That’s how it was before we set off and that’s how it is on the road.

I still remember exactly how we were full of zest for action, planning every supposed step, we did this and that and in regular stages, apparent progress in seven-mile climbs and stagnation went hand in hand.

In the first three months, we only explored, weighed up and hypothesized, one could have thought that we were doing nothing and suddenly the time came when contracts were terminated, things were sold and needs were procured.

How did we manage that in such a short time? We then asked ourselves when suddenly 100 square meters of full apartment were empty, but at the moment of the result, we just didn’t have the preparations in view.

What had to happen before 3000 books could change hands, the heating was connected to the removed tank and batteries, solar cells and cupboards were installed?

Countless hours of research and theoretical planning had to be done. And we also had to prepare ourselves for what was to come. Only we didn’t know what it could be.

And then there was the sorting out of what was coming and what was going, a process that is still not completely finished.

And then, just before it started, the costs exploded. Climate change is a snail’s pace compared to the pace of melting cash reserves.

We still managed to set off, even though the brakes had to be replaced a week before departure.

And then 2500 kilometers first south and then east. Italy, Austria, Slovenia, Bosnia, Croatia, Montenegro and Albania.

Finally Greece. And there? First of all, what felt like 100 years, convincing electricity companies, landlords, car insurance companies and other bureaucrats in their real slowness that we were what we weren’t supposed to be: No, we really don’t have an apartment anymore. That took almost more time than looking for a job and finishing the extension put together.

And then the winter in Kalamata. Everything seemed fine, but we couldn’t bear it, so off we went again, into the unknown and right into the middle of the problems. High fuel and highway costs. Finally get the necessary new computer and see something different.

All good? We drove on. Eastwards. Turkey was the destination, but the first marriage crisis was the problem.

Then really Turkey, Bulgaria, Romania and then? Oh, no desire to go back to Germany and sort things out. So Greece again and this time extreme summer and door. So often that we can now do it between coffees and hours. But only because I have Mrs. MacGyver with me.

And now? All the things we didn’t have time for before, getting sick, car really broken and how, the additional health insurance is liability insurance? For almost 300 euros, too bad, but it’s a good thing we’re used to stress and I was able to work a lot, because theoretically most of it is paid for, (if everyone would finally pay,) then you can invite someone over, or order super internet, oh yes, car insurance, ADAC and taxes, completely forgotten, somehow everything was good again.

So, are we just spinning our wheels? Definitely not, we’re just learning to stay cool at the moment. The day will come when we need it, because at some point we’ll think again: everything is fine. We’re already looking forward to it.

See you tomorrow,

Your Ulf

En francaise

Toi aussi, tu en as envie
Il y a beaucoup de choses que l’on apprend, même si l’on semble ne pas vouloir bouger et j’ai parfois l’impression que l’on n’apprend vraiment qu’à ce moment-là, car si l’on bouge, c’est que l’on a appris.

C’était comme ça avant de partir et c’est comme ça sur la route.

Je me souviens encore très bien comment, pleins d’énergie, nous planifiions chaque étape supposée, nous avons fait ceci et cela et, à des étapes régulières, l’avancée apparente dans les sept miles et la stagnation se donnaient la réplique.

Pendant les trois premiers mois, on n’a fait que sonder, peser et hypostasier, on aurait pu penser que nous ne faisions rien et soudain, le temps est venu de résilier des contrats, de vendre des choses et de se procurer des besoins.

Comment avons-nous réussi à faire cela en si peu de temps ? nous demandions-nous alors, quand soudain 100 mètres carrés d’appartement plein se sont retrouvés vides, mais au moment du résultat, nous n’avons juste pas eu le temps de regarder les préparatifs.

Que fallait-il faire pour que 3000 livres changent de mains, que le chauffage soit raccordé au réservoir démonté et que les batteries, les panneaux solaires et les armoires soient installés ?

Des heures de recherche et de planification théorique ont dû s’écouler. Et nous devions aussi nous préparer à ce qui allait arriver. Seuls, nous ne savions pas ce que cela pouvait être.

Et d’abord le tri entre ce qui vient et ce qui vient, un processus qui n’est toujours pas totalement terminé.

Et puis, juste avant de commencer, les coûts ont explosé. Le changement climatique est un escargot comparé au rythme de la fonte des réserves d’argent.

Nous sommes tout de même partis, bien que les freins aient dû être remplacés une semaine avant le départ.

Et puis 2500 kilomètres, d’abord vers le sud, puis vers l’est. Italie, Autriche, Slovénie, Bosnie, Croatie, Monténégro et Albanie.

Enfin, la Grèce. Et là-bas ? D’abord 100 ans à convaincre l’électricité, le loueur, l’assurance automobile et d’autres bureaucraties dans leur lenteur réelle que nous sommes ce qui n’est pas vraiment prévu : Non, nous n’avons vraiment plus de logement. Cela nous a pris presque plus de temps que la recherche d’un emploi et la fin de l’aménagement réunis.

Et puis l’hiver à Kalamata. Tout allait bien en apparence, mais nous ne pouvions pas le supporter, alors nous sommes repartis, dans l’inconnu et au milieu des problèmes. Frais d’essence et d’autoroute élevés. Enfin, se procurer le nouvel ordinateur nécessaire et voir autre chose.

Tout va bien ? Nous avons continué à rouler. En direction de l’est. La Turquie était notre objectif, mais la première crise conjugale était le problème.

Puis vraiment la Turquie, la Bulgarie, la Roumanie et ensuite ? Ah, pas envie de retourner en Allemagne, de régler les choses. Donc à nouveau la Grèce et cette fois-ci l’été extrême et la porte. Tellement souvent qu’entre-temps, nous pouvons déjà donner cela entre le café et les heures. Mais seulement parce que j’ai emmené Mme MacGyver.

Et maintenant ? Tout ce pour quoi il n’y avait pas de temps avant, tomber malade de temps en temps, voiture vraiment en panne et comment, l’assurance maladie complémentaire est une assurance responsabilité civile ? Pour presque 300 euros, c’est dommage, mais heureusement que nous sommes habitués au stress et que j’ai pu travailler beaucoup, car en théorie, la plupart des choses sont payées, (si tout le monde payait enfin,) alors on peut aussi inviter quelqu’un ou commander Super Internet, ah oui, l’assurance voiture, l’ADAC et les impôts, on a oublié, d’une certaine manière tout était à nouveau bon.

Alors, est-ce que nous tournons en rond ? Certainement pas, nous apprenons juste à rester cool en ce moment. Le jour viendra où nous en aurons besoin, car là aussi, nous penserons un jour que tout va bien. Nous nous réjouissons déjà.

A demain, donc,

Votre Ulf

El Español

Tú también lo quieres
Se aprenden muchas cosas, aunque parezca que no despegas y a veces tengo la sensación de que sólo se aprende de verdad cuando estás en movimiento, porque seguro que has aprendido.

Así era antes de salir y así es en la carretera.

Todavía recuerdo exactamente cómo estábamos llenos de ganas de acción, planificando cada supuesto paso, hacíamos esto y aquello y en etapas regulares, el aparente progreso en subidas de siete millas y el estancamiento iban de la mano.

En los tres primeros meses, sólo explorábamos, sopesábamos e hipotetizábamos, se podría haber pensado que no hacíamos nada y, de repente, llegó el momento en que se cancelaron contratos, se vendieron cosas y se adquirieron necesidades.

¿Cómo lo conseguimos en tan poco tiempo? Nos preguntamos entonces, cuando de repente 100 metros cuadrados de piso estaban vacíos, pero en el momento del resultado, no teníamos los preparativos a la vista.

¿Qué tenía que pasar para que 3000 libros cambiaran de manos, se conectara la calefacción al depósito retirado y se instalaran baterías, células solares y armarios?

Había que dedicar incontables horas a la investigación y la planificación teórica. Y también tuvimos que prepararnos para lo que estaba por venir. Sólo que no sabíamos lo que podía ser.

Y luego hubo que ordenar lo que venía y lo que se iba, un proceso que aún no ha terminado del todo.

Y luego, justo antes de empezar, los costes se dispararon. El cambio climático va a paso de tortuga comparado con la velocidad a la que se derriten las reservas de dinero.

Aun así, conseguimos salir, aunque hubo que cambiar los frenos una semana antes de la partida.

Y luego 2500 kilómetros hacia el sur y luego hacia el este. Italia, Austria, Eslovenia, Bosnia, Croacia, Montenegro y Albania.

Por último, Grecia. ¿Y allí? En primer lugar, lo que parecieron 100 años, convenciendo a las compañías eléctricas, a los caseros, a las aseguradoras de coches y a otros burócratas en su verdadera lentitud de que éramos lo que no debíamos ser: No, en realidad ya no tenemos piso. Eso nos llevó casi más tiempo que buscar trabajo y terminar la ampliación juntos.

Y luego el invierno en Kalamata. Todo parecía ir bien, pero no pudimos soportarlo, así que nos fuimos de nuevo, hacia lo desconocido y directos a los problemas. Altos costes de combustible y autopista. Por fin conseguimos el necesario ordenador nuevo y vemos algo diferente.

¿Todo bien? Seguimos conduciendo. Hacia el este. Turquía era el destino, pero la primera crisis matrimonial fue el problema.

Luego realmente Turquía, Bulgaria, Rumanía y ¿luego? Oh, ningún deseo de volver a Alemania y arreglar las cosas. Así que Grecia de nuevo y esta vez verano extremo y puerta. Tan a menudo que ahora podemos hacerlo entre cafés y horas. Pero sólo porque tengo a la señora MacGyver conmigo.

¿Y ahora? Todas las cosas que no tuvimos tiempo para antes, enfermar, coche realmente roto y cómo, el seguro de salud adicional es el seguro de responsabilidad civil? Por casi 300 euros, una pena, pero menos mal que estamos acostumbrados al estrés y he podido trabajar mucho, porque teóricamente la mayor parte está pagada (si todo el mundo pagara por fin), entonces puedes invitar a alguien a casa, o pedir super internet, oh sí, seguro del coche, ADAC e impuestos, completamente olvidados, de alguna manera todo estaba bien otra vez.

Entonces, ¿estamos perdiendo el tiempo? Desde luego que no, sólo estamos aprendiendo a mantener la calma. Llegará el día en que lo necesitemos, porque aquí también volveremos a pensar en algún momento: todo va bien. Ya estamos deseando que llegue.

Hasta mañana,

Vuestro Ulf

Es ist einmal (gewesen)

„Guten Morgen Herr Münstermann, na haben wir heute Nacht wieder von Griechenland geträumt?“.
„Da können Sie einen drauf lassen“.
„Und, war der Jürmann wieder krank?“
„Ach der Jürmann, der war schon fast wieder fertig, eigentlich mussten wir nur noch die Türscharniere ersetzen. Ich war kaputt. Das war damals im Spätsommer 24,als der Russe die Raketen von den Mullahs bekamen.
Eigentlich ein großartiger Tag. Endlich mal nicht so heiß, weil Nachts ein Sturm Aufzug, und die Wellen wie an der Nordsee wild stürmten“.


„Jetzt müssen aber die Wellen kurz warten, denn, wir müssen ja auch noch aufs Klo, oder?“
„Ich muss nicht aufs Klo, Sie können aber gerne gehen“.


„Ich bin ein Robot, ich brauche nur hin und wieder neues Öl, aber wenn Sie nicht wollen“, sprach die Blechdose, als plötzlich eine leise Stimme aus dem Hintergrund erklang „würden Sie ein bisschen weiter erzählen?“

„Das dürfen sie dem nicht sagen, dann hört der nie wieder auf“, kommentierte der Robot und verschwand.

„Wo war ich stehen geblieben?“ – „Bei dem Sturm wie in der Nordsee“ lispelte die Stimme und schon ging es weiter “ Jedenfalls stürmte es wie beim Armageddon, mein Bein war noch geschwollen, als plötzlich die Tür wieder aus den Angeln fiel“ – mitten im Regen?“ Unterbrach die Stimme, „na ja, sagen wir kurz davor, jedenfalls wurde alles immer schlimmer, ich bekam Rückenprobleme, die Maus war noch frei, weil die Mausefalle nicht funktionierte, stellen Sie sich mal vor, die hat den Käse von der Falle gefressen ohne das sie zu schnappte und auch unsere Kunden zahlten und zahlten auch nicht.

Silvana und ich waren fertig. Mir standen die Tränen in den Augen, aber meine Frau, Gott hab sie selig, nahm mich in den Arm und sagte “ Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“  küsste mich und lächelte “ Wir machen das schon“.

„Und jetzt muss ich aber wirklich aufs Klo, Schwester!“

„Und wie geht’s weiter?“

„Morgen lieber Freund, ich muss gleich ein bisschen schlafen. Es war so viel, dass ich allein vom Reden schon wieder ganz KO bin“.

Dann küsste Ulf den Ring vom Keilriemen, um seinen Hals und humpelte ins Bad, „lahmarschieger Robot, wohl Made in Greece, wie übigens auch die Mausefalle“.

Euer Ulf

In english

It ist (long ago)…
„Good morning Mr. Münstermann, did we dream about Greece again tonight?“.
„You can leave one there“.
„So, was Jürmann sick again?“
„Oh Jürmann, he was almost ready again, we just had to replace the door hinges. I was broken. That was back in the late summer of ’24, when the Russians got the missiles from the mullahs.
It was actually a great day. At last it wasn’t so hot, because at night there was a storm and the waves were crashing like the North Sea“.
„But now the waves will have to wait a moment, because we still have to go to the loo, don’t we?“
„I don’t have to go to the loo, but you’re welcome to“.
„I’m a robot, I only need new oil every now and then, but if you don’t want to,“ said the tin can, when suddenly a soft voice sounded from the background, „would you tell me a little more?“

„You mustn’t tell him that, then he’ll never stop,“ commented the robot and disappeared.

„Where was I?“ – „In the storm like in the North Sea,“ the voice lisped and continued, „Anyway, it was storming like Armageddon, my leg was still swollen when suddenly the door fell off its hinges again“ – in the middle of the rain?“ The voice interrupted, „well, let’s say just before that, anyway, everything got worse and worse, I got back problems, the mouse was still free because the mousetrap didn’t work, imagine, it ate the cheese from the trap without snapping and our customers paid and didn’t pay either.

Silvana and I were devastated. I had tears in my eyes, but my wife, God rest her soul, took me in her arms and said „We’re on a mission from the Lord“, kissed me and smiled „We’ll manage“.

„And now I really have to go to the loo, sister!“

„And what’s next?“

„Morning dear friend, I need to get some sleep. It’s been so much that I’m already knocked out again just from talking.“

Then Ulf kissed the ring from the V-belt around his neck and hobbled into the bathroom, „lame-ass robot, probably made in Greece, like the mousetrap, by the way“.

Your Ulf

En francaise

Il est (était) une fois…
„Bonjour Monsieur Münstermann, avons-nous encore rêvé de la Grèce cette nuit ?
„Vous pouvez y mettre le feu“.
„Alors, Jürmann était-il encore malade ?“
„Ah, le Jürmann, il était déjà presque prêt, en fait, il ne nous restait plus qu’à remplacer les charnières de la porte. J’étais cassé. C’était à la fin de l’été 24, quand les Russes ont reçu les missiles des mollahs.
En fait, c’était une journée formidable. Enfin, il ne faisait pas si chaud, parce que la nuit, une tempête s’est levée et les vagues se sont déchaînées comme sur la mer du Nord“.
„Mais maintenant, les vagues doivent attendre un peu, parce qu’on doit aller aux toilettes, n’est-ce pas ?“
„Je n’ai pas besoin d’aller aux toilettes, mais vous pouvez y aller“.
„Je suis un robot, j’ai juste besoin d’huile de temps en temps, mais si vous ne voulez pas“, dit la boîte de conserve, quand soudain une petite voix retentit à l’arrière-plan, „pourriez-vous continuer à raconter un peu ?“

„Vous ne pouvez pas lui dire ça, il ne s’arrêtera plus“, commenta le robot avant de disparaître.

„Où en étais-je ?“ – „Avec cette tempête comme dans la mer du Nord“, zézaie la voix, et déjà elle continue „En tout cas, il y avait une tempête comme à Armageddon, ma jambe était encore enflée quand soudain la porte est sortie de ses gonds“ – en pleine pluie ?“ interrompit la voix, “ enfin, disons juste avant, en tout cas, tout s’est aggravé, j’ai commencé à avoir des problèmes de dos, la souris était encore libre parce que le piège à souris ne fonctionnait pas, imaginez, elle a mangé le fromage du piège sans qu’il se referme et même nos clients ont payé et n’ont pas payé non plus.

Silvana et moi étions épuisés. J’avais les larmes aux yeux, mais ma femme, paix à son âme, m’a pris dans ses bras et m’a dit „Nous sommes en route pour le Seigneur“ en m’embrassant et en souriant „Nous allons nous en sortir“.

„Et maintenant, je dois vraiment aller aux toilettes, ma sœur“.

„Et ensuite ?“

„Bonjour cher ami, je dois tout de suite dormir un peu. J’en ai tellement fait que rien que d’en parler, je suis déjà tout à fait KO“.

Puis Ulf embrassa l’anneau de la courroie trapézoïdale autour de son cou et partit en boitant vers la salle de bain, „robot boiteux, probablement Made in Greece, comme la souricière d’ailleurs“.

Votre Ulf

El Español

Érase una vez…
„Buenos días Sr. Münstermann, ¿hemos vuelto a soñar con Grecia esta noche?“.
„Puedes dejar uno allí“.
„Entonces, ¿Jürmann estaba enfermo otra vez?“.
„Oh Jürmann, estaba casi listo de nuevo, sólo tuvimos que cambiar las bisagras de la puerta. Estaba roto. Eso fue a finales del verano del 24, cuando los rusos consiguieron los misiles de los mulás.
En realidad fue un gran día. Por fin no hacía tanto calor, porque por la noche hubo tormenta y las olas rompían como el Mar del Norte.
„Pero ahora las olas tendrán que esperar un momento, porque todavía tenemos que ir al baño, ¿no?“.
„Yo no tengo que ir al baño, pero tú sí“.
„Soy un robot, sólo necesito aceite nuevo de vez en cuando, pero si no quieres“, dijo la lata, cuando de repente sonó una voz tranquila desde el fondo, „¿me cuentas un poco más?“.

„No le digas eso, no parará nunca“, comentó el robot y desapareció.

„¿Dónde estaba?“ – „En la tormenta, como en el Mar del Norte“, ceceó la voz y continuó: „En fin, llovía como el Armagedón, aún tenía la pierna hinchada cuando, de repente, la puerta volvió a caerse de sus goznes“ -¿en medio de la lluvia?“. La voz interrumpió, „bueno, digamos que justo antes, de todos modos, todo fue empeorando, tuve problemas de espalda, el ratón seguía libre porque la ratonera no funcionaba, imagínate, se comía el queso de la trampa sin chasquear y nuestros clientes pagaban y tampoco pagaban.

Silvana y yo estábamos destrozadas. Yo tenía lágrimas en los ojos, pero mi mujer, que en paz descanse, me cogió en brazos y me dijo „Estamos en una misión del Señor“, me besó y sonrió „Ya nos apañaremos“.

„¡Y ahora sí que tengo que ir al baño, hermana!“.

„¿Y ahora qué?“

„Buenos días querida amiga, necesito dormir un poco. Ha sido tanto que ya estoy noqueada otra vez sólo de hablar“.

Entonces Ulf se besó el anillo del cinturón en V que llevaba al cuello y entró cojeando en el cuarto de baño, „robot de culo cojo, probablemente fabricado en Grecia, igual que la ratonera por cierto“.

Tu Ulf

Ich schwächel, also bin ich

Typewriter No computer

Das ich Werbetexter bin, ist für die meisten Leser hier ein offenes Geheimnis und dass mich viele für nur bedingt gut halten, ist mir nicht neu.

Klar, tut mir das nicht zwingend gut, um nicht zu sagen weh, denn natürlich bin ich als Kreativer von der Qualität meiner ungewöhnlichen Windungen meist überzeugt.

„Findse gut? Das ist schon mal schlecht“, pflegte ein ehemaliger Chef von mir zu sagen und meinte meist damit, dass ich geistige Sprünge machte, denen man (und frau und Co) in dem Bruchteil einer Aufmerksamkeitssekunde nicht folgen kann.

Eine berechtigte Kritik, denn oft verliere ich mich im Netz meiner Gedanken, die natürlich nur für mich zugänglich sind. Ich spare mir an dieser Stelle Beispiele, da ich mich erstens nicht vorführen möchte und es zweitens schwer ist, das kurz und prägnant zu zeigen. Stellen Sie sich einfach vor, dass die Verbindung von Auto und Klopapier in Bezug auf Kinderliebe sinnig sein kann.

Aber ich hatte und habe immernoch eine Schwäche: ich haue gerne drauf. Ich bashe gern, wie man so schön neudeutsch sagt und das ist nicht gut, sondern in den allermeisten Fällen richtig schlecht(tes Handwerk).

Aber was ich persönlich noch schlechter finde, ist anbiedern. Wenn aus einer zielgerichteten Ansprache für eine Zielgruppe ein Anbidern an alle ist.

Alle Geschlechter, alle Hautfarben, alle Generationen und alle intellektuellen Horizonte. Denn dann wird aus der Kernkompetenz „Träume zu wecken“ ein maximal schnödes Widergeben einer langweiligen Gesellschaft, deren Kernkompetenz in der Angst nicht geliebt zu werden besteht, weil sie sich nicht traut, zu ihren Schwächen zu stehen. Und Schwächen sind doch die Kernkompetenz des Schnittpunkts von Werbung, Produkt und Zielgruppe.

Werbung suggeriert, dass das beworbene Produkt diese individuelle Schwäche,wie Hunger und Durst, ganz schnell und auf angenehmste Weise kompensieren kann.

Ich liebe Dich (dafür), sozusagen.

Als ich jung war, hatte Werbung noch etwas davon. Ich war Feuer und Flamme und ich war damit nicht allein. Heute ist man nicht allein, wenn man sagt, dass Werbung nervt, weil sie ihren Entertainingcharakter verloren hat.

Sie schreit meist nur noch „ich bin geil‘ und will nicht mehr mit Qualität überzeugen, sondern mit der Penetranz der Wiederholung.

Wie kann ein Traumberuf so verkommen? Weil wir in einer Zeit leben, in der es mehr restriktivere Konventionen gibt als je zuvor. Es gibt nur noch No-Gos und wer das nicht berücksichtigt wir an den digitalen Pranger gestellt.

Eine schwache Zielgruppe verzeiht keine Schwächen und beraubt sich darüber seinem eigenen Verlangen nach Individualität.

Wie soll das gehen, wenn man nicht mehr anecken darf sondern nur noch zu gefallen hat? Und was ist das Besondere an „Du gefällst mir“ wenn mir alles gefällt?

Mein Weg aus der Misere, diesem beinahe philosophischen Dilemmas ist, lieber niedriglohnig frei,als hochbezahlt mit billiger Rechtshetze genau das gleiche zu machen, was ich an dieser politischen Richtung so verachte:ihre Ignoranz.

Dafür schreibe und denke ich einfach zu gern kreativ, zur Not auch mal  so, dass es nur mir gefällt.

Bis morgen,

Euer Ulf

In english


I am weak, therefore I am
It’s an open secret to most readers here that I’m a copywriter and it’s not news to me that many people think I’m only good to a certain extent.

Of course, this doesn’t necessarily do me any good, not to say any harm, because as a creative I am usually convinced of the quality of my unusual turns of phrase.

„You think it’s good? That’s bad“, a former boss of mine used to say, usually meaning that I made mental leaps that you (and women and co) couldn’t follow in a fraction of a second of attention.

A justified criticism, because I often get lost in the web of my thoughts, which are of course only accessible to me. I’ll spare myself examples at this point because, firstly, I don’t want to show myself off and, secondly, it’s difficult to do so succinctly. Just imagine that the connection between a car and toilet paper can make sense in terms of loving children.

But I had and still have a weakness: I like to bash. I like to bash, as the saying goes, and that’s not good, but in the vast majority of cases really bad (craftsmanship).

But what I personally find even worse is chumming up. When a targeted approach for one target group is turned into chumming up to everyone.

All genders, all skin colors, all generations and all intellectual horizons. Because then the core competence of awakening dreams becomes a maximally disdainful reflection of a boring society whose core competence is the fear of not being loved because it does not dare to admit its weaknesses, and weaknesses are the core competence of the intersection of advertising, product and target group.

Advertising suggests that the advertised product can compensate for these individual weaknesses, such as hunger and thirst, very quickly and in the most pleasant way.

I love you (for that), so to speak.

When I was young, advertising still had something of this and I was on fire and I wasn’t alone. Today, you’re not alone when you say that advertising is annoying because it has lost its entertaining character.

It mostly just shouts ‚I’m horny‘ and no longer wants to convince with quality, but with the insistence of repetition.

How can a dream job degenerate like this? Because we live in a time in which there are more restrictive conventions than ever before, there are only no-goes and anyone who doesn’t take this into account is put in the digital pillory.

A weak target group does not forgive any weaknesses and deprives itself of its own desire for individuality.

How is that supposed to work if you are no longer allowed to offend but only have to please?
And what is so special about „I like you“ if I like everything?

My way out of this misery, this almost philosophical dilemma, is to do exactly the same thing that I despise so much about this political direction: its ignorance.

I just like to write and think creatively, if necessary in a way that only I like.

See you tomorrow,

Your Ulf

En francaise

Je m’affaiblis, donc je suis
Le fait que je sois rédacteur publicitaire est un secret de polichinelle pour la plupart des lecteurs ici et le fait que beaucoup ne me considèrent que partiellement bon n’est pas nouveau pour moi.

Bien sûr, cela ne me fait pas forcément du bien, pour ne pas dire du mal, car bien sûr, en tant que créatif, je suis généralement convaincu de la qualité de mes circonvolutions inhabituelles.

„Findse gut ? C’est déjà mauvais“, avait l’habitude de dire un de mes anciens patrons, signifiant généralement que je faisais des bonds intellectuels que l’on (et la femme et compagnie) ne pouvait pas suivre en une fraction de seconde d’attention.

Une critique justifiée, car je me perds souvent dans le réseau de mes pensées, qui ne sont bien sûr accessibles qu’à moi. Je m’épargne ici des exemples, d’abord parce que je ne veux pas me montrer et ensuite parce qu’il est difficile de le montrer de manière concise. Imaginez simplement que l’association d’une voiture et de papier toilette puisse avoir du sens en termes d’amour des enfants.

Mais j’avais et j’ai toujours un point faible : j’aime taper dessus. J’aime basher, comme on le dit si bien en allemand moderne, et ce n’est pas bon, mais dans la plupart des cas vraiment mauvais (métier).

Mais ce que je trouve personnellement encore plus mauvais, c’est de faire du racolage. Quand un discours ciblé sur un groupe cible se transforme en un discours qui s’adresse à tous.

Tous les sexes, toutes les couleurs de peau, toutes les générations et tous les horizons intellectuels. Car alors, la compétence clé qui consiste à faire rêver se transforme en un reflet dédaigneux maximal d’une société ennuyeuse dont la compétence clé consiste en la peur de ne pas être aimée parce qu’elle n’ose pas assumer ses faiblesses, et les faiblesses sont pourtant la compétence clé de l’intersection entre la publicité, le produit et le groupe cible.

La publicité suggère que le produit promu peut compenser très rapidement et de la manière la plus agréable cette faiblesse individuelle comme la faim et la soif.

Je t’aime (pour cela), pour ainsi dire.

Quand j’étais jeune, la publicité avait encore quelque chose de cela et j’étais tout feu tout flamme, et je n’étais pas seul dans ce cas. Aujourd’hui, on n’est pas seul à dire que la publicité est agaçante parce qu’elle a perdu son caractère d’entertainment.

La plupart du temps, elle ne crie plus que „je suis excité“ et ne cherche plus à convaincre par la qualité, mais par l’insistance de la répétition.

Comment un métier de rêve peut-il se dégrader à ce point ? Parce que nous vivons à une époque où les conventions sont plus restrictives que jamais, il n’y a plus que des no-go et ceux qui ne les respectent pas sont mis au pilori numérique.

Un groupe cible faible ne pardonne pas les faiblesses et se prive ainsi de son propre désir d’individualité.

Comment cela peut-il être possible si l’on n’a plus le droit de choquer mais seulement de plaire ?
Et quelle est la particularité de „tu me plais“ si tout me plaît ?

Mon moyen de sortir de la misère, de ce dilemme presque philosophique, est de préférer un salaire bas et libre à un salaire élevé et à un discours de droite bon marché, et de faire exactement la même chose que ce que je méprise tant dans cette orientation politique : son ignorance.

Pour cela, j’aime trop écrire et penser de manière créative, au besoin de manière à ce que cela ne plaise qu’à moi.

A demain, donc,

Votre Ulf

El Español

Soy débil, luego existo
Es un secreto a voces para la mayoría de los lectores que soy redactor publicitario y no es nuevo para mí que mucha gente piense que sólo soy bueno hasta cierto punto.

Por supuesto, esto no me hace necesariamente ningún bien, por no decir ningún mal, porque como creativo suelo estar convencido de la calidad de mis giros inusuales.

„¿Crees que es bueno? Eso es malo“, solía decir un antiguo jefe mío, normalmente queriendo decir que daba saltos mentales que tú (y las mujeres y compañía) no podíais seguir en una fracción de segundo de atención.

Una crítica justificada, porque a menudo me pierdo en la telaraña de mis pensamientos, que por supuesto sólo son accesibles para mí. Me ahorraré ejemplos en este punto porque, en primer lugar, no quiero exhibirme y, en segundo lugar, es difícil hacerlo de forma sucinta. Basta con imaginar que la conexión entre un coche y el papel higiénico puede tener sentido en términos de amar a los niños.

Pero tenía y sigo teniendo una debilidad: me gusta machacar. Me gusta machacar, como suele decirse, y eso no es bueno, sino en la inmensa mayoría de los casos realmente malo (artesanía).

Pero lo que personalmente encuentro aún peor es el choteo. Cuando un planteamiento dirigido a un grupo objetivo se convierte en un chantaje a todo el mundo.

Todos los géneros, todos los colores de piel, todas las generaciones y todos los horizontes intelectuales. Porque entonces la competencia central de despertar sueños se convierte en el reflejo máximo desdeñoso de una sociedad aburrida cuya competencia central es el miedo a no ser amada porque no se atreve a admitir sus debilidades, y las debilidades son la competencia central de la intersección de la publicidad, el producto y el grupo objetivo.

La publicidad sugiere que el producto anunciado puede compensar estas debilidades individuales, como el hambre y la sed, muy rápidamente y de la forma más agradable.

Te quiero (por eso), por así decirlo.

Cuando yo era joven, la publicidad aún tenía algo de esto y yo estaba que ardía, y no era el único. Hoy en día, no eres el único que dice que la publicidad es molesta porque ha perdido su carácter entretenido.

Casi siempre se limita a gritar „estoy caliente“ y ya no quiere convencer con calidad, sino con la insistencia de la repetición.

¿Cómo puede degenerar así un trabajo de ensueño? Porque vivimos en una época en la que hay convenciones más restrictivas que nunca, sólo hay prohibiciones y quien no lo tiene en cuenta es puesto en la picota digital.

Un grupo objetivo débil no perdona las debilidades y se priva así de su propio deseo de individualidad.

¿Cómo va a funcionar eso si ya no está permitido ofender, sino que sólo hay que agradar?
¿Y qué tiene de especial el „me gustas“ si me gusta todo?

Mi salida a esta miseria, a este dilema casi filosófico, es hacer exactamente lo mismo que desprecio tanto de esta dirección política: su ignorancia.

Es que me gusta demasiado escribir y pensar creativamente para eso, si es necesario de una forma que sólo me guste a mí.

Hasta mañana,

Tu Ulf

Schlusskapitel


Ein schöner Samstag. Es ist nur um die 30 Grad warm und auch die Nacht war, jetzt schon länger, mit um die 20 Grad ,manchmal sogar weniger, ideal zum schlafen.

Die Gemüter beruhigen sich, weil sie die Möglichkeit zur Regeneration haben und nicht unter permanenter Hitzeeinwirkung leiden.

In Bukarest oder später in Preveza musste ich teilweisen ohne den kleinsten Windzug meine Stunden geben und konnte anschließend mein Oberteil auswringen, weil ich komplett nass geschwitzt war, dazu die Baustellen am Jürmann und die unzähligen Stunden Deppenjob, um das alles zu refinanzieren.

Ich sag es ungern, aber das war der härteste Sommer meines Lebens und wenn Silvana und ich eines gelernt haben, dann, dass wir auf derlei zukünftig besser vorbereitet sind.

Ups, kaum getippt erklingt die Warnung auf dem Handy: Seien Sie vorsichtig, es werden extremste Unwetter erwartet.

Also, gleich umziehen, damit wir nicht weggeweht werden. Mal schauen was passiert.
Jedenfalls werden wir nicht wieder wie einst in Igoumenitsa am Wasser vorm Untergang bangen.

Ich weiss gar nicht, ob damals das Telefon auch einen Notruf gesendet hat, aber in letzter Zeit werden wir schon so erschreckend häufig vor Bränden oder jetzt Stürmen gewarnt, dass wir schon beinahe wie Griechen reagieren: „Weiss ich bescheid“, und das Leben geht weiter.

365 Tage im Van verändern einen, das steht fest, aber wir haben das Gefühl, dass wir daran in vielerlei Hinsicht gewachsen sind.

Ein Jahr voller Leben, Gefahren, Herausforderungen, Zorn, Niedergeschlagenheit, Hoffnung und Liebe.

Ein Jahr Ritt auf der Waiküre.

Euer Ulf

In english


Final chapter
A beautiful Saturday. It’s only around 30 degrees and the night was also ideal for sleeping at around 20 degrees, sometimes even less.

Minds are at ease because they have the opportunity to regenerate and not suffer from the permanent effects of the heat.

In Bucharest or later in Preveza, I sometimes had to do my hours without the slightest breeze and then wring out my top because I was completely soaked in sweat, plus the construction sites at Jürmann and the countless hours of dork work to refinance it all.

I hate to say it, but that was the hardest summer of my life and if Silvana and I have learned one thing, it’s that we’re better prepared for this kind of thing in the future.

Oops, as soon as I start typing, a warning sounds on my cell phone: Be careful, extreme storms are expected.

So, move straight away so we don’t get blown away. Let’s see what happens.
In any case, we won’t be fearing doom at the water’s edge like we once did in Igoumenitsa.

I don’t even know if the phone also sent an emergency call back then, but recently we’ve been warned about fires or storms so frighteningly often that we almost react like Greeks: „I know“, and life goes on.

365 days in a van change you, that’s for sure, but we have the feeling that we have grown in many ways.

A year full of life, dangers, challenges, anger, depression, hope and love.

A year of riding the Waiküre.

Your Ulf

En francaise


Chapitre final
Un beau samedi. Il ne fait qu’une trentaine de degrés et la nuit, déjà longue, a été idéale pour dormir, avec une vingtaine de degrés, parfois même moins.

Les esprits se calment car ils ont la possibilité de se régénérer et ne souffrent pas de l’effet permanent de la chaleur.

A Bucarest ou plus tard à Preveza, je devais parfois donner mes cours sans le moindre courant d’air et je pouvais ensuite tordre mon haut parce que j’étais complètement trempé de sueur, sans compter les chantiers du Jürmann et les innombrables heures de travail d’abruti pour refinancer tout cela.

Je n’aime pas le dire, mais ce fut l’été le plus difficile de ma vie et si Silvana et moi avons appris une chose, c’est que nous serons mieux préparés à ce genre de choses à l’avenir.

Oups, à peine tapé, l’avertissement retentit sur le téléphone portable : soyez prudents, des intempéries extrêmes sont attendues.

Alors, changeons tout de suite de vêtements pour ne pas être emportés par le vent. On verra bien ce qui se passera.
En tout cas, nous ne craindrons pas le naufrage comme autrefois à Igoumenitsa, au bord de l’eau.

Je ne sais même pas si le téléphone envoyait un appel de détresse à l’époque, mais ces derniers temps, nous sommes si souvent avertis d’incendies ou de tempêtes que nous réagissons presque comme des Grecs : „Je sais“, et la vie continue.

365 jours dans un van nous changent, c’est certain, mais nous avons le sentiment d’en être sortis grandis à bien des égards.

Une année pleine de vie, de dangers, de défis, de colère, d’abattement, d’espoir et d’amour.

Une année à cheval sur la Waiküre.

Votre Ulf

El Español

Capítulo final
Un sábado precioso. Sólo hace unos 30 grados y la noche también ha sido ideal para dormir a unos 20 grados, a veces incluso menos.

Nuestras mentes se calman porque tienen la oportunidad de regenerarse y no sufren por el calor constante.

En Bucarest o más tarde en Preveza, a veces tenía que hacer mis horas sin la más mínima brisa y luego escurrirme el top porque estaba completamente empapado en sudor, además de las obras en Jürmann y las incontables horas de trabajo idiota para refinanciarlo todo.

Odio decirlo, pero fue el verano más duro de mi vida y si algo hemos aprendido Silvana y yo es que estamos mejor preparados para este tipo de cosas en el futuro.

Uy, en cuanto empiezo a teclear, suena un aviso en mi móvil: cuidado, se esperan tormentas extremas.

Así que muévanse enseguida para que no nos lleve el viento. A ver qué pasa.
En cualquier caso, ya no temeremos la perdición al borde del agua como antaño en Igoumenitsa.

Ni siquiera sé si entonces el teléfono también enviaba una llamada de emergencia, pero últimamente nos avisan de incendios o tormentas con tanta frecuencia que casi reaccionamos como griegos: „Ya lo sé“, y la vida sigue.

365 días en una furgoneta te cambian, eso está claro, pero tenemos la sensación de haber crecido en muchos aspectos.

Un año lleno de vida, peligros, retos, rabia, depresión, esperanza y amor.

Un año recorriendo el Waiküre.

Tu Ulf

Existenzialismus in Progress


Wir nähern uns dem Ende des ersten Jahres auf dem Ritt auf der Waiküre. Noch ein Tag dann ist er da, der letzte Tag des ersten Buches. Das Ende des Anfangs, der Anfang von etwas Neuem.

Als wir uns 2023 am 1.September das Ja-Wort gaben, hatten wir keine Ahnung was auf uns zukommt, wir waren nicht mal mehr sonderlich euphorisch, sondern nach einem Jahr Vorbereitung sick of thinking.

Wir wollten nur nicht mehr planen, wir wollten einfach los. Zwei Menschen, ein Auto, eine Idee. Nicht Freiheit, nicht Glück, wir wollten allein sein und sehnten uns nach Ruhe.

Gut, dass wir nicht wussten, dass das kommende Jahr alles andere als ruhig wurde, es war mit Sicherheit das spektakulärste und Aufregendste, was man sich vorstellen kann, denn alles war neu, nichts war routiniert und wenn man ehrlich ist, nichts fertig.

Wenn was fertig war, dann wären wir es. In Brüssel, als wir ohne Plakette in der Stadt führen oder als in Dubrovnik das Getriebe streikte oder in Albanien,als es wieder komisch klang, um nur einige Beispiele zu nennen.

Jetzt, etwa ein Jahr später sind wir weiter, aber wissen, dass wir Grad mal gestartet sind. Jetzt beginnen wir zu träumen, weil wir nicht ständig Probleme lösen müssen.

Jetzt, am 30. August 2024, der Tag vor dem 365. Unserer Reise können wir nüchterner denken, weil wir im letzten Jahr das wichtigste geschafft haben: Wir haben uns gelöst, denken weniger in Vergleichen zu früher, beginnen anzunehmen was ist und freuen uns über Pläne, die, wie Sartre sagen würde, nur eines sind: Das was man ist, wenn man versucht zu sein, was man sein will. Was auch immer das ist

Euer Ulf

In english

Existentialism in Progress
We are approaching the end of the first year on the ride on the Waiküre. One more day and then it’s here, the last day of the first book. The end of the beginning, the start of something new.

When we said yes to each other on September 1, 2023, we had no idea what was in store for us, we weren’t even particularly euphoric, but sick of thinking after a year of preparation.

We just didn’t want to plan anymore, we just wanted to get going. Two people, one car, one idea. Not freedom, not happiness, we wanted to be alone and longed for peace and quiet.

It’s a good thing we didn’t know that the coming year would be anything but quiet, it was certainly the most spectacular and exciting thing imaginable, because everything was new, nothing was routine and, to be honest, nothing was finished.

If anything was finished, it would have been us. In Brussels, when we were driving in the city without a badge, or when the gearbox went on strike in Dubrovnik, or in Albania, when it sounded funny again, to name just a few examples.

Now, about a year later, we’ve moved on, but we know that we’ve only just started. Now we are starting to dream because we don’t have to keep solving problems.

Now, on August 30, 2024, the day before the 365th anniversary of our journey, we can think more soberly because we have achieved the most important things in the last year: We have detached ourselves, think less in comparisons to the past, start to accept what is and are happy about plans, which, as Sartre would say, are only one thing: That which one is when one tries to be what one wants to be. Whatever that is

Your Ulf

En francaise


L’existentialisme en marche
Nous approchons de la fin de la première année à cheval sur la Waiküre. Encore un jour et il sera là, le dernier jour du premier livre. La fin du début, le début de quelque chose de nouveau.

Lorsque nous nous sommes dit oui le 1er septembre 2023, nous n’avions aucune idée de ce qui nous attendait, nous n’étions même plus particulièrement euphoriques, mais plutôt sick of thinking après un an de préparation.

Nous ne voulions juste plus planifier, nous voulions juste partir. Deux personnes, une voiture, une idée. Pas la liberté, pas le bonheur, nous voulions être seuls et aspirions à la tranquillité.

Heureusement que nous ne savions pas que l’année à venir serait tout sauf tranquille, c’était certainement la plus spectaculaire et la plus excitante que l’on puisse imaginer, car tout était nouveau, rien n’était routinier et si l’on veut être honnête, rien n’était prêt.

Si quelque chose était prêt, ce serait nous. A Bruxelles, lorsque nous conduisions sans plaque dans la ville ou lorsque la boîte de vitesses était en grève à Dubrovnik ou en Albanie,lorsque cela sonnait à nouveau bizarrement, pour ne citer que quelques exemples.

Aujourd’hui, environ un an plus tard, nous sommes plus loin, mais nous savons que nous sommes partis à un moment donné. Maintenant, nous commençons à rêver, parce que nous n’avons pas à résoudre des problèmes en permanence.

Maintenant, le 30 août 2024, la veille du 365e jour de notre voyage, nous pouvons penser plus sobrement, car nous avons accompli le plus important l’année dernière : Nous nous sommes détachés, nous pensons moins en termes de comparaison avec le passé, nous commençons à accepter ce qui est et à nous réjouir des projets qui, comme dirait Sartre, ne sont qu’une chose : Ce que l’on est quand on essaie d’être ce que l’on veut être. Peu importe ce que c’est

Votre Ulf

El Español

Existencialismo en marcha
Nos acercamos al final del primer año del viaje por el Waiküre. Un día más y ya está aquí, el último día del primer libro. El final del principio, el comienzo de algo nuevo.

Cuando nos dimos el sí quiero el 1 de septiembre de 2023, no teníamos ni idea de lo que nos esperaba, ni siquiera estábamos especialmente eufóricos, sino hartos de pensar después de un año de preparativos.

No queríamos planificar más, sólo queríamos ponernos en marcha. Dos personas, un coche, una idea. Ni libertad, ni felicidad, queríamos estar solos y ansiábamos paz y tranquilidad.

Menos mal que no sabíamos que el año que se avecinaba iba a ser de todo menos tranquilo, era sin duda lo más espectacular y emocionante que se podía imaginar, porque todo era nuevo, nada era rutina y, para ser sinceros, nada estaba preparado.

Si algo estaba preparado, éramos nosotros. En Bruselas, cuando circulábamos por la ciudad sin placa, o cuando la caja de cambios se puso en huelga en Dubrovnik, o en Albania, cuando volvió a sonar raro, por citar sólo algunos ejemplos.

Ahora, un año después, hemos seguido adelante, pero sabemos que hemos empezado bien. Ahora empezamos a soñar porque no tenemos que seguir resolviendo problemas.

Ahora, el 30 de agosto de 2024, la víspera del día 365 de nuestro viaje, podemos pensar con más sobriedad porque hemos conseguido lo más importante en el último año: Nos hemos desprendido de nosotros mismos, pensamos menos en comparaciones con el pasado, empezamos a aceptar lo que es y nos alegramos de los planes, que, como diría Sartre, son sólo una cosa: Lo que eres cuando intentas ser lo que quieres ser. Sea lo que sea

Tu Ulf

A bisserl was ist immer

Habe ich vor Kurzem gesagt, wie fertig alles ist? Das Neue Internet, das reparierte Auto und der neue Rechner, es könnte so schön sein.

Schade nur, dass die Sonne derzeit von heftigen Gewittern abgelöst wird und der Superrouter sowie der Kühlschrank relativ viel Strom verbrauchen.

Ja, die Sitzungen laufen besser denn je, aber für Blog und mal eben gucken brauchen wir dennoch wieder eine Vodaphonekarte, denn ein Tag HD gleich eine Batterie weniger und für den Kühlschrank auch, macht bei weniger Sonne minus eine halbe Batterie.

Also doch kein Ceran, kein Internet außerhalb der Sitzung, keinen Ventilator oder eine zusätzliche SIM-Karte.

Wir nehmen die Fähnchen (Deutscher Werbeklassiker siehe Link).


Und siehe da, der Haussegen hängt schief, denn wer kann das Handy benutzen und jetzt bitte nicht von Hotspot reden, denn wenn das eine Handy seinen Platz gefunden hat, darf es nicht mehr bewegt werden, sonst ist das Netz ja schlecht.

Wir sind noch lange nicht da, wo wir gern wären, aber das was uns jetzt wirklich noch fehlt, kann man leider nicht kaufen.

Ich liebe Dich mein Schatz!

Euer Ulf

In english

There’s always a little something
Did I say recently how ready everything is? The new internet, the repaired car and the new computer, it could be so nice.

It’s just a shame that the sun is currently being replaced by heavy thunderstorms and the super router and fridge are consuming quite a lot of power.

Yes, the sessions are running better than ever, but we still need a Vodaphone card for the blog and a quick look, because one day of HD equals one battery less and the same goes for the fridge, which means half a battery less with less sun.

So no ceramic hob, no internet outside the session, no fan or an additional SIM card.

We take the flags (see link for German advertising classic).

And lo and behold, the house blessing hangs crookedly, because who can use the cell phone and now please don’t talk about hotspot, because once the cell phone has found its place, it must not be moved, otherwise the network is bad.

We’re still a long way from where we’d like to be, but unfortunately you can’t buy what we’re really missing right now.

I love you my darling!

Your Ulf

En francaise

Il y a toujours un petit quelque chose
Ai-je dit récemment à quel point tout est prêt ? Le nouvel Internet, la voiture réparée et le nouvel ordinateur, tout pourrait être si beau.

Dommage que le soleil soit actuellement remplacé par de violents orages et que le super-router et le réfrigérateur consomment relativement beaucoup d’électricité.

Oui, les sessions fonctionnent mieux que jamais, mais pour le blog et pour regarder à l’improviste, nous avons tout de même besoin d’une carte vodaphone, car un jour de HD équivaut à une pile en moins et pour le réfrigérateur aussi, cela fait moins une demi-batterie avec moins de soleil.

Donc pas de Ceran, pas d’Internet en dehors de la séance, pas de ventilateur ou de carte SIM supplémentaire.

Nous prenons les petits drapeaux (classique de la publicité allemande voir lien).

Et voilà que la maison penche, car qui peut utiliser le portable et maintenant, s’il vous plaît, ne parlez pas de hotspot, car une fois que l’un des portables a trouvé sa place, il ne faut plus le déplacer, sinon le réseau est mauvais.

Nous sommes encore loin d’être là où nous aimerions être, mais ce qui nous manque vraiment maintenant ne peut malheureusement pas être acheté.

Je t’aime, mon chéri
tz !

Votre Ulf


El Español

Siempre hay algo
¿He dicho hace poco lo preparado que está todo? El nuevo internet, el coche reparado y el nuevo ordenador, podría ser tan bonito.

Lástima que el sol esté siendo sustituido por fuertes tormentas y que el superrouter y el frigorífico estén consumiendo bastante energía.

Sí, las sesiones funcionan mejor que nunca, pero seguimos necesitando una tarjeta Vodafone para el blog y echar un vistazo rápido, porque un día de HD equivale a una batería menos y lo mismo pasa con la nevera, que significa media batería menos con menos sol.

Así que ni vitrocerámica, ni internet fuera de la sesión, ni ventilador ni tarjeta SIM adicional.

Cogemos las banderas (ver enlace para el clásico publicitario alemán).

Y he aquí que la bendición de la casa cuelga torcida, porque quién puede usar el móvil y ahora, por favor, no hablemos de hotspots, porque una vez que el móvil ha encontrado su sitio, no hay que moverlo, si no la red va mal.

Todavía estamos muy lejos de donde nos gustaría estar, pero por desgracia no se puede comprar lo que realmente nos falta en este momento.

Te quiero, cariño.

Tu Ulf

Könnte es reich wirklich schöner sein?

Silvana und ich haben gestern einen Film gesehen. Was Leichtes, „Gentlemen“ von Guy Ritchie. Aber danach waren wir nicht beschwingt, sondern nachdenklich.

Wir haben uns jeweils eine halbe Stunde zurück gezogen und ich schaute allein am Strand in die Sterne, während Silvana vom Bett aus die Milchstraße beobachtete. Es war schwer zu genießen, dass alles so gut war, wie es war, denn der Film hat doch subversiv einige Baustellen in meiner Seele wachgerüttelt:

Was würden wir machen wenn wir genügend Geld hätten? Was würden wir machen, wenn ich nicht arbeiten müsste und der Jürmann nicht ständig kaputt wäre?

Wir hätten mehr von der ganzen Welt gesehen, mehr Länder, mehr Wasserfälle und so und Essen wären wir auch öfter gegangen, aber wären wir noch unterwegs?

Ich glaube nicht, denn zumindest mir wäre langweilig geworden. Wo wären die Herausforderungen? Was macht man, wenn man nichts machen muss? Was ist schön am Leben, wenn alles Wunschkonzert ist?

Sind nicht die wahren Highlights, wenn man Hürden genommen hat und man sich selbst wieder beweisen konnte, wie fähig man ist, weil man mal wieder selbst die Tür einhängte, so wie gestern?

Würden wir Satelliteninternet bekommen, hätten die Erfolgserlebnisse von Job und Ländern die wir schon sahen die gleichen, wenn wir im Hotel gewesen wären?

Was hätte ich auf dieser Tour gelernt? Woran wären wir gewachsen, wenn nicht an den Herausforderungen, die wir alle gemeistert haben?

Mich hat der Weg bisher, mit all seinen Problemen sogar wieder jünger gemacht. Ich habe weniger Falten, einen wacheren Blick, mehr Mut, mehr Selbstvertrauen und mehr Lebensqualität denn je.

Nach unzähligen Baustellen fühle ich mich aus eigener Kraft mehr denn je dem Leben gewachsen und all das hätte Geld und ein Bockspringbett nicht schaffen können und ich glaube sogar, dass wir nur deshalb noch zusammen sind, weil wir nie den Weg des geringsten Widerstandes gehen konnten.

Worüber Lachen, wenn nicht über die Frau der Post, worüber aufregen, wenn nicht über scheinbare Jürmannkatastrophen und wen nicht lieben können als die Frau, die mir nach jedem guten und schlechten Tag sagt „ich liebe Dich? Nicht weil Du Geld hast, sondern weil du mir täglich zeigst, dass ich mich 100 Prozent auf Dich verlassen kann.“

Wie sollte ich das beweisen, wenn nicht damit, dass ich vor keiner Herausforderung zurückschrecke?

Danke, dass ich mich so oft als Held fühlen darf und bald mit meiner Traumfrau noch viel mehr von der Welt entdecken kann,nicht mit einer dicken Brieftasche sondern mit offenem Visier.

Euer Ulf

In english

Could it rich be more beautiful?

Silvana and I watched a movie yesterday. Something light, „Gentlemen“ by Guy Ritchie. But afterwards we weren’t upbeat, we were thoughtful.

We each withdrew for half an hour and I looked at the stars alone on the beach while Silvana watched the Milky Way from her bed. It was hard to enjoy that everything was as good as it was, because the movie had subversively shaken up some building sites in my soul:

What would we do if we had enough money? What would we do if I didn’t have to work and Jürmann wasn’t constantly broken?

We would have seen more of the world, more countries, more waterfalls and so on, and we would have gone out to eat more often, but would we still be traveling?

I don’t think so, because at least I would have gotten bored. Where would the challenges be? What do you do when you don’t have to do anything? What’s nice about life when everything is wishful thinking?

Aren’t the real highlights when you’ve overcome hurdles and you’ve been able to prove to yourself how capable you are by hanging the door yourself, like yesterday?

If we had satellite internet, would the sense of achievement from the jobs and countries we’ve already seen have been the same if we’d been in the hotel?

What would I have learned on this tour? What would we have grown from, if not from the challenges we all overcame?

The journey so far, with all its problems, has even made me younger again. I have fewer wrinkles, a more alert look, more courage, more self-confidence and a better quality of life than ever before.

After countless construction sites, I feel more able than ever to cope with life on my own and none of this could have been achieved with money and a trestle spring bed, and I even believe that we are only still together because we were never able to take the path of least resistance.

What to laugh about if not about the woman at the post office, what to get upset about if not about apparent Jürmann disasters and who not to love but the woman who says to me after every good and bad day „I love you? Not because you have money, but because you show me every day that I can rely on you 100 percent.“

How could I prove that if not by not shying away from any challenge?

Thank you for allowing me to feel like a hero so often and that I will soon be able to discover much more of the world with my dream woman, not with a fat wallet but with an open visor.

Your Ulf

En Francaise

Riche, cela pourrait-il être vraiment plus beau ?

Silvana et moi avons vu un film hier. Quelque chose de léger, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Mais après, nous n’étions pas exaltés, mais plutôt pensifs.

Nous nous sommes retirés chacun une demi-heure et j’ai regardé les étoiles, seul sur la plage, tandis que Silvana observait la voie lactée depuis son lit. J’ai eu du mal à apprécier que tout se passe aussi bien que cela, car le film a tout de même réveillé de manière subversive quelques chantiers dans mon âme :

Que ferions-nous si nous avions assez d’argent ? Que ferions-nous si je ne devais pas travailler et si le Jürmann n’était pas constamment en panne ?

Nous aurions vu plus de choses dans le monde entier, plus de pays, plus de chutes d’eau et tout ça, et nous serions allés manger plus souvent, mais serions-nous encore en voyage ?

Je ne pense pas, parce que moi au moins, je me serais ennuyé. Où seraient les défis ? Que fait-on quand on ne doit rien faire ? Qu’est-ce qui est beau dans la vie si tout est un concert de souhaits ?

Les vrais moments forts ne sont-ils pas ceux où l’on a surmonté des obstacles et où l’on a pu se prouver à soi-même à quel point on est capable, parce que l’on a encore accroché la porte soi-même, comme hier ?

Si nous avions reçu l’Internet par satellite, les expériences de travail et de pays que nous avons déjà vues auraient-elles été les mêmes si nous avions été à l’hôtel ?

Qu’aurais-je appris pendant ce voyage ? Qu’est-ce qui nous aurait fait grandir, si ce n’est les défis que nous avons tous surmontés ?

Le chemin parcouru jusqu’ici, avec tous ses problèmes, m’a même rajeuni. J’ai moins de rides, un regard plus éveillé, plus de courage, plus de confiance en moi et une qualité de vie plus élevée que jamais.

Après d’innombrables chantiers, je me sens plus que jamais capable d’affronter la vie par mes propres moyens, et tout cela, l’argent et un lit à tréteaux n’auraient pas pu le faire, et je pense même que si nous sommes encore ensemble, c’est parce que nous n’avons jamais pu emprunter la voie de la moindre résistance.

De quoi rire si ce n’est de la femme de la poste, de quoi s’énerver si ce n’est d’apparentes catastrophes de Jürmann et de qui ne pas pouvoir aimer que la femme qui me dit après chaque bonne et mauvaise journée „je t’aime ? Pas parce que tu as de l’argent, mais parce que tu me montres tous les jours que je peux compter sur toi à 100 %“.

Comment pourrais-je le prouver si ce n’est en ne reculant devant aucun défi ?

Merci de me permettre de me sentir si souvent comme un héros et de pouvoir bientôt découvrir encore plus de choses du monde avec la femme de mes rêves,non pas avec un gros portefeuille mais avec une visière ouverte.

Votre Ulf

El Español

¿Podría ser más bonito?

Silvana y yo vimos una película ayer. Algo ligero, „Gentlemen“ de Guy Ritchie. Pero después no estábamos alegres, sino pensativas.

Nos retiramos media hora cada uno y yo miraba las estrellas solo en la playa mientras Silvana observaba la Vía Láctea desde su cama. Era difícil disfrutar de que todo estuviera tan bien como estaba, porque la película había sacudido subversivamente algunas obras de mi alma:

¿Qué haríamos si tuviéramos suficiente dinero? ¿Qué haríamos si yo no tuviera que trabajar y Jürmann no estuviera constantemente destrozado?

Habríamos visto más mundo, más países, más cascadas, etc., y habríamos salido a comer más a menudo, pero ¿seguiríamos viajando?

No lo creo, porque al menos yo me habría aburrido. ¿Dónde estarían los retos? ¿Qué haces cuando no tienes que hacer nada? ¿Qué tiene de bueno la vida cuando todo son ilusiones?

¿No son los verdaderos momentos culminantes cuando has superado obstáculos y has podido demostrarte a ti mismo lo capaz que eres colgando la puerta tú mismo, como ayer?

Si hubiéramos tenido Internet por satélite, ¿la sensación de logro de los trabajos y países que ya hemos visto habría sido la misma si hubiéramos estado en el hotel?

¿Qué habría aprendido en esta gira? ¿De qué habríamos crecido si no fuera por los retos que todos hemos superado?

El viaje hasta ahora, con todos sus problemas, incluso me ha rejuvenecido. Tengo menos arrugas, una mirada más despierta, más coraje, más confianza en mí mismo y una calidad de vida mejor que nunca.

Después de innumerables obras, me siento más capaz que nunca de afrontar la vida por mis propios medios y nada de esto lo habría conseguido con dinero y una cama de muelles de caballete e incluso creo que sólo seguimos juntos porque nunca fuimos capaces de tomar el camino de menor resistencia.

De qué reírse si no es de la mujer de la oficina de correos, de qué enfadarse si no es de los aparentes desastres de Jürmann y a quién no amar sino a la mujer que me dice después de cada día bueno y malo „Te quiero…“. No porque tengas dinero, sino porque me demuestras cada día que puedo confiar en ti al cien por cien“.

¿Cómo podría demostrarlo si no es no rehuyendo ningún reto?

Gracias por permitirme sentirme un héroe tan a menudo y que pronto pueda descubrir mucho más del mundo con la mujer de mis sueños, no con una cartera gorda sino con la visera abierta.

Tu Ulf

Cast away in Kalamata

Während Hermes, der Götterbote, wohl in Deutschland und nicht in Griechenland weilt, macht sich Silvana an die Nähmaschine und zaubert für Ulf und Jürmann einige Kleidungsstücke, die nicht nur unbezahlbar sondern wahrscheinlich auch unzustellbar sind, denn wo hier das Paket hingeht hat nichts mit der Adresse zu tun, die man angibt sondern damit, wer es verschickt. Nicht einleuchtend?

Die Handpuppe von Eltas findet es merkwürdig, dass man das nicht versteht. Aber wir wollen ja jetzt nicht über griechische Models mit Arbeitsvertrag sondern Silvanas mit Nähmaschine berichten, denn bei Silvana ist klar, dass die Hose für mich an meinen Beinen landet, auch wenn mein Shirt mittlerweile zu ihrem umgenäht wurde.

Meine Pocahontas, wie ich sie auch gerne nenne, ist grad im Fieber eines tapferen Schneiderleins, denn egal ob Vorhänge, Loch in der Hose oder Bettbezüge, Silvana näht es und repariert ganz nebenbei die Wasserpumpe, den wo die, die wir bestellt haben, landen wird, weiss wohl nur Zeus und selbst bei dem bin ich mir nicht sicher.

Und wenn sie am Montag unsere Sateliteninternetschüssel einrichtet, hat sie diese von Helena vorsorglich schon nach Kalamata weitergeleitet, wo es eine DHL Dependace gibt.

Ja, hier gibt es alles, Sonne, Strand und Meer, aber auf dringende Medikamente möchte ich hier lieber nicht warten, auch wenn Silvana mir zwischzeitlich ein Hemd nähen würde, aber wenn es keine Taschen hat,macht es sich bestimmt auch gut als Totenhemd.

Und wenn sie nicht wirklich gestorben sind, dann nähen und meckern sie noch heute.

Euer Ulf

In english

Cast away in Kalamata

While Hermes, the messenger of the gods, is probably in Germany and not in Greece, Silvana gets to work on the sewing machine and conjures up a few items of clothing for Ulf and Jürmann that are not only priceless but probably undeliverable. Because where the parcel goes has nothing to do with the address you give, but with who sends it. Not plausible?

Eltas‘ hand puppet finds it strange that you don’t understand. But we don’t want to talk about Greek models with employment contracts, but Silvana’s with sewing machines. Because with Silvana, it’s clear that the trousers for me will end up on my legs, even if my shirt has now been sewn over to hers.

My Pocahontas, as I like to call her, is in the fever of a brave little tailor, because whether it’s curtains, a hole in my trousers or comforter covers, Silvana sews them and repairs the water pump on the side, because only Zeus knows where the one we ordered will end up, and I’m not even sure about him.

And when she sets up our satellite internet dish on Monday, she has already forwarded it from Helena to Kalamata, where there is a DHL Dependace, as a precaution.

Yes, there’s everything here, sun, beach and sea, but I’d rather not wait here for urgent medication, even if Silvana were to sew me a shirt in the meantime, but if it doesn’t have any pockets, it would certainly make a good shroud.

And if they haven’t really died, they’re still sewing and complaining today.

Your Ulf

En Francaise

Cast away à Kalamata

Pendant qu’Hermès, le messager des dieux, se trouve probablement en Allemagne et non en Grèce, Silvana se met à la machine à coudre et confectionne pour Ulf et Jürmann quelques vêtements qui non seulement n’ont pas de prix mais ne seront probablement pas livrés. Car ici, la destination du colis n’a rien à voir avec l’adresse que l’on indique, mais avec la personne qui l’envoie. Pas évident à comprendre ?

La marionnette d’Eltas trouve étrange qu’on ne comprenne pas. Mais nous ne voulons pas parler maintenant de mannequins grecs avec un contrat de travail, mais de Silvana avec des machines à coudre. Car avec Silvana, il est clair que le pantalon pour moi finira sur mes jambes, même si mon t-shirt a entre-temps été recousu pour devenir le sien.

Ma Pocahontas, comme j’aime aussi l’appeler, est dans la fièvre d’une couturière courageuse, car qu’il s’agisse de rideaux, d’un trou dans le pantalon ou de housses de couette, Silvana les coud et répare au passage la pompe à eau, car seul Zeus sait où celle que nous avons commandée va atterrir, et même lui, je n’en suis pas sûre.

Et lorsqu’elle installera notre antenne parabolique lundi, Helena l’a déjà transmise par précaution à Kalamata, où il y a un DHL Dependace.

Oui, il y a tout ici, le soleil, la plage et la mer, mais je préfère ne pas attendre ici pour des médicaments urgents, même si Silvana me confectionnerait une chemise en attendant, mais si elle n’a pas de poches, elle fera certainement très bien l’affaire comme chemise de mort.

Et s’ils ne sont pas vraiment morts, ils cousent et râlent encore aujourd’hui.

Votre Ulf

El Español

Desechados en Kalamata

Mientras Hermes, el mensajero de los dioses, está probablemente en Alemania y no en Grecia, Silvana se pone manos a la obra con su máquina de coser y confecciona unas prendas para Ulf y Jürmann que no sólo no tienen precio, sino que probablemente no se puedan entregar. Porque el destino del paquete no tiene nada que ver con la dirección indicada, sino con quién lo envía. ¿No es plausible?

A la marioneta de mano de Eltas le parece extraño que no lo entiendas. Pero no queremos hablar de modelos griegos con contratos de trabajo, sino de Silvana con máquinas de coser. Porque con Silvana está claro que los pantalones para mí acabarán en mis piernas, aunque ahora mi camisa se haya cosido a la suya.

Mi Pocahontas, como me gusta llamarla, está en la fiebre de un sastrecillo valiente, porque ya sean cortinas, un agujero en el pantalón o fundas nórdicas, Silvana lo cose y repara la bomba de agua del lado, porque sólo Zeus sabe dónde acabará la que encargamos, y yo ni siquiera estoy segura de él.

Y cuando el lunes nos instale la antena parabólica de Internet, ya la ha reenviado de Helena a Kalamata, donde hay una DHL Dependace, por precaución.

Sí, aquí hay de todo, sol, playa y mar, pero prefiero no esperar aquí la medicación urgente, aunque Silvana me cosiera una camisa mientras tanto, pero si no tiene bolsillos, seguro que sería una buena mortaja.

Y si no han muerto de verdad, hoy seguirán cosiendo y quejándose.

Tu Ulf

Stille Post

Ich weiss ja, dass die griechische Regierung unter Tsirpas die Post kaputt gespart hat, deshalb hoffe ich dass weder der Läufer mit den Sachen von Mama noch der mit Starlibk unterwegs überfallen wurde.

210 Kilometer von Athen bis Kalamata sind zu Fuss ein langer Weg und in sieben Tagen kann viel passieren. Ich hoffe, dass der jeweils letzte nicht in Kalamata tot umfällt, denn die Frau an der Poststation sieht mir nicht so aus, als könne sie erste Hilfe leisten.

Ehrlich gesagt frag ich mich, ob sie neben einigermaßen gut aussehen überhaupt was kann.

Sie meinte, dass die Pakete vielleicht bei ACS oder einer anderen Stationen angekommen sei, auch, nachdem ich ihr sagte, dass ich Ihre Adresse von der Visitenkarte doch verwandte.

Warum konnte sie nicht sagen, aber verwundert gucken , weil ich meinte, dass ich Ihr nicht traue und lieber täglich vorbei schaue. Freilich, dass gut aussehen beim doof gucken gelang ihr gut, aber sie schien auch sonst nicht viel zu tun zu haben.

Meine These ist ja, dass Griechenland so teuer ist, weil Fussgänger beim Postaustragen teurer sind als Sprit, aber das ist auch nur eine Vermutung. Vielleicht kann sich die Post auch die Autobahngebühren nicht leisten und ist wie wir über die Berge gefahren und abgestürzt.

Weiss mans? Wenn das passiert, kann es allerdings lange dauern, bis man Fahrer und Pakete findet, denn wenn man von abrutschnden Staßen berichtet, bekommt man nur ein „ich weiss“ zu hören.

Aber wir holen ja in sechs Wochen Zoé aus Athen, da lass ich dann Silvana mal genauer links und rechts nach Paketen oder Postboten Ausschau halten.

Vielleicht macht der Postbote ja auch grad Urlaub, weil August ist. Weiss mans?

Euer Ulf

In english

Silent mail
I know that the Greek government under Tsirpas has ruined the postal service, so I hope that neither the runner with Mom’s things nor the one with Starlibk was mugged on the way.

210 kilometers from Athens to Kalamata is a long way on foot and a lot can happen in seven days. I hope that the last one doesn’t drop dead in Kalamata, because the woman at the post office doesn’t look like she’d be able to give first aid.

To be honest, I wonder if she can do anything at all apart from looking reasonably good.

She said that the parcels might have arrived at ACS or another station, even after I told her that I had used your address from the business card.

She couldn’t say why, but looked puzzled because I said that I didn’t trust her and preferred to check in every day. Of course, she managed to look good while looking stupid, but she didn’t seem to have much else to do.

My theory is that Greece is so expensive because pedestrians are more expensive to deliver mail than gasoline, but that’s just a guess. Maybe the post office can’t afford the highway tolls and, like us, has driven over the mountains and crashed.

Does anyone know? If that happens, it can take a long time to find drivers and parcels, because if you report slippery roads, all you get is „I know“.

But we’re getting Zoé from Athens in six weeks‘ time, so I’ll have Silvana keep a closer eye out for parcels and letter carriers left and right.

Maybe the postman is on vacation because it’s August. Does anyone know?

Your Ulf

En Francaise

Poste silencieuse
Je sais que le gouvernement grec de Tsirpas a fait des économies sur la poste, j’espère donc que ni le coureur avec les affaires de maman ni celui avec Starlibk n’ont été agressés en route.

210 kilomètres d’Athènes à Kalamata, c’est un long chemin à parcourir à pied et il peut se passer beaucoup de choses en sept jours. J’espère que le dernier ne tombera pas raide mort à Kalamata, car la femme du relais de poste ne me semble pas capable de prodiguer les premiers soins.

Honnêtement, je me demande si elle sait faire autre chose que d’avoir l’air à peu près bien.

Elle m’a dit que les paquets étaient peut-être arrivés chez ACS ou dans une autre station, même après que je lui ai dit que j’avais utilisé votre adresse sur la carte de visite.

Elle n’a pas pu me dire pourquoi, mais elle a eu l’air étonnée parce que je lui ai dit que je ne lui faisais pas confiance et que je préférais passer la voir tous les jours. Bien sûr, elle a réussi à faire bonne figure tout en faisant l’imbécile, mais elle ne semblait pas avoir beaucoup d’autres choses à faire.

Ma thèse est que la Grèce est si chère parce que les piétons sont plus chers que l’essence pour porter le courrier, mais ce n’est qu’une supposition. Peut-être que la Poste ne peut pas non plus se permettre de payer les frais d’autoroute et qu’elle a traversé les montagnes et s’est écrasée comme nous.

Le sait-on ? Si cela se produit, il peut toutefois se passer beaucoup de temps avant que l’on retrouve les conducteurs et les colis, car si l’on parle de routes glissantes, on n’obtient qu’un „je sais“.

Mais comme nous allons chercher Zoé à Athènes dans six semaines, je vais demander à Silvana de regarder plus attentivement à gauche et à droite pour trouver des colis ou des facteurs.

Peut-être que le facteur est en vacances parce que c’est le mois d’août. Est-ce qu’on sait ?

Votre Ulf

El Español

Correo silencioso
Sé que el gobierno griego de Tsirpas ha arruinado el servicio postal, así que espero que ni el corredor con las cosas de mamá ni el de Starlibk hayan sido asaltados por el camino.

210 kilómetros de Atenas a Kalamata es un largo camino a pie y pueden pasar muchas cosas en siete días. Espero que la última persona no caiga muerta en Kalamata, porque la mujer de la oficina de correos no tiene pinta de ser capaz de prestar primeros auxilios.

Para ser sincero, me pregunto si puede hacer algo aparte de tener un aspecto razonablemente bueno.

Dijo que los paquetes podrían haber llegado a ACS o a otra estación, incluso después de que le dijera que había utilizado tu dirección de la tarjeta de visita.

No supo decirme por qué, pero me miró extrañada porque le dije que no me fiaba de ella y que prefería mirar todos los días. Por supuesto, se las arregló para quedar bien mientras parecía estúpida, pero no parecía tener mucho más que hacer.

Mi teoría es que Grecia es tan cara porque los peatones son más caros que la gasolina a la hora de repartir el correo, pero es sólo una suposición. A lo mejor la oficina de correos no puede pagar los peajes de las autopistas y ha conducido por las montañas como nosotros y se ha estrellado.

¿Alguien lo sabe? Si eso ocurre, puede llevar mucho tiempo encontrar conductores y paquetes, porque si informas de carreteras resbaladizas, lo único que oirás es „lo sé“.

Pero dentro de seis semanas nos traen a Zoé de Atenas, así que le diré a Silvana que vigile más de cerca los paquetes y los carteros a diestro y siniestro.

A lo mejor el cartero está de vacaciones porque es agosto. ¿Alguien lo sabe?

Su Ulf