Sebastian Puffpaff, eine ehemaliger deutscher Kaberetist, wie er selbst sagt und derzeitiger Moderator hat vor kurzem gesagt “ Jeder hat eine Bestimmung, bei mir ist es der Name“.
Das habe ich für mich auch lange gedacht und deshalb Jahre lang an meiner Biographie als Adolf gewurschtelt und dabei völlig vernachlässigt, dass es nicht primär mein Name oder meine Geschichte ist, die wirklich erzählenswert ist, sondern das Wie der Darstellung.
Ich bin Autor, wie andere Autoren die gerne schreiben. Ja, ich bin so überheblich und denke ich kann das. Vielleicht nicht, weil es mir in die Wiege gelegt wurde, denn ich habe bis heute eine miserable Rechtschreibung, sondern weil ich mein ganzes Leben in den Dienst des Schreibens gestellt habe.
Ich bin neugierig, unbeugsam, renitent und ehrgeizig und habe deshalb viel erlebt und ironischerweise das meiste am roten Faden des Schreibens.
Meine Mutter und ihr Vater haben gern geschrieben, ich war(!) Schauspieler, Texter und habe Deutsch sowie Philosophie studiert.
Ich denke einfach gerne und bringe dies gerne zu Papier, das habe ich immer gerne gemacht und liebe es bis heute.
Deshalb beginne ich jetzt in dem Ozean, in den ich gesprungen bin zu schwimmen. Das Buch meiner sogenannten Biographie ist, befindet sich in einem Recht fortschrittlichen Zustand und wird jetzt beendet und wenn es fertig ist, habe ich schon einen neuen im Kopf.
Ich habe keine Angst mehr Details zu vergessen, weil es nicht das Erlebten ist, was primär interessant ist, denn ich schreibe ja keine Sachbücher, sondern das wie der Erscheinung.
Vielleicht werde ich nie Erfolg haben und nie ein Buch verkaufen, aber sagen Sie mal einem Mozart, er soll aufhören zu komponieren.
Euer Ulf
In english
The author Sebastian Puffpaff, a former German journalist, as he himself says, and former presenter, said for a long time: „Everyone has a name, that’s my name“.
I thought the same thing about myself for a long time, which is why I spent years tinkering with my biography as Adolf, completely neglecting the fact that it is not primarily my name or my story that is really worth telling, but how it is told.
I am an author, like other authors who like to write. Yes, I am so arrogant and think I can do it. Maybe not because I was born with it, because I still have miserable spelling today, but because I have dedicated my whole life to writing.
I am curious, unbending, unruly and ambitious and have therefore experienced a lot and, ironically, most of it on the red thread of writing.
My mother and father loved writing, I was(!) an actor, copywriter and studied German and philosophy.
I just like to think and put it down on paper, I’ve always loved doing it and still do today.
That’s why I’m now starting to swim in the ocean I jumped into. The book of my so-called biography is, is in quite a progressive state and is now being finished and when it is finished I already have a new one in mind.
I’m no longer afraid of forgetting details because it’s not what I’ve experienced that’s primarily interesting, because I’m not writing non-fiction, but how it appears.
Maybe I’ll never be successful and never sell a book, but tell a Mozart to stop composing.
Your Ulf
En francaise
L’auteur Sebastian Puffpaff, un ancien artiste de cabaret allemand, comme il le dit lui-même, et actuel présentateur, a récemment déclaré : „Tout le monde a un destin, pour moi c’est le nom“.
C’est ce que j’ai longtemps pensé pour moi-même et c’est pourquoi j’ai passé des années à écrire ma biographie en tant qu’Adolf, en négligeant complètement le fait que ce n’est pas en premier lieu mon nom ou mon histoire qui vaut vraiment la peine d’être racontée, mais la manière dont elle est présentée.
Je suis un auteur, comme d’autres auteurs qui aiment écrire. Oui, j’ai la prétention de penser que je peux le faire. Peut-être pas parce que je l’ai reçu à la naissance, car j’ai encore aujourd’hui une orthographe déplorable, mais parce que j’ai mis toute ma vie au service de l’écriture.
Je suis curieux, insoumis, récalcitrant et ambitieux et j’ai donc vécu beaucoup de choses et, ironiquement, la plupart d’entre elles sur le fil rouge de l’écriture.
Ma mère et son père aimaient écrire, j’étais ( !) acteur, parolier et j’ai étudié l’allemand et la philosophie.
J’aime tout simplement penser et mettre cela sur papier, c’est ce que j’ai toujours aimé faire et ce que j’aime encore aujourd’hui.
C’est pourquoi je commence maintenant à nager dans l’océan dans lequel j’ai plongé. Le livre de ma soi-disant biographie est dans un état assez avancé et est en train de se terminer, et quand il sera terminé, j’en aurai déjà un nouveau en tête.
Je n’ai plus peur d’oublier des détails, parce que ce n’est pas le vécu qui est intéressant en premier lieu, car je n’écris pas de livres pratiques, mais le comment de l’apparition.
Peut-être n’aurai-je jamais de succès et ne vendrai-je jamais de livre, mais dites à un Mozart d’arrêter de composer.
Votre Ulf
El Español
El autor Sebastian Puffpaff, antiguo cabaretero alemán, como él mismo dice, y actual presentador, dijo recientemente: „Todo el mundo tiene un destino, para mí es mi nombre“.
Eso es lo que yo mismo pensé durante mucho tiempo y por eso me pasé años retocando mi biografía como Adolf, descuidando por completo el hecho de que no es principalmente mi nombre o mi historia lo que realmente vale la pena contar, sino la forma en que se presenta.
Soy un autor, como otros autores a los que les gusta escribir. Sí, soy muy arrogante y creo que puedo hacerlo. Quizá no porque haya nacido con ella, porque todavía hoy tengo una ortografía miserable, sino porque he dedicado toda mi vida a escribir.
Soy curiosa, indoblegable, revoltosa y ambiciosa, por lo que he vivido muchas cosas e, irónicamente, la mayoría sobre el hilo rojo de la escritura.
A mis padres les encantaba escribir, yo fui actor, redactor publicitario y estudié alemán y filosofía.
Simplemente me gusta pensar y ponerlo por escrito, siempre me ha gustado hacerlo y aún me gusta.
Por eso ahora estoy empezando a nadar en el océano al que me lancé. El libro de mi supuesta biografía está en un estado bastante avanzado y ahora se está terminando y cuando esté terminado ya tengo en mente uno nuevo.
Ya no tengo miedo de olvidar detalles porque lo que me interesa ante todo no es lo que he vivido, porque no escribo no ficción, sino la forma en que aparece.
Tal vez no tenga éxito y nunca venda un libro, pero dile a un Mozart que deje de componer.
Wie oft hatte ich auf dieser Reise schon Bammel (2) ,wenn uns mal wieder die Seitentür flöten ging(3). Ich könnte dann kotzen (4) und mir geht es mies (5), weil uns der nötige Kies (6) fehlt. Übrigens auch, wenn es aufgrund undichter Stellen im Jürmann mal wieder wie Hechtsuppe (7) zieht.
Wir sind halt nicht so betucht (8) wie andere, denk ich mir dann oft und freue mich gleichzeitig darüber, dass wir verdammt oft Massel (9) haben, oder bin ich vielleicht einfach ausgekocht(10)er als andere, obwohl ich aus einem Kaff (11) komme?
Nein, blau (12) machen ist nicht, für so einen Tinnef (13) hat man im Jürmann keine Zeit. Wenn die Technik versagt, muss man Tacheles(14) reden, den Stuss(15) überlassen wir anderen.
Bei all dem Tohuwabohu (16) gibt es natürlich hin und wieder Zoff (17), aber auch Jubel (18), denn wir machen schon lange nicht mehr um alles ein großes Bohai (19).
Das großkotzige (20) Schachern (21)ist für Pleitegeier (22) wie uns ja eh nicht das Richtige.
Wenn der kleine Ganove (23) mit seiner Ischa/e (24) auf Tour ist, heißt es täglich Hals und Beinbruch (25). Wir sind ja nicht im Urlaub, unser Leben ist Maloche (26) ganz ohne zu schnorren (27), auch an Silvester.
Wenn sich also alle einen guten Rutsch (28) wünschen, schmusen(29) wir einfach kess (30) miteinander und grüssen nur die Mischpoke (31), während andere mit einem Techtelmächtel (32) zum Jahreswechsel alles riskieren und Kneipen mit Sekt und Bier den großen Reibach (33) machen.
Wir verramschen (34) einfach alles, ziehen eine billige Kluft (35) an, schickern (36) uns einen und freuen uns schon auf den nächsten Schlamassel (37).
Und wem das nicht koscher (38) ist, kann gern was von Fakenews mauscheln (39). Wir werden uns nie einschleimen (40).
Aber zugegeben: so ein Leben schlaucht (41) ganz schön.
Euer Ulf
Alphabetische Erklärung (entnommen von: https://www.jewiki.net/wiki/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Hebr%C3%A4ischen_und_Jiddischen): ausgekocht raffiniert, klug; aus dt. aus-, -ge- und hebr. חכם chacham, chochem „weise, klug“ Bammel vielleicht über das Jiddische (furchtsamer Mensch) aus dem hebräischen baal emoh „Furchtsamer“, aus בַּעַל baal = Herr und ema = Angst. Beisel, Beize, Beiz Kneipe; vom hebräischen בַּיִת bajit über das Jiddische bajis (beide Haus) ins Deutsche übernommen, insbesondere im süddeutschen Sprachbereich. Im Wienerischen werden Kneipen als „Beisl“ bezeichnet. beseibeln seiwel, seibel זבל [‚zɛvɛl] „Mist, Kot“ betrügen, wörtl. „bescheißen“ betucht[1] betuch „sicher, vertrauenswürdig“ baṭuaḥ, batuach „vertrauenswert“, von בָּטַח batach „vertrauen“ Im heutigen, deutschen Sprachgebrauch im Sinne von „wohlhabend“; entgegen dem Sprachgefühl nicht von Tuch abgeleitet blau (~ sein, machen) be-lo בלא [bɛ’lɔ] „mit nichts, ohne“ betrunken, faul, nichts leistend; siehe aber auch Blau machen Bohai (dt.) bzw. Pahöll[2](österr.) paihe „Lärm“ Streit, Aufregung, Krawall, Getöse Chuzpe חוצפה Chuzpe חֻצְפָּה Chuz’pa, [χuts’pa] Frechheit, Dreistigkeit dufte, tofte;[1] (österr.) toffe טוֹב toff „gut“ טוֹב tov „gut“ über die Gaunersprache ins Berlinische einseifen (jdn. ~)[3] sewel (Hebr. זבל [‚zɛvɛl]) „Mist, Kot“ Die ursprüngliche Bedeutung z. B. in „einseifen beim Rasieren“. Die übertragene Bedeutung „betrügen, jdm. etw. einreden“ möglicherweise durch Anpassung an Rotwelsch „beseiwelen“ aus Westjiddisch „sewel“ = „Dreck“ Eizes, Ezzes (Pl.) עצה = Ratschlag Tipps, Ratschläge flöten gehen[3] פליטה plejta [plɛj’ta] „entrinnen, entkommen“ Möglicherweise über Jiddisch und Rotwelsch aus derselben Quelle wie Pleite Ganove[1] גנב gannaw, [ga’nav] „stehlen“ geschlaucht schlacha „zu Boden werfen“ erschöpft großkotzig prahlerisch; aus dt. groß und hebr. kozin „vornehm, reich“ oder qazin „Anführer“ Haberer חַבֵר chaver (=Freund, Kumpel), plural: חַבֵרִים chaverim (=Freunde) Die in Österreich, vor allem im mittelbairischen Sprachgebiet nördlich der Alpen gebräuchliche „Haberer“ oder „Hawara“ bedeutet zumeist Freund oder Kumpel[4], wird aber auch synonym zu „Mann“[5] (nicht im ehelichen Sinn) oder Liebhaber – hier auch verniedlicht „Habschi“ oder in Vorarlberg „Habi“[6] – gebraucht. Das Adjektiv verhabert und die Verhaberung klingt wenig wertschätzend für verbunden in „Seilschaft“ und Freunderlwirtschaft. Hals- und Beinbruch הצלחה וברכה Hassloche uWroche, [has’lo’χə uv’roχə] הצלחה וברכה Hazlacha uWracha, [hatsla’χa uvra’χa] Hals- und Beinbruch ist eine Verballhornung und stammt aus dem hebräischen hazlacha uwracha (= „Erfolg und Segen“). Dieser Glückwunsch wurde von Juden beim Abschluss eines Geschäfts in der jiddischen Form hazloche und broche ausgesprochen und von deutschsprachigen Zuhörern als Hals- und Beinbruch verstanden. Hechtsuppe „Es zieht wie Hechtsuppe“ kommt möglicherweise aus dem jiddischen hech supha und bedeutet „starker Wind“. Allerdings ist diese Etymologie noch unglaubwürdiger als „Guter Rutsch“: a) Es gibt keinen einzigen Textbeleg in der (älteren wie modernen) jiddischen Literatur (für „Hechtsuppe“ ebenso wenig wie für hech supha). b) Es kann einen solchen Beleg nicht geben, denn „hech supha“ ist mit vollem Endvokal im Jiddischen nicht möglich; dort herrscht eine – der germanischen Entwicklung angeglichene – Endsilbenabschwächung nach Betonung der vorletzten Silbe im Wort. Bereits die Transkription mit /ph/ statt /f/ zeigt, dass „supha“ ein Wort nichtjiddischer Herkunft ist. Ische אישה – Ischa – Frau umgangssprachlich; aus der Sicht eines Jungen, eines jungen Mannes: Mädchen, junge Frau Kaff Das im Deutschen in manchen Regionen gebräuchliche Wort für „unbedeutendes, kleines Dorf, in dem nichts los ist“ kommt über das Jiddische vom hebräischen Wort כָּפָר kafar (= „Dorf“). Im EWD wird der Ausdruck allerdings auf Gav (Romani für ‚Dorf‘) zurückgeführt. (W.Pfeifer, Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München: dtv 1995, S.607). kapores (gehen, sein) kapores [ka’pores] kaparot כפרות [kapa’ʁɔt] jiddisch bzw. als Wendung shluggen kapores. Nach einem jüdischen Brauch zu Jom Kippur, bei dem Hühner als „Sühneopfer“ stellvertretend für die Sünden einer Person dargebracht werden. Kassiber, kassibern [kaˈsiːbɐ] כּתיבֿה jidd. kesive „Brief, Geschriebenes“ כְּתִיבָה keṯīvā(h), „(das) Schreiben“ genaue Grundform strittig. kess „frech“, „schneidig“, „flott“, nach der jidd. Aussprache des Buchstabens Chet, der für Weisheit (Chochma) steht Kies כִיס kiss [kis] Kies im Sinne von Geld geht auf das Wort kis (= „Geldbeutel“) zurück. Kluft[1] qĕlippä „Schale, Rinde“ im Sinne von Kleidung, über das Rotwelsche Kohl reden, verkohlen[1] kol qôl „Gerücht“ koscher ככּשר [‚kojʃɛr] ככּשר Kascher, [ka’ʃɛʀ] koscher bedeutet ursprünglich „tauglich, gesund“ (im modernen Hebräisch bedeutet „cheder kosher“ Fitnessraum). Mit Koscher bezeichnen die Juden Speisen, die nach der Tora erlaubt sind. kotzen qoz „Ekel“ speien. Bei Wolfgang Pfeifer, Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, München: dtv 1995, S.723 anders erklärt (lautmalerisch aus spätmhd. und frühneuhochd. koppen, koppeln etc.) Maloche מְלָאכָה melā(‚)ḵā(h) Schwerstarbeit Das hebräische Ausgangswort hat die Bedeutung „Arbeit“. Gebräuchlich vor allem im Ruhrdeutschen und Berlinerischen. Massel מזל Masal [ma’zal] mazel (= Glück). Sprichwort: Massel wie a Goi (Nichtjude). Masen, Masel מזל Masal [ma’zal] mazel (= Glück). Sprichwort: „a Mas’n hom“ oder „a Mas’l hom“ (Glück haben), in Bayern und Österreich gebräuchlich[7] mauscheln moischele „Moses“ מֹשֶׁה mosche „Moses“ oder מָשָׁל maschal „Gleichnisrede; Spruch; Stichelrede“ hinter vorgehaltener Hand flüstern meschugge משוגע (Meschugge) [me’ʃuge] מְשׁוּגָע (Meschugga) [meʃu’ga] Das jiddische Wort für „verrückt“ geht auf das hebräische meschuga zurück, das verrückt, wahnsinnig bedeutet.[8] Mezíe/Mezzie (fem., End-e gesprochen) Gelegenheitskauf, Schnäppchen mies[1] mis „schlecht, widerlich“ mĕ’is „schlecht, verächtlich“ im 19. Jh. aus dem Rotwelschen ins Berlinische gelangt Mischpoke, Mischpoche משפחה Mischpoche [miʃ’puχe] מִשְׁפָּחָה Mischpacha [miʃpa’χa] Familie, Gesellschaft, Bande Pleitegeier פליט (Plitt) פליט (Palit, [pa’lit]) Der Pleitegeher leitete sich vom hebräischen Wort pleta (Flucht) und dem deutschstämmigen Wort „gehen“ ab; in der westjiddischen Form wird das hebräischstämmige Wort lautlich systemhaft verändert zu plajte (Diphthongierung und Endsilbenabschwächung) und das deutschstämmige Wort „gehen“ erscheint in der westjiddischen Form als gajen. Die feststehende jiddische Wendung plajte gajen bedeutete ursprünglich „auf die Flucht gehen/fliehen“; der plajte-gajer war derjenige, der auf die Flucht ging, also floh. Durch volksetymologische Umdeutung wurde aus dem – in der westjiddischen Lautung – homophonen „Geher“ der Aasvogel „Geier“. Ramsch (stammt möglicherweise auch von mhd. râm) rama’ut רָמָאוּת [rama’ut] „Betrug“ wertloses Zeug Reibach רווח Rewach, [‚revaχ] Das Wort Reibach kommt von rewah und bedeutet „Gewinn“. Heute meist im Sinne von „hohem“ Gewinn verwendet. In Ostösterreich auch als „Rewag“ im Sinn von „Nutzen, Vorteil“ gebräuchlich: „Das hat keinen Rewag“[9] Ugs. auch: Rebbach. schachern sakar שכר sa’χaʀ „Lohn“ unlauteren Handel treiben schächten שחט (schachat, [ʃa’χat]) „schlachten“ rituell richtig schlachten Schamass Schund, wertloser Kram. Schickse שיקסע שֶקֶץ (šeqeẓ), „Unreines, Abscheu“ Im Jiddischen hieß Schickse oder Schiksa dann „Christenmädchen“ und wurde oft als Schimpfwort verwendet. schicker, angeschickert, beschickern, beschickert שיכּור shiker שִׁכּוֹר šikōr angetrunken, betrunken Schlamassel שלימזל (Schlimasel) Unglück; Gegenstück zu „Massel“; „Schlamassel ham“ – bedrückende Sorgen haben; „in einem Schlamassel stecken“ – sich in einer recht aussichtslosen Situation befinden. Siehe auch Schlemihl. schleimen, einschleimen schelem [‚ʃɛlɛm] „Erstattung; Dank“ od. schalmon [ʃal’mɔn] Bestechungsgabe schmeicheln Schmiere שמירה [‚ʃmirə] שמירה [ʃmi’ʀa] Schmiere (=Wache) stehen von shmíra (= Wache). Schmieren- זמרה simrah [zim’ʀa] (= Gesang) Schmiere(-ntheater, -nkomödie) im Sinn einer Schauspielbühne Schmock dummer oder unbeliebter Mensch; abgeleitet aus Schmoo (also jemand der „Mist baut/macht“). Schmonzes Unsinn, abgeleitet aus Schmoo. Schmonzette rührseliges, dramatisch wertloses Stück; aus Schmonzes Schmoo Begriff für Schmuck im Sinne von Tand bzw. Tinnef, z. B. auch in Variante: „Schmuh machen“ = „Mist bauen“ schmusen mit jemandem zärtlich sein, jemandem schmeicheln; über das Rotwelsche in der Bedeutung „schwatzen“ oder „schmeicheln“, aus dem jiddischen schmuo (Plural schmuoss), „Gerücht, Erzählung, Geschwätz“ Schnorrer[1] שנאָרער Da Bettelmusikanten oft mit Lärminstrumenten wie der Schnarre durch die Lande zogen, wurde die jiddische Nebenform Schnorre des Instrumentennamens auf die Musikanten übertragen. schofel[1] schophol „niedrig“ šạfạl „niedrig“ über das Rotwelsche ins Deutsche gelangt Shaygets sheqetz nichtjüdischer Junge oder nichtjüdischer junger Mann (unsauberes Tier, ekelhafte Kreatur, Scheusal, Lump, widerspenstiger Bursche, nichtjüdischer Bursche lt. Megiddo) Shiksa weibliche Form von Shaygets, bedeutet auch Flittchen, leichtes Mädchen. Siehe Schickse Stuss[1] שטות schtus [ʃtus] „Unsinn, Narrheit“ šêtûṭ „Unsinn, Narrheit“ Tacheles reden[10][1] תכלית tachles „Zweck, zweckmäßiges Handeln“ תכלית tachlit offen und deutlich reden, Klartext, mit einem Sinn oder Ziel Techtelmechtel Techtelmechtel ist ein Reimwort, indem das Wort tachti (= „heimlich“) um ein l erweitert (techtl) in leichter Variation (mechtl) wiederholt wird. Tinnef[1] טינוף tinnef טינוף ṭinnûf [ti’nuf] „Kot, Schmutz“ Tinnef im Sinne von „nutzlose Ware“ kam im 19. Jahrhundert aus der Gaunersprache ins Deutsche. unbetamt taam טעם [‚taʔam] „Geschmack, Nuance, Charme, Schliff“ ungeschickt zocken צחאָקן zchocken „spielen“ צחוק „lachen“ spielen, Glücksspiele machen Zoff sa’af זעף Streit, Zank oder Unfrieden. Zores[1] צרות zores [tsores] „Sorgen“ צרות zarot [tsa’ʀɔt] „Sorgen, Kummer“ Ärger, Streit, Durcheinander Kommt auch vor in der Wendung „(gib ihm) Saures“ Wörter aus dem Hebräischen Wörter aus der Bibel Deutsch Hebräisch IPA (hebräische Aussprache) Anmerkungen Amen אמן (amen) „So sei es.“ [a’mɛn] Das Schlusswort beim Gebet kommt über die griechische Sprache aus dem Hebräischen und drückt das Einverständnis des Betenden mit dem soeben Gesprochenen aus. Das Wort ist verwandt mit emunah = „Vertrauen“. Halleluja הַלְּלוּיָהּ (hallelu jah) „Preiset Jah!“ [halɛlu’ja] Hephata aramäisch Effata = ‚Öffne dich‘; hebr.: הִפָּתַח (hipatach) [hipa’taħ] o. [hipa’taχ] Name bestimmter diakonischer Einrichtungen Jubel[1] יובל (jobel) „Schall des Widderhorns“ [jo’vɛl] Das Widderhorn wurde u. a. zum alle 49 Jahre eintretenden Halljahr geblasen, in dem Felder und Weingärten nicht bebaut werden durften. In der Vulgata mischte sich die lat. Wiedergabe des hebr. Wortes mit dem vlat. jubilum „das Jauchzen“ aus lat. iubilare „jauchzen“, aus dieser Vermischung entstanden annus iubilaeus, daraus Jubeljahr, iubilaeum, daraus Jubiläum, und iubilarius, daraus Jubilar. Von diesen Bedeutungen zu unterscheiden sind das gleichlautende Jubel „Jauchzen, Frohlocken“ und das zugehörige Verb jubilieren, das bereits in mhd. Zeit aus lat. iubilare entlehnt wurde. Messias[1] משיח (maschiach) „Gesalbter“ [ma’ʃiaχ] abgeleitet vom Verb mạšaḥ „salben“. Im Griechischen wurde daraus wörtlich übersetzt christos, daraus lat. christus. Rabbiner/Rabbi רב (rav) [rav] über Griechisch und Kirchenlateinisch vom hebräischen Ehrentitel rabbi, eigtl. „mein Lehrer“ רבּי (rabbí) „mein Lehrer“, davon jiddisc rebbe [ra’bi] guter Rutsch ראש (rosch) „Kopf, Anfang“ „Guter Rutsch“ bedeutet eigentlich „Guter (Jahres-)Anfang“. Herkunft ist umstritten. Siehe auch Artikel zu guter Rutsch.
Sabbat שבת (schabbat) „Ruhepause“ [ʃa’bat] Aus dem hebräischen Schabbat wurde über das volksgriechische Sambaton der deutsche Samstag. Schibboleth שִׁבּׁלֶת (schibboleth) „Getreideähre“ [ʃi’bɔlɛt] Kennwort der sozialen oder regionalen Herkunft, aus Ri 12,5–6 EU: „Bist du ein Ephraimiter? Wenn er nein sagte, forderten sie ihn auf: Sag doch einmal ‚Schibboleth‘. Sagte er dann ‚Sibboleth‘, weil er es nicht richtig aussprechen konnte, ergriffen sie ihn und machten ihn dort an den Fluten des Jordan nieder.“ Tohuwabohu תהו ובהו (tohu wabohu) „wüst und wirr“ [‚tɔhu va’vɔhu] übernommen aus Gen 1,2 EU
In english
Quite (-)zockt (1) – Vanlife in Yiddish
How often have I had the jitters (2) on this trip when the side door broke again (3). It makes me want to vomit (4) and I feel bad (5) because we don’t have the necessary gravel (6). Incidentally, this also happens when it draws like pike soup (7) due to leaks in the Jürmann.
We’re just not as well-off (8) as others, I often think to myself, and at the same time I’m pleased that we’re often in a mess (9), or maybe I’m just more cooked up (10) than others, even though I come from a small town (11)?
No, turning blue (12) is not an option, there’s no time for that kind of nonsense (13) at Jürmann. If the technology fails, you have to talk straight (14), we leave the nonsense (15) to others.
With all the hullabaloo (16), there is of course the occasional row (17), but there is also rejoicing (18), because we have long since stopped making a big bohai (19) about everything.
Big-headed (20) haggling (21) is not the right thing for broke vultures (22) like us anyway.
When the little hoodlum (23) is on tour with his isha/e (24), it’s neck and neck (25) every day. We’re not on vacation, our life is all about working hard (26) without scrounging (27), even on New Year’s Eve.
So when everyone wishes each other a Happy New Year (28), we just cuddle (29) with each other and only greet the mongrels (31), while others risk everything with a little bit (32) at the turn of the year and pubs make a killing (33) with champagne and beer.
We simply sell (34) everything off, put on a cheap outfit (35), get (36) ourselves a drink and look forward to the next mess (37).
And if that’s not kosher (38) for you, you’re welcome to talk about fake news (39). We will never suck up (40).
But admittedly, a life like this (41) is pretty exhausting.
Your Ulf
En francaise
Tout à fait (-)zocké (1) – Vanlife en yiddish
Combien de fois ai-je eu la trouille (2) pendant ce voyage, quand la porte latérale a lâché (3). J’ai envie de vomir (4) et je me sens mal (5) parce qu’il nous manque le gravier nécessaire (6). D’ailleurs, c’est aussi le cas quand il y a des fuites dans le Jürmann et qu’il y a des courants d’air (7).
Nous ne sommes pas aussi aisés (8) que d’autres, me dis-je alors souvent, tout en me réjouissant du fait que nous avons souvent des problèmes (9), ou peut-être suis-je tout simplement plus cuit (10) que d’autres, bien que je vienne d’un trou perdu (11) ?
Non, il n’est pas question de faire l’école buissonnière (12), on n’a pas le temps pour ce genre de bêtises (13) chez Jürmann. Quand la technique est défaillante, il faut parler tacheles(14), nous laissons les conneries(15) aux autres.
Dans tout ce tohu-bohu (16), il y a bien sûr de temps en temps des querelles (17), mais aussi des réjouissances (18), car cela fait longtemps que nous ne faisons plus un grand bohai (19) pour tout.
Les échecs (21) grandiloquents (20) ne sont de toute façon pas faits pour les fauchés (22) comme nous.
Quand le petit voyou (23) est en tournée avec son Ischa/e (24), c’est tous les jours cou et jambe cassés (25). Nous ne sommes pas en vacances, notre vie, c’est la malbouffe (26), sans compter (27), même à la Saint-Sylvestre.
Même si tout le monde se souhaite une bonne année (28), nous (29) nous câlinons simplement (30) les uns les autres et ne saluons que la population mélangée (31), tandis que d’autres risquent tout avec un Techtelmächtel (32) pour la nouvelle année et que les bars font le plein de champagne et de bière (33).
Nous, on brade (34) simplement tout, on enfile une tenue bon marché (35), on s’en envoie (36) une et on se réjouit déjà de la prochaine pagaille (37).
Et si vous n’êtes pas d’accord (38), vous pouvez toujours parler de fakenews (39). Nous ne ferons jamais de lèche (40).
Mais il faut bien avouer qu’une vie pareille, ça fatigue (41).
Votre Ulf
En Español
Quite (-)zockt (1) – Vanlife en Yiddish
Cuántas veces he tenido los nervios (2) en este viaje cuando la puerta lateral se rompió de nuevo (3). Me dan ganas de vomitar (4) y me siento miserable (5) porque no tenemos la gravilla necesaria (6). Por cierto, esto también ocurre cuando se escurre como sopa de lucio (7) debido a fugas en el Jürmann.
Simplemente no estamos tan bien (8) como otros, pienso a menudo para mis adentros, y al mismo tiempo me alegro de que a menudo estemos hechos un lío (9), ¿o tal vez es que yo estoy más cocido (10) que otros, a pesar de venir de un pueblo pequeño (11)?
No, no es posible ponerse azul (12), no hay tiempo para esas tonterías (13) en Jürmann. Si la tecnología falla, hay que hablar claro (14), la basura (15) se la dejamos a otros.
Con todo el barullo (16), por supuesto que hay discusiones (17) de vez en cuando, pero también hay regocijo (18), porque hace tiempo que hemos dejado de hacer un gran bohai (19) por todo.
Regatear (20) a lo grande (21) no es propio de buitres en quiebra (22) como nosotros.
Cuando el pequeño rufián (23) está de gira con su isha/e (24), todos los días estamos a la par (25). No estamos de vacaciones, nuestra vida consiste en trabajar duro (26) sin gorronear (27), incluso en Nochevieja.
Así que cuando todo el mundo se desea (28) Feliz Año Nuevo, nosotros (29) simplemente nos abrazamos (30) y nos limitamos a saludar a los mestizos (31), mientras otros lo arriesgan todo con un poco (32) en fin de año y los pubs se forran (33) con champán y cerveza.
Nosotros simplemente vendemos (34) todo, nos ponemos un traje barato (35), nos (36) tomamos una copa y esperamos con impaciencia el próximo lío (37).
Y si eso no es kosher (38) para ti, eres bienvenido a hablar de noticias falsas (39). Nunca haremos la pelota (40).
Pero hay que admitir que una vida así (41) es bastante agotadora.
Ein banaler Satz, oder?! Aber wann haben Sie ihn zum letzten Mal gesagt?
Auch bei mir ist es schon einige Zeit her, obwohl sich eigentlich mein Blog jeden Tag darum dreht.
Immer wenn ich von Problemen spreche, die wir mit dem Jürmann haben, ruft der Text nach: „Bitte lass es uns überwinden, wir wollen doch nur leben“.
Und immer, wenn mich die Ohnmacht über Politik überkommt, ist jedes Wort ein Schrei nach Leben.
Mit dem Rauchen oder dem Bier aufhören, keinen Streit mit Silvana, der Unterricht mit meinen SchülerInnen: Leben, leben, leben.
Was ist das für eine Kraft, die mich so unbedingt weiter sein lassen will, die mich durch mein Buch die Bürde der Vergangenheit hinter mir lassen will,die nach der Leichtigkeit von Sein schreit?
Ich glaube, dass es ein unbewusstes Verständnis für die Qualität des nicht verdienten, sondern einfach geschenkten Umstand zu sein ist.
Keiner wurde gefragt, ob er oder sie sein will und alle, wirklich alle müssen sich mit diesem Umstand auseinandersetzen:
Jetzt bin ich, was nun?
Will ich das und wenn ja, warum und wofür?
Das Warum, können wir vielleicht nie befriedigend beantworten, aber die Suche nach dem Wofür, liegt ganz in unserer Hand.
Ich glaube, dass keiner Krieg, Zerstörung oder andere suboptimale Lebensumstände will. Jeder möchte nur in Frieden leben, allein das, was man unter Frieden versteht,ist unterschiedlich.
Das Glück des einfach nur in
Frieden lebens ist jedoch davon abhängig, wie das Glücksversprechen aussieht, das ma
N uns von Kindesbeinen einimpft.
Es ist alsonicht unumkehrbar, es wurde gelernt, also kann man umlernen. Und ich meine nicht umerziehen, im Sinne von Glauben ändern oder
Idealen, sondern in Form von Genügdamkeit.
Wenn man einfach nur ist hat man doch schon den Großteil des innersten Wunsches nach Leben erfüllt.
Und wenn mein Glück zu Leben davon abhängt, ob andere, die das auch ja bereits tun, leben also, abhängt, dann brauche ich doch nicht mehr überzeugen.
Wenn jemand da ist, mit dem man streiten könnte, ist doch alles da, was das Glück als Leben braucht, wir sollten uns nur das Überzeugen schenken, denn wofür?
Wir sind doch schon. Und mehr als das, hat doch keiner selbst in der Hand
Euer Ulf
In english
I want to live A banal sentence, isn’t it? But when was the last time you said it?
It’s been a while for me too, although my blog is actually all about it every day. Whenever I talk about the problems we have with the Jürmann, the text calls out: „Please let’s get over it, we just want to live“.
And whenever I’m overcome by powerlessness over politics, every word is a cry for life.
Stop smoking or drinking beer, no arguments with Silvana, lessons with my pupils: Live, live, live.
What kind of force is it that wants me to go on like this, that wants me to leave the burden of the past behind me through my book, that cries out for the lightness of being?
I believe that it is an unconscious understanding of the quality of being not earned, but simply given.
No one was asked if he or she wants to be and everyone, really everyone has to deal with this circumstance:
Now I am, what now?
Do I want this and if so, why and for what?
We may never be able to answer the why satisfactorily, but the search for the what for is entirely up to us.
I believe that nobody wants war, destruction or other suboptimal living conditions. Everyone just wants to live in peace, but what is meant by peace varies.
The happiness of simply living in peace peace depends on what the promise of happiness looks like that ma N instills in us from childhood.
It is not irreversible, it has been learned, so you can relearn. And I don’t mean reeducation in the sense of changing beliefs or ideals, but in the form of sufficiency.
If you simply are, you have already fulfilled most of your innermost desire for life. And if my happiness in life depends on whether others, who are already doing the same, are living, then I don’t need any more convincing.
If there is someone to argue with, everything that happiness needs for life is there, we should just give ourselves the gift of convincing, because what for?
We already are. And no one has more than that in their own hands
Your Ulf
En francaise
Je veux vivre Une phrase banale, n’est-ce pas ? Mais quand l’avez-vous prononcée pour la dernière fois ?
Pour moi aussi, cela fait un certain temps, bien qu’en fait mon blog tourne autour de cela tous les jours. Chaque fois que je parle des problèmes que nous avons avec le Jürmann, le texte me rappelle : „S’il te plaît, surmontons-le, nous voulons seulement vivre“.
Et chaque fois que l’impuissance face à la politique me submerge, chaque mot est un cri de vie.
Arrêter de fumer ou de boire de la bière, ne pas se disputer avec Silvana, les cours avec mes élèves : Vivre, vivre, vivre.
Quelle est cette force qui veut absolument que je continue à être ainsi, qui veut que je laisse derrière moi le fardeau du passé à travers mon livre,qui crie à la légèreté de l’être ?
Je pense qu’il s’agit d’une compréhension inconsciente de la qualité de la circonstance d’être, non pas méritée, mais simplement offerte.
On n’a demandé à personne s’il ou elle voulait être et tous, vraiment tous, doivent faire face à cette circonstance :
Maintenant, je suis, et maintenant ?
Est-ce que je le veux et si oui, pourquoi et pour quoi ?
Nous ne pourrons peut-être jamais répondre de manière satisfaisante au pourquoi, mais la recherche du pour quoi est entièrement entre nos mains.
Je pense que personne ne veut la guerre, la destruction ou d’autres conditions de vie sous-optimales. Tout le monde veut vivre en paix, mais ce que l’on entend par paix varie.
Le bonheur d’être simplement en paix dépend de vivre en paix dépend de la nature de la promesse de bonheur que l’on nous fait. N nous inculque dès l’enfance.
Ce n’est pas irréversible, on l’a appris, on peut donc le réapprendre. Et je ne parle pas de rééduquer, dans le sens de changer de croyance ou de idéaux, mais sous la forme de la suffisance.
Si on est simplement, on a déjà accompli la plus grande partie du désir le plus profond de vivre. Et si mon bonheur de vivre dépend du fait que d’autres, qui le font déjà, vivent, alors je n’ai plus besoin de convaincre.
S’il y a quelqu’un avec qui on peut se disputer, tout ce dont le bonheur a besoin pour vivre est là, nous devrions seulement nous donner la peine de convaincre, car pour quoi faire ?
Nous sommes déjà là. Et plus que cela, personne n’est en mesure de le faire.
Votre Ulf
El Español
Quiero vivir Una frase banal, ¿no? Pero, ¿cuándo fue la última vez que la dijiste?
Para mí también hace tiempo, aunque en realidad mi blog gira en torno a ella todos los días. Cada vez que hablo de los problemas que tenemos con la Jürmann, el texto clama: „Por favor, superémoslo, sólo queremos vivir“.
Y siempre que me invade la impotencia por la política, cada palabra es un grito a favor de la vida.
Dejar de fumar o beber cerveza, no discutir con Silvana, dar lecciones a mis alumnos: Vive, vive, vive.
¿Qué tipo de fuerza es la que quiere que siga así, la que quiere que deje atrás el peso del pasado a través de mi libro, la que clama por la levedad del ser?
Creo que se trata de una comprensión inconsciente de la cualidad de ser no ganada, sino simplemente dada.
A nadie se le preguntó si quiere ser y todos, realmente todos tienen que lidiar con esta circunstancia:
Ahora soy, ¿y ahora qué?
¿Quiero esto y, si es así, por qué y para qué?
Quizá nunca podamos responder satisfactoriamente al por qué, pero la búsqueda del para qué depende enteramente de nosotros.
Creo que nadie quiere la guerra, la destrucción u otras condiciones de vida subóptimas. Todo el mundo quiere vivir en paz, pero lo que se entiende por paz varía.
La felicidad de vivir simplemente en paz paz depende de cómo sea la promesa de felicidad que ma N nos inculca desde la infancia.
No es irreversible, se ha aprendido, así que se puede reaprender. Y no me refiero a reeducación en el sentido de cambiar creencias o ideales, sino en forma de frugalidad.
Si simplemente lo eres, ya has cumplido la mayor parte de tu deseo vital más íntimo. Y si mi felicidad en la vida depende de que otros que ya hacen lo mismo también vivan, entonces no necesito más convencimiento.
Si hay alguien con quien discutir, todo lo que la felicidad necesita para la vida está ahí, sólo debemos darnos el regalo de convencernos, porque ¿para qué?
Ya lo somos. Y nadie tiene más que eso en sus propias manos.
Na, Lust auf ein bisschen gute Laune? Soll ich vielleicht einen Witz erzählen? Ich kenne einen. Passt auf:
Lehrerin: „Nun Fritzchen, kannst du mir den Unterschied zwischen ‚ausreichend‘ und ‚genug‘ erklären?“ Fritzchen: „Kann ich. Ausreichend ist, wenn Mutti mir Schokolade gibt. Genug ist, wenn ich mir selber welche nehme!“
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 Zum Schieflachen, oder? Ich liebe diesen Witz, weil er so lustig ist und keinem weh tut. Er ist so oberflächlich wie Nutella, einfach nur süss. Außer das Fritzchen ein Junge ist, aber in diesem Falle hat wohl auch keine Frau etwas dagegen, oder?
Ach, ich werde ab heute nur noch solche Witze erzählen, damit ich keinen mehr mit negativen Gedanken belaste.
Es ist doch eh alles nicht so schlimm wie es aussieht. Mein Problem ist, dass ich unzufrieden, egoistisch, narzistisch bin. Ich weiss, daran werde ich jetzt arbeiten.
Apropos Geld, da kenne ich noch einen Witz: Ein Mann fragt seine Frau: „Schatz, was wünschst du dir denn zu Weihnachten?“ Die Frau: „Die Scheidung!“ Er: „Na, so viel wollte ich eigentlich nicht ausgeben!“.
Ich mach jetzt erst mal Workout, damit ich auf den Instagram Bildern vor Panzer und so auch gut aussehe.
Bis morgen,
Euer Ulf
In english
Cheese Fancy a bit of good humor? Would you like me to tell you a joke? I know one. Watch out:
Teacher: „Now Fritzchen, can you explain the difference between ’sufficient‘ and ‚enough‘?“ Fritzchen: „I can. Sufficient is when mom gives me chocolate. Enough is when I take some for myself!“
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 Hilarious, isn’t it? I love this joke because it’s so funny and doesn’t hurt anyone. It’s as superficial as Nutella, just cute. Except that Fritzchen is a boy, but in that case I don’t think any woman would mind, would she?
Oh, I’m only going to tell jokes like this from now on so that I don’t burden anyone with negative thoughts.
It’s not as bad as it looks anyway. My problem is that I’m unhappy, selfish and narcissistic. I know I’m going to work on that now.
Speaking of money, I know another joke: A man asks his wife: „Honey, what do you want for Christmas?“ The wife: „A divorce!“ He: „Well, I didn’t really want to spend that much!“.
I’m off to do a workout so that I look good in front of tanks and stuff in my Instagram pictures.
See you tomorrow,
Your Ulf
En francaise
Cheese Alors, envie d’un peu de bonne humeur ? Tu veux que je te raconte une blague ? J’en connais une. Faites attention !
Enseignante : „Eh bien, Fritzchen, peux-tu m’expliquer la différence entre „suffisant“ et „assez“ ? Fritzchen : „Je peux. Suffisant, c’est quand maman me donne du chocolat. Assez, c’est quand j’en prends moi-même !“
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 À mourir de rire, n’est-ce pas ? J’aime cette blague parce qu’elle est drôle et ne fait de mal à personne. Elle est aussi superficielle que le Nutella, tout simplement mignonne. Sauf que Fritzchen est un garçon, mais dans ce cas, aucune femme ne s’y oppose, n’est-ce pas ?
Ah, à partir d’aujourd’hui, je ne raconterai plus que des blagues de ce genre, pour ne plus encombrer personne avec des pensées négatives.
De toute façon, tout n’est pas aussi grave qu’il y paraît. Mon problème, c’est que je suis insatisfait, égoïste, narcissique. Je sais que je vais y travailler maintenant.
A propos d’argent, je connais une autre blague : Un homme demande à sa femme : „Chérie, que veux-tu pour Noël ?“ La femme : „Le divorce !“ Lui : „Eh bien, je n’avais pas prévu de dépenser autant en fait !“.
Je vais d’abord faire de l’exercice, pour avoir l’air bien sur les photos Instagram devant les chars et tout le reste.
À demain,
Votre Ulf
El Español
Queso ¿Le apetece un poco de buen humor? ¿Quiere que le cuente un chiste? Me sé uno. Atentos:
Profesor: „Ahora Fritzchen, ¿puedes explicar la diferencia entre ’suficiente‘ y ‚bastante‘?“ Fritzchen: „Puedo. Suficiente es cuando mamá me da chocolate. Suficiente es cuando cojo un poco para mí“.
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 Divertidísimo, ¿verdad? Me encanta este chiste porque es muy gracioso y no hace daño a nadie. Es tan superficial como la Nutella, simplemente simpática. Excepto que Fritzchen es un chico, pero en ese caso no creo que a ninguna mujer le importe, ¿verdad?
Oh, sólo voy a contar chistes como éste a partir de ahora para no cargar a nadie con pensamientos negativos.
De todas formas no es tan malo como parece. Mi problema es que soy infeliz, egoísta y narcisista. Sé que voy a trabajar en eso ahora.
Hablando de dinero, me sé otro chiste: Un hombre le pregunta a su mujer: „Cariño, ¿qué quieres para Navidad?“. La esposa: „¡Un divorcio!“ Él: „¡Bueno, en realidad no quería gastar tanto!“.
Ahora voy a hacer ejercicio para quedar bien delante de Panzer y demás en mis fotos de Instagram.
Kinder, aus Frankreich, Italien und Deutschland. Oder aus Belgien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz oder vielleicht dem Vereinigten Königreich.
Sie alle spielen miteinander, in allen Sprachen und Dialekten, Jungs mit langen und Mädchen mit kurzen Haaren, oder umgekehrt.
Hauptsache Federn.
Die Knie sind manchmal azfgeschürft, die Klamotten dreckig und die Schuhe, ja wo sind eigentlich die Schuhe?
Keine Ahnung, aber wer den Ball findet, hat gewonnen, oder wollen wir vielleicht doch lieber mit einem Teller voll Matscheppe zum Mond fliegen?
Euer Ulf
In english
Who needs a playground? Children from France, Italy and Germany. Or from Belgium, the Netherlands, Austria, Switzerland or perhaps the United Kingdom.
They all play together, in all languages and dialects, boys with long hair and girls with short hair, or vice versa.
The main thing is feathers.
Sometimes their knees are scraped, their clothes are dirty and their shoes, well, where are their shoes?
I don’t know, but whoever finds the ball wins, or would we rather fly to the moon with a plate full of mud?
Your Ulf
En Francaise
Qui a besoin d’un terrain de jeu ? Des enfants, de France, d’Italie et d’Allemagne. Ou de Belgique, des Pays-Bas, d’Autriche, de Suisse ou peut-être du Royaume-Uni.
Ils jouent tous ensemble, dans toutes les langues et tous les dialectes, les garçons aux cheveux longs et les filles aux cheveux courts, ou l’inverse.
L’essentiel, ce sont les plumes.
Les genoux sont parfois écorchés, les vêtements sont sales et les chaussures, oui, où sont les chaussures ?
Je ne sais pas, mais celui qui trouve la balle a gagné, ou peut-être préférons-nous nous envoler vers la lune avec une assiette pleine de soupe de boue ?
Votre Ulf
El Español
¿Quién necesita un parque infantil? Los niños de Francia, Italia y Alemania. O de Bélgica, los Países Bajos, Austria, Suiza o quizá el Reino Unido.
Todos juegan juntos, en todos los idiomas y dialectos, los niños con el pelo largo y las niñas con el pelo corto, o viceversa.
Lo principal son las plumas.
A veces tienen las rodillas raspadas, la ropa sucia y los zapatos, bueno, ¿dónde están los zapatos?
No sé, pero el que encuentre la pelota gana, ¿o preferimos volar a la luna con un plato lleno de barro?
So lautet eine der bekanntesten Kurzgeschichten von Heinrich Böll, dessen Titel sich an ein bekanntes Gedicht des griechischen Altertums in der Übersetzung von Friedrich Schiller anlehnt: „Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.“
Was für ein tragisch schönes Poem zur Zierde der Stadt Sparta, zu der wir morgen aufbrechen.
Ich habe im Germanistikstudium erst die Kurzgeschichten von Böll gelesen, in der sich schlussendlich darstellt, dass die abgebrochene Überschrift an die Tafel eines Gymnasiums geschrieben wurde, als eine Bombe einschlug. Gesehen wurde sie von einem jungen Soldaten, dem in einem Gefecht des Ii Weltkriegs die Beine weggeschossen wurden.
Er wartet in diesem Gymnasium auf seinen Tod und entdeckt plötzlich, dass es seine alte Schule war und die Schrift an der Tafel seine Handschrift ist.
Jetzt fahren wir nach Sparta und der entgegengesetzten Reihenfolge folgend, werde ich mich nun mit dem altgriechischen Original auseinandersetzen, denn die Realität ertrage ich kaum noch.
Euer Ulf
In english
Wanderer, are you coming to Spa… This is one of Heinrich Böll’s most famous short stories, which is based on a well-known poem from ancient Greece as translated by Friedrich Schiller: „Wanderer, come to Sparta, proclaim there that you have seen us lying here, as the law commanded“.
What a tragically beautiful poem to adorn the city of Sparta, to which we set off tomorrow.
I first read Böll’s short stories when I was studying German, in which it turns out that the aborted headline was written on the blackboard of a grammar school when a bomb was dropped. It was seen by a young soldier who had his legs blown off in a battle during the First World War.
He is waiting to die in this grammar school and suddenly discovers that it was his old school and that the writing on the blackboard is his handwriting.
Now we’re going to Sparta and, following the opposite order, I’m going to deal with the ancient Greek original, because I can hardly bear the reality any more.
Your Ulf
En francaise
Wanderer kommt Du nach Spa… C’est l’une des nouvelles les plus connues de Heinrich Böll, dont le titre s’inspire d’un célèbre poème de l’Antiquité grecque traduit par Friedrich Schiller : „Wanderer, viens à Sparte, proclame là-bas que tu nous as vus ici couchés, comme la loi l’ordonnait“.
Quel poème tragiquement beau pour l’ornement de la ville de Sparte, vers laquelle nous partons demain.
Lors de mes études d’allemand, j’ai d’abord lu les nouvelles de Böll, dans lesquelles on découvre finalement que le titre cassé a été écrit sur le tableau noir d’un lycée lorsqu’une bombe a frappé. Il a été vu par un jeune soldat qui a eu les jambes arrachées lors d’un combat de la Première Guerre mondiale.
Il attend sa mort dans ce lycée et découvre soudain qu’il s’agissait de son ancienne école et que l’écriture sur le tableau est la sienne.
Nous allons maintenant à Sparte et, suivant l’ordre inverse, je vais maintenant me pencher sur l’original grec ancien, car j’ai du mal à supporter la réalité.
Votre Ulf
El Español
Errante, ¿vienes a Espar… Este es uno de los cuentos más conocidos de Heinrich Böll, cuyo título se basa en un conocido poema de la antigua Grecia traducido por Friedrich Schiller: „Errante, ven a Esparta, proclama que nos has visto yacer aquí, como mandaba la ley“.
Qué poema tan trágicamente bello para honrar a la ciudad de Esparta, a la que partimos mañana.
Leí por primera vez los cuentos de Böll cuando estudiaba alemán, en los que resulta que el titular abortado estaba escrito en la pizarra de una escuela de gramática cuando cayó una bomba. Lo vio un joven soldado al que le volaron las piernas en una batalla durante la Primera Guerra Mundial.
Está esperando la muerte en esa escuela y de repente descubre que era su antigua escuela y que lo escrito en la pizarra es de su puño y letra.
Ahora vamos a Esparta y, siguiendo el orden inverso, voy a ocuparme del original griego antiguo, porque ya casi no soporto la realidad.
So mancher oder manche träumt, mal flehend mal optativ, also wünschend, von einem Lottogewinn.
Was man mit Millionen, ob Euro, Dollar, Yen oder in anderen Währungen alles kaufen könnte: Ein Haus, ja ein Haus, ein großes Haus, ein Schloß am besten und in der Einfahrt ein neues Auto. Aber kaum steht der lang ersehnte neue Volkswagen oder auch Mercedes im Traum vor der Garage, wird der so sehnlichst gewünschte Traumwagen zu einem Ferrari, blutrot und mit 800 oder mehr PS. Allein wie er in der Sonne glänzt.
Dann kommt die Traumfrau von ganz allein und das Leben ist für immer Sorgenfrei, denn freilich ist bei all dem wünschen der Geldberg nie kleiner geworden, was in der Realität aber mehr als schnell passiert wäre, allein schon beim Tanken, auch der Yacht, die man natürlich dann auch hat.
Der eigentliche Traum, das nicht mehr allein ist, also die Traumfrau oder der Traummann wäre, in diesem Case einfach inklusive gewesen. Hab ich ein Schloss, hab ich auch eine Prinzessin, aber dass, wenn es nur zum Schloss die Prinzessin gäbe, diese eine ekelig oberflächliche Person wäre, die spätestens beim dritten Tanken der Yacht wieder weg wäre, bedenkt man nicht.
Ich wünsche mir kein Schloss und auch keine Prinzessin. Meine Frau sitzt bei mir im Jürmann und wir fahren jetzt gemeinsam in ein unfassbar schönes Haus, zum Glück kein Schloss, denn dann würde Silvana aus dem Putzen nicht mehr rauskommen und ich hätte nichts mehr von ihr und in gut drei Monaten ist wieder der Jürmann unser Zuhause.
Wie schön, dass wir nicht im Lotto gewonnen haben, denn sonst wäre womöglich auch meine Frau in drei Monaten nicht mehr bei mir, aber zum Glück hab ich sie ja vorher getroffen und tanken können wir uns beim Jürmann auch viermal oder so leisten.
Euer Ulf
In english
What is luck? Some people dream, sometimes imploringly, sometimes optatively, i.e. wishing, of winning the lottery.
What you could buy with millions, whether in euros, dollars, yen or other currencies: A house, yes a house, a big house, preferably a castle and a new car in the driveway. But as soon as the long-awaited new Volkswagen or even Mercedes appears in front of the garage in a dream, the eagerly desired dream car becomes a Ferrari, blood red and with 800 or more horsepower. Just the way it shines in the sun.
Then the dream woman arrives all by herself and life is forever carefree, because of course the mountain of money has never become smaller with all the wishing, but in reality this would have happened more than quickly, even just when filling up with gas, including the yacht, which of course you then also have.
In this case, the actual dream of no longer being alone, i.e. the woman or man of your dreams, would simply have been included. If I have a castle, I also have a princess, but if the princess only came with the castle, she would be a disgustingly superficial person who would be gone by the third refueling of the yacht at the latest.
I don’t want a castle or a princess. My wife is sitting with me in the Jürmann and we’re now going to an incredibly beautiful house together, luckily not a castle, because then Silvana wouldn’t be able to stop cleaning and I’d have nothing left of her and in a good three months‘ time the Jürmann will be our home again.
How nice that we didn’t win the lottery, because otherwise my wife might not be with me in three months‘ time either, but luckily I met her beforehand and we can afford to fill up the tank at the Jürmann four times or so.
Your Ulf
En francaise
Qu’est-ce que la chance ? C’est ainsi que certains rêvent de gagner à la loterie, tantôt en implorant, tantôt en offrant, tantôt en souhaitant.
Ce que l’on pourrait acheter avec des millions, que ce soit en euros, en dollars, en yens ou dans d’autres monnaies : Une maison, oui une maison, une grande maison, un château de préférence et dans l’allée une nouvelle voiture. Mais à peine la nouvelle Volkswagen ou même Mercedes tant attendue se trouve-t-elle dans le rêve devant le garage que la voiture de rêve si ardemment désirée se transforme en Ferrari, rouge sang et avec 800 chevaux ou plus. Rien que la façon dont elle brille au soleil.
La femme de ses rêves arrive alors d’elle-même et la vie est à jamais sans soucis, car bien sûr, la montagne d’argent n’a jamais diminué avec tous ces désirs, ce qui serait pourtant arrivé plus que rapidement dans la réalité, ne serait-ce que pour faire le plein d’essence, et aussi pour le yacht que l’on possède alors naturellement.
Le vrai rêve, celui de ne plus être seul, d’avoir aussi la femme ou l’homme de ses rêves, aurait été, dans ce cas, tout simplement inclus. Si j’ai un château, j’ai aussi une princesse, mais on ne pense pas que s’il n’y avait la princesse qu’avec le château, celle-ci serait une personne dégoûtante et superficielle qui serait partie au plus tard au troisième plein d’essence du yacht.
Je ne souhaite pas de château, ni de princesse. Ma femme est assise avec moi dans le Jürmann et nous allons maintenant ensemble dans une maison incroyablement belle, heureusement pas un château, car Silvana ne pourrait plus se passer de faire le ménage et je n’aurais plus rien d’elle et dans un peu plus de trois mois, le Jürmann sera à nouveau notre maison.
Heureusement que nous n’avons pas gagné au loto, sinon ma femme ne serait peut-être plus avec moi dans trois mois, mais heureusement que je l’ai rencontrée avant et que nous pouvons nous permettre de faire le plein quatre fois ou plus chez Jürmann.
Votre Ulf
El Español
¿Qué es la suerte? Algunas personas sueñan, a veces implorando, a veces optativamente, es decir, deseando, con ganar la lotería.
Lo que se podría comprar con millones, ya sea en euros, dólares, yenes u otras divisas: Una casa, sí una casa, una casa grande, un castillo preferiblemente y un coche nuevo en la entrada. Pero tan pronto como el tan esperado nuevo Volkswagen o incluso Mercedes aparece en sueños delante del garaje, el ansiado coche de ensueño se convierte en un Ferrari, rojo sangre y con 800 o más caballos de potencia. Tal como brilla al sol.
Entonces la mujer soñada llega sola y la vida es para siempre despreocupada, porque por supuesto la montaña de dinero nunca se ha hecho más pequeña a pesar de todos los deseos, pero en realidad esto habría ocurrido más que rápidamente, aunque sólo fuera al repostar, incluido el yate que entonces también se tiene.
El sueño real, que ya no está solo, es decir, la mujer soñada o el hombre soñado, simplemente se habría incluido en este caso. Si tengo un castillo, también tengo una princesa, pero si la princesa sólo viniera con el castillo, sería una persona asquerosamente superficial que desaparecería como muy tarde al tercer repostaje del yate.
No quiero un castillo ni una princesa. Mi mujer está sentada conmigo en el Jürmann y ahora viajamos juntos a una casa increíblemente bonita, afortunadamente no un castillo, porque entonces Silvana no podría parar de limpiar y no me quedaría nada de ella y en unos buenos tres meses el Jürmann volverá a ser nuestro hogar.
Qué bien que no nos haya tocado la lotería, porque si no mi mujer tampoco estaría conmigo en tres meses, pero por suerte la conocí de antemano y podemos permitirnos cuatro llenazos o así en el Jürmann.
Irgendwann muss man beginnen zu zählen, in diesem Fall rückwärts und der Erfahrung sowie der Poesie ist es geschuldet, dass es sich um 1111 und nicht um 10100 Nächte handelt, denn wer weiss schon genau, was alles dazwischen kommen kann. Ganz davon abgesehen sind auch 1111 Nächte noch sehr ambitioniert.
Aber wofür zu ambitioniert? Was ist in einem orientalischen Märchen?
Mal ehrlich: Wollen Sie das wirklich wissen? Soll ich ihnen wirklich erzählen, was wir dann vorhaben? Würden Sie nicht bei egal welchem Vorhaben sagen: Wie soll das gehen?
Erinnern Sie sich noch an meinem Blog über Paraguay? Sie können ja noch Mal schauen und dann in sich reinhören, dann werden Sie verstehen, warum ich über den 29 November 2027 den Mantel des Schweigens lege.
Immerhin handelt es sich um einen Traum, um meinen Traum und damit möchte ich ja keinen beeindrucken, außer mich vielleicht ein bisschen.
Aber was ich Ihnen anvertrauen kann ist, dass alles daraufhin deutet, dass wir in zwei Wochen bei Ben und Ute in Korinth sind.
Aber hey, in zwei Wochen, was da alles passieren kann.
Erstmal bis morgen, Euer Ulf
In english
1110 and one night At some point you have to start counting, in this case backwards, and it is due to experience and poetry that we are talking about 1111 and not 1100 nights, because who knows exactly what can come in between. Quite apart from that, 1111 nights are still very ambitious.
But too ambitious for what? What’s in einem oriental fairy tales?
Let’s be honest: do you really want to know? Do you really want me to tell you what we plan to do? Wouldn’t you say, „How is that supposed to work?
Do you remember my blog about Paraguay? You can take another look and then listen to yourself, then you’ll understand why I’m keeping quiet about November 29, 2027.
After all, it’s a dream, my dream, and I don’t want to impress anyone with it, except perhaps myself a little.
But what I can tell you is that everything points to us being with Ben and Ute in Corinth in two weeks‘ time.
But hey, in two weeks, what can happen.
See you tomorrow for now, Your Ulf
En francaise
1110 et une nuit Il faut bien commencer à compter, en l’occurrence à l’envers, et c’est l’expérience et la poésie qui font qu’il s’agit de 1111 nuits et non de 1100, car qui sait exactement tout ce qui peut se passer entre-temps. Sans compter que même 1111 nuits sont encore très ambitieuses.
Mais trop ambitieux pour quoi faire ? Qu’y a-t-il dans 10 contes orientaux ?
Franchement, vous voulez vraiment le savoir ? Dois-je vraiment leur dire ce que nous avons l’intention de faire ? Ne vous diriez-vous pas, quel que soit le projet, „comment cela va-t-il se passer ?
Vous souvenez-vous de mon blog sur le Paraguay ? Vous pouvez le relire et vous écouter, vous comprendrez alors pourquoi je garde le silence sur le 29 novembre 2027.
Après tout, il s’agit d’un rêve, de mon rêve, et je ne veux impressionner personne avec ça, sauf peut-être un peu moi-même.
Mais ce que je peux vous confier, c’est que tout laisse à penser que dans deux semaines, nous serons chez Ben et Ute à Corinthe.
Mais bon, dans deux semaines, tout ce qui peut arriver.
Pour l’instant, à demain, Votre Ulf
El Español
1110 y una noche En algún momento hay que empezar a contar, en este caso hacia atrás, y es debido a la experiencia y a la poesía que hablamos de 1111 y no de 10100 noches, porque quién sabe exactamente lo que puede pasar entre medias. Aparte de eso, 1111 noches siguen siendo muy ambiciosas.
Pero, ¿demasiado ambiciosas para qué? ¿Qué hay en cuentos de hadas orientales?
Seamos sinceros: ¿realmente quiere saberlo? ¿De verdad quieres que te diga lo que vamos a hacer? ¿No dirías: cómo va a funcionar eso?
¿Recuerdas mi blog sobre Paraguay? Puedes echarle otro vistazo y luego escucharte a ti mismo y entenderás por qué me callo lo del 29 de noviembre de 2027.
Al fin y al cabo, es un sueño, mi sueño, y no quiero impresionar a nadie con él, salvo quizá un poco a mí mismo.
Pero lo que sí puedo decirte es que todo apunta a que dentro de quince días estaremos con Ben y Ute en Corinto.
Sie hat verschlafen,die Eule der Minerva. Aber sie erwachte und meinte, dass sie uns mit nähme. Wir glauben es noch nicht, weil wir sie so dringend brauchen.
Ich vertraue ihr, denn wir brauchen sie, so dringend, nicht nur, um das Kapitel 1. Buch endlich zu beenden. Die Ruhe, die Abgeschiedenheit. Den Raum . Drei Monate Zeit.
Seit fast 49 Jahren suche ich, seit beinah 49 reise ich. Seit fast 49 Jahren giere ich nach dem, was beinahe jeder hat und kaum einer so dringend braucht wie ich.
Jetzt klopft das Schicksal an und sagt „da bin ich, die nächste Stufe“, nur meine letzte nächste Stufe möchte, dass es die Letzte ist.
Ich weiss nicht, wie es weiter geht, aber ich spüre, jetzt ist es nicht nur nicht zu Ende, jetzt geht es erst richtig los. Hoffentlich betrete ich die dritte Stufe nicht allein.
Euer Ulf
En English
Chapter III -about the second and third stage
She slept through it, the owl of Minerva. But she woke up and said she was taking us with her. We don’t believe it yet because we need her so badly.
I trust her, because we need her so badly, and not just to finally finish Chapter 1 of the book. The peace and quiet, the seclusion. The space . Three months time.
I have been searching for almost 49 years, traveling for almost 49. For almost 49 years I have been craving what almost everyone has and hardly anyone needs as badly as I do.
Now fate is knocking and saying „here I am, the next step“, only my last next step wants it to be the last.
I don’t know what happens next, but I can feel that not only is it not over now, it’s just getting started. Hopefully I won’t enter the third stage alone.
Your Ulf
En francaise
IiI Chapitre sur la deuxième et la troisième étape
Elle s’est endormie, la chouette de Minerve. Mais elle s’est réveillée et a dit qu’elle nous emmenait. Nous n’arrivons pas encore à le croire, car nous avons tellement besoin d’elle.
Je lui fais confiance, car nous avons besoin d’elle, et pas seulement pour finir enfin le chapitre 1 du livre. Le calme, la solitude . L’espace . Trois mois de temps .
Depuis près de 49 ans, je suis en quête, depuis près de 49 ans, je voyage. Depuis près de 49 ans, j’aspire à quelque chose que presque tout le monde a et dont presque personne n’a autant besoin que moi.
Maintenant, le destin frappe à la porte et dit „me voilà, la prochaine étape“, mais ma dernière prochaine étape veut que ce soit la dernière.
Je ne sais pas comment les choses vont évoluer, mais j’ai l’impression que non seulement ce n’est pas fini, mais que c’est maintenant que ça commence vraiment. J’espère que je ne serai pas seul lorsque je ferai le troisième pas.
Votre Ulf
El Español
Capítulo IiI sobre la 2ª y 3ª etapa Se quedó dormida, la lechuza de Minerva. Pero se despertó y dijo que nos llevaba con ella. Aún no nos lo creemos porque la necesitamos mucho.
Confío en ella, porque la necesitamos con urgencia, y no sólo para terminar por fin el capítulo 1 del libro. La paz y la tranquilidad, el aislamiento. El espacio. Tres meses de tiempo.
Llevo casi 49 años buscando, casi 49 años viajando. Llevo casi 49 años anhelando lo que casi todo el mundo tiene y casi nadie necesita tanto como yo.
Ahora el destino llama a la puerta y dice „aquí estoy, el siguiente paso“, sólo que mi último siguiente paso quiere que sea el último.
No sé lo que pasará después, pero siento que no sólo no ha terminado, sino que acaba de empezar. Espero no entrar solo en la tercera etapa.
Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten und die Luft so kalt wie der Atem der Schneekönigin.
Aber plötzlich taucht sie auf, die Eule der Minerva. Man kann sie nur in den Mondreflexionen ihrer Augen wie Sternschnuppen erahnen, denn ihre Flügel sind von so weichen Federn gestaltet, dass ihre Bewegungen kaum vernehmbar sind.
Man muss also auf sie warten oder an Sternschnuppen glauben, um diesen Wink des Schicksals, diese mystische Weisheit wahrzunehmen. Denn für Realisten ist dieses Spektakel entweder eine Reminiszenz an den griechischen Komödianten Aristophanes, der etwas 400 vor Christus das Wortspiel „Eulen nach Athen tragen“ für sinnfreie Handlungen prägte, oder zu unbedeutend, weil es, wie man in der Werbung zu einer guten, aber spielerischen Idee sagen würde: Es ist zu klein.
Gestern hab ich eine gesehen, beim hoffnungsfrohen Blick in die Nacht. Und noch immer sitzt sie versteckt im Gehölz und wartet auf die nächste blaue Stunde, um sich wieder auf den Weg zu machen.
Wir würden ihr gerne folgen, wissen aber noch nicht, ob wir sie begleiten dürfen oder einfach ihre Erscheinung als Wink des Schicksals für etwas anderes interpretieren sollten.
Aber eines ist sicher, die Welt ist für uns seit diesem Moment nicht mehr die Gleiche, denn dieses Funkeln in den Augen der Weisheit ist das Synonym von Hoffnung. Wir waren nur zu kurz davor, es nicht mehr sehen zu wollen.
Aber plötzlich ist die Nacht wieder erfüllt vom Schutzschild der Göttin der Weisheit Athene, die sich mit dem Steinkauz auf ihrem Schild, für alle Unwägbarkeiten gewappnet fühlte.
Euer Ulf
In english
And suddenly…. Just before the sun rises, the night is at its darkest and the air is as cold as the breath of the Snow Queen.
But suddenly she appears, the owl of Minerva. You can only catch a glimpse of her in the moon’s reflections in her eyes, like shooting stars, because her wings are made of such soft feathers that her movements are barely audible.
So you have to wait for them or believe in shooting stars in order to perceive this twist of fate, this mystical wisdom. For realists, this spectacle is either a reminiscence of the Greek comedian Aristophanes, who coined the phrase „carrying owls to Athens“ for meaningless acts some 400 BC, or too insignificant because, as they would say in advertising for a good but playful idea: it’s too small.
I saw one yesterday, looking hopefully into the night. And it is still sitting hidden in the woods, waiting for the next blue hour to set off again.
We would like to follow her, but we don’t yet know whether we should accompany her or simply interpret her appearance as a sign of fate for something else.
But one thing is certain, the world has never been the same for us since that moment, because that sparkle in Wisdom’s eyes is synonymous with hope. We were just too close to not wanting to see it anymore.
But suddenly the night is once again filled with the protective shield of Athena, the goddess of wisdom, who, with the little owl on her shield, felt armed for all imponderables.
Your Ulf
En francaise
Et soudain…. Juste avant le lever du soleil, la nuit est la plus sombre et l’air est aussi froid que le souffle de la Reine des Neiges.
Mais soudain, elle apparaît, la chouette de Minerve. On ne peut la deviner que dans les reflets lunaires de ses yeux, comme des étoiles filantes, car ses ailes sont façonnées par des plumes si douces que ses mouvements sont à peine perceptibles.
Il faut donc les attendre ou croire aux étoiles filantes pour percevoir ce clin d’œil du destin, cette sagesse mystique. Car pour les réalistes, ce spectacle est soit une réminiscence du comédien grec Aristophane qui, un peu plus de 400 ans avant Jésus-Christ, a inventé le jeu de mots „porter des hiboux à Athènes“ pour désigner des actions dénuées de sens, soit trop insignifiant car, comme on le dirait dans la publicité pour une idée bonne mais ludique : c’est trop petit.
J’en ai vu une hier, en regardant la nuit avec espoir. Et elle est toujours cachée dans les bois, attendant la prochaine heure bleue pour se remettre en route.
Nous aimerions bien la suivre, mais nous ne savons pas encore si nous devons l’accompagner ou simplement interpréter son apparition comme un signe du destin pour autre chose.
Mais une chose est sûre, le monde n’est plus le même pour nous depuis cet instant, car cette étincelle dans les yeux de la sagesse est synonyme d’espoir. Nous avons été trop près de ne plus vouloir le voir.
Mais soudain, la nuit est à nouveau remplie du bouclier de la déesse de la sagesse Athéna, qui, avec la chouette chevêche sur son bouclier, se sentait armée pour faire face à tous les impondérables.
Votre Ulf
El Español
Y de repente…. Justo antes de que salga el sol, la noche está en su punto más oscuro y el aire es tan frío como el aliento de la Reina de las Nieves.
Pero de repente aparece ella, la lechuza de Minerva. Sólo puedes vislumbrarla en los reflejos de sus ojos como estrellas fugaces a la luz de la luna, porque sus alas son de plumas tan suaves que apenas se oyen sus movimientos.
Así que hay que esperarlas o creer en las estrellas fugaces para percibir este giro del destino, esta sabiduría mística. Para los realistas, este espectáculo es una reminiscencia del comediógrafo griego Aristófanes, que acuñó la frase „llevar búhos a Atenas“ para referirse a acciones sin sentido unos 400 años antes de Cristo, o demasiado insignificante porque, como dirían en la publicidad de una idea buena pero juguetona: es demasiado pequeña.
Ayer vi uno, mirando esperanzado a la noche. Y sigue escondido en el bosquecillo, esperando la próxima hora azul para volver a salir.
Nos gustaría seguirla, pero aún no sabemos si debemos acompañarla o simplemente interpretar su aparición como una señal del destino para otra cosa.
Pero una cosa es cierta, el mundo nunca ha sido el mismo para nosotros desde ese momento, porque ese brillo en los ojos de Wisdom es sinónimo de esperanza. Estábamos demasiado cerca de no querer verlo más.
Pero, de repente, la noche vuelve a llenarse del escudo protector de Atenea, la diosa de la sabiduría, que, con el pequeño búho en su escudo, se sentía armada para todos los imponderables.