Willkommen im Urlaub

Sommer, Palmen Sonnenschein und garantiert nicht allein. Yiassas Grecia, es gibt zehn Millionen Griechen und wir sind zwei von gut 30 Millionen Touristen jedes Jahr im Land der Götter, schade, dass sich beinahe alle für unseren Standort entschieden haben.

Sonnenschirm an Sonnenschirm und Auto an Auto steht das Land mit den meisten Stränden der Welt in brütender Hitze fest. Keiner kann oder mag sich bewegen, nicht mal mit der Hand zur Hupe, Gott sei Dank.

Dennoch sind wir froh hier und nicht in Spanien zu sein, denn trotz Überfüllung ist die Geräuschkulisse verhältnismäßig leise. Die meisten Griechen mögen es eben leise und selbst die Polizei scheint bei Einsätzen aufs Martinshorn zu verzichten, denn Tatütata hört man hier nicht.

Wie machen die das nur, in Deutschland muss nur jemand keinen Fahrradhelm tragen und schon weiss man das, dank Blaulichtsirene im Umkreis von gefühlt 50 Kilometern.

In Griechenland weiss man derzeit nur eines: Es ist Hochsommer und da bewegen sich die meisten nur maximal bis zum Strand und chillen dort (weiter).

Ich weiss, mein lieber Freund Jiannis macht alles andere als chillen und damit ist er nicht der Einzige, aber dennoch sind er und alle anderen um uns herum weniger hektisch. Wenn nichts geht, dann geht halt nichts, auch wenn man sich noch so aufregt. Deshalb bleiben kluge Griechen und Touristen den Grośstädten fern, denn da findet man das Gegenteil von Ruhe.

Ich frag mich warum Athen das neue Berlin sein will, in Deutschland ist Hektik bei niedrigeren Temperaturen doch viel angenehmer, aber wahrscheinlich schlummert in so manchem Großstadtgriechen doch noch ein altes Helasherz und fährt Sonntags, ganz still und heimlich zu uns an den Strand.

Ich könnte ihn oder sie verstehen.

Euer Ulf

In english

Welcome to your vacation

Summer, palm trees, sunshine and guaranteed not to be alone. Yiassas Grecia, there are ten million Greeks and we are two of a good 30 million tourists every year in the land of the gods, it’s a shame that almost all of them have chosen our location.

Parasol to parasol and car to car, the country with the most beaches in the world is stuck in sweltering heat. Nobody can or wants to move, not even with their hand on the horn, thank goodness.

Nevertheless, we are glad to be here and not in Spain, because despite the overcrowding, the background noise is relatively quiet. Most Greeks just like it quiet and even the police don’t seem to use their sirens when they’re on duty, because you can’t hear the sound of their sirens here.

How do they do it? In Germany, all someone has to do is not wear a bicycle helmet and you know it, thanks to the blue light siren that can be heard within a radius of 50 kilometers.

In Greece, only one thing is known at the moment: it’s the height of summer and most people only go as far as the beach and chill out there (further).

I know that my dear friend Jiannis does anything but chill out and he’s not the only one, but he and everyone else around us are less hectic. If nothing works, then nothing works, no matter how excited you get. That’s why smart Greeks and tourists stay away from the big cities, because that’s where you find the opposite of peace and quiet.

I wonder why Athens wants to be the new Berlin, in Germany the hustle and bustle at lower temperatures is much more pleasant, but there is probably still an old Hela heart slumbering in many a big city Greek and quietly and secretly travels to us on the beach on Sundays.

I could understand him or her.

Your Ulf

En Francaise

Bienvenue en vacances

L’été, les palmiers, le soleil et la garantie de ne pas être seul. Yiassas Grecia, il y a dix millions de Grecs et nous sommes deux des bien 30 millions de touristes chaque année au pays des dieux, dommage que presque tous aient choisi notre emplacement.

Parasol contre parasol et voiture contre voiture, le pays qui compte le plus de plages au monde est bloqué sous une chaleur étouffante. Personne ne peut ou n’aime bouger, même pas avec la main pour klaxonner, Dieu merci.

Pourtant, nous sommes heureux d’être ici et non en Espagne, car malgré la surpopulation, le bruit de fond est relativement faible. La plupart des Grecs aiment le silence et même la police semble renoncer à la sirène lors de ses interventions, car ici, on n’entend pas de tatutata.

Comment font-ils ? En Allemagne, il suffit que quelqu’un ne porte pas de casque de vélo pour que tout le monde le sache, grâce à la sirène bleue qui retentit dans un rayon de 50 kilomètres.

En Grèce, on ne sait actuellement qu’une chose : c’est le plein été et la plupart des gens ne se déplacent que jusqu’à la plage et y chillent (encore).

Je sais que mon cher ami Jiannis fait tout sauf du chill et qu’il n’est pas le seul, mais lui et tous les autres autour de nous sont moins agités. Quand rien ne va, rien ne va, même si l’on s’agite beaucoup. C’est pourquoi les Grecs et les touristes intelligents restent à l’écart des grandes villes, car on y trouve le contraire du calme.

Je me demande pourquoi Athènes veut être le nouveau Berlin, en Allemagne, l’agitation et les températures basses sont bien plus agréables, mais il est probable qu’un vieux cœur d’Helas sommeille encore chez certains Grecs des grandes villes et qu’ils se rendent chez nous à la plage le dimanche, tranquillement et en secret.

Je pourrais le ou la comprendre.

Votre Ulf

El Español

Bienvenido a sus vacaciones

Verano, palmeras, sol y garantía de no estar solo. Yiassas Grecia, hay diez millones de griegos y somos dos de los 30 millones de turistas que cada año visitan el país de los dioses, lástima que casi todos se hayan decantado por nuestra ubicación.

Sombrilla a sombrilla y coche a coche, el país con más playas del mundo está atrapado en un calor sofocante. Nadie puede ni quiere moverse, ni siquiera con la mano en el claxon, menos mal.

Sin embargo, nos alegramos de estar aquí y no en España, porque a pesar de la masificación, el ruido de fondo es relativamente tranquilo. A la mayoría de los griegos les gusta la tranquilidad, e incluso parece que la policía no utiliza las sirenas cuando está de servicio, porque aquí no se oye el sonido de sus sirenas.

¿Cómo lo hacen? En Alemania, basta con que alguien no lleve casco de ciclista para que te des cuenta, gracias a la sirena de luz azul que se oye en un radio de 50 kilómetros.

En Grecia, de momento sólo se sabe una cosa: estamos en pleno verano y la mayoría de la gente sólo va hasta la playa y se relaja allí (más allá).

Sé que mi querido amigo Jiannis hace de todo menos chill out y no es el único, pero él y todos los que nos rodean son menos agitados. Si nada funciona, entonces nada funciona, no importa lo excitado que te pongas. Por eso los griegos inteligentes y los turistas se alejan de las grandes ciudades, porque es allí donde se encuentra lo contrario de la paz y la tranquilidad.

Me pregunto por qué Atenas quiere ser la nueva Berlín, en Alemania el ajetreo a temperaturas más bajas es mucho más agradable, pero probablemente todavía hay un viejo corazón de Hela dormitando en muchos griegos metropolitanos y viajando silenciosa y secretamente hacia nosotros en la playa los domingos.

Yo podría entenderlo.

Tu Ulf

Der Angsthase

Libelle im Paradies

Manchmal ist es schon unwirklich, wie schön der erste Blick aus den geöffnete Tür des Jürmanns ist: strahlend blauer Himmel, eine Sonne, die so hell erstrahlt, als dürfe sie es nie wieder, ein Meer so türkisblau, dass kein Katalogbild mithalten kann und dann vor mir mein Kompensationsbauch und im Mund eine ungesunde Reminiszenz an vergange Leben.

Wann traue ich.mich endlich wirklich loszulassen? Wann höre ich endlich auf, auf mein Gefühl zu hören, das schlussendlich doch nur eine liebgewonnene Gewohnheit ist, die meinem trägen Gehirn geschuldet ist?
Wann höre ich endlich auf vor mir zu flüchten?

Nach der nächsten Katastrophe oder nach der übernächsten? Nie waren die Bedingungen besser. Das Geld ist da. Das Wetter toll und noch bin ich gesund?

Ich will nicht mehr der Alte sein. Ich will mich lösen von Frust, Kommerz und Stress. Deshalb bin ich hier und dennoch habe ich zwei falsche Freunde weiterhin im Gepäck.Bier und Zigaretten.

Ich musste und habe mich von so viel emanzipiert, was so viel Arbeit gekostet hat und denke immer noch das eben genannten genossen mir dabei geholfen haben. Dabei standen sie mir mehr im Weg als alles andere, denn sie waren es, die mich immer an der Kette hielten, wie einen Löwen, der Angst vor sich selbst hat und deshalb lieber in Gefangenschaft lebt.

Wenn der Ritt auf der Waiküre ein Erfolg werden soll und das ist ja der Grund warum ich gefahren bin, muss ich mich dieser Angst stellen.

Der Angst vor der Schwäche des eigenen Geistes, der so gern träge ist und auf Nummer Sicher geht. Dabei hab ich mich schon längst von der vermeintlichen Sicherheit gelöst und schon festgestellt, dass sie unbegründet ist.

Ich brauche keine Angst haben, denn ich weiss schon längst dass ich stark genug bin, ich glaub es mir nur noch nicht.

Zeit an meine Stärke zu glauben, denn so stark wie jetzt war ich noch nie und wer weiss, wann ich es je wieder sein werde.

Euer Ulf

In english

The scaredy-cat

Sometimes it’s unreal how beautiful the first glance out of the open door of the Jürmann’s is: a bright blue sky, a sun that shines so brightly as if it should never do so again, a sea so turquoise blue that no catalog picture can keep up and then in front of me my compensatory belly and in my mouth an unhealthy reminiscence of past lives.

When will I finally dare to really let go? When will I finally stop listening to my feelings, which are ultimately just a cherished habit caused by my sluggish brain?
When will I finally stop running away from myself?

After the next catastrophe or the one after that? The conditions have never been better. The money is there. The weather is great and I’m still healthy?

I don’t want to be the same old person anymore. I want to free myself from frustration, commerce and stress. That’s why I’m here and yet I still have two false friends in my luggage: beer and cigarettes.

I had to and have emancipated myself from so much that took so much work and I still think that the aforementioned friends helped me to do so. They stood in my way more than anything else, because they were the ones who always kept me on the chain, like a lion that is afraid of itself and therefore prefers to live in captivity.

If the ride on the Waiküre is to be a success, and that is the reason why I rode, I have to face up to this fear.

The fear of the weakness of my own mind, which likes to be lazy and play it safe. I have long since let go of this supposed security and have already realized that it is unfounded.

I don’t need to be afraid because I’ve known for a long time that I’m strong enough, I just don’t believe it yet.

It’s time to believe in my strength, because I’ve never been as strong as I am now and who knows when I’ll ever be again.

Your Ulf

En Francaise

L’angoisse

Il est parfois irréel de constater à quel point la première vue depuis la porte ouverte du Jürmann est belle : un ciel d’un bleu éclatant, un soleil qui brille comme s’il ne devait plus jamais briller, une mer d’un bleu turquoise qu’aucune photo de catalogue ne peut égaler et puis, devant moi, mon ventre de compensation et dans ma bouche, une réminiscence malsaine de vies passées.

Quand est-ce que j’oserai vraiment lâcher prise ? Quand cesserai-je d’écouter mon intuition, qui n’est en fin de compte qu’une chère habitude due à mon cerveau paresseux ?
Quand vais-je enfin arrêter de me fuir ?

Après la prochaine catastrophe ou celle d’après ? Les conditions n’ont jamais été aussi bonnes. L’argent est là. Le temps est magnifique et je suis encore en bonne santé ?

Je ne veux plus être comme avant. Je veux m’éloigner de la frustration, du commerce et du stress. C’est pour cela que je suis ici, et pourtant j’ai toujours deux faux amis dans mes bagages, de la bière et des cigarettes.

J’ai dû et j’ai réussi à m’émanciper de tant de choses qui m’ont coûté tant de travail et je pense toujours que ces mêmes amis m’ont aidé à le faire. Mais ils m’ont gêné plus que tout, car ce sont eux qui m’ont toujours tenu à la chaîne, comme un lion qui a peur de lui-même et qui préfère donc vivre en captivité.

Si je veux que cette chevauchée soit un succès, et c’est bien la raison pour laquelle j’ai pris le volant, je dois affronter cette peur.

La peur de la faiblesse de mon propre esprit, qui aime tant être paresseux et jouer la carte de la sécurité. Pourtant, je me suis déjà détaché depuis longtemps de cette prétendue sécurité et j’ai déjà constaté qu’elle n’est pas fondée.

Je n’ai pas besoin d’avoir peur, car je sais depuis longtemps que je suis assez forte, mais je ne me crois pas encore.

Il est temps de croire en ma force, car je n’ai jamais été aussi fort que maintenant et qui sait quand je le serai à nouveau.

Votre Ulf

El Español

El gato asustado

A veces es irreal lo bonita que es la primera mirada que se echa desde la puerta abierta de la Jürmann: un cielo azul brillante, un sol que brilla tanto como si no debiera permitírselo nunca más, un mar de un azul tan turquesa que ninguna foto de catálogo puede seguirle el ritmo y luego delante de mí mi barriga compensatoria y en mi boca una reminiscencia malsana de vidas pasadas.

¿Cuándo me atreveré por fin a soltarme de verdad? ¿Cuándo dejaré por fin de hacer caso a mis sentimientos, que a fin de cuentas no son más que un hábito acariciado provocado por mi perezoso cerebro?
¿Cuándo dejaré por fin de huir de mí mismo?

¿Después de la próxima catástrofe o de la siguiente? Las condiciones nunca han sido mejores. El dinero está ahí. Hace buen tiempo y sigo sano…

Ya no quiero ser la de antes. Quiero liberarme de la frustración, el comercio y el estrés. Por eso estoy aquí y, sin embargo, sigo llevando en mi equipaje dos falsos amigos: la cerveza y el tabaco.

Tuve y he tenido que emanciparme de tantas cosas que me costaron mucho trabajo y sigo pensando que los amigos mencionados me ayudaron a hacerlo. Me estorbaron más que otra cosa, porque fueron ellos los que me mantuvieron siempre en la cadena, como un león que se teme a sí mismo y por eso prefiere vivir cautivo.

Si quiero que la travesía del Waiküre sea un éxito, y esa es la razón por la que he montado, tengo que enfrentarme a este miedo.

El miedo a la debilidad de mi propia mente, a la que le gusta ser perezosa y jugar sobre seguro. Hace tiempo que dejé atrás esta supuesta seguridad y ya me he dado cuenta de que es infundada.

No necesito tener miedo porque hace tiempo que sé que soy lo suficientemente fuerte, sólo que aún no me lo creo.

Es hora de creer en mi fuerza, porque nunca he sido tan fuerte como ahora y quién sabe cuándo volveré a serlo.

Tu Ulf

Ich glaub, es war ein schöner Tag


Die Nacht war wirklich ätzend. Wir haben uns in drückender Hitze hin und her bewegt und wurden trotz Mückenspray, Vorhang und elektrischem Moskitofänger halb tot gestochen.

Wälzen im Jürmann, dann am Strand, dann wieder Jürmann und kaum dass der Schlaf uns endlich gefunden hat, brannte die Sonne wieder .

Man kann sagen: Wir waren bedient.

Aber der private Korrekturauftrag wartete und eine Bande von ambitionierten Businespeople in Rwanda wartete auf meine Aufmerksamkeit. Also tat ich, wie ich mir selbst befohlen und machte mich, mies gelaunt an mein Tagwerk, das dann doch ganz amüsant von statten ging.

Aber Silvana musste mit ihrer schlechten Laune allein klar kommen. Ihr Mann buckelte, die Sonne brannte und die Fliegen nervten, Stech fliegen, wohl bemerkt.

Klar, dass ihr Unmut irgendwann seinen Tribut einforderte und in einem Frustgespräch gipfelte.

Gut, dass wir am Traumstrand stehen und in christallklaren Wasser die Gemüter beruhigen indem wir planschen gingen. Und ehrlich gesagt noch besser, dass es nachher Garnelen mit Nudelsahnesauce im Sonnenuntergang gab, denn jetzt klappt sogar das Küssen wieder und das. Lachen.

Mal gucken, was die Nacht bringt. Ein bisschen Mückenspray haben wir noch.

Euer Ulf

In english

I think it was a nice day
The night really sucked. We tossed and turned in the oppressive heat and were bitten half to death despite the mosquito spray, curtain and electric mosquito catcher.

Rolling around in the Jürmann, then on the beach, then Jürmann again and as soon as we finally found sleep, the sun was blazing again.

You could say we were exhausted.

But the private proofreading job was waiting and a gang of ambitious business people in Rwanda were waiting for my attention. So I did as I was told and set about my day’s work in a bad mood, which turned out to be quite amusing.

But Silvana had to deal with her bad mood on her own. Her husband was bucking, the sun was blazing and the flies were annoying – biting flies, I might add.

Naturally, her displeasure took its toll at some point and culminated in a frustrating conversation.

It was a good thing that we were standing on a dream beach and were able to calm our tempers by splashing around in the crystal clear water. And to be honest, it’s even better that we had prawns with pasta cream sauce in the sunset afterwards, because now even kissing works again and that. Laughing.

Let’s see what the night brings. We still have a little mosquito spray.

Your Ulf

En Francaise

Je crois que c’était une belle journée
La nuit a été vraiment nulle. Nous avons fait des allers-retours dans une chaleur étouffante et nous nous sommes fait piquer à moitié morts malgré le spray anti-moustiques, le rideau et le moustiquaire électrique.

Nous nous sommes roulés dans le Jürmann, puis sur la plage, puis à nouveau dans le Jürmann et à peine le sommeil avait-il trouvé sa place que le soleil brûlait à nouveau.

On peut dire que nous étions servis.

Mais le travail de correction privé attendait et une bande de business people ambitieux au Rwanda attendait mon attention. J’ai donc fait ce que je m’étais dit et je me suis attelée, de mauvaise humeur, à ma journée, qui s’est finalement déroulée de manière assez amusante.

Mais Silvana devait se débrouiller seule avec sa mauvaise humeur. Son mari bombait le torse, le soleil brûlait et les mouches étaient agaçantes, des mouches à piquer, bien sûr.

Il est clair qu’à un moment donné, son mécontentement a fait des ravages et a culminé en une discussion de frustration.

Heureusement que nous nous trouvons sur une plage de rêve et que nous avons pu calmer les esprits en allant barboter dans une eau cristalline. Et pour être honnête, c’est encore mieux d’avoir mangé des crevettes avec de la sauce pour pâtes au coucher du soleil, car maintenant, même les baisers marchent à nouveau et ça. Rires.

Voyons ce que la nuit nous réserve. Il nous reste encore un peu de spray anti-moustiques.

Votre Ulf

Je crois que c’était une belle journée
La nuit a été vraiment nulle. Nous avons fait des allers-retours dans une chaleur étouffante et nous nous sommes fait piquer à moitié morts malgré le spray anti-moustiques, le rideau et le moustiquaire électrique.

Nous nous sommes roulés dans le Jürmann, puis sur la plage, puis à nouveau dans le Jürmann et à peine le sommeil avait-il trouvé sa place que le soleil brûlait à nouveau.

On peut dire que nous étions servis.

Mais le travail de correction privé attendait et une bande de business people ambitieux au Rwanda attendait mon attention. J’ai donc fait ce que je m’étais dit et je me suis attelée, de mauvaise humeur, à ma journée, qui s’est finalement déroulée de manière assez amusante.

Mais Silvana devait se débrouiller seule avec sa mauvaise humeur. Son mari bombait le torse, le soleil brûlait et les mouches étaient agaçantes, des mouches à piquer, bien sûr.

Il est clair qu’à un moment donné, son mécontentement a fait des ravages et a culminé en une discussion de frustration.

Heureusement que nous nous trouvons sur une plage de rêve et que nous avons pu calmer les esprits en allant barboter dans une eau cristalline. Et pour être honnête, c’est encore mieux d’avoir mangé des crevettes avec de la sauce pour pâtes au coucher du soleil, car maintenant, même les baisers marchent à nouveau et ça. Rires.

Voyons ce que la nuit nous réserve. Il nous reste encore un peu de spray anti-moustiques.

Votre Ulf

El Español

Creo que fue un buen día
La noche fue un asco. Dimos vueltas en la cama bajo un calor agobiante y nos picaron hasta casi matarnos a pesar del spray antimosquitos, la cortina y el mosquitero eléctrico.

Nos revolcamos en el Jürmann, luego en la playa, luego de nuevo en el Jürmann y, en cuanto por fin encontramos el sueño, el sol volvía a brillar.

Se podría decir que estábamos agotados.

Pero el trabajo de corrector privado estaba esperando y una pandilla de ambiciosos empresarios de Ruanda aguardaban mi atención. Así que hice lo que me dijeron y me puse a trabajar de mal humor, lo que resultó bastante divertido.

Pero Silvana tuvo que arreglárselas sola con su mal humor. Su marido estaba que trinaba, el sol era abrasador y las moscas eran molestas, moscas que picaban, debo añadir.

Naturalmente, su disgusto le pasó factura en algún momento y culminó en una conversación frustrante.

Menos mal que estábamos en una playa de ensueño y pudimos calmar los nervios chapoteando en el agua cristalina. Y para ser sinceros, fue aún mejor que después comiéramos gambas con salsa de crema de pasta al atardecer, porque ahora hasta los besos vuelven a funcionar y eso. Risas.

A ver qué nos depara la noche. Todavía tenemos un poco de spray antimosquitos.

Tu Ulf

Ohn‘ Klagen und Zagen, lern Ungunst kühn tragen (Goethe)


Gefühlte 10 Zentimeter geschmolzen und endlich mit dem ersehnten Geld auf dem Konto sitz ich zwar unausgeschlafen und von Mücken zerstochen, aber dennoch erleichtert am Strand und genieße mit Kaffe samt Kippe den Sonnenaufgang.

Bei 24 Grad Nachttemperatur ist es eben nicht leicht zu schlafen. Aber in knapp einer Woche soll das Extremwetter ja überstanden sein. Schlaf ich halt später.

Ich weiss noch, wie ich vor zwei Wochen daran dachte, dass ich keine Lust auf Zeitverschiebung und sechs Uhr aufstehen hatte. Mittlerweile steh ich um fünf auf, ganz ohne Wecker und freue mich über zwei Stunden etträgliche Temperaturen sowie die Gewissheit anstehende Rechnungen zahlen zu können.

Auch das ist Vanlifealltag und zugegeben, das ist nicht immer nur geil, aber dennoch bereuen wir trotz klebender Klamotten und arbeitsreichem Tagwerk unseren Schritt nicht.

Denn es ist ein einmalig schönes Gefühl, trotz all der Anstrengungen im Paradies zu stehen und die Gewissheit zu haben: Wir schaffen das wohl.

Ja, die erhoffte Entspannung hat uns noch nicht wirklich erreicht und der Gedanke an ein Gespräch mit Silvana vor Kurzem wirkt beinahe witzig, als ich sagte „ich hab das Gefühl, dass es so schön ist wie bei einer Ruhe vor dem Sturm“.

Oh ja, es hat gestürmt. Und wie. Aber wir haben überlebt, können jetzt ganz ohne Staatssubventionen den Wiederaufbau beginnen und weiter wachsen.

Das Leben ist halt, egal wo, ein survival of the fittest und Selbstoptimierungsprozess. Ich glaub vor einem Jahr, als wir mitten im Aufbau des Jürmanns und Abwickelmodus des alten Lebens waren, hätte ich so manche Herausforderung nicht gemeistert, die nun hinter uns liegt.

Wir haben lernen müssen auf einander zu vertrauen, zu schweigen, zu ertragen, nicht aufzugeben und ich, ganz persönlich, zu glauben. Zuvorderst an mich, aber auch an Silvana und eine höhere Kraft, die uns nie allein lässt, denn sonst wäre das alles nicht möglich. Im Guten wie im Schlechten.

Und apropos „glauben“: ich glaube, dass es nur wegen dieser vergangenen Ereignisse wirklich weiter gehen kann, weil uns all das gegeben hat, was es braucht, um den Ritt auf der Waiküre zu wagen. Was soll uns jetzt schon noch aufhalten? Ich sollte vielleicht besser nicht fragen. Lach.

Euer Ulf

In english

Learn to bear adversity boldly, without complaining or faltering (Goethe)
It feels like I’ve melted 10 centimetres and I finally have the money I’ve been waiting for in my bank account. I’m sitting on the beach, not well rested and bitten by mosquitoes, but still relieved and enjoying the sunrise with a coffee and a cigarette.

It’s not easy to sleep when it’s 24 degrees at night. But the extreme weather should be over in just under a week. I’ll just sleep later.

I remember thinking two weeks ago that I didn’t fancy the time difference and getting up at six in the morning. Now I get up at five, without an alarm clock, and am happy about two hours of tolerable temperatures and the certainty of being able to pay upcoming bills.

This is also part of everyday van life and, admittedly, it’s not always great, but we still don’t regret our move, despite our sticky clothes and busy days.

Because it’s a uniquely wonderful feeling to be standing in paradise despite all the effort and to have the certainty: We’re going to make it.

Yes, the hoped-for relaxation hasn’t really come yet and the thought of a recent conversation with Silvana seems almost funny when I said „I have the feeling that it’s like the calm before the storm“.

Oh yes, it has stormed. And how. But we survived and can now start to rebuild without any state subsidies and continue to grow.

Life is simply a survival of the fittest and self-optimization process, no matter where. I think a year ago, when we were in the middle of rebuilding the Jürmann and unwinding the old life, I wouldn’t have been able to cope with some of the challenges that are now behind us.

We have had to learn to trust each other, to keep quiet, to endure, not to give up and I, personally, to believe. First and foremost in myself, but also in Silvana and a higher power that never leaves us alone, otherwise none of this would be possible. For better or for worse.

And speaking of „believing“: I believe that we can only really move forward because of these past events, because we have been given everything we need to dare to ride the wave. What’s to stop us now? Maybe I shouldn’t ask. Laugh.

Your Ulf

En Francaise

Sans se plaindre et sans hésiter, apprends à porter hardiment le malheur (Goethe)
J’ai l’impression d’avoir perdu dix centimètres et d’avoir enfin l’argent tant attendu sur mon compte en banque. Je suis assis sur la plage, mal dormi et piqué par les moustiques, mais soulagé, et je savoure le lever du soleil avec un café et une cigarette.

Avec une température nocturne de 24 degrés, il n’est pas facile de dormir. Mais dans moins d’une semaine, ce temps extrême devrait être surmonté. Je dormirai plus tard.

Je me souviens qu’il y a deux semaines, je pensais que je n’avais pas envie de me lever à six heures et de subir le décalage horaire. Aujourd’hui, je me lève à cinq heures, sans réveil, et je me réjouis des deux heures de températures supportables et de la certitude de pouvoir payer les factures à venir.

Ça aussi, c’est le quotidien du van et, il faut bien l’avouer, ce n’est pas toujours génial, mais malgré les vêtements qui collent et les journées de travail bien remplies, nous ne regrettons pas notre décision.

Car c’est un sentiment unique et agréable de se retrouver au paradis malgré tous ces efforts et d’avoir la certitude d’y être : Nous allons y arriver.

Oui, la détente espérée ne nous a pas encore vraiment atteints et la pensée d’une conversation récente avec Silvana semble presque drôle, lorsque je disais „j’ai l’impression que c’est aussi beau qu’un calme avant la tempête“.

Oh oui, il y a eu une tempête. Et comment. Mais nous avons survécu, nous pouvons maintenant commencer à reconstruire sans aucune subvention de l’État et continuer à grandir.

La vie, où qu’elle soit, est un processus de survie du plus fort et d’auto-optimisation. Je pense qu’il y a un an, alors que nous étions en pleine construction du Jürmann et en mode liquidation de l’ancienne vie, je n’aurais pas pu relever certains des défis qui sont maintenant derrière nous.

Nous avons dû apprendre à nous faire confiance, à nous taire, à supporter, à ne pas abandonner et moi, personnellement, à croire. En moi d’abord, mais aussi en Silvana et en une force supérieure qui ne nous laisse jamais seuls, car sinon tout cela ne serait pas possible. Pour le meilleur et pour le pire.

Et à propos de „croire“ : je crois que c’est seulement grâce à ces événements passés que nous pouvons vraiment avancer, parce que tout ce qu’il faut pour oser chevaucher la waiküre nous a été donné. Qu’est-ce qui pourrait nous arrêter maintenant ? Je ne devrais peut-être pas demander. Rires.

Votre Ulf

El Español

Aprende a soportar la adversidad con valentía, sin quejarte ni vacilar (Goethe)
Parece que me he derretido 10 centímetros y que por fin tengo en mi cuenta bancaria el dinero que tanto anhelaba. Estoy sentado en la playa, sin descansar bien y picado por los mosquitos, pero aliviado y disfrutando del amanecer con un café y un cigarrillo.

No es fácil dormir cuando hace 24 grados por la noche. Pero el tiempo extremo debería terminar en poco menos de una semana. Dormiré más tarde.

Recuerdo que hace quince días pensaba que no me gustaba la diferencia horaria y levantarme a las seis de la mañana. Ahora me levanto a las cinco, sin despertador, y me alegro de tener dos horas de temperatura soportable y la certeza de poder pagar las próximas facturas.

Esto también forma parte de la vida cotidiana en furgoneta y, hay que reconocerlo, no siempre es genial, pero aun así no nos arrepentimos de nuestra mudanza a pesar de la ropa pegajosa y los días ajetreados.

Porque es una sensación singularmente maravillosa estar en el paraíso a pesar de todo el esfuerzo y tener la certeza: Vamos a conseguirlo.

Sí, la esperada relajación aún no ha llegado realmente y me parece casi graciosa una conversación reciente con Silvana en la que decía „tengo la sensación de que es como la calma antes de la tormenta“.

Oh, sí, ha estallado la tormenta. Y de qué manera. Pero sobrevivimos y ahora podemos empezar a reconstruir sin subvenciones estatales y seguir creciendo.

La vida es simplemente un proceso de supervivencia del más fuerte y de autooptimización, no importa dónde. Creo que hace un año, cuando estábamos en plena reconstrucción de la Jürmann y poniendo fin a la antigua vida, no habría sido capaz de afrontar algunos de los retos que ahora hemos dejado atrás.

Hemos tenido que aprender a confiar los unos en los otros, a callar, a aguantar, a no rendirnos y yo, personalmente, a creer. Ante todo en mí mismo, pero también en Silvana y en un poder superior que nunca nos deja solos, de lo contrario nada de esto sería posible. Para bien o para mal.

Y hablando de „creer“: creo que sólo podemos seguir adelante gracias a estos acontecimientos pasados, porque se nos ha dado todo lo que necesitamos para atrevernos a subirnos a la ola. ¿Qué nos detiene ahora? Quizá no debería preguntar. Ríete.

Tu Ulf

Auf die Gesundheit

(Down below in english en français Incluido el español) Sonntag, ich mein Samstag, jedenfalls ausschlafen, von karibischer Sonne geweckt werden und im Bett frühstücken: Bruchetta mit dem Löffel, dazu schwarzer Kaffee  und ne Kippe.

Ja, es klingt ungesund, ist es auch, aber wer kann schon immer gesund leben? Meines Erachtens leben wir gesünder denn je, denn wir haben weniger (nicht keine) Sorgen denn je und sind dank Sonne Strand und Meer glücklicher als wir es je waren.

Übrigens wissenschaftlich bewiesen, denn glückliche Menschen leben im Durchschnitt sieben Jahre länger als andere, nicht nur weil sie aufgrund der Paradiesischen Umstände freundlicher sind, was ebenfalls gesünder ist.

Und die glücklichsten Menschen Europas leben in Griechenland (Platz 2 der Welt), gefolgt von Kroatien. Nur auf einer karischen Insel gibt es noch glücklichere; man braucht ja auch noch Ziele.

Deshalb werde ich gleich, trotz Sonntag, ich meine Samstag arbeiten und vielleicht zwischendurch schnorcheln, man muss ja schließlich auch was für die Gesundheit tun.

Euer Ulf

In english

To health
Sunday, I mean Saturday, sleep in, wake up to the Caribbean sun and have breakfast in bed: Bruchetta with a spoon, black coffee and a cigarette.

Yes, it sounds unhealthy, and it is, but who can live healthily all the time? In my opinion, we are living healthier than ever because we have fewer (not no) worries than ever and are happier than we have ever been thanks to the sun, beach and sea.

Scientifically proven, by the way, because happy people live on average seven years longer than others, and not just because they are friendlier due to the paradisiacal circumstances, which is also healthier.

And the happiest people in Europe live in Greece (2nd place in the world), followed by Croatia. Only on a Carian island are there happier people; after all, you still need destinations.

That’s why I’m going to work on Saturday, despite Sunday, and maybe go snorkeling in between – after all, you have to do something for your health.

Your Ulf

En Francaise

À la santé
Dimanche, je veux dire samedi, en tout cas faire la grasse matinée, être réveillé par le soleil des Caraïbes et prendre le petit déjeuner au lit : Bruchetta à la cuillère, accompagné de café noir et d’une cigarette.

Oui, cela semble malsain, c’est vrai, mais qui peut toujours vivre sainement ? À mon avis, nous vivons plus sainement que jamais, car nous avons moins de soucis (et non pas pas pas de soucis du tout) que jamais et nous sommes plus heureux que jamais grâce au soleil, à la plage et à la mer.

D’ailleurs, c’est scientifiquement prouvé, car les gens heureux vivent en moyenne sept ans de plus que les autres, et pas seulement parce qu’ils sont plus sympathiques en raison des circonstances paradisiaques, ce qui est également plus sain.

Et les personnes les plus heureuses d’Europe vivent en Grèce (deuxième place mondiale), suivie par la Croatie. Il n’y a que sur une île caribéenne que l’on trouve des gens encore plus heureux ; il faut bien avoir des objectifs.

C’est pourquoi je vais tout de suite, malgré le dimanche, je veux dire le samedi, travailler et peut-être faire de la plongée en apnée de temps en temps, il faut bien faire quelque chose pour la santé.

Votre Ulf

El Español

A la salud
Domingo, quiero decir sábado, dormir hasta tarde, despertarse con el sol del Caribe y desayunar en la cama: Bruchetta con cuchara, café solo y un pitillo.

Sí, suena poco saludable, y lo es, pero ¿quién puede vivir sano todo el tiempo? En mi opinión, vivimos más sanos que nunca porque tenemos menos (no ninguna) preocupación que nunca y somos más felices que nunca gracias al sol, la playa y el mar.

Por cierto, esto se ha demostrado científicamente, ya que las personas felices viven una media de siete años más que el resto, y no sólo porque sean más amables debido a las circunstancias paradisíacas, que también es más sano.

Y las personas más felices de Europa viven en Grecia (segundo puesto mundial), seguida de Croacia. Sólo en una isla caribeña hay gente más feliz; al fin y al cabo, siguen haciendo falta destinos.

Por eso voy a trabajar el sábado, a pesar del domingo, y tal vez haga snorkel entre medias; al fin y al cabo, hay que hacer algo por la salud.

Tu Ulf

Das Glückskind

Wenn man um sieben erwacht,mit einem frisch aufgebrühtem Kaffee direkt zum Strand geht, während die Sonne schon so intensiv brennt, dass man eine Sonnenbrille bemühen muss, darf mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Glückskind zu sein.

Und ich bin wahrhaftig ein Glückskind,, auch wenn wahrlich nicht alles eitel Sonnenschein ist. Aber uns war natürlich klar, dass es auch in diesem Leben Herausforderungen zu meistern gibt.

Die Sonne hilft aber, zu lächeln, ja nötigt mich beinahe, weil sie in meiner Fantasie wie eine lächelnde Freundin bereits auf mich wartet.

„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da.Komm her, ich nehme dich in den Arm“ flüstert sie mir dann zu und ich genieße das Liegen im noch leicht kühlen Sand.

Einatmen, ausatmen, dem Wellenrauschen lauschen und einfach sein. Jetzt tiefenentspannt, gleich fleissig und heute Abend glücklich darüber, dass ich weiss, wieder das Beste gegeben zu haben. „Danke Dir liebe Sonne“ und danke Silvana, die wie keine andere für mich da ist und nimmt wie ich jeweils grad bin, denn ohne Sonne kann ich ganz schön brummig gucken. Aber dann ist sie wie die Sonne, lächelt mich an und sagt

„Guten Morgen kleiner Ulf, ich weiss, du hast schlecht geschlafen, aber jetzt bin ich ja wieder da. Komm her, ich nehme dich in den Arm“.

Ein Glückskind eben.

Euer Ulf

In english

The lucky child
If you wake up at seven, go straight to the beach with a freshly brewed coffee while the sun is already burning so intensely that you have to wear sunglasses, you can justifiably claim to be a lucky child.

And I am truly a lucky child, even if not everything is sunshine and roses. But of course we knew that there would be challenges to overcome in this life too.

But the sun helps me to smile, almost forces me to, because in my imagination it is already waiting for me like a smiling friend.

„Good morning little Ulf, I know you slept badly, but now I’m back, come here, I’ll take you in my arms“ she whispers to me and I enjoy lying in the still slightly cool sand.

Breathe in, breathe out, listen to the sound of the waves and just be. Now deeply relaxed, equally hard-working and happy tonight that I know I’ve done my best again. „Thank you dear sun“ and thank you Silvana, who is there for me like no other and takes me as I am at the moment, because without the sun I can look pretty grumpy. But then she is like the sun, smiles at me and says

„Good morning little Ulf, I know you didn’t sleep well, but now I’m back. Come here, I’ll give you a hug“.

Just a lucky child.

Your Ulf

En Francaise

L’enfant de la chance
Quand on se réveille à sept heures, qu’on se rend directement à la plage avec un café fraîchement préparé, alors que le soleil tape déjà si fort qu’il faut porter des lunettes de soleil, on peut se targuer d’être un enfant chanceux.

Et je suis vraiment une fille chanceuse, même si tout n’est pas rose. Mais nous savions bien sûr qu’il y aurait aussi des défis à relever dans cette vie.

Mais le soleil m’aide à sourire, me force presque à sourire, car dans mon imagination, il m’attend déjà comme une amie souriante.

„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais je suis de retour, viens ici, je vais te prendre dans mes bras“, me chuchote-t-elle et je savoure le fait d’être allongé dans le sable encore légèrement frais.

Inspirer, expirer, écouter le bruit des vagues et être tout simplement. Maintenant profondément détendu, tout de suite appliqué et ce soir heureux de savoir que j’ai à nouveau donné le meilleur de moi-même. „Merci cher soleil“ et merci à Silvana, qui est là pour moi comme personne d’autre et qui me prend comme je suis à chaque fois, car sans soleil, je peux avoir l’air très grognon. Mais ensuite, elle est comme le soleil, elle me sourit et me dit

„Bonjour, petit Ulf, je sais que tu as mal dormi, mais maintenant je suis de retour. Viens ici, je vais te prendre dans mes bras“.

Un enfant chanceux, en somme.

Votre Ulf

El Español

El niño afortunado
Si uno se levanta a las siete, va directamente a la playa con un café recién hecho mientras el sol ya quema con tanta intensidad que hay que llevar gafas de sol, puede afirmar con razón que es un niño afortunado.

Y yo soy una niña afortunada, aunque no todo sean rosas y sol. Pero, por supuesto, nos dimos cuenta de que también habría retos que superar en esta vida.

Pero el sol me ayuda a sonreír, casi me obliga, porque en mi imaginación ya me está esperando como un amigo sonriente.

„Buenos días pequeño Ulf, sé que has dormido mal, pero ya estoy de vuelta, ven aquí, te acogeré en mis brazos“ me susurra y yo disfruto tumbado en la arena aún ligeramente fresca.

Inspirar, espirar, escuchar el sonido de las olas y simplemente estar. Ahora profundamente relajado, igual de trabajador y feliz esta noche que sé que he vuelto a dar lo mejor de mí. „Gracias querido sol“ y gracias Silvana, que me acompaña como nadie y me acepta tal y como soy en este momento, porque sin el sol puedo parecer bastante gruñón. Pero entonces ella es como el sol, me sonríe y me dice

„Buenos días pequeño Ulf, sé que no has dormido bien, pero ya estoy de vuelta. Ven aquí, te daré un abrazo“.

Una niña con suerte.

Tu Ulf

Warum die Deutschen so wenig Fantasie haben

Ich nehme an, dass zumindest alle Deutschsprecher unter den Leserinnen und Lesern wissen, wie man Substantive und Adjektive in die jeweiligen Fälle Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv setzt.

Und den Unterschied zwischen Subjekt und Objekt bekommen die meisten vermutlich auch noch auf die Kette, aber was ist eine Adverbiale Bestimmung und was zum Teufel ist der Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ? Im Englischen, nur als Beispiel gibt es ihn nicht. „Wem“ und „“wen“ ist „whom“.

Wie erklärt man also einen Unterschied der oft nicht gemacht wird?

Indem man dem Wort und der Verwendung auf den Grund geht!

Also der Dativ kommt ethymologisch vom lat. Wort „dare“ geben, deshalb auch Datum, also „das Gegebene“. Der Dativ ist also „Fakt“ wenn man so will.

Der Akkusativ hingegen kommt vom lat. „Acusare“ anklagen.

Der Akkusativ ist folglich theoretischer. Er hat die Qualität der Argumentation, einer Erklärung.

Wer also den Dativ benutzt, spricht von dem was ist; wie bei mir jetzt:

Ich liege an DEM Strand. Kein Zweifel.

Bei „ich sehe DEN Strand“ ist es schon anders.

Aber was genau?

Anders ist, dass der Akkusativ dafür gedacht ist, dass er sagt, was man denkt und andere deshalb nicht wissen können.

Ich sage ja nicht „ich sehe den Strand“, wenn jemand neben mir liegt und sieht, wie ich den Strand sehe. Das wäre ja redundant, doppelt gemoppelt oder völlig überflüssige Information.

Und deshalb wird der Akkusativ auch häufiger genutzt als der Dativ. Er ist beinahe die Begründung für das Dasein Sprache (ganz genau genommen ist es der Genitiv, aber er hat ja eine ähnliche Quakität, denn er sagt, was man NICHT sehen kann, wie „der Strand der Griechen ist schön“. Auf meinen Bildern sind ja selten griechische Flaggen zu sehen.

Beim Akkusativ ist das ähnlich.

Man sagt „ich liebe die Frau“, wenn die Information etwas erklärt, ein Warum oder so, beispielsweise, warum ich sie küsse.

Das ist praktisch, denn so  kann man nicht nur wissen, was man sieht, sondern auch verstehen, was man nicht sehen kann.

Apropos nicht sehen: Wenn ich nachdenke, gehe ich anders, als wenn ich es nicht mache. Wenn man also „nachdenklich“ ist, dann beschreibt „nachdenklich“ die „Art und Weise“ zu sein.

Deshalb nennt man Infos wie „nachdenklich“ in „nachdenklich ging er zum Strand“ adverbiale Bestimmungen. Das kommt von ad (lat. zu) Verb (Verb) iale (Wortartendung zur symbolisierung einer Qualität).

„Nachdenklich“ ist somit der Grund, warum ich gehe wie ich gehe, denn wenn ich nicht nachdenklich wäre (Konjunktiv 2) dann ginge (ebenfalls Konjunktiv 2) ich  ja anders. Vielleicht würde (Sie wissen schon) ich es sonst gar nicht erwähnen, dass ich gehe.

Und weil es da-rische, wenn man so will, also „gegebene“ und nicht offensichtliche Qualitäten gibt, benutzt der Deutschsprecher auch hier die Fälle Dativ, Akkusativ und Genitiv.

Ja, das macht das Sprechenlernen sehr kompliziert, aber die Möglichkeit der Darstellung von Allem, in ihrer jeweiligen  Kontingenz, unfassbar hoch.

Wer Deutsch spricht, braucht also viel weniger Fantasie als Französischsprecher, beispielsweise. Was man auch an anderen Stellen im Leben merkt. Aber zumindest gibt es am Ende keine Fragen mehr, außer vielleicht rethorische, oder?!

So verdiene ich bei einem deutschen Arbeitgeber 13 Euro die Stunde,  natürlich auf Englisch.

Euer Ulf

In english

Why Germans have so little imagination
I assume that at least all German speakers among our readers know how to put nouns and adjectives into the nominative, accusative, dative and genitive cases.

And the difference between subject and object is probably something most people can get their heads around, but what is an adverbial clause and what the hell is the difference between dative and accusative? In English, just as an example, it doesn’t exist. „Wem“ and „“wen“ is „whom“.

So how do you explain a difference that is often not made?

By getting to the bottom of the word and its usage!

So the dative comes ethymologically from the Latin word „dare“ to give, hence also datum, meaning „that which is given“. The dative is therefore a „fact“ if you like.

The accusative, on the other hand, comes from the Latin „acusare“ to accuse.

The accusative is therefore more theoretical. It has the quality of argumentation, of an explanation.

So whoever uses the dative speaks of what is; like me now:

I am lying on THE beach. No doubt about it.

It’s different with „I see THE beach“.

But what exactly?

What’s different is that the accusative is intended to say what you think and therefore others can’t know.

I don’t say „I see the beach“ when someone is lying next to me and sees how I see the beach. That would be redundant, double or completely superfluous information.

And that’s why the accusative is used more often than the dative. It is almost the reason for the existence of language (strictly speaking, it is the genitive, but it has a similar quality, because it says what you can NOT see, like „the beach of the Greeks is beautiful“. You rarely see Greek flags in my pictures.

It’s similar with the accusative.

You say „I love the woman“ when the information explains something, a why or something, for example, why I kiss her.

This is practical because you can not only know what you see, but also understand what you can’t see.

Speaking of not seeing: When I think, I walk differently than when I don’t. So if you are „thoughtful“, then „thoughtful“ describes the „way“ of being.

This is why information such as „thoughtfully“ in „thoughtfully he went to the beach“ is called an adverbial clause. This comes from ad (lat. to) verb (verb) iale (word type ending to symbolize a quality).

„Thoughtfully“ is therefore the reason why I walk the way I do, because if I wasn’t thoughtful (subjunctive 2) then I would walk (also subjunctive 2) differently. Perhaps (you know) otherwise I wouldn’t even mention that I’m walking.

And because there are da-rische, if you like, i.e. „given“ and non-obvious qualities, German speakers also use the dative, accusative and genitive cases here.

Yes, this makes learning to speak very complicated, but the possibility of representing everything, in its respective contingency, is incredibly high.

German speakers therefore need much less imagination than French speakers, for example. Which you also notice in other parts of life. But at least there are no more questions at the end, except perhaps rethorical ones, right?

So I earn 13 euros an hour with a German employer, in English of course.

Your Ulf

En Francaise


Pourquoi les Allemands manquent-ils d’imagination ?
Je suppose qu’au moins tous les germanophones parmi les lecteurs savent comment placer les noms et les adjectifs dans les cas respectifs du nominatif, de l’accusatif, du datif et du génitif.

Et la plupart d’entre eux savent probablement aussi faire la différence entre le sujet et l’objet, mais qu’est-ce qu’une détermination adverbiale et quelle est la différence entre le datif et l’accusatif ? En anglais, à titre d’exemple, elle n’existe pas. „Qui“ et „“qui“ est „whom“.

Alors comment expliquer une différence qui n’est souvent pas faite ?

En allant au fond du mot et de son utilisation !

Donc le datif vient éthymologiquement du latin „dare“ donner, d’où la date, c’est-à-dire „ce qui est donné“. Le datif est donc un „fait“ si l’on veut.

L’accusatif, en revanche, vient du latin „Acusare“ accuser.

L’accusatif est donc plus théorique. Il a la qualité d’une argumentation, d’une explication.

Celui qui utilise le datif parle donc de ce qui est, comme moi en ce moment :

Je suis sur LA plage. Il n’y a pas de doute.

Avec „je vois LA plage“, c’est déjà différent.

Mais quoi exactement ?

Ce qui est différent, c’est que l’accusatif est conçu pour dire ce que l’on pense et que les autres ne peuvent donc pas savoir.

Je ne dis pas „je vois la plage“ si quelqu’un est allongé à côté de moi et me voit voir la plage. Ce serait redondant, double ou une information totalement superflue.

Et c’est pourquoi l’accusatif est plus souvent utilisé que le datif. Il est presque la raison d’être de la langue (à proprement parler, c’est le génitif, mais il a une quakité similaire, car il dit ce que l’on ne peut PAS voir, comme „la plage des Grecs est belle“. Sur mes photos, on voit rarement des drapeaux grecs.

Pour l’accusatif, c’est pareil.

On dit „j’aime la femme“ quand l’information explique quelque chose, un pourquoi ou autre, par exemple, pourquoi je l’embrasse.

C’est pratique, car cela permet non seulement de savoir ce que l’on voit, mais aussi de comprendre ce que l’on ne voit pas.

En parlant de ne pas voir : Quand je réfléchis, je marche différemment que quand je ne le fais pas. Donc, si l’on est „pensif“, „pensif“ décrit la „manière“ d’être.

C’est pourquoi on appelle des infos comme „pensif“ dans „pensif, il est allé à la plage“ des déterminations adverbiales. Cela vient de ad (latin à) verb (verbe) iale (terminaison de type de mot pour symboliser une qualité).

„Pensif“ est donc la raison pour laquelle je marche comme je marche, car si je n’étais pas pensif (subjonctif 2), je marcherais (également subjonctif 2) autrement. Peut-être que sinon (vous savez) je ne mentionnerais même pas le fait que je marche.

Et comme il y a des qualités da-riques, si l’on veut, c’est-à-dire „données“ et non évidentes, le locuteur allemand utilise ici aussi les cas datif, accusatif et génitif.

Oui, cela rend l’apprentissage de la langue très compliqué, mais la possibilité de représenter tout, dans sa contingence respective, est incroyablement élevée.

Celui qui parle allemand a donc besoin de beaucoup moins d’imagination que celui qui parle français, par exemple. Ce que l’on remarque aussi à d’autres moments de la vie. Mais au moins, à la fin, il n’y a plus de questions, sauf peut-être rhétoriques, non ?!

C’est ainsi que je gagne 13 euros de l’heure chez un employeur allemand, en anglais bien sûr.

Votre Ulf

El Español

Por qué los alemanes tienen tan poca imaginación
Supongo que al menos todos los germanoparlantes de entre nuestros lectores saben poner sustantivos y adjetivos en los casos nominativo, acusativo, dativo y genitivo.

Y probablemente la mayoría sepa distinguir entre sujeto y objeto, pero ¿qué es una cláusula adverbial y qué demonios diferencia hay entre dativo y acusativo? En inglés, sólo como ejemplo, no existe. „Wem“ y „wen“ es „quien“.

Entonces, ¿cómo se explica una diferencia que a menudo no se hace?

¡Llegando al fondo de la palabra y de su uso!

Así, el dativo procede etimológicamente de la palabra latina „dare“ dar, de ahí también datum, que significa „lo que se da“. El dativo es, por tanto, un „dato“, si se quiere.

El acusativo, en cambio, procede del latín „acusare“, acusar.

El acusativo es, por tanto, más teórico. Tiene la cualidad de argumentación, de explicación.

Así que quien usa el dativo habla de lo que es; como yo ahora:

Estoy tumbado en LA playa. No hay duda.

Es diferente con „veo LA playa“.

¿Pero qué es exactamente?

Lo que es diferente es que el acusativo pretende decir lo que tú piensas y, por tanto, los demás no pueden saber.

Yo no digo „veo la playa“ cuando alguien está tumbado a mi lado y ve cómo veo la playa. Eso sería información redundante, doble o completamente superflua.

Y por eso se usa más el acusativo que el dativo. Es casi la razón de ser del lenguaje (en sentido estricto, es el genitivo, pero tiene una cualidad parecida, porque dice lo que NO se ve, como „la playa de los griegos es preciosa“. Rara vez se ven banderas griegas en mis fotos.

Con el acusativo pasa algo parecido.

Dices „amo a la mujer“ cuando la información explica algo, un por qué o algo, por ejemplo, por qué la beso.

Esto es práctico porque no sólo puedes saber lo que ves, sino también entender lo que no ves.

Hablando de no ver: Cuando pienso, camino de manera diferente que cuando no lo hago. Así que si eres „pensativo“, entonces „pensativo“ describe la „forma“ de ser.

Por eso, una información como „pensativamente“ en „pensativamente fue a la playa“ se denomina cláusula adverbial. Proviene de ad (lat. to) verb (verbo) iale (terminación de tipo de palabra que simboliza una cualidad).

„Pensativamente“ es, por tanto, la razón por la que camino como lo hago, porque si no fuera reflexivo (subjuntivo 2) entonces caminaría (también subjuntivo 2) de otra manera. Tal vez (ya se sabe) de otro modo ni siquiera mencionaría que camino.

Y como hay da-rische, si se quiere, es decir, cualidades „dadas“ y no evidentes, los germanoparlantes también utilizan aquí los casos dativo, acusativo y genitivo.

Sí, esto hace que aprender a hablar sea muy complicado, pero la posibilidad de representar todo en su respectiva contingencia es increíblemente alta.

Por eso, los germanoparlantes necesitan mucha menos imaginación que los francófonos, por ejemplo. Lo que también se nota en otras partes de la vida. Pero al menos al final no hay más preguntas, salvo quizá las retóricas, ¿no?

Así que gano 13 euros la hora con un empleador alemán, en inglés, por supuesto.

Tu Ulf

Der schönste Ort, an dem ich je gewesen bin


Keine Palmen, kein Shop, kaum ein Mensch nur Sonne, Strand, Meer, Silvana und ich. Dafür hat es sich gelohnt, ja ich will sogar behaupten, dafür sind wir überhaupt unterwegs.

Heute Nacht haben wir uns am Strand in Alexandropoli gewälzt und konnten nicht schlafen, weil Straßen, Hunde und Menschen mit Musik uns einfach nicht zur Ruhe kommen ließen.

Also sind wir nachts um halb drei geflüchtet, um am einsamen Strand zwischen den Bergen Ruhe zu finden. Aber hier wartete eine fünfköpfige Familie samt mobilen Wohnhaus mit Einkaufswagen (echtes Auto), ein russisches Pärchen in Technolaune und diesmal miesestes Internet auf uns.

Wir mussten somit weiter, maximal 450 Kilometer bis zum traumhaften See, den wir vor Wochen genießen durften und den wir jetzt als kommende Station nehmen werden. Denn nach 230 Kilometern inklusive Polizeifahndung und. Militärhubschrauber Observation (möglicherweise wegen Brantgefahr, es war und ist wirklich überall furztrocken), sind wir hier, in der Nähe von Talkidiki.

Den Frust von überhitzter Technik, genervter Seele und Bangen um den Job, wurde „the beach“ zu unserem Hafen, inklusive hervorragendem Internet.

Ich hasse es, das zu schreiben, denn nichts nervt mehr als diese Sorge, zumal wir doch all dieser Zivilisation entfliehen wollten. Aber selbst das Paradies gibt es nicht kostenlos.

Drei Tage nicht arbeiten, ein halber Tank, auch wenn das in diesem Fall nur gut 60 Euro bedeutet, weil in Bulgarien erworben, fordern Wiedergutmachung.

Aber jetzt will und kann ich, ja hoffe, dass meine Liebste mir nicht allzu lange sauer ist, da mir nicht nur aufgrund der oft weit über 30 Grad der Schweiß auf der Stirn stand.

Hier bin ich Mensch, hier fast allein! Hier kann die Seele auftanken, nicht nur meine. Hier kann ich arbeiten und leben.

Geht noch mehr?! Ja, ohne Fliegen.

Euer Ulf

In english

The most beautiful place I’ve ever been to

No palm trees, no stores, hardly anyone around, just sun, beach, sea, Silvana and me. It was worth it, I would even say that’s why we were there in the first place.

Tonight we tossed and turned on the beach in Alexandropoli and couldn’t sleep because the streets, dogs and people with music just wouldn’t let us rest.

So we fled at half past two in the morning to find peace and quiet on the secluded beach between the mountains. But there was a family of five with a mobile home and shopping cart (real car), a Russian couple in techno mood and this time the worst possible internet waiting for us.

So we had to keep going, a maximum of 450 kilometers to the beautiful lake that we enjoyed weeks ago and that we will now use as our next stop. Because after 230 kilometers including a police search and. Military helicopter observation (possibly because of the risk of fire, it was and is really fart-dry everywhere), we are here, near Talkidiki.

The frustration of overheated technology, annoyed souls and anxiety about the job, „the beach“ became our harbor, including excellent internet.

I hate writing this, because nothing is more annoying than this worry, especially as we wanted to escape all this civilization. But even paradise doesn’t come for free.

Three days off work, half a tank of gas, even if in this case that only means a good 60 euros because it was bought in Bulgaria, demand compensation.

But now I want and can, indeed I hope that my sweetheart won’t be angry with me for too long, as I was sweating, and not just because of the often well over 30 degrees.

Here I am human, almost alone! Here my soul can recharge, not just mine. I can work and live here.

Is there more? Yes, without flies.

Your Ulf

En Francaise

Le plus bel endroit où j’ai jamais été.

Pas de palmiers, pas de boutique, presque personne, juste le soleil, la plage, la mer, Silvana et moi. Ça valait le coup, je dirais même que c’est pour ça que nous sommes partis.

Cette nuit, nous nous sommes vautrés sur la plage d’Alexandropoli et nous n’avons pas pu dormir parce que les rues, les chiens et les gens qui jouent de la musique ne nous laissaient pas nous reposer.

Nous nous sommes donc enfuis à deux heures et demie du matin pour trouver le calme sur une plage déserte entre les montagnes. Mais là, une famille de cinq personnes avec une maison mobile et un caddie (une vraie voiture), un couple de Russes en technolâtrie et, cette fois, un Internet de mauvaise qualité nous attendaient.

Nous avons donc dû continuer, 450 kilomètres au maximum, jusqu’au lac de rêve dont nous avons pu profiter il y a des semaines et que nous allons maintenant prendre comme prochaine étape. Car après 230 kilomètres, y compris la recherche policière et. Observation par hélicoptère militaire (peut-être à cause du risque d’incendie, c’était et c’est vraiment partout sec comme un pet), nous sommes ici, près de Talkidiki.

La frustration d’une technique surchauffée, d’une âme énervée et de l’angoisse du travail, „the beach“ est devenu notre port, y compris un excellent Internet.

Je déteste écrire cela, car rien n’est plus énervant que ce souci, d’autant plus que nous voulions échapper à toute cette civilisation. Mais même le paradis n’est pas gratuit.

Trois jours sans travailler, un demi-réservoir, même si cela ne représente dans ce cas qu’une bonne soixantaine d’euros, car acheté en Bulgarie, demandent réparation.

Mais maintenant, je veux et je peux, j’espère même que ma bien-aimée ne m’en voudra pas trop longtemps, car la sueur a perlé sur mon front, et pas seulement à cause des 30 degrés souvent largement dépassés.

Ici, je suis un être humain, presque seul ! Ici, l’âme peut se ressourcer, et pas seulement la mienne. Ici, je peux travailler et vivre.

Peut-on faire mieux ? Oui, sans les mouches.

Votre Ulf

El Español

El lugar más bonito en el que he estado nunca

Sin palmeras, sin tiendas, sin casi nadie alrededor, sólo sol, playa, mar, Silvana y yo. Valió la pena, incluso diría que por eso viajamos en primer lugar.

Esta noche hemos dado vueltas en la playa de Alexandropoli y no hemos podido dormir porque las calles, los perros y la gente con música no nos dejaban descansar.

Así que huimos a las dos y media de la madrugada para encontrar paz y tranquilidad en la solitaria playa entre las montañas. Pero allí nos esperaba una familia de cinco miembros con una casa rodante y un carrito de la compra (coche de verdad), una pareja rusa en plan tecno y esta vez el peor internet posible.

Así que tuvimos que seguir adelante, un máximo de 450 kilómetros hasta el precioso lago que disfrutamos semanas atrás y que ahora tomaremos como nuestra próxima parada. Porque después de 230 kilómetros, incluyendo una búsqueda policial y. observación militar en helicóptero (posiblemente por el riesgo de incendio, estaba y está muy pedo por todas partes), estamos aquí, cerca de Talkidiki.

La frustración de la tecnología sobrecalentado, almas molestas y la ansiedad por el trabajo, „la playa“ se convirtió en nuestro puerto, incluyendo una excelente internet.

Odio escribir esto, porque no hay nada más molesto que esta preocupación, sobre todo porque queríamos escapar de toda esta civilización. Pero ni siquiera el paraíso es gratis.

Tres días de baja laboral, medio depósito de gasolina, aunque en este caso sólo sean unos buenos 60 euros porque se compró en Bulgaria, exigen una compensación.

Pero ahora quiero y puedo, de hecho espero, que mi amorcito no se enfade conmigo por mucho tiempo, ya que estaba sudando, y no sólo por los a menudo más de 30 grados.

Aquí soy humano, ¡casi solo! Aquí mi alma puede recargar las pilas, no sólo la mía. Aquí puedo trabajar y vivir.

¿Hay más? Sí, sin moscas.

Tu Ulf

Ein fast normaler Tag

Eigentlich fing diese Woche hervorragend an. Es war wirklich ein idyllisches Kleinod, wie aus dem Bilderbuch, an dem wir erwachen durften und wir waren frohgemut ob der letzten 150 Kilometer bis Alexandropoli.

Unterwegs noch schnell telefonieren, kurz die Internetkarte besorgen und dann am Strand ausruhen, Stunde machen und Minijob erledigen.

Ach ja, in Griechenland schließen Montags ja die Geschäfte um eins (https://unserrittaufderwaikuere.com/2024/04/11/sonne-probleme/), also doch nicht telefonieren, direkt durchfahren und laaaange kein Pipi machen.

Aber die Vorfreude wurde mit strahlenden Sonnenschein belohnt und auch in der Stadt lief alles wie am Schnürchen, nur auf dem Weg zum Strand fiel uns auf, dass das Internet nicht lief.

Schön, das wir eine Karte geschenkt bekamen, noch schöner, wenn wenigstens eine funktionieren würde. Jetzt war guter Rat unbezahlbar, den in Bulgarien hätten wir noch Netz gehabt, aber der Weg war zu weit und so gut, dass wir uns Hotel ausweichen könnten, verdiene ich ja auch nicht.

Also bei 35 Grad im Schatten wieder in die Stadt brausen und auf dem Lidlparkplatz 100 Schüler sowie Schulleitung vom nicht funktionsfähigen Netz berichten. Das war ein Spaß und ich gelinde gesagt „genervt“.

Aber es war wie es ist unsere Entscheidung und so knallte das Frustbier in praller Sonne noch besser. Danach in Touristenmanier mit 100 anderen ins Meer kurz planschen und dann vor Erschöpfung beinahe tot ins Bett fallen.

Gegen sieben Uhr Abends, ich hatte mir die imaginäre Schlachtbank für die Vodaphone Tante schon zurechtgedacht, lächelte Silvana „das Internet funktioniert“.

Wie schön. Gute Nacht.

Euer Ulf

In english

An almost normal day
This week actually got off to a great start. It really was an idyllic, picture-perfect place to wake up, and we were happy about the last 150 kilometers to Alexandropoli.

A quick phone call on the way, a quick internet card and then a rest on the beach, a lesson and a mini-job.

Oh yes, in Greece the stores close at one o’clock on Mondays (https://unserrittaufderwaikuere.com/2024/04/11/sonne-probleme/), so no phone calls after all, just drive straight through and don’t pee for a loooong time.

But the anticipation was rewarded with bright sunshine and everything went like clockwork in the city too, only on the way to the beach did we notice that the internet wasn’t working.

It was nice that we were given a card as a gift, but even nicer if at least one of them worked. Now good advice was priceless, as we would have had a network in Bulgaria, but the journey was too far and I don’t earn that much money to avoid a hotel.

So we roared back into town at 35 degrees in the shade and told 100 pupils and the school management about the non-functioning network in the Lidl parking lot. It was fun and I was „annoyed“ to say the least.

But it was our decision and so the frustrating beer in the blazing sun was even better. Afterwards, we splashed around in the sea with 100 other tourists and then fell into bed almost dead from exhaustion.

Around seven o’clock in the evening, I had already thought up the imaginary slaughterhouse for the Vodaphone aunt, Silvana smiled „the internet is working“.

How nice. Good night.

Your Ulf

En Francaise

Une journée presque normale
En fait, cette semaine avait très bien commencé. Nous nous sommes réveillés dans un endroit idyllique, comme dans un livre d’images, et nous étions ravis de parcourir les 150 derniers kilomètres jusqu’à Alexandropoli.

En cours de route, nous avons passé un coup de fil, acheté une carte Internet et nous sommes allés nous reposer sur la plage, faire une heure de cours et un petit boulot.

Ah oui, en Grèce, le lundi, les magasins ferment à une heure (https://unserrittaufderwaikuere.com/2024/04/11/sonne-probleme/), alors pas de téléphone, on passe directement et on ne fait pas pipi avant longtemps.

Mais l’anticipation a été récompensée par un soleil radieux et, en ville aussi, tout s’est déroulé comme sur des roulettes, sauf que sur le chemin de la plage, nous avons remarqué que l’Internet ne fonctionnait pas.

C’est bien qu’on nous ait offert une carte, c’est encore mieux si au moins une carte fonctionnait. Maintenant, les bons conseils n’avaient pas de prix, car en Bulgarie, nous aurions encore eu du réseau, mais la route était trop longue et nous ne pouvions pas nous rabattre sur un hôtel, je ne gagne pas non plus d’argent.

Nous sommes donc retournés en ville en trombe par 35 degrés à l’ombre et nous sommes allés sur le parking du Lidl pour informer 100 élèves et la direction de l’école que le réseau ne fonctionnait pas. C’était amusant et le moins que l’on puisse dire, c’est que j’étais „énervé“.

Mais c’était notre décision et la bière de frustration en plein soleil n’en a été que meilleure. Ensuite, à la manière des touristes, nous avons barboté brièvement dans la mer avec 100 autres personnes, puis nous sommes tombés presque morts d’épuisement dans notre lit.

Vers sept heures du soir, j’avais déjà imaginé l’abattoir imaginaire pour la tante Vodaphone, Silvana sourit „l’Internet fonctionne“.

Comme c’est beau ! Bonne nuit à tous.

Votre Ulf

En Español

Une journée presque normale
En fait, cette semaine avait très bien commencé. Nous nous sommes réveillés dans un endroit idyllique, comme dans un livre d’images, et nous étions ravis de parcourir les 150 derniers kilomètres jusqu’à Alexandropoli.

En route, nous avons passé un coup de fil, acheté une carte Internet, puis nous nous sommes reposés sur la plage, avons fait une heure de cours et terminé un petit boulot.

Ah oui, en Grèce, le lundi, les magasins ferment à une heure (https://unserrittaufderwaikuere.com/2024/04/11/sonne-probleme/), alors pas de téléphone, on passe directement et on ne fait pas pipi avant longtemps.

Mais l’anticipation a été récompensée par un soleil radieux et, en ville aussi, tout s’est déroulé comme sur des roulettes, sauf que sur le chemin de la plage, nous avons remarqué que l’Internet ne fonctionnait pas.

C’est bien qu’on nous ait offert une carte, c’est encore mieux si au moins une carte fonctionnait. Maintenant, les bons conseils n’avaient pas de prix, car en Bulgarie, nous aurions encore eu du réseau, mais la route était trop longue et nous ne pouvions pas nous rabattre sur un hôtel, je ne gagne pas non plus d’argent.

Nous sommes donc retournés en ville en trombe par 35 degrés à l’ombre et nous sommes allés sur le parking du Lidl pour informer 100 élèves et la direction de l’école que le réseau ne fonctionnait pas. C’était amusant et le moins que l’on puisse dire, c’est que j’étais „énervé“.

Mais c’était notre décision, et la bière de frustration a encore mieux claqué en plein soleil. Ensuite, à la manière des touristes, nous avons barboté brièvement dans la mer avec 100 autres personnes, puis nous sommes tombés presque morts d’épuisement dans notre lit.

Vers sept heures du soir, j’avais déjà imaginé l’abattoir imaginaire pour la tante Vodaphone, Silvana sourit „l’Internet fonctionne“.

Comme c’est beau ! Bonne nuit à tous.

Votre Ulf

City of nature

Stellt Euch vor, ihr seid in einer Metropole wie Bangkok. Pulsierende Großstadt mit unzähligen Menschen in lebendig gewordenen Wegen und Straßen die zwischen Ruinen und modernsten Gebäuden beinahe einen eigenen Herzschlag haben.

Und jetzt ersetzt die Häuser und Baukomplexe durch Gräser, Büsche und Bäume. Und die Menschen durch Millionen und Abermillionen von Tieren, mehr, als man sich vorstellen kann. Über Ihnen thronen unzählige funkelnde Sterne und die Geräuschkulisse ist nicht erfüllt von Stimmen, sondern von Vogelgesang, Quaken, Zirpen und vereinzeltem Heulen. Hier werden Sandhügel zu Bahnhöfen von Ameisenzügen und Grashalmen zu Start und Landebahnen von Libellen. Ein orchestrales Finale wie es schöner, bunter und lieblicher nicht sein kann.

Leben in all seiner großen und kleinen Vielfalt, einträchtig mit und beieinander. Würmer, Käfer, Spinnen, Ameisen, Mücken, Motten, Frösche, Kröten, Nachtigallen, Hunde, Katzen, Grashüpfer, Grillen und all die unzähligen Geschöpfe die ich noch vergessen habe, weil sie zu viligran für mein banal grobes Auge oder meine grobschlächtigen Ohren sind.

Könnt ihr es fühlen?

Dann seid ihr wie wir jetzt inmitten bulgarischer Gebirge, nach unzähligen Aufs und Abs durch Kuhherden und Schafen die vom Jüngsten bis zum Stammesältesten keinen vergessen. Im Tempo des jedem gegebenen, lebt hier Natur wie zu Zeiten, als Internet noch das war, was man Zukunftsmusik nannte und keiner vermisste.

Fressen und Gefressen werden in vollendeter Harmonie.

Ich wollte arbeiten, aber bin nach hunderten von Kilometern zum Entspannen und Genießen verdonnert, liege mit Silvana im offenen Jürmann und kann die Schönheit der Dunkelheit um uns herum nicht fassen.

Wir baden in einem Gefühl der Wohligkeit, wie es keine Errungenschaft der Zivilisation möglich machen könnte. Hier inhaliert man unbeschreiblichen Frieden, der alle Sinne berührt.

Ich weiss nicht, ob ich gut oder überhaupt schlafen werde, aber eines ist sicher, dies ist eine der ergreifenden Nächte meines Lebens.

Euer Ulf

In english

City of Nature

Imagine you are in a metropolis like Bangkok. A pulsating metropolis with countless people in paths and streets that have come alive and almost have a heartbeat of their own between ruins and modern buildings.

And now the houses and building complexes have been replaced by grasses, bushes and trees. And the people with millions and millions of animals, more than you can imagine. Countless twinkling stars are enthroned above you and the soundscape is not filled with voices, but with birdsong, croaking, chirping and the occasional howl. Here, sand hills become stations for ant trains and blades of grass become runways for dragonflies to take off and land. An orchestral finale that could not be more beautiful, colorful and sweet.

Life in all its great and small diversity, in harmony with and next to each other. Worms, beetles, spiders, ants, mosquitoes, moths, frogs, toads, nightingales, dogs, cats, grasshoppers, crickets and all the countless creatures that I have forgotten because they are too delicate for my banally coarse eyes or my coarse ears.

Can you feel it?

Then you are like us now in the middle of the Bulgarian mountains, after countless ups and downs through herds of cows and sheep that forget no one from the youngest to the oldest. Here, nature lives at the pace of what everyone is given, as it did in the days when the internet was still a thing of the future and nobody missed it.

Eating and being eaten in perfect harmony.

I wanted to work, but after hundreds of kilometers I am forced to relax and enjoy myself, lying in the open Jürmann with Silvana and unable to grasp the beauty of the darkness around us.

We bathe in a feeling of well-being that no achievement of civilization could make possible. Here we inhale an indescribable peace that touches all our senses.

I don’t know whether I will sleep well or at all, but one thing is certain, this is one of the most moving nights of my life.

Yours Ulf

En Francaise

Ville de la nature

Imaginez que vous êtes dans une métropole comme Bangkok. Une grande ville vibrante avec d’innombrables personnes dans des chemins et des rues devenus vivants qui, entre les ruines et les bâtiments les plus modernes, ont presque leur propre battement de cœur.

Et maintenant, remplace les maisons et les complexes de construction par des herbes, des buissons et des arbres. Et les hommes par des millions et des millions d’animaux, plus que vous ne pouvez l’imaginer. Au-dessus de vous trônent d’innombrables étoiles scintillantes et le paysage sonore n’est pas rempli de voix, mais de chants d’oiseaux, de coassements, de stridulations et de hurlements isolés. Ici, les collines de sable deviennent des gares pour les trains de fourmis et les brins d’herbe des pistes de décollage et d’atterrissage pour les libellules. Un final orchestral on ne peut plus beau, plus coloré et plus doux.

La vie dans toute sa diversité, grande et petite, en harmonie avec les autres et les uns avec les autres. Vers, coléoptères, araignées, fourmis, moustiques, papillons de nuit, grenouilles, crapauds, rossignols, chiens, chats, sauterelles, grillons et toutes les innombrables créatures que j’ai encore oubliées parce qu’elles sont trop délicates pour mon œil banalement grossier ou mes oreilles grossières.

Vous pouvez le sentir ?

Alors vous êtes comme nous au milieu des montagnes bulgares, après d’innombrables montées et descentes de troupeaux de vaches et de moutons qui n’oublient personne, du plus jeune au plus âgé de la tribu. Au rythme de chacun, la nature vit ici comme au temps où Internet était encore ce qu’on appelait une musique d’avenir et que personne ne regrettait.

Manger et être mangé en parfaite harmonie.

Je voulais travailler, mais après des centaines de kilomètres, je suis contraint de me détendre et de profiter, allongé avec Silvana dans le Jürmann ouvert, et je n’arrive pas à saisir la beauté de l’obscurité qui nous entoure.

Nous baignons dans un sentiment de bien-être qu’aucune conquête de la civilisation ne pourrait rendre possible. Ici, on inhale une paix indescriptible qui touche tous les sens.

Je ne sais pas si je vais bien dormir ou si je vais dormir du tout, mais une chose est sûre, c’est l’une des nuits les plus émouvantes de ma vie.

Votre Ulf

El Espanol

Ciudad de la naturaleza

Imagine que se encuentra en una metrópolis como Bangkok. Una metrópoli palpitante con innumerables personas en callejuelas y calles que han cobrado vida y casi tienen latido propio entre ruinas y edificios modernos.

Y ahora las casas y los complejos de edificios han sido sustituidos por hierbas, arbustos y árboles. Y el pueblo por millones y millones de animales, más de los que puedas imaginar. Incontables estrellas centelleantes se entronizan sobre ti y el paisaje sonoro no se llena de voces, sino de cantos de pájaros, graznidos, gorjeos y algún que otro aullido. Aquí, las colinas de arena se convierten en estaciones ferroviarias para los trenes hormiga y las briznas de hierba en pistas de despegue y aterrizaje para las libélulas. Un final de orquesta que no puede ser más bello, colorido y dulce.

La vida en toda su gran y pequeña diversidad, armonizando con y juntos. Gusanos, escarabajos, arañas, hormigas, mosquitos, polillas, ranas, sapos, ruiseñores, perros, gatos, saltamontes, grillos y todas las innumerables criaturas que he olvidado porque son demasiado delicadas para mi banal ojo tosco o mis toscos oídos.

¿Puedes sentirlo?

Entonces estás como nosotros ahora en medio de las montañas búlgaras, tras innumerables subidas y bajadas entre rebaños de vacas y ovejas que no olvidan a nadie, desde el más joven al más viejo de la tribu. Aquí, la naturaleza vive al ritmo que a cada uno le da la gana, como en los tiempos en que internet era aún cosa del futuro y nadie lo echaba de menos.

Comer y ser comido en perfecta armonía.

Yo quería trabajar, pero después de cientos de kilómetros me veo obligado a relajarme y disfrutar, tumbado en el Jürmann abierto con Silvana e incapaz de captar la belleza de la oscuridad que nos rodea.

Nos bañamos en una sensación de bienestar que ningún logro de la civilización podría hacer posible. Aquí inhalamos una paz indescriptible que toca todos nuestros sentidos.

No sé si dormiré bien o del todo, pero una cosa es cierta, ésta es una de las noches más conmovedoras de mi vida.

Su Ulf