Die Reise ins Ich

Die Reise ins Ich

Wo fährt man hin, wenn man denkt, dass man sich im Kreis dreht?

Ich habe mich entschlossen, in mich zu gehen, bis die Luft wieder satter wird und die Nerven sich beruhigt haben.

Raus aus der Welt und dahin wo meine Welt Gestalt annimmt, in meinen Geist.

Aber ich werde nicht nachdenken und sinnieren, ich werde schweigen und ausblenden. Ich gehe dahin, wo man keinen Platz braucht und Leben nicht bewertet werden kann.

Ich werde mich beim Lustwandeln im Geist beobachten. Mich in der Disziplin des Genügens üben, indem ich mich nur der Maxime unterwerfen, was auch immer ist, es zu genießen.

Schluss mit zaudern, zetern und echauffieren, Schluss mit Lösungen finden. Die Lösung für alle Probleme ist längst da, ich habe nur versucht sie zu ignorieren, weil Weglaufen oder fahren einfacher war.

Ich Stelle mich der Wut und Ohnmacht und schaue mal, was davon übrig bleibt, wenn ich mich nicht Reinsteiger. Ich werde den Frust Schachmatt setzen.

Mein Gegner ist Karpov oder Kasparow aber meinLösungsansatz ist stärker, weil er nicht prognostizierbar ist.

Die meisten Schachgroßmeister gewinnen Spiele, weil sie viele, ja die meisten Situationen schon einmal gesehen haben, klar, dass sie gegen KI wie deepblue verlieren mussten, denn KI kennt mehr als menschliche Erfahrung.

Aber ich werde mich nicht mehr auf meine Erfahrung verlassen und werde mich von dessen Lösungsansätzen mit ihrer Charakteristik des „ist doch ganz einfach“ blenden lassen.

Ich warte einfach, bis der Erfahrung die Piste ausgeht und lege.mich im Anschluss schlafen.

Macht Euch keine Sorgen, ich werde nicht verlieren können, sondern nur gewinnen, denn nur ich weiss, dass man nur dann gewinnt, wenn man aufhört gewinnen zu wollen, weil ich weiss der eigentliche Gewinn liegt nur darin, nicht zu verlieren.

Euer Ulf

In english

The journey into the self

Where do you go when you think you’re going round in circles?

I have decided to go into myself until the air becomes fuller again and my nerves have calmed down.

Out of the world and into my mind, where my world takes shape.

But I’m not going to think and ponder, I’m going to be silent and fade out. I will go where no space is needed and life cannot be judged.

I will observe myself walking in pleasure in my mind. I will practise the discipline of contentment by submitting myself only to the maxim of enjoying whatever it is.

No more dithering, ranting and fussing, no more finding solutions. The solution to all problems has been there for a long time, I just tried to ignore it because it was easier to run away or drive.

I’ll face up to the anger and powerlessness and see what’s left of it if I don’t get myself in line. I will checkmate the frustration.

My opponent is Karpov or Kasparov but my approach is stronger because it’s unpredictable.

Most chess grandmasters win games because they have seen many, indeed most situations before, clearly they had to lose to AI like deepblue because AI knows more than human experience.

But I won’t rely on my experience anymore and I won’t be blinded by its „it’s easy“ approach.

I’ll just wait until the experience runs out and then go to sleep.

Don’t worry, I won’t be able to lose, only win, because only I know that you only win when you stop wanting to win, because I know that the real win lies in not losing.

Your Ulf

En francaise

Le voyage vers le moi

Où va-t-on quand on a l’impression de tourner en rond ?

J’ai décidé de rentrer en moi jusqu’à ce que l’air soit plus riche et que mes nerfs se soient calmés.

Sortir du monde et aller là où mon monde prend forme, dans mon esprit.

Mais je ne vais pas réfléchir ni méditer, je vais me taire et faire abstraction. Je vais aller là où l’on n’a pas besoin de place et où la vie ne peut pas être évaluée.

Je m’observerai en train de marcher dans le plaisir dans mon esprit. M’exercer à la discipline de la suffisance en ne me soumettant qu’à la maxime, quelle qu’elle soit, d’en profiter.

Fini de tergiverser, de s’agiter et de s’énerver, fini de trouver des solutions. La solution à tous les problèmes est là depuis longtemps, j’ai juste essayé de l’ignorer parce qu’il était plus facile de s’enfuir ou de conduire.

Je fais face à la colère et à l’impuissance et je vois ce qu’il en reste si je ne me remets pas en question. Je vais mettre la frustration en échec.

Mon adversaire est Karpov ou Kasparov, mais mon approche de la solution est plus forte parce qu’elle n’est pas prévisible.

La plupart des grands maîtres d’échecs gagnent des parties parce qu’ils ont déjà vu beaucoup, voire la plupart des situations, il est clair qu’ils ont dû perdre contre des IA comme deepblue, car les IA en savent plus que l’expérience humaine.

Mais je ne me fierai plus à mon expérience et je me laisserai aveugler par ses approches de solutions avec leur caractéristique de „c’est pourtant simple“.

J’attendrai simplement que l’expérience soit à court de pistes et je me coucherai ensuite.

Ne vous inquiétez pas, je ne pourrai pas perdre, mais seulement gagner, car je suis le seul à savoir que l’on ne gagne que si l’on cesse de vouloir gagner, car je sais que le véritable gain réside dans le fait de ne pas perdre.

Votre Ulf

El Español

El viaje al interior de uno mismo

¿A dónde vas cuando crees que estás dando vueltas en círculos?

He decidido adentrarme en mí mismo hasta que el aire esté más saturado y mis nervios se hayan calmado.

Salir del mundo y entrar en mi mente, donde mi mundo toma forma.

Pero no voy a pensar y reflexionar, voy a callar y a desvanecerme. Iré donde no se necesite espacio y no se pueda juzgar la vida.

Me observaré a mí mismo caminando con placer en mi mente. Practicaré la disciplina del contento sometiéndome sólo a la máxima de disfrutar de lo que sea.

No más procrastinar, clamar y alborotar, no más encontrar soluciones. La solución a todos los problemas ha estado ahí durante mucho tiempo, sólo que he intentado ignorarla porque era más fácil huir o conducir.

Voy a enfrentarme a la rabia y a la impotencia y a ver qué queda de ella si no me pongo a raya. Voy a dar jaque mate a la frustración.

Mi oponente es Karpov o Kasparov, pero mi enfoque es más fuerte porque es imprevisible.

La mayoría de los grandes maestros de ajedrez ganan partidas porque han visto muchas, de hecho la mayoría de las situaciones antes, claramente tuvieron que perder contra IA como deepblue porque la IA sabe más que la experiencia humana.

Pero no voy a confiar más en mi experiencia y me voy a dejar cegar por su enfoque de „es fácil“.

Esperaré a que se acabe la experiencia y me iré a dormir.

No te preocupes, no podré perder, sólo ganar, porque sólo yo sé que sólo se gana cuando se deja de querer ganar, porque sé que la verdadera victoria está en no perder.

Tu Ulf

Die erste Bewerbung

Es ist aufregend an das zu denken, was uns jetzt erwartet. Wir haben gestern die erste Bewerbung an eine Anlaufstelle geschrieben und warten, müssen warten.

Früher hätte ich zig Bewerbungen geschrieben. Ganz nach dem Motto: Viel hilft viel, aber jetzt versuchen wir es anders. Wir wollen uns nicht ein schlechtes Image aneignen, indem wir vielleicht einigen absagen müssen, weil wir uns am Ende für eine Anlaufstelle entscheiden müssen. Wir schreiben eine Schöne und hoffen, dass man uns will, denn wir wollen: Neue Menschen kennenlernen, neue Aufgaben angehen und neue Erfahrungen sammeln.

Endlich weg von „stehen und warten“, ziellos gondeln und Geld verdienen, um das fortführen zu können, was wir nicht mehr wollen.

Wir haben gedacht, dass wir uns auf alles vorbereitet haben und können, aber auf die Herausforderung „was nun?“ weisst einen keiner hin. Der wagen, das Land, Geld oder Zwischnemenschliches, alles wird thematisiert, aber auf das „da sein“, bereitet einen keinen vor.

Wie kommt man, wenn man etwas ändern will nun in die Sphären die man sich so sehnlichst erwünscht hat? Wo sind die anderen, die nicht nur einen schönen Platz für Sonnenschirm und Stuhl suchen?

Man muss ganz neu proaktiv werden und auch im Leben umdenken, denn man findet keine (gut) bezahlten Jobs, man kann nur nach Aufenthaltsorten mit (viel) weniger Ausgaben Ausschau halten. Denn das bedeutet, weniger arbeiten, also endlich weniger vorm Rechner sitzen und endlich mehr Zeit für sich zu haben.

Ich bin davon überzeugt, dass das der Grund ist, warum so viele auf diesem oder einem ähnlichen Weg scheitern. Weil das Leben im Van ansonsten wirklich zu einem schlechten Kompromiss wird.

Wenn man auch hier arbeitet wie zu Hause, also sich am Mehr orientiert, kann ein Weniger wie in einem mobilen Zuhause langfrsitig nur scheitern, dann ist der Van ein schlechter Kompromiss, denn normales arbeiten ist unter normalen Umständen leichter.

Das Leben im Van ist nur dann schöner, wenn perspektivisch sich das Leben nicht um den Van dreht, sondern um das Leben. Man muss raus in die Natur und unter Menschen. Aber anders als Urlauber. Das Ziel kann nicht sein, mit Geld an Orte mit hohem Eintrittsgeld zu gelangen, wo andere mit gleicher Sprache und ähnlichem kulturellem Hintergrund ausschließlich zum Fotografieren für Instagram verweilen.

Das Ziel kann nicht im Neidisch-machen der Daheimgebliebenen liegen. Vielleicht kann man mit etwas Glück über einen veränderten Lebenswandel für mehr Glückseligkeit bei sich und denen, die man in ihren Idealen unterstützt, sorgen. Hoffentlich!

Euer Ulf

In English

The first application
It’s exciting to think about what awaits us now. We wrote our first application to a contact point yesterday and have to wait, have to wait.
In the past, I would have written dozens of applications. True to the motto: a lot helps a lot, but now we’re trying a different approach. We don’t want to create a bad image for ourselves by perhaps having to turn some people down because we end up having to choose a contact point. We write a nice one and hope that people will want us, because we want to: Meet new people, tackle new tasks and gain new experiences.
To finally get away from „standing and waiting“, wandering aimlessly and earning money so that we can continue doing what we no longer want to do.
We thought that we had prepared ourselves for everything and were able to do so, but no-one points out the challenge of „what now?“. The dare, the country, money or human relationships, everything is discussed, but nobody prepares you for „being there“.
If you want to change something, how do you get to the spheres you so desperately want? Where are the others who aren’t just looking for a nice place to put their parasol and chair?
You have to become completely proactive and rethink your life, because you can’t find (well) paid jobs, you can only look for places to stay with (much) less money. Because that means working less, so finally sitting in front of the computer less and finally having more time for yourself.
I am convinced that this is the reason why so many people fail on this or a similar path. Because otherwise, life in the van really is a bad compromise.
If you work here as you do at home, i.e. if you are oriented towards more, then less, as in a mobile home, can only fail in the long term, then the van is a bad compromise, because normal work is easier under normal circumstances.
Life in a van is only better if, in perspective, life doesn’t revolve around the van, but around life itself. You have to get out into nature and among people. But not as a vacationer. The goal cannot be to use money to get to places with high entrance fees, where others with the same language and similar cultural background only stay to take photos for Instagram.
The goal cannot be to make those at home jealous. Perhaps, with a bit of luck, you can change your lifestyle to make yourself and those you support in their ideals happier. Let’s hope so!

Your Ulf

En Francaise

La première candidature

C’est excitant de penser à ce qui nous attend maintenant. Nous avons écrit hier notre première candidature à un centre d’accueil et nous attendons, devons attendre.

Avant, j’aurais écrit des dizaines de candidatures. Selon la devise : beaucoup aide beaucoup, mais maintenant nous essayons autrement. Nous ne voulons pas nous donner une mauvaise image en devant peut-être refuser à certains parce que nous devons finalement choisir un point de contact. Nous écrivons une belle et espérons qu’on voudra de nous, car nous voulons : Rencontrer de nouvelles personnes, s’attaquer à de nouvelles tâches et acquérir de nouvelles expériences.

Enfin, s’éloigner de „rester debout et attendre“, vagabonder sans but et gagner de l’argent pour pouvoir continuer ce dont nous ne voulons plus.

Nous pensions nous être préparés à tout, mais personne ne nous a montré le défi „et maintenant ? L’aventure, le pays, l’argent ou les relations humaines, tout est thématisé, mais personne ne nous prépare à „être là“.

Comment peut-on, si l’on veut changer quelque chose, accéder aux sphères que l’on a tant souhaitées ? Où sont les autres, ceux qui ne cherchent pas seulement une belle place pour un parasol et une chaise ?

Il faut être proactif et repenser sa vie, car on ne trouve pas de jobs (bien) payés, on ne peut que chercher des lieux de séjour avec (beaucoup) moins de dépenses. Car cela signifie travailler moins, donc enfin moins s’asseoir devant l’ordinateur et enfin avoir plus de temps pour soi.

Je suis convaincu que c’est la raison pour laquelle tant de personnes échouent dans cette voie ou dans une voie similaire. Parce que sinon, la vie en van devient vraiment un mauvais compromis.

Si l’on travaille ici aussi comme à la maison, c’est-à-dire que l’on s’oriente vers le plus, un moins comme dans un domicile mobile ne peut qu’échouer à long terme, le van est alors un mauvais compromis, car travailler normalement est plus facile dans des circonstances normales.

La vie dans un van n’est plus agréable que si, en perspective, la vie ne tourne pas autour du van, mais autour de la vie. Il faut sortir dans la nature et parmi les gens. Mais différemment des vacanciers. L’objectif ne peut pas être de se rendre, avec de l’argent, dans des endroits où le prix d’entrée est élevé et où d’autres, parlant la même langue et ayant un bagage culturel similaire, s’attardent uniquement pour prendre des photos pour Instagram.

L’objectif ne peut pas être de rendre jaloux ceux qui sont restés à la maison. Peut-être qu’avec un peu de chance, un changement de mode de vie peut apporter plus de bonheur à soi-même et à ceux que l’on soutient dans leurs idéaux. Espérons-le !

Votre Ulf

El Español

La primera aplicación

Es emocionante pensar en lo que nos espera ahora. Ayer escribimos nuestra primera solicitud a un centro de contacto y estamos esperando, tenemos que esperar.

En el pasado, habría escrito innumerables solicitudes. Todo sigue el lema: mucho ayuda mucho, pero ahora estamos probando un enfoque diferente. No queremos crearnos una mala imagen quizás teniendo que rechazar a algunas personas porque al final tenemos que decidir a favor de un punto de contacto. Escribimos una carta bonita y esperamos que la gente nos quiera, porque queremos: Conocer gente nueva, afrontar nuevas tareas y adquirir nuevas experiencias.

Dejar por fin de estar „parados y esperando“, de viajar sin rumbo y de ganar dinero para poder seguir haciendo lo que ya no queremos hacer.

Pensábamos que nos habíamos preparado para todo y que éramos capaces de hacerlo, pero nadie nos señaló el reto de „¿y ahora qué?“. El reto, el país, el dinero o las relaciones humanas, de todo se habla, pero nadie te prepara para „estar ahí“.

Si quieres cambiar algo, ¿cómo llegas a las esferas que tan desesperadamente deseas? ¿Dónde están los demás que no sólo buscan un lugar agradable para poner su sombrilla y su silla?

Tienes que volverte completamente proactivo y replantearte tu vida, porque no puedes encontrar trabajos (bien) pagados, sólo puedes buscar lugares donde quedarte con (mucho) menos dinero. Porque eso significa trabajar menos, así que por fin sentarse menos delante del ordenador y por fin tener más tiempo para uno mismo.

Estoy convencido de que esta es la razón por la que tanta gente fracasa en este camino o en uno similar. Porque de lo contrario, la vida en la furgoneta es realmente un mal compromiso.

Si trabajas aquí como en casa, es decir, si te orientas hacia más, luego menos, como en una casa rodante, sólo puedes fracasar a largo plazo, entonces la furgoneta es un mal compromiso, porque el trabajo normal es más fácil en circunstancias normales.

La vida en una furgoneta sólo es mejor si, en perspectiva, la vida no gira en torno a la furgoneta, sino en torno a la vida misma. Hay que salir a la naturaleza y entre la gente. Pero no como turista. El objetivo no puede ser usar el dinero para llegar a lugares con entradas muy caras, donde otros con el mismo idioma y un bagaje cultural similar solo se quedan para hacer fotos para Instagram.

El objetivo no puede ser dar envidia a los de casa. Quizás, con un poco de suerte, puedas cambiar tu estilo de vida para hacerte más feliz a ti mismo y a los que apoyas en sus ideales. ¡Esperemos que así sea!

Tu Ulf

Yes we can!

(Down below in english en français Incluido el español) Es ist eine Sache, vom großen Wandel im Leben zu sprechen und eine andere ihn zu vollziehen.

Und was ist mit diesem Vollzug überhaupt genau gemeint?

Anfangs dachten wir, dass Wohnung aufgeben und in ein Auto ziehen die große Veränderung ist, aber eigentlich ist dieser Schritt nur der kosmetische Eingriff. Der oben angesprochene Wandel, das Tiefgreifende, folgt später, wenn man sich an Trenntoilette und Co gewöhnt hat.

Irgendwann stellt man fest, dass sich eigentlich kaum was verändert hat: Man surft weiterhin im Internet, arbeitet digital, kauft bei Lidl und wohnt zwischen Mittelklassefamilien, nur eben jetzt auf Rädern.

Nach der ersten Euphorie von Strand zum Frühstück tritt die Ernüchterung ein, dass man sich und seine Gewohnheiten 1:1 mitgenommen hat. Egal ob Zigarette oder Feierabendbier, man ist noch lange der, der man war.

Aber irgendwann klopft es wie vorm Umzug in den Van erneut die kleine Stimme des Gewissens an und fragt: „Wolltest Du nicht was ändern?“ Und ich muss zugeben, diesmal ist die Begegnung unangenehmer, weil man nicht Umstände, sondern sich (selbst) ändern muss.

Aus „ich will nicht mehr“ muss ich mach nicht mehr werden, den Gedanken müssen Taten folgen aus Geld verdienen muss Leben lieben werden und das ist nicht so einfach, denn das neue Leben ist ja eigentlich noch nicht da.

Man will ja nur und glaubt, aber man weiss noch nichts außer, dass es der Status Quo nicht sein kann, wonach man auf der Suche ist, deshalb haben Silvana und ich jetzt einen hoffentlich richtigen Schritt in eine konstruktiver, nachhaltigere und glücklichere Zukunft gemacht.

Wir haben uns bei https://www.workaway.info/ angemeldet, einer Organisation, die Menschen mit nachhaltigen Ambitionen zusammen führt.



Hier finden sich Gleichgesinnte, statt  Arbeitgeber und Nehmer. Hier heißt der Chef nicht CEO sondern Klaus (oder so) und hier treffen wir hoffentlich auf Gleichgesinnte, die unter Lebenswandel auch mehr verstehen als mit einem Wohnmobil auf dem Campingplatz zu rasten.

Hier versprechen wir uns neue Perspektiven durch interessante Gespräche mit Gleichgesinnten bei Olivenernten oder Permakulturpflege statt beim Aus dem Weg gehen am Strand.

Es ist wie beim ersten Sprung vom 10 Meter Brett. Jetzt gehen wir Grad hoch und bald werden wir hoffentlich springen und keine Angst mehr vor dem Wandel in uns haben.

Wir freuen uns!

Euer Ulf

In english

Yes we can!
It’s one thing to talk about the big change in life and another to make it happen.

And what exactly is meant by this change?

Initially, we thought that giving up our apartment and moving into a car was the big change, but this step is actually just a cosmetic procedure. The above-mentioned change, the profound one, comes later, when you have gotten used to a separate toilet and the like.

At some point, you realize that hardly anything has actually changed: You continue to surf the internet, work digitally, shop at Lidl and live among middle-class families, only now on wheels.

After the initial euphoria of the beach for breakfast, you become disillusioned that you have taken yourself and your habits with you 1:1. Whether it’s a cigarette or an after-work beer, you’re still who you were for a long time.

But at some point, just like before moving into the van, the little voice of conscience knocks again and asks: „Didn’t you want to change something?“ And I have to admit, this time the encounter is more unpleasant because you don’t have to change circumstances, you have to change (yourself).

I no longer have to turn „I don’t want to“ into „I don’t want to“, thoughts have to be followed by action, earning money has to become loving life and that’s not so easy, because the new life isn’t actually there yet.

You only want and believe, but you don’t know anything yet except that the status quo can’t be what you’re looking for, which is why Silvana and I have now hopefully taken the right step towards a more constructive, sustainable and happier future.

We signed up to https://www.workaway.info/, an organization that brings people with sustainable ambitions together.

This is where like-minded people meet instead of employers and employees. Here, the boss is not called CEO but Klaus (or something like that) and hopefully we will meet like-minded people who understand lifestyle to mean more than just resting on a campsite in a camper van.

Here we hope to gain new perspectives through interesting conversations with like-minded people while harvesting olives or cultivating permaculture instead of getting out of the way on the beach.

It’s like the first jump from a 10-meter board. Now we are going up a few degrees and hopefully we will soon be jumping and no longer be afraid of the change within us.

We are looking forward to it!

Your Ulf

En Francaise

Yes we can !
C’est une chose de parler du grand changement dans la vie et une autre de l’accomplir.

Et qu’est-ce que cela signifie exactement ?

Au début, nous pensions que quitter son appartement et emménager dans une voiture était le grand changement, mais en fait, cette étape n’est que l’opération cosmétique. Le changement évoqué plus haut, le changement profond, vient plus tard, quand on s’est habitué aux toilettes séparées et autres.

A un moment donné, on constate que rien n’a vraiment changé : On continue à surfer sur Internet, à travailler numériquement, à faire ses courses chez Lidl et à vivre parmi des familles de classe moyenne, mais maintenant sur des roues.

Après la première euphorie de la plage au petit-déjeuner, la désillusion survient : on s’est emporté soi-même et ses habitudes 1:1. Qu’il s’agisse d’une cigarette ou d’une bière après le travail, on reste longtemps ce que l’on était.

Mais à un moment donné, comme avant de déménager dans le van, la petite voix de la conscience frappe à nouveau et demande : „Tu ne voulais pas changer quelque chose ?“. Et je dois avouer que cette fois, la rencontre est plus désagréable, car ce ne sont pas les circonstances qu’il faut changer, mais (soi-même).

De „je ne veux plus“, je ne dois plus faire, les pensées doivent être suivies d’actes, gagner de l’argent doit devenir aimer la vie et ce n’est pas si simple, car la nouvelle vie n’est en fait pas encore là.

On veut et on croit, mais on ne sait encore rien, sauf que le statu quo ne peut pas être ce que l’on recherche. C’est pourquoi Silvana et moi avons fait un pas que nous espérons juste vers un avenir plus constructif, plus durable et plus heureux.

Nous nous sommes inscrits sur https://www.workaway.info/, une organisation qui réunit des personnes ayant des ambitions durables.

Ici, on trouve des personnes partageant les mêmes idées, au lieu d’employeurs et de preneurs. Ici, le chef ne s’appelle pas CEO mais Klaus (ou quelque chose comme ça) et ici, nous espérons rencontrer des personnes qui partagent les mêmes idées et qui comprennent que le changement de vie ne se résume pas à se reposer dans un camping-car.

Ici, nous nous promettons de nouvelles perspectives grâce à des discussions intéressantes avec des personnes partageant les mêmes idées, en récoltant des olives ou en pratiquant la permaculture, plutôt qu’en nous écartant du chemin sur la plage.

C’est comme le premier saut d’une planche de 10 mètres. Maintenant, nous montons de degré en degré et bientôt, nous l’espérons, nous sauterons et n’aurons plus peur du changement en nous.

Nous nous en réjouissons !

Votre Ulf

El Español

Yes we can!

Una cosa es hablar del gran cambio en la vida y otra realizarlo.

¿Y qué significa exactamente este cambio?

Al principio, pensamos que dejar el piso y mudarnos a un coche es el gran cambio, pero en realidad este paso no es más que un trámite cosmético. El cambio antes mencionado, el profundo, viene después, cuando te has acostumbrado a un aseo separado y cosas por el estilo.

En algún momento, te das cuenta de que en realidad no ha cambiado casi nada: Sigues navegando por Internet, trabajando digitalmente, comprando en Lidl y viviendo entre familias de clase media, sólo que ahora sobre ruedas.

Después de la euforia inicial de la playa para desayunar, te das cuenta de que te has llevado a ti mismo y a tus hábitos contigo 1:1. Ya sea un cigarrillo o una cerveza después del trabajo, sigues siendo quien fuiste durante mucho tiempo.

Pero en algún momento, como antes de mudarte a la furgoneta, la vocecita de la conciencia vuelve a llamar y pregunta: „¿No querías cambiar algo?“. Y tengo que admitir que esta vez el encuentro es más desagradable porque no hay que cambiar las circunstancias, hay que cambiar (uno mismo).

Ya no tengo que convertir el „no quiero“ en „no me apetece“, los pensamientos tienen que ir seguidos de acciones, ganar dinero tiene que convertirse en amar la vida y eso no es tan fácil, porque la nueva vida aún no existe realmente.

Sólo quieres y crees, pero aún no sabes nada excepto que el statu quo no puede ser lo que buscas, por eso Silvana y yo esperamos haber dado el paso correcto hacia un futuro más constructivo, sostenible y feliz.

Nos hemos inscrito en https://www.workaway.info/, una organización que reúne a personas con ambiciones sostenibles.

Aquí se reúnen personas con ideas afines en lugar de empresarios y empleados. Aquí, el jefe no se llama CEO, sino Klaus (o algo así) y esperamos conocer a gente con ideas afines que entiendan que estilo de vida significa algo más que descansar en un camping en una autocaravana.

Aquí esperamos adquirir nuevas perspectivas a través de interesantes conversaciones con personas de ideas afines mientras cosechamos aceitunas o cultivamos la permacultura en lugar de desviarnos por la playa.

Es como el primer salto desde una tabla de 10 metros. Ahora estamos subiendo unos cuantos grados y esperamos que pronto podamos saltar y dejar de tener miedo al cambio que llevamos dentro.

¡Lo estamos deseando!

Tu Ulf

Am objektivsten in der Subjektivität

Als Blogger bin ich viel: Selbstdarsteller, Autor und Kritiker, aber zuvorderst ein Chronist (; und wenn man meine Klickzahlen betrachtet,  wahrscheinlich sogar ein schlechter, denn „gut“ ist nie objektiv „gut“, sondern immer der Kompromiss einer Mehrheit im Sinne eines hilfreich; wofür auch immer).

Dennoch, ich schreibe über mein Jetzt. Ich bin als lebender Mensch Repräsentant und Zeuge unserer Zeit.

Nicht selten muss ich mir das selbst vor Augen halten, denn natürlich bin ich genauso betriebsblind und ignorant wie all jene, die ich kritisiere und hofiere.

Jeder sieht das, was er sehen will durch die Brille seiner Erfahrungen. Mein Vor- und Nachteil dabei ist, dass ich als Sensibelchen, wie mein Vater mich gern nannte, genauer hinschaue und mehr mit dem Unvorhersehbaren rechne.

Das heißt, das meine Brille nicht nur zeigt, was offensichtlich ist, sondern auch das, was nicht da ist, weil etwas anderes da ist.

Diese Perspektive hat mich meine Zeit in der Werbung und mein Philosophiestudium gelehrt und es ist eine unfassbare Bereicherung, bei einem Auto nicht nur vier Räder, sondern auch Charakter zu sehen, vom Besitzer und seiner Welt.

Um das zu zeigen, gibt es viele Mittel wie  wissenschaftliche Nüchternheit, Humor, Aggressivität, Hoffnung, deren Pendant  Hoffnungslosigkeit, Liebe sowie Zuversicht. Und das alles mal positiv und mal negativ kritisch.

Und wenn man mir vorwirft, dass ich (zu) oft die negativ kritische Perspektive wähle, ist das zweierlei: vielsagend über meinen Charakter und als Teil einer gemeinsamen Welt auch Spiegelbild des Zeitgeistes, ob ich das will oder nicht.

Ich kann nur mit Dem über Das schreiben, was meine Gegenwart als Potentiale offeriert und ganz ehrlich, das frustriert oft mehr als der Vorwurf, ich würde mich bei meinen Betrachtungen nicht mit einbeziehen.

Euer Ulf

In english

At the objective stone in subjectivity

As a blogger, I am many things: self-promoter, author and critic, but first and foremost a chronicler (; and if you look at my click figures, probably even a bad one, because „good“ is never objectively „good“, but always the compromise of a majority in the sense of helpful; for whatever).

Nevertheless, I am writing about my now. As a living person, I am a representative and witness of our time.

I often have to remind myself of this, because of course I am just as blind and ignorant as all those I criticize and court.

Everyone sees what they want to see through the lens of their own experience. My advantage and disadvantage is that as a sensitive person, as my father liked to call me, I take a closer look and expect more of the unpredictable.

This means that my glasses not only show what is obvious, but also what is not there because something else is there.

My time in advertising and my philosophy studies have taught me this perspective and it is incredibly enriching to see not just four wheels on a car, but also the character of the owner and his world.

There are many ways to show this, such as scientific sobriety, humor, aggressiveness, hope, its counterpart hopelessness, love and confidence. And all of this is sometimes positive and sometimes negatively critical.

And if people accuse me of (too) often choosing the negative, critical perspective, that’s two things: it says a lot about my character and, as part of a shared world, it’s also a reflection of the zeitgeist, whether I like it or not.

I can only write about what my present offers as potential and quite honestly, that often frustrates me more than the accusation that I don’t include myself in my observations.

Your Ulf

En francaise

La pierre de l’objectif dans la subjectivité

En tant que blogueur, je suis beaucoup de choses : autopromoteur, auteur et critique, mais avant tout un chroniqueur ( ; et si l’on considère mon nombre de clics, probablement même un mauvais chroniqueur, car „bon“ n’est jamais objectivement „bon“, mais toujours le compromis d’une majorité dans le sens d’une aide ; pour quoi que ce soit).

Néanmoins, j’écris sur mon présent. En tant qu’être humain vivant, je suis le représentant et le témoin de notre époque.

Il n’est pas rare que je doive m’en rendre compte moi-même, car je suis bien sûr tout aussi aveugle et ignorant que tous ceux que je critique et que je courtise.

Chacun voit ce qu’il veut voir à travers le prisme de ses expériences. Mon avantage et mon inconvénient, c’est qu’en tant que petit sensible, comme mon père aimait m’appeler, je regarde de plus près et je m’attends davantage à l’imprévisible.

Cela signifie que mes lunettes ne montrent pas seulement ce qui est évident, mais aussi ce qui n’est pas là parce qu’il y a autre chose.

Cette perspective m’a été enseignée par mon travail dans la publicité et mes études de philosophie, et c’est un enrichissement incroyable de voir dans une voiture non seulement quatre roues, mais aussi du caractère, du propriétaire et de son monde.

Pour montrer cela, il existe de nombreux moyens comme la sobriété scientifique, l’humour, l’agressivité, l’espoir, son pendant le désespoir et l’amour ainsi que la confiance. Et tout cela de manière tantôt positive, tantôt négativement critique.

Et si l’on me reproche de choisir (trop) souvent la perspective critique négative, c’est de deux choses l’une : révélatrice de mon caractère et, en tant que partie d’un monde commun, également le reflet de l’esprit du temps, que je le veuille ou non.

Je ne peux écrire que sur ce que mon présent offre comme potentiel et, très honnêtement, cela me frustre souvent plus que le reproche de ne pas m’inclure dans mes réflexions.

Votre Ulf

El Español

En la piedra objetiva de la subjetividad

Como bloguero, soy muchas cosas: autopromotor, autor y crítico, pero ante todo cronista (; y si te fijas en mis cifras de clics, probablemente incluso malo, porque „bueno“ nunca es objetivamente „bueno“, sino siempre el compromiso de una mayoría en el sentido de útil; para lo que sea).

No obstante, escribo sobre mi ahora. Como persona viva, soy representante y testigo de nuestro tiempo.

A menudo tengo que recordármelo a mí mismo, porque, por supuesto, soy tan ciego e ignorante como todos aquellos a los que critico y juzgo.

Cada cual ve lo que quiere ver a través de la lente de sus propias experiencias. Mi ventaja y mi desventaja es que como persona sensible, como le gustaba llamarme a mi padre, miro más de cerca y espero más de lo imprevisible.

Esto significa que mis gafas no sólo muestran lo que es obvio, sino también lo que no está ahí porque hay algo más.

Mi paso por la publicidad y mis estudios de filosofía me han enseñado esta perspectiva y es increíblemente enriquecedor ver no sólo las cuatro ruedas de un coche, sino también el carácter del propietario y su mundo.

Hay muchas formas de mostrarlo, como la sobriedad científica, el humor, la agresividad, la esperanza, su contrapartida la desesperanza, el amor y la confianza. Y todo ello a veces de forma positiva y otras negativamente crítica.

Y si se me acusa de elegir (demasiado) a menudo la perspectiva negativa y crítica, eso quiere decir dos cosas: dice mucho de mi carácter y, como parte de un mundo compartido, es también un reflejo del zeitgeist, me guste o no.

Sólo puedo escribir sobre lo que mi presente ofrece como potencial y, sinceramente, eso a menudo me frustra más que la acusación de que no me incluyo en mis observaciones.

Su Ulf

Die Lösung Geld ist das Problem

Gestern saßen Silvana und ich am Strand und sprachen über die Zukunft. Ein Thema dabei war, dass ich mich wunderte, dass wir doch so hart am alternativen Leben arbeiten und dennoch nicht aus ritualisierten Sorgen entfliehen können.

Es geht einfach viel zu oft um Geld. Ständig denken wir über Rechnungen nach und deshalb notgedrungen auch über Geld verdienen. Ich hasse das und Silvana auch, denn eigentlich sind wir doch aufgebrochen, um davon los zu kommen, aber wir enden immer wieder im gleichen philosophischen Dilemma.

Warum kommen wir einfach nicht aus dieser Tretmühle heraus?

Weil wir immer noch glauben, dass Geld unsere Probleme lösen kann, aber das geht nicht. Aber nicht, weil wir nicht die Gelder generieren die wir brauchen, sondern weil wir auch nach allen bezahlten Rechnungen nicht das Gefühl haben, das war’s jetzt.

Geld kann also nicht das Problem sein und somit auch nicht die Lösung. Das Problem ist, das wir immer noch denken, dass Geld Probleme lösen kann.

Immer, wenn was nicht läuft scheint mehr Geld des Rätsels Lösung zu sein. Und erst jetzt merken wir, dass genau das das Problem ist.

Weil wir nicht davon loskommen so zu denken, stoßen wir immer wieder an die gleichen Grenzen: Scheiss Camper, Scheiss Arbeit, Scheiss Sinnkrise.

Aber so lange wir immer wieder dahin fahren, wo man Geld verdienen kann, wird sich das nie ändern. Denn da wo Internet ist, ist nicht nur Job, sondern auch eine Welt die wir so satt haben.

Wir müssen uns endlich trauen zu fliegen, statt weiter zu krabbeln. Ja, uns haben diese Jobs hier hin gebracht, aber wir müssen jetzt die Reiseart wechseln. Wir müssen uns trauen, den Gedanken des „verdienens“ loszulassen.

Was wir suchen, kann man sich nicht verdienen, man kann es finden, genießen und wieder ohne klarkommen müssen. Aber verdienen kann man nichts.

Man kann arbeiten und erwerben, aber ein Recht auf Glück oder Glückseligkeit gibt es nicht, also warum versuchen wir es immer noch zu kaufen?

Damit ist jetzt Schluss. Nein, wir versuchen nicht zu glauben, dass wir kein Geld brauchen und somit auch nicht, nicht mehr zu arbeiten, aber wir beginnen Alternativen zu suchen.

Als erstes melden wir uns bei Organisationen an, wo Menschen mit ähnlichen Idealen unterwegs sind und beenden dieses Campingplatzleben aus Dekadenz und Protz, das wir nicht mehr ertragen können.

Wir befreien uns vom Irrglauben, dass man irgendein Recht hat und konzentrieren uns aufs sein. Nie wieder zu wenig verdienen, nicht weil der Stundensatz üppig ist, sondern weil Lebenszeit mit Geld nie „gerecht entlohnt“ wäre.

Der Gedanke des „verdient haben“ ist die Wurzel allen Übels. Weil keiner, weder Glück noch Unglück verdient hat, sondern immer nur mal vermeintlich leichtere oder schwerere Lebensumstände zu meistern hat.

Und für diese gibt es oft so viel mehr Lösungsansätze als Geld.

Euer Ulf

P.S. Es tut mir leid, dass ich nicht so deutlich und klar werde, wie es gestern im Gespräch mit Silvana sich darstellte, aber ich hoffe, dass wer uns verstehen will, weiss, was wir meinen

In english

The money solution is the problem
Yesterday, Silvana and I sat on the beach and talked about the future. One topic was that I wondered why we work so hard at alternative living and yet can’t escape from ritualized worries.

It’s all about money far too often. We are constantly thinking about bills and therefore inevitably also about earning money. I hate that and so does Silvana, because we actually set out to get away from it, but we always end up in the same philosophical dilemma.

Why can’t we get off this treadmill?

Because we still believe that money can solve our problems, but it can’t. But not because we don’t generate the money we need, but because even after all the bills have been paid we don’t have the feeling that that’s it.

So money cannot be the problem and therefore not the solution. The problem is that we still think that money can solve problems.

Whenever something goes wrong, more money seems to be the solution. And only now do we realize that this is exactly the problem.

Because we can’t get away from thinking like this, we keep coming up against the same limits: shit camper, shit work, shit crisis of meaning.

But as long as we keep going to places where we can earn money, this will never change. Because where there is internet, there is not only a job, but also a world that we are so fed up with.

We must finally dare to fly instead of crawling. Yes, these jobs have brought us here, but now we have to change the way we travel. We have to dare to let go of the idea of „earning“.

You can’t earn what we’re looking for, you can find it, enjoy it and then have to manage without it again. But you can’t earn anything.

You can work and acquire, but there is no right to happiness or bliss, so why are we still trying to buy it?

That’s the end of it now. No, we are not trying to believe that we don’t need money and therefore we don’t need to work anymore, but we are starting to look for alternatives.

First of all, we register with organizations where people with similar ideals are on the move and put an end to this camping life of decadence and ostentation that we can no longer bear.

We free ourselves from the misconception that we have any rights and concentrate on being. Never earn too little again, not because the hourly rate is lavish, but because a lifetime with money would never be „fairly rewarded“.

The idea of „having earned“ is the root of all evil. Because no one deserves either happiness or misfortune, but always has to cope with supposedly easier or more difficult life circumstances.

And there are often so many more solutions to these than money.

Your Ulf

P.S. I’m sorry that I’m not as clear and precise as I was yesterday in my conversation with Silvana, but I hope that anyone who wants to understand us knows what we mean

En Francaise

La solution L’argent est le problème
Hier, Silvana et moi étions assis sur la plage et nous parlions de l’avenir. Je me suis notamment demandé comment nous pouvions travailler si dur pour mener une vie alternative sans pouvoir échapper à des soucis rituels.

Il s’agit tout simplement trop souvent d’argent. Nous pensons sans cesse aux factures et donc, par la force des choses, à gagner de l’argent. Je déteste cela, et Silvana aussi, car nous sommes en fait partis pour nous en libérer, mais nous nous retrouvons toujours face au même dilemme philosophique.

Pourquoi ne parvenons-nous pas à sortir de cet engrenage ?

Parce que nous continuons à croire que l’argent peut résoudre nos problèmes, mais ce n’est pas le cas. Non pas parce que nous ne générons pas l’argent dont nous avons besoin, mais parce que même après avoir payé toutes nos factures, nous n’avons pas l’impression que c’est fini.

L’argent ne peut donc pas être le problème, et donc pas non plus la solution. Le problème, c’est que nous continuons à penser que l’argent peut résoudre les problèmes.

Chaque fois que quelque chose ne va pas, l’argent semble être la solution. Et ce n’est que maintenant que nous réalisons que c’est justement le problème.

Parce que nous n’arrivons pas à nous défaire de cette façon de penser, nous nous heurtons toujours aux mêmes limites : „Putain de campeur, putain de travail, putain de crise de sens“.

Mais tant que nous continuerons à aller là où il y a de l’argent à gagner, cela ne changera jamais. Car là où il y a Internet, il n’y a pas seulement du travail, mais aussi un monde dont nous sommes tellement fatigués.

Nous devons enfin oser voler au lieu de continuer à ramper. Oui, ces emplois nous ont amenés ici, mais nous devons maintenant changer de mode de voyage. Nous devons oser lâcher l’idée de „gagner“.

Ce que nous cherchons ne se mérite pas, on peut le trouver, en profiter et devoir à nouveau se débrouiller sans. Mais on ne peut rien gagner.

On peut travailler et acquérir, mais il n’y a pas de droit au bonheur ou à la félicité, alors pourquoi essayons-nous encore de l’acheter ?

C’est terminé maintenant. Non, nous n’essayons pas de croire que nous n’avons pas besoin d’argent et donc de ne plus travailler, mais nous commençons à chercher des alternatives.

Tout d’abord, nous nous inscrivons auprès d’organisations où se trouvent des personnes ayant des idéaux similaires et mettons fin à cette vie de camping faite de décadence et d’ostentation que nous ne pouvons plus supporter.

Nous nous libérons de la croyance erronée que l’on a un quelconque droit et nous nous concentrons sur l’être. Ne plus jamais gagner trop peu, non pas parce que le taux horaire est somptueux, mais parce que le temps de vie ne serait jamais „justement rémunéré“ avec de l’argent.

L’idée du „mérite“ est la racine de tous les maux. Parce que personne ne mérite ni le bonheur ni le malheur, mais doit toujours faire face à des circonstances de vie prétendument plus faciles ou plus difficiles.

Et pour celles-ci, il existe souvent bien plus de solutions que l’argent.

Votre Ulf

P.S. Je suis désolé de ne pas être aussi clair que je l’ai été hier lors de ma conversation avec Silvana, mais j’espère que ceux qui veulent nous comprendre savent ce que nous voulons dire.

El Español

La solución del dinero es el problema
Ayer, Silvana y yo nos sentamos en la playa y hablamos del futuro. Uno de los temas era que me preguntaba por qué nos esforzamos tanto en llevar una vida alternativa y, sin embargo, no podemos escapar de las preocupaciones ritualizadas.

Demasiado a menudo todo gira en torno al dinero. Pensamos constantemente en las facturas y, por tanto, inevitablemente también en ganar dinero. Odio eso y Silvana también, porque en realidad nos propusimos alejarnos de ello, pero siempre acabamos en el mismo dilema filosófico.

¿Por qué no podemos salir de esta rueda de molino?

Porque seguimos creyendo que el dinero puede resolver nuestros problemas, pero no es así. Pero no porque no generemos el dinero que necesitamos, sino porque incluso después de haber pagado todas las facturas, seguimos sin creer que eso sea todo.

Así que el dinero no puede ser el problema y, por tanto, tampoco la solución. El problema es que seguimos pensando que el dinero puede resolver los problemas.

Siempre que algo va mal, más dinero parece ser la solución. Y sólo ahora nos damos cuenta de que ése es exactamente el problema.

Como no podemos dejar de pensar así, seguimos topándonos con los mismos límites: mierda de caravana, mierda de trabajo, mierda de crisis de sentido.

Pero mientras sigamos viajando a lugares donde podemos ganar dinero, esto nunca cambiará. Porque donde hay internet, no sólo hay trabajo, sino también un mundo del que estamos tan hartos.

Debemos atrevernos por fin a volar en lugar de arrastrarnos. Sí, estos trabajos nos han traído hasta aquí, pero ahora tenemos que cambiar nuestra forma de viajar. Tenemos que atrevernos a abandonar la idea de „ganar“.

No se puede ganar lo que buscamos, puedes encontrarlo, disfrutarlo y luego tener que volver a arreglártelas sin ello. Pero no se puede ganar nada.

Se puede trabajar y adquirir, pero no hay derecho a la felicidad ni a la dicha, así que ¿por qué seguimos intentando comprarla?

Se acabó. No, no intentamos creer que no necesitamos dinero y que, por tanto, ya no necesitamos trabajar, pero empezamos a buscar alternativas.

En primer lugar, nos inscribimos en organizaciones en las que se mueven personas con ideales similares y ponemos fin a esta vida acampada de decadencia y ostentación que ya no podemos soportar.

Nos liberamos de la falsa idea de que tenemos algún derecho y nos concentramos en ser. No volver a ganar poco, no porque el precio por hora sea fastuoso, sino porque una vida con dinero nunca sería „justamente recompensada“.

La idea de „haber ganado“ es la raíz de todos los males. Porque nadie merece ni la felicidad ni la desgracia, sino que siempre hay que hacer frente a circunstancias vitales supuestamente más fáciles o más difíciles.

Y para éstas suele haber muchas más soluciones que el dinero.

Su Ulf

P.D. Siento no ser tan claro y preciso como ayer en mi conversación con Silvana, pero espero que quien quiera entendernos sepa lo que queremos decir

Zu Tränen gerührt

Wie jeden Morgen, habe ich auch heute den Tag am Strand begonnen. Ich genieße, wenn die Sonne bereits scheint, aber noch nicht, wie eine Blume in voller Pracht erstrahlt und so nur schön und noch nicht unerträglich heiß ist.

Aber was ich noch mehr genieße ist, wenn ich wie heute einen Vater sehe, der mit seinem hilflosen Kind auf den Armen ins Meer steigt, sich auf dem Gesicht des noch jungen Menschen ein Lächeln der Glückseligkeit abzeichnet. Die Berührung mit Wasser etwas Besonderes ist, ein Wunder, weil nur Wasser und die Arme der Liebe den ganzen Körper für einen kleinen Moment wieder lebendig machen.

Das Kind blieb bewegungslos, aber man sah, wie es spürte und genoss und wie auch der Vater, trotz der körperlichen Anstrengung von Glück erfüllt war, seinem Kind, dies Glücksgefühl schenken zu können.

Vater und Kind waren Eins. Das Kind lag in Tüchern, während der Papa schwitzte und beide lachten vor Glück, weil sie sich hatten.

Das war der schönste Moment unserer gesamten Reise.

Euer Ulf

In english

Moved to tears
Like every morning, I started the day on the beach today. I enjoy it when the sun is already shining, but not yet, when a flower is in full bloom and so only beautiful and not yet unbearably hot.

But what I enjoy even more is when, like today, I see a father climbing into the sea with his helpless child in his arms, a smile of bliss on the young person’s face. The touch of water is something special, a miracle, because only water and the arms of love bring the whole body back to life for a brief moment.

The child remained motionless, but you could see how it felt and enjoyed and how the father, despite the physical exertion, was also filled with happiness at being able to give his child this feeling of happiness.

Father and child were one. The child lay in sheets while dad sweated and they both laughed with happiness because they had each other.

That was the best moment of our entire trip.

Your Ulf

En francaise

Ému aux larmes
Comme chaque matin, j’ai commencé ma journée à la plage. J’apprécie quand le soleil brille déjà, mais pas encore, comme une fleur qui brille dans toute sa splendeur et qui est donc juste belle et pas encore insupportablement chaude.

Mais ce que j’apprécie encore plus, c’est quand je vois, comme aujourd’hui, un père qui entre dans la mer avec son enfant impuissant dans les bras, un sourire de bonheur se dessine sur le visage de cette personne encore jeune. Le contact avec l’eau est quelque chose de spécial, un miracle, parce que seule l’eau et les bras de l’amour font revivre le corps entier pendant un petit moment.

L’enfant restait immobile, mais on voyait comment il sentait et appréciait et comment le père, malgré l’effort physique, était lui aussi rempli de bonheur de pouvoir offrir cette sensation de bonheur à son enfant.

Le père et l’enfant ne faisaient qu’un. L’enfant était couché dans des draps tandis que le papa transpirait et tous deux riaient de bonheur parce qu’ils se tenaient.

C’était le plus beau moment de tout notre voyage.

Votre Ulf

El Español

Conmovido hasta las lágrimas
Como todas las mañanas, hoy he empezado el día en la playa. Disfruto cuando el sol ya brilla, pero todavía no, como una flor en pleno esplendor y por eso sólo es hermoso y todavía no hace un calor insoportable.

Pero lo que más disfruto es cuando, como hoy, veo a un padre metiéndose en el mar con su indefenso hijo en brazos, una sonrisa de felicidad en el rostro del joven. El contacto con el agua es algo especial, un milagro, porque sólo el agua y los brazos del amor devuelven la vida a todo el cuerpo durante un breve instante.

El niño permaneció inmóvil, pero se podía ver cómo se sentía y disfrutaba y cómo el padre, a pesar del esfuerzo físico, también estaba lleno de felicidad por poder dar a su hijo esta sensación de felicidad.

Padre e hijo eran uno. El niño estaba tumbado en las sábanas mientras papá sudaba y ambos reían de felicidad porque se tenían el uno al otro.

Fue el mejor momento de todo nuestro viaje.

Tu Ulf

Sind wir bald da?!

Es wird ein bisschen langweilig. Und das macht uns zu schaffen. Denn unser Alltag besteht derzeit aus arbeiten, auf Geld warten und in der Sonne brutzeln.

Wir würden gerne weiter, aber merken ganz deutlich, dass die Pause hier, die richtige Idee war und ist. Wir müssen wieder aufstocken, die vergangenen und zukünftigen Rechnungen bezahlen und unsere Pläne konkretisieren.

Afrika, das reizt Grad sehr und auch schon einige Schüler freuen sich, uns endlich persönlich kennenzulernen, aber wir dürfen uns nicht vom inneren Druck der Neugierde stressen lassen.

Wir wussten, dass der Sommer stressig wird und sind hier, weil man in Griechenland auch einfach irgendwo stehen kann, um digital zu arbeiten, dass macht es nicht zwingend spektakulär, aber einfach und wenn die Nerven strapaziert sind, ist einfach keine schlechte Umstandsqualität.

Zwei Monate, dann ist das Schlimmste überstanden, drei Monate, dann kommt Zoé und dann werden wir sehen, wo wir stehen.

Es ist schön, ein Ziel zu haben, sogar unersetzlich, aber es ist oft gar nicht so einfach  Ungeduld mit Vorfreude zu übersetzen. Es wird also Zeit, genau das zu lernen.

Euer Ulf

In english

Will we be there soon?!
It’s getting a bit boring. And that’s getting to us. Because our everyday life currently consists of working, waiting for money and sizzling in the sun.

We would like to keep going, but we clearly realize that the break here was and is the right idea. We need to stock up again, pay past and future bills and concretize our plans.

Africa is very appealing to Grad and some students are already looking forward to finally meeting us in person, but we mustn’t let the inner pressure of curiosity stress us out.

We knew the summer would be stressful and we’re here because you can just stand somewhere in Greece and work digitally, which doesn’t necessarily make it spectacular, but it’s easy and when your nerves are frayed, it’s not a bad quality to have.

Two months, then the worst is over, three months, then Zoé arrives and then we’ll see where we stand.

It’s nice to have a goal, even irreplaceable, but it’s often not so easy to translate impatience into anticipation. So it’s time to learn to do just that.

Your Ulf

En francaise

On est bientôt arrivés ?!
Ça devient un peu ennuyeux. Et cela nous inquiète. Car notre quotidien se résume actuellement à travailler, à attendre de l’argent et à bronzer au soleil.

Nous aimerions bien continuer, mais nous remarquons très clairement que la pause ici, était et est toujours la bonne idée. Nous devons nous réapprovisionner, payer les factures passées et futures et concrétiser nos projets.

L’Afrique est très attrayante pour Grad et certains élèves se réjouissent déjà de pouvoir enfin nous rencontrer personnellement, mais nous ne devons pas nous laisser stresser par la pression intérieure de la curiosité.

Nous savions que l’été serait stressant et nous sommes ici parce qu’en Grèce, on peut aussi simplement se tenir n’importe où pour travailler numériquement, cela ne rend pas forcément les choses spectaculaires, mais simples et quand les nerfs sont mis à rude épreuve, ce n’est tout simplement pas une mauvaise qualité de circonstance.

Deux mois, le pire sera passé, trois mois, Zoé arrivera et nous verrons alors où nous en sommes.

C’est bien d’avoir un objectif, c’est même irremplaçable, mais il n’est souvent pas si facile de traduire l’impatience par de l’anticipation. Il est donc temps d’apprendre à le faire.

Votre Ulf

El Español

¡¿Llegaremos pronto?!
Se está volviendo un poco aburrido. Y eso nos está afectando. Porque actualmente nuestra vida cotidiana consiste en trabajar, esperar dinero y chisporrotear al sol.

Nos gustaría seguir adelante, pero nos damos cuenta claramente de que la pausa aquí era y es la idea correcta. Necesitamos aprovisionarnos de nuevo, pagar las facturas pasadas y futuras y concretar nuestros planes.

África es muy atractiva para Grad y algunos estudiantes ya están deseando conocernos por fin en persona, pero no debemos dejar que la presión interior de la curiosidad nos estrese.

Sabíamos que el verano sería estresante y estamos aquí porque se puede estar en algún lugar de Grecia y trabajar digitalmente, lo que no lo hace necesariamente espectacular, pero es fácil y cuando los nervios están crispados, simplemente no es una mala circunstancia.

Dos meses, luego pasa lo peor, tres meses, luego llega Zoé y entonces veremos a qué atenernos.

Es bonito tener un objetivo, incluso insustituible, pero a menudo no es tan fácil traducir la impaciencia en anticipación. Así que es hora de aprender a hacerlo.

Tu Ulf

Ein bisschen viel Alltag

Wir haben uns daran gewöhnt, dass unser Leben auch einen Alltag hat. Arbeiten, Wasser holen und entsorgen gehören dazu wie Plätze suchen.

All das ist meist kein Problem, denn wir wissen, was zu tun ist und haben bereits Routine darin. Aber in letzter Zeit werden wir vermehrt von Pänälen genervt, die versuchen, mit halsbrecherische Manövern, ohne Helm uns zu verjagen. Letzte Nacht sogar mit Limonen.

Es ist nicht so, als können wir nicht gar nicht verstehen, dass man uns nicht mag, aber diese feige Attitüde ist schon beängstigend.

Ich habe weniger Angst davor, dass man uns wirklich an den Kragen will als davor, was man riskiert, um uns zu verjagen und es fühlt sich ungut an, mit anderen in einen Topf geworfen zu werden, denn diese anderen, die mit Generator nachts Strom erzeugen oder mit Niviliergerät Gartenmöbel aufstellen, sind nicht Gäste wie wir. Wir wollen nicht Land erobern, wir freuen uns Gäste sein zu können.

Ich nehme an, so geht es den meisten Ausländern auf der ganzen Welt ob Migranten, Arbeiter oder Urlauber und dennoch sind immer alle das Problem.

Was bleibt von einer globalen Welt, in der man sich von Vielfältigkeit nur noch Angst verspricht? Was bleibt von den Errungenschaften der letzten 200 Jahre, wenn wir nur gelernt haben, dass man lieber allein ist?

Was bleibt vom Potential Zukunft, wenn man nur der Vergangenheit noch traut?

Ein Messenger Namens Telegram, bis wir auch die letzten Impulse einer Diversität mit Fremdenhass weil Unkenntnis dem Erdboden gleich gemacht haben.

Euer Ulf

In English

A bit of everyday life

We have become accustomed to the fact that our lives also have an everyday routine. Working, fetching water and disposing of waste are just as much a part of it as looking for places to go.

None of this is usually a problem because we know what to do and are already used to it. But recently, we’ve been increasingly annoyed by penguins trying to chase us away with breakneck maneuvers without helmets. Last night even with limes.

It’s not as if we can’t understand why people don’t like us, but this cowardly attitude is scary.

I’m less afraid of people really trying to get at us than of what they’re risking to chase us away and it doesn’t feel good to be lumped together with others, because these others, who generate electricity at night with generators or set up garden furniture with leveling equipment, are not guests like us. We don’t want to conquer land, we are happy to be guests.

I assume this is how most foreigners around the world feel, whether migrants, workers or vacationers, and yet everyone is always the problem.

What remains of a global world in which diversity is only expected to create fear? What remains of the achievements of the last 200 years if we have only learned that it is better to be alone?
What remains of the potential of the future if we only trust the past?

A messenger called Telegram, until we have razed the last impulses of diversity to the ground with xenophobia because of ignorance.
Your Ulf

En Francaise

Un peu trop de quotidien

Nous nous sommes habitués à ce que notre vie ait aussi un côté quotidien. Travailler, aller chercher de l’eau et jeter des déchets en font partie, tout comme chercher des places.

Tout cela ne pose généralement pas de problème, car nous savons ce qu’il faut faire et avons déjà une certaine routine. Mais ces derniers temps, nous sommes de plus en plus souvent agacés par les canards qui essaient de nous chasser en faisant des manœuvres dangereuses, sans casque. La nuit dernière, ils ont même utilisé des citrons verts.

Ce n’est pas que nous ne puissions pas comprendre que l’on ne nous aime pas, mais cette attitude lâche est assez effrayante.

J’ai moins peur que l’on veuille vraiment nous faire la peau que de ce que l’on risque pour nous chasser, et cela fait mauvais effet d’être mis dans le même sac que les autres, car ces autres qui produisent de l’électricité la nuit avec un générateur ou qui installent des meubles de jardin avec un nivellement ne sont pas des hôtes comme nous. Nous ne voulons pas conquérir des terres, nous sommes heureux de pouvoir être des hôtes.

Je suppose qu’il en va de même pour la plupart des étrangers dans le monde, qu’il s’agisse de migrants, de travailleurs ou de vacanciers, et pourtant, tous sont toujours le problème.

Que reste-t-il d’un monde global dans lequel la diversité n’est plus qu’une source de peur ? Que reste-t-il des acquis des 200 dernières années si nous avons seulement appris que l’on préfère être seul ?
Que reste-t-il du potentiel de l’avenir si l’on ne fait plus confiance qu’au passé ?

Une messagerie appelée Telegram, jusqu’à ce que nous ayons rasé les dernières impulsions de la diversité par la xénophobie et l’ignorance.
Votre Ulf

El Español

Un poco de vida cotidiana

Nos hemos acostumbrado a que nuestra vida también tenga una rutina diaria. Trabajar, ir a buscar agua y tirar la basura forman parte de ella tanto como buscar sitios a los que ir.

Nada de esto suele suponer un problema porque sabemos lo que hay que hacer y ya estamos acostumbrados. Pero últimamente nos molestan cada vez más los pingüinos que intentan ahuyentarnos con maniobras vertiginosas sin casco. Anoche incluso con limas.

No es que no entendamos por qué no gustamos a la gente, pero esta actitud cobarde da bastante miedo.

Me da menos miedo que la gente realmente intente meterse con nosotros que lo que arriesgan para ahuyentarnos y no me sienta bien que nos metan en el mismo saco que a los demás, porque estos otros que generan electricidad por la noche con generadores o montan muebles de jardín con equipos de nivelación no son huéspedes como nosotros. No queremos conquistar tierras, estamos contentos de ser huéspedes.

Supongo que así se sienten la mayoría de los extranjeros del mundo, ya sean emigrantes, trabajadores o veraneantes, y sin embargo todos son siempre el problema.

¿Qué queda de un mundo global en el que sólo se espera que la diversidad genere miedo? ¿Qué queda de los logros de los últimos 200 años si sólo hemos aprendido que es mejor estar solos?
¿Qué queda del potencial del futuro si sólo confiamos en el pasado?

Un mensajero llamado Telegram, hasta que hayamos arrasado los últimos impulsos de diversidad con xenofobia por ignorancia.
Tu Ulf

Vielleicht ein bisschen kautzig

Auf einem Ritt wie dem der Waiküre kommt man nicht umhin, eine andere Perspektive zu entwickeln.

Während also Strand und Meer in unserer Reflektion meist medial präsent war, mussten wir beides als liebgewonnene Nachbarn neu für uns entdecken.

Man kann sogar soweit gehen, dass der Strand den Traumcharakter verloren hat. Er ist nicht mehr Traum, er ist wahr. Und wahr ist er anders, nicht weniger traumhaft, sondern nur begreifbar geworden.

Das passierte bei vielen. Mal von Traum nach Real und mal umgekehrt. Eine Dusche mit endlos Wasser wurde nämlich vom Realen da zu einem wäre das schön.

Alles wird neu, nicht nur in dem was ist, sondern auch in dem, wie man es betrachtet, denn ob man will oder nicht, seelisch bleibt kein Stein auf dem andern und man muss neues Selbst- bewusst-sein entwickeln, denn es braucht ein neues Bewusstsein seiner selbst, um neuen Umständen zu begegnen.

Das ich ein Träumer bin war mir immer im Weg, hier hilft es mir unglaublich. Dass ich ein sehr gutes Abitur gemacht habe, half mir in der alten Heimat unfassbar, hier ist es nur eine Randnotiz.

Das verunsichert und macht leise, weil man sich selbst immer wieder neu entdeckt, weil man spürt, das sich alles ändert.

Natürlich, muss der Impuls zum Perspektivwechsel aus einem selbst kommen. Ohne ein „Ich will“ kein Amen (altgr. *So sei es“). Wir sind gefahren, weil wir fühlten, es solle sich was ändern, wir haben das Schicksal nur genötigt uns zu begegnen. Dafür muss man nicht auswandern, aber uns hat es geholfen.

Unser mehr hat sich verlagert von mehr haben zu mehr Zeit haben. Weniger konstruiertes Entertainment, mehr wahres Ereignis. Und das erscheint oft in der Stille.

Und wir genießen grad das Leise. Nicht weil wir die Stille glorifizieren, sondern weil wir mögen, dass wir uns nichts mehr aufnötigen und mittlerweile lieber öfter schweigend versuchen zu genießen, statt lautstark alte Rituale des Frustes zu bemühen.Denn dessen Qualität hilft zumindest hier keinem.

Euer Ulf

In english

Perhaps a little cheeky
On a ride like the Waiküre, you can’t help but develop a different perspective.

So while the beach and the sea were mostly present in our reflections in the media, we had to rediscover both as beloved neighbors.

You could even go so far as to say that the beach has lost its dream character. It is no longer a dream, it is real. And it has become true in a different way, not less dreamlike, but just more comprehensible.

That happened to many people. Sometimes from dream to real and sometimes vice versa. A shower with endless water went from being real to being beautiful.

Everything becomes new, not only in what is, but also in how you look at it, because whether you like it or not, mentally no stone is left unturned and you have to develop a new self-awareness, because you need a new awareness of yourself in order to face new circumstances.

The fact that I am a dreamer has always been in my way, but here it helps me incredibly. The fact that I did very well in my A-levels helped me immensely in my old home country, here it’s just a side note.

It’s unsettling and makes you quiet, because you keep rediscovering yourself, because you can feel that everything is changing.

Of course, the impulse to change your perspective has to come from within yourself. Without an „I will“ there is no Amen (ancient Greek: „So be it“). We traveled because we felt that something should change, we just forced fate to meet us. You don’t have to emigrate for that, but it helped us.

Our more has shifted from having more to having more time. Less contrived entertainment, more real events. And that often appears in silence.

And we are currently enjoying the quiet. Not because we glorify silence, but because we like the fact that we no longer force ourselves to do anything and now prefer to try to enjoy ourselves more often in silence instead of loudly resorting to old rituals of frustration, because the quality of the latter doesn’t help anyone, at least not here.

Your Ulf

En francaise

Peut-être un peu cabotin
Lors d’une chevauchée comme celle de Waiküre, on ne peut s’empêcher de développer une autre perspective.

Ainsi, alors que la plage et la mer étaient le plus souvent médiatisées dans notre réflexion, nous avons dû redécouvrir l’une et l’autre comme des voisines chères à notre cœur.

On peut même aller jusqu’à dire que la plage a perdu son caractère onirique. Ce n’est plus un rêve, c’est une réalité. Et elle est devenue différente, non pas moins onirique, mais simplement plus compréhensible.

C’est ce qui s’est passé pour beaucoup. Tantôt du rêve à la réalité, tantôt l’inverse. Une douche avec de l’eau sans fin est en effet passée du réel à un ce serait beau.

Tout devient nouveau, non seulement dans ce qui est, mais aussi dans la manière dont on le considère, car qu’on le veuille ou non, aucune pierre ne reste sur l’autre et il faut développer une nouvelle conscience de soi, car il faut une nouvelle conscience de soi pour faire face à de nouvelles circonstances.

Le fait que je sois un rêveur m’a toujours gêné, ici cela m’aide incroyablement. Le fait que j’ai obtenu un très bon baccalauréat m’a aidé de manière inconcevable dans mon ancienne patrie, ici ce n’est qu’une note marginale.

Cela déstabilise et rend silencieux, parce qu’on se redécouvre toujours soi-même, parce qu’on sent que tout change.

Bien sûr, l’impulsion de changer de perspective doit venir de soi-même. Sans un „je veux“, pas d’amen (en grec ancien *soit“). Nous sommes partis parce que nous sentions que les choses devaient changer, nous avons juste forcé le destin à nous rencontrer. Il n’est pas nécessaire d’émigrer pour cela, mais cela nous a aidés.

Notre plus s’est déplacé d’avoir plus à avoir plus de temps. Moins de divertissement construit, plus d’événements réels. Et cela apparaît souvent dans le silence.

Et nous apprécions justement le silence. Non pas parce que nous glorifions le silence, mais parce que nous aimons ne plus nous imposer quoi que ce soit et que nous préférons désormais essayer de profiter plus souvent en silence plutôt que de recourir bruyamment à de vieux rituels de frustration, dont la qualité n’aide personne, du moins ici.

Votre Ulf

El Español

Quizás un poco descarado
En un viaje como el Waiküre, no puedes evitar desarrollar una perspectiva diferente.

Así, mientras que la playa y el mar estaban sobre todo presentes en nuestras reflexiones en los medios de comunicación, tuvimos que redescubrir a ambos como vecinos entrañables.

Incluso podría decirse que la playa ha perdido su carácter de sueño. Ya no es un sueño, es real. Y se ha hecho realidad de otra manera, no menos onírica, sino simplemente más comprensible.

Eso le ha pasado a mucha gente. A veces del sueño a lo real y a veces al revés. Una ducha con agua interminable pasó de ser real a ser hermosa.

Todo se vuelve nuevo, no sólo en lo que es, sino también en cómo lo miras, porque te guste o no, mentalmente no queda piedra sin remover y tienes que desarrollar una nueva conciencia de ti mismo, porque necesitas una nueva conciencia de ti mismo para enfrentarte a nuevas circunstancias.

El hecho de ser un soñador siempre me ha estorbado, pero aquí me ayuda increíblemente. El hecho de que me fuera muy bien en el bachillerato me ayudó mucho en mi país, pero aquí es algo secundario.

Es inquietante y te hace callar, porque no dejas de redescubrirte, porque percibes que todo está cambiando.

Por supuesto, el impulso de cambiar de perspectiva tiene que venir de dentro de uno mismo. Sin un „yo quiero“ no hay Amén (griego antiguo: „Así sea“). Viajamos porque sentimos que algo debe cambiar, simplemente forzamos al destino a salir a nuestro encuentro. No hace falta emigrar para eso, pero a nosotros nos ayudó.

Nuestro más ha pasado de tener más a tener más tiempo. Menos entretenimiento artificioso, más acontecimientos reales. Y eso a menudo aparece en silencio.

Y actualmente estamos disfrutando del silencio. No porque glorifiquemos el silencio, sino porque nos gusta el hecho de que ya no nos forzamos a hacer nada y ahora preferimos intentar disfrutar más a menudo en silencio en lugar de recurrir ruidosamente a viejos rituales de frustración, porque la calidad de estos rituales no ayuda a nadie, al menos no aquí.

Tu Ulf

Der Schimmelreiter

Das Meer tobt, vom Wind angepeitscht, wie ein wilder Stier mit Schaum vorm Mund, frißt es sich mit hohen Wellen in den Strand und reisst alles mit, was sich nicht halten kann.

Meine Freundin die Sonne und ich können nur freudestrahlend zuschauen, wie Mutter Natur zeigt, was sie kann.

Ich konnte nicht umhin, mich wenigstens kurz im Sand vom Salzwasser umarmen zu lassen, aber an schwimmen war nicht zu denken, denn die starken arme des Meeres hätten mich sofort in die Tiefe gerissen.

Vereinzelt sieht man Mutige, die dennoch Wagen, ihren Körper wie Schwämmholz den Fluten zu überlassen, aber dem Jauchzen aus der Ferne merkt man an, dass nicht nur Freude das Lustgeschrei in den Äther entlässt.

Vielleicht kann ich nicht arbeiten, weil ich mir dieses Spektakel nicht entgehen lassen soll, auch wenn technische Probleme der Impuls zur Muße waren.

Aber möglicherweise will mir das Schicksal auch was anderes flüstern, wenn er in meinen Ohren das Lied der Sehnsucht singt.

Wer weiss,…

Euer Ulf

In english

The white horse rider
The sea rages, whipped by the wind, like a wild bull foaming at the mouth, eating into the beach with high waves and sweeping away everything that can’t hold on.

My friend the sun and I can only watch, beaming with joy, as Mother Nature shows what she can do.

I couldn’t help but let the salt water embrace me in the sand, at least briefly, but swimming was out of the question as the strong arms of the sea would have swept me into the depths immediately.

Occasionally you see brave people who nevertheless dare to abandon their bodies to the waves like sponge wood, but you can tell from the whooping from afar that it’s not just joy that releases the screams of pleasure into the ether.

Maybe I can’t work because I’m not supposed to miss out on this spectacle, even if technical problems were the impetus for leisure.

But maybe fate wants to whisper something else to me when it sings the song of longing in my ears.

Who knows…

Your Ulf

En francaise

Le cavalier de la moisissure
La mer se déchaîne, fouettée par le vent, comme un taureau sauvage, l’écume aux lèvres, elle dévore la plage de ses hautes vagues et emporte tout ce qui ne peut pas se retenir.

Mon amie le soleil et moi ne pouvons que regarder avec joie comment Mère Nature montre ce dont elle est capable.

Je n’ai pas pu m’empêcher de me laisser embrasser au moins brièvement par l’eau salée dans le sable, mais il n’était pas question de nager, car les bras puissants de la mer m’auraient immédiatement entraîné dans les profondeurs.

On voit de temps en temps des courageux qui osent quand même abandonner leur corps aux flots comme du bois spongieux, mais on remarque aux cris de joie qui viennent de loin que ce n’est pas seulement la joie qui libère des cris de plaisir dans l’éther.

Peut-être que je ne peux pas travailler parce que je ne dois pas me priver de ce spectacle, même si des problèmes techniques ont été l’impulsion de l’oisiveté.

Mais il se peut aussi que le destin veuille me murmurer autre chose lorsqu’il chante à mes oreilles le chant du désir.

Qui sait…

Votre Ulf

El Español

El jinete gris
El mar se enfurece, azotado por el viento, como un toro salvaje que echa espuma por la boca, devorando la playa con altas olas y barriendo todo lo que no puede resistir.

Mi amigo el sol y yo sólo podemos contemplar, radiantes de alegría, cómo la madre naturaleza demuestra de lo que es capaz.

No pude evitar que el agua salada me abrazara en la arena, al menos brevemente, pero nadar estaba descartado, ya que los fuertes brazos del mar me habrían arrastrado a las profundidades de inmediato.

De vez en cuando se ven almas valientes que, a pesar de todo, se atreven a abandonar sus cuerpos como madera de esponja a las olas, pero por los gritos que se oyen desde lejos se nota que no es sólo alegría lo que lanza al éter los alaridos de placer.

Tal vez no pueda trabajar porque no debo perderme este espectáculo, aunque los problemas técnicos hayan sido el impulso del ocio.

Pero tal vez el destino quiera susurrarme algo más cuando entona la canción del anhelo en mis oídos.

Quién sabe…

Su Ulf