In der deutschen Sprache gebraucht man oft den Begriff „Lebens()wandel“ für die Bezeichnung dessen, was man in reflexivem Bezug auf gesundheitlich förderndes Verhalten als individuelle Lebensweise sehen kann. Dabei fristen die meisten Menschen keinen Lebenswandel, sondern ein Lebenskontinuum.
Möglichst gleichbleibendes, erlerntes Verhalten wird vom trägen Gehirn als Erfolg versprechend kultiviert und nur selten optimiert bzw. Gewandelt, also verändert. Ihr verehrter Autor dieses Blogs macht da keine Ausnahme, wodurch es wenig verwunderlich ist, das diverse Substanzen bereits als Bewusstsein erweiterndes Potential angedacht, jedoch meist schnell wieder verworfen wurden.
Ironischerweise aber nicht aufoktruiert sondern selbst gewählt, denn mir war bei Vielem bewusst, dass es für mich wenig förderlich war, was Opiate, künstliche und natürliche Halluzinogene sowie Kokain und dessen Ersatzprodukte betraf und so nie ernsthafter Teil meiner Lebensgewohnheiten wurde.
Beim Alkohol, Tabak Zucker und Hanf war das anders. All das wurde zu Lebens ertragenden Maßnahmen glorifiziert und konsumiert, wobei ich mir der Schädlichkeit meist bewußt war.
Mit zunehmendem Alter spürte ich jedoch, dass die Resistenz abnahm und ich besonders unter den Folgeerscheinungen von Alkohol und Zucker litt. Ich spürte keine Euphorie mehr beim Konsum und nur noch Last, psychisch wie physisch, in der Folge.
Deshalb trinke ich seit vier Wochen keinen Alkohol mehr und habe auch meinen Zuckerkonsum ähnlich lange drastisch heruntergefahren, bei Tabak und Hanf ist das anders.
Und dennoch habe ich mir vorgenommen zumindest die Schwäche des Tabakkonsums zum Prüfstein eines wahrhaftig neuen Lebenswandels zu erklären.
Warum nicht den Handkonsum gleich mit oder zuvorderst? Weil die Heilkraft des THCs meiner Hyperaktivität wohltuend entgegenwirkt und weil ich als Tier die gezielt provozierte Körperkontrollreduktion genieße wie ein Elefant den Alkohol, den er nicht abbauen kann und ihn deshalb schon in kleinen Mengen kurzzeitig ausknocked.
Außerdem brauche ich ja auch noch Potential, um meinem zukünftigen Lebensweg auch weiterhin das Prädikat Lebens()wandel angedeihen lassens zu können.
Und Rauchen ist ja wohl die unbefriedigende Sucht von allen, oder?
Englisch
Lifestyle
In the German language, the term “Lebens()wandel”(Live()Change)is often used to describe what can be seen as an individual lifestyle in relation to health-promoting behavior. However, most people do not undergo a lifestyle change, but rather a continuum of life.
The sluggish brain cultivates learned behavior that is as consistent as possible as promising and rarely optimizes or changes it. The esteemed author of this blog is no exception, so it is hardly surprising that various substances have already been considered as consciousness-expanding potential, but have usually been quickly discarded again.
Ironically, however, this was not imposed but self-chosen, because I was aware in many cases that it was not very beneficial for me, and that opiates, artificial and natural hallucinogens, cocaine, and its substitutes would never become a serious part of my lifestyle.
It was different with alcohol, tobacco, sugar, and cannabis. All of these were glorified and consumed as life-sustaining measures, although I was mostly aware of their harmful effects.
With increasing age, however, I felt that my resistance was decreasing and I suffered particularly from the after-effects of alcohol and sugar. I no longer felt any euphoria when consuming them and only felt a burden, both mentally and physically, afterwards.
That’s why I haven’t drunk alcohol for four weeks and have also drastically reduced my sugar consumption for a similar length of time, but my tobacco and cannabis consumption is different.
And yet I have decided to make at least the weakness of tobacco consumption the touchstone of a truly new way of life.
Why not start with hand consumption right away or first? Because the healing power of THC counteracts my hyperactivity in a beneficial way and because, as an animal, I enjoy the deliberately provoked reduction in body control like an elephant enjoys alcohol, which it cannot break down and therefore knocks it out for a short time even in small quantities.
Besides, I still need potential to continue to be able to apply the label “life change” to my future path in life.
And smoking is probably the most unsatisfying addiction of all, right?



