Jürmann, besser denn je!

So, dann ist der Jürmann mal wieder fertig. Gut, die Elektronik muss wohl auch mal nachgesehen werden, aber das hätte noch Zeit „next time“ die freundlich, wohl gesonnen Vokabeln von Dimiitrios, unseren Mechaniker.

Na dann hab ich ja wieder Zeit, das Notwendige zu verdienen. Ich weiss, es lohnt sich, denn mit jedem Besuch in einer Werkstatt klingt der Jürmann besser. Ich bilde mir fast ein, dass er so gut noch nie klang.

Diese Geräusch der beginnenden Kontinuität beim starten, das zarte Surren beim Fahren und das gute Gefühl, dass wohl morgen nichts nicht geht, ist wunderbar.

So fühlt man sich wohl, wenn man über eine Hochzeit zum Großerben ernannt wurde.

Ganz warm im Herzen, gar frohlockend, selbst wenn man weiss wie teuer es war. Aber was sollte man auch sonst mit Geld machen als ausgeben?

Besser wird es vom Lagern nicht und wer weiss, was morgen ist. Wir haben Arme, Beine, gesunden Verstand und: einen fahrenden Jürmann: geiel!

Euer Ulf

In english

Jürmann, better than ever!
So, the Jürmann is ready again. Well, the electronics probably need to be checked, but that would still have time „next time“ the friendly, well-meaning vocabulary of Dimiitrios, our mechanic.

Well, then I have time again to earn the necessary money. I know it’s worth it, because the Jürmann sounds better with every visit to a workshop. I almost imagine that it has never sounded so good.

The sound of the beginning continuity when starting, the gentle whirring when driving and the good feeling that nothing will go wrong tomorrow is wonderful.

That’s how you feel when you’ve been named heir apparent at a wedding.

Warm in your heart, even jubilant, even if you know how expensive it was. But what else should you do with money but spend it?

It doesn’t get any better from storage and who knows what tomorrow will bring. We have arms, legs, a sound mind and: a traveling Jürmann: geiel!

Your Ulf

En Francaise

Jürmann, meilleur que jamais !
Voilà, le Jürmann est de nouveau prêt. Bon, l’électronique a besoin d’être vérifiée, mais cela peut encore attendre „next time“, le vocabulaire amical et bienveillant de Dimiitrios, notre mécanicien.

J’ai donc à nouveau le temps de gagner le nécessaire. Je sais que cela en vaut la peine, car à chaque visite dans un atelier, le Jürmann sonne mieux. Je m’imagine presque qu’il n’a jamais sonné aussi bien.

Ce bruit de début de continuité au démarrage, ce bourdonnement délicat en roulant et cette bonne sensation que rien ne va probablement pas demain, c’est merveilleux.

C’est ce que l’on ressent lorsqu’on est désigné comme grand héritier à l’occasion d’un mariage.

On a chaud au cœur, on se réjouit même si l’on sait combien cela a coûté. Mais que peut-on faire d’autre avec de l’argent que le dépenser ?

Le stockage n’améliore pas les choses et qui sait de quoi demain sera fait. Nous avons des bras, des jambes, un esprit sain et : un Jürmann itinérant : geiel !

Votre Ulf

El Español

Jürmann, ¡mejor que nunca!
Así pues, el Jürmann está listo de nuevo. Bueno, la electrónica probablemente necesita ser revisado, pero que todavía tendría tiempo „la próxima vez“ el vocabulario amable y bien intencionado de Dimiitrios, nuestro mecánico.

Bueno, entonces vuelvo a tener tiempo para ganar el dinero necesario. Sé que merece la pena, porque el Jürmann suena mejor con cada visita al taller. Casi me imagino que nunca ha sonado tan bien.

El sonido de la continuidad inicial al arrancar, el suave zumbido al conducir y la buena sensación de que nada irá mal mañana es maravilloso.

Así es como te sientes cuando te han nombrado heredero en una boda.

Calor en el corazón, incluso júbilo, aunque sepas lo caro que ha salido. Pero, ¿qué otra cosa se puede hacer con el dinero sino gastarlo?

No hay nada mejor que guardarlo y quién sabe lo que nos deparará el mañana. Tenemos brazos, piernas, una mente sana y: un Jürmann viajero: ¡geiel!

Tu Ulf

Genau so isses!

Please, respect traffic signs

Na das lief doch ganz ordentlich in Messini mit dem Internet, dank Dimitrios, der uns den Platz erst empfohlen und dann zum Essen eingeladen hat.

Dimitrios kommt aus Messini und ist seit vier Monaten mit Karina zusammen. Jetzt grad zeigt er seiner Flamme seine Heimat, mir, wo es Internet gibt und Silvana „wo es hier das geile Fleisch gibt“.

Schön, dass wir selbst wissen, wo man uns den Kühler wechselt,auch wenn grad vier Personen, fünf Handys, aus Italien auf Englisch einem Griechen „den“ Sachverhalt erklären.

Wir sind gleich dran, ich bleib entspannt.

Euer Ulf

In english

That’s exactly how it is!
Thanks to Dimitrios, who first recommended the place to us and then invited us to dinner, things went really well in Messini with the internet.

Dimitrios comes from Messini and has been with Karina for four months. He’s now showing his flame his home, me where there’s internet and Silvana „where to find the great meat“.

It’s nice that we know where to change the radiator ourselves, even if four people, five cell phones, from Italy are explaining the situation to a Greek in English.

We’re almost there, I’ll stay relaxed.

Your Ulf

En Francaise

C’est exactement ça !
Eh bien, tout s’est bien passé à Messini avec Internet, grâce à Dimitrios, qui nous a d’abord recommandé le site et nous a ensuite invités à manger.

Dimitrios vient de Messini et est en couple avec Karina depuis quatre mois. En ce moment, il montre à sa flamme sa patrie, à moi où il y a Internet et à Silvana „où on trouve de la viande qui déchire“.

C’est bien que nous sachions nous-mêmes où changer le radiateur, même si quatre personnes, cinq téléphones portables, expliquent en anglais à un Grec „la“ situation.

C’est bientôt notre tour, je reste détendu.

Votre Ulf

El Español

Genau so isses!
Na das lief doch ganz ordentlich in Messini mit dem Internet, dank Dimitrios, der uns den Platz erst empfohlen und dann zum Essen eingeladen hat.

Dimitrios kommt aus Messini und ist seit vier Monaten mit Karina zusammen. Jetzt grad zeigt er seiner Flamme seine Heimat, mir, wo es Internet gibt und Silvana „wo es hier das geile Fleisch gibt“.

Schön, dass wir selbst wissen, wo man uns den Kühler wechselt,auch wenn grad vier Personen, fünf Handys, aus Italien auf Englisch einem Griechen „den“ Sachverhalt erklären.

Wir sind gleich dran, ich bleib entspannt.

Euer Ulf

Genieß es!


Joa, gibt geileres, als in der Sonne zu arbeiten bis sie fast wieder aufgeht, aber es hilft grad enorm. Aber manchmal frag ich mich, warum finde ich wann die Arbeit besonders scheisse?

Klar, wenn der Stundenlohn beispielsweise niedrig ist. Aber warum stört mich das so, dass ich manchmal nur deshalb kaum weiter machen kann und will?

Weil ich mir vorstelle, was alles am Ende mit dem Geld was ich verdiene nicht geht, oder anders: Ich stelle mir vor, was ich mit Geld kaufen könnte, was ich nicht habe.

Machen wir uns nichts vor: Arbeiten ist wie Lotto spielen, nur mit einer 100-prozentigen Wahrscheinlichkeit für NICHT. 

Wenn ich ehrlich bin ist diese Art von Denken eigentlich immer meine Perspektive. Alles was ist oder war, hätte und  könnte größer, besser, schöner oder auch viel schlechter sein.Na gut, diese Perspektive könnte glücklich machen, deshalb lass ich das  oder wähle diese zumindest nur sehr selten.

Wer denkt vergleicht und wer vergleicht frustriert und wer frustriert ist kann nicht glücklich sein.

Und weil das bei Situationen die noch nicht eingetreten sind am schlimmsten ist „oh mein Gott, was da alles passieren kann“ haben wir jetzt alles geholt was nötig war, denn Tatsachen helfen beim denken des „was geht“.

Ich denke beim Arbeiten nicht mehr, was man jetzt noch alles machen könnte sondern nur: keine Wahl, weil die Entscheidung schon gefallen ist. Das Geld ist weg, der Wagen morgen fertig und, so Gott will, Starlink in vier Wochen hier.

Keine Zeit für was wäre wenn, roll den Stein Sisyphos und sei klug: Geniess es, denn denk mal darüber nach, was du dann alles machen kannst. Oder doch besser nicht?

Euer Ulf

In english

Enjoy it!
Well, there’s nothing better than working in the sun until it almost rises again, but it helps enormously at the moment. But sometimes I ask myself, why do I find work particularly shitty when?

Sure, when the hourly wage is low, for example. But why does it bother me so much that sometimes I can’t and don’t want to carry on just because of that?

Because I imagine what I can’t do with the money I earn, or in other words: I imagine what I could buy with money that I don’t have.

Let’s not kid ourselves: Working is like playing the lottery, only with a 100 percent probability of NOT.

If I’m honest, this kind of thinking is actually always my perspective. Everything that is or was could and could have been bigger, better, more beautiful or even much worse – well, this perspective could make me happy, which is why I don’t do it or at least only choose it very rarely.

Those who think compare and those who compare are frustrated and those who are frustrated cannot be happy.

And because the worst thing about situations that haven’t happened yet is „oh my God, what can happen“, we’ve now got everything we need, because facts help us to think „what’s possible“.

When I’m working, I no longer think about what I could do now, I just think: no choice, because the decision has already been made. The money is gone, the car will be ready tomorrow and, God willing, Starlink will be here in four weeks.

No time for what ifs, roll the Sisyphus stone and be smart: enjoy it, because think about what you can do then. Or maybe not?

Your Ulf

En Francaise

Profites-en bien !
Joa, il y a des choses plus géniales que de travailler au soleil jusqu’à ce qu’il se lève presque, mais ça aide énormément. Mais parfois, je me demande pourquoi je trouve le travail particulièrement nul ?

Bien sûr, quand le salaire horaire est bas, par exemple. Mais pourquoi cela me dérange-t-il tellement que je ne peux et ne veux parfois pas continuer à travailler pour cette seule raison ?

Parce que j’imagine tout ce qui n’est finalement pas possible avec l’argent que je gagne, ou autrement dit : j’imagine ce que je pourrais acheter avec de l’argent que je n’ai pas.

Ne nous faisons pas d’illusions : Travailler, c’est comme jouer à la loterie, mais avec 100 % de chances de ne pas gagner.

Si je suis honnête, ce type de pensée est en fait toujours ma perspective. Tout ce qui est ou a été aurait pu et pourrait être plus grand, meilleur, plus beau ou même bien pire… Bon, cette perspective pourrait faire des heureux, c’est pourquoi je ne le fais pas ou du moins je ne la choisis que très rarement.

Celui qui pense compare et celui qui compare est frustré et celui qui est frustré ne peut pas être heureux.

Et comme c’est dans les situations qui ne se sont pas encore produites que c’est le pire „oh mon Dieu, tout ce qui peut arriver“, nous avons maintenant pris tout ce qui était nécessaire, car les faits aident à penser à „ce qui est possible“.

En travaillant, je ne pense plus à tout ce que l’on pourrait faire maintenant, mais seulement : pas le choix, parce que la décision est déjà prise. L’argent est parti, la voiture sera prête demain et, si Dieu le veut, Starlink sera là dans quatre semaines.

Pas le temps de penser aux „et si“, roule la pierre de Sisyphe et sois malin : profites-en, car réfléchis à tout ce que tu pourras faire ensuite. Ou plutôt pas ?

Votre Ulf

El Español

Disfrútalo.
Bueno, no hay nada mejor que trabajar al sol hasta que casi vuelve a salir, pero en este momento ayuda enormemente. Pero a veces me pregunto, ¿por qué el trabajo me parece especialmente una mierda cuando?

Claro, cuando el salario por hora es bajo, por ejemplo. Pero ¿por qué me molesta tanto que a veces no puedo y no quiero seguir sólo por eso?

Porque imagino lo que no puedo hacer con el dinero que gano, o dicho de otro modo: imagino lo que podría comprar con el dinero que no tengo.

No nos engañemos: Trabajar es como jugar a la lotería, sólo que con un 100% de probabilidades de que NO te toque.

Si soy sincero, este tipo de pensamiento es en realidad siempre mi perspectiva. Todo lo que es o fue podría y podría haber sido más grande, mejor, más bonito o incluso mucho peor… bueno, esta perspectiva podría hacerme feliz, por eso no lo hago o al menos lo elijo muy pocas veces.

Quien piensa compara y quien compara se frustra y quien se frustra no puede ser feliz.

Y como lo peor de las situaciones que aún no han sucedido es „Dios mío, qué puede pasar“, ya tenemos todo lo que necesitamos, porque los hechos nos ayudan a pensar „qué es posible“.

Cuando estoy trabajando, ya no pienso en lo que podría hacer ahora, sólo pienso: no hay elección, porque la decisión ya está tomada. El dinero está, el coche estará listo mañana y, si Dios quiere, Starlink estará aquí en cuatro semanas.

No hay tiempo para what ifs, rueda la piedra de Sísifo y sé listo: disfrútalo, porque piensa en lo que podrás hacer entonces. ¿O tal vez no?

Tu Ulf

Nur eben in Deutschland tanken

So wird’s gehen (that’s the way I rock it) even with Windows🤣

Es gibt Tage, die so ruhig wirken, als könnten Sie kein Wässerchen trüben: Die perfekte Bühne für Katastrophen.

Aber halt, ist es plötzlich die Katastrophe oder nur Resultat spinozistischer Ignoranz?

Ich glaube Letzteres und deshalb war gestern auch ein Grund zum Feiern, nicht zum trauern.
Ja, auch der Generator ist kaputt und wahrscheinlich sogar einen Ölwechsel, was die Summe verdreifachen wird, aber das sind wie die Kosten eines neuen Dachs, irgendwann muss es einfach sein und ich bin froh, weil es nicht mehr ist; am Auto.

Denn das Internetproblem schieben wir auch schon seit Wochen vor uns her, gestern haben wir es bestellt, wieder inklusive Monatsgebühr 480 Euro und ja, wir sind nicht nur pleite, sondern im Minus.

Aber jetzt weiss ich was zu tun ist und mach das besser denn je. Mit einem bisschen Disziplin ist das Problem inklusive Steuern für den Jürmann ganz bald Geschichte.

Ja, geil finden wir das auch nicht, aber wo hätten wir sowas nicht? Wir konzentrieren uns auf Erledigen und nicht aufs Bereuen; und dann steht auch plötzlich ein Olivenernte zusätzlich vor der Tür und der Rest?

Endlich geht es wieder los, wahrscheinlich nach Spanien, nur eben in Deutschland tanken.

Aber erst nachdem Zoé da war, im Oktober – ich freu mich!

Euer Ulf

P.S.: liebe Mama, mach Dir keine Sorgen. Alles im Griff!

In english

Just filling up in Germany
There are days that seem so calm that you can’t drink a drop of water: The perfect stage for catastrophes.

But wait, is it suddenly a catastrophe or just the result of Spinozist ignorance?

I believe the latter, which is why yesterday was a reason to celebrate, not mourn.
Yes, the generator is also broken and probably even an oil change, which will triple the sum, but that’s like the cost of a new roof, at some point it just has to be and I’m glad because it’s no longer; on the car.

Because we’ve been putting off the internet problem for weeks, yesterday we ordered it, again including the monthly fee of 480 euros and yes, we’re not just broke, we’re in the red.

But now I know what to do and I’m doing it better than ever. With a little discipline, the problem including taxes for the Jürmann will soon be history.

Yes, we don’t think it’s cool either, but where wouldn’t we have that? We concentrate on getting things done and not on regrets; and then suddenly there’s an extra olive harvest on the doorstep and the rest?

Finally we’re off again, probably to Spain, just to refuel in Germany.

But only after Zoé has arrived, in October – I’m looking forward to it!

Your Ulf

P.S.: dear mom, don’t worry. Everything is under control!

En francaise

Faire le plein en Allemagne
Il y a des jours qui semblent si calmes que vous ne pouvez pas vous empêcher de boire : La scène parfaite pour les catastrophes.

Mais attendez, s’agit-il soudain d’une catastrophe ou simplement du résultat d’une ignorance spinoziste ?

Je pense que c’est la dernière et c’est pourquoi hier était une raison de se réjouir et non de se lamenter.
Oui, le générateur est aussi en panne et probablement même une vidange, ce qui triplera la somme, mais ce sont comme les coûts d’un nouveau toit, à un moment donné, il faut bien le faire et je suis content parce que ce n’est plus ; sur la voiture.

Car le problème d’Internet, nous le repoussons aussi depuis des semaines, hier nous l’avons commandé, à nouveau 480 euros d’abonnement mensuel inclus et oui, nous ne sommes pas seulement fauchés, mais dans le rouge.

Mais maintenant, je sais ce qu’il faut faire et je le fais mieux que jamais. Avec un peu de discipline, le problème, y compris les taxes pour le Jürmann, sera bientôt de l’histoire ancienne.

Oui, nous ne trouvons pas cela génial non plus, mais où n’aurions-nous pas cela ? Nous nous concentrons sur ce que nous devons faire et non sur les regrets ; et puis, tout à coup, il y a une récolte d’olives en plus devant la porte et le reste ?

Enfin, nous repartons, probablement en Espagne, mais pour faire le plein en Allemagne.

Mais seulement après l’arrivée de Zoé, en octobre – je me réjouis !

Votre Ulf

P.S. : chère maman, ne t’inquiète pas. Tout est sous contrôle !

El Español

Sólo repostar en Alemania
Hay días que parecen tan tranquilos, como si no se pudiera beber ni una gota de agua: El escenario perfecto para las catástrofes.

Pero espera, ¿de repente es una catástrofe o sólo el resultado de la ignorancia spinozista?

Yo creo lo segundo y por eso lo de ayer fue motivo de celebración, no de luto.
Sí, el generador también está roto y probablemente incluso un cambio de aceite, lo que triplicará la suma, pero eso es como el costo de un nuevo techo, en algún momento sólo tiene que ser y me alegro porque ya no es; en el coche.

Porque hemos estado posponiendo el problema de Internet durante semanas, ayer lo pedimos, de nuevo incluyendo la cuota mensual de 480 euros y sí, no sólo estamos en quiebra, estamos en números rojos.

Pero ahora sé lo que tengo que hacer y lo estoy haciendo mejor que nunca. Con un poco de disciplina, el problema de los impuestos incluidos para la Jürmann pronto será historia.

Sí, a nosotros tampoco nos parece bien, pero ¿dónde no íbamos a tenerlo? Nos concentramos en hacer las cosas y no en lamentarnos; y de repente hay una cosecha extra de aceitunas en la puerta y ¿el resto?

Por fin nos vamos de nuevo, probablemente a España, sólo a repostar en Alemania.

Pero sólo después de la llegada de Zoé, en octubre. ¡Estoy deseando que llegue!

Tu Ulf

P.D.: querida mamá, no te preocupes. Todo está bajo control.

Königsdisziplin warten


Königsdisziplin warten
Es ist  interessant, dass man erst auf einer Reise wie wir sie machen spürt, wie viel Zeit man in seinem Leben mit Warten verbringt.

Versicherungsantwort, Geld, bis die Arbeit losgeht: warten, warten, warten.

Vielleicht gibt es deshalb so viel Entertaining, groß wie klein.

Du wartest bis die Kartoffeln kochen? Schau doch fern. Dein Partner steht im Stau und du sitzt auf heißen Kohlen, weil ihr doch Essengehen wolltet? Candycrush, Pinterest, Instagram oder Facebook warten nur auf (D)einen Klick.

Und wenn man schon mal dabei ist, kann man schon mal die Zeit vergessen, bis die Kartoffel. Überkochen.

Aus warten wird daddeln und  scrollen. Jederzeit bereit, denn wer weiss, wann wieder einer warten muss?

Immer wartet irgendwo irgendwer auf irgendwas.

Dieses Warten auszuhalten ist wahrscheinlich die Königsdisziplin des Lebens. Warten heißt kontinuierlich an das zu denken, worauf man gerade wartet, solange es nicht statthat.

Was man in der Zeit alles machen kann! Beispielsweise mit einem umgebauten Van in die Welt fahren, denn wenn man ehrlich ist, warten wir doch fast unser ganzes Leben auf den Tod.

Und das kann manchmal dauern, wer will schon so lang vorm Handy sitzen?

Euer Ulf

In english


The supreme discipline of waiting
It’s interesting that you only realize how much time you spend waiting in your life when you’re on a trip like the one we’re on.

Insurance answers, money, waiting for work to start: waiting, waiting, waiting.

Maybe that’s why there’s so much entertaining, big and small.

Waiting for the potatoes to boil? Why don’t you watch TV? Your partner is stuck in a traffic jam and you’re on pins and needles because you wanted to go out for dinner? Candycrush, Pinterest, Instagram or Facebook are just waiting for a click.

And while you’re at it, you can forget the time until the potato. Boil over.

Waiting becomes daddling and scrolling. Always ready, because who knows when someone will have to wait again?

There’s always someone somewhere waiting for something.

Enduring this waiting is probably the supreme discipline of life. Waiting means constantly thinking about what you are waiting for as long as it is not happening.

What you can do in that time! For example, driving around the world in a converted van, because to be honest, we spend most of our lives waiting for death.

And that can sometimes take a long time, who wants to sit in front of their cell phone for that long?

Your Ulf

En Francaise

La discipline reine de l’attente
Il est intéressant de constater que ce n’est qu’au cours d’un voyage comme celui que nous faisons que l’on ressent combien de temps on passe à attendre dans sa vie.

Réponse d’assurance, argent, jusqu’à ce que le travail commence : attendre, attendre, attendre.

C’est peut-être pour cela qu’il y a tant de divertissements, grands et petits.

Tu attends que les pommes de terre cuisent ? Regarde la télévision. Ton partenaire est coincé dans les embouteillages et tu es sur des charbons ardents parce que vous deviez aller dîner ? Candycrush, Pinterest, Instagram ou Facebook n’attendent qu’un (D)clic.

Et tant qu’on y est, on peut oublier le temps jusqu’à ce que la pomme de terre. Trop de cuisson.

L’attente se transforme en dadding et en scrolling. Prêt à tout moment, car qui sait quand quelqu’un devra à nouveau attendre ?

Il y a toujours quelqu’un quelque part qui attend quelque chose.

Supporter cette attente est probablement la discipline reine de la vie. Attendre signifie penser continuellement à ce que l’on est en train d’attendre, tant que cela n’a pas eu lieu.

Tout ce que l’on peut faire pendant ce temps ! Par exemple, partir à la découverte du monde avec un van aménagé, car si l’on est honnête, nous attendons quand même la mort presque toute notre vie.

Et cela peut parfois prendre du temps, qui veut rester assis aussi longtemps devant son téléphone portable ?

Votre Ulf

El Español


La disciplina suprema de la espera
Es curioso que sólo te des cuenta de cuánto tiempo pasas esperando en tu vida cuando viajas como nosotros.

Respuestas del seguro, dinero, esperar a que empiece el trabajo: esperar, esperar, esperar.

Quizá por eso hay tanto entretenimiento, grande y pequeño.

¿Esperando a que hiervan las patatas? ¿Por qué no ves la tele? ¿Tu pareja está en un atasco y tú en ascuas porque querías salir a cenar? Candycrush, Pinterest, Instagram o Facebook están a la espera de un clic.

Y de paso, te olvidas del tiempo hasta la patata. hierve.

La espera se convierte en papeleo y scroll. Siempre listo, porque ¿quién sabe cuándo alguien tendrá que volver a esperar?

Siempre hay alguien en alguna parte esperando algo.

Soportar esta espera es probablemente la disciplina suprema de la vida. Esperar significa pensar constantemente en lo que estás esperando mientras no sucede.

Lo que puedes hacer en ese tiempo. Por ejemplo, viajar por el mundo en una furgoneta transformada, porque, para ser sinceros, nos pasamos la mayor parte de la vida esperando la muerte.

Y eso a veces puede llevar un tiempo, ¿quién quiere estar sentado delante del móvil tanto tiempo?

Su Ulf

Ulf digital

Immer wieder denke ich „wow, du hast dich entwickelt, Respect“ aber spätestens wenn das Internet streikt, falle ich wieder in alte Gewohnheiten zurück.

Nervös, fahrig und sehr sensibel sitze ich vor meinen Schülern auf Brant heißen Kohnen und warte beinahe nur auf die Netzkatastrophe, die natürlich kommt und ich beinahe dankbar zum Anlass nehme, meinem „Unmut“ freien Lauf zu lassen.benehme ich mich immer noch, als habe ich das Problem zu verantworten.

Das hab ich nicht. Ich suche immer lange im Voraus perfektes Netz, bereite jede Stunde akribisch vor, um im bilingualen Wechsel Schülerinnen und Schülern meine Heimatsprache näher zu bringen. Seit Wochen ist Silvana geduldig mit mir und ständig wechselnden Arbeitszeiten, auf die ich mich einstelle und dennoch hadere ich an mir.

Längst liegt   bereits ein erprobter Plan B vor, um ein finanzielles Desaster zu kompensieren, falls das Netz weiter zwischen 4G+ supi und null im Sekundentakt schwankt und dennoch  und das zum Jobverlust führen sollte.

das Internet scheint am Ende immer klüger zu sein als ich, obwohl es auch gern alles heiss laufen lässt.

Aber was kann ich anderes tun, oder sollte ich („Besseres“ sagen?), als ruhig zu bleiben und lächelnd auch das wieder nicht vorhandene Internet zu nehmen (und alles andere natürlich auch) wie es ist.

Denn auch beschwert hat sich noch keiner!

Am Ende sind internet und ich doch beide nur schwankende Charakter. Nur das dieser Umstand dem Internet, im Gegensatz zu mir, scheiss egal ist.

Euer Ulf

In english

Ulf digital

Again and again I think „wow, you’ve developed, respect“ but at the latest when the internet goes on strike, I fall back into old habits.

I sit in front of my students on Brant heiße Kohnen, nervous, agitated and very sensitive, almost just waiting for the network catastrophe, which of course comes and I almost gratefully take the opportunity to give free rein to my „displeasure“.I still behave as if I’m responsible for the problem.

I wasn’t. I always look for the perfect network long in advance, prepare every lesson meticulously in order to introduce pupils to my home language in bilingual alternation. For weeks, Silvana has been patient with me and the constantly changing working hours that I adjust to, and yet I still struggle with myself.

I’ve long since come up with a tried and tested plan B to compensate for a financial disaster if the network continues to fluctuate between 4G+ super and zero every second and still ends up losing my job.

the internet always seems to be smarter than me in the end, although it also likes to keep everything running hot.

But what else can I do, or should I say („better“?), but stay calm and take the non-existent Internet (and everything else too, of course) as it is with a smile.

Because nobody has complained yet!

In the end, the internet and I are both just fickle characters. The only difference is that, unlike me, the Internet doesn’t give a shit about this.

Your Ulf

En francaise

Ulf numérique

Je me dis toujours „wow, tu as évolué, Respect“ mais au plus tard quand Internet fait grève, je retombe dans mes vieilles habitudes.

Je suis assis devant mes élèves sur Brant heißen Kohnen et j’attends presque la catastrophe du réseau, qui arrive naturellement et dont je profite presque avec gratitude pour laisser libre cours à mon „mécontentement“.Je me comporte toujours comme si j’étais responsable du problème.

Ce n’est pas le cas. Je cherche toujours longtemps à l’avance un réseau parfait, je prépare méticuleusement chaque cours pour faire découvrir ma langue maternelle à des élèves en alternance bilingue. Depuis des semaines, Silvana est patiente avec moi et des horaires de travail sans cesse changeants auxquels je m’adapte, et pourtant je me débats avec moi-même.

J’ai depuis longtemps un plan B éprouvé pour compenser un désastre financier au cas où le réseau continuerait à osciller entre la 4G+ sublime et le zéro à la seconde, ce qui me ferait perdre mon emploi.

Internet semble toujours être plus intelligent que moi, même s’il aime aussi tout faire tourner à plein régime.

Mais que puis-je faire d’autre, ou devrais-je dire („mieux“ ?), que de rester calme et de prendre en souriant l’absence d’Internet (et tout le reste, bien sûr) tel qu’il est.

Car personne ne s’est encore plaint !

En fin de compte, internet et moi ne sommes que des personnages fluctuants. Sauf qu’Internet, contrairement à moi, n’en a rien à foutre.

Votre Ulf

El Español

Ulf digital

Una y otra vez pienso „vaya, has evolucionado, respeto“, pero a más tardar cuando Internet se pone en huelga, vuelvo a caer en los viejos hábitos.

Me siento delante de mis alumnos en Brant heiße Kohnen, nervioso, agitado y muy sensible, casi sólo esperando el desastre de la red, que por supuesto llega y yo casi agradecido aprovecho la oportunidad para dar rienda suelta a mi „disgusto“.Sigo comportándome como si yo fuera el responsable del problema.

No lo fui. Siempre busco la red perfecta con mucha antelación, preparo cada lección meticulosamente para introducir a los alumnos en mi lengua materna en una rotación bilingüe. Durante semanas, Silvana ha sido paciente conmigo y con los constantes cambios de horario a los que tengo que adaptarme y, sin embargo, sigo luchando conmigo misma.

Hace tiempo que tengo preparado un plan B de eficacia probada para compensar un desastre financiero si la red sigue fluctuando entre súper 4G+ y cero cada segundo y aún así acabo perdiendo mi trabajo.

Al final, Internet siempre parece ser más listo que yo, aunque también le gusta mantenerlo todo caliente.

Pero qué otra cosa puedo hacer, o debería decir („mejor“?), sino mantener la calma y tomar el inexistente Internet (y todo lo demás también, por supuesto) como es con una sonrisa.

Porque nadie se ha quejado todavía.

Al fin y al cabo, Internet y yo no somos más que personajes volubles. La única diferencia es que, a diferencia de mí, a Internet esto le importa una mierda.

Moderne Antike

Ob Deutschland, Griechenland, Italien oder Spanien, irgendwas stimmt mit dem Internet nie.

Mal ist das Signal zu schwach, dann ist es gut, aber leider nur mitten auf der Straße oder über einem Mülleimer und manchmal wird es einem als Ausländer ganz verwehrt, wie in Spanien.

Wir ziehen die Konsequenz und holen uns zeitnah Starlink von Elon Musk. Das kostet einmalig 400 Dollar und monatlich 59, Geld, dass die Kriegskasse von Trump füllt, ich weiss und kotze, aber der ewige Schmuse Kurs des wir schaffen irgendwann alles, also Sicherheit, Netz und digitale Jobs der vermeintlich demokratischer en Moderne geht mir auf den Sack.

Täglich zig Kilometer für gutes oder wenigstens hoffentlich gutes Netz nervt. Das mit der Sicherheit ist eh absurd, denn warum in Deutschland oder Spanien einen Videocall mit Ausweis machen, um eine SIM Karte zu bekommen, wenn ich mir selbige in Bulgarien und Co. am Automaten ziehen kann?

Ich weiss, das Internet ist für uns alle so neu, dass SAP die Homeoffice Arbeitsplätze schon wieder abschaffen will, aber ich muss digital arbeiten, denn sonst verhungere ich, weil, wie sagte der gelobte Sozialdemokrat Franz Münteföring vor einigen Jahren so schön: Wer nicht arbeitet kann auch nicht essen.

Danke Arschloch für unzählige Sozialversprechen bei denen Reiche gepudert und Arme gegängelt werden, danke für eine Bankrotte Wirtschaft und ruinierte Natur, danke für nationale Parteien wie die der AfD und danke für amerikanische Langstreckenraketen in Deutschland, weil Putin sich tot lacht über Verteidigung, Menschenrechte und Naturschutz, der refinanziert und aus diskutiert werden muss.

Danke Helikoptereltern, dass jede Wassermelone einen Fahrradhelm trägt und ein Mobiltelefon nur gestreichelt werden muss, denn arbeiten kann damit bis heute kaum einer.

Für Facebook und Instagram muss es reichen, auch wenn in China schon Organe mit künstlicher Intelligenz gezüchtet werden.

Was könnt ihr Euch von Eurer Moralkeulen kaufen mit eurem ein bisschen modern, aber lieber mit Rechenschieber als KI.

Danke für das Verspielen der Zukunft ganzer Generationen, Weil eine phobische und überalterte Gesellschaft leider die Eier für eine moderne Zukunft fehlen.

Viel Spaß beim Chinesisch lernen.

Euer Ulf

In English

Modern antiquity
Whether in Germany, Greece, Italy or Spain, something is never right with the internet.

Sometimes the signal is too weak, then it’s good, but unfortunately only in the middle of the street or over a garbage can and sometimes, as a foreigner, you’re denied access altogether, as in Spain.

We draw the conclusion and get Starlink from Elon Musk as soon as possible. It costs 400 dollars once and 59 dollars a month, money that fills Trump’s war chest, I know and I’m puking, but the eternal cuddling course of we’ll manage everything at some point, i.e. security, network and digital jobs of the supposedly more democratic modern age is getting on my nerves.

Tens of kilometers every day for a good or at least hopefully good network is annoying. The security issue is absurd anyway, because why make a video call with ID in Germany or Spain to get a SIM card when I can get one from a machine in Bulgaria and the like?

I know the Internet is so new to us all that SAP wants to abolish home office jobs again, but I have to work digitally because otherwise I’ll starve, because, as the lauded social democrat Franz Münteföring said so beautifully a few years ago: if you don’t work, you can’t eat.

Thank you, asshole, for countless social promises in which the rich are powdered and the poor are bullied, thank you for a bankrupt economy and ruined nature, thank you for national parties like the AfD and thank you for American long-range missiles in Germany, because Putin laughs himself to death about defense, human rights and nature conservation, which must be refinanced and discussed.

Thank you helicopter parents that every watermelon wears a bicycle helmet and a cell phone only needs to be stroked, because hardly anyone can work with it to this day.

It must be enough for Facebook and Instagram, even if organs with artificial intelligence are already being grown in China.

What can you buy from your moral clubs with your somewhat modern, but rather with slide rules than AI?

Thank you for gambling away the future of entire generations, because a phobic and outdated society unfortunately lacks the eggs for a modern future.

Have fun learning Chinese.

Your Ulf

En Francaise

Antiquité moderne
Que ce soit en Allemagne, en Grèce, en Italie ou en Espagne, il y a toujours quelque chose qui ne va pas avec l’Internet.

Parfois, le signal est trop faible, parfois il est bon, mais malheureusement seulement au milieu de la rue ou au-dessus d’une poubelle et parfois, en tant qu’étranger, il nous est complètement refusé, comme en Espagne.

Nous en tirons la conséquence et nous procurons rapidement Starlink d’Elon Musk. Cela coûte 400 dollars une fois et 59 dollars par mois, de l’argent qui remplit le trésor de guerre de Trump, je sais et je vomis, mais le cours éternel du „nous finirons par tout faire“, c’est-à-dire la sécurité, le réseau et les emplois numériques de la modernité soi-disant plus démocratique, m’énerve.

Faire des dizaines de kilomètres par jour pour avoir un bon réseau ou du moins l’espérer, c’est énervant. La sécurité est de toute façon absurde, car pourquoi faire un appel vidéo en Allemagne ou en Espagne avec une pièce d’identité pour obtenir une carte SIM, alors que je peux la retirer au distributeur en Bulgarie ou ailleurs ?

Je sais que l’Internet est si nouveau pour nous tous que SAP veut déjà supprimer les postes de travail à domicile, mais je dois travailler numériquement, sinon je meurs de faim, car comme l’a si bien dit le social-démocrate Franz Münteföring il y a quelques années : celui qui ne travaille pas ne peut pas non plus manger.

Merci, trou du cul, pour les innombrables promesses sociales qui ont permis aux riches de se faire poudrer et aux pauvres de se faire malmener, merci pour une économie en faillite et une nature ruinée, merci pour les partis nationaux comme ceux de l’AfD et merci pour les missiles américains à longue portée en Allemagne, parce que Poutine se moque éperdument de la défense, des droits de l’homme et de la protection de la nature, qui doivent être refinancés et discutés.

Merci aux parents hélicoptères pour le fait que chaque pastèque porte un casque de vélo et qu’il suffit de caresser un téléphone portable, car jusqu’à présent, personne ne sait travailler avec.

Pour Facebook et Instagram, cela doit suffire, même si en Chine, on cultive déjà des organes dotés d’une intelligence artificielle.

Qu’est-ce que vous pouvez bien acheter avec votre morale un peu moderne, mais qui préfère la règle à calcul à l’IA.

Merci de jouer l’avenir de générations entières, parce qu’une société phobique et vieillissante n’a malheureusement pas les couilles pour un avenir moderne.

Amusez-vous bien en apprenant le chinois.

Votre Ulf

El Español

Antigüedad moderna
Ya sea en Alemania, Grecia, Italia o España, algo nunca va bien con Internet.

A veces la señal es demasiado débil, luego es buena, pero por desgracia sólo en medio de la calle o encima de un cubo de basura y a veces, como extranjero, te niegan el acceso por completo, como en España.

Sacamos la conclusión y nos hacemos rápidamente con el Starlink de Elon Musk. Cuesta 400 dólares una vez y 59 dólares al mes, dinero que llena el cofre de guerra de Trump, lo sé y estoy vomitando, pero el eterno curso de mimos de lo gestionaremos todo en algún momento, es decir, la seguridad, la red y los trabajos digitales de la supuestamente más democrática era moderna me está poniendo de los nervios.

Viajar decenas de kilómetros todos los días para tener una buena red, o al menos eso espero, es molesto. De todas formas, el tema de la seguridad es absurdo, porque ¿para qué hacer una videollamada con identificación en Alemania o España para conseguir una tarjeta SIM cuando puedo conseguir una de una máquina expendedora en Bulgaria y similares?

Ya sé que Internet es tan nuevo para todos nosotros que SAP quiere abolir de nuevo los trabajos de oficina en casa, pero yo tengo que trabajar digitalmente porque si no me moriré de hambre, ya que, como dijo tan maravillosamente el alabado socialdemócrata Franz Münteföring hace unos años: si no trabajas, no puedes comer.

Gracias, gilipollas, por innumerables promesas sociales en las que se esponja a los ricos y se torea a los pobres, gracias por una economía en quiebra y una naturaleza arruinada, gracias por partidos nacionales como la AfD y gracias por los misiles americanos de largo alcance en Alemania, porque Putin se parte de risa con la defensa, los derechos humanos y la conservación de la naturaleza, que hay que refinanciar y discutir.

Gracias padres helicópteros porque toda sandía lleva casco de ciclista y el teléfono móvil solo hay que acariciarlo, porque casi nadie puede trabajar con él a día de hoy.

Debe bastar con Facebook e Instagram, aunque en China ya se cultiven órganos con inteligencia artificial.

¿Qué puedes comprar en tus clubes morales con tu algo moderno, pero más con reglas de cálculo que con IA?

Gracias por jugaros el futuro de generaciones enteras, porque a una sociedad fóbica y anticuada, por desgracia, le faltan huevos para un futuro moderno.

Diviértete aprendiendo chino.

Tu Ulf

Sieben Mailen Jürmann

Wir müssen weiter. Dieses ewige Rasten geht mehr an die Nerven, als das es gut tut, man konzentriert sich aufs Durchhalten und dafür ist Griechenland nun wirklich zu schön.

Wir haben gestern noch einmal über alles nachgedacht und festgestellt, dass der Spaß zu Kurz kam, deshalb müssen wir die lieb gewonnene Gegend verlassen. Aber auch sonst werden wir einige eingefahrene Wege zukünftig verlassen, denn irgendwie scheinen wir in letzter Zeit vom alternativen Weg abgekommen.

Zu viel Business as ususal, zu viel Ersatzbefriedigung zu viel Deutschland in Griechenland. Wir müssen den Fokus wieder aufs Reisen legen und nicht mehr nur warten, dass die Abwechslung und begegnet.

Klar wird das auch Stress bedeuten, aber der Stress auszuhalten ist größer, also schnüren wir unserem Siebenmeilen Jürmann die Schlappen und beginnen mit dem Winter der vor dem Sommer liegt, in dem hoffentlich nicht mehr viel von dem übrig ist, was uns heute noch quält.

Wir freuen uns schon,

Euer Ulf

In english

The seven-mile Jürmann

We have to keep going. This eternal resting is more annoying than it is good, you concentrate on persevering and Greece is really too beautiful for that.

Yesterday we thought about everything again and realized that there wasn’t enough fun to be had, so we have to leave this beloved region. But we will also be leaving a few well-trodden paths in the future, because somehow we seem to have strayed from the alternative route recently.

Too much business as usual, too much substitute satisfaction, too much Germany in Greece. We need to focus on traveling again and no longer just wait for variety and encounters.

Of course this will also mean stress, but the stress to endure is greater, so we lace up our seven-mile Jürmann and start with the winter that lies before the summer, in which hopefully there won’t be much left of what is still tormenting us today.

We’re already looking forward to it,

Your Ulf

En francaise

Le Jürmann des sept lieues

Nous devons continuer. Ce repos éternel est plus fatigant que bénéfique, on se concentre sur la persévérance et la Grèce est vraiment trop belle pour cela.

Hier, nous avons encore une fois réfléchi à tout cela et nous avons constaté que le plaisir était trop court, c’est pourquoi nous devons quitter cette région que nous aimons tant. Mais nous allons aussi quitter certains sentiers battus à l’avenir, car ces derniers temps, il semble que nous nous soyons éloignés de la voie alternative.

Trop de business as ususal, trop de satisfaction de substitution, trop d’Allemagne en Grèce. Nous devons nous concentrer à nouveau sur les voyages et ne plus attendre que le changement vienne à notre rencontre.

Bien sûr, cela signifiera aussi du stress, mais le stress à supporter est plus grand, alors nous chausserons les baskets de notre Jürmann des sept lieues et commencerons l’hiver qui précède l’été, dans lequel, espérons-le, il ne restera plus grand-chose de ce qui nous tourmente encore aujourd’hui.

Nous nous en réjouissons déjà,

Votre Ulf

El Español

Las siete millas de Jürmann

Hay que seguir adelante. Este eterno descanso es más un coñazo que bueno, te concentras en perseverar y Grecia es realmente demasiado bonita para eso.

Ayer volvimos a pensar en todo y nos dimos cuenta de que no había suficiente diversión, así que tenemos que dejar esta querida región. Pero también dejaremos algunos caminos trillados en el futuro, porque parece que últimamente hemos perdido el rumbo.

Demasiado business as usual, demasiada satisfacción sustitutiva, demasiada Alemania en Grecia. Tenemos que volver a centrarnos en viajar y dejar de esperar a que la variedad se cruce en nuestro camino.

Por supuesto, esto también significará estrés, pero el estrés a soportar es mayor, así que nos ponemos los cordones de nuestra Jürmann de siete millas y empezamos con el invierno que precede al verano, en el que esperemos que no quede mucho de lo que aún hoy nos atormenta.

Ya lo estamos deseando,

Tu Ulf

Die erste Bewerbung

Es ist aufregend an das zu denken, was uns jetzt erwartet. Wir haben gestern die erste Bewerbung an eine Anlaufstelle geschrieben und warten, müssen warten.

Früher hätte ich zig Bewerbungen geschrieben. Ganz nach dem Motto: Viel hilft viel, aber jetzt versuchen wir es anders. Wir wollen uns nicht ein schlechtes Image aneignen, indem wir vielleicht einigen absagen müssen, weil wir uns am Ende für eine Anlaufstelle entscheiden müssen. Wir schreiben eine Schöne und hoffen, dass man uns will, denn wir wollen: Neue Menschen kennenlernen, neue Aufgaben angehen und neue Erfahrungen sammeln.

Endlich weg von „stehen und warten“, ziellos gondeln und Geld verdienen, um das fortführen zu können, was wir nicht mehr wollen.

Wir haben gedacht, dass wir uns auf alles vorbereitet haben und können, aber auf die Herausforderung „was nun?“ weisst einen keiner hin. Der wagen, das Land, Geld oder Zwischnemenschliches, alles wird thematisiert, aber auf das „da sein“, bereitet einen keinen vor.

Wie kommt man, wenn man etwas ändern will nun in die Sphären die man sich so sehnlichst erwünscht hat? Wo sind die anderen, die nicht nur einen schönen Platz für Sonnenschirm und Stuhl suchen?

Man muss ganz neu proaktiv werden und auch im Leben umdenken, denn man findet keine (gut) bezahlten Jobs, man kann nur nach Aufenthaltsorten mit (viel) weniger Ausgaben Ausschau halten. Denn das bedeutet, weniger arbeiten, also endlich weniger vorm Rechner sitzen und endlich mehr Zeit für sich zu haben.

Ich bin davon überzeugt, dass das der Grund ist, warum so viele auf diesem oder einem ähnlichen Weg scheitern. Weil das Leben im Van ansonsten wirklich zu einem schlechten Kompromiss wird.

Wenn man auch hier arbeitet wie zu Hause, also sich am Mehr orientiert, kann ein Weniger wie in einem mobilen Zuhause langfrsitig nur scheitern, dann ist der Van ein schlechter Kompromiss, denn normales arbeiten ist unter normalen Umständen leichter.

Das Leben im Van ist nur dann schöner, wenn perspektivisch sich das Leben nicht um den Van dreht, sondern um das Leben. Man muss raus in die Natur und unter Menschen. Aber anders als Urlauber. Das Ziel kann nicht sein, mit Geld an Orte mit hohem Eintrittsgeld zu gelangen, wo andere mit gleicher Sprache und ähnlichem kulturellem Hintergrund ausschließlich zum Fotografieren für Instagram verweilen.

Das Ziel kann nicht im Neidisch-machen der Daheimgebliebenen liegen. Vielleicht kann man mit etwas Glück über einen veränderten Lebenswandel für mehr Glückseligkeit bei sich und denen, die man in ihren Idealen unterstützt, sorgen. Hoffentlich!

Euer Ulf

In English

The first application
It’s exciting to think about what awaits us now. We wrote our first application to a contact point yesterday and have to wait, have to wait.
In the past, I would have written dozens of applications. True to the motto: a lot helps a lot, but now we’re trying a different approach. We don’t want to create a bad image for ourselves by perhaps having to turn some people down because we end up having to choose a contact point. We write a nice one and hope that people will want us, because we want to: Meet new people, tackle new tasks and gain new experiences.
To finally get away from „standing and waiting“, wandering aimlessly and earning money so that we can continue doing what we no longer want to do.
We thought that we had prepared ourselves for everything and were able to do so, but no-one points out the challenge of „what now?“. The dare, the country, money or human relationships, everything is discussed, but nobody prepares you for „being there“.
If you want to change something, how do you get to the spheres you so desperately want? Where are the others who aren’t just looking for a nice place to put their parasol and chair?
You have to become completely proactive and rethink your life, because you can’t find (well) paid jobs, you can only look for places to stay with (much) less money. Because that means working less, so finally sitting in front of the computer less and finally having more time for yourself.
I am convinced that this is the reason why so many people fail on this or a similar path. Because otherwise, life in the van really is a bad compromise.
If you work here as you do at home, i.e. if you are oriented towards more, then less, as in a mobile home, can only fail in the long term, then the van is a bad compromise, because normal work is easier under normal circumstances.
Life in a van is only better if, in perspective, life doesn’t revolve around the van, but around life itself. You have to get out into nature and among people. But not as a vacationer. The goal cannot be to use money to get to places with high entrance fees, where others with the same language and similar cultural background only stay to take photos for Instagram.
The goal cannot be to make those at home jealous. Perhaps, with a bit of luck, you can change your lifestyle to make yourself and those you support in their ideals happier. Let’s hope so!

Your Ulf

En Francaise

La première candidature

C’est excitant de penser à ce qui nous attend maintenant. Nous avons écrit hier notre première candidature à un centre d’accueil et nous attendons, devons attendre.

Avant, j’aurais écrit des dizaines de candidatures. Selon la devise : beaucoup aide beaucoup, mais maintenant nous essayons autrement. Nous ne voulons pas nous donner une mauvaise image en devant peut-être refuser à certains parce que nous devons finalement choisir un point de contact. Nous écrivons une belle et espérons qu’on voudra de nous, car nous voulons : Rencontrer de nouvelles personnes, s’attaquer à de nouvelles tâches et acquérir de nouvelles expériences.

Enfin, s’éloigner de „rester debout et attendre“, vagabonder sans but et gagner de l’argent pour pouvoir continuer ce dont nous ne voulons plus.

Nous pensions nous être préparés à tout, mais personne ne nous a montré le défi „et maintenant ? L’aventure, le pays, l’argent ou les relations humaines, tout est thématisé, mais personne ne nous prépare à „être là“.

Comment peut-on, si l’on veut changer quelque chose, accéder aux sphères que l’on a tant souhaitées ? Où sont les autres, ceux qui ne cherchent pas seulement une belle place pour un parasol et une chaise ?

Il faut être proactif et repenser sa vie, car on ne trouve pas de jobs (bien) payés, on ne peut que chercher des lieux de séjour avec (beaucoup) moins de dépenses. Car cela signifie travailler moins, donc enfin moins s’asseoir devant l’ordinateur et enfin avoir plus de temps pour soi.

Je suis convaincu que c’est la raison pour laquelle tant de personnes échouent dans cette voie ou dans une voie similaire. Parce que sinon, la vie en van devient vraiment un mauvais compromis.

Si l’on travaille ici aussi comme à la maison, c’est-à-dire que l’on s’oriente vers le plus, un moins comme dans un domicile mobile ne peut qu’échouer à long terme, le van est alors un mauvais compromis, car travailler normalement est plus facile dans des circonstances normales.

La vie dans un van n’est plus agréable que si, en perspective, la vie ne tourne pas autour du van, mais autour de la vie. Il faut sortir dans la nature et parmi les gens. Mais différemment des vacanciers. L’objectif ne peut pas être de se rendre, avec de l’argent, dans des endroits où le prix d’entrée est élevé et où d’autres, parlant la même langue et ayant un bagage culturel similaire, s’attardent uniquement pour prendre des photos pour Instagram.

L’objectif ne peut pas être de rendre jaloux ceux qui sont restés à la maison. Peut-être qu’avec un peu de chance, un changement de mode de vie peut apporter plus de bonheur à soi-même et à ceux que l’on soutient dans leurs idéaux. Espérons-le !

Votre Ulf

El Español

La primera aplicación

Es emocionante pensar en lo que nos espera ahora. Ayer escribimos nuestra primera solicitud a un centro de contacto y estamos esperando, tenemos que esperar.

En el pasado, habría escrito innumerables solicitudes. Todo sigue el lema: mucho ayuda mucho, pero ahora estamos probando un enfoque diferente. No queremos crearnos una mala imagen quizás teniendo que rechazar a algunas personas porque al final tenemos que decidir a favor de un punto de contacto. Escribimos una carta bonita y esperamos que la gente nos quiera, porque queremos: Conocer gente nueva, afrontar nuevas tareas y adquirir nuevas experiencias.

Dejar por fin de estar „parados y esperando“, de viajar sin rumbo y de ganar dinero para poder seguir haciendo lo que ya no queremos hacer.

Pensábamos que nos habíamos preparado para todo y que éramos capaces de hacerlo, pero nadie nos señaló el reto de „¿y ahora qué?“. El reto, el país, el dinero o las relaciones humanas, de todo se habla, pero nadie te prepara para „estar ahí“.

Si quieres cambiar algo, ¿cómo llegas a las esferas que tan desesperadamente deseas? ¿Dónde están los demás que no sólo buscan un lugar agradable para poner su sombrilla y su silla?

Tienes que volverte completamente proactivo y replantearte tu vida, porque no puedes encontrar trabajos (bien) pagados, sólo puedes buscar lugares donde quedarte con (mucho) menos dinero. Porque eso significa trabajar menos, así que por fin sentarse menos delante del ordenador y por fin tener más tiempo para uno mismo.

Estoy convencido de que esta es la razón por la que tanta gente fracasa en este camino o en uno similar. Porque de lo contrario, la vida en la furgoneta es realmente un mal compromiso.

Si trabajas aquí como en casa, es decir, si te orientas hacia más, luego menos, como en una casa rodante, sólo puedes fracasar a largo plazo, entonces la furgoneta es un mal compromiso, porque el trabajo normal es más fácil en circunstancias normales.

La vida en una furgoneta sólo es mejor si, en perspectiva, la vida no gira en torno a la furgoneta, sino en torno a la vida misma. Hay que salir a la naturaleza y entre la gente. Pero no como turista. El objetivo no puede ser usar el dinero para llegar a lugares con entradas muy caras, donde otros con el mismo idioma y un bagaje cultural similar solo se quedan para hacer fotos para Instagram.

El objetivo no puede ser dar envidia a los de casa. Quizás, con un poco de suerte, puedas cambiar tu estilo de vida para hacerte más feliz a ti mismo y a los que apoyas en sus ideales. ¡Esperemos que así sea!

Tu Ulf

Yes we can!

(Down below in english en français Incluido el español) Es ist eine Sache, vom großen Wandel im Leben zu sprechen und eine andere ihn zu vollziehen.

Und was ist mit diesem Vollzug überhaupt genau gemeint?

Anfangs dachten wir, dass Wohnung aufgeben und in ein Auto ziehen die große Veränderung ist, aber eigentlich ist dieser Schritt nur der kosmetische Eingriff. Der oben angesprochene Wandel, das Tiefgreifende, folgt später, wenn man sich an Trenntoilette und Co gewöhnt hat.

Irgendwann stellt man fest, dass sich eigentlich kaum was verändert hat: Man surft weiterhin im Internet, arbeitet digital, kauft bei Lidl und wohnt zwischen Mittelklassefamilien, nur eben jetzt auf Rädern.

Nach der ersten Euphorie von Strand zum Frühstück tritt die Ernüchterung ein, dass man sich und seine Gewohnheiten 1:1 mitgenommen hat. Egal ob Zigarette oder Feierabendbier, man ist noch lange der, der man war.

Aber irgendwann klopft es wie vorm Umzug in den Van erneut die kleine Stimme des Gewissens an und fragt: „Wolltest Du nicht was ändern?“ Und ich muss zugeben, diesmal ist die Begegnung unangenehmer, weil man nicht Umstände, sondern sich (selbst) ändern muss.

Aus „ich will nicht mehr“ muss ich mach nicht mehr werden, den Gedanken müssen Taten folgen aus Geld verdienen muss Leben lieben werden und das ist nicht so einfach, denn das neue Leben ist ja eigentlich noch nicht da.

Man will ja nur und glaubt, aber man weiss noch nichts außer, dass es der Status Quo nicht sein kann, wonach man auf der Suche ist, deshalb haben Silvana und ich jetzt einen hoffentlich richtigen Schritt in eine konstruktiver, nachhaltigere und glücklichere Zukunft gemacht.

Wir haben uns bei https://www.workaway.info/ angemeldet, einer Organisation, die Menschen mit nachhaltigen Ambitionen zusammen führt.



Hier finden sich Gleichgesinnte, statt  Arbeitgeber und Nehmer. Hier heißt der Chef nicht CEO sondern Klaus (oder so) und hier treffen wir hoffentlich auf Gleichgesinnte, die unter Lebenswandel auch mehr verstehen als mit einem Wohnmobil auf dem Campingplatz zu rasten.

Hier versprechen wir uns neue Perspektiven durch interessante Gespräche mit Gleichgesinnten bei Olivenernten oder Permakulturpflege statt beim Aus dem Weg gehen am Strand.

Es ist wie beim ersten Sprung vom 10 Meter Brett. Jetzt gehen wir Grad hoch und bald werden wir hoffentlich springen und keine Angst mehr vor dem Wandel in uns haben.

Wir freuen uns!

Euer Ulf

In english

Yes we can!
It’s one thing to talk about the big change in life and another to make it happen.

And what exactly is meant by this change?

Initially, we thought that giving up our apartment and moving into a car was the big change, but this step is actually just a cosmetic procedure. The above-mentioned change, the profound one, comes later, when you have gotten used to a separate toilet and the like.

At some point, you realize that hardly anything has actually changed: You continue to surf the internet, work digitally, shop at Lidl and live among middle-class families, only now on wheels.

After the initial euphoria of the beach for breakfast, you become disillusioned that you have taken yourself and your habits with you 1:1. Whether it’s a cigarette or an after-work beer, you’re still who you were for a long time.

But at some point, just like before moving into the van, the little voice of conscience knocks again and asks: „Didn’t you want to change something?“ And I have to admit, this time the encounter is more unpleasant because you don’t have to change circumstances, you have to change (yourself).

I no longer have to turn „I don’t want to“ into „I don’t want to“, thoughts have to be followed by action, earning money has to become loving life and that’s not so easy, because the new life isn’t actually there yet.

You only want and believe, but you don’t know anything yet except that the status quo can’t be what you’re looking for, which is why Silvana and I have now hopefully taken the right step towards a more constructive, sustainable and happier future.

We signed up to https://www.workaway.info/, an organization that brings people with sustainable ambitions together.

This is where like-minded people meet instead of employers and employees. Here, the boss is not called CEO but Klaus (or something like that) and hopefully we will meet like-minded people who understand lifestyle to mean more than just resting on a campsite in a camper van.

Here we hope to gain new perspectives through interesting conversations with like-minded people while harvesting olives or cultivating permaculture instead of getting out of the way on the beach.

It’s like the first jump from a 10-meter board. Now we are going up a few degrees and hopefully we will soon be jumping and no longer be afraid of the change within us.

We are looking forward to it!

Your Ulf

En Francaise

Yes we can !
C’est une chose de parler du grand changement dans la vie et une autre de l’accomplir.

Et qu’est-ce que cela signifie exactement ?

Au début, nous pensions que quitter son appartement et emménager dans une voiture était le grand changement, mais en fait, cette étape n’est que l’opération cosmétique. Le changement évoqué plus haut, le changement profond, vient plus tard, quand on s’est habitué aux toilettes séparées et autres.

A un moment donné, on constate que rien n’a vraiment changé : On continue à surfer sur Internet, à travailler numériquement, à faire ses courses chez Lidl et à vivre parmi des familles de classe moyenne, mais maintenant sur des roues.

Après la première euphorie de la plage au petit-déjeuner, la désillusion survient : on s’est emporté soi-même et ses habitudes 1:1. Qu’il s’agisse d’une cigarette ou d’une bière après le travail, on reste longtemps ce que l’on était.

Mais à un moment donné, comme avant de déménager dans le van, la petite voix de la conscience frappe à nouveau et demande : „Tu ne voulais pas changer quelque chose ?“. Et je dois avouer que cette fois, la rencontre est plus désagréable, car ce ne sont pas les circonstances qu’il faut changer, mais (soi-même).

De „je ne veux plus“, je ne dois plus faire, les pensées doivent être suivies d’actes, gagner de l’argent doit devenir aimer la vie et ce n’est pas si simple, car la nouvelle vie n’est en fait pas encore là.

On veut et on croit, mais on ne sait encore rien, sauf que le statu quo ne peut pas être ce que l’on recherche. C’est pourquoi Silvana et moi avons fait un pas que nous espérons juste vers un avenir plus constructif, plus durable et plus heureux.

Nous nous sommes inscrits sur https://www.workaway.info/, une organisation qui réunit des personnes ayant des ambitions durables.

Ici, on trouve des personnes partageant les mêmes idées, au lieu d’employeurs et de preneurs. Ici, le chef ne s’appelle pas CEO mais Klaus (ou quelque chose comme ça) et ici, nous espérons rencontrer des personnes qui partagent les mêmes idées et qui comprennent que le changement de vie ne se résume pas à se reposer dans un camping-car.

Ici, nous nous promettons de nouvelles perspectives grâce à des discussions intéressantes avec des personnes partageant les mêmes idées, en récoltant des olives ou en pratiquant la permaculture, plutôt qu’en nous écartant du chemin sur la plage.

C’est comme le premier saut d’une planche de 10 mètres. Maintenant, nous montons de degré en degré et bientôt, nous l’espérons, nous sauterons et n’aurons plus peur du changement en nous.

Nous nous en réjouissons !

Votre Ulf

El Español

Yes we can!

Una cosa es hablar del gran cambio en la vida y otra realizarlo.

¿Y qué significa exactamente este cambio?

Al principio, pensamos que dejar el piso y mudarnos a un coche es el gran cambio, pero en realidad este paso no es más que un trámite cosmético. El cambio antes mencionado, el profundo, viene después, cuando te has acostumbrado a un aseo separado y cosas por el estilo.

En algún momento, te das cuenta de que en realidad no ha cambiado casi nada: Sigues navegando por Internet, trabajando digitalmente, comprando en Lidl y viviendo entre familias de clase media, sólo que ahora sobre ruedas.

Después de la euforia inicial de la playa para desayunar, te das cuenta de que te has llevado a ti mismo y a tus hábitos contigo 1:1. Ya sea un cigarrillo o una cerveza después del trabajo, sigues siendo quien fuiste durante mucho tiempo.

Pero en algún momento, como antes de mudarte a la furgoneta, la vocecita de la conciencia vuelve a llamar y pregunta: „¿No querías cambiar algo?“. Y tengo que admitir que esta vez el encuentro es más desagradable porque no hay que cambiar las circunstancias, hay que cambiar (uno mismo).

Ya no tengo que convertir el „no quiero“ en „no me apetece“, los pensamientos tienen que ir seguidos de acciones, ganar dinero tiene que convertirse en amar la vida y eso no es tan fácil, porque la nueva vida aún no existe realmente.

Sólo quieres y crees, pero aún no sabes nada excepto que el statu quo no puede ser lo que buscas, por eso Silvana y yo esperamos haber dado el paso correcto hacia un futuro más constructivo, sostenible y feliz.

Nos hemos inscrito en https://www.workaway.info/, una organización que reúne a personas con ambiciones sostenibles.

Aquí se reúnen personas con ideas afines en lugar de empresarios y empleados. Aquí, el jefe no se llama CEO, sino Klaus (o algo así) y esperamos conocer a gente con ideas afines que entiendan que estilo de vida significa algo más que descansar en un camping en una autocaravana.

Aquí esperamos adquirir nuevas perspectivas a través de interesantes conversaciones con personas de ideas afines mientras cosechamos aceitunas o cultivamos la permacultura en lugar de desviarnos por la playa.

Es como el primer salto desde una tabla de 10 metros. Ahora estamos subiendo unos cuantos grados y esperamos que pronto podamos saltar y dejar de tener miedo al cambio que llevamos dentro.

¡Lo estamos deseando!

Tu Ulf